Unser Deutschland: Die Revolution nimmt Formen an | Von Anselm Lenz

Die Demokratiebewegung steht seit über einem Jahr für das Grundgesetz ein. Sie will aber nicht nur die Beendigung des verfassungswidrigen Ausnahmezustandes. Die Demokratiebewegung strebt eine demokratische Neuformierung Deutschlands von unten nach oben an – und wächst von Tag zu Tag.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz.

Die dunkelste Stunde der Demokratie in Deutschland im 21. Jahrhundert ist zugleich der Ausgangspunkt einer neuen Erhebung. Die lichte Seite unseres Landes hat sich in dem Moment erhoben, in dem ein absoluter Rückfall in voraufgeklärte Zeit stattfand: Das Corona-Regime ist der vorläufig düsterste Endpunkt einer jahrzehntelangen Abwärtsentwicklung, eine Kriegserklärung gegen das humanistische Weltbild und damit den Menschen als solchen.

Zum ersten Mal in der Geschichte kam dagegen aus der deutschen Gesellschaft frühzeitig der Impuls für die Freiheit, für die Republik, für Gewaltenteilung und Demokratie. Damit hat sich jenes Deutschland kraftvoll zu Wort gemeldet, das es im eigenen Land selten leicht hatte: Es ist das Deutschland Heinrich Heines und Hermann Hesses, das Deutschland Friedrich Schillers und Heiner Müllers, das Deutschland Gustav Heinemanns, Egon Erwin Kischs, Heinrich Bölls, Sigmund Jähns und Kurt Tucholskys und auch das Deutschland Hildegard Hamm-Brüchers und Rosa Luxemburgs. Es ist das Deutschland der liberalen Revolution von 1848 und das Deutschland der Weißen Rose.

Gequält und doch gehärtet durch Diktaturen auf deutschem Boden ist es dieses Deutschland, das es zu jeder Zeit auch gab, das nun gegen Lüge, Zerstörung und Zivilisationsbruch unter dem Stichwort »Corona« aufgestanden ist. Seit einem Jahr finden im ganzen Land, in allen Regionen Spaziergänge, Demonstrationen und Versammlungen statt. Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wenden sich gegen den Ausnahmezustand, gegen die Instrumentalisierung von Wissenschaft gegen die Menschen, gegen die Gleichschaltung von Medien und die Selbstzerstörung der Parlamente, gegen perverse Maßnahmen gegen Alte und Kinder, gegen die Zerstörung des Menschseins. Die deutsche Demokratiebewegung der Jahre 2020 und 2021 wächst von Tag zu Tag.

Damit hat eine echte Zivilgesellschaft die Wehrhaftigkeit demokratischen Geistes auf deutschem Boden bewiesen und ist damit erstmals in der Geschichte Vorbild und einer der ersten Anknüpfungspunkte für Demokraten weltweit. Den Deutschen der Gegenwart ist damit etwas gelungen, das auch der Friedensbewegung, der Umweltbewegung und den deutschen Revolutionen des 19. Und frühen 20. Jahrhunderts nicht gelang: Sie haben in einem Moment der globalen Verfinsterung sich als Erste geregt, sich gegen die Feinde der Freiheit gewandt und sind aufgestanden – für Wahrhaftigkeit, Pressefreiheit, Menschlichkeit und Demokratie.

Selten war der Satz Willy Brands, »Deutsche, wir können stolz sein auf unser Land«, tatsächlich so angebracht wie in diesen Monaten, in denen Millionen junge und alte, alteingesessene und neue Deutsche gemeinsam unterwegs sind, um ihr Grundgesetz zu verteidigen und aus ihm heraus eine neue Verfassung zu proklamieren, die ihnen die direkte Entscheidung in allen grundlegenden Fragen gibt. Die Ziele der Demokratiebewegung sind von Anbeginn bekannt, rational, klar und durchführbar. Sie sind mit Umweltschutz, sozialem Ausgleich und seriöser Sorge für die körperliche Gesundheit nicht nur kompatibel, sondern beinhalten diese.

