KenFM im Gespräch mit: Timm Koch („Das Supermolekül“)

Ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht, ist doch eigentlich nicht die zentrale Frage. Wie und mit welchen Mitteln wir nachhaltig, schonend und „enkeltauglich“ mit unserer Welt umgehen und wie wir Ressourcenkriege vermeiden ist das, was uns wirklich interessiert. Wenn wir erkennen, dass wir nur einen bewohnbaren Planeten haben, der uns alles anbietet, was wir zum Überleben brauchen; wenn wir es endlich schaffen, als Spezies zu denken, zu handeln und Ressourcen entsprechend gerecht zu verteilen, reicht dieses Angebot sogar für alle.

Beim Thema CO2-Ausstoß, regenerative Energien und Elektromobilität scheiden sich dennoch allzu oft die Geister. Wir alle sind süchtig nach Energie, in erster Linie nach Erdöl, dem Stoff der Begierde – vor allem im Autoland Deutschland. Dass aber allein mit Elektrofahrzeugen der Entzug nicht zu schaffen und die Welt nicht zu retten ist, zeigt schon ein Blick auf die seltenen Erden und die vielen Edelmetalle, die in einem Akku verbaut sein müssen. Ganz zu schweigen von der Ladekapazität, die das deutsche Stromnetz wohl um ein vielfaches überfordern würde, sollte jeder Autofahrer pünktlich abends 19 Uhr seinen fahrbaren Akku laden wollen.

Timm Koch, Philosoph, Imker und Buchautor bringt einen neuen Stoff in die Köpfe der industriellen Gesellschaft – einen Stoff, der vielleicht auch süchtig macht, jedoch ohne die herkömmlichen giftigen Nebenwirkungen: Wasserstoff.

Im Gespräch mit KenFM erklärt uns Timm Koch auf verständliche Art und Weise das enorme Energiepotenzial, das im Wasserstoff steckt, wie es entsteht und wie man es mit „neuen alten“ Methoden ohne großen Energieaufwand gewinnen und sogar speichern kann. Ob im Auto oder bei der Energieerzeugung: Wasserstoff ist für Koch das Superelement schlechthin, und die Energiegewinnung mit Wasserstoff die revolutionäre und zivilisatorische Errungenschaft unserer Zeit. Leider werden auch diese Technologien von den Großkonzernen immer wieder ad acta gelegt oder mangels Forschungsgelder in ihrer Entwicklung unterdrückt.

Lassen wir uns entführen in eine Utopie, in der das Spalten von Wasser sexy ist und AKWs, Kohlekraftwerke, Tankstellen und sogar Ressourcenkriege endlich der Vergangenheit angehören. Alles, was wir dazu brauchen, ist die Nummer 1. Zu finden im Periodensystem ganz links oben. Wasserstoff marsch!

Inhaltsübersicht:

0:03:12 Wasserstoff, ein CO2-neutraler Energieträger

0:09:53 Brauchen wir Kohle oder Elektroautos?

0:17:05 Klimawandel, Wetterextreme und ein Leben ohne Bienen

0:20:21 Wasserstoff gewinnen und transformieren

0:34:44 Die Funktionsweise einer Brennstoffzelle und die LOHC-Technologie

0:44:35 Pioniere der Wasserstoffnutzung

0:56:55 Das Auto-Kartell und die Behörden

1:08:13 Eine Studie von Shell

1:13:20 Auf dem Weg in die Energieunabhängigkeit

1:22:32 Schlüsseltechnologien auf dem Vormarsch

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

78 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Timm Koch („Das Supermolekül“)

  1. Kohlenwasserstoffe sind die besten Wasserstoff-Kraftstoffe.

    Es gibt keine "Kohlenwasserstoffmisere".
    Kohlenwasserstoffe sind von Anbeginn der Zivilisation unsere Energieträger.
    Wir selbst gewinnen in unseren Körperzellen Energie aus Kohlenwasserstoffen!

    Bitte wachen sie von dieser Manipulation der Geoengineering-Lobby auf.

  2. Herr Koch, Sie sagen ungefähr:
    "Man müsste riesige Flächen der Sahare mit Solarpanels zustellen,
    per Pipeline Meerwasser dahin transportieren,
    das Meerwasser per Elektrolyse aufspalten und damit Wasserstoff gewinnen,
    den Wasserstoff wieder per Pipeline nach Europa transportieren".

    Vermutlich wollen sie den Sauestoff dabei nicht einfangen.

    Ich frage Sie:
    Was machen Sie, wenn die Staaten der Sahara ihr Territorium für diesen Zweck den Europäern nicht zur Verfügung stellen?
    Wollen Sie dann diese Länder militärisch überfallen, und dies mit "Klimaschutz" entschuldigen?
    Haben Sie mal anhand der Stromausbeute, den Kosten der Infrastruktur, dem Energievelust und Energieaufwand überlegt, ob dies nicht zu einem Zuschussgeschäft wird?

  3. Lieber Herr Koch,
    bitte spekulieren Sie nicht über die Winde und Temperaturen.
    Schauen Sie sich erst an, was alles mit Climate Geoengineering möglich ist.

    Wie der #Wasserlift mit #SRM #chemtrails arbeitet.
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/chemtrails-lift-de.html

    Schau wie das troposphärische #Förderband arbeitet.
    http://geoarchitektur.blogspot.com/p/das-foerderband.html

    Schau wie das gestohlene Wasser abgeliefert wird!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/08/water-by-tropospheric-srm.html
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/water-deliver-with-srm.html

    Es ist schlichtweg falsch spekuliert, dass die Jetstreams weniger werden und Unwetter länger halten etc. etc.
    Die Dürre in Europa wird von Überschwemmungen in Nord-Afrika und Arabien kompensiert.
    Die Hitzewellen sind Teil des Prozesses der Wasserschieberei!

    Hitzewellen auf Bestellung durch Ozonlöcher jederzeit machbar! Klimakontrolle!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/hitzewellen-auf-bestellung-durch.html

  4. Alle Kohlenwasserstoffe, die natürlich entstehen, werden im Kohlstoffkreislauf auch irgendwann natürlich emmitiert.
    Warum sollen wir diese nicht nutzen, indem wir uns in den Kohlenstoffkreislauf einklinken?
    Kohlenwasserstoffe sind die natürlichste und beste Form der Wasserstoffbindung als Energiequelle.

    Es gibt keine reine "Waserstoffverbrennung". Wasserstoff ist immer in irgeneiner Form gebunden.
    Die günstigste Form der Abspaltung von Wasserstoff ist vom Methan, aber es ist lohnender das Methan direkt zu nutzen.

    Der Gast (Timm Koch) und der Inverviewer (Ken Jebsen) sind Opfer der Gehirnwäsche, die dazu dient, von den Kollateralschäden des Geoengineering abzulenken. Das ganze Interview ist deshalb völlig fehlgeleitet und eine hoffentlich unwillentliche, unbewusste Repetition der Propaganda der Geoengineering-Lobby.

