Unsere Hoffnung geht an den Krücken des Konjunktivs

Von Dirk C. Fleck.

Jahrzehntelang haben wir uns in unserer Ohnmacht mit immer neuen Parolen rüsten müssen: Rettet die Nordsee, rettet das Nashorn und das Klima, rettet den Regenwald, rettet den, die, das. Das Ergebnis? Die Liste dessen, was wir dringend zu retten haben, wird immer länger. Warum ist das so? Es sind ja nicht die Herausforderungen, die uns ohnmächtig werden lassen, sondern das verbreitete Gefühl, nicht an der praktischen Umsetzung von Lösungsansätzen teilnehmen zu können. Das Problem ist nicht die Krise! Das wirkliche Problem ist das Gefühl der Machtlosigkeit, dieser Eindruck, mit gebundenen Händen dazustehen und nichts anderes tun zu können. Wir sind in einer Spirale des Machtentzugs gefangen, die uns immer machtloser werden lässt.

Allen Ignoranten, die angesichts der globalen Ausrottungsaktion, die unsere Spezies auf diesem Planeten betreibt, nicht einmal ein Gefühl des Verlustes empfinden, sei gesagt: keine Sorge, der Zenit ist überschritten, bald wird sie wieder kürzer werden die Liste, bald gibt es immer weniger bis gar nichts mehr zu retten. Keine Arktis, die Bienen nicht, keinen Spatz in der Hand und uns selbst wohl auch nicht mehr. Wen wundert es da, dass die Stimmen der Mahner und Warner immer lauter, immer radikaler werden?

Es trauen sich jetzt auch diejenigen mit schrillen Tönen aus der Deckung, die sich bisher verzweifelt an die Hoffnung geklammert hatten, dass genügend intensiv betriebene Aufklärung das Blatt schon wenden werde. Die folgenden Zitate mögen verdeutlichen, wie hilflos wir inzwischen in dem Wunsch geworden sind, der verhängnisvollen Entwicklung, deren Ursprung mit dem Begriff Gier treffend beschieben ist, noch erfolgreich zu trotzen. Dabei kommt es zu den merkwürdigsten Statements, die man vor kurzem nicht einmal zu denken, geschweige denn auszusprechen wagte. Es sind allesamt Hilfeschreie. Gedankenspiele im Konjunktiv. Wenn wir das und das täten, würde sich dies und jenes noch verhindern lassen.

Traurig aber wahr: Unsere Situation auf der Erde ist so trostlos geworden, dass wir gedanklich nur noch an den Krücken des Konjunktivs in eine lebenswertere Zukunft zu schreiten vermögen. Dabei wäre es so einfach (Konjunktiv!): Ändern wir unseren Sinn, wie es Hans Paasche in seiner gleichnamigen Schrift bereits vor über hundert Jahren formulierte. Oder um mit Sokrates zu sprechen: „Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung“. Es beginnt, wenn wir anfangen zu handeln. Jeder für sich und an seiner Stelle. Oder ist, wie Seneca einst vermutete, alles bereits ein Überbleibsel eines schrecklichen Mahls, das sich die Menschheit in ihrer kollektiven Dummheit kurzfristig gönnte? Dann halte ich es lieber mit Nietzsche, der gesagt hat: „Und wollt ihr denn durchaus zugrunde gehen, so tut es denn jetzt und auf einmal, damit von euch jedenfalls erhabene Trümmer übrig bleiben“. Sorry für diesen „Mutmacher“, aber wie sagen die Engländer so schön: Face it, Harry!

„Ist nicht der Kollaps der industrialisierten Welt die einzige Hoffnung für den Planeten? Liegt es nicht in unserer Verantwortung hierfür zu sorgen?“
Maurice Strong, Gründer des UN Environment Programme und Initiator des ersten Klimagipfels in Rio.

„Dass der deutsche Faschismus seine enorme Destruktivität entfalten konnte, hängt auch damit zusammen, dass die Mehrheit eines Volkes die Wirklichkeit, die sich vor der eigenen Haustür ereignete, ins Unbewusste abspaltete. Ähnliches wird vermutlich die kommende Generation über unser Verhältnis zu den natürlichen Ressourcen der Erde sagen“.
Ingo Benjamin Jahrsetz ist Initiator und Ehrenvorsitzender des Spiritual Emergence Network e.V. (SEN) und betreibt eine Psychotherapeutische Praxis in Wittnau unweit von Freiburg im Breisgau

„Die Klimakrise ist kein politisches Thema, sie ist eine moralische und spirituelle Herausforderung für die gesamte Menschheit. Sie ist auch unsere größte Chance das globale Bewusstsein auf eine höhere Ebene anzuheben.“
Lester Russell Brown war 26 Jahre lang Leiter des Worldwatch Institute. Sein jüngstes Buch ist unter dem Titel „Plan B 2.0: Rescuing a Planet Under Stress and a Civilization in Trouble“. Lester Brown wurde von der Washington Post als einer der einflussreichsten Denker der Welt bezeichnet.

„Eine massive Kampagne muss gestartet werden, um die USA zurückzuentwickeln. Zurückentwicklung bedeutet, unser wirtschaftliches System mit den Wirklichkeiten der Ökologie und der Situation der weltweiten Rohstoffressourcen auf Linie zu bringen.“
Paul Ehrlich, Professor of Population Studies

„Wir müssen dies zu einem unsicheren und ungastlichen Ort für Kapitalisten und ihre Projekte machen. Wir müssen die Straßen und das umgepflügte Land zurückfordern, den Dammbau anhalten, existierende Dämme einreißen, eingezwängte Flüsse befreien und zur Verwilderung von Millionen von Hektar gegenwärtig besiedeltem Land zurückkehren“.
David Foreman, Co-founder of Earth First!

„Komplexe Technologie jeglicher Art ist ein Angriff auf die menschliche Würde. Es wäre – wegen dem was wir damit anstellen könnten – fast schon desaströs für uns eine Quelle sauberer, billiger und überreichlicher Energie zu entdecken“.
Amory Lovins, Rocky Mountain Institute

„Die Aussicht billiger Fusionsenergie ist das schlimmste was dem Planeten passieren könnte“.
Jeremy Rifkin, Greenhouse Crisis Foundation

„Die Menschheit ist das gefährlichste, zerstörerischste, egoistischste und unethischste Tier auf der Erde“.
Michael Fox, Vice-president of The Human Society

„Menschen auf der Erde sind in vielen Dingen wie pathogene Mikroorganismen oder wie Zellen eines Tumors“.
Sir James Lovelock, Healing Gaia

„Eine vernünftige Schätzung für eine industrialisierte Weltgesellschaft bei aktuellem materiellen Standard von Nordamerika wäre 1 Milliarde Menschen. Bei dem genügsameren Lebensstandard der Europäer wären 2 bis 3 Milliarden möglich“.
United Nations, Global Biodiversity Assessment

„Eine Gesamtbevölkerung von 250 – 300 Millionen Menschen, ein Rückgang um 95 % der heutigen Zahlen, wäre ideal“.
Ted Turner, Gründer von CNN und einer der größten Spender der Vereinten Nationen

„Es ist schrecklich das zu sagen, aber um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, müssen wir 350.000 Menschen pro Tag auslöschen. Es ist schrecklich das zu sagen, aber es ist genauso schlimm dies nicht zu tun“.
Jacques Cousteau, UNESCO Courier

„Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet sein, empfängnisverhütende Mittel zu verwenden. Die Regierung gibt dann Gegenmittel für Bürger aus, die für das Entbinden von Kindern ausgewählt wurden“.
David Brower, first Executive of the Sierra Club

„Es ist egal, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung komplett an den Haaren herbeigezogen ist: gibt uns der Klimawandel doch die größte Möglichkeit Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu tragen“.
Christine Stewart, former Canadian Minister of the Environment

„Demokratie ist kein Allheilmittel. Sie ist nicht in der Lage alles zu organisieren und sie ist sich ihrer eigenen Grenzen nicht bewusst. Diesen Fakten müssen wir offen ins Augen schauen. So frevelhaft es sich auch anhören mag, Demokratie ist nicht länger für die vor uns liegenden Aufgaben geeignet. Die Komplexität und die technische Natur vieler unserer heutigen Probleme erlaubt es nicht immer, dass gewählte Vertreter zur rechten Zeit kompetente Entscheidungen treffen“.
Club of Rome, The First Global Revolution

„Das Konzept der nationalen Souveränität ist ein unveränderliches, in der Tat heiliges Prinzip der internationalen Beziehungen gewesen. Es ist ein Prinzip, welches nur langsam und zurückhaltend den neuen Notwendigkeiten einer globalen Umweltkooperation weichen wird“.
UN Commission on Global Governance report

„Meiner Ansicht nach, nach 50 Jahren Dienst im System der Vereinten Nationen, gibt es die dringende und absolute Notwendigkeit einer ordentlichen Weltregierung. Es gibt keinen Hauch eines Zweifels daran, dass das aktuelle politische und wirtschaftliche System nicht mehr angemessen ist und zum Ende der Evolution des Lebens auf diesem Planeten führen wird. Wir müssen daher unbedingt und umgehend nach neuen Wegen Ausschau halten“.
Dr. Robert Muller, UN Assistant Secretary General

„Unser Heil hängt von unserer Fähigkeit der Schaffung einer Naturreligion ab“.
Rene Dubos, Vorstandsmitglied Planetary Citizens

„Es bedarf einer profunden Neuorientierung der gesamten Menschheit, so wie sie die Welt noch nie gesehen hat – eine große Veränderung der Prioritäten bei Regierungen wie auch dem Einzelnen und einer bisher noch nicht dagewesenen Umverteilung von Finanzmitteln. Diese Veränderung wird es abverlangen, dass die Sorge über die Umweltkonsequenzen einer jeden menschlichen Aktion in die individuellen und kollektiven Entscheidungen auf jeder Ebene integriert wird“.
Die von US-Präsident Jimmy Carter 1977 in Auftrag gegebene Studie „Global 2000“.

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

87 Kommentare zu: “Unsere Hoffnung geht an den Krücken des Konjunktivs

  1. Der Klimawandel ist das Ergebnis der KLIMAKONTROLLE!

    Folglich ist der Klimawandel keine Lüge, sondern das Symptom der Klimakontrolle.
    Merkwürdigerweise reden alle über das Symptom, aber kaum einer über die Ursache!

    Warum eigentlich?
    Warum auch bei KenFM?

    Ken und sein Team haben einfach keine Ahnung von Meteorologie und deshalb übernehmen sie einfach das, was als vermeintliche Wissenschaft alltäglich geprädigt wird.

    KenFM ist in vielerlei Hinsicht brilliant und eine leuchtende Fackel, wenn auch noch klein, der medialen Freiheit.

    Am Thema der Klimakontrolle scheitert KenFM aber kläglich und befördert ungewollt die Propaganda und die Agenda der Klimakontrolleure.

    Dieser Begriff, in Englisch „climate control“ wurde im Jahre 1960 geprägt und dessen Folgen wurden als „climate change“ benannt! Also, bitte setzt die Reihenfolge richtig und verbreitet nicht ahnungslos die Propaganda der Klimakontrolle!

    Hier ist der kommentierte Text und darin auch der Link zur Originalquelle!
    1960, #CIA Memorandum on #ClimateControl!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/1960-cia-memorandum-on-climate-control.html

    Wir sollten nicht über Symptome lamentieren, sondern die Ursachen hinterfragen, denn die Auswirkungen der Klimakontrolle sind gravierend.

    #Autism, #Cancer #Fibromyalgia #Psoriasis #MultipleSclerosis!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/08/symptom-orientation-autism-cancer.html

  2. wie viele diese Ausagen könnte man und würde das profitierende Establishment als faschistisch brandmarken, damit alles so weitergeht wie bisher? Wann verstehen genug Menschen, das grade eon verdammt faschistischer Holocaust am Leben an sich passiert?

  3. Liebe Brigitte Schneider! Ich möchte noch einmal darauf zurückkommen, dass Sie auch mir Gewalt unterstellt haben, weil ich mich nicht schweigend mit der Ignoranz und Arroganz gegenüber meines ersten Kommentars hier auf dem blog abgeben wollte. Was Sie nicht verstanden haben: Es ging mir nicht um meine Person, sondern um jenes immer noch geheimnisvolle sich ständig unzähligfach wiederholende Übergehen direkter persönlicher Fragen zu der Hölle, die wir den Tieren hier auf Erden ständig bereiten, indem wir diese unvorstellbaren Qualen einfach aus unserem Bewusstsein verbannen. Es war keine Wut, die mich aufbegehren und nachfragen ließ, sondern Besorgnis!
    Unser Bewusstsein hängt davon ab, was wir tagtäglich erschaffen und mit dem Leben, das wir tagtäglich zerstören, wie mit dem, was wir uns tagtäglich einverleiben. wir verdrängen dabei das unsichtbare Netz, das uns alle mit allem verbindet. Unser aller Bewusstsein ist es, das dringend einer Grundüberholung bedarf, bevor sich in dieser Welt etwas zum Besseren wendet. Damit sage ich Ihnen sicher auch nichts Neues. Ich möchte aber noch etwas von Will Tuttle aus seinem Buch „The World PeaceDiet“ anfügen.

    Albert Einstein: „Ein Mensch ist ein räumlich und ziemlich beschränkter Teil des Ganzen, was wir Universum nennen(Ich erinnere auch an Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“). Er erlebt sich selbst und sein Denken und Fühlen getrennt vom Rest in einer Art optischen Täuschung seines Bewusstseins. Diese Wahnvorstellung ist ein Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nahestehenden Menschen beschränkt. Es muss unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Radius des Mitgefühls für andere ausweiten, so dass er alle Lebewesen und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfasst“.

