TREE.TV 0.1 mit Erwin Thoma

TREE.TV

Holz ist der natürlichste Werkstoff des Planeten. Er wächst nach, was ihn automatisch nachhaltig macht. Beton dagegen ist schon bei der Produktion ein Klimakiller und kann später nicht annähernd das Gefühl von Wärme und Wohligkeit vermitteln, wie es Holzhäuser immer tun. Das erklärt aber noch nicht, warum Holz als Baustoff zunehmend eine Renaissance erfährt. Wer sich für ein Haus aus Vollholz entscheidet, will auch an dessen Ursprung erinnert werden. Den Wald. Der Mensch war lange Teil des Waldes, was erklärt, warum kein Mensch von einem Waldspaziergang unberührt bleibt. Wir erinnern uns. Unbewusst.

Wer über Stunden leise sitzend auf einem Hochsitz am Rand des Waldes zubrachte und miterleben konnte, wie sich wilde Tiere zeigten, will das sich dabei einstellende Gefühl immer wieder erfahren. In der Stadt ist das kaum möglich. Hochsitze, oder wenn möglich, Baumhäuser üben eine seltsame Faszination auf alle Menschen aus. In den Baumkronen waren einst unsere Urahnen zuhause. Hier in den natürlich erhöhten Orten, ist ein anderer Blick auf die Welt möglich. Der Kopf wird frei und man kommt auf frische Gedanken, die die Welt im eigentlichen Sinne voranbringen.

Herzlich willkommen zu TREE.TV, dem neuen Format von KenFM. Gedreht wird in einem extra entwickelten Baumhaus, das in Goldegg bei Salzburg errichtet wurde. Die Idee für dieses ungewöhnliche Nachhaltigkeitszentrum hatten Erwin Thoma und die KenFM-Crew 2017 bei ihrer Friedensfahrt auf die Krim.

Was erst nur als verrückte Idee in den Köpfen spukte, ist im September 2018 Realität geworden. Das Baumhaus steht. 60 qm Wohn- und Arbeitsfläche. Knapp 40 Tonnen schwer und frei von rechten Winkeln. Ein Unikat!

Im Format TREE.TV wird es bei zukünftigen Gesprächspartnern vor allem darum gehen, wie wir alle und jeder einzelne von uns, die Welt so umgestalten können, dass dieser Planet friedlicher und gerechter wird. Das Baumhaus in Goldegg soll als Symbol für Nachhaltigkeit, Eigeninitiative und Mut stehen.

Was haben unsere Urahnen aus den Wäldern und wir, die Menschen des 21. Jahrhunderts, gemeinsam? In jedem von uns schlummert ein Pionier. Wecken wir diesen Mr. Neugier! Wagen wir, alle zusammen, neu zu denken und vor allem neu zu handeln.

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Erwin Thoma live in Berlin: „Häuser wie der Baum, Städte wie der Wald“ am 8. November 2018 in der Urania Berlin. Weitere Infos hier.

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KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

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47 Kommentare zu: “TREE.TV 0.1 mit Erwin Thoma

  1. Wer hat denn bloss dieses Logo verbrochen? Es evoziert so gar nichts Positives. Es sieht aus wie eine nach unten gerichtete Krebsschere.
    Ich hoffe, das verrät nicht unabsichtlich, dass der Kern Eurer Friedensarbeit faulig ist.

  2. Das ist so genial!!! Projekte von Erwin Thoma sind eine großartige Antwort mit Herz und Hirn für unsere Zeit und eine lebenswerte Zukunft! Die Zusammenarbeit mit dem brillanten (Vor)Denker Ken Jebsen ist eine Freude. Ich wünsche Tree.TV viel Erfolg und Entfaltung! Herzliche Grüße … PS: Was Russland betrifft habe ich sofort an die Familienlandsitzbewegung im Kielwasser der Anastasiabücher gedacht.

