Tragödie und Hoffnung

Von Ken Jebsen.

Donald Trump hat per Dekret sieben muslimischen Staaten bzw deren Bürgern für 90 Tage die Einreise in die USA verboten und die Medienwelt regt sich auf.

Wer sind die Länder um die es geht? Was ist das eigentliche Ziel der Aktion und warum ist die Empörung mehr als bigott?

Nun, betroffen sind der Irak, Syrien, Sudan, Jemen, Somalia, Libyen und der Iran. Unter diesen sieben Staaten geht es den USA vor allem um den Iran. Der Iran wird nach Obama wieder als alter Erzfeind aktiviert und anvisiert. Ein vor Jahren beschlossener und unter Obama nur verschobener Krieg muss her. Dahinter steckt die Israel-Lobby in den USA und die israelische Machtclique um Benjamin Netanjahu.

Wer Bibi´s Twitter Account verfolgt konnte es in Echtzeit verfolgen. Während Europa Trump ´s Politik als rassistisch geißelt, wird sie vom israelischen Staatschef in aller Öffentlichkeit gefeiert. So schrieb Netanjahu über dessen Pläne die Mauer zu Mexico auszubauen:

„President Trump is right. I built a wall along Israel’s southern border. It stopped all illegal immigration. Great success. Great idea“

Eine israelische Firma hatte schon im Vorfeld angeboten die Grenzanlagen nach Mexico fertig stellen zu wollen. „Wir haben so etwas in der Vergangenheit getan und würden es definitiv machen“

Beratend tätig im Hause Trump ist Jared Kushner, der Ehemann der Trump Tochter Ivanka. Um heiraten zu können, konvertierte Sie zum Judentum.

Die Familie Kushner stammt ursprünglich aus Polen und konnte erst nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA übersiedeln. Während des Holocaust wurde ihr die Flucht in die USA verwehrt. Dass Kushner jetzt die Politik der geschlossen Grenzen seines Schwiegervaters gutheißt, ist nur oberflächlich ein Wiederspruch. Über die Kushner-Foundation finanziert Jared Kushner ultra-radikale, zionistische Siedler in der Westbank, deren Ziel vor allem ein Araber-freies Israel ist. Rassismus in Anwendung. Die Siedlungen sind illegal und verstoßen gegen UN-Recht, aber das ist den jüdischen Gotteskriegern und ihren Fans in Washington vollkommen egal.

Trump selber war- bevor klar war, dass er Hillary Clinton schlagen würde- wie jeder Anwärter auf das Amt des Präsidenten, Gast bei AIPAC und machte den dort jubelnden US-Zionisten klar, dass er Obama nicht gerade für einen Freund Israels hielt. Im Gegenteil, er bezeichnete den Friedensnobelpreisträger als das Schlimmste, was Israel bis dahin passiert sei und kündigte schon damals an, er würde dessen Iran-Deal kippen.

Auf seinem Twitter Account konnte man am 28. Dezember lesen

„Israel, bleib stark. Der 20. Januar rückt immer näher“

Zudem spielt Trump mit dem Gedanken die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Vorteile würde das keine bringen. Es geht nur um einen symbolischen Akt. Israel will signalisieren, dass die Zeit der Palästinenser auch hier abgelaufen sei. Trump will über den Hebel Palästina die Verbündeten dieses seit 1948 besetzten Volkes provozieren. Das ist vor allem der Iran. Israel sucht den Krieg und lässt die USA die Drecksarbeit machen. Die Kontakte ins Weiße Haus sind prima. David M. Friedman ist bekennender Zionist und wird der neue US-Botschafter in Israel. Man könnte es wie die NachDenkSeiten zusammenfassen, der grosse Gewinner des Regierungswechsels in den USA ist vor allem Israels Rechts-Aussen.

Das Einreiseverbot des Donald Trump trifft vor allem Menschen mit iranischem Pass. Warum? Weil der Iran das einzige Land der Welt ist, der gebürtige Iraner niemals aus der Staatsbürgerschaft entlässt. Iraner ist jeder dessen Vater einen Iranischen Pass besitzt, auch wenn er selbst nie im Iran war. Von diesen sogenannten Doppelstaatlern leben allein in der BRD 80.000. Selbst wenn sie ihren iranischen Pass verbrennen, sobald sie die iranische Grenze übertreten, werden sie nach iranischem Recht behandelt und ihre deutsche Staatsbürgerschaft ruht gewissermassen. Mann oder Frau hat einfach keinen Einfluss darauf. Wer als iranischer Doppelstaatler in die USA muss, z.B. aus beruflichen Gründen, kann sich das für die nächsten drei Monate abschminken.

Betroffen sind davon auch Menschen, die vor den USA bisher den Bückling gemacht haben, und als Freunde der CIA die pauschale Dämonisierung des Iran in Deutschland vorantrieben. Zum Beispiel der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour. Er ist Vizechef der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe und sitzt in der Atlantik Brücke, dem einflussreichsten US-Think Tank in der BRD. „You´re fired“ würde Trump wohl sagen.

Der Benefit für den User.

Das Trumpeltier im Weißen Haus hat auch Vorteile. Trump ist extrem nützlich, wenn es darum geht die vollkommen verlogenen Medien dabei zu beobachten, wie sie versuchen alles dafür zu tun, dass niemand bemerkt wie bigott sie sind. Ein echter Drahtseilakt, der früher oder später scheitern muss.

Fangen wir beim aktuellen Einreiseverbot des Donald Trump an. Ist die Idee „Moslems Raus!“  wirklich von ihm? Nein.

Die Idee Irak, Syrien, Sudan, Jemen, Somalia, Libyen und den Iran zu ächten stammt aus den Büros des Heimatschutzministeriums und wurde unter Vorgänger Obama offiziell angekündigt. Das bestätigte jetzt noch einmal der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer.

Trump setzt also nur um, was Obama längst beschlossen hatte. Nur, wo war der Aufschrei all derer, die jetzt die Empörten spielen? Da kam nie was. Vollkommenes Schweigen im Walde. Über Monate.

Zudem ist es schon sehr sehr merkwürdig, dass weder Medien noch Intellektuelle in acht Jahren Amtszeit Obama ein Problem damit hatten, dass dieser während seiner gesamten Zeit im Weißem Haus, 2663 Tage, durchgehend Krieg führte und dabei vor allem den Irak, Syrien, Sudan, Jemen, Somalia, und Libyen offen oder verdeckt unter Feuer nahm.

Der Friedensnobelpreisträger ist in Wahrheit ein Friedhofsnobelpreiträger, aber er hatte die Fähigkeit medial einzuseifen. Wie degeneriert muss man sein, um sich über Jahre so billig abspeisen zu lassen. Unter ihm wurde der ISIS zu dem, was er heute ist: ein US-Terrortool, das sich verselbständigt hat.

Wer sich darüber aufregt, dass Donald Trump einen CNN Reporter mit dem Vorwurf, er sei ein Fake-News Produzent, abkanzelt, muss sich die Frage stellen lassen, wo er all die Jahre war, als Barak Obama mehr Whistleblower hinter Gitter bringen ließ als alle Präsidenten vor ihm zusammen. Das war ein echter Angriff auf die Pressefreiheit.

Was macht Snowden noch immer in Moskau?

Lustig, um nicht zu sagen listig, ist auch der Umstand, dass die Deutsche Presse, die auf der Hand liegende Frage bzgl des Einreiseverbotes nicht stellt, nämlich wieso bitte schön ist Saudi-Arabien nicht unter den genannten? Geht es nicht vor allem um Terrorbekämpfung? Waren nicht 15 der 19 Attentäter ganz offiziell aus Saudi-Arabien?

Doch.

Würde Osama bin Laden noch leben wäre zumindest sein Pass kein Hindernis, um in die USA einzureisen.

Hat irgendwer, irgendwo gelesen wie ein Journalist den Busenfreund Trumps, Netanjahu, dafür verurteilte wie er dessen Politik feierte?

Jakob Augstein twitterte

„Als Hamburger sage ich: Donald Trump ist in Hamburg nicht willkommen!“

Okay, aber was ist mit Rassist Netanjahu?

Ist er nicht seit Jahren verhaltensauffällig?

Wer als Mexikaner an der Mauer scheitert kann sein Land wenigstens verlassen. Wer in Gaza wohnt, bleibt ein Gefangener. Umstellt von Mauern und Stacheldraht.

Würde es Augstein wagen zu twittern:

„Als Hamburger sage ich: Benjamin Netanjahu ist in Hamburg nicht willkommen!“?

Und wieso bleibt es vollkommen ohne Reaktion, wenn der Zeit-Herausgeber Josef Joffe im GEZ -finanzierten Deutschen Fernsehen, Phoenix, laut darüber nachdenken darf, ob es nicht an der Zeit sei Donald Trump im Weißen Haus ermorden zu lassen.

Man stelle sich vor ein russischer Verleger hätte das bei der Amtsübername Obamas geäussert. Die Redaktionen im gesamten Westen würden wochenlang Kopf stehen, die NATO weiter Truppen verlegen. So aber, grosses Schweigen im Pressewald. Anti-Amerikanismus gibt es aktuell nicht. Im Gegenteil: wer nicht mithetzt macht sich verdächtig.

Wie passt das zum Kurs der letzen Jahre, als es vor allem die alternativen Medien waren, die die Politik der USA aufgrund ihrer Brutalität kritisierten und sich dafür rund um die Uhr den Vorwurf anhören mussten sie seien anti-amerikanisch und würden die Leistung der Befreier mit Füssen treten.

Was aber ist dann das, was wir seit der Niederlage der Hillary Clinton erleben? Ist Mord als Mittel, um einen demokratisch gewählten Präsidenten frühzeitig loszuwerden, gefordert vom Boss der wichtigsten Wochenzeitung im deutschsprachigen Raum, wirklich ein Kavaliersdelikt? Ist das eine Aufforderung den Oswald zu machen? Würden wir ähnlich locker reagieren, wenn ein muslimischer Journalist diese Idee on Air geäussert hätte? Mehdi Hassan bei Al Jazeera z.B.? Wäre er noch in Lohn und Brot?

Unsere Medien haben nicht vollkommen den Verstand verloren, wenn sie gegen den Mächtigsten Mann der Welt hetzen, im Gegenteil. Sie tun das, was sie immer getan haben: sie führen Befehle aus. Nur kommen die eben nicht aus dem Weißen Haus. Das Weiße Haus verkündete sie nur mit leichtem Vorsprung über den bekanntesten Pressesprecher der Welt. Den US-Press-identen. Nur ist Trump hier kein echtes Redaktionsmitglied, sondern fährt seinen eigenen Kurs. Er kreuzt gegen den Wind, wie zuletzt JFK und wird daher im Amt erschossen werden.

Das hat nichts mit Hellsichtigkeit zu tun. Das ist Malen nach Zahlen.

Szenario 1.

Trump überlebt das Amt nicht und die, die ihn umlegen lassen, werden die Spur über Russland in den Iran legen. Dann schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe.

1. Man nutzt den Mann, der mit Putin konnte, um den Russen endlich zu einem taktischen Fehler zu verleiten.

2. Man kann sich nach dem Mord an Trump als Rächer eines dann plötzlich grossartigen Präsidenten betätigen, und

3. Man kann den Iran attackieren.

Dann wird der Iran-Krieg dem gesamten Mittleren Osten als Lunte dienen. Dann wird nicht nur der Ölpreis explodieren, sondern die gesamte Region Middle East, einschließlich Israel.

Der IS kommt seinem Ziel ein gigantisches Kalifat zu gründen einen erheblichen Schritt näher, was den Einsatz von taktischen Waffen extrem wahrscheinlich macht. England wird zusammen mit den USA und Saudi-Arabien alles dafür tun, um die Situation militärisch zu lösen und dabei Russland aus der Region zu verdrängen. Putin wird zusammen mit Erdogan und Teheran Bodentruppen im grossen Stil entsenden. Gigantische Flüchtlingswellen werden weiter Richtung Europa drängen und den gesamten Kontinent gegeneinander aufbringen. Von wem man gar nichts mehr hören wird, sind die Antideutschen. Sie hätten als CIA-Marionetten keine Funktion mehr. Schon heute hört man von ihnen kaum noch was. Das schwenken von US-Flaggen ist aktuell nicht angesagt, mit einzustimmen in das Trump-Bashing geht aber auch nicht, denn dafür ist der Neue zu dicke mit den Fanatikern in Jerusalem. Vollkommen irritiert verhalten sich die Antideutschen, wie ein Rechner, der beim Aufspielen neuer Software vorzeitig vom Netz genommen wird. Da geht gar nix mehr. Tot, die Kiste.

Und wie überbrücken wir die Zeit bis es richtig knallt? Mit einem Gang ins Archiv. Es steht geschrieben. 2013.

Und Action!

Szenario 2 & Bestandsaufnahme.

Das aktuelle Schauspiel dient vor allem dem Ziel den Niedergang des US-Imperiums weiter in die Zukunft zu verschieben. Aufhalten wird diese Taktik das Ende des vollkommen tot gerüsteten Riesen nicht. Dafür wurde der amerikanische Traum zu lange mit Füssen getreten. Die US-Elite hat das Vertrauen der Mittelschicht in den USA verloren und im Rest der Welt hat man längst damit begonnen den Mythos USA vom Sockel zu holen, seit es dem Land weder gelingt seine Kriege tatsächlich zu gewinnen, noch das Versprechen „US-Kapitalismus bedeutet Wohlstand für die Massen“ einzulösen. Der amerikanische Traum hat sich zum Albtraum für die Welt entwickelt.

Und jetzt?

Deutschland könnte in der aktuellen Situation die Chance dahingehend nutzen, dass es sich an einen Tisch mit allen Playern in Europa setzt, um kollektiv über eine völlig neue Politik, jenseits der EU-Grenzen, nachzudenken. Russland wäre dabei der wichtigste Partner, um vor allem die Grenzstaaten, auf der anderen Seite des Mittelmeeres, mit Aufbauprogrammen zu stabilisieren. Flüchtende, die gar nicht erst entstehen, machen sich auch nicht auf den Weg.

Was aber ist wahrscheinlich, wenn es kommt wie in Szenario 1 beschrieben?

Die Wirtschaftsmacht Deutschland wird massiv auf eine Europäische Armee setzen, bei der sie den Hut auf hätte, um vor allem deutsche Interessen durchzusetzen. Wir sind wieder WeHr- denkt man in Berlin schon lange und wenn Frau von der Leyen erst mal von der Leine gelassen ist, um Merkel zu beerben,wird auch wieder im grossen Stil Front gemacht.

Die entsprechende Industrie, den Maschinenbau, haben wir schon. Dann winkt wieder echte Vollbeschäftigung.

Warum so düstere Gedanken? Weil dieses Land anders nicht aufzurütteln ist. Das gesamte System ist schrottreif. Die Koppelung Lohn-Arbeit wird vom Neoliberalismus global aufgelöst, um die geforderte Effizienz zu steigern. Der gesamte Planet wird mehr denn je vom Kapital getrieben und bringt sich mit Zwangswachstum um die eigene Existenz. Nur, wie soll man mit Menschen über das offensichtliche reden, deren Job davon abhängt das offensichtliche auszublenden und zu leugnen. Unsere Eliten, unsere Presse glotz nicht das Dschungel-Camp, sie sind das Dschungel-Camp.

Man kann dieses Polit-Programm und seine Demokratie-Darsteller nicht reformieren. Man kann nur den Stecker ziehen, um kollektiv zur Besinnung zu kommen. Die Energiewende in Kombination mit einem Geldsystem, das ohne private Geldschöpfung auskommt, ist der richtige Weg.

Energiewende bedeutet aber vor allem das Verschwenden von Energie aufzugeben. Wir können soviel Windräder und Sonnenkollektoren betreiben, wie wir wollen- solange wir immer mehr Geräte ans Netz hängen und den Verbrauch überall hochfahren, reduzieren wir nur die Auffahrgeschwindigkeit in der Sackgasse des sogenannten Fortschritts.

Fortschritt wohin?

Regionale Kreisläufe sind das Zauberwort. Weniger ist mehr. Abfallfrei produzieren und die zur Kasse bitten, die die Kosten für ihren Müll den Massen überlassen, während sie Gewinne privatisieren. Nein! zu diesem Wegwerfmodell, das den Planten vergiftet.

Transparenz.

Aber nicht wie es von der NSA oder dem BND gezimmert wird. Wir müssen das machen. Wir Bürger. Keine Superbehörde , keine neue Partei. Die Alternative für Deutschland ist eine Totgeburt. Wir brauchen AlternativeN für Europa und die kommen aus den ProvinzeN. Plural. Von den Resten des Mittelstandes, des Handwerks, den KultureN.

Maschinen nehmen uns die Arbeit weg! Ja, aber nur die, die Menschen nicht mehr machen sollten. Stupide Arbeit. Unmenschliche Arbeit. Maschinen haben keine Hände. Sie können nicht Handeln. Das können nur wir. Menschen. Wenn wir in Europa als Menschen eine Chance haben wollen, müssen wir eine Zukunft skizzieren, die ohne Krieg auskommt. Wir müssen Europa vor allem zu einem Bildungs-Standort umbauen. Bildung ist der Schlüssel. Bildung fördert Toleranz und baut das ab, was uns alle lähmt und spaltet. Angst. Stellen wir uns der Angst, die uns via Massenmedien permanent eingetrichtert wird. Angst davor als Menschen auf eigenen Beinen zu stehen. Das geht nur in einem System, das Demokratie nicht nur simuliert, indem es diese von Eliten-Vertretern simulieren lässt. Übernehmen wir endlich für uns selber die Verantwortung. Beginnen wir damit uns lokal zu organisieren und dann zu vernetzen.