    Will Tuttle: „….Aus all dem folgt, dass die Verschmutzung unseres kollektiven Bewusstseinsfeldes durch die dunklen Höllenqualen, die Milliarden von Tieren erleiden, die für uns getötet werden, eine verkannte Tatsache ist, die unseren sozialen Fortschritt vereitelt und in gewaltigem Umfang zur Gewalt zwischen Menschen und zu den weltweit fortwährend ausbrechenden Kriegen beiträgt. Wenn wir uns zusammenschließen, um gemeinsam für den Weltfrieden zu beten, um dieses Ziel zu visualisieren, so ist dies zwar ein nobles Ansinnen; doch wenn wir gleichzeitig fortfahren, uns vom Elend unserer Mitgeschöpfe zu ernähren, erzeugen wir ein monumentales und kontinuierliches Gebet für Gewalt, Schrecken und Sklaverei. Es ist das Gebet unserer Taten und die erlebte Realität für Milliarden fühlender Geschöpfe, die uns auf Gnade und Ungnade ausgeliefert sind und mit denen wir keine Gnade kennen. Erst wenn wir unsere Gebete für Frieden und Freiheit leben, indem wir denen Frieden und Freiheit gewähren, die uns wehrlos ausgeliefert sind, werden wir selbst Frieden und Freiheit finden. Frieden und Freiheit sind immer greifbar für uns und werden sich in unserem Leben in dem Maße offenbaren, wie wir verstehen, dass sie uns gegeben werden, sofern wir sie anderen gewähren. Der Preis, den wir für Liebe und Frieden bezahlen müssen, ist die Eiscreme, das Steak und der Eierpunsch, die wir gedankenlos und beiläufig konsumieren.
    Unser Geist ist darauf konditioniert, unsere Nahrung und das Tier, das rücksichtslos missbraucht und anschließend zu dieser Nahrung verarbeitet wurde, strikt voneinander zu trennen. Doch die Schwingungsfelder, die von unseren Entscheidungen in Ernährungsfragen erzeugt werden, haben tiefgreifende Auswirkungen auf uns, ob wir vorgeben, diese zu ignorieren, oder nicht. Achtsames Essen erhellt die verborgenen Zusammenhänge, reinigt unseren Geist, unser Herz und unsere Handlungen und entfernt innere Masken und Schutzschilde, so dass all dies offen sichtlich wird.“

    Mich erinnert dieses unbewältigte Problem mit dem richtigen Weg zum Weltfrieden hier unwillkürlich an meine Lieblingsstelle in dem Roman „Herr der Ringe“.
    Nämlich an die Situation, wo der weise Gandalf mit seinem ganzen Suchtrupp aus Frodo und den anderen tapferen Weltenrettern vor der verschlossenen Felsenpforte steht, auf der in alter Sprache, die erst entschlüsselt werden muss, dies zu lesen ist:
    „Sage das Wort Freund und trete ein“. Sie überlegen alle verzweifelt, welches dieses Wort wohl sein könnte, das ihnen das Felsentor öffnen würde, das einzig den Weg zur Rettung des gestohlenen Ringes der Macht freigäbe. Sie durchforsten ihr Wissen über all die alten Sprachen und Symbole und probieren dieses und jenes Wort, aber das Tor bleibt verschlossen. Und dann, nachdem sie nachts gerastet hatten und schon mit gedrückter Stimmung an Rückzug denken mussten, stieß plötzlich morgens Gandalf ein schrilles Lachen aus: Sie hatten das Lösungswort die ganze Zeit vor Augen gehabt!

  4. Einer meiner Helden heißt John Robbins, der trotz seiner hoher Empfindsamkeit und Liebe zu allen Tieren eine umfassende Beschreibung der gängigen furchterlichen Methoden und Zustände in der Nutztierhaltung abgeliefert hat, die er alle selbst recherchiert und mit eigenen Sinnen in persönlicher Anwesenheit überprüfte und der mit seinen gründlichen Recherchen in der gesamten Literatur über Ernährung all die Unwahrheiten, die verbreitet wurden und die unlauteren Machenschaften in der Ernährungsindustrie offen gelegt hat. Dies und noch viel mehr. Ihm verdanke ich mein wichtigstes faktisches Wissen darüber. (Diet for a New America- Ernährung für ein Neues Jahrtausend).
    Sein Leben begann inmitten der großen amerikanischen Nahrungsmittelindustrie. Bereits von klein auf wurde erwartet, dass er eines Tages das Unternehmen seines Vaters leiten würde, das sich zu einem der größten Eiscreme-Hersteller der Welt -Baskin Robbins- entwickelt hatte. Er hätte den großen amerikanischen Traum von Reichtum und Erfolg im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ausleben können. Der Eiswaffel-förmige Swingingpool im Garten seines Elternhauses war ein Symbol für die Zukunft, die ihn erwartete.
    Als jedoch die Zeit kam, hatte John Robbins schon einen ganz anderen Traum. Nämlich den Traum von einem Leben im Einklang mit der Natur, wo unsere Umwelt respektiert und behütet wird und unsere Ressourcen weise eingesetzt statt ausgebeutet werden. Er lebt heute als Autor und Präsident der Earth Save Foundation in Kalifornien und gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer ganzheitlichen Ökologie in den USA.
    Er schrieb das wichtigste Werk des 20. Jahrhunderts über unsere Ernährung(sindustrie).

    Der Amerikaner Will Tuttle folgte ihm mit dem bisher wichtigsten Werk des 21. Jahrhunderts, „Ernährung und Bewusstsein-warum das, was wir essen, die Welt nachhaltig beeinflusst“(The World Peace Diet), in dem die psychologischen Verwicklungen und Verwirrungen der Menschheit durch unsere Ernährung bis auf den Grund ausgelotet und dargestellt werden. Er hat in Erziehungswissenschaften an der Uni Berkeley in Kalifornien promoviert und ist mit seiner Lebensgefährtin viele Jahre in einem solarbetriebenen Wohnmobil durch USA und Europa getourt, um Vorträge über unsere Ernährung zu halten. Er ist zudem Pianist, Komponist und Zen-Mönch. Sein Buch ist im asiatischen Raum das Grundlagenwerk zum Thema Ernährung und Bewusstsein. Er hat es vermocht, all jenes in Worte zu fassen, das ich von Beginn an genauso gefühlt habe, seit ich vor langer Zeit schon durch einen Blick in eine Masttierhaltung der Vernebelung unserer Esskultur glücklich entkam.

  5. Was mich gerade bei so vielen „gebildeten“ hoch und breit informierten, denkbegabten und redegewandten Persönlichkeiten immer wieder irritiert, ist bei all ihrer Einsicht in die gegenwärtige stetig rapide wachsende Hoffnungsarmut unserer Zeit und bei all diesem faktischen Wissen, das womöglich oft meines noch weit übersteigt, diese von ihnen in allen Bereichen immer noch ständig eingehaltene Aussparung unserer Ernährungsfrage, obwohl die schlimmen Auswirkungen der Ernährung über Tiere in der Welt immer drastischere, grellere Erscheinungsformen annimmt, die auch durchaus bekannt sind, wenn auch vermutlich nicht in ihrem wahren Ausmaß, denn dafür sorgen ja schon diejenigen , die von den von mir hier gemeinten als Urheber unserer ganzen Misere angesehen werden. Nämlich diejenigen, die den sog. „militärisch-industriellen Komplex“ befüttern und davon vermeintlich profitieren, wie sie in ihrer irren Überheblichkeit immer noch zu glauben scheinen.
    Diese Tatsache, dass selbst diese „öffentlich Empörten“ hier etwas so maßgebliches ignorieren und akribisch in ihren Texten aussparen, wie das auch in diesem Artikel wieder geschehen ist, lähmen zur Zeit am meisten meine Hoffnungsenergien auf eine wirkliche echte Veränderung des desaströsen geistigen Kurses dieser Menschheit und deren daraus resultierender Handlungsweisen.
    Der Artikelschreiber hier kennt sich ja doch gut aus in unserer Geschichte, zitiert wichtige Persönlichkeiten aus der Antike und hat eine wunderbare Gabe, die Wirklichkeit in Worte zu fassen. Umso trauriger für mich, dass das Leid der Welt seinen Worten nach nicht direkt mit dem unaussprechlichen Leiden in der Tierwelt verbunden ist, die der irrationalen Gier nach Fleisch und Blut in einer wahrscheinlich in der Welt noch nie dagewesenen Grauenhaftigkeit zum Opfer fallen Tag für Tag und Sekunde um Sekunde. Ich muss nicht mit Zahlen aufwarten, die sind jedem zugänglich. In USA gibt es z.B. schon gigantische Blutsee-Landschaften! Ich möchte das aber auch nicht mehr googeln oder verlinken- mir genügte es, einmal einen Blick darauf geworfen haben zu müssen. Ich muss mir auch die Videos aus den Tierhöllen nicht mehr antun, weil ich die Tragweite schon längst begriffen habe. Schon seit Jahrzehnten. Was mich am meisten zur Verzweiflung bringt, ist mein Nicht-Verstehen der Handlungsweisen derer, die da trotz ihres großen Wissens immer weiter ignorieren und verschweigen! Und ich komme bisher damit auch nicht weiter, weil diese Persönlichkeiten sich immer wieder weigern, darüber frei zu diskutieren oder zu schreiben! Dafür scheuen sie selbst vor Notlügen nicht zurück und auch vor den irrsinnigsten Abwehrparolen gegen diejenigen, die nachfragen. Sokrates z.B. war einer, der immer nachgefragt hat unbesehen dessen, ob er sich damit Feinde machte, oder nicht. Deshalb ist er zum Tode verurteilt worden und er hat dieses Todesurteil mit der selben Würde akzeptiert, wie nach ihm Jesus Christus. Beide hätten fliehen können und ihr nacktes Leben damit retten. Sie sind aber immer und bis zuletzt sich selbst treu geblieben und haben uns damit das große Geschenk ihrer Wahrheitsübermittlung dargebracht. Heute habe ich dazu einen witzigen Spruch von Oscar Wilde gefunden:

    „SEI DU SELBST, ALLE ANDEREN SIND SCHON VERGEBEN!“

    Genau wie bei den Griechen gab es auch bei den Römern große Philosophen, die Vegetarier waren, wie u.a. Horaz, Ovid, Seneca und Plutarch(45-125 nach Christo). In seiner „Abhandlung über das Fleischessen“ schreibt letzterer:
    „Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für mein Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien haben, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen(….) Um des Fleisches Willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen…“

    Dieser Textteil ist einer von unzähligen überlieferten von genauso unzähligen unserer Mitmenschen, die Herz und Verstand im gleichen Maße besaßen. Trotzdem wird diese seltsame „OMERTÀ“ bezüglich des Tiere-Essens in der ganzen uns bekannten Weltgeschichte heute immer noch weiter fortgeführt. Ein Beispiel dafür auch: Es gibt mindestens 7 Biographien über das Universalgenie der italienischen Renaissance, Leonardo da Vinci, der zu seiner Zeit bekennender Vegetarier war. Aber nur in zweien davon wird dies überhaupt nur erwähnt!

    Lieber Herr Fleck, falls Sie hier noch einmal reinschauen, bitte ich Sie um Entschuldigung, dass ich hier etwas so unerlässlich Wichtiges über diese Zivilisation ergänzt habe, was sie hier lieber aussparten und nicht selber diskutieren wollten, bzw. vielleicht nicht für wichtig genug hielten!
    Alles Gute und Liebe Ihnen!
    Veganislove

    • Ich bin gespannt auf das Buch über Ihre Helden. 2 Davon sind auch schon meine: Julia, die Baumbeschützerin und Percy Schmeiser mit seiner ebenso tapferen Frau. Und Julia Butterfly hatte ihren wunderbar liebevollen Vater, der immer fest und treu zu ihr stand. Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, dass bedeutende Werke nie von einem Menschen allein geschaffen werden, so wie der Künstler auch immer seine Muse braucht. Zu meinen Helden gehören auch die Amerikaner John Robbins und Will Tuttle(mit ihren Inspiratorinnen), die meiner Ansicht nach die beiden wichtigsten literarischen Werke der letzten Zeit über unsere Ernährung geschrieben haben.

  6. Man fragt sich dann am Ende immer, ob die ganze Schreiberei wirklich etwas bringt. Jedenfalls: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Drei der tiefgründigsten Menschen, die je gelebt haben, haben selbst nichts Schriftliches hinterlassen:
    Buddha-Jesus und Sokrates.

    In Platons „der Staat“ spricht Sokrates über den Frieden und das Glück, welches Menschen zuteil wird, die sich vegetarisch ernähren. In seinem Dialog mit Glaukon sagt Sokrates:
    „Und so werden sie ein friedliches Leben führen bei voller Gesundheit, wie zu erwarten, und im hohen Alter sterben und ein ebensolches Leben ihren Nachkommen hinterlassen“.
    Doch Glaukon ist skeptisch. ….Die Menschen würden Schweinefleisch essen wollen. Sokrates antwortet, dass solche Gelüste nicht gut seien, da die Menschen Dinge vermeiden sollten, die nicht für die Befriedigung ihrer natürlichen Bedürfnisse erforderlich sind. In seiner Beschreibung des Unglücks, welches die Menschheit befallen wird, wenn sie Fleisch isst, schildert Sokrates in weiser Voraussicht sowohl die gesundheitlichen Konsequenzen des Fleischverzehrs, die wir erst heute zu erkennen beginnen, als auch die Kriege, die über die Jahrtausende im Gefolge der unersättlichen Landansprüche geführt wurden.
    (Aus: „Diet for a New America“ von John Robbins)

    • Die KenFM-Kommentatoren wissen in aller Regel, dass die offizielle Version unserer jüngsten Geschichte eine Aneinanderreihung von Fehlinformationen und Fehlinterpretationen ist und wir wissen auch, dass die Geschichte der Machthaberei von Beginn an mit diesem und jenem gespickt ist, also nicht der Wirklichkeit entspricht. Trotzdem werden die Texte der Bibel, die ja seit Beginn bis heute unzählige Male über mehrere Sprachen hinüber und innerhalb der verschiedensten politischen Machtsysteme immer wieder neu übersetzt bzw. interpretiert worden sind von den verschiedensten Schriftgelehrten, von einigen dieser KenFM-Kommentatoren in allen Einzelheiten für bare Münze und unantastbar wahr erklärt. Besonders dann, wenn es darum geht, dass Jesus Christus angeblich Fische verteilt und ein Passa-Lamm gegessen haben soll. Diesen Irrtümern sind bisher schon viele nachgegangen. Und es gibt die Rolle von Qumran, die meines Wissens erst um 1900 entdeckt wurde und seither in der Bibliothek des Vatikan unter Verschluss gehalten wird. Sie enthält das sog. „Friedensevangelium der Essener“, jener Gruppierung, die sich damals fleischlos ernährte und der Jesus von Nazareth angehörte. Ein Dr. Edmont Bordeaux hat es übersetzt. Es enthält u.a. die Rede Jesu an die Kranken am Fluss, in der er sie auffordert, zu fasten und ihre Körper mit Wasser, Licht und Wind zu reinigen. Dann warnt er sie in drastischer Art und Weise vor dem Töten von Tieren und dem Essen ihres Fleisches und zählt all die Leiden auf, die durch das Fleischessen entstehen usw. Aber es gibt auch in den veröffentlichten Teilen der heiligen Schriften genügend Hinweise darauf, dass Jesus Christus aller Wahrscheinlichkeit nach nicht Fleisch gegessen und nicht Fisch verteilt hat, sondern ganz im Gegenteil von tierfreier Nahrung gelebt hat und dies auch als Lehre verkündete.
      https://www.youtube.com/watch?v=CUmFuoV9IE

    • Sorry, ich hab beim Verlinken geschlampt:
      https://www.youtube.com/watch?v=CumFutoV9IE

    • Es scheint irgendwie mit dem Teufel zuzugehen, noch einmal, hoffentlich diesmal richtig, ich bitte um Entschuldigung:
      https://www.youtube.com/watch?v=CUmFtoV9IE

    • Ich geb es auf. Es soll scheinbar nicht verlinkt werden. Verlinken war noch nie meine Stärke. Wen es interessiert, kann eingeben: „Lebte Jesus Christus Vegan?“ Ein sehr interessantes, bedenkenswertes Video.

    • @ Veganislove: „Essener“

      Was die Essener – manche nennen sie auch Essäer – betrifft, so war das eine Sekte, die einerseits mit der alten ägyptischen Esoterik zu schaffen hatte und andererseits vom Buddhismus inspiriert gewesen ist.
      Den Essenern war von ihren Oberen her streng verboten, durch bemalte Stadttore zu gehen. Sie durften nur durch unbemalte Tore eine Stadt betreten und wieder verlassen. Extra für diese Sekte wurden unbemalte Tore gebaut.
      Wie ja bekannt ist, gibt es im Neuen Testament vier Evangelien. Es gibt jedoch auch „Das fünfte Evangelium“ als Quelle, die Aufschluss gibt über die Essenersekte und deren Zusammenhang mit dem Stifter des Christentumes.
      Laut dieser Quelle gehörte Jesus von Nazareth nicht direkt dieser Sekte an, stand aber in Kontakt zu dieser Gemeinschaft, welche Privateigentum abgeschafft hatte.