Die Rheinische Demokratie hat damit im Moment ihrer größten Probe unter dem wahnhaften Corona-Regime überhaupt erstmals in Ost und West wesensmäßig als gefestigt und verankert erwiesen – und dies gegen eine Mehrheit von Politfunktionären in Staatsapparat und Medien, die sich dem Kriegsimpuls unterwarfen und alles verächtlich machten, das sie noch Tage zuvor im Munde geführt hatten. Die deutsche Demokratiebewegung bedeutet deshalb auch die längst notwendige Häutung der Bundesrepublik.

Die Deutschen verständigen sich neu. Für ein friedliches, neutrales, souveränes und ungefährliches Deutschland, das sich weder in die US-amerikanischen Kriegstreiberei, der viele Millionen Zivilisten allein in den letzten beiden Jahrzehnten zum Opfer fielen, und die Abgründe der Diktatur der US-Milliardäre treiben lässt, noch vom aufsteigenden chinesischen Kontrollkapitalismus verrückt machen lässt, der eine Gesellschaft der Masken noch ganz anderer Art herbeiführt.

Unser neuformuliertes demokratisches Deutschland, föderal und sozial in den Grenzen von 1990, wird weiterhin eines der Herzen Europas sein und sich mit Niederländern, Franzosen, Skandinaviern, Polen, Russen und in der ganzen Welt positiv verständigen können. Über unsere Zukunft entscheiden wir selbst.

Anselm Lenz ist Journalist, Buchherausgeber und Verleger der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW). Am 28. März 2021 findet das einjährige Jubiläum der Demokratiebewegung mit nichtohneuns.de, demokratischegewerkschaft.de, demokratischerwiderstand.de und vielen Freunden und Organisationen der Demokratiebewegung in Berlin auf dem Rosa-Luxemburg-Platz statt.

Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand erreicht als professionelles Printprodukt mit eigener Vollredaktion seit bald einem Jahr Menschen, die ansonsten ausschließlich der Gleichschaltungspropaganda in TV, Regierungspresse und Konzernportalen ausgesetzt wären. Die Zeitung ist für diese Arbeit auf Abonnenten und für die Verteileraktionen im ganzen Land auf Spenden angewiesen via demokratischerwiderstand.de/spenden.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Jaz_Online / shutterstock

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20 Kommentare zu: “Unser Deutschland: Die Revolution nimmt Formen an | Von Anselm Lenz

  1. addcc sagt:

    Ich kann den Optimismus des Artikels nicht nachvollziehen.

    In meinem Dunstkreis herrscht zwar überwiegend Skepsis bis Ablehnung gegen die Corona-Politik. Aber die Realität sieht wohl anders aus. Ist halt alles subjektiv, was man so erlebt.

    Eine Revolution ist nicht in Sicht, schon gar nicht von Deutschland ausgehend. Ich verstehe nicht, wie Herr Lenz auf so eine Idee kommen kann. Zweckoptimismus?

  2. Brian sagt:

    @Dexter
    Ich liebe solche Ferndiagnosen. Sie wissen überhaupt nichts über mich und meine Situation geschweige denn, was ich tue.
    Und trotzdem meinen Sie, sich ein Urteil erlauben zu dürfen. Es ist genau diese herablassende Art im Sinne eines "Ich weiß,
    wo's langgeht" oder "Ich weiß es besser" (zwar freundlich verpackt, nichtsdestotrotz immer noch arrogant), die ich unerträglich finde.
    entropus trifft es da m.E. deutlich besser.

  3. Der Nachtwandler sagt:

    SPD will höhere Bußgelder wegen Verstößen bei „Querdenker“-Demos

    https://www.journalistenwatch.com/2021/04/08/gelegenheit-diebe-spd/

  4. TommyLee sagt:

    Ich sehe zwar immer mehr Leute aufwachen aber auch immer mehr, die immer beugsamer werden.

