TREE.TV 10 mit Klaus Herkommer: „Buddha kocht – Heilkunst vom Dach der Welt“

Welcher Food-Typ bist du? Wind. Galle. Oder vielleicht Schleim? Was zunächst seltsam oder vielleicht unappetitlich klingt, entwickelt sich im neuen Baumhaus-Gespräch zu einer spannenden Ernährungsberatung mit leckeren Rezeptideen.

Natürlich essen wir alle, aber immer mehr kommt es darauf an, was, wann und wieviel davon. Fast-Food oder Karotte? Das ist heute viel zu selten die Frage, denn die Volkskrankheit Stress wirkt sich auch auf das tägliche Brot aus, das immer mehr aus Geschmacksverstärkern, Treibmitteln und aus Lebensmittel-Imitaten besteht.

Klaus Herkommer ist Heilpraktiker für tibetische Medizin. Mit seinem Buch „Buddha kocht – Heilkunst vom Dach der Welt“ hat er weit mehr als ein buntes Kochbuch geschrieben. Es ist eine Aufforderung zum gesunden Leben, eine Hilfestellung für bewussten Konsum, eine Anleitung für die ganzheitliche, sinnvolle Ernährung, abgestimmt auf die verschiedenen Menschentypen. Damit muss keiner zum Veganer werden, ganz im Gegenteil: Jeder darf das essen, was ihm schmeckt. Eine bewusste Ernährung, abgestimmt auf jeden Typ, funktioniert auch mit Fleisch.

Herkommer wollte nicht einfach noch ein Kochbuch mit extravaganten Rezepten auf den Markt werfen. Seine persönliche Intention ist eher die, dass sich Menschen wieder mehr mit sich selbst beschäftigen, ihre innere Mitte wiederfinden. Das kann durch Essen, durch bewusstes Atmen oder auch durch intensive Meditation erfolgen. Mit Herkommer kann man wunderbar über das Essen reden – noch besser aber über Gott und die Welt philosophieren. Typisch für ein TreeTV-Gespräch ist auch, jemandem zuzuhören, der kein neues Dogma in die Welt tragen möchte, sondern den kulinarischen Weg zurück zur Natur und natürlichem Konsum aufzeigt.

Achtung Appetizer: Es folgt ein spirituelles Gespräch mit 108 Rezepten. Schlicht und einfach: Köstlich. Kostbar. Wunderbar.

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13 Kommentare zu: “TREE.TV 10 mit Klaus Herkommer: „Buddha kocht – Heilkunst vom Dach der Welt“

  1. Danke Alcedo.
    Ja, Zimt und Muskatnuss kommen bei uns häufig zum Einsatz. Ein Schraubglas mit Kristallzucker
    und Ceylon-Zimt, gut durchgeschüttelt vereinfacht die Sache. Schwäbische Blechkuche (also
    Hefeteig, belegt mit Äpfel oder Zwetschgen, darauf Streusel, nach dem Backen, noch heiß mit
    dem Zimt-Zucker-Gemisch bestreut, ist es, was diese Kuchen von "blassen" anderswo unter-
    scheiden. Streusel kann man mit Vanille würzen oder aber mit reichlich Zimt. Für beides, also
    Teig und Streusel nehme ich auf jeden Fall Vollkornmehl (schmeckt dann ebenfalls rustikaler),
    und zwar selbstvermahlenen Dinkel, der zum Brotbacken sowieso vorhanden ist.
    Muskat und Schnittlauch sind im Schwäbischen die Suppengewürze, die erst kurz vor dem
    Essen eingestreut werden, zusätzlich natürlich zum mitgekochten Sträußchen aus Sellerie-
    Stück, Lauch und Möhre (Mohrrübe).
    Knoblauch gibt's bei uns nur in Form von Kräutersalz (BRECHTS Kräutersalz classic) .
    Unter 14 Zutaten (ohne Ingwer-Familie versteht sich) ist Knoblauch so gut eingehegt und das
    Ganze so gut 'orchestriert', dass ich damit mit meiner Knoblauch-Phobie klarkomme.
    Phobie ist nun wirklich psychologisch und ganz nach dem Motto "man isst's oder würgt's runter",
    ess ich den auch anderswo mit. ABER in der eigenen Wohnung will ich ihn nicht haben.
    Die Zwiebel enthält ja ebenfalls das Tumorzellen zerstörende Allicin, ist Cholesterin- und Blutzucker-
    Spiegel senkend, dazu antioxidativ. Allerdings ist sie kein vollkommener Ersatz und sollte auch nicht
    angeschnitten herumliegen.
    Lauch (Porree), gekocht, dazu Sahne, gewürzt mit Muskat und Salz ist ein Lieblingsgericht von mir.
    Somit denke ich komme ich über den Knoblauch-Verlust hinweg.
    Die Schwester meines Vaters hatte ständig eine angeschnittene, Knoblauch in der Küche herumliegen.
    Keiner wollte sie besuchen und wo sie war, hätte sie Platz zum Tanzen gehabt, z.B. in der Kirche, selbst wenn die gerammelt voll war. Wir alle haben uns sooo geschämt.
    Sie muss wohl ohne Geruchssinn gewesen sein, denn alles Zureden half nichts.
    Weil der Kirchgang aber bei uns vorbeiführte, ergab es sich, dass sie uns besuchte, wir also umgekehrt
    uns schonen konnten. Geliebt habe ich sie dennoch, denn sie sagte jedes Mal, dass sie täglich für mich
    und die anderen Nichten und Neffen bete. Und was soll mir schon zustoßen mit einer Tante, die so
    ihre schützende Hand mit allem was noch weiter oben angesiedelt ist, über mich hält! Da kann man
    sich ganz schön weit vorwagen!
    Als der Arzt dann Artherienerkrankung attestierte (als Mit-Todesursache), brach sich Vaters ganze Wut und
    Enttäuschung Bahn: "Frisst ihr Lebdag lang Knoblauch ond schdirbd an Artherienverkalkung!

