Umwelt und Verantwortung

von Bernhard Trautvetter.

Eine intelligente Gattung sorgt mit ihrem Herzen für die Kinder vor

Trotz aller Alarmrufe und trotz aller Beschwichtigungen ist die Eigenheit der Zukunft, dass sie offen ist.

Nach der US-Klima-Behörde NOAA war 2016 das Jahr der schnellsten Zunahme von CO2 in der Atmosphäre seit Beginn der Messung.

Die Abgabe von CO2 in die hauchdünne Erdatmosphäre, die im Vergleich höchstens so dick ist wie eine Schicht Lack auf einem Fußball, hat alleine von 198 Mio. t. 1850 auf 32.274 Mio.t. 2011 zugenommen. Und in den letzten 100 Jahren hat sich die Erdatmosphäre um 0,8 Grad C. erhöht.

Nun gibt es sogenannte ‚Klima-Skeptiker‘, die einen Zusammenhang zwischen den beiden Zahlenkomplexen in Abrede stellen. Es ist immer noch nicht ganz 100%ig ausgeschlossen, dass sie Recht haben können. Sie können aber nicht wissen, ob sie Recht haben. Wer so tut, als wisse er sicher und zuverlässig, dass das nicht zusammenhängt, erinnert an den Menschen im dunklen Wald, der seine Angst durch Pfeifen in den Griff zu bekommen versucht. Wenn es sein kann, dass diese Zahlen einen Zusammenhang ausdrücken, dann kommt es allerdings einem Verbrechen – nicht nur an den zukünftigen Generationen – gleich, wenn Politiker, Akademiker und Industrielle einem Weiter-so bei der Nutzung von Verbrennungsprozessen für Verkehr, Heizung und Industrie das Wort reden. Berühmtestes Beispiel ist derzeit Donald Trump, der die Beschäftigten des US-Agrarministeriums auffordert, den Begriff „Klimawandel“ durch den Begriff „Wetterextreme“ zu ersetzen (taz 8.8.2017). Sollte entsprechend den bei weiten überwiegenden Fachwissenschaftlern der menschenverursachte Klimawandel doch Fakt sein, dann fragt sich, ob die Menschheit noch die Zeit hat, eine unökologische Politik und Wirtschaft wie die der letzten Jahrzehnte noch länger hinzunehmen.

Wenn man Wasser jeden Tag um ein Grad langsam ansteigend erhitzt, kann das 99 Tage einigermaßen gut gehen. Aber dann… Ähnlich verhält es sich mit einem Gewässer, in das jemand täglich einen Tropfen Gift träufelt: Plötzlich kippt das bis dahin lebendige Biotop und wird zur toten Kloake.

Apokalypseblindheit

Dieses Bild lässt sich auf alle Lebensbereiche übertragen. So, wie der Mensch eine Leib-Seele-Einheit ist, bei der die Seele laut Duden ein „körperloser Teil des Menschen“ ist, so kann die Erde auch eine lebendige Ganzheit sein, in der alles mit allem zusammenhängt.

Mir als Mensch, der sich als Marxist versteht, ist es interessant, es für möglich zu halten, dass Materie durch Seelisches durchdrungen ist. Ich kann nicht ausschließen, dass Materie, die unbelebt erscheint, von „Gaia’s“ Seele durchdrungen ist. Aufgeschlossenheit gegenüber dem Unvorstellbaren gehört zur unvoreingenommenen Reflexion des Seins. In der griechischen Mythologie hieß Gaia ‚personifizierte Erde‘.

Die Erde leidet unter der Art und Weise, wie die Verantwortungsträger/innen und die Verbraucher/innen vor allem in der so genannten ‚Konsumgesellschaft‘ den Austausch der Menschheit mit der Natur ihres Lebensraumes regeln und praktizieren. Es leiden die betroffenen pflanzlichen und tierischen Mit-Wesen, mindestens die Seelen derer, die freiwillig oder gezwungen (Mit)TäterInnen an diesem Zerstörungswerk sind, es leidet der Lebensraum der Menschheit auf Erden und möglicherweise auch die Seele der Welt, wie auch immer sie genannt werden mag.  Günter Anders beschreibt das Eingebunden-Sein des Menschen in den Zerstörungsprozess mit diesen Worten: „…das heutige Dasein des Menschen ist zumeist weder nur ‚Treiben‘ noch nur ‚Getrieben werden‘; weder nur Agieren noch nur Agiert werden; vielmehr ‚aktiv-passiv-neutral‘. Nennen wir diesen Stil unseres Daseins ‚medial‘. Diese ‚Medialität‘ herrscht überall. Die beobachtete Roboter-Haftigkeit wird also nicht durch ein totalitäres Regime erzwungen, sie wird scheinbar freiwillig geübt. Der Handelnde ist in diesem technologischen Regime ein Dissident, ein Fremdkörper, der Normalfall ist der Mittäter. Bloßes Tun, besser gesagt Mittun, ersetzt das bewusste Handeln, was eine teilweise Ausschaltung des Bewusstseins voraussetzt. (G. Anders, Antiquiertheit Bd.1, Kap. Wir sind „medial“ S. 287)

Diese Roboter-Haftigkeit zieht Leiden nach sich, nicht alleine durch die Steigerung der Apokalypse-Gefahr, auch dadurch, dass diese Gefahr in der Seele bewusste, unbewusste, verdrängte oder verstärkte Sorgen und Ängste auslösen kann, die selbst dann wirken, wenn man sie nicht bewusst ins Bewusstsein emporkommen lässt. Ich lebe so gerne, dass ich nicht zu den Apologeten der Weltuntergangsstimmung zähle, aber die Möglichkeit des Eintretens dieser Gefahr bedeutet, es erwächst die Verantwortung, ihr ins Auge zu sehen. Nicht, um Angst zu schüren, die uns nur lähmt, sondern um uns darüber zu verständigen, was wir tun können und sollten, um die Katastrophe vielleicht eben noch am Rande des Abgrunds abzuwenden. Abgespaltene Angst verdrängt und macht krank. Die Apokalypse-Blindheit kann eine der Ursachen für ihr eventuelles Auftreten sein; die Wirkungen des Tuns der Menschen übersteigen ihre Vorstellungskraft, und deshalb halten sie trotz der existenziellen Gefahren, die sie heraufbeschwören, nicht inne. Man kann das schon im Alltag sehr plastisch daran veranschaulichen, dass die Medien in den gerade zurückliegenden Tagen von Anfang August berichtet haben, ohne dass diese Tatsache dazu führt, dass relevante Kräfte den Prozess stoppen oder gar umkehren, im Gegenteil.

Die Realität der Gefahr, die Gefahr der Realität

Beim gerade verstrichenen Welterschöpfungstag handelt es sich um das Datum, auf das bezogen die Menschheit innerhalb desjenigen Jahres mehr erneuerbare/nachwachsende Ressourcen verbraucht hat, als die Erde in einem ganzen Jahr mit seinen zwölf Monaten hervorbringt und sie emittiert ab dann mehr CO2 im jeweiligen Jahr, als die Flora und Ozeane der Welt innerhalb von zwölf Monaten verstoffwechseln können. 2016 war das der 8. AugustDieses Jahr ist es der 2. August.

Wenn man die Weltregionen differenziert, fällt zum Beispiel auf, dass Deutschland dieses Datum schon am 24. April erreicht hat. Wenn die Menschheit so leben würde, wie die Gesellschaft unseres Landes, dann bräuchte es drei Erden, um den Konsum, auf Deutsch den Verbrauch der Erde mit den entsprechenden Ressourcen zu Verfügung zu stellen.  (ebenda)

Laut Ifo-Institut verschwindet täglich eine Waldfläche, die der Fläche Hannovers entspricht, von der Erde, weil Palmöl, Weidefläche für Rinder, Anbaufläche für Palmöl, Zuckerrohr und Soja (v.a. für Tierfutter in der Massentierhaltung) entwaldet wird.

Die Anzahl der Arten ist uns Menschen unbekannt. Unter dem Begriff „Anthropocene Defaunation“ schätzen Biologen, dass bis zum Jahr 2100 die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde verloren gehen, was zu einem Zusammenbruch des Ökosystems, der Nahrungsmittel- und Medizinversorgung führen kann.

Laut Spiegel verschwinden derzeit „bis zu 58.000 Tierarten“.

Im letzten Vierteljahrhundert ging in Deutschland die Zahl fliegender Insekten laut Forschungen „um bis zu 80 Prozent“ zurück.

Neben den Kahlschlag tritt die Qual der Massentierhaltung mit allen psychischen und körperlichen Leiden…

Außer Pflanzen und Tieren ist noch der Verlust fruchtbarer Böden durch Versalzung in der Folge von Bewässerung und Versalzung zu beklagen. Forscher warnen, es gehen jeden Tag 2000 Hektar Ackerland verloren; ein Hektar ist die Fläche mit 100 mal 100 Metern Seitenlänge. „Um die voraussichtliche Weltbevölkerung von neun Milliarden zu ernähren, brauchen wir bald alles landwirtschaftlich nutzbare Land, das wir haben,“ wird der Leiter der Studie, Manzoor Qadir vom UN University Institut für Wasser, Umwelt und Gesundheit in Hamilton (Kanada) in einer Mitteilung zitiert. „Wir können es uns nicht leisten, die Produktivität der salzbelasteten Böden nicht wieder herzustellen.“

Neben den Böden verliert das Ökosystem auf der Erde unüberschaubare Mengen an Vitalstoffen in den Weltmeeren unter anderem durch radioaktive Stoffe, Abwässer, Abfälle – darunter ca. 10 Mio. To.  Plastikreste, Erdöl, Düngemittel, Dünnsäure, Chlorierte Kohlenwasserstoffe, den Temperaturanstieg, den Massentourismus, die Überfischung und Jagd sowie durch Militär, Rüstung, Manöver und Kriegsführung.

Etwa 44 % der Schadstoffe gelangen vom Land ins Meer und 33% kommen aus der Atmosphäre.

Infolge der Massentierhaltung und weiterer Formen industrialisierter Landwirtschaft verunreinigen Gülle und Gärreste Grundwasser, mit dem Ergebnis, dass Wasserwerke steigende Nitratwerte feststellen.

In der Zeitschrift Current Biology erschien jüngst eine Studie von Mike Kingsford vom ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies und Andrew Brierley von der schottischen St. Andrews University, die davon ausgeht, „dass die Veränderung des ozeanischen Lebensraumes nun sehr schnell gehen könnte: Fischbestände verändern ihr Habitat, neue Arten kommen, andere sterben aus und Invasoren ziehen in fremde Lebensräume. Dies würde das Leben im Meer komplett auf den Kopf stellen und die genauen planetaren Folgen sind kaum absehbar. Die Studie weist auch darauf hin das die tatsächlichen CO2-Ausstöße weit über dem Worst-Case-Szenario des IPCC liegen und mit den realen Werten eine globale Erwärmung von über 5,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts mehr als wahrscheinlich ist.“

Dadurch kann auch eine unabsehbare Menge Methan in die Atmosphäre abgegeben werden. Passend dazu sind Probleme durch das Auftauen von Permafrostgebieten infolge der Erderwärmung.

Arktische „Böden enthalten … rund 1700 Milliarden Tonnen Kohlenstoff – doppelt so viel, wie derzeit in der Atmosphäre kursiere. Dieser wird beim Auftauen nach und nach als Kohlendioxid (CO2) und in Form des noch stärkeren Treibhausgases Methan freigesetzt. Die dadurch drohende Gefahr werde zu wenig beachtet, mahnten die Experten“.

Die Konsequenzen der auf kurzfristigen Profit ausgelegten ökonomischen Ausbeutung der Natur v.a. durch die Energie-Konzerne und die weiteren multinationalen Konzerne des Westens sind keine reinen Zukunfts-Szenaria, sondern Gegenwart: Aktuell herrscht in Rom Wassernot infolge der Regenarmut als ein Element der Zunahme ungewöhnlicher Wettersituationen im Kontext mit der Erderwärung. Die alten Römer waren für ihre ausgeklügelte Wasserversorgungstechnik weit über ihre Zeit Pioniere der Zivilisation.

Ausgerechnet hier, wo die alten Römer die Trinkwasserversorgung vor mehr als 2000 Jahren perfektionierten, sitzt man mittlerweile auf dem Trockenen. … Viele Brunnen der Stadt sind schon versiegt, so zum Beispiel das prächtige Wasserbecken an der Piazza del Popolo oder an der Piazza Repubblica im Zentrum.“

Ähnliche Szenaria sind im Bereich des Ganges zu befürchten, dessen Quellen in den Gletschergebieten des Himalaya gespeist werden. In den Anden ist das schon durch Studien erforscht: „Messungen der Temperatur im Zeitraum von 1939 – 1998 ergeben dort einen Erwärmungstrend von durchschnittlich 0.11 Grad/Dekade, der damit deutlich über dem globalen Trend von 0.06 Grad/Dekade liegt. (…) Die Abnahme der Eisfläche der 376 Gletscher in der Cordillera Real wird zwischen 1975 und 2006 auf 43 % geschätzt. Zudem haben die 4 Gletscher, aus denen sich die Wasserversorgung der Stadt La Paz überwiegend speist, zwischen 1975 und 2006 um über 50% abgenommen.“

Neben den Rückzug von Gletschern tritt als weiteres Problem die Ausdehnung der Wüstengebiete im Umfeld der bisher bekannten Wüstenregionen. Sie werden von Wissenschaftlern ‚Desertifikation‚ genannt. Die betroffene Fläche übersteigt die quantitativen Ausmaße Europas bei Weitem: „In Afrika leben 40 Prozent der Gesamtbevölkerung in Gebieten, die von Desertifikation bedroht sind, in Asien 39 Prozent, in Südamerika 30 Prozent.“ Besonders Länder mit größter Armut und geringeren Anteilen an Treibhausgas-Emissionen sind Opfer einer Entwicklung im Ökosystem Erde, die nach Aussagen der meisten Fachwissenschaftler stark mit der Industrialisierung der Erde seit der Erfindung der Dampfmaschine und dem Aufstieg der von Marxisten ‚Kapitalismus‘ genannten „Industriegesellschaft“ zusammenhängen.

und: „Addiert man alle Werte seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen der CO2-Emissionen um 1850, landen die USA auf dem ersten und die EU auf dem zweiten Platz. Die EU, die heute für etwa 16 Prozent des Kohlendioxidausstoßes verantwortlich ist, ist für fast 27 Prozent der historischen Emissionen verantwortlich. Im Falle von Großbritannien, das früh mit der Industrialisierung begonnen hat, ist der historische Anteil sogar drei mal so hoch wie der derzeitige Anteil.
Im Fall der Entwicklungsländer verhält es sich umgekehrt: Alle Entwicklungsländer zusammen genommen sind heute für 41 Prozent der energiebedingten Emissionen verantwortlich. Historisch haben sie jedoch nur einen Anteil von 24 Prozent beigetragen.“

Das überlegene System

Zum von Trump und anderen bezogenen Standpunkt, der Treibhauseffekt sei mitnichten menschengemacht, gilt hier nur das: Solange diese Frage noch nicht abschließend unumstößlich valide geklärt ist, ist es in der Tat ein Verbrechen an den Mitmenschen (auch am eigenen Leben), an allen Mitwesen und an Gaia, sowie an allen möglichen zukünftigen Generationen, von denen wir diesen Lebensraum nur geborgt haben, das Experiment CO2 /Methan… mit der Erdatmosphäre auch nur einen Moment weiter zu ‚durchzuspielen‘.

Wenn der Kollaps des Lebensraumes das überraschende Eintreten des Vorhersehbaren, des nicht-Auszuschließenden ist, dann ist Kapitalismus als Ausbeutung der Natur zugunsten weniger Einzelkapitale und ihrer Bilanz zu einer Lebensform geworden, die die überlegene Form menschlichen Zusammensterbens ist.

In der Lage ist Atomtechnik eine Steigerung des Wahnsinns. Ihre Hinterlassenschaften sind für eine Millionen Jahre hermetisch von der Ökosphäre abzuscheiden. Das zu garantieren kann kein uns bekannter Gott. Der Atomkrieg würde die Situation beschleunigen…

Die Freude, lebendig zu leben

Das alles zu verhindern ist die Aufgabe der Generation Gegenwart. Die Möglichkeit, dass das gelingt, ist solange nicht auszuschließen, wie der Kontrolleverlust noch nicht global ist.

Die Menschheit hat nur eine Chance: Sie wird erwachsen. Das heißt, sie lässt die Entwicklung nicht mehr in der unsichtbaren Hand äußerer Mächte wie Gott oder die Götter , oder der nur so genannte Markt, oder und auch nicht durch eine momentan vielleicht noch privilegierte Minderheit, die sich als ‚Elite‘ oder anderswie very important herausgehoben  verstehen mag.

Der Kapitalismus ist eine Realität, von der wir auszugehen haben

Was das Ahlener Programm der CDU nach dem 2. Weltkrieg über Deutschland schrieb, gilt für die Welt:

„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.“

Meine Generation hat nicht geschafft, was viele im Jahr 1968 und in den darauf folgenden Jahren der Jugendbewegung vor hatten: Im Welthit  ‚San Francisco‘ hieß es, dies sei eine Generation mit einer neuen Erklärung, John Lennon sang wenig später die quasi kommunistische Hymne vom Frieden ‚Imagine‘ und auch ‚Give Peace a Chance‘, die Beatles gaben in dieser Decade den Orden an die Queen zurück, wegen des Vietnamkrieges, … und dann kam es doch zum weiteren und immer schnelleren Ausbau der Zukunftsgefährdungen.

Das darf kein Grund dafür sein, nun aufzugeben.

Wir haben die Verantwortung gegenüber dem Leben, solange es Menschen gibt, alles nur Erdenkliche zu tun, dass Leben leben kann. Hier und Jetzt und überall im Garten Erde und über den Zeithorizont, der auch nach unserer Lebenszeit von dem, was wir (nicht) tun, die Konsequenzen hat. Durch Sein oder Nichtsein.

Trotz aller Alarmrufe und trotz aller Beschwichtigungen ist die Eigenheit der Zukunft, dass sie offen ist. Das ist unsere Chance, das ist unsere Verantwortung. Es bereitet Freude, das eigene Tun als etwas Sinnvolles zu erleben, egal wie groß die Chance ist, dass es am Ende so auskommt, wie man hofft. Es bringt auch wunderschöne Begegnungen mit Seelen von Menschen mit sich, die ebenfalls wie von einem Leben träumen, das eins ist, und die dafür leben.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Textes.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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56 Kommentare zu: “Umwelt und Verantwortung

  1. Wer über den Klimawandel und das CO2 schreibt, sollte wenigstens die Grundlagen der Meteorologie, die Komponenten der Atmosphäre, den absoluten Anteil des CO2 und dessen Eigenschaften kennen. Hier folgt die Aufklärung!

    KLIMAWANDEL durch KLIMAKONTROLLE

    Journalisten haben nicht das Recht ahnungslos zu schreiben. Sie sollten wissen, was sie da mit Unwissen und Halbwissen verbreiten.

    Es ist sicher hilfreich folgendes zu beachten, wenn es tatsächlich um Wissenschaft geht!

    1. Wissenschaft basiert nicht auf Autorität, Vertrauen und Glauben, sondern nur auf Fakten und Beweise!
    2. Wenn über ein wissenschaftliches Thema gesprochen wird, dann sollte der Journalist über das Grundwissen verfügen, um die erforderlichen Fragen stellen zu können.

    Sie befinden sich leider auf einem gefährlichen unwissenschaftlichen Pfad. Warum? Das möchte ich Ihnen gerne erläutern.

    Das Klima ist niemals stabil, es ist immer im Wandel, so war es und so wird es immer bleiben.

    Dennoch gibt es, so wie den Unterschied zwischen einem Regenwald und Forstwald, der Prärie und dem Golfplatz-Rasen, der Wildwiese und dem Ackerfeld, so auch das natürliche und vom Menschen bearbeitete Wetter und Klima.

    Allerdings begibt sich jeder ins gefährliche Fahrwasser und wird Opfer des Missbrauchs, wenn er die Unterschiede nicht genau kennt!

    Da die Grundbehauptungen über Erderwärmung alle auf CO2 basieren, sollten dazu Fragen gestellt und beantwortet werden.

    Kennen Sie die physikalischen und chemischen Eigenschaften von CO2?

    Kennen Sie die biologische Funktion des CO2?

    Wissen Sie wie die Erwärmung in einem wirklichen Treibhaus entsteht und ob ein offenes planetares System überhaupt die Energie einsperren und sich über ihre Maßen erwärmen kann?

    Ich möchte dazu einen Fragen/Antworten-Katalog anbieten. Bitte für den deutschen Text auf die entsprechende Flagge klicken!
    #FAQ about #CO2!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/06/questions-and-answers-about-co2.html
    Oder direkt zur deutschen Seite:
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/fragen-und-antworten-zu-co2.html

    Jeder Wandel ist das Ergebnis einer Ursache. Wenn der Klimawandel das beobachtbare Ergebnis ist, was ist dann die Ursache?

    Wenn Sie alle Fragen zu CO2 beantwortet haben, dann werden sie leicht feststellen, dass es das CO2 nicht sein kann!
    Wenn Sie anstatt des Klimawandels, den Begriff Klimakontrolle verwenden, dann wird es verständlich.

    Der Versuch der Kontrolle zur militärischen und wirtschaftlichen Nutzung des Klimas führt zu seiner Veränderung und zwar in einer Weise, dass er sich bemerkbar von dem natürlichen Klimawandel unterscheidet, so wie ein Kanal von einem Fluss!

    Wenn gelogen wird, dann ist die Wahrheit immer das Gegenteil der Lüge!

    Wir sollten aber Fragen, warum gelogen werden muss und ob die Wahrheit nicht zum selben Ziel führen könnte.

    Diese Lügen über den Klimawandel beginnen mit einem wichtigen Dokument zur Klimakontrolle (climate control) aus dem Jahre 1960, welches erst im Jahre 2013 freigegeben wurde. Bitte lesen Sie die kommentierte Version in Englisch oder Deutsch oder gehen sie von dort direkt auf die Quelle des ursprünglichen Dokuments. Es ist also öffentlich verfügbar!

    1960, #CIA Memorandum on #ClimateControl!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/1960-cia-memorandum-on-climate-control.html

    Die Datenverbiegerei wird benötigt, da die Klimakontrolle bereits massenhaft Flora und Fauna, insbesondere in den Ozeanen vernichtet. Die Nahrungskette wird an ihrem Fundament, nämlich der Symbiose zwischen Korallen und Algen zerbrochen! Der Tod beginnt mit den Algen, die wegen Sonnenlichtmangel verhungern, bzw. sich erst gar nicht entwickeln können, gefolgt von den Korallen, die zu 90% sich von den Produkten der Algen ernähren und allen anderen Tieren, die mangels Nahrung verhungern und mangels Sauerstoff ersticken.

    Da Wissenschaft auf Fakten basieren muss, möchte ich Sie bitten, sich die unübersehbaren Auswirkungen anzuschauen. Möglicherweise haben Sie selbst noch bessere Quellen.

    No #acidification!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/09/no-acidification-of-oceans-mass-killing.html

    #Oxygen deprivation! #Global #suffocation!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/12/oxygen-deprivation-global-suffocation.html

    Why everyone is deficient in #vitaminD? https://youtu.be/iatYZxyoEkU
    #Fibromyalgia #Psoriasis #MS!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/08/symptom-orientation-autism-cancer.html

    #VitaminD #deficiency & #SRM #chemtrails! #MIH tooth disease!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/07/vitamin-d-srm.html

    Wenn Sie wirklich am Thema interessiert sind, dann sollte Ihnen dieser Massentod seit dem Beginn der 1990er Jahre nicht entgangen sein. Wenn Sie es nicht wahrgenommen haben, dann wie konnten Sie dies ignorieren?

    Hier sehen Sie die Nutzung des Wassers, das durch Klimakontrolle geliefert und für extensive Wüstenlandwirtschaft und Fracking von Erdöl und Erdgas genutzt wird. Die eingebetteten Satellitenkarten sind jedem zugänglich.

    Bedenken Sie bitte, was nicht vor den Sinnen verheimlicht werden kann, muss durch geistige Blendung verhüllt werden.

    Koordinaten des Wasserraubs!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2016/08/coordinates-of-water-theft.html

    Hier sehen Sie, wie das Wasser ankommt.

    Auxiliary spillway? Arabian soil washed away!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/auxiliary-spillway-arabian-soil-washed.html

    ELEPHANT in the room is #SRM for #water #theft! Extreme weather!
    http://geoarchitektur.blogspot.de/2015/08/water-by-tropospheric-srm.html
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/water-deliver-with-srm.html
    http://geoarchitektur.blogspot.de/p/water-delivery-by-tropospheric-srm_1.html

    Und hier beginnt die globale Ausrollung des Systems!

    Dead birds falling!
    #Somalia #ClimateControl #Yemen! Geostrategic importance of #Yemen!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/03/somalia-in-focus-of-climatecontorl.html

    Im obigen Memorandum aus dem Jahre 1960 fällt auch der Begriff „GEOPHYSICAL WARFARE“, also Geophysische Kriegsführung. Wir befinden uns bereits Mitten in einem globalen, vorwiegend geophysisch geführten Krieg, das aber auch ein heißer Bombenkrieg in Somalia, Jemen, Syrien, Irak, Libyen und anderen Teilen Afrikas und der Welt ist.

    Was ist das Ziel dieses des geophysischen Krieges?

    Das Hauptziel ist die Eroberung der Lufträume für troposphärische Wind-Wasser-Routen (atmospheric rivers), aber wird noch immer von vielen nur als Extremwetter gedeutet. Der Luftraum ist Zugleich das Hauptschlachtfeld.

    Wenn sie das Memorandum lesen, dann werden Sie feststellen, dass alle aufgeführten extremen Auswirkungen klar erkennbar sind, sowie die formulierten militärischen und wirtschaftlichen Ziele in unserer Zeit bereits umgesetzt werden. Wir sind in der Zukunft dieses Planungsdokuments.

    Wir befinden uns auch in einem Propagandakrieg zur Legalisierung der Klimakontrolle.
    Befördern Sie bitte nicht die Klimakontrolle, sondern leisten Sie Widerstand, tun Sie zumindest ihre Pflicht als Journalist/Wissenschaftler/Bürger und stellen Sie die Sachlage korrekt und umfassend dar.

    Bitte schauen Sie sich die zur Verfügung gestellten Daten an, auch wenn Sie sich vieles noch nicht vorstellen können. Fakten am Boden müssen Sie sich nicht vorstellen, sondern nur sinnlich und geistig erkennen. Es ist die Realität, mit der Sie umgehen sollten, anstatt sie zu ignorieren.

    MfG
    enkidu

  2. Die ganze Wahrheit über unsere Wissenschaft steckt für mich in den zwei Zeilen des Liedes eines „Baül-Sängers“ aus dem alten indischen Benghalen. Die Baül(=“Tollkopf“) waren eine Gruppierung von Menschen, die sich nicht an die menschengemachten Regeln halten, sondern „in der Freude ihrer eigenen quellenden Liebe schwelgen“, wie es auch in einem anderen Lied von ihnen heißt. Sie freuten sich mit Sang und Tanz mit jedem und allem. So kam es einmal zu folgender Begegnung:
    Da nach den Baüls das Hauptprinzip der Welt die Liebe ist, fragte einst ein Vaishnava einen Baül-Anhänger, ob er sich denn auch der verschiedenen Arten von Liebe bewusst sei, wie sie in den alten Schriften der Vaishnava aufgegliedert seien. „Was sollte ein ungelehrter Nichtwisser wie ich von den heiligen Schriften wissen?“ antwortete er. Da bot ihm der Vaishnava an, ihm den Text vorzulesen und zu erklären. Der Baül hörte ihm mit der größten Geduld, die er aufbringen konnte, zu. Als die Vorlesung beendet war und er um seine Meinung befragt wurde, fing er an zu singen:

    „Mich dünkt, ein Goldschmied kam in einen Blumengarten. Er wollte wahrhaftig die Lotosblume prüfen, indem er sie an seinem Probierstein rieb.“

    Der Bericht über die Baüls findet sich als Anhang des Buches „The Religion of Man“ des indischen Dichter -Philosophen Rabindranath Tagore.

  3. Das größte Problem neben dem raptorkapitalistischen System ist m.E. die Unfähigkeit bzw. der fehlende Wille von geschätzten 99% der Bevölkerung, sich zu bescheiden, einen Gang runterzuschalten, sich auf das Wesentliche zu begrenzen.
    Ein Beispiel für viele:
    Teilnehmer einer Kreuzfahrt werden vor der Einschiffung von TV-Moderatoren befragt, ob ihnen denn die Schwerölschädlichkeit der Schiffe bekannt ist (Hafenanwohner sind einer 7 mal höheren toxischen Feinstaubbelastung ausgesetzt als Bewohner in der Nähe einer Großstadtkreuzung). Alle wissen davon, zucken mit den Schultern und gehen die Gangway hoch.
    Es sind also nicht nur DIE DA OBEN! Es ist die Basis, ohne DIE DA OBEN nicht weit kämen.
    Keiner kann sich mehr rausreden, er habe nichts gewußt, doch der Homo sapiens ist ein NOTORISCHER EGOMAN!

    • Genau so sehe ich das auch. Es sind leider viel zu viele von denen da unten wie die da oben. Ich befürchte darüber hinaus eine Degeneration durch das tierische Protein, die sich auf die gesamte Wahrnehmungsfähigkeit auswirkt.
      Es gibt heute keine dümmeren unlogischeren Argumente FÜR das Tiere-Essen und FÜR die gesamte Tierzüchtung und Nutztierhalterei, als die derjenigen, die anscheinend schwer süchtig danach sind.

    • Lieber Volker Lanthelme
      ich spreche von den Verantwortungsträger/innen und Verbraucher/innen. „Die da oben“ ist mir in der Tat zu platt. Und zugleich weise iich ich darauf hin, welche ökologischen Folgen es hat, dass pro Jaht weltweit knapp 1000 Mrd. € für Luxus ausgegeben wird (sat3 gestern 20:45 Uhr). Und wir haben uns die Sozialisationsbedingungen inklusive der Medienbeeinflussung mit ihrem Tittytainment anzuschauen. Sonst finden wir keinem Ansatzpunkt sondern nor 99 % det Menschheit als Schuldige. Und das würde lähmend wirken.

    • Bewusst verantwortlich handeln setzt nun aber einmal eine Erkenntnis der eigenen möglichen Schuld bei jedem Menschen voraus. Darum lässt sich nicht unendlich herum reden.

    • Es geht mir nicht darum, darum herum zu reden, dass wir hinsichtlich der Zukunftsgefährdungen alle auf unterschiedlichste und auch auf immer wieder ähnliche Weise Täter/in, Opfer und zum Bewahren Fäghige/r sind. Das Wort Schuld ist als Motiv für Besserung -durch Erkenntnis und Überwindung- zu anfällig für Motivationslähmung. Was ich da bevorzuge, hat Erich Fromm in „Die Kunst des Liebens“ so ausgedrückt: >>Wenn ich zu einem anderen sagen kann: ‚Ich liebe dich‘, muß ich auch sagen können: ‚Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst.‘
      Die fundamentalste Art von Liebe, die allen anderen Formen zugrunde liegt, ist die Nächstenliebe. Damit meine ich ein Gespür für Verantwortlichkeit, Fürsorge, Achtung und ‚Erkenntnis‘, das jedem anderen Wesen gilt, sowie den Wunsch, dessen Leben zu fördern.<<

    • Der gravierendste Unterschied zwischen Mensch und Tier ist für mich, dass Tiere sich nicht schuldig machen können, wir Menschen aber schon. Dessen müssen wir uns alle bewusst sein. Wenn wir z.B. uns selber nur feiern wollen und geistig dadurch stillstehen, machen wir uns schuldig. Wenn wir aber unsere Fehler immer wieder zu erkennen, anzusehen und zu korrigieren bereit sind und bereuen, können wir uns auch unsere eigenen Fehler immer wieder verzeihen und uns von Schuld befreien. Genauso können wir anderen verzeihen, wenn sie es so machen und Reue zeigen. Aber Menschen, die sich niemals selbst zu kritisieren bereit sind, sondern immer nur die anderen, um sich selbst zu erhöhen, sind gewalttätig und werden tatsächlich mit der Zeit böse. Man kann es auch Faschismus nennen. Das Böse ist eine menschliche Krankheit. Es resultiert aus dieser Unterlassungssünde. Wir können uns versündigen. Tiere können das nicht.
      Im Matthäus-Evangelium ist da eine Stelle, die ich mir gemerkt habe, weil sie für mich diese Wahrheit ausdrückt:
      Alle Sünden können den Menschen vergeben werden, nur eine nicht: Die Sünde wider den Geist.
      Man kann den Geist auch Liebe nennen.

    • Also wollen Sie sagen, dass Schuld ein Un-Wort ist und nicht gedacht oder ausgesprochen werden sollte, weil es „lähmend“ wirkt? Ich empfinde aber den Teil der Menschheit, der sich anscheinend schuldlos fühlt und die Schuld immer nur woanders als bei sich selbst verorten möchte, um sich selbst nicht verändern zu müssen, als „geistig gelähmt“. Also sehe ich es genau anders herum, als Sie. Das Beharren auf der eigenen Schuldlosigkeit wirkt lähmend.

    • Liebe mitengagierte Kritikerin Specht
      Wenn ich in jedem/jeder von uns drei Formen der Betroffenheit und Beteiligung an den Zukunftsgefährdungen sehe -Täter/in, Opfer und zum Schutz von Leben Befähigte/r-, dann verbinde ich damit kein Denkverbot gegen den Begriff ‚Schuld‘. Der nichts beschönigende Blick auf diese drei Dispositionen erleichtert m.E. das Empowerment.

  4. Donald Trump und seine Verbündeten werden solange auf die Nutzung von Verbrennungsprozessen für Wirtschaft, Verkehr, Wärme, Militär und Industrie bestehen, solange Sie die Welt und ihre Bewohner nicht auf ein Mindestmaß reduziert haben. Schließlich benötigen Sie all die Verbrennungsstoffe um Ihre Waffensysteme zu betreiben! – Oder kennt jemand ein Waffensystem bei dem die Umwelt eine Rolle spielt? Hat ein Panzer Leopard eine Feinstaubplakette? Oder einen Rußpartikelfilter? Und wie schaut das im Ernstfall mit all den vielen schweren LKW´s aus? Wie schaut das bei den Fregatten, Flugzeugträgern, Versorgungsschiffen und Zerstörern aus? Fahren die nicht mit Schweröl? Oder den Bombern, Jägern und Hubschraubern?
    Berühmtestes Beispiel ist derzeit Donald Trump, der die Beschäftigten des US-Agrarministeriums auffordert, den Begriff „Klimawandel“ durch den Begriff „Wetterextreme“ zu ersetzen (taz 8.8.2017). Wenn Politiker, Akademiker und Industrielle im politisch-wirtschaftlich-militär-industriellen Bereich einem Weiter-so zustimmen und die Wähler ihnen weiterhin auf den Leim gehen, dann war es das für die Zukunft der Welt so wie wir sie heute kennen.

  5. Fragt man einen Wissenschaftler, sagt er mir, wie wichtig der Stoff CO2 für die Erdatmosphäre ist. Dass es immer wieder starke Veränderungen des Klimas in den verschiedenen Jahrtausenden gegeben haben muss, hat man erforscht. Wir müssen lernen, als Spezies zu denken. Wir sollten uns den Herausforderungen in diesem Jahrtausend stellen, um auf die normalen Auswirkungen, die das Klima in diesem Jahrtausend mit sich bringen, gewappnet zu sein: Z. B. Sollten wir die Forschung in Wissenschaft und Technologie vorantreiben – statt rückwärts zu denken.

    • Sorry, aber ich habe den Verdacht, dass Sie gar nicht wissen, worüber Sie schreiben. Welche Art wissenschaftlicher Forschung und Technolgie schlagen Sie den vor, voranzuteriben?
      Die Atom- die Gen- oder die Nanotechnologie? Die werden jedenfalls voll vorangetrieben – mit den bisher schlimmsten Folgen für das ganze Leben auf dem Planeten und sogar für den Planeten selbst.

  6. für mich der Einfachheit halber, trage ich die gestellte Frage hierher. Es fällt mir so leichter darauf einzugehen.

    23. August 2017 at 22:52 von Specht
    …aber sollten wir nicht auch über konkrete Dinge sprechen? Wer diese Worte versteht, versucht ja sowieso schon sein bestes. Konkret finde ich am wichtigsten, Vegan leben und so wenig wie möglich Nachwuchs und Müll produzieren. Aber darüber regen sich jetzt die meisten wieder auf nach meiner Erfahrung.

    Gerne möchte zur ersten Frage mitteilen, dass das von mir Geschrieben durchaus Teil des Konkreten ist. Dies aus einer ganz persönlichen experimentellen Erfahrung heraus, die eine Einwirkung auf das physisch sichtbare hervorbrachte.

    Selbstverständlich dürfen weitere konkrete Handlungen angesprochen und aufgezeigt werden. Wobei sich in mir ebenfalls die Überzeugung zeigt, dass jeder einzelne Mensch, der sich dessen bewusst ist, entsprechend handelt. Zur Zeit und in unseren Regionen erstmal nur im Kleinen ersichtlich. Regional und in kleinen Gruppen mit ähnlich handelnden Menschen lässt es sich leichter umsetzen und somit die freiwillige wie auch notwendige Verlässlichkeit untereinander. Wenn diese kleinere Gruppen dann noch die Balance schaffen zwischen dem Inneren und dem Äusseren wird es an Kraft gewinnen können, da sich kein Zweifel mehr in die eigene Handlung und Haltung mehr einschleichen kann. Also die Aufmerksamkeit genau dahin gelenkt wird wo der Handlungsbedarf sich eröffnet.

    Wenn eine Idee und/oder Vorschlag frei einer Erwartungshaltung angeboten wird, darf es da als Geschenk da ruhen wo es hingetragen wurde. Darf es angenommen werden, so darf es gleich zwei oder noch mehrere Teilnehmende erfreuen. Eine Veränderung der Situation ist dann gegeben. Ansonsten bleibt es da wo es ist und wird vielleicht erst später angenommen. Es kann niemals verloren gehen. Doch darauf zu warten, ob und wann es jemand annehmen wird eröffnet eine Erwartungshaltung und blockiert die eigene Aufmerksamkeit in dieser »Wartestellung» und die Potentiale die sich nebenher möglicherweise eröffnen werden so übersehen.

    • Jedenfalls kann eine menschliche Gesellschaft nur dann glückbringend funktionieren, wenn jedes einzelne Glied geistig lebendig bleibt, d.h. nicht nur „seine Umwelt“ kritisiert und unter die kritische Lupe nimmt, sondern auch seine eigene Innenwelt. Wenn sich da starrsinnig an einmal festgetretene Traditionen festgeklammert wird, ohne es überhaupt zu bemerken, schreitet die Zerstörung des Planeten weiter zügig voran.

  7. »Trotz aller Alarmrufe und trotz aller Beschwichtigungen ist die Eigenheit der Zukunft, dass sie offen ist.«

    die Eigenheit der Zukunft hängt ausschliesslich von den gegenwärtigen (hier und jetzt) Handlungen und Haltungen der Menschen ab. Ob nun bewusster oder unbewusster Natur. Solange diese Tatsache ignoriert bleibt, wird sich keine konstruktive und friedvolle Veränderung einstellen können.
    Laufend wird Gewesenes in der Gegenwart ausgesät und der Mensch schaut erstaunt auf die Missernte die danach folgte.

    »Dieses Bild lässt sich auf alle Lebensbereiche übertragen. So, wie der Mensch eine Leib-Seele-Einheit ist, bei der die Seele laut Duden ein „körperloser Teil des Menschen“ ist, so kann die Erde auch eine lebendige Ganzheit sein, in der alles mit allem zusammenhängt.«

    die meisten Menschen begreifen sich als Objekte statt als Subjekte. G.Hüther hatte dies u.a. sehr gut erklärt. Die allergrösste Wirkung welche der Mensch (meist unbewusst ausführt) zeigt sich in seiner geistigen Kraft, welche seine physische Taten mitlenkt. Das Denken formt und die Haltung lenkt, das geistige und physische Tun.
    Darum stellt denken auch ein fundamentaler Materialisationsvorgang dar. Wer sich ein klein wenig die Mühe macht sich in Erinnerung zu rufen wie ein Kind lernt oder es an seinen eigenen Kleinkindern beobachten kann, wird verstehen wie Mensch funktioniert und somit auch vertehen was effektiv in sich selbst verändert werden kann, damit die Veränderung im Aussen sichtbar und vor allem wirksam wird.
    Der Mensch wird niemals nur im Aussen eine Veränderung bewirken können, solange eine Haltung im Inneren der äusseren Haltung wiederspricht.

    • …aber sollten wir nicht auch über konkrete Dinge sprechen? Wer diese Worte versteht, versucht ja sowieso schon sein bestes. Konkret finde ich am wichtigsten, Vegan leben und so wenig wie möglich Nachwuchs und Müll produzieren. Aber darüber regen sich jetzt die meisten wieder auf nach meiner Erfahrung.

    • Liebe Barbara
      This is what we came for
      we came to live.
      it’s more than to lead your life
      who can lead a life in a thunderstorm?
      it’s not just function like a robot
      who would ignore the heart inside our chest?
      it’s warm
      if you freeze inside, then it’s a time for change

  8. Es ist ja schon ein guter Fortschritt, dass hier die Einbringung des Themas Veganismus bei den wichtigsten aktuellen Fragen nach Konzepten für die dringend notwendige Wende der gesamten Lebensweise nicht mit Sperrung sanktioniert wird. Dennoch wird es von vielen noch ungern gesehen und es werden weiter die üblichen Vorurteile und dagegen laut. Veganismus wird z.B. ausgrenzend und abwertend als „neue Religion“ oder woanders auch häufig immer noch als „vorübergehende Modeerscheinung“ bezeichnet. Richtig verstandener und ausgeübter Veganismus ist aber nicht mehr und nicht weniger als eine Erkenntnis der Wirklichkeit durch entsprechende Erfahrung.

  9. Wenn wir wollten, könnten wir sofort aufhören Autos mit Verbrennungsmotor zu bauen.
    Wenn wir wollten, könnten wir sofort all unsere Anstrengungen in die sog. Energiewende stecken.
    Wenn wir wollten, könnten wir Dingen auf den Grund gehen, die man zuerst augenscheinlich für Quatsch hält.
    Wenn wir wollten, könnten wir so vieles verändern.

    Leider ist an allen Ecken und Enden Geld nicht der Sprit, der den Motor antreibt, sondern die Bremse, die Veränderung verhindert.

    Wenn man also weiter denkt, bedeutet die Schließung aller Werke, die Autos mit Verbrennungsmotor herstellen sofort, dass die dortigen Arbeitsplätze in Gefahr geraten.

    Und schwupps sind wir wieder an den Grenzen des bescheuerten Systems angelangt.

    Vielleicht schnallen es bald mal einige mehr, dass mit dem Prinzip des Tauschens und dem eingebauten permamenten Abfluss des Tauschmittels Geld, jeglicher Umbau gebremst wird.

    Es gibt ein berühmtes Sprichtwort:

    Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest – steig ab!

    Bemerkt haben es schon viele, dass das Pferd nie wirklich lebendig war. Aber Absteigen…

    Absteigen können wir einfach nicht, obwohl wir wissen, dass das Pferd unter uns schon langsam zu verrotten beginnt, weil es schon so lange tot ist. Absteigen können wir nicht, weil wir dafür vielleicht einfach mal einen Gang zurückschalten, unsere Arroganz loslassen und etwas selbstloser sein müssten.

    Ich sage Euch: Der Schlüssel liegt in uns selbst.

    Wenn wir einfach in lokalen Gruppen unsere finanziellen Mittel und unsere Fähigkeiten zusammenlegen würden, dann könnten wir anfangen mal ohne Erpressung und ohne ein Was springt für mich dabei raus miteinander zu leben. Wenn dieser Stein mal ins Rollen kommen wird, wird er nicht mehr aufzuhalten sein.

    Jeder-Gegen-Jeden ist doch scheiße.

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Wir sind uns wohl klar darüber, dass das ganze Übel aus einer verkeherten Denkweise resultiert und diese wiederum aus einer vernebelten Wahrnehmungs-und Gefühlswelt.
      Deshalb müssen erst einmal die Artherienverkalkungen und die Hirnvernebelungen durch die unverdaulichen Reste(=Ablagerungen) der tierlichen Proteine eingestellt werden.
      Aber dagegen kämpft ja die kurzsichtige, traditionsgebundene Mehrheit mit all ihrer aufbietbarer Energie kollektiv immer noch am meisten an. So lange das so bleibt, gibt es keine Wende zum Guten. Das prophezeihe ich mit bestem Gewissen.

  10. Wenn man das alles so liest, kommt es einem vor, als wäre die Menschheit schon an ihrer endgültigen Entwicklung angekommen, die Evolution im Stillstand!
    Doch, so frage ich mich, werden in 200 Jahren die Mensch nicht nur den Kopf über uns schütteln, sondern uns eher den Steinzeitmenschen zuordnen,denn kein normal denkender Mensch würde seine Umwelt derartig vernichten, wie er, obwohl er ohne sie nicht leben kann.
    Das beste Beispiel…“Trinkwasser“, die Menschheit bleibt ruhig, dass obwohl sie weiß, dass die Industrie immer mehr Wasserverschmutzung voran treibt.
    Nein, die Evolution ist nicht beendet, sie ist nur noch nicht weit genug fortgeschritten, das Gehirn nicht weit genug entwickelt…wir sind/verhalten uns durch den Materialismus, einfach nur dumm!
    Aber wer gibt das schon zu?!

  11. Herr Trautvetter,
    Sie sprechen mit mit diesem Text aus der Seele. Vor allem durch folgende Aussagen:

    „Das alles zu verhindern ist die Aufgabe der Generation Gegenwart. Die Möglichkeit, dass das gelingt, ist solange nicht auszuschließen, wie der Kontrolleverlust noch nicht global ist.

    Die Menschheit hat nur eine Chance: Sie wird erwachsen. Das heißt, sie lässt die Entwicklung nicht mehr in der unsichtbaren Hand äußerer Mächte wie Gott oder die Götter , oder der nur so genannte Markt, oder und auch nicht durch eine momentan vielleicht noch privilegierte Minderheit, die sich als ‚Elite‘ oder anderswie very important herausgehoben verstehen mag.“

    Und den letzten Abschnitt:

    „Das darf kein Grund dafür sein, nun aufzugeben.

    Wir haben die Verantwortung gegenüber dem Leben, solange es Menschen gibt, alles nur Erdenkliche zu tun, dass Leben leben kann. Hier und Jetzt und überall im Garten Erde und über den Zeithorizont, der auch nach unserer Lebenszeit von dem, was wir (nicht) tun, die Konsequenzen hat. Durch Sein oder Nichtsein.

    Trotz aller Alarmrufe und trotz aller Beschwichtigungen ist die Eigenheit der Zukunft, dass sie offen ist. Das ist unsere Chance, das ist unsere Verantwortung. Es bereitet Freude, das eigene Tun als etwas Sinnvolles zu erleben, egal wie groß die Chance ist, dass es am Ende so auskommt, wie man hofft. Es bringt auch wunderschöne Begegnungen mit Seelen von Menschen mit sich, die ebenfalls wie von einem Leben träumen, das eins ist, und die dafür leben.“

    Ich bin mir der Verantwortung bewusst und möchte mein möglichstes tun. Doch wie kann es möglich sein – ohne ein autarkes Leben – völlig richtig zu konsumieren? Umsteigen auf Ökostrom: kein Problem (wobei das kein Garant dafür ist, dass nicht auch Umwelt und Tierwelt zerstört werden, eigene Solarzellen im Miethaus? Ich kann definitiv kein eigenes, selbsttemperaturregulierendes Holzhaus bauen, zumindest noch nicht). Veganes Leben: weitehegend problemlos. Verzicht auf umweltbelastende Mobilität: auch weitgehend machbar. Völlige Vermeidung von Plastik: unmöglich. Völlige Vermeidung von Palmöl: unmöglich. Völlige Vermeidung von unfairen Produkten: extrem schwierig, Wissenschaft für sich. Usw. Usw. Usw.
    Ich kann meine Konsum reduzieren …, vor allem Second Hand einkaufen, repaireren, etc. aber reicht das?
    Gibt es eigentlich Statistiken, Untersuchungen darüber, wieviel Regenwald für Palmöl und wieviel für Tierfutter und Treibstoff gerodet wird? Gibt es Nachweise für faire, nachhaltige Palmölproduktion (keine primäre Regenwaldrodung)?
    Und was mich auch interessieren würde, ob es bereits Untersuchungen darüber gibt, wieviel Tierhaltung der Planet vertragen würde? Das heißt, würde für jeden oder nur für einen gewissen Teil der Bevölkerung als Delikatesse z.B. es möglich sein, Tierprodukte zu konsumieren? Flächenddeckend, sozusagen als Grundnahrungsmittel ist unmöglich (das ist auch problemlos mit Quellen zu belegen). Ich frage das nicht, weil ich diese Dinge brauche. Sondern, weil scheinbar der größte Teil der vor allem westlichen Welt der Ansicht ist, ohne sie nicht leben zu können. Und das ist nicht abwertend gemeint, deshalb meine Frage. Die Menschen, die freiwillig und mit Genuss auf Tierprodukte verzichten, werden zwar mehr, aber überschreiten wahrscheinlich immer noch nicht die 1 – 2% Anteil an der Gesamtbevölkerung in bsw. Deutschland.

    • Ja, der größt mögliche „Luxus“ für mich ist heute qualfreie Nahrung, eine wirklich gute Beziehung, natürlich belassenes Grundstück- ein Rückzugsgebiet für alle frei lebenden Kleintiere, die sonst überall vergiftet werden, so wenig Geld, dass nur das allernötigste noch gekauft werden kann und neben vielen eigenen jede Menge Bücher, die wir umsonst ausleihen können, ein klapperiges aber hurtiges altes Autochen, das nur noch für kurze oder notwendige Strecken bewegt wird und eine Internet-Verbindung. Damit ergibt sich- im Gegensatz zu früher- eine friedbringende Gedankenarbeit und fast durchgehend gute Laune – auch wenn die Nachrichten aus der Hölle immer wieder mit verkraftet und bearbeitet werden müssen. Das wichtigste und ausschlaggebenste war aber tatsächlich das Weglassen der tierischen und deshalb artfremden Qual- Nahrung. Mit so einer Ernährung kann es niemandem gut gehen. Das haben wir selbst so erlebt und erleben wir heute noch an anderen. Das kann erst in der ganzen Tragweite erkannt werden, wenn die tierischen Proteine und die Qual der ermordeten Tiere nicht mehr auf Körper, Seele und Geist einwirken können. So, und nur so, kann eine notwendige neue Menschheit entstehen. Mit Qualfrass hat die Menschheit keine Chance mehr und das sogar zurecht.

    • Frau Specht,

      jeder fängt einmal an, zumindest sich Gedanken zu machen.Doch begreifen auch viele Vegetarier nicht, dass aller Anfang sehr schwer ist.Einerseits wird von ihnen . den Vegetariern,ein enormer Druck ausgeübt, schlechtes Gewissen versucht einzureden, anderseits reicht es ja nicht nur auf Käse, Milch , Fleisch, Wurst, Joghurt zu verzichten.
      Was erzählt man einer Schwangeren, Kranken, Bücher kaufen, oder lieber lügen ?
      Diese neue Religion lässt den Menschen keiner Entscheidungsfreiheit..Und nun muss mein Hund auch nur Körner futtern, wie ein Huhn, Salat wie ein Hase, Mineralien -Zufütterung beim Welpen ein Tabu,diese Fragen werden mir oft gestellt, da muss ich passen, denn lt Tierklinik(habe mich dort informiert), fehlen dem Hund Enzyme die eine rein vegetarische Ernährung erst möglich machen!

    • Liebe Annette! Das sind Vorurteile. Dass Hunde sogar mit veganer Ernährung gesünder werden als mit dem Schlachtabfall mit den zugesetzten Chemikalien, ist schon lange vielfach erwiesen. Ich bin schon lange davon überzeugt, dass die auffällig oft auftretende Krebserkrankung bei Hunden damit zusammenhängt- und mit der Impferei. Es gibt heute schon sehr gutes veganes Hundefutter(z.B. Ami- Dog), das an Universitäten entwickelt und getestet worden ist. Der älteste bekannte Hund aus dem Netz wurde von klein auf vegan gefüttert. Natürlich ist der Hund -im Gegensatz zum Menschen- physiologisch ein Fleisch- oder zumindest ein Alles-Fresser. Aber die Stoffe, die er für sein Wachstum und für seine Gesundheit braucht, können auch aus pflanzlichem gewonnen und zusammengesetzt werden. Artgerecht wäre im Vergleich etwa nur, wenn der Hund jeden 2. Tag mindestens ein Kaninchen erjagen und fressen könnte. Ich habe bisher 4 schwer geschädigten Hunden aus schlechter Haltung noch eine schöne Lebenszeit mit vegetarischer und zuletzt mit veganer Ernährung verschafft. Bei dem ersten, den ich mit 4 Jahren übernommen habe und genauso lange noch wieder gesund pflegen musste(hartnäckige Pilzerkrankung an Pfoten und im Ohr) konnten wir sogar die gesundheitliche Verbesserung bei der Umstellung auf fleischlos ganz deutlich beobachten. Es war ein kaukasischer Owtscharka, eine sehr große, noch relativ wilde Rasse, die mit einem durchschnittlichen Lebensalter von 9-10 Jahren veranschlagt wird. Bei uns ist er mit vegetarischer Ernährung 14 Jahre alt geworden und friedlich eingeschlafen.

    • Liebe Frau Specht,

      was die Hundeernährung betrifft, die aus Michigan ist mir bekannt..sie hat mich nicht überzeugt, wenn man nicht halbherzig vor gehen will, denn Eisen-Carbonat , welches wasserlöslich ist, kann schnell Bakterien mit transportieren.Vor allem die Gewinnung des Eisens,( Bergbau ) überzeugt mich nicht!
      Doch jeder soll seines Lebens froh sein, kann er meistens auch, wenn ihm das eigene Leben nicht von anderen diktiert wird,werden soll,vor allem dann, wenn nur das eigene Leben die einzige Vorstellung davon ist, wie es zu leben ist.. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung davon, was ihm genügt, alles ist wie immer individuell, weshalb man nicht mit Verallgemeinerungen argumentieren kann.
      Eines ist aber sicher, was auch gut an kommt , das ist, den Menschen klar zu machen, sich dafür einzusetzen, das kein einziges Tier leiden muss.

    • Nachtrag!

      Mein Hundefutter aus dem Land der Gen-Manipulation zu verfüttern, darauf muss man erst kommen, zumal man nicht einmal mehr weiß, wann schlägt die Natur zurück(Fracking)

    • Was zählt denn jetzt mehr: Die eigene Erfahrung in der Realität, oder die unerlebte aufgeschriebene Theorie?
      Noch etwas, was mir sehr am Herzen liegt: Ungeimpfte Haustiere sind viel gesünder, als geimpfte. Meistens bekommt man ja gar kein ungeimpftes. Dann sollte man es aber wenigstens nie wieder impfen lassen! Mit unserem Kater hatten wir Glück, dass er gleich von der Mutter weg im Wald ausgesetzt und bestimmt nicht vorher geimpft wurde. Er kriegt übrigens jetzt seit Jahren auch veganes Ami-Cat -Futter und dazu immer noch ein bisschen Lein-oder Kokosöl und es geht ihm damit sogar besser als vorher mit dem Dosenfleischfutter aus dem Bio-Laden. Er hat noch schöneres Fell bekommen und ist durchgehend schlank, wie ein junger. Er kann raus und rein wie er will und könnte sich selber etwas fangen. Tut er aber nur ganz selten und wenn, frisst er es meist gar nicht. Die Mäuse jedenfalls nicht. Aber von seinem veganen Futter frisst er mit gleich bleibendem Appetit jeden Tag mehrmals und wenn das Schälchen leer ist, fordert er laustark neue Befüllung. Wichtig ist immer das Schälchen mit gutem, frischen Wasser daneben. Wir nehmen nur strukturiertes Wasser. Den Unterschied merken Tiere sofort.
      Noch einmal: Fast alles, was uns bisher in Bezug auf Politik vom Mainstream vermittelt wurde, war Lüge oder Irrtum.
      Und da glauben sie, im Bereich Medizin und Ernährung sei das anders? Finden Sie das logisch?

    • Ich habe übrigens kürzlich Besuch gehabt von einer gleichaltrigen Freundin aus meiner Jugendzeit. Sie lebt so, wie es das System vorschreibt. Schwimmt im Vergleich zu mir im Geld. Ist aber jetzt monströs übergewichtig und leidet schwer an Arthritis. Ihr Ehemann hat nach Diagnose Blasenkrebs 6 OP’s hinter sich und muss nachts Windeln tragen. Sie begrüßte mich gleich mit den Worten: „Aber über Ernährung möchte ich nicht reden!“
      Das ist aber nach meiner Erfahrung schon fast der normale Verlauf bei so einem Leben. Gerade Arthritis und Brustkrebs bei Frauen und Blasenkrebs bei Männern sind ganz typische Fehl-Ernährungskrankheiten.
      Ich habe nicht viele omnivore Freunde und Bekannte, aber von ihnen sind gehäuft Frauen an Brustkrebs und Arthritis und Männer an Magen- und vor allem an Blasenkrebs erkrankt. Ich weiß nicht was das für Statistiken sind, die beweisen sollen, dass das Durchschnittsalter heute höher sei, denn je.
      In meinem Bekanntenkreis sind viele relativ bis erschreckend jung gestorben und ich lese dauernd Meldungen von jung verstorbenen Promis. In den meisten Fällen ist es Krebs.

    • Apropos Medizin,

      finden Sie es gut, wenn alte Patienten ihren Arzt sofort davon informieren, dass sie kaum bis gar keinen Alkohol zu sich nahmen, dennoch Leberkrebs bekamen, vor allem wie sie es vortragen…Ängstlich , mit der Hoffnung der Arzt glaubt ihnen, weil die erste Frage lautet, wie viel Alkohol trinken sie. Soll er nun fragen, wie viel Fleisch haben sie gesessen?
      Darum geht es mir, die Schuld den Menschen einflößen wollen, dagegen wehre ich mich.Früher heiß es man kommt in die Hölle, Fegefeuer wer weiß was noch alles, nun die neue Religion?
      Tut mir leid, auch wenn ich alles an Fleisch verbannt habe, dann nur aus dem Grund, weil ICH es wollte, weil es mir nicht schmeckt bei so viel Leid das wir den Tieren…und nun kommt es, auch den Menschen antun!
      Was das Dicksein angeht, das selbe Symptom findet man auch bei Menschen die sehr wenig Geld haben, sie essen sich satt an billigen Kohlenhydraten!

    • Annette318: Ich schreibe hier redlich meine Erfahrungen auf. Sollen wir jetzt anfangen, uns gegenseitig anzulügen, damit nur ja niemand ein schlechtes Gewissen bekommt?
      Ich verstehe Sie da nicht. Und ich kann Ihnen ehrlich gesagt jetzt auch nicht glauben, dass Sie jetzt nur wegen den anderen Sorge tragen, die eventuell ein schlechtes Gewissen bekommen könnten. Wer so leicht ein schlechtes Gewissen bekommt, der sollte unbedingt versuchen, sich selbst auf die Schliche zu kommen und nicht andere dafür verantwortlich machen. Ich weiß sehr gut, wie es ist, mit schlechtem Gewissen zu leben. Habe lange damit gelebt, obwohl ich noch nie wusste, was ich eigentlich verbrochen hatte. Manche bekommen von Haus aus ein schlechtes Gewissen mit anerzogen. Besonders die, die nicht so können, wie die Eltern es wollen bzw. wie das Gesellschaftssystem es will. Dagegen kann man nur selber etwas tun durch Bemühen um Erkenntnis der psychologischen Zusammenhänge und überhaupt aller Zusammenhänge in dieser Welt. Wir erkennen alle immer noch viel zu wenig die Zusammenhänge.

    • Liebe Angi K
      Die Frage, wie es möglich sein kann völlig richtig zu konsumieren und das mit einem autarken Leben in Verbindung zu bringen, beantworte ich so: Solidarisch mit den Mitwesen und den Nachfolgenden, und zugleich am eigenen Leben interessiert, Sinnhaftigkeit und Sinnlichkeit verbindend sich für gesellschaftliche Veränderungen in Richtung einer Gesellschaft, in der das kein Fremdkörper ist, einsetzend, das individuelle Sein als gesellschaftlich verwoben so gestalten, dass wir unsere Spannkraft für ein kämpferisches Leben in diesem Sinn möglichst wirksam entfalten und erhalten, so lange es nur eben geht. Mir gelingt das bei weitem noch nicht so, wie ich es gerne hätte. Immer wieder etwas mit sich und im übertragenen Sinn Brüdern und Schwestern ANFANGEN. Das ist es, wie ich es versuche. Was das konkret für den/die jeweils Einzelne/n heißt, das ist wohl an jedem und jeder von uns, selber zu entscheiden.

    • Frau Specht,

      auch ich kann nur auf meine Erfahrungen zurück greifen und aus diesem Grund erzählte ich von den Patienten..
      Sie kontern mit:
      Und ich kann Ihnen ehrlich gesagt jetzt auch nicht glauben, dass Sie jetzt nur wegen den anderen Sorge tragen, die eventuell ein schlechtes Gewissen bekommen könnten!

      Ich werde nicht versuchen Sie vom Gegenteil zu überzeugen, denn jeder sollte seine Meinungsfreiheit nutzen können!

    • Annette318: Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Meinen Sie man kann mitunter den Patienten als Arzt nicht seine Meinung sagen, oder was meinen Sie? Soll man aus Rücksicht Wahrheiten verschweigen? Meinen Sie das?

    • Für mich der größte Schriftsteller aller Zeiten. Das Zitat passt eigentlich zu jeder Diskussion. Es darf auch als Anwort auf ihre Antwort zu meinem Kommentar gelten, @Herr Trautvetter:
      Schon als Achtzehnjähriger schrieb Dostojevskij an seinen Bruder Michail, daß man das Mysterium der menschlichen Persönlichkeit ergründen müsse, und „wenn du dein Leben damit hinbringst, so sage nicht, daß du deine Zeit vergeudet hast. Mich interessiert dieses Mysterium, weil ich den Wunsch habe, ein Mensch zu werden.“
      (Aus den Monographien über Dostojevskij, Rowohlt)

  12. Man könnte diese Liste noch sehr verlängern. Es gibt sicher noch vieles, was wir hier alle noch gar nicht wissen.
    Was mir auf jeden Fall noch fehlt, sind die sorgsamst gehüteten Geheimnisse des Militärisch- Industriellen Komplexes.
    Die sind so hammermäßig, dass sie unbedingt mit bedacht werden müssen. Das schon bekannteste Verbrechen davon gegen das Leben auf dem Planeten sind die Uranbomben, die schon an weiß nicht wieviel Orten verschossen worden sind und aller Wahrscheinlichkeit auch gegenwärtig weiter verschossen werden. Das ist sogar hier bei KenFM in einer der Konferenzsendungen einmal kurz angesprochen worden, weil da Frieder Wagner anwesend war. Das kann ja jeder selbst recherchieren, brauch ich hier nicht weiter drüber reden. Nur, dass es eben auch sehr schlimme, unabschätzbare Folgen für die ganze Menschheit hat. Dann fehlt mir hier die perverse Gen-Technik, die schon längst dabei ist, genetisch veränderte Tierarten zu produzieren für die Tiervernutzindustrie. Zum Beispiel auch Fischarten. Wenn also hier davon die Rede ist, dass viele Fischarten aussterben und neue kommen werden, so kann es sich dabei nur um genetisch veränderte Kreaturen handeln. Hier mal ein Text aus dem Buch Food Revolution von John Robbins
    aus dem Kapitel „des Kaiser neue Speisen“ (2003):
    „….Weltweit sind gegenwärtig 50 Labors damit beschäftigt, transgene Fische zu entwickeln. So werden z.B. Gene von Hühnern, Menschen, Rindern und Ratten in Karpfen, Katzenfische, Forellen und Lachse injiziert.
    Eine der bedrohlichsten zu erwartenden Folgen dieser Forschungsbemühungen ist das sog. „trojanische Fisch-Syndrom“. Wenn menschliche oder andere Wachstumsgene auf Fische übertragen werden, resultieren daraus weit überdurchschnittlich große Fische. Das ist ja auch der Sinn des Ganzen. Doch diese enorm großen Fische, die Wachstumsgene anderer Arten in jeder ihrer Zellen tragen, beeinträchtigen das ökologische Gleichgewicht. Normale Fische werden von diesen Giganten angezogen und paaren sich mit ihnen. Sie produzieren mehr Nachkommen, als normale Fische, doch die Sterblichkeitsrate ist bei den Nachkommen dieser modifizierten Fische viel höher. Joseph Mendelson, Leiter des Center for Food Safety, schreibt:
    Darwin wird auf den Kopf gestellt. Die genetisch veränderten Tiere besitzen einen Selektionsvorteil, was die Fortpflanzung angeht. Doch ihre Nachkommen sterben. Forscher haben berechnet, dass das Aussetzen von 60 genetisch veränderten Fischen in einer Population von 60 000 natürlichen Fischen in 40 Jahren zu einem Aussterben der ganzen Art führen könnte.
    Normale Lachse wiegen im Alter von 18 Monaten etwa 230 Gramm. Gentechniker haben jedoch mittlerweile Lachse entwickelt, die 3,6 Kilogramm wiegen. Manche Forscher fürchten, ein Ausbruch dieser genetisch veränderten Lachse in die Freie Natur könnte dazu führen, dass sich diese mit wilden Lachsen paaren und so binnen weniger Generationen den gesamten Lachsbestand ausrotten.
    Die Anlagen, in denen gezüchtete Lachse gehalten werden, sind oftmals nur durch große Netze von den umliegenden Gewässern getrennt, die immer wieder von Wellen oder Wildfischen zerrissen werden. Allein in Norwegen gelangen alljährlich eine Million gezüchteter Lachse in die freie Natur. In manchen Teilen Norwegens leben in den offenen Gewässern fünfmal mehr entwichene Zuchtlachse als Wildlachse. Kürzlich wurde die Forschung eines Unternehmens verboten, das Chinook -Lachse gentechnisch derart verändert hatte, dass einzelne Fische ein Gewicht von 250 Kilogramm erreichten. Geheime Dokumente wurden gefunden, aus denen hervorging, dass bei diesen Fischen deformierte Köpfe und andere schwere Missbildungen auftraten.“

    Ich wollte nur mal kurz hier einen literarischen Ausflug in Frankensteins Hexenküche machen, damit mehr Leute erfahren, was unsere hehre Wissenschaft im Geheimen noch so alles treibt.
    So sieht es also in der „Ernährungsforschung“ mit Tieren aus. Was da in der militärischen Forschung so alles im ganz Geheimen mit Lebewesen getrieben wird, möchte ich gar nicht mehr genau wissen.
    Fisch gilt übrigens allein durch die Versuchung der Gewässer und Meere sowieso schon als das meist kontaminierte tierische „Lebensmittel“. Guten Appetit!

    Was aber sonst noch der militärisch-industrielle Komplex so an Kriegsforschung betreibt, ist aller strengster Geheimhaltung unterstellt. Vordergründig wird es „Geo-Engineering“ genannt und dient angeblich dem Wohl von uns allen, weil es die angebliche gefährliche natürliche Erderwärmung angeblich bekämpft. Mehr sag ich hier nicht mehr drüber. Wer es wissen will, kann ja selber recherchieren. Ich nenne es Sonnenraub und noch viel Schlimmeres. Aber ich bin ja nur eine Spinner-und Esoterikerin.

  13. @specht
    Erklärungen beurteile ich eher nach den Kategorien „stimmig“, „ausreichend“ etc., statt langweilig. So reicht mir auch ganz alleine Newton’s Erklärung der Gravitation und ebenso alleine die Allgemeine Relativitätstheorie um zu begreifen, dass Newton’s Theorie unter heutigem Gesichtspunkt nicht ausreichend ist.

    Wenn ich eine Sache begriffen habe, finde ich eher die 2., 100. oder n-te Erklärung langweilig. Ist vielleicht Geschmackssache.

    Meine Anfrage für eine Erklärung sollte man im Zusammenhang damit sehen, daß der Autor sich als Marxist bezeichnet und im gleichen Absatz Gaia und die griechische Mythologie einführt. Für Marx-Experten (ich bin keiner) ist das meiner Meinung nach sicherlich zumindest eine gewaltige Überraschung.

    Leute, die glauben, sie könnten das ganze Leben mit Karl Marx erklären, finde ich nicht langweilig, sondern doof. Leute, die glauben, den Kapitalismus ohne Rückgriff auf die Erkenntnisse von Marx erklären zu können, sind Apologeten des Kapitals, haben ihn nie gelesen oder sind zu doof.

    So, morgen fahre ich eine Woche in Urlaub, vielleicht hat bis dahin jemand eine Erklärung geschafft für die Einführung vom Menschen als Leib-Seele-Einheit und Gaia als personifizierte Erde durch jemanden, der sich Marxist nennt. Ich möchte ja erst Mal dazulernen.

    • Ich würde mich nie als Marxisten bezeichnen; es ist etwas anderes, sich als jemand zu bezeichnen, der mit einer bestimmten Herangehensweise Erfahrungen zu verarbeiten versucht. Der Marxismus bietet dafür u.a die Dialiktik, die die Realität als Prozess verarbeitet, der sich aus Gegensätzen speist. Konsequent ist es, diese Haltung auch auf sich selbst zu beziehen. Das ganze Leben mit Karl Marx erklären, das überlasse ich sogenannten Dogmatikern und Schubladen sind Fächer, die ich gerne öffne. Aufgeschlossenheit heißt, alle Instrumentarien zur Verarbeitung von Erfahrungen nutzen, die die Aussicht mit sich bringen, dabei zu helfen.
      Deshalb lege ich mich auf nicht fest, was nicht hundertprozentig valide ist; und was ist das schon? Ich schließe zugleich nichts aus, was ich nicht ausschließen kann. Deshalb heißt für mich ‚Ehrfurcht vor dem Leben‘, es so achtsam wie möglich wie meinen Augapfel zu hüten – mit aller nur erdenklichen Vor-/Umsicht.

    • Ich habe Karl Marx nicht gelesen, weiß aber trotzdem, dass es keinen Grund gibt, warum Kapitalismus je besser funktionieren könnte, als bisher.

  14. Man darf nicht Umweltschutz mit Klimaschutz verwechseln. Ersteres ist zwingend geboten, Letzteres gar nicht möglich.

    Jahrelang habe ich auch an den anthropogenen Klimawandel bzw. an die zuvor so bezeichnete globale Erwärmung „geglaubt“ – hm, was blieb mir übrig, es klang so logisch und überzeugend und außerdem, wurde es nicht tatsächlich immer wärmer? Gut, dieses Jahr ist dann (zumindest in Deutschland) wohl nur mal wieder die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt, oder?

    Mittlerweile zähle ich mich jedoch zu den als solchen bezeichneten „Klima-Skeptikern“ oder „Klima-Leugnern“ – wobei beide Begriffe so lächerlich wie falsch sind, denn weder stehe ich dem Klima skeptisch gegenüber, noch leugne ich dessen Existenz. Aber das ist nur mein Sprachpurismus…

    Warum aber mein „Glaubenswechsel“? Leider kann ich persönlich keine der beiden gegensätzlichen Thesen selbst beweisen oder überprüfen, es bleiben mir also nur Indizien, logisches Denken und der Vergleich von Berichten und Vorträgen zu diesem Thema. Tja, und mittlerweile erscheint mir diejenige These als weitaus wahrscheinlicher, dass sich das Klima zwar wandelt, aber eben nicht aufgrund von CO2, schon gar nicht durch das vom Menschen emittierte CO2.

    Berichte darüber, dass im Weltklimarat IPCC sowieso nur diejenigen Wissenschaftler auftreten und zu Wort kommen, die i. S. des anthropogenen Klimawandels forschen und berichten, häufen sich und sind sicher durchaus beachtens- und bedenkenswert. Dazu kommen Meldungen über gefälschte Daten – will man das alles ignorieren? Wie gesagt, Umweltschutz: auf jeden Fall! Klimaschutz: geht nicht.

    Ein interessantes Zitat des IPCC zu den eigenen Klimamodellen: „In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nicht-lineares chaotischen System handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich.“ (IPCC, Third Assessment Report, 2001, Section 14.2.2.2, S. 774).

    Stichwort „Desertifiaktion“. Man möge doch einmal googlen nach „Die Wüsten ergrünen“ und man wird sich wundern, wie viele Berichte sich auf Anhieb dazu finden lassen, dass sich z. B. die Sahelzone rasant erholt und wieder grün wird. Es berichten sogar MS-Medien wie Spiegel, Welt , Süddeutsche, etc. Da sich diese Berichte sehr leicht auffinden lassen, verzichte ich hier auf Links.

    Stichwort „Eisschmelze in der Antarktis“ – Irgendwie entbehrt es nicht einer gewissen Komik, dass im Jahr 2014 ein Forscherteam in die Antarktis aufbrach, um Beweise für die globale Erwärmung zu finden und …. im wachsenden Eis stecken blieb. Dumm gelaufen war es auch für eine Nordpol-Expedition im Juni 2012, die ebenfalls den Klimawandel beweisen wollte und auch im Eis stecken blieb.
    Lässt sich ebenfalls „ergooglen“.

    Der anthropogene Kimawandel, wie er im absolut einheitlich berichtenden Mainstream dargestellt wird, ist keinesfalls unumstritten, nur dass die durchaus als im Thema bewandert, als kenntnisreich und kompetent zu bezeichnenden Damen und Herren, die die „andere Seite“ beleuchten, nun mal – wie immer, wenn’s nicht passt – als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden oder mit anderen herabsetzenden Vokabeln ins Abseits gestellt werden sollen. Haben wir nicht mittlerweile gelernt, dass Misstrauen oder zumindest Skepsis angebracht sind, wenn der Mainstream einheitlich berichtet und jede andere Meinungsäußerung verteufelt wird? Also ich fange da an zu zweifeln und mir Fragen zu stellen
    .
    Wen es interessiert, es gibt zahllose Videos, hier eine kurze Auswahl:

    – Die heilige Kuh Klimawandel – Prof. Dr. Werner Kirstein (Nuoviso) –

    Sehr interessant, vor allem wird hier u. a. analysiert, dass die uns immer wieder so anschaulich vor Augen geführten Diagramme, die scheinbar eine Korrelation zwischen CO2-Emission und Temperaturanstieg darstellen, am Ende eine grobe und plumpe Täuschung sind, da sie nur genau DEN Zeitabschnitt abbilden, in dem es „passt“. Alles davor oder danach zeigt nämlich das genaue Gegenteil, Temperatur- und CO2-Linien verlaufen nicht parallel sondern driften auseinander. Prof. Kirstein nennt das „Scheinkorrelationen“ – im Gegensatz zur Kausalkorrelation, d. h. es handelt sich um Korrelationen, die eigentlich keine sind, oder anders ausgedrückt: Es werden Zusammenhänge künstlich hergestellt bzw. einfach behauptet. (ca. ab Minute 16). Zitat aus dem Video: „Eine ebenfalls sehr hohe (Schein-)Korrelation kann man auch finden zwischen der Scheidungsrate im US-Staat Maine und dem Margarine-Konsum“ :-))))

    Youtube:

    – Physik Nobelpreisträger über Klimawandel (englisch mit deutschen Untertiteln)

    – Klimawandel nicht durch CO2 verursacht – Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirstein

    Und wenn ich mir dann noch die Frage stelle „cui bono?“ …

    • Der menschengemachte Klimawandel existiert .
      Die Weise, in der mit dieser , wie ich meine – Tatsache umgegangen wird , ist hoch problematisch .
      Der Klimawandel ist politisiert .
      Der von Hr. Trautvatter verwendete Begriff „Klimaskeptiker“ ist ein Beispiel . Dieser Begriff ist ein Kampfbegriff und ohne Aussage .
      Die Wissenschaft zum Klimawandel ist politisiert . Das Ergebnis von Untersuchungen ist , von welcher Seite Gelder fließen .
      Horrorszenarien , in Verbindung mit hoher Emotionalisierung beherrschen die Veröffentlichte Meinung .

      Das vom Menschen produzierte zusätzliche CO2 verändert das Klima in beschränktem Ausmaß . D.h. dieses zusätzliche CO2 ist nur ein Faktor unter vielen Faktren , die das Klima bestimmen . Aber ein Faktor in Richtung Erwärmung ist es ( Verhinderung der Wärmeabstrahlung von der Erde ) .

      Die Erderwärmung durch zusätzliches CO2 ist keinesfalls das große Problem der Menschheit .
      Die Erderwärmung wird als Kompensationsobjekt verwendet .
      Der 2. wichtige Punkt ist CO2 als Geldquelle . Die Globalisten setzen stark auf Einnahmen durch CO2 Abgaben .
      Diese Abgaben scheinen auch der zentrale Punkt in der Auseinandersetzung zwischen Trump und der alten Machtclique in Sachen Klimawandel .

    • Jetzt habe ich doch glatt das Absurdeste, Abstruseste vergessen zu erwähnen, was ich in der Klimadebatte je gehört oder gelesen habe: Es wird tatsächlich dazu aufgefordert, sarüber nachzudenken, ob es verantwortlich sei, Kinder in die Welt zusetzen, da diese einbesonders hohes Klimarisiko darstellen …..

      https://www.morgenpost.de/politik/article211289147/Klima-Studie-Warum-Babys-die-groessten-Klima-Killer-sind.html

      Wie wäre es an dieser Stelle mit kollektivem Selbstmord? Dem Klima zuliebe, versteht sich. Man stelle sich vor, 7 Mrd. Menschen, die kein CO2 mehr ausatmen … Waaaaahnsinn! Aber echt.

    • @ Herr Trautvetter: Das ist interessant, dass Sie hier Hegel erwähnen.

      Hegel ist einerseits ein anerkannter Theoretiker, andererseits wird die These vertreten, dass sein Prinzip der Spannung/Kampf und der Dreitschritt aus These-Antithese-Synthese schon seit langem genutzt wird, um die Welt in eine bestimmte Richtung zu lenken.

      Prof. Antony Sutton schreibt dazu:
      „The dialectical process did not originate with Marx as Marxists claim, but with Fichte and Hegel in late 18th and early 19th century Germany. In the dialectical process a clash of opposites brings about a synthesis. For example, a clash of political left and political right brings about another political system, a synthesis of the two, neither left nor right. This conflict of opposites is essential to bring about change. Today this process can be identified in the literature of the Trilateral Commission where „change“ is promoted and „conflict management“ is termed the means to bring about this change. In the Hegelian system conflict is essential. Furthermore, for Hegel and systems based on Hegel, the State is absolute. The State requires complete obedience from the individual citizen. An individual does not exist for himself in these so-called organic systems but only to perform a role in the operation of the State…“

      Er kann beweisen, dass die Wall Street sowohl Hitler als auch Russland unterstützte, und später die Sowjetunion. Er folgert daher (eben so wie z.B. Prof. Veith) dass ein Prinzip der ständigen Spannung, der gezielten Förderung immer von Pol + Gegenpol gezielt erzeugt wird, um ein bestimmtes Ergebnis (immer größere Zentralisierung von Macht, hin zur NWO) zu fördern.

      Aktuelles Beispiel wäre: Förderung von (Staats-)Terrorismus + Förderung vom sog. Krieg gegen den Terror, Ziel = Einschränkung der Bürgerrechte, (und: Profit, Macht, Angst).

      Die ganzen Konflikte entstehen also nicht zufällig aus unterschiedlichen Interessen, sondern sie werden von außen gezielt erschaffen. Jeder Diskurs innerhalb dieses engen Rahmens (Terror vs. Krieg) ist erlaubt, was, wie auch schon Noam Chomsky bemerkte, reine Manipulation ist. Die eigentliche Debatte darüber, dass der ganze Diskurs auf künstlich geschaffenen Fakten beruht, wie z.B. die Diskussion über die Authentizität von 9/11 als Ursprung des Terrors, muss folglich unterdrückt werden. Wenn heraus käme, dass der Diskurs erzeugt wurde, würde das den gewünschten Rahmen sprengen, und dann funktioniert die ganze „Show“ nicht mehr und das Ergebnis ist ein anderes, als man es vorher geplant hatte.

      So stellt sich die Frage: ist das ganze wirklich ein langfristiger Plan (evtl. schon seit 100 oder mehr Jahren), um den Kurs der Menschheit in eine bestimmte Richtung zu lenken?
      Die Frage werden wir hier nicht lösen können, aber es lohnt meiner Meinung nach schon, auch diese Option in Erwägung zu ziehen.

  15. Fast alles richtig und gut gesagt, aber warum soll ich in der griechischen Mythologie nach Erklärungen suchen, wenn ich doch bei Marx unter dem Begriff der Entfremdung eine gute Erklärung für die von Ihnen beschriebenen Phänomene gefunden habe.
    Von Seele ist da übrigens nicht die Rede. Also was soll das mit dem „Gaia“? Kann mir das jemand erklären?

    • Ich stelle mir das furchtbar eng und langweilig vor, nur einen einzigen Erklärer zu haben. Und Leute, die glauben, sie könnten das ganze Leben mit Karl Marx erklären, auch.

    • Der Hr. Trautvetter hat Skepsis gegenüber dem reinen Materialismus .
      Diese Skepsis kann ich befürworten .
      Interessant , dass Hr . Trautvetter die indogermanische Gottheit Gaia erwähnt , — abseits des Materialismus gib es ein breites Angebot .

  16. Lieber Herr Trautvetter! Ich finde das sehr gut, dass Sie das alles hier mal so aufgelistet haben. Dass die Menschheit sich seit weiß nicht wann auf lebensfeindlichem Kurs mit ihrem Denken und Tun befindet, ist mir zwar schon so lange klar, wie ich politisch denken kann und heutzutage ist mir das permanent gewärtig, aber es ist doch jedes mal wieder schmerzlich, wenn man es dann so schwarz auf weiß in einem Durchgang lesend verkraften muss. Deshalb bin ich erst einmal bei diesem Satz von Ihnen stehen geblieben:
    „Die Wirkungen des Tuns der Menschen übersteigen ihre Vorstellungskraft, und deshalb halten sie trotz der existenziellen Gefahren, die sie heraufbeschwören, daran fest“.

    Ja, das erlebe ich und wir ja tagtäglich. Ein guter, lieber alter Freund sagte einmal zu mir: „Wenn ich anfange, nachzudenken, werde ich nur traurig“. Also denkt er lieber gar nicht erst nach. Das ist natürlich völlig paradox und unrealistisch, aber ich glaube das beschreibt immer noch ganz gut das Verhalten der Mehrheit. Und das ist ja auch wiederum der Grund, warum sich nichts maßgebliches diesem niederträchtigen Geist, der das alles verursacht, entgegen stellt.
    Die Krankheit Materialismus ist ja auch nicht nur eine oberflächliche Herrschaftsform heute in der Welt, sondern er durchdringt ja die gesamte Menschheit mehr oder weniger. Er ist ja schon so weit in die Köpfe der Menschen vorgedrungen, dass er das richtige Gefühl um die Einheit von Körper-Seele- Geist und überhaupt das alles in einem und eines in allem, das infachste, aber wichtigste und tiefste Wissen verdrängt und sogar diskriminiert hat. Dafür gibt es z.B. heute die Wort-Waffe: „Esoterik“. Ist irgendetwas nicht „wissenschaftlich beweisbar“, weil die Messinstrumente dafür zu grob sind oder die Versuchsleiter zu dumm, oder Profitinteressen dem entgegen stehen, dann wird einfach gesagt: „Das ist doch alles nur Esoterik“ und wer aus eigener Wahrnehmung heraus irgendetwas behauptet, ist ein Spinner. Damit ist man dann wieder um ein Nachdenken und Nachforschen herumgekommen.
    Ich lese später weiter. Tatsächlich kann ich das alles nicht auf einmal verkraften und durchdenken.

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