Vom Irren und Irreführen | Von Wolfgang Wodarg

In unserem Körper erfüllt jedes Organ eine spezielle Funktion. Der Magen verdaut Speisen, das Herz pumpt Blut, das Hirn lernt und steuert und die Nieren regulieren den Salz- und Wasserhaushalt. Jedes Organ braucht die gute Funktion der anderen. Wenn zum Beispiel der Magen damit begänne, seine Umgebung zu fressen, das Herz, die Lunge oder die Leber, dann hätte das den Tod des ganzen Organismus zur Folge. Vergleichbares gilt für unsere Gesellschaft.

Auch unsere Gesellschaft ist nur dann leistungsfähig, wenn wir uns auf ihre Organe, die Justiz, die Polizei, das Finanzamt, die Krankenkassen, das Robert Koch-Institut (RKI) oder die Bundeskanzlerin, verlassen können. Nur wenn alle die ihnen anvertraute Arbeit leisten, können auch die anderen ihre Aufgaben erfüllen.

Wenn ein Organ unserer Gesellschaft gefräßig wird und aus Macht- oder Geldgier sich andere wichtige Funktionen einverleibt, zerstört es seine eigene Grundlage. Wenn die Hüter der Währung anfangen zu spekulieren und nach Boni jagen, die Chefärzte am Klinikumsatz beteiligt werden, die Krankenkassen sich im Wettbewerb nur noch um „gute Risiken“ kümmern, das Kraftfahrtbundesamt vor dem Dieselruß die Augen verschließt und wenn die Macht vergisst, von wem ihr diese anvertraut wurde, dann frisst der Magen das Herz, und das alles funktioniert nicht mehr.

Deshalb ist es alarmierend, dass die für unser Wissen so wichtige Kritik unabhängiger Forscher nur noch dort toleriert wird, wo sie den wirtschaftlichen Erfolg oder die Macht nicht behindert. Dann fehlt jedoch die für alle so wichtige kritische Wahrheitssuche. Und damit fehlen auch die Forschungsergebnisse wachsamer Wissenschaftler als allgemein nutzbare verlässliche Entscheidungsbasis.

Wie wir in der Corona-Krise schmerzlich erkennen, hat das in allen Bereichen verheerende Folgen für die zu treffenden Entscheidungen. Im Wissenschaftsbetrieb herrscht — kurz gesagt — die Korruption.

Und da leider auch viele Medien käuflich sind, lesen, sehen und hören wir kaum etwas über dieses Phänomen. Wenn Ultrareiche wissen, was sie wollen, dann missbrauchen sie die Wissenschaft nur noch dazu, uns in ihrem Sinne etwas vorzumachen.

Für die meisten Menschen ist die mediale Hirnmassage zu Corona realer als das, was sie auf der Straße, im Wartezimmer des Arztes, bei der Arbeit oder in der Schule erleben. Oft denke ich in diesen Monaten an die Antiquiertheit des Menschen, wie sie Günther Anders nannte (1). Sehr seherisch schildert er, dass Menschen die Welt nur noch als Matrize wahrnehmen. Er schreibt:

„Natürlich können wir das Fernsehen zu dem Zwecke verwenden, um an einem Gottesdienst teilzunehmen. Was uns dabei aber, ob wir es wollen oder nicht, genauso stark ‚prägt‘ oder ‚verwandelt‘ wie der Gottesdienst selbst, ist die Tatsache, dass wir an ihm gerade nicht teilnehmen, sondern allein dessen Bild konsumieren.“

Vom Irren und Irreführen

Mein geschätzter Doktorvater, der Soziologe und Psychiater Professor Klaus Dörner, hat vor 40 Jahren zusammen mit seiner Kollegin, der Diplom-Psychologin Dr. Ursula Plog, ein sehr erfolgreiches Standardwerk mit dem programmatischen Titel „Irren ist menschlich“ veröffentlicht. Darin beschreiben beide Autoren eine offene, fragende und soziale Psychiatrie (2). Das bahnbrechende Werk wird seither laufend aktualisiert. Der Titel ist sehr weise gewählt. Wer in der Demokratie als „irre“ gilt, wird von den jeweils Stärkeren definiert.

In manchen Fällen ist das auch die Mehrheit der Menschen. Deshalb gilt: Wer heute angeblich irrt, den kann schon morgen eine neue Mehrheit rehabilitieren und als vernünftig ansehen. Manchmal führten große Skandale zu einer neuen Sicht der Dinge. Manchmal musste dafür auch erst ein Krieg verloren werden. Manchmal brauchten Gesellschaften Hilfe von außen oder Wahrheitskommissionen oder internationale Prozesse.

Dieses Buch schreibe ich deshalb, weil ich sehe, dass sich die Menschen nach Vogel- und Schweinegrippe jetzt mindestens zum dritten Mal in die Irre führen lassen (3). In diese Irre führen sie offenbar unter anderem Spezialisten aus Virologie und Biomathematik, die sich selbst gefährlich überschätzen. Diese Experten präsentieren uns mit sorgenvoller Stirn und ständig neuen Hochrechnungen bisher nicht beachtete Details als bedrohliches Zukunftsszenario.

Ihr hochwissenschaftlich klingendes Fachlatein macht Eindruck und bewirkt — medial verstärkt — zum wiederholten Male einen irren Schutz-, Investitions- und Impfaktionismus. Noch hat die Mehrheit offenbar nichts aus der Vergangenheit gelernt.

