Versailler Vertrag, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Neuere Forschungsergebnisse, die nicht selten unbegründet als „Verschwörungstheorien“ oder „Geschichtsrevisionismus“ abgetan werden.

Von Wolfgang Bittner.

Als Verlierer des Ersten Weltkriegs wurde Deutschland durch den Versailler Vertrag mit Reparationen in immenser Höhe belastet. Zuerst waren es 20 Milliarden Goldmark (damals ca. 7.000 Tonnen Gold), eine spätere Forderung belief sich auf 269 Milliarden Goldmark, die in 42 Jahresraten ausgezahlt werden sollten.(1) Ein Teil sollte in Sachleistungen erbracht werden. Außerdem verlor Deutschland die Kolonien, musste 90 Prozent der Handelsflotte übergeben sowie zwölf Prozent der jährlichen Ausfuhren abtreten. Als das Deutsche Reich mit den Reparationszahlungen in Rückstand geriet, besetzten Anfang 1923 französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet.

Verursacht durch die Reparationszahlungen und diverse sonstige Leistungen entstand in Deutschland zunehmend eine explosive Stimmung. Die Arbeitslosigkeit wuchs ins Unermessliche, viele Menschen hungerten. Das Ruhrgebiet und das Saarland wurden von Frankreich ausgebeutet, die Provinz Oberschlesien mit Kohlegruben und Eisenverhüttung sowie die Stadt Danzig dem Völkerbund unterstellt. Die Provinz Posen, ein großer Teil Westpreußens, das Gebiet um Soldau und Teile von Hinterpommern mussten an Polen abgetreten werden, das Memelland kam unter alliierte Verwaltung. Weitere Teile des Deutschen Reiches wie Nordschleswig, Eupen-Malmedy oder das Hultschiner Ländchen fielen an Nachbarstaaten, die linksrheinischen Gebiete blieben besetzt, eine Vereinigung des Deutschen Reiches mit Österreich wurde verboten. Die Grenzen wurden von den Siegern – Franzosen, Engländer, Amerikaner, Belgier, Polen – neu gezogen. Die deutsche Bevölkerung fühlte sich entehrt, unterdrückt und geplündert. Dass diese Situation dazu beigetragen hat, dass Hitler und seine Anhänger an die Macht kamen, ist unter Historikern unbestritten.

„Alleinschuld Deutschlands“ und die Folgen

Nach Artikel 231 des Vertrags von Versailles wurde Deutschland und seinen Verbündeten die alleinige Schuld am Ersten Weltkrieg gegeben, und in zahlreichen Publikationen wird bis heute von dieser Alleinschuld oder zumindest von einer überwiegenden Schuld des Deutschen Reiches ausgegangen. Das war schließlich durch die Unterzeichnung des Versailler Vertrags besiegelt worden. Doch nach neueren Forschungen ist diese Geschichtsauffassung widerlegbar. Danach wurden Deutschland und Österreich-Ungarn offensichtlich Opfer einer raffinierten, intriganten Machtpolitik Großbritanniens, Frankreichs und der global agierenden Kapitallobby in den USA, die auch die Bedingungen für den Vertrag von Versailles bestimmten.(2)

Das Deutsche Reich war nicht nur besiegt worden, es war der Willkür fremder Mächte ausgeliefert. Da es keine Armee mehr hatte, war es zudem schutzlos. Bereits in den Waffenstillstandsverhandlungen war bestimmt worden, dass Deutschland sämtliche Waffen abzuliefern habe. Unter anderem sah der am 11. November 1918 geschlossene Vertrag von Compiègne die Übergabe von 5.000 Geschützen, 25.000 Maschinengewehren und 1.700 Flugzeugen an die Entente vor. Darüber hinaus die Internierung der deutschen Kriegsflotte, die Ablieferung von 5.000 Lokomotiven und 150.000 Eisenbahnwaggons, die Annullierung des Friedens von Brest-Litowsk mit Sowjetrussland sowie den Abzug der deutschen Truppen aus Ostafrika. Die britische Seeblockade, durch die Zehntausende verhungerten, wurde nicht aufgehoben. Der französische Marschall Ferdinand Foch triumphierte: Jetzt sei Deutschland „den Siegern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert“.

In der Tat hatten die Vertreter Deutschlands, die am 28. Juni 1919 im Schloss von Versailles den Friedensvertrag unterzeichneten, keine Wahl. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als die diktierten unmäßigen Bedingungen unter Protest anzunehmen. Die Versprechungen, die zum Waffenstillstandsabkommen geführt hatten, wurden nicht eingehalten, der 14-Punkte-Plan vom Januar 1918 des US-Präsidenten Woodrow Wilson, nach dem in Europa eine friedliche Nachkriegsordnung hergestellt werden sollte, war Makulatur geworden. Die Siegermächte ließen sich auf keine weiteren Verhandlungen mehr ein, sie verfügten über Deutschland.

Unter den heimkehrenden Soldaten, die ihre Waffen abgegeben hatten, und in der Bevölkerung verbreitete sich eine von der Obersten Heeresleitung ausgehende „Dolchstoßlegende“, wonach das deutsche Heer „im Felde unbesiegt“ geblieben und von „vaterlandslosen Zivilisten“ aus der Heimat verraten worden sei. Beginnend mit dem Kieler Matrosenaufstand war es im Herbst 1918 zu revolutionären Aufständen gekommen, daneben zur Bildung von privaten Truppenverbänden aus ehemaligen Soldaten, den sogenannten Freikorps.

In Oberschlesien fanden, initiiert durch Polen, zwischen 1919 und 1921 drei Aufstände statt, bei denen auch polnisches Militär und schwere Waffen, unter anderem Artillerie und mehrere Panzerzüge eingesetzt wurden, und zwar mit dem Ziel das wichtige ostdeutsche Industriegebiet der Zweiten Polnischen Republik anzugliedern. Es handelte sich um einen Angriff auf das Deutsche Reich, der jedoch für Polen folgenlos blieb. Der besetzte „heilige Berg“ Oberschlesiens“, der Annaberg, wurde von Freikorps unter starken Verlusten freigekämpft. 1921 wurde dann in Oberschlesien unter Aufsicht des Völkerbundes eine Volksabstimmung durchgeführt, bei der sich 59,4 Prozent der Bevölkerung für den Verbleib bei Deutschland aussprachen, 40,6 Prozent für den Anschluss an Polen. Trotz dieses eindeutigen Ergebnisses erhielt Polen 1922 einen wirtschaftlich bedeutenden Teil des oberschlesischen Industriegebiets, darunter die großen Industriestandorte Kattowitz, Königshütte und Ruda.

Das Erstarken des Nationalsozialismus‘

Die Teilung Oberschlesiens wurde als eine erneute Demütigung durch „die Herren von Versailles“ empfunden, und die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) mit ihrem Führer Adolf Hitler, einem ehemaligen Gefreiten, erhielt immer mehr Zulauf. Am 24. Februar 1920 gegründet, hatte diese rechtsextreme Gruppierung anfangs nur wenige Mitglieder, doch sie entwickelte sich rasch zu einer ernstzunehmenden Organisation im Weimarer Parteienspektrum. Aus den Reichstagswahlen am 14. September 1930 ging die NSDAP mit 18,3 Prozent der abgegebenen Stimmen als zweitstärkste Partei nach der SPD hervor.