      Nur muss man da eines sehen, wenn man die geistigen Hintergründe verstehen will: Der Mensch Jesus von Nazareth war ein jüdischer Eingeweihter der Mysterien. Und man kann eigentlich erst vom Christus Jesus sprechen, wenn man darauf sieht, wie dieser jüdische Eingeweihte NACH der Jordantaufe lebte, denn erst DURCH die Jordantaufe kam der Logos der Sonne, der Christusgeist in diesen Menschen und inkarnierte in ihm.
      Diese Taufe war nicht nur eine Zeremonie, sondern der Täufling wurde so lange unter Wasser gehalten, bis eine Art von Nahtoderfahrung stattfand, die eine weitere, höhere Einweihung darstellte, die EINMALIG in der ganzen Menschheitsgeschichte stattfand. Gott Selbst als Hierophant machte das möglich. Zuvor hatte es zwölf Priester benötigt, um Initiation zu vollziehen. Und die Essener kannten nur die alte Methode. Sie gingen aus von der ägyptischen Geheimlehre, die besagte, beim Tode stehe die Seele vor 42 Totenrichtern. Diese 42 Richter waren die dreimal 14 Generationen der Vorfahren, der Urahnen. Und wiederum in den Evangelien sind dreimal 14 Generationen im Stammbaum Jesu aufgezeigt. Matthäus 1: „Stammbaum Jesu“, wo zuletzt zu lesen steht: “ Alle Glieder von Abraham bis zu David sind vierzehn Glieder. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Glieder.“

      Diese Essener wandten meditative usw. Methoden an, durch die sie schon zu Lebzeiten ihr Bewusstsein so zu erweitern suchten, dass es das Bewusstsein ihrer 42 Ahnen mit einschloss. Dafür übten sie sich in strengster Askese.
      Jesus von Nazareth stand laut „Das fünfte Evangelium“ schon in einer Verbindung zu dieser Gruppe. Doch er verliess diese Sekte und ging zum Täufer, und erst SEIT dieser Taufe kann man vom Christus sprechen.
      Und nun gab es einen Disput zwischen den Juden und Ihm. Er legte seine Gottessohnschaft offen, was ein esoterischer Rang ist im Sinne der ägyptischen Erweckung. Da fragten Ihn die Juden, ob er mehr sei als Abraham.
      Ob er also über diese 42 hinaus sei. Den Initiaten der Mysterien war bei Todesstrafe verboten, diese geheimen Dinge dem „Volk“ zu offenbaren. Die Juden waren „Kinder Abrahams“, nach dem Fleische Gezeugte und Nationalisten.
      Da erwiderte Er ihnen: Ehe Abraham war -ICH BIN.“
      Da suchten sie, Ihn zu steinigen. Diese Juden konnten ihr Ich gar nicht anders als im Blut der Vorfahren bis hin zu Abraham erkennen.
      Was auch immer die Essenersekte über den jüdischen Eingeweihten schrieb, ist eines. Ein anderes Ding ist es, was der Christus seit der Jordantaufe GETAN hat. Er hat diese gesamten Geheimnisse der Aegypter, der Griechen, der Juden und der Essener in den Augen der römischen Machthaber und deren Vasallen „verraten“, indem Er die Erweckung des Lazarus öffentlich vollzog.
      Und ich muss mich selber auf keine materiellen Urkunden stützen, um zu wissen, dass Er das Richteramt hat.
      Die materiellen Urkunden zerbröseln den Historikerprofessoren unter den Fingern.
      Streng wissenschaftlich – historisch betrachtet ist möglich, die Existenz des historischen Jesus zu bestreiten.
      Und manche tun das auch. Um da zu einem Wissen zu kommen, muss man schon geisteswissenschaftliche Methoden anwenden. Und ohne diese Methoden wäre auch „Die Apokalypse des Adam“- auch aus Qumran stammendes Werk, in Leder gebunden – völlig unverständlich. Habe „Das Buch mit vierzehn Siegeln“ in deutscher Uebersetzung. Empfehle, zu lesen: “ Das fünfte Evangelium“. Es beschreibt, was Jesus von Nazareth bei den Essenern erlebte und beschreibt auch ein geistiges Gespräch zwischen Jesus und Buddha.

    • So, ich versuch’s jetzt noch einmal-muss zugeben, dass ich mich schäme, mich hier so oft „verlinkt“ zu haben und bitte, wenn möglich, um die Löschung der 3 letzten verkehrten Verlinkungen.
      https://www.youtube.com/watch?v=CUmFutOV9IE

    • @Michaela: Sie schreiben hier u.a. im Steinerschen Sprechstil (viele seiner Reden, die heute gedruckt sind, wurden ja nur mit- stenographiert), aber kennzeichnen es nicht als Steiner-Text, sodass der Eindruck entsteht, dieser Text sei ihr eigener. Das ist verwirrend.

    • @ Veganislove: “ Steiner Sprechstil“

      Das IST mein eigener Text, das ist kein Zitat, das nicht kenntlich gemacht wurde ! Sondern WENN ich Steiner zitiere, sei es aus dem Vortragswerk, sei es aus den von ihm selbst geschriebenen Büchern, DANN mache ich das als Zitat auch kenntlich, möglichst mit GA Nr. und Seitenzahl.
      Seit ich mit 17 Jahren eine Nahtoderfahrung durchlebte, eine spirituelle Erfahrung, wuchs dadurch mein Interesse an Steiner. Ich „verschlang“ die 1980 er Jahre hindurch alle selbst von ihm verfassten Bücher und hinzu noch sehr, sehr vieles aus dem Vortragswerk, weiss nicht genau, wieviele dieser Bücher. Wohl an die hundert.
      Erst dann kam ich an seine esoterischen Uebungen, an das Training.
      Und da ist auch eben etwas gesagt, was wohl Wasser auf die Mühlen der Veganer sein könnte. Denn er teilt da mit, dass es die geistige Entwickelung des Menschen fördert, auf Fleischnahrung zu verzichten.
      Das sei zwar kein Muss, doch es befördere die geistige Entwickelung.
      „Alkohol ist absolut zu meiden.“ So wörtlich in einem Schulungsbuch. Wer den Verzicht nicht leisten will, muss diese Dinge sein lassen, weil das sonst wirkungslos wäre. So, jetzt will ich mir den Link mal ansehen.

    • @ Brigitte Schneider: Auch von mir: Alles Liebe und einen wunderschönen Pfingsttag !

    • Ich hab’s nicht so mit den Traditionen. Ich wünsche lieber immer allen alles Gute.

    • Hallo Michaela,

      danke für Deine lieben Wünsche! Es war gestern tatsächlich ein sehr schöner Tag mit einem außergewöhnlich liebenswerten Menschen an meiner Seite, da fiel mir die Übung natürlich ganz besonders leicht.

      Allgemein:

      Hat jemand etwas über seine gestrigen Erfahrungen mit der von mir vorgeschlagenen Übung zu erzählen?

      Ich möchte an dieser Stelle auf meinen sehr verspäteten Kommentar zu Dirk C. Flecks Artikel „Hoffnungs-Los“ (https://kenfm.de/hoffnungs-los/#comment-91818) hinweisen.

      Liebe Grüße
      Brigitte Schneider aus Worpswede

    • @ Brigitte Schneider: “ Uebung“

      Es ist ja eigentlich die Uebung, sich für eine Weile bewusst der Kritik zu enthalten und sich auf Vorzüge zu konzentrieren. Wo man sonst jemand kritisiert hätte, vertiefst man sich bewusst in irgendetwas Positives, Liebenswertes, was wohl jeder Mensch auch an sich hat.
      Es gibt dazu auch eine persische Legende: Jesus und die Jünger gingen über Land und kamen an einem toten Hund vorbei, dessen Kadaver schon in Verwesung überging. Die Jünger wandten sich ab, doch Jesus blieb stehen uns sagte:
      Welch`wunderschöne Zähne hat das Tier !

  7. Lieber Dirk Fleck! Es tut mir schon irgendwie leid, Ihre Antwort doch noch einmal aufgreifen zu müssen, aber wenn wir nicht ehrlich sind, bzw. die Dinge nie ausdiskutieren, kann auch kein weiterer Funke von Verstehen überspringen. Sie schreiben an mich: „jeder für sich und an seiner Stelle“(was ich akzeptiere) und nicht etwa „wenn wir alle, dann..“ (was ich nicht verstehe).
    Aber an @Eiszeit schreiben sie dann: „Das Kommerzielle bricht zusammen, wenn keiner mehr kauft, Kriege enden, wenn keiner mehr bereit ist, zu kämpfen. Diktatoren danken ab, wenn kein Bürger mehr kooperiert“…usw. ist ja klar, aber dies steht in krassem Widerspruch zu dem an mich gerichteten Posting(..und nicht etwa, wenn wir alle, dann..)
    Es ist für mich immer sehr seltsam, wie die Logik plötzlich einbricht, wenn es um eine konsequente Verschonung der Tierwelt geht. Das ist es ja, was mir so seelische Schmerzen bereitet, diese scheinbar undurchbrechbare, scheinbar innerlich fest zementierte Ignoranz gegenüber dem selben Recht auf Lebensglück einer anderen Spezies, die genauso liebens-und leidensfähig ist, wie wir. Über deren Schicksal wird immer wieder einfach Wort-und Gedanken-los wie selbstverständlich hinweggetrampelt! Auch hier wieder. Ich ergänze mal: „Wenn wir alle das Leid in der Tierwelt beenden wollten, könnte das ganz einfach völlig gewaltlos geschehen und uns würde es noch dazu in jeder Beziehung besser gehen. Gesundheitlich, kosmetisch-ästhetisch, ökologisch, ökonomisch und seelisch sowieso. Nur dies kann der erste Schritt in eine heilere Welt sein. Ich empfehle zur Zeit dazu dieses Buch zu lesen: „The WorldPeace Diet“- in Deutsch als „Bewusstsein und Ernährung“ erschienen, von Will Tuttle. Und jetzt möchte ich Sie in Frieden lassen.
    Alles Gute!

    • „Das Kommerzielle bricht zusammen, wenn keiner mehr kauft, Kriege enden, wenn keiner mehr bereit ist, zu kämpfen. Diktatoren danken ab, wenn kein Bürger mehr kooperiert“…usw. Das ist nicht von mir, ich zitiere Steven Harrison als Beispiel dafür, das auch er nur in der Lage ist, den Konjunktiv zu bemühen, wenn er eine bessere Welt malt. Vielleicht hätte ich diesen Hinweis hinzufügen sollen, aber ich dachte, dass die Überschrift meines Artikels bereits Hinweis genug ist

    • „Es ist für mich immer sehr seltsam, wie die Logik plötzlich einbricht, wenn es um eine konsequente Verschonung der Tierwelt geht.“

      Zum Einen hat das mit Logik nichts zu tun, zum Anderen müss(t)en dann alle Lebewesen – und das ist logisch – diesen Schutz, diese „Verschonung“ genießen. Es kann also nur um Fauna UND Flora gehen. Denn Leben, Schmerz und Leid, existiert auch in der Welt der Flora. Nur weil sie ihren Schmerz und ihr Leid (für dich) unverständlich ausdrücken, kannst Du überhaupt diese Einstellung einnehmen. Nimm mal einen Rewgenwurm, Made, Schmerling etc und verbrenne sie langsam. Da hörst Du auch keine Schreie, aber Du siehst Reaktionen aus denen Du Rückschlüsse ziehst. Und diese Reaktionen siehst Du bei Lebewesen aus der Flora nicht wenn man sie langsam verbrennt? Dann lerne mal besser hinzuschauen und zu verstehen…

      Und wieso „dürfen“ überhaupt Tiere andere Tiere töten nur um selbst zu überleben? Und dann noch auf grausamste Weise indem sie sie bei lebendigem Leibe Stück für Stück auffressen.

      Diese ganze Diskussion – oder besser Einstellung – ist so verlogen wie unsinnig. Es kann und muß nur darum gehen Tiere die zu Nahrungszwecken gehalten und7oder gezüchtet werden, das gesamte Leben über, ein quasi tierisches Luxusleben zu bereiten und den Tod schmerzfrei, angstfrei, plötzlich herbeizuführen.

      Dazu passen z.B. definitiv Massentierhaltung in Ställen und Tiertransporte ebenso nicht, wie Fleischkonsum in Höhe der “ westlichen Standardmenge“.

    • Ja, gut, Herr Fleck. Ich dachte, das sei auch gleichzeitig ihr Argument, denn logisch ist es ja. Trotzdem wird das „Pythagoräische Prinzip“ hier wie auch in Ihrem Artikel gar nicht erst berührt! Da fehlt mir halt immer etwas Maßgebliches! Mir fällt dazu unwillkürlich eine Szene aus dem Film „Misfits“ ein mit Marylin Momroe. Da geht es um das Einfangen von Wildpferden, die zu Hundefutter verarbeitet werden sollen. Und M.M. spielt da sehr überzeugend, wenn sie angesichts der erbarmungslosen Gewalt und Gleichgültigkeit gegen diese Tiere völlig verzweifelt immer wieder schreit: „Ihr seid alle tot!“

    • ..und, nur dass nun ich wenigstens keine Antwort schuldig bleibe: Ich habe gar keinen Führerschein, fahre aber mit anderen mit dem Auto mit zum Einkaufen, weil ich hier sonst verhungern müsste. Fliegen tu ich auch nicht. Aber ich werfe niemandem vor, dass er noch Auto fährt oder auch mal fliegt. Das ist für manche noch unumgänglich, leider. Aber das Tiere essen oder als Kleidung tragen oder als Transportmittel oder Lustfaktor vernutzen, muss heute niemand, um hier zu leben.

    • @Der Souverän: „Nimm mal einen Regenwurm,Made, Schmetterling etc. und verbrenne sie langsam. Da hörst Du auch keine Schreie“.
      Das ist ja ein seltsamer Ratschlag! Selber schon mal ausprobiert, oder wie?
      Dazu fällt mir ein, wie in der Schulzeit beim „Gartenbau“ Klassenkameraden Regenwürmer mit dem Spaten zerstückelt haben oder mit Silberbronze angestrichen . Das fand ich ganz entsetzlich. Ich möchte auch keinen Baum abhacken und ich bin schon einmal in Tränen ausgebrochen, als ich im Auto eine Allee durchfahren hatte, deren Bäume man so brutal beschnitten hatte, dass sie mich an ein Heer verwundeter Kriegsheimkehrer erinnerten. Es ist genau umgekehrt, wie Sie schreiben, @Souverain, die Verlogenheit ist auf Seiten derer, die meinen, sie hätten selbstverständlich das Recht, töten zu lassen. Dieses vermeintliche Recht breitet sich in der Psyche immer weiter aus. Es erstreckt sich von der Fauna auf die Flora und macht letztendlich vor dem Mitmenschen auch nicht halt!