Für die erwähnten Spezialisten lohnen sich diese Pandemie-Kampagnen. Geldgeber mit eindeutigen Wirtschaftsinteressen stärken ihren Instituten den Rücken. Offenbar zahlt es sich für die oft bühnenerprobten Wissenschaftler immer wieder aus, sich „vor den Karren anderer spannen“ zu lassen.

Wir sind Zeugen eines Prozesses, der in den letzten Jahrzehnten begann: Einer leider von Sponsoren aus der Impfindustrie völlig abhängigen Weltgesundheitsorganisation, der WHO, ist es gelungen, geschäftstüchtige Virologen für eine „Angstmaschine“ zu gewinnen.

Zunächst wurde mit dieser Strategie „nur“ Geld verdient, doch jetzt wird eine gesellschaftliche Schocktherapie versucht, bei der man sich fragt, ob nicht die Therapeuten selbst behandelt werden müssten.

Das koordinierte Handeln der Akteure dieser Angstmaschine haben Vertreter aus Finanz-, Militär-, Big-Data- und Pharmaindustrie im Rahmen einer „Pandemic Preparedness“ seit Beginn dieses Jahrtausends konzipiert, also bereits vor SARS und Vogelgrippe.

Seitdem wird dieses Konzept perfektioniert und global ausprobiert. Da die Medien sensationshungrig, weitgehend wirtschaftlich abhängig sowie politisch beeinflussbar sind, spielen sie stets brav ihre Rolle als Panikmacher. Sie sind wichtige Partner beim Agenda Setting und bei der medialen Angstmache nach dem Rezept der von Naomi Klein beschriebenen Schock-Strategie (4). Wir erleben einen „Embedded Journalism“ im Krieg gegen die Viren.

Offenbar ist Terrorismus inzwischen als Angstmaschine überholt. Die Terror-Panikmache sorgte dafür, dass hauptsächlich die Aktienkurse der sogenannten Sicherheitsindustrie in die Höhe schnellten (5), jetzt profitieren eindeutig wieder Pharma-Werte. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem lässt sich an den Bilanzen leicht ablesen, wer irrt und wer nicht.

Covidioten und Fachidioten

Derzeit müssen sich Menschen, welche die Dinge infrage stellen, oft beschimpfen lassen. Die sich noch in der Mehrheit Fühlenden haben zu meinem Bedauern Angst vor Viren, halten an ihrer Angst einander fernhaltend fest und neigen dazu, abweichende Ansichten und Denkweisen ebenfalls fernzuhalten, statt sich für sie zu interessieren.

Andersdenkende heißen heute oft Spinner, Aluhüte, Verschwörungstheoretiker oder Covidioten. Die Vorsitzende der deutschen Sozialdemokraten, Saskia Esken, war sich im Sommer 2020 einer Mehrheit wohl noch sehr sicher, als sie alle Demonstranten gegen Regierungsmaßnahmen als „Covidioten“ bezeichnete (6). Nachdem ihr sogar ein Gericht bestätigt hat, dass ihr Missgriff nicht den Tatbestand der Beleidigung erfüllt, fühle ich mich frei, die Bedeutungen und Konnotationen der Begriffe Covidioten und Fachidioten zu untersuchen.

Ich benutze diese Begriffe hier rein soziologisch-taxonomisch und spreche ihnen ausdrücklich jede beleidigende Bedeutung ab. Die alten Griechen bezeichneten einfache, nicht politisch aktive Bürger oder einfache Soldaten als „Idiotes“ (ἰδιώτης). Heute benutzen Menschen, die sich gern über andere erheben, diesen Begriff, um Andersdenkende abzuwerten.

Wer also von Covidioten spricht, der möchte mit dieser Erniedrigung Andersdenkender selbst ein bisschen höher erscheinen. Es geht deshalb bei derartigen Versuchen nicht um Wissen, Wahrheit und Erkenntnis, sondern darum, Machtpositionen zu verteidigen.

Machtgerangel ist in der Politik normal. Politiker müssen — wie uns spätestens Niklas Luhmann (7) bestätigt hat — um Macht kämpfen, um ihrer gesellschaftlichen Funktion als Regelsetzer und Regelwächter nachkommen zu können.

In einer Demokratie aber geht bekanntlich alle Macht vom Volke aus. Der Regierung wird die Macht also immer nur für kurze vier Jahre anvertraut. Während dieser Zeit gehört es zu ihren Pflichten, die unterschiedlichen Interessen der gesamten Bevölkerung bei ihren Entscheidungen zu beachten und Kompromisse zu finden. Politiker versagen und verfehlen ihre Aufgabe, wenn sie nicht aktiv für einen Meinungsabgleich in der Sache sorgen, sondern stattdessen Andersdenkende diffamieren, um sich so ohne inhaltliche Auseinandersetzung über sie zu erheben.

Als Student an der Freien Universität in Berlin habe ich die Ambivalenz des Begriffs „Idiot“ bereits einmal eindrucksvoll erlebt. Als während der ersten studentischen Demonstrationen circa 1967 die rebellischen Studierenden den „Muff unter den Talaren“ angriffen, wurde gegen unpolitische Spezialisten in universitären Fächern sehr häufig der Kampfbegriff „Fachidiot“ verwendet. Damit versuchte die rebellierende, um politische Gestaltungsmacht kämpfende Studentenschaft, sich über die dominante Professorenschar zu erheben, indem sie diese als Idiotes hinabwürdigte.