Für diesen rapiden Aufstieg, der ohne größere finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen wäre, gab und gibt es unterschiedliche Erklärungen. Die verbreitetste ist eine Finanzierung aus Kreisen der deutschen Industriellen, aber auch andere Geldgeber wurden genannt. Der Hitler-Biograf Joachim Fest vertrat die Ansicht, die NSDAP sei unter anderem aus tschechoslowakischen, skandinavischen und in erster Linie aus schweizerischen Finanzkreisen unterstützt worden.(3)

Jede dieser Thesen oder Mutmaßungen entbehrt allerdings der Logik, denn bis 1930 war die NSDAP lediglich eine unbedeutende Splitterpartei ohne wesentlichen politischen Einfluss. Der russische Historiker Nikolay Starikov stellt daher in seinem Buch „Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen?“ die Frage, welches Interesse deutsche Industrielle, Tschechen, Skandinavier oder Schweizer gehabt haben sollten, den relativ bedeutungslosen Extremisten Adolf Hitler zu finanzieren. Und Starikov fragt weiter, wie es möglich war, dass sich die NSDAP innerhalb weniger Jahre zu einer derart mächtigen Organisation entwickeln konnte, vor allem: wer die wirklichen Finanziers Hitlers waren.(4)

In diesem Zusammenhang nennt Starikov den Namen eines Deutsch-Amerikaners, der in der sonstigen Geschichtsschreibung bisher kaum eine Rolle gespielt hat: Ernst Hanfstaengl,(5) Kunsthändler und US-amerikanischer Geheimagent; später, während des Krieges, beriet er Präsident Franklin D. Roosevelt. Ab 1922 unterhielt er freundschaftliche Beziehungen zu Hitler, stand ihm bei der Abfassung seines Buches „Mein Kampf“ zur Seite und gab ihm 1923 ein Darlehen von 1.000 Dollar, für damalige Verhältnisse sehr viel Geld. In den 1920er-Jahren war er Auslands-Pressechef der NSDAP.

Starikov geht so weit, aufgrund seiner Recherchen zu konstatieren, die NSDAP und Hitler seien von Beginn an, also seit Anfang der 1920er-Jahre von interessierten Kreisen aus den USA gefördert und finanziert worden. Zu Hitler schreibt er: „Die Entscheidung, ihn an die Spitze Deutschlands zu stellen, wurde nicht in Berlin, sondern in London und Washington getroffen.“(6) Das Geld für die NSDAP, so Starikov, sei in der Tat aus der Schweiz gekommen, aber „die Finanzierung dunkler Machenschaften und fragwürdiger Geschichten in der Weltpolitik werden immer über Banken und Persönlichkeiten neutraler Länder abgewickelt! … Die schweizerischen Bankiers haben nur ihre Aufgabe erfüllt. Sie wurden beauftragt – Hitler das Geld zu übergeben.“(7)

Des Weiteren vertritt Starikov die Ansicht, England, Frankreich und die Finanz- und Wirtschaftslobby der USA hätten von vornherein die Absicht verfolgt, nicht nur Deutschland ein für alle Mal zu vernichten, sondern es in einen Vernichtungskrieg gegen die bolschewistische UdSSR zu schicken. Er schreibt: „Jetzt können wir die Frage beantworten, warum die geheimnisvollen ausländischen Sponsoren der jungen nazistischen Bewegung geholfen haben. Die deutschen Nationalsozialisten werden von den äußeren Kräften aktiv für eine Destabilisierung der politischen Situation im Land benutzt. Die Nazis sind hervorragend geeignet, in Deutschland eine Regierungskrise zu provozieren und damit die von den Angelsachsen gehasste Regierung, die sich erlaubt hat, einen Vertrag mit den Bolschewiken abzuschließen, zu stürzen.“(8)

In diesem Gedankengang fährt Starikov fort: „Der vorläufig noch unbekannte Führer einer kleinen örtlichen Bayernpartei spricht über seine Absicht ‚den Bolschewismus zu liquidieren‘, ‚die Fußfesseln des Versailler Vertrages abzuwerfen‘, eine Diktatur zu errichten und einen starken Staat zu schaffen. Den äußerst seltenen Fall nutzend, dass ein Mann des amerikanischen Geheimdienstes zu ihm kommt, bietet sich Hitler als ‚Schwert der Zivilisation‘ im Kampf gegen den Marxismus, d.h. gegen Russland an!“(9)

Entlarvend ist, dass Briten und Amerikaner nach Versailles Hitlerdeutschland bei der Tilgung der Schulden entgegenkamen. Darüber sagte der Publizist und Buchautor Werner Rügemer in einem Vortrag anlässlich der 17. Aachener Friedenstage: „Bis zum Ersten Weltkrieg waren die USA – sowohl der Staat wie auch die Unternehmen – bei europäischen Banken verschuldet. Mit dem Ersten Weltkrieg hat sich diese Relation umgedreht. Am Ende des Ersten Weltkriegs war Europa in den USA verschuldet. Und das ist bis heute so geblieben. Das war das wirtschaftlich-finanzielle Ergebnis des Ersten Weltkriegs. Und dann musste das zerstörte Europa natürlich wieder aufgebaut werden, insbesondere das zerstörte Deutschland.“(10)

Für den Wiederaufbau haben US-amerikanische Banken dann „in zwei großen Tranchen dem Deutschen Reich Kredite gegeben – mit dem Dawes- und Young-Plan 1926 [recte: 1924] und 1929. Der Kreditgeber hat damit Bedingungen verbunden. In Deutschland war eine Bedingung, dass amerikanische Investoren in Deutschland günstig investieren konnten.“(11)
(…)

Der Weg in den zweiten großen Krieg

Nicht nur das globale Finanzkapital war auf den Krieg in Europa aus. Der US-amerikanische Publizist John Wear, Autor des Buches „Germans’s War: The Origins, Aftermath & Atrocities for World War II“, vertritt die Meinung, dass auch Präsident Franklin Roosevelt und seine Administration – vor allem aus innenpolitischen Gründen – Krieg wollten und „jede Anstrengung“ unternahmen, „den 2. Weltkrieg in Europa anzustiften“.(12) Wear beruft sich, neben anderen Quellen, auf einen geheimen Bericht vom 12. Januar 1939, in dem der polnische Botschafters in den USA, Jerzy Potocki, schrieb: „…es muss gesagt werden, dass die interne Situation auf dem Arbeitsmarkt immer schlimmer wird. Die Arbeitslosen zählen heute bereits 12 Millionen … Ich kann nur sagen, dass Präsident Roosevelt als cleverer politischer Akteur und Kenner der amerikanischen Mentalität rasch die öffentliche Aufmerksamkeit von der innenpolitischen Situation weg auf die Außenpolitik gelenkt hat.“(13)

Zur Strategie Roosevelts zitiert Wear den US-amerikanischen Botschafter in Paris, William Bullitt, wonach Frankreich und England für den Fall eines Krieges die Zusicherung hatten, dass die USA ihre „isolationistische Zurückhaltung“ aufgeben und an der Seite Englands und Frankreichs aktiv eingreifen würden. Bullitt soll gesagt haben, die Vereinigten Staaten seien bereit, ihren Reichtum und ihre Ressourcen zur Verfügung zu stellen: „Sollte der Krieg ausbrechen, werden wir gewiss nicht am Anfang daran teilnehmen, aber wir werden ihn beenden.“(14) Zusicherungen Roosevelts an London und Paris belegen auch andere von Wear genannte Quellen.

Von vornherein ging es nach den neueren Forschungsergebnissen (die nicht selten unbegründet als „Verschwörungstheorien“ oder „Geschichtsrevisionismus“ abgetan werden) ebenso gegen die Sowjetunion wie gegen das Deutsche Reich, auch wenn die westlichen Alliierten offiziell erst einmal mit Russland paktierten. Danach sollte Hitler, der aus dem Nichts heraus auf die politische Bühne getreten war, die Destabilisierung Deutschlands betreiben und in einen Krieg gegen das bolschewistische Russland manövriert werden.(15)

Prallelen zur gegenwärtigen Situation bieten sich an, zum Beispiel hinsichtlich des plötzlichen Auftretens von Günstlingen der USA oder von Newcomern im neoliberalen Milieu: In der Ukraine wurde 2014 ein unbekannter Banker namens Arsenij Jazenjuk Ministerpräsident, kurz darauf der Oligarch Petro Poroschenko Staatspräsident, in Frankreich wurde 2017 der unbedeutende Hinterbänkler Emmanuel Macron Präsident und in Venezuela rief sich im Januar 2019 eine Marionette der USA zum „Interimspräsidenten“ aus. Die Muster gleichen sich, jede Bewegung, die von der kapitalorientierten Linie abweicht, soll verhindert werden.

