Verfassungsgebende Versammlung | Von Anselm Lenz

Das Corona-Regime hat mit dem Grundgesetz gebrochen und unsere Gesellschaft zerstört. Die Demokratiebewegung setzt das Grundgesetz wieder in Kraft, erhebt es zur Verfassung und erweitert es um Volksentscheide in allen grundlegenden Fragen.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz ( Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand)

Am langen Pfingstwochenende 2021 werden Hunderttausende Demonstranten in Berlin erwartet. Sie fordern in der deutschen Hauptstadt die vollständige Wiederherstellung der Grundrechte, die freie Entscheidung über den eigenen Körper und medizinische Behandlungen ohne jedwede Diskriminierungen, die Rückkehr eines seriösen Umgangs mit dem Begriff der Wissenschaft und eine zensurfreie Presse.

Die deutsche Demokratiebewegung demonstriert seit 28. März 2020, wenige Tage nach Ausrufung des Notstandsregimes, für das Grundgesetz. Seither ist die größte, ausdauerndste und am weitesten ins Land ausgegliederte Demonstrationsbewegung entstanden, die es je in der deutschen Geschichte gegeben hat. Die Ziele sind von Beginn an bekannt; sie sind klar, rational und durchführbar.

Im Zuge des dritten Niederschlusses, dem seit über einem halben Jahr andauernden sogenannten Lockdown, hat am 27. Dezember die Tragödie der Corona-Impfungen mit experimentellen Verabreichungen von Impfstoffen über entsprechende Injektionen an den Menschen eingesetzt.

Sogar nach offiziellen Angaben der deutschen Regierung, wie dem Paul-Ehrlich-Institut, sind bereits eine erhebliche Anzahl einzelner Menschenleben in direkter Folge dieses Massenexperiments, also an den Corona-Impfungen und deren Folgen, verloren gegangen. Laut der Europäischen Datenbank für unerwünschte Arzneimittelreaktionen EudraVigilance, die von der unabhängigen Organisation Ärzte für Aufklärung geteilt werden, sind 10.570 Tote in der Folge von Covid-19-Impfstoffen und 405.259 Verletzungen durch den Einsatz der Covid-19-Impfstoffe bis 8. Mai 2020 gemeldet worden.

Zivilisationsbruch

Wie auch immer man zum staatlich verordneten Totenkult, dem Zustandekommen von Zahlen und den mittlerweile vielfach bewiesenen Lügen der Regierung und der sogenannten Leitmedien steht: Das Gebaren des sich vor unser aller Augen und in unser aller Leben hinein abspielenden Zivilisationsbruchs nimmt immer unaussprechlichere Formen an. Die als Verschwörungstheoretiker diffamierten und die vermeintlichen Coronaleugner hatten auf ganzer Linie Recht. Beim Impfregime kommt es nun sogar noch weitaus schlimmer, als es vor einem Jahr abzusehen war, auch wenn die Perversion und Übergriffigkeit irrationaler Angriffe auf den Körper wie der absurde Maskenzwang bereits im Mai 2020 Schlimmstes erahnen ließen.

Die Einnahmen der Pharmakonzerne steigen. Die Politkaste baut einen wahnhaften Überwachungs- und Polizeistaat aus. Der Rechtsstaat wird demontiert. Konzern- und Staatsmedien flankieren den Putsch mit der täglichen Propaganda. Eine niedergehende Klientel, die nach dem Zusammenbruch der US-Repo-Finanzmärkte im September 2019 um den selbstempfundenen Elitenstatus fürchtete, führt einen Krieg gegen die eigenen Mitmenschen. Krisen- und Kriegsgewinnler bieten sich der autoritären Macht an oder springen ihr mit vorauseilendem Gehorsam bei.

Der Soziologe Charles Wright Mills schrieb bereits vor rund sechs Jahrzehnten, „es gibt nur noch eine einzige Partei, die Business-Partei“. Für das Deutschland der Gegenwart ist die Arbeit dieser Einheitspartei dafür verantwortlich, dass das Grundgesetz gebrochen wird. Mit dem Corona-Ausnahmezustand, der medizinisch, juristisch und lebensmäßig seit vielen Monaten vollständig widerlegt ist, hat die »Business-Partei« die Gesellschaft der Bundesrepublik in die Selbstzerstörung getrieben. Mittelschicht und Arbeiterschaft leiden und finden sich gemeinsam in einer absurd zugespitzten Klassengesellschaft wieder.

Bewusst werden für diese Kriegführung die finstersten Energie freigesetzt. Sie richten sich gegen den Nachbarn, gegen die Kollegen, gegen die Älteren, gegen die Kinder und gegen das autonome Subjekt generell: Den freien Menschen, der nur noch als daten- und stoffwechselnde Materie verwaltet werden soll. Präsenz kann weg. Diese Tyrannei ist nur möglich, weil die Regierung unter der seit 16 Jahren amtierenden Angela Merkel die Polizei und die Institutionen systematisch gegen die eigene Bevölkerung instrumentalisiert. Eine ander Wortwahl wäre verharmlosend.

ES GEHT ANDERS – fast überall

In 24 der 50 US-Bundesstaaten gibt es kaum oder gar keine Corona-Zwangsmaßnahmen. In Florida sind Versuche der Segregation durch Ausnahmezustände und damit verbundene Grundrechte-Apartheid mittlerweile unter empfindliche Strafen gestellt. Einen Maskenzwang gab es zu keinem Zeitpunkt, der digitale Impfpass ist verboten. In Schweden schlossen zu keinem Zeitpunkt Universitäten, Theater, Berufsakademien, Einzelhändler und Kindergärten. Die Hauptstadt Weißrusslands, Minsk, hat Berlin als Hochburg der Party-Szene Europas abgelöst.

Die Regierung um Angela Merkel steht indes mit ihrem brutalen Maßnahmenkurs noch mit Ländern wie Chile und Peru da. Ansonsten verabschiedet sich die Welt vom harten Maßnahmenkurs und der Panikmache immer mehr. Am vergangenen Wochenende demonstrierten Hunderttausende und zogen auf den Hauptsitz der BBC, dem Pendant zur ARD. Die Demonstration direkt vor der Tür des TV-Senders wurde nicht einmal berichtet.

Immerhin hebt die englische Regierung mittlerweile die meisten Zwangsmaßnahmen auf. Ab kommender Woche werden die Schulen vom Maskenterror befreit. Die unbewaffnete Polizei hält sich im Alltag und bei den Massendemonstrationen in England mittlerweile einigermaßen zivilisiert zurück; Merkel fährt dagegen Hundertschaften in Kriegsanzügen auf, Wasserwerfer und die Stasi vom sogenannten Verfassungsschutz.

Totenkult und PCR-Test

Am Ende wird es heißen: „Der PCR-Test ist ein Meister aus Deutschland.“ Wer ihn einsetzt, kann aus einer Grippe-Infektwelle eine Jahrhundertseuche herbeitesten – wenn Medien, die von der Bill-und Melinda Gates-Stifung quasi aufgekaufte Weltgesundheitsorganisation WHO und die Abgeordneten ausreichend mitspielen.

Letztere geben das traurigstes Bild im Regime ab. Parteien und Volksvertreter haben sich praktisch selbst geopfert – und damit 3.000 Jahre Demokratiebemühungen vorläufig über den Jordan gehen lassen. Die Schweizer haben am 13. Juni 2021 als einziges Volk der Erde die Chance, selber darüber abzustimmen, ob sie das Corona-Regime überhaupt wollen.

Corona ist keine Jahrhundertseuche. Auch waren die Intensivbetten Kapazitäten zu keinem Zeitpunkt ungewöhnlich überlastet. Es gab 2020 keine Übersterblichkeit. Corona ist der übliche Grippeinfekt. Alles andere sind Bilder im Fernsehen, Panikmache und ein irrer Umgang mit Statistik. Nur die Maßnahmen sind real.

Wofür das alles? Um Klimaschutz einzuführen, ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder gar eine sozialistische Planwirtschaft geht es jedenfalls nicht, denn diese könnten ja offenbar auch ohne perverses Maßnahmenregime durchgesetzt werden. Neben der bereits genannten Überlagerung des Zusammenbruchs der US-Finanzmärkte wird es wohl um das gehen, was der Sprachforscher und Sozialaktivist Noam Chomsky einen »Neoliberalen Angriff« nennt. In Deutschland auch bekannt unter Begriffen wie »Reform« oder der Steigerungsform »Reformstau«. Solchen vermeintlichen Verstopfungen und der Pervertierung des einstmals positiv besetzten Begriffs der Sozialreform folgen der Ausverkauf der Rente an Konzerne unter dem Stichwort »Walter Riester«, die Schleifung des Sozialprinzips unter dem Namen »Peter Hartz« oder die Umgehung der Parlamente und Gerichte für eine NATO-Wirtschaftsagenda mit dem Titel TTIP.

Dass die transatlantische Handels- und Investitionsagenda mit den vier Buchstaben 2014 am europäischen Widerstand mit Großdemonstrationen bis auf Weiteres scheiterte, könnte ein weiterer Grund sein für die diabolische Boshaftigkeit des Corona-Regimes. Und schließlich musste ja auch noch eine US-Präsidentschaftswahl gefälscht werden, denn Donald Trump setzte eher auf Friedenspolitik, den Wiederaufbau im Inland und bilaterales Dealmaking – statt ewiger Expansion und fanatischer Kriegstreiberei einer „westlichen Wertegemeinschaft“, deren Wert sich gerade in einem Pharma- und Informationskrieg, Aufrüstung und Nato-Manövern zeitigt. Das alles gehört zusammen, es ist ein totaler Krieg.

Demokratiebelebung statt Niedergang

Was tun? Der Niedergang der Demokratie durch grund- und menschenrechtswidrige Verbrechen, der Versuch der Liquidierung des souveränen, freien Individuums durch eine totalitär-postmoderne Diktatur ist nur durch eine Wiederbelebung durch einen souveränen Befreiungsakt möglich.

Diesem Befreiungsakt muss folgen: Eine strikte Begrenzung des Einflusses von Konzernen und Berufspolitikern; die Beendigung des Parteienprivilegs und durch Volksentscheide in allen grundlegenden Angelegenheiten; eine vernünftige Ermittlung des Verhältnisses von großem Geld und Arbeit, also sozialer Ausgleich und Begrenzung von Macht durch Kapital; ein seriöser Umgang mit Ressourcen, Klima und Umwelt.

