USA-Wahlen 2020: Pest oder Cholera? | Von Hermann Ploppa

„Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.“ Norddeutsche Bauernweisheit

Ein Kommentar von Herman Ploppa.

Nichts Genaues weiß man nicht, oder wie? Gebannt schauten wir diese Woche auf den Super Tuesday, den Super-Dienstag in den USA. Immer wieder spannend, der Finalkampf zwischen den zwei politischen Boxchampions. Und eigentlich stand bei vorherigen Präsidentenwahlen der Sieger am Mittwochmorgen fest. Wenn der Novembernebel sich verflüchtigt und die Bürgersteige von Orangemännern gefegt werden, lesen wir den Namen des strahlenden zähnefletschenden Siegers bereits in dicken Lettern auf den Titelseiten der einschlägigen Gazetten.

Diesmal ist alles anders. Am Mittwoch Klatsch und Tratsch über Heidi Klum. Wo ist Amerika? Verlegenes Gestotter der Medien. Ist was schief gegangen? Hat Trump den tiefen Staat verhaftet? Sehen wir als Nächstes eine Liveschaltung nach Washington, wo Chefankläger Trump die arme Sünderin Hillary Clinton in einem Schauprozess einer gerechten Strafe zuführt? Die Wahl ist noch nicht entschieden. Jaja, die Briefwähler. Die amerikanische Post braucht halt leider noch länger wie die Deutsche Post AG. Verstehen wir ja. Natürlich. Zwischenzeitlich ist Donald Trump wütend und Joe Biden verwechselt gerade seine Enkelin mit seinem verstorbenen Sohn. Kann ja mal vorkommen, auch beim zukünftigen Obersten Befehlshaber der mächtigsten Militärnation der Welt. Irresein ist menschlich, oder?

Mittlerweile (Stand 6. November) ist der Newsticker bei 264 Wahlmännern für Biden angekommen. Trump liegt demzufolge mit 214 Wahlmännern abgeschlagen auf Platz zwei. Sechs Wahlmänner fehlen noch für Biden. Bühne frei für aktive Senioren! Dank Aktiv-Kapseln von Klosterfrau.

Kuriose Wahlregeln in den USA

Nutzen wir die Zeit, bis US-Wahlgremien die Ausspielung der Wählerstimmen vollendet haben und die Glücksfee die Zahlen zieht. Währenddessen machen wir uns mit einigen Besonderheiten des US-amerikanischen Wahlsystems ein bisschen vertraut.

Zunächst mal die politischen Parteien in den USA. Das sind keine weltanschaulichen Vereinigungen zur Durchsetzung des Wahren, Guten und Schönen, wie das ja bei uns bekanntlich der Fall ist. Es gibt überhaupt nur zwei wichtige Parteien in den USA: die Demokraten und die Republikaner. Dass auch noch die Libertäre Partei und eine Grüne Partei kandidieren, hat kaum jemand bemerkt. Und die beiden großen Parteien sind bei Lichte besehen eher Dienstleistungsunternehmen für reiche Leute, die sich den Kindertraum von der eigenen Präsidentschaft erfüllen wollen. Oder die schlaue Füchse wie Bill Clinton oder Barack Obama für sich kandidieren lassen. So ist Bernie Sanders kein Mitglied der Demokratischen Partei. So. Und diese Kandidaten müssen sich dann in einem Karnevalsklamauk, etwas vornehmer auch Vorwahlen genannt, behaupten. Und dann wird der Kerl gewählt, der die schönsten (künstlichen) Zähne hat und die goldigsten Kindlein hoch hält. Um Politik geht es dabei nicht. Eher schon darum, ob der Kandidat womöglich eine außereheliche Affäre hatte oder ob nicht.

Wenn der Kandidat nachweisen kann, dass seine außerehelichen Beziehungen rein platonischer Natur waren, wird er mit Konfetti beregnet und darf jetzt gegen den Finalisten der anderen politischen Dienstleistungspartei antreten. Diesmal also Trump gegen Biden. Erstes TV-Duell: beide bezeichnen sich gegenseitig als Ganoven. Publikumsergebnis: eins zu eins. Boxkampf zwei fiel aus, weil Titelverteidiger Trump Schnupfen hatte, vulgo auch Corona genannt. Trump kämpfte statt gegen Biden lieber heldenhaft mit dem heimtückischen neuartigen Virus. Boxkampf drei ließ die Zuschauer ratlos zurück. Die Demokratische Partei versorgte ihren Champion Biden immer zuverlässig mit Texten aus dem Monitor, die der Kandidat nur ablesen musste, was im Augenblick noch zu funktionieren scheint. Trump wusste vermutlich, was er sagte. Was aber intellektuell keine allzu hohen Anforderungen stellte.

