TREE.TV 1 mit Willy Wimmer

Good News!

Wir alle werden die Zukunft erleben. Wie diese Zukunft aussehen wird, steht nicht in den Sternen, sondern hängt davon ab, ob diese Gesellschaft sich als eine Gruppe autonomer und verantwortungsbewusster Individuen versteht, von denen jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten positiv verändert, was er zu ändern in der Lage ist.

Millionen kleine umgesetzte Ideen haben einen enormen Effekt. Sie lösen eine Welle der Veränderung aus, die kein Politiker, kein Think Tank und auch keine elitäre Gruppe stoppen kann.

Die Geschichte ist wie ein Supertanker. Wenn das Ruder herumgerissen wurde, passiert erst mal gar nichts. Sobald das Schiff seinen Kurs dann aber zu ändern beginnt, lässt sich dieser Kurswechsel kaum noch aufhalten. Vor allem nicht durch unentschlossenes Gegensteuern.

Wir alle können diese Manöver einleiten, indem wir uns auf ein wesentliches Ziel konzentrieren. Kooperation. Kooperation bedeutet nicht nur alles zu tun, um Kriege zu verhindern, es bedeutet vor allem, am ersten Weltfrieden zu arbeiten.

Schon die Formulierung „Der erste Weltfrieden“ klingt in unseren Ohren merkwürdig, während Begriffe wie Erster oder Zweiter Weltkrieg vollkommen geläufig sind.

Schon hieran können wir erkennen, was die Sprache der Herrschenden bei uns angerichtet hat. Die Zerstörung in unserer Vergangenheit geht uns leichter von den Lippen, als die Formulierung unserer Zukunft.

Das muss sich ändern und das wird sich ändern, wenn wir es wollen. WIR. Jeder von uns. Du. Wenn du willst, können die da oben wenig ausrichten, denn die Eliten sind rein zahlenmäßig vollkommen auf verlorenem Posten. Sie sind es nur gewohnt zu siegen, weil wir es akzeptiert haben zu verlieren.

Ändere deine Einstellung und du änderst die Verhältnisse. Der Glaube kann Berge versetzen, aber nur, wenn du auch bereit bist, friedlichen Ideen friedliche Taten folgen zu lassen.

Denke positiv!

In der ersten klassischen Ausgabe des neuen KenFM-Formates Tree.TV haben wir Willy Wimmer zu Gast.

Mit dem ehemaligen Vizepräsidenten der OSZE über die großen Fehler der Vergangenheit zu sprechen, ist nicht schwer. Als Zeitzeuge hat er viele politische Zerfallsprozesse miterleben müssen.

Was aber lernen wir aus den verkorksten Teilen der Geschichte und wie können wir dafür sorgen, dass die alten Fehler nicht wiederholt werden.

Willy Wimmer nimmt im Baumhaus in Goldegg kein Blatt vor den Mund. Er rechnet ab, aber er skizziert auch neue Perspektiven für eine friedliche Zukunft. Niemand sagt, dass es leicht wird. Aber wir alle wachsen mit unseren Aufgaben.

Die Menschheit steht am Scheideweg. Jeder ist aufgefordert sich einzubringen, damit die Zukunft den Menschen auf diesem Planeten überhaupt noch vorkommen lässt.

Inhaltsübersicht:

0:08:41 Der Jugoslawien-Krieg ohne Helmut Kohl

0:18:26 Ist der Nationalstaat nur noch ein Instrument für fremde Interessen?

0:29:14 Kooperation mit kriegführenden Staaten

0:40:40 Möglichkeiten aus der Vergangenheit für eine friedliche Zukunft

0:58:20 Trump – Resultat gesellschaftlicher Unzufriedenheit

1:12:24 Das Handwerk – Berufe mit Zukunft

1:17:35 Ein Ausblick auf die nächste Bundestagswahl

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49 Kommentare zu: “TREE.TV 1 mit Willy Wimmer

  1. Sehr gutes Interview wieder einmal, in einem tollen Ambiente dazu,

    und danke auch dafür, dass W. Wimmer ganz am Anfang auch die positiven Veränderungen in heutiger Zeit anspricht.
    Wir alle sind davon betroffen stets viele polarisierte Meinungen anzutreffen und verfallen dabei nur allzuschnell die Welt vor scheinbar „unlösbaren Problemen“ zu sehen. Ich denke, viele Menschen überfordert das oder führt zu dem Punkt, da man negative Nachrichten einfach ausblendet.
    Wenig Mut blieb bei meinen Studien in FB, selbst bei einem ausgesuchten Freundeskreis am Tagesende, übrig.
    Ich bin mit Willy Wimmer einer Meinung wenn er behauptet, dass es vor allem die vielen neuen Internetmedien geschafft haben aufzuklären, dass das Weglassen vieler Informationen im Maistream, immer mehr Menschen animiert sich anderenorts ihre Informationen zu holen und somit die Welt nicht nur durch die deutsche Mainstream-Brille gesehen wird.
    Das Format gefällt mir gerade deshalb, das sowohl Ken Jebsen, wie auch seine Gäste ganz viele unterschiedliche Perspektiven/Sichtweisen zum Vorschein bringen und dazu noch Beispiele aufzeigen, was man als Einzelner tun kann. Unsere Welt ist multipolar und niemand sollte trotz eigener Erfahrungen, eigener Geschichte meinen es gäbe nichts dazuzulernen. Den „Kritikern“ einer Haltung Willy Wimmers sei gesagt, das er wohl so viel unmittelbares Wissen besitzt, seine Haltung frei äußern zu können. Und bei all dieser, in meinen Augen unberechtigten Kritik, freue ich mich dennoch, dass sie immerhin die Beiträge verfolgen. Paz

  2. Was kann man eigentlich tun? Diese Frage wird hier gestellt und man muss sie sich beantworten, um nicht depressiv zu werden.
    Es gibt bei den Kriegstreibern eine Achillesferse, den 11. September. Sie haben ihn selbst aufgebaut, benutzt und so mit Emotionen beladen, dass jeder, der die Wahrheit erfährt, sofort kuriert ist. Kuriert von den Politikern und den Mainstream-Medien. Kuriert von Kriegen, staatlicher Totalüberwachung, angeblichem Terror – alles Teile eines gigantischen Lügengebäudes, das auf 9/11 als Fundament gebaut wurde. Wenn man die Wahrheit über 9/11 verstanden hat, stellt man sich gegen die Leute, die dieses Lügengebäude errichtet haben. Man kann gar nicht anders.
    Massive Aufklärung auf breitester Front zum Thema 9/11 hat das Potenzial eine Welle auszulösen, die die Kriegstreiber, die Geheimdienste und ihre angeschlossenen Medien zum Teufel jagt (in Europa und auch in den USA, weil dort wesentlich mehr Emotionen im Spiel sind).
    Also klare Aufforderung an KenFM, sonstige freie Medien und alle, die verstanden haben, was passiert. Lasst uns eine Aufklärungskampagne (eventuell crowdfinanziert) starten, die richtig Wellen schlägt.
    Das Tor dazu ist noch offen, aber es schließt sich. Warum? Der größte Fehler der Täter war 2001 die Unterschätzung des Internets. Sie hätten nie gedacht, dass sie die Informationshoheit verlieren, und sie tun jetzt ALLES, um sie zurück zu bekommen. Jede Aktion gegen angebliche „Fake News“ oder „Verschwörungstheorien“ sowie „Reinigungen“ auf YouTube, die geplante Installation von Uploadfiltern oder z.B. das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (gemäß CDU nur erster sehr kleiner Schritt) dienen der Zensur des Netzes mit dem Ziel das Informationsmonopol zurück zu erlangen. Sie werden damit erfolgreich sein, wenn wir nicht schneller sind. Dafür haben wir keine weiteren 17 Jahre mehr Zeit, höchstens noch ein paar und dann wird es für immer dunkel und es wird keine Möglichkeiten mehr geben sich zu informieren oder gar zu organisieren. Wir sind es unseren Kindern schuldig, jetzt Erfolg zu haben!

    • Lieber User 155,
      wir haben eine Aufklärungskampagne: KenFM.
      Wir müssen jeder in seinem persönlichen Umfeld Werbung für KenFM machen und auch KenFM finanziell
      unterstützen.

    • Lieber Bertram,
      leider hat KenFM allein nicht die nötige Reichweite und die, die schon hier sind, wissen in der Regel sowieso schon Bescheid. Wir müssen die anderen erreichen und davon werden die freien Medien wie KenFM besonders profitieren.