In Artikel 146 des Grundgesetzes ist vorgesehen, dass sich die Deutschen auf eine Verfassung verständigen. Das kommende Pfingstwochenende in Berlin ist ein weiterer ganz großer Termin der Verfassungs-, Demokratie-, Freiheits- und Friedensbewegung – ja, der deutschen Geschichte überhaupt.

Siehe auch Pfingsten-in-Berlin.de.

Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand erreicht Menschen, die ansonsten ausschließlich der Gleichschaltungspropaganda in TV, Regierungspresse und Konzernportalen ausgesetzt wären. Anselm Lenz und die Redaktion sind für diese Arbeit auf Abonnenten und Unterstützung für die Verteileraktionen im ganzen Land auf Spenden angewiesen, siehe demokratischerwiderstand.de/spenden.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:     Jaz_Online/ shutterstock

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33 Kommentare zu: “Verfassungsgebende Versammlung | Von Anselm Lenz

  1. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Mit welchen Machtmitteln sollen wir MENSCHEN, denn die Grundrechte einsetzen. Mit singen und freundlich Lächeln, wenn wir von ihren Robocops Zusammen Geprügelt werden und mit ihren Räumpanzern und Wasserwerfer Zusammengetrieben oder Auseinandergetrieben werden ????????????

    • Box sagt:

      Demokratiebewegung: 2021 zum Jahr des Generalstreiks machen!

      Bilanz und Aussicht des demokratischen Widerstandes in Dunkeldeutschland BRD

      – von Stephan Steins –

      D as zurückliegende Jahr 2020 war das dunkelste in der Geschichte der BRD. Ausweislich der offiziellen allgemeinen Sterbezahlern, die mittlerweile fast vollständig für 2020 vorliegen, gibt es keine Pandemie, weder in Deutschland, Schweden, noch anderen Ländern.
      Die Fakten belegen, was die Fachwelt bereits im Frühjahr bilanzierte; die medizinische Bedrohungslage ist nicht aussergewöhnlicher als im historischen Durchschnitt der üblichen Grippesaisons.

      Das Ende der bürgerlich-demokratischen BRD

      Gleichwohl wurde die Republik durch Faschisten an der Macht von den Füssen auf den Kopf gestellt, demokratische Grundrechte ausgesetzt und eine bislang beispiellose Repression und Gewalt gegen Regimekritiker losgetreten.
      Die Medienmonopole marschieren im Gleichschritt gegen jede Regung demokratischer Artikulation, während unabhängige Medien immer stärker zensiert werden, indem deren Reichweite über die Kontrolle von Plattformen im Internet gegen null eingeschränkt oder diese gleich ganz gelöscht werden.
      Verbote, Zensur, Rufmorde und Existenzvernichtungen bilden in Dunkeldeutschland mittlerweile die Alltagsrealität.

      Doch Deutschland ist auch immer noch ein Land der Dichter und Denker. Der Widerspruch sowohl aus der Fachwelt, als auch durch Intellektuelle und aus der Breite der Gesellschaft hat sich nicht einschüchtern lassen und ist präsent. Widerstand ist allgegenwärtig, hunderttausende gingen entschlossen auf die Strasse und trotzten Eskalation und Gewalt durch das Regime.
      (…)
      Die Massendemonstrationen gegen die Faschisierung der Gesellschaft und zur Verteidigung der Grundrechte der Republik der Europäischen Aufklärung waren das positive Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit.

      Sowohl in der massenhaften Beteiligung, als auch in ihrer breiten gesellschaftlichen Zusammensetzung ähnelt die Demokratiebewegung der klassischen Friedensbewegung mit ihren legendären Grossdemonstrationen.

      Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die Millionäre und Funktionäre der ehemals linken Parteien sich mittlerweile auf die Seite von Imperialismus und Faschismus geschlagen haben. Eine Entwicklung die bereits 1999 mit der Durchsetzung des Krieges gegen Jugoslawien durch SPD und Grüne begann und ihren vorläufigen Höhepunkt in der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und Repression gegen Demokraten und Antifaschisten durch die sog. Linkspartei in Regierungsverantwortung im Berliner Senat gefunden hat.
      In krassem Kontrast dazu besteht der Grossteil der Teilnehmer der Demonstrationen für die demokratischen Grundrechte aus (ehemaligen) Wählern dieser Parteien.

      Das Durchpeitschen des Ermächtigungsgesetzes konnte nicht verhindert werden. An diesem Punkt zeigte sich, dass Demonstrationen allein nicht ausreichen, hinreichend Druck auf das Regime aufbauen und real in die politische Entwicklung intervenieren zu können.
      Es fehlte der reale physische Hebel in der Auseinandersetzung. Es fehlte der Generalstreik.

      https://rotefahne.eu/2020/12/demokratiebewegung-2021-zum-jahr-des-generalstreiks-machen/

    • Nomaske sagt:

      Ruhig, Brauner!

      LSE und Fabian Society drücken uns den Sozialismus längst rein.

      Wenn nun mit einer gewissen Annalena der Bärbock zum Gärtner gemacht sein wird, läuft alles noch geschmierter.

      Wer es nicht sehen will, der muss halt was anderes glauben.

    • Box sagt:

      Dümmer geht immer, nicht wahr? Dem Politbüro des Kapitalismus liegt nichts anderes am Herzen als die Einführung des Sozialismus:

      Event 201: Corona-Krise als Planspiel (2019)

      Das Konzept von »Clade X« hatte sich derweil in den Kreisen der Reichen und Einflussreichen herumgesprochen. Als das Team vom Johns Hopkins Center for Health Security im Anschluss eine noch größere, noch komplexere Nachfolgeübung konzipierte, kam die Oberliga der Sponsoren mit an Bord: die Bill und Melinda Gates Foundation und das World Economic Forum (WEF).

      Das WEF, bekannt für seine alljährlichen Konferenzen im Schweizer Nobelort Davos, ist nach eigenen Worten ein Zusammenschluss der 1000 größten Konzerne der Welt, »um eine bessere Zukunft zu formen«. Dazu möchte man Konzern- und Staatschefs fortwährend miteinander ins Gespräch bringen, wobei man angeblich »keine ideologischen und kommerziellen Interessen« verfolge.

      Den Kern der Organisation bilden die »strategischen Partner«, etwa 100 Konzerne, die besonders einflussreich sind und die Ausrichtung, Ziele und Programme des WEF gemeinsam steuern. Dazu gehören beispielsweise die Allianz, BlackRock, BP, die Deutsche Bank, Facebook, die Gates Foundation, Goldman Sachs, Google, der Pharmakonzern Johnson&Johnson, Mastercard, Paypal, der Ölkonzern Saudi Aramco, Siemens oder auch der Medienkonzern Thomson Reuters, Besitzer der gleichnamigen Nachrichtenagentur. Man könnte das WEF als eine Art modernes »Politbüro des Kapitalismus« bezeichnen, wo große Linien für das weitere internationale Vorgehen überlegt und dann gemeinsam umgesetzt werden. Der rote Faden sind die Bemühungen zur globalen Verzahnung von Regierungs- und Konzerninteressen, freundlich bezeichnet als »öffentlich-private Zusammenarbeit« (»Public-Private Cooperation«).

      WEF und Gates Foundation finanzierten nun also die nächste große Pandemie-Übung.
      (…)
      Die Übung »Event 201« fand am 18. Oktober 2019 statt, zwei Monate vor dem Auftauchen des Coronavirus, und simulierte irritierenderweise auch tatsächlich den Ausbruch einer globalen Coronavirus-Pandemie:
      »Event 201 simuliert den Ausbruch eines neuartigen zoonotischen Coronavirus, das von Fledermäusen erst auf Schweine und dann auf Menschen übertragen wird und schließlich von Mensch zu Mensch übertragbar wird und zu einer schweren Pandemie führt. Der Erreger und die von ihm verursachte Krankheit sind weitgehend an SARS angelehnt, doch ist das Virus durch Menschen mit schwachen Symptomen leichter übertragbar. (…) Im ersten Jahr steht kein Impfstoff zu Verfügung. (…) Das Szenario endet nach 18 Monaten mit 65 Millionen Toten. Die Pandemie beginnt sich zu verlangsamen, da die Zahl der anfälligen Personen abnimmt. Die Pandemie wird mit einer gewissen Geschwindigkeit weitergehen, bis es einen wirksamen Impfstoff gibt oder bis 80%-90% der Weltbevölkerung sich angesteckt haben. Von diesem Zeitpunkt an handelt es sich wahrscheinlich um eine verbreitete Kinderkrankheit.«

      Anders als bei den vorhergehenden Übungen gab es diesmal also keinen terroristischen Hintergrund. Zumindest wurde ein solcher im Manöver ausgeblendet und es war keine Rede mehr von einer ausgeklügelten Biowaffe wie noch bei Clade X im Jahr zuvor. Der Auslöser der Pandemie sollte diesmal sozusagen einfach »eine Laune der Natur« sein.
      (…)
      Zu den insgesamt 15 Mitspielern des Manövers zählten:

      – Adrian Thomas, Vizepräsident von Johnson&Johnson, dem nach Börsenwert und Gesamtumsatz größten Pharmakonzern der Welt,

      – Jane Holton, Ex-Gesundheits- und Finanzministerin Australiens sowie lange in leitender Funktion bei der WHO tätig, außerdem Vorsitzende der von der Gates Foundation initiierten, schon erwähnten Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), einer »Partnerschaft« von Pharmaindustrie, Regierungen und WHO zur Impfstoffentwicklung, die in der Corona-Krise eine Schlüsselrolle spielt,

      – Matthew Harrington, Präsident von Edelman, der größten PR-Agentur der Welt, und »Spezialist für Unternehmenspositionierung und Reputationsmanagement mit Erfahrung in Krisenkommunikation« sowie persönlicher Berater von Microsoft,

      – Hasti Taghi, Vizepräsidentin von NBC Universal, dem drittgrößten Medienkonzern der Welt,

      – Avril Haines, unter Obama Vizedirektorin der CIA und Vize-Sicherheitsberaterin, seither in leitender Funktion bei einer Washingtoner Lobbyfirma, die interessierte IT-Unternehmen mit dem Pentagon und den Geheimdiensten in Kontakt bringt.

