KenFM im Gespräch mit: Ulrich Gellermann („Die Macht um acht“)

Die Tagesschau ist die erfolgreichste Nachrichtensendung im Deutschen Fernsehen. Meldungen, die es in die Tagesschau geschafft haben, sind relevant oder genauer geben vor relevant zu sein.

Neutral im Sinne von ausgewogen oder unparteiisch ist und war die Tagesschau nie. Das aber konnte den Machern stets egal sein, denn die Quoten sind bis heute extrem hoch und extrem stabil. Damit leistet das Produkt Tagesschau das, was die Erfinder dieser Nachrichtensendung als Ziel vorgaben. Die Massen sollten auf ein neues Feindbild eingeschworen werden. Den Kommunismus. Es ging um variable Konditionierung.

Den Kommunismus als DAS Böse kannten die Deutschen noch von Adolf Hitler. So lag es nahe, die seinerzeit ihm Propaganda-Ministerium geschulten Fachkräfte auch bei der Tagesschau zu beschäftigen. Die DNA der Tagesschau ist die Deutsche Wochenschau, die von 1940 bis 1945 in den Kinos gezeigt wurde, um die Nation auf Linie zu bringen. Die neue Gehirnwäsche begann konkret im Dezember 1952 und war für viele Bürger der BRD lange alternativlos.

Mit dem Internet gibt es längst die Möglichkeit, auch das Nachrichten-Flaggschiff der ARD zu hinterfragen, zu kritisieren und sogar unter Feuer zu nehmen. Und wer tut das? Ulrich Gellermann. Sein Buch „Die Macht um acht“ muss man als Abrechnung mit der Tagesschau bezeichnen, die umso brisanter ist, da Gellermann als langjähriger Mitarbeiter der ARD zwei „Whistleblower“ als Co-Autoren verpflichten konnte. Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer. Beide haben zusammen rund 40 Jahre direkt für oder im Umfeld der Tagesschau ihre Brötchen verdient.

Das Gespräch mit Ulrich Gellermann soll nicht als Rache am ehemaligen Arbeitgeber verstanden werden, sondern als Inanspruchnahme eines Rechts, das jeder hat, der GEZ-Gebühren bezahlen muss. Kritik am gelieferten Produkt. In diesem Fall der Tagesschau.

Es wird Zeit, dass die Tagesschau ihr tägliches Tun deutlich kritischer hinterfragt und sich nicht weiter als Propagandawerkzeug missbrauchen lässt. Wer die Lizenz zum Senden hat, hat eben nicht automatisch die Lizenz zum Töten. Er kann sich auch nicht darauf herausreden, er würde nur umsetzen, was andere ihm befohlen hätten, in den Äther zu pumpen.

Nachrichtenredakteure und Journalisten, die sich nach 1945 immer noch hinter der Ausrede „Befehlskette“ verschanzen, haben in einem öffentlich-rechtlichen Sender einer demokratischen Nation nichts verloren. Sie sollen sich bei der Pressestelle der Bundeswehr oder direkt beim Pentagon bewerben. Hier kann man es ohne ein Rückgrat weit bringen. Bis an die Front.

Inhaltsübersicht:

0:03:06 Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer: Die Rekordhalter bei Programmbeschwerden

0:07:48 Die Tagesschau: Ein Kind alliierter Geheimdienste

0:14:37 15 Minuten Nachrichten für 9 Millionen Deutsche – das tägliche Ritual der Informationsbeschaffung

0:27:29 Woher Nachrichten wirklich kommen

0:41:39 Aus welchen privaten Quellen die Tageschau zusammengestellt wird – Fake-News und Zero-News als Ergebnis

0:59:22 Die Kriegspropaganda der Tagesschau während vergangener und aktueller Kriege

1:09:01 Berichterstattung bei großen politischen Ereignissen und die Reaktionen der Bevölkerung

1:19:15 Copy-Paste-Journalismus: Vorsatz oder Fahrlässigkeit?

1:23:24 Das Potenzial der Tagesschau gegen das Potenzial der Gegenöffentlichkeit

1:31:01 Hoffnung auf eine neue, friedliche Generation ohne Feindbilder

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105 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Ulrich Gellermann („Die Macht um acht“)

  1. Zu hasefuss
    Das ist, denke ich, ein großes Missverständnis, dass hier jemand
    statt öffentlich-rechtlichen Rundfunkt/tv privates Fernsehen und
    privaten Rundfunk will.
    Ist es nicht vielmehr so, dass wir alle GEZ-Gebühren zahlen müssen
    (mein Haushalt zahlt 210,00 € jährlich), wir aber gar nicht gucken
    und hören, weil wir längst ‚abgeschaltet‘ haben.
    Wir möchten, dass die Öffentlich-rechtlichen gute journalistische
    Arbeit machen, m.a.W. ihrem Auftrag gerecht werden,
    und wenn sie nicht mehr wissen wie das geht, müssen
    wir es ihnen halt mal vormachen.

    Zu Stunde 1:22 noch die Bemerkung:
    Ja, der Papst ist relativ unabhängig und hat viele ‚follower‘,
    aber den vollen Wortlaut einer Papstansprache fand ich
    bisher nur im Voltaire Netzwerk.
    Eine 81jährige Bekannte schaut regelmaßig den Vatikansender
    (das hat sie sich einiges kosten, Antennenextras wahr-
    scheinlich), sie mag sich nicht mehr zum Kirchgang
    aufraffen und Messen in Latein gefielen ihr, Ansprachen
    sind wohl untertitelt. Sie fragte mich einmal: „Sag‘ mal,
    was meint der Papst, wenn er sagt, diese Wirtschaftsweise
    tötet?“ Ich sagte ihr, dass ich erst einmal selbst wissen
    will, was genau er gesagt hat, und wolle ihr dann den
    vollen Wortlaut schicken.
    Den zu recherchieren war – wie gesagt – nicht einfach.
    Deshalb bin ich der Meinung, dass auch das Aufklärung
    ist, den ‚followern‘ des Papstes ein Papstwort zu präsentieren.

  2. Ganz nett, Uli Gellermann zu sehen und seinen Worten zu lauschen. Einem Journalisten seines Kalibers sollte jedoch der Lapsus Linguae ‚zumindestens‘ besser nicht unterlaufen. So etwas zieht das Niveau herunter. Er soll sich mal ein Beispiel an Ken nehmen, von dem ich ‚zumindestens‘ zumindest bisher noch nicht hören musste.

    • Ganz nett, Arminius zu hören und seinem grauen Rauschen zu lauschen.
      Außer Ihrem Lapsus cerebrae ist Ihnen aber sonst nichts aufgefallen?
      Zum Beispiel die Kopfschütteleritis (So lang, bis mindestens ein Haar in die Suppe fiel?)

  3. Die Frage an ich über Schulden:

    Jedes Land kann soviel Schulden machen wie es will, wenn es eine eigene Währung hat.
    Auch im Euro Zone kann das, wenn das Vertrag von Maastricht beachtet wird, das sagt das jedes Land im Euro Zone seine eigene Schulden zurückzahlen muss.
    Aber warum ich zahlen muss für Griechisch, Französich oder Italienisch mehr spendieren als das National Einkommen zulässt, das verstehe ich nicht.
    Es war wieder Merkel die Maastricht nicht beachten wollte.
    Die Niederländen haben für Griechenland viele hunderte Milliarden gezahlt, die nie zurûck gezahlt werden, Deutschland noch viel mehr.
    Das Macron mehr Europa will, böse Zungen sagen nur um die Französische Schulden EU Schulden zu machen.
    Das das Niederländische Pension Vermögen, etwa 1500 Milliard, jetzt Brussel gehört, wir fürchten um die nächste Banken Krise zu bezahlen.

  4. Lieber Herr Gellermann,

    Herzlichen Dank für dieses mit vielen Informationen gespickte Gespräch. Die interessengetriebene Manipulation der Information durch die öffentlich-rechtlichen Sender haben Sie plausibel gemacht. Etwas gestört hat mich der Umkehrschluss: Weil die Amerikaner und das Kanzleramt böse sind, ist der Putin automatisch gut. Ich nehme mal an, dass haben Sie nicht so gemeint, aber es hat schon leicht populistisch gerochen „jetzt erzählen ich Euch die wahre Wahrheit“.
    Ich denke, man kann für fundierten Journalismus, gegen den amerikanischen Imperialismus sein, und trotzdem die totalitäre Kleptokratie in Russland schlecht finden.
    Noch etwas aus eigener Betroffenheit: Bei uns in der Schweiz tobt gerade der Abstimmungskampf zur Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Senders, welche von den rechts-nationalistischen Kreisen angestrebt wird. Ich habe bisher die Schweizer Staatsmedien für ähnlich oberflächlich und einseitig gehalten wie sie ARD/ZDF. Nun finde ich mich in der komischen Rolle wieder, die SRG und die obligatorischen Rundfunkgebühren (bei uns „Billag“ genannt) zu verteidigen, weil ein von Privatinteressen gesteuerte Medienlandschaft ich noch gruseliger finde als die zwar weichgespülte, aber immerhin noch an Mindeststandards orientierte SRG. Sonst schauen sie doch mal in Italien oder den USA ins Fernsehen. Ich weiss, dass macht die Sache nicht besser, aber führt zur Frage nach dem halbleeren oder halbvollen Glas. Auch in Deutschland hätte ich zur Zeit grosse Bedenken, die volle Kontrolle über die Rundfunk-Medien dem freien Markt und „dem Volk“ zu übergeben. Es würde wohl noch schlimmer kommen!

    • Ich kann Sie sehr gut verstehen.
      In z.B. Italien, da kann ich gar nichts, mit der Art wie Fernsehen gemacht wird, anfangen.
      Das ist für mich Klamauk.
      Ich habe den Eindruck , dass da Experten am Werk waren, mit dem Ziel, dem Zuschauer das Fernsehen abzugewöhnen.
      Auch wie das Fernsehen der Privaten in Deutschland ihr Programm gestallten ist unerträglich.
      Das sind Werbesendungen die durch Programm- oder Filmfetzen unterbrochen werden.
      Programmplätze der Privaten habe ich ganz nach hinten gelegt das ich beim Umschalten nicht aus versehen auf ihren Programmplatz komme.

    • Das ist ja wirklich raffiniert, was Hasefuss hier macht. Hut ab.
      Als ob es entweder nur öffentlich rechtliche Propgagandmedien geben könnte, oder private Volksverdummungsmedien.
      „mit dem Ziel, dem Zuschauer das Fernsehen abzugewöhnen“, das wäre doch toll. Was da für Zeit für sinnvolle Aktivitäten freiwerden könnte!

      Der dritte Weg besteht für mich im Wegfall der zwangsfinanzierten Propagandamedien (ja, bitte, ungedingt abschaffen!!!)
      und eine Förderung freier Initiativen, basisdemokratisch (Crowdfunding) und freiwillig finanziert, so wie das im Internet der Fall ist und auch bei KenFM.
      Da werden der Wahrheit, der Qualität und der Integrität dann viel eher eine Chance gegeben werden, wenn die Propagandaberieselung wegfiele.

    • Hallo hasefuss,

      da möchte ich widersprechen. Die Masse lässt sich zu Schafen und Arbeitssklaven verdummen. Das passiert mit und ohne öffentliche Medien. Da keine mediale Verbesserung, egal wie es kommt, in Sicht ist, habe ich lieber 300 € mehr im Jahr in der Tasche und das gute Gefühl der Genugtuung, dass diese Volksverräter im öffentlichen Rundfunk, ob dumm oder dreist, zum Hartz IV-Amt müssen um ihre Würde abzugeben. Sollen Sie endlich ihr eigenes Gift trinken.

  5. Wenn mehr Leute hier endlich begreifen würden, dass nicht nur im Medien-und Finanzbereich gelogen wird, sondern buchstäblich ÜBERALL- diese Seuche greift ja auf alles menschliche über- dann könnte ein viel komplexeres und tiefgreifenderes Gesamtbewusstsein entstehen und dann gäbe es eine Chance auf Veränderung und Heilung. Aber so?

  6. Es freut mich, dass Herr Gellermann das „Forum“ der Tagesschau positiv erwähnt – das es allerdings ja seit 2009 nicht mehr gibt. Seitdem gibt es nur noch die stark beschnittene Kommentiermöglichkeit „meta.tagesschau.de“ mit ihren ständigen Schließungen, weil die diensthabende Redaktion gerade anderweitig beschäftigt ist (oder die Meldung älter als acht Stunden ist).
    Die TS hat nach Informationen, die Foristen 2005 bei einem Besuch in HH erhielten, nämlich eine „Selbstverpflichtung“ abgelegt, Kommentare ausschließlich durch die eigene Redaktion zu prüfen. Man steht dort auf dem Standpunkt, Zuschauerkommentare gehörten zum redaktionellen Teil. Deshalb wird auch wird stark zensiert: Wenn etwas den offiziellen Meldungen widerspricht, läuft es tendenziell auch Gefahr, in den Kommentaren nicht vorzukommen.

    Was Gellermann heute an Kommentaren sieht, mag vielleicht noch fundierter sein als anderswo im Mainstream. Es ist aber nur noch ein schwacher Abklatsch dessen, was eigentlich sein könnte, wenn man tatsächlich noch diskutieren und Gedanken sich entwickeln lassen könnte, wie es früher dort einmal der Fall war. Die TS hatte nämlich mal ein richtig gutes und ziemlich freidenkerisches Forum, mit viel und früher Kritik am Neoliberalismus und an Hartz vier. Die „Nachdenkseiten“ z.B. kannten wir dort von Anfang an. Wir diskutierten über 9/11, den Irak-Krieg, ob Bush ein Nazi sei, über „loose change“ etc. zwar ohne ersichtliche Wirkung, aber auch ohne größere Probleme.
    Bis es der Politik zu viel wurde…
    http://web.archive.org/web/20100510125507/http://www.readers-edition.de/2006/08/17/die-tagesschau-und-ihr-forum-kommentar/

    P.S.: Das war übrigens auch schon Gniffke. Frühere Chefredakteure hatten mehr Rückgrat.

  7. Wenn ich mir jetzt folgendes zusammendenke:
    Einmal was hier zu den öffentlich-rechtlichen Sendern zu lesen und hören
    ist und zum zweiten, die Musik-Videos der NachdenkSeiten dieser Woche,
    und mir dazu noch vorstelle, wie die Narren im Karneval z.B. im Ruhrgebiet
    für einen Tag das Zepter im Rathaus – spaßeshalber natürlich nur –
    übernehmen, dann komme ich dazu, mir vorzustellen,
    dass so eine Sender-Übernahme von – sagen wir mal 2 Tagen – pro Jahr, auf
    dem wir senden könnten, was wir wollten,
    eine runde Sache wäre.
    Wir könnten also z.B. senden:
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=2iKso30v3ns
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=RTYBtj0gFcY

    und was nicht alles! – natürlich nicht spaßeshalber.

  8. Hallo,

    Interessantes Interview, es fehlt allerdings immer der entscheidende Schritt nach vorn. Wenn man nie erfährt, wer sich hinter etwas verbirgt, sondern immer nur DIE anonyme Firmenfassade sieht, dann ist doch schon ein bisschen mehr die Luft raus, wenn ich Mausfeld richtig verstanden habe.
    Neben dem militärisch industriellen Komplex gibt es auch noch den Medienkomplex.
    Als Meinungsmacher wird ausnamsweise der Herr Soros kurz erwähnt. Gibt es nur den? Kennen DIE sich? Was verbindet DIE? Treffen DIE sich auch mal? Man soll doch immer hinter DIE Fassade gucken, um sich ein richtiges Bild machen zu können.
    Und wer die Handlanger sind, interessiert mich nicht mehr, das ist eine unendliche Geschichte…findet sich wie immer immer einer.

    Ach so.. und die Rundfunkräte könnte man doch im Losverfahren vergeben, an alle Leute. Wer nicht mitmachen will muss zum Amt gehen und sich abmelden.
    Ne große Schau aufziehen, einmal im Jahr eine Sitzung zu der man erster Klasse abgeholt wird. Sich anhört, dass alles super lief, den dicken Check einsteckt und nach dem guten Essen irgendwann wieder nach Hause gebracht wird, wenn man nicht noch was anderes vor hat. So wie bei den Aufsichtsräten.

    Harald Schmidt hat in einer seiner Sendungen mal das Publikum direkt nach dem befragt, was Sie gut finden.