93 Kommentare zu: “Tragödie und Hoffnung

  1. ZU IRAN: In den letzten Jahren wurden auch die restlichen Nationalbanken (v.a. arabische Staaten, Iran, Irak, Libyen etc.) sukzessive von der «Geld-Macht» übernommen. D.h. alle Länder sind nun innerhalb des Finanz-Kartells und dem Netz des globalen Geldes eingebunden und unterworfen, sodass in jedem Land eine Krise bzw. Kollaps des amerikanischen Geldsystems durchschlägt.
    Es gibt nur noch ein Land, das es zu unterwerfen gilt: IRAN.

  2. Hallo Leute….
    Ich bin mir absolut sicher dass ich hier jetzt vermutlich absolut falsch bin da dies zwar eine sehr komplexe und durchaus interessant geschilderte und hoch informatierte Seite ist die ich schon seit geraumer Zeit verfolge und auch immer wieder den ein oder anderen Beitrag mit grosser Begeisterung gelesen habe. Dann darüber auch nachdenke und auch versuche diese Informationen mit anderen zu diskutieren und philosophieren.
    Ich mein in gewisserweise lebt ja jeder für sich in seiner eigenen Wahrheit bzw eben relativ subjektiv wie die meisten damit umgehen.
    Das was du leistest Ken Jebsen finde ich ausserordentlich und ich danke dir dafür denn durch dich bin ich heute dort wo ich seit Jahren hinwollte….
    Und da wo ich jetzt angekommen bin würde ich mir wünschen dass du mal darüber berichtest denn ich bin der Meinung so wie alle die sich dort eingefunden haben dass das die passende Lösung zu der ganzen Problematik ist die es eben gibt und die du in vielen deiner Recherchierten Beiträge und verfassten Schilderungen, sei es per Videoclip oder eben Darstellungsdokumentation mit sehr vielen Gesprächspartnern schilderst.
    Und nun die ganz einfache Lösung Herr Ken Jebsen:
    https://www.verfassunggebende-versammlung.com/
    Mir wurde gesagt dass man mit Ihnen/Dir schon darüber gesprochen hat leider nur ohne Reaktion.
    menschliche Grüsse
    Peer Woller

    • Wie könnte man einem Menschen auch die Staatsbürgerschaft nehmen,da man diese doch mit der Geburt und der Abstammung erwirbt.Niemand kann diese nehmen.
      Es sei denn, es existiert keine Staatlichkeit!?Dazu das OPPT lesen,dann müsste man Bescheid wissen.
      Vielleicht ist genau diese vorhandene Staatlichkeit des Iran und Syrien es ,warum es seitens des Westens immer wieder versucht wird ,diese Länder zu zerstören.Denn fast alle westlichen Länder befinden sich im Handelsrecht und nicht im Staatsrecht.

  3. „Die Idee Irak, Syrien, Sudan, Jemen, Somalia, Libyen und den Iran zu ächten stammt aus den Büros des Heimatschutzministeriums und wurde unter Vorgänger Obama offiziell angekündigt.“

    Wenn das so ist, warum wird das nicht von Trump nach außen kommuniziert?

    Es ist auch zu einfach zu sagen, das geht noch auf das Konto von Obama.
    Wenn Trump es für falsch halten sollte, muss er es ja nicht umsetzen.
    Das Einreiseverbot unter dem Motto „Moslems Raus!“ kommt ihm aber gerade recht, das hat er ja mehrfach im Wahlkampf verlauten lassen.

    • Vielleicht ist das Problem,dass wir ja gar nicht wissen,was Trump denkt oder tut.Denn alles was wir nun über den wissen,ist das ,was der Mainstream vermeldet.

      Aber wieso meldet der Mainstream nicht das ,was das Voltairenet vermeldet hat über Trump und bezüglich des CIA?Das erscheint mir sehr viel brisanter und wichtiger!?
      Mir kommt das nun so vor,als wären diese ganzen Meldungen über Einreiseverbote alles Ablenkungsmanöver.

      Wie als in Aleppo dieser Natobunker ausgehoben wurde,und am selben Tag der Anschlag in Berlin….

    • Das ist ja nicht neu, dass wir über einen Präsidenten erst nach und nach erfahren, was gespielt wird.
      Der Mainstream ist aber nicht das einzige Medium.
      Das mit dem CIA hab ich gelesen. Dazu hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht.
      Was das bedeutet, kann ich nur schlecht beurteilen.
      Wenn Meldungen über Einreiseverbote als Ablenkungsmanöver genutzt werden, hat das Trump schlecht kommuniziert.
      Er macht doch fast alles über Twitter. Das wird doch gelesen!
      Ist auch klar, das sich unsere Leitmedien die Themen raussuchen, die in Ihr Konzept passen.

      Erschreckend ist für mich ist, wie schnell doch alles, durch wenige sichtbare Personen, verändert werden kann.
      Im Negativen wie auch im Positiven.

  4. „Donald Trump hat gerade die größte Reform der Verwaltungsstrukturen in den Vereinigten Staaten seit 69 Jahren abgeschlossen. Er setzte nun dem imperialen Projekt ein Ende und macht aus seinem Land einen Staat, wie alle andere.“

    Voltaire-net 31.Januar 2017

    • Ist Trump ein Zionist? Entscheiden Sie selbst: https://www.youtube.com/watch?v=T97Bq3sQMDw Trump redet hier vor jüdischem Publikum. Er hetzt gegen Palästinenser, die einen Amerikaner (namentlich genannt) niedergestochen haben. Er hetzt gegen Iran, der Palästinensern, dessen Haus von den Israelis zerstört wurden, $30.000/Haus schenkt. Er behauptet bereits in November 2016, dass Iran Mittelstreckenraketen testet. Gestern erfuhren wir aus den Medien, das Iran möglicherweise Raketen testet. Aber Trump behauptet dies bereits seit November. Warum aber berichtet man überhaupt über MÖGLICHE Raketentests? Klar, als Propagandainstrument um uns Angst einzujagen und einen Krieg schmackhaft/gerechtfertigt/unumgänglich zu machen. Sicher kann man heute sagen, ob Raketentests stattgefunden haben. Das Wort möglicherweise lässt ahnen, dass KEINE stattgefunden haben. Zum Schluss prahlt Trump damit dass vielleicht während er redet seine Tochter ein jüdisches Kind gebärt. Ist Trump nun Zionist oder nicht? Entscheiden Sie selbst.

  5. Danke, Ken,
    hier noch die immer wieder seit den 70er Jahren wegen ihres Engagements verfolgte Kämpferin gegen den Rassismus und Kommunistin Angela Davis
    auf dem Frauenmarsch am 20. Januar 2017:
    „In einem schwierigen Moment in unserer Geschichte, erinnern wir uns, dass wir, die Hunderttausende, die Millionen von Frauen, Trans-Menschen, Männer und Jugendliche, dass wir
    die mächtigen Kräfte der Veränderung repräsentieren.
    Wir haben die Aufgabe zu verhindern, dass die aussterbenen Ideologien des Rassismus der Heteropatriarchie wieder gestärkt werden.

    Wir wissen, dass wir gemeinsam Handelnde der Geschichte sind und dass die Geschichte nicht wie Webseiten gelöscht werden kann.
    Wir wissen, dass wir uns heute nachmittag auf dem Land der indigenen Bevölkerung versammeln,
    und wir folgen der Führung der ersten Völker, die trotz massiver völkermordender Gewalt niemals den Kampf aufgegeben haben, niemals den Kampf für Land, Wasser, Kultur und ihre Menschen aufgegeben haben. Wir begrüßen heute ganz besonders die Sioux in Standing Rock . …
    Die Freiheitskämpfe der Schwarzen, die das eigentliche Wesen der Geschichte dieses Landes
    geprägt haben, können nicht mit einer Handbewegung weggewischt werden. Man darf nicht
    die Bedeutung der schwarzen Bevölkerung vergessen.
    Dieses Land wurzelt in der Sklaverei und im Kolonialismus. Sie sind der Weg zur besseren
    oder schlechteren Entwicklung. Die Geschichte der Vereinigten Staaten ist eine Geschichte der
    Einwanderung und Versklavung.
    Die Verbreitung von Fremdenfeindlichkeit, die Verleumdung bezüglich Mord und Vergewaltigung
    und der Bau einer Mauer wird diese Geschichte nicht übertünchen.
    Kein Mensch ist illegal. ……..
    Unser Kampf geht darum, den Planeten zu retten, den Klimawandel zu stoppen, die Zugänglichkeit
    von Wasser in den Ländern der Standing Rock Sioux, Flint, Michigan, in der Westbank und in
    Gaza zu garantieren. Retten wir die Luft – das ist die Basis des Kampfes für soziale Gerechtigkeit!
    ….
    Dies ist ein Frauenmarsch, und dieser Frauenmarsch stellt das Gegenkonzept des Feminismus
    gegenüber den gewalttätigen Kräften der staatlichen Gewalt dar. Ein integrativer und übergreifender Feminismus, der uns alle auffordert, den Widerstand aufzunehmen gegen Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus, gegen Mißogynie (Frauenhass), gegen die kapitalistische Ausbeutung. ….
    … Wir widmen uns dem kollektiven Widerstand gegen die Milliardäre und gegen die Profiteure der Gentrifizierung.
    Wir begrüßen den Widerstand gegen die Privatisierung der Gesundheitsvorsorge. Wir begrüßen
    den Widerstand gegen die Angriffe auf Muslime und Immigranten, den Widerstand gegen Angriffe
    auf Menschen mit Behinderungen. Wir begrüßen den Widerstand gegen staatliche Gewalt durch die
    Polizei und durch den Gefängnis-Industriekomplex. Wir leisten Widerstand gegen institutionelle und intime Gewalt, vor allem gegen farbige und Trans-Frauen. ….
    Die Frauenrechte sind Menschenrechte auf dem ganzen Planeten, und deshalb fordern wir auch
    Freiheit und Gerechtigkeit für Palästina: Wir feiern die bevorstehende Freilassung von Chelsea
    Manning und Oscar López Rivera, aber wir sagen auch Freiheit für Leonard Peltier und Mumia
    Abu-Jamal. …
    In den nächsten Monaten und Jahren werden wir aufgerufen sein, unsere Forderungen nach
    sozialer Gerechtigkeit zu intensivieren. Wir müssen aktiver in der Verteidigung von gefährdeten
    Bevölkerungsgruppen zu werden.
    Diejenigen, die die Vorherrschaft des weißen männlichen Hetero-Patriarchats noch verteidigen,
    sollten besser aufpassen.
    …..
    Die nächsten 1.459 Tage der Trump-Administration werden 1.459 Tage des Widerstandes sein: Widerstand auf dem Boden, Widerstand in den Klassenzimmern, Widerstand auf dem Arbeitsmarkt,
    Widerstand in unserer Kunst und in unserer Musik. ….
    Das ist nur der Anfang und ich zitiere die Worte der unnachahmlichen Ella Baker, „Wir, die
    an die Freiheit glauben, können nicht ruhen, bis sie da ist.
    Vielen Dank.“

    Und das noch: https://qz.com/871436/donald-trump-nuclear-weapons-putin-and-trump-release-statements-that-hint-at-increased-nuclear-armament/

  6. Dein Artikel ist gut, KenFM!
    Wie Trump mit Israel /Palestina – Naher Osten – Iran wirklich umgehen wird, bleibt abzuwarten. Ich habe seine Rede vor dem AIPAC so verstanden, dass er eine Lösung des schon ewig schwelenden Konfliktes sucht und Untergrund-Aktivitäten verhindern will. Sein Ärger über Obama´s Irandeal ist immens. Er wird, denke ich, knallhart verhandeln – und so alle an einen Tisch bringen. Wie die Lösung letztlich aussehen wird, hängt dann von vielen Faktoren ab. Aber ich bezweifle, dass er sich so locker mal in einen neuen Krieg begeben wird. Ich weiss, dass er alternative, friedliche Wege sucht – und hoffe, er schafft das.

  7. guter detalierter artikel,…ich wuenschte ihr wuerdet das auch ins englische ubersetzen,…hier in Kanada gibt es keine „fake news“ ;),…und die Amis denken das gibt es nur bei ihnen. Insgesamt sollten sich die „Fake Newsler“ besser international verknuepfen um an staerke zu gewinnen.
    …also auch viele von euren interviews koennten gut Englishe synchronization oder untertitel gebrauchen um sie auch hier drueben zu teilen,….das schliesst solche wie „Holz100“ ausschlieslich ein,….liest eigentlich jemand von KenFM die Komentare hier?

  8. Die noch alle ihre Sinne beisammen haben und logisch denken können, müssen sich doch schon lange fragen, wie so ein fadenscheiniges Lügengespinst überhaupt immer noch weiter auf Menschen glaubwürdig wirken kann. Ich glaube langsam, dass die Menschheit schon sehr lange kollektiv traumatisiert ist über viele Generationen hinweg und dass sich diese Traumatisierung immer mehr verfestigt und die gesamte menschliche Psyche vergiftet hat. Die Traumatisierungsmethoden waren vielfältig, je nachdem, wo und wofür sie den jeweils gewaltbereiten Machthabern dienen sollten. Bei uns in Europa waren es jetzt zuletzt die beiden Weltkriege, bei denen zum ersten mal der Tod aus dem Himmel kam! Wie sich allein dies auf die Menschheit ausgewirkt hat, ist meines Wissens psychologisch noch von niemandem erforscht worden. Wir haben jetzt eine Stimmung in der Gesellschaft ähnlich der vor den beiden Weltkriegen, wie ich sie mir mit der Zeit erlesen habe. Der von Haus aus schon unbewusst traumatisierte Mehrheitsmensch blockt die schlimme Seite der Menschheit einfach mal wieder komplett ab, versucht stetig, sie aus seinem eigenen Leben herauszuhalten und hält sich die Ohren und Augen zu vor warnenden Stimmen, die aufwecken könnten . Sie nennen das dann oft „positives Denken“, obwohl es mit Denken überhaupt nichts zu tun hat. „Positives Stänkern“ könnte man es eher nennen angesichts der sich immer flächendeckender ausbreitenden Leiden und Qualen in der Welt. Es steckt in Wirklichkeit eine geistig-seelische Verkrüppelung dahinter, nämlich die Unfähigkeit bzw. Weigerung, zu trauern. Die Trauer gehört aber zum Mensch-Sein genauso dazu wie die Freude und ist genauso heilsam, wenn sie zugelassen wird. Die über Generationen hinuntergeschluckte Lebensangst durch die schrecklichen Kriege hat dann nur noch eine ungesunde Lebensgier befördert, die in den Konsumwahn hinein geleitet wurde, an dem dann wieder die selben verdienen, die schon an den Kriegen verdient haben. Diese Kriegstreiber leben so
    den Satanismus, ob sie nun auch noch an schwarzen Messen teilnehmen, oder nicht.

    • Wir in D sind traumatisiert seit Generationen! Die beiden Weltkriege werden wir aus unseren Genen so schnell nicht mehr rausbekommen. Uns fehlt das Selbstwertgefühl, das andere Nationen haben. Jeder schaut auf sich – nach unten – ein Gemeinschaftsgefühl existiert nicht wirklich. Deutscher zu sein, hat immer auch die Schuld-Seite. Wir hatten uns gerade unter Mühen als Republik zusammengefunden – und wurden wieder zerstückelt…Nord und Süd, Ost und West…Die BRD von 1949 wurde nie real. Unsere eigentliche Regierung ist die EU in Brüssel, vom Establishment gegründet.
      Deshalb ducken wir uns vor den aktuellen Gegebenheiten weg – zutiefst verunsichert, wegträumend. Wer wagt es, zu widersprechen und Stellung zu beziehen? Einige Wenige Mutige – Aufmüpfige…Verrückte…
      https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Bundesrepublik_Deutschland_(bis_1990)

    • man muss sich ja nur angucken, was Brezezinski von uns hält:
      „Das dt. Volk hat seine Existenz-Berechtigung seit 1945 verloren“…

    • Zu Linus Ida

      Sie bringen es auf dem Punkt.
      Jetzt raten Sie aber mal, wie man allgemein bezeichnet wird, wenn man ein
      neues nationales soziales Gemeinschaftsgefühl fördern will.
      Hier wird die Gehirnwäsche und sprachliche Umerziehung deutlich.
      Oder welche Assoziation haben wir mit „Germany first“ ?

      Für alle die noch in dieser Denkschablone feststecken:
      Der Patriotismus war ein Teil des „Nationalsozialismus“ und ist damit nicht gleichzusetzen.
      „Nationalsozialismus“ kommt bzw. kam nicht ohne den Patriotismus aus, wohl aber
      braucht Patriotismus keinen „Nationalsozialismus“ – dieses Wort allein ist grotesk… was bitte
      schön war da „sozial“… ach ja stimmt man hat gemeinsam gemordet.

      Als zusätzlichen Impetus sich von dieser Schablone zu befreien: Hier bei KenFm: Die Macher
      Human Connection. Nationen sind „natürlich“… ein national Gefühl ist natürlich und ohne das
      ist die Bindekraft der Gesellschaft sehr schwach.
      Die Nation an erste Stelle zu stellen ist auch natürlich, ich verweise mal auf die Mikronation
      „Familie“.