Mit Hitler und der NSDAP haben die britischen und US-amerikanischen Geheimdienste in den 20er-Jahren den Geist aus der Flasche gelassen. Ein Hauptanliegen war – heute erkennbar –, Deutschland und Russland niederzuhalten und nicht zusammenkommen zu lassen. Diesen in der jüngsten Forschung vertretenen Standpunkt zu benennen, bedeutet weder eine Relativierung der ungeheuren Verbrechen der Nazis noch eine Verleugnung des brutalen Stalinismus.

1937 wurde der Versailler Vertrag von der NS-Regierung gekündigt. Deutschland rüstete auf und steuerte auf den zweiten großen Krieg zu, dessen Folgen bis in die Gegenwart relevant sind. 1945 hat Winston Churchill gesagt: „Dieser Krieg wäre nie ausgebrochen, wenn wir nicht unter dem Druck der Amerikaner und neumodischer Gedankengänge die Habsburger aus Österreich-Ungarn und die Hohenzollern aus Deutschland vertrieben hätten. Indem wir in diesen Ländern ein Vakuum schufen, gaben wir dem Ungeheuer Hitler die Möglichkeit, aus der Tiefe der Gosse zum leeren Thron zu kriechen.“(16) Dabei übersieht oder unterschlägt Churchill allerdings, dass es exakt die englische und US-amerikanische Politik war, die das Desaster mit durchaus gewollten Ergebnissen herbeigeführt hat, wenn auch mit unermesslichen „Kollateralschäden“. Festzustellen ist: Ohne den Ersten Weltkrieg hätte es keinen Versailler Vertrag und damit auch keinen Hitler und keinen Zweiten Weltkrieg gegeben. (…)

Der Schriftsteller und Publizist Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. 2017 erschien von ihm das Buch „Die Eroberung Europas durch die USA – eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung“. Im März 2019 erschien der Roman: „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“. Der vorstehende Beitrag ist eine Vorveröffentlichung aus dem im Herbst im Verlag zeitgeist erscheinenden Buch „Der neue West-Ost-Konflikt“, das Exkurse zum Ersten und Zweiten Weltkrieg enthält.

Quellennachweise:
(1) Zwischenzeitlich wurden die Zahlungen ausgesetzt. Die letzte Rate zahlte Deutschland am 3. Oktober 2010.
(2) Dazu ausführlich: Wolfgang Bittner in dem im September 2019 im Verlag zeitgeist erscheinenden Buch „Der neue West-Ost-Konflikt“ mit weiteren Nachweisen.
(3) Joachim Fest, Hitler. Eine Biographie. Propyläen, Frankfurt am Main 1973.
(4) Nikolay Starikov, Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen?, Baltosios gulbės, Vilnius 2017, S. 20 ff.
(5) Starikov, S. 93ff.
(6) Starikov, S. 119.
(7) Starikov, S. 45.
(8) Starikov, S. 89 f.. Der Autor bezieht sich auf den Vertrag von Rapallo vom 16.4.1922 zwischen dem Deutschen Reich und der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik.
(9) Starikov, S 92.
(10) Werner Rügemer, Herrscher und Vasallen, zit. n.: Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, 13,4,2016, http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22690, abgerufen am 2.4.2019.
(11) Rügemer, a.a.O.
(12) John Wear, Roosevelt Conspired to Start World War II in Europa, The Unz Review, 26.1.2019, http://www.unz.com/article/roosevelt-conspired-to-start-world-war-ii-in-europe/, 14.4.2019. Dazu: Mark Weber, “President Roosevelt’s Campaign to Incite War in Europe: The Secret Polish Documents”, The Journal of Historical Review, Vol. 4, No. 2, Summer 1983, S. 136-137, 140. Siehe auch: Dirk Bavendamm, Roosevelts Weg zum Krieg. Amerikas Politik 1914-1939, Herbig, München 1989.
(13) Count Jerzy Potocki to Polish Foreign Minister in Warsaw, The German White Paper: Full Text of the Polish Documents Issued by the Berlin Foreign Office, with a foreword by C. Hartley Grattan, Howell, Soskin & Company, New York 1940, S. 29-31.
(14) William Bullitt, zit. n.: John Wear, a.a.O. Dazu: Juliusz Lukasiewicz to Polish Foreign Minister in Warsaw, The German White Paper, a.a.O. S. 43-44.
(15) Siehe: Nikolay Starikov, a.a.O. S. 87 ff. Dazu: Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer, Wiederkehr der Hasardeure, Verlag zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen 2014. Sowie: John Wear, a.a.O. und Wolfgang Effenberger, Europas Verhängnis – Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht, Verlag zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen S. 36. ff.
(16) Winston Churchill, zit. n.: Zeit Online, Churchill über die Deutschen, https://www.zeit.de/1965/05/churchill-ueber-die-deutschen/seite-3, 22.8.2018.

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51 Kommentare zu: “Versailler Vertrag, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

  1. Ich hatte gerade die Idee, den Artikel von Herrn Bittner als Ausgangsbasis für eine Verlinkung von Beiträgen zu diesem für uns Deutsche so fundamentnal wichtigen Thema zu nutzen.
    Ansonsten würde er vermutlich bald wieder in der Mottenkiste verschwinden.

    Da auch die Texte von Herrn Wimmer meist nach wenigen Tagen nicht mehr auf der Startseite von KenFM stehen, mache ich den Anfang hiermit. Auch die Kommentare dort sind sehr lesenswert.

    https://kenfm.de/6-juni-1944-der-direkte-weg-von-versailles-am-28-juni-1919-an-die-straende-der-normandie/
    Willy Wimmer, vom 5. Juni 2019

  2. Findet sich kein angesagter YT-Star (U14, vielleicht mit roten Haaren), den man auf das Thema ansetzen könnte?
    Wo sind die ach so harmlosen Influencer-Agenturen oder arbeiten die doch nur für links-grün?

    Yo Mann, Versailles, echt krasser shit, Bro.

  3. youtube.com/watch?v=7m-r8Mbt1oo

    Hier erfährt man was über die Einstellung von Jebsen zur Souveränität.

    Ich dagegen bin der Meinung, dass diese Frage ein Schlüssel dazu sein kann, die Kriminellen aus der Politik zu eliminieren.

    Wenn es Besatzungskonstrukte gibt, dann werden wir niemals innerhalb dieser Regelungen wie GG, Kanzlerakte oder Besatzungsrecht etc. zu einer Entscheidung kommen, uns von den oktroyierten Atlantikergesinnung zu lösen.

    Das Gesindel kriegen wir so nicht los, weil wir nicht einmal genau wissen, welche egeln oder Nebenabspachen in den AGBs der BRD so alles wirksam sind….

    • „Wenn es Besatzungskonstrukte gibt, dann werden wir niemals innerhalb dieser Regelungen wie GG, Kanzlerakte oder Besatzungsrecht etc. zu einer Entscheidung kommen, uns von de(r) oktroyierten Atlantikergesinnung zu lösen.“

      Sehe ich auch so. Leider führt dieses Thema auch auf KenFm ein Schattendasein.

  4. Also so etwas wie das Magazin 2000 (wenn ich mich richtig erinnere) hat solche Fragen schon sehr früh aufgebracht. Damals war das halt eher abseitig.
    Aber es gab auch Politiker, die an der Fassade der heilen Welt gekratzt haben. Ein Herr Heitmann hat sich mal im Bundestag nach dem Gold der Bundesbank erkundigt. Kurz darauf er zum Strache gemacht…Bestrafe einen, erziehe tausend.

    Und dann gibt es Leute wie Elsässer, Janich oder Michael Vogt, die aber für Linke aus dem Bäh-Lager kommen und deshalb negiert man sie und ihre Themen.