    • Artherienverkalkung trotz Knoblauch ist wirklich bitter! Vielleicht mochte sie ihn deshalb so gern, weiß doch der Körper meist, was er braucht. Frisch und nur an Gerichte ohne Alkohol gab es bislang noch keine Beschwerden 😉

      Den Blechkuchen mit reichlich Vanille und Zimt mach ich zum Wochenende dazu! Klingt gut. Dieses Jahr habe ich merkwürdigerweise jetzt schon Appetit auf Herbstgerichte.

  2. Mein Buchladen hat das Buch jetzt endlich vom Grossisten bekommen.
    Es ist ein schönes Buch, ich blättere gerne darin.
    Was ich bisher nur ahnte, finde ich jetzt bestätigt, dass es eben nicht nur landsmannschaftliche
    Unterschiede sind, die unser gemeinsames Kochen und Essen so kompliziert machen.
    Dass wir, obwohl Seelenverwandte, rein äußerlich gegensätzlich sind, ist für jeden offensichtlich.
    Was uns aber konstituiert, scheint nicht nur der mehr oder weniger stark ausgeprägte Wille zu sein,
    fit zu bleiben und auch so auszusehen. Es ist also Luft-Feuer und Schleim, was uns trennt.
    Ohne das sympathische Interview hätte ich so ein Buch nach dem ersten Überfliegen von Kochzutaten
    erschrocken ins Regal zurückgestellt. Aber nun: vielleicht war's gut, dass die Buchhändlerin kein
    Ansichtsexemplar vorrätig hatte. Geahnt hab' ich's natürlich: fernöstliche Rezepte das wird wohl ein
    Curry-Ingwer-Kurkuma-Galgant-Kochbuch sein.
    Meine Allergie seit 2012 gegen die ganze Ingwer-Familie trat ja 2 Stunden nach dem Ausprobieren
    einer Prise des entzündungshemmenden Kurkuma auf meinem Himbeer-Milch-Shake auf.
    Den Ausschlag gab ein Buch von den heimlichen Killern, Untertitel: Entzündungen als Ursache vieler
    Volkskrankheiten.
    Ermutigt zum Kauf von "Buddha kocht" mich auch, dass in meinem Heilkräuter-Buch von 1994,
    Penelope Ody, Naturmedizin Heilkräuter. immer auch Eigenschaften wie "scharf und warm"
    angegeben sind, die ich aber bisher als nicht relevant ignorierte. Nach 26 Jahren habe ich jetzt aber
    doch auch den Teil der Einleitung gelesen, der sich mit den Ursprüngen der Heilkunst (nicht nur in
    Europa) befasst und da lese ich doch tatsächlich unter der Überschrift "Medizinische Mahlzeiten",
    "Es herrschte die Meinung, dass sich die Nahrungsaufnahme direkt auf die vier Humores Blut, Schleim,
    gelbe und schwarze Galle auswirkt…. Die Hausfrau des Mittelalters glich den Charakter der verschienen
    Bestandteile automatisch aus und kochte Fisch zusammen mit 'heißem und trockenem' Fenchel oder
    würzte 'kalte und feuchte' Bohnen mit Pfeffer…"
    Solche 'Geheimnisse' des Kombinierens sind mir wiederum vertraut.
    Ich werde also die Rezepte nachkochen und Ingwer (je nachdem wie es passt)
    ersetzen durch eine Kombination von: entweder Chilli oder Gingko oder Heilziest (Kreislauf anregend),
    dazu für entspannte Blutgefäße und die schweißtreibende Wirkung Blätter der Zitronenmelisse. Für
    die schleimlösende und antiseptische Wirkung muss Thymian herhalten, dazu Rosmarin für die den
    Blutfluss lokal verstärkende Eigenschaft.