Eine echt amerikanische Kuriosität im Wahl-Prozedere besteht in der Einsetzung von Wahlmännern. Jeder US-Bundesstaat ernennt Männer und Frauen, die den Präsidenten wählen müssen. Sagen wir mal, Trump hat in einem US-Bundesstaat eine hauchdünne Mehrheit der Wählerstimmen, dann sind alle ernannten Wahlmänner und –frauen dazu verdonnert, ihre Stimme dem Gewinner Trump zu geben, nach dem amerikanischen Grundsatz: The Winner takes it all – der Sieger bekommt alles. Die Wählerstimmen spielen also nur eine untergeordnete Rolle. So kommt es, dass im Jahre 2016 Hillary Clinton zweieinhalb Millionen Wählerstimmen mehr bekam als Donald Trump, Trump aber die meisten Wahlmänner für sich gewinnen konnte. Dasselbe ereignete sich im Jahre 2000, als Al Gore eine halbe Million Stimmen mehr bekam als George Bush der Zweite, aber Bush trotzdem Präsident wurde.

Das Wahlmännerprinzip ist ein bizarres Überbleibsel aus der Gründerzeit der USA, als die Protagonisten noch mit Allonge-Perücken und Kniehosen herumliefen.

Ein anderes Kuriosum der USA: die politische Farbenlehre von Links und Rechts kann man auf die USA nicht anwenden. Parteien sind political machines – politische Maschinen. Lange Zeit war das politische Rückgrat der Demokratischen Partei das große Segment von Redneck-Südstaatenbewohnern. Leute, denen die Befreiung der Sklaven ein Dorn im Auge war. So richtig hinterwäldlerische Spießer. Keiner kam auf die Idee, die Demokraten als fortschrittlich einzustufen. Da taten sich eher die Republikaner als Mitglieder der Grand Old Party, als Befürworter der Rechte von Schwarzen hervor. Das hat sich erst unter den Präsidenten Kennedy und Johnson komplett gedreht. Besonders der demokratische Präsident Johnson setzte mutig die Gleichberechtigung der Schwarzen in den Südstaaten durch. Die Demokraten mussten sich neue Wählerschichten suchen, die sie vornehmlich bei den Einwanderern gefunden haben. Weswegen Politologen den Demokraten eine große Zukunft vorhersagen, da die ethnischen Minderheiten der Afroamerikaner, der Hispanics und der Asiaten sich eher von den Demokraten vertreten fühlen. Das hat sich allerdings gerade bei der aktuellen Wahl geändert. Denn Trump hat bei den Ethnic Minorities massiv hinzugewinnen können.

Wir sprachen schon von den Politischen Maschinen. Das sind politische Seilschaften beider Parteien, die Ämter hauptsächlich ergattern, um sodann lukrative Aufträge der öffentlichen Hand an Land zu ziehen und die finanziellen Gewinne unter sich aufzuteilen. Berüchtigt war die Seilschaft der Tammany Hall in New York. Das verband sich zum Teil bereits ganz offen mit dem Organisierten Verbrechen, Hollywood-reif in Chicago vorgeführt. Der ehemalige Justizminister Robert Kennedy hatte diesen Seilschaften den Kampf angesagt, was sicher auch zu seiner Ermordung im Jahre 1968 beigetragen hat. Wenn wir planerische Wasserköpfe wie Stuttgart 21 betrachten, wissen wir, dass wir uns dem amerikanischen Vorbild rasant annähern.

Und: haben Sie schon mal was vom Gerrymandering gehört? Eine Kuriosität. In den USA darf der Herrscher eines US-Bundesstaats, der Gouverneur, Wahlkreise nach eigenem parteipolitischen Gusto immer wieder neu zuschneiden. Wenn der Gouverneur beispielsweise ein Republikaner ist und der Anteil ethnischer Minderheiten in einem Wahlkreis für sein politisches Überleben bedrohlich ansteigt, dann schlägt er die Minderheiten womöglich einem anderen Distrikt zu, wo die Ethnics in einer großen Masse von weißen Rednecks zahlenmäßig verschwinden. Und auf diese Weise der demokratische Rivale die nächste Wahl definitiv nicht gewinnen kann. Ein absolutes Unding, dass ein Mitglied der Exekutive die Spielregeln bestimmen darf, unter denen gewählt wird.