Ich werde den Konflikt am Kaffeetisch meines Kommilitonen und Freundes nicht vergessen. Sein Vater, damals bekannter Chefarzt und Dekan der medizinischen Fakultät, kam sehr wütend nach Hause und beschwerte sich entrüstet bei uns, dass Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschusses AStA ihn als „Fachidioten“ beschimpft hatten. Bei dem Versuch, sich zu verteidigen, machte er das Ganze aber noch schlimmer, als er sein hohes anerkanntes Spezialwissen als Gegenargument auf den Kaffeetisch legte. „In meinem Fach bin ich doch eine wissenschaftlich hoch anerkannte Autorität!“, äußerte er total empört. Vor lauter Fachlichkeit hatte er die politische Bedeutung des Begriffes nicht verstanden.

Fachidioten wurden ja gerade Spezialisten wie er genannt, die für alle anderen Sichtweisen und Interessen neben ihrem Fach wenig Zeit und Verständnis aufbrachten. Mit seiner Argumentation hatte er mir, in meinem studentisch-aufmüpfigen Hochmut, den Beweis für die Richtigkeit dieser erniedrigenden Bezeichnung geliefert.

Vom Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann stammt die Erkenntnis, dass Spezialisten von der Gesellschaft den Auftrag haben, ihre ganze Aufmerksamkeit und Kraft ihrem Spezialgebiet zu widmen, es vorrangig und unbeirrbar als das Wichtigste zu betrachten.

Da ist es also ganz normal, dass sie in ihrer eigenen Realität leben. Sie entwickeln dafür sogar eine eigene Sprache, eigene spezielle Codes und eigene in ihrem Fach anerkannte Methoden. Das gilt übrigens für alle Spezialisten, wenn diese die ihnen anvertraute Aufgabe als primäres Interesse verfolgen.

Als ein Journalist den berühmten Physiker Heinz von Foerster in einem Interview zu seinem 90. Geburtstag (8) aus seinen erkenntnistheoretischen Betrachtungen auf den Boden der Realität zurückholen wollte, fragte dieser ernsthaft irritiert: „Von welcher Realität sprechen Sie, junger Mann?“

Von Foerster erinnerte uns daran, dass je nach Blickwinkel, nach den verwendeten Instrumenten und genutzten Sprachen oder Grundannahmen sich für die vielen Beobachter eine jeweils andere Sicht auf ihre Realität ergibt — auch in der Wissenschaft.

Die Selbstüberschätzung von Spezialisten erscheint mir unausweichlich. Hebt sich doch ihr Fachwissen aus dem Kenntnisstand der Masse heraus. Dennoch spricht vieles dafür, sich nicht allein auf Virologen oder die Sichtweise einer speziellen Wissenschaft zu verlassen. Sonst kann es sein, dass man selbst der Idiot ist, der gesamtgesellschaftlich relevante Sachverhalte ignoriert.

Den ebenfalls diskriminierend benutzten Begriff „Corona-Leugner“ finde ich aber völlig absurd. Ärzten zu unterstellen, sie leugneten die Existenz von Coronaviren, ist zum Beispiel paradox, weil diese sie natürlich schon immer als Variante der Grippeerreger im Auge haben mussten. Jemand, der die Existenz von Coronaviren insgesamt verneint, ist mir bisher weder persönlich noch in den Medien begegnet. Aber viele von denen, die solche Schimpfworte verwenden, haben 2019 noch nicht einmal gewusst, dass es diese Virenart überhaupt gibt.

Geleugnet werden heute allerdings viele besorgniserregende Entwicklungen, zum Beispiel, dass durch das Herunterfahren der Wirtschaft Millionen Menschen im In- und Ausland in Existenznot, Hunger und Tod getrieben werden.

 

Quellen und Anmerkungen:

  1. Günther Anders, Die Antiquiertheit des Menschen, C. H. Beck Verlag, München 1961.
  2. Klaus Dörner, Ursula Plog, Christine Teller, Frank Wendt, Irren ist menschlich. Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie, 25. Auflage, Psychiatrie Verlag, Köln 2019.
  3. AIDS, BSE, SARS, MERS, Ebola und Zika kann ich hier nur anekdotisch mit behandeln.
  4. Naomi Klein, Die Schock-Strategie, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007.
  5. „Private Military and Security Firms and Erosion of the State Monopoly on the Use of Force“, Assembly debate on 29 January 2009, 8th Sitting, see Doc. 11787, report of the Political Affairs Committee, rapporteur: Mr Wodarg.
  6. https://de.reuters.com/article/virus-esken-covidiot-idDEKBN25T1WM
  7. Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998, Seite 747 bis 748: „ … auf der Ebene des umfassenden Systems der Gesellschaft kann keine allgemeingültige, für alle Teilsysteme verbindliche Rangordnung der Funktionen eingerichtet werden. Keine Rangordnung heißt auch: keine Stratifikation. Vielmehr ergeht an alle Funktionssysteme der Auftrag, sich selbst im Verhältnis zu den anderen zu überschätzen, dabei aber auf eine gesamtgesellschaftliche Verbindlichkeit der Selbstbewertung zu verzichten.“
  8. Ein wunderbares Interview: https://www.youtube.com/watch?v=2KnPBg-tanE