      Es wird auch immer Gleicheit mit dem Toleranz-Knüppel gepredigt… Multikulti.
      Ein Widerspruch: zwei Kulturen unterscheiden nun mal sonst wären es ja keine zwei Kulturen
      Sind die Unterschiede zu groß muss man sich trennen.
      Aber die Herrenmenschen der Gleicheit und Toleranz propagieren das Dogma, dass sich einer der beiden Kulturen anzupassen habe und damit in Teilen vernichtet wird.
      „Wenn der andere schon nicht aufhört die Frau zu unterdrücken, so müssen wir damit gefälligst anfangen um der Intoleranz vorzubeugen.“

      Zwei fundamental verschiedene Kulturen können nicht friedlich den selben Raum beanspruchen.
      Das gibt „Mord und Totschlag“, aber hey haben wir das denn nicht verdient? Vielleicht kann man ja mit teilen unserer Kultur und hier und da ein paar Toten die Schuld zurückzahlen?
      Die Toten müssen natürlich deutsch sein und deutsch aussehen, sonst taugen sie nicht zur Wiedergutmachung.

      Dieser perverse Schuldkult lähmt uns.

    • Ich kann Euch gut verstehen und es stimmt auch mit meinem Blick überein, aber ich denke, es ist jetzt die Zeit, wo wir auch über das Denken als Nation hinaus müssen, weil jetzt das gesamte empfindsame Leben dieses Planeten, ja unser Mutterplanet selbst bedroht ist durch eine mit der Zeit immer noch schlimmer übergeschnappte, satanische Minderheit, die diesen Weltuntergang finanziert. Gerade wir, die wir als Deutsche in Europa zum erklärten Sündenbock gemacht wurden, können jetzt diesen Satanismus mit unserem durch Bildung und große Denker geschulten und all den mutigen Aufdeckern der Wirklichkeit ermöglichten Tiefblick hier und woanders besonders gut verstehen.
      Es muss eine globale Widerstands-und Wissensgesellschaft entstehen, die diesem gesamten nekrophilen lebensvernichtenden Kurs die Energie entzieht! Wir allein als Deutsche können uns nicht retten. Wir sitzen alle zusammen in einem Boot, wir als fühlende, denkende und trauernde Lebewesen. Es geht jetzt um alles. Dieser Widerstand kann von mir aus gern von Deutschland ausgehen, aber besser noch, er geht von allen möglichen Nationen aus und bündelt sich dann zu einer unwiderstehlichen neuen Kraft. Deshalb bringt es weniger, wenn wir uns jetzt als Deutsche abkapseln vom Rest der Welt. So sehe ich das.

    • Liebe Veganislove,
      das haben Sie wirklich gut auf den Punkt gebracht.
      Dadurch, dass die Menschen sich mit den Lügen begnügen, sie ihnen sogar ganz recht sind, damit sie sich die Illusion einer heilen oder unveränderbaren Welt erhalten können, ohne sich wirklich um eine positive Veränderung aktiv zu bemühen, konnte und können sich die negativen, lebensfeindlichen Kräfte ungehindert ausbreiten.
      Wir selbst, jeder Einzelne ist dazu berufen, dem ganzen Treiben ein Ende zu setzen und die Augen zu öffnen.
      Jeder Mensch ist der Wahrheit verpflichtet und ohne das eigene Bemühen, das eigene Wollen, können wir uns nicht von der Dunkelheit befreien.

      Der heutige, übermäßige Konsum ist Mittel zum Zweck, um den Menschen von sich selbst zu entfremden und um ihn klein und unmündig zu halten. Ebenso das positive Denken, das häufig nur ein Deckmantel für die eigene Bequemlichkeit ist und in Wirklichkeit, so wie Sie es auch schreiben, gar keines ist. Und da haben die Kirchen, staatliche Organisationen und auch viele vermeintlich wohlmeinende Menschen ganze Arbeit geleistet. Das Ziel dieser Institutionen und Menschen ist bis heute nicht die Selbstermächtigung, sondern einzig und allein der Machterhalt und das Bestreben, sich über andere zu erheben.

      Jede seelische Verletzung, jedes Trauma muss vollständig geheilt werden, damit die Menschen überhaupt zu wahren Menschen werden können. Die Aufarbeitung der Trauer ist der einzige Weg, um zur Freude zu gelangen und um die Fähigkeit zur Empathie zurückzugewinnen. Jede seelische Abspaltung geht mit einem Verlust des Mitgefühls einher.

      Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Angst vor dem Tod. Denn nur, wenn wir ihn sowohl als Ende, als auch als Anfang begreifen, dann können wir den ewigen Kreislauf des Lebens wirklich erkennen, würdigen und im Einklang mit den Naturgesetzen leben.
      Wir sind weitestgehend selbstverantwortlich für unser Leben, unser Heil, unser Denken, Fühlen und Handeln. Was aber in meinen Augen kein Grund dafür ist, einen Schöpfer zu negieren, sondern im Gegenteil, ihn weit erhabener zu denken und demütig zu werden.

    • Liebe Marikka! Angesichts der patriarchale Schiene, auf der diese wie wir jetzt sehen niederträchtige zivilisatorische Entwicklung seit zigtausenden Jahren gefahren wurde, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob wir weiterhin noch von „einem Schöpfer“ sprechen sollten. Damit meine ich natürlich nicht, dass es keine dem Menschen übergeornete Kräft gäbe. Es geschieht alles in einer natürlichen und immer wieder lebensförderlichen Ordnung, die wir mit unserem menschlichen Verstand niemals genau und umfänglich erfassen können. Aber wir können sie erfühlen und müssen immer wieder erfahren, dass wir am besten daran tun, uns daran zu halten. Diese Art Einsicht mündet immer wieder in jenes umfassende, wofür wir den Begriff „Liebe“ geprägt haben.
      Eine schöne und realitätsbezogene und unverfänglichere Methapher für die lebensspendende natürliche kraft fände ich zum Beispiel ein Schöpferpärchen, bestehend aus Mutter Erde und Vater Sonne.

    • Andre:
      Wer will denn ein „neues nationales soziales Gemeinschaftsgefühl“ fördern?
      Also ich bestimmt nicht.
      Wir brauchen eine gelebte soziale und solidarische Gemeinschaft, die weder nur gefühlt noch national ist.

    • zu Schwarz-und-Weis
      Was ist für Sie die sinnsvollste Größe für eine Gesellschaft(einheit) und wie bezeichnen Sie diese?

      zu Veganislove und Marikka

      Eure Ansichten teile ich zum größten Teil, nur beschreiben sie eher das ultimative Ziel als einen praktischen Weg zur Verwirklichung.
      Da ich gerne eure philosophischen Analysen und Thesen lese möchte ich mit euch mal über die Praxis diskutieren.
      Ich weis eure Gedanken umfassen gerne das Gesamte, versucht aber mal diese auf das „nationale“ zu beschränken.
      Meine These ist bevor sich die Welt zum Guten ändert muss erst jeder selbst sich ändern. Vom kleinen zum Großen und nicht umgekehrt.
      Im geopolitischen Maßstab sind da die Nationen zu betrachten.

      Neben wir uns mal dem unbequemen Thema Migration an.
      Damit man über dieses Thema diskutieren kann braucht eine Basis worüber Konsens besteht.

      Migration ist ein großes Problem oder wenn Sie mögen eine große nationale Herausforderung.
      Migration sollte man vom Asyl(recht) trennen bzw. getrennt betrachten.
      Es kann keine unbegrenzte Migration geben.
      Die Migration muss kontrolliert und gesteuert werden

      Wenn hier kein Konsens besteht, bin ich sehr an einer Erklärung interessiert.

      Jetzt stelle ich mal einen praktischen Lösungsansatz in dem Raum.
      Steuerung der Migration durch konsequente Anwendung des Grundgesetzes.
      Die Trennung bzw. Überprüfung des Asyls und des Migrationsanspruch findet vor Betreten des Landes statt.
      Bis dahin warten die Antragsteller in Zentren auf die Entscheidung.

      Teile hiervon sind ohne große Änderungen möglich und schnell umgesetzt.

      „Weltfrieden“ und Fluchtursachenbekämpfung steht hierzu nicht im Gegensatz.

    • Liebe Veganislove,
      Ihre Bedenken kann ich gut verstehen und tatsächlich ist es ja auch so, dass mit dem Begriff großer Missbrauch betrieben wurde und wird. Der Begriff „Liebe“ wird jedoch genauso missbraucht und was alles so im Namen der Liebe geschieht, kann einem auch nur die Haare zu Berge stehen lassen. Jetzt könnten wir natürlich, um uns dieser ganzen Verunreinigungen und Anhaftungen zu entledigen, einfach neue Begriffe oder Metaphern definieren. Dann ist es aber wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis auch diese wieder in einem schlechten Licht erscheinen, weil das eigentliche Problem, das durch die Dominanz des menschlichen Verstandes ja erst entstanden ist, in keinster Weise gelöst wurde. Viele Menschen erkunden auch lieber die Möglichkeit den Mars zu besiedeln, als sich um die, durch sie entstandenen, Verunreinigungen auf der Erde zu kümmern.
      Für mich ist der Begriff „Schöpfer“, wenn er dann von allem Unrat befreit wurde, das schönste Sinnbild, weil es den ursprünglich auslösenden Impuls beschreibt, der die Schöpfung hervorgebracht hat. Die Quelle aus der wir selbst schöpfen. Und dazu gehört die gesamte Materie, die Sonne, die Planeten, die Erde, die Menschheit, die Natur, die Tiere, die Pflanzen, die Mineralien, aber natürlich auch die weit aus größere feinstoffliche Welt, die wir mit unserem Verstand gar nicht erfassen können.

      Und wenn „der“ und „die“ sich vereinen, entsteht „das“. Das Heilige.

    • Lieber Andre! Auch Du schreibst vieles, was ich auch so wahrnehme. Zum Beispiel: „Der perverse Schuld-Kult lähmt uns“ Deutsche und das soll er ja wohl auch. Ich weiß selber sehr genau aus meinem persönlichen Leben, wie Schuldgefühle einschüchtern. Es müssen sich alle noch viel mehr klar darüber werden, wie von der perversen Geldmacht auf der Klaviatur der menschlichen Psyche gespielt wird. Die indoktrinierten Schuld-und Angst-Gefühle sind dabei die stärksten gegen uns gerichteten Waffen. Das ist der Grund, weshalb ich immer das grundsätzlich Menschliche anspreche, was geklärt werden muss, damit die Menschheit nicht mehr weiter irre geht.
      Und Deine praktischen Vorschläge zur Migration sind vernünftig. Was Merkel veranlasst hat mit dem plötzlichen, überschwemmungsartigen unkontrollierten Einlass von allen, die aus allen möglichen Gründen nach Deutschland wollten, war ja eine allgemein unmenschliche Maßnahme, weil sie weder den Deutschen noch all den Eingelassenen wirklich zum Vorteil gereichte mit Ausnahme derer, die direkt vor den todbringenden Kriegshandlungen flüchten mussten. Es ist immer noch nicht klar, in wessen Auftrag und für wessen Nutzen bzw. Verderben dies so vollzogen wurde. Man fragt sich bei unserer Regierung wirklich, wozu jetzt eigentlich die Grundrechte noch da sind und der ganze kontrollierende Staatsapparat. Zum simplen Tür-und Tor-Aufmachen für alle und daneben uns überall mit an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligen, was die Flüchtlingsströme immer noch weiter anschwellen lässt, braucht es das alles ja gar nicht mehr. Wie sich das alles unsere Regierung noch schön reden kann, ist auch mir ein Rätsel. Wie krank muss man dazu sein? Mir unvorstellbar.

    • Liebe Marikka: Aber warum muss man der bisherigen patriarchalen Tradition gemäß für das Höchste eine geschlechtlich konnontierten Begriff benutzen? Warum geht es nicht ohne „den Schöpfer“ oder ohne „den Gott“? Ich selber kann und möchte das jetzt nicht mehr. Genauso gut wie „der Gott“ könnten wir doch einfach „das Göttliche“ sagen.
      Ich schrieb ja schon und das weiß auch jeder, dass Sprache, jedes Wort, eine allmächtige Magie haben kann und erfahrungsgemäß auch hat. Und ich finde nicht, dass das Wort „Liebe“ genauso missbraucht werden konnte oder kann, deshalb wurde und wird es ja seit langem gern versucht, zum irrelevanten Kitsch zu erklären und belächelt. Zum Beispiel in der Wissenschaft!
      Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich glaube, dass oft die Gewohnheit in der Empfindungswelt eine größere Rolle spielt, als man sich das gewahr ist. Dies habe ich selbst als jetzige Veganerin und frühere diesbezüglich ahnungslose Traditions-indoktrinierte Omnivorin am eigenen Leib und in der eigenen Seele erfahren. Ich habe einmal mit dem Satz: „An der Spießigkeit und am Traditionalismus geht die Welt unter“ eine Freundschaft für immer unwillentlich beendet, obwohl ich es gar nicht so persönlich gemeint hatte. Dennoch sage und schreibe ich immer weiter genau das, was ich denke und fühle und habe das nie bereut. Ich selber weiß ja, dass ich es nicht böse meine und nicht verletzen will. Ich vertraue darauf, dass Sie mich jetzt verstehen.

    • Liebe Veganislove,
      wir können ja durchaus in diesem Punkt eine unterschiedliche Sichtweise haben. Ich vertrete auch nur meine Sicht der Dinge. Ihre Sicht kann ich vollkommen akzeptieren und möchte Sie auch nicht von meiner überzeugen.
      Bei mir ist es so, dass von Gewohnheit bezüglich der Begrifflichkeiten keine Rede sein kann, weil ich weitestgehend „religionsfrei“ aufgewachsen bin und mich erst viel später durch meine eigene Suche damit befasst habe.
      Also belassen wir es doch einfach dabei. Für mich ist das völlig in Ordnung. Ich freue mich über gegenseitige Inspirationen.

    • Was ist für Sie die sinnsvollste Größe für eine Gesellschaft(einheit) und wie bezeichnen Sie diese?

      Die Größe einer Gesellschaft (Anzahl der Menschen) ist für mich nicht relevant. Die Qualität Zusammenlebens in der Gesellschaft ist viel wichtiger – und das keiner vergessen und abgehängt wird.
      Ich brauche keine Nation.
      Länder oder Kontinente geben mir Orientierung um mich geographisch und kulturell zurechtzufinden.
      In der Geschichte haben verschiedene Nationen, auf Grund von Machtstrukturen meist gegeneinander gearbeitet, was zu vielen Kriegen geführt hat.
      Für mich spielt es keine Rolle, woher jemand kommt und welche Sprache er spricht.
      Wichtig ist, kommen wir mit einander klar. Aber das ist keine Einbahnstraße.

      Sie schreiben über verschiedene Kulturen: „Sind die Unterschiede zu groß muss man sich trennen.“
      Das sehe ich anders.
      Bei sich fremden Kulturen begegnen sich Menschen, die aus verschiedenen Kulturen kommen.
      Erst einmal sollte man in’s Gespräch kommen. Das ist nach meiner Erfahrung fast immer möglich. Aber das muss man auch wollen. Neugier und Offenheit sind hilfreich. Sicher es gibt immer unangenehme Zeitgenossen – aber die gibt es bei „unseren Ureinwohnern“ auch. Dann geht man sich aus dem Wege.

      Zank und Streit in einer sehr kleinen Gruppe (Familie oder im Bekanntenkreis), kann auch zur Hölle werden.
      Ich bin der Meinung, das wenn man im Dialog Konflikte lösen will, findet sich auch ein Weg.

      Das ist aber bestimmt nicht Ihre „Denke“, wenn ich Ihre Texte lese.

    • Ja, Marikka – es wäre ja wahrscheinlich auch langweilig hier, wenn wir in allem genau die gleiche Ansicht hätten. Geht ja auch gar nicht!

      Ich habe mal in meiner Studienzeit mit einer Kommilitonin sehr angeregt eine ganze Nacht über „Die Kugel“ philosophiert. Darunter war auch ein Gedankenbild über die verschiedenen Sichtweisen. Wenn wir uns alle Menschen auf einer Kugel stehend vorstellen(die das Gesamtbewustsein symbolisiert), dann ist es ja nur logisch dass jeder Mensch allein perspektivisch schon seine einzigartige Sicht auf das Leben haben muss, die so kein anderer haben kann.

    • Lieber Andre,
      wenn ein Organismus krank ist und wir betrachten nur ein Symptom der Erkrankung und denken, wenn wir das Symptom beseitigen, dann kann der Organismus wieder gesunden, so werden wir bald feststellen, dass wir uns getäuscht haben. Wir müssen also das ganze Geschehen umfänglicher betrachten, um herauszufinden, wo die Ursache, die Wurzel allen Übels liegt.

      In Bezug auf die derzeitigen, riesigen Probleme in der ganzen Welt haben ja längst viele Menschen erkannt, wo die Wurzel des Übels liegt:
      In einem äußerst gewaltbereiten Herrschaftssystem, das sich mittels des Finanz- und Wirtschaftssystems wie ein Krebsgeschwür über die ganze Welt ausgebreitet hat.

      Wenn wir dies also als Verursacher der Krankheit ausgemacht haben, dann gilt es doch, diese Systeme vollständig zu beseitigen. Nicht durch Gewalt, sondern dadurch, dass wir dem System die Energie entziehen. Indem wir selbst viel mehr Verantwortung für unser Leben übernehmen und nicht darauf warten, dass andere es schon richten werden. Ein weiterer Schritt wäre dann, dass wir uns mit Gleichgesinnten verbinden, um wieder kleine, gesunde Gemeinschaften zu entwickeln, in der jeder seinen Platz und seine Aufgabe hat. Diese können sich dann mit anderen vernetzen und gegenseitig helfen.