    Zunächst hoffte ich beim Galle-Typ, dem ich mich auch zugehörig fühlen kann, mehr Anleihen machen
    zu können. Aber da ist dann Kurkuma die Hürde, die ich allerdings
    wieder durch eine Kombination: antitoxisch, Ersatz durch Pimpernelle oder Salbei
    oder Süßholz, entzündungshemmend Süßholz oder Petersilie (geg.Arthritis) und die
    krebshemmende Zwiebel, (Allicin kann Tumor-Zellen zerstören) ersetzen werde.
    Zugegeben, die Ingwer-Familie scheint nahezu unschlagbar zu sein in ihrer Wirkungsbreite
    und -intensität.
    Dass ich keine Äpfel essen soll ist zu hart, greife ich doch zum Apfel, wie der Raucher zur Zigarette
    oder Süßmäuler zu Schokolade und Gummibärchen.
    Schlüpfe ich in die Rolle des Galle-Typs dürfte ich auch Hülsenfrüchte und Löwenzahn
    essen und auch gegen Petersilie gibt es keine Einwände.
    Gänseblümchen, Bohnenkraut, Holunder, Spitzwegerich, meine Pflanzenschleimstoff-Lieferanten
    bei Verstopfung (nach z.B. zuviel Schokolade oder Kohlehydrate) möchte ich mir auch nicht nehmen
    lassen.
    Richtig dankbar bin ich Klaus Herkommer und seiner Mutter dafür, dass sie ihre original-schwäbischen
    Rezepte so belassen haben!

    • Ich habe es wegen der mir bislang eher fremden schwäbischen Küche bestellt. Bin gespannt, kommt zum WE.
      Vielleicht kann auch Knoblauch, Zimt oder Muskat das ein oder Ingwergewächs bei Unverträglichkeit ersetzen.

  3. Ich will hier bei Ken Jebsen nicht nur Konsument sein, es sei erlaubt, einige Gedanken zu diesem Gespräch zu äussern als eine aktive Form des dankens. Wie das Wort Ge-danken schon sagt.

    Warum wird Wasser und Erde in eins, in Schleim zusammengelegt und nicht eigenständig belassen? Dass ein grosser Unterschied ist zwischen den beiden Erscheinungsformen ist ja nicht zu übersehen. Erde gibt solides Fundament, man kann ein Zeichen setzen und es bleibt, wo gesetzt. Das hat etwas mit Gedächtnis zu tun. Und Wasser findet schnell und sicher den einfachsten Weg zum Ziel in der Bewegung. Bewegliches, empathisches, zielsicheres Denken und gutes Gedächtnis sind zwei Elemente, die die Arbeit von Ken Jebsen ebenfalls auszeichnen. Ich möchte deshalb die hier vorgetragene Typisierung anzweifeln.

    Und damit natürlich auch die Grundeinteilung in Feuer, Luft und Schleim. Schleim ist nur die Zwischenform zwischen Wasser und Erde wie sie die griechische Elementenlehre nebst Feuer und Luft kennt. Wie eindeutig zu sehen, haben sich Erde und Wasser geschieden, der Schleimzustand ist nur noch partiell vorhanden.

    Ich habe vor Jahren in anthroposophischen Zusammenhängen ein Kochbuch für die Temperamente gesehen, also für Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker und Melancholiker; Feuer, Luft, Wasser, Erde.

    Dass wir in die Welt hinausgehen und uns anregen lassen ist richtig, wenn wir uns des eigenen Fundaments auch bewusst sind. Sonst besteht die Gefahr, am Schleim kleben zu bleiben. Dann werden wir auch nicht zu Dauerlächlern, die nicht mehr wütig oder traurig werden können ob der heutigen Zustände.