    Demos muss es nicht nur in einer Stadt geben. Es muss flächendeckend sein. Demo heisst nicht, angemeldet durch Berlin laufen. Es muss in jeder Stadt gleichzeitig passieren. Nur so kann jeder raus kommen und zeigen, dass er nicht einverstanden ist. Nicht jeder kann mal eben nach Berlin o.ä. fahren. Aber jeder kann in seiner Stadt, in seinem Bezirk raus kommen und sich mit anderen hinstellen und Flagge zeigen. Das muss zukünftig anders publik gemacht werden als jetzt.

    • Volker Djamani sagt:

      In meiner sehr ländlich geprägten Gegend besteht Ausgangssprerre (21Uhr – 5 Uhr). In dem Landkreis sind praktisch auch ohne Pandemie in der Regel um spätestens 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt. Warum sollten die selben Leute nach 21 Uhr auf die Straße gehen um zusammen laut zu rufen, "wir machen den Schwachsinn nicht mit!"

      Still ruht der See. Es ist zwar ein See voll Tränen. Aber der wird nicht in Zorn umgewandelt.

      Die Mehrheit sitzt abends vor der Glotze und wartet weitere Anweisungen ab. Bei manchen fruchtet das so gut, wie sich für mich am Wochenende zeigte, wo mir mitten in einem entlegenen Tal eine Waldes tatsächlich Wanderer entgegen kamen, die FFP-2 Maske trugen. Da fällt mir nichts mehr ein. Der Untergang des Abendlandes.

  5. Brian sagt:

    Sehr geehrter Herr Lenz,

    leben wir in zwei verschiedenen Welten ? Woher nehmen Sie den Optimismus, daß eine wie auch immer geartete Revolution
    Formen annimmt ? In Deutschland ? Fakt ist : in meinem gesamten näheren Umfeld gibt es genau einen Menschen, der das
    offizielle Narrativ zumindest leise anzweifelt. Der Rest ? Voller Angst und i.d.R. nicht bereit, die offizielle Erzählweise auch nur
    ansatzweise kritisch zu hinterfragen. Wenn ich vor die Tür gehe gibt es ausreichend Windelträger zu beobachten, egal in
    welcher Situation (auf dem Spielplatz, beim Spazierengehen, Fahrradfahren, sogar z.T. beim Joggen,…). Betrachten Sie die
    bisher stattgefundenen Demonstrationen (die ich trotz allem für sehr wichtig erachte) als Bestandteil einer Revolution ? Bei
    denen sich regelmäßig angemeldet wird, z.T. auch auf Maßnahmen geachtet wird. Ich meine das nicht abwertend, aber :
    so wird man nicht ernst genommen. Und das zeigen uns die Politiker doch stets auf's Neue : sie scheissen drauf. Ignoranz,
    Arroganz, Heuchelei und Psycho- bzw. Soziopathie sind für mich die kennzeichnenden Merkmale eines Großteils der
    Beteiligten. Und ich kann im Moment nicht mal den Hauch einer Veränderung wahrnehmen. Das ist ein sich-selber-schönreden. Ich würde mir wünschen, mich zu täuschen und lasse mich gerne eines Besseren belehren, nur sehe ich z.Zt.
    keinen Anlass dazu.

    • Dexter sagt:

      Das liegt auch mit an Ihnen. 🙂 In meinem Umfeld ist es genau umgekehrt, aber ich rede auch seit Jahren ununterbrochen auf alle Menschen ein die ich kenne, und empfehle ihnen vehement die Mausfeld Bücher usw. Und auch seit April 2020 rede ich was Corona betrifft auf alle ein, und konfrontiere sie immer wieder mit den Fakten die vollkommen hieb und stich fest sind. 😀 Anfangs waren es noch mehr, aber mittlerweile von ca. 30-40 Leuten mit den ich regelmäßig kontakt habe, kenne ich noch genau 2 die noch an das offizielle Narrativ glauben. Das Wiederholungsprinzip funktioniert immer & sehr effektiv, so machen es die Mainstream Medien im prinzip auch. Man muss sich "einfach" die wichtigsten Fakten & Argumente aneignen, und die immer und immer wieder wiederholen, am besten noch mit Mainstream Berichten/links untermauert, die hier und da zu fast allen Themen mittlerweile mal gekommen sind. Das geht bei mir zumindest ganz gut. 🙂