      In den Köpfen der Menschen sind die Herrschaftssysteme inzwischen aber wie einbetoniert, so dass viele sich gar kein solches Modell des Gemeinschaftslebens mehr vorstellen können.
      Eine Gemeinschaft, in der alle Menschen gleichwertig und gleichberechtigt sind und in der für alle Mitglieder gut gesorgt wird.
      Das Ziel der menschlichen Entwicklung ist nicht die Erhebung einzelner Menschen über andere, sondern die Erkenntnis des Gesamtgefüges der Schöpfung, den eigenen Platz darin zu finden und das Leben nach den schöpferischen Gesetzmäßigkeiten im Einklang mit der Natur zu leben.

      Um das ganze nochmal auf die politische Situation zu übertragen, wäre die konsequenteste Haltung m.E. der völlige Energieentzug: Ich wähle keine Vertreter, die für mich sprechen und über mich bestimmen, sondern ich behalte meine Stimme und spreche für mich.

      Ein guter Kompromiss, für alle die sich das jetzt noch nicht vorstellen können, wäre:

      Ich wähle eine Partei mit der ich mich gut identifizieren kann. Und wenn ich wirklich daran interessiert bin, das jetzige System zu verändern, dürfte dies natürlich keine der etablierten Parteien sein und auch keine, die an dem bestehenden Wirtschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Bildungssystem festhalten will.

      Die zwei größten Feinde der Freiheit sind die geistige Trägheit und der berechnende Verstand.

    • zu Marikka

      Auch wenn ich in Ihren Kommentar, nichts über ihre Einstellung zur Migrationspolitik herauslesen konnte, Stichwort „unbequemes Thema“,
      so bietet er eine wunderbare Grundlage um über „Gemeinschaft“ und „Freiheit“ zu diskutieren, Schwarz ist Weis hat ja schon seine Gedanken dazu geäußert.

      Auch wenn man es aus meiner „Denke“ wohl nicht herauslesen kann, Kooperation und Gemeinsamkeiten sind mir wichtig.

      Eine Gemeinschaft braucht eine Identität. Eine Werteordnung die das Zusammenleben in grundsätzlich Fragen regelt.
      Hier eignet sich besonders die Betrachtungsweise von Daniele Ganser bezüglich „Framing“. Unsere Freiheit liegt innerhalb dieses Gemeinschaftsframes/rahmen. Wer sich außerhalb dieses Rahmens bewegt handelt gegen die Gemeinschaft und das gemeinschaftliche Zusammenleben, denn per Definition bewegt man sich innerhalb dieses Rahmens wenn man dieser Werteordnung folgt.
      Diese Werteordnung kann man wenn man so will als Mindesstandard bezeichnen die eine Gemeinschaft beschreibt und das Zusammenleben
      ermöglichen.
      Es kann da keine Toleranz geben, weil sonst die Gemeinschaft ihre „Seele“ verlieren würde und dann keinen Bestand mehr hätte.

      Daher können Kulturen, die in grundsätzlich Fragen unterschiedliche Werte haben, nicht in einer Gesellschaft leben und existieren.
      Es entstehen Parallel-Gesellschaften, die nebeneinander und nicht miteinander leben.
      Im Falle großer Not oder Mangels an Ressourcen entsteht Konkurrenz, weil beide Gesellschaften sich schützen wollen und müssen um zu existieren.
      Eine Gesellschaft oder Gemeinschaft handelt da ähnlich wie ein einzelnes Individuum im Überlebenskampf. Der Konkurrent wird bekämpft und zurückgedrängt.
      Da liegt die Gefahr der „Supertoleranz“, denn wenn man nicht außerhalb von Krisenzeiten solche Parallel-Gesellschaften verhindert durch die Steuerung der Migration
      und einer Null-Toleranz in gesellschaftlichen Grundsätzen, so wird man in Krisenzeiten einen hohen Blutzoll zahlen müssen.

      Diesen Blutzoll beginnen wir schon jetzt zu zahlen. Nur scheinen viele Leute das nicht zu begreifen oder wollen es nicht wahrhaben,
      weil Sie glauben Supertoleranz, Menschenrechte und das Völkerrecht besitzen Allgemeingültigkeit. Eine Werteordnung hat nur Bestand wenn alle sich dran halten.

      Mein Fazit ist, man muss der Toleranz wie auch der Migration Grenzen setzen und vollkommene bzw. unbeschränkte Freiheit kann es in einer Gemeinschaft nicht geben.
      Weder für eine Religion, eine Kultur oder für das Individuum selbst.

    • „Bei sich fremden Kulturen begegnen sich Menschen, die aus verschiedenen Kulturen kommen.
      Erst einmal sollte man in’s Gespräch kommen. Das ist nach meiner Erfahrung fast immer möglich.“ sagte Weiß ist Schwarz. Oder war es Schwarz ist Weiß? Eigentlich egal. Steckt ja schon im Namen.

      Aaaaaallsssooooo:
      Wenn man sich nicht durch Gesten und Blicke oder Körpersprache verständigen will – wie groß könnte die Tiefe einer Begegnung auf dieser Ebene wohl sein? – müßte man schon eine gemeinsame Sprache haben. Ich selbst fühle mich in der deutschen Sprache beheimatet und werde daher auch Deutschland immer als meine Heimat ansehen und mich als Deutschen betrachten. Ich danke diesem Land und seinen Menschen so gut wie alles!!!

      Aus meiner persönlichen Erfahrung:
      Im Englischen geht eine Verständigung noch ganz gut, aber bereits da werden Feinheiten auf der Strecke bleiben müssen. Französisch verstehe ich gerade noch, wenn das Gegenüber langsam spricht, mein aktiver Wortschatz reicht aber eigentlich gerade noch zum Einkaufen und nach dem Weg fragen. Ein paar Brocken Spanisch, ja. Aber schon nicht mehr auf einem Niveau, auf dem mich Kommunikation befriedigen würde. Arabisch? Mit seinen unzähligen Dialekten? Keine Chance.

      Wie sollte also eine Verständigung mit Menschen aus dem arabischen Sprachraum möglich sein, es sei denn, man ZWÄNGE sie dazu, unsere Sprache zu erlernen, was ja unter Integration (hihi) gemeinhin verstanden wird? Der grüne Begegnungskult führt leider oftmals zu einer Verflachung dessen, was als Begegnung gepriesen wird. Man kann sich ja auch gegenseitig Volkslieder vorsingen oder einfach in den Arm nehmen. Fraternité Ihr Millionen! Seid umschlungen!!!!

      Ein natürlicher Organismus und auch der sozial-kulturelle Organismus des Staates wird krank werden und sterben, sobald er seine Grenzen aufgibt. Grenzen sind etwas völlig Natürliches. Man setzt sie jedem Kind, damit es eine Chance hat, sich gesund zu entwickeln. Jede Zelle umgibt sich mit einer Grenze (die Zellmembran). Jedes Wesen: Haut. Jedes Tier: Fell oder Panzer.
      Ich finde das Bild eines lebendigen Organismus sehr zutreffend auch für Staatsgebilde: es gibt Zellen (der einzelne Mensch), viele viele verschiedene Zellen (Individualismus). Manche davon organisieren sich in Geweben (Familien, Gruppen, Vereine, Gemeinden, Städte, ), auf höheren Organisationsebenen kommt es zur Bildung von Organen wie Leber oder Gehirn. (Staatsorgane, Judikative, Legislative, Bundestag was auch immer.) Und das Ganze ist dann das Lebewesen, der Organismus, der Staat.
      Ein Organismus ohne Haut stirbt. Ein Organismus ohne Immunsystem stirbt. Ein Organismus, der von sich behauptet, er wäre von organismischer Organisation nicht abhängig – tja. Wo lebt der eigentlich? In welcher Realitätsferne lebt ein denkendes Wesen, das von sich behauptet: „Ich brauche keine Nation.“

      Allein die Tatsache, daß überhaupt darüber diskutiert wird, ob Grenzen aufrechterhalten oder beschützt werden sollen, oder ob nicht – ich meine, allein DIESE Tatsache zeigt doch schon, wie unnatürlich, weltfremd und abgehoben das ist, was hier geschieht. Könnt Ihr das nicht sehen?

      Ich muß Dich fragen, Weiß ist Weiß: Hast Du Deine Wohnungstür ausgehängt, Schwarz ist Schwarz? Läßt Du jeden in Deine Wohnung hereinspazieren, der möchte? Ist das so in Deinem Leben? Oh Leut, kommt doch mal zu Euch.

      *****************************************************************************************************************************************

      Ein radikaler Optimist, Pyramidenfreund, Kosmopolit, und bald auch – haltet Euch fest – Buh!!!: AfD-Wähler.

      Warum ich AfD wählen werde, obwohl ich seit 30 Jahren nicht mehr zur Wahl gegangen bin aus Einsicht in das, was im Kapitalismus und der repräsentativen Demokratie vor sich geht?

      1) Weil die AfD wichtig ist. Schon jetzt sind allein durch ihre Gegenwart Themen in den Mainstream eingedrungen, der sonst vermutlich nur schwer dorthin gelangt wäre.
      (Allein wegen des Programmpunktes der GEZ-Abschaffung müßte man sie eigentlich wählen. Dem Regierungskartell und seinen Propagandainstrumenten das Geld entziehen.)

      2) Weil wir endlich wieder eine Opposition brauchen, die nennenswerte Prozentpunkte auf sich zu vereinigen in der Lage ist.

      3) Weil ich überzeugt davon bin, daß weitreichende und dauerhafte Veränderungen nur geschehen können, wenn wir die Tools des Mainstream benutzen, dessen Institutionen und Strukturen. An der Parteiendemokratie läßt sich so schnell nichts ändern. Also müssen wir sie zum Besten nutzen.
      (Das ist übrigens auch nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt von Ken Wilber, ein Mensch mit einem Wissen, das so umfassend ist, daß es seinesgleichen auf diesem Planeten wahrlich sucht. Außerdem erleuchtet.)

      4) Weil wir das System nicht schlagen und nicht bezwingen können. Es ist zu mächtig. Wer etwas anderes glaubt, der macht sich was vor.
      Ein sehr weiser indischer Lehrer, bei dem ich eine Zeitlang lebte, antwortete mir auf die Frage, ob das Geldsystem demnächst zusammenbrechen werde, mit dem überraschenden Satz: „No. It will never break down. It is too strong. It will be supported by Gold.“

      Soami Divyanand, nennen wir ihn ruhig beim Namen, ein vollkommener Meister des Sant Mat und vom Realisationsgrad eines Jesus von Nazareht, sagte: „No. It will never break down.“

      So ähnlich sieht das auch John de Ruiter, Kanada, Mensch mit einer Stimme, die in meinem Leben großes Gewicht hat.:

      „You cannot beat the system!“ sagte John de Ruiter, ein spiritueller Lehrer:
      „YOU CANNOT BEAT THE SYSTEM!!!“

      Warum aber können wir das System eigentlich nicht schlagen?

      Warum ist das unmöglich?

      Weil wir selbst es sind.

      Ja, jeder einzelne von uns, der innerhalb der egoisch-rationalen Bewußtseinsstruktur gefangen ist, IST dieses System selbst!

      Kannst Du von Dir selbst abstrahieren?

      Kannst Du einen aperspektivischen Blickwinkel einnehmen?

      Kannst Du die geschlossenen Blase des denkenden Geistes verlassen?

      Nein? Nie meditiert?
      Dann wirst Du das System auch nicht abschaffen können, denn Du bist es.

      Mit kollegialen Grüßen,
      A.S.CRANE

    • Lieber Andre,
      für mich ist die Migrationspolitik kein „unbequemes Thema“. Ich bin auch sehr für die Einhaltung von Grenzen und niemandem steht es zu, über die Grenzen anderer Menschen einfach gewaltsam hinwegzugehen.
      Die gewaltsamen Interventionen in andere Länder, die dem ganzen Migrationsgeschehen vorangegangen sind, sind auch massive und gewaltsame Grenzüberschreitungen.

      Der Unterschied zwischen uns liegt einfach darin, dass Sie sich auf das Symptom fixieren und ich mich lieber auf die Ursache konzentriere. Das Symptom verschwindet von allein, wenn die Ursache geheilt ist.

    • Zu Merikka:

      Das eine schließt doch das andere nicht aus.
      Wenn ein Symptom lebensgefährlich wird, sollte man es nicht zuerst behandeln ?
      Warten Sie lieber bis die Ursache gefunden und geheilt ist ?
      Außerdem ist die Nation Arzt und Patient zu gleich. Ursachenforschung und Bekämpfung sind obsolet wenn die Nation stirbt.

    • Zu Merikka:

      Ist für Sie die aktuelle Migrationspolitik nicht „lebensgefährlich“ und kann man diese Politik bis zum etablieren des Weltfriedens fortführen?

    • A.S.Crane (im folgenden kürze ich mit ASC ab, ok?) + Marikka Schaechtelin + Andre,
      ich wollte etwas zu Ihrem Diskurs sagen.

      Zunächst die Analogie, die ASC interessant beschreibt:
      „Ich finde das Bild eines lebendigen Organismus sehr zutreffend auch für Staatsgebilde: es gibt Zellen (der einzelne Mensch), viele viele verschiedene Zellen (Individualismus). Manche davon organisieren sich in Geweben (Familien, Gruppen, Vereine, Gemeinden, Städte, ), auf höheren Organisationsebenen kommt es zur Bildung von Organen wie Leber oder Gehirn. (Staatsorgane, Judikative, Legislative, Bundestag was auch immer.) Und das Ganze ist dann das Lebewesen, der Organismus, der Staat.“

      Bravo! Schon fast von wissenschaftlichem Niveau einer handfesten Theorie, die man an vielen Stellen bestätigen könnte. Ich mache da auch keine Abstriche, sondern wollte sogar den Faden etwas weiter spinnen.

      Der oben beschriebene Organismus ist ja sekündlich eindringenden „Fremden“ ausgesetzt, was die Schaltzentrale des Organismus kaum bis gar nicht mitbekommt. Ein intaktes Immunsystem wehrt das vollautomatisch ab. Spannend wird es, wenn diese „Eindringlinge“ in großer Zahl auftreten und sich sogar rasend vermehren. JETZT geht der Punk ab! Nur ein Stichwort: Fresszellen! Die „Eindringlinge“ werden gnadenlos und zielgerichtet vernichtet, die Schaltstelle schlägt Alarm, der Organismus bekommt Fieber. Spätestens hier bekommt diese Analogie heftige Risse (Gewissen, Ethik, „Werte“). Ich bleibe noch einen Moment dabei:
      Es kommt vor, dass die „Eindringlinge“ so überhand nehmen, dass das Immunsystem trotz heftigem Kampf versagt. Es tritt der Tod ein.
      Könnte das in obiger Analogie den Verlust der (in unserem Fall) „deutschen Identität“ bedeuten?

      Ganz gleich, ob Petry’s Andeutung eines evtl. Schießbefehls oder Seehofer’s „Obergrenze“, beides geht in die gleiche Richtung, das Immunsystem will „abwehren“.

      Der entscheidende Unterschied zwischen einem im Organismus vorhandenen Immunsystem und dem menschlichen Denken und Handeln besteht, wie oben gesagt, in Begriffen wie Moral, Ethik usw. was einen inneren Kampf bei den Akteuren auslöst, der nicht zu gewinnen ist. Im Gegensatz zu Ihnen, ASC, wo Sie aufrufen:

      „Allein die Tatsache, daß überhaupt darüber diskutiert wird, ob Grenzen aufrechterhalten oder beschützt werden sollen, oder ob nicht – ich meine, allein DIESE Tatsache zeigt doch schon, wie unnatürlich, weltfremd und abgehoben das ist, was hier geschieht. Könnt Ihr das nicht sehen?“

      bin ich an ganz anderer Stelle besorgt: Das vollständige Ignorieren dessen, was man allgemeinhin und mit Achselzucken „Schere zwischen Arm und Reich“ nennt, ist in Wirklichkeit eine im Kosmos an allen möglichen Ecken zu beobachtende Form des UNGLEICHGEWICHTS. Sobald man sich auf rein physikalischer Art dieser Erkenntnis nähert, wird die Schlussfolgerung leicht: Es gibt nicht eine EINZIGE Beobachtung, wo ein derartiges Ungleichgewicht beim Anwachsen jemals in irgendeiner Form hätte „verteidigt“ werden können. ASC, beobachten Sie ein Gewitter. Versuchen Sie mal, die plasma-heißen Entladungen (Blitze) zu verhindern.

      Auf das „Migrationsproblem“ bezogen: Klar, wir können unsere Grenzen für eine bestimmte Zeit „schützen“. Da aber das Anwachsen des Ungleichgewichts durch das postulierte „Wachstum“ nach wie vor befeuert wird, haben wir nach m.M. 2 Alternativen im Endstadium:

      1.) Wir werden zu millionenfachen Massenmördern
      2.) Wir werden durch schlagartigen Ausgleich (wie Blitz im Gewitter) überrollt und der sogenannte hiesige Wohlstand ist im Eimer.

      ASC: was die AfD betrifft habe ich auch eine Meinung, die Ihnen aber nicht gefallen wird.

      1.) Ich möchte auf gar keinen Fall, AUCH NICHT in einer Opposition, eine Partei unterstützen, deren Zielsetzung in der Wählergunst bez. Migration offensichtlich darin besteht, den von mir oben beschriebenen -AUSSICHTSLOSEN- Kampf gegen das Ungleichgewicht für „gewinnbar“ zu verkaufen. Für meine Begriffe schlichtweg unredlich.