      Zu diesen globalen Managern gesellten sich der Vorsitzende eines Konzerns für Medizinprodukte, der Chef-Krisenmanger der Lufthansa, die Risikomanagerin der weltgrößten Hotelkette Marriott, der Präsident des UPS Foundation und ein Vertreter der Zantralbank Singapurs. Drei weiter Teilnehmer könnte man als »Pandemie-Profis« bezeichnen:

      – Stephen Redd, bei der US-Seuchenschutzbehörde CDC Leiter der Abteilung für Notfallplanung, nach 9/11 an den Anthrax-Untersuchungen beteiligt und 2009 Chef-Krisenmangaer beim Schweinegrippen-Fake, wo er »dazu beitrug, 81 Millionen Menschen in den USA zu impfen«,

      – George Gao, Direktor der chinesischen Seuchenschutzbehörde CCDC, Virologe und Vogelgrippe-Forscher, der Anfang Januar 2020 den amerikanischen CDC-Chef Robert Redfield über die Gefährlichkeit des Coronavirus informierte und, ebenfalls im Januar, zwei der ersten maßgeblichen wissenschaftlichen Artikel zum Coronavirus in westlichen Fachzeitschriften mitverfasste,

      – Michael Ryan (nicht persönlich anwesend, aber mit einer Videobotschaft zugeschaltet), seit 2019 WHO-Direktor für Gesundheitsnotfälle (Director Health Emergencies Programme) und 2020 Chefkrisenmanager der WHO für Covid-19.

      Bei Event 201 versammelten sich also Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz, von denen einige in der Corona-Krise wenige Monate später eine wichtige Rolle spielen sollten. Das Wesentliche an der Übung wie an der darauffolgenden realen Situation war eine spezifische Verschmelzung der Themen Angst, Massensterben, Ausnahmezustand, staatliche Überforderung, Freiheitsbeschränkungen, Impfstoffe, Pharmaregulierung und Medienstrategie.
      (Paul Schreyer, Chronik einer angekündigten Krise, Wie ein Virus die Welt verändern konnte)

      Zum Wort an sich liefert sogar die bpb durchaus Stimmiges:

      Sozialismus

      [lat.] S. ist eine politische Weltanschauung, die darauf abzielt, eine solidarische Gesellschaft zu schaffen, in der die Grundwerte Freiheit und Gleichheit verwirklicht werden. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Veränderung der privatkapitalistischen Wirtschaftsordnung ein, die nach sozialistischem Verständnis soziale und ökonomische Abhängigkeit begründet und der persönlichen und gesellschaftlichen Emanzipation entgegensteht. Der S. entstammt dem aufklärerischen Denken und ist u. a. den Prinzipien der Französischen Revolution (Französische Revolution) verpflichtet. Er wendet sich gegen die einseitige Überhöhung individueller Freiheitsrechte und die Verabsolutierung des Privateigentums. Traditionell gibt es sehr unterschiedliche Ausprägungen des S.; der Grundgedanke – die Abschaffung der Herrschaft von Menschen über Menschen – trug wesentlich zu seiner internationalen Verbreitung bei.

    • Nomaske sagt:

      Sie sagen es ja selbst: Politbüro.

      Soweit so gut, aber zu mehr reicht es eben dann doch nicht.

      Da bleibt dann wohl das, was bei manchen Denken genannt werden könnte, in einer Box gefangen.

    • Nomaske sagt:

      "…die darauf abzielt, eine solidarische Gesellschaft zu schaffen…"

      Ach, mein Gottelchen, Papier ist geduldig. Wo Wein draufsteht, dsa ist halt manchmal Frostschutzmittel drin.

      Gilt ja auch für die freie Marktwirtschft, die soll ja auch vom freien Wettbewerb leben.

      UND. TUT. ES. DENNOCH. NICHT.

      Sie glauben wohl auch, dass ein Zitronenfalten Zitronen falten könnte.

    • Nomaske sagt:

      Oder schützt ein Verfassungsrichter die Verfassung?

      Oder sorgt die Staatssicherheit für Staatssicherheit?
      Ist eine Volksarmee eine Armee fürs Volk, des Volkes oder was?
      Wehrt die Bundeswehr den Bund ab?

      Sozialismus wollte schon immer viel sein und war am Ende einfach nur der Ruin des Volkes durch Mangel, Enteignung und Korruption.

      Da können Sie mit Text einer Definition sich die Tränen oder sonstwas abwischen.

    • Nomaske sagt:

      …und ist u. a. den Prinzipien der Französischen Revolution (Französische Revolution) verpflichtet.

      Das glaube ich Ihnen wohl gerne.

      Wer nicht mitmacht, Rübe ab! Oder zumindest nach Bautzen oder ins Gulag.

      Zuviel Individualismus? Ja, das hat dem komischen Kommunismus schon immer behindert. Aber changing images of man wird es richten.

      Hoch die Faust!

      Also wie gehabt:

      Ruhig, Brauner. Oder Roter.

    • Box sagt:

      Falls doch noch irgendein Argument oder etwas anderes das man sonst als Inhalt bezeichnen könnte bei ihnen auftauchen sollte lassen sie es mich wissen. Ansonsten, zur Erläuterung was sie hier betreiben:

      Demokratiemanagement durch Techniken der Mentalvergiftung

      Besonders wirksam sind Arten der Manipulation, die direkt auf den Kern unserer mentalen Kapazitäten zielen und dazu beitragen, in den Köpfen Chaos anzurichten, aus dem sich dann politischer Nutzen ziehen lässt, Diese Formen der Manipulation will ich hier, in Ermangelung eines geeigneteren Wortes, „Mentalvergiftung“ nennen. Eine Mentalvergiftung kann auf eher affektive oder eher kognitive Bereiche unseres Geistes zielen.
      Am einfachsten läßt sich dies auf affektivem Wege bewerkstelligen. Durch die Erzeugung von geeigneten intensiven Affekten lässt sich das Denken lähmen und die Aufmerksamkeit von den eigentlichen Zentren der Macht ablenken und auf jeweils gewünschte Ablenkziele und Ablenkthemen richten.

      Besonders erfolgversprechend ist die systematische Erzeugung von Angst und Hass, die seit jeher zu den wirksamsten Instrumenten der Kontrolle der öffentlichen Meinung gehören. Lasswell stellte schon 1972 klar: „Es darf keine Zweifel darüber geben, auf wen sich der Hass der Öffentlichkeit zu richten hat.“ Durch die Erzeugung von Hass lässt sich Ängsten ein geeignetes Zielobjekt geben, auf das sich Affekte des Volkes richten können. Dadurch ist sichergestellt, daß sich Empörungsenergie und Veränderungsbedürfnisse nicht gegen die Zentren der Macht richten.
      (…)
      Populismus als politischer Kampfbegriff

      Auch „Populismus“ ist – ähnlich wie „Antiamerikanismus“ – ein Verklammerungsbegriff mit einer komplexen Verwendung. Populismus beinhaltet im Kern eine Form der politischen Kommunikation, die durch volksnahes Sprechen und unzulässige Vereinfachungen auf Affekte zielt. In diesem Sinne sind alle unsere Volksparteien populistische Parteien. Wenn sich die großen Parteien durchgängig selbst ausgesprochen populistischer Methoden und Strategien bedienen, stellt sich natürlich die Frage, warum sie so heharrlich den Begriff „Populismus“ als politischen Kampf- und Ausgrenzungsbegriff verwenden.
      Die Antwort findet sich in einem weiteren charakteristischen Merkmal populistischer Haltungen, nämlich einer fundamentalen Kritik an den Eliten. Es ist gerade dieser Aspekt, der den Machteliten natürlicherweise missfällt. Wie kann nun so eine Fundamentalkritik an den Machteliten zum gedanklichen Sperrgebiet gemacht und somit aus dem als „vernünftig“ anzusehenden Diskussionsraum ausgegrenzt werden? Dies läßt sich wieder durch eine geeignete Verklammerung mit geächteten Haltungen bewerkstelligen. Dazu ist der Rechtspopulismus mit seinen ideologischen Kernelementen sehr hilfreich.
      Auf Seiten einer völkischen Rechten wird die Gegenüberstellung von Volk und Eliten noch einmal verschärft. Jedoch ist bei ihr mit „Volk“ nicht einfach das Staatsvolk gemeint, sondern ein ethnisch weitgehend homogener „Volkskörper.“ In diesem Denken wird die Einheit und Intaktheit des Volkskörpers nicht mehr durch Rasse-Identitäten gestiftet, sondern durch kulturelle Identitäten oder nationale Identitäten – Konzepte, die ebenso Fiktionen sind wie der biologische Begriff von Menschenrassen. Die Aufgabe einer politischen Führung sei es nun, den „Volkswillen“ zum Ausdruck zu bringen. Die gegenwärtigen Eliten seien dazu aber nicht in der Lage, weil sie zu korrupt und unmoralisch seien. Der Rechtspopulismus richtet sich also direkt gegen „die da oben“ – nicht jedoch, weil er grundsätzlich gegen eine Elitenherrschaft wäre, sondern weil er gegenwärtige Eliten durch eine nationalistisch bis rassistisch gesinnte Elite ersetzen will.
      (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören S. 72/77/78)

    • P.Nibel sagt:

      @Box
      Es sind nicht die Faschisten an der Macht, sondern immer noch die Juden!
      Wer sagt dem US-Präsidenten, was er zu tun hat – egal ob er Trump heißt, oder Biden?
      Es sind nicht die Faschisten, sondern die Juden, wie wir gerade erst wieder beim Besuch von Netanjahu in Washington erleben durften! Netanjahu muss ja auch UN – Beschlüsse nicht einhalten, denn er steht offensichtlich über dem Recht.

  2. bernstern sagt:

    Herrn Lenz und allen anderen Autoren möchte ich danken für die vielen Beiträge, die zur Diskussion anregen.
    Mit fällt jedoch eine Sache klar ins Auge: Je mehr geschrieben wird, desto weniger bewegt sich etwas in Richtung einer möglichen Wendung. Aus meiner Sicht ist alles geschrieben.
    Man kann es auf wenige Fakten reduzieren:

    Die Menschheit hat sich gespalten.
    Ein kleiner Teil hat sich von der großen Masse abgespalten.
    Ein Ausweg ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil: Der Großteil der Menschheit ist dankbar und möchte offenbar diesen Weg mit ALLEN KONSEQUENZEN gehen.

