Und wer kommt nach Alex?

Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Der Texaner Alex Jones ist ein “firebrand”,  ein politischer Hitzkopf und Zündler, ein konservativer Scharfmacher und Aufwiegler. Mit seiner Radio Show und der Website infowars.com erreicht er ein Millionenpublikum und gilt für den liberalen Mainstream als führender “Verschwörungstheoretiker” der USA. Er bezweifelt die offizielle 9/11-Legende, hält das Massaker an der “Sandy Hook”-Schule für eine Insenierung und unterstellte Hillary Clinton, mit pädophilen und satanischen Kreisen verbunden zu sein. Nicht erst seit Jones im Wahlkampf Donald Trump im Studio hatte  und dieser sein Programm lobte, pries Jones den Kandidaten als Retter der Nation, der angetreten sei, den “Sumpf” des elitären Washington endlich auszutrocknen. In seinen bisweilen stundenlangen Sendungen rastet Jones regelmäßig aus und schreit und brüllt seinen “Feinden” (Eliten, Globalisten, Neocons, Liberalen, Konzernmedien,  Kommunisten, Migranten, Muslimen, Chinesen usw.) wüste Drohungen über den Äther.

Das erinnert bisweilen an die durchgeknallten TV-Prediger Amerikas, auch wenn Jones statt mit der Bibel mit aktuellen Zeitungsartikeln fuchtelt um sie als Fake-News und Teufelswerk zu verdammen, dankt er am Ende seiner Tiraden gern dem lieben Gott. Lobt den Allmächtigen für die Größe Amerikas und beschwört den Sturm der wahren Patrioten, die das Böse alsbald hinwegfegen werden und fordert  seine Schäfchen sicherheitshalber auf, sich bis dahin im Onlineshop mit Vitaminen und anderem Überlebenswichtigen einzudecken.

Soweit, so typisch für die USA, wo es an charismatischen Predigern, ob für das allgemeine Seelenheil oder den hinterletzten Konsumartikel, noch nie gefehlt hat und jede Art von grobem Unfug durch die Meinungs,-und Religionsfreiheit gedeckt ist.

Jetzt aber haben Facebook, Youtube, Apple und Spotify in konzertierter Aktion Alex Jones Videos und Podcasts auf ihren Seiten gesperrt und den ohnehin stets auf Hochtemperatur agierenden Dampfplauderer erst richtig in Rage gebracht.

Die Konzerne begründen die Verbannung mit Hinweisen auf die Regeln ihrer Plattformen, gegen die Jones verstossen würde. Und während der verbannte Infokrieger “Zensur” schreit, auf den ersten Artikel der Verfassung verweist und das Recht auf “freie Rede” einfordert, machen die Medien deutlich, dass es sich bei Facebook, Google & Co. um private Unternehmen handelt und von Zensur keine Rede sein kann. Das ist  richtig, aber doch nicht so ganz.

Richtig, weil es diesen privaten Plattformen erlaubt ist, alles und jeden zu sperren oder zu verbannen und niemand die Gesetze dagegen bemühen kann, denn es gelten die Allgmeinen Geschäftsbedingungen der Konzerne. Und dennoch ist diese Verbannung ein Akt der Zensur, der auf Druck des Staates und der Politik geschieht. Jones wurde nicht gesperrt, weil er rumbrüllt und schimpft, sondern weil er Partei ergreift. Gegen Linke, gegen Liberale, gegen Waffenkontrolle, gegen Abtreibung, gegen Migranten. Er ist so etwas wie der “angry white man” in Reinkultur. Und wer etwas gegen reaktionäre Brüllaffen hat, kann die Sperrung von Jones zwar begrüßen, macht es sich damit aber auch ein wenig zu einfach.