    • Herr Wimmer der bisher, in meinen Augen ausnahmslos, hervorragende Arbeit geleistet hat, wird nun aktiv zum Gehilfen der Verbreitung der „Strategie der Spannung“.
      Die Spannung verbreite er mit „… einer Linie durch Deutschland … südlich wäre schlauer“. Ich konnte das erst gar nicht glauben, doch heute im Interview bei RT verfeinert er gar diesen Angriff.
      Wo war Herr Wimmer als in BaWü und Bayern das PAG verabschiedet wurde?
      Als Infromatiker ist erkennbar schon am BaWü Werbe Solgan „Wir können alles außer Hochdeutsch“ (dumm nur das Mathe ja „Hochdeutsch“ ist) ist mir auch aus eigener Erfahrung klar das dort keine Intelligenz heranwachsen kann – die Umstände lassen das nicht zu – die Informatikergehälter beweisen das mittels Marktwirtschaft.
      Ich kann mir vorstellen das man dort als alter Mann im Maßanzug keinerlei Probleme hat.
      Bill Gates wäre dort doch direkt verhaftet worden – Innovation muss aber immer alte Regeln brechen können um Neues erschaffen zu können.
      Im Süden will man aber, und das sogar in Gerichten!, am altbewährtem festhalten – Neue Ideen werden sofort „entsprechend“ eingezäunt. Menschen die länger als 1.5 Jahre dort Büroarbeiteten sind gebrochen. Der Soziale Zwang erwirkt das. Folge: Gehaltsgefälle.
      Befürwortet Herr Wimmer nun ein neues „Polizeigesetz“ auch in NRW?

      Vermutlich ist Herrn Wimmer der bisherige Ruhm – zu stark – zu Kopfe gestiegen, denn wenn er über Süddeutschland so spricht – hat er den Boden der Tatsachenbegründeten Aussagen für Selbstdenker erkennbar verlassen. Selbstreflexion ist Arbeit und unbequemer als im sich Lichte seiner Anhänger zu sonnen.
      Ich denke er hat lediglich zuletzt etwas wesentliches ‚aus den Blick verloren‘ – Was meint Ihr?

    • Und ich dachte eigentlich, mich würde ein anderes Niveau als in Facebook erwarten, aber dann lese ich auch hier so dümmliche Beleidigungen wie:
      „Vermutlich ist Herrn Wimmer der bisherige Ruhm – zu stark – zu Kopfe gestiegen, denn wenn er über Süddeutschland so spricht – hat er den Boden der Tatsachenbegründeten Aussagen für Selbstdenker erkennbar verlassen.“
      Madre mia, können einige Deutsche wirklich nicht mehr richtig zuhören oder bei anderer Meinung mal einen Kommentar abgeben der nicht beleidigend, ins Persönliche fällt?

  3. Schade, dass Willy Wimmer ausser seiner von mir geschätzten Fortsetzung der deutschen Entspannungspolitik mit Russland doch arg in Populistenwahn verfällt. Auch ich war Teil der von Wimmer zu Recht vermissten „Bonner Republik“. Und ich stehe auch in Kontakt mit einigen der heute noch Aktiven.
    Keiner von ihnen aber – und wir haben alle mit Helmut Kohl kooperiert und sympathisiert – würde so einen Text schreiben:
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/willy-wimmer-frau-merkel-und-die-politik-der-verbrannten-erde-a2650862.html
    Als altgedienter deutscher Rechtsstaatler muss ich feststellen, dass es keinerlei „Rechtsbruch“ von Merkel gab. 2015 war Deutschland Teil des bis heute sehr erfolgreichen Schengen-Abkommens, das eben unter uns keine Grenzkontrollen vorsieht. Es gab und gibt aber auch keine europäische Aussengrenze und es gibt auch keinerlei wirtschaftliche oder kriminelle Probleme mit Millionen von Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen.
    In Bayern ist die Kriminalität seit 2015 sogar gesunken.
    Willy Wimmer ist einfach zu abgeschnitten von den Informationen und Debatten. Er sollte seinen verdienten Ruhestand genießen, denn sein Artikel vom 23. September
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/willy-wimmer-frau-merkel-und-die-politik-der-verbrannten-erde-a2650862.html#
    zeigt, dass er sich nicht mit Themen beschäftigen sollte, die über den emotional positiven Gestus des Friedenswillens hinausgehen. Zitat Wimmer:
    „Danach war das Vorgehen die leider noch im Amt befindlichen Bundeskanzlerin, am Wochenende des 4./5. September 2015 mit verheerenden Folgen die deutschen Staatsgrenzen schutzlos zu stellen, Ausdruck der Richtlinienkompetenz der Bundeskanzlerin.“
    Wimmer’s Wunsch, zumindest in AfD-Kreisen noch Gehör zu finden, ist verständlich. Wir alle freuen uns, wenn wir noch ein bißchen in aktuellen politischen Kontroversen wahrgenommen werden.
    Aber das angebliche Migrationsthema ist wirklich der dümmlichste und niveauloseste Weg, scheinbar aktuell bewegende Themen aufzugreifen. Wimmer gibt hier den Seehofer – schade. Ich werde mir keine Wimmer-Interviews mehr ansehen.

    Lieber Willy Wimmer! Weder gab es „verheerende Folgen“ der Flüchtlingswelle 2015 – bei mir vorm Haus laufen lauter Deutsch sprechende Flüchtlinge mit Jobs in Gemeinde, Handwerk und Gastronomie vorbei und grüßen – , noch ist Angela Merkel „zu Unrecht“ im Amt.
    Sie verkörpert vielmehr den bis heute in Deutschland mehrheitlich gewünschten Kurs von Kompromiss und Nichts-Tun, der bereits unter dem von uns geschätzten Dr. Kohl 1981-1998 eingeschlagen wurde.

    Frau Merkel steht international alleine unter zahlreichen Schurken auf der Weltbühne. Sie verdient unsere Unterstützung und Loyalität.
    Angela Merkel mit dem Titel „Politik der verbrannten Erde“, der zuletzt von der deutschen Wehrmacht bei ihrem Rückzug aus Russland praktiziert wurde, Frau Merkel mit so einer Wendung zu bedenken, entspricht nicht dem, was unsere Verfassung an Wertschätzung für ihre gewählten Organe vorsieht. Ich würde ihren Angriff auf Frau Merkel, als „verfassungswidrig“ bezeichnen, sind Sie doch Staatssekretär im Ruhestand und beziehen – wie übrigens auch Herr GHerr Sarrazin – Pensionen von diesem, von Ihnen verachteten „Unrechtsstaat“.

    Wenn es nach mir ginge, würde dieser Ihnen diese Pension streichen.

  4. Nein, Herr Wimmer. So sehr ich Ihre Haltung und Analyse bezüglich Russland schätze, aber die Verhältnisse der Bonner Republik, an die ich mich sehr gut erinnere, möchte ich keinesfalls zurück. Auch die sogenannte Soziale Marktwirtschaft war von Anfang an eine Mogelpackung. Mit Sozialismus habe ich nichts im Sinn. – Meine Vision ist, daß West- und Ostdeutsche ohne Einmischung von Politikern/Parteien gemeinsam Ideen entwickeln wie wir in Zukunft leben wollen. Diese Chance wurde 1989/90 vertan.

  5. Sorry: Kritik:
    1. Minute 19:30 : Angela Merkel als „zentrale Machtgewalt“ zu bezeichnen finde ich leider sehr naiv, denn auch wenn ihr Handeln größtenteils und durchaus als schlecht zu bezeichnen ist, wie ich finde, sie ist in einem komplexen Netzwerk aus abgetrifteter, zivilcourageloser Politikkultur ebenso gefangen wie sie mit tätig ist. Das ist die große Herausforderung: wie können wir genügend Politiker motivieren, damit sie sich selber wieder trauen gegenzusteuern und Courage zu zeigen.
    Ich bin überzeugt, sie ist bei weitem nicht die „zentrale Machtgewalt“ – das spricht aus Ken Jebsen leider wieder einmal die Lust die (uns allen hier verständliche) Aggression an einer Person auszulassen. Das ist in großem Umfang gesehen eigentlich die einzige Kritik die ich als „Fan“ leider immer wieder auf KenFM erkennen muss.