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 12. Juni 2021 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle:      Stocker plus / shutterstock

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38 Kommentare zu: “Vom Irren und Irreführen | Von Wolfgang Wodarg

  1. Giorgio Plaz sagt:

    Das unter Link (8) angegebene Video hat mir Spass gemacht.
    Was Herr Foerster über die Teilchenphysik, Kosmologie (Urknall), Metaphysik und "die Realität" aussagt, ist für mich ..voll ok & cool, der Mann hat offensichtlich Spass und Freude daran.
    Ich kanns etwas beurteilen, als (Experimental-) Physiker – und ich bin ja nicht der einzige unter den Kommentatoren hier, der diese Ausbildung "absolviert" hat, wie ich mittlerweile weiss.
    Der Link zur Covid Geschichte für mich geht über das Folgende:

    In der Physik gibts eine klare Einteilung in Theoretische Physik – wo an Theorien rumgebastelt wird – und Experimentalphysik – die schaut, ob Ergebnisse von Theorien auch in der Realität bestätigt werden können, oder nicht.

    Wie sieht das eigentlich in Mikrobiologie, Biochemie, Immunologie und Virologie aus?

    Jedenfalls, die Leute von Pfizer et al. kommen für mich wie absolute Theoretiker rüber. Als Testobjekte benutzen sie gleich die Leute selbst.

    Die statistischen Auswertungen, die ich bis jetzt gesehen habe, empfinde ich als ungenügend.
    Immerhin, danke an den Artikel von Karsten Montag, ich begreife jetzt den Unterschied zwischen relativer und absoluter Wirksamkeit, was mir die ganze Geschichte allerdings noch suspekter erscheinen lässt.
    Übrigens wird das auch gut von Herrn Bhakdi hier erklärt (englisch):

    Perspectives on the Pandemic | "Blood Clots and Beyond" | Episode 15
    https://www.youtube.com/watch?v=pyPjAfNNA-U

    Was ich aus Bhakdis Interview mitnehme – und was mit den Bioverteilungsergebnissen, die in der MIT Studie
    https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23/49
    beschrieben werden, breiten sich die Nanopartikel, welche die mRna umhüllen, durch die Blutgefässe aus und erreichen viele Organe inkl. dem Gehirn. Siehe MIT Studie. Schon dadurch geht viel schief.
    Bei Ansteckung mit dem Corona-Virus werden die Atemwege und möglicherweise die Lunge erreicht.

    Ein zusätzliches Argument Bhakdis ist, dass nach jeder mRna Injektion das Immunsystem weiter trainiert wird durch das lange Gedächtnis des Immunsystems dies gespeichert wird. Die Response auf die Ansteckung mit einem ähnlichen Coronavirus ist irgendwann dann möglicherweise zu heftig für die Lunge.

    Noch eine Bemerkung zu weiter unten:
    LINE & Retroviren, die RNA zurück nach DNA übersetzen: Diese Dinge gibts in bestimmten Organen, wie zum Beispiel den Eierstöcken und Hoden häufiger. Bei einer natürlichen Ansteckung kommen die Coronaviren nicht so weit. Nach einer Impfung aber eben schon.
    Siehe MIT Studie https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23/49

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      "Was ich aus Bhakdis Interview mitnehme – und was mit den Bioverteilungsergebnissen, die in der MIT Studie
      https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23/49
      beschrieben werden, breiten sich die Nanopartikel, welche die mRna umhüllen, durch die Blutgefässe aus und erreichen viele Organe inkl. dem Gehirn. Siehe MIT Studie. Schon dadurch geht viel schief."

      Was geht denn genau schief?

      "Ein zusätzliches Argument Bhakdis ist, dass nach jeder mRna Injektion das Immunsystem weiter trainiert wird durch das lange Gedächtnis des Immunsystems dies gespeichert wird. Die Response auf die Ansteckung mit einem ähnlichen Coronavirus ist irgendwann dann möglicherweise zu heftig für die Lunge."

      Das klingt nicht sehr wissenschaftlich. Gibt es dafür Studien?

    • Giorgio Plaz sagt:

      "Schon dadurch geht viel schief" ist mein Eindruck aus der MIT Studie.
      https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23/49
      Lesen Sie die Studie.

      Was die Aussagen von Herrn Bhakdi betrifft, warte ich mal in Ruhe ab, was das laufende mRna Experiment für Ergebnisse erzielt.

      Theorien finden sich immer leicht. Es ist Ihnen klar, dass jede naturwissenschaftliche Theorie immer eine Vereinfachung der Realität ist?

    • How-Lennon sagt:

      @TKCB
      (Nano-)Aluminium ist erwiesenermaßen schädlich. Die Auswirkungen der Nanopartikel im Körper sind noch nicht sehr weit erforscht, es ist aber zu befürchten, dass diese nicht positiv sind, da sie einfach ÜBERALL hingelangen können und vom Körper nur schlecht ausgeschieden werden.

      "Das KLINGT nicht sehr wissenschaftlich" 😀
      Wer hat von wem die Lizenz zum SCHWURBELN?