    Hier ist ein Promi, der Opfer der gleichen Gehirnwäsche ist, aber teilweise zur Erkenntnis kommt.

    Harald Lesch, ein Crisis-Actor, der von einem zum anderen Klima-Irrsinn laviert!
    https://geoarchitektur.blogspot.com/p/harald-lesch-ein-crisis-actor-der-von.html

  5. Wir, ENERTRAG, betreiben seit 2011 das Hybridkraftwerk https://enertrag.org/y/hybridkraftwerk/
    und wollen unsere H2-Produktion im Verbundkraftwerk https://enertrag.org/y/verbundkraftwerke/ schnell erhöhen. Leider steht dem die aktuelle Rechtslage vollkommen entgegen. Dies hier wäre zu ändern: https://enertrag.org/delta/was-ist-erforderlich-fuer-ptg/

  6. Zur Info:

    Die Energiedichte von geladenen LOHC ist maximal so hoch, wie die in Diesel gespeicherte Energiemenge.

    Quelle: https://www.pv-magazine.de/2018/11/30/hydrogenious-lohc-wasserstofftechnologie-in-usa-bekannter-als-in-der-heimat-deutschland/

  7. „Windkraft-Pioniere fühlen sich ausgebremst.“
    /…/

    „Sie stehen vor einer Elektrolyse-Anlage von Wind to Gas https://www.w2g-energy.de/
    einem Zusammenschluss mehrerer Windkraftbetreiber.
    Die Anlage von der Größe einer imposanten Dreifach-Garage wandelt Strom aus einem nahegelegenen Windpark in Wasserstoff um, und speist diesen zum einen ins Gasnetz ein und zum anderen in eine Wasserstoff-Tankstelle nebenan.“

    https://www.ndr.de/info/Windkraft-Pioniere-fuehle-sich-ausgebremst,windkraft1044.html

    • Als Klimahysteriegeschäftemacher sollten sich die Herren Brandt vielleicht an einer Sammelklage gegen Hockeystick-Gaukler Michael Mann beteiligen?

      Für mich ist die grosse Frage, wie weit die Klimahysteriegeschäftemacher die Kriegsvorbereitungen gegen Iran, China und Russland mitzutragen bereit sind.

    • https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-plant-weltgroesste-Wasserstoff-Anlage,wasserstoff156.html

      „Der Wasserstoff könnte zum Beispiel in der Grundstoff-Produktion eingesetzt werden:
      In Hamburg arbeiten unweit des Hafens große Fabriken für Stahl, Aluminium und Kupfer. Der Energieträger könnte aber ebenso in schweren Lkw Verwendung finden, der Schifffahrt und im Hamburger öffentlichen Nahverkehr sowie in der Versorgung des Stadtgebietes mit Fernwärme.“

  8. „Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will.“ (Goethe)

    Ein perfekte Beschreibung der herrschenden Eliten.

    • PS: Noch ein Goethe – zu dieser unsäglichen Populisten-„Rhetorik“ einer „Eliten“-Majorität- :

      „Ich halte dafür, daß der, der nötig zu haben glaubt, vom sogenannten Pöbel zu entfernen, um den Respekt zu erhalten, ebenso tadelhaft ist als ein Feiger, der sich vor seinem Feinde verbirgt, weil er zu unterliegen fürchtet.“

  9. Die Diskussionen über alternative Energieressourcen, -formen, -umwandlungen, -speicherungen u.ä. lassen leider einen äußerst wichtigen Aspekt völlig außen vor, den man nirgendwo als Problem diskutiert findet, nämlich:

    Ein System, das derart ausschließlich durch reichhaltig verfügbare, zu Beginn im Verhältnis 1:10 (1 Energieeinheit ist nötig um 10 zu gewinnen) förderbare und uneingeschränkt verteilbare, transportierbare, lagerbare Energie gefördert wurde und nun zu seinem Erhalt Unmengen dieser Energie dauerhaft benötigt (wobei der status quo bereits ein Ende in Sichtweite verheißt und der zukünftige mit Sicherheit noch wachsende Energiebedarf erst mal außen vor bleibt), hat einen Grad an Komplexität erreicht, wo ENERGIE die alles beherrschende Komponente ist und sich alles andere dem unterordnen muss.

    Das bedeutet aber, dass aufgrund dieser absoluten Priorität von Energie alle anderen Aspekte marginalisiert werden, sprich vernachlässigt, also nicht angemessen bedient werden.
    Das wiederum führt zu exponentiell wachsenden Friktionen, sprich Widerständen innerhalb und um das System, weswegen auch immer mehr Energie aufgewendet werden muss (und es ist völlig egal, ob die dann aus Öl oder Photonen gewonnen wird), um die so entstandenen Probleme zu überwinden.

    Dadurch wächst also nochmal der Bedarf an Energie und gleichzeitig darf immer weniger schief gehen bzw. darf es keinerlei Ausfälle der Versorgung mit Energie oder auch nur ein Absinken der Versorgungsleistung geben, weil sonst das System radikal schnell kollabiert.
    Einen Weg zurück aus der Komplexität durch Umbau des Systems ist nicht möglich aufgrund des extrem hohen Spezialisierungsgrades in Bezug auf die Höhe des Energiebedarfs und der Art der Versorgung, weil das System eben GAR KEINEN Einbruch auf diesem Sektor verträgt!

    Dieses Problem ist schlicht nicht lösbar.
    Es ist ein bißchen so wie bei dem Autobeispiel:
    Das Auto benötigt Fahrtwind um den Motor zu kühlen.
    Gleichzeitig verbraucht es aber bei dem benötigten Fahrttempo viel Benzin.
    Um Benzin zu sparen, müsste das Auto langsamer fahren, würde dabei aber überhitzen und der Motor letztlich streiken.
    Hält man das Tempo oder muss es gar steigern, um zu kühlen dann geht das Benzin auf halber Strecke zur Tankstelle/Alternativenergie aus.

    Es ist völlig egal, ob Wasserstoff, Photovoltaik, Wind, Wellen, Talsperren oder was auch immer – um den gegenwärtigen Bedarf an Energie zu befriedigen, muss alles dafür ‚verheizt‘ werden.
    Einfach spaßeshalber mal hochrechnen, was faktisch an Solar-, Wind-, Wasserstoff- etc._Äquivalenten erzeugt werden müsste (Material-, Raum-, Energiebedarf zur Herstellung, zum Transport, zur Wartung, für den Rückbau…) und staunen:
    Es gibt kein perpetuum mobile.
    Aber die Idee, dass man mit alternativer Energie, die sich letztlich aus sich selbst speisen soll nach einer Übergangsfrist, dieses Energie-Verbrauchsvolumen halten kann ohne gravierendste Konsequenzen auf allen anderen Sektoren, ist bestenfalls naiv und geht stracks in diese Richtung.