    2. Minute 21:40 : „…öffnet man die Grenzen, Menschen die man nicht kennt und man weiß auch nicht wie viel, was wirklich die Sicherheitslage ändert…“ – VERDAMMT, dass ist eine (von einigen) Aussagen die sich ein seriöser Journalist wie ich es Hr. Jebsen eigentlich immer zuschreiben will, nicht so stehen lassen darf! Weiß er denn nicht, wie er zu seiner negativerem Seite seines Images gekommen ist? Genau durch solches! Bitte, Bitte, Bitte Hr. Jebsen, machen sie das nicht so. Hören Sie sich selbst an und überdenken Sie das. Das ist eine Aussage die – wie jene die Ihnen den „Kragen“ gekostet hat – die man eben ganzheitlich darstellen muss, bevor man zu einem Abschluss seiner Aussage kommt! So den Satz stehen gelassen, bekräftigen Sie die Ausländerhetzenden!

    3. Minute 41:20 : Trump hier als „unsere letzte Hoffnung“ zu bezeichnen geht für mich leider in die komplett falsche Richtung! Dass es gut wäre, wenn USA und Russland sich besser verstehen würden, verstehe ich sehr wohl, doch Trumps politisch absolut niveauloses verhalten (Twitter, komplett umschwenkende Aussagen, usw.) sind doch wohl nicht die Basis auf der ich eine solche Aussagen bauen sollte. Trump tätigt und sagt vielleicht den einen oder Aspekt der gut sein mag, aber das haben auch andere Präsidenten immer wieder getan. Einen Präsidenten der solche Kommentare macht wie Trump von sich lässt, hat jegliche Kultur der Diplomatie verloren und ich kann einen solchen keinesfalls als Vorbild oder Hoffnung sehen, ich kann höchstens Handlungen eines solchen analysieren und die positiven Chancen darin hervorheben.

    4. Minute 56:38 : Die Regierungshandlungen in Wien, also der österreichischen Regierungen werden hier gut geheißen? Mag sein, dass da positive Aspekte dabei sind – ähnlich wie in meinem oberen Ansatz – aber die Politik unserer Regierung hier in Österreich (ich sitze in Wien) gut zu heißen schockiert mich hier doch sehr 🙁

    Ich bleibe trotzdem diesen Aktivitäten hier auf KenFM nahe! Es ist zum größten Teil ein tolles und aufschlussreiches Interview!

  6. Was der Einzelne tun kann? Nicht viel, aber „Millionen kleine umgesetzte Ideen haben einen enormen Effekt“, z.B. möglichst nur noch mit Bargeld zahlen. Stets Zivilcourage zeigen, Kooperieren statt konkurrieren…etc.

    Ansonsten denke ich, dass Amerika mit Trump vermutlich gerade noch rechtzeitig China attackiert, wie in den 80ern Japan, als damals Japan zu gross und wirtschaftlich zu einem ernsten Konkurrenten wurde. Mit Japan war die Aktion erfolgreich, wie man an Japans Entwicklung und heutigem Stand sehen kann. Ob es mit China funktioniert, das wird sich wohl so schnell nicht zeigen, kann also gar 10 oder noch mehr Jahre dauern, da bei der mit den 80ern vergleichsweise komplexeren Weltlage versucht werden wird, den ganz grossen Crash für alle – einschliesslich USA – zu vermeiden auf diesem Weg, China in die Knie zu zwingen, wie damals Japan.

    Also: Unbedingt immer mit Bargeld zahlen, das bringt was, wenn Millionen das tun.

    • Willy Wimmer: „…war gegen den Jugoslawienkrieg…und von Stund an fand ich in ARD und ZDF nicht statt…“.

      Wenn Geld abgeschafft ist, dann ist per Knopfdruck (z.B. bei Amazon) dafür gesorgt, dass wer auch immer „dagegen“ ist, nicht mehr statt findet!

    • J. Heffner:

      Mit wem, wenn Amazon weiss wer wieviel bekommt, und daher auch, wer die Ware nicht selbst verbraucht?

  7. Good News ist super geschrieben, hat aber nichts mit dem Inhalt des Videos zutun. Willy Wimmer ist ein Befürworter der AfD! Was hat die Partei denn zu bieten? „Traditionelles Familienbild“
    Familien mit Kindern sollen Steuervorteile bekommen, andere Familienformen werden abgelehnt. Alleinerziehende sollten nicht vom Staat gefördert werden. Im Parteiprogramm steht: „Eine staatliche Finanzierung des selbstgewählten Lebensmodells ‚Alleinerziehend‘ lehnen wir ab..“Hartz 4 “ nicht ohne Gegenleistung…“Arbeitslosenversicherung“ privatisieren..Was hat die Partei denn mit Frieden zutun???? Die Partei ist eine andere Form der Unterdrückung! Vielleicht schaut ihr einfach mal über euren Tellerrand hinaus. Und schaut euch einmal das gesamte Bild der Gesellschaft an! Wollen wir wirklich auf ein Lügengerüst bauen, dass intelligente Menschen zu ihrer eigen Habgier installiert haben oder wollen wir uns endlich mal von diesen kriminellen Verein lösen und unsere Zukunft für uns ALLE selbst in die Hand nehmen??????

    • Das zeigt in meinen Augen nur, wie auf den Hund gekommen dieses ganze (Parteien) System ist, dass ein gebildeter und politisch erfahrener Mann wie Willy Wimmer in diesem Kontext alle anderen Parteien als keiner Erwähnung wert empfindet….

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      So läuft es immer ab…… Teile und Herrsche….siehe Chemnitz

      Wir brauchen mehr Demokratie und da gibt es nur die direkte Demokratie. Auch müssen wir endlich das Mehrheitswahlrecht ändern, auf systemisches Konsensieren (Weg des geringsten Widerstandes innerhalb einer Gesellschaft https://youtu.be/GD-QpWAI9Bs ). Die Zeiten haben sich geändert und wir halten an bestehenden fest daran ist jedes „Reich“ gescheitert. Wir brauchen den Konsens in der Gesellschaft, das haben wir verlernt wir reagieren nur noch. Keinerlei Vision für die Zukunft keine „Wie wollen wir Leben“ oder „Wie wollen wir unser Land, unsere Erde, unseren Kindern übergeben“. Jede von den Parteien will nur zurück ins damals, mal mehr, mal weniger. Ja damals war alles besser, ein damals wird’s nicht mehr geben findet euch damit ab. Dieses würde nur passieren durch einen massiven bis hin zu gewalttätigem Umbruch.

      Unsere Politik sogar unser ganzes Handeln läuft auf Konkurrenz und Profitoptimierung aus. Wir bemessen Menschen nach Zahlen oder Rentabilität wir entmenschlichen uns dadurch mehr und mehr. Und jetzt zu denken, Partei XY sei die Lösung ist falsch den sie sind genau das Problem, sie sind Teil des „Teile und herrsche“ Prinzips. Unsere Parteienlandschaft ist auf Konkurrenz aufgebaut. Wir werden wieder und wieder mit Phrasen wie zb alternativlos oder systemrelevant hingehalten. Nichts ist alternativlos, als wenn es Gott gegeben wäre.

      Alles ist mit allem verflochten das müssen wir verstehen Klimawandel/ Waffenexporte/ wirtschaftliche Konkurrenz/ staatliche Konkurrenz/ Außenpolitik/ Innenpolitik alles trägt einen Teil zu div Themen bei. Und fragt euch selbst ob dieses in eurem Namen passiert oder euren Interessen.

      Zum Thema Mehrheitenwahl mal einen Wiki Ausschnitt
      *
      Laut dem umstrittenen Medianwählermodell führt dies zur Konkurrenz um den „mittleren“ Wähler und somit zu einer Ausrichtung der Programme an der politischen Mitte. Bei Mehrheitswahlrecht neigen die beiden großen Parteien dazu, sich politisch aufeinander zuzubewegen, da sie keine realistische Konkurrenz von der anderen Seite des Spektrums zu erwarten haben. Dadurch hat der Wähler effektiv nur die Wahl zwischen zwei (mehr oder weniger) ähnlichen Politikangeboten. Dies wird zum Teil als Vorteil angesehen, wenn man die Ausrichtung der Politik an „zentrischen Positionen“ für wichtig erachtet; aber auch als Nachteil (vor allem unter demokratietheoretischen Ansätzen), weil der Wähler nicht die Möglichkeit der Auswahl zwischen echt verschiedenen Positionen hat.
      *
      Denk mal selber nach ob es in Deutschland so ist. Dazu kann ich nur empfehlen Prof Mausfeld https://youtu.be/bw5Px3rR9Jo

  8. …super interessantes Gespräch…

    (bewerte jetzt hier auf KenFM weil meine Kommentarfunktion bei YouTube wurde gesperrt seitdem ich die Nato für Angriffskriege gegen den Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen etc. (und evtl. bald noch Iran?) verantwortlich gemacht hatte)

  9. zu Jean Heffner:

    Die Bedeutung von Worten ergibt sich aus ihrem Gebrauch im Rahmen dieser oder jener Denkrichtung & Erfahrungen.
    Wo ich alle Denkrichtungen im Umfeld einzelner Wortgebräuche ablehne, werde ich Wort X in seiner Akzeptabilität infrage stellen.