Weiter: die 50 US-Bundesstaaten haben noch ein großes Maß an Selbstbestimmung. So herrscht ein großes Durcheinander in den Wahlregeln. Der eine Bundesstaat wählt ganz anders wie sein Nachbar. Das wäre in etwa so, als wenn das Bundesland Nordrhein-Westfalen bei der Bundestagswahl das Verhältniswahlrecht vorschreibt, der königlich-söderliche Freistaat Bayern jedoch das Mehrheitswahlrecht hätte und die Hansestadt Bremen vielleicht eine Kombination aus beiden. Eine US-weite Normierung der Präsidentschaftswahlen ist nicht angedacht. Dann gibt es in den Städten, Kreisen und Bundesstaaten keine einheitlichen Melderegister. Briefwahlunterlagen werden nicht auf Antrag zugeschickt, sondern alle US-Bürger werden mit Briefwahlunterlagen vollgeregnet. Wenn eine einzige Person seine Wahlstimme über Briefwahl in zwei verschiedenen Bundesstaaten abgibt, merkt das keiner. Andere Leute können nicht einmal eine einzige Stimme abgeben. Die zweieinhalb Millionen Strafgefangenen, die die privatisierte Gefängnisindustrie in den USA generiert hat, dürfen ebenso weníg wählen wie resozialisierte Ex-Delinquenten. Man braucht wohl nicht noch besonders darauf hinweisen, dass sich unter den Zwangskriminalisierten US-Bürgern ein überproportional hoher Anteil aus den ethnischen Minderheiten befindet. Dass also über die Kriminalisierungsschiene ethnische Minderheiten aus der politischen Teilhabe von vorneherein ausgeschlossen sind.

Präsidenten aus dem Altersheim

Vornehm ausgedrückt: Wahlen in den USA sind nicht so einfach mit Wahlen in Mitteleuropa zu vergleichen. Der Wählerwille ist dabei eher Nebensache.

Und wenn man sich anschaut, wie extrem einseitig die Medien in den USA und gefolgsam dann auch in der Bundesrepublik Deutschland den Amtsinhaber Trump verunglimpft haben, und welche Welle des Wohlwollens dem Herausforderer Biden medial entgegenwallte, kann man am Objektivitätsauftrag eben dieser Medien gewisse Zweifel hegen. Trump muss weg! So kann man den homophonen Medienchor zusammenfassen. Und es wurde auch schon lange geunkt, dass Trump seine Wahlniederlage nicht anerkennen werde und einfach weiterhin seine Wohnung im Weißen Haus widerrechtlich besetzt halten könnte. Schlau schlau. Nach all dem oben Gesagten kann man es Trump gar nicht verdenken, dass er das Wahlergebnis richterlich prüfen lassen will. These Elections are rigged, anyway! Kein Zweifel, auf die eine oder andere Weise haben viele kleine Taschendiebe aller politischen Couleur an der Wahlmaschine herumgefummelt, überhaupt keine Frage.

Und, ebenfalls keine Frage: Trump ist genauso ein Stinkstiefel wie Biden. Wobei Trump noch weiß was er sagt und tut. Und Trumps „Fehler“ besteht darin, dass er nicht zur weltumspannenden Ndrangheta-Mafia gehört und als Außenseiter von selbiger Machtmaschine gemobbt wird. Trump muss weg, weil er nicht durch Omertá-Regeln erpressbar ist. Und dieser miese Trump hat bei allem Säbelrasseln keinen einzigen neuen Krieg auf die Beine gestellt. Das geht nun gar nicht.
Ansonsten stellen wir für die gerade geräuschvoll implodierende USA alle Niedergangserscheinungen der dekadenten Sowjetunion fest. Die Präsidentschaftsanwärter sind allesamt Best Ager – verdienen also überdurchschnittlich gut und befinden sich im achten Lebensjahrzehnt. Standortältester ist Bernie Sanders mit 79 Lenzen; dicht gefolgt von Joe Biden mit 78 Jahren. Benjamin in der Runde ist Donald Trump mit jugendlichen 73 Jahren.

Allen ist klar, dass Biden nur vor die Wahlkampfscheinwerfer geschoben wurde, weil die Demokraten mit Obamas ehemaligen Vizepräsidenten eine allen US-Bürgern bekannte Gestalt vorzeigen können. Wenn Biden erst einmal zum neuen US-Präsidenten gekürt wird, wird sicher bald darauf ein ärztliches Attest bescheinigen, dass Biden aufgrund seiner Altersdemenz unfähig ist, das Amt des US-Präsidenten auszuüben. Während Biden ins Seniorenwohnheim geschoben wird, kann nun sein Running Mate, seine dann auch gekürte Vizepräsidentin Kamala Harris das Präsidentenamt reibungslos übernehmen. Man kann sich schon einmal die bisherigen Meriten der jungen Dame genauer anschauen. Und dann werden wir sehen, was Frau Kamala Harris als erste Frau im Amt des US-Präsidentin und als Vertreterin der Ethnischen Minderheiten wohl anders machen wird als die weißen Macho-Männer, die über zweihundert Jahre als Präsidenten tätig waren.

Ob sie auch, wie Obama, viele neue perfide Kriege anfängt und die Situation der Minderheiten weiter verschlechtert wie Obama.