Zum einen, weil die App seiner nach wie vor erreichbaren Website infowars umgehend auf die Spitzenplätze der App-Stores sprang und es absehbar ist, dass die Löschaktion der Tech-Giganten die Alex-Jones-Gemeinde allenfalls kurzfristig minimieren wird. Mit juristischen Mitteln einfach abschalten kann man seine Website nämlich nicht. Gegen amerikanische Gesetze hat Jones nicht verstossen. Eben deshalb muss das Exempel, das an diesem Extremisten statuiert wird, auch  bedenklich stimmen, weil nicht mehr das Gesetz die “freie Rede” garantiert, sondern eine Handvoll Konzernchefs den erlaubten Meinungskorridor  auf dem Merktplatz der “social media” nach ihrem Geschmack festlegen. Und  wer die Verbannung von  Alex Jones’ kleiner Horrorshow in Ordnung findet, muss sich, mit den Toten Hosen, dann schon fragen: Wer kommt nach Alex?

Worum geht’s bei dem Ganzen? Es geht um die Deutungshoheit über die Ereignisse. Es geht um die offiziellen Narrative und ihre Verteidigung. Es geht um die öffentliche Meinung und das Monopol auf ihre Herstellung und Manipulation. Es geht um Gegenöffentlichkeit und Dissidenz und darum wie mit Dissidenten umgegangen wird. Es geht um Freiheit, die niemals eine ist, wenn sie nicht auch die Freiheit Andersdenkender einschließt. Auch die von Horrorclowns wie Alex Jones.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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18 Kommentare zu: “Und wer kommt nach Alex?

  1. Uuuuuuhhhh! BösoeBöse ZENSUR-MARKETING-Konzerne, die die meinungsfreiheit mit Löschtasten terrorisieren. Gut dass hier bei KenFM ein gaaaaanz anderer Wind weht. Da darf nur das kommentiert werden, was einigen ideologieverseuchten Moral-Hysterikern in deren krudes WeltBILD passt. Alles andere wird still und leise ZENSIERT!

    Einfach mal an die eigene Nase packen…

  2. Hm, das erscheint mir unglaubwürdig.

    „Jones wurde nicht gesperrt, weil er rumbrüllt und schimpft, sondern weil er Partei ergreift. Gegen Linke, gegen Liberale, gegen Waffenkontrolle, gegen Abtreibung, gegen Migranten.“

    Das mag die offizielle Begründung sein, doch jemand, der gneau diese Meinung vertritt – Donald Trump – bekam endlos Zeit in den Medien und wurde deshalb zum Präsidenten gewhält
    In Wahrheit wurde Alex JOnes wohl deswegen gesperrt:

    „t seiner Radio Show und der Website infowars.com erreicht er ein Millionenpublikum und gilt für den liberalen Mainstream als führender “Verschwörungstheoretiker” der USA. Er bezweifelt die offizielle 9/11-Legende, hält das Massaker an der “Sandy Hook”-Schule für eine Insenierung und unterstellte Hillary Clinton, mit pädophilen und satanischen Kreisen verbunden zu sein. “

    9/11 Truthbewegung, Staatsterrorismus und Satanismus unter den Eliten… das sind genau die Themen, die aus der Öffentlichkeit verbannt werden sollen.

    Mit Kritik an Migranten, Abtreibung oder Waffengesetzt pinkelt man den Eliten nicht ans Bein.

  3. Zur Zeit ist auch die Website von Infowars nicht funktionsfähig. Sie sei „under attack“, heißt es. – Früher oder später werden im Internet alle Stimmen unterdrückt werden, die vom propagierten Mainstream abweichen. Zunächst wird das die Sites betreffen, die für die Herrschenden am gefährlichsten sind, zu denen Infowars zweifellos gehört. (Natürlich muß man nicht alles toll finden, was Alex Jones von sich gibt.) Die Unterdrückung von Infowars kann nicht im Interesse von Trump liegen. Er hat gar nicht die Macht, sich gegen den Tiefen Staat zu wehren, selbst wenn er wollte.