      2.) Und das bringt mich zur Weißglut: Was ist denn das für ein intellektuell – dilletantisches Personal ? Nur ein Beispiel, sonst rege ich mich auf:
      youtube.com/watch?v=zFtqoJarUr4

      Für mich das Fazit: Alle Diskussionen über nationale Grenzen, „america first“, „Obergrenze“ usw. sind sinnlos, solange die Börsen weltweit völlig intakt sind (Dow Jones kürzlich auf Allzeithoch). Migration ist die Folge eines Ungleichgewichts, was sich täglich verschlimmert. Sämtliche diskutierte Maßnahmen lassen keinen Abbau dieses Ungleichgewichts erkennen, sondern dessen Verteidigung, was nicht möglich sein wird.

    • Zu Ron
      Ist für Sie die aktuelle Migrationspolitik nicht „lebensgefährlich“ und kann man diese Politik bis zum etablieren des Weltfriedens , eines neuen Geldsystems, einer Umverteilung des Weltvermögens fortführen?

    • Andre,

      eine „aktuelle“ Migrationspolitik ist ja gerade unklar ! Es deutet gleichwohl alles darauf hin, dass der Slogan „Grenzen dicht machen“ mehr und mehr überwiegt. Ihren Begriff „lebensgefährlich“ kann ich nicht einordnen. Es ist ja gerade das, was ich auf jeden Fall eintreten sehe, solange das Ungleichgewicht nicht beseitigt ist.

    • Zu Ron:

      Ich dachte Sie hätten alle Kommentare dieser Diskussion hier gelesen, daher hatte ich den Begriff
      „Lebensgefährlich“ verwendet.

      Die aktuelle Migrationspolitik ist jeder der es bis nach Deutschland lebend schafft, darf rein, man braucht keine Papiere, der Asylanspruch wird im Land überprüft. Es werden auch Migranten eingeflogen oder anderweitig nach Deutschland geschafft.
      Es gibt keine Steuerung oder Kontrolle. Das Grundgesetz wurde außer Kraft gesetzt.
      Es gibt keine Obergrenze, theoretisch können unbegrenzt viele kommen.
      Die die abgelehnt werden bleiben trotzdem. Stichwort „Duldung“.
      Ich empfehle Ihnen die Bücher und Vorträge von Herrn Udo Ulfkotte zu den Thema.

      Wenn Sie über genug Informationen verfügen können Sie meine Frage vielleicht direkt beantworten ohne auszuweichen.

    • A.S.CRANE :
      Sie vergleichen den Staat (oder eine Kultur) mit einem Organismus um ihre Sichtweise zu erklären.
      Das ist dann nur ein kleiner Schritt zu „Völkskörper“ und „Sozialdarwinismus“.
      Ich sehe mich nicht nur als Bestandteil eines von vielen Zellen, mit einer beschränkten Funktion, in diesem einen Staatskörper.
      Welche Zelle kann schon selbständig denken?
      Ich bin ein Teil der Welt, in der ich z.Zeit lebe.
      Ich habe und hatte auch keinen Einfluss, wo und wann ich geboren wurde.
      Wo kommt den dann in Bezug auf meinen Lebensraum mein Anspruch her?

      „Weiß ist Weiß: Hast Du Deine Wohnungstür ausgehängt, Schwarz ist Schwarz? Läßt Du jeden in Deine Wohnung hereinspazieren, der möchte? Ist das so in Deinem Leben?“

      Sie vergleichen jetzt meine Wohnung oder Haus mit einem Land in dem ich lebe.
      Das ist dann noch einmal ein kleinerer Organismus im Organismus?
      Und in den Häusern leben dann wir Menschen?

      Nee, die Haustür ist eigehängt (schon wegen dem Wärmeverlust) und wenn ich nicht zu Hause bin, ist abgeschlossen.
      Wohnung oder Haus ist privates oder familiäres Rückzugsgebiet, wenn Sie so wollen.
      Gäste sind willkommen, wenn ich Zeit habe.

      P.S: Kosmopolit und AFD-Wähler ist schon ne schräge Kombination?

    • Lieber Andre,
      irgendwie sind Sie an das Thema Migration festgetackert und haben den erweiterten Blick, den Ron B. erfreulicherweise auf das ganze Thema geworfen hat, glaube ich gar nicht verstanden. Ein sehr guter Beitrag wie ich finde. Danke dafür!
      Ich glaube keiner der hier Schreibenden findet die Migrationspolitik gut, aber die Ursache ist und bleibt das äußerst gewaltbereite, kapitalistische Finanzsystem und sehr wenige Menschen, die die Fäden in der Hand halten und die Marionetten tanzen lassen. Meiner Ansicht nach ist es nicht möglich dieses System zu reformieren und den Zusammenbruch aufzuhalten, wenn ein derart großes Ungleichgewicht besteht. Wenn Sie da anderer Meinung sind, dann müssen Sie das tun, was Sie für richtig halten. Angst ist jedoch kein guter Ratgeber.

    • Kann denn keiner meine Frage direkt beantworten ? so schwer ist die doch nicht zu verstehen…
      Also was ich bisher vernommen habe.. die Migrationspolitik ist schädlich.. aber bloß nichts ändern weil… ehm da komme ich nicht mehr mit. Ich weis wenn die Logik und Vernunft an einer Denkschablone kratzt tuts weh, aber Leute ihr windet ja euch fast so gut wie Politiker um eine klare Antwort.

      Ihr steht vor der Erkenntnis, dass man die Migrationsursachen nicht so schnell lösen kann, das dauert mehrer Jahre und da muss die Weltgemeinschaft vereint ran. Aber das ist doch keine Begründung dafür unsere Grenzen und unser Land vor den Zusammenbruch nicht zu schützen… es sei denn ihr Denkt wir haben das ja verdient und tragen eine Schuld… wieviele sollen denn bitte sterben ? 6 Millionen ? gibs da eine Obergrenze ?

    • Dann fassen Sie doch bitte diese Antwort in zwei Sätzen zusammen -waren ja eigentlich auch zwei Fragen-
      damit auch ich Sie verstehe.

    • Andre:
      Sie haben, wie viele, ein Problem mit der „aktuellen“ Migrationspolitik in Deutschland, die sie für lebensgefährlich halten.
      Die Ursachen sind Ihnen bekannt.
      Haben alle Menschen universelle Rechte?
      Steht das Staatsrecht über dem Menschenrecht?
      Eine Obergrenze? Welche meinen Sie? Welche ist relevant? Die Menschen die nach Deutschland kommen? Die, die abgeschoben werden? Oder die, die im Mittelmeer ertrinken?
      Möchten Sie das entscheiden?

    • Ja unbedingt möchte ich das entscheiden 🙂

      Das Staatsrecht sollte sich idealer Weise aus dem Menschenrecht ableiten lassen.
      Daher kann bzw. sollte das Staatsrecht nicht in einer negativen Weise höherwertig sein.
      Das Staatsrecht erweitert das Menschenrecht um die Dinge, die für den Staat spezifisch sind und für
      sein Erhalt unerlässlich sind. Daher hat ein Staatsbürger mehr Rechte als ein Nicht-Staatsbürger – beide
      besitzen aber die selben Menschenrechte.
      Nun ist aber so, dass es kein Menschenrecht auf eine Einbürgerung bzw. auf eine bestimme Staatsangehörigkeit gibt,
      da das Menschenrecht universell gilt und keinen „Staat“ kennt.
      Die Gleichbehandlung kann daher nur im Rahmen des Menschenrechts erfolgen.
      Das können Sie jetzt gut finden oder nicht.. ist aber so denn wir leben ja nicht in einem „Weltstaat“.

      Zur Obergrenze:
      Um es deutlich zu sagen die Obergrenze, ist eine Migrationsobergrenze die festlegt wie viele Menschen einwandern dürfen, unabhängig von den Gründen. Sie beschreibt keine Grenze für die Versorgung von Menschen in Sinne
      des Menschenrechts. Es wird immer so plakativ argumentiert, dass die Befürworter einer Obergrenze, andere
      Menschen dann sterben lassen sobald die Grenze erreicht ist. Es geht hier um Einbürgerung und Integration und
      das ist wie oben erläutert kein Menschenrecht.

      Diese Obergrenze kann man auch „einfach“ festlegen, Größe des verfügbaren Wohnraumes, Anteil der Kosten der
      Integration an der Wirtschaftsleistung usw..

      Momentan liegt sie meiner Meinung nach bei 0 bzw. eher im negativen Bereich.
      Die Menschen können in Zentren Vorort oder vor den Grenzen versorgt werden. Zur Zeit werden und können
      sie ja in Deutschland nur in Massenunterkünften untergebracht werden, weil kein Wohnraum verfügbar ist.

      Wenn klar gesagt würde, wir nehmen keinen mehr auf und man bringt Sie zurück in die Versorgungszentren, dann
      würden sich auch weniger auf den gefährlichen Weg machen und dabei umkommen.

      Vielleicht können Sie ja jetzt, da die Empörung verpufft ist, meine Frage beantworten:

      Ist für Sie die aktuelle Migrationspolitik nicht „lebensgefährlich“ und kann man diese Politik bis zum etablieren des Weltfriedens , eines neuen Geldsystems, einer Umverteilung des Weltvermögens fortführen?

    • „Ist für Sie die aktuelle Migrationspolitik nicht „lebensgefährlich“ und kann man diese Politik bis zum etablieren des Weltfriedens , eines neuen Geldsystems, einer Umverteilung des Weltvermögens fortführen?“
      Ich versuch mal zu antworten.
      Für mich ist die aktuelle Migrationspolitik nicht lebensgefählich, aber für die Flüchtlinge.
      Das sind auch unsere Flüchtlinge. Ob wir wollen oder nicht. Ob wir sie reinlassen oder nicht.
      Diese Leute fliehen vor Krieg und Elend, vor wirtschaftlicher Not, ertrinken im Mittelmeer, sind in Lagern mit katastrophalen Zuständen, werden krank usw.
      Ein „Grenzen dicht“ wird diese Ströme nicht aufhalten. Die Industrienationen müssen ihre Politik ändern.
      Über Fluchtursachen wird nicht ehrlich gesprochen und man sucht nach Scheinlösungen.

      Ausgewählte Fakten laut UNO

      Ende 2015 waren 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde.
      Wären alle Menschen auf der Flucht Bürgerinnen und Bürger eines einzigen Landes, wäre dies die 21.-größte Nation der Welt.
      2015 flohen im Durchschnitt pro Tag 34.000 Menschen.
      50 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind Kinder.
      2015 stellten 98.400 unbegleitet Flüchtlingskinder Asylanträge.
      2015 konnten nur 201.400 Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren.
      9 von 10 Flüchtlingen (86%) leben in Entwicklungsländern.
      Die Türkei ist das Land, das weltweit die meisten Flüchtlinge (2,5 Millionen – Ende 2015) aufgenommen hat.

      Das sind Zahlen, die man sich nicht vorstellen kann.
      Weltfrieden, ein neuen Geldsystems und eine Umverteilung des Weltvermögens wären Vorraussetzungen diesem Ehlend ein Ende zu bereiten.

      Wenn sie sich persönlich von der lebensgefährlichen Migrationspolitik der Bundesregierung bedroht fühlen, sollten Sie schon wissen, das Sie auf der Sonnenseite des Lebens wandeln und ein Großteil der Erdbevölkerung gerne mit ihnen tauschen würde.
      Zur Beruhigung: Viele Leute die nach Europa und Deutschland gekommen sind, werden wieder in ihre Heimat zurückkehren, wenn Sie die berechtigte Hoffnung haben, dort ein menschenwürdiges Auskommen in Frieden zu haben.

    • Für Sie ist diese Migrationspolitik noch nicht lebensgefährlich.
      Es gibt da viele Mitbürger, die Ihnen da wohl widersprechen würden.
      Einige können es wohl nicht mehr, weil sie für diese Politik mit ihrem Leben gezahlt haben und nicht mehr auf
      der „Sonnenseite“ des Lebens wandeln.
      Für mich ist jeder Tot eines Menschen einer zu viel. Für manche sind es vielleicht nur „Einzelfälle“ und einheimische Kollateralschäden, die selbst Schuld sind, für mich nicht.
      Auch einige Tote auf dem Mittelmeer kann und hätte man mit einer vernünftigen Politik verhindern können.
      Ich finde diese Doppelmoral mehr als scheinheilig.

      Ich hatte die kulturelle Problematik der aktuellen Migration weiter oben schon angesprochen.
      Aber selbst das, sehen sie nicht als Gefahr. Die Vorfälle an Silvester, Berlin und all die anderen Einzelfälle sollten
      eigentlich jeden die Augen geöffnet haben was unkontrollierte Migration für Konsequenzen hat.
      Ich weis in ihren Gedanken, hat sich dass Bild von weinen Kindern und fliehenden Familien die ausschließlich
      von Krieg und Terror fliehen eingebrannt, aber die Wirklichkeit sieht nun mal anders aus und die „wirklichen“
      Flüchtlinge sind dabei nicht einmal das eigentliche Problem.

      Ich weis nicht wie man sich da noch hinstellen kann eine Raute macht und sagt: Offene Grenzen sind alternativ los – es gibt keine Obergrenze!

      Wir haben momentan noch keine akute Finanz- und Wirtschaftskrise… wenn Sie vor Augen haben was jetzt schon
      in unseren Land geschieht, dann braucht es nicht allzu viel Phantasie um sich auszumalen was dann geschieht.

      Immer über das große Ganze philosophieren und die gesamte Welt im Blick haben, aber das was vor der eigenen Haustür passiert nicht wahrnehmen und verdrängen.

    • „Wir haben momentan noch keine akute Finanz- und Wirtschaftskrise…“
      Wenn sie da mal nicht irren.
      Aber daran sind wohl auch die Flüchtlinge schuld.
      „Immer über das große Ganze philosophieren und die gesamte Welt im Blick haben, aber das was vor der eigenen Haustür passiert nicht wahrnehmen und verdrängen.“
      Das ist nicht so!
      Ich nehme das schon wahr – bei uns gibt es auch Flüchtlinge.
      Ich kenne Leute, die eher Ihre Meinung vertreten und auch welche die aktiv Flüchtlinge betreuen und sich um Wohnraum und Arbeit kümmern. Sie nehmen kulturelle Unterschiede als Bereicherung war.

      „Die Vorfälle an Silvester, Berlin und all die anderen Einzelfälle sollten
      eigentlich jeden die Augen geöffnet haben was unkontrollierte Migration für Konsequenzen hat.“

      Sie machen aus Einzelfällen die Regel und erzeugen Angst. In wie weit da Sachen auch initiiert wurden (von wem auch immer) ist auch nicht klar.

      Sagen sie doch einfach, ich will das die Deutschen unter sich bleiben. Einem nationalen sozialen Gemeinschaftsgefühl steht dann nichts mehr im Wege.

    • Wie war das noch gleich mit dem privaten und familiären Rückzugsraum…
      Sie wollen doch nicht etwa zu Hause ein familiäres soziales Gemeinschaftsgefühl pflegen?

      Für mich gilt weder Generalverdacht noch Generalamnestie.
      Gibst es bei euch keine Probleme ? Lebt ihr den German Dream Of Multi -Kulti ?

    • Lieber Andre,
      das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit ist ein grundlegendes Bedürfnis eines jeden Menschen. Und jede Gemeinschaft hat ihre natürlichen Grenzen, die auch wichtig sind, um sich innerhalb dieser zu organisieren. Die natürlichen Grenzen einer Gemeinschaft, also die, die sich durch die Mitglieder und ihre Reife (Gemeinschaftsfähigkeit) ergeben, können erst erweitert werden, wenn eine entsprechende innere Entwicklung zuvor stattgefunden hat.
      Heute stehen wir vor dem großen Problem, dass Grenzen geöffnet, bzw. auch grob missachtet wurden, um kapitalen Interessen Tür und Tor zu öffnen. Sehr zum Schaden der Gemeinschaften. Diese Fehlentwicklung wurde jedoch von vielen Menschen sogar begrüßt, weil sie glaubten, auch sie würden davon profitieren. Eine riesige Täuschung, die bislang ausgezeichnet funktionierte. Zumindest haben die Menschen es ja mitgemacht und die Augen lieber fest verschlossen, wenn es im Grunde angezeigt gewesen wäre, genauer hinzuschauen und zu handeln.
      Nun steht das Problem dieser ganzen Fehlentwicklung vor der Tür und Sie wollen die Tür jetzt verschließen, weil Gemeinschaft so nicht wirklich gut funktioniert. Tut es auch nicht, da brauchen wir uns keine Illusionen zu machen.
      Die Erkenntnis kommt allerdings recht spät und sich jetzt aus der Verantwortung zu ziehen und das entstandene Problem lediglich als Problem der anderen zu betrachten ist verantwortungslos. Die ganzen falschen Entscheidungen, die immer und immer wieder getroffen worden sind, um sich einseitig zu bereichern, wurden von den meisten Menschen mitgetragen. Ob bewusst oder nicht, die Auswirkungen sind jetzt spürbar und sicherlich für viele auch sehr unangenehm.
      Sie wollen das jetzt korrigieren, was ich gut verstehen kann, und die Migration dadurch stoppen. Da Sie aber, wenn Sie jetzt auf die AfD setzen, keine Veränderungen des verursachenden, schädlichen Finanz-und Wirtschaftssystems erwarten können, gehe ich davon aus, dass Sie dies auch nicht wollen. Wenn Sie die AfD als „Übergangslösung“ betrachten, um das für Sie dringlichste Problem der Migration zu lösen, dann müssen Sie sich im Klaren darüber sein, dass das Problem exponentiell weiter wächst, weil die Ursache nicht behoben wird.
      Lebensgefährlich, weil lebensverachtend, ist der Neoliberalismus.

    • „Sie wollen doch nicht etwa zu Hause ein familiäres soziales Gemeinschaftsgefühl pflegen?“
      Leider arbeite ich im 4-Schichtsystem. Da schlafe ich oft auch am Tag.
      Ansonsten bin ich viel unterwegs, da unsere Kinder + Enkel nicht mehr zu Hause wohnen.
      Da sieht es also nicht so rosig aus.