    • @ Der Souverän: Hier die letzten Gedanken eines leidenden Menschen, bevor der beschloss, den Planeten komplett zu atomisieren. „Die Veganer sind schuld ! Wo bleibt der LUSTFAKTOR, wenn mir verboten sein soll, ein Beefsteak zu essen ? Nichtmal Frankfurter Würstchen mit Senf ? Kein Hackbraten mit Kruste ?
      Nur noch Möhren knabbern wie ein Karnickel ? Olles Körnerfutter ? Das noch nichtmal mehr mit Milch und Honig ?
      Die Religionen erzählen mir, Sex vor der Ehe ist Sünde ? Dazu soll ich Salat ohne Dressing runterwürgen ?
      Nichtmal Kiffen ist erlaubt ? Wenn ich in der Einbahnstrasse eine rauche kommt die Polizei ?
      Und das nennen die „Leben “ ? Sch…. drauf !“

      Wenn demnächst einer durchdreht sind eindeutig die Veganer dran schuld.

    • Veganislove sagt: 15. Mai 2016 at 23:23
      „@Der Souverän: „Nimm mal einen Regenwurm,Made, Schmetterling etc. und verbrenne sie langsam. Da hörst Du auch keine Schreie“.
      Das ist ja ein seltsamer Ratschlag! Selber schon mal ausprobiert, oder wie?“

      Das ist gar kein Ratschlag, sondern ein Beweis den man nicht führen muß.

      „Es ist genau umgekehrt, wie Sie schreiben, @Souverain, die Verlogenheit ist auf Seiten derer, die meinen, sie hätten selbstverständlich das Recht, töten zu lassen.“

      Nachdem Du nun schön, viel und vergeblich abgelenkt hast, kannst Du ohne jegliche Gewissensbisse weiterhin dein Gemüse und Obst etc töten lassen oder gar selber töten. Oder willst Du dem Grünzeug entgegen aller wissenschaftlichen Beweise Leben absprechen?

      Darauf gehst Du nämlich wohlweislich nicht ein. Das bringt dich nämlich in eine Bredouille – sterben oder töten und am Leben bleiben.

    • Michaela sagt: 15. Mai 2016 at 23:55
      „Wenn demnächst einer durchdreht sind eindeutig die Veganer dran schuld.“

      Na ja, wenn es sich um HardcoreveganerIn handelt, könnte man schon in einen Anfall unkontrollierter Handlung getrieben werden. Zumindest wenn Mann nicht so locker drauf ist wie ich. 🙂

    • @Michaela: Nichts als platte, ahnungslose Vorurteile. An den Vorurteilen geht die Welt zugrunde.
      @Souverain: Ich habe langsam den Verdacht, dass Sie ein gefährlicher Psychopath sind!

    • @ Veganislove: „Vorurteile“

      Das Land, wo Milch und Honig fliessen, ist für Veganer die Hölle, oder ? Und wenn Veganer das 21. Kapitel des Johannes – Evangeliums lesen, wo von Fischen und Brot am Kohlenfeuer die Rede ist, mutieren die zum Antichristen.
      Ihr könnte Euch zusammentun mit den Buddhisten, die dem „Rad der Wiederverkörperung“ zu entkommen suchen, die diese Welt fliehen. Und dann gibt es da auch noch gewisse Muslime, die zu prüde sind, hier auf der Erde ihren Sex auszuleben, die sich mit Sprengstoffgürtel ins Jenseits befördern, weil sie glauben, dass im Jenseits 72 Jungfrauen auf sie warten. Nur haben sie im Jenseits keine materiellen Körper mehr, um ihre Lust zu befriedigen.
      Da haben sie auch keine materiellen Münder und Lungen mehr, um zu singen: I can`t get no satisfaction.

    • Veganislove sagt: 16. Mai 2016 at 08:48
      „@Souverain: Ich habe langsam den Verdacht, dass Sie ein gefährlicher Psychopath sind!“

      Das war mir klar. Das ist typisch und eigentlich nahezu immer so. Wer die Wahrheit ausspricht wird gehasst, besonders von denen die durch die Wahrheit ihr irres Weltbild in Gefahr sehen.

      Ansonsten gilt nach wie vor:
      Nachdem Du nun schön, viel und vergeblich abgelenkt hast, kannst Du ohne jegliche Gewissensbisse weiterhin dein Gemüse und Obst etc töten lassen oder gar selber töten. Oder willst Du dem Grünzeug entgegen aller wissenschaftlichen Beweise Leben absprechen?

      Darauf gehst Du nämlich wohlweislich nicht ein. Das bringt dich nämlich in eine Bredouille – sterben oder töten und am Leben bleiben.

  8. „Unsere Hoffnung geht an den Krücken des Konjunktivs.“ Ja, genau!

    So ziemlich alle Kommentare bestätigen diesen Satz. Meinungen, Meinungen, Meinungen. Hätte, wäre, sollte, könnte, würde…..

    Hat jemand den Hinweis Dirk C. Flecks (https://satyamnitya.wordpress.com/2016/05/15/ram-dass-lass-deine-schuhe-draussen/) wahrgenommen und vielleicht sogar gelesen?

    Meinungen sind nichts weiter als das: Meinungen. Es ist leicht, über andere herzufallen, die „noch nicht begriffen“ haben, die „Fleisch“ essen, die noch „Auto“ fahren, die „konsumieren“, die…….

    Ich bin traurig darüber, dass sich ausgerechnet hier so viele gegenseitige Anklagen manifestieren! Jeder hat „seine“ Meinung und „meint“ nun, der/die Andere muss das doch sehen und verstehen und ebenso leben/sein/denken.

    Der Verstand, das „ICH“ ist so.

    Herr Fleck versucht doch nur mit seinem ebenfalls eingeschränkten, menschlichen Vermögen/ Unvermögen, in dem wir alle als Erdenbürger (im Gegensatz zu unserer Seele) stecken, den Blick auf mehr Liebe zu lenken, mehr Toleranz, mehr „Ganzheitlichkeit“ und darauf, bei uns selbst zu bleiben, dort anzufangen, weil es nur so überhaupt möglich ist, etwas zu verändern. So jedenfalls habe ich ihn verstanden.

    Ich sage Euch allen:

    Ich stimme ihm zu! Es geht nur, indem wir loslassen. Wenn wir das Alte (System, Glaube, Wirtschaft, Politik, eigene Meinungen…..) nicht loslassen, dann verändern wir uns nicht. Jedoch können wir nur durch Veränderung unserer eigenen Person wie eine kleine Welle in den Strom hineinwirken. Es ist schon richtig, dass wir uns nicht sofort um hundertachtzig Grad drehen können. Genauso wahr ist aber auch, dass wir den ersten Schritt einfach machen müssen, und zwar JETZT. Und den nächsten Schritt, JETZT.

    Es mag sein, dass der Veganer „schon so weit ist“ und aufgrund seines Mitgefühls das Tier nicht mehr töten kann/möchte. Gleichzeitig übt er aber Gewalt an den Menschen aus, die hier noch einen dunklen Fleck haben, die nicht sehen, die einfach noch in „ihren Schuhen“ (Ram Dass) stecken.

    Es ist wichtig zu verstehen – und dies ist nun schlecht ausgedrückt, weil uns der „begrenzte Verstand“ da leider nicht hilft – dass wir uns einander zuwenden müssen, um eine nachhaltige und gewaltfreie Veränderung herbei zu führen.

    Toleranz, Liebe, Verstehen, Wachsamkeit, Achtsamkeit….. alles das hilft uns, uns selbst und unseren Mitmenschen Mitgefühl zu schenken. Und dieses habe ich wieder gut ausgedrückt: Wir sollten einander beschenken! Hört bitte auf, Euch „gegen“seitig alle mögliche besserwisserische Moral an den Kopf zu werfen. Damit schaffen wir nur neue Probleme, neue Wut, neue Grenzen, neue Feindbilder, neue Gewalt.
    Oh ja, ich weiß, es ist so schwer bei sich selbst zu bleiben (und bin es natürlich auch nicht ständig). Bitte, versucht alle einmal, nur einen einzigen Tag ganz bewusst „nichts und niemanden“ – auch und ganz besonders! Euch selbst – nicht zu bewerten, zu beurteilen, zu verurteilen. Verzichtet einen einzigen Tag darauf, und sendet stattdessen genau in diese Richtung – ja, auch zum ärgsten Feind! – Gedanken der Liebe und der guten Wünsche. Zum Beispiel: Ich wünsche Dir Frieden. (Oder ähnliches..). Stellt dabei einen Kontakt zu Eurem Herzen her!

    Tut es. Alle! Gleich Morgen, ich mache es auch! Warum? Die Erfahrung wird es Euch sagen….

    Liebe und Frieden an Euch alle
    Brigitte Schneider aus Worpswede

    • „Herr Fleck versucht doch nur mit seinem ebenfalls eingeschränkten, menschlichen Vermögen/ Unvermögen, in dem wir alle als Erdenbürger (im Gegensatz zu unserer Seele) stecken, den Blick auf mehr Liebe zu lenken, mehr Toleranz, mehr „Ganzheitlichkeit“ und darauf, bei uns selbst zu bleiben, dort anzufangen, weil es nur so überhaupt möglich ist, etwas zu verändern.“

      Das versucht die Bibel auch seit ein paar tausend Jahren – vergebens. Und Herr Fleck wird daran mit seinen Texten auch nichts ändern.

    • interessant, Birgit Schneider, was Sie hier einerseits als Gewalt definieren und andererseits als „noch einen dunklen Fleck haben“. Ich kenne kaum jemand, der sich so intensiv gerade mit dem Begriff „Gewalt“ auseinander gesetzt hat, wie ich es getan habe und ich schlage in Diskussionen immer wieder vor, sich auf allen Ebenen darüber auszutauschen. Wenn ich hier einen blog schreiben könnte, würde ich das thematisieren und alle user dazu auffordern, hier ihre Definition von Gewalt zu beschreiben. Dirk c. Fleck hat recht, wenn er meint, dass jeder an seiner Stelle beginnen muss. Und genau das tue ich. Jeder hat seinen persönlichen Gott, der vermutlich etwas mit seinem größten Schmerz zu tun hat. Insofern ist unser aller Bewusstsein beschränkt. Wenn man sich uns alle auf einer Kugel(als Symbol des geistigen Alls)stehend vorstellt, dann erkennt man, dass jeder eine etwas andere Perspektive hat. Deshalb geht es darum, sich gegenseitig verstehen zu lernen. Aber wenn mir z.B. mit meinem großen Schmerz über die Verachtung und Ignoranz empfindsamen Lebens mit seinen Texten so nahe kommt, wie Dirk Fleck, dann möchte ich wissen, welche Konsequenzen er persönlich ganz konkret aus seiner Anklage gegen das menschliche Tun gezogen hat. Was ich über die Gewalt in der Welt mit meinem eigenen Denken herausgefunden habe, ist, dass sie zusammen mit der Lüge und dem Selbstbetrug eine „unheilige Dreifaltigkeit“ bildet.

    • Brigitte Schneider sagt: 15. Mai 2016 at 19:25

      Es gibt nichts gewaltfreies – vielleicht Worte. Ansonsten ist Gewalt ein von Anbeginn des Menschen und der Erde bis zu deren Ende ein ständiger nicht unerheblicher Teil des Gesamten.

      Mit Gewalt wirst du aus dem Mutterleib gepresst. Kaum auf der Welt erhältst du deine ersten Schläge. Mit aller Gewalt holt dich der Tod. Dazwischen ist Gewalt ständiger natürlicher Begleiter, die jeder IMMER anwenden muß und der jeder Mensch ständig ausgesetzt ist. Es ist völlig unmöglich gewaltfrei zu Leben oder überhaupt zu existieren.

      Wir können/müssten/sollten nur eines; gewisse Formen und Arten der Gewalt beherrschen im Sinne von nicht anwenden oder aufkommen lassen. Im Moment geschieht dies mehr schlecht als recht bei einigen Formen der Gewalt durch (strafbewehrte) Verbote.

    • Brigitte Schneider : Ich übe mich weiterhin in Aufrichtigkeit. Hier bin ich leider nur auf Arroganz und Ignoranz gestoßen.

    • Vielleicht hülfe es die eigene Arroganz und Ignoranz erstmal abzustoßen.

    • an veganislove:

      “ 16. Mai 2016 at 08:54
      Brigitte Schneider: Ich übe mich weiterhin in Aufrichtigkeit. Hier bin ich leider nur auf Arroganz und Ignoranz gestoßen.“

      Ich verstehe Deine Wut in Bezug auf diese unerträgliche Tierquälerei wirklich sehr gut! Durch das Zelebrieren von (auch berechtigter) Wut und Verurteilungen vergrößern wir die Spaltung und Trennung zu unseren Mitmenschen und überhaupt zum Leben (und zu den Tieren!!) aber nur. Es ist tatsächlich eine interessante Übung (und keine Tradition) mit einem liebevollen Gedanken eine Ver- oder Beurteilung loszulassen. Es ist deshalb interessant, weil wir dabei erstaunliche Erfahrungen machen können, sofern wir aufrichtig zu uns selbst sind. Was wir Menschen – was diese Gesellschaft – wirklich dringend benötigt, so fühle ich es, ist liebendes Mitgefühl. Denn dieses Mitgefühl lindert Hass und Schmerz, und schließlich irgendwann auch die Bereitschaft, Gewalt auszuüben zu wollen.

      An Der Souverän:
      „Das versucht die Bibel auch seit ein paar tausend Jahren – vergebens. Und Herr Fleck wird daran mit seinen Texten auch nichts ändern.“
      Nichts und niemand kann irgendetwas an unserem Standpunkt, unserer Einstellung, unseren Worten oder unseren Taten verändern. Alles, was von außen kommt, kann uns bestenfalls Anregung sein. Die Veränderungen können wir nur an uns selbst vollziehen. Wir sind „immer“ an der Entstehung unserer Gesellschaft beteiligt. Alles, was wir tun und sagen, hat eine Wirkung, und zwar ganz unabhängig davon, ob wir dies bemerken und/oder anerkennen, oder eben nicht. Du kannst einen Stein ins Wasser werfen und behaupten, er verursache keine Wellen. Es ändert aber nichts daran, dass diese Wellen entstehen.

      Alles Liebe an Alle
      Brigitte Schneider

    • Brigitte Schneider
      „Du kannst einen Stein ins Wasser werfen und behaupten, er verursache keine Wellen. Es ändert aber nichts daran, dass diese Wellen entstehen.“

      Ich kann aber auch die Realität akzeptieren und zugeben das er zwar Wellen verursacht, diese aber verpuffen, nichts bewirken.

      Oder ich nehme einen gewalt!igen Stein, der eine ordentliche Welle verursacht, die alle mal durchrüttelt und auch am Strand ankommt, dort mal wieder die Fußabdrücke im Sand wegspült, den ganzen Müll an Land schiebt, so das wir ihn aufsammeln und entsorgen können.

    • an Der Souverän

      Wenn ich Dir nun sage, dass Du Recht hast. Nützt es Dir oder irgendwem?

      Wir kennen es doch alle: dieses Gefühl der Ohnmacht, der Resignation, der Wut.

      Gerne höre ich Dir zu, und frage Dich, was sollen wir tun, um etwas ins Positive zu verändern? Und was wäre eine solche positive Veränderung für Dich?

      Liebe Grüße
      Brigitte Schneider

    • Ich gebe ja hier nichts zum Besten um zu zeigen das ich Recht habe, sondern um Anderen zu zeigen das sie nicht Recht haben, respektive falsch liegen.