    • Könntest Du das in für einen Rheinländer verständliche Sprache übersetzen? Thank you ;o)
      Wenn da erstmal ein Bett und ein wohlgefülltes Bücherregal drinsteht, wird die Akustik besser, schon klar..

    • Was die imteressante Frage aufwirft: Angenommen, das würde ein hotelartiger Betrieb, und man würde da ein Bücherregal hineinstellen. Was für Bücher sollten da drinstehen? Ich empfehle Michael Ende.
      Noch jemand Ideen?

    • Die Entdeckung der Langsamkeit. Sten Nadonly.
      Das Nichtkampfprinzip, Rüdiger Lenz.
      Hat denn echt jetzt der doch sonst so eifrigen Kommentatoren keine Idee?
      Jordan B Peterson, Twelve Rules for Life.
      Noam Chomsky.
      Kommt, Leute, füllt das Bücherregal. Das könnte Realität werden. ;o)

    • Knut Hamsun, Segen der Erde

      Tom Brown ,Jr., Das Wissen der Wildnis

      Watkins-Brown, Der Fährtensucher

      Goethe, Faust

      Rupert Sheldrake, Der Wissenschaftswahn

      (Das Nichtkampfprinzip, Sie Schleimer 😉 )

    • @ Upps! ;oP
      Die von Ihnen genannten Bücher kenne ich noch nicht. Neuer Lesestoff – dankeschön!
      Ok, Faust schon, Sheldrake kann man googeln. Morphogenetische Felder? Upps!

    • zum bücherregal: enzyklopädie essbare wildpflanzen, wilde waldküche, das wesen des wassers, gärtnern im biotop mit mensch, lachende kamera, einfach.jetzt.machen, oskar das magazin 1&2, traumhafte baumhäuser und baummärchen aus aller welt, fallen mir gerade so ins auge, „noras welt, morus‘ utopia, der kleine prinz“ flüstert mir gerade meine tochter ins ohr.
      übrigens soll das unleserliche schweizerdeutsch heissen, die stühle sehen eher unbequem aus und ich würde meinen gewohnten schaukelstuhl mitbringen und zur not auch meine matratze!-)

  3. Der Herr Thoma ist glücklich weil er sich selbst verwirklichen kann.Das ist sein Recht als Mensch .
    Das wollen alle Menschen.Aber leider fristen viele Menschen ein Dasein,dass sie nicht gerade förderlich dahingehend antreibt ,ihre Potenziale nutzen zu können.Und so liegen die Potentiale ungezählter Menschen brach,weil sie nicht ihre kreativen Möglichkeiten nutzen können -denn ihre Sorge gilt den einfachsten Dingen des Alltags wie Nahrungsmittel und Zukunftsängste.
    Sie sind abhängig von einem System,das sie erniedrigt als Mensch.
    Sie leben ihr Leben nicht,sie bringen nur ihre Zeit rum.

    Das System zerstört Milliarden von Träumen und Begabungen-denn jeder Mensch kann etwas Besonderes und ist ein Künstler.Wir leben in dem kontraproduktivsten System ,das es je gab,-denn immer weniger Menschen können ihre Möglichkeiten zur Entfaltung bringen,weil ihre Armut sie daran hindert.Das sind milliardenmässig zerstörte Entfaltungen und behinderte Produktivitäten des Menschseins.

  4. das ist alles sehr schön, wenn man so ein schönes Grundstück mit toller Aussicht hat. Wie sieht dies aber in einem Neubaugebiet aus? Dann guckt jeder dem anderen in seine Hütte oder er muß alles verrammeln und hat dann eben keine schöne Aussicht mehr. Alles nur für Leute mit Geld, die sich eben ein sehr schönes Grundstück leisten können. Würde mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. Würde mich interessieren was so ein Haus, Grundstücksfläche ca. 150m² und Wohnfläche ca. 130 m² kosten würde.