      „Gibst es bei euch keine Probleme ? Lebt ihr den German Dream Of Multi -Kulti ?“
      Probleme gibt es überall. Was für Sie der „German Dream Of Multi -Kulti“ ist , weis ich nicht.
      Was stellen Sie sich darunter vor?
      Wir leben, streiten, arbeiten, feiern und hören Musik – wie immer. Da hat sich nicht viel geändert.
      Alles normal.

    • zu Marikka:

      Es bleibt ja nur die AfD als Übergangslösung, alle anderen Parteien scheinen leider Ihre
      Weisheit und Einsichten nicht zu teilen. Außerdem habe noch die naive Vorstellung, dass man mit Hilfe der AfD in Ansätzen eine direkte Demokratie \ Volksentscheide etablieren kann.

      Wenn Sie so wollen warum die AfD nicht selbst als trojanisches Pferd benutzen.
      Ich bin mir jetzt nicht sicher ob Sie das Migrationsproblem genauso „lebensgefährlich“ einschätzen wie ich… aber wenn es so weiter geht wie bisher stehen die Chancen erheblich schlechter, dass man die Dinge „friedlich“ zum Besseren ändern kann. Die Gewalt wird immer mehr und mehr zunehmen. Und für alle die es nicht glauben empfehle ich eine Rundreise durch die NoGo-Areas Deutschlands. In manchen dieser Stadtteilen, wählen sogar schon Bürger mit Migrationshintergrund die schon länger hier sind AfD aus Verzweiflung über die Migrationspolitik.
      Was spricht dagegen die Migrationspolitik sofort zu ändern und sich dann um die anderen Übel der Welt zu kümmern ?

      zu Schwarz ist Weis:
      Lies mal was Marikka geschrieben hat.. sollte dir ebenfalls mal zu ein paar Einsichten verhelfen
      Das Ihr bezog sich mehr auf deine Gemeinde, Stadt, Region… German Dream Of Multi-Kulti wäre natürlich keine Probleme mit Migration.

      PS:
      ich glaub das hier ist wohl die längste Kommentar-Diskussion bei KenFm xD

    • Ganz ehrlich Andre, mit Marikka’s Ansichten hab ich auch meine Probleme.
      Jeder versteht halt das, was er verstehen will oder kann.
      Tut mir leid, ich hab mir wirklich Zeit für Sie genommen.
      Merkel rudert ja auch schon lange zurück und verlässt sich auf die Türkei und jetzt auch Libyen. Das müsste doch ganz in Ihrem Interesse sein.
      Hautsache ich brauch nicht, ist das Motto. Das war mir von Beginn an klar. Mal kurz die gute Mutti gespielt und dann wieder zurück in’s Glied.
      Was geht uns fremdes Elend an?
      Dank Seehofer und der AFD läuft jetzt wieder das alte Spiel, das aber auf Dauer nicht aufgehen wird.
      Wir leben halt in unterschiedlichen Universen.
      Eine Friedensbewegung, die Flüchtlinge und Vertriebene außen vorlässt und als Fremdkörper behandelt, brauch nicht auf mich zu zählen.
      Alles Gute Marcus.

    • Dass dies eine lange Diskussion ist, hat ja einen tiefen Grund. Ich finde, wir sind jetzt in einer Situation, in der niemand dem anderen die Zukunft weisen kann. Dehalb: wer jetzt was oder überhaupt wählen will, hat jetzt jeder selber nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden. Ich kann diejenigen, die jetzt AFD wählen wollen, bis zu einem gewissen Grad verstehen. Die regierenden Parteien mit Merkel als Kanzlerin stehen ja an Verlogenheit und Fahrlässigkeit einzig da. Aber ich zum Beispiel habe genauso starken Widerwillen gegen die heute immer noch unselig herrschende Gläubigkeit an eine destruktive, lebensverachtende und todbringende „Wissenschaft“, die diesen Namen gar nicht verdient, wie gegen die total verlogene Weltpolitik, die unsere jetzige Regierung voll unterstützt. Denn diese Wissenschaftsgläubigkeit entspringt der selben Hybris wie dieser unselige Herrschaftsglaube. Von da her sind mir die sog. „rechten“ Parteien zu oberflächlich- neoliberal. Aber ich kann niemandem ab-oder zu-raten, irgend etwas zu wählen oder nicht zu wählen. Nur eines geb ich zu bedenken, was Marikka weiter oben auch schon geschrieben hat: „Angst ist ein schlechter Ratgeber“.
      Ich selber bin jetzt für die neue V-Partei, weil sie als einzige von allen für ethisches und wissenschaftliches grundsätzliches Umdenken steht und in ihrem Programm bisher nichts ist, das mich stört.

    • Markus Sie haben recht, die Wahrheit bzw. Lösung eines Problems liegt im Blickwinkel des Betrachters, ich hatte versucht mit Vernunft und Argumenten in der Sache, dass sich diese Blickwinkel der Diskussionsteilnehmer überschneiden. Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, blicken selbst wir in Teilen in die gleiche Richtung. 99% der Fluchtursachen sind von Menschen gemacht und können daher auch von Menschen beseitigt werden. Aber Deutschland alleine wird es nicht schaffen und die unbegrenzte Aufnahme von „Flüchtlingen“ ändert ja auch nichts an den Ursachen.

      Für Sie und Ihre Kinder hoffe ich, dass sie in dem Teil von Deutschland leben wo es keine „kulturellen“ Probleme mit Migration gibt. Hören sie sich den einen oder anderen Vortrag von Udo Ulfkotte an, prüfen Sie das eine oder andere nach. Dieser Mann hat für seine Ansichten und Recherchen mit dem Leben bezahlt. Für mich steht fest, ändern wir nichts an der Migrationspolitik zahlen auch wir einen Preis und dieser wird nicht nur in Fiat-Geld bezahlt.
      Das hat nichts mit Angst oder „gefühlter“ Realität zu tuen, wenn es brennt dann brennt es. Dem Feuer ist egal ob wir Angst haben oder nicht und wenn Menschen in diesen Feuer verbrennen, dann sind Sie nicht gefühlt tot, sie sind TOT!

      Mit Hypermoral, Supertoleranz und Empörungsethik kann man Logik und Vernunft nicht neutralisieren.

      Was die V-Partei angeht und alle anderen kleinen Parteien die können oder wollen nichts an der Migrationspolitik ändern. Jeder setzt seine Prioritäten anders, aber in Krisenzeiten darf man nicht wählerisch sein… die HeileWeltParteiWirÄndernAllesSofort wird es nie geben. Wer die Migrationspolitik dabei nicht an oberste Stelle stellt und wieder eine Groko ans Ruder lässt in selber schuld und sollte mal dann den Satz von der Kipping beherzigen: Einfach mal etwas zusammenrutschen, dann ist genug Platz für alle da !. Die letzte Zahl war 300.000 Tausend pro Jahr.. nicht als Obergrenze sondern als Netto-Zuwanderung. Da sind verstorbene Mitbürger schon mit eingerechnet… den geplanten Familiennachzug haben die wohl aber vergessen.

      Und zum Schluss:
      Flüchtlingsindustrie und Kriegsindustrie gehören zum gleichen Wirtschaftskreislauf !
      Einfach mal der Spur des Geldes folgen.

    • Andre: Glaubst Du wirklich, dass die „Welt-Imperiumspläne“ der AFD dann in Deutschland weichen würden, selbst wenn diese den größten Stimmenanteil bekäme? Auf jeden Fall ist oder wird die genauso unterlaufen, wie alle anderen Parteien unterlaufen sind und gelenkt werden. Selbst bei der V-Partei bin ich drauf gefasst, dass sie von der Fleischindustrie versucht werden wird, zu unterlaufen. Und ich bin außerdem sicher, dass auch hier in D. die Wahlen schon lange US-manipuliert werden. Das war bei Rot-Grün so und auch beim Wechsel von Schröder zu Merkel und das wird jetzt auch wieder so sein.
      Das sinnvollste von allem finde ich die Bildung eines gemeinsamen Bewusstseins für Friedlichkeit und Gerechtigkeit. Aber das Einfachste scheint heute bei den Menschen das Schwierigste zu sein. Gedanken, die direkt aus den Herzen kommen, können nicht unterlaufen werden von irgendwelchem Kalkül. Da bin ich auch ganz bei Daniele Ganser, der sich öffentlich zum Mut und zum Friedensbekenntnis ausspricht. Ich glaube nicht, dass irgend eine Partei meine ureigensten Wünsche für dieses Leben hier erledigen kann. Das kann nur ich selber wirklich.

    • Veganislove ich nutze mal die Metapher von Herrn Jebsen: „Mit der AfD wechselt man nur das Auto mit der man gegen die Wand fährt.“ Nun ich wechsle lieber auf ein langsameres Modell, als mit dem Merkel-Sportwagen der Marke MultiKulti mit voll Tempo aufs Ende zuzufahren. Etwas mehr Zeit kann nie schaden, vielleicht schafft man es sogar zu bremsen. Außerdem kann man Veränderungen nur nach und nach durchsetzen, insbesondere wenn es ums „Geld“ geht.
      Ein Problem weniger, ist halt 1 Problem weniger auf zum nächsten.

      Ich bin zum Beispiel für ein BGE genauso wie Götz Werner Gründer von DM und der ist ein reicher Unternehmer. Den Fuß in die Tür zu bekommen mit Volksentscheiden wäre auch ein Meilenstein, die GEZ-Abschaffung auch, aber all das interessiert die sogenannten Weltverbesserer nicht. Weil die AfD ja nun mal hellbraun ist… und gegen „Refugees“ und Moustafa Kashefi steh mir bei gegen den Islam. Per Mainstream-Definition bin ich sowas von braun, dass ich glatt als Nafri Asyl beantragen könnte. Ach rassistisch bin jetzt wohl auch.

      Nun aber Islamkritisch, Mainstreamkritisch und noch Migrationskritisch zu sein als das wirkt sich nicht gerade positiv auf die Lebenserwartung aus. Man braucht ja nicht noch die Antifa und radikale Islamisten gegen sich. Der Widerstand und die Anfeindung wäre schon bei einem Kritikfeld wohl schon groß genug. Jeder der dazu öffentlich Stellung bezieht und auch noch Familie hat verdient größte Anerkennung und Unterstützung.

    • Lieber Andre: Ich jedenfalls feinde Dich ganz bestimmt wegen dem allem nicht an, ganz im Gegenteil, und ich finde ja auch, niemand kann heute zukunftsweisend jemand anderem raten, was er zu wählen hat und ob überhaupt. Was wir hier machen ist doch nur ein Austausch von Ansichten.
      Wir haben zum Beispiel damals, als das ganze Lügengespinst der Kriegstreiber noch gar nicht so publik war, hoffnungsvoll noch die Grünen gewählt und uns noch gefreut, dass sie mit Schröder dran kamen. Und heute haben die Grünen die schlimmsten Führer, die man sich überhaupt vorstellen kann. Es gibt da jetzt ja nur noch so ein paar alte kurz vor der Abdankung, die vielleicht o.k. sind und natürlich den aufrechten Ströbele, der jetzt verständlicherweise auch keine Lust mehr hat, zu kandidieren. Daran kann man doch deutlich erkennen, wie die Parlamentarier unter Kontrolle sind. Mit der SPD genau das selbe und mit deren jetzigem Kanzlerkandidaten werden die Geheimdienste bestimmt wieder die richtige Wahl getroffen haben. Aber ich weiß, dass Du das alles auch weißt. Wir werden sehen, wie sich das alles entwickelt. Ich weiß es ja auch nicht. Mir schwant nur, genau wie Dir, gar nichts Gutes. Gut fühle ich mich nur in mir selbst, wenn ich nach eigenem besten Wissen und Gewissen handele und das kann ich auch jedem anderen Menschen nur raten. Mehr nicht.

    • Ich musste gerade an den Song der fantastischen Vier – Einfach sein denken.
      Im Grunde wollen wir bzw. die meisten doch das gleiche: Im Frieden mit sich, seinen Mitmenschen und der Natur leben. Ironischer weise braucht es wohl für den vollkommenden Frieden erst den Krieg oder die Katastrophe, die die gesamte Menschheit zwingt umzudenken. Aber selbst dann gibt wohl noch tiefverwurzelte lebensfeindliche Ideologien und das grausame Spiel beginnt dann wieder von vorn.

      C’est la vie – wenigstens muss man dem Ende nicht alleine entgegentreten – es gibt viele Menschen die ich mag und schätze, Veganislove du gehörst definitiv dazu obwohl wir uns bei einem Thema wohl nie einig werden xD

      In diesen Sinne die Hoffnung stirbt zuletzt 🙂

    • „Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, blicken selbst wir in Teilen in die gleiche Richtung.“
      Davon gehe ich mal aus. Sie sind doch nicht mein Feind.

      „Für Sie und Ihre Kinder hoffe ich, dass sie in dem Teil von Deutschland leben wo es keine „kulturellen“ Probleme mit Migration gibt.“
      Kulturelle Probleme habe ich bis jetzt nicht gehabt. Wenn, dann waren es zwischenmenschliche Differenzen.
      Die hab ich aber auch mit Deutschen.
      Meine Enkeltochter (4.Klasse) war schon, bevor Sie in die Schule kam, 9 Monate mit ihren Eltern in mehreren Ländern in Südamerika und kann sich recht und schlecht spanisch und portugiesisch verständigen. Für sie sind Menschen aus anderen Ländern das normalste von der Welt. Sie kennt mehr von der Welt, als ich je gesehen hab.
      Vielleicht sollten Sie mal reisen, dann bekommt man auch ein anderes Weltbild.

    • Zu Schwarz ist Weiß
      Wieso Reisen? bald haben wir doch jegliche kulturelle Bereicherung hier in Deutschland.
      Jedes Land und seine Kultur hat seine schöne Seiten für Touristen. Man sollte aber einen differenzierten Blick auf alles haben. Mit der rosa-roten Brille fährt man meist erleichtert und fröhlich durchs Leben, bis man gegen die Wand der Realität knallt. Wenn ich sehe, was aus meiner Geburtsstadt in NRW geworden ist – nun ja auf diese kulturelle Bereicherung kann ich verzichten. Sie haben vielleicht keinen Bezug zur nationalen Heimat, weil sie ja keine Nation brauchen. Bei mir liegt sie in Deutschland und Frankreich… in Frankreich kann ich die gleichen kulturellen Bereicherungen beobachten. Und da wundert man sich, dass es dagegen Widerstand gibt ?

      Zu unterschiedlichen Kulturen hab ich mich ja bereits geäußert, wer da keine Probleme sieht lebt wahrlich in einen anderen Universum.

    • Lieber Ron B. – meinen persönlichen Dank und eine persönliche Erwiderung habe ich Ihnen per Privatmail ja bereits zukommen lassen -, ich fand es konstruktiv, daß Sie die Metapher des Organismus in seiner Anwendung auf den Menschen und den Staat angenommen und weitergesponnen haben. Ich will da noch mal anknüpfen:
      Ich bin mir sehr bewußt, daß analogisches Denken immer nur eine begrenzte Reichweite hat und selten in allen Aspekten zutreffend sein kann. Analogie ist Symbol und arbeit induktiv. Das Analysieren widerspricht ihr eigentlich. Ihre Weiterführung ist mir auch schon gekommen, aber ich bin davor zurückgeschreckt, Migranten als schädliche Fremdkörper, Viren und Bazillen anzusehen; was leicht zwangsläufig passiert, wenn ich aus dem organismischen Bild des Immunsystems Inspiration für vernünftiges Vorgehen in der Migrationsproblematik gewinnen will; a walk on the razor’s edge!
      Jetzt haben Sie es aber weitergefüht, und ich will auch noch meinen Teil dazu beitragen: ein Organismus wächst nicht nur durch Integration oder Abwehr destruktiver Entwicklungselemente, sondern vor allem auch durch gesunde Nahrung und den Einbau dieser Nahrung in den Organismus. Von dieser Nahrung kann er nur eine bestimmte Quantität vertragen. Zuviel ist ungesund. Ihm wird dann vielleicht übel, er übergibt sich oder bekommt Diarrhoe. (Wozu der „Organismus Deutschland“ im Moment gezwungen wird, das ist ein permantes Sich-Überfressen!!!)
      Das materielle Immunsystem hat damit zunächst mal nichts zu tun. Es reagiert vor allem auf Angriffe, die gegen Elemente gerichtet sind, die sich bereits im Inneren des Organismus befinden, die sich dort eingenistet haben und sich dort massiv vermehren wollen, was den Organismus zunächst krank machen und dann töten würde. Um seinem Immunsystem Feuer unter dem Hintern zu machen, erhöht er die Körperenergie, den Körperumsatz, den Muskeltonus, man sagt Fieber dazu. Es kommt zu intensiven Verbrennungsprozessen, zu einer vermehrten Ausscheidung (Schwitzen), zu erhöhtem Ruhebedürfnis, zu einer Entgiftung. Selten hat der Patient in diesen Augenblicken ein Bedürfnis, zu essen. Würde man ihn in diesem Moment gegen seine natürlichen Instinkte mit X, Y oder Z vollstopfen, dann könnte man den Patienten unter Umständen dadurch um die Ecke bringen.