Let’s see …

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Ron Adar / shutterstock

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44 Kommentare zu: “USA-Wahlen 2020: Pest oder Cholera? | Von Hermann Ploppa

  1. Wahl oder Wahl ,gleich was man wählt ,man hat keine Wahl,denn der Melissengeist hat wieder zugeschlagen ! Ob Klosterquarantäne noch abhilft ? Ich glaube es kaum .Auch im Bananen-Lande der mehr Kill-Vasallen werden nun mit Sicherheit weitere Milliarden über die roten Hände von vielen Leyen IWF gesichert ,fürs Militär bereitgestellt.(Da nützt auch kein Händwaschen mehr ,der Dreck klebt nicht nur unter den Fingernägeln !)) Nachdem das Land + Bürger ruiniert ,lebt der Waffenhandel völlig ungeniert und Blackjackwater freut sich schon auf den Merz .Doch zuerst der Winter in der Chaoswelt und schon sehen wir BW-Plakate ,wo die jungen deutschen ?? Arbeitslosen das Jungle-Abenteuer live miterleben können ".Ich hab den Star ..lasst mich hier raus" ,werden dann vielleicht die Schlafschafe blöken,spätestens ,wenn es an die eingemachte Wolle geht ! Nur gut ,wer sich bei der Spalterei nicht in die Wolle kriegt :-))

    • Die hat aber auch tolle Freunde, der wusste das schon am 11.08., our future Witze-Präsident

      twitter.com/AlexanderSoros/status/1293288630535041028?s=19

      Oder eine Epstein Verbindung:

      apnews.com/article/c70a21451ac64c99af1525af0bd73a26

      Scheiß drauf, Hauptsache eine Frau, blos nicht weiß und links, dass der Adler quietscht!

      War das was mit Abtreibung bis zum 9. Monat?

      Ich. Könnte. Kotzen!

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/milchgesicht/' rel='nofollow'>@Milchgesicht</a> Da freut sich nicht nur George Soros. Die Antifa kann auch aufatmen und BLM weiter ihr Unwesen treiben. Seit ich das Papier von Sebastian Friebel "Wie soll es weitergehen" gelesen habe, rege ich mich über nichts mehr auf. Dort und in dem sehenswerten Beitrag von Robert Stein beim Regentreff mit dem Titel "Tabula Rasa" wird alles erklärt. Wer es dann bis hier hin noch nicht verstanden hat, versteht es nie mehr.

    • Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person und um die Demagogie zu Frau Harris klarzustellen:

      Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen. Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; er schließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging. Die Behauptung, eine Links-Rechts-Unterscheidung hätte sich historisch überlebt, würde also letztlich beinhalten, dass sich die Leitideen einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen und einer ernsthaften demokratischen Gesellschaftsorganisation überholt hätten – eine These, die natürlich gerne von denen vertreten wird, deren Macht gerade auf rassistischen, chauvinistischen, nationalistischen oder exzeptionalistischen Ideologien basiert.
      (…)
      In der Sache sind links und rechts in der Tat Gegenpole und können daher in der Substanz so wenig Berührungspunkte miteinander haben wie Aufklärung und Gegenaufklärung oder wie Demokratie und Elitenherrschaft. Blickt man jedoch statt auf die Sache auf die Ebene einzelner Personen oder auf die Ebene konkreter politischer Gruppierungen, die sich als links bezeichnen, so lassen sich aus naheliegenden Gründen alle möglichen Konstellationen von Haltungen finden, die in der Sache völlig unvereinbar miteinander sind.
      (…)
      Es ist nämlich konstitutiv für die rechte Perspektive, dass sie das normative Ideal einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen mit all seinen Implikationen rigoros zurückweist und eine radikal nationalistische, chauvinistische und rassistische Haltung – ihr Rassismus tarnt sich nur dürftig durch ihr Konzept des „Ethnopluralismus“ – vertritt. Ihr Gesellschaftsideal ist das einer kulturell homogenen und hierarchisch-elitär organisierten Volksgemeinschaft, in die sich der Einzelne einzufügen und der er sich unterzuordnen habe. Ihr Hauptgegner ist folglich gerade die „Humanitätsideologie“ der Aufklärung und damit alles linke Gedankengut, das zu einer „weltanschaulichen Entwurzelung“ und zu einer Schwächung der „gewachsenen Ordnung der ethnischen Volksgemeinschaft“ und somit der „nationalen Identität“ geführt habe. Es kann also weder in den Zielen noch in den Mitteln Gemeinsamkeiten zwischen dem linken und dem rechten Projekt geben.

      Auch auf einer rein strategischen Ebene der Erreichung gänzlich unstreitiger Ziele läßt sich angesichts der vollständigen Unverträglichkeit der Leitideale und Vorstellungen über gesellschaftliche Ziele keine Art der Kooperation rechtfertigen. Das ist eine Einsicht, die in der Linken in anderen Fällen einer grundlegenden Unverträglichkeit von Zielen völlig unstreitig wäre. Eine strategische Kooperation linker Bewegungen etwa mit Monsanto oder Nestlé, um gemeinsam gegen „den Hunger“ in der Welt zu kämpfen, oder etwa mit der Bill-Gates-Stiftung, um gemeinsam gegen „Gesundheitsprobleme“ in der Dritten Welt zu kämpfen, oder mit dem National Endowment for Democracy, um gemeinsam für „Demokratie“ zu kämpfen, ist kaum sinnvoller, als mit Bomben für „die Menschenrechte“ zu kämpfen.