    • „….förderbare und uneingeschränkt verteilbare, transportierbare, lagerbare Energie…“

      „…Aber die Idee, dass man mit alternativer Energie, die sich letztlich aus sich selbst speisen soll nach einer Übergangsfrist, dieses Energie-Verbrauchsvolumen halten kann ohne gravierendste Konsequenzen…“

      „Uneingeschränkt verteilbar „- aber eben nicht uneingeschränkt verteilt. „Dieses Energie-Verbrauchsvolumen“ ist Konsequenz des Wachstumsdogmas, welches verbunden ist mit einem „Race to the bottom“: einem Konkurrenzkampf mit der Konsequenz des schlechtestmöglichen Ergebnisses für alle.

      „Gravierendste Konsequenzen“ könnten und sollten sein: Kooperation anstelle von Konkurrenz. Verteilung anstelle von Monopolisierung. Qualität statt Quantität; das bestmögliche Ergebnis für alle durch kooperierende Systeme und Techniken.

    • Mein Vater sagte immer:
      „1970 haben wir auch schon gut gelebt!“
      Ich habe keine Angst vor dem Energieentzug.

      Fuer den ganzen Konsum bezahlen doch spaetestens unsere Kinder einen unglaublichen Preis.

      Dann doch mit Liebe jetzt schon mal aus dem Konsumrausch runter kommen.
      (Wie schoen ist so vieles was nichts kostet)
      Liebe ist der unendlich freie goettliche Rausch in der Selbstverwirklichung(=Love it or leave it)
      Das Gegenteil waere der Konsum als teuflisch endende Abhaenigkeit des Ego-Rausches unseres inneren Affens.
      Meine Mutter haette jetzt gefragt:“Habe ich das noetig?“
      Ich liebe euch!

    • @Martin
      Der Wirkungsgrad spielt schon eine entscheidende Rolle, weil er auch ein Faktor bzgl.der Materialeffizienz und Umweltbelastung ist.
      Oft schickt man sich dbzgl . allerdings an, Vergleiche auf völlig unterschiedlichen Grundlagen anzustellen.
      Das Verfahren die Elektronen aus Wassersynthese zu verwenden anstatt etwas schlicht abzufackeln, ist ja wie man hier sieht deutlich effektiver.
      Mit 1kg Kraftstoff kommt man mittels Verbrennung wohl eher nie auf 100 km.

    • @ U. West

      Immer wenn mit dem Wort „Effizienz“ argumentiert wird, dann werde ich provoziert zu fragen: Was ist der Unterschied zwischen effizient und effektiv. Ein Unterschied, der in unserer BWL-lastigen und dem Nützlichkeits- und Profitdogma unterworfenen Gesellschaft nicht mehr hergestellt wird, weil alles nur noch effizient (wirtschaftlich, rationell) sein muss, einschließlich der Sprache, in der effektiv ausgemerzt wird, mit dem Ergebnis einer verarmten Sprache. Worum es auch immer geht: ich möchte etwas haben, das effektiv ist; und eben nicht NUR effizient und daher meist irgendeinem partikularen Profitinteresse dienend.

      Weniger Effizienz und mehr Effektivität kann vielleicht das Ungleichgewicht zwischen Quantität und Qualität wieder herstellen? Könnte es sein, dass Effektivität für uns alle besser wäre als eine Effizienz welche Effektivität ausmerzt?

      Die alten Griechen haben rhetorisch sehr effektive Reden geschrieben: mit den damaligen Methoden vielleicht weniger effizient (rationell) wie heute mit einem Laptop. Die meisten Reden unserer heutigen Weisen werden mit diesen effizienten Methoden hergestellt; ob sie aber effektiv sind, das scheint mir meist fraglich (abgesehen von der Frage der effektiven (effizienten?) Umweltbelastung durch die effiziente Technologie (auch wenn papierlos).

      Ansonsten: Klar spielen Wirkungsgrad und Effizienz eine Rolle im rein technisch-rationellen Kontext!

    • @ Tony
      Etwas ist effizient, wenn es für ein fixes Resultat einen möglichst geringen Aufwand benötigt oder aber bei einem feststehenden Aufwand das bessere Ergebnis liefert; dagegen ist effektiv alles, was zu einem gewünschten Ergebnis führt. Also wohl kaum zu verwechseln.

    • #U.West
      Wie schaut es dann mit der Effizienz im Paradigma der “ geplanten Obsoleszenz „aus?
      (Geplanter Verschleiss)

      Meiner Meinung nach duerffen wir mit den Fruechten von unendlichen Wirksystemen
      verschwenderisch umgehen (Apfelbaum liefert hunderte von Aepfeln ,aber wir nehmen
      uns nur was wir brauchen;die Natur ist grosszuegig und verschwenderisch)
      Waehrend wir mit endlichen Wirksystemen effizient geizen muessen weil sie haengen bleiben
      wie ein durchgeschnittenes (buddhistisches)Rad,
      (Beispiel:Oel und Plastik Wirtschaft)

      Aber grade die Wasserstofftechnologie ist ein ziemlich rundes Rad im Vergleich zur
      Oeltechnologie.

      Das Problem der Herrschenden ist das die Unendlichkeit den Menschen befreit waehrend
      die Beschraenktheit sie versklavt.

      Das beinhaltet auch das die teuflische Herrschsucht immer zeitlich begrenzt ist und durch den
      Kulminationspunkt in die goettliche Unendlichkeit muenden muss.
      Das treibt Mephisto in den Wahnsinn und vieles Ego-affiges gleich mit.

    • #U.West
      Die Effizienz wirkt im Zusammenspiel der geplanten Obsoleszenz paradox.
      Daher kann die Effizienz auch nicht in jeden Fall ultima Ratio sein.(Der Weisheit letzter Schluss)

      (Das sieht z.B bei dem Axiom :“Nichts ist wahr ohne sein Gegenteil “ ganz anders aus.
      Versuchen Sie das mal zu wiederlegen;lol und schon beiss sich die Katze in den Schwanz.

      Was ist Philosophie?
      Philosophie beschaeftigt sich mit der Frage was Philosophie ist.lol)

  10. @West
    Das was sie sagen mag ja fuer die deutschen Prototyp zutreffen.
    Die Sued-Koreaner sind da nicht so schlapp dabei wie es rhabarbeer in seinem Vid zeigt:
    Die Antriebstechnik der Zukunft! | Brennstoffzelle/Wasserstoffantrieb
    https://youtu.be/_LXuYoh7hLI

    • Vielleicht haben sie sich verlesen, oder etwas missverstanden. 1 kg auf 100 km .. Der NEXO hat 6 kg in 3 JE 2 kg-Tanks .
      Das ist der Standardrichtwert seit 2014 bei solch einem Familien-Fahrzeug.
      Bei defensiver Fahrweise kann man ca. 10 Prozent drunter bleiben .
      https://www.youtube.com/watch?v=YP2Vsg8oKjE

    • @West
      Bitte um Entschuldigung !
      Klar mit einem Kilo 100 Kilometer und mit 6 Kilo 600 Kilometer Reichweite.
      Das ist doch schon mal was.