    Ich gehöre nicht zu denen, die glauben oder hoffen, wir kämen ganz ohne Staatlichkeit aus. Die Form wie das Ausmaß, die wir ihr geben oder uns vorschreiben lassen, liegt ganz in unserer Hand.

    Dass ein Bezeichnungsbegriff für Menschengruppen wie Familie, Belegschaft, Nation… prinzipiell ein Verschweigungsbegriff betreffs interner Interessenkonfikte sei, hat für mich nichts Logisches. Es gibt doch weder einen einzelnen Menschen, kein Paar, keinen Freundes- oder Bekanntenkreis … ohne Interessenkonflikte – aber auch nichts von alldem jenseits noch wichtigerer Interessengemeinsamkeiten, ja -gemeinschaften…
    Da sind unausweichlich Verlogenheiten im Spiel und werden regelrecht inszeniert, gearbeitet wird dabei mit manipulativ eingesetzten Begriffs-Missbräuchen, was aber Begriff X (wie ´Nation´) sicher nicht per se als menschenfeindlich desavouiert…

    und:
    „Und dann noch was zu diesem „schönen Wald“…. der ist tot, kulturlos und kalt. Keiner der Beiden würde in dem Wald auf sich gestellt überleben. Dass der Wald Sauerstoff abgibt ist sekundär. Primäre Lebensgrundlage von Menschen sind Menschen – „Gemeinschaft ist der Freiheit Morgenröte“ – Nicht auf die Bäume und irgendwelche Wälder sollte man sich konzentrieren sondern, was in der menschlichen Gesellschaft geschieht. “
    Vorsicht: Menschen gehen auf einem schmalen Grat zwischen Kultur und Kulturlosigkeit – ein Wald ist durch keine Kultur erreichte Natur in einer ihrer wunderbarsten Ausprägungen – da gibt es nichts Arrogantes, keinen Ellenbogen, keinen Müll…
    Da wie anderswo in der Natur hätten wir unendlich viel für unsere menschlichen Kulturen zu lernen… !
    Schau mal hier vorbei: http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/POLITISCHES/erwin thoma.html
    _____________________________

    Zum 1. tree-tv

    Willy Wimmers Analysen verdeutlichen in einiger Hinsicht wichtige Transparenz schaffend vieles von dem, was in den letzten Jahrzehnten schief gegangen ist – sein Verurteilungsgestus begleitet seine Ausführungen dabei für meine Ohren jedoch schon im Übermaß – – und Alternativen bleiben bei Wimmer wie Jepsen auch für mich dabei reichlich im Vagen: wirklich frischer Wind in so oder so bewegten wie bewegenden, bergenden wie tragenden … Baumkronen ist dieser erste ´tree-tv´-Beitrag für mich deshalb leider noch nicht so recht, schade…

    Aber das Format birgt ja schon Potential …

    Gerade auch im Hinblick auf mögliche Korrekturen der Fehlentwicklungen, die Wimmer uns in diesem tree-tv-Gespräch einmal mehr vor Augen führt nun, beschäftigt mich eine Aufbruchs-Idee seit geraumer Zeit, von der ich meine, dass wir uns in einer Etablierung neuer gesellschaftlicher Verständigungs-Mechanismen ein Umbau-Instrument schaffen könnten, das Bewegung in zunehmend erstarrte Polit-Strukturen zu bringen vermöchte…

    Und so setze ich einfach den Kommentar hierher, den ich in Reaktion auf eine´eingeschenkt-tv´-Sendung heute gepostet habe:

    //Talk in der Mühle #3 – Chemnitz, die Medien und die Gewaltspirale 20. September 2018

    (https://eingeschenkt.tv/talk-in-der-muehle-3-chemnitz-die-medien-und-die-gewaltspirale/)

    „Wo Menschen miteinander zu tun haben, bieten sie einander Sachverhalts-Einschätzungen und Umgänge mit dem an, was sich im Umfeld einzelner wie gehäufter Sachverhalte ereignet.

    Beides passiert auf Ebenen, die Adressaten und näher wie ferner Beteiligte als lokale wie geistige Austragungsorte auf- bzw. an-nehmen können – oder eben nicht: Auseinandersetzungs-Ebenen sind wählbar !

    Niemand muss Kampfansagen annehmen, wenn er grundlegend anders als in den verschiedensten Kampfmodi antworten will… Das ist den modernen Gesellschaften rund um den Planeten leider weitgehend aus dem Blick geraten. Hierzulande etwa auch im Umfeld der Chemnitzer Ereignisse …

    Also gilt es Kommunikations-Ebenen zu schaffen, auf denen Bürger/innen welcher Couleur immer Gelegenheit in Anspruch nehmen können, was immer sie bewegt zur Sprache und wechselseitigen Abstimmung bringen zu können !

    Wir brauchen eine breit in die Fläche gestreute Bürgerinnen-Konventsbewegung als kritische Begleit-Instanz zu Landes- und Bundesinstitutionen im Besonderen, aber auch in kommunalen Bereichen :

    – innerhalb deren wer immer etwas zur Sprache bringen möchte, Raum und Plattform findet für seine Anliegen …

    – innerhalb deren unsere Gesellschaft sich wechselseitig neu verorten kann im allseitigen Interessenspiel, und zu Regeln findet, die – am Ende selbst auf Staatsebene – in endlich wieder zunehmendem Umfang lebens- und zukunftstauglich genannt werden können …

    Wir alle können über die Mainstream- wie noch mehr über die Alternativ-Medien nur zu gut und umfangreich wissen, wo überall´s gründlich schief läuft.

    Wir brauchen demgegenüber aber dringend gesamtgesellschaftliche Verständigungs-Mechanismen daüber, wie wir uns sinnvollerweise neu aufstellen !

    Aber: Weder Parlamente noch Parteien verfügen unter den entstandenen Entscheidungsfindungs- & Abhängigkeits-Strukturen mehr über solche Mechanismen.

    Eine Bürger/innenkonvents-Bewegung könnte so etwas – an ihrem optimalen Ende ein dauerhafter bundesweiter LOS-BÜRGER/INNEN-KONVENT, denke ich:

    – parlaments- & parteien-begleitend, ohne unmittelbare Gesetzgebungsgewalt, aber mit Konsensualisierungs-Gewicht nicht zu unterschätzenden Umfangs !

    – und vor allem auch jenseits irgendwelcher Wahlkämpfe !!!

    vgl. dazu: http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/LBK/0.html

    Wenn dergleichen auch in Ihren Augen mehr und Aussichtsreicheres darstellt als eine merkwürdige Spinnerei: dann machen Sie die Verbreitung dieses Gedankens sogar zu Ihrer vordinglichen Aufgabe als Mühlentalk-Teilnehmer/in, aber erst recht als ´eingeschenkt-tv´!!!

    Ihre Sendung (s.o.) bot wichtige Informationen und Nachdenk-Impulse – dafür ein herzliches Merci! – aber im Wesentlichen blieb es bei Ratlosigkeit und Befürchtung….

    Vielleicht vermögen Sie ja in meiner hier übermittelten Anregung eine Bewegungsmöglichkeit in Richtung durchaus aussichtsreicher Alternative zu sehen ?

    Im Starren auf Menetekel erfüllt sich doch keines Menschen Leben !?“

    • Wow. Das ist perfekte PR.
      Woran man das erkennen kann? Es enthält keine Information. Ich muss zugeben, das ist verdammt gut gemacht. Wer bezahlt Sie, und warum und wozu, garbrieleweis? Was soll der Unfug?
      Ich mache selber genug Tippfehler, um jetzt im Glashaus Steine werfen zu wollen. Aber.. Hey, Lady, get a grip on language, please?