    Die einzige Frage, die sich noch stellt: Was wird mit der großen Masse passieren? Was wird mit der kleinen Minderheit passieren? Alles andere kann man getrost vergessen. Wer glaubt den wirklich noch immer daran, dass die Mitmenschen nur getäuscht wurden und in Wirklichkeit aus einem Alptraum erwachen? Ich sehe nur, dass die Menschheit wieder einmal an einem Wendepunkt steht und die Diskussionen um Aufklärung einfach sinnlos sind. Daher ist der Ansatz zur verfassungsgebenden Versammlung gut, aber es ist eine Utopie aus einem anderen Jahrtausend. Mit einer Ausnahme: Sollte die Minderheit übrigbleiben…

    • effess sagt:

      "…der Ansatz zur verfassungsgebenden Versammlung gut, aber es ist eine Utopie aus einem anderen Jahrtausend. Mit einer Ausnahme: Sollte die Minderheit übrigbleiben…"

      Diese Annahme oder Schlussfolgerung ist zwar nachvollziehbar – aber:
      a) stellt sich doch die Frage, "WIESO" ist das so? (Antwort: Gehirnwäsche über die Massenmedien / Eingrenzung des Debattenraumes (Mausfeld) / Die transzendentale Illusion der Massenmedien (Luhmann))
      b) ließe sich das ggfls ändern? (Antwort: ja, sicher! dank Digitalisierung kann einjeder seinen Beitrag liefern & Content verbreiten, kommentieren, zusammentragen und andere an seinem Weltbild teilhaben lassen – insbesondere in der aktuellen Situation, in welcher dem Mainstream das Vertrauen entgleitet und die etablierte Macht und die aktuellen Zustände jeden Tag immer noch mehr an Akzeptanz verlieren)
      c) was braucht es? wovon hinge es denn ab dass ein Wandel & eine Realisierung der Utopie zustande kämen?
      Antworten zu c):
      1. eine bessere Plattform um sich austauschen und in Projekten mit Gleichgesinnten an den einzelnen Fazeten der "Utopie" arbeiten kann (übertragen auf kenfm.de: so müsste hier jeder als Autor was posten können und seinen Kanal aufmachen können (angefangen mit den Gast-Autoren hier: nicht alles auf einen Haufen, sondern jeder bekommt seinen eigenen Kanal, sein eigenes kleines Reich, wo er seine Bücher, Produkte & Leistungen anbieten kann – aber eben vor allem zusätzliche Quellen (.pdfs, Videos, Podcasts usw – auch als Kopie von den anderen Autoren sofern deren Beiträge ein gutes Kompülüementär wären) reinsetzen kann) – aber vor allem: ein richtiges Diskussionforum untzen dran hängt, in welches dann ein richtiger Austausch stattfindet, und ebenfalls direkt in den Text Bilder und Videos eingebettet werden können und pdfs usw hochgeladen werden können und auch eine Videochat-Funktion gegeben ist in welcher sich die Interessierten dann "live und in Farbe" miteinander austauschen und an der Recherche zu bestimmten Themen kollaborativ gemeinsam arbeiten können. )

      2. Müssen ganz konkrete Alternativen Diskutiert werden – eine "ich bin auch dagegen Bewegung" führt ja zu nichts (höchstens wenn die Leute irgendwann gar nix mehr zu verlieren haben oder "alles" / bzw ganz konkret das Leben der eigenen Kinder direkt auf dem Spiel steht (vgl. Impfzwang -> Schulpflicht -> Heim & Zwangsimpfung: https://kenfm.de/die-pflichtenfalle-von-sven-boettcher/ ) – dann führt das ggfls zu Wut, Raserrei und wilder Zerstörung. … und wenn es nun so kommt, dann ist dies absehbar und so dann auch gewollt. Dann will man den bürgerkriegsähnlichen Zustand – und wenn man sich die Situation in den USA ansieht, scheint dies auch tatsächlich das Ziel zu sein…
      … DAS wissen aber die Mitläufer sicherlich nicht: die wollen primär doch alle nur zurück in ihr altes Leben… (wäre jetzt auch ein Thema, das man noch analysieren, durchexerzieren, diskutieren und protokollieren könnte – wie unter 1. angeschnitten in einem der entsprechenden "Kanäle"…)).

      ************************************************************************************
      die Kernfrage ist und bleibt:
      Wie wollen wir den Neustart gestalten?
      Wie die Digitalisierung zur Verbesserung der Lebenssituation (Arbeit, Bildung, Gesellschaftliche Partizipation, Wohnen, Mobilität, Leben in der Standt und auf dem Land) auf "kleinstaatlicher", nationaler, regionaler und damit realisierbarer Ebene gestalten?
      **************************************************************************************

      Eine anschaubare Realität wie man es besser machen könnte würde zB die Schweiz liefern.

      —– folgende (imaginäre) Umfrage: ——————————————————————————
      Bei einer Umfrage in allen Deutschen Städten zu:
      "Wollen wir es in Deutschland in Zukunft so machen wie es die Schweizer tun?"

      Antwort A) Ja, wir solten uns auch aus allem raushalten – und neutral, souverän und primär nur uns selbst und unserem eigenen Land und unserer eigenen Zukunft verpflichtet sein.

      Antwort B) Nein, als Deutsche haben wir eine Verantwortung gegenüber allen anderen in der Welt – und verzichten daher gerne auf einen Lebensstandard wie in der Schweiz. Wem die Schweiz besser gefällt, der kann ja in die Schweiz auswandern.

      ———– Nein, knallt mich bitte nicht ab. Ich habe nur die Frage gestellt – und würde auch A ankreuzen 😉 -R.I.P., W. Lübcke, der Dreiste … ————

    • bernstern sagt:

      Zu den drei Punkten a-b-c gibt es unterschiedliche Ansichten, die aus meiner Sicht alle teilweise die Sachlage erklären. Worauf ich hinaus wollte in meinem Beitrag:
      Warum glauben wir (im Sinne der Minderheit – der Andersdenkenden) IMMER NOCH, dass wir die Meinung der breiten Masse ändern werden und auch sollten? Seit über einem Jahr gibt es genug Fakten, die das Weltbild der 90% zum Einsturz bringen könnten. Es bleibt wertfrei festzuhalten, dass die meisten Menschen die Wahrheit erkennen wollen (und können). Das ist einfach eine klare Sache. Daher ist meine Antwort auf Frage B: Nein. Es lässt sich nicht ändern.
      Frage C betrifft daher aus meiner Sicht nur die Minderheit. Aber auch hier bin ich skeptisch, da die Kräfte im Hintergrund nicht ansatzweise Interesse haben, solche Strukturen auch nur zu dulden. Die Polizei ist nichts anderes als ein "Sicherheitsdienst". Der wird einfach abgerufen für die Firma und erledigt seinen Job. So sieht es aus. Wer das nicht verstanden hat, sollte zumindest einmal auf einer Demo gewesen sein. Einmal reicht. Du siehst mit eigenen Augen, dass diese "Freunde und Helfer in der Not" nichts anderes als Söldner sind, die gut bezahlt werden.
      Der einzige Lichtblick in der aktuellen Situation ist die überwiegende Unantastbarkeit des freien Willens. Bei Kindern sieht es derzeit übel aus, aber zumindest steht noch keine Impfpolizei vor der Haustür.
      Was wir derzeit erleben ist weit größer als so manch einer glauben will. Mein einziger Lichtblick ist und bleibt das Gesetz des Gleichgewichts: Alles strebt nach Harmonie in der Natur, im Weltall, in der Schöpfung. Wo es dunkle Seiten gibt, dort gibt es auch Licht.

    • bernstern sagt:

      Sorry: … die Wahrheit NICHT erkennen wollen (und/oder können)

  3. Poseidon sagt:

    Ja klasse Anselm Lenz!
    Mit bunt wehenden ,basisdemokratischen Fahnen vorne weg.
    Mensch spuehrt die Kraft des Herzblutes und der goettlichen Liebe.
    Vor was soll man noch Angst haben,bei so viel grossartigen Licht?

  4. P.Nibel sagt:

    Die Verfassungsgebende Versammlung hätte es nach dem Mauerfall geben sollen, aber sie war von den USA nicht erwünscht und fiel deshalb aus wegen "is nich"! Da die USA jetzt die "Vereinigten Staaten von Europa" wollen, ist das Ansinnen von Anselm Lenz einfach nur albern und kindisch!

    • effess sagt:

      Nö.
      Das ist nicht "Anselm Lenz" – sondern eine – bzw "die" – Möglichkeit eine Veränderung zu implementieren.
      Und der Initiator ist auch nicht Anselm Lenz, sondern eine Blockflötenlehrerin aus Siebenbürgen:
      https://kenfm.de/am-telefon-zum-zustand-unserer-verfassung-marianne-grimmenstein/

      … welche hiermit belegt, dass es auf den ausgeübten Beruf nicht so sehr ankommt, wenn es um die Partizipation an der gesellschaftlichen Mitgestaltung geht…
      … Okay: ein wenig hat es auch mit der individuellen Herkunft zu tun… 😉
      (wobei dies mehr eine Frage des individuellen Selbstverständnisses ist. Wer von vorneherein seine Rolle als Untertan und Befehlsempfänger sieht, für den ist ein "Ausbruch aus der angestammten Kaste" natürlich "kindische Spinnerei"…)

      Die aktuelle Situation ist eine Riesen Chance einen Wandel herbeizuführen und bei diesem Wandel einen Beitrag zu liefern.
      Anselm Lenz ist diesbezüglich übrigens ein hervorragendes Beispiel: und sein Einsatz ist wohl ganz gut belohnt worden. Wäre er gekrochen und nicht bei seiner "kindlichen Spinnerei" geblieben, dann wäre er jetzt wohl in einer sehr viel schlechteren Situation…

      PS: die USA sind wohl bald weg vom Fenster.
      Digitalisierung und Scheindemokratie mit Rentenkapitalismus "beissen" sich…
      … Digitalisierung und das chinesische System hingegen sind eine wunderbare Symbiose. (Zumindest für China…)

    • P.Nibel sagt:

      @effes
      Frage: Welche Chance soll das sein, die sich jetzt eröffnet?
      Die USA sind nicht "weg vom Fenster" – sie sitzen weiter mit am Tisch, nur eben nicht als Nr.1!