  9. Die Geschäftsfelder der neoliberalen PR-Medien sind international breit aufgestellt. Beispielsweise erzielt die Holtzbrinck AG Gewinne von ca. 50% in den USA. Kein Wunder, dass in D die Medienhetze trotz rapide sinkender Verkaufszahlen- u. Einschaltquoten einfach weiter geht. Andere Finanzierungsquellen halten die Dauer-PR wohl über Wasser, ein Medien-Boykott ist also zwecklos.
    Wenn also der Staatsauftrag an die Medien – Pluralismus – Ausgewogenheit und Staatsferne – ist, dann ist das ja ein Witz, dass in den Aufsichtsräten Parteigänger sitzen.
    Was sagt das Verfassungsgericht dazu ?
    Natürlich ist die Forderung richtig, dass den Bürgern die Sender zurückgegeben werden müssen. Das wird aber nicht geschehen.

    Wie wäre es – vom Homo – Ökonomikus zu lernen ? Gemeinsam einen „GESCHLOSSENEN FOND“ auflegen, also 20% Eigenkapital einsammeln u. 80% Fremdkapital bei 2% Zins -, mit dem Ziel, sich die Mehrheit eines TV-Senders anzueignen – oder einen neuen Sendeplatz zu realisieren – damit eine Gegenöffentlichkeit zur „Aktuellen Kamera“ entsteht. Denn wir sind tatsächlich eine kleine Info-Blase. Die meisten kennen nur TV und sind vollkommen ahnungslos.
    Wenn aber alle Alternativen ein Plätzchen im „TV-Kanal 8“ haben würden, dann wirds vielleicht was mit einer Gegenöffentlichkeit ?

    • Gute Idee mit der Senderplatz Übernahme, kann man dann leider den Sendeplatz zwecks Quote nicht halten, ist ja daran gekoppelt (mich würde Mal interessieren bei wem so ne Box zur Einschaltquoten Bestimmung steht. Ich kenne keinen) zur Besetzung der Chefsessel im Rundfunkrat hab ich schon mal in diesem Forum einen Link von TP gepostet, ging um HR. Eumann von der SPD. Sehr aufschlussreich.

  10. Verzeihung für zweimal, wenn es nur hierunter steht fürchte ich das Niemand es noch liest.
    Kostete Zeit.

    huhu

    “ Es hat auf Seiten der Deutschen brutale Kriegsverbrechen gegeben, die man nicht dadurch besser macht, wenn man die russischen dagegenrechnet. “

    Leider, wer ist damit angefangen ?
    Ich las zuviele Bücher, auch Russische, um an zu nehmen das Deutsche ohne Anlass damit begonnen.
    V.L. Kondratjev, ‘De schande van Rzjev’, 1997 Amsterdam (Iskupit krovju, Znamka, december 1991
    Das Buch, das Wort Schande ist dasselbe in deutsch und niederländisch, beschreibt wie Russische Offiziere Soldaten behandelten.

    Deutsche Soldaten im Westen benahmen sich fast immer anständig.
    Die zehn oder so Bände der jüdischen Professor Lou de Jong über die Deutsche Besatzung bei uns, ich las sie, erwähen ein Diebstahl, die bestraft wurde.

    Dagegen sind Tagebücher Deutscher Soldaten im Osten voll mit Russische Grausamkeiten.
    Ich nannte schon
    Alfred M. de Zayas, ´Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle, Dokumentation allierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg’ , 1979, 2001, München
    Dann, von Beginn des Krieges an liess Stalin durch nachtliche Fallschirm Sprunge politische Kommissare ab hinter die Deutschen Liniën.
    Was die Partisanen taten war schrecklich, die Deutsche Gegen Massnahmen auch.
    Willi Kubik, ‘Erinnerungen eines Panzerschützen 1941 – 1945, Tagebuchaufzeichnung eines Panzerschützen der Pz. Aufkl. Abt. 13 im Russlandfeldzug’, Würzburg 2006
    Hans-Ulrich Rudel, ´Mein Kriegstagebuch, Aufzeichnungen eines Stukafliegers’, 1983, 2006 Dresden
    Bogdan Musial, ´Sowjetische Partisanen 1941 – 1944, Mythos und Wirklichkeit’, Paderborn 2009
    Otto Weidinger, ´Kameraden bis zum Ende, Das SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“, 1978, 2007, Dresden

    Alexander Dallin, ´Deutsche Herrschaft in Russland 1941 – 1945, Eine Studie über Besatzungspolitik’, Düsseldorf 1958 ( German Rule in Russia 1941 – 1945, A Study of Occupation Politics, New York, 1957)
    Anatomie de SS-Staates Band 2, Martin Broszat: Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933 – 1945, Hans – Adolf Jacobsen : Kommissarbefehl und Massenexekutionen sowjetischer Kriegsgefangener, Helmut Krausnick : Judenverfolgung, 1965, 1967, München
    Hans Buchheim, ‘Anatomie des SS-Staates, Band 1, Die SS – das Herrschaftsinstrument, Befehl und Gehorsam’, 1965, 1967, München
    Martin Broszat, ´Der Staat Hitlers, Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung’, 1969, Wiesbaden 2007
    Catherine Merridale, ´Iwans Krieg, Die Rote Armee 1939- 1945, Augsburg, 2006 (Ivan’s War, The Red Army 1939 – 1945, London 2005)

    Es ist sehr schwierig sich aus entgegengestellte Meinungen ein Bild zu machen was nun die Wahrheit war.
    Broszat und Buchheim schrieben Gutachten für Prozesse gegen Deutsche angebliche Kriegsverbrecher.
    Krausnick auch.
    Merridale ist, oder war, eine Jüdin, nachdem ich das Buch gelesen hatte schreeib ich sie eine kritische Mail, keine Antwort.
    Dallin’s Buch wurde in New York publiziert, nicht die Stadt wo man ein faires Bild über Deutsche in zweiten Weltkrieg erwartet.

    Musial, ein Pole, der arbeitet an ein polnisch-jüdischen Institut in Warschau, traue ich am meisten.
    Er schildert ein nuanziertes Bild.

    Ian Kershaw, ´Hitlers Freunde in England, Lord Londonderry und der Weg in den Krieg’, (Making Friends with Hitler. Lord Londonderry and Britain’s Road to War, 2004, London), München 2005
    Nach lesen dieses Buches schrieb ich der Autor eine sehr kritische Mail, mein Account wurde beëndigt.

    Ich hoffe das sie verstehen das ich sehr zurückhaltend geworden bin über was wahr war.
    Aber mein Eindruck ist das die Wehrmacht sich im allgemeinen anständig benahm, die Partei die die besetzte Gebiete regierte dagegen war sehr gut darin die Bevölkerung, die sich befreit fühlte vom Bolsjewismus, feindlich zu machen gegen Deutsche.
    Dagegen begannen die Russische Grausamkeiten am ersten Tag.

    • Hallo Pieter,
      erstmal Respekt wie ausführlich sie sich auf Deutsch äußern und scheinbar auch der Konservativen in anderen Sprachen mächtig sind. Wo fange ich an? Ich bin im „Osten“ sozialisiert und war fast 18 als die Mauer fiel. Mir wurden die Taten der SS noch tatsächlich vermittelt. Der „Russe“ war unser Bruder und über jeden Zweifel erhaben. Dann erfuhr ich von Hitler / Stalin Packt und von den Verbrechen Stalins. Ich sehe auch die Bombardierung deutscher Städte als Verbrechen. Genauso sehe ich aber auch die Überfälle Hitlers auf West und Osteuropa als Verbrechen. Krieg und vor allem Krieg gegen die Zivilbevölkerung ist immer ein Verbrechen, egal wer sie begeht und welche „Begründung“ er dafür hat.
      Jetzt zum Russlandfeldzug. Ich weiß das Deutschland Russland angegriffen hat (was Stalin vorhatte ist Spekulation bzw. ist die Invasion nicht erfolgt) Ich frage jetzt Mal logisch, wer ist als erstes bis kurz vor Moskau vorgerückt und hat die Gebiete „gesäubert“? Ich denke das war nicht der Russe. Deshalb ist es nicht schlüssig, das die Russen mit den Gräueltaten angefangen haben. Leider gibt es nur noch wenige Zeitzeugen und die meisten haben zu ihren Taten bis zum Tod geschwiegen. Sicher war der „normale Landser“ nicht das personifizierte Böse. Das waren nur die Bauern in einem dreckigen Schachspiel. Die wirklich ideologisch gesteuerten waren das große Übel und davon gab es leider jede Menge. Deshalb habe ich ein Problem damit die Gesamtheit der deutschen Soldaten zu heroisieren.
      Mein Traum wäre, stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin, auf allen Seiten.

    • Sie verstehen nicht was Versailles war, es musste die endgültige Vernichtung Deutschland’s sein.
      Ludendorff wusste das sehr gut.
      Viele Historiker sehen heute Versailles als das dummste und schlechteste was Politiker machten.
      Hitler wollte das Deutschland von bevor 1914 wiederherstellen.
      Um das zu erreichen musste er gegen fast die ganze Welt streiten.
      Churchill gab das zu ‚mann muss die ganze Periode 1914 1945 sehen als ein langer Krieg‘.
      Ein Krieg die England verloren hat, und Deutschland gewonnen, wie wir heute sehen.

      Viele willen das natürlich nicht wahr haben, aber die Polen wollten Krieg, genau wie Stalin.
      Ich habe mich lange gefragt warum Polen seine Neutralität aufgab, bis ich es fand: alle Polnische Teilungen geschahen nachdem Polen in ein Konflikt neutral geblieben war.
      1939 war Polen überzeugt das bei ein deutscher Angriff das Hitler Regime in wenigen Tagen zusammen stürtze, und das Polnische Truppen Berlin bei Polen bringen konnten.
      Es gab auch ein Plan B, als das fehlte, dann sollte Polen nach dem Krieg durch die Gewinner grösser gemacht werden.

      Hitler’s grosse Unwissenheit über Diplomatie war sein Untergang, und die vorläufige Untergang’s Deutschland.
      Von Ribbentrop hatte ihn versichert das das durch Hitler bewunderte Britische Reich kein Krieg führen wollte, er unterschätzte die Macht des internationalen Judentums, und das Kriegspotential der USA.
      Die Angriff auf Frankreich hatte als Ziel die Briten zu Frieden zu zwingen, darum konnte das Britische Heer bei Dünkirchen gerettet werden.

      Das Stalin angreifen wollte ist keine Spekulation, Musial fand das in russische Archive, die einige Jahre zugänglich waren.
      Es passt auch in die Roosevelt Stalin zusammenarbeit, die schon 1933 begann, wie Bullitt zugab, viel später.

      Heroisieren, in fast alle Bücher findet mann das Deutsche sehr gute Soldaten waren, Ursprung des Begriffs ‚militarismus‘, nach meiner Meinung.
      Kriege führen ist Organisation.

      Das auch deutsche Soldaten keine Heiligen waren findet mann schon bei Ludendorff, nicht immer gab es genügend Männerzucht.

      David Sinclair, ‘Hall of Mirrors’, London, 2001
      Erich Ludendorff, ‚Meine Kriegserinnerungen 1914 = 1918‘, Berlin, 1918
      Comte Jean Szembek, Ancien sous-secrétaire d’État aux Affaires étrangères de Pologne, ‘Journal, 1933 – 1939’, Paris 1952
      Simon Newman, ´March 1939, The British guarantee to Poland, A study in the continuity of British Foreign Policy’, 1976, Oxford
      Jean-Noël Jeanneney, ‚Francois de Wendel en République, L’Argent et le Pouvoir 1914-1940, Paris 1976
      Heinz Guderian, ‘Panzer Leader’, London 2000, 1952
      Bogdan Musial, ‘Kampfplatz Deutschland, Stalins Kriegspläne gegen den Westen’, Berlin 2008
      Richard Overy, ‘Why the allies won’, New York, London, 1995
      Franz Kurowski, ‚Balkenkreuz und Roter Stern, Der Luftkrieg über Russland 1941 – 1944‘, 1984, Friedberg

      Das letzte Buch beschreibt auch wie die technische Zusammenarbeit mit der USSR für Krieg, spezial Flugzeugtechnik, schon 1933 begann.

  11. http://politiek.tpo.nl/2018/01/26/econoom-malcolm-schauf-angela-merkel-is-duitslands-grootste-probleem/

    Merkel Deutschland’s grössten Problem.

    “Natuurlijk is het geweldig om niet alleen in natiestaten te denken. Maar je moet de economie daarvan scheiden. De EU was vanaf het begin een verkeerde constructie. Veel economen hebben daar ook kritiek op. Landen met een te hoge schuldenlast zoals Griekenland of Italië hebben geen prikkel om te hervormen als ze weten dat ze toch het ontbrekende geld zullen krijgen.”

    Natürlich ist es gut nicht nur in Nationalstaaten zu denken.
    Aber mann muss die Wirtschaft davon absondern.
    Die EU, von Anfang ab eine Fehlkonstruktion.
    Länder wie Griechenland und Italien ändern nicht, sie wissen das sie Geld umsonst bekommen.

    “Waarom pleit Macron zo voor verdere communautarisering? Omdat de schulden van Frankrijk blijven stijgen. Frankrijk heeft binnenkort veel geld nodig. Veel zakenmensen en economen die ik in het buitenland spreek, zien Duitsland als een stom schaap. Niemand kan begrijpen waarom de Duitsers instemmen met deze Europese communautarisering van de schulden.”

    Warum will Macon mehr Europa, um die Französische Schulden, die immer grösser werden, EU Schulden zu machen.
    Niemand versteht warum Deutschland so dumm ist das zu akzeptieren.

    • Ich möchte Sie mal fragen, warum sie Schulden an sich, für etwas so schlechtes halten?
      Macht es für Sie einen Unterschied, welches Land Schulden macht?
      Oder ist der Grund Schulden zu machen das Primäre?
      Also gibt es gute und schlechte Schulden?

  12. Ganz am Ende der Tagesschau vom 24.1. kam ein Hinweis auf die Tagesthemen von
    22h15: „Klimakiller Kondensstreifen? Forscher der Nasa testen alternative Kraftstoffe“.

    Das mächtigste Propagandamedium in Deutschland hat sich mal wieder ein echtes Husarenstückchen geleistet. Da sich die Chemtrails am Himmel offenbar nicht mehr verleugnen lassen, und immer mehr Menschen sich fragen, was da wohl am Himmel vor sich gehe (neben den glücklicherweise immer mehr Werdenden, die durch das Internet ganz genau erfahren haben, was da vor sich geht), treten die Hofberichterstatter jetzt die Flucht nach vorne an. Der Zynismus, die Menschenverachtung und die Verhöhnung, die in solch einem Handeln liegen, lassen sich nur noch schwer überbieten:

    Tagesthemen 24.1.2018 – Moderationstext in Auszügen –ab Minute 20:42
    http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=49448118

    „Wenn der blaue Himmel mal wieder weiß gestreift ist, freuen sich die meisten von uns wohl über die moderne Kunst hoch droben und ganz Findige erahnen sogar, das Wetter könnte demnächst schlechter werden, weil feuchtere Luft die weißen Bänder so lange leben läßt.“

    Muß man das wirklich noch kommentieren? Die giftigen Aerosole, die am Himmel ausgebracht werden und die Erde, die Menschen, die Tiere und die gesamte Natur immer mehr vergiften, werden zu modernen Kunstwerken erklärt. Und die ganz Schlauen unter uns, wissen: aha, morgen wird das Wetter schlecht!!! Ei tei tei.
    Außerdem ist natürlich die Luftfeuchtigkeit die Ursache dafür, daß diese Streifen sich nicht mehr auflösen, im Gegensatz zu vor noch wenigen Jahren, wo sich die echten, also normalen Kondensstreifen meist ganz schnell wieder aufgelöst haben. Ursache sind also nicht etwa die chemischen Zusätze, die dem Benzin beigemischt werden oder ganz frech sogar direkt von Militärmaschinen ausgebracht werden, und erwiesenermaßen der militärischen Agenda folgen, das Wetter bis 2025 unter Kontrolle zu bekommen und also als Kriegswaffe gegen andere einsetzen zu können.
    Nein, das ist es nicht. Es ist also alles so wie immer und alles gut. Schlaft weiter, Ihr dämlichen Schafe.

    „Die Kondensstreifen, die Flugzeuge hinter sich herziehen sind aber nicht nur poetisches Gewölk, das den Himmel bemalt, sondern offenbar auch eine ernste Gefahr für das Weltklima.“
    Hört, hört. Eine ernste Gefahr? Is nich wahr!!!

    „ Wissenschaftler wollen nun herausfinden, ob verschiedene Kerosinmischungen die Abgase sauberer machen und damit weniger Kondensstreifen erzeugen.“
    Ha.
    Was für eine grandiose Inszenierung. Da kommen jetzt eigens die Geo-Ingenieure aus den USA eingeflogen, um eine Show abzuziehen, bei der es darum gehen soll, die WAHREN Ursachen für diese Vernebelung am Himmel herauszufinden? Durch Beimischung von Bioöl?

    „…. kommt eigens aus Amerika auf die Airbase Ramstein Rheinland Pfalz geflogen, um dann einem anderen Flugzeug hinterher zu fliegen. Ziel des ganzen, die Luft sauberer machen.“

    Hier ist vermutlich der, neben einem anderen Satz, einzig wahre Gehalt dieses unverschämten Schmierentheaterstückes auszumachen: es hat mit Ramstein zu tun. Was da (nicht nur am Himmel) vor sich geht, läßt sich tatsächlich zum Militär zurückverfolgen und also auch zur Airbase Ramstein.

    „…. eintreffen soll das Ende von Kondensstreifen, denn sie bestehen vor allem aus Rußpartikeln aus Flugzeugen. Die Rußpartikel vereisen in sehr feuchtkalten Flughöhen und können so zu Eiswolken werden.“

    Ein platte Lüge. Eiswolken als Ergebnis unmanipulierter Kondensstreifen gibt es nicht. Wohl aber die von den metallischen Aerosolen angezogenen Vernebelungen am Himmel, die jeder, der Augen im Kopf hat, eindeutig identifizieren und von den Wirkungen normaler Kondensstreifen leicht unterscheiden kann.

    „Die von der Erde kommende Wärme steigt nach oben, zieht nicht ab. Jeder Kondensstreifen ein kleiner Treibhauseffekt.“

    Und immer wieder die CO2-Lüge und der Treibhauseffekt. Für wie dämlich muß man die Menschen halten, so etwas permanent zu wiederholen?
    „Einer früheren Studie zufolge liegen zeitweise 10 % Europas unter diesen Eiswolken.“
    Na, da hat sich ja ein physikalisches Wunder am Himmel ereignet. Eiswolken, die 10% von Europa bedecken?
    Was für ein absurder Mist.
    Und noch nicht einmal die Zahl stimmt.
    Es sind immer wieder so zwischen 60 und 90% des Himmels, die über Europa’s Festland von den Folgen der Chemtrails verschleiert werden. Und weltweit vor allem da, wo die NATO aktiv ist bzw. Überflugsrechte ergaunert hat.
    Wann gab es zuletzt mal noch Sonne und blauen Himmel?

    „Die Forscher vermuten, das erwärme die Erde mehr als der gesamte CO2-Ausstoß im Flugverkehr. Was da oben helfen könnte, wächst da unten auf der Wiese, das Öl des Leindotters. Beispielhaft für neue Treibstoffe wurde es für die Versuchsflüge dem Kerosin beigemischt. Wieviel davon verringert die Bildung von Kondensstreifen? Dafür brauche es die aufwendigen Testflüge.

    Die NASA versucht eine Richtung einzuschlagen, die gut durchdacht ist.“

    Und noch eine zweite unfreiwillig wahrhaftige Aussage: die Strategie, die hier schamlos in der Öffentlichkeit vollzogen wird, dürfte in der Tat sehr gut durchdacht sein.

    „Bis nächste Woche zieht die deutsch-amerikanische Flugpartnerschaft ihre Kreise. Anschließend werden über Wochen die Ergebnisse ausgewertet. Dann wird erwiesen sein, ob man mit Biosprit an Bord klimafreundlich fliegen kann.“

    Also wenn das nicht Anlaß für eine Programmbeschwerde ist, dann weiß ich auch nicht.

    • Jetzt wird auf die Dauerlüge von wegen Kondensstreifen also nochmal eine draufgepappt. Wir werden mit aller erdenklichen Gewalt aus der Welt hinausgelogen. Es ist alles nur noch 9/11.

    • Ob das untergeht, liegt an uns, meine ich. Gleichgesinnte suchen, populär machen, mit Menschen sprechen.
      Und dann so hilfreiche Initiativen wie die ständige Publikumskonferenz:
      http://forum.publikumskonferenz.de/viewforum.php?f=30
      Am ehesten erreiche ich persönlich übrigens ganz einfache Menschen, also nicht die Hochgebildeten. Denen muß man nur einen Flyer in die Hand drücken und nach oben zeigen, am besten dann, wenn gerade versucht wird, einen völlig offenen Himmel metallisch zu versiegeln. (Buchempfehlung: Die Sonnendiebe, von Cara St. Louis
      http://bewusst.tv/sonnendiebe/ )
      Die unverbildete Intelligenz fragt dann sofort: Was kann man da tun?
      Weitersagen, und zwar so vielen wie möglich!!!!!

      @KenFm und Community

      Wo auf Eurem Forum doch immer wieder von Revolution die Rede ist, von einer notwendigen Änderung der Verhältnisse und einer Neuverteilung der Reichtümer dieser Erde – – – wieso nutzt Ihr nicht das vermutlich eindrücklichste Thema dazu, den Menschen klar zu machen, wie sehr sie belogen und betrogen werden; ja sogar vergiftet? – und dann lügen Ihnen die Politiker und ihre Medien ins gesicht: Ach, das sind nur Kondensstreifen.
      Warum nutzt Ihr diesen Hebel nicht?
      Er steht doch überall und jedem zur Verfügung!
      Eure Regierungen lassen Euch vergiften!
      Wenn das mal ins kollektive Bewußtsein einsickern würde, dann müßten die Menschen doch in Gang kommen, oder nicht?
      Gibt es ein Thema, an dem sich deutlicher vor Augen führen ließe, was mit uns gemacht wird?
      Der Betrug spielt sich jeden Tag am Himmel ab. Leute, ihr werdet vergiftet! Eure Babies und Kinder, die Erde und die Tiere, alles wird vergiftet. Und diejenigen, die Ihr gewählt habt, machen da einfach so mit.
      Bessere Argumente kann man doch gar nicht finden,

    • Noch deutlicher: es geht hier um den Menschen, also jene, die auf KenFm immer wieder als Zielgruppe angesprochen werden. Die Chemtrails betreffen jeden. Sie finden über den Wohnungen und Häusern von uns allen statt. Sie vergiften die Atemluft von Männern genauso wie die von Frauen, sie vergiften Jung und Alt, jede Generation ist betroffen. Sie vergiften Linke und Rechte, Konserative und Progressive gleichermaßen. Sie machen Ärzte, Doktoren und Professoren krank genauso wie deren Patienten. Selbstständige sind genauso betroffen wie Angestellte und Hilfsarbeiter. Akademiker und Intellektuelle genauso wie einfache und ungebildete Menschen, Wissenschaftler genauso wie Künstler, Atheisten wie Gläubige, Kopfmenschen ebenso wie gefühlsbetonte Menschen, Einwanderer und Flüchtlinge genauso wie Einheimische und solche, die schon länger hier wohnen.
      Die Chemtrails betreffen jeden, ob reich oder arm, links oder rechts, oben oder unten.
      Warum wird dieser Hebel also nicht genutzt? Ich sehe darin eine riesige Chance.

      Denn die Zielgruppe ist und bleibt: der Mensch

    • Die Menschheit droht, an der Lüge zu ersticken. Deshalb ist jetzt nichts wichtiger als unsere gegenseitige Aufrichtigkeit und Selbstkontrolle.

    • Ganz meine Meinung. Das Ersticken (an der Lüge) droht nicht nur metaphorisch, sondern ganz real. Ebenso wie die Vernebelung am Himmel immer mehr auch die Geister vernebelt und ein klares, objektives Denken unmöglich macht.
      Ich hätte noch schreiben können: die Chemtrails betreffen Marxisten und Kapitalisten gleichermaßen, Muslime und Christen, Materialisten und Idealisten, Hellhäutige und Dunkelhäutige, Veganer und Fleischessser, Mensch und Tier.
      Einfach das ganze Leben auf der Erde.
      Jemand anders schrieb vor kurzem sehr treffend: wir stehen einem neuen Holocaust gegenüber. Sehe ich auch so. Und er richtet sich gegen das Leben nicht mehr in einer besonderen Ethnie oder Religion, sondern gegen das Leben in JEDER FORM.

      Werden wir auch diesmal so tun, als wüßten wir von nichts?

    • Ich vermute das schon lange, dass das Dritte Reich nur eine Vorübung für die ganze Menschheit gewesen sein könnte. Es war für viele zwar ein Warnschuss, aber längst nicht für alle und es wurde von der gesamten Menschheit mitnichten wirklich aufgearbeitet. Genauso wenig, wie die Stimmen der großen Warner dieser Welt, wie auch die des Jesus von Nazareth von allen gehört wurden. Gewalt in allen ihren Ausformungen hat sich in der Menge unbeirrt immer noch weiter entwickelt und raffiniert. Die Lüge ist ja nur die tückische Verkleidung der nackten, blutigen Gewalt.
      Roman Polanski hat es am Ende seines Films „Tanz der Vampire“ schaurig- romantisch methaphorisch dargestellt. Die Schöne wurde zwar zuletzt noch gerettet , war aber schon von Graf Dracula gebissen und somit selbst zum Vampir geworden. Am Ende hört man zu dem Trappeln der Pferdekutsche, auf der sie flieht eine Stimme, die sagt: „…und so breitete sich das Böse aus über die ganze Welt ….“
      Der kleine polnische Judenjunge Polanski konnte damals aus einem Konzentrationslager flüchten.

    • @ Rayo
      Danke für die weiteren Links.
      Für mich als naturwissenschaftlich-technischen Komplett-Laien bleibt wirklich nur dieser naive Blick zum Himmel und dass das nicht „normal“/wie früher ist. Und dass ich „denen“ mittlerweile alles zutrauen muss.
      Die Metereologen(!) in unserem Bekanntenkreis beissen da in keinster Weise an. Für die ist die Welt/der Himmel in Ordnung.

      Einen schönen Tag (trotz allem)
      🙂

    • „Gewalt in allen ihren Ausformungen hat sich in der Menge unbeirrt immer noch weiter entwickelt und raffiniert. Die Lüge ist ja nur die tückische Verkleidung der nackten, blutigen Gewalt.“

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Die Gewalt wird immer raffinierter verschleiert. (glückliche Kühe, Biofleisch etc.) Nur so ein Gedanke: „raffinierter“ Zucker.

      Aber das soll nicht ablenken: jeder ist gefragt. Es geht um die Gesundheit und es geht um das Fortbestehen unserer Lebensgrundlagen.

      Also, jeder, der das hier liest: Was tust Du dagegen? Was tun Sie dagegen? Werden Sie wegschauen oder lieber sich weiterhin mit politischem Differenzieren und Analysieren bis ins Nimmerland hinein beschäftigen, oder wollen Sie ins JETZT kommen, und sich dem stellen, was jetzt, genau jetzt, über ihrem Kopf vor sich geht und Sie krank macht?

      Wenn die ausgetauscht würden, die das decken, die da mitwirken, mitlügen, mitverschleieren, mitverdienen, ja, die sogar gegen die Offenlegung dieser Verheerung anschreiben – wenn die alle weg wären, dann gäbe es Raum für eine ganz neue Generation von Politikern.

      Florian Kirner sagte in einer der Positionen-Sendungen (ich glaube, es war Nr. 10) mal ganz schlicht und direkt: „Die müssen weg!“
      Und ich glaube, so einfach ist es tatsächlich. Die müssen weg! Das muß aufhören! Die müssen weg!

    • Liebe Sylvia,
      was glauben Sie woran könnte das liegen?: „Die Metereologen(!) in unserem Bekanntenkreis beissen da in keinster Weise an. Für die ist die Welt/der Himmel in Ordnung.“

      Wie können Wissenschaftler, die in der Materie bewandert sind, alles in Ordnung finden?

      Vielleicht ist ja wirklich inzwischen der naive, unvoreingenommene Laienblick das einzige, was uns aus unseren Verkrustungen herausholen kann?

    • Ich bitte um nur 12 Minuten Eurer/Ihrer Zeit!
      https://www.youtube.com/watch?v=uN9xLiTtHUg

      Es scheinen also nicht mal nur die sichtbaren Trails und Wolken zu sein, die uns vergiften, sondern sogar für das menschliche Auge unsichtbare; hier: tonnenweise Düppel.
      Doku ZDF, Geisterwolken. Aus einer Zeit, wo so etwas noch gesendet werden durfte.

    • „Der Eid zur Kernverfassung des Bundesstaat Deutschland vom 04.04.2016 LIVE Mitschnitt vom 16 07 2017 Verfassunggebende Versammlung Ich schwöre mit der Kraft meines Herzens, meines schöpferischen Geistes und im Einklang mit meiner fühlenden Seele, die Inhalte der Kernverfassung des föderalen Bundesstaat Deutschland vom 4. April 2016 zu achten und zu schützen, sowie für die Deutschen Völker, welche zu einem Volk vereint sind, mit Treue und Hingabe zu wirken und jedem deutschen Menschen das Recht seines Erhaltes, seiner Freiheit und seines Gedeihens in friedlicher Gemeinschaft mit allen anderen Wesen, den Tieren und der gesamten Erde zu garantieren und zu respektieren, wie den Erhalt seiner unauslöslichen und unveräußerlichen juristischen Rechte, die er von seinen Vorfahren bis heute und für alle nachfolgenden Zeiten geerbt hat, uneingeschränkt zu achten. https://youtu.be/pekTU5P0RGQ

      https://www.youtube.com/watch?v=IXVymclbib4

  13. Huhu! sagt:
    **“Das mit dem Volkseigentum ist ein sehr interessanter Punkt. Das gab es ja auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.“**

    Huhu Huhu!

    Das ist wie mit der Telefonzelle. Sag heute mal einem jugendlichen das früher in vielen Straßen eine Kabine mit einem Telefon drinnen standen…

    Wenn Du über 50 jährige BRD ler nach Volkseigentum fragst, werden sie dir alle sagen das es das früher gab und sie selbst die Politiker damals für die Verscherbelung des Volkseigentumes verflucht haben.

    Da gehörten so kleinere Firmen wie die Deutsche Post und die Deutsche Bahn dem Volk.
    Warum? Na weil wir Volk das nicht nur bezahlt haben, wir haben es auch aufgebaut und groß gemacht.

    Die Verkäufe wurden regelmäßig mit DEM VOLKSVERBLÖDUNGSARGUMENT – dem verblödesten verblödeten Argument schlechthin – „argumentiert“ – das da lautete:

    Private können diese Firmen besser führen, ausbauen usw, sie können schlicht all das BESSER UND BILLIGER machen, was der Staat – dem dies alles gehörte – eben nicht so könne. Warum auch immer, wahrscheinlich wegen Ägypten.

    Was dem Staat gehörte, wurde nun an der Staat verscherbelt. Wie?

    Der Staat IST DAS VOLK – nicht die Regierung. Und die Menschen die in den Firmen arbeiteten und arbeiten, wie auch die Firmeninhaber, sind eben das Volk.

    Das bedeutet, die Firmen die das Volk bezahlt hatte, aufgebaut hat, groß gemacht hat, gingen nun vom gesamten Volk/Staat, in die Hände eines minimalen Teil des Volkes/Staates. Und diese wenigen Hände machten und machen es dann nicht besser und billiger, sie machen es WESENTLICH TEURER UND WESENTLICH SCHLECHTER. Das ist schon die ganze Story.

    Geschichte wiederholt sich IMMER und immer und immer wieder. Die Geschichte von gestern, vorgestern, Jahrzehnten, Jahrhunderten wiederholt sich ständig. Es sind nur die Protagonisten, die andere sind. Und auch die ändern sich nicht, sind wie ihre Geschichtsvorgänger – sie haben nur andere Namen.

    Ich weiß noch was los war, als zum ersten mal der Spruch „Geschichte wiedrholt sich nicht“ aufkam.

    Man hörte es wirklich auf allen Kanälen, im gesamten Blätterwald, aus jedem Politiker-Lügenmaul.
    Nach kurzer Zeit plapperte das gesamte Volk diesen Dümmstspruch nach. Das ganze Volk?. Nein, da war ein kleines Dorf…

    Und das schlimmste ist, es dauert immer Jahre und oft Jahrzehnte, bis diese Idiotie wieder raus ist aus dem Volksgeist. In der Zeit beschäftigt sich alles IMMER UND IMMER UND IMMER wieder damit, während jene die diesen Schwachsin in die Welt gesetzt haben sich eins ins Fäustchen lachen und profitieren.

    Ein Extrembeispiel ist dies Nichtwählerdiskriminierung. Der Nichtwähler war – und ist es bis heute teilweise – für alles verantwortlich, an allem Schuld, er war der Teufel, ein Idiot und und und.

    Da wurden mathematische Formeln kreiert und Rechnungen aufgestellt, das sich der Himmel bog.
    Wer nicht wählt, WÄHLT AUTOMATISCH RECHTS – hieß es. Andere sagten, wer nicht wählt wählt links.
    Dann hieß es wer nicht wählt, stärkt die Rechten, die Linken, die die noch gar nicht da sind und überhaupt…

    Ich brauchte als Logiker damals als dieser Schwachsinn verbreitet wurde – wiederum in ALLEN Medien und als JEDEM Politiker-Lügenmaul – weit weniger als eine Minute diese Lüge zu erkennen. Und dafür musste ich nicht mal Mathematik bemühen.

    Logisch ist nämlich, wer nicht wählt, der wählt schlicht gar nichts. Er ist einfach NEUTRAL. Und damit stärkt er auch niemanden, ebenso schwächt er nichts und niemand. Er ist schlicht nicht da, nicht vorhanden. Und nun doch ein klein wenig (unterste) Mathematik.
    Am Ende jeder Wahl stehen IMMER 100% Wähler – egal ob, oder wieviele, oder wie wenige nicht gewählt haben.
    Damit ist schon – logischerweise – alles gesagt.

    Es ist mit ALLEM so. Es wird irgend etwas „von Oben“ in die Welt gesetzt und schwupps ist das Volk damit beschäftigt – über Jahre und Jahrzehnte. Eben auch und gerade die alternativen Medien. Man schmeißt ihnen soviele Stöckchen hin, das sie nur noch damit beschäftigt sind Stöckchen zu holen, über sie zu springen, sie zu zernagen.

    Das ist schon alles…

    • Und das geht in die Geschichte als der größte Zaubertrick der Menschheit:
      „Wie beraubt man einen Menschen, sowohl dessen geistigen sowie materiellen Errungenschaften, als auch dessen Identität sowie Würde, das sogar mit dessen Hilfe?“

      Oder wie war das nochmal: „Wir erschaffen unsere eigenen Realitäten. Während andere diese studieren, haben wir schon Weitere geschaffen, die wiederum nur studiert werden können…“ oder so ähnlich.

      Das ist wirklich ein Trauerspiel.

    • Hallo König Ordnung,
      der kleine Unterschied zur BRD ist, das eine komplette Wirtschaft (dazu gehörte ja auch Grund und Boden, Immobilien, Rücklagen, Versicherungen, Banken…) von Volkseigentum in Privateigentum umgewandelt wurden. Wir sprechen nicht von Wirtschaftlichkeit, das ist ein andere Geschichte (wobei die direkte Umstellung auf DM und der Löhne, sowie das Finanzsystem der DDR berücksichtigt werden müssen).
      Das ist alles der heilige Markt. Damit wurde ja die Privatisierung von Wohnungsgenossenschaften, Stadtwerken, des Gesundheitssystems…. „begründet“. Das einzige Ziel ist die Enteignung der Gesellschaft zu Gunsten einiger weniger. Das Problem an der ganzen Sache ist, das diejenigen die das beschließen dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden können, denn sie legitimieren ihr eigenes Vorgehen mit Gesetzen die sie selbst schaffen. Selbst wenn das oberste Gremium die Gesetze bemängelt, wird auf Zeit gespielt und Ausgesessen.

    • Huhu Huhu!

      Der eigentliche Unterschied ist die Geschwindigkeit der Raubzüge. Die Wiedervereinigung war eine günstige und passende Gelegenheit für die Raubritter geballt zuzuschlagen.

  14. Hübsches Interview.
    Auf weiten Strecken aber nicht viel anders gespickt mit Propaganda oder Meinungsmache wie die Tagesschau oder Klagemauer.tv

    Und Falschinformationen sind auch noch drin. Also bitte vor Veröffentlichung nochmal ansehen und Fehler wenigstens per Einblendung korrigieren. Es gibt vllt. keinen Platz aber eine Straße für Rudi.

    • Oder einfach genauer hinhören. Es ging um das Gedenken von Ohnesorg. So wenn Sie jetzt diesen Kontext haben, stelle ich Ihnen die Frage, gibt es einen Platz oder Straße für Ohnesorg?

  15. Ulrich Gellermann sagt wir müssen uns die ÖR Sendeanstalten zurückholen, es seien unsere Sendeanstalten.

    Da hat der Herr natürlich vollkommen Recht. Ich nehme mal an, das Herr Gellermann sehr wohl weiß das das nicht machbar ist. Zumindest weiß Ulrich Gellermann nicht WIE, denn es gibt keinen Vorschlag – oder doch? Selbst wenn, ist kaum vorstellbar, das sich Auswahl und Qualität der Sendungen maßgeblich ändern würden.

    Und da wären ja noch ein paar Kleinigkeiten die ohne Wenn und Aber uns, dem Volk gehören. Früher sagte man Volkseigentum. Das Wort scheint gar nicht mehr zu existieren, ist irgendwie verschwunden, veraltet, obsolet, uninteressant, unwichtig, ein Pfuiwort und wahrscheinlich politisch höchst unkorrekt.

    Wir sollten mal eine Liste fertigen, was alles Volkseigentum ist, war und wieder zurückgegeben werden müsste.
    Ich denke die Liste würde irre lang und bliebe unvollständig. Deshalb muß die Frage des Volkseigentumes anderes gestellt werden. Was gehört nicht dem Volk? Aufeinmal wird die Liste ganz kurz, überschaubar und vor allem auch gut nachvollziehbar.

    Hier ein interessantes Interview mit Dirk Müller (Mr. Dax). Er sagt frei heraus wie unser politisch System funktioniert und wie es benannt werden muß – Kleptokratie.
    youtube.com/watch?v=ADsP_VigXJI

    Das ist genau das was seit Jahrzehnten passiert. Das Volk wird bestohlen, um die Früchte seiner Arbeit gebracht. Da geht es nicht nur um das Offensichtliche, also um die sogennannten PPP Korruptions und Diebstahlprojekte (Public-private-Partnership usw, also laut Duden die „Zusammenarbeit von Staat und Privatwirtschaft bei einem bestimmten Projekt“), es geht um zigtausende Korruptionsprojekte JEDES JAHR – die allesamt als solche DEUTLICH ERKENNBAR sind – mit einem Schaden für das Volk in HOHER dreistelliger MILLIARDEN-Summe.
    Diese generell völlig sinnfreien Projekte – die nicht selten überdies [großen] Schaden anrichten – dienen IMMER dazu Einzelpersonen und Firmen, Geld, das dem Volk gehört, zukommen zu lassen.

    Diese PPP Korruptions und Volksbetrugsgeschäfte, sind AUSNAHMSLOS wesentlich teurer als wenn der Staat – also wir Volk, NICHT DIE REGIERUNG!! – sein Eigentum behalten hätte, sich selbst drum kümmert, finanziert und Verwaltet. Und nicht nur das. Ebenso GENERELL sinkt die Qualität – der von den Regierungsverbrechern an die privaten Verbrecher übereigneten Aufgaben und Sachwerte/Volkseigentum – DRASTISCH. Natürlich bei gleichzeitig exorbitanter Teuerungsrate, für die dann wir Volk über Jahrzehte aufkommen müssen

    KORRUPRTION UND VERBRECHEN MÜSSEN SICH GANZ BESONDERS LOHNEN, WENN SIE VON DER REGIERUNG ANGEORDNET UND EINGEFÄDELT WERDEN !

    Das alles ist nicht nur zurückzuholen und diese Korruptionsgeschäfte müssen natürlich KOMPLETT EINGESTELLT WERDEN.

    Es gibt nur eine Möglichkeit das auf friedlichen Wege zu erreichen. Aber die sagt uns Ulrich Gellermann leider nicht…

    • ÖR Sendeanstalten zurückholen – ein schöner Vorschlag.
      Ich glaube, es müsste erst mal die Zusammensetzung der Rundfunkrates hinterfragt und geändert werden.
      Eine Wahl des Intendanten der Sendeanstalten durch „die zur Kasse gebetenen“ wäre bestimmt sinnvoll.
      Den Weg dahin und wie man das umsetzen könnte – dafür fehlt mir die Phantasie.
      Es gibt Bestrebungen in der Schweiz die ÖR-Sendeanstalten durch Volksentscheid abzuschaffen.
      Das hallte ich nicht für sinnvoll.

    • Das mit dem Volkseigentum ist ein sehr interessanter Punkt. Das gab es ja auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Wurde aber geschickt mit dem Einheitsvertrag gelöst. Danach wurde das so genannte Staatseigentum über die Treuhand „günstig“ an private Investoren (ich denke da immer an die symbolische 1 DM) veräußert. Ich verweise hierbei immer gerne an die Reportage des ÖR! “ Raubzug Deutsche Einheit“. Mich würde interessieren ob die Verantwortlichen nochmal eine Reportage für den ÖR machen durften.
      Zum Thema Rundfunkrat und Besetzung der „Posten“ erinnere ich nur an die Kausa „Eumann“. Hierzu ein Link zu tp

      https://www.heise.de/tp/features/Gratulationswelle-fuer-Marc-Jan-Eumann-3911135.html

    • Moin.

      Ich teile Ihre Ansichten diesbezüglich weitestgehend.

      Zwei Fragen habe ich aber doch:

      Diese PPP Korruptions und Volksbetrugsgeschäfte, sind AUSNAHMSLOS wesentlich teurer als wenn der Staat – also wir Volk, NICHT DIE REGIERUNG!! – sein Eigentum behalten hätte, sich selbst drum kümmert, finanziert und Verwaltet.

      – Widerspricht sich das nicht ? Sie sagen ja selbst, dass es finanziert und VERWALTET werden soll.
      Für diese Verwaltung wird es eine Verwaltungsstelle geben müssen, also Abgeordnete, also widerum Regierung.
      Oder wie ?

      Das alles ist nicht nur zurückzuholen und diese Korruptionsgeschäfte müssen natürlich KOMPLETT EINGESTELLT WERDEN.

      Es gibt nur eine Möglichkeit das auf friedlichen Wege zu erreichen. Aber die sagt uns Ulrich Gellermann leider nicht…

      – Sie aber auch nicht.
      An welche Möglichkeit dachten Sie ? Oder war das ein Zitat ?

    • **“Widerspricht sich das nicht ? Sie sagen ja selbst, dass es finanziert und VERWALTET werden soll.“**

      Natürlich ist auch das nicht kostenlos. Es ist nur wesentlich billiger UND vor allem fließen dann nicht diese Unsummen Korruptionsgelder, die wohl nicht selten – wenn nicht gar immer – weit mehr ausmachen als die eigentlichen Kosten.

      Ich habe die Lösung all dieser – und noch viel mehr – Probleme. Aber natürlich kann ich die nicht alleine berwerkstelligen. Das wäre als hätte ein Mann mit einem 1 kilo Fäustel die Berliner Mauer abreißen sollen. Und natürlich kann ich sie auch nicht einfach irgendwo veröffentlichen. Das ist das (mein) eigentliche Problem. Ich arbeite daran…

    • schwarz ist weiß sagt:
      **“Eine Wahl des Intendanten der Sendeanstalten durch „die zur Kasse gebetenen“ wäre bestimmt sinnvoll.“**

      So sinnvoll wie die Wahl von Parteien und Politikern. Man würde uns natürlich exakt die gleichen Propagandisten vorsetzen, also zur Wahl stellen – sie hätten einfach nur andere Namen.

    • Diese Denkschiene „Finanzierung und Kosten“ des Kapitals führt immer nur in die Sackgasse, quasi Blockade der Weiterentwicklung des Denkhorizonts.
      Die Frage ist doch lediglich nur, entweder im Kollektiv alles gleichwertig verteilen, dann ist das Resultat, dass alle als Wirkung quasi „kostenlos“ die Teilhabe genießen, oder Wenige profitieren durch Sklavenhaltungssystem die Früchte der Erniedrigten, oder die jetzige Form des Zombiekapitals, weder tot noch lebendig. Also eine beachtliche Zahl von Tiefschläfer die ihren „Wohlstand“ auf dem Rücken der Erniedrigten frönen, blenden die Sklaven aus und nennen es Globalismus.
      Die Wahl ist Jedem überlassen.

    • „So sinnvoll wie die Wahl von Parteien und Politikern. Man würde uns natürlich exakt die gleichen Propagandisten vorsetzen, also zur Wahl stellen – sie hätten einfach nur andere Namen.“
      Koenig Ordnung:
      Sie wollen mich missverstehen – ich sprach von einer Wahl und nicht vom „Abnicken“ von Leuten , die man uns vorsetzt.
      Es geht nicht um Namen, sondern um Fachkompetenz.
      Was ist den Ihr Vorschlag. Weiter jammern, das, das und das alles nicht geht?
      Sie haben in Ihrem Beitrag nach Möglichkeiten gefragt….wenn sie was Besseres wissen – nur zu!!!

    • Ich habe das schon richtig verstanden. Solch eine Wahl – bei der man keine Menschen vorgesetzt bekommt – gibt es in der Realität einfach nicht.

      Wie sollte die auch praktisch funktionieren? Das gesamte Volk macht eine Aufruf – wo und wie auch immer [allein das ist schon ein unüberwindbares Hindernis] – es mögen sich bitte Menschen zur Wahl stellen, die sich berufen fühlen den Aufsichtsrat zu geben…

      Die Lösung all dieser Probleme ist ganz einfach und wird auch irgendwann veröffentlicht…

    • Son_Snow sagt:
      **“Diese Denkschiene „Finanzierung und Kosten“ des Kapitals führt immer nur in die Sackgasse, quasi Blockade der Weiterentwicklung des Denkhorizonts.
      Die Frage ist doch lediglich nur, entweder im Kollektiv alles gleichwertig verteilen…“**

      Diese Verteilung findet doch statt. Per Gesetze und theoretisch…

      Man nennt das Steuern.

    • Kritische Beiträge bekommt man von A. Kohl, wenn Sie zu Talkshows eingeladen wird.
      Da lässt Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
      Bei „Börse vor acht“ ist das doch eher lala, was da so kommt, ist sehr am Mainstream angelehnt.
      Kritisch ist das, was wohl auch der Kürze der Zeit geschuldet ist, nicht.
      Der Informationswert ist nahe „0“.
      Wenn da was gesendet wird, was ich für relevant hallte, ist’s eh schon durch!

  16. Ich verstehe weder Macron noch Merkel.
    Merkel vernichtet Deutschland, das ist mir klar.
    Ihr Ziel scheint die Vereinigten Staaten von Europa zu sein.
    Wenn die Griechen in grosse Probleme waren, weil sie die Euro bekommen hatten, und es möglich war das sie zurück nach Dragme gingen, rief Merkel ‚das wäre das Ende von Europa‘.
    Und der Anfang van zahlen durch Deutsche und Niederlandische Steuerzahler, auch der Anfang von Euro Inflation.
    Die Griechische Schulden abschreiben, politisch unmöglich, dann der andere Weg, Inflation, um die reale Wert der Schulden sinken zu lassen.

    Was Macron will, eigentlich keine Ahnung.
    Nach seine eine halbe Million Rede in Versailles, soviel kostete das, wird er Jupiter genannt.
    Er will Frankreich ‚modernisieren‘, auch dort keine Arbeits Sicherheit mehr.
    Das muss die 11%% Arbeitslosigkeit sinken.
    Bis jetzt ohne Erfolg.
    Auch will er mehr Europa, aber vor ein Paar Tagen sagte er das, ‚wenn jetzt in Frankreich ein EU Referendum wäre, das es Frexit bedeuten wurde‘.
    Und er spricht über mondiale Verantwortlichkeit.
    Für mich ist er also ein Vollidiot.
    Genau wie seine Ministerin für Arbeit, die bei Danone arbeitete, und dort sprach über das Betrieb als Platz für Entwicklung und Verständigung.
    Mélenchon hat Recht, die Regierung Macron hat keine Ahnung wie lange gestritten ist für eine Arbeitstag von acht Stunden.

    • Merkel vernichtet nicht Deutschland. Sie will auch nicht die Vereinigten Staaten von Europa.
      Sie schadet Deutschland und der Idee der EU. Sie merkt es nicht und hat neoliberale Berater und Einflüsterer.
      Auch ihr Ziel ist, wie bei Macron, ein starkes Land und die EU wird dafür benutzt.
      Sie versteckt sich hinter der EU um nationale Politik umzusetzen.
      Deutschland steht auf der Bremse, besonders wenn es um Wirtschafts- und Geldpolitik (Banken-regulierung) geht.

      Egal wie man zur Klimapolitik steht, aber selbst da steht Merkel (die Klimakanzlerin) nicht zu Ihren angeblich Überzeugungen. Ist halt nicht mehr zu schaffen. Sie hat wohl schlicht keine.
      Sie handelt beliebig um an der Macht zu bleiben. Sie ist wie eine Wetterfahne.
      Auch Ihre Aussage „Deutschland geht es gut“ bestätigt Ihre Sichtweise.
      Ich sehe weis Gott in Ihr keine überzeugte Europäerin.
      Macron ist kein Vollidiot, aber er fährt auch die neoliberale Schiene.
      Er will konkurrenzfähig mit Deutschland sein. Und da Deutschland so neoliberal und darin vermeintlich so gut ist, versucht er das gleiche zu machen wie Deutschland.
      Deutschland/Frankreich – die Vorreiter von einem Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten.
      Auch Österreich ist nach den Wahlen auf dieser Schiene.
      Natürlich werden Sie dadurch die EU zerstören.
      Mann kann nicht eine Währung haben und sich gegenseitig runter konkurrieren.
      Es kann nicht einer nur die Gewinne machen und andere müssen sich Verschulden.
      In dem Sinne haben Sie mit Macron und Vollidiot recht, wenn Sie und vielleicht auch er glaubt, dass er ein überzeugter Europäer ist.
      Die vermeintlichen großen Europäer sind deren Totengräber.
      Anstatt zu kooperieren, wird die Idee eines friedlichen Europas ohne Grenzen ins Gegenteil verkehrt.
      Die leittragenden sind die arbeitenden oder arbeitslosen Menschen, deren Kinder, die Rentner usw.

    • Pieter,
      sie schreiben ja selber, dass Sie keine Ahnung haben.
      Das Sie eigene Gedanken zur EU- Kreise als „Kaffesatz-leserei (Gedankenlesen) abqualifizieren, ist wahrscheinlich der Sache geschuldet, das es nicht in einem Ihrer „schlauen Bücher“ steht.
      Ich hätte mir eher etwas Konstruktives gewünscht.

  17. Ein gutes Gespräch.

    Mit der Tagesschau geht es um ein, von uns allen finanziertes Produkt. Da darf, da sollte man sich einmischen. Gegen Kampagnen, gegen Einseitigkeit in der dortigen Berichterstattung sollte man sich zur Wehr setzen. Programmbeschwerden sind ein softes Mittel, können eine Massnahme sein. Halbwegs ausgewogene Berichterstattung ist in unserem aller Interesse.

  18. Anbei eine Kurzmitteilung von Voltairenet:

    Die NATO übernimmt die Nachrichten in Deutschland
    Voltaire Netzwerk | 24. September 2017

    (…)
    Die öffentliche ARD TV-Gruppe realisierte die Faktenfinder-Website, um die „Fake News“ zu denunzieren. Die Stiftung Brost (ein Name einer Familie, die in der Presse ein Vermögen gemacht hat, als sie sich in den Dienst der amerikanischen Besatzer stellte) hat Correctiv geschaffen, nach dem Vorbild des Décodeur der Tageszeitung Le Monde in Frankreich. Zu guter Letzt koordiniert der German Marshall Fund alle diese Bemühungen.
    http://www.voltairenet.org/article198032.html

  19. Einen Guten Abend,
    zuerst einmal ein großes Dankeschön für, wieder einmal, ein sehr interessantes und amüsantes Gespräch. Zum Thema „böser Russe“ wolte ich nur noch eine Kleinigkeit erwähnen. Mein Vater, der im Russlandfeldzug eingesetzt war, sagte: „Natürlich haben wir alles versucht, um in den amerikanischen Sektor zu kommen, so wie wir uns in Russland aufgeführt haben, war klar, was die mit uns machen werden.“ Er erzählte auch von der abendlichen Freizeitgestaltung der Wehrmachtssoldaten. Wenn nachts die russischen Bäuerinnen, tagsüber trauten sie sich nicht hinaus, auf die Felder gingen, um ihre Ernte einzuholen, war das „Russenweiberschießen“ angesagt. Er zeigte mir, unter anderem, den Einsatzbefehl. In diesem war zu lesen, daß alles erlaubt sei, nur das Vergewaltigen sollte nicht mit der Waffe in der Hand erefolgen. Und und und. Ja, Herr Gellermann hat recht, wir haben großen Mist gebaut und die Angst vor dem „bösen Russen“ kommt wohl unter anderem auch aus dieser Ecke.
    Ansonsten wünsche ich noch einen angenehmen Abend

    • Warum das Weiberschiessen ?
      Und wie war das möglich in der Nacht ?
      Kann es gegen Partisanen gewesen sein ?
      Haben sie
      Alfred M. de Zayas, ´Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle, Dokumentation allierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg’ , 1979, 2001, München
      gelesen ?
      Das Buch geht fast ausschliesslich über Russische Verbrechen, die unmittelbar begonnen, nachdem es Krieg war.

    • Hallo Pieter, ich bewundere ihren Blick in alle Richtungen. Es gibt nur ein Problem, die Geschichte schreiben die Sieger und die Besiegten verklären bestimmte Fakten. Ich habe leider das Gefühl, das sie die Möglichkeit, das die so von ihnen bewunderten Deutschen schwere Verbrechen begangen haben, nicht wahr haben wollen. Schön wäre es wenn es diese Moral der Soldaten gegeben hätte, hat es aber nicht! Es hat auf Seiten der Deutschen brutale Kriegsverbrechen gegeben, die man nicht dadurch besser macht, wenn man die russischen dagegenrechnet.
      Es ist immer das gleiche auf allen Seiten, erst wird der „Feind“ entmenschlicht und damit wird die Skrupel ausgeschaltet (denken sie bitte an die Bezeichnung der GI’s in Afghanistan für den Gegner: „Sandnigger“)
      Bei den Deutschen war es im WKII auch nicht anders. Jetzt wird mit allen propagandistischen Mittel seit langem der „böse“ Russe beschworen.
      Mein einer Größvater hat 100 km vor Moskau gelegen und sich alle Zehen abgefroren, und ist nur durch Glück wieder nach Hause gekommen. Leider hat keiner der jetzigen Politiker eine Ahnung, was Krieg bedeutet, ansonsten würden sie diesen Irrsinn mit Russland nicht veranstalten.

    • huhu

      “ Es hat auf Seiten der Deutschen brutale Kriegsverbrechen gegeben, die man nicht dadurch besser macht, wenn man die russischen dagegenrechnet. “

      Leider, wer ist damit angefangen ?
      Ich las zuviele Bücher, auch Russische, um an zu nehmen das Deutsche ohne Anlass damit begonnen.
      V.L. Kondratjev, ‘De schande van Rzjev’, 1997 Amsterdam (Iskupit krovju, Znamka, december 1991
      Das Buch, das Wort Schande ist dasselbe in deutsch und niederländisch, beschreibt wie Russische Offiziere Soldaten behandelten.

      Deutsche Soldaten im Westen benahmen sich fast immer anständig.
      Die zehn oder so Bände der jüdischen Professor Lou de Jong über die Deutsche Besatzung bei uns, ich las sie, erwähen ein Diebstahl, die bestraft wurde.

      Dagegen sind Tagebücher Deutscher Soldaten im Osten voll mit Russische Grausamkeiten.
      Ich nannte schon
      Alfred M. de Zayas, ´Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle, Dokumentation allierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg’ , 1979, 2001, München
      Dann, von Beginn des Krieges an liess Stalin durch nachtliche Fallschirm Sprunge politische Kommissare ab hinter die Deutschen Liniën.
      Was die Partisanen taten war schrecklich, die Deutsche Gegen Massnahmen auch.
      Willi Kubik, ‘Erinnerungen eines Panzerschützen 1941 – 1945, Tagebuchaufzeichnung eines Panzerschützen der Pz. Aufkl. Abt. 13 im Russlandfeldzug’, Würzburg 2006
      Hans-Ulrich Rudel, ´Mein Kriegstagebuch, Aufzeichnungen eines Stukafliegers’, 1983, 2006 Dresden
      Bogdan Musial, ´Sowjetische Partisanen 1941 – 1944, Mythos und Wirklichkeit’, Paderborn 2009
      Otto Weidinger, ´Kameraden bis zum Ende, Das SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“, 1978, 2007, Dresden

      Alexander Dallin, ´Deutsche Herrschaft in Russland 1941 – 1945, Eine Studie über Besatzungspolitik’, Düsseldorf 1958 ( German Rule in Russia 1941 – 1945, A Study of Occupation Politics, New York, 1957)
      Anatomie de SS-Staates Band 2, Martin Broszat: Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933 – 1945, Hans – Adolf Jacobsen : Kommissarbefehl und Massenexekutionen sowjetischer Kriegsgefangener, Helmut Krausnick : Judenverfolgung, 1965, 1967, München
      Hans Buchheim, ‘Anatomie des SS-Staates, Band 1, Die SS – das Herrschaftsinstrument, Befehl und Gehorsam’, 1965, 1967, München
      Martin Broszat, ´Der Staat Hitlers, Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung’, 1969, Wiesbaden 2007
      Catherine Merridale, ´Iwans Krieg, Die Rote Armee 1939- 1945, Augsburg, 2006 (Ivan’s War, The Red Army 1939 – 1945, London 2005)

      Es ist sehr schwierig sich aus entgegengestellte Meinungen ein Bild zu machen was nun die Wahrheit war.
      Broszat und Buchheim schrieben Gutachten für Prozesse gegen Deutsche angebliche Kriegsverbrecher.
      Krausnick auch.
      Merridale ist, oder war, eine Jüdin, nachdem ich das Buch gelesen hatte schreeib ich sie eine kritische Mail, keine Antwort.
      Dallin’s Buch wurde in New York publiziert, nicht die Stadt wo man ein faires Bild über Deutsche in zweiten Weltkrieg erwartet.

      Musial, ein Pole, der arbeitet an ein polnisch-jüdischen Institut in Warschau, traue ich am meisten.
      Er schildert ein nuanziertes Bild.

      Ian Kershaw, ´Hitlers Freunde in England, Lord Londonderry und der Weg in den Krieg’, (Making Friends with Hitler. Lord Londonderry and Britain’s Road to War, 2004, London), München 2005
      Nach lesen dieses Buches schrieb ich der Autor eine sehr kritische Mail, mein Account wurde beëndigt.

      Ich hoffe das sie verstehen das ich sehr zurückhaltend geworden bin über was wahr war.
      Aber mein Eindruck ist das die Wehrmacht sich im allgemeinen anständig benahm, die Partei die die besetzte Gebiete regierte dagegen war sehr gut darin die Bevölkerung, die sich befreit fühlte vom Bolsjewismus, feindlich zu machen gegen Deutsche.
      Dagegen begannen die Russische Grausamkeiten am ersten Tag.

  20. Ein insgesamt spannendes Interview.
    Ab Minute 43:50 No-News oder Cero-News.
    Das Fieseste, wenn Ereignisse scheinbar einfach nicht stattgefunden haben sollen,
    z.B. die tagelangen Pilgerfußmärsche in der Ukraine mit dem Ziel Kiew im Sommer
    2016.
    http://quer-denken.tv/ukrainer-stehen-auf-zigtausende-auf-einem-friedensmarsch-nach-kiew/
    Während man bei unwahrscheinlichen Sachverhalten selbst recherchieren kann,
    erfährt man hierbei gar nichts – als wäre nichts geschehen, und Du wirst womöglich
    noch für verrückt erklärt, solltest du das mal irgendwo erwähnen!
    Minute 44:14 Katar richtet die Fußballweltmeisterschaft aus, das müssen die Guten sein
    und Minute 47:30: Libyen ist nachrichtlich ‚beerdigt‘.
    Beim Wording gibt es immer wieder Überraschendes: Dass Bombardieren
    verharmlosend ‚Luftschläge ausführen‘ heißt, fällt einem schon gar nicht mehr auf.

  21. Es ist mit der Tagesschau genau so wie mit den öffentlich rechtlichen Medienanstalten, wie mit der Gesellschaft insgesamt. Der Beitrag war mir sehr interessant, obwohl er nur das gleiche Muster bedient wie Beiträge zu viele anderen Themen. Das immer wieder gleiche, das Allgemeine ist, dass das Kapital die Gesellschaft beherrscht. Solange die allmächtig alles betimmende Macht des Kapitals nicht gebrochen wird, solange wird sich nichts ändern.

    „Wir holen uns unsere Medien zurück“. Ein frommer Wunsch, nichts weiter. Der ernsthafte Versuch dies um zu setzen würde nötigenfalls mit physischer Gewalt liquidiert werden. Nachdem Diffamierung und existenzbedrohende Eingriffe in familiäre und berufliche Lebensläufe nicht gefruchtet hätten.

    Regelmäßig zeigen Umfragen das zwischen 60 und 80% der einheimischen Wahlbevölkerung gegen die Teilnahme Deutschlands an Kriegen ist. Und? Interessiert das Irgendjemand. Kapital kauft sich die Regierung und ab gehts nach Mali, nach Afghanistan und bei Bedarf auch gegen Russland. Und diese ganze Schwachsinnsveranstaltung wird von den allermeisten Mitgliedern dieser Gesellschaft ernsthaft auch noch als Demokratie bezeichnet.

    Heute Morgen im Frühstücksfernsehen. Nur zwei Beispiele:
    1. Es wird berichtet das nach Anfrage der Linken Deutschland neue Rekorde im Waffenexport erreicht hat. Wer wird dazu interviewt? Die Linken! Kommt keiner von diesen Deppen mal auf die Idee die Ober-Labertasche Merkel, die ja schon seit Jahren Fluchtursachen bekämpfen will, nach Ihre Stellungnahme zu fragen? Oder ersatzweise einen anderen aus dieser menschenliebenden christlichen Partei?
    2. Ein Bericht zeigt die Probleme einer Familie bei der Pflege der Mutter. Bei der Reportage jammert der Unternehmer rum das er ja Arbeitszeiten nicht verkürzen kann wegen dem Fachkräftemangel. Mir würde sofort die Frage einfallen was der Unternehmer denn zur Ausbildung von Fachkräften in den letzten Jahren beigetragen hat. Oder wieviel Druck er auf die Politik ausgeübt hat das diese mit seinen Steuergeldern eine ordentliche Ausbildung organisieren (sofern er Steuern gezahlt hat). Fällt dem Reporter nicht ein.

    Es tut mir leid Sie zu enttäuschen. Wir bekommen unsere Medien nicht zurück. Und wie Sie richtig sagen fehlt uns das Kapital eigene Medien auf zu bauen. Wir müssten den Mum haben den Medien Ihr Kapital zu entziehen. Die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben. Kapital betreibt eine systematische Verblödung der Massen. Und je größer die Konzentration in immer weniger Händen ist um so leichter funktioniert das. Ausserdem wird Jeder mit seinem Existenzkampf beschäftigt. Sozusagen als Grundprinzip.

    Und am Ende ersticht ein 15-jähriger einen 14-jährigen weil der ihn schief angesehen hat. Der 15-jährige hat vielleicht sogar gedacht das der 14-jährige wieder aufsteht. Schließlich hat ja im Computerspiel jeder immer so drei Leben.

    • Hallo Michael,

      warum schreibst Du – jeder von uns – nicht eine höfliche, aber sehr kantige Mail an solche Sender bzw. Redaktionen ?
      Immer wieder ?

      WIR hier wissen, was uns missfällt, so sei doch so nett, und lass`solche (dummen) Interviewer auch teilhaben an ihrer journalistischen Bauchlandung ! Lass` sie doch erkennen, welchen Mumpitz sie fabrizieren, tunk`sie mit der Nase ein ihn ihren eigenen Mist – vor allem, mach DU Dir Luft. Und eben nicht nur hier.

      Bitte verstehe mich nicht falsch; ich gehe Dich jetzt nicht an und kritisiere Dich……nein…….Dein Eintrag ist für mich nur der Anlass, das hier zu schreiben.
      Wenn mich persönlich etwas sehr aufstößt, dann setze ich mich hin, google die Redaktion/Redakteur oder wen auch immer das angeht und schreibe hin.
      Nützt nix ? Gellermann sagt „kann man hinschreiben, bis man schwarz wird“. Vielleicht hat er recht.
      Dramatische, sofortige Veränderungen erhoffe ich mir damit auch nicht, aber……es gab doch da diesen stetigen Tropfen, der den Stein… ? …höhlt…?

      Ich bin überzeugt, dass etwas bei den „Machern“ hängenbleibt; ständige Kritik, Korrektur, Beschwerde, Unmut auszudrücken, das macht etwas. Nichts Justiziables, keine Fäkalsprache…..aber meinen Unmut sehr deutlich zu machen, das ist doch wichtig. Wenn ständig Beschwerdemails kommen, von VIELEN, dann ist das zudem eine für Redaktionen zeitraubende, nervige Angelegenheit. Neben der Kritik kannst Du genauso Verbesserungsvorschläge machen oder darauf hinweisen, wie gut und hochinteressant die „alternative“ Presse arbeitet.
      Und gleich verlinken 🙂

      Gut, manchmal kommt als Antwort auch ein vorgefertigtes Schreiben mit Larifari……manchmal kommt sowas auch zu oft………sehr ärgerlich, aber wurscht………nervt sie, Leute !!! Und teilt Eure Schreiben wenigstens im kleinen (Bekannten-) Kreis; nicht jeder hat immer Zeit , um sich hinzusetzen, hängt sich aber an Dein Schreiben dran, verändert vielleicht noch zwei Sätze und ab geht`s.
      Geben wir ihnen doch die kleine Chance zur Veränderung, wie auch immer die aussieht.
      Wenn sie nicht wollen bzw. können, dann wissen sie wenigstens, was andere von ihnen und ihren Sendungen halten.
      vg

    • Hallo Matti,

      vielen Dank für Deine Anmerkungen. Ich will Dich in Deinem Tun nicht unterbrechen. Ich habe schon mehrfach an Redaktionen geschrieben. Das liegt inzwischen hinter mir. Ich gehe inzwischen davon aus, dass dort von meinen Kommentaren und Anfragen nach Stellungnahmen nichts „hängen bleibt“. Mit der fortschreitenden Computertechnologie sind die Medienmacher mit dem ausreichenden Kapital in der Lage ausgeklügelte Programme entwickeln zu lassen, die uns einfach abtropfen lassen. Die Antworten werden in feingradiger Korrespondenz mit unserer Anfrage, Beschwerde oder Kritik, aus Textbausteinen zusammengesetzt.

      Da tut es den Redaktionsstuben leid das ich das so sehe, man hofft aber trotzdem auf meine Treue. Oder: Ihre Beschwerde ist ja berechtigt aber zum Zeitpunkt konnte man nicht reagieren weil die Quellenlage unklar war. Der Knüller und für mich der Beweis das ich nur mit Computern kommuniziere war folgende Beschwerde: Es ist schon etwas her. Als sich bei Günther Jauch eine der üblichen antirussischen Hetzrunden zusammenfand und entsprechend sinnloses von sich gab habe ich mich über diese Hetze beschwert und Günther Jauch zur Zusammensetzung der Runde „gratuliert“. In der Antwort hat man sich ganz höflich für die Glückwünsche bedankt.

      Nein ich glaube nicht das sich eine Dunja Hajali täglich, persönlich, mehrere hundert Krtiken durchliest, sich daraus etwas zu Herzen nimmt und dann auch noch darauf antwortet. Und ich bin davon überzeugt das wir uns mit solchen Kommentierungen aufreiben aber nichts bewegen werden. Das Übel muss schon an der Wurzel angegriffen werden.

      Ich finde es ausgezeichnet wenn uns Persönlichkeiten wie Ulrich Gellermann oder auch Volker Bräutigam bezüglich der Medien-Lügen auf dem Laufenden halten. Ich betrachte sie als Gradmesser, als Seismograph. Wenn von dieser Seite die Einwendungen abnehmen, weis ich das sich etwas ändert.

    • **“Der Knüller und für mich der Beweis das ich nur mit Computern kommuniziere war folgende Beschwerde: Es ist schon etwas her. Als sich bei Günther Jauch eine der üblichen antirussischen Hetzrunden zusammenfand und entsprechend sinnloses von sich gab habe ich mich über diese Hetze beschwert und Günther Jauch zur Zusammensetzung der Runde „gratuliert“. In der Antwort hat man sich ganz höflich für die Glückwünsche bedankt.“**

      Na das war aber ein tolles „Programm“ – das kann Zynismus.
      *

      Matti

      ……es gab doch da diesen stetigen Tropfen, der den Stein… ? …höhlt…?

      Die sind aber kein Stein. Die sind ein Meer, in das Du dann einen Tropfen tropfen lässt.

  22. Was Helmut Kohls Güte als Mensch und Politiker betrifft, bin ich auf der Seite von Herrn Gellermann. Am Ende hat er sich aus der Schmiergeldaffaire nur mit einer Art „Ganovenehre“ noch herausrausreden können. Die Wahrheit ist wohl, dass der Einfluss von Übersee mit der Zeit immer schlimmer geworden ist, nachdem die Kennedys beseitigt waren. Es ist heute müßig, sich zu überlegen, was ein Kohl anstelle einer Merkel heute tun würde. Sie war sein Mädchen und hat sich zumindest die dreiste Aussitzerei von ihm abgeguckt.

  23. Zu der Frage „wer guckt überhaupt noch die Tagesschau“ – *seufz* mein Vater (83). Sein Weltbild würde sonst nicht nur Kratzer bekommen, sondern völlig einstürzen. Er ist ja schon sehr kritisch, aber dass die Tagesschau ihn anlügt, will einfach nicht in seinen Kopf.

    Deshalb: Buch bestellt (gibts sogar schon gebraucht)!
    Vielleicht kann Herr Gellermann meinen täglichen Diskussionen zu diesem Thema endlich ein Ende machen.

    • Wenn das mal so einfach wäre. 🙂
      Und unterschätz mal die 83 nicht. Du musst ihn dir vorstellen wie Helmut Schmidt. Geistig noch hellwach!
      Normalerweise sind mein Vater und ich uns so ziemlich einig. Rote Socken halt. 🙂
      Aber wenn bei jeder Mahlzeit eine fette Diskussion anfängt, weil wir so völlig unterschiedliche Info’s haben, dann wirds echt schwierig. Und ich mag einfach nicht mit ihm streiten, mag aber auch nicht jeden Tag hören „das kann ich mir nicht vorstellen“.

      Beispiel: er hält den Mindestlohn und die Betriebsrente für ne gaaaanz tolle Idee von der Nahles. Und der Maas kann doch gar nicht soooo böse sein, der würde doch niemals die Meinungsfreiheit einschränken.

      Merkst du, was ich meine?

    • Ja nu, da teilt dein Vater nur die Meinung millionen anderer, wahrscheinlich sogar einer satten Mehrheit.

      Der Mindestlohn ist ja auch nicht schlecht. Gäbe es ihn nicht, wären die Löhne noch tiefer im Keller.

      Das trotzdem Löhne weit unter dem ML gezahlt werden, ist von den Verbrechern in der Regierung genau so gewollt, wie die hunderte Steuervermeidungsmaßnahmen die sie in ihre Unrechtgesetze einbauen.

  24. Um nun den Kommentar von Frank Purder (@frankenfurter) aufzugreifen und die Frage nach dem möglichen eigenen Beitrag.

    Am Anfang der alternativen Informationsaufnahme ist es so, dass man immer mehr herausfinden möchte, von dem was so an Schindluder getrieben wird. Mit der Zeit kommt man dahinter, dass es verdammt viel Schindluder zu sein scheint. Mit weiterer Zeit sollte einem klar werden, dass das Wissen darüber, dass es nunmal so ist, erstmal reichen muss und man nicht noch die nächste Verschwörung oder den nächsten Missbrauch aufdecken muss.

    Was macht man nun aber mit dem Wissen???

    Viel wichtiger als die Suche nach dem nächsten Übel, oder danach wer uns wo bescheißt ist doch, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und die Möglichkeit zu ergreifen ins Machen zu kommen. Man sollte vom passivem Konsumenten zum aktiven Gestalter werden.

    Und dafür brauchen wir keine Macht um Acht, sondern nur uns selbst und unseren Verstand.

    Hier eine Liste der Dinge, die ich empfehlen möchte, auf dem Weg hin zum Machen:

    1. Seid Achtsam
    Entdeckt Euch und Eure Umwelt wieder wie mit Kinderaugen. Seit einfach mal im jetzt und fragt Euch nicht, was später noch auf Euch zukommen könnte oder welche Sorge Euch weiterhin umtreiben könnte.

    Wenn ihr geht, dann geht!
    Wenn ihr fahrt, dann fahrt!
    Wenn ihr sitzt, dann sitzt!

    Legt Euer Telefon mal weg und entdeckt die vielen Gesichter um Euch, wenn ihr unterwegs seid, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Bus. Schaut in die Gesichter und erkennt, dass alle voll sind mit Sorgen und dem was morgen passieren könnte oder was gestern passiert ist oder was gerade per WhatsShit App hereintrudelt. Erkennt, dass es ihnen allen gleich ergeht. Gefangen in einem Räderwerk aus Arbeit, Angst und Hilflosigkeit. Nur wenige sind mit ihrem Hirn im Jetzt.

    Seid im Jetzt. Präsent und Achtsam!

    2. Fragt Euch, woher die ganzen Zwänge kommen.
    Warum wirken viele Bereiche so eingeschränkt?
    Weil es alles streng hierarchische Strukturen sind, die über die Abhängigkeit vom Geld organsiert werden.

    Wir, die wir alle das Wort Demokratie so hoch halten, hängen täglich viele Stunden in streng hierarchisch organisierten Strukturen fest. Freie Meinungsäußerung oder gar Widerstand gegen Entscheidungen??? Sicher, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Sobald dann der Jobverlust droht…

    3. Seid bereit Euch selbst etwas zurück zu nehmen
    Das System ist voller Verwerfungen, die daraus resultieren, dass wir nicht bereit sind unsere Gewohnheiten zu ändern.

    Das mit den Ölkriegen ist echt scheiße. Die nächste Urlaubsfahrt mache ich nur noch mit dem Tesla und künftig sollten Langstreckenflüge elektrisch möglich sein.
    Vielleicht einfach weniger reisen???
    Massentierhaltung ist echt blöd. Ich kaufe nur Bio-Fleisch (von den handgestreichelten Schweinchen)! Die hatten es bis zum Tod richtig gut!
    Vielleicht weniger oder gar kein Fleisch mehr fressen???

    Wenn wir selbst nicht bereit sind unser Verhalten zu ändern, dann sollten wir es auch lassen, das System zu kritisieren und uns zu wundern, warum es nicht besser wird…

    Dazu sollte uns aber unser Anteil daran bewusst werden.

    4. Kommt ins Machen
    Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir alle zusammen. Wir alle betreiben das sog. System. Wir halten es durch unser Mitwirken am Leben, aus mangelnder Kenntnis an Alternativen. Es sollte an der Zeit sein auszusteigen. Und das können wir nicht, indem wir über das Internet die nächste Verschwörung aufdecken oder versuchen die ganze Welt zu bewegen, sondern in dem wir uns lokal im Kleinen zusammentun, uns auf ein Miteinander statt ein Gegeneinander einstellen und beginnen dies mit Leben zu füllen – Hand in Hand. Wenn wir den Menschen ins Gesicht schauen, die mit uns in unserer Gemeinschaft leben, dann wird uns klar werden, dass wir es gemeinsam schaffen können – lokal. Dafür sollten wir alle aufeinander zugehen, um uns das Vertrauen zurückzuholen, dass nicht 99% der Menschen schlecht sind, sondern hoffentlich weniger als 1%.

    5. habt eine Utopie, wie ihr künftig miteinander leben wollt
    Meine Utopie, die ich mir als zu erreichendes Ziel wünsche ist die Überwindung des Tauschs/des Geldes. Das Geld sorgt an allen Ecken dafür, dass bescheuerte Dinge gemacht werden und Menschen nicht frei in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln sein können. Es sorgt für ständige Konkurrenz darum, nicht am Mangel an Geld unterzugehen. Was alles in diesem behinderten System nicht bedacht wurde fällt den Menschen immer erst dann auf, wenn der eigene Job plötzlich in Gefahr ist. Und die sog. Digitalisierung wird da sicher noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Der Irrglaube, dass man den eigenen Wohlstand ausschließlich dem eigenen Fleiß zu verdanken hat, ist weit verbreitet. Das Argument, dass wir Geld brauchen, weil wir arbeitsteilig sind, hat sich mir noch nicht erschlossen. Um arbeitsteilig zu sein, brauche ich zuerst mal andere Menschen, die mitmachen, zusätzlich brauche ich Ressourcen und dann kanns losgehen. Wenn der Keller unter Wasser stand, brauche ich keine Versicherung, die es bezahlt, sondern Bautrockner, neue Möbel und vor Allem helfende Hände und Hirne.

    Wenn das mit dem Geld mal überwunden ist, wird es nicht mehr interessanter sein, einen Arbeitsplatz nach Indien zu verlagern, weil er dort vermeintlich billiger ist, oder Tomaten im Meer zu versenken, weil die aus dem Ausland billiger in den Markt gedrängten Tomaten den Bedarf decken, sondern es werden viele Grenzen, die heute durch fehlende Finanzierung nicht möglich sind, überwunden werden. Zum Beispiel könnte in der Macht um Acht ein differenzierteres Programm dargestellt werden, weil die armen Journalisten bei freier Meinungsäußerung nicht mehr um ihren Job bangen müssen (Ist sicher ne Verschwörungstheorie).

    Diese Utopie wird nicht von jetzt auf gleich erreichbar sein, kann aber ein Antrieb für einen langen Atem sein.

    Und den werden wir brauchen.

    6. Seid mutig und teilt
    Geben ist seliger als Nehmen.
    Wir waren alle mal Kinder. Wir haben zu Beginn unseres Lebens bedingungslos erhalten dürfen. Die meisten von uns mussten diese Schuld vermutlich niemals im Leben zurückzahlen, da es keine Schuld darin zu suchen gibt. Warum also meinen wir, dass immer ein direkter Tausch von Leistungen stattfinden muss?

    Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Denn bei mir am Frühstückstisch, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft wird nicht getauscht. Da wird einfach gemacht und geteilt.

    Teilt also was das Zeug hält, denn wir alle sind soziale Wesen. Teilt eure Erfahrungen und euer Wissen von Angesicht zu Angesicht und über das Internet und erkennt, dass im Geben viel mehr liegt, als im Erhalten. Ein gutes Beispiel, dass freiwillig beitragen und teilen toll funktionieren kann ist Open Source Software Entwicklung.
    Helft Euch durchs Teilen in Euren Gemeinschaften und vergrößert durch euer Zutun das Vertrauen in die Gemeinschaft. Wenn andere übers Internet davon erfahren, was bei euch lokal gut funktioniert, dann können sie es nachmachen, verbessern und wieder teilen. Patente, um mit guten Ideen viel Geld zu machen, sollten der Vergangenheit angehören. Nur wer anfängt es anders zu machen hat damit den Ausweg eingeschlagen.

    Seid mutig.
    Mir war es kürzlich möglich kostenlos an einige Aktien zu kommen. Ich werde nun von überall vollgequatscht, dass ich diese doch annehmen sollte. Es wäre doch dumm das nicht zu tun, oder? Wann gibt es schonmal was geschenkt??? Ich tue es aber dennoch nicht! Denn dann würde ich zum Einen meine Prinzipien über Board werfen (ich halte Aktien und Zins für schlecht) und zum Anderen würde ich an Dingen festhalten, die ich doch eigentlich überwinden möchte.

    Zudem habe ich mich entschlossen ein Ehrenamt zu übernehmen, welches sehr viel Neues/Unbekanntes und einiges an Aufwand bedeuten wird. Es birkt aber auch eine Unmenge an Chancen, anderen Menschen zu helfen.

    Für beides musste ich vornehmlich mir selbst gegenüber mutig sein. Es sind kleine Schritte im Mutigsein, die aber immerhin ein Anfang sind.

    Fangt einfach selbst an und seid mutig, Euren eigenen und den Vorstellungen anderer gegenüber.
    Jemand hat mal gesagt, Da wo die Angst ist, da ist der Weg!.

    Auf eine bessere Zukunft und viel Spaß beim Machen!

    Bleibt friedlich…

    Ich

  25. Um nun den Kommentar von Frank Purder (@frankenfurter) aufzugreifen und die Frage nach dem möglichen eigenen Beitrag.

    Am Anfang der alternativen Informationsaufnahme ist es so, dass man immer mehr herausfinden möchte, von dem was so an Schindluder getrieben wird. Mit der Zeit kommt man dahinter, dass es verdammt viel Schindluder zu sein scheint. Mit weiterer Zeit sollte einem klar werden, dass das Wissen darüber, dass es nunmal so ist, erstmal reichen muss und man nicht noch die nächste Verschwörung oder den nächsten Missbrauch aufdecken muss.

    Was macht man nun aber mit dem Wissen???

    Viel wichtiger als die Suche nach dem nächsten Übel, oder danach wer uns wo bescheißt ist doch, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und die Möglichkeit zu ergreifen ins Machen zu kommen. Man sollte vom passivem Konsumenten zum aktiven Gestalter werden.

    Und dafür brauchen wir keine Macht um Acht, sondern nur uns selbst und unseren Verstand.

    Hier eine Liste der Dinge, die ich empfehlen möchte, auf dem Weg hin zum Machen:

    1. Seid Achtsam
    Entdeckt Euch und Eure Umwelt wieder wie mit Kinderaugen. Seit einfach mal im jetzt und fragt Euch nicht, was später noch auf Euch zukommen könnte oder welche Sorge Euch weiterhin umtreiben könnte.

    Wenn ihr geht, dann geht!
    Wenn ihr fahrt, dann fahrt!
    Wenn ihr sitzt, dann sitzt!

    Legt Euer Telefon mal weg und entdeckt die vielen Gesichter um Euch, wenn ihr unterwegs seid, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Bus. Schaut in die Gesichter und erkennt, dass alle voll sind mit Sorgen und dem was morgen passieren könnte oder was gestern passiert ist oder was gerade per WhatsShit App hereintrudelt. Erkennt, dass es ihnen allen gleich ergeht. Gefangen in einem Räderwerk aus Arbeit, Angst und Hilflosigkeit. Nur wenige sind mit ihrem Hirn im Jetzt.

    Seid im Jetzt. Präsent und Achtsam!

    2. Fragt Euch, woher die ganzen Zwänge kommen.
    Warum wirken viele Bereiche so eingeschränkt?
    Weil es alles streng hierarchische Strukturen sind, die über die Abhängigkeit vom Geld organsiert werden.

    Wir, die wir alle das Wort Demokratie so hoch halten, hängen täglich viele Stunden in streng hierarchisch organisierten Strukturen fest. Freie Meinungsäußerung oder gar Widerstand gegen Entscheidungen??? Sicher, aber nur bis zu gewissen Grenzen. Sobald dann der Jobverlust droht…

    3. Seid bereit Euch selbst etwas zurück zu nehmen
    Das System ist voller Verwerfungen, die daraus resultieren, dass wir nicht bereit sind unsere Gewohnheiten zu ändern.

    Das mit den Ölkriegen ist echt scheiße. Die nächste Urlaubsfahrt mache ich nur noch mit dem Tesla und künftig sollten Langstreckenflüge elektrisch möglich sein.
    Vielleicht einfach weniger reisen???
    Massentierhaltung ist echt blöd. Ich kaufe nur Bio-Fleisch (von den handgestreichelten Schweinchen)! Die hatten es bis zum Tod richtig gut!
    Vielleicht weniger oder gar kein Fleisch mehr fressen???

    Wenn wir selbst nicht bereit sind unser Verhalten zu ändern, dann sollten wir es auch lassen, das System zu kritisieren und uns zu wundern, warum es nicht besser wird…

    Dazu sollte uns aber unser Anteil daran bewusst werden.

    4. Kommt ins Machen
    Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir alle zusammen. Wir alle betreiben das sog. System. Wir halten es durch unser Mitwirken am Leben, aus mangelnder Kenntnis an Alternativen. Es sollte an der Zeit sein auszusteigen. Und das können wir nicht, indem wir über das Internet die nächste Verschwörung aufdecken oder versuchen die ganze Welt zu bewegen, sondern in dem wir uns lokal im Kleinen zusammentun, uns auf ein Miteinander statt ein Gegeneinander einstellen und beginnen dies mit Leben zu füllen – Hand in Hand. Wenn wir den Menschen ins Gesicht schauen, die mit uns in unserer Gemeinschaft leben, dann wird uns klar werden, dass wir es gemeinsam schaffen können – lokal. Dafür sollten wir alle aufeinander zugehen, um uns das Vertrauen zurückzuholen, dass nicht 99% der Menschen schlecht sind, sondern hoffentlich weniger als 1%.

    5. habt eine Utopie, wie ihr künftig miteinander leben wollt
    Meine Utopie, die ich mir als zu erreichendes Ziel wünsche ist die Überwindung des Tauschs/des Geldes. Das Geld sorgt an allen Ecken dafür, dass bescheuerte Dinge gemacht werden und Menschen nicht frei in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln sein können. Es sorgt für ständige Konkurrenz darum, nicht am Mangel an Geld unterzugehen. Was alles in diesem behinderten System nicht bedacht wurde fällt den Menschen immer erst dann auf, wenn der eigene Job plötzlich in Gefahr ist. Und die sog. Digitalisierung wird da sicher noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Der Irrglaube, dass man den eigenen Wohlstand ausschließlich dem eigenen Fleiß zu verdanken hat, ist weit verbreitet. Das Argument, dass wir Geld brauchen, weil wir arbeitsteilig sind, hat sich mir noch nicht erschlossen. Um arbeitsteilig zu sein, brauche ich zuerst mal andere, die mitmachen. Dann brauche ich Ressourcen und dann kanns losgehen. Wenn der Keller unter Wasser stand, brauche ich keine Versicherung, die es bezahlt, sondern Bautrockner, neue Möbel und vor Allem helfende Hände und Hirne.

    Wenn das mit dem Geld mal überwunden ist, wird es nicht mehr interessanter sein, einen Arbeitsplatz nach Indien zu verlagern, weil er dort vermeintlich billiger ist, oder Tomaten im Meer zu versenken, weil die aus dem Ausland billiger in den Markt gedrängten Tomaten den Bedarf decken, sondern es werden viele Grenzen, die heute durch fehlende Finanzierung nicht möglich sind, überwunden werden. Zum Beispiel könnte in der Macht um Acht ein differenzierteres Programm dargestellt werden, weil die armen Journalisten bei freier Meinungsäußerung nicht mehr um ihren Job bangen müssen.

    Diese Utopie wird nicht von jetzt auf gleich erreichbar sein, kann aber ein Antrieb für einen langen Atem sein.

    Und den werden wir brauchen.

    6. Seid mutig und teilt
    Geben ist seliger als Nehmen.
    Wir waren alle mal Kinder. Wir haben zu Beginn unseres Lebens bedingungslos erhalten dürfen. Die meisten von uns mussten diese Schuld vermutlich niemals im Leben zurückzahlen, da es keine Schuld darin zu suchen gibt. Warum also meinen wir, dass immer ein direkter Tausch von Leistungen stattfinden muss?

    Es hat etwas mit Vertrauen zu tun. Denn bei mir am Frühstückstisch, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft wird nicht getauscht. Da wird einfach gemacht und geteilt.

    Teilt also was das Zeug hält, denn wir alle sind soziale Wesen. Teilt eure Erfahrungen und euer Wissen von Angesicht zu Angesicht und über das Internet und erkennt, dass im Geben viel mehr liegt, als im Erhalten. Ein gutes Beispiel, dass freiwillig beitragen und teilen toll funktionieren kann ist Open Source Software Entwicklung.
    Helft Euch durchs Teilen in Euren Gemeinschaften und vergrößert durch euer Zutun das Vertrauen in die Gemeinschaft. Wenn andere übers Internet davon erfahren, was bei euch lokal gut funktioniert, dann können sie es nachmachen, verbessern und wieder teilen. Patente, um mit guten Ideen viel Geld zu machen, sollten der Vergangenheit angehören. Nur wer anfängt es anders zu machen hat damit den Ausweg eingeschlagen.

    Mir wurden gerade kostenlos Aktien angeboten. Ich werde nun von überall vollgequatscht, dass ich diese doch annehmen sollte. Es wäre doch dumm das nicht zu tun, oder? Wann gibt es schonmal was geschenkt??? Ich tue es aber dennoch nicht! Denn dann würde ich zum Einen meine Prinzipien über Board werfen (ich halte Aktien und Zins für schlecht) und zum Anderen würde ich an Dingen festhalten, die ich doch eigentlich überwinden möchte.
    Zudem habe ich mich dazu entschieden ein Ehrenamt zu übernehmen. Dieses birgt viel neues, wird aber auch mit einigem Aufwand verbunden sein.
    Es sind kleine Dinge, mit denen ich begonnen habe vor allem mir selbst gegenüber mutig zu sein. Ich hoffe, dass ich noch weitere und größere Möglichkeiten mir erarbeiten werden in denen ich mutig sein kann.

    Fangt einfach selbst an und seid mutig, Euren eigenen und den Vorstellungen anderer gegenüber. Jemand hat mal gesagt, Da wo die Angst ist, da ist der Weg!.

    In diesem Sinne.

    Bleibt friedlich…

    Ich

  26. Ich weiß nicht, wie es den meisten anderen Nutzern alternatver Medien wie KenFm geht, aber ich, der ich erst vor kurzem wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde zu KenFm kam, verspüre bei der Erkenntnis, dass wir in diesem unseren Lande im Prinzip in einer Art Washingtoner Puppenkiste leben, ein extrem schwächendes Gefühl der Entwurzelung. Alles gerät durcheinander oder ist in Auflösung begriffen.
    Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich nicht weiß, wie es weitergehen soll und v.a. was ich aktiv dazu beitragen kann, der offensichtlich US-arrangierten fatalen Fehlentwicklung entgegenzuwirken.

    • Stimmt, aber ob alles USA arrangiert wurde ?
      Ich denke nicht das Benelux, Anfang EEG und EU, USA arrangiert wurde.
      Es gab in Europa viele leute die nie mehr Krieg wollten.
      Und manche glaubten dafür eine Lösung zu haben: ein vereinigtes Europa.
      Sie glaubten was heute noch viele Glauben: Deutschland verursachte zwei Weltkriege.
      Sie verstanden nicht das Deutschland zwei Kriege verlor, und das die Gewinner Geschichte schreiben, bis heute.

      Wie konnten sie ahnen das heute die Baltische Landen die Bevölkerungen vorbereiten auf Krieg die nur durch NATO und/ oder EU entstehen kann ?
      Ich weiss nicht ob ARD solche Nachrichten bringt, unsere NOS sicher nicht.

      Wer ein Problem lösen will muss beginnen mit die Fakten zu sehen.
      Wie lange Fakten uns enthalten sind, schwer zu sagen.
      Aber z.B warnte schon in den 90er Jahren ein Deutscher Volkswirt vor die Probleme die die Euro bringen musste.
      Unsere Führer haben es damit leicht, sehr wenige verstehen wie die Euro eingreift in soziale Systeme.

      Aber mit die Migranten haben sie es schwieriger, die Probleme sind viel deutlicher zu sehen.
      Merkel ändert schon die Worte ‚wir schaffen das‘ ist heute ‚eine grosse Herausforderung‘.
      Aber wer wollte diese Herausforderung, und wem nützt die ?
      In den Niederlanden wollen Syriër zurück nach ihr Land, ob es viele sind weiss ich nicht, aber unsere Behörden wirken nicht mit.
      Warum ?

      Wie es weiter muss, ein Deutsches Buch über die Krieg in USSR erinnere ich mich ‚Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück‘.
      So ist es heute auch, zurück nach EEG, und die alte Währungen.
      Leider wird das nicht geschehen ohne Revolutionen, die nicht unbedingt blutig sein müssen, Brexit vergiesst kein Blut, aber ist eine Revolution.
      Noch nie beëndete eine Bürokratie sich selbst.

    • „Stimmt, aber ob alle USA arrangiert wurde?“

      Was für eine Frage! auf jeden Fall bürstet USA als übermächtige Streitmacht mit ihrem auf Kriegeführen aufgebauten Weltmachtwahn die halbe, wenn nicht die ganze Welt auf Zerstörungswahn. Und in diese Spur will es ihre Vasalle zwingen, schon lange, wie vor allem Deutschland. Aber das weißt Du doch.
      Wir müssen glaub ich endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass der Verstand fürs Ganze diesen Geldmächtigen aus dem Ruder gelaufen ist. Und ich glaube nicht, dass einige von denen dass nicht auch schon ahnen. Sie wissen bloß keinen anderen Weg mehr, ohne viel oder alles zu verlieren.

    • Es muss ein völlig anderes Bewusstsein erwachen, und zwar kollektiv. Sonst ist es einfach aus mit uns allen. Ich fürchte, die meisten Menschen kneifen lieber die Augen zu vor der gigantischen, alles umfassenden Dimension dieses Menschheits-Problems. Wie ich schon öfter sagte, es besteht die Gefahr, dass die Menschheit sich so aus der Welt hinaus lügt. Man will nicht glauben, dass man sich schon seit biblischen Zeiten auf dem Irrweg befindet.

    • „zurück nach EEG, und die alte Währungen.“
      Eine Revolution im herkömmlichen Sinne braucht es dafür nicht.

      Wenn die europäische Wirtschaft- und Finanzpolitik und ihre „Experten“ nicht begreifen, WAS eine gemeinsame Währung (Währungsunion) ausmacht und jeder Staat gegen den anderen Staat Politik macht, ist das Ende des Euro besiegelt. Man hält sich nicht an Verträge! –> Inflationsziel.
      Hauptakteur, in negativer Hinsicht, ist Deutschland.
      Wenn jetzt alle wirtschaftlich starken Länder (Frankreich, Österreich u.ä.) es Deutschland gleich machen, dauert es nicht mehr lange.
      Im März wird in Italien gewählt. Da kommt der nächste Dämpfer.
      Macron, dem „vermeintlichen Europäer“ geht es in erster Linie um Frankreich und um NICHTS Anderes!
      Macron will sein Land, Frankreich, retten. Die EU ist nur das Vehikel.
      Dafür wurden in Frankreich die zwei großen Volksparteien, die die politischen Geschicke nach dem 2. WK in Frankreich gelenkt haben, geopfert.
      Merkel so wie ihr Finanzminister und deren „Wirtschaftsprofessoren“ sehen das nicht.
      Die Zukunft Europas hängt an der Wirtschaftspolitik (Lohnpolitik), und diese wird den Euro, in seiner jetzigen Form, abschaffen.

  27. Wenn ich mir dieses Gespräch anhöre, löst das bei mir zwei sich komplett widersprechende Reaktionen aus.

    Einerseits eine tiefe Hoffnungslosigkeit. Einer solche perfekte Gedankendiktatur ist schlicht nicht beizukommen.

    Andererseits die komplett überspitzte Hoffnung, dass eine ehrliche Person an entsprechender Machtposition Wunder bewirken könnte.

    Beide Reaktionen sind nicht stimmig und bringen mich nicht weiter. Beide Reaktionen haben auch etwas Lähmendes und nicht Erhellendes. Im einen Fall überkommt mich eine abgründige Machtlosigkeit. Im anderen Fall träume ich davon, jemand anderes könnte dort einmal aufräumen und der Wunsch meine Macht zu delegieren steigt auf. In beiden Fällen schneide ich mich ab, vom selber aus dem Alptraum aufzuwachen.

    In meinem Alptraum stehe ich in einer Bilderausstellung und muss beurteilen welche Bilder gut sind und welche nicht. Leider hat dies Ausstellung etwas sehr perfides. Die Namensschilder rechts unten fehlen! Würde da Picasso stehen oder sonst eine Anerkanntheit, könnte ich mich brüsten und anfangen zu schwärmen, dass das einfach genial sei. Das sei zwar alles Grotten hässlich, aber genau das sei ja das Geniale…. Da könnte ich mir sicher sein, weil ich das Namensschildchen rechts unten ja lesen kann!

    Steht da aber gar keine Leitplanke bin ich verloren. Ein Banause! Eine solch perfide Bilderausstellung gibt es nicht, könnte jemand einwenden. Doch da steh ich nun in einem Brockhaus, da hat es neben gebrauchtem Geschirr und Teppichen ein grösseres Regal mit Bildern. Da haben irgendwelche Menschen einmal ein Werk vollbracht. Und ich bin zu hundert Prozent unfähig zu bestimmen, ob ich das nun mag oder nicht!

    Aus einem solchen Alptraum aufzuwachen ist extrem hart.
    Ich könnte ja irgendein youTube Kanal aufschlagen aus den Millionen von Kanälen, wo irgendein Mensch mir etwas zu erklären versucht von seiner Weltsicht. Doch wie wüsste ich den, ob das relevant ist?

    Da schaue ich doch lieber KenFM, da weiss ich was ich habe… oder doch die „Macht um Acht“..?

    Nein! Die haben mich damals während dem Jugoslawien Krieg schon einmal an der Nase herum geführt. Das war extrem schmerzhaft für mich zu erkennen, dass ich dem falsch Pferde hinterher getrottet bin, die höre ich nie mehr.

    Doch das könnte mir ja wieder passieren… ich sage jetzt ja nicht hier bei KenFM, aber wo kann ich mir da noch sicher sein, dass ich nicht aufs Glatteis gezogen werde?

    Am Ende kommt die harte Erkenntnis, dass kein Weg mich aus dem Alptraum befreit, als selber Eislaufen zu lernen.

  28. Kluger Mensch, der Herr Gellermann und man sieht, dass er leidet, so wie alle, die sich heute nichts mehr vormachen(lassen). Früher hat das Hitlerregime die Propaganda auf der Straße besorgt, heute tönt sie jeden Tag mit der Tagesschau aus der Glotze.

  29. Stunde 1:31: Jugendliche schauen die Tagesschau

    Ich weiß, dass ab der Mittelstufe (!) im Gymnasium es den Jugendlichen zur Pflicht gemacht wird – für bestimmte Unterrichtsgebiete – die Tagesschau regelmäßig sehen zu müssen. Und die Inhalte werden im Unterricht nicht kritisch hinterfragt, sondern als unreflektierte Basis für Unterrichtsinhalte genommen.

    • …hmmm, ich halte das ja fast für ein positives Zeichen. Denn ich glaube – und genauso hatte es sich auch in der DDR entwickelt, wird mit dieser Art generalisierter politischer Konsenzbildung erst der kritische Gedanke bei den jungen wach. Ich predige schon seit Monaten, ja Jahren, in dem Stil, wie es weiter oben HannsDampf wunderbar formuliert hat. „Ja!“, sagen mir die jungen Menschen, „Schön dass Du mir hilfst, diese Gegensätze zu klären. Bitte schreibe ein Buch!“ oder“Du müsstest ein Lehrer sein…“
      Will sagen, der verwirrte junge Mensch bemerkt sehr gut, in welchem Gewirr von Lügen er sich zurechtfinden muß, und wir haben die Möglichkleit, den jungen Menschen unsere Erfahrungen für eine endlich einmal gute und gehaltvolle Sache zu übermitteln.
      Um noch ein wenig konkreter zu werden. Ich meinte ja schon, dass die neue Wende sich hätte eigentlich ereignen müssen. Hat sich noch nicht; NOCH NICHT. Aber ich sehe, dass das Bewusstsein dazu täglich wächst. Soeben habe ich mit einem kribbeln und Gänsehaut, den ausgezeichneten Kommentar von Hans Dampf gelesen. Und genau DAS ist die Wende, die wir brauchen…. Unser Bewusstsein, diesen furchtbaren Dingen gegenüber nicht ohnmächtig sein zu müssen.

  30. Keine Ahnung wie es in Deutschland ist, aber in den Niederländen sehen immer weniger Menschen Fernsehen, nur Älte(re), wie wir.
    Und die Nachrichten, wir schalten oft nach zehn Minuten ab, wenn wir genug haben von Unsinn, oder Lügen.
    Ich bin nur interessiert in was die offiziëlle NOS Nachrichten bringen, die glauben, seit lange nicht mehr.

  31. Die 67 und 68 Jahre habe ich medial sehr unkritisch in Erinnerung.
    Ich fand damals nur in der Konkret, (unter anderem Kommentare von U. Meinhoff), alternatives zur Tagesschau, Bild,und anderen Presseorganen. Das Satire-Magazin Spontan kann man noch dazu zählen.
    Ansonsten, dass oft wiederholte Interview von Gaus mit Rudi Dutschke. Mehr war da nicht.
    Aber vielleicht war das schon mehr, als das, was uns die öffentlich Rechtlichen heute anbieten.

  32. Gute Sendung, doch eine Bitte:
    „Nachrichtenredakteure und Journalisten sollen sich bei der Pressestelle der Bundeswehr oder direkt beim Pentagon bewerben. Hier kann man es ohne ein Rückgrat weit bringen. Bis an die Front.“

    > Nicht die Front ist erstrebenswert, sondern das Nato Hauptquartier in Brüssel. Wir sollten viel mehr das Ganze – die Nato – sehen und die einzelnen Dienststellen (Pentagon, Bundeswehr, CIA, Geheimdienste etc.) und Mitglieder (USA, Türkei, Deutschland) und Organisationen (NGO, IS etc.) ausblenden.

    Das aller Parteien und alternativer Medien Problem ist: Sie bekämpfen Symptome und nicht die Ursache, die Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Unter der Maske ‚Nato‘ glüht der Faschismus und raubt und mordet weltweit. Jedoch an die Nato traut sich niemand ran. US-Präsident Trump wird medial fertiggemacht, weil er eigene Wege gehen will, ebenso Le Pen, Höcke und wenige andere, die die Nato in Frage stellen. Die Nato, das transatlantische Gedankengut über die Welt zu herrschen, ist alternativlos! Wer ihre mächtigen Institutionen WTO, IWF, EU (USE), NATO in Frage stellt, ist ihr Feind, was immer er auch vorschlägt.

    Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es eine NATO und eine Nato gibt. Die Nato umfasst alles: Nato-Staaten, Nato-Institutionen, Nato-(Terror)-Organisationen und Nato-Grosskapital – die Verschmelzung zur Nato, zum Faschismus.

    NoNato bedeutet nicht nur, als Staat aus all diesen Institutionen auszutreten, sondern im Staat auch eine grundsätzlich andere Gesellschaftsordnung zu entwickeln und anti-autoritär umzusetzen, denn mit Zwang ersetzen wir lediglich die heutigen Machthaber durch andere und finden uns rasch in ähnlich totalitären Regimen wie heute wieder.

    Der Zweck einer Gemeinschaft ist, dass die Menschen glücklich sind, weil sie frei sind. Sie sorgt besonders für Familien und Alte und Menschen in Not. Dieses souveräne Land soll klein sein, damit ein direkter Dialog untereinander möglich ist, und in freier Confoederatio miteinander verbunden sein und damit jegliche Machtansammlung unterbinden. Ihren Zweck wird sie gewaltlos – ohne Strafrecht! – verteidigen, denn Gewalt ist unnötig, wenn die Bewohner die Ordnung anerkennen und immer wieder errichten, und sie ist nutzlos, wenn dem nicht so ist!

    • Hallo !

      Ich verstehe nicht, warum Sie Personen wie Le Pen und Höcke verteidigen und gleichzeitig so vehement vor Faschismus warnen.
      Mir ist bewusst, dass beide von den Medien sehr einseitig betrachtet werden, aber grösstenteils haben sie selbst diese Einseitigkeit mit überragend saudämlichen Statements verursacht und sich ganz bewusst für alle Zeiten faschistisch verschubladet, versargt und beerdigt.

      Mit diesen beiden Beispielen zeigen Sie meines Erachtens, dass Ihnen ein wesentlicher Teil entgangen ist — nämlich der Zusammenhang zwischen öffentlich geäussertem faschistischen Gedankengut und Faschismus selbst.
      Was irgendwie tragisch ist.

      Zu Ihrem letzten Absatz:
      Dann haben sie ja bestimmt nichts gegen die Zerschlagung Deutschlands in eigenständige, überblickbare Provinzen, wie das in gewisser Form Frau Ulrike Guérot als utopischen Gedanken fordert.
      Also Europa neu denken als Republik im Großen und föderaler Struktur der Areale im Kleinen — scheiss einfach auf Deutschland und seine Grenzen, ey !
      Find ich super, Sie auch ?

      Und ohne Strafrecht kommt demnächst mein Nachbar vorbei und fällt meine Bäume wegen des fürchterlich nervigen Laubes, welches er im Herbst beklagt und dessen er sich im Sommer wegen des Schattens erfreut.
      Soll ich dem dann sagen, dass er ‚die Ordnung‘ akzeptieren und davon ablassen muss oder soll ich eher das Recht des Stärkeren ausprobieren und ihm die Eier in die Umlaufbahn treten ?

      Hhhhhh….
      Entschuldigung, das klingt etwas herablassend und verurteilend, und ich wünschte uns allen auch ein friedfertiges Utopia, aber irgendwie funzt der Kram einfach nicht, solange erwachsene Menschen im Spiel sind.

      Die Sendung werde ich wohl noch ein paar Mal nebenbei konsumieren, weil sie mir sehr gut gefallen hat und ich bei Herrn Gellermann immer viel Gutes mitnehmen kann.
      Das Buch hatte ich quasi neulich schon in der Hand, aber es ist doch endlich Talbot’s Schachbrett geworden.
      Bald.

    • Hallo Seven,

      Ich verteidige das Recht auf Meinungsfreiheit und aufgrund geäusserter Meinungen beerdige ich niemanden. Die Meinungsäusserung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ist Kunst und wir sollten bedingungslos der Kunst dienen (Meese). Hingegen sollen wir die Kunst nicht für unsere Interessen missbrauchen: Aus einem Buch ein Recht ableiten, Juden zu vergasen.

      Und jetzt kommt eine Gruppe und tut’s. Sie missbraucht die Kunst, um andere auszurauben und zu ermorden. Jaja, denken Sie, die Nazis. Die Kunst, andere auszurauben und zu ermorden, ist jedoch viel älter und auch viel jünger.

      Natürlich sind wir versucht, einem Einzelnen in die Eier zu treten, doch ist die Gruppe grösser, nehmen wir es hin! Wenn das Gartenbauamt kommt und Ihren Baum fällt, bezahlen Sie ihnen sogar Lohn und eine Busse noch dazu. Einem Armen geben wir nichts oder wenig. Kommt Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, geben wir Schweizer ihm Milliarden, weil er uns sonst in die Eier … Niemand muckst, wenn die Nato Syrien zerlegt. Viele finden das grauenhaft – wie viele auch den Holocaust grauenhaft fanden – doch wie Tiere in der Herde sind wir einfach froh, dass der Bauer ein anderes zur Schlachtbank zerrt.

      Diese menschliche Art ist der Kunst entsprungen – sie wurde zur Tat! Und Böses (die Tat) wird mit Bösem vergolten oder anerkannt. Primitiv. Christen wären viel weiter, würden sie dem Lamm Gottes folgen und weder Böses mit Bösem vergelten noch Böses anerkennen. Doch damit lässt sich keine Herrschaft gründen. Du musst das Böse anerkennen!

      Wir haben 1789 den König geköpft. Seither anerkennen wir das Böse nicht mehr in einer Person, sondern in einer Organisation: der Gemeinde, der Republik, der Union, den Weltorganisationen. Und wie früher Mächtige den König führten, führen heute Mächtige die Vertreter der Organisationen: Die Verschmelzung von Gewalt und Macht – Faschismus. Diesem faschistischen Konzept folgt auch Ulrike Guérot. Sie unterstellt lediglich die Länder (Thüringen, Bayern, Katalonien etc.) direkt der United States of Europe (USE) und löst die Nationalstaaten auf.

      Nun gibt es eine Gegenbewegung, die den globalen Faschismus ablehnen, und diese Bewegung ist in zwei Parteien gespalten: Die eine Partei hält an der Gewalt fest und wird von regionalen Mächten unterstützt, die andere Partei (vielleicht wenige, worunter ich) sucht eine antiautoritäre Gesellschaftsform, in der die verschiedenen Gremien kein Durchsetzungsrecht haben – statt Demokratie und andere Herrschaftsformen: Liebe, Arbeit und Wissen.

    • Natürlich spreche ich weder Frau Le Pen noch Herrn Höcke ihre Rechte der freien Meinungsäusserung ab.
      Sie sollen genau das sagen dürfen, was sie sagen möchten, auch öffentlich.

      Meine Metaphorik sollte nur ausdrücken, dass ich selbst bei beiden mein Recht wahrnehme, auf das Gesagte keinen Pfifferling mehr zu geben, weil sie sich in meiner Wahrnehmung als Wortführer disqualifiziert haben.
      Das hätte ich wohl durch ein „meiner Meinung nach“ kenntlich machen sollen !

      Wenn ich Sie richtig verstehe, verorte ich Sie als eine Art christlichen oder humanistischen Anarchisten ?!
      Ich kritisiere das nicht, wollte nur mal fragen…

      Die ewige Ambivalenz steckt MEINER MEINUNG NACH in uns allen.
      Gut und Böse, Schwarz und Weiß sind nur überhöhte Worte, um unzureichende Erklärungsversuche anzubringen und zu stigmatisieren oder hochzujubeln, wenn’s uns gerade passt.

    • „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will; im Sumpf des Elends wird der Mensch kein Mensch.“ – Albert Schweitzer und Johann Heinrich Pestalozzi.

      Die Hauptschwierigkeit ist das Teilen. Ich. Andere. Und je nach dem, wo ich stehe, im Elend oder nicht, sehe ich das anders. Doch solange noch Elend auf der Welt besteht, finde ich, dass diese Stimme gehört werden muss und der im Überfluss etwas abgeben soll. Leider haben wir ein Wirtschaftssystem, dass dem Reichen zujubelt und sich dem Elend verschliesst. Wir müssten eine gewaltige Macht aufbringen, um das System zu erhalten und nach unten umzuverteilen – es geht gar nicht!

      Ich meine, die „ewige“ Ambivalenz steckt im System, im latenten Faschismus: der Verschmelzung von Staat und Grosskapital. Wir sehen diese Verschmelzung in allen von uns als „hoch“ bezeichneten Kulturen, die stets auch „tief“ mitbrachten: Elend und Unterdrückung. Es ist das Ziel des Herrschers (und wäre es auch die Mehrheit eines Volkes): Mehr zu haben als andere. Kennzeichen einer Hochkultur ist, dass sie ein Ordnungssystem hat, das zugunsten einer Elite arbeitet und notgedrungen diese Ordnung mit Gewalt durchsetzt und seit 1800 (Demokratie) auch mit List: Jeder kann zur Elite gehören, wer’s nicht schafft, ist selber schuld. Die Opposition gegen eine Demokratie sind die Versager, die Neidigen, die’s nicht schafften. Stimmt. Und sie haben kein anderes System. Stimmt. Es gibt gar keins – wir haben alle Herrschaftsformen durch!

      Und da knüpfen wir wieder ums Jahr null an: „Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins, sie sollten es auch regieren.“ Die Liebe versagt das Strafen, die Arbeit den Zins und das Wissen die Lizenz. Und natürlich sollen die natürlichen Ressourcen frei zugänglich sein. Wir suchen Antiherrscher, die lieben, arbeiten, wissen und dafür sorgen, dass die Umwelt achtsam und effizient genutzt wird und Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Wir suchen Menschen wie du und ich und alle, denn diese Lebensform ist für alle „hoch“ und geht nicht höher ohne Gewalt und Elend.

  33. Ich lese sehr gern die „Wunderlampe“ auf Rubikon. Darin beschreiben die Herren Bräutigam und Klinkhammer ihr Bemühen, über Programmbeschwerden der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen. Bisher leider vergebens, denn der Rundfunkrat muss weder seine Entscheidung begründen noch gibt es ein Kontrollorgan für diesen. Passt also super in unser unabhängiges demokratisches Rechtssystem.
    Was ist eigentlich aus der Kausa Wustemann geworden?

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