      Bereits die Idee solcher Kooperationen resultiert aus gedanklichen Verwirrungen und Konfusionen darüber, worum es wirklich geht. Es bleibt also Aufgabe des linken Projektes, im Einklang mit dessen Leitidealen seine eigenen Ziele zu verfolgen und sich dabei nicht durch scheinbare Gemeinsamkeit auf der Oberfläche der Wörter irreführen zu lassen.

      Aus:
      Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
      05. August 2016 um 9:55
      Die NachDenkSeiten beschäftigen sich von Beginn an mit dem Thema Manipulation und mit der Frage, wie man sich davor schützen kann. Ein großer Experte dafür ist auch Professor Mausfeld. Ihn hatten wir im vergangenen Sommer mit den NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern bekannt gemacht. Jens Wernicke hat ihn jetzt aus aktuellem Anlass ein zweites Mal für die NachDenkSeiten interviewt.
      (NachDenkSeiten)

      Sie sehen also, bei der "Wahl," war niemand aufgestellt der auch nur annähernd die Kriterien einer linken Perspektive erfüllt hätte. Sie konnten lediglich, wie bereits erwähnt, zwischen den beiden rechten Flügeln der US-amerikanischen Parteienlandschaft wählen. In etwa so, als hätten sie beim Erwerb eines Kfz die Qual der Wahl, zwischen Königs- und Mitternachtsblau. Die tatsächlichen Zentren der Macht, die Anteilseigner und Besitzer der Konzerne, ihre Institutionen, runde Tische, Stiftungen und Denkfabriken, können sie weder wählen noch abwählen.

    • "Wer Joe Biden angekreuzt hat, hat Tamara Harris gewählt. …"
      Das ist (nach meinem Dafürhalten) Wahlbetrug.

    • Alles startete mit A wie Autisten- oder wegen mir Anarchisten Kongress und endet recht bald & rüde mit Z wie Zentralrat, nein Zentralbank, fast, Zentralkomitee, jetzt sind wir beieinander.

      1883, hm, was sagt mir das?

      Meine Vorfahren hatten noch eine Staatsbürgerschaft und keinen Personalausweis.

  2. Diane Feinstein, Senatorin der Demokratenpartei aus Kalifornien, Ihr Ehemann:

    Richard Blum, von Blum Capital, Miteigentümer von:

    Avid, Hersteller der Software:

    Leaderplus, diese wird verwendet um Wahlergebnisse auf die Bildschirme in den TV-Sendern zu bringen.

    Es kann alles Zufall sein.

  3. Also bitte, so einen schlechten Beitrag habe ich noch nie bei KenFM gesehen. Trump hat gezeigt, dass er keine neuen Kriege begonnen hat. Keiner seiner Vorgänger hat die Gegner im Vorfeld darüber Informiert, wo sie die Bombenangriffe druchführen. Der militärische Komplex hatte sicher keine Freude an ihm. Gespräche mit Kim, Handelsabkommen mit China. Und gerade die Stärkung der US-Wirtschaft bewirkte gerade das Gegenteil von dem, was das WEF mit ihren mächtigsten Partnern durch den lange geplanten Great Reset sich gewünscht hätten. Trump hat viele Wahlversprechen eingelösst. Er musste nicht vom Teleprombter seine Anweisungen ablesen. Nein, Trump in den selben Topf zu werfen ist falsch. Zu glauben er bringt die Erlösung ist narürlich naiv. Die Macht und das Wort von Trump hat bei Twitter bereits aufgehört. Das selbe in Brasilien, auch Bolsenaro wird von den Medien schlecht dargestellt. Noch nie in der Geschichte war es so deutlich, dass Politiker nur die Handpuppen von Mächtigen sind. Doch die Spieler im Hintergrund sind eben auch verschieden und dass wird aus der Amszeit von Trump deutlich. Es gibt mindestens zwei entgegen gesetzte Lager im Hintergrund.

  4. Oh, aber die politische Farblehre von Links-Rechts ist durchaus auch im "Herzen der Finsternis" anwendbar. Die Ausführung dieses Sachverhalts wurde bereits mehrfach vorgetragen, inklusive pseudolinker U-Boote. Ich führe das nun nicht erneut an, es sei denn es wird unbedingt gewünscht.