    • Du kannst bei Holz 100 von mindestens 3500.-m² aber eher von 4000.-m² ausgehen! Na bist du Vorstandschef irgendwo? Oder hast etwas geerbt? oder hast Leute hintergangen? wenigstens im Lotto gewonnen? Verbeamtet mit 25? Nee? Dann zieh weiter über LOS, kassiere kein Holz 100 Haus ein und die Herrn in der Schloßallee verlangen nach wie vor viel zu viel… Das ist das was ich auch schade finde! Unbezahlbar, viel heiße Luft hier? Es gibt auch keinen Bezug zu diesen Themen in den Interviews. Man wird scharf gemacht, aber es ist unbezahlbar für die meisten unter uns, LEIDER!

    • Versuch es doch mal mit einem Zimmermann. Wir haben mit dem hier gebaut: http://www.holzbau-blaesi.de/
      Der Zimmermann ist aus der Region, die Vollholzwände sind aus Schwarzwälder Weißtanne und von der Grundidee ist es gleich wie Holz 100. Bei uns lag der Preis bei ca. 2.500 Euro/m2.

      Gesund wohnen geht auch ohne Holz 100 oder NurHolz. Und vor allem geht das auch günstiger als die Holzständer-Plastik-Tüten-Hütten.

    • Also meine Eltern haben ein Holz 100 Haus von Erwin Thoma offerieren lassen. Thoma offerierte das Objekt viel teurer als die Firma https://www.naegeli-holzbau.ch/appenzellerholz.html in der Schweiz. Die übrigens das Mondholz lokal von der Region für die Region Verarbeiten, nicht wie bei Herrn Erwin Tohmas produktionen wo das Holz und die verarbeitung Extreme distanzen zurücklegen müssen, bis das Haus schließlich am ort aufgebaut werden kann. Ein ökologischer Irrsinn der Erwin nie erwähnt. Auch ist Herrn Thoma nicht bereit seine Patente frei zu geben, so musste Firma Naegeli Holzbau Thomas erfindung bischen abändern, die verwenden jetzt einfach kleiner Tübel als Erwin Thomas Firma um somit das Patent zu umgehen.
      Irgendwie komisch das Erwin Thoma nicht will das seine Idee kopiert wird obwohl er doch die Welt zu einem besseren machen möchte, und die zusammenarbeit und synergien so an die Grosse Glocke hängt. Der ist doch ein blender und Heuchler!

    • @artskuz
      2.500 Euro/m2 sind bezugsfertig. Allerdings mit einem gewissen Teil Eigenleistung, aber ohne Abstriche. Haben z.B. fast komplett fette (deutsche) Eichen-Dielen verlegt.

      @Philippe
      Ja, leider habe ich schon ähnliche Sachen von anderen gehört. Es gibt auch noch die Variante „nur-holz“ http://www.nur-holz.com/startseite/6/de/home.html
      Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind Thoma und Rombach auch im Streit auseinander. Wo Geld zu holen ist, da besteht leider häufig Konfliktpotenzial.

      Übrigens haben wir uns damals ein Angebot von Thoma (Elztalhaus/Göppert) und Rombach (Burger/Elzach) geben lassen. Für ca. 120m2 wären wir schlussendlich bei über 500.000 Euro gewesen. Das ist für Normalsterbliche zu viel.

    • Ja, da kann man ja nur noch den Kopf schütteln. Man kann den Herrn Thoma doch nicht mehr ernst nehmen, wenn er noch nicht mal bereit ist das Patent frei zu geben. Dann ist alles was der erzählt wertlos. Ja bessere Welt und so, Kooperation und so weiter. Die Patente, egal welche, sind doch der Auslöser für die ganze Scheisse die um uns herum passiert. Patente gehören in die öffentliche Hand. Der Erfinder bekommt einen Obulus oder ein Denkmal aber dann muss die Gesellschaft davon partizipieren.

      und über 4200.-/m² für ein fertig ausgebautes Haus finde ich lächerlich, auch 2018! Die Fichten wachsen doch gratis oder?