    Ich habe nie den Optimismus von Ken Jebsen geteilt, der im Internet die große Alternative zur informativen Gleichschaltung sieht. Eine Zeitlang war und ist das zwar so, aber wenn die Alternativen eine kritische Masse überschreiten, werden sie bestimmt mit allen Mitteln unterdrückt. Wer das nicht glaubt, hat den absolut skrupellosen Charakter der Machthaber noch nicht durchschaut.

  4. Nun Leute was macht ihr eigentlich hier, bitte wo habt ihr solche typen her. also Nummer eins Alex Johnes wird nicht von Liberalen Medien als Verschwörungstheoretiker beschimpft, was er nicht ist sondern es sind die Fake News also die bezahlten Anwälte der Reichen, neben bei Alex Johnes liefert beweise die das bestätigen was er sagt. Nummer Zwei auch das er hass verbreitet stimmt nicht er packt nur seine Wut auf das Industrielle Komplex mit in seine Bericht Erstattung hinein, was ich verstehe den, die Korruptions sachen sind einfach zum Wut aufbrausen. naja und was ich lustig finde ist was immer wieder als Grund genommen wird, ist die aussage er hätte „Sandy Hook“ Massaker als Inszenierung gesagt, was nicht stimmt doch die Fake News haben es als Wahrheit verbreitet, ich weiß es ich habe gesehen was er sagte und glaubt mir das sind Welten von dem was fake News sagen. was er genau sagte das der Schüler dieser (mir fällt sein Name nicht mehr ein, ich rede nicht von dem der das Massaker gemacht hat) der angeblich bei dem Massaker in der schule sei, nicht in der schule hätte sein können da es Leute gab die bestätigt hatten das er nicht dort war. das meinte Alex Johnes sry das mir die Namen entfallen sind, der junge den ich meinte hat in den medien dann auch eine Aktion gestartet die gegen das Waffen Recht agierte. naja egal alles was die medien lügen, kann ich nur bestätigen da ich es mit meinen eigenen Augen und Ohren gesehen habe das sie lügen über Alex Johnes. aber wenn ihr selber mal nach geschaut hättet wäre es auf gefallen das er das nicht gesagt hat.

  5. Haben uns mit Alex Jones bisher noch nicht auseinander gesetzt, bisher unbekannt. Aber eine solche Sperrung von Meinungsäusserung ist ein schlimmes Zeichen in jedem Fall. Möchten in diesem Zusammenhang auf einen sehr guten Artikel bei RT-Deutsch von Slavoj Zizek hinweisen: „Streit zwischen Saudis und Kanada offenbart tatsächlich die neue Weltordnung.

    • Was man bei Rt-Deutsch genau eingeben muss: „Streit zwischen Saudis und Kanada offenbart die tatsächliche neue Weltordnung“. Oder unter „Analysen“.

    • schlimmes Zeichen in wie fern das wir bald alle am endmündet werden, da wir fake News sind oder Verschwörungstheoretiker? nun dann stimme ich dir zu das es ein schlimmes Zeichen ist. nun ganz besonders da die wirklichen fake News noch immer lügen verbreiten dürfen.

  6. Öffentliche Meinung besteht letztendlich nur aus uns Einzelnen, die sich manipulieren lassen. Hinter dem Geist der Manipulation steckt der uns anerzogene Geist des Gehorsams. Wer „Medienmanipulation“ und „Propaganda“ sagt, darf zu Kapitalismus und staalicher Herrschaft allgemein auch nicht schweigen.

    • Ich darf schweigen zu allem, zu dem ich schweigen will. Du drehst den Cursor um: Man darf nicht mehr alles sagen.. Das ist Tatsache.

    • Wer „Medienmanipulation“ und „Propaganda“ sagt, darf zu Kapitalismus und staalicher Herrschaft allgemein auch nicht schweigen

      Hinsichtlich Kapitalismus und dem damit verbundenen Herrschaftssystem würde ich dem zustimmen. Allerdings glaube ich nicht an ein System, das dauerhaft ohne jegliche staatliche Herrschaft auskommen könnte. Es gibt nette Ideen dazu und es gab auch ein paar staatslose Versuche mit „totaler Volksherrschaft“, aber gescheitert sind sie alle. Spätestens wenn es darum geht, die Volksherrschaft gegen Angriffe von außen zu verteidigen, braucht man doch wieder einen staatlichen Machtapparat.