  2. Hutmacher sagt:

    Ich zitiere dann mal aus dem heutigen FOCUS:
    "… Der gängigen Lehrmeinung nach können die Polymerase-Enzyme unserer Zellen nur DNA in RNA übersetzen, nicht andersherum. Doch das ist offenbar ein Irrtum, wie jetzt Experimente nahelegen. Denn das menschliche Enzym Polymerase theta kann auch RNA in DNA umkopieren und arbeitet damit ähnlich wie die Enzyme mancher Viren. Diese bislang unerkannte Fähigkeit der Polymerase könnte erklären, wie Erbgut-Fragmente des Coronavirus bei einer Infektion in unsere DNA gelangen…"
    …………………………………………………..
    Hieß es bisher nicht immer, dass genau dies niemals eintreten könne, also der Übergang von einer veränderten RNA hin zur DNA?
    Auch ich kenne übrigens niemanden, welcher die Existenz eines Corona- Virus leugnen würde. Dies gilt selbst für s.g. "Hardcore- Kritiker" in diesem Irrsinn, welcher uns alle schon seit vielen Monaten Tag für Tag begleitet.
    Was jetzt noch fehlt – und dies wünsche ich niemanden -, sind die möglichen Folgeschäden infolge solche Impfungen.

    • TKCB_Cranberry_ sagt:

      also lt. dem Fachartikel aus dem Ärzteblatt kann RNA in die menschlichen Zellen integriert werden. Dies ist aber unproblematisch, da dies auch Viren wie auch der Corona-Virus machen. Insofern ist die Gesundheitsgefahr des mRNA-Impfstoffs dahingehend "praktisch gleich null".

      "Wenn es so wäre, dass die Integration von mRNA eine Gefahr darstellt, dann müssten wir auch sagen, dass jede harmlose Virusinfektion in dieser Hinsicht problematisch sein kann."

      https://www.aerzteblatt.de/archiv/219240/Genbasierte-Impfstoffe-Gute-Argumente-gegen-Skepsis

  3. Jos REINARD sagt:

    Schade, da kennt Dr.Wolfgang Wodarg den einzigen Nichtvirus Theoretiker Dr.Stephan Lanka nicht.
    Wäre sicherlich an der Zeit daß die beiden sich kennen lernen würden. freundlichst

  4. Hartensteiner sagt:

    Ich kann nur sagen, dass ich Dr. Wodarg sehr dankbar bin.
    Ich hatte ja vor Covid schon auf den nächsten ("nötigen") Schock der Schocktherapie gewartet, aber nicht an ein Virus gedacht. Als es auftauchte, erschrak ich, denn ich stellte mir vor, da könnte eine "echte" Biowaffe entfleucht (worden) sein, die über die mittelalterliche Pest nur lachen würde.
    Dr. Wodarg hat dann sehr schnell dazu beigetragen, die Sache adäquat einzuschätzen und den Rest konnte man dann leicht selbst verfolgen und erkennen, was läuft – schließlich wurde "immer" schon vorgeführt, wie die Herrschaftsmechanismen funktionieren. Wirklich neu war allerdings die globale Ausbreitung und war der Turboantrieb mit Kompressor – und dann erst – besonders schockierend – die tief sitzende Denkphobie der Masse der Menschen.
    Immerhin wissen "die Mächtigen" jetzt, dass man den Globus nach belieben steuern kann, wie jedes kleine Dorf.

  5. A.B. sagt:

    "Wo ist die Realität, wo haben Sie die?" fragt Heinz von Foerster. Ja eben genau ganz woanders und nicht in den abgeleiteten Theorien.

    • Hartensteiner sagt:

      "Realität" ist immer auch Ideologie = ein gebasteltes Weltbild. Ein paar grundlegende Infos bringt ein Neugeborenes mit auf die Welt, s. z.B. Gestalttheorie und noch ein paar. Dann stößt es auf Wahrnehmungen, Erfahrungen und auf Anleitungen "der schon Anwesenden" (Mama und Papa und so, andere Kinder…) und bastelt sich aus all dem eine Weltvorstellung, an der es ein Leben lang weiter basteln kann.
      Das ist die erste, oder Basis- "Ideologie", über die ein Mensch verfügt und die ihm hilft, sich weitere, vorgefertigte Ideologien "reinzuziehen" (Erziehung, Bildung etc.). Daraus bildet sich dann ein Gestrüpp (der Begriff wäre vielleicht: Eklektizismus oder besser, eine Kiste voller Fragmente, "die man vielleicht mal brauchen könnte), das sie oder er für die Realität halten, wobei sie froh sind, wenn dieses einiger Maßen hilft, den Alltag zu bewältigen, den Löffel an den Mund zu führen, auf dem Handy zu wischen und den Anordnungen der üblichen Verdächtigen zu folgen.
      Wenn man sich das recht überlegt, kann damit nicht viel los sein und der Begriff "Realität" ist in dem Zusammenhang schon sehr gewagt. 🙂

    • Hutmacher sagt:

      Ich habe ein Problem mit dem verwendeten Term "Realität" da wir die Realität niemals wahrnehmen können; Was wir wahrnehmen ist die/eine vorfindbare Wirklichkeit und die hat mit der "Realität" nicht viel gemeinsam.

    • RULAI sagt:

      "Ich habe ein Problem mit dem verwendeten Term "Realität" da wir die Realität niemals wahrnehmen können"

      Da begrenzen Sie das menschliche Potenzial aber ganz erheblich.