      Ich weiss gar nicht wer uns hier das rohstoffintensive (Rohstoffkriege) Batterieauto auf die Augen druecken will?
      Ich brauch dabei gar nicht an die giftige Entsorgung denken da wird mir schon schlecht.

      Brennstoffzelle ,ein bischen ungiftiges Platin(Verbraucht sich bei der katalyse nicht) im wesentlichen ,Wasser als Energietraeger Solarzellen aus Silizium=Sand und Sonne als Energiespender.

      Ich denke das ist ein echter Goetterfunken.

      Der Wirkungsgrad geht im Ueberfluss der Sonne unter.
      Dann bauen wir Daecher eben komplett aus Solarzellen und sparen uns die Dachziegeln.

  11. Es steht bereits ganz oben im Text der Anmoderation.

    Wie von Herrn Mausfeld erwähnt, sie haben bibliothekenweise Lösungen für alle möglichen Probleme.

    Im Grunde ist Dieses, wie viele andere Probleme, überhaupt kein technisches Problem, sondern in erster Linie ein Gesellschaftliches.
    Es liegt an der Struktur, der Form der Organisation von Macht und ihrer Protagonisten. Deren einziger Antrieb Erhalt und Ausbau Derselben ist:

    Frau Kosubek: Sie haben ja selbst gerade gesagt, daß sie bei politischen Themen zumindest etwas pessimistisch sind. Und das wäre auch noch eine weitere Kritik, daß sie ebenso keine Lösung anbieten, nicht wirklich, und auch keine Hoffnung. Also kein gutes Hoffnungsmanagement, wenn man so will. Vielleicht können sie dazu etwas sagen. Es erscheint alles so aussichtslos.

    Herr Mausfeld: Nein, es hängt alles … die Situation in der wir uns befinden, hängt von menschlichen Entscheidungen ab. Kann also im Prinzip, ich sag’s mal ganz vorsichtig, im Prinzip durch menschliche Entscheidungen korrigiert oder auch aufgehoben werden. Das ist die Ausgangssituation, das ist nicht aussichtslos.

    Mein Pessimismus bezieht sich auf die gigantische Asymmetrie von Machtverhältnissen. Das hat es in der Geschichte … selbst im Fall des Feudalismus, da sah man den König, man wußte wohin man die Aggression richten kann … hat es in der Geschichte nicht gegeben. Also mein Pessimismus bezieht sich darauf, wir hatten noch nie eine so schlechte Ausgangssituation was die Asymmetrie von Machtverhältnissen angeht.

    Jetzt ihre Frage mit den Lösungsvorschlägen, jetzt muß ich natürlich wieder mit Denkmethodologie kommen, jetzt müssen wir erstmal zurücktreten und sagen: „Was ist damit eigentlich gemeint?“
    Da sind zwei Fragen mit drin. Einmal die Frage der Beziehung von Diagnose und Therapie, die andere: „Was ist ein Lösungsvorschlag?“
    Die Beziehung von Diagnose und Therapie ist; nehmen wir mal ein drastisches Bsp., sexueller Mißbrauch durch Priester. Zehntausende von Kindern sind sexuell mißbraucht worden, die Kirche betreibt systematische Vertuschung und behindert die Aufklärungsarbeit. Jemandem der diese Arbeit dokumentiert würden sie nicht die Dokumentation vom Tisch wischen und sagen „du hast ja keinen Vorschlag wie man es besser machen kann, außer dem trivialen lass das mal.“
    Das gleiche gilt für die Folterberichte von Amnesty International und anderen Organisationen. Würden sie sagen, „das ist ja schrecklich, auf 500 Seiten Folter dokumentiert. Ihr habt ja gar keinen Lösungsvorschlag.“
    Nein, die Diagnose ist eigenständig, sie können eine Diagnose nicht einfach vom Tisch wischen, dadurch daß sie sagen, „der hat aber gar keinen Lösungsvorschlag.“ Die Diagnose ist erstmal etwas eigenständiges.

    Jetzt die Frage, was ist eigentlich ein Lösungsvorschlag? (…) Das Gleiche habe ich jetzt im politischen Bereich, wo es genauso läuft, daß die Lösungsvorschläge, die auf dem Tisch liegen, eigentlich gar nicht berücksichtigt werden. Wir haben in allen Bereichen, nehmen sie Wirtschaft, nehmen sie Banken und Finanzwesen, nehmen sie Schulwesen, nehmen sie Altenpflege, nehmen sie Gesundheitswesen, nehmen sie Ökologie … Bibliotheken von Leuten die unendlich viel Kraft und Energie reingesteckt haben Lösungen zu entwickeln. Sie können wirklich riesige Bibliotheken damit bestücken.

    Jetzt stellt sich auf einer Meta-Ebene die Frage, warum ist diese ganze Energie … das ist das Potential einer Hochkultur, daß so viele Menschen so viel Energie reinstecken in Lösungsvorschläge … warum kommen diese Lösungsvorschläge gar nicht erst in den öffentlichen Debattenraum und die werden auch gar nicht erst diskutiert. Weil nämlich die, die betroffen wären von diesen Lösungsvorschlägen sagen, „das sind zwar Lösungsvorschläge, die sind aber nicht vernünftig.

    Alles was an die Wurzel geht, wird von Anfang an verworfen, d.h. der mögliche Lösungsraum wird auf das beschränkt, was eigentlich, muß man sagen, an den gegenwärtigen Machtverhältnissen nichts ändert.
    Sobald etwas, etwas an den Machtverhältnissen ändert, sagt man, „diese Lösung ist nicht vernünftig.“ Wir werfen also das kreative Potential einer ganzen Gesellschaft einfach weg, indem wir sagen diese Lösungen sind ja eigentlich nicht vernünftig.
    Aber es gibt sie. Es gibt sie in allen Bereichen.

    Also das tiefere Problem worauf das führt mit den Lösungsvorschlägen, ist, warum perlen eigentlich alle Lösungsvorschläge die gemacht werden, und da gibt es hochentwickelte tolle Lösungsvorschläge, die perlen an den gegenwärtigen Machtstrukturen einfach ab, wie Wasser auf einem Lotusblatt.