      Und ja, ich darf zumindest hoffen das ihnen das etwas nützt.

      Es gibt nahezu unendlich vieles was positiv verändert werden kann und letztlich auch muß.
      Denn das Negative überwiegt bei weitem – es spüren nur noch nicht Alle (intensiv genug).

      Die Basis JEDER GROßEN positven Veränderung ist immer der einzelne Mensch wenn er im Zusammenschluß mit Millionen oder Milliarden Menschen eine Einheit bildet.
      Nur wenn sehr viele MIT EINER STIMME SPRECHEN, können die bitternötigen positiven Veränderungen erreicht und herbeigeführt werden.

      Und da liegt der scheinbare unüberwindbare Knackpunkt, der im Grunde ganz einfach überwunden werden kann.

    • @Brigitte Schneider schrieb an mich: „Durch das Zelebrieren von(auch berechtigter) Wut und Verurteilungen vergrößern wir die Spaltung zu unseren MItmenschen..“
      Sie haben gar nicht verstanden, worum es mir geht und hier ging und ich kann und möchte dies hier auch nicht mit Ihnen diskutieren, weil mein ursprünglicher „Zorn“ hier(ich empfinde es eher als Enttäuschung) erst einmal etwas mit dem Artikelschreiber zu tun hatte und der sich hier der weiteren Diskussion lieber entzieht.Die Spaltung ging nicht von mir aus, sondern von der beschriebenen Ignoranz und Arroganz, an der auch Sie sich beteiligt haben, indem Sie sich zusammen mit Dirk Fleck hier auf ein moralisches Podest setzen wollten. Wer hier an alle Diskussionsteilnehmer gute Ratschläge austeilen möchte, der müsste erst einmal genau verstehen, worum es bei jedem geht. Vielleicht könnte das Buddha, Jesus oder Sokrates und selbst die haben nicht in allem und jedem Fall immer alles nur mit Sanftheit beantwortet!

    • Wenn Sie jetzt meinen, ich sei streitsüchtig, dann haben Sie mich wieder nur falsch verstanden. Sicher möchten Sie im Grunde etwas Gutes erreichen, womöglich das selbe, wie ich. Aber so billig geht das leider nicht. Die Menschheit ist durch ihre selbst herbeigeführte Abtrennung vom Natürlichen heute derart zersplittert, dass nur noch die gröbsten, gewalttätigsten Methoden eine pseudohafte Zwangs-Gleichheit herstellen können und Beten und Gutes können Sie deshalb hier nicht verordnen, weil Sie gar nicht wissen können, für wen alles jenes als Gebet oder als gut gilt, was Ihnen Gebet und Güte bedeutet. Es wäre natürlich wunderschön, wenn wir alle zusammen Ringelrein tanzen könnten! Einfach so! Ich wäre sehr gern dazu bereit, wenn alle die Arme ausstreckten, die Handflächen nach oben. Aber wer sonst noch? Jesus hat es allen vorgeführt und ist dafür zu Tode gefoltert worden. So waren die Menschen damals. Und wie sind sie heute?

    • “ Jesus hat es allen vorgeführt und ist dafür zu Tode gefoltert worden. So waren die Menschen damals. Und wie sind sie heute?“

      Auch da gilt ohne jeden Zweifel: Früher war alles besser.

  9. Lieber Herr Fleck! Sie haben mir meine Fragen nach ihrer eigenen tätigen Konsequenz nicht beantworten mögen. Sie haben u.a. Denker aus der Antike zitiert, die sich auch klar kritisch zur menschlichen Ernährung über Tiere positioniert haben(Sokrates z.B. in Platos „Der Staat“ im Dialog mit Glaucon, wo er erstaunlicherweise mit den damaligen Begriffen genau das als Konsequenz des Tierevertilgens voraussagt, was wir heute erleben). Sie haben auch Pythagoras nicht erwähnt, dessen Denken wir wesentliche Grundlagen in Mathematik und Geometrie verdanken und den anschliessenden Fortschritt in Architektur, Design, Bauwesen, Karthographie, Navigation und Astronomie. Pythagoras und seine Schüler haben auch die Prinzipien der Harmonik, die den Intervallen zugrunde liegen, entdeckt und zur Anwendung gebracht, sodass Pythagoras die Erfindung der heptatonischen Tonleiter mit ihrer mathematisch präzisen Tonalität zugeschrieben wird, auf die unsere abendländische Musik gründet. Auf all diesen Gebieten hat sich unsere Kultur eifrig die Erkenntnisse des Pythagoras zu eigen gemacht und von seinem Genie profitiert. Doch das Fundament seiner Lehren, das von ihm verkündete und sein ganzes Leben leitende Prinzip MITGEFÜHL FÜR ALLES LEBENDIGE war weitaus schwerer für uns anzunehmen.
    Das bekannte Pythagoräische Prinzip: „So lange der Mensch Tiere schlachtet, werden Menschen auch einander töten. Wer Mord und Schmerz sät, kann nicht erwarten, Liebe und Freude zu ernten“ ignorieren Sie aber lieber.
    Warum?

    • Veganislove, „Sie haben mir meine Fragen nach ihrer eigenen tätigen Konsequenz nicht beantworten mögen.“. Erstens gehe ich nicht alle zehn Minuten auf diesen Blog und zweitens befinde ich mich hier vor keinem Gewissenstribunal. Im Text hißt es: „Ändern wir unseren Sinn, wie es Hans Paasche in seiner gleichnamigen Schrift bereits vor über hundert Jahren formulierte. Oder um mit Sokrates zu sprechen: „Nicht das Leben ist von Bedeutung, sondern die Lebensführung“. Es beginnt, wenn wir anfangen zu handeln. Jeder für sich und an seiner Stelle“. Das sollte Ihnen als Antwort genügen.

    • „An dem Tag, als die Menschen die Tiere als Ressource ansahen und nicht mehr als ihre Verwandtschaft, haben sie auch ihr Mitgefühl verloren,“ hörte Cording den Mann sagen. „Wir Lakota sagen: Wer die Achtung vor Tieren verliert, verliert auch die Achtung vor den Menschen. So ist es ja auch gekommen. In vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner wird dem möglichen Verlust des Mitgefühls noch heute auf ganz einfache Art begegnet. Die Yuroks zum Beispiel nennen alle Lebewesen Menschen. Es gibt die Frosch-Menschen, die Wolf-Menschen, die Büffel-Menschen, die Menschen-Menschen. All diese Menschen haben ihr Mitgefühl, um all diese Menschen können sie trauern, wenn ihnen etwas Böses zustößt. Man kann um die durstigen Hirsch-Menschen trauern, um die Molch-Menschen, die im Winter nicht genug Regen abbekommen haben, um zu überleben, um die Lachs-Menschen, die es an den Staumauern vorbei nicht mehr flussaufwärts schaffen. Es ist eben immer eine Frage des Ausdrucks, wie wir unsere Welt gestalten…“ – Aus meinem Roman FEUER AM FUSS

    • Dirk C. Fleck: Ich weiß das alles auch und ich habe auch dieses Buch von Ihnen gelesen. Ich bin nun aber mal ein nerviger Veganer aus Gewissensgründen. interessant, dass Sie sich durch die einfache Frage nach Ihren Essgewohnheiten wie vor einem Tribunal fühlen, finden Sie nicht? Sie schreiben schonungslos und mit treffsicherer Sprache über die von uns Menschen herbeigeführten Zustände, in denen wir und eventuelle Nachkommen leben müssen, bzw. womöglich dann nur noch dahinvegetieren werden. Das finde ich gut. Aber die selbe schonungslose Kritik sollte man auch bei sich selber anwenden, finde ich. Siehe das Kommentar von @Streng Geheim. Wenn ich 4 oder 5 Kinder gezeugt hätte, dann würde ich mich mit solchen Statements zurückhalten oder zumindest auf meine eigene Inkonsequenz hinweisen und mein Bedauern darüber äußern. Schon die Griechen haben sich ja diese Sorgen wegen der Überbevölkerung gemacht und alle möglichen Verhütungsmaßnahmen ersonnen, wie Sie sicher auch wissen. Und mit der Hexenverfolgung im Mittelalter hat man viel diesbezügliches Wissen mit vernichtet. Warum nicht lieber darüber nachgedacht wird und ganz im Gegenteil jetzt noch über 70-jährige Kinder kriegen sollen dank der Wissenschaft und man noch zusätzlich künstlich möglichst viel kranke und krankmachende Körperlichkeit in die Welt bringt durch die völlig unnütze Nutztierzucht, ist rätselhaft. Warum nur wird so emsig daran gearbeitet, diesen Planeten zu vernichten und warum machen die meisten immer noch dabei mit? Diese Frage brennt mir auf der Seele, sorry.

    • Es ist Wahnsinn, was man alles so für Antworten kriegt, wenn es um das traditionell festgetretene Tierevertilgen geht. Sie schreiben hier von „Tribunal“ und eine bekannte eremitierte Politologie-Professorin schrieb mir, sie fühle sich wie im Mittelalter bei der Hexenverfolgung! Was sind die Veganer doch für schreckliche Ungeheuer!:))

    • @ VeganIsLove
      Eine auch ziemlich falsche Argumentation kenne ich vom Kabarettisten Vince Ebert (von dem ich ansonsten zwar bei weitem nicht alles, aber durchaus manches (insbesondere von einen frühen Werken) recht gut finde):
      Er behauptete in einer Show, dass es ein Zeichen von Intelligenz wäre, Fleischfresser zu sein, ‚weil ein Beutetier schwieriger zu jagen ist als ein Salatkopf‘.
      Das ist schon deshalb wirklich logisch falsch, weil sehr viele vegetarische und vegane Speisen sehr komplex herzustellen sind, was deutlich mehr Wissen und Intelligenz erfordert als das Niedermetzeln eines Tiers.
      Wenn ich an Feldern vorbeilaufe, denke ich immer wieder darüber nach, welche bemerkenswerte Idee damals dahintergesteckt haben musste, als die Leute herausfanden, dass man aus den Getreidehalmen
      – die Getreide im richtigen Moment herauslösen
      – dann zu Mehl verarbeiten
      – dann mit einigen anderen Zutaten zu Brot verarbeiten
      kann und damit ein Grundnahrungsmittel erhält, Das ist weit intelligenter als das Töten von Tieren.
      Und übrigens gilt das ggf. sogar schon für den Anbau von Salat und dessen fachgerechte Ernte.

    • Veganislove, ich habe Respekt vor „nervigen Veganern“, glauben Sir mir. Das bedeutet aber nicht, dass ich hier meine Essgewohnheiten darlege, sie müssen mir da schon vertrauen. Fahren Sie Auto? Sie müssen mir nicht antworten, es spielt ohnehin keine Rolle mehr … „Jeder für sich und an seiner Stelle“ und nicht etwa „Wenn wir alle, dann …“

    • PS: Ich meine hier wirklich den Schritt der ‚Erfindung‘ des (in aller Regel vegetarischen, meist veganen) Brotes als Grundnahrungsmittel. Vor dieser Erfindung waren Getreidehalme irgendwelch in der Landschaft herumstehenden, grasähnliche, für Menschen im Ganzen kaum eßbare und unauffällige Pflanzen. Dass man aus deren Früchten Brot backen kann, ist von diesem Standpunkt aus (den die Menschen vor Erfindung des Brotbackens ja hatten), alles andere als leicht erkennbar. Das zeigt, dass in vegetarischen Nahrungsmitteln oft weit mehr Intelligenz steckt als im Töten von Tieren.

    • @ Veganislove: “ Warum nur wird so emsig daran gearbeitet, diesen Planeten zu vernichten…?“

      Diese Frage habe auch ich mir oft gestellt. Erdmuth Grosse schrieb das Buch: “ Das Wirken der okkulten Logen und die Aufgabe der Mitte zwischen Ost und West“. Zitat E.G.:

      “ Die westlichen Logen,…( )..wollen die wirtschaftliche Weltherrschaft der englisch – amerikanischen Menschheit. Sie erdrücken damit die europäische Mitte als eigenständigen Kulturraum. Das ist den jesuitisch arbeitenden Logen gerade recht. Diese wollen nämlich die Weltherrschaft in bezug auf das Geistesleben. Es soll nichts Geistiges sich regen können,was nicht jesuitisch abgesegnet ist. Ein freies Geistesleben, wie es die Mitte hervorbringen könnte, ist für diese Weltherrschaftsbestrebungen etwas überaus Gefährliches; ein Geistesleben vor allem, das das Geistige als Wirklichkeit erleben und verstehen kann. Deswegen besteht seit 1802 zwischen Jesuiten und gewissen westlichen Freimaurern ein Abkommen, das diese Aufteilung der Herrschaft vorsieht: Die Jesuiten herrschen über den geistigen, die westlichen Logen über den wirtschaftlichen Bereich.
      Seither arbeiten die Spitzen der beiden Logen zusammen.
      Die Logen Asiens schliesslich wollen den Menschen dahin bringen, dass ihm das Erdenleben als derartig schreckhaft von seiner letzten Inkarnation in Erinnerung geblieben ist, dass der Impuls zur Verwandlung und Spiritualisierung der Erde dahinschwinden müsste, weil sich die Menschen nicht mehr verkörpern wollen.
      Eine entvölkerte Erde ziehen diese okkulten Brüder einer wirtschaftlich von Amerika beherrschten vor.
      Deshalb ist ihnen der Leninismus – und wirke er wie in Kambodscha im Sinne Pol Pots so, dass ein ganzes Volk ausgerottet wird – nichts Erschreckendes, sondern etwas ihre Ziele Förderndes.
      Dadurch wird die Flucht vor den Mühen der irdischen Verkörperungen gefördert. Was dabei erreicht wird, ist das Aufgeben der weiteren Entwicklung. Das Ich verbleibt in einem entkörperten Zustand in einem seelisch-geistigen Zwischenbereich und verliert die Möglichkeit, den Christus -Impuls durch weitere Inkarnationen immer wieder neu in sich aufzunehmen und dadurch dem Menschheitsziel entgegenwachsen zu können.
      Allenthalben geht es um die Vernichtung der Ich- Gralesschale, so dass diese den Christus nicht mehr aufnehmen kann.
      Im Osten wird diese Entwicklung durch das luziferische Prinzip des Nicht-mehr -verkörpern- Wollens, im Westen durch das ahrimanische eines okkult wirkenden , wirtschaftlich geprägten Materialismus gefördert.“

    • Michaela sagt: 15. Mai 2016 at 17:16
      @ Veganislove: “ Warum nur wird so emsig daran gearbeitet, diesen Planeten zu vernichten…?“

      Die Frage ist schon grundfalsch. Impliziert sie doch das erklärtes Ziel und gehandelt wird UM die Erde zu vernichten.

      Es handelt sich um Gier, Sorglosigkeit und eine nach mir die Sintflut-Einstellung. Und vor allem betrifft die Verseuchung, Verunstaltung etc der Erde die Reichen wenn überhaupt nur marginal.

      Es wird immer das Ziel nicht erkannt, nicht ernst genommen oder vergessen – drastische Reduzierung der Weltbevölkerung. Diese „Vernichtung des Planeten“ betrifft eben genau diese Weltbevölkerung der Überflüssigen, der Unnötigen, der Mißbraucher durch Verbrauch. Und da be-trifft es halt genau die Richtigen…

      Die Denke scheint da ganz pragmatisch. Keine Massen = keine Massenvernichtung = keine Massenverschmutzung = keine massiven Massenprobleme aller Art usw usf etc pp.