    Nicht zuletzt ist es Ken Jebsen selbst gewesen, der auf den Mahnwachen die Frage nach der Souveränität absolut nassforsch abgewürgt hat. Damals wäre eine Chance da gewesen…Aber was ist passiert?

    Xavier Naidoo wurde zum Nazi gemacht. Wer hat ihn verteidigt? Und wer nicht?

    Ich denke, dass es auch die Linke in diesem Land zu verantworten hat, dass das Thema so lange demagnetisiert geblieben ist!

  5. UK als alte Kolonialmacht und USA als aufstrebende Supermacht handelten geostrategisch?!
    Nein! Doch! OHH!

    Im Westen nichts neues.

    Klar (mehr als ausreichend belegt) ist auch, dass zu dieser Zeit auf allen Seiten (z.B. die Franzosen sahen die Deutschen auch als Feinde an) Nationalismus als „Tugend“ angesehen wurde.
    Und wenn man mit dieser „Tugend“ ein Mal dermaßen auf die Fresse fällt (Erster Weltkrieg), naja wer hat nicht schonmal Fehler gemacht …
    Aber dann mit der selben „Tugend“, mit der man dermaßen auf die Fresse gefallen ist, ein zweites Mal …

    Da greifen politisch-ökonomische Analysen zu kurz.
    In ökonomischen und/oder politischen Krisen können Menschen sich produktiv oder destruktiv verhalten.
    Den Fehler, mit dem man dermaßen auf die Fresse gefallen war, zu wiederholen, das ist destruktives Verhalten.
    Es wirkte kollektive psychische Krankheit (Psychopathie), durch die wieder Nationalismus als „Tugend“ etabliert werden konnte.
    Da auf der anderen Seite angloamerikanische Strategen saßen, die ähnlich psychopathisch waren, konnten die die Deutschen genau wegen derer kollektiven psychischen Krankheit so gut steuern.

    Und ob es Vergangenheit ist, dass die Deutschen durch ihre kollektive psychische Krankheit so gut steuerbar WAREN, wird sich noch herausstellen, bisher hat funktioniert:
    Bundeswehr in Jugoslawien
    Bundeswehr in Afghanistan
    Bundeswehr-Tornados in Syrien
    Bundeswehr im Baltikum.
    Drohenmorde über Ramstein
    Sanktionen gegen Russland
    Sanktionen gegen Iran
    Sanktionen gegen Syrien
    Waffenlieferungen an Israel
    Waffenlieferungen an Türkei
    Waffenlieferungen an Saudi-Arabien (ja für Monate ausgesetzt, toll)
    Das geht reibungslos mit den Deutschen, also ob kollektive psychische Krankheit der Deutschen Vergangenheit ist, bleibt fragwürdig.

    • p.s.: Und angesichts der Geschichte ist es nicht undenkbar, dass aktuelle nationalistische Kräfte in Deutschland (allgemein in der EU) nicht auch erst durch angloamerikanische Unterstützung relevant wurden, da auch transatlantische besetze Qualitätsmedien.

    • Ich habe den Beitrag auf RT-Deutsch gerade (mit viel Mühe) gelesen. (Anhören und anschauen kann ich mir diese Hofschranzen schon gar nicht mehr, verursacht mir Übelkeit.) Diese juristischen Spiegelfechtereien mitzudenken, ist mir sowieso schon unangenehm genug. Allzu offensichtlich die lügenhaften Strategien, die dahinter stehen. Die Verarschung auf der ganzen Linie.
      Blamabel ist, daß die Sprecher nicht einmal davon wußten, daß der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages den Begriff Besatzungsrecht überhaupt erwähnt hatte:

      „Von RT-Deutsch-Redakteur Florian Warweg auf das Bundestags-Gutachten und die darin aufgeführten expliziten Verweise auf weiterhin geltendes Besatzungsrecht in der Bundesrepublik angesprochen, leugnete der Sprecher des Auswärtigen Amtes (AA) zunächst, dass der Wissenschaftliche Dienst den Begriff „Besatzungsrecht“ in einem Gutachten verwenden würde, und erklärte weiter:

      Ich glaube nicht, dass es in irgendeiner Form völkerrechtlich korrekt wäre, zu sagen, dass irgendjemand in Deutschland derzeit Besatzungsrechte ausübe.“

      Na, wenn er das glaubt?! Damit wäre doch alles erledigt, oder?

      Ich zitiere aus dem Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes:

      „Bei den fortgeltenden Bestimmungen handelt es sich im Wesentlichen um „versteinertes Besatzungsrecht“, also Besatzungsrecht welches bereits bei Abschluß des „Überleitungsvertrages“ keinerlei Disposition durch die deutsche Staatsgewalt unterlag.“

      Und an anderer Stelle: „… zusammenfassend läßt sich das weiter gültige Besatzungsrecht in drei große Bereiche einteilen“ …

      Die Antworten der Regierungssprecher sind wirklich der blanke Hohn. Glauben die wirklich, man könne mit dermaßen dreisten und plumpen Methoden durchkommen?
      Ja, sie glauben es.
      Und die Schlafschafe mit ihnen.

    • Wenn man weiterliest, steht da auch: „Die Tatsache, dass verschiedene Bestimmungen und Maßnahmen der Besatzungsmächte bestandskräftig sind, führt nicht zu dem Ergebnis, dass die Bundesrepublik Deutschland heute völkerrechtlich nicht vollständig souverän ist. Der Fortbestand des Besatzungsrechts basiert darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland freiwillig eine entsprechende völkerrechtliche Bindung eingegangen ist. Die Tatsache, dass sich ein Staat gegenüber anderen Staaten Bindungen auferlegt, ist jedoch kein Beweis für eine nur unvollständige Souveränität des Staates, sondern im Gegenteil gerade Ausfluß seiner Souveränität. 24 Daher sind die fortgeltenden Bestimmungen des „Überleitungsvertrages“ nicht als Beschränkung der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland anzusehen. 25“

      Da steht nur nicht, welche Bindungen etc. das sind.

      Wer ist nun die „Lückenpresse“?

    • Auf diesen Punkt hin möchte ich doch sagen, dass ich mir sehr gut Bindungen und fortgeltende Bestimmungen des Überleitungsvertrages vorstellen kann, die im Ergebnis eine wesentlich eingeschränkte Souveränität nach sich ziehen.

      Wenn z.B. ein Parlament in zentralen Fragen nicht mehr mitentscheiden darf, nicht einmal mehr eine Kontrollfunktion ausübt, dann kann ich formale Definitionen verzichten.

      Für mich ist das Verlagern der Geheimdienstkontrolle in das PKGr schon eine Kastration der Demokratie und damit Souveränität des Volkes.

      Die fehlende Souveränität hier erst Versailles, dann Potsdamer Konferenz und heute eben Brüssel.

    • Lückenpresse, zuviel der Ehre.
      Ich habe das Wesentliche herausgegriffen und bin weder journalistisch tätig, noch habe ich den Anspruch auf Vollständigkeit.

      Und ich vermute, daß SIE es sind, der in einem Bereich arbeitet, der immer öfter zurecht
      nicht nur als Lücken- sondern auch als Lügenpresse bezeichnet wird.

      Ich mache es jetzt einfach mal wie Sie: „Wenn man weiterliest, steht da auch“:

      „Aber dies ist ja just der Punkt der Fachjuristen im Bundestag: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag hat tatsächlich alle in Deutschland geltenden Besatzungsrechte aufgehoben. Allerdings gab es danach den vom Wissenschaftlichen Dienst beschriebenen Briefwechsel zwischen den westalliierten Besatzungsmächten und der Bundesregierung. Dass die Nachreichung des AA genau diesen zentralen Punkt der Intervention nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag ausklammert, ist blanker Hohn im Umgang mit einer journalistischen Anfrage. Und statt sich fachlich fundiert dieser Thematik zu stellen, gibt das AA mit seinem Agieren tatsächlichen Verschwörungstheorien weiteren Spielraum. Sie tun also genau das, was sie vorgeben, verhindern zu wollen.“

      Schon gut, Sie haben’s versucht. Muß ja erlaubt sein.