    Rainer Mausfeld zu den „Gelbwesten“, Neoliberalismus, Migration und Elitendemokratie

    • Also falls wenn, … da das evtl. mit dem Wasserstoff kommt, … wird das so organisiert werden, integriert werden in die Pyramide, daß der Status Quo davon unberührt bleibt.
      Sprich, weiterhin Wachstum, für den Reichtum einer überschaubaren Oberschicht. Die damit einhergehenden Probleme bleiben bestehen. Evtl. wird die Galgenfrist verlängert.

  12. Richtig das mit dem Wodurch, ist nicht so wichtig, da es auch bei dem bezeichnen als Menschengemachter Klima/Umweltzerstörung, keinerlei unterscheid gibt denn wie die Bezeichnung schon sagt die Ursache ist nicht genannt und der Verursacher ist nicht genannt. Das bedeutet das wenn man sagt Menschengemachter heißt auch das Menschen durch Wetter Kontrolle oder durch ausstoßen von Aluminium in der Luft das erreicht. die Verursachen sind immer, immer die Großen FIRMEN oder eher gesagt die verfluchten arschlöcher von Finanz ELITEN.

  13. Das Leid ist der Wirkungsgrad sowohl der Wasserstoff Erzeugung als auch die Umwandlung in elektrischen Strom.
    Als Speicher für überschüssige Windenergie ist Wasserstoff deswegen nicht zu gebrauchen.
    Jede Batterie kann das besser.
    Die angesprochenen Pumpspeicherwerke, die ja „so böse“ sind, haben einen Wirkungsgrad von 75–80%.
    Mit Wasserstoff erreicht man aktuell ca. 30%. Die neusten Technologien in dem Bereich erreichen 62 Prozent.
    Lithium-Ionen-Stromspeicher etwa 90 bis 95%.

    Auch möchte niemand mit seinem Auto alle 150km an die Zapfsäule fahren, weil mehr passt nicht in den Tank bei Wasserstoff.

    • per kg Wasserstoff kommt man mit einer beladenen Familienlimosine ca 100 km.. 5 bis 10 kg hat man je nach Modell dabei. Die 150 km gelten eher für die kleineren Batterienmodelle.
      Den Wirkungsgrad muss man im geschlossenen LIFECYCLE-Systems betrachten. Herstellungsaufwand und Verschleiß inbegriffen. Da spielen dann auch. noch mehr marktspezische Faktoren und Verfügbarkeiten patentierter Verfahren eine Rolle. Unter dem Strich kann man da gar keine allgemeingültigen generellen Vergleiche anstellen, ohne
      die konkrete Gegebenheiten in Betracht zu ziehen.

    • @Chriss
      Der Wirkungsgrad spielt doch gar keine Rolle mehr,wenn es der selbst geerntete
      Solarstrom ist.Die Natur bietet es im Ueberfluss.
      Oder muessen wir sparsam mit der Sonne umgehen?

    • @Martin Bauer
      Doch, der Wirkungsgrad spielt eine große Rolle, wenn es günstigere Technologien gibt.
      Wenn Du selber eine Solaranlage betreibst, versuchst du natürlich deinen erzeugten Strom zu verkaufen.
      Wenn 70% davon durch die Speicherung verloren geht, ist das nicht rentabel und du wirst eine Technologie
      bevorzugen, die besser funktioniert. Das hat nichts „Verschwörungstheoretisches“ wie die „böse Industrie boykottiert diese Technologienen“ sondern hängt ganz pragmatisch an der Rentabilität.

  14. Tolles Gespräch!!

    so etwas nenn ich mal einen echten Beitrag zur öffentl. Klima und Umweltdiskussion!*!*

    Danke Kenfm!!

    Das bitte mal auf den öffentl. Restlichen in den Talkrunden mit entsprechenden Interessenkompetenzen inner Runde!!!
    Da könnte man/frau glatt meinen „sie“ würden irgendwas ernst nehmen von den Menschgemachten Umweltproblematiken, oder . . und nicht nur die Ängste und Sorgen der Menschen für heuchlerische Aktivitätsinszenierungen und Scheindebatten mißbrauchen, so wie es nämlich z.Zt. mal wieder aussieht.

    Wie kann es sein, dass niemand aus unserer „Wahnsinns-Grünen-Partei“ sowas auf den Zettel hat (die anderen ja übrigens auch nicht!?). Für was bekommen da die Politiker eigentlich ihr Geld, oder werden Milliarden Steuergelder verbraten für alle möglichen regierungsinternen und externen Beratungsaparate??? Hallo!!

    Warum ist seit Jahren nix davon als Thema in der Forschungslandschaft gesetzt und ausgeschrieben?!

    Herr Koch hat so recht, wenn er sagt, dass wir damit wieder Utopien denken können. Für mich heißt das auch Zukunft denken können.

    Man sollte jedem sich als grün bezeichnenden Politiker dieses Gespräch um die Ohren hauen oder nötigen es mind. dreimal anzuschauen. Anstelle dessen räckelt sich da son Özdemir bei Lanz auf´m Sessel rum und kann sich vorstellen wieder Olivgrün in den Schulen zu sehen (da kannste schon echt das Ko. . .kriegen!!)

    Also nochmals tausend Dank Timm Koch und tausend Dank an Kenfm!!

    • „Man sollte jedem sich als grün bezeichnenden Politiker dieses Gespräch um die Ohren hauen oder nötigen es mind. dreimal anzuschauen“
      Sollte aber eigentlich auch für die „Grünwähler“ gelten (zumindest das Gespräch hier social-medial teilen bis es kracht), schließlich sind wir hier ja nicht alle Opfer . .

  15. Das Ei -Henne Problem existiert auch in negativer Form.
    (Wenn man so will ein Beispiel fuer ein endogenes Wirk-Chema)
    Deutschland setzt auf Verbrennungsmotoren weil die Saudis sonst ihr Oel nicht
    mehr verkaufen koennen und sie dann unsere Autos nicht mehr kaufen.

    Das ist ein Dilemma und kann nur durch vernuenftige Kooperation ueberwunden werden.

    Aber ist man Seitens der Herrschenden ueberhaupt daran interessiert,dass wir
    als Menschheitsfamilie aus dem Paradigma der dominanten Konkurrenz heraus finden?
    Es geht dabei immer auch perfide um Steuerung und Kontrolle ihres teuflischen Herrschaftsanspruches.

    Ist der teuflische Herrschaftsanspruch die Reaktion auf unserem inneren Ego-Affen?(„chienlit“)
    Wenn das wahr waere, muesste auch das Gegenteil stimmen.
    Im „Selbst“(Selbstverwirklichung=Love it or leave it) liegt die Freiheit unserer goettlichen Schoepferkraft.
    Ein „Mensch“ der das gut zu balancieren weiss.