  5. wasserader sagt:

    Voraussetzung für Demokratie ist Aufklärung.
    Voraussetzung für Aufklärung ist Freie Meinungsäußerung
    Freie Meinungsäußerung braucht eine breite, gesellschaftsprägende Plattform.
    Das Bildungssystem muss von Ausbildung und Indoktrination auf demokratische Meinungsbildung umgestellt werden .
    Machtkonzentration verhindert Aufklärung und Demokratie — heute das entscheidende Problem
    und mit der globalen Machtkonzentration, einem Weltregime, denn eine Weltregierung wird ein totalitäres Regime,
    steuern wir dem Albtraum einer freien Gesellschaft zu .

  6. Paschasius1 sagt:

    Das Verhängnis sind in Deutschland die Medien die sich bei der Umerziehung prostituiert haben!
    Doch ich wage die Proohezeiung in spätestens werden sich Politiker des Systems zu verantworten haben!
    Doch auch dabei wird es die Falschen treffen!
    Dir anderen haben längst über eine neue Rattenlinie das Land verlassen!
    Doch auch für diese sind die Prognosen alles Andere als gut!
    Selbst die Flucht nach Paraguay wird schwierig werden!

  7. Peregrino sagt:

    Eine Verfassungsänderung mit Elementen der direkten Demokratie analog dem Modell der Schweiz muss aber auch die Gefahren der Aushebelung dieser direkten Demokratie benennen und verhindern.

    Aktuell liegt die direkte Demokratie in der Schweiz auf der Intensivstation! Der Bundesrat und die Parlamente sind unterwandert von den Lobbyisten, genauso wie in Deutschland.
    Diese Macht versucht die direkte Demokratie auszuhebeln – siehe das abzustimmenden Covid-19 Gesetz.
    Dem Souverän sind Unterlagen, in Form des roten Abstimmungsbüchleins, zugeschickt worden, die nicht dem vom Bundesrat und Parlament herausgearbeiteten und geänderten Gesetz entsprechen.

    Der Bundesrat und das Parlament bescheisst bewusst (oder/aber auch unbekümmert) das Schweizer Stimmvolk, auch mit Hilfe der Milionenzahlungen an den TV und Presse-Mainstream!

    Auch das muss in einer neuen Verfassung verunmöglicht werden.
    Wir werden sehen ob die Schweizer das abwehren und sich dagegen wenden werden. Noch sind wir zu wenige Aufgeklärte und Aufgewachte!

  8. Karl aus Oberschlesien sagt:

    Sie haben schon recht mit dem was siie schreiben. Nur der Aufhänger (Verfassunggebende Versammlung) wird zu wenig beleuchtet.
    Für die BRvonD gibt es KEINE Verfassung! Halte ich das 3. Reich mal aussen vor (die Diktatur……..), haben wir nur die von 1871- die, wie die Präambel aussagt, EWIG gilt. Nach meinen Recherchen sind die Deutschen seit der 'Ur' Zeit, als unsere Ahnen (Sueben, Wandalen, etc.) ihre Thing abhielten, NICHT mehr souverän- bis dato.
    Bis 1918, dem Verlorenen I.WK, war DAS unbestritten- der Souverän war unbestritten.
    Danach folgten diverse Regierungen, wo KEINE Souverän war- die Deutschen schon mal gar nicht; die waren seit 1918 NUR Wahlvieh. Der 'Souverän' waren ab diesem Zeitpunkt IMMER Vereine / Parteien; im vordergrund. Das hat sich bis heute nicht geändert.
    Worauf ich hinaus wollte, deshalb der Vorspann, das es nur die von den letzten Souveränen geschriebene Verfassung von 1871 gilt.
    Auch diese kam nicht vom Volk (nebenbei bemerkt kenne ich keine Verfassung, die in freier Bestimmung durch die MENSCHEN ratifiziert wurde; nur von Regierungen). Aber wenigstens waren die Völker in Selbstbestimmung.
    Auch die sog. 'Weimarer Verfassung' war nur ein Pamplet in einem fremdbestimmten Land. Warum wohl sind die deutschen Staaten in LÄNDER umbenannt worden?! Schon damals gab es 'Personal'ausweise.
    Um endlich auf den Punkt zu kommen- KEIN besetztes/ fremdbestimmtes Land (nicht Staat) gibt sich in 'freier Selbstbestimmung' (LOL) eine Verfassung. Die Bundesrepublik VON Deutschland (federal republic OF Germany, -D'Allmagne) – DIE Verwaltung schon gar nicht.
    Somit ist die sog. Verfassunggebende Versammlung ein 'Deckel in einem Ordner voller Lügen'.
    Wie komme ich zu der Erkenntnis?
    Keiner der Kollaborateure – von Bonn bis Berlin- bemüht sich zu einem Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich.

    • Nomaske sagt:

      Wo waren die Alternativen, als der sonst stets behütete und bejubelte Putin ein Angebot gemacht hat?

      russische-botschaft.ru/de/2020/06/19/75-jahrestag-des-grossen-sieges-gemeinsame-verantwortung-vor-geschichte-und-zukunft/

      Schweigen im linken Walde?

    • Box sagt:

      Das ist das Tolle aus Sicht des Geldadels, in der neufaschistischen Neo-Normalität (oder war das umgekehrt), da kann der Pöbel maximal innerhalb der vorgegebenen Leitplanken agitieren, aus den vorgegebenen Faschismen wählen. Blut und Boden oder Pseudo-Gesundheit, Pseudo-Öko, dabei immer Marktfetischismus und Börsenkriminalität inkludiert.

      Anbei:

      Durch die Lockdowns verloren hunderte Millionen von Menschen ihre Arbeit und wurden in Entbehrung und Hunger gestürzt. Die Zahl der in Armut lebenden Menschen dürfte sich daher seit März 2020 laut oxfam um 200 bis 500 Millionen erhöht haben. Die Zahl der akut Hunger leidenden Menschen soll sich 2020 um 82 Prozent auf 270 Millionen beinahe verdoppelt haben. Selbst in den USA wird die Zahl der Erwachsenen, die nicht ausreichend zu essen haben, mit 29 Millionen angegeben. Oxfam schätzt, dass durch die Pandemie Ende 2020 6.000 bis 12.000 Menschen zusätzlich pro Tag an Hunger sterben. Gleichzeitig habe das Vermögen der Milliardäre von März bis Ende 2020 um 3.900 Milliarden auf nun etwa 12.000 Milliarden US-Dollar zugenommen. Die zehn reichsten Menschen der Welt sind in diesem Zeitraum demnach um 540 Milliarden Dollar reicher geworden.

      Aus:
      Nietzsche und die Lockdowns – oder:
      Genozid unter dem Deckmantel der Krankheitsbekämpfung
      Von Christian Kreiß
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27349

      Oder aus den Hinweisen des Tages der NachDenkSeiten, eine Gegenüberstellung:

      Fast 25.000 deutsche Einkommensmillionäre

      Steuerdaten zeigen, wie viel die Deutschen verdienen: Fast 24.700 von ihnen hatten 2017 ein Einkommen von über einer Million Euro – deutlich mehr als im Vorjahr. In den Bundesländern ist die Zahl der Reichen sehr ungleich verteilt.
      Fast 24.700 Menschen in Deutschland haben im Jahr 2017 Einkünfte von mehr als einer Million Euro gehabt – das Durchschnittseinkommen dieser Gruppe betrug 2,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2016 stieg die Zahl der Einkommensmillionäre um 1900, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Wegen der langen Fristen zur Steuerveranlagung konnte die Statistik der Einkommensmillionäre erst mit dreieinhalbjähriger Verzögerung ausgewertet werden.
      Quelle: n-tv

      Kinderarmut in Deutschland – Ungleiche Chancen

      Jeder fünfte junge Mensch unter 18 Jahren ist heute in Deutschland von Armut betroffen. Durch Corona wurde diese Lage noch verschlechtert. Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen bleiben fast zwangsläufig ihr Leben lang benachteiligt.
      2,8 Millionen Kinder wachsen in Armut auf. Die Zahl hält sich schon lange auf hohem Niveau und die Zahl der armutsgefährdeten Kinder und Jugendlichen in Deutschland steigt.
      Quelle: SWR 2

      Oder ein historisches Pendant zur Goldgräberstimmung:

      Die Entdeckung der Gold- und Silberländer in Amerika, die Ausrottung, Versklavung und Vergrabung der eingebornen Bevölkerung in die Bergwerke, die beginnende Eroberung und Ausplünderung von Ostindien, die Verwandlung von Afrika in ein Geheg zur Handelsjagd auf Schwarzhäute, bezeichnen die Morgenröte der kapitalistischen Produktionsära. Diese idyllischen Prozesse sind Hauptmomente der ursprünglichen Akkumulation.

      Aus:
      Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
      6. Genesis des industriellen Kapitalisten
      Karl Marx – Friedrich Engels – Werke, Band 23
      http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm

      Eine Linke, die gibt es nicht mehr, die muß sich erst neu konstituieren.

    • Hartensteiner sagt:

      Karl – ich sehe immer wieder Leute wie Dich, die glauben es mache einen Unterschied, ob man die eine oder andere Verfassung habe. Macht es eben nicht. Eine Regierung wie die jetzige wischt das Grundgesetz vom Tisch und weg ist. Hätten wir eine Verfassung in Deinem Sinne, würde die genau so vom Tisch gewischt.
      Voraussetzung für einen anderen Weg wäre eine Bevölkerung, die sich mehrheitlich bewusst wäre, wohin sie will, nicht wohin sie soll und muss, und erst dann käme eine Verfassung zu ihrem Recht. Nähme man die früheren Abschwächungen aus dem Grundgesetz zurück und würde vielleicht hier und da etwas ergänzen, wäre das gar nicht so übel.
      Was Du mit "Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich" meinst, verstehe ich nicht. Ein SOUVERÄN braucht als Basis keinen Vertrag, der SOUVERÄN erklärt seine SOUVERÄNITÄT und handelt danach. Fertig.
      Verträge kann man dann mit anderen Ländern machen, mit denen man kooperiert. Unterwerfung wäre damit ein für alle Mal "out".