  6. Hallo Guanyin,
    einen Verlag gibt es schon: Mein Sachbuch „Der neue West-Ost-Konflikt“ soll im September im Verlag zeitgeist, Höhr-Grenzhausen, erscheinen, wo auch seit Ende März mein Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ sehr erfolgreich ist.
    Ich hoffe, dass alles klappt, mich die zunehmenden Anfeindungen nicht zu sehr beeinträchtigen und ich gesund bleibe – das zur Hoffnung.
    Danke für die guten Wünsche und herzliche Grüße
    WB

    • Ich bedaure sehr, daß Sie bereits vor der Veröffentlichung unter Anfeindungen zu leiden haben.
      Es ist einfach nur noch traurig, was in unserem Land vor sich geht.
      Ich verstehe jeden, der sich lieber in so etwas wie eine politische Eremitage zurückzieht oder sich sogar mit Auswanderungsplänen befaßt.
      Umso höher ist der Mut, Ihr Mut, Herr Bittner, einzuschätzen, sich diesem Affentheater da draußen durch Veröffentlichung Ihrer Recherchen zu solch einem brisanten Thema zu stellen.

    • Moskauer Vertrag von 1990, der zwei plus vier Vertrag über die Wiedervereinigung Deutschlands, enthält mindestens vier Einschränkungen der Souveränität Deutschlands:

      – Das Verbot, Referenden bzgl. Kriegs- und Friedenspolitik durchzuführen
      -Deutschland darf keine außenpolitischen Entscheidungen treffen, ohne sich mit den Siegermächten zu beraten.
      – Deutschland darf nicht fordern, daß Besatzungstruppen abziehen, so lange kein Friedensvertrag unterschrieben ist, (und den haben wir auch durch ….. nicht bekommen. (AA: Übergangsvertrag) Die können nur freiwillig gehen.
      – Deutschland ist im Ausbau der Bundeswehr beschränkt

      Einen Friedensvertrag gibt es also nach wie vor nicht. Warum nicht? Weil dies der perfekte Mechanismus für die westlichen Siegermächte ist, die Kontrolle über Deutschland zu behalten.

      Vielleicht sollte man sich noch zu Gemüte führen, was die transatlantische Hofenzyklopädie Wikipedia hierzu meint:

      „Als die politisch geforderte und rechtlich notwendige Friedensregelung[2] mit Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg markiert der Zwei-plus-Vier-Vertrag das Ende der Nachkriegszeit – Deutschland einschließlich Berlins ist infolgedessen endgültig von besatzungsrechtlichen Beschränkungen befreit[3] – und gilt als ein maßgeblicher diplomatischer Beitrag zur Friedensordnung in Europa.[4] Der Vertrag wird als sogenannter Statusvertrag[5][6] angesehen, dessen Rechtswirkungen sich auch auf dritte Staaten erstrecken.[7]“

      Endgültig von besatzungsrechtlichen Beschränkungen befreit, aha.
      Noch einmal, was weiter oben schon gebracht wurde:

      Aus dem Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages:

      „Bei den fortgeltenden Bestimmungen handelt es sich im Wesentlichen um „versteinertes Besatzungsrecht“, also Besatzungsrecht welches bereits bei Abschluß des „Überleitungsvertrages“ (auch genannt Zwei-plus-Vier-Vertrag) keinerlei Disposition durch die deutsche Staatsgewalt unterlag.“

      Und an anderer Stelle: „… zusammenfassend läßt sich das weiter gültige Besatzungsrecht in drei große Bereiche einteilen“ …

  7. Erstaunliches Erscheinen eines solchen Textes! Jedenfalls vielen Dank an Herrn Bittner und kenFM! Aber was ist der Plan oder die antreibende Phantasie dabei? Soll das etwa zu Allgemeinwissen werden? Das werden die noch vorhanden Deutschen, die von solchen Varianten der Geschichte noch nie und nix gehört haben, nicht verdauen können. Nicht ohne therapeutische Begleitung. Stellen wir diesen Text mal neben das Geplapper von diesem Rezo über Ramstein: wie soll das zusammenwachsen?

    • Hallo Ralph,
      Sie haben recht, das ist in der Tat schwer zu verdauen, weil alles durch jahrzehntelange Geschichtsverfälschung verschleiert und auf den Kopf gestellt ist. Ich bin erst nach längeren Recherchen zu den genannten Ergebnissen und weitergehenden Schlüssen gekommen. Der „Plan“, nach dem Sie fragen, ist Aufklärung, wozu KenFM als eines der wenigen dafür offenen Foren (noch) die Möglichkeit bietet. Bei den verschiedenen Bürgerbewegungen, die es zurzeit gibt, ist festzustellen, dass es an einer umfassenden Aufklärung über unsere Situation fehlt, so dass (neben dem Umweltproblem) die Existenzfrage – Krieg oder Frieden – zumeist völlig außer Acht bleibt.

      Bei meinem Beitrag handelt es sich um den Auszug aus einem für September dieses Jahres vorgesehenen Sachbuch mit dem Titel „Der neue West-Ost-Konflikt“, in dem ich umfassender auf die politischen Zusammenhänge eingehe – ein wirklich brisantes Thema und eine Gratwanderung. Momentan beende ich gerade das Manuskript und habe die Hoffnung …
      Herzliche Grüße
      Wolfgang Bittner

    • Gibt es denn schon einen Verlag?

      Sollte darauf Ihr abgebrochener Satz mit der Hoffnung deuten, Herr Bittner?

      Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg, und eine gute Verbreitung!

      Wir sitzen kollektiv in dieser Schuldfalle (Nationalmasochismus) und es wäre so wichtig, die wahren Hintergründe zu kennen.
      (Welcher Normalbürger weiß schon, daß die letzte Zahlung zu Versailles in 2010 gemacht wurde? Habe das auch erst vor kurzem erfahren.)

      Hier auf KenFM hat eigentlich nur noch Ploppa etwas zum Thema gemacht, oder
      habe ich was übersehen?

    • Ich bin mal so frei, hier etwas mitzuhelfen.
      Auf Ihre Lesung habe ich es leider nicht geschafft.
      http://www.wolfgangbittner.de/heimat/index.html

    • @ Wolfgang Bittner
      „durch jahrzehntelange Geschichtsverfälschung verschleiert und auf den Kopf gestellt“

      Was Sie hier im Artikel aufzählten, ist mir und nicht nur mir seit Jahrzehnten bekannt (im wesentlichen, wenn noch das tausendundeinste Zitat eines damaligen Politikers ausgegraben wird, ja super wers braucht).
      Wenn das seit Jahrzehnten bekannt ist, dann ist es unmöglich, dass es „durch jahrzehntelange Geschichtsverfälschung verschleiert und auf den Kopf gestellt“ worden wäre, denn sonst könnte es nicht seit Jahrzehnten bekannt sein; logischer Widerspruch.

    • Also so etwas wie das Magazin 2000 ´(wenn ich mich richtig erinnere) hat solche Fragen schon sehr früh aufgebracht. Damals war das halt eher abseitig.
      Aber es gab auch Politiker, die an der Fassade der heilen Welt gekratzt haben. Ein Herr Heitmann hat sich mal im Bundestag nach dem Gold des Bundesbank erkundigt. Kurz darauf er zum STrache gemacht…Betsrafe einen, erziehe tausend.

      Und dann gibt es Leute wie Eslsässer, Janich oder Michael Vogt, die aber für Linle aus dem Bäh-Lager kommen und deshaln negiert man sie und ihre Themen.

      Nicht zuletzt ist es Ken Jebsen selbst gewesen, der auf den Mahnwachen die Frage nach der Souveränität absolut nassforsch abgewürgt hat. Damals wäre eine Chance da gewesen…Aber was ist passiert?