      In Wahrheit ist diese Denke zuerst und immer Megadumm und dann Megagefährlich, Megaabscheulich, Megaunmenschlich – und gehört Megaausgerottet…

    • @ Der Souverän: „…UM die Erde zu vernichten.“

      Bin davon überzeugt, dass es Knallköpfe gibt, die real – besessen sind von genau dem Ziel. Besessenheit setzt ein schwaches Ich voraus. Jemand kann sein Selbst auf Kosten seines Ich aufblähen. Und wenn diese Ich-Schwäche da ist, kann Besessenheit auftreten. Da wird so ein Mensch geistig ferngesteuert und hat nachher, wenn er aus der Trance erwacht, keine Erinnerung an das, was er in dem Trancezustand gesprochen und getan hat.
      Für mich stellt sich da die Frage, von welcher Entität so jemand besessen ist. (Denken wir z.B. an Leute, die mit Sprengstoffgürtel sich und andere in die Luft jagen.)

    • Michaela

      Natürlich gibt es immer ein paar Knallköppe. Das schlimme ist, das ein paar von denen in Machtpositionen sitzen, die theoretisch solch Vorhaben Wirklichkeit werden lassen könnten.

      Aber eben nur theoretisch und könnte. Praktisch wird es immer genügend Verhinderer in ihrer Umgebung haben. Das Problem einer kompletten Zerstörung der Erde – und damit der Menschheit – stellt sich nicht. Aber die Probleme der teilweisen Zerstörung sind sind ja groß genug…

    • @Michael Kanellos: Ja, in der tierfreien Ernährung steckt viel mehr Geist als im Blutvergiessen und Essen von Leichenteilen und im lebenslangen Trinken von artfremder Muttermilch und im Vertilgen von Mentruationsausscheidungen weiblicher Hühner. Und es führt auch wiederum zu einem klareren Bewusstsein.

    • „…Vertilgen von Mentruationsausscheidungen weiblicher Hühner. Und es führt auch wiederum zu einem klareren Bewusstsein.“

      Wer bei Eiern von Hühnern von Mentruationsausscheidungen weiblicher Hühner spricht, der spricht wahrscheinlich auch von Mentruationsausscheidungen weiblicher Menschen wenn diese ein Kind gebähren und sollte dringend an (s)einem klaren Bewusstsein arbeiten.

    • @ Der Souverän
      Kommt drauf an, ob das Ei befruchtet ist. Dazu denke ich gerade an diesen Witz.
      – Mama, das Ei ist schlecht.
      – Sei still und iss!
      – Mama, das ist eklig.
      – Sei still und iss!
      – Den Schnabel auch?

  10. Hallo Herr Fleck,
    haben Sie sich denn wirklich nicht mit dem Konstrukt UN und AGENDA 21 auseinander gesetzt? Haben Sie nie Bücher wie „Schwarzbuch WWF“ gelesen? Scheinbar nicht!

    Das Sie Psychopathen wie Maurice Strong zitieren und dem scheinbar noch zustimmen ist echt krass.
    Es ist einfach nur alter Wein in neuen Schläuchen. Früher wollten die Nazis ihren „Staatsorganismus“ von einer bestimmten Ethnie befreien, als seien diese Menschen ein Virus gewesen der die Gesundheit des Staates bedroht. Heute ist es nicht mehr eine Ethnie, sondern gleich die ganze Menschheit und auch nicht ein Staat, sondern gleich die ganze Erde. In den Worten von Alexander King klingt das so:

    „The real enemy then, is humanity itself.“
    Aus dem Buch „The First Global Revolution“ aus dem Dunstkreis des Club of Rome.

    Wenn der Mensch als „Gegner“ verstanden wird, dann können wir ihn ja auch bekämpfen. Vielleicht schauen Sie sich noch mal den ein oder anderen Vortrag von Herrn Ganser an, wie und warum Feindbilder entstehen.

    Von KenFM würde ich mir in diesen Zusammenhang auch mal eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Agenda 21 wünschen. Vielleicht ein Interview mit Glenn Beck? Ist nur ein Vorschlag zur Güte, aber alle mal besser als dieser Ökofaschismus hier.

    Beste Grüße,
    Lotus

  11. Vorsicht. Hier wird das Fähnlein geschwungen für mehr Macht in weniger Händen.

    Der von Dirk Fleck offen beworbene Öko-Faschismus geht in die falsche Richtung. Faschismus – wie jede Form von Machtkonzentration – führt unweigerlich zu Machtmissbrauch, und zwar ausschliesslich im Interesse einer kleinen Gruppe von Herrschenden. Faschismus hat schon immer damit geworben, die Interessen der kleinen Leute durchzusetzen. Jedesmal wurde das von den Reichen und Mächtigen finanziert, und jedesmal hat es in einem Desaster für die Massen und einem Bombengeschäft für die Reichen geendet.

    Anstatt unsere Macht komplett an eine faschistische Weltregierung abzugeben, müssen wir dafür aufstehen, dass unsere Interessen – d.h. persönliche Freiheit, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit – endlich umgesetzt werden. Und das können wir nur selber tun. Faschismus wird immer nur seinen Partei-Bonzen und Financiers dienen; nicht der Natur und ganz sicher nicht uns.

  12. Veganislove sagt: 14. Mai 2016 at 19:27
    „Ich vermisse bei aller berechtigten Kritik immer den eigenen Vorschlag für den Schritt in die richtige Richtung! Darum geht es doch jetzt, oder? Meckern und klagen kann jeder und wird langsam langweilig!“

    Die Lösug haben sie nicht. Fragt sich ob sie überhaupt gewünscht ist. Die Abermillionen Apokalypsenschreiber und All-das-schlechte-Aufschreiber, was würden sie tun wenn sie nichts mehr zu tun hätten? Sie müssten etrwas anderes „lernen“, müssten ihr Leben komplett umkrempeln gäbe es nicht worüber sie schreiben und wocon sie leben.

    Letztlich spielt es eh keine Rolle, ob eine vernünftige, gerechte weltumfassende Lösung geschrieben würde – es machte eh keiner mit. Es würde noch nicht mal einer zuhören, geschweige denn den kleinen Finger rühren. Und ohne genügend Mitmacher geht gar nichts. Was sie aber sofort und mit Begeisterung machen würden, alles Gute zerreden, atomisieren bis zur Unkenntlichkeit. Darin sind sie Meisterhaft – die Menschen. Eine zutiefst verabscheuenswürdige Spezies.

    Da ist es doch einfacher diese mindestens 5 Jahrtausende alte Leier zu spielen und das ebenso alte Lied der Eigenverantwortung dazu zu singen, das da heißt: Wenn jeder sich da und daran hält, dies und das tut, geht es allen und der Erde gut.

    Mit diesem Schwachsinnslied, auf der uralten ewigen Leier gespielt, wird die Menschheit seit Jahrtausenden bei der Stange gehalten, respektive hält sich sogar selbst bei der Stange.

    Es spielt nämlich außer für einen selbst – und wenigen Anderen im direkten Umfeld – nicht die geringste der geringsten Rolle ob man seinen „ökologischen Fußabdruck“ klein hält, nach kategorischem Imperativ handelt, oder sich sonstwie edel, gut und gerecht verhält. Mag ja für das Ego, die Lebenseinstellung und für was auch immer gut sein – mehr aber auch nicht. Und am Ende seines Lebens kann man dann sagen: Ich war ein guter Mensch – interessiert aber keinen. Wenn jeder so wie ich wäre oder gewesen wäre, wäre die Welt eine sehr viel bessere – interessiert auch keinen.

    • Erstellt in japanischer Sprache entsprechend den spirituellen Gedankenmustern Ostasiens wurde das Buch durch das „Triumvirat“

      Ravi Batra (Jahrgang 1943, US-Bürger indischer Abstammung, Professor für Wirtschaft an der Southern Illinois Universitiy, USA) Pema Gyalpo (Jahrgang 1953, Tibeter, 1959 mit seinen Eltern indisches Exil, seit 1965 in Japan ansässig, Direktor des Tibetischen Kulturforschungszentrums), sowie Naoya Fujiwara (Jahrgang 1960, Diplom-Ökonom, Wirtschaftsanalyst, u.a. bei Salomon Brothers tätig gewesen, nunmehr selbständiger Wirtschafts- und Finanzberater).

      Zyklisch verläuft nach Batra seit jeher auch die Herrschaftsstruktur von Staaten, wie er bereits in seinem Buch „Die Große Depression von 1995-2010“ ausführlich dargelegt hat.
      Jeweils drei Herrschafts-Zyklen wechseln regelmäßig einander ab; alle Zyklen durchlaufen regelmäßig die Stadien Aufstieg – Höhepunkt – Abstieg, dem dann revolutionäre Umwälzungen folgen.

      1. Im Zyklus I wirken Waffenträger (Polizei- bzw. Militär-Staat) persönlich auf das Staatsgeschehen ein, während

      2. im Zyklus II Intellektuelle (Religionsführer) ihren Geist als Waffe benutzen und Waffenträger befehligen (Beispiel: Mullah-Regime).

      3. Der Zyklus III ist dadurch gekennzeichnet, daß Superreiche (Geld-Adel) ihre finanziellen Mittel zum „Ankauf und Unterhalt“ von Intellektuellen und Waffenträgern benutzen, um mittels deren Fähigkeiten ihr Imperium zu unterhalten und zu sichern. Die „Geldadel-Ära“ zeichnet sich durch besondere ethisch-moralische Verkommenheit der Gesellschaft – insbesondere am Ende ihres Zyklus – aus.

      Die von den USA inspirierte sogenannte Westliche Welt befindet sich laut Batra derzeit im Übergangsstadium vom dritten in den ersten Herrschaftszyklus; US-Präsident Bill Clinton gehe als das letzte – vom „großen Geld gekaufte“ – typisch-korrupte, gesetzlose Marionetten-Symbol der Geldherrscher in die Zyklus-Geschichte eines „Neuen Sodom“ ein.

      Die Ära George W. Bush/Powell läute zwar den Übergang in den „Krieger-Zyklus“ ein; Präsident Bush sei aber kein typischer Vertreter der „Krieger-Kaste“, da auch er noch mit Hilfe des „großen Geldes“ zur Macht gelangt sei, deren Vertreter von ihm den Erhalt ihrer Herrschaft – im Bedarfsfalle auch durch den Einsatz polizeilich-militärischer Macht – erwarte.

      Darüber hinaus habe Bush die letzte Stufe ins Weiße Haus nur durch eine Gerichtsentscheidung überwinden können. Dieses Beispiel demonstriere überdeutlich die Verlumpung des Rechtes in den USA, die sich zu einer „Klägernation“ (jeder überzieht jeden mit Schadensersatz-Ansprüchen) entwickelt hätten, wobei durch zahllose Rechtsanwälte das Recht rechtlos gemacht und das „Alte Amerika“ mit seinen typischen Tugenden zerstört worden sei.

      Die „geistige Rückführung“ der Jetztzeit ende bei dem Dualismus Newtons und Nietzsches, welcher zwischen „Formhaftigkeit“, d.h. Dinge, die mit den Augen sichtbar, mit den Händen greifbar, zählbar und meßbar seien, und „Formlosigkeit“ unterscheide. Die heutige Gesellschaft habe sich der „Formhaftigkeit“ in ihrer niedersten Schwingung, der Materie, verschrieben. Geld und damit erwerbbare Güter seien für die Masse und deren gelebte Vorbilder zum Maß (aller Dinge) geworden, während die „Formlosigkeit“ in ihrer höchsten Ebene – Liebe und Bescheidenheit – selbst im Sprachgebrauch kaum noch zu finden, d.h. quasi zum Tabu geworden sei.

      Der derzeitige „Raubtierkapitalismus“ (Batra hebt hervor: Wortprägung des ehemaligen BRD-Kanzlers Helmut Schmidt!) habe im Verlauf von etwas mehr als 20 Jahren das Gleichgewicht der Seele zerstört. Unersättliche Gier habe die Moral vernichtet, Dinge würden produziert, die nicht zum (Über)Leben benötigt würden, sondern um ein übertriebenes Geltungsbewußtsein zu befriedigen.

      Die „Harvard-Perversität“, d.h. die Lehre von der Gewinnoptimierung durch „Restrukturierung“ (= Mega-Fusionen, Massenentlassungen, etc.), hat eine Manager-Generation nach oben gespült, welche ihre Mitmenschen auf die Stufe der wieg- und meßbaren Materie herabzieht, anstatt sich selbst in ihrer Existenz in Frage zu stellen. Im „Vorbildland“ USA arbeiten 30-40 Millionen Amerikaner, die keine Familie alter Tradition unterhalten können, sind Zehntausende obdachlos, ohne medizinische Betreuung, während gleichzeitig immer mehr Reichtum in immer weniger Taschen fließt.

      Vor diesem Hintergrund, der mit „konventionellen ökonomischen Mitteln“ nicht mehr reparabel sei, bleibt für Präsident Bush nur eine Lösung: KRIEG (um Rohstoffe), den die USA alleine aus wirtschaftlichen Gründen etwa alle 15 Jahre benötigten. Noch im Jahr 2001 werde ein Schockereignis die Welt heimsuchen, welches möglicherweise den Ausgangsherd für einen Weltkrieg III bilden, und an welchem sich die NATO beteiligen werde. Explosionsgefährdete Spannungsgebiete seien auf der ganzen Welt mehr als reichlich vorhanden, angefangen im Nahen Osten (wo mit Sharon bereits ein Krieger-Symbol entsprechend Zyklus I an die Macht gelangt sei), über Zentral-Asien, wo die Staaten Indien und Pakistan „Stellvertreter-Kriege“ austragen könnten, bis nach Ostasien mit seinen politisch fragilen Ländern (Nord-)Korea und Taiwan. Aber auch Rußland und China würden im Falle eines „Großen Krieges“ wahrscheinlich nicht verschont. Sollte es zu einem Kriegsszenario diesen Ausmaßes kommen, werde sich in dessen Verlauf Europa von den USA lösen, Rußland mit den arabischen Ländern verbünden.

      Erst in einem solchen Umfeld würde – ohne eine durch die Geld-Elite lancierte sogenannte freie Wahl – in den USA ein Militär-Machthaber aus dem feuerspeienden Inferno emporsteigen, ein Mensch etwa von der „Beschaffenheit“ eines McCain. John McCain (Jahrgang 1936), derzeitiger (republikanischer) Senator von Arizona, entstammt einer „Navy“-Familie.

      Marine-Flieger McCain, abgeschossen im Vietnam-Krieg, verbrachte fünfeinhalb Jahre in (nord-)vietnamesischer Gefangenschaft, ertrug heroisch Dunkelhaft und Folter.

      Sein japanisches Pendant hinsichtlich geistig-sittlicher Qualität wäre eine Persönlichkeit wie der heutige Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, meint Batra. Zusammen mit dem Präsidenten von Malaysia, Mahathir, hat Ishihara im Jahre 1994 ein Buch mit dem Titel „NO-to Ieru Ajia – Tai-Oo-Bei-no Kaado — Asien, das NEIN sagen kann – Die Trumpfkarte gegen Europa und die USA“ (ISBN: 4-334-05217-7) herausgebracht. Auch dieses interessante Buch wurde leider (aus verständlichen Gründen?) nur in japanischer Sprache aufgelegt. Als Gouverneur von Tokio hatte Ishihara Aufsehen erregt, als er öffentlich den Einsatz der Selbstverteidigungskräfte (JI-EI-TAI) gegen illegale Einwanderer forderte.