  9. Hartensteiner sagt:

    So weit, so gut. Wenn von ALTERNATIVEN die Rede ist, dass würde ich auch einmal von dieser Ecke her hinschauen:
    – Die Jahrelange Konsumgesellschaft hat die Menschen dahin gebracht, Glück und Zufriedenheit mit Haben und Haben-
    Wollen gleichzusetzen. Sinn des Lebens mit "Mehr-Haben" und "Mehr-Haben-Wollen" und allem, was diese Ziele
    voranbringt. Die neoliberale Ideologie macht dafür den Weg frei.
    – Was aber könnte Menschen stattdessen mehr Sinn, mehr Glück und Zufriedenheit vermitteln? Ich meine, das wäre
    vor allem die Entwicklung der eigenen Interessen und Fähigkeiten und deren konkrete Realisierung im Sinne dessen,
    was man immer wieder hört: "Ich habe immer davon geträumt, endlich einmal dieses oder jenes zu tun, doch das muss
    wohl warten, bis ich in Rente bin.
    – Stellen wir uns dagegen vor, der Mensch müsste höchstens die Hälfte seiner bisherigen Arbeitszeit für das aufbringen,
    das zur Bereitstellung des Notwendigen (Nahrung, Kleidung, Dach über dem Kopf und was man unbedingt braucht)
    erforderlich wäre und die andere Hälfte könnte er dann den genannten Interessen widmen und das tun, was er, was sie
    "immer schon machen wollte".
    – Das wiederum macht 2 Dinge erforderlich:
    1. Die Arbeit am Notwendigen muss keinen Profit mehr erbringen und kann daher auf die Hälfte reduziert werden,
    inklusive dessen, was für Gemeinschaftsaufgaben (Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur usw.) nötig ist.
    2. Überall dort, wo zur Realisierung der Interessen mehr als "Bleistift und Papier" (der Dichter 🙂 erforderlich sind, muss
    die Gemeinschaft die entsprechenden Mittel anbieten. Der begeisterte Gärtner braucht ein Stück Land, der begeisterte
    Schreiner eine Werkstatt – die kann man natürlich zusammen mit eine Gruppe benutzen – und der begeisterte
    Wissenschaftler braucht ein Labor (und ein Team anderer, die mitmachen wollen).
    Zu guter letzt muss auch für den eine Möglichkeit gegeben sein, der bloß in der Sonne liegen möchte, wenn sie denn
    scheint 🙂
    Das alles geht natürlich nur, wenn das bestehende, kapitalistische System überwunden würde – dann fällt auch das Endloswachstum weg, das den Planeten "aufbraucht" – und die Gesellschaft in kleinere, lokale Einheiten aufgeteilt würde, die in der Lage sind, die lokalen Bedürfnisse gemeinsam zu regeln. Dabei ergäbe sich wohl automatisch, dass sich diese Einheiten unterschiedlich ausformen würden mit dem Vorteil – gefällt Dir die eine nicht, kannst Du Teil einer anderen werden. Und klar doch… die Basis aller wäre das freie, selbstbestimmte Individuum, das nach Interesse und Bedarf bestimmt, wie es mit den anderen kooperiert.

    So würde ich mir die Richtung vorstellen, doch wie das im Einzelnen auszusehen hätte, bestimmen erst die Menschen, die das umsetzen und es macht wenig Sinn, dafür ein Rezept ausgeben zu wollen. Gesamtgesellschaftlich wären vielleicht immer noch einige Regeln anzuerkennen, die sich alle zusammen geben – doch die müssten überschaubar bleiben, nicht unnötig ausufern, "elastisch" sein und niemanden bedrücken. Immer offen für Korrekturen, wenn das die Gemeinschaft will.
    Aber nochmal: Kein Rezept – die Menschen entscheiden für sich selbst und zusammen mit anderen…

    • Deakehler sagt:

      Hartensteiner, da bin ich ganz bei Dir.
      Wie sagte bereits im 17ten Jahrhundert Algernon Sidney, einer der Väter der Demokratiebewegung,
      Demokratie ist ein Entwicklungsprozess. Algernon Sidney war dem Feudalsystem lästig und wurde nach einem initiieren Schauprozess unschuldig geköpf.
      Die Frage ist, wie wir diese überwiegende Mehrzahl von Konsum-Zombies gehirnwaschen für ein solches Projekt.
      Schiller und Kant kamen zum Schluß, dass die Neigung letztendlich das bestimmende Aspekt sei und aus dieser Betrachtungsweise bin ich ganz bei Poseidon: "Love is the Key".
      Wir sehen jedoch aktuell, wie Impulse der Friedens- und Demokratiebewegung, welche aus Liebe zu den Menschen ihre Motivation besitzen, verkehrt werden.
      Man kann sagen, Liebende werden als Nazis diffamiert und für die Konsum-Zombies ist dieser Glaube Bestätigung, um ihren Konsum-Tempel zu erhalten.
      Als weltweit tätiger Elektrotechniker ist mir der Umfang, sind mir die Möglichkeiten und die Gefahren dieses von amerikanischen Militärs eingerichtete, in fast jeden Haushalt und durch die Smartphone-Technologie, an jeder fast Person gebundenes Netzwerk, bewußt.
      Die Möglichkeiten durch die Erfassung von Tendenzen, der Filterung, der Ausgrenzung und Abschaltung, geben den Besitzern dieses Netzwerks eine ungeheuere Macht. Jedes Gerät besitzt eine exklusive IMEI-Kennung und diese ist filterbar.
      Es läßt sich vermuten, dass von der französischen Revolution, über den ersten Weltkrieg, den zweiten Weltkrieg und nun die Corona-Plandemie, diese Kreise die Drahtzieher sind.
      Aktuell erinnert mich die Zeit an die Roaring Twenties. Alle Freiheiten und Exsesse werden geduldet und das System arbeitet an dem "Point of no Return". Eine wiederholte Aktion Netzwerk, unter den Bedingungen eines gefilteren Internets halte ich für sehr effektiv und geräuschlos. Die Mainstreammedien, werden wie aktuell, für "Aufklärung" über die "Übeltäter" sorgen.
      Nach meiner Ansicht können wir letzendlich wir nur versuchen, in diesem herzlosen System, das Herz eines Jeden zu gewinnen – Love is the Key.

    • Hartensteiner sagt:

      Deakehler – ich gehe bislang davon aus, dass auch die frz. Revolution eine "mixed bag" war und dabei auch sehr aufrechte Leute waren. Es waren aber wohl nicht die, die am Ende gewonnen haben. Trotzdem würde ich zusammen mit der Seeräuber-Jenny "Hoppla!" sagen, wenn der Kopf des Königs in den Korb fällt. Womit wir bei den "roaring twenties" und Bertold Brecht wären. Ebenfalls eine Zeit der "mixed bag", in der aber immerhin – anschließend an Vor – WK I – Zeiten – die deutsche Kultur in voller Blüte stand. Und zwar in allen Bereichen, sei es Wissenschaft, sei es Kunst. Und wieder haben die falschen gewonnen. Womit wir mehr oder minder bei der Gegenwart wären, einer Zeit, in der Wissenschaft und Kunst keinen Pfifferling mehr wert sind, es sei denn – Technologie – jemand leckt sich die Lefzen (Wölfe) nach ungeheuren Profiten für ungeheure Konzerne. (Pharma zunächst, "Nachhaltigkeitsindustrie" dann). Zwischen der frz. Revolution und Heute würde ich noch die Pariser Kommune nennen (Anarchisten), die eine demokratische, am freien, selbstbestimmten Individuum orientierte Gesellschaft aufbauen wollten, aber auch da haben bekanntlich die Falschen gewonnen.
      Wir müssen uns heute fragen: Soll das so weiter gehen oder können wir den Karren noch drehen (180° oder wenigstens 90°)?

    • Deakehler sagt:

      Hartensteiner, ich sehe was bei all dem unter dem Strich herauskommt und da ist es immer die gleiche Macht die Siegreich vom Felde zieht. Ludwig XVI stammte ja nicht aus dem Hause Sachsen Gotha, von daher eher zu entbehren. Sicher ohne Mixed Pack wäre das alles nicht gelungen,
      aufrechte, echte Mitstreiter werden benötigt. Da ich selbst Teil der Grünen Bewegung in den 70er/80er war und die Positionen in meinen damaligen grünen Umfeld, sich sehr mit denen der jetztigen Demokratiebewegung decken, ich die Unterwanderung der eigentlichen Ziele, nämlich Vermeidung, Konsumverzicht und Friedenspolitik, zugunsten einer ökodiktatorischen Politik ohne jedlichen Konsumverzicht und Kriegstreiberei, miterleben musste, vermute ich zu wissen wie der Hase läuft. Die jetztige grüne Kanzlerkandidatin hat ihre Sporen in der Fabianistenhochburg, London School of Economics verdient, wie eine Von der Leyen und sonstige Weltschmieder. Die Opportunisten haben es mal wieder geschafft eine Bewegung ganz und gar zu ihren Gunsten zu karpern. Die blühenden Zwischenepochen wurden seither benötigt, deutsche Wissenschaft und Technologie war schon immer in der ersten Riege, zudem werden Zeiten der besonnenen Zufriedenheit und des Glückes benötigt, um Strategien auf den Weg zu bringen und den kommenden "Point of no Return" vorzubereiten. Ich bin erklärter Gegner eines Rüstungswettlaufs und Friedensaktivist, jedoch kann man sagen, dass Spitfire und Mustang weiterentwickelungen der Me 109 sind und diese erst mithilfe der von amerikanern gelieferten Treibstoffzusätze überhaupt abheben konnten. Ich sehe da Opportunismus in Reinform.
      Der Diebstahl von deutschen Patenten nach dem 2ten Weltkrieg ist wohl bekannt. Der erste amerikanischer Düsenjäger wurde in amerikanischen Wochenschauen, als amerikanische Erfindung vorgestellt, kein Wort über seine wirkliche Herkunft. Bei Ferienarbeiten beim Automobilzulieferer Bosch war ich Ende der 70ern in der neu anlaufenden und nach USA gelieferten Lamdasondenfertigung tätig. Ich war damals sehr verwundert über die Präsents von chinesischen Ingenieure, diese wurden in Gruppen durch die Fertigung geführt, die Chinesen fotografierten fleißig und notierten alles Erklärte auf ihren Blöcken. Die Welt hat deutsche Wissenschaftlichkeit und Know-how ausgeschlachtet, etabliert und in vielen Bereichen überholt. Ich denke die Deutschen werden bald nur noch als Konsum-Zombis benötigt, auch die geförderte Verdummung der breiten Masse läßt dies vermuten.
      Solange wir nicht über ein unabhängiges Netzwerk verfügen und eines nutzen deren Besitzer uns als ihre Feinde betrachten, wird es uns ergehen wie Algernon Sidney, wir werden einfach ignoriert und abgeschaltet.
      Vollkommene Politik besteht darin, niemals das letzte Motiv zu enthüllen. — Benjamin Disraeli

  10. Ralf Becker sagt:

    Anselm Lenz stellt es nicht heraus, dass die USA unter Donald Trump nur deshalb auf Angriffskriege verzichten "konnten", weil die US-Regierung die später nie wieder abbaubaren US-Staatsschulden während seiner Amtszeit sogar noch viel mehr in die Höhe getrieben hatte.