      Ich habe ein Proble mit totalen, verabsolutierenden Aussagen.
      Nein,. habe ich eigentlich nicht.
      Ich weiß, daß wir die Realität warnehmen können. Daher ist es mir egal, was der denkende Geist von sich gibt,
      der
      a) nicht weiß, wer er ist
      b) nicht weiß, wer der Mensch ist
      c) nicht weiß, was das Seelenauge ist
      d) nicht weiß, was das hochentwickelte Seelenauge wahrnehmen kann
      e) nicht weiß, daß die Realität nichts Relatives ist.

    • RULAI sagt:

      Wolf-Dieter Storl:
      "
      Tschuang Tse »Was weiß ein Frosch im Brunnen über das Meer?
      Was weiß die Libelle über Eis und Schnee?« Ebenso könnte man unverschämt fragen: »Was wissen die Botanik-Professoren über die Pflanzen?«
      "
      Und von mir dazu: Was weiß der Naturwissenschaftler über die Natur?
      Was weiß der denkende Geist über Realität?

  6. RULAI sagt:

    "Dieses Video sagt aus, dass 150.000 COVID-19 Impftote von der CDC aus dem VAERS-System ENTFERNT wurden (bisher), um den Massengenozid zu vertuschen.

    Beispiel Case ID 966236, 67J Mann aus Florida, der die Pfizer Impfung bekam und starb. Dieser Fall ist aus dem System gelöscht worden usw.

    Der erste Fall in chronologischer Folge, der gelöscht worden war – VAERS ID 916605 – ist jetzt durch einen anderen Fall ersetzt worden, der nicht gestorben ist. Sie sind damit beschäftigt, die Beweise zu vertuschen und Case IDs von Verstorbenen durch andere Personen, die nicht gestorben sind zu ersetzen.

    Quelle: https://www.brighteon.com/5b9f4df1-701d-4ba8-b080-7a8d391af98c

    @HerzensmenschenUnited

    Brighteon (https://www.brighteon.com/5b9f4df1-701d-4ba8-b080-7a8d391af98c)
    CDC REMOVES 150K DEATHS FROM VAERS SYSTEM – VACCINE GENOCIDE
    This is unbelievable. MUST WATCH
    "
    https://www.brighteon.com/5b9f4df1-701d-4ba8-b080-7a8d391af98c

    • Hartensteiner sagt:

      Da hätte ich nichts Anderes erwartet. Propaganda bleibt sich immer treu, zumindest bis sie "eine neue Sau durchs Dorf jagt".

  7. Outlaw sagt:

    Man könnte meinen die Quantentheorie ist der Quantensprung von der realen Materie in den Gedanken ,der noch zur Materie reifen muss; vielleicht besser umgekehrt ,denn am Anfang war das Wort und zuvor der Gedanke .Darin sollte schon die Erkenntnis der Demut stehen,denn man begreift die Gewaltigkeit ,der in sich ineinander verwobenen Zusammenhänge .Es ist ein Beleg der Basis des Glaubens ,der aus kleinster Energie Dinge in die Realität bringen kann.(Was allerdings nichts mit dem Betrugssystem des Geldes zu tun hat,wo diese aus dem Nichts geschaffen (betrogen ) wird :-))
    Wer das nicht erkennen will ,setzt sich unweigerlich der Gefahr aus vom Schöpfer belehrt zu werden und wird z.B. auf Corona mit der Nase gestoßen .Wer dann immer noch meint daraus Milliardengewinne zu schöpfen,hat den Weg in Richtung Abgrund schon gewält ,doch vermutlich nichts verstanden ,denn eine Umkehr ist äußerst selten .Schon damals wurden solche von Jesu aus dem Tempel geworfen ,was sollte sich also geändert haben ? Das Doppelspaltexperiment ist praktisch der Glaubenskern des Senfkorns ,sowie die Angst die Negativbasis eines Mehr-Kill-Systems
    .https://youtu.be/3ohjOltaO6Y

  8. Nevyn sagt:

    Was, wenn die Coronajünger Recht haben? (Advocatus Diaboli vom Dienst)

    • wasserader sagt:

      Die Coronajünger haben "Recht"
      denn ihre Sicht ist durch die Justiz gefestigt .
      Nur driften sachlich Recht haben und Rechtsstaat auseinander .
      Corona/666

    • Hartensteiner sagt:

      Hätten die Coronajünger recht, dann wärst Du längst tot und einer der Millionen Toten, die für D vorausgesagt wurden.

    • Nevyn sagt:

      Na vielleicht bin ich ja tot und hab's nur noch nicht gemerkt? Wie kann ich das feststellen? (A. D.)

    • Hartensteiner sagt:

      Wenn Du Gates, Merkel, Drosten, Baerbock und der zugehörigen Mafia vertraust, dann bist Du zweifellos tot. Andernfalls lebst Du vielleicht tatsächlich noch 🙂

  9. A.B. sagt:

    Schon Goethe hat versucht, den Fachidioten der Physik zu erklären, dass sie nicht einfach irgendwelches Zeug erfinden können, um darauf ihr abgeschlossenes Weltbild zu begründen. Sie wollten es partout nicht verstehen und sind dann bei Absurditäten wie der Quantentheorie gelandet. Heute "gibt es" sogar schon Materie, die es gar nicht "gibt" …
    Das Problem ist also alles andere als neu.