    • „Da sind unausweichlich Verlogenheiten im Spiel und werden regelrecht inszeniert, gearbeitet wird dabei mit manipulativ eingesetzten Begriffs-Missbräuchen, was aber Begriff X (wie ´Nation´) sicher nicht per se als menschenfeindlich desavouiert…“

      Doch. Ganz einfach. Die Nation – also nicht nur der Begriff 🙂 – ist lediglich äußerer Zwang und keine Übereinkunft.
      Meine Freundin und ich haben manchmal scheinbare Interessenkonflikte, die schaffen wir aber durch freie Vereinbarungen aus dem Weg. Genauso ist es mit allen die ich kenne und die weder mich, noch die ich beherrschen will. In Nationen ist das nicht möglich, denn 82mio Menschen können keine authentische Verbindung zu einander haben. Besonders der Nationalstaat schafft unterschiedliche Menschenklassen, in dem er sie in Herrschende und Beherrschte einteilt, die keine freie Vereinbarung auf Augenhöhe treffen können, weil man sonst weder Staat noch Gesetze bräuchte. Die Selbsterhaltung der Macht, bspw. motiviert durch die Privilegien der Macht, verbietet also die Einigung im Falle von Interessenkonflikten.
      Also ist die Nation als Tool um das menschliche Zusammenleben zu regeln unbrauchbar und damit durchaus „menschenfeindlich“.
      Die Geschichte der Nation ist seit den Jakobinern von Menschenfeindlichkeit geprägt.

    • an Jean Heffner:

      Der Begriff der ´Nation´ ist viel älter – im MA findet er z.B. in den Universitäts-Fakultäten Anwendung …

      Und auch in der FR ist der Nationsbegriff keineswegs von vorn herein und durchweg rücksichtslos jakobinisch belegt …

      Außerdem: gibt es wirklich Übereinkünfte jenseits von Zwängen und Gefälle-Verhältnissen ? Wirklich gleichgewichtige Vereinbarungen auch nur zwischen 2 Personen ?

      Alle Menschen dieser Erde leben so oder so voneinander – Gemeinwesen verschiedenster Größe gehören dazu – im Optimalfall bilden sie/sich ihre inneren Regeln, wie die ihrer Außenbeziehungen fair, also gleichgewichtig …

      Nur: wirklich Gleichgewichtiges kriegen wir im Widerstreit unserer jeweiligen Interessen eben oft nicht hin …
      Deshalb sind folglich weder Partnerschaft, Familie, Freunde, Sippe, Wohn-& Arbeitsort-Organisationen, Gemeinwesen jeder Größe und Kombination per se ´menschenfeindlich´ … – wo sie es sind/werden, gilt es, nach menschenfreundlicheren Ausballancierungen zu suchen, denke ich …

    • Sorry, der Ansatz von buergerbeteiligung mag in seinem Ansatz vielleicht ganz gut sein aber in DIESER Webseite mit DER Userführung und seinem Formatierungs-Chaos möchte ich niemanden, mich eingeschlossen, sich verirren sehen.

    • Ha! Gotcha! Genau andersrum ist es nämlich richtig. Die Schwäche einer Nation ist zu vergessen, wer sie gebaut hat und warum. Wenn man das vergisst fällt alles auseinander. Wenn man eine gemeinsame Zukunft erschaffen will, darf man Geschichte nicht vergessen. Die stärke einer Nation ist die Fähigkeit, sich zu erinnern und zu lernen, um es in Zukunft besser zu machen.

    • Ach ja… Geschichte… das ist ja sowieso ein schönes Stichwort. In der Geschichte der Automobilproduktion hat sich die Erfindung und Weiterentwicklung des Fordschen Fließbandes genau an welche nationale Grenze gehalten?
      Welche nationale Grenze war in der Lage die Erfindung der Telefonie aufzuhalten und welche nationale Grenze hat Leonardo Da Vinci zu seinen Werken begeistert? Und welche nationale Grenze und welcher Nationalstaat haben Beethoven seine Werke befohlen?
      Und ist es nicht die griechische Kultur, auf die sich Europa so stark zu beziehen scheint? Und wann wurde die geprägt, in einer Zeit lokal diversifizierter freier Städte oder in einer Zeit Nationaler Zentralisierung?
      Kannst du mir dann ja mal beantworten.

      Und noch eine Kleinigkeit:
      „Kollektivbegriffe und Diplomatie“ könnte man den folgenden Gedankengang überschreiben. Als Mussolini in größter Niedertracht von rassisch unwerten Rumänen sprach, war ihm nicht klar, wie sehr sie brauchen würde. Als es ihm klar wurde wurden Italiener und Rumänen flux zum Schwestervolk. Komisch nicht wahr? Wie geht das?
      Genauso leer sind alle Kollektivbegriffe – auch jene, die ich selbst gerne benutze, der der Klasse. Aber das liegt daran, dass es hier ein mathamtisch genauer Begriff ist, sondern eine Beschreibung eines Wirtschaftssystems.
      Das nationale „Wir“ ist auch so ein abstrakter Kollektivbegriff.
      Dieses „Wir“ sitzt nie zusammen an einem Tisch und isst gemeinsam, spielt nie gemeinsam Fußball, hört nie die selbe Radiosendung oder liest das selbe Buch. Es gibt nichts INNERES was sie vereint.
      Aber etwas ÄUßERES….den Staat, ihren Menschenhändler den Chef und die Grenze drumherum. Und das macht kein authentisches Wir.
      Ich sag es mal mit Daniele Ganser, der sich auch oft genug widerspricht, aber sei’s drum: „Menschheitsfamilie“.
      Wo steckt in diesem Begriff „Nation“?
      Ich sag es mal mit den Worten eines Ken Jebsen „Meine Zielgruppe bleibt DER Mensch“. Oder „…als Spezies zu denken“.
      Da ist kein Platz für jene, die neue Klassen und Kategorien für Menschen aufmachen wollen, nämlich Leute inseitig der Grenze und solche davor. Oder Leute die „Befugnisse“ haben und solche, die nur schuften sollen. Der Staat hat nicht die Gesellschaft gemacht – die Gesellschaft hat den Menschen gemacht und der hat sich dann den Staat einfallen lassen – und das Ende vom Lied war nicht der Friede. Der Staat und die Nation, die er sich einverleibt, weshalb man ihn auch Nationalstaat nennt, sind der Krieg aller gegen alle.
      Und warum? Weil ÄUßERER Zwang nicht zu einem authentischen „WIR“ führt.
      Wenn du eine Vorstellung verfolgst, in der du dich mit anderen zusammentun willst, dann kannst du das nur auf Basis realer Kontakte. Nur anzunehmen, dass das gleiche Wort auf einem Stück Plastik ein „Wir“ erzeugen würde ist aus der Geschichte erkennbar, falsch.

  10. „Denkst du noch, oder wimmerst du schon?“

    Also um mal diese abstrakten Kollektivbegriffe die einen gleich zu Beginn bombardieren, zu entschärfen: „Die junge Generation“ gibt es nicht. Junge sind Kindergreise und Alte sind quietsch-fidel und geistig rege… außer vielleicht Willy Wimmer, dessen Posten vor ein paar Jahrzehnten mich herzlich wenig interessiert.
    Die bestehenden Verhältnisse sind einfach erklärt:
    Ich soll schuften und intellektuelle Wortführer wollen die schönen Aufgaben absahnen. Das will auch Willy Wimmer und das ist das einzige, was er an die nicht existierende „junge Generation“ weiter geben kann, denn er hat nie was anderes gemacht. Die Herrschenden sind nicht mein Leben und so lange Leute wie Wimmer die Geschichte von uns allen mit der Geschichte der Macht verwechseln, verstellen sie mit ihren trockenen, nichtssagenden Büchern nur den Weg zu unserer eigenen Geschichte.
    Ich empfehle die Bücher und den Ansatz von Bernt Engelmann und anderen, die Geschichte von Unten geschrieben haben. Aber ich empfehle auch die eigene Geschichte zu schreiben. Und zwar die persönliche Geschichte. Wem dabei auffällt, dass sie eigentlich nur von Befehl zu Befehl, von Gesetz zu Gesetz und Gehorsam zu Gehorsam berichtet werden kann, der dürfte erkennen, dass er selbst noch nie gelebt hat. Wer sich dann das Ersatzprodukt sucht, wie „Nation“, „AFD“, oder andere Ersatzbefriedigungen für ein eigenes Selbstbewusstsein, der steckt ganz tief drin 🙂 Und im Grunde bedient Wimmer mit seinen eigenen Traumata-Nicht-Bewältigungsstrategien und seiner Mitarbeit in aufgeblähten Apparaten nur eben dieses Phänomen. Insofern bitte ich Willy Wimmer darum bitte keine Hypotheken mehr an die Zukunft abzugeben, sondern selbst etwas zu lernen – bitte Herr Wimmer, treten sie nach Innen und suchen sie sich und bitte halten Sie die anderen nicht weiter davon ab, sich zu finden, indem Sie Bücher verfassen die die Flucht vom Selbst weiter unterstützen.