      Du behauptest, daß es nicht möglich wäre, bestehendes Ungleichgewicht wieder auszubalancieren oder irgend etwas zu verteidigen. Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Mein Organismus ist jetzt schon über 50 Jahre alt, die körpereigene Abwehr hat bis heute also funktioniert und allein die Tatsache, daß ich dies hier schreibe und Sie es lesen und evtl. wieder antworten können, ist der Beweis dafür, daß etwas verteidigt werden kann, nämlich unser Überleben.
      Ich bin noch nicht an Krebs erkrankt und noch nicht verrückt geworden, trotz der ganzen materiellen und emotional-mentalen Umwelt- und Genußgifte, die ich immer wieder aufgenommen habe, manchmal gezwungenermaßen, manchmal freiwillig. Mein Organismus lebt in harmonischer Symbiose mit Abertausenden von Keimen und Pilzen und Bakterien, viele davon für mein Wohlergehen sogar unerläßlich. Die Freßzellen stehen im Dienste des gesamten Organismus und vernichten innere Gifte und innere Feinde mit Blick auf das große Ganze. (Das Schattenargument: Survival of the fittest und seine geistige Übertragung: Sozialdarwinismus wurden gehört. Ist natürlich richtig, „SchwarzistWeiß“!)
      Die Rebellion von Krebszellen muß mit Gewalt abgetötet werden, sonst stirbt der Organismus. Die Degeneration von Geweben und Organen wird auf umfangreiche Weise verhindert; die Intelligenz des Lebens wirkt überall und auf allen Ebenen ausgleichend und transformativ. (Wenn wir sie denn wirken lassen und sie nicht durch das, was eine tolerante und größenwahnsinnig gewordenen Denkmaschine an Weisheiten gewonnen zu haben glaubt, eliminieren.) Die Behauptung, ein Gleichgewicht könne nicht aufrecht erhalten werden, halte ich für falsch und nihilistisch. (Und das gilt nicht nur für die materielle Ebene.)

      Das Bild mit dem Gewitter, das Sie anführen, liegt meines Erachtens etwas schief. Erstmal erweitert es das Bild des Organismus auf die Erde und ihre Biosphäre, ihr Klima. Und dann haben Sie die ausgleichende Funktion des Blitzes, seine erleichternde, harmonisierende, gesundmachende Wirkung vielleicht nicht gesehen? Ich persönlich fühle mich sehr gut bei Gewitter. Und zwar fast immer. Warum sollten Blitze „böse“ sein, also etwas, das unbedingt vermieden werden müßte? Es hat sich eine Spannung aufgebaut, und im Gewitter wird die Spannung wieder abgebaut. Das Gewitter bringt regionale Spannungen zum Ausgleich. Das ist die Intelligenz der Natur.

      Letztlich versagt die Metapher des materiellen Organismus jedoch, wenn es um einen sozialen Organismus und seine Kultur (Literatur, Kunst und Musik etc.) und seine Werte geht. Wenn ich behaupte: Deutschland darbt (seit 1948) an einer Autoimmunerkrankung,
      müßte ich also noch etwas anderes in die organismische Sichtweise einfließen lassen: das Geistige. Die Entwicklungs- und Strukturhierarchie des Geistigen und ihre Manifestationen. Ken Wilber hat uns diese im Modell der Bewußtseinsmeme (in Form von Farben) auf Hunderten von Seiten vor Augen geführt. (Unbedingt empfehlenswert: „Integrale Psychologie“, Abor Verlag, Freiamt 2001; aber auch „Kosmos, Eros, Logos“, oder „Halbzeit der Evolution.“)
      Bei Interesse könnte ich dieses Entwicklungsmodell in einem weiteren Schreiben in groben Zügen skizzieren. Aber diese Woche sicher nicht mehr.

      Ich finde es gut, werter „SchwarzistWeiß“, daß Du Dir Deine Privatsphäre durch Aufrechterhaltung der Grenze um Deinen Wohnbereich mittels Haustür bewahrst. Ich finde es überaus löblich, daß Dich jeder besuchen darf, der mag. Aber vor allem finde ich es höchst vernünftig, daß Du Dich nicht auf den Marktplatz gestellt hast, um in aller Öffentlichkeit auszuposaunen, daß jeder, der will, zu Dir kommen kann, wo er dann verköstigt wird und ein Bett, ein Zimmer und ein ganz neues Leben von Dir geschenkt bekommt. Denn das wäre schlichtweg Größenwahn; ein unrealistischer Wahnsinn. Wer sowas tut, der ist einfach übergeschnappt.
      Bitte sieh mir übrigens meine Polemik in Bezug auf Dein Pseudonym nach. Das war nicht fair, muß aber auch mal erlaubt sein. Als ich diesem Namen das erste mal begegnete fand ich gut, daß jemand bereit ist, derart extrem auf den Irrwitz und die Probleme der konzeptuellen Kommunikation hinzuweisen; und vermutlich auch auf „1984“ , die Postfaktizität und die Propagandmedien.
      Aber als Du das, was Andre schrieb, überheblich und geringschätzig als „Denke“ abqualifiziertest – ich schätze sehr, was dieser eigenständige junge Denker vor allem in seinem Beharren auf praktischen und pragmatischen Lösungen den moralingetränkten Abgehobenen in diesem Kreis immer wieder abverlangt – da wollte ich dir widerspiegeln, wie Du mit anderen manchmal umgehst.
      Natürlich hast Du recht, wenn Du sagst, daß Zellen nicht denken können; daß das Bild mit dem Organismus daran scheitert, daß materielle Zellen eben nicht denken können so wie Menschen. Aber wie wäre es, wenn auch Zellen von Bewußtsein durchdrungen wären? Ja vielleicht sogar von Moral und Ethik? (Also nicht: Ich brauche keinen Staat. Sondern: der Staat braucht mich. Die Gemeinschaft ist auf mich angewiesen.)
      Die moralisch und ethisch gute Zelle würde dann dem Bestand des Organismus dienen und nicht durch Malignität seinen eignen Organismus angreifen, den Staat überwinden und das Leben vernichten wollen.
      (Und das, was im Zellinneren beispielsweise bei der Zellteilung geschieht, wie da eine unglaubliche Vielzahl an Molekülen und Eiweißen und Zellorganellen miteinander kommunizieren: also wenn das nicht mit Denken und Sprechen verglichen werden kann?
      Wenn ein gottgleiches Wesen auf diese Erde blicken würde: müßte es das Denken und Sprechen der Menschen nicht in etwa so wahrnehmen, wie ein Zellforscher unter dem Mikrospkop die Aktivitäten der Zellen wahrnehmen könnte?
      Aber was solls, ich hänge nicht am Symbol des Organismus, vor allem nicht, wo wir im planen Materialismus stehen bleiben. Wo es uns zu gesunden, angemessenen und sinnvollen Schlußfolgerungen führen kann – symbolisch und metaphorisch eingesetzt – warum sollte es uns da jedoch nicht dienen…)

      Ohne Vorbereitung durch das Meme-Modell von Ken Wilber kann ich übrigens nicht glaubwürdig und fundiert begründen, warum ich die AfD wählen werde. Warum ich also eine vorübergehende Regression auf die blaue Bewußtseinswelle für empfehlenswert und überlebensnotwendig halte; damit anschließend noch was da ist, was verändert, gerechter gestaltet, verfeinert, transformiert, transzendiert werden kann.
      Und zu den Verheerungen des Zinseszins, der „marktgerechten“ Demokratie (statt menschengerecht) sowie der Oben-Unten-Spaltung kann ich leider auch nicht viel beitragen auf drei oder vier Seiten.

      Interessant finde ich, daß niemand auf den absolut allerwichtigsten Punkt in meinem Kommentar vom 2.2. 16 h 20 eingegangen ist; nämlich daß wir selbst das System sind und es daher nicht ändern können, bevor wir es in uns selbst transzendiert haben. Auch dazu könnte ich jetzt wieder Romane schreiben.
      Unter anderem darüber, daß es zwischen Symptomen und Ursachen komplexe Wechselwirkungen gibt. Hier die Ursache, da das Symptom (und an diesem darf man nichts ändern?), das ist doch etwas platt. Einem Alkoholiker oder Junkie nehme ich erst mal das Gift weg, das er sich täglich reinzieht. Dann stelle ich ihn in einen gesunden Sozialkontext und helfe ihm auf allen möglichen Ebenen: körperlich-materiell durch gute Ernährung, emotional-liebevoll durch Zuwendung, mental durch Gespräche und Hilfe zum Verständnis, dann vielleicht Familienstellen zur Auflösung von Ursachen unterbewußter Art, homöopathische Unterstützung, holotropes Atmen, autogenes Training, Entspannungsübungen, Meditation – – – auf ALLEN Ebenen muß bei optimaler Heilung gearbeitet werden; auf jeder Ebene andere Symtome und hierarchisch andere Ursachen.

      Ich möchte enden, indem ich jemandem meine Stimme gebe, der weiß, wovon er spricht: Maulana Rumi: „ Du zerstreust Deine Aufmerksamkeit in alle Richtungen, dabei wäre es besser, nur den Rosen Wasser zu geben, nicht aber auch den Disteln. Es ist nicht angebracht, an falscher Stelle großzügig zu sein und jede Wurzel zu wässern, die trinkt.“

      „Nur weil Du die (den Köpersinnen nicht sichtbare) unsichtbare Welt nicht wahrnehmen kannst, meinst Du, allen anderen müsse es auch so gehen. Wenn Du den Kopf schüttelst, meinst Du, das Haus würde sich bewegen. (…)“

      „Die Fähigkeiten unserer Wahrnehmung (die Schulung unserer Seelensinne) bestimmen unsere Sicht der Dinge. (…) Wenn ein Mistkäfer Damaskus besucht, wird er zu Hause nur von den Dunghaufen der Stadt berichten.“

      Oder auch mit einem bekannten Sprichwort: Ein Dieb, der Buddha auf der Straße begegnet, sieht nur dessen Taschen.

      Mit kollegialen Grüßen,

      ein Radikaler Optimist, Pyramidenfreund, Kosmopolit und AfD-Wähler

      P.S.:
      Wer glaubt, daß die Menschen hierzu bereits reif genug sind?: Ach, das wäre eine Vision! und meine ganze Sehnsucht: (7Minuten-Musikvideo)
      youtube.com/watch?v=2_Dll7KwXGo&list=PL60E3773053542BE4&index=5
      Wake up!

      A.S.CRANE

  9. Ich stimme weitestgehend zu und bin sehr froh über den zusätzlichen Input.

    Nur beim letzten Teil, da verzweifle ich zunehmends.
    Ich sehe überall um mich herum fundamental indoktrinierte Mitmenschen.
    Zarte Diskussionsangebote oder verbales Durchschütteln zum Zwecke des baldigen Aufwachens … beides wird als Affront gegen die Bildung der jeweiligen Person aufgefasst… und zwar schon im Anfangsstadium.
    Bildungsangebote werden nicht wahrgenommen, sondern verpöhnt.
    Klar, manchmal sind eben dicke Bretter zu bohren, aber wie oft steht man da mit nem Holzbohrer vor nem Betonkopf ?!

    Was muss noch passieren, dass die sich überhaupt als Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten sehen ??

    Mein Eindruck ist, dass sich immer enger eingeigelt wird, je beschleunigter das System vor die Wand zu fahren droht.
    Und das empfinde ich gerade in Bezug auf regionale Lösungsansätze.
    „Sven, Du wirst die Welt nicht retten können!“ ist die Antwort auf sämtliche Vorschläge eines Nico Paech.
    Und für das Gucken des Interviews ist sowiso keine Zeit übrig.

    Also bitte, ich bin dabei, echt !
    Aber ausser meinem Holzbohrer werde ich kaum einen Freund mitbringen, das sag ich gleich :]

    • Seven, lass uns Freunde werden. Ich habe auch einen Holzbohrer;)
      Mein eigenes Brett ist schon so weit bearbeitet, dass ich ab und zu mal ein Licht erblicken kann. Mehr kann ich auch noch nicht sehen. Aber mein Weg führt dort hin.
      Ich hoffe du findest auch (d)einen Weg. Das einzige was du denke ich tun kannst ist, deinen Freunden, wenn sie fragen, begeistert von deinem Weg zu erzählen, so dass sie sich nicht mehr bremsen können und beginnen eifrig ihr eigens Brett zu bearbeiten um ihren Weg zu finden.
      Hör auf zu versuchen fremder Menschen Bretter zu bebohren. Sie werden nur alles wieder zu Kitten und eine Mauer um ihr Brett bauen. Und das schlimmste was passieren kann, ist dass diese Menschen Freude am Mauerbauen entwickeln und alles andere für sinnlos halten. Solche Menschen gibt es genug, Trump, Netanyahu…
      kann jemand schon mehr zu dem sagen was hinter seinem Brett verborgen liegt?

    • Das scheinen mir weise Worte zu sein, über die ich in Ruhe nachdenken werde, geehrter Freund !
      Zumindest ist es erstmal gut, zwei von den Dingern dabei zu wissen, falls sich mal einer irreparabel verabschiedet :]

    • @ Seven – mein Reden! Sie haben den Bohrer, ich mir vor 14-Tagen erst eine gute gebrauchte Bohrmaschine gegönnt. Also wann und wo? 😉

    • Ich fürchte, wir werden uns die Zeit nehmen müssen.
      Aber wir könnten gemeinsam versuchen, Human Connection zur dicken Hilti für die eigenen Bretter vorm Kopf werden zu lassen :]
      Vielleicht stürzt dann die eine oder andere Mauer von ganz allein ein.

    • Abwarten, ob dieses Projekt tatsächlich irgendetwas bewirken kann? Die Idee ist Klasse, keine Frage, allerdings habe ich meine Zweifel dahingehend, ob es sich nicht im virtuellen Raum tot läuft? Der Mensch ist und bleibt in aller erster Linie ein relativ faules Gewohnheitstier und wird erst aktiv, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht.

      Wir alle machen die Erfahrung der Betonwände, denen wir mit unseren Holzbohrern nicht beikommen können. Selbst mit dicker Hilti hinten dran. Aber vllt. finden wir den Holzschuppen in dem das Dynamit lagert, um ihn mit der Hilti einreißen zu können?

    • Ehehehe ja, diesem ersten Impuls nachzugeben klingt verführerisch.
      Aber mir schwant, dass Sozial-Kunst-Bank hier eine überzeugende These vertritt.
      Denn wir zeichnen ja gerade metaphorisch unsere eigene Spirale mit immer grösseren Geschützen.
      Und geraten dabei in Gefahr einer eigenen Verblendung; jenes Brett vorm Kopf eben.
      Damit anzufangen scheint mir in der Tat ein sinnvoller Weg zu sein.
      Denn ich für meinen Teil kann nicht von mir behaupten, durch besonderen Durchblick zu glänzen.
      Ganz im Gegenteil.
      Frei nach Sokrates: Je mehr Wissen ich erlange, desto dämlicher komme ich mir manchmal vor !

      „Der Mensch ist und bleibt in aller erster Linie ein relativ faules Gewohnheitstier und wird erst aktiv, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht.“

      Sehr richtig.
      Und dann ist es umso wichtiger, dass er in dieser Situation eine Altervative angeboten bekommt.
      Mitgenommen wird.
      Selbst aktiv werden kann.
      Diese Möglichkeit immerhin bietet Human Connection.
      Die Chance/Zweifel-Rechnung fällt bei mir zugunsten der Chance aus.
      Ich bin überzeugt, dass wir uns dort treffen werden und gemeinsam bohren können, was das Zeug hält :]
      Aber eben zuallererst an unseren eigenen Brettern.

    • Ja, Sokrates war nicht dumm 😉 Unter diesem Aspekt ist es eben nachvollziehbar, dass sich selbst gut gebildete Menschen mit allen Möglichkeiten zur INFORMATION in sich zurück ziehen und den Kopf sprichwörtlich in den Sand stecken.

      Ich denke irgendwann ist bei jedem der Wunsch nach „Brett vorm Kopf“ größer als der Bohrer, weil wir im Umgang mit Unendlich erahnen, dass dort eben kein Rahmen gesteckt ist, der nicht wenigstens eine virtuelle Grenze als Konstante darstellt um uns den nötigen Halt zu geben. Im anderen Therad um den Teaser zu Dr. gansers Vortrag geht es in einer der Diskussionen um Staat, also das Gebilde Staat als solches – das ist m.M.n. genau das, worum es sich auch hier dreht. Grenzenlos im Sinne von Unendlich ist für das menschliche Vorstellungsvermögen noch lange nicht erfassbar, möglicherweise wird es das aus genau dem grund auch nie werden (können).

      Tja, Alternativen geben, welche? Wir sind doch nicht einmal in der Lage, frei und demokratisch hundert Leute unter einer Idee zu versammeln, ohne einen charismatischen Führer zu bestimmen (egal ob aktiv oder passiv). Solche Erkenntnisse sind doch Ergebnis auch ganz praktischer Selbstversuche bspw. innerhalb der ’68er-Bewegung. Selbst bei 10 Menschen wird es ohne Organisationseinheit „in Führung“ schon schwer, alle unter einen Hut zu bringen, selbst wenn diese 10 Menschen vom Grunde her das Selbe wollen. Schon allein die 10 unterschiedlichen Wege dorthin führen zwangsweise unter demokratischen Verhältnissen zu „Unterdrückung“, denn nichts anderes wird fälschlicherweise mit „Kompromiss“ oder mehrheitlicher Überstimmung gleichgesetzt. Ist es tatsächlich Unterdrückung?