    • entropus sagt:

      @ Dexter 8. April 2021 um 04:02 Uhr

      Mit dergleichen Versuchen habe ich ein meinem Bekanntenkreis wenig bzw. garnichts erreicht – außer mich selber zu isolieren.
      Den Leuten geht es einfach nicht dreckig genug. Nachdem zunächst noch eine gewisse Skepsis gegen die Vakzine im Teststadium bestanden hat, unterwirft sich jetzt einer nach dem anderen der Propaganda und lässt sich als Testperson registrieren und „impfen“. Sogar ohne jede finanzielle Entschädigung, wie es sonst bei der Teilnahme an Pharmastudien Brauch ist.
      Man wankt mit abgeschaltetem Verstand hinter der kranken Frau her, die unser Land befehligt und ist dabei noch froh, „dazu“ zu gehören.
      Einige Wenige teilen meine Ansichten mehr oder weniger, sind aber verstummt, ducken sich weg – um nur ja nicht aufzufallen.

      Das ist Deutschland, wie ich es sehe.

      Es stimmt schon, dass wir an einer Zäsur unserer Geschichte stehen, aber es kommt mir mehr wie eine Haltestelle vor, an der man auf den Anschluss wartet, der aber nicht mehr kommen wird.

      Sorry für meine dystopische Bewertung unserer Situation, aber mir scheint es tatsächlich, als ob der alte Geldsack Buffet damals sehr klar in die globale Zukunft gesehen hat.

    • Linotte mélodieuse sagt:

      In meinem Umfeld habe ich festgestellt, dass die Haltung zu diesem Corona-Wahnsinn sehr stark mit dem Bildungsniveau bzw mit dem sozialen Schicht zusammenhängt. Je höher, desto unkritischer.

      Und man kann argumentieren wie man will, wenn einer sich als "Gewinner"- bewusst oder unbewusst- in dieser Gesellschaft betrachtet, neigt er auch dazu die bestehende Ordnung zu vertrauen und zu verteidigen.

    • How-Lennon sagt:

      @Linotte mélodieuse

      Klar, je länger man in Brain-Washing-Institutes(BWI) verweilte…
      Aber! – Hier sprichst Du wahrscheinlich exakt den Knackpunkt an: Zumindest in meinem Bekanntenkreis, der fast ausschließlich aus Akademikern besteht, gibt es fast keinen wirklichen Gewinner. Im Gegenteil!
      Eigentlich haben wir mittlerweile global Verhältnisse wie in Nordafrika (Stichwort Arabischer Frühling). Die Proteste/Revolutionen hatten ihren Initiator im Frust der Top-Gebildeten/Jungakademiker, die keine Jobs fanden/finden. Schlimmer noch – nicht mal mieseste Hilfsjobs sind zu bekommen, weil überqualifiziert. Die bekommt irgend ein "Depp"/"Loser". Ja, es ist steigerbar! Ausgehend von den USA (das Land der unbegrenzten Tellerwäscher), dann ausbreitend nach Europa usw., müssen sich die armen Narren verschulden bis zur Abdankung um überhaupt ein Studium absolvieren zu können. Oft bleibt es nicht bei einer Ausbildung. Man ist ja schon so weit gekommen, hat schon so viel investiert. Es muss weiter gehofft und geglaubt werden.

      Und wenn die kritische Masse erreicht ist, des zornigen Erwachens, des Erkennens, in Verbindung des kollabierenden Wirtschaftswachstums/Kapitalismus, beginnt die Lawine zu rutschen. Massenarbeitslosigkeit und Wutschäumende intelligente Wortführer werden die neue Welt einläuten.

      Es kann eigentlich nicht mehr lange dauern. Frust, Verzweiflung und Depressionen sind die Vorstufe.