    Im Fall der KBZ*-USA obliegt die Verwaltung des Territoriums der Obhut der Akteure der Kapitalistischen-Einheitspartei mit zwei rechten Flügeln. "Dems" und "Reps" agieren dabei über einen langen Zeitraum in wechselnden Rollen, zwischen konservativ und pseudo-progressiv.
    Vor einiger Zeit laß ich mal, daß in einer der Kammern, im Kongress, mittlerweile nur noch Millionäre sitzen. Insofern schien es schon von erstaunlicher Aufrichtigkeit beherzt gewesen zu sein, einen Milliardär zum Präsidenten zu machen.

    Ähnlich von Aufrichtigkeit getragen wäre es, wenn man in der KBZ*-BRD den Millionär und Mittelständler mit Privatjet, Friedrich Merz zum Bundeskanzler machen würde. Dann könnte Laurence Douglas (Larry) Fink sich ein paar Umwege ersparen.

    Einerlei … Hoppla schon wieder:

    Im Jahr 1883 fand in Pittsburgh ein Anarchistenkongress statt. Er arbeitete ein Manifest aus:

    Alle Gesetze sind gegen die Arbeiterschaft gerichtet. … selbst die Schule dient lediglich dem Zweck, die Nachkömmlinge der Wohlhabenden mit jenen Qualitäten auszustatten, die nötig sind, um ihre Klassendominanz aufrecht zu erhalten. Die Kinder der Armen erhalten kaum überhaupt formelle Grundlagenbildung, und selbst diese richtet ihr Augenmerk auf solche Zweige, die dazu tendieren, Vorurteile, Arroganz und Unterwürfigkeit zu produzieren, kurz: einen Mangel an Verstand. Die Kirche schließlich versucht, aus der Masse komplette Idioten zu machen, und sie dazu zu bringen, auf das irdische Paradies zu verzichten, indem sie ihnen einen fiktiven Himmel verspricht. Die kapitalistische Presse andererseits sorgt für die Verwirrung der Vernunft im öffentlichen Leben. … Die Arbeiter können deshalb von keiner kapitalistischen Partei Hilfe bei ihrem Kampf gegen das derzeitige System erwarten. Sie müssen ihre Befreiung aus eigener Kraft erreichen. Eine privilegierte Klasse gibt niemals ihre Tyrannei auf. Das war in früheren Zeiten so, und ebenso wenig sollte man erwarten, dass die Kapitalisten dieser Tage ihre Herrschaft aufgeben, wenn man sie nicht dazu zwingt.
    (Howard Zinn, Eine Geschichte des amerikanischen Volkes, s. 262)

    Und weil gerade die Kirche genannt wurde:

    Er sei eine reine Kultreligion, ohne Dogmatik, ohne Transzendenz und ohne Erlösung . Der Kapitalismus zelebriere den Kultus in Permanenz; jeder Tag sei Festtag, der die äußerste Anspannung der Verehrenden fordere, und der Kultus sei, wohl zum ersten Mal in der Geschichte der Religionen, nicht entsühnend, sondern verschuldend, er mache Schuld universal.
    (Walter Benjamin)

    Die Ausführungen Walter Benjamins zum Kapitalismus können sie auch auf die aktuelle Subsekte der Gesundheits-Diktatur anwenden. Formal säkularisiert, faktisch aber Staatsreligion.

    *KBZ-Kapitalistische Besatzungszone

    • Da sage nochmal jemand, Anarchist/innen seien per se solidarisch, menschenfreundlich und dergleichen: "… Im Jahr 1883 fand in Pittsburgh ein Anarchistenkongress statt. Er arbeitete ein Manifest aus:
      Alle Gesetze sind gegen die Arbeiterschaft gerichtet. … selbst die Schule dient lediglich dem Zweck, die Nachkömmlinge der Wohlhabenden mit jenen Qualitäten auszustatten, die nötig sind, um ihre Klassendominanz aufrecht zu erhalten. …"

      Könnten Sie freundlicherweise zu dem Zitat einen Linke senden?

      Danke. /Dreierlei…."

  5. So, jetzt haben sich die pseudo-Alternativen 4 Jahre lang drum gedrückt, eine klare Position zu beziehen und nun haben wir diese Situation, wo jeder Hollywood-Arsch und jedes Besatzerliebchen Onkel Biden abfeiert als hätte er dem Leibhaftigen vertrieben!

    Und nun? Was draus gelernt?

    Das werden die kommenden Wochen zeigen!

    Wird man endlich relevante Fargen stellen? Oder sich als Linke wieder zieren?

    Stellt man sich neutral den investigativen Aufgaben? Oder relativiert man kulturbeflissen wieder hin und her bis das Publikum weggedöst ist?

    Gibt es endlich Alternativ-Journalismus oder werden wir wieder zwischen den ideologischen Scheuklappen gehalten?

    Jetzt ist die Stunde, in der die alternative Szene zeigen kann, was sie handwerklich drauf hat.

    Mann oder Memme?