    Und dann noch was zu diesem „schönen Wald“…. der ist tot, kulturlos und kalt. Keiner der Beiden würde in dem Wald auf sich gestellt überleben. Dass der Wald Sauerstoff abgibt ist sekundär. Primäre Lebensgrundlage von Menschen sind Menschen – „Gemeinschaft ist der Freiheit Morgenröte“ – Nicht auf die Bäume und irgendwelche Wälder sollte man sich konzentrieren sondern, was in der menschlichen Gesellschaft geschieht. Wenn da so ein Greis rummosert, „den Glauben in die demokratischen Strukturen verloren“ dann schalte ich gleich ab. Denn wer nicht an sich und sein tatsächliches soziales Netz glaubt, sondern an den Staat glaubt, egal welchen Beinamen dieser bekommt, der will ja verarscht werden. Und wer das will, der darf sich am Ende auch nicht beschweren.
    Menschen müssen die Gesellschaft selber organisieren in kleinen lokalen freiwilligen Vereinigungen und sich weltweit vernetzen – alle „Nationalpolitik“ über die Köpfe von Millionen hinweg muss automatisch deren Bedürfnisse verletzen.

    Eine Trennung in Politiker und Produzenten MUSS automatisch dazu führen dass die Produzenten politisch unmündig werden und die Politikanten von der Produktion den Mehrwert absahnen und selbst parasitär leben.
    Eine solche Deklassierung „Demokratie“ zu nennen, das ist schon ein starkes Stück.
    Ich hoffe von diesem Format kommt bald mal was wirklich progressives, denn dieses verkalkte Opa-Fernsehen, das sich darin ergeht, das Bestehende zu bestätigen, ist so langweilig geworden und hat vollständig seinen Biss verloren.
    Es wird kritisiert und kritisiert, aber wirkliche soziale Veränderung wird umgangen.
    Ein Beispiel:

    Das deutsche Handwerk. Ich kanns nicht mehr hören. Neulich las ich auf Youtube: „Denkst du noch, oder wimmerst du schon?“ oder so. Da musste ich schmunzeln.
    Ich gehöre zum teutschen Handwerk und muss sagen, Willy Wimmer hat keine Ahnung. Er selbst hat wahrscheinlich zwei linke Hände und ich sag mal so… der Kuhschwanz verdeckt das ganze A-loch, die Krawatte nicht. Wenn ich Krawatten-Menschen auf die Baustelle kommen sehe, dann wird mir immer ganz anders:
    Wird die Baustelle abgenommen? Dank Zeitdruck haben wir es nicht geschafft, jede Sicherheitsregel einzuhalten: Wird uns das von der Genossenschaft aufs Brot geschmiert? Werd ich vielleicht entlassen? Und dann kommt der Krawattenmensch auf die Baustelle. Lächelt. Schüttelt schwammig Hände und sagt: Das haben WIR toll hinbekommen!

    WIR

    Ja, ernsthaft, erst neulich bei einem großen Wohnprojekt in Wiesbaden so gewesen. Also der kommt in seinen edel Tretern auf die Baustele, Affront Nummer eins und sagt dann „Wir“. Affront Nummer zwei.
    Also Leute, lasst euch nicht verarschen, dieses „WIR“ gibt es nicht. Wir leisten die Arbeit und diese Krawattenmenschen die reden nur darüber und sahnen die Kohle ab! Vergesst das „Wir“ der Nation oder des kapitalistischen Betriebes – das hat e snie gegeben.
    Lasst es euch von Leuten aus der Praxis sagen, dass das Handwerk abgewirtschaftet wird zugunsten der Gier schmaler kapitalistischer Schichten. Und solcher selbsternannter Wortführer wie Wimmer. Die Menschen brauchen solche Laberköppe nicht, sondern sie brauchen sich selbst im freiwilligen Bund mit den Kolleginnen und Kollegen um die Frabiken und Firmen zu übernehmen und in EIgenregie weiterzuführen.
    Seht euch „vivir la utopia“ an oder „Kick out your Boss“ 2004 Darin seht ihr Menschen, die die kapitalistische Misswirtschaft damit zu bekämpfen versuchen, dass sie ein echtes „Wir“ aufbauen.
    Staat und Du – das wird kein Wir.
    Sozialstaat und Sozialpartnerschaft sind eine Lüge, die uns korrupt machen soll, unseren Klasseninteressen gegenüber – diese Klasseninteressen resultierende aus der niedergedrückten Lage unserer Arbeiterklasse vor allem in Deutschland. Der Klassenkampf, den die Reichen von Oben gegen uns führen, soll mit dem Burgfrieden der Nation gedeckelt werden.

    Ken Jebsen sagte neulich im Interview mit 451 (Reza), er sei gegen diese Worte, die bereits das Denken manipulieren würden. „Nation“ ist DAS Wort, das das Denken manipuliert, weil Nation den Interessenkonflikt der in der Nation inhaftierten verschweigt. Das ist ein großer Widerspruch den man bei Ken Jebsen wahrnimmt – und es macht seine ganzen Bemühungen zu einem gesellschaftlichen Transformationsprozess beizutragen zunichte, erstickt es schon im Keim.
    Und dann dieser Gast, der mir hier was vom Handwerk erzählen will. Der soll mal Türgeschäft machen gehen, wegen dem scheiß Meisterzwang und all den Segnungen, die wir im reaktionären Hotspot „Deutschland“ zu erdulden haben!
    Wirklich, der spuckt mir und meinen Kollegen ins Gesicht, mit seiner Selbstgefälligkeit.

    • Dein Kommentar spiegelt genau die missliche Lage der Menschheit wider. Es ist soviel Zwietracht gesät und soviel Vertrauen zueinander zerstört worden, dass der Grenzwert der Heilung durch die Menschen selber nie mehr gelingen kann.

      Es ist ein verdammtes Dilemma in einer Endlosschleife. Jede Generation wurde von der vorherigen traumatisiert und was man bislang unternehmen konnte, war nur „reparieren und flicken“ des Geisteszustandes des Gesamtkörpers und mit den Notlösungen die man gefunden hat irgendwie damit leben bis… , ja…, bis was denn eigentlich passieren soll?

      Das Wissen wie eine Heilung stattfinden kann, hatten wir schon seit Jahrtausenden, nicht nur durch die moderen Wissenschaften die jetzt noch bis ins Detail fast jeden zugänglich ist.
      Was wir aber niemals hatten, war ein „Innehalten“, keinen Stillstand, aber einen Zustand wo man in Ruhe seine Zeit nehmen kann, denn Heilung benötigt immer Ruhe und Zeit, aber kann mir einer sagen, ob wir diese Ruhe und Zeit haben?

      Aus meiner Sicht kann jetzt jemals von den Menschen heraus eine Heilung gelingen. Lassen wir das lieber der Natur das bewerkstelligen.
      Erstens, weil wie oben genannt, wir nicht mehr zueinander finden können und keine Lösungansätze JEDEN Menschen jemals gefallen werden; es gibt immer welche die dagegen sind.
      Zweitens, die Natur hat Billiarden von von Jahren Erfahrung mit allen möglichen von Problemen umzugehen.
      Es ist doch im höchsten Maße anmaßend zu glauben, Menschen können in der kurzen Zeit eines „Wimpernschlages“ der Natur auf bessere Lösungen kommen?
      Drittens, die Natur ist objektiv sowie neutral, und wenn es doch am Ende noch irgendwelche Menschen überleben, dann können sie der Natur die Schuld zuweisen – die kann damit umgehen – anstatt sich einander was wiederum dazu führen wird, dass sie sich wieder gegenseitig Köpfe einschlagen.