    • Petra Tatura sagt:

      Für eine Revolution brauchte man noch nie die Schlafschafe. Denen ist es egal, wer sie regiert. Hauptsache die Grundbedürfnisse sind gedeckt. Es kommt darauf an eine kritische Masse zu erreichen. Ich finde ja auch, dass Anselm etwas zu optimistisch ist, aber wir brauchen ja alle Kraft und allen Optimismus 🙂

  6. P. Nibel sagt:

    Die dunkelste Stunde der Demokratie im 21. Jahrhundert war 9/11!
    Frank Zappa hatte schon Jahre vorher in einem Interview im "Fachblatt Musik Magazin" gewarnt, dass eine Koalition aus Politikern der republikanischen Patei und "wiedergeborenen" Fernsehpredigern die Menschen in einen dritten Weltkrieg hineinquatschen, der gegen die Menschen geht, die nicht an "the Book" glauben – mit anderen Worten, gegen die Muslime.
    Wer das bis heute nicht begriffen hat, ist nicht qualifiziert für die Teilnahme an einer Demokratie!

    Was als Protestbewegung gestartet ist, hat sich inzwischen selber heruntergehandelt auf:
    "Piep, piep, piep – wir ham uns alle liep"!
    Die Hoffnung der Hippies, es werde ein Zeitalter des Wassermanns anbrechen, in dem die milden die Erde bevölkern werden, hat sich als feige Ausrede erwiesen, um gar nichts tun zu müssen und sich die Birne zuziehen zu können
    Die Bewegung hat mir tatsächlich angeboten, ich könnte die internationale, kriminelle Verschwörung "wegkuscheln".
    Die Bewegung nimmt keine Formen an, sondern sie ist – wie formulierte es Brian Eno – a jellyfish kiss!

  7. Ancastor.gardian sagt:

    Eigentlich geht die Freiheitsbewegung durch Wissen über Aufklärung stetig voran. Leider bräuchten wir es in der aktuellen Situation nur etwas schneller und größer.
    Aber insgesamt wächst die Seite der "erwachten Menschen" stetig weiter an. Aber das hat man auf der Gegenseite natürlich schon längst gemerkt und die Zersetzung und am Ende Zerstörung der Aufklärung, ist im vollen Gange.
    Das ist die Gefahr die unsere ganze schöne Richtung aufhalten könnte.
    Der Rest ist dann sonst nur eine Frage der Zeit, wenn die jetzigen Machteliten glauben so weiter machen zu können.

    Sie könnten sich womöglich sogar retten oder zumindest viel Zeit erkaufen, dafür müssten sie aber den Menschen umgehen sehr viel Freiheit und Sicherheit geben, und zumindest Stückweit den Kuchen teilen. Wenn die Leute nur noch paar Stunden die Woche unter Zwang schufften, viel Zeit und recht gesichert leben ohne diese Überwachung und Erpressung usw., dann werden sie auch wieder weniger Motivation haben, die Pyramide und die Scheindemokratie zu stoppen, sondern sich mehr zurücklehnen.
    Aber so wie es aktuell läuft, sägen diese Machteliten nur an dem Ast auf dem sie sitzen. Und 3 Krümel mehr reichen da auch nicht mehr.. Die Menschen sind durch diese Plünderung über Jahrzehnte ausgbrand, müde und überladen. Somit dem System sehr feindselig eingestellt, vor allem wo man jetzt doch noch immer mehr die Korruption sieht usw.

    Aber diese Leute halten uns eh für eine Sache die verbraucht werden kann, wir sind Besitz und sollten lieber dankbar sein usw. Diese Leute ticken eh nicht ganz normal. Wenn die sich mal verplappern oder die Kamera aus ist, bzw. will ich erst gar nicht wissen wie abgehoben die wahren Machthaber dahinter sind, dann ist das Volk eh nur die Masse der Pöbel und naja…der übliche Unsinn den diese Leute schon immer abgesondert haben, ob nun vor 500 Jahren oder heute..