      Da schauen wir uns bei der KONKURRENZ um. Schade anstatt das da auf Kooperation gesetzt wird.

      Versteckter Neoliberalismus hinter einer netten und nachhaltigen Fassade? Da können alle noch so laut schreien, toll Herr Thoma, super Konzept Herr Thoma, Lichtblick Herr Thoma,…nützt ja alles nichts…Geld beibt Geld!

  5. Wie könnte der Betrieb THOMA Menschen mit weniger „Geld“ ein solches Haus zur Verfügung stellen? Gäbe es da Möglichkeiten? Denn bei höherer Stückzahl würden die Kosten sinken, oder? Der Schritt zur antimonetären Gesellschaft ist ein schwerer aber kein unmöglicher. Der Wandel hin zu dieser ist aber ein wichtiger. Vom profitorientierten Wirtschaften, hin zum bedarfsorientierten Wirtschaften. Wir wären an ein Holz 100 Haus interessiert aber bei Preisen um 3500-4000.- m² ist es schlichtweg unmöglich. Dabei „verdienen“ wir schon gar nicht sooo schlecht. Ein weiteres Problem ist, dass man dazu gezwungen wird bei Banken enorm viel Geld zu leihen, die dieses wiederum gegen die Unterschicht einsetzen in egal welcher Art und Weise. Sehr geehrter Erwin Thoma, bitte, lassen Sie auch die untere Mittelschicht oder obere Unterschicht an diesem so grandiosen Projekt teilhaben. Wie wäre es denn schon mal die Zwischenhändler an Preise zu binden oder ganz „“auszuschalten““? Oder ist es vielleicht gar nicht gewollt das Hinz und Kunz sich ein solches Haus leisten sollen?

  6. find ich auch wunderbar sauber kann man sagen ^.^, aber was wichtig ist es gibt andere Bereiche wo man wirklich intelligentes Denken einsetzen kann über all wo Plastik benutzt wird wie bei besteck, da habe ich eine idee, brauche nur jemanden der damit was anfangen kann. oder Medikamente oder schminke oder Kleidung gibt es ja schon ken fm tip für euch bringt das mal da ist jemand der ein Kleidungsstück aus material hat das die Natur abbauen kann, kein Plastik keine Kunststoff oder ähnliches.

  7. Der Beitrag zeigt mir, wie wichtig es ist und welche Chancen und Möglichkeiten sich ergeben, wenn wir uns den natürlichen Lebensraum in die Stadt holen. Gesundes, nachhaltiges und energieeffizientes Wohnen. Eine Vision? Nein! Die Politik muss verstehen, dass bereits unsere Kinder in den Kindergärten und Schulen in einer gesunden, Chemie-freien Umgebung heran wachsen können und wir optimaler Weise in einer solchen Umgebung alt werden. Ich freue mich auf die Veranstaltung in der Urania.

  8. Was ein schöner Beitrag, wertvoller Mensch und so schöne Ideen und Gedanken.

    Hätten die „zivilisierten Weißen“ doch zumindest etwas von den Naturvölkern/ Indianern angenommen. Diese sahen sich als Teil der Natur und haben sich nicht über die Natur gestellt.

    Mit dieser Geisteshaltung würde heute sicherlich vieles ganz anders aussehen.

    Erwin Thoma ist für mich so ein „Indianer im Kopf“ und macht es vorbildlich erfolgreich vor.

    Ein tolles Vorbild/ toller Vordenker!

    • Rüdiger Lenz,
      ohne Klo und Dusche willst Du da doch vielleicht lieber nicht Unterkunft suchen, oder?
      Thoma antwortet nicht. Ein kommunikatives dead end.
      Schade. Wohl doch nur was für die reichen.