      Xavier Naidoo wurde zum Nazi gemacht. Wer hat ihn verteidigt? Und wer nicht?

    • „Es wirkte kollektive psychische Krankheit (Psychopathie), durch die wieder Nationalismus als „Tugend“ etabliert werden konnte.“

      Es gibt noch andere psychische Krankheiten, zum Beispiel die, sich selbst dadurch, daß man bei irgend jemandem einen „logischen Widerspruch“ gefunden zu haben glaubt, in seinen Illusionen zu bestärken; in seinem Maskenselbst. In seiner völlig künstlichen Existenz.
      Ich habe einen Widerspruch gefunden, sagt dieses Maskenselbst . Jetzt bin ich wer. Ha! Ich bin wahr. Ich bin echt. Ich weiß was. Ich habe Wissen angesammelt. Das verleiht mir einen Wert. Was Sie schreiben, weiß ich doch alles schon (Ihr Wert ist nicht so groß wie meiner) wie kann es da möglich gewesen sein, das seit Jahrzehnten zu verschleiern? Da Sie EINEN logischen Fehler gemacht haben (so wird behauptet), kann auch das ganze andere, was Sie schreiben, nichts wert sein.

      +++++++++++++

      Dies nur mal so am Rande, da die politisch Aktiven und die Gebildeten ja meist unbekümmert ihre Neurosen und psychischen Störungen in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen. Wen kümmerts, daß sie nur über sich selbst sprechen und über die Projektionen ihres eigenen Schattens auf den politischen Gegner, wo diese dann angegriffen werden müssen?

      So etwa, auf dieser simplen Schiene, agieren psychische Krankheiten, die sich als gesunden Menschenverstand ausgeben wollen.

      Aber kaum einer merkts.

      Logik, oh ja. Haltet die Logik immer hoch – denn außer ihr habt ihr ja nichts – sonst steht Ihr eines Tages bis zum Hals in Eurem inneren Schlamm, vor dem Ihr Euer ganzes Leben lang davongerannt seid.

    • D1, eine Anregung erlaubt? Vor dem Posten des Kommentars wenigstens einmal noch auf Tippfehler durchsehen.
      Man muß bei Ihnen oftmals, raten, was Sie jetzt schreiben wollten.

    • Ja, ich habe mich gerade an meinen eigenen Rat nicht gehalten. Zu spät. Was einmal veröffentlich ist, kann niemals wieder korrigiert oder gelöscht werden. Meine Anfragen diesbezüglich an KenFm wurden noch nie beantwortet und meiner Bitte, einen Kommentar, in dem ich, blauäugigerweise in meiner Anfängerzeit auf KenFM, etwas preisgegeben hatte, was nicht jeder wissen sollte, wurde nie gelöscht. Trotz mehrmaliger Anfragen: Er steht noch immer da.

    • @ Andreas
      „Was Sie hier im Artikel aufzählten, ist mir und nicht nur mir seit Jahrzehnten bekannt (im wesentlichen, wenn noch das tausendundeinste Zitat eines damaligen Politikers ausgegraben wird, ja super wers braucht). Wenn das seit Jahrzehnten bekannt ist, dann ist es unmöglich, dass es „durch jahrzehntelange Geschichtsverfälschung verschleiert und auf den Kopf gestellt“ worden wäre …“

      Dazu hat Guanyin geschrieben:
      „Es gibt noch andere psychische Krankheiten, zum Beispiel die, sich selbst dadurch, daß man bei irgend jemandem einen „logischen Widerspruch“ gefunden zu haben glaubt, in seinen Illusionen zu bestärken; in seinem Maskenselbst.“

      Ich sehe das ähnlich wie Guanyin. Es sollte doch um die Sache gehen und nicht darum, ob man Recht hat oder mehr weiß. Mag ja sein, dass einige Wenige bereits informierter sind, viele Andere sind es aber nicht.

    • @ Gaunyin
      „Es gibt noch andere psychische Krankheiten, zum Beispiel die, sich selbst dadurch, daß man bei irgend jemandem einen „logischen Widerspruch“ gefunden zu haben glaubt“

      Diskussionskultur ist eine psychische Krankheit, völlig neue Erkenntnisse hier. 😀

      Außerdem war das nicht an Sie gerichtet, sondern an Wolfgang Bittner und dem traue ich getrost zu, einen Hinweis auf einen logischen Widerspruch richtig zu verstehen, schließlich ist der Mann Autor mehrerer Bücher und da ist ihm Diskussionskultur sicherlich vertraut.

      „in seinen Illusionen zu bestärken; in seinem Maskenselbst. In seiner völlig künstlichen Existenz.“

      Sie freuen Sie sich zunächst darüber, wenn jemand wie Wolfgang Bittner scheinbar die Deutschen etwas von geschichtlicher Verantwortung entlastet.
      Aber warum freuen Sie sich darüber?
      Weil Sie sich in Ihrem „Maskenselbst“ mit der deutschen Nation identifizieren (wollen), diese Identifikation Teil Ihrer künstlichen „Existenz“ ist und als scheinbar positive Identifikation nur funktioniert, wenn Sie die Illusion einer irgendwie tollen guten deutschen Nation haben.
      Weil Sie sich mit Nation identifizieren, fühlen Sie sich wie persönlich entlastet, wenn die Nation scheinbar von Verantwortung entlastet wird.
      Dann kommt jemand wie ich und legt dar, wie krank die Deutschen waren und sind.
      Dadurch fühlen Sie sich persönlich angegriffen, weil Ihr „Maskenselbst“ Ihre künstliche „Existenz“ zum Teil aus Identifikation mit Nation besteht.

      Hier auf KenFM gab es zu dem Thema eine Sendung „Positionen. Wie gestört ist unsere Gesellschaft?“ und ein Gespräch mit Maaz und das waren nur die einschlägigen Sendungen in letzter Zeit, aber wie immer mit Buchtipps.
      Und Bücher kann man lesen. ^^

    • @ Elina
      „Es sollte doch um die Sache gehen“

      Das tut es.
      Ob jahrzehntelang Geschichtsverfälschung betrieben wurde oder ob jahrzehntelang die Ergebnisse der Historiker offen zugänglich waren, das ist wesentlicher Teil der Sache.
      Ob ökonomisch-politische Faktoren ausreichen um KRIEG zu veranstalten oder ob für KRIEG psychische Krankheit nötig ist, das ist wesentlicher Teil der Sache.

      Und im Zusammenhang:
      Sollen sich die Deutschen nochmal in einem Krieg wiederfinden, ist das „die Sache“?!
      Warum beschäftigt man sich mit der Geschichte?
      Um die gleichen Fehler zu wiederholen?!

      Deshalb nochmal:
      Bundeswehr in Jugoslawien
      Bundeswehr in Afghanistan
      Bundeswehr-Tornados in Syrien
      Bundeswehr im Baltikum.
      Drohenmorde über Ramstein
      Sanktionen gegen Russland
      Sanktionen gegen Iran
      Sanktionen gegen Syrien
      Waffenlieferungen an Israel
      Waffenlieferungen an Türkei
      Waffenlieferungen an Saudi-Arabien (ja für Monate ausgesetzt, toll)
      Das geht HEUTE reibungslos mit den Deutschen, also ob kollektive psychische Krankheit der Deutschen Vergangenheit ist, bleibt fragwürdig.

  8. Habe mal im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg nach Allen Dulles recherchiert:

    Between his stints of government service, Dulles was a corporate lawyer and partner at Sullivan & Cromwell.
    Diese Industriebank wurde von seinem Bruder John Foster Dulles geführt und wickelte über die Wallstreet praktisch das gesamte Außenhandelsgeschäft ab.

    Diese Bank warb für Anleihen zur Refinanzierung des Deutschen Reichs.