  16. Bereits 1979 sagte mir mein Chemieprofessor: „Herr Hartwich, die Zukunft gehört der Brennstoffzelle!“. Sein Bruder forschte damals auf dem Gebiet. Seine Aussage hat mich vollständig überzeugt, denn ich fand, dass das eine wirklich gute Entwicklung wäre. Seitdem war ich in Erwartung, dass endlich mal was passiert, was diese Technologie nach Vorne bringt.
    Leider hat das Ölkartell die Oberhand behalten. Wie weit könnten wir mit dieser Technologie schon sein, wenn sie nicht unterdrückt worden wäre!

  17. Die Frage ist nicht, ob Wasserstoff der Energielieferant der Zukunft sein kann, sondern: ist der heutige Energielieferant
    Kohlenwasserstoff (Erd-Öl und Erd-Gas) biotisch oder abiotisch? Diese grundlegende Frage ist bis heute nicht geklärt!
    Wenn die Kohlenwasserstoff-Quellen biotischen Ursprungs sind, heißen diese eigentlich nicht richtig! Fossil-Öl und -Gas
    müssten sie genannt werden. Ob Zufall oder anfänglicher „Irr-Glaube“ – ERD-Öl und -Gas sind schon „richtig“, weil abiotisch
    eher in Frage kommt.

    • Dazu gehört dann aber auch das Recycling des CO2. CO2 zu kohlenstoffneutralen Diesel zu raffinieren kostet bei heutigem Aufwand ca 600 Euro je Tonne. Das entpricht ca 40 Cent per Liter doppelt so viel, wie die umweltschädliche Plunze.. Doch der Staat. will die Steuern und die bestehende Versorgung ist ohne dem profitabler.

    • Zitat Dennis Voß: „Die Frage ist nicht, ob Wasserstoff der Energielieferant der Zukunft sein kann, sondern: ist der heutige Energielieferant Kohlenwasserstoff (Erd-Öl und Erd-Gas) biotisch oder abiotisch? Diese grundlegende Frage ist bis heute nicht geklärt!“

      Ja. Das scheint den beiden Gesprächsteilnehmern jedoch nicht bewusst zu sein.

  18. Danke für dieses gute und so wichtige, zukunftsweisende Interview!

    Und Glückwunsch und großen Dank an Timm Koch für seinen enormen Mut, sich mit allen schlimmen Kartellen, Monsanto, den Autofirmen und auch den Politikern und Ministerien sogar persönlich vor Ort auseinanderzusetzen. Das erfordert wirklich gute Nerven und viel Standhaftigkeit, die nicht jeder hat.

    Auch bewundere ich seine Art, hier mit sehr offenen Worten genau und zielgerecht „den Finger auf die Wunde zu legen“ und ganz ohne die uns normalerweise so bekannten Verschleierungen, die Dinge beim Namen zu nennen. Auch die, die in der Zukunft liegen…

    Möge diese seine Botschaft viele Leser und Anhänger finden, sowie Gehör und Umsetzung bei den entsprechenden Leuten, Gremien, Politikern, Ingenieuren, Technikern und Konzernen!

    Zum Thema „Autofahren in diesen Zeiten“ hat der gleiche rührige Verlag gerade noch ein anderes Buch herausgebracht, dessen Autor hier zu sehen ist:
    „Das Auto hat keine Zukunft“
    https://youtu.be/BUbl3stx0Pk

    • „Man schafft niemals Veränderung indem man das Bestehende bekämpft.
      Um etwas zu verändern, baut man Modelle,
      die das Alte überflüssig machen.“

      Richard Buckminster Fuller (1895-1983)

    • Kit2: „„Man schafft niemals Veränderung indem man das Bestehende bekämpft.
      Um etwas zu verändern, baut man Modelle,
      die das Alte überflüssig machen.“

      Richard Buckminster Fuller (1895-1983)“

      Wohl wahr, das ist meine einzige Kritik an dem Superbeitrag von Timm Koch (und natürlich Ken): der fehlende deutliche Optimismus, dass sich das Bessere unweigerlich durchsetzen wird.

  19. Die Brennstoffzelle stammt aus dem Jahre 1801 und wurde 1839 patentfähig gemacht .
    Ich verfolge die aktuelle Entwicklung seit den 1990gern.
    Günstigstes KFZ- Model ist der Kia Borrego FC, $29,995.00 .in der BRD nicht erhältlich.
    Lt. den Entwickler der Robert Bosch AG. und Max Planck Institut gibt es keine Schwierigkeiten mit den Produkten mehr, sondern mit den internationalen Zulassungen.
    Begründung ist fehlende Grundlagen.
    Neueste Nanotechnologie wird ebenso hingehalten.
    Dabei geht es sowohl um Steigerung der Effizienz der Solarzellen als auch um wesentlich wirksamere und günstigere Katalysatoren und bis hin zur Rectenna-Panelen , die auch Infrarotstrahlen direkt in Elektrizität umwandeln können.
    Trotz alledem ist die Wasserstofftechnologie im Status Quo nicht das Ultima Ratio.
    Das angeblich so verheerende CO2 ist neben H2 der von der Natur bevorzugte Energierohstoff.
    Man kann die Photosynthese nicht nur per Alge nutzen, sondern aus CO2 auch direkt sauberen Diesel gewinnen, indem man CO2 auf CO reduziert und dann mit H2O + H anreichert. Energierecycling das methodisch keine weiter Rohstoffverschwendung nötig macht.
    https://www.youtube.com/watch?v=Mb_8DJF6Hp0

    • Zur Energieversorgungsthematik gibt es jede Menge Bauernfängerei .
      Das Konzept das CO2 aus der Luft zu holen und mit Wasser eine CH Verbindung zu machen,
      geht energietechnisch niemals auf .
      Und wenn in ihrem verlinkten Beitrag die CH Verbindung nicht einmal konkretisiert wird (CH gibt es in stabilem Zustand nicht) z.B. als CH4, ist dieser Beitrag ein Fake-Beitrag .

    • @wasserarder
      Quatsch, das ist einfachste Schulchemie. In verschiedenen Verfahren auch industriell realisierbar.
      https://www.youtube.com/watch?v=kCCKNEfN20o

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Methanisierung
      Eine technische Anwendung der Methanisierung mit voraussichtlich zunehmender Bedeutung ist die Erzeugung von Wind- bzw. Solargas, wo nach vorhergehender Wasserelektrolyse unter Verwendung regenerativer Energien Methan als Synthetic Natural Gas gewonnen wird. Energiewirtschaftlich sinnvoll ist eine Methanisierung von Wasserstoff jedoch erst, wenn die derzeit noch in großem Maßstab genutzte Wasserstoffproduktion aus fossilem Erdgas vollständig auf Elektrolysewasserstoff aus erneuerbaren Energien umgestellt wurde, da sonst gleichzeitig Wasserstoff aus fossilem Methan/Erdgas und künstliches Methan aus Wasserstoff erzeugt würde. Im Jahr 2010 verbrauchte die deutsche Industrie mehr als 60 TWh Wasserstoff.[2]

      Zusammengefasst: Im Moment wird der Wasserstoff für die Industrie aus Erdgas (Methan) hergestellt.

