KenFM im Gespräch mit: Timm Koch („Das Supermolekül“) (Podcast)

Ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, ist doch eigentlich nicht die zentrale Frage. Wie und mit welchen Mitteln wir nachhaltig, schonend und „enkeltauglich“ mit unserer Welt umgehen und wie wir Ressourcenkriege vermeiden ist das, was uns wirklich interessiert. Wenn wir erkennen, dass wir nur einen bewohnbaren Planeten haben, der uns alles anbietet, was wir zum Überleben brauchen; wenn wir es endlich schaffen, als Spezies zu denken, zu handeln und Ressourcen entsprechend gerecht zu verteilen, reicht dieses Angebot sogar für alle.

Beim Thema CO2-Ausstoß, regenerative Energien und Elektromobilität scheiden sich dennoch allzu oft die Geister. Wir alle sind süchtig nach Energie, in erster Linie nach Erdöl, dem Stoff der Begierde – vor allem im Autoland Deutschland. Dass aber allein mit Elektrofahrzeugen der Entzug nicht zu schaffen und die Welt nicht zu retten ist, zeigt schon ein Blick auf die seltenen Erden und die vielen Edelmetalle, die in einem Akku verbaut sein müssen. Ganz zu schweigen von der Ladekapazität, die das deutsche Stromnetz wohl um ein vielfaches überfordern würde, sollte jeder Autofahrer pünktlich abends 19 Uhr seinen fahrbaren Akku laden wollen.

Timm Koch, Philosoph, Imker und Buchautor bringt einen neuen Stoff in die Köpfe der industriellen Gesellschaft – einen Stoff, der vielleicht auch süchtig macht, jedoch ohne die herkömmlichen giftigen Nebenwirkungen: Wasserstoff.

Im Gespräch mit KenFM erklärt uns Timm Koch auf verständliche Art und Weise das enorme Energiepotenzial, das im Wasserstoff steckt, wie es entsteht und wie man es mit „neuen alten“ Methoden ohne großen Energieaufwand gewinnen und sogar speichern kann. Ob im Auto oder bei der Energieerzeugung: Wasserstoff ist für Koch das Superelement schlechthin, und die Energiegewinnung mit Wasserstoff die revolutionäre und zivilisatorische Errungenschaft unserer Zeit. Leider werden auch diese Technologien von den Großkonzernen immer wieder ad acta gelegt oder mangels Forschungsgelder in ihrer Entwicklung unterdrückt.

Lassen wir uns entführen in eine Utopie, in der das Spalten von Wasser sexy ist und AKWs, Kohlekraftwerke, Tankstellen und sogar Ressourcenkriege endlich der Vergangenheit angehören. Alles, was wir dazu brauchen, ist die Nummer 1. Zu finden im Periodensystem ganz links oben. Wasserstoff marsch!

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2 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Timm Koch („Das Supermolekül“) (Podcast)

  1. Hallo,
    als Akademiker und selber Vater von einem Kind, möchte ich KenFM und Timm Koch für diesen sehr interessanten Podcast zum Supermolekühl Wasserstoff danken. Ich werde mir auch dieses Buch zulegen.
    Der Artikel hat mir die Augen geöffnet und hat mir gezeigt, warum wichtige und vor allen Dingen bessere Zukunftstechnologien zur Rettung unseres Weltklimas systemmatisch in den Hintergrund gedrängt werden. Das habe ich so durch die Mainstreammedien nie wahrnehmen können. Aber die Glaubwürdigkeit dieser Medien ist sowieso ein anderes Thema, was ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Ich danke KenFM das er hier als unabhängiger Investigativ Journalist hier für uns tätig ist und wir dadurch Lügen und Wahrheit in unserer heutigen komplexen Mediengesellschaft besser voneinander trennen können.
    Ich möchte mit den Worten schließen, dass wir eine Verantwortung für unsere Kinder haben. Und dieser Verantwortung muss jeder, der diese Energiewende zum Wasserstoff mit entscheiden kann, auch nachkommen. Ich werde dies im Kleinen mit meinen zur Verfügung stehenden Mitteln machen. Nur die großen Maßnahmen, die unser Klima überhaupt retten können, müssen Poltiker und Entscheider auf dieser ganzen Welt jetzt treffen und auch durchführen. Der Wechsel ist auch als eine große Chance für neue Produkte auf ganz neuen Märkten zu begreifen.
    Wir haben keine Zeit mehr und der Zeitpunkt, ab wann die Erde so mit CO2 gesättigt ist, das eine Wärmespirale entsteht die durch nichts mehr zu bremsen ist, ist bald da. Jeder kann dazu den Zeitpunkt im Internet selbst googeln.
    Diese Welt möchte ich meinen Kindern nicht hinterlassen müssen. Ich bin fest der Ansicht das das keiner von uns möchte.
    Also sollten wir auch danach handeln.

  2. Guten morgen, nach einem anstrengenden Wochenende mit meiner Familie, setzte ich mich gerade hin, um mich etwas zu erholen. und….ich kann mich nur wieder aufregen…. Lieber ken, es ist ja schön, dass Du Herrn Koch zu diesem Thema interviewest,…aber seid JAHREN, habe ich Dich schon versucht zu kontaktieren. Mein Vater hat mit der Uni Do und Mercedes die Wasserstoffautos in den 90er Jahren gebaut. Sie würde auch auf einer Maschinenbaumesse in Berlin vorgestellt. Nie …werde ich das vergessen, da meiine Mutter an diesem Wochenende in Berlin verstarb…. Bis heute gibt es noch eine handvoll Busse, Krankenwagen, die in Berlin mit Wasserstoff fahren. Mein Vater ist Prof. DR. Dipl-INg J.JObst Hapke, und einer der zwei wichtigen Professoren für Membrantrenntechnik.Mein Vater ist jetzt auch schon in Rente. Ich will nicht alles nochmal schreiben. In den 70er hat er die erste Meerwasseranlage auf Helgoland gebaut( seine DR. Arbeit). Jahrelang hat er diese Dinger nach Israel und den Iran verkauft ( als Kind war es blöd, da er nur weg war). Bei im war al s er Präsident der Uni HH die Attentäter von NewYork eingeschrieben,….man mein Vater weiß soviel,…und Du interviewed einen Bienenzüchter,…Auch Du bis langsam von gestern, ich glaube die erste Email über das Wasserstoffauto habe ich Dir vor drei Jahren geschrieben. Meinst Du als Frau und Mutter bin ich doof oder was…..Man ich erreich Dich ja auch nicht, unnd melden tut sich auch keiner. Manchmal glaube ich, dieser Mist hier bleibt auch nur ein Männerspiel. Liebe GRüße Tanja Vossebein (echt sauer)

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