  6. In unserer kakophonisch inszenierten Zeit ist die Zurückhaltung von Meinung des künstlerischen Bereichs auffallend.
    Das Festhalten am Traum vom großen Reset ihrer Branche ist verständlich. Das folgende Video versucht Aufschluss über Chancen und Risiken zu geben.
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=Y-HJIifROgw
    Min. 1:21:27
    .
    Wem dies zu düster ist oder wer nicht so lange warten möchte, dem wird empfohlen sich den Meistern des göttlichen Humors zu widmen.
    .
    Gezeigt wird eine Skatrunde: Hr. Trump, Hr. Söder, Fr. Merkel (heute divers)
    .
    Die Darsteller:
    Hr, Moosbach (Trump), Hr. Strebel (Söder), Hr, Vogel (Merkel)
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=BAHDgh8Ovy0&vl=en

  7. Also verstehe ich das Narrativ richtig?

    Der brunzdumme Trump, der eiskalte Killer, welcher den Philanthropen Soulemani umgelegt und der quasi selbst einen gewissen Kashoggi entleibt hat, dieser emotionslose Psycho, der soll sich von einem linkem Sumpfloch die Wahl stehlen lassen, obwohl das Wissen um the hammer und scorecard und vielleicht auch schon Dominion Voting Systems offen herumgeistert?

    Alle Mainstream Siff-Journalisten haben seit Wochen das Szenario ausgemalt: Trump wird abgewählt und wird es nicht akzeptieren. Predictive programming?
    Predictive programming!!!

    Trump wird sich weigern zu gehen und eine Diktatur errichten. Unzählige Artikel dazu auf NTV und aus anderen Schmutzfinkanstalten.

    Ich versuche ja über alle Maßen friedlich zu leben, aber wenn es mal ordentlich scheppert und diese Knalltüten hinterher einfach fehlen…nihil obstat! Das. Kann. Weg!

    Sogar in der Schule hat mein Sohn vor 3 / 4 Wochen im Geschichtsunterricht so ein Szenario durchsprechen dürfen…

    Sind hier denn wirklich so viel olfaktorisch behindert oder rieche nur ich den stinken Fisch?

  8. Die Demokraten als Arm der Globalisten haben
    besser verstanden wie Macht in Langzeitstrategie aufgebaut und ausgebaut wird .
    Strukturelle Macht durch Kontrolle und Lenkung der Information.
    Praktisch das gesamte Internationale Kapital scheint die "Demokraten" zu pushen,
    währen der Kapitalist Trump dabei arm aussieht,
    dabei aber stärker für Demokratie und Aufklärung steht als die "Demokraten" .

  9. Ich denke es ist schwer zu sagen, was Donald Trump wirklich plant. Ein Indiz für seine guten Absichten ist vielleicht seine extrem negative Darstellung in unserem Mainstream. Ich denke aber, dass es wesentlich mächtigere Kräfte in den USA gibt, als die Präsidenten. So lange wie wir auf der Welt privat geleitete Geldsysteme , oder vielleicht in China ein von Kommunisten geleitetes System haben, fürchte ich, dass sich nicht viel bessern wird.

  10. Corona war das Vehikel, um das Narrativ von der großen Zahl an Briefwahl zu setzen. Die Dummen geen wählen, die Intelligenz macht E- oder Briefwahl. Damir war die Szene gesetzt: Die red necks wählen Trump, aber der Vorsprung würde kippen, wenn die Stimmen der Schlauen hinzukommen.

    So sehen die Demokraten das Land. Das war der plot. Das ist Hollywood. Ich hoffe, Trump macht einen schmuddeligen B-Movie draus!

    Die Demokratten konnten es sich sogar leisten, sleepy and slicky Joe, den Kindergrapscher, im Keller vor den Wählern zu verstecken. Es war egal, er würde so oder so die meisten stimmen bekommen. Man hätte auch eine Mülltonne als Kandidaten benennen können.

    Ein Mann, der nicht mal die Aula einer Grundschule füllen konnte, so eine Entität hat also mehr stimmen als der zwar estlos kriminelle, aber objektiv wahnsinnig beliente Obama auf sich vereint? Ganz sicher! Nie. Im. Leben!

    • Biden, Clinton, Obama und die ganze Verbrecherbande haben verloren!
      Das war eine Falle mit der Wahl.
      Hör auf das, was Trump sagt. Hör ihm genau zu!!
      Im Februar/März werden die ersten Köpfe rollen-und zwar wörtlich.
      Trump ist ein Genie.

    • Leute, hier gehts ab:

      https://t.me/s/LIONMediaTelegram

      Und ja, Herr Ploppa irrt sich im Fall von Donald Trump gewaltig. Ich mochte Ihre Rede in Berlin, Herr Ploppa. Vor allem auch kraftvolle Vortragsart.
      Aber irgendwie scheint es einen blinden Fleck in Ihrem Geist zu geben.
      Sie erkennen offenbar nicht, wofür Trump steht und daß es gegen Satanisten, Kinderschänder und – folterer und die globale Kabale geht, die sich vor allem durch die amerikanischen "Demokraten" manifestiert.