    Von daher scheinen sie eher schlecht über ihren eigenen Schatten springen zu können und drücken das weiter durch. So langsam kommt das aber ins Stocken. Der Motor läuft nicht mehr ganz ohne Aussetzer.. Nur sehe ich trotzdem die ganzen ängstlichen und verblendeten Systemlinge, die sich immer beugen. Schon schlimm wie gut diese Züchtigung durch das System funktioniert.
    Man lernt ja auch stetig nur, dass immer irgendjemand über einem steht und das Sagen hat und man selbst eben Knecht ist.
    Auf Dauer überträgt sich das in den Geist und die Menschen glauben sie seien Diener. Ohne zu erkennen, dass diese Systeme den Menschen dienen sollten und nicht andersrum.
    Verrückt eigentlich…
    Zeit dies zu zerschlagen..

  8. Hartensteiner sagt:

    Auch wenn ich einige wenig optimistische Aspekte sehe und anmerke, bin ich Anselm Lenz, Rüdiger Lenz und alle den anderen, die sich mutig zu Wort melden DANKBAR für ihre klaren Worte. Man fühlt sich nicht so allein…. UND
    ich hoffe immer noch auf die Geschichte, denn der traue ich zu wie ein Hase auf der Flucht auch Haken schlagen zu können, nach denen alles anders aussieht – durch die der Hase doch noch entkommt 🙂

    • RULAI sagt:

      So lange er sich nicht von einem Igelpärchen täuschen läßt, das immer, wenn er ankommt, ruft: Bin schon da.

  9. Volker Djamani sagt:

    Ich sehe keine Revolution die Formen annimmt. Ich sehe eher, dass es wieder eine Mehrheit gibt, die im September (falls die Wahl stattfindet), wieder die CDU zur stärksten Partei macht.

    Mit wem soll im Übrigen eine Revolution stattfinden? Mit denen, die auch brav draußen auf dem Discounterparkplatz mit Maske zum Auto gehen?

    Ich sehe nur eine Mehrheit, die alles mitmacht.

    • Diogenessie sagt:

      Ja, ich weiss auch noch nicht, woher den Optimismus nehmen.
      Aber auch ich war eins der Schlafschafe. Und ich bin irgendwann aufgewacht.
      Könnte eigentlich noch sehr vielen anderen so gehen….
      Ein wenig Hoffnung hab ich immerhin 🙂

    • Hartensteiner sagt:

      Da gibt es halt so einige Probleme. Revoluzzer der jüngeren Generation müssen sich zum revoluzzen erst einmal das richtige "gear", also die richtigen Klamotten besorgen. Zum Beispiel eine Leninjacke und Mütze und so was noch alles. Das ist nicht leicht. Wieder andere sorgen sich um die Laternen, denen ja Erich Mühsam das schöne Gesicht vom "Revoluzzer Laternenputzer gewidmet hat. Noch ein anderer hat Probleme die Schamanenleiter hinauf zu klettern und rutscht immer wieder ab ohne den Rat der Geister eingeholt zu haben. Die Reichen dagegen sitzen im Bunker und machen einen auf Dagobert Duck. Das scheinen die gleichen bzw. ähnlichen Schwierigkeiten zu sein, die das alte Rom auf dem Weg ins "Nirwana" hatte. Und vor der Tür sitzt Oswald Spengler und grinst sich eins.

    • Hartensteiner sagt:

      !das schöne Gesicht" muss natürlich heißen: "das schöne Gedicht"

    • Hartensteiner sagt:

      Und natürlich wird hinter dem Corona-Vorhang noch viel mehr verborgen als das geschredderte Grundgesetz. Schaut man dahinter sieht man nicht nur den "Krieg gegen das Leben", der seit vielen Jahren geführt wird, man sieht auch die wachsende Kriegshetze derer, die sich lieber ein Ende mit Schrecken wünschen als einen Schrecken (zerstörte Ökosphäre) ohne Ende. Die meisten aber wählen die Maske, denn die lässt die Ohren frei, die sich Odysseus mit Wachs gegen die Sirenen verstopft hatte und lauschen denen mit Inbrunst.
      Der alte Diogenes sitzt dagegen in seinem Fass und lässt Alexander den Großen wissen: "Geh mir aus der Sonne".

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