      Die Grundidee von Demokratie läuft irgendwann zwangsläufig Richtung Kommunismus im reinen Wortsinne. Nicht umsonst ist diese Strömung, diese Entwicklungsrichtung unter Strafe verboten. Und unter Kommunismus verstehe ich definitiv nicht die bisherigen Versuche dazu weltweit. Mit dem, was wir als Menschen daraus gemacht haben, brauchen wir aktuell auch niemandem zu kommen, der Zug ist (erstmal) durch. Also welche Alternativen haben wir denn? Ich sehe aktuell 2 Alternativen. Einen Rückentwicklung zur faschistoiden Machtform und das ziemlich deutlich oder aber endlich den Versuch wagen, Demokratie tatsächlich als solche inkl. den dazu nötigen Schutzmachanismen zu installieren. Dazu muss ich den Menschen aber ersteinmal begreiflich machen, was Demokratie überhaupt ist, denn das verbinden 95% lediglich mit dem Wahlrecht zum Lokführer und selbst das haben wir nicht, wenn man sich unser Wahlrecht mal intensiv betrachtet.

  10. Eine Anmerkung/Überlegung zu:
    „Wenn wir in Europa als Menschen eine Chance haben wollen, müssen wir eine Zukunft skizzieren, die ohne Krieg auskommt. Wir müssen Europa vor allem zu einem Bildungs-Standort umbauen. Bildung ist der Schlüssel. Bildung fördert Toleranz …“

    Und Kultur?

    Kein Zweifel, dass Bildung essenziell ist und dass viel zu wenig dafür getan wird. Aber wo bleibt in dieser Vision Kultur?
    In den Regierungen, Parlamenten und Manageretagen sitzen unzählige gebildete Akademiker, ebenso in Silicon Valley oder in den Waffenfabriken, knallhart und eiskalt (wenn auch mit der gelegentlichen Träne im Knopfloch). Da hat die Bildung hinsichtlich einer friedlicheren Gesellschaft offensichtlich nicht gefruchtet.

    Bis vor einigen Jahren gab es zum Beispiel bei Parteitagen, Demonstrationen oder politischen Tagungen ein Kulturprogramm: Gesang, Literatur, Theater, Musik, Satire, Spiel … Passé! Und wie sieht es in den Schulen, Universitäten und in den Familien aus? Im Fernsehen? Im Internet?

    Gebe zu Bedenken: Muss wohl mehr zusammenkommen, damit in der Zivilisation so etwas wie „Menschenbildung“, Humanität, Mitgefühl oder Ästhetik entsteht.
    „Ein Volk ohne Vision geht zugrunde“, heißt es (Salomon 29,18).
    Ein Volk ohne Kultur geht ebenfalls zugrunde.

    • „Gebe zu Bedenken: Muss wohl mehr zusammenkommen, damit in der Zivilisation so etwas wie „Menschenbildung“, Humanität, Mitgefühl oder Ästhetik entsteht.
      „Ein Volk ohne Vision geht zugrunde“, heißt es (Salomon 29,18).
      Ein Volk ohne Kultur geht ebenfalls zugrunde.“
      Dem stimme ich voll und ganz zu.

      Arno Gruen beweist wissenschaftlich den Mangel an Empathie an unseren westlichen Universitäten und Edward W. Said beweist in „Orientalismus“ das nun schon über 200 Jahre andauernde infantile Nachplappern an unseren Universitäten.

      Wenn wir, die „Zivilisation“, nicht zu mehr Empathie, Menschlichkeit findet, dann war Hitler nur ein Vorspiel der kommenden Barbarei. So Arno Gruen und andere mehr.
      Der Analytiker Arno Gruen nannte Empathie und nicht eine Staatsform oder Theorie.

      Desgleich Karl Barth. Der nannte es ganz einfach Leben.

    • Das die Menschheit ohne Kultur und Vision ihre Seele verliert, ist war.
      Ich würde den Begriff Volk gerne erweitern, weil dieser Begriff etwas ausgrenzendes hat.
      Vorschlag:
      Die Menschen müssen zusammenkommen, damit in der Zivilisation so etwas wie „Menschenbildung“, Humanität, Mitgefühl oder Ästhetik entsteht.

      Der Spruch von König Salomon stammt aus dem Alten Testament. Er spricht zu seinem, dem jüdischen Volk.
      Das dieser Satz nichts an Aktualität verloren hat, zeigt dass er als allgemeinverbindlich für alle Menschen verstanden werden kann.

  11. Ich fange mal mit einem Zitat nach meinem leider verstorbenen Freund Robert Kurz an:
    „Die monströse Dummheit und Hässlichkeit des neuen Rechtsradikalismus entstand aber nicht auf eigene Rechnung, sondern sie muss auf das Konto genau jener Marktwirtschaftsdemokratie verbucht werden, die zur endgültigen Fasson der Menschheit ausgerufen worden ist. (…) Die Demokratie ist selbst der Schoß, aus dem das kroch.“ (aus: Die Demokratie frisst ihre Kinder. Bemerkungen zum neuen Rechtsradikalismus)
    Leider ist auch Bildung eine immanente Veranstaltung, die Kritik als allfällige Denkform der bürgerlichen Epoche schlechthin propagiert. Immerhin ist sie besser und weniger blutig als der Hausverstand – aber sie reproduziert nur selbst- referentiell ihren eigenen Gegenstand und hält ihn am Leben.
    Auch denke ich, dass eine andere Welt erst jenseits vom gegenwärtigen Verständnis von Handeln und Unternehmung ihren Anfang nehmen kann: Eine Welt, die die Fehler der Vergangenheit nicht begeht und Verantwortung für Menschen, Erde, Tiere, Pflanzen übernimmt, darf nicht handeln – wenn denn Handeln nichts anderes ist als das konkurrente Verfolgen der eigenen Ziel (pursuit of happiness) mit der Inkaufnahme des Untergangs der anderen. Eine Welt, in der, was da existiert, dies unbehelligt tun soll, darf nicht auf Recht und Emanzipation setzen – wenn denn Emanzipation Subjektwerdung bedeutet und somit Aufgabe seiner Eigenheiten. Eine Welt, die menschlich sein soll, muss eine sein, in der sich die Menschen nicht überall breit machen – erst dann, wenn wir uns auf uns angenehme Lebensräume zurückziehen und nicht jedes menschenfeindliche Habitat erobern müssen, wenn wir unsere einzige Kompetenz ins Treffen führen, nämlich soziale Wesen zu sein, ohne uns dabei auf außermenschliche Autoritäten zu berufen wie Gott oder die Naturgesetze und so Verantwortung ablehnen, wird diese Welt plötzlich menschlich in einem Ausmaß, das wir uns heute nicht vorstellen können. Eine andere Welt ist keine Sache von Plänen, Entwürfen, Alternativen oder Reparaturen. Wir müssen nicht andere Energiequellen oder neue Sparsamkeiten überlegen.

  12. Das Wort Hoffnung bereitet mir sehr viel Zermürbeln in meinem Denken. Fast überall wo ich mich hinbewege, nehme ich wahr wie Menschen vom neoliberalen Virus wie in der Matrix verseucht sind, ob in Deutschland, in den Nachbarländer, bei Freunden, selbst in der eigenen Familie. Was bringt mir die Hoffnung? Worauf soll ich hoffen? Finde ich Trost, wenn ich hoffe?
    Wenn ich jetzt der Hoffnung hingebe, heißt es nicht, dass meine Lebenskraft weiterzumachen, erschöpft ist?
    Hier bei diesem Gedankengang ist Hoffnung gleichbedeutend der Auswegslosigkeit, die nur noch eine Alternative offen lässt und zwar dass ich anfange zu hoffen, dass irgendwie doch ein Wunder eintritt und alles zum Guten wendet.
    Lediglich auf meinen Wanderreisen an abgelegenen Orten, wo Menschen noch mit der Natur verbunden leben, hatte ich einen hauch von Trost gefunden, doch diese Orte schwinden immer rasanter dahin.

    Mit der Tragödie kann ich mehr anfangen. Genau wie der Artikel treffend die jetzige Weltsituation abbildet. Wir wissen wie eine Tragödie immer endet und dabei gibt es keine Möglichkeit dieses Ende abzuwenden.
    Bei Tragödie und Hoffnung könnte ich mich auch anfreunden.
    Und zwar von der Tragödie des Lebens eines Phönixes. Daraus könnte man Hoffnung schöpfen, dass aus der Asche wieder neues Leben entsteht.

  13. BLZ 28./29.1.2017
    Man sieht ein Bild, wie Donald Trump etwas in die Kamera hält, das seine Unter-
    schrift trägt. Seine Unterschrift, sagt vieles über IHN aus! Unter dem Bild steht u.a.
    „… In dieser präsidialen Anordnung spricht er sich dafür aus, zwei von Obama
    beendete Öl-Pipeline-Projekte wieder aufzunehmen…“
    + „… Bumms, erledigt …“
    + “ … triumphierend hält der Präsident das Dokument in die Kameras. Darunter
    prangt seine kräftige Signatur. Sie ist groß und lesbar, Vor- und Nachname fließen
    ineinander, das erste D, das T und das P am Ende ragen steil heraus. Eine britische
    Graphologin hat aus dem Schriftzug Furchtlosigkeit, Machthunger und Sturheit ge-
    lesen…“
    Dieser TYP ist nicht nur für die Natur – also für Menschen und Tiere – eine Katastrophe!
    https://www.youtube.com/watch?v=hcdALsyrI8w
    Doch was will man machen, mit H.C. wäre es noch schlimmer gekommen!
    That´s America.

  14. Herr Jebsen vielen Dank, genau darum geht es. Mit Hausverstand müssen die Probleme erkannt werden und behoben werden. Eigentlich wäre doch die EU genau das was wir brauchen denn ein Land alleine wird es schwer haben, wenn sich aber die EU gemeinsam auf einen neuen Konsens einigt, dann könnte die Zusammenarbeit mit Afrika, und anderen Ländern ganz anders aussehen, statt IWF und Weltbank wird den Menschen bei ihren wirklichen Problemen geholfen, es kann auf Vernünftige Weise ein Austausch und Zusammenarbeit entstehen. Was wir wirklich bräuchten wäre ein Wandel bei den Sozialdemokraten um 180 Grad, die fahren sowieso gerade mit Vollgas gegen die Wand, sie begreifen es schon nur warum das haben sie noch nicht verstanden, Anstatt vom Gas auf die Bremse zu steigen wird eher gerätselt wie es aussehen wird wenn der Wagen gegen die Wand gekracht ist. Es wäre gut wenn wir die Strukturen der Parteien zB SPD nutzen könnten und zwar europaweit um was zu ändern, dort müsste der Wandel anfangen und wenn der nicht geschieht werden die Rechten das machen. Das Geldsystem wird bei ihnen keine Rolle spielen und eine faire Zusammenarbeit mit anderen Ländern auch nicht? Also die Rechten sind jetzt sicher nicht schlechter als die SPD nur die müsste eben mal eine Wende hinlegen. Das Geldsystem wird crashen, die Natur wird crashen und die Kriege sind in Vorbereitung. Die „Eliten“ werden nicht tatenlos zusehen. Das mit dem Stecker ziehen sollte so geschehen das es niemanden auffällt. Wir dürfen uns nicht auf einen Krieg einlassen oder ihn herausfordern. Der Wandel muss von den Menschen ausgehen und das wird noch dauern, Überreagieren ist auch nicht gut, Schritt für Schritt dort wo was geändert werden kann es auch ändern.

  15. Es ist ein Wahnsinn, wie der Martin Luther King-„Frame“ bezogen auf Obama das Denken vernebelt hat! Ja, und Bildung ist der Schlüssel, was ist aber, wenn diejenigen, welche über den Schlüssel verfügen, selbst vernebelt sind? Weitermachen, klar, weiter dran bleiben und stacheln und piksen, was bleibt anderes übrigen? Nichts. Prof. Senf beschreibt völlig zutreffend, dass man den Eindruck bekommen könnte, dass über intellektuelle Eitelkeit bzw. ich sage mal entsprechenden Stumpfsinn so mancher eigentlich selbst gar nicht versteht, was er da eigentlich unterrichtet, sonst würde das System eben zusammenbrechen. Leider wurde nicht von vielen an den Universitäten begriffen, dass es darum geht, dass Wissen dem Menschen dient und nicht der Macht und von daher verständlich vermittelt werden sollte. Der gewisse Stumpfsinn ist also fast systemimmanent. Wie man ihn durchbricht? Indem der Glaube daran, dass nur der gebildet ist, welcher das System klassisch durchlaufen hat, endlich begraben wird, denn das ist letztlich auf Deutschland bezogen alter preußischer Zopf! Also gehört zu dem Gesagten bezüglich Bildung die Forderung: Bildung komplett zu überarbeiten, Verabschiedung vom Dünkel, weg vom Oben und Unten und von Eitelkeit gebratener Bildung, die mag einmal etwas vorangebracht haben, hier und da, aber sie hilft nicht in dem, was jetzt wirklich gefragt ist: Die Überzeugung eines jeden, dass er unabhängig davon, welcher Herkunft, welcher Ausbildung, welcher Berufssparte er angehört, er verstehen kann, wie das Spiel läuft, daraus erwächst Kraft, wahrer Bürgersinn, Mitmenschlichkeit, Gleichwertigkeit und Respekt und hoffentlich WIDERSTAND auf allen Ebenen!
    Ich liebe den – ich sage jetzt mal – „intellektuellen“ Scharfsinn von Ken, der zeigt, dass das Herz und die ganze Persönlichkeit dabei sein muss, wenn man die Dinge verstehen will, vor soviel Scharfsinn sollte sich so mancher Historiker schämen, ich tu’s ein wenig, obwohl auch das wieder totaler Blödsinn ist, vor allem inneres Oben und Unten, genau das lähmt! Lohnen tut sich das Augenöffnen wie auch immer mehr dort, wo Leute sind, die es wissen wollen. Je schlauer sie sich manchmal wähnen, desto vergeblicher, gelegentlich ein Dilemma.

    • Bildung – sicher. Welche? Wo fängt sie an? Vor 9/11oder danach? Vor dem Maidan oder danach? Wer entscheidet das? Für unsere Kinder, bzw Enkel – ok.
      Wir haben im nächsten Augenblick Wahlen! Es ist ein Schachspiel – die Mühle wurde gerade geöffnet…ob CDU oder SPD…es sieht schon jetzt nach schachmatt aus!
      Was wir brauchen wäre Information! Information! Information!…unters Volk!

  16. Zu Ken Jebsen :

    Wieviel Zeit glauben Sie haben wir noch bis die Germanic auf ihren letzten großen Migrations-Berg trifft und dann unter geht ?

    Welche Partei will wirklich etwas an der Migrationspolitik ändern und die Migration stoppen?

    Bis wir uns wirkungsvoll organisiert haben befürchte ich ist es zu spät.
    Bildung und Toleranz schön und gut… Direkte Demokratie.. eigene Verfassung.. die komplette Gesellschaft mobilisieren und friedlich umstrukturieren während die Eliten dabei tatenlos zusehen.
    Klingt für mich ein wenig utopisch.

    Sollten wir nicht lieber einen Schritt nach den anderen machen und das größte Problem zuerst lösen?

    • Ich bin mal so frei und Antworte für Ken:
      Die Massenmogration ist nicht das größte Problem. Sie ist das größte Symptom wenn sich arme junge Menschen von reichen alten Herren/Damen sagen lassen auf wen sie zu schießen haben, sprich Krieg geführt wird.
      Das größte Problem ist also der Krieg. Abstrahiert man das Bild des Krieges in dem „die Jungen“ springen und „die Alten“ das Stöckchen halten ein wenig, dann ist die Erkenntnis nicht weit, dass fast überall „Krieg“ gespielt wird. Willst du einen Schulabschluss oder einen Job musst du nur die Forderungen erfüllen. Einmal über’s Stöckchen bitte. In jeder Partei ist es genau so. Obwohl jeder Politiker im Bundestag nur seinem eigenem Gewissen ergeben ist, stimmen doch alle wieder nach Fraktionslinie und sind dabei bedacht den Ruf der eigenen Partei nicht zu verunreinigen.
      Für die Überwinding des Krieges brauchen wir keine Parteien, in denen über Kurz oder Lang wieder nur junge Menschen den Alten, ohne zu hinterfragen, nach der Pfeife tanzen. Wir brauchen Menschen die ihr Gewissen betätigen! Denn das Gewissen ist klar und rein auch wenn es ein „schlechtes“ ist.
      So kann jeder guten Gewissens auf eine Friedens-Demo gehen, auch GEGEN Rammstein z.B um seinem deutschen schlechten Gewissen Ausdruck zu verleihen wieder zu den Top Produzenten und Exporteuren von Kriegsmaterial zu zählen.
      Im Bezug auf die Migrationsfrage muss klar gesagt werden: Wer austeilt, muss auch einstecken/aufnehmen können. Oder besser anders herum: wer nicht mehr aufnehmen will, muss auch aufhören auszuteilen bzw. andere beim Austeilen unterstützen.

    • Sie wissen schon, dass die Flüchtlings/Migrationsströme geplant werden und einen Zweck dienen?
      Und der liegt nicht darin unsere Mitmenschlichkeit zu fördern und uns in unseren Moralvorstellungen gegenseitig zu beweihräuchern. Die Migration dient dazu den Staat auszunehmen mit Hilfe der Flüchtlingsindustrie , als Bonus kriegt man noch soziale Spannungen und Unruhen um Gesetzes Verschärfungen und mehr Polizei oder gar das Militär im Innern zu rechtfertigen. Jeder der sagt man müsse Flüchtlinge integrieren aus einer moralischen Verpflichtung heraus unterstützt diese Machenschaften . Kriegsflüchtlinge vor Ort versorgen.. mit dem Geld was hier aufgewendet muss könnte man in den Regionen viel mehr bewirken.
      Migration ist nicht das größte Problem.. sondern der Weltfrieden. Stimmt ja schon irgendwie… aber die Grenzen sind nun mal schneller dicht gemacht als die Welt befriedet.

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