      Die durch Menschen ausgetragenen Kriege fänden auf der spirituell-ganzheitlichen Ebene ihre „natürliche“ Entsprechung, meint Batra, wie die Klima- und Naturkatastrophen, die Zunahme der Erdbevölkerung gepaart mit chronischen Hungersnöten bei gleichzeitigem Massensterben, uns deutlich machen wollten: die Schöpfung demonstriert dem Menschen symbolhaft sein Tun, nämlich die Sinnlosigkeit und nachfolgende Leere unnötiger Produktion und unnützen Konsums.

      Und hier noch ein bisserl mehr von indischen Gurus. In dem Fall Sri Aurobindo.

      www.sriaurobindosociety.de/4.html

      Aus deinem Link:

      „Der Weise des Tao hat es so ausgedrückt:
      Er geht seinen Weg, ohne auf andere angewiesen zu sein, und ist nicht stolz darauf, alleine zu gehen.“

      Wenn ich solche Weisheiten lese, weiß ich warum ich weniglesen gegen vielselberdenken eingetauscht habe.

      Da muß man ja annehmen der gute Weise des Tao ist entweder nackt durch die gegend gelaufen, oder hat sich seine Kleider ohne jede Hilfe und Hilfsmittel die er nicht selbst hergestellt hat, irgendwie aus der Natur zusammengeschustert.

  13. „Eine Gesamtbevölkerung von 250 – 300 Millionen Menschen, ein Rückgang um 95 % der heutigen Zahlen, wäre ideal“.
    Ted Turner, Gründer von CNN und einer der größten Spender der Vereinten Nationen

    Ted Turner hat fünf Kinder.

    „Es ist schrecklich das zu sagen, aber um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, müssen wir 350.000 Menschen pro Tag auslöschen. Es ist schrecklich das zu sagen, aber es ist genauso schlimm dies nicht zu tun“.
    Jacques Cousteau, UNESCO Courier

    Jacques Cousteau hat vier Kinder.

    „Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet sein, empfängnisverhütende Mittel zu verwenden. Die Regierung gibt dann Gegenmittel für Bürger aus, die für das Entbinden von Kindern ausgewählt wurden“.
    David Brower, first Executive of the Sierra Club

    David Brower hat vier Kinder.

    • Dies find ich jetzt mal eine gute Recherche über die menschliche Großmäuligkeit und Inkonsequenz!Das heb ich auf, Danke!

  14. „Es ist schrecklich das zu sagen, aber um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, müssen wir 350.000 Menschen pro Tag auslöschen. Es ist schrecklich das zu sagen, aber es ist genauso schlimm dies nicht zu tun“.
    Jacques Cousteau, UNESCO Courier

    Die Menschen die so denken sollten sich am besten glich selbst das Leben nehmen um ein bischen glaubwürdiger zu werden. Sie sollten dann damit anfangen das 1 % der Reichsten auszulöschen, um die Worte des Jacques Cousteau zu verwenden. Die Menschen müssen nur ausgelöscht werden damit die Reichen alles besitzen können. Wenn den Reichen die Erde wirklich wichtig wäre würden sie sofort alle Fabriken schließen und alle Waffen verschrotten und das Erdöl in den Löchern lassen. Nein, die Menschen wie Jacques Cousteau die so etwas sagen, würden sogar für 10 Dollar einen alten Kühlschrank im Wald entsorgen. Im Überfluss leben und jeden Tag 350 000 Menschen auslöschen müssen, da sollten die 350 000 Menschen mal damit anfangen den der im Überfluss lebt und den der alles besitzt, auszulöschen.

    • Eine Kultur der Kreativität beeinflusst die überkommenen sozialen Strukturen nicht, indem sie sie konfrontiert, sondern indem sie darüber hinweggeht. Wahrzunehmen, dass diese Gebilde nicht relevant sind, ist die stärkste Kraft der Veränderung. Das Zeitalter der Revolutionen ist vorüber, und wir befinden uns mitten in einer Zeit plötzlicher und unerwarteter Paradigmenwechsel. Sämtliche Institutionen, seien sie staatlich, religiös oder wirtschaftlich, werden zusammengehalten von Glaubensvorstellungen und leben aus dem Widerstand gegen Veränderung. Die neuen Revolutionäre sind solche, die in den kreativen Fluss des Lebens eintauchen und eine künftige Kultur dadurch hervorbringen, dass sie diese einfach leben. Das Kommerzielle bricht zusammen, wenn keiner mehr kauft; Kriege enden, wenn keiner mehr bereit ist, zu kämpfen; Diktatoren danken ab, wenn kein Bürger mehr kooperiert. Wenn Vorstellungen sich verschieben, geschieht Veränderung. Wenn Glaubenssysteme durchlässig werden, wird Veränderung zur fortwährend präsenten Möglichkeit. Dann wird die Kultur kreativ.

      aus: Steven Harrison, „Was kommt“

    • @ Dirk C. Fleck: „Glaubenssysteme“

      Die Qualität jeden Glaubens steht oder fällt doch damit, ob der Glaube an der Wahrheit haftet, solange er noch Glaube und noch nicht Erkenntnis ist. Betreffs des Christentumes behaupten dessen offizielle Vertreter, es sei etwas, das gar nichts mit Erkennbarkeit zu schaffen habe. Sie behaupten, es sei weiter nichts als ein Glaubenssystem.
      Es ist jedoch weit mehr als das. Diejenigen Urchristen, welche dem Kirchenvater Hieronymus die Urschrift des Matthäus-Evangeliums übergaben, teilten ihm mit, dass nur diejenigen den Inhalt der Urkunde überhaupt in der Lage seien, verstehen zu können, die „in die Mysterien eingeweiht“ wurden.
      Und Sie, lieber Herr Fleck, und auch ich selber wissen doch, was Albert Hofmann über die Mysterien behauptete.
      Hieronymus bekannte von sich selbst, kein Initiat der Mysterienhochschulen gewesen zu sein. Trotzdem hat er laut Rudolf Steiner die Urschrift übersetzt und hat alles, was ihm nicht gefiel, willkürlich verändert.
      Und hinterher hat er auch noch alles dasjenige, was nicht in seiner Uebersetzung stand, für Ketzerei erklärt.

      Das ist etwa so, als würde jemand als Schüler der achten Klasse die Doktorarbeit seines Lehrers lesen, vieles ganz unverständlich finden und das willkürlich verändern, was in seinen engen Verstand noch nicht reinpasst. Und das Perfide liegt in folgendem: Stellen Sie sich vor, dieser Achtklässler habe irgendwie Macht und Glaubwürdigkeit auf seiner Seite und würde nur kraft seiner Macht einfach die höheren Klassen abschaffen und seinen Lehrer als Ketzer hinstellen. Da wäre dieser Achtklässler dann der Oberlehrer selber.
      Genau das ist den in die Mysterien eingeweihten Urchristen passiert. Von Paulus ist ja bekannt, dass er ein Absolvent der griechischen Mysterienhochschulen gewesen ist. Wenn wahr ist, was Albert Hofmann über das legendäre Kykeion dieser Bildungsstätten behauptete, dann wird der Apostel Paulus selber die Wirkung dieses „flüssigen Brotes“ am eigenen Leibe erfahren haben.

      All diese Bezüge des Christentumes zur Natur, zu natürlichen Dingen, sind ausgeblendet worden durch die späteren Kirchenleute, die einfach die Mysterien abschafften und alles Wissen, was intern dieser Mysterien gepflegt worden war, für heidnische Ketzerei erklärten.
      Diese Mysterien waren eine Synthese aus Wissenschaft, Kunst und Religion. Nur waren es Schulen, die das Volk davon fern hielten, die höheren Weihen – Einweihung – dieser Bildungsstätten zu erlangen. Das war exklusiv den Kreisen um die Machthaber vorbehalten. Das Volk blieb aussen vor. Und der Stifter der christlichen Religion wurde getötet, weil er gegen die Omerta dieser Zeit verstiess, indem er auch dem Volke diese geheimen Dinge erkennbar machte. Darauf stand die Todesstrafe. Kein Geringerer als immerhin Dr.Rudolf Steiner sagte, dass der Entschluss zur Tötung gefasst wurde, weil die im NT beschriebene Erweckung (Initiation) des Lazarus öffentlich im Beisein des Volkes (!!!) vollzogen worden war. Das war die ägyptische Form der Initiation.

      Will sagen: Wenn doch gewisse Jünger des Christus als „Donnersöhne“ benannt wurden, ist auch das ein Indiz dafür, dass das Christliche gar nicht so fern dem Natürlichen ist, wie manche uns weismachen wollen.
      Der Mysterienname des Lazarus ist Johannes, und auch der wurde durch die Machthaber verfolgt. Er konnte jedoch die esoterischen Methoden und die geheimen Dinge um die Erweckung in verschlüsselter Form (!!!) aufschreiben.
      Das liegt uns vor als Johannes – Evangelium. Wir finden da im 21.Kapitel die Zahl 153. Es ist erst ein Code, der entschlüsselt werden muss. 153 ist Ergebnis der Addition aller Zahlen bis zur 17. 1+2+3+usw.+17=153.
      Die 17 ist okkult in der 153. Sie ist die Synthese aus 7 für Himmel ( 7 Planeten oben: Mond,Merkur,Venus, Sonne, Mars,Jupiter und Saturn) und für das Haupt des Menschen- 7 Oeffnungen im menschlichen Haupt.
      Und eben der 10 für Erde. Mensch steht mit zehn Zehen auf der Erde.
      Man kann dass kabbalistisch lesen und das innere Wort der Zahl 153 finden: Auferstehung.
      Oder: Himmel auf Erden. Ein Bewusstseinszustand.
      Genauso kann man die einzelnen Begriffe in dem Kapitel entschlüsseln. Wenn in einem Mysterientext von „Brot“ die Rede ist, müssen wir nach mysteriösem Brot suchen. Albert Hofmann hat das getan !
      Nur scheint er das erst bis zu den griechischen Masterien zurückverfolgt zu haben, noch nicht bis zum Initiaten dieser Mysterien namens Paulus, der dann Initiat des Mysteriums von Golgatha wurde.
      Eine neue Naturreligion müssen wir nicht mehr suchen ! Ja ? Das Christentum birgt sie in Sich !

    • Eine Kultur der Kreativität beeinflusst die überkommenen sozialen Strukturen nicht, indem sie sie konfrontiert, sondern indem sie darüber hinweggeht.

      Schön wäre es. Wie kann ich über die überkommenen sozialen Strukturen hinweggehen wenn ich doch tagtäglich mit ihnen konfrontiert bin.

      Wahrzunehmen, dass diese Gebilde nicht relevant sind, ist die stärkste Kraft der Veränderung.

      Meine Wahrnehmung ist eher das diese Gebilde uns dominieren.
      Eine Veränderung kommt nur wenn man sich dagegen wehrt, so wie KenFM das macht.

      Das Zeitalter der Revolutionen ist vorüber, und wir befinden uns mitten in einer Zeit plötzlicher und unerwarteter Paradigmenwechsel.

      Mir scheint es eher so das wir gerade mitten im Zeitalter der Farbrevolutionen sind. Mord und Totschlag hat Hochkonjunktur. Von den unerwarteten Paradigmenwechsel kann ich in der großen Masse überhaupt nichts bemerken.

      Sämtliche Institutionen, seien sie staatlich, religiös oder wirtschaftlich, werden zusammengehalten von Glaubensvorstellungen und leben aus dem Widerstand gegen Veränderung.

      Das ist ja auch verständlich. Eine Veränderung bedeutet ja per se nicht etwas Positives.
      Warum sollen Menschen die ihr Leben als gut betrachten etwas daran ändern?
      Hier bedarf es einer unmittelbaren Konfrontation mit denn versteckten Problemen.

      Die neuen Revolutionäre sind solche, die in den kreativen Fluss des Lebens eintauchen und eine künftige Kultur dadurch hervorbringen, dass sie diese einfach leben.

      Sagen Sie das mal einem Inder.

      Das Kommerzielle bricht zusammen, wenn keiner mehr kauft;

      Ja und bis das eintritt sind dann eh schon 99% der Weltbevölkerung verhungert.

      wenn keiner mehr bereit ist, zu kämpfen;

      Ich behaupte mal das in Deutschland 99% nicht mehr bereit sind für etwas zu kämpfen. 99% sind auch nicht bereit für die Rettung der Erde zu kämpfen.

      Diktatoren danken ab, wenn kein Bürger mehr kooperiert.

      So wie die Journalisten welche aufgedeckt haben dass die Türkei den IS mit Waffen unterstützt und jetzt dafür jahrelang hinter Gitter müssen. Den Erdogan juckts nicht und die Merkel auch nicht.

      Wenn Vorstellungen sich verschieben, geschieht Veränderung. Wenn Glaubenssysteme durchlässig werden, wird Veränderung zur fortwährend präsenten Möglichkeit.

      Alleine durch Vorstellungen ändert sich gar nichts, erst wenn diese Vorstellungen auch im realen Leben Gestalt annehmen ändert sich was. Indien ist das Land mit der höchsten Überbevölkerung und einem menschenverachtendem Karstensystem. Eine Pyramide für immer. Da helfen die ganzen Vorstellungen an die Götter nichts, im realen Leben auf dieser Erde wird sich bei den Indern nichts ändern außer der Rest der Welt konfrontiert die Inder mal mit dem Problemen die ihr Karstensystem hat.

      Dann wird die Kultur kreativ.

      ich würde die Amis auch als kreativ im Lügen, Betrügen und Menschen Umbringen bezeichnen.
      9/11 das muss man sich mal ausdenken und umsetzen.

      Aber Sie haben natürlich Recht, wir sollten nicht zu den Mistgabeln greifen. Aber eine Verurteilung der Kriegsverbrecher wie Bush sen, Bush jun, Clinton, Obama und all den Entscheidungsträgern für die Kriege,
      in allen Staaten der Welt außer der USA wäre sehr zu begrüßen. Stellen Sie sich vor Obama könnte in kein Land reisen, ohne dort verhaftet zu werden.

    • Wer will schon gern zur Mistgabel greifen, nichtmal Hools würden das gern tun, die sind sportlich und waffenlos unterwegs^^
      Jeder der eine Familie hat, hat auch was zu verlieren, und Gewalt geht immer in beide Richtungen. Aber geht sie in unsere Richtung nicht ohnehin schon längst, ohne unser aktives Zutun?