    Donald Trumps Präsidentschaftskandidatur fußte auf einem sorgsam kultivierten Mythos – dem Mythos des supererfolgreichen Selfmade-Businessman.
    (vgl. Spiegel, 17.02.2016, Die Wahrheit hinter Trumps Milliarden)

    Nicht alles, was Herr Trump gesagt hatte, war falsch.
    Es gab bei ihm auch löbliche Ansätze.
    Er enthüllte etwa die käufliche Demokratie in den USA.
    Dann hatte das Weiße Haus etwa eine Liste von 78 Terroranschlägen veröffentlicht, über die Journalisten angeblich nicht genug berichtet hätten – darunter Attentate mit vielen Toten wie die von Paris, Nizza oder Berlin.
    (vgl. Focus, 09.03.2017, Donald Trump veröffentlicht Terroranschlags-Liste)

    Aber trotzdem haben seine Firmen doch nicht so besonders niedrige Schulden.
    (vgl. Spiegel, 20.08.2016, US-Präsidentschaftskandidat: Trumps Firmen haben offenbar 650 Millionen Dollar Schulden)

    Dann war es mit seiner Uneigennützigkeit auch nicht so besonders weit bestellt.
    (vgl. Zeit, 2. Oktober 2016, Trump könnte 18 Jahre lang keine Steuern gezahlt haben)

    Seine Themenarbeit hätte zudem neoliberaler kaum sein können.
    (vgl. n-tv, 09. November 2016, Der künftige US-Präsident setzt in seiner Wirtschaftspolitik erklärtermaßen auf Steuersenkungen und massive staatliche Investitionen in den Infrastruktursektor.)

    Der inhaltliche Stillstand während seiner Amtszeit war regelrecht vorprogrammiert, weil Donald Trump sich neben seinem Präsidentenamt wegen seines Engagements mit seinem Unternehmen "The Trump Organization" sowohl zeitlich als auch inhaltlich sehr erheblich blockiert hatte.
    (vgl. Handelzeitung-ch, 10.11.2016)

    Spiegel, 15.11.2016
    Milliardengeschäfte von Donald Trump
    Beispielloser Interessenkonflikt

    WiWo, 18. Januar 2017
    Wie viel Macht hat Goldman in Trumps Regierung?

    Spiegel, 26.01.2017
    Goldman Sachs verabschiedet Gary Cohn
    Trumps Top-Berater kassiert 285 Millionen Dollar

    Hier könnten wir einmal darüber nachdenken, dass Geld doch in Wirklichkeit Dritter Schuld (bei einer Bank) ist.
    Wenn aber Gary Cohn dermaßen viel Geld kassiert, dann ist es doch wegen der besonderen Funktionsweise des Schuldgeldsystem ganz nebenbei (auch) der Fall, dass es extrem viele andere Personen (Privat/ Unternehmen/ Ausland) geben muss, die dann insofern ihre Schulden (in Höhe des vielen Geldes im Besitz vergleichsweise weniger Personen, zu denen eben auch Herrn Cohn gehört) nicht wieder abbauen können, weil jetzt ausgerechnet (etwa auch der Herr Cohn) dieses viele Geld besitzt.
    Mit Schulden meine ich jedoch nicht so sehr die Schulden aus "marktwirtschaftlichen" Schuldverhältnissen. Vielmehr ist sämtliches Geld im Umlauf als solches eine Schuld.

    Irgendwo ist/ war dem Herrn Trump sein Geldbesitz sehr angenehm. Anstatt aber dermaßen über die Funktionsweise des Geldsystems nachzudenken, hat er darauf verzichtet sein eigenes Laster (mit Luxus und ähnlich) abzulegen und stattdessen sehr tief in die Taschen seiner Mitmenschen hineingegriffen.
    (vgl. rp-online, 27. Februar 2017, Trump will Militärausgaben um 54 Milliarden Dollar erhöhen)

    Ob Herr Trump aber mit der dramatischen Ausweitung der Militärausgaben wirklich dafür gesorgt hat, dass es weniger Kriege gibt?
    Irgendwo hatte Herr Trump doch eigentlich auch die Absicht gehabt, mit "friedlichen" Waffen dann aber trotzdem "unfriedliche" Konflikte zu bekämpfen.
    (vgl. 19.04.2017, 107 Millionen Dollar für Trumps Vereidigung)

    Trotzdem muss es doch für diese vielen Kriege einen Grund geben. Etwa der Sänger Udo Lindenberg hatte mal gesungen "Wozu sind Kriege da?".
    Es ist aber ganz sicher unser Geld, weshalb es Kriege gibt und Herr Lindenberg besitzt ausgerechnet von diesem nicht besonders wenig und er wohnt sogar in einem Hotel, was er sich mit wenig Geld gar nicht leisten könnte.

    Wenn Herr Trump dann etwa den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen gekündigt hatte, dann war diese Entscheidung meines Erachtens eher richtig, weil CO2 schließlich auch für das Pflanzenwachstum benötigt wird. Dem "Handel" mit CO2-Zertifikaten traue ich auch nicht sonderlich.

    Dann hatte sich Herr Trump mit seinem 100 Milliarden-Deal mit Saudi-Arabien sehr "geschäftstüchtig" gezeigt.
    (vgl. das "geheimdienstnahe" Magazin Focus, 09.06.2016, Experte: Trumps 100-Milliarden-Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien war eine Täuschung)

    (vgl. hierzu: anonymousnews-ru, 24. September 2016
    WikiLeaks enthüllt: FOCUS-Magazin arbeitet im Auftrag des BND)

    Spiegel, 02.11.2017
    Nach Terror in New York: Trump nennt Justiz einen "Witz"

    Aber wird sich in den USA wirklich dermaßen viel verändern können, wenn man dort nur dann US-Präsident werden kann, wenn man extrem reich ist?
    Hat Herr Trump mit seiner Präsidentschaft wirklich etwas verändern wollen, oder hat er auch ein wenig an seine eigenen Geschäfte gedacht, die doch nicht besonders geringfügig sind?

    Selbst wenn es anders wäre, und jeder Bürger in den USA US-Präsident werden könnte, dann wären die derzeitigen Probleme von den einzelnen Nationalstaaten nicht lösbar. Das globale Finanzkartell kann vielmehr solange nicht durch etwas Neues abgelöst werden, solange es dem Bankenkartell mit wirklich sämtlichen Tricks gelingt, nicht sonderlich reformfreudige Politiker in Regierungsämter zu befördern und solange etwa nicht besonders wenige Journalisten weltweit immer wieder ermordet werden.

    Finanzen-net,
    Goldman Sachs-Chef: Trump hat der Wirtschaft mehr gebracht, als Clinton es getan hätte

    Wir könnten etwa darüber nachdenken, warum Donald Trump dermaßen auf die Idee kam, dass er in Rüstung investieren möchte.
    (FAZ, 14.08.2018, Trump unterzeichnet Verteidigungsetat über 716 Milliarden Dollar)

    Irgendwo war der Goldman Sachs-Chef mit der Amtsführung von Donald Trump doch sehr zufrieden (vgl. hierzu: finanzen-net, 16.02.2018), aber komischerweise seien die USA doch gemäß einiger Medien durchaus eine "gespaltene Gesellschaft".
    (vgl. Welt, 07.01.2021, Gespaltene Gesellschaft: Die USA auf der Suche nach sich …)

    Dann war Herr Trump doch von dem Notenbankkurs der Fed nicht begeistert.
    (vgl. WiWo, 21.08.2018, Trump von Notenbank-Kurs „nicht begeistert“)
    Zitat:
    „Ich bin nicht davon begeistert, dass er die Zinsen erhöht. Nein, ich bin nicht begeistert“, sagte Trump…

    hierzu:
    Die Senkung des Leitzins der Fed hätte etwa die Exporte der USA verbessert.
    Die privaten Geschäfte des Herrn Trump hätten besser funktioniert, was dem Herrn Trump wegen seiner vielen Schulden sicherlich sehr wichtig war.
    Aber hier hatte er doch mit einer Senkung des Leitzinses durchaus etwas gefordert, was die soziale Spaltung in den USA sogar noch mehr verschärft hätte.

    Irgendwo ist Egoismus in einem angemessenen Umfang auch ein Wirtschaftsmotor.
    (Adam Smith und der "Segen des Egoismus")
    Aber der Egoismus von Donald Trump hatte dann sehr viel mehr zu einer gespaltenen Gesellchaft geführt, als in irgendeiner Weise genützt.
    Außerdem eignet sich doch unser heutiges Geld nicht für die Idee von Adam Smith, weil die Besitzstände von Bill Gates & Co. nicht so sehr mit positivem Geld möglich geworden sind, sondern aus den "Schulden anderer Leute". Herr Gates ist also vor allem auch deshalb so extrem reich, weil er ganz nebenbei anderen Personen den "Schuldenabbau" nahezu unmöglich macht, weil sein vieles Geld in Wirklichkeit Dritter Schulden besteht.

    Herr Gates leistet zwar in vielen Bereichen sinnvolle (Geld-) Zuwendungen.

    (vgl. Spiegel, 14.05.2020, Projekt Globale Gesellschaft
    Fragen und Antworten zur Förderung durch die Gates-Stiftung)
    Zitat:
    Der SPIEGEL hat die Themenfelder, über die in diesem Projekt berichtet wird, definiert und dafür bei der Gates-Stiftung Projektgelder beantragt.