      Das ist jetzt sehr zynisch, aber ich würde mir wünschen, die Natur würde auf jeden Kontinent flächendeckend für den Rest des Jahres irgendwelche Katastrophen, sei es Wirbelstürme, Jahrtausendüberflutungen oder Vulkanausbrüche hervorrufen, dann haben die Menschen erstmal richtig Waffenruhe und das Militär hat eine sinnvolle Beschäpftigung, nämlich Katastropenschutz sowie die Unterstützung der Bevölkerung beim Wiederaufbau.
      Und da werden vielleicht viele erkennen wie man wieder zueinander finden kann bzw muss.

    • Natürlich bin ich zornig. Zu Recht . Hier werden Begriffe durcheinande geworfen und Leute philosophieren hier auf Kosten anderer großspurig herum, das kann so nicht laufen.

      Nation ist immer nur ein Konstrukt der Herrschaft. Dieses pfercht uns zusammen, wie eine willenlose Herde.
      Handwerk gehört ins Reich der Kultur. Es ist übernational. Holzverbindungen kennen keine nationalen Grenzen und Baukultur und all dieses riesen Wissen über die tausende Handwerke hält sich nicht an nationale Grenzen.

      ES GIBT KEINEN NATIONALEN KULTURBEGRIFF.

      Wenn die Bewahrer echten Teutschtums mal ihre Philosophen lesen würden, dann wüssten sie mit Nietzsche, dass der Punkt der höchsten Kulturschöpfung in Zeiten sogenannter „Nationaler Zersplitterung“ zustande kam und dann, wenn die Bewahrer des Abendlandes mit Red Bull-Dose in der Hand und Marlboro in der Fresse noch einen Schritt weiter dächten, dann kämen sie im Vergleich dazu zum III Reich: Hier haben wir die Nation auf dem Höhepunkt ihrer Stärke und das Volk auf dem Tiefpunkt seiner Fähigkeit Kultur zu schaffen. Beispiele? Die Nazis konnten nicht ma angesagte Musik spielen und mussten peinlicher weise sogenannte „Negermusik“ kopieren. Die meistgehörte PopIkone war eine „unarische“ Jüdin und die ganze Literatur des III Reiches war ein Sammelsurium an Plattitüden und Einfallslosigkeit von denen keine ’45 überlebte: Man musste sich nicht die Mühe machen diesen Dreck zu verbieten – jedes kulturelle Niveau verbietet sich selbst, so tief zu sinken und den damaligen Schund als Literatur zu bewahren. Also das sollte dann mal in Betrach gezogen werden, dass Nation und Handwerk Antagonisten sind. Schade um die verpassten Geschichtsstunden.

      Ken Jebsen spricht dauernd in seinen Videos davon, die Begriffe richtig zu benutzen – also nicht dieses Orwellsche Neusprech weiter zu benutzen. Aber grade mit den schlimmsten und verzerrendsten Begriffen machen er und seine Gäste Kontinuitäten auf. Das regt mich auf, weil es so unnötig ist – er hat das im Grunde nicht nötig, weil er andererseits bereits Schritte gegangen ist, die zu einer höheren kulturellen Entwicklung beitragen – bspw. die Errichtung eines nicht mehr vom Staat oder eines Riesenkonzerns gesteuerten Senders. Aber das ist alles nur die halbe Miete – jetzt, da die Form stimmt, muss der Geist folgen – wenn das in dieser Reihenfolge möglich ist.

      @ Son_Snow
      Du erkennst gar nicht, wie falsch du liegst.
      Wer säht denn hier Zwietracht? Wer spricht denn von einem konstruierten „Wir“? Warum „konstruiert“? Weil Nationen immer Zwangsräume für Millionen sind, in denen ihre Persönlichkeit (Das was DU anscheinend wie ich ausleben willst!) wegnivelliert wird unter Gesetze und „Rechte“. Letztendlich aber sind die Rechte und Gesetze kein Ersatz für die Zwischenmenschlichkeit die allein ein „Wir“ ershaffen kann – es ist die Zersetzung der selbigen.
      Nationale Grenzen schaffen kein „Wir“, das können nur Menschen. Nationale Grenzen bewahren kein „WIr“, das können nur Menschen.
      Und dazu müssen sich Menschen kennen und miteinander arbeiten, ihren Alltag gestalten. Alles andere ist kein „Wir“. Ich habe kein „Wir“ mit den 83 mio. in dieser sogenannten „Nation“, das wäre so krank und überheblich, dass es mich auffressen würde – meine Lebenszeit würde nicht mal ausreichen um alle ihre Namen einmal zu sagen und dann soll mich mit denen eine authentische Zwischenmenschlichkeit verbinden?

      Nein! Wenn wir auf der Suche sind, nach einem echten Selbst und Heilung, dann müssen wir alles niederreißen, was dem an Hypotheken von der Vergangenheit gegenübersteht. Und dazu zählen die knechtseligen Überlieferungen wie „Gott“, „Nation“ und all dieser politisch religiöse Mist.
      Und dann muss man neu anfangen, mit selbst gewählten Gefährten neue Einheiten aufzubauen – Stammesmäßig wegen mir, oder vielleicht regionale, lokal jedenfalls und diese Einheiten können sich über statistische Büros ohne politische Macht miteinander verbinden.
      Und diese echten Verbindungen, die von Unten an errichtet werden können, die sind dann ein echtes „WIR“, weil sie aus dem Alltag kommen. Die kommen nicht, weil ein Anzugträger mit viel Geld einem Armen was von „Wir“ erzählt, wo keines ist. Nur auf Augenhöhe kann es dieses Wir, von dem du redest geben.
      Nationen sind dafür nicht die richtigen Mittel – sie sind Werkzeuge eines Gestern, das nur die Abwesenheit von „Wir“ gezeitigt hat.
      Ich will ich ein echtes „Wir“ in meinem täglichen Lebensumfeld. Ich brauch keinen 82 mio Fanklub, sondern ich will mit den Menschen die hier im Ort um mich herum leben das Leben ohne übergeordnete Instanz bestreiten und mich mit anderen Orten auf der ganzen Welt verbinden – auf Augenhöhe und nach Bedarf und Freiwilligkeit. Nation ist das Gegenteil davon. Und Handwerkskultur widerspricht dem nationalen Zentralismus, wie jede andere Kultur auch.

    • J. Heffner:

      Hallo zorniger Aussenseiter. Schliesse mich an: Machen Sie etwas Gutes daraus.
      Colin Wilson – ein Aussenseiter-Beispiel.
      Google-Suche: wilson outsider pdf.

    • Deine Perspektive des „Wir“s teile ich, dennoch fehlt halt noch die anderen Perspektiven, wie das „Wir“ als Species Mensch, oder das „Wir“ als Wesen das sowohl das Resultat des Anfangs als auch desEndes (Geburt und Tod) teilen.

      Zur Zwietracht kann ich dir sagen, wer bzw. was sie säht, der Glaube an den „neuen Gott“ – das perverse Geldsystem und das hierachische System.
      Ich bin mit meiner Familie so gespalten, dass es ständig kracht.
      Die sind, auch noch befeuert durch diese blöde gesellschaftliche Normopahtie („jeder macht es, also muss es stimmen“) der Meinung, man muss nur genügend Untergebene in seinen Geschäft haben, dann macht man richtig „Asche“ und kann sich als Boss auf die faule Haut legen und sonstigen Vergnügen widmen. Oder wenn es mit dem „Boss-Sein“ nicht klappt, sich als Lohnknecht sich so richtig kriechend anstrengen, dann bekommt man auch viel „Kohle“.
      Dann, frage ich dich wie löst du diese Absurdität in der eigenen Familie, wenn drei gegen dich sind, mit der Begründung du passt dich nicht der Masse an?
      Rechne mal das hoch auf die Ganser’sche Menschheitsfamilie. Also ich sehe da keine Lösung für die Gesamtheit.
      Für mich habe ich eine Lösung, die kommt von Innen heraus, aber nur bei mir, wie es bei den anderen aussieht, kann ich nicht bestimmen und kann halt nur abwarten wie der Lauf der Natur an Ergebnissen präsentiert.
      Ich lasse die anderen in ihrer Normopathie in Frieden und dafür lassen die mir meinen Gestaltungsspielraum.
      Sollte es vielleicht irgendwann dazu kommen, dass mir der Gestaltungsspielraum vergönnt sein wird, dann gibt es nur noch die Option des Kampfes, leider.

    • Wirklich guter Ansatz, der zum Nachdenken anregt.
      Und wir sehen es vierleorts: das etablierte und pervertierte hierarchische System bröckelt, man erkennt es an den verbitterten Kämpfen um Deutungshoheit – auch hier.
      Egal ob Internet oder Print – die stille Revolution ist im vollen Gange dank der alternativen Formate – mal ganz wertfrei gesagt.