      Erdgas ist sehr sehr billig.
      Ich hatte ja auch schon die Idee, den überschüssigen Wind/Solarstrom erst in Wasserstoff dann in Methan zu wandeln und in das Erdgas-Netz einzuspeisen, welches eine hohe Speicherkapazität hat.

      Leider ist die Produktion von diesem Methan trotzdem viel zu teuer.

      Das ganze würde Sinn ergeben, wenn man das ganze in einer großen Wüste in Afrika machen würde.

      Es gab ja schon mal das Projekt „Desertec“ welches große Solarkraftwerke in der Wüste vorsieht.

      Leider ist es ein Problem, die Energie nach Europa zu bekommen.
      Das Ganze wäre mit HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) zu bewerkstelligen.

      Allerdings reichen ein paar Gramm Sprengstoff an einem der Strom-Masten und in ganz Europa geht das Licht aus.

      Man könnte die Solar-Energie aber zu Methan oder auch zu längerkettigen Kohlenwasserstoffen wandeln.

      Im Moment ist es aber noch günstiger, diese einfach als Erdöl aus dem Boden zu pumpen.

    • Methanisierung ist ein weiteres Thema. Auch auf der Basis gibt es Brennstoffzellen. Die. Entwicklung hinkt da mangels Mittel noch arger hinterher. NGV als Treibstoff für Verbrennungsmotoren ist in Asien sehr weit verbreitet , und gegenwärtig wohl das günstigste. 0.3 Euro per kg.

    • @U.West
      0,3€ ist der Gaspreis für den Endkunden.
      Weltmarktpreis Gas aktuell: 0,0075€/kWh
      Strompreis Deutschland Börse 0,02-0,06€/kWh (je nach Tageszeit/Nachfrage)

      Mit diesen Preisen kenne ich nicht eine alternative Energie, die damit auch nur ansatzweise konkurieren könnte.

      Endkunde:
      Der Brennwert von Diesel ist 10,4 kWh/L.
      Ein Diesel-PKW bekommt davon ca. 33% auf die Straße. (Wirkungsgrad)
      Der Preis für 1l ist zur Zeit 1,23€.
      Für 1,23€ bekomme ich also 3,47kWh
      Die Kilowattstunde DieselAutofahren kostet mich also 0,35€.

      Ein Elektroauto hat 90% (Wirkungsgrad).
      Der Durchschnittliche Strompreis in DE ist 0,3022€
      Die Kilowattstunde E-Autofahren kostet mich also 0,34€

      Alle Technologien hören sich toll an, wenn man die Endkundenpreise ansetzt,
      die hauptsächlich aus Steuern bestehen.

      Aber bei 0,0075€/kWh Gaspreis kann eigentlich nur die Kernkraft konkurieren. (Wenn man deren Folgekosten außer acht lässt.)

    • @U.West
      Nachtrag
      1Kg Erdgas entspricht 12,87 kWh
      Wirkungsgrad (Ottomotor) 25 %
      3,22kWh zum fahren für 1,11€
      0,34€/kWh

      So günstig ist Erdgas nun auch wieder nicht.
      Sie hatten gesagt, das Kilo kostet nur 0,30€. Das muss sehr lange her sein.

    • Und Abschließend:

      1kWh Gaspreis Weltmarkt: 0,0075€/kWh
      1kWh Gaspreis Endkunde: 0,0862€/kWh
      1149% Aufschlag für Gewinn, Lieferkette und Steuern.
      So einen Profit macht man glaube ich nicht einmal mit Drogengeschäften….

    • @U.West

      @wasserarder
      Quatsch, das ist einfachste Schulchemie. In verschiedenen Verfahren auch industriell realisierbar.
      https://www.youtube.com/watch?v=kCCKNEfN20o

      Sie können sicher sein, dieses Konzept hat keine Zukunft .

  20. Wasserstoff? Da kann ich nur eines schreiben: Besser spät als nie!
    Schon vor 35 Jahren sagte mein Physiklehrer: Im Wasserstoff liegt die Zukunft. EE und Wasserstoff. Windturbinen-Strom-Gleichstrom-Wasserelektrolyse .. alles fein… aber nein!
    Aber heee unsere »Schlaumeier« wussten es ja besser … lieber Kohle, Öl & Gas.
    Leider werden diese »Verantwortlichen«, also die Architikten unserer famosen Energiepolitik wohl nie zur Verantwortung gezogen werden. Wider besseren Wissens haben sie die umweltzerstörenden Energien zum Wohl der Sharholder der Energiekonzerne gemästet.

  21. Interessantes Gespräch.
    Aber:
    Einerseits wird während der gesamten Sendung immer wieder davon gesprochen, dass Energie aus Wasserstoff die DEZENTRALE Lösung unserer Energieversorgung sein und uns unabhängig machen könnte.
    Andererseits spricht Herr Koch positiv von Großprojekten (Sahara, Offshore-Anlagen), negativ von lokalen Windparks (Eifel) und kurz vor Ende des Gesprächs, dass Europa seinen Energiebedarf niemals selbst decken können wird und immer auf Energieimporte angewiesen sein wird.
    Ist das nicht ein Widerspruch?

  22. „Kartelle sind dem Wesen nach kriminell und schädlich für die Allgemeinheit.
    Und leider haben sie die Angewohnheit sich mit Politik ins Bett zu legen und sich da einzukaufen“ (Zitat Timm Koch).

    Man könnte jede Sendung, jeden Bericht, jede Diskussion in allen Bereichen unseres derzeitigen Lebens: Energie, Medizin, Pharmakonzerne, Chemiekonzerne, Automobilindustrie, Bildung, Lebensmittelindustrie, Kirche, etc. (natürlich immer mit Politmarionetten als kleine ausführende Gangster dabei) mit dieser Überschrift als Titel versehen – und es passt immer.

    Und meine Standardfrage: wer oder was kann sich dem ernsthaft wiedersetzen?…

  23. Mit der derzeitigen Zwangs- und Illusionswirtschaft sind derartige Wasserstoff-Projekte wohl eher nicht möglich.

    Die weltweite Finanzkartell tut ihr Möglichstes, dass sich nichts ändert.

    Etwa Frau von der Leyen verwendet veraltetes Vokabular, um damit Antworten auf die Klimakrise zu geben. Sie spricht etwa von Gewerkschaften etc.
    Sie ist auch gar nicht demokratisch in ihr künftiges Amt gelangt. Vielmehr sei es doch offensichtlich, dass die EU nicht zerbrechen darf.

    Die Finanzkrise ist möglicherweise kein Zufall. Es könnte Dinge zwischen Himmel und Erde geben, die die Finanzkrise erklären.