    Aber wir müssen uns auch die Frage bestellen, was das viele Geld überhaupt ausmacht, das er doch in einem solchen Überfluss besitzt? Ist es vor allem überhaupt (nur) sein Fleiß, weshalb bei ihm die Kasse dermaßen klingelt?
    Könnte ich als Normalbürger auch schnell noch ein solches Betriebssystem entwickeln?
    Selbst wenn ich es könnte, dann brachte doch watson-ch einen Beitrag mit folgender Überschrift:

    watson-ch, 31.07.18, «Wir sind die neuen Leibeigenen und Jeff Bezos ist der neue König»
    «Wir sind die neuen Leibeigenen und Jeff Bezos ist der neue König»

    Anders als wie es doch bei der Idee mit der sozialen Marktwirtschaft eigentlich vorgesehen ist, treten die Mitarbeiter des Herrn Bezos dummerweise gar nicht mit Herrn Gates in den "marktwirtschaftlichen" Wettbewerb ein. Wir könnten es doch vermuten, dass sie dann auch so reich werden könnten wie Herr Gates.
    Zwar schafft Herr Bezos durchaus "Arbeitplätze", womit er den nicht so besonders hohen Anforderungen, etwa der SPD, durchaus genügen würde.
    Dummerweise kommt es uns trotzdem so vor, als hätte Herr Bezos doch geringfügig mehr Geld als dringend nötig für sein Wirken einnehmen können.

    blick-ch, 13.09.2018
    Erschütternde Tondokumente aus Texas
    Trump sperrt Immigranten-Kinder in Käfige

    Völlig direkt wird Herr Trump auch keine Kinder eingesperrt haben, aber indirekt vielleicht schon.

    Aber wie geeignet waren eigentlich die Problemlösungen des Herrn Trump?
    (vgl. msn, 04.05.2020, Trumps Lügen, Chinas Schuld)

    Aber wie könnte es uns gelingen, dass wir uns von dem Nasenring unseres Geldes befreien? Möglichweise sieht der ein oder andere auch bei sich selbst Möglichkeiten, dass er dazu beitragen kann. Mit eigenem (hohen) Geldbesitz oder sonstigen nicht dringend benötigten Besitzständen kann man seine Mitmenschen wohl eher nicht von diesem Nasenring befreien.
    Ich selbst leiste dadurch meinen Beitrag, dass ich meinen Freizeit-Vorteil als Pflegeheimbewohner dafür nutze, dass ich auf die Notwendigkeit eines Systemwechsels aufmerksam mache. Ich habe daher bei "Meine Freiheit" die Gruppe "Liberale Ideenwerkstatt" angelegt, mit der man es etwa auch herausfinden kann, in welchem Umfang die USA in der Vergangenheit durchaus auch Angriffskriege geführt haben.
    Nach einem kurzen Durcharbeiten meiner Linksammlungen wird man nicht mehr dem breiten Wählerrudel folgen und auch nicht mehr dermaßen viele Lobbyisten ins Parlament hineinwählen wollen. Selbst die Linke würde man dann nicht mehr wählen, weil sie in Wirklichkeit die Stasi-Nachfolgepartei ist.

  11. effess sagt:

    Ja: So wie es aussieht, wird es weiter in Richtung dieser neoliberalen "schönen heilen Welt" weitergehen…
    … und peu a peu werden sich immer mehr Menschen ausklinken während der Rest vor die Hunde geht.

    **************************************
    Das Problem ist: Wo ist der Gegenvorschlag?
    **************************************

    Also ich für mich gehe nicht "nur gegen etwas" zum Demonstrieren – ich hätte auch ganz gerne einen Gegenentwurf.

    Wie wollen wir umgehen, mit den Möglichkeiten der Digitalisierung?

    … einfach mal die Masken weg, die Kneipen & Disco's wieder auf – und die Grundrechte nicht mehr beschneiden oder "nur gegen eine erfolgte Impfung" wieder zurück recht mir nicht.

    Ich hege auch nach wie vor den Verdacht, dass es bei dieser "Impferei" nur um ein Ablenkungsmanöver geht, damit sich die Menschen eben gerade nicht um die Alternativen zum etablierten System "mit, an, und durch die Digitalisierung" sich ihre Gedankenwelt aufbauen, sondern sich permanent und andauernd um diesen "Coronascheiss" das Hirn zermartern.

    Für einen Aufbruch benötigt man eine Vision – und möglichst konkrete Strategien.
    Die Möglichkeiten zur Argumentation gegen das etablierte System sind ja haufenweise vorhanden – von der Systemkritik Karl Marx über Mausfeld bis hin zu … Christian Kreiß, Piketty und Wagenknecht – bis hin zu konkreten Modellen wie der Gemeingutökonomie, Schwundgeld, BGE wäre doch so einiges vorhanden.

    Als Zwischenschritt und erstes konkretes Ziel wäre wohl eine "Demokratisierung der Staatseigenen Massenmedien" anzustreben.
    … und die Errichtung eines freien digitalen Kommunikationsraumes – eine Kombination aus "richtigem" Diskussionsforum und Videoplattform bei welcher jeder mitmachen kann und wo keinerlei Zensur stattfindet – und sich so der "Debattenraum" entfalten und spezialisieren kann.

    __________________________________
    PS:
    Mein Lösungsvorschlag:
    ———————————————–
    1. CBDC als alleiniges Zahlungsmittel
    2. CBDC-finanziertes BGE
    3. Eine "Steuer" auf die Horte /eine Ressourcen"Steuer" (wer mehr Ressourcen auf sich vereint als dass er sinnvoll nutzen kann, dem wird ein entsprechender Betrag vom CBDC-Konto abgezogen)
    3.1 Das, was sinnvoll ist, entscheidet primär weiterhin der (nun, dank CBDC transparente) Markt – also: datengetrieben
    3.2 … und sekundär die regionale Bevölkerung über unterschiedliche Vehikel (auch diese dann: mit datengetriebener Option um situativ & dynamisch – aber auch transparent) die regionalen Bedürfnisse regelt (zB: regional unterschiedliche Aufschlage auf die Preise "an der Kasse" – zB für CO2 oder Kinderarbeit oder … Unternehmen die keine 3-Geschlechtertoiletten ihren Arbeitnehmern anbieten… whatever. Da die gesamte Wertschöpfungskette über die Bezahlvorgänge im CBDC transparent vorliegt – und mit dem CBDC auch die Prozesse selbst transparent gemacht werden können (plus Zusammenführung der Daten aus dem Digital Workspace und der ERP-Systeme mit deren Kalkulationen und Prozessabbildungen)) – sind hier nicht nur zur Optimierung, sondern auch zur Steuerung über diverse Steuern die Möglichkeiten schier unermesslich…
    _____________________________________________________________________________
    Z.B.: dadurch, dass über das CBDC die gesamte Wertschöpfungskette transparent wird – zukünftig auch die innerbetrieblichen Prozesse – kann eine Verbesserung der Ressourcenallokation und ein Paradigmenwechsel im Wettbewerb realisiert werden:
    anstelle eines konkurrierenden, Redundanzen erzeugender und über die Massenmedien gesteuerter "Wettbewerb" stattfindet – kann ein kooperatives System installiert werden, welches einen Wettbewerb um die bessere Idee, um vom Markt nachgefragte Innovationen ermöglicht & durch die Transparenz der Digitalisierung auch klar ist, "von wem", von welchem Individuum, welchem Team, welcher Organisation die Idee stammt und welchen Weg bis zur Realisierung das Produkt genommen hat.

    Richtig: Dieses System braucht keine "Eigentümer" vom Produktivkapital mehr. Die "unsichtbare Hand" beruht nicht mehr länger auf "der Verantwortung gegenüber dem eigenen Kapital" und dem "Bauchgefühl der Eigner" – sondern dank Digitalisierung funktioniert die Allokation der Ressourcen und die Bedienung des Marktes im Jetzt und in der kalkulierbaren Zukunft immer mehr und bald ausschließlich datengetrieben.

    Produktivkapital wird zukünftig "automatisch zur Verfügung gestellt" – ansonsten wird es solange besteuert, bis es zum von der KI verwalteten Gemeingut wird.
    Ertrag und Einkommen dann nur noch per eigener Leistung – primär durch Arbeit und durch Kreativität" und der *Realisierung von Innovationen generiert werden.

    Dementsprechend hätten dann nicht mehr die Eigner – sondern die Kreativen & Innovativen den Zugang zu mehr Ressourcen. Als Belohnung für ihre Leistung – und als Anerkennung für den geschaffenen Mehrwert.

    Kapitalkosten erhöhen die Lebenshaltungskosten und stellen einen Wettbewerbsnachteil dar – ganz abgesehen davon, dass die Akzeptanz gegenüber der Privilegien der "Eigentümerkaste" zunehmend und rasant am Sinken sind.
    Analog verhält es sich mit der Glaubwürdigkeit gegenüber den etablierten Massenmedien.

    Das Problem: diese Zusammenhänge sind für die meisten nicht nachvollziehbar – und daher wollen diese lieber wieder einen Kaiser, König oder sonst einen Diktator der ihnen wenigstens noch ein Hartz4 sicherstellt bevor sie sich Gedanken über die Möglichkeiten der Digitalisierung und einen Ersatz des Geldes schlechthin machen und oder machen können.
    Denn: Im Grunde ist CBDC der Einstieg vom Ende des Geldes – es ist die Option zu einer KI-gestützten, optimierten und überlegenen neuen Zuteilung von Ressourcen an die situativ jeweils bestmögliche Stelle…

    CBDC könnte das Ende einer ~6000-jährigen Geschichte von Geld & Gold begründetem Krieg, Mord & Totschlag sein.
    ————————————————————–

    Das Problem ist also: es fehlt die Diskussion und der Schlagabtausch, welcher so ein Konzept (es muss nicht dieses sein) dann nicht nur Hieb- und Stichfest macht – sondern auch die kommunikative Schiene zum Verständnisaufbau liefert…

  12. Hartensteiner sagt:

    In Chile hat das die Linke so gut wie geschafft. In D haben wir keine richtige Linke und auch sonst nicht viel…..

  13. RULAI sagt:

    Wenn Sie nicht getadelt werden, haben Sie sich als gelobt zu betrachten….. 😉

    Alter Bundeswehrspruch.

    Klasse Text, wie immer.

    Die Kommentierenden schwächeln.

    Wir alle sind etwas müde …..

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