      Ganz ehrlich, auch wenn es heut zum guten Ton gehört, jede noch so heftige Aussage mit „eigentlich bin ich ja gewaltfrei“ zu versehen, muss man doch die Realität im Blick behalten. Es geht hier um Massenmörder, die mit ihrem Treiben jeden Tag Unzählige töten und noch mehr zu Leid verdammen.
      Was würde man denn tun, wenn man auf der Straße angegriffen wird, und weder Polizei noch sonstwer vor Ort ist, um helfen zu können? Man macht alles was möglich ist, um sich oder seine Frau zu schützen, oder auch „nur“ den Hund, den man Gassi führt.
      Aber wenn da oben ein paar Leute im großen Stil morden, versklaven, foltern, heißt es, das ist scheiße, das muss sich ändern, aber bitte nur gewaltfrei??
      Nee, ich sag es offen, mich kotzt das an. Sollen sie es speichern, mich kategorisieren, mir doch egal. Wie weit haben uns denn milde Mittel in der Vergangenheit gebracht? Genau dorthin wo wir jetzt stehen.
      Ich weiß ja, es gibt viele Gründe dagegen, manche hab ich selbst schonmal angesprochen, und die Erfolgsaussichten sind mies, aber alles was mich noch von abhält ist die Tatsache, dass ich doch noch zu viel zu verlieren habe, und selbst dahingehend mag der Punkt kommen, wo es zu überdenken gilt, ob ich durch Untätigkeit langfristig nicht noch viel mehr verliere.

      Da sind ein paar Kranke, die verkaufen Gift und verdienen seit Jahrzehnten ne goldene Nase damit. Indem sie andere Menschen, und den gesamten Planeten, nachhaltig vergiften, zu Krebspatienten machen usw., wovon dann wieder andere kranke Subjekte profitieren, und alle zusammen stoßen dann im Inselparadies mit Champagner auf ihre Verbrechen an, und auf ein paar Nullen auf irgendeinem Papier.
      Die Medien tun nichts oder wenig dagegen, wenn überhaupt dann zu später Stunde, damit es möglichst wenige mitkriegen. Nichts als Alibi-Getue ist das.
      Institutionen, die uns vor so etwas schützen sollten, lassen sich kaufen oder waren schon immer auf Seiten dieser Verbrecher, evtl. von denen gegründet, definitiv von ihnen mit finanziert.
      Politiker, die uns schützen sollten, sitzen von wenigen Ausnahmen abgesehen im selben Boot, eine Stimmenthaltung wäre schon ein großer Glücksfall, auf den man nicht bauen kann, gegen das Gift vorzugehen kommt natürlich überhaupt nicht in Frage.
      Polizei, Geheimdienste, alle vertreten die Interessen derjenigen, die die Gehälter zahlen. Würden die ihren Job machen, ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen, wären wir gar nicht in dieser Situation.
      Aber Mistgabeln sind keine Option? Was bleibt dann noch? Was ist mit Notwehr, ist die nur zulässig, wenn es gegen andere arme Schweine geht, die aus eigener Not oder Perspektivlosigkeit zu Verbrechern werden?

      Was Hr. Fleck meint versuche ich zu leben, nach Kräften, durch den eigenen Garten, die Vermeidung bestimmter Dinge, aber eine Patentlösung ist das nicht, zu global und allumfassend ist der Mist der mit uns gemacht wird, als das man sich völlig entziehen könnte, und wenn ich das schon nicht kann, was bleibt den Milliarden in der dritten Welt?

      Und letztlich bleibt da schlicht und einfach noch die Wut und die ausgleichende Gerechtigkeit.
      Das Gift eines Protagonisten mag nur ein Baustein von vielen sein, die zum Krebs an einem geliebten Menschen oder Tier führen, aber das wäre nicht, sondern ist mir schon genug.
      Mistgabel, Monsanto-Vorstand, und ich in einem Raum, das führt zu einem Ergebnis, welches m.E. nicht falsch sein kann.

      Wenn mich ne Flüchtlingstruppe überfällt, um an mein Geld zu kommen, werd ich doch einfach mal versuchen, mit denen zu reden. Hier habt ihr mein Geld, prügeln müssen wir uns nicht, denn habt ihr schon gewusst, da gibt es viel bessere Ziele, und zusammen sind wir stark.

      Eine Verurteilung der Verbrecher ist nicht nur zu begrüßen, sondern zwingend erforderlich. Aber bitte nicht nur von Galionsfiguren und Marionetten.
      Wird doch alles gespeichert heutzutage. Die Verstrickungen eines Soros aufzudecken sollte für jeden Geheimdienst ein Kinderspiel sein.
      Und wenn nicht, ist der Geheimdienst offenkundig unfähig oder unwillig, und da wären wir wieder bei den Mistgabeln.

      Ist nur meine Meinung, natürlich, und selbstredend möchte ich hier keine Verhetzung oder sowas betreiben. Lol, genauso wenig wie unsere freien Medien dies tun, oder unser Bundespräsident.

    • „Polizei, Geheimdienste, alle vertreten die Interessen derjenigen, die die Gehälter zahlen.“

      Tja, das ist der große Irrtum und Medien sowie Politikerseitig die größe Lüge.

      Da Du, Dirk, Ken, Michaela und ich diese Truppen bezahlen, müssten sie unsere Interessen vertreten. Sie tun aber genau das Gegenteil. OBWOHL ODER GERADE WEIL wir sie bezahlen.

      Besser als Mistgabeln wirkt der gewaltfreie Generalstreik aus dem heimischen Sessel heraus.

      Eben aus diesem Grund – weil er sehr gut wirkt – ist er verboten. Und gerade deshalb muß er angewendet werden.

    • @dersouveraen
      Wie meinst du das, mit dem gewaltfreien Generalstreik aus dem heimischen Sessel heraus, und was ist daran verboten?

      Im Grunde tue ich das ja schon. Ich bekomme keinen meiner Quali entsprechenden Job. Meine Frau hatte über Vitamin B etwas, nicht viel, mehr Glück, davon leben wir, von einem Durchschnittsgehalt.
      Ich könnte einen drunter liegenden Job als Zuverdienst annehmen, beispielsweise in von früher gewohnter Position als Regal-Packer oder so, erlaube mir aktuell aber den Luxus, dies zu verweigern, mit abgeschlossener Ausbildung und Studium oben drauf.
      Verboten ist das aber nicht, und zu irgendwas führen tut es auch nicht, da ja die Ersatz-Tausendschaften bereits parat stehen, es also dem Kapital nicht weh tut, dass ich „streike“. Leistungen erhalte ich auch keine, also wird nichtmal das System als Ganzes geschwächt.
      Und würde meine Frau ihre Leistung ebenso verweigern, wir also im Rahmen des Streiks auf staatliche Mittel angewiesen sein, gäbe es wiederum keinen Spielraum für biologische Ernährung aus dem Garten, denn von Hartz4 lässt sich Gewächshaus, Saatgut usw. auch nicht finanzieren, gleiches gilt für Unterstützung von KenFM.

  15. Es war eine Zeit, da habe ich auch gedacht, es gäbe zu viele Menschen, aber ich würde meinen Platz auf diesem Planeten, und den unserer Kinder, nicht freiwillig hergeben. War es Gandhi, der gesagt hat, es gibt genug für alle Menschen, aber nicht für aller Menschen Gier. Die Reichen und Mächtigen schmieden ihre Agenda zur Bevölkerungsreduktion, dabei müssten insbesondere sie selber lernen, bescheidener zu sein. Damit sie ihren Luxus und die schöne Natur für sich haben, sollen andere (oder noch zu kommende) weichen. Bei vielem was ich tue, stelle ich mir vor, es mit 7+ Milliarden zu multiplizieren, also versuche ich, meinen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, aber es ist immens schwierig…hier tippe ich am PC, schon allein dafür braucht es jede Menge Ausbeutung. Die Umweltzerstörung ist ein Symptom dieses Systems der Eliten und wir machen mit. Eine schonendere Nutzung der Ressourcen und Lebensräume wäre längst möglich – schonendere Entwicklungen werden verhindert – aus Profitgier und Unverständnis für Zusammenhänge und weil das Bewusstsein der Menschen der Realität hinterherhinkt und die meisten sich ohnmächtig als isoliert betrachten. Das Bewusstsein für Zusammenhänge muss erwachen. Wenn die Verantwortlichen/Entscheider an den langen Hebeln (obwohl wir alle auch verantwortlich sind und entscheiden können) so empfinden können, wie es in „Liebsebriefe an die Erde“ von Thich Nhaht Hanh ausgedrückt wird, schaffen wir es, die Population Homo sapiens auch ohne irgenwelche Zahlenspiele zur Bevölkerungsreduktion mit Mutter Erde zu erden.

    • Ob wirklich zu viele oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber es ist doch so, dass die Leute, die nun Bevölkerungsreduktion fordern, und m.E. schon lange versuchsweise betreiben, uns erst an diesen Punkt gebracht haben. Somit sind sie die Ersten, die gehen müssen, ganz einfach. Sind sie weg, und ist ein neues System etabliert, könnte man immer noch, so denn erforderlich, über humane Bevölkerungsreduktion nachdenken. Das ginge z.B. nach und nach über Geburtenkontrolle.

      Hier nochmal was „streng geheim“ dazu schrieb, ganz wichtig, und dort sollte man ansetzen:

      „Eine Gesamtbevölkerung von 250 – 300 Millionen Menschen, ein Rückgang um 95 % der heutigen Zahlen, wäre ideal“.
      Ted Turner, Gründer von CNN und einer der größten Spender der Vereinten Nationen

      Ted Turner hat fünf Kinder.

      „Es ist schrecklich das zu sagen, aber um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, müssen wir 350.000 Menschen pro Tag auslöschen. Es ist schrecklich das zu sagen, aber es ist genauso schlimm dies nicht zu tun“.
      Jacques Cousteau, UNESCO Courier

      Jacques Cousteau hat vier Kinder.

      „Alle potentiellen Eltern sollten verpflichtet sein, empfängnisverhütende Mittel zu verwenden. Die Regierung gibt dann Gegenmittel für Bürger aus, die für das Entbinden von Kindern ausgewählt wurden“.
      David Brower, first Executive of the Sierra Club

      David Brower hat vier Kinder.

  16. @ Dirk C. Fleck: Christine Stewart, former Canadian Minister of Environment sagt: “ Es ist egal, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung komplett an den Haaren herbeigezogen ist: gibt uns der Klimawandel doch die grösste Möglichkeit, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu tragen.“

    Einen grösseren Schmarren habe ich noch nicht gelesen. Wenn der Klimawandel eine Lüge ist, dann soll durch eine Lüge auch noch Gerechtigkeit entstehen ? Was versteht diese Frau unter Gerechtigkeit ? Emissionshandel aufgrund von Unwahrheit ?
    Was versteht die unter Gleichheit, deren Basis eine Lüge ist ? Dass alle gleich dumm sind. So dumm, dass die bereit sind,
    für geatmete Luft Steuern zu zahlen.

    Dr.Robert Muller, UN Assistant Secretary General sagt: “ Wir müssen daher unbedingt und umgehend nach neuen Wegen Ausschau halten.“ Die neuen Wege sind längst da. Dr.Rudolf Steiner zeigt diese neuen Wege auf. Biologisch – dynamischer Landbau könnte den gesamten Gentech- Blödsinn überflüssig machen. Die Dreigliederung des sozialen Organismus ist ein neuer Weg. Wir müssen die neuen Wege da suchen, wo sie sind.
    Nur kann ja nicht sein, was nicht sein darf: dass in deutscher Sprache etwas vorliegt, das der ganzen Menschheit neue Wege aufzeigt.

    Rene Dubos, Vorstandsmitglied von Planetary Citizens sagt: “ Unser Heil hängt von unserer Fähigkeit der Schaffung einer Naturreligion ab.“ Der Antichrist lässt grüssen. Wenn wir erst durch Lügen derart verdummt wurden, dass wir für das Atmen Steuern zahlen und neue Wege in Münchhausen suchen, dann sind wir auch irgendwann dazu bereit, einen toten Holzklotz anzubeten. Christus ist Weg,Wahrheit und Leben.

    • Wenn der Klimawandel eine Lüge ist, dann soll durch eine Lüge auch noch Gerechtigkeit entstehen ? Was versteht diese Frau unter Gerechtigkeit ? Emissionshandel aufgrund von Unwahrheit ?
      Was versteht die unter Gleichheit, deren Basis eine Lüge ist ? Dass alle gleich dumm sind. So dumm, dass die bereit sind, für geatmete Luft Steuern zu zahlen.

      Da kann ich dir nur recht geben.

      Der Klimawandel scheint wirklich ein Schwindel zu sein:
      https://www.youtube.com/watch?v=vaXCw-9kCHs

      Außerdem sind die ganzen Maßnahmen gegen den Klimawandel wie Emissionshandel wirklich Schwachsinn und haben mit Umweltschutz nichts zu tun.

  17. Zurückentwicklung, Verwilderung, Abschaffung von Demokratie und nationaler Souveränität. Empfängnisverhütung, 95%ige Bevölkerungsreduktion…

    Was für ein trauriges Zeugnis des intellektuellen Zustands heutiger sogenannter Eliten, – und auch deren Kritiker!

    Dank Dumbing-Down in Bildung und Gesellschaft im Dienste von Profit und Wachstum und Verteilung von fleißig nach reich strotzen die reichen Gesellschaften an technischer und finanzieller Kraft, aber es mangelt ihnen nun an intellektueller Kraft, ihre Probleme zu lösen.

    Und so wird der gute alte Malthus immer und immer wieder aus der Mottenkiste geholt.

    Statt zu überlegen, wie zu wirtschaften, als ob der Mensch zählt, und nicht nur Profit und Wachstum, also anstatt zu wirtschaften, wird überlegt, den Mensch zu zählen, so man sagen kann, wer zu viel ist! Und wie viele zu viel! Also Malthus statt Wirtschaft. Menschen zählen, statt zu „wirtschaften, als ob der Mensch zählt“, – eine Formulierung von E.F. Schumacher. Sein „Small is Beautiful“ ist heute aktueller denn je.
    Der ewige Malthus geht auf den Wecker!

    • Ich vermisse bei aller berechtigten Kritik immer den eigenen Vorschlag für den Schritt in die richtige Richtung! Darum geht es doch jetzt, oder? Meckern und klagen kann jeder und wird langsam langweilig!

    • Dieser von vielen erwarteter Vorschlag gibt es nicht. Darüber habe ich mir auch lange den Kopf zerbrochen. Niemand außer eventuell die „Erleuchteten“ wissen was auf uns zu kommt. Da werden wir durch müssen mit allen Konsequenzen.Gut vorbereiten, so gut wie möglich, ist mein Vorschlag. Mehr Menschlichkeit, mehr zusammen wachsen jeder in seinem Umfeld.Umweltbewusster, nur mit Bargeld bezahlen, versuchen andere auf zu klären,Ellenbogen einziehen um mehr Platz für Bewusstsein zu schaffen. Zeichen setzen bei Demos für Frieden etwa usw.Aber retten wird das die Erde nicht mehr,so wie wir es gerne hätten . Diese sogenannten „Eliten“ sind uns weit voraus und haben uns schon zu tief in dieses Dilemma mit all seinen Facetten „geführt“. Die richtige Richtung für die gesamte Menschheit ist auch für uns schwer zu definieren und nicht realisierbar. Ich meine, deshalb können auch nur die reichsten und einflussreichsten Menschen der Erde“ Gott „spielen.

  18. Lieber Herr Fleck! Es ist so, wie Sie beschreiben und so gut formuliert haben: „Unsere Hoffnung geht an den Krücken des Konjunktivs“!
    Was mich aber jetzt interessiert: Wie haben Sie selbst Ihre Lebensgewohnheiten konkret verändert? Was essen Sie, wie kleiden Sie sich, wofür geben Sie noch Geld aus, sind Sie für verordnete Verhütungsmaßnahmen?

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