    • Nevyn sagt:

      In einem Buch über allgemeine Relativitätstheorie fand ich auf der ersten Seite, noch vor dem Titelblatt, eine kleine Zeichnung mit einem Aquarium, darin ein kleiner und ein großer Fisch und der große sagte zu dem kleinen: "Die Welt mein Sohn ist ein großer Kasten voller Wasser." Physiker sind durchaus demütig, jedenfalls die klugen.
      Die Quantentheorie geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie sagt genau genommen, dass es nichts gibt, was es gibt. Und damit ist sie den Mystikern näher als jede andere Theorie.
      Was nun Goethe angeht, war er wohl der größte Dichter seiner Zeit und auch der größte Eingeweihte. Der größte Physiker war er wohl nicht. An Demut fehlte es ihm wohl ein wenig.
      Newton, den er angriff, wiederum war ein großer Physiker. Vor allem aber ein großer Alchemist. Er bildete sich jedoch nie ein, ein großer Dichter zu sein.

    • A.B. sagt:

      Zu solchen Absurditäten sind eben die Quantentheoretiker gezwungen. Es fehlt ihnen nämlich an Demut und der Fähigkeit, zuzugeben, dass sie sich irren. Es das gleiche Problem, das heute die Zeugen Coronas haben.

    • Hartensteiner sagt:

      Der Physik Newtons verdanken wir durchaus praktische (technologische) Anwendungen, allerdings auch die Vorstellung, dass das Universum und das Leben darin nichts sind als Maschinen, ein bisschen komplizierter als ein Uhrwerk, aber so ähnlich (Dass Newton "heimlich" ein Mystiker was, blieb lange verborgen).
      Das sagt auch die moderne Medizin. Der Mensch ist nur ein Kasten voller Rädchen, die wir (die Mediziner) zurecht drehen können oder auch mal nicht.
      Die Quantenphysik dagegen sagt uns, dass jenseits der Materie, die Du anfassen und bearbeiten kannst, eine "Ebene" existiert (vielleicht ist es nur ein bislang übersehenes Naturgesetz?), ohne die das Universum nicht existieren würde und Leben schon gleich gar nicht.
      Was habt ihr daran auszusetzen? Euch ist das "Uhrwerk" lieber? Na ja, das meint auch Bill Gates.

    • Nevyn sagt:

      Newton war kein Mystiker, er war Alchemist UND Naturwissenschaftler. Er war möglicherweise einer der wenigen, die beide Pole, Subjektivität und Objektivität, leben und letztlich auf höherer Ebene verbinden konnte, ohne sie in einen Topf zu werfen. Die Welt ist beides und keines von beidem. Solve et coagula.

    • A.B. sagt:

      Die Quantenmechanik rettet das Uhrwerk durch neue Rechnungen, denen die Realität noch gleichgültiger ist.

    • Nevyn sagt:

      Was hat Ihnen die Quantentheorie eigentlich getan, dass Sie sie so hassen, A.B.?

    • Hartensteiner sagt:

      A.B. scheint hier etwas zu verwechseln: Es gibt auf der einen Seite die Quantentheorie, die ganze Fässer voller Fragen aufmacht und die Bedeutung in die Mitte stellt, auf der anderen Seite deren rein technologische Anwendung dort, wo man nicht nach der Bedeutung fragt und nur Erfolg (Meint: Geld) nachjagt.
      Empfehle David Bohm zu lesen, dann löst sich das Missverständnis auf.

    • How-Lennon sagt:

      @Hartensteiner
      Ich denke, es gibt überhaupt kein jenseits/Jenseits der Materie, nur unendlicher Zerfall/Teilung. Oder eben Fusion der bewegten und kollidierenden Materie. Also die unendlich große und die unendlich kleine Materie. Prinzip und Struktur sind in den unendlichen Größenordnungen sicherlich immer die gleichen(nicht nur die Naturgesetze sondern auch die Erscheinungsformen = "Gott").

      Was das Doppelspalt-Experiment angeht:
      Ich denke, die Lichtteilchen(Photonen) und alle größeren, die man durch die Spalten "schießen" kann, nehmen nicht urplötzlich eine mystische "masselose" "Wellenform" an, sondern reiten quasi auf eben dieser unendlich kleinen Materie – die wir selbstverständlich nicht messen/wahrnehmen können – wie ein Stück Holz, das man auf eine glatte Wasseroberfläche wirft und durch die selbsterzeugten Wellen in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.
      Die Teilchen sind also nicht Wellen, sondern bewegen sich auf Wellen.
      Das ist für mich eine LOGISCHE Erklärung.

      Das, was ich mit unendlich kleine/zerfallende Materie meine, wurde übrigens früher als "Äther" umschrieben.
      Man war früher oft viel weiter 🙂

    • Hartensteiner sagt:

      How-Lennon – damit Du es Dir nicht gar zu einfach machst, empfehle ich Dir die Vorträge des Physikers Erik Verlinde, zum Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=-OlEGq_g2FI

    • A.B. sagt:

      Die QT ist das sicherste, was es in der Physik gibt (H. Lesch). Sie ist ihr Infallibilitätsdogma.

