Von Kapitalverbrechen und anderen Kleinigkeiten

von Dirk