    Dulles dürfte dann am Finanzplatz Schweiz auch diskrete Angelegenheiten für Sullivan & Cromwell-Kunden geregelt haben. Selbst nach Kriegseintritt belieferten amerikanische Sullivan & Cromwell-Mandanten wie Standard Oil Deutschland mit kriegswichtigen Gütern, was einigen später Anklagen wegen Verrats einbrachte, etwa 1942 Dulles Freund Prescott Bush.

    Hierzu gibt es einen Vortrag, youTube-Video mit dem Titel: „MRMCD2017 Der Mann, der die CIA erfand“.

    Der Name Allen Dulles taucht etwa auch im Zusammenhang mit der Operation Walküre auf.
    (vgl. Kölner Stadtanzeiger vom 21.01.09: Operation Walküre – Verborgene Spur in die USA )

    Bezüglich der wirtschaftlichen Hintergründe des Zweiten Weltkriegs gibt es auch interessante Dokus wie „Das Geheimnis der 7 Schwestern – Die Geschichte des Weltöl-Kartells“.

    During the war several organizations run agents in occupied Europe for the allied side. Britain had SIS and SOE and the US had OSS.

    The Office of Strategic Services was the predecessor of the CIA and it was headed by General William Donovan. An important person in that organization was Allen Dulles.

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel wurde jedenfalls zu Hitlers Weltkriegsbank. Zum Beispiel wusch sie Raubgold, das die Wehrmacht aus den Zentralbanken der besetzten Staaten holte. Sie tauschte das Gold in die Devisen, die das Naziregime für den Kauf kriegswichtiger Güter in den »neutralen« Staaten brauchte.

    Die Süddeutsche schreibt:
    Jetzt ist ein neues Buch herausgekommen, das – aus einer anderen Perspektive – auch ein vernichtendes Urteil über Churchill fällt. Der schillernde amerikanische Politiker Pat Buchanan macht den Briten für fast alles Üble verantwortlich, was im Zweiten Weltkrieg und in seiner Folge geschehen ist

    Dann gab es auch den Englandflug des Rudolf Heß, über den es bei youTube Videos mit Vorträgen gibt.

    Bezüglich der Frage der Kriegsschuld gibt es zudem youTube-Videos wie „Hitlers Krieg? – was Guido Knopp verschweigt (Dokumentation über den 2.Weltkrieg)“

    Was die Rolle von Stalin im Zweiten Weltkrieg betrifft, habe ich im Internet etwa ein Dokument mit folgender Überschrift gefunden:
    Stalins geheime Kriegspläne
    Warum Hitler in die Sowjetunion einmarschierte

    Zum Thema der Finanzierung des Wiederaufbaus gibt es etwa ein Video mit dem Titel „Die wahre Geschichte des Marshall Plans“.

    Der Bielefelder Historiker WERNER ABELSHAUSER hat sich zudem in einem Buch mit den „wahren Gründen des Wirtschaftswunders“ beschäftigt. Wirtschaftsminister Ludwig Erhard sei nicht der Vater des deutschen Nachkriegsbooms gewesen.

    • @ Ralf Becker
      So richtig neu ist das alles nicht; es ist im Kern alte britische Kolonialpolitik, später von USA übernommen und mit aktuelleren Mitteln durchgeführt … aber eigentlich schon römisch, teile und herrsche.

      UK-Strategen (mehr im 1. Weltkrieg) und USA-Strategen (mehr im 2. Weltkrieg) haben die Deutschen benutzt, so weit so alter Hut.
      Dazu gehören aber einer, der benutzt, und einer, der sich benutzen lässt – dazu gehören immer zwei.
      Und darum ist mir Betrachtung der Benutzenden alleine zu einseitig, d.h. es ist ja wichtig die Methoden der Benutzung aus der Geschichte zu kennen, um möglichst nicht wieder auf ähnliches reinzufallen, aber wenn die Benutzbarkeit der Benutzten psychopathologische Gründe hat – wofür es Indizien gibt – dann sind das m.E. alles Nebenschauplätze.
      Beispielsweise Stichwort „Obrigkeitshörigkeit“.
      Obrigkeitshörige Menschen lassen sich vergleichsweise leicht benutzen.
      Da ist (mir) nebensächlich, von wem mit welchen Methoden die benutzt werden, hauptsächlich ist (mir), DASS die obrigkeitshörig sind.
      Und das wirft WARUM auf.
      Warum sind die obrigkeitshörig? Was läuft da psychologisch / massenpsychologisch …

  9. Vielen Dank an Herrn Bittner, daß er das Buch von Nikolay Starikov (Wer hat Hitler gezwungen, Stalin zu überfallen? 27,99€ – nicht 41,99€!!) erwähnt. Starikov belegt mit vielen Quellen, wie Deutschland/Hitler von den Westmächten, hauptsächlich von Großbritannien, aufgerüstet/ausgerüstet und benutzt wird, um die UdSSR anzugreifen nach dem Motto des britischen Sprichworts: Wozu selber bellen, wenn es einen Hund gibt?

  10. Auf dem Deckel des Vertrages steht „Treaty of Peace“,-was Vertrag zum Frieden heißt.
    Ein völkerrechtlicher Vertrag schreibt sich „Peace Treaty“- das heißt Friedensvertrag.

    Der Unterschied ist , dass da zwei verschieden Rechtskreise miteinander „konkurrieren“-einmal das Handelsrecht , in das nach dem 1. Weltkrieg die meisten Länder der Welt gedrängt und gezwungen wurden.

    Der andere Rechtskreis ist der der wahren Staatlichkeit-das wäre dann ein völkerrechtlicher Friedensvertrag.

    Einen Friedensvertrag kann „Deutschland“ nur erreichen , indem es in den Rechtskreis zurückkehrt, in dem es in den ersten Weltkrieg „gegangen“ ist/wurde. Das bedeutet, dass der Deutsche Reichsbund mit den souveränen Bundesstaaten als Souveräner Staat in den Weltkrieg eintrat, und nach dem Ende des Weltkrieges war die Weimarer Republik schon eine „Firma“ im Handelsrecht. Dadurch erst war es möglich einen solchen Fake als Friedensvertrag zu verabschieden ,weil dieser sich im selben Rechtskreis befindet-im Handelsrecht.

    Da die souveränen Bundesstaaten des Reichsbundes niemals aufgelöst wurden,-denn das könnte nur das Volk selbst tun-existiert dieser Reichsbund zwar weiter, aber ohne Vertreter und sozusagen Handlungsbasis-es führt den Dornröschenschlaf.
    Die „BRD“ oder „Deutschland „-die Akteure wissen selbst nicht wie sie ihr Firmenkonstrukt nun nennen wollen-im Handelsrecht hat sich juristisch gesehen über die Bundesstaaten des Reichsbundes „gelegt“. Die Souveränität führt den Dornröschenschlaf.

    Um all diese Zusammenhänge zu verschleiern, erfand da einer die bösen Reichsbürger…

    • Mit der EU und den Eintritt in diese verlieren alle Staaten ihre Souveränität,-denn deren Rechtskreis ist das Handelsrecht und kein Staatsrecht.
      Damit werden alle Bürger zu ,-neja, rechtlosen Bürgern.Eigentlich noch schlimmer.

    • Kopiere etwas von einem Kommentator, der sich an anderer Stelle äußerte. Ich habs nicht nachgeprüft.
      Klingt in meinen Ohren jedoch sehr glaubwürdig:


      Alle ‚Gerichte‘ in der EU, besonders der EuGH, sind privat-handelsrechtliche Einrichtungen ohne jede völkerrechtliche bzw. staatsrechtliche Substanz. Die Vorsteher nennen sich selbst Richter und wissen, dass sie ohne jede rechtliche Befugnis ‚Recht‘ sprechen. Da sie alle im Interesse der NWOler urteilen, sind sie auch deren Lakaien. Auch in der BRiD gibt es nur solche Richter. Die Bezeichung „Richter am Amtsgericht“ zeigt sehr gut, was diese Typen darstellen. Nämlich eine Rolle als Richter. Nicht mehr. Wären sie echte Richter, dann würde die Bezeichnung z.B. „Amtsrichter“ lauten.