    • @ Rulai
      Die intellektuelle Linke will nicht wahrhaben, dass Faschismus von Links kommt. Kognitive Dissonanz!
      Nazis waren LINKE!!
      NationalSOZIALISTEN
      Lest die Reden von Goebbels und Co. Es waren LINKE
      So schwer ist das nicht zu verstehen.

  11. Wenn Biden die Pest ist, dann wäre mir definitiv die Cholera lieber – schon alleine, wenn ich das Triumphgeschrei der Sumpfkreaturen weltweit betrachte!

    An seinen Freunden könnte man ihn erkennen, den Herrn Biden.

    Neulich z. B. Özdemir von den Grünen: Trump gehört nicht zur Familie!

    Jetzt haben wir die Mafia also wieder am Hacken.

    Danke an an alle Relativierer und Trump-Skeptiker!

    War ein Top-Job für die Kabale!

    • Trump ist und bleibt Präsident!
      Was Herr Ploppa nicht versteht ist Strategie und Taktik. Er versteht auch nicht wer Trump ist, da er nur Infos über ihn aus dem Mainstream hat.
      Genießt die Show.
      Die Dems rufen evtl. sogar bald ne neue Hauptstadt aus. Wird lustig werden.
      Was in Saudi Arabien geschah (Massenverhaftungen) wird in den USA, Asien und dann in Europa passieren. Dann ist der Spuk vorbei. Haltet den Druck auf der Straße aufrecht.

  12. Angenehm, daß Ploppa im Gegensatz zu R. Rupp (und immer noch ab und zu K. Jebsen) nicht in plumpe Verherrlichung des Stammtisch-Milliardärs Trump verfällt – übrigens ist Biden nicht unbedingt dement, obwohl er "seine Tochter mit seinem verstorbenen Sohn verwechselt" (?), sondern er hat schon in mittleren Jahren in einer Rede die bittere Biographie eines Appalachen-Grubenarbeiter-Nachkommen mit seiner eigenen "verwechselt" und mußte sich demütig entschuldigen, als dieses "Plagiat" herauskam – ähnliches ist ihm mehrmals während seiner Karriere passiert (s. die "arte"-Doku "Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden"), und er hat sich jedesmal "überzeugend" rausgeredet… Trump dagegen hat sich nie "rausgeredet", sondern immer ehrlich dazu gestanden, daß er im Grund ein primitives Arschloch ist – solche bewundernswerte "Ehrlichkeit" macht ihn allerdings nur "wählbar" für die gleichen Arschlöcher.
    Biden dagegen ist weichgespülter positionsloser Mainstream und damit quasi für jeden so "wählbar", wie in Deutschland die "GroKo" – aber egal: wenn Wahlen was verändern würden, wären sie verboten, wie man seit langem weiß.

    • Ihre Zuschreibungen zu Trump zeigt eigentlich nur, dass Sie in der Frage nach dem "primitiven Arschloch" sicher als ausgezeichneter Experte zu gelten haben.

      Selten so viele Buchstaben mit so wenig Gehalt gelesen.

      Ich wünschen Ihnen ein Leben unter Biden und Co.!

    • Ich sag nur Vote Switching:

      t.me/WaldgangAlbdruck/6328

      Selbst die Reporter werden nervös.

      Von so etwas ähnlichem gibt es noch einen Auschnitt, da fiel dem Märchenonkel im TV fast das Gebiß aus dem Gesicht.

      Wenn Amerika lieber von denen regiert wird?

      Leider wird uns das auch mit runterziehen.

    • Sehe ich auch so. Es ist angerichtet und die Deutschen ganz vorn dabei. Der amerikanische Präsident von der Presse gekürt und die Demagogen hier kommen jetzt aus allen Ecken und merken gar nicht, daß die Schlacht schon weit vorangekommen ist.

    • Dieser Krieg gegen Russland wird von euch Aluhüten seit Jahren prophezeit- wann geht's denn endlich los?

  13. Hermann Ploppa hat wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen. Für die USA war niemals eine richtige Demokratie vorgesehen. Schon von Beginn an wollte man das Volk nie richtig an der Lenkung des Staates teilhaben lassen wollen, daher war es immer nur eine Schein- oder Fassadendemokratie, gelenkt vom Tiefen Staat. Noam Chomsky, Chalmers Ashby Johnson, Peter-Scholl-Latour, Wolfgang Bittner, Wolfgang Effenberger, Ulrich Mies, Daniele Ganser, Rainer Mausfeld und andere Autoren haben schon vor langer Zeit auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

    • @ Steven, wahrscheinlich gehörst Du zu den Nichtswissern oder Besserwissern, dem es nur in kurzem Prosa gelingt, irgendwelche nichtssagende Aussagen zu machen. Dann leg doch mal einen aussagekräftigen, tieffundierten Gegenbeweis an.

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