    Es gibt etwa unglaublich viele Ufo-Sichtungen, mysteriöse geschichtliche Vorkommnisse wie etwa die deutsche Tibet-Expedition des Heinrich Schäfer usw.

  24. Sehr gut, dass es Leute wie Herrn Koch gibt – ganz ehrlich!

    Ich denke auch, dass eine „Wasserstoffgesellschaft“ aus heutiger Sicht eine gute Lösung darstellt. Und gleichzeitig sagt er selbst, dass er das nicht mehr erleben wird. Dabei bring er Argumente gegen „Stromautos“, die auch aus der Bild-Zeitung stammen könnten. Ich rate: bitte mit objektiven und aktuellen Daten arbeiten.

    Gruß
    Manuel

  25. Kohlenwasserstoffe in Form von Erdgas oder Öl oder Kohle
    enthalten über Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie .
    Wasserstoff muss erst durch Energieaufwand produziert werden und gibt in seiner Nutzung weniger Energie ab, als in der Produktion aufgewendet wurde .
    Darüber hinaus ist die Handhabung des flüchtigen und explosiven Wasserstoffes aufwändig .

    Wie einst Kernfusion und dann Elektrobetrieb ist nun Wasserstoff die Illusion, die den enormen Energiebedarf unserer Gesellschaft prolongieren können sollte .

    • Illusion?
      Und der Klimawandel ist auch eine Illusion? Entropie!?
      Zitat: »Kohlenwasserstoffe in Form von Erdgas oder Öl oder Kohle
      enthalten über Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie .«

      Genauso ist es… und diese Energien blasen wir in die Troposphäre. Und keiner will wahr haben dass diese Energien Auswirkungen haben.

    • @jk
      Der menschengemachte Energieausstoß durch Kohlenwasserstoffe ist im Vergleich zur Wärmeeinwirkung durch die Sonne gering .
      Ich kenne keine Studie, die diese zusätzliche Wärme als Problem sieht .
      Die Fragestellung betrifft den Energiegewinnung nach dem Ende des Kohlenwasserstoffzeitalters . Einer älteren Analye folgend hat jeder Mensch im Schnitt durch die Kohlenwasserstoffe 60 „Helfer“ – dies ist entscheidende Basis unseres Wohlstandes .
      Wie diese Energie beschafft werden ist nicht geklärt . Sonnenenergie und Windkraft, deren negative Begleiterscheinungen zuhehmend an die Öffentlichkeit kommen, reichen als Energielieferanten längst nicht aus .
      Batterieen sind wie Wasserstoff mögliche Energiespeicher, aber keine Energieliferanten .

  26. Bei 1:12:00 Die Lacher kann ich nicht an dieser Stelle nachvollziehen.
    Zynismus taugt zu nichts.
    Hier wurde ein Mitglied der Menschheitsfamilie bestialisch ermordet! War er frei von Vorwürfen? Steine, ja gibt es viele die man werfen kann…

    Jeder Mord, inklusive Massenmord mit Namen KRIEG oder Kollateralschaden ist einer zufiel. Das selbe gilt für Folter und Isolationshaft.

  27. Hallo Teamkenfm.
     
    Danke! und als Hinweis, weil ich gerade gestern darüber gestolpert bin:
     
    JP Performance – Die Antriebstechnik der Zukunft! | Brennstoffzelle/Wasserstoffantrieb
     
    … auch sehr interessant und direkt aus Süd-Korea.
     
    Viele Grüße in die Runde

    • Das Frauenhofer Institut Freiburg hat im Auftrag 1992 ein Passiv-Haus in Auftrag gegeben.
      Da zu dieser Zeit alle Brennstoffzellen militaerische Verschlusssache waren,entwickelte
      sie kurzer Hand ihre Eigene .
      Der geerntete Solarstrom wurde mittels Brennstoffzelle in Form
      von Wasserstoff und Sauerstoff selbstaendig in Tanks gedrueckt.

      Eine Brennstoffzelle kann also nicht nur aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom machen,
      sondern auch umgekehrt.

      Das ist genial!

      Denn dann kann jeder dezentral ueber Solaranlagen seinen eigenen Strom produzieren
      und auch noch vernuenftig speichern.
      Die Tankstelle ist also zu Hause b.z.w in der gemeinschaftlich betriebenen Anlage.
      Damit ist das Ei -Henne Problem geloest .

      Was wir brauchen sind genossenschaftliche Banken die diese Anlagen finanzieren .

      Dann sind wir als Menschheitsfamilie endgueltig zu Flug-Schafen mutiert
      und fuer die herrschenden Mephistos so schwer zu greifen wie die Wasserstoffmolekuele selbst.

      Was wir jetzt machen muessen,ist so viel Geschwindigkeit in der Rotation der Diskussion
      um die Zukunft unserer Kinder aufnehmen ,bis wir aus dem Rahmen der bargecodeten Co2-Klimatuete
      durch eine Knallgasexposion (Wasserstoff+Sauerstoff) heraus schleudern,
      das teuflischen Ziel des C02 Ablasshandels ueberwinden,
      und durch einen Quantensprung uns auf einem goettlichen gemeinsamen Orbit wieder finden.
      Bombe!
      Das ist legendaer!
      Grossartige Menschen wie Ken und Community bringen das fertig!

      Co2 und Klima Diskussion war gestern!
      Ken Du verstehst doch was von Geschwindigkeit?

      Lad doch mal die Thunberg ein und frag sie was sie davon haelt?

      Die alten Mephistos werden es gar nicht moegen,wenn Greta auf deiner Wasserdampfwolke einsteigt und abhebt.
      (Wasserstoff verbrennt zu 100% zu Wasser(dampf))
      Kein Co2 und kein Co2 Ablasshandel fuer die teuflischen Smoker auf Waterworld.

    • Gerne Uwe Jacob
      Das Haus steht im Christaweg 40 in Freiburg und wurde seiner Zeit
      von der Bundesregierung in Auftrag gegeben.
      Die selbst gebauten Brennstoffzellen schafften leider nicht die Rueckverstrohmung
      so ,dass mit Wasserstoff nur gekocht und geheizt werden konnte.
      Die Entwicklung war noch in den Kinderschuhen.

      https://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/040_BN/PDFs/Prismentexte/Das_energieautarke_Solarhaus.pdf
      http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/rc9802stahl.htm

      Meine Schwester hat im Rahmen ihrer Forscherwerkstatt auch ein Modul,
      bei dem die Kinder aus einem alten Scherblatt (Platinbeschichtet)eines
      Elektrorasierer eine Brennstoffzelle bauen.
      Die Geschichte war auch 2012 im Forscherzug der Bundesregierung zu sehen
      https://www.forscherwerkstatt.de/konz.html

Hinterlasse eine Antwort