  4. Ein wirklich angenehmes und positives Gespräch, das vor allem viel Lebensfreude rüberbringt und ein wohltuender Kontrast zu der ganzen unseligen Corona-Diskussion darstellt 🙂 Ganz herzlichen Dank dafür an Ken! Klaus Herkommer, ein echt spannender Typ mit dem ich mich auch stundenlang unterhalten könnte…

    Vielleicht eine kleine Ergänzung zur tibetischen Kostform: wie ja schon richtig gesagt wurde, hat diese auch sehr starke Bezüge zum indischen Ayurveda, der ebenfalls die Typeneinteilung und die dazu passende Ernährung und Lebensweise kennt, sowie zur TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Nachdem ich mich mit allen dreien (und noch vielen Ernährungsformen mehr) schon seit rund 40 Jahren beschäftige, bin ich zu zwei wichtigen Erkenntnissen gelangt:

    1. Sie bieten alle den Vorteil, den Menschen in seiner Ganzheit und seiner individuellen Persönlichkeit zu erfassen. Das unterscheidet diese asiatischen Kost- und Lebensformen wohltuend von den westlichen Ansätzen, wo diese leider nicht berücksichtigt werden.

    2. Dennoch fehlt ihnen die westliche Erkenntnis über Vitalstoffgehalt, Säure-Basen-Gleichgewicht, Nachhaltigkeit und Ethik. Beispielsweise könnte man nach diesem Interview auf die Idee kommen, dass man als Typ durchaus problemlos in Mengen Kaffee, Schokolade oder Fleisch essen könnte. Dies ist jedoch definitiv nicht der Fall. Da spricht so einiges dagegen.

    Somit ist es aus meiner Sicht sinnvoll, sich nicht einseitig zu informieren, sondern die segensreichen Erkenntnisse von Ost und West auf kluge Weise miteinander zu kombinieren!

  5. Dieses Buch werde ich besorgen, um Klarheit zu bekommen, welches Essen besonders zu mir passt. Wenn das angedeutete naechste Buch kommt, ueber Yoga, ist dieses nach der gezeigten Praezision am Beispiel der Bogenschiessuebung, die ich sonst nirgends in der Art ergoogeln konnte, auch sehr interessant.

  6. vielen Dank, Herr Herkommer und Herr Vorprescher, ähm Herr Jebsen! (-: Habe mit Vergügen und kleinen Glucksern (über Herrn Jebsens Scherze) zugehört (-:

    stimmt, es ist nicht für alle Menschen die gleiche Nahrung gesund. Hab das vor vielen Jahren festgestellt, als ich mal irgend welchen Gesundheitstips folgte (schööön viel Obst, Müsli, >Tee ohne Ende usw) und erstmals im Leben höllisches Dauersodbrennen bekam (-: Als ich wieder auf Schoki und Koffi umstellte, ging es mir wieder blendend 🙂 🙂
    Habe dann damals mal in die tibetische Typenlehre reingespinxt und siehe da- ich futterte, was meinem Typ bekommt (mit Ausnahme der Liter von Kaffee 😉
    Welcher tibetische Typ Herr Jebsen ist, war ja klar! (-: Eindeutige Sache.

    Aber ich frage mich, ob wir denn alle wirklich so buddhistisch dauerfroh sein wollen (-: Ich jedenfalls nicht. Ich finde es total schön, auch mal zu weinen, wütend zu sein, um etwas zu fiebern, Schmerz erleben zu können….
    Hallo?! Wer will denn so leben? Ich habe viele Menschen kennengelernt, die diesen Weg gehen und kenne dieses Denken sehr gut, aber es überzeugt mich nicht. Nur bei sehr wenigen. Viele verleugnen z.B. ihre Aggros und auf verdrehte Weise zeigen sie sich dann an anderer Stelle. Man merkt genau, dass es keine Haltung ist, die aus dem tiefen Inneren,- sondern eher aus dem Kopf kommt.

    ich frage mich- ist es weise all diese Gefühle nicht mehr zu erleben? Und man ist doch nicht nur froh, wenn man heiter ist. Jeder kennt doch dieses seltsame Glück, das manchmal auch in schweren Momenten liegt. Erfüllung hat für mich absolut nichts mit Heiterkeit oder Schmerzfreiheit zu tun.