    • How-Lennon sagt:

      Ja Hartensteiner, ein Weiterentwickler der "Stringtheorie", sieht sympatisch aus – wobei mich die Frisur etwas an Drosten erinnert 🙂 Ich finde, da bewegen wir uns exakt in jenen Fantasieräumen, in solchen nicht wirklich bis gar nicht überprüfbaren Erklärungsversuchen für Winzigkeiten/Riesenhaftigkeiten und deren Bewegungs- und "Entwicklungs"mustern, in denen auch so etwas wie Religion entsteht.

      Die "Wissenschaft" löst gerade (in den "aufgeklärten" Ländern) die Religion ab, ist zum großen Teil mittlerweile aber prinzipiell der gleiche Haufen Scharlatane, denen es primär um Macht und Geld geht.

      Ohne klare Beweise bleibe ich lieber bei Logik/"gesunden Menschenverstand" und dem, was ich wahrnehme und vor allem erstmal der einfachsten "Theorie". Die Natur geht schließlich immer den einfachsten Weg!

      Ich sehe zum Beispiel große "Ähnlichkeit" zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos, also Sternen(Galaxien) und radioaktiven Atomen, bzw. erloschenen Sternen(Galaxien) und leichteren, nicht radioaktiven Atomen.

    • How-Lennon sagt:

      Hierzu passend Lennons Song "God" 🙂

    • Carsten Leimert sagt:

      Coole Runde hier. Früher habe ich mal die Welt wie der von Nevyn beschriebene Fisch gesehen, nämlich sie allein aus der Sicht eines Physikers. Dann habe ich lauter Ungereimtheiten in vielen physikalischen Theorien gefunden, die mich daran zweifeln ließen. Und schließlich extrapolierte ich einige physikalische Prinzipien und konnte damit beweisen, dass alles, was möglich ist, (insbesondere ein Multiversum) auch irgendwo existiert, was mir auch meine Demut zurückbrachte, weil alles Mögliche und damit das Existierende meine Phantasie unendlichfach übersteigt und ich damit wieder bei Sokrates („Ich weiß, dass ich nichts weiß) landete. Und ich fand damit auch eine Rettung für alle physikalischen Theorien, die zwar in unserem Universum nicht stimmen, jedoch möglich sind und damit in irgendwelchen andern Paralleluniversen existieren müssten, bin also inzwischen wieder sehr tolerant gegenüber Relativitätstheorie, Quantentheorien & Co. Und gegenüber völlig anderen Ansätzen wie etwa (ebenfalls möglichen und damit m.E. irgendwo in Paralleluniversen existierenden) Welten, die nur aus Gedanken bestehen etc oder gegenüber Göttern. Schließlich ist ja die Physik nur eine von vielen möglichen Methoden, wie man eine Welt (Paralleluniversum) zusammenbauen und ablaufen lassen kann.

    • Hartensteiner sagt:

      How-Lennon – da, wo die Wissenschaft zur Religion wird, wird sie zunächst dogmatisch festgelegt und nur dort noch zur Anwendung gebracht, wo neue Technologien Herrschaft und Profit versprechen (Demnächst in diesem Theater: Klimatologie und "terraforming"). Nach der Bedeutung bzw. gar einem Sinn zu fragen entfällt und wird durch die Herrschaftsideologie ersetzt. Man muss da von Pseudo-Wissenschaft sprechen.
      Auf der anderen Seite können wir uns vielleicht auf Platos Höhlenmodell einigen und mal schauen, welche "Vase" als nächstes ihren Schatten wirft.
      Bedenkt man, dass – sagt z.B. Verlinde – wir nur von 5 % des Universums überhaupt etwas wissen, von 95 % aber nicht, dann ist sicher Bescheidenheit angesagt, was aber nicht verhindern sollte – wo das überhaupt noch möglich ist – näher hinzuschauen und dafür braucht es auch spekulative Hypothesen, die dann mehr oder minder verifiziert werden können oder auch nicht. Heutzutage weder noch, denn solche Forschung um der Erkenntnis willen gilt als Zeitverschwendung (Profitverschwendung). Der "Neue Mensch" fragt nicht nach einem Sinn (braucht er nicht) – den liefert ihm Klaus Schwab frei Haus oder einfach Modell Wieler: "Nichts hinterfragen!".

    • How-Lennon sagt:

      Jaaa, "Terraforming" ist cool! DAS ist der Weg, unsere Bestimmung(seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Höhepunkt im utopische Energie und Kosten verschlingendem Größenwahn-Adel-Wernhers Apollo-Programm, dann kam lange nichts, dann ein wenig völlig verschimmelte, muffige ISS und dann…Elon Musk). Das bisschen Natur – pah! – haben wir voll im Griff! Aber am genialsten finde ich immer noch "Sonnenverdunkelung". Sowas denken sich "hochqualifizierte", angesehene Ingenieure, Professoren etc. aus. Für Geld und Ansehen machen diese armen Teufel alles.
      Und damit wird's gefährlich
      – dieses Gier-Pack greift uns jetzt direkt an, geht uns an die Wäsche. Um sich nicht eingestehen zu müssen, dass ihre Wahn-Wichs-Fantasien nichts taugen, sind sie anscheinend bereit die gesamte Natur aufs Spiel zu setzen.
      Selbstverständlich ist die Natur unendlich stark und wird sich immer erholen. Bei der Menschheit bin ich nicht so optimistisch, allerdings lenkt sie auch uns(ein Teil von ihr) und besiegt Auswüchse und Krankheit in aller Regel.
      Fazit: Ich bin relativ optimistisch 🙂

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