      Nach Auskunft von Dun & Bradsteet (D&B) vormals Schimmelpfennig in Deutschland (Auskunftei in Darmstadt), dem größten Dienstleister für Wirtschaftsinformationen der Welt, ist der Adressat (Amtsgericht ) ein privates Unternehmen, mit dem Eintrag:
      Amtsgericht is a private company categorized under Local Courts and located in Michelstadt, Germany. Our records show it was established in and incorporated in . Register for free to see additional information such as annual revenue and employment figures. Companies like Amtsgericht Michelstadt usually offer: Court Services Institute, Court Filing Services, Court Consultation Services, Court Services Inc and Courts Services. also ein Gewerbebetrieb, ebenso wie
      – Deutscher Bundestag D-U-N-S Nummer 332620814 SIC-Nummer 9199 (is a private company)
      – Bundesrepublik Deutschland D-U-N-S Nummer 341611478 SIC-Nummer 9199 (is a private company)
      – Regierung der Bundesrepublik Deutschland D-U-N-S Nummer 498997931 SIC-Nummer 9199
      – Bundesministerium des Innern D-U-N-S Nummer 507111040 SIC-Nummer 8741
      Amerikanische Firmen, mehr nicht.

      Weiß jemand Näheres?

    • Aus Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln
      und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine Firma. In ihren Satzungen ist nicht vom Volk die Rede, sondern von
      PARTEIEN; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von PARTEIEN. Wir
      haben kein Vaterland mehr, sondern PARTEIEN; kein Ziel, keine Zukunft mehr,
      sondern Interessen von PARTEIEN. Und diese PATREIEN – noch einmal: keine
      Volksteile, sondern Erwerbsgesellschaften mit einem bezahlten Beamtenapparat,
      die sich zu amerikanischen Parteien verhielten wie ein Trödelgeschäft zu einem
      Warenhaus – entschlossen sich, dem FEINDE alles was er wünschte auszuliefern,
      jede Forderung zu unterschreiben, den Mut zu immer weitergehenden Ansprüchen in ihm aufzuwecken, nur um im Innern ihren eigenen Zielen nachgehen zu
      können.“
      Zitiert nach Oswald Spengler, Philosoph 1924 (Zweibändiges Werk über den
      „Untergang des Abendlandes“)

      Natürlich wird Spengler vom Mainstream als Antisemit und Rechter diffarmiert.
      Dabei verehrte der große Kulturhistoriker Egon Friedell selbst Oswald Spengler und nahm dessen Werk „Der Untergang des Abendlandes „als Inspiration für sein Schaffen.
      Egon Friedell war jüdischer Abstammung und sprang aus dem Fenster seiner Wohnung in Wien, als er von den Nazionisten abgeholt werden sollte.

    • Ich ja nur mal andeuten, auf was für einem Kanal wir sind. Vielleicht Zeit zum Umdenken?

      Friedensverträge und die Souveränität? Wie wichtig ist das Thema?

      youtube.com/watch?v=7m-r8Mbt1oo

      Bei den Mahnwachen hätte man das Thema haben können, aber Dank dem Herrn hier wurde das und wohl noch mehr thematisch rausgedrängt.

  11. Danke Herr Bittner! Dieses Thema und seine bis heute zum 70. des GG reichenden Folgen müssen auf den Tisch. Samt der Verbrechen an den Deutschen Soldaten und der Zivilbevölkerung im und nach dem Krieg bis heute. Bis heute steht im Artikel 120 GG, dass die BRD die Kosten der Besatzer zu tragen hat. Wann hört dieser Irrsinn und die Lügen auf?

    „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 120
    (1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen. Soweit diese Kriegsfolgelasten bis zum 1. Oktober 1969 durch Bundesgesetze geregelt worden sind, tragen Bund und Länder im Verhältnis zueinander die Aufwendungen nach Maßgabe dieser Bundesgesetze. Soweit Aufwendungen für Kriegsfolgelasten, die in Bundesgesetzen weder geregelt worden sind noch geregelt werden, bis zum 1. Oktober 1965 von den Ländern, Gemeinden (Gemeindeverbänden) oder sonstigen Aufgabenträgern, die Aufgaben von Ländern oder Gemeinden erfüllen, erbracht worden sind, ist der Bund zur Übernahme von Aufwendungen dieser Art auch nach diesem Zeitpunkt nicht verpflichtet. Der Bund trägt die Zuschüsse zu den Lasten der Sozialversicherung mit Einschluß der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosenhilfe. Die durch diesen Absatz geregelte Verteilung der Kriegsfolgelasten auf Bund und Länder läßt die gesetzliche Regelung von Entschädigungsansprüchen für Kriegsfolgen unberührt.
    (2) Die Einnahmen gehen auf den Bund zu demselben Zeitpunkte über, an dem der Bund die Ausgaben übernimmt.“

    Versailler Vertrag 2.0!

    • Die Frage, ob dieses Gebiet, das mit dem GG verwaltet wird, nun immer noch besetzt ist oder nicht, wurde ja neulich auf der Bundespressekonferenz gestellt.

      Wie ist es nun mit der Souveränität aktuell?

      Muss diese schnell nach Brüssel übertragen werden bevor die Deutschen aufwachen und endlich einen Friedensvertrag möchten?
      Einen, der nicht wie der verbrecherische von 1919 aussieht?

    • „Die Frage, ob dieses Gebiet, das mit dem GG verwaltet wird, nun immer noch besetzt ist oder nicht, wurde ja neulich auf der Bundespressekonferenz gestellt.“
      Und wie lautete die Antwort?

    • deutsch.rt.com/inland/88066-bundespressekonferenz-besatzungsrecht-gilt-in-deutschland/

      Hat man Töne?

    • Da gäbe es schon Menschen mit gehörigem Wissen. Die meisten von denen werden aber auf diesem Kanal kaum erscheinen.

  12. und nun? Neu ist das nicht. Welche Konsequenzen soll das nun haben? WK3? Wie, bei Gott, kann Deutschland je zurück bekommen, was ihm gestohlen wurde? Wie, bei Gott, kann es die Täter zur Rechenschaft ziehen? Die Täter, die uns grade die Lebensgrundlage zerstören, übrigens? Wird es Zeit, sich das … genauer zu überlegen?

  13. Und jetzt fragt euch auch bitte mal ob es nicht auch Parallelen in die heutige Zeit und insbesondere zur EU und deren Russlandpolitik gibt. Der angestrebte Konflikt mit Russland hat möglicherweise auch noch einen anderen Grund und zwar auch die Vernichtung Deutschlands. Es sind ja nicht die Menschen in Deutschland die diesen Konflikt wollen sondern international agierende Kräfte. Als deren Handlanger dienen wohl die etablierten Parteien, nur ein guter Teil der LINKE nicht und ein kleinerer Teil der AfD auch nicht. Die LINKE unterstützt aber den Superstaat EU (wie das vereinbar sein soll ist mir ein Rätsel), die AfD tut zumindest so als ob sie den Superstaat EU nicht möchten.
    Schaut euch mal die New York Times Bilder von Angela Merkel und Adolf Hitler an. Ich würde mal sagen die Strippenzieher von damals und heute sind die selben geblieben, die Interessen sind die selben geblieben und die Methoden sind die selben geblieben. Die Menschen sind die selben geblieben und fallen wieder darauf rein nur die Marionetten wurden ausgetauscht.

  14. KenFm öffnet die Büchse der Pandora? Lange darauf gewartet.

    Gerd Schultze-Rhonhof, (Der Krieg, der viele Väter hatte; Das tschechisch-deutsche Drama)
    bei der AZK
    https://www.youtube.com/watch?v=Uvwb5QPrmc0
    Er spricht mehrere Fälschungen an, u.a. eine ganz heftige in den deutschen
    Geschichtsbüchern, was er belegen kann!

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