    Klar, wenn man ständig von seinen Gefühlen beherrscht wird, sollte man sich vllt ab und zu in den Schneidersitz begeben, aber mir sagt diese Dauerausgeglichenheit und dieser Gleichmut überhaupt nicht zu. Ich empfinde das widernatürlich.
    Ich bin ein Typ Mensch, der meistens friedlich bleiben kann, auch wenn man mir sehr aggressiv begegnet, aber ich verrate euch, welche Menschen mich manchmal provozieren- die Leute im Buddhistischen Zentrum und viele Leute im Yogakurs (-: (-: Es reizt mich, sie etwas zu piesacken (-:
    Man merkt genau, wer wirklich in seiner Mitte ist und wer es sich nur vorgaukelt. Und die Gaukler necke ich gerne, manchmal möchte ich sie auch schlagen wenn sie unauthentisch wirken. Aber nur ein bisschen 😉
    Den Dalai Lama würde ich auch gerne mal wach rütteln (-:

    Ich liebe Meditation und Yoga, aber die meisten Leutchen dort gehen mir gehörig auf den Keks (-:
    Bei mir hört das Denken übrigens bei der Meditation ganz auf, auch manchmal im nichtmeditativen Zustand, wie bsw jetzt gerade 😉 Doch, doch, das geht schon- ganz hirnlos und dennoch hellwach zu sein. Etwas wunderbares. Bling! Wie bei ET, die Verbindung ist hergestellt (fragt sich nur mit wem oder was hihi), man fühlt etwas magisches.

    ich hoffe, dass mein Kommentar nicht so wirkt, als würde ich mich lustig machen. Tue ich gar nicht. Ich bin nur gerade in heiterer Stimmung und habe Ihr Gespräch wirklich sehr genossen. Dankeschön!

  7. Euren Beitrag werde ich meinen Yogaschülern wärmstens empfehlen.🙏 Ich mag Leute, die ganz klar beim Sprechen sind. Freiheit im Geist. Leider wird Yoga im Westen vor allem von der körperlichen Seite her praktiziert. Umso mehr freue ich mich dann, wenn so ein wissenden Mensch wieder auftaucht. 😊

  8. Vielen Dank an Ken Jebsen und Klaus Herkommer für dieses interessante, angenehme und für mich wirklich bereichernde Gespräch!!! Und vielen Dank natürlich auch für den Buchtip!!!
    Es ist schon beeindruckend, wie man sich selbst nach nur wenigen Minuten einer Beschreibung der verschiedenen Typen selbst wieder erkennen kann.
    Sehr gut gefällt mir persönlich das Ziel in die eigene Ruhe und Mitte zu gelangen, z.B. durch Meditation, eine besondere Ernährung, positives Denken,…Aufgefallen ist mir das tiefe und reichhaltige Wissen über diese Bereiche von Herrn Herkommer.
    Was ich schon seit vielen Jahren beobachte, selbst erfahren habe und sehr bedaure ist die Tatsache, dass eine Zusammenarbeit der Schulmedizin mit der Alternativmedizin -und umgekehrt???!!!- einfach nicht gut funktioniert.
    Ich selbst differenziere da. Für die Notfallmedizin, die in akuten bedrohlichen Situationen hilft, bin ich dankbar.
    Doch u.B. bei den zunehmend chronischen Erkrankungen hat die Schulmedizin viel zu wenig Wissen über die Ursachen und leider viel zu viele Thesen. Sie bekämpft dann lediglich Symptome, mit radikalen Mitteln und Medikamenten, die leider auch stark schädigende Nebenwirkungen haben.
    Es gibt so viele wunderbare naturheilkundliche Ansätze und Heilmethoden, die helfen!!! Es gibt die klassische Homöopathie, die Traditionelle Chinesische Medizin u.v.m….und wie ich heute zum ersten Mal erfahren habe, die Tibetische Medizin. Warum sind sie in Deutschland so wenig anerkannt?
    Freude, Positivität, Ruhe und Gelassenheit, typgerechte und gesunde Ernährung, Bewegung, immer wieder innehalten, sich mit der Natur verbinden sind Schlüssel zu einem "froheren" Leben.
    Die Fragen und zu ergründen "Wer bin ich?", "Was ist der Sinn?" finde ich schwer, doch wenn ich es richtig verstanden habe, ist es lohnenswert, ihnen nachzugehen.
    In diesem Sinne, Danke vielmals für die vielen Anregungen, die dieses Gespräch mir gegeben hat!!!

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