      Du deutest den Wandel im Grunde nicht nur an, bei dem es darum geht, aus der Unmündigkeit von Armut und Wohlstand gleichermaßen zur wahrhaft eigenen Identität zu finden.
      Aber die Systeme, in denen wir uns noch bewegen müssen, sind alt – so alt wie ihr Reichtum und ihre Macht. Und viele Helfershelfer (bewusst und unbewusst) hängen MIT im Gewebe und Filz aus Vorteilnahme, übersättigtem Konsum und der Gier nach mehr. Da ist durchaus Vorsicht geboten.
      Da gibt es eine Ebene der Macht, so glaube ich, auf der Begriffe wie Empathie, politisches Gewissen, Nation oder Individualität völlig abgekoppelt sind vom eigenen innerlich gespaltenen Ich, wie das einzelne Menschenleben, sofern es nicht der eigenen Familie entspringt.

      Ja, wie brauchen diese Kommunikation – letzten Endes auch analog sozusagen, und die Spiegelung unterschiedlicher Wahrnehmungen und Kompetenzen. Aber ohne Zorn – auch wenn dieser nachvollziehbar ist.
      Und wir brauchen auch DIE Menschen, die uns von der Gesinnung her den Weg bereiten und bereitet haben, auch weil sie z.T. wissen, wie die Spielregeln auf dem Parkett der Mächte sind. DIE Mächte (Als System gesehen), die gegenwärtig um ihre Existenz kämpfen – ohne jegliche Rücksicht auf Verluste.

      Und wir brauchen den Respekt vor dem Individuum – vor dem Menschen ansich. Nur mit dem Wissen um das eigene Potential sind wir fähig, um die Existenz der Identität in unserem Gegenüber zu wissen. Und falls es nicht auf das eigene Leben und den eigenen Tod geht, sollten wir JEDEM menschlichen Potential eine Chance geben.
      Und das geht IMMER nur auf Augenhöhe. Die, die Macht haben verstehen das – und sie nutzen es auch. Und sie nutzen es gegen die, die nicht darum wissen.

      Ich bin auch ein Verweigerer der Macht – niemand steht über mir. Aber ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann. Ich kann sehr wohl mit dem Zimmermannshammer umgehen aber ich könnte kein Haus planen – noch weniger einen Staat aufbauen oder führen. Ich sehe auch keine Berufung, und wenn ich mir die Geschichte anschaue, auch keine Möglichkeit

      Doch ich weiß um MEINE Fähigkeiten, die dazu beitragen können, ein System aufrecht zu erhalten, in dem es sich in Frieden und Wohlstand leben lassen könnte. Mit Euch zusammen. Und auch mit einem Ken Jebsen und mit einem Willy Wimmer. Weil ich intuitiv um Eure Fähigkeiten weiß. Und weil ich weiß, dass wir uns nicht persönlich treffen müssen – nicht nur weil es angesichts unserer Mio-Anzahl an Menschen irgendwann nicht mehr möglich ist. Sondern, weil sich letzten Endes gute und auch wichtge Ideen im Äther unserer Jahrhunderte durchsetzen und im kollektiven Verbund durchaus am Leben erhalten werden können. Daran glaube ich. Und Kommentare wie dieser hier bestärken mich darin noch mehr.

      Die Lösungen im Ganzen werden initiiert durch die individuellen Impulse und Schritte des Einzelen
      Es geht nur im WIR. WIR, als Menschen, sind der Staat.
      Dieses Bewusstsein muss sich verbreiten, muss kommuniziert werden – egal in welcher Form, auch anonym in Blogs… Und natürlich im unmittelbaren Wirkungskreis. Zorn oder Wut hemmt und macht blind – sie betäubt uns für den Moment. Aber sie öffnet auch Möglichkeiten, sie ist die Basis um den nächsten Schritt zu bereiten, sodenn wir bereit sind, unsere eigenen Dämonen in uns zu besiegen.

      Beide Gesprächspartner hier in diesem Talk sind, wie manch andere auch von uns, diesen Weg gegangen – dennoch ist es IHR eigener Weg mit IHREN ganz besonderen Merkmalen als Menschen, die, wie wir ALLE – so wage ich zu behaupten – letztlich nur in Frieden, Wohlstand und in Respekt MIT- und FÜREINANDER leben möchten. Das ist ihr Beitrag.

      Nur DAS kann die Basis von WIR sein…..

    • Zuerst mal – machen Sie mir den Willy Wimmer nicht an! Oder ist das eine neue Art Spaltpilz, den Sie hier verbreiten wollen ?
      Sie sagen, „….Ich soll schuften und intellektuelle Wortführer wollen die schönen Aufgaben absahnen. Das will auch Willy Wimmer…“
      Eigentlich sagt Ihnen keiner, dass Sie schuften sollen. Sie sind es selbst.

      Und Sie schlagen das ja auch vor „…Denn wer nicht an sich und sein tatsächliches soziales Netz glaubt, sondern an den Staat glaubt, egal welchen Beinamen dieser bekommt, der will ja verarscht werden….“
      Also weder Arbeitslager für alle – noch Wichtigtuer mit Krawatten sind eine gute Lösung.

      Das sich das Gesamtbild am Bau seit 1990 hin zu den sogenannten „Groß-Investoren“ gewandelt hat, die ganze Stadtteile mit gleichen Bautypen verschönern, – damit ihre Rendite stimmt -, bekommt jeder mit.
      Bei den Genehmigungsbehörden werden rote Teppiche ausgerollt und Bebauungspläne mehrfach geändert, bis der sogenannte „Groß-Investor“ auch tatsächlich seine Projekte verwirklichen kann. Dass das nachher anders ausgeht liegt an der sogenannten Schuldenbremse und dem Politiker-Glauben, man könne mit ÖPP und sale-and-lease-back sich bis zur nächsten Wahl durchwursteln.
      Übrigens, sogenannte „Groß-Investoren“ haben nichts anderes als eine kreditierende Bank, die sie womöglich mit Krediten großzügig „überversorgt“, mit dem man sich selbst und andere beglückt.
      Der „Krawattenmensch“ steht für die Macht des Kapitals, um Leute in Politik, Baugenehmigungsämtern zu blenden. Nur ist dieses Kapital auf PUMP und nichts anderes als Luft – bits und bytes.
      Bei niedrigen Zinsen ist das auch kein Problem mehr. Je größer der Kredit-Anteil an Fremdkapital, je höher meine Eigenkapital-Rentabilität.
      Es ist das Geldsystem das zum Himmel stinkt, nicht das Handwerk und der Meisterzwang.

  11. Schönes neues Wort: „beschweigen“, also das, was die Mainstreammedien so machen. Die Macht um Acht ist die Macht des Beschweigens. Die Formulierung gefällt mir :o)
    Was KenFM so macht, ist entschweigen. Das ist jetzt meine Wortkreation. Um zu verstehen, warum und wieso und überhaupt, braucht man Kontext. Also vielleicht auch mal den Ken bei dieser selbsternannten Dauerkremlsendung [g] dazu anschauen ;o)
    deutsch.rt.com/tag/ken-jebsen/
    Also dort auf das linke Video klicken, das ist das neue.

    Wir brauchen Information. Keine Helden.
    Es liegt in der Natur des Menschen, sich an Heldengeschichten zu orientieren. Ken.. sieht aus wie aus dem Bilderbuch, ja – leugnen ist zwecklos. Er bringt Information, die es einem ermöglicht, selber zu denken.
    Es gibt da noch einige andere, die z.B. einen Dirk Pohlmann dazu bringen, über Ufos zu reden [bg] sehr interessant übrigens, denn so ein Unfug ist das gar nicht. Das Leben, das Universum, und der ganze Rest. Eine einfache Wahrheit ist diese: Was man nicht machen sollte, ist Krieg.

  12. Super, wie jung und lebendig Herr Wimmer in seinen Gedanken ist. Für mich ist Herr Wimmer ein Phänomen in seiner Untriebigkeit als Autor von unzähligen Büchern und von vielen Vorträgen und Gesprächen. Ein Mann der viel berichten kann aus einem reichhaltigen Leben. Klare Gedankenführung und kein Anzeichen von verhärtetem Denken in einer Zeit in der dies Seltenheitswert hat.

    „Die Gedanken sind frei“ praktiziert durch positiven realpolitischen Prakmatismus. Danke.

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