  9. Bei Thoma und Jebsen stimmt die Chemie. Das schaut sehr schön aus. Das Baumhaus ist ein Kleinod, keine Frage. Aber was soll das uns sagen? Dass man ein kleines Wunderwerk vollbringen kann, wenn Geld keine Rolle spielt und man einen Bauplatz hat, wo der Rest von uns nicht einmal eine Hundehütte aufstellen dürfte?

    Und was wäre, wenn man in der Serienproduktion die Kosten auf ein erträgliches Maß reduzieren könnte? Wollen wir im Wald Hunderten Baumhäusern begegnen? Würden die Bewohner auf ein Auto verzichten? KÖNNTEN sie das? Wohl kaum!

    Wann sehen wir hier Projekte für Normalsterbliche, gar nicht zu reden von Menschen mit kleinem Einkommen? Ein Tiny House für unter 20.000 Euro, in dem zwei Menschen eng aber glücklich leben können. DAS wäre das richtige Format für diesen Kanal!

  10. Hallo! Sicher ein heres Anliegen, doch so schnell wie Holz verbraucht wird, kann kein qualitativ hochwertiges nachwachsen! Vor allem nicht, wenn es plötzlich mal wieder alle für sich entdecken. Wobei es auch nur wieder die Leute mit der dicken Kohle sind, die sich das leisten können…

    • Da bin ich mir nicht so sicher. So ein Holzhaus hält ja mehrere Menschengenerationen..
      Aber es wäre schön, wenn Herr Thoma da mal was zu sagen würde.
      Es wäre traurig, wenn Du recht hättest.

    • Ja, so ist das.
      Ich erinnere mal an die Zeit, in der die Schiffe aus Holz gebaut wurden.
      Das was wir heute als „Natur“ bezeichen hat nichts mit dem gemein,
      was vorher an Wald da war.

      @ kenfm, Ist ja schön sich mal abzulenken. Aber das Portal verkommt
      zum Käseblatt. Ich würde gerne etwas zur größten Kriegslist dieses
      Jahrhunderts lesen, die eben abgelaufen ist. Fand ich super, dass
      Putin zu spät reagiert hat und uns das russische Militär reinen Wein
      einschenken konnte. Wird Schoigu in Ruhestand gehen?

  11. Boah ey!
    Wie genial ist das denn!!!
    Schöner könnte ein waldbaer nicht träumen, wie das, was da Realität geworden ist. :o)
    Ingenieuswissenschaft und solide Handwerksarbeit und Technologie (das mit CNC Maschienen zu machen ist ziemlich cool, die können auch nichtrechtwinklig), kombiniert mit Spiritualität. Das Wort Spiritualität habt ihr nicht verwendet, vermutlich weil es durch Fehlinterpretationen kontaminiert in die Eso-Schmuddelecke hineinzerdeutet wird, heutzutage. Aber in der ursprünglichen Bedeutung ist es genau das.
    tree.tv – back to the roots, sozusagen :o)
    Großartig! Ich bin begeistert!
    A propos – macht doch mal wieder was mit Musik. Mir persönlich hat das ursprüngliche Format ganz gut gefallen. Vielleicht könnt ihr Morgaine mal anfragen, ob sie nicht vielleicht..
    Nur sone Idee, würde aber ziemlich gut passen.
    Ich freue mich auf tree.tv!

    • Ich glaube, der Grund, warum das ursprüngliche Format, also das mit Musik, nicht so gut rüber kam, waren die Unterbrechungen. Die Musik war gut, die Gespräche waren interessant – aber wer will ein interessantes Gespräch unterbrochen haben? Wer will eine Band abgewürgt sehen, wenn sie gerade in Schwung kommt?
      Niemand will Unterbrechungen, das nervt.
      Musik bei KenFM – fände ich gut ;o)

  12. Auch ich gratuliere herzlichst – eine so schöne Idee auf so schöne Weise zu verwirklichen!

    Außerdem möchte ich mich gleich anmelden für ein Gespräch im Baumhaus: Scholé, das griechische Wort, von dem die Begriffe Schule, school, scuola usw. sich herleiten, bedeutet Muße. Mein Projekt Scholé – Muße für Herz und Geist erforscht und fördert Alternativen zu dem längst überholten Muss-System Schule, das konsumabhängige Untertanen heranzieht. Besonders am Herzen liegt mir das Freilernen, wie André Stern es als Kind erfahren durfte und als Vater nun weitergibt. Bei dessen 1. Ökologie der Kindheit-Kongress habe ich im übrigen Erwin Thoma als Vortragenden wiedergesehen, den ich noch als Förster kennengelernt habe – herzliche Grüße auch an den Baumhaus-Erbauer!

  13. Interessante Idee, eine Marke/Siegel zu kreieren, der weltweit Wiedererkennungswert hat. Das fehlt und mit den richtigen Leuten kann diese Lücke gefüllt werden.

    Frage/Anregung:
    Da die meisten Menschen in Städten und in Mehrfamilienhäusern wohnen kann man sich nicht vorstellen wie man alternativ für die Massen bauen kann. Wäre toll mal Lösungsangebote zu sehen die auch für den Ottonormalverbraucher realisierbar wären. Denn ist ja auch so, dass man einen Niedriglohn Arbeiter schwer überzeugen kann, Bioprodukte zu kaufen. Ist das richtige zu tun, Luxus?

    • Speicher
      Ja „Leider“
      Hatte mal nachgefragt was eine MassivholzDecke von Thoma kosten würde. Würde dan eine Massivbetondecke mit Betonkernaktivierung (Heizen u. Kühlen mit Erdwärme)

      lg
      günter

    • Lieber Günter Scholz
      Ging mir so ähnlich ich fragte auf Erwin Thoma`s Planungsseite nach wann genau ich meine Kiefern (110Jahre alt) bevor sie von innen kaputt gehen Fällen sollte damit es Haltbares Mondholz ist.
      Sagte auch das ich für ein Eigenes Holzhaus zuwenig Holz hätte und da ich nicht auf das Große Geld scharf bin dieses Günstig abgeben würde,nur das es nicht als Brennholz endet.
      Bis dato „KEINE ANTWORT“
      Als ich Herrn Thoma dann auf Paxterra diesbezüglich ansprechen wollte lies er mich stehen und ging weiter.
      Tja da dachte ich mir geht wohl doch nur um das Große Geld oder meine Klamotten waren wohl doch zu Hartz4 mäßig .

  14. Erwin Thoma, Ken Jebsen, ich grüße Euch aus Friesenheim in Baden. Lahr ist gerade einmal 5 Kilometer entfernt. Ich werde noch Heute hinfahren und mir die Firma vom Erwin anschauen. Ich freu mich darauf! Was ich Euch noch schreiben möchte: Seid Ihr euch eigentlich darüber bewußt, was Ihr für gute Menschen seid? Daniele Ganser würde vielleicht sagen: Wahrheit und Liebe. Im Zweifel immer diese beide wählen.

  15. Tolles Material Holz keine Frage. Thoma ist sicher ein Vorreiter mit dem Werkstoff Holz. Baue selbst gerade ein Haus in Schneckenform („Nautilus“ keine Graden) aus Ziegeln, die aus alten Ziegeln gemauert werden. Fundamente Betondecken Ziegelmauer werden mit der Mauerkernaktivierung (Strahlungswärme) über Erdwärme und Photovoltaik einfachst betrieben. Denn nur Masse lässt sich als Speicher von Sonnenstahlen (Seicher: Beton, Ziegel, Photovoltaik) einsetzen. Beton ist ein Baustoff über den auch Thoma nicht vorbei kommt wie z.b. Fundamente. Beton richtig eingesetzt (Betonkernaktivierung Energielösung-Vorreiter Harald Kuster Energielösungen GmbH). Macher gäbe es viele, aber zur Umsetzung benötigt man Grundvoraussetzungen.

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