    • ich stimme euch allen sehr wohl zu, aber die frage ist aus welche perspektive redet ihr?

      nun aus meiner perspektive ist es so War hafte Demokratie ( die wir NICHT haben kein Zweifel) ist gut aber im Angesicht der tat sache das viele Menschen sich so einfach manipulieren lassen und dumme Entscheidungen treffen würden, bin ich eher dagegen und würde eher einen GUTEN Herrscher vorziehen als mehrere schlechte. Die frage ist gibt es solch einen ich sage ja aber diese werden auch sehr schnell Korrumpiert. Problem also in allen Bereichen Korruption, wer macht das überhaupt die Leute die macht haben wollen oder von denen bedroht werden.

  7. Ich kenne nicht den ganzen Alex Jones. Daß er gegen Linke, gegen Waffenkontrolle usw. argumentiert, war mir bisher nicht bekannt. Wenn Mathias Brökers das schreibt, wird’s wohl stimmen.
    Seine gut recherchierten Videos über 9-11 (gefunden seinerzeit bei Youtube) haben mir vor ca. 10 Jahren die Augen über diese geplante Katastrophe am Beginn des 3. Jahrtausends geöffnet, und dafür werde ich ihm immer dankbar sein.
    Dieser Schritt heraus aus dem Mainstream war auch ein Zwischenschritt hin zu KenFM.
    Als ich vor einer Woche von seiner Sperrung bei Facebook und Twitter erfuhr, dachte ich auch, wer wird der Nächste sein.
    Für mich ist das eine beängstigende Zensur-Maßnahme.

  8. Sogar Joe Rogan (und Dave Rubin, und noch viele mehr) hatte schon einige Gäste diesbezüglich, und alle waren sich einig: That is not free speech.
    Man bekommt dann eher den Streisand-Effekt.
    Also vielleicht (das ist jetzt meine Theorie) entsteht dadurch etwas Gutes – auf Alex Kosten – denn mehr Leute beginnen über Free Speech nachzudenken. Dieser Bann hat wirklich höhere Wellen geschlagen in den sogenannten alternativen Medien in den US oder Kanada, oder neuerdings „The Alternative Dark Web“, als er das selber hätte tun können.
    Da wird Kultur abgeschafft. Anstelle einen konstruktiven Dialog zu suchen, und Alex dafür zu entblößen, was er (manchmal) ist, wird ihm der Hahn zugedreht, als hätte man Angst vor seiner (manchmal) Wahrheit.
    Blanketing with the argument of „hate speech“ is a very weak argument. Das ist Propaganda..

  9. „gesperrt, weil er rumbrüllt und schimpft, sondern weil er Partei ergreift. Gegen Linke, gegen Liberale, gegen Waffenkontrolle, gegen Abtreibung, gegen Migranten. Er ist so etwas wie der “angry white man” in Reinkultur.“
    … das ist die Sprache der Globalisierungsfaschisten .
    Der Alex Jones ist ein Vertreter der Aufklärung , der Kritik und der Opposition
    (und bedeutender als selbstgefällige BlaBla Autoren)
    … und selbstverständlich : Das Haar in der Suppe lässt sich immer finden .

    • Ich dachte auch einmal, ist mittlerweile lange her, 9/11, dies sei der Lackmustest. Ist es aber nicht.
      Die Hierarchie versucht stets jede involvierte Seite zu kontrollieren, den Boden der Erkenntnis auf dem von ihnen gewünschten Niveau festzutreten.
      Mir war’s zuerst Michael Moore, dann Alex Jones, dann Noam Chomsky. Alle drei sind seit Jahren für mich verbrannt. „Aufklärer“ die einen an eine bestimmte Grenze führen sollen, die nicht zu überschreiten ist.

      Greifen sie nur das System nicht an, das diese Auswüchse erst ermöglicht.

      Wenn die Hierarchie, im westlichen Lager, sich nun beginnt gegenseitig zu zensieren, kann dies verschiedene Hintergründe haben. Zum einen, weil man den Streisand-Effekt nicht bedacht hat oder man hat ihn bedacht und wünscht exakt dieses Ergebnis. Oder beides davon, da die Rechte nicht weiß was die Linke tut, was auch oft genug vorkommt.

      Einerlei, wie sie sehen, sehen sie nichts. Bei Herrn Jones geht’s um wenig, bei echten Aufklärern um mehr. Welchen Effekt dann die Zensur hat, werden wir dann sehen, wenn es so weit ist.

      Was Herr Bröckers zu Herrn Jones schreibt, kann jeder wissen der sich mit dem Mann befaßt hat.

      Es ist die Meinung, die wir beherrschen müssen

      Es geht darum, die Herrschaftstechniken unsichtbar zu machen, sie so zu gestalten, dass sie unsere moralischen Sensitivitäten unterlaufen. Wir merken es nicht. Und deswegen empören wir uns nicht… Mit der Entwicklung der Demokratie geht die Entwicklung der so genannten weißen Folter Hand in Hand. Weiße Folter ist unblutige Folter, die Sie dem Opfer nicht mehr ansehen. Man ist nicht empört. Die Folter wurde unsichtbar gemacht. Da haben wir heute einen Höhepunkt erreicht. Wie kann man Menschen foltern, ohne dass es blutig aussieht, aber trotzdem das ICH und der Wille einer Person vollständig zerbrechen. Das ist die Soft Power. Propaganda ist Soft Power. Das ist das, was Hume gemeint hat: es ist die Meinung, die wir beherrschen müssen…

      Es geht um die Erzeugung von politischer Lethargie… Wenn das Volk sich selbst als Herde fühlt, rebelliert es nicht. Die Erzeugung von Falschidentitäten: was heißt das? Sie identifizieren sich nicht mit einem linken Projekt, sondern mit einem Fußballverein. Sie identifizieren sich mit Produkten… Ferner die Erzeugung von Unsicherheit und Angst… Eine Bevölkerung, die in Unsicherheit und Angst ist, ist zur politischen Partizipation und zum freien Denken nicht mehr in der Lage. Das ist gewollt. Dieser Bereich wurde in den letzen 80 bis 100 Jahren in einer Subtilität entwickelt, von der Sie sich keinen Begriff machen können – dank der Psychologie und der Sozialwissenschaften.
      Rainer Mausfeld

      (Wenn sie so wollen, beschreibt Herr Mausfeld hier auch das „Produkt“ Alex Jones, das für eine ganze Serie steht)

    • @ Box
      Es war eine weitere Offenbarung der Struktur der Macht,
      als der Noam Chomsky sich zu 9.11 gewunden hat und die offizielle VT zu 9.11 mittrug .
      Man kann die Erwartung des perfekten Menschen haben , aber Chomsky und Alex Jones sind es nicht . Fehler aber sollten nicht das Urteil über das gesammte Schaffen sein – der M. Moore ist eher ein Verräter und damit entfernt von den beiden vorher genannten .

      Richtig ist die Analyse des Rainer Mausfeld,
      der aber doch wieder ideologisch einschlägig von „der so genannten weißen Folter “ , die zumindest assoziativ auf „weißer Mann“ hinweist (oder was kann an Folter „weiß“ sein ?) . Ich bevorzuge in diesem Zusammenhang den Begriff der „strukturellen Gewalt“ , die heute tatsächlich die Gitterstäbe des Käfigs bedeutet .

    • „weiße Folter“ heißt weiße Folter, weil man anders als bei der üblichen Folter kein „rotes“ Blut oder „blaue“ Flecken sieht, also augenscheinlich mit einer „weißen“, da unsichtbaren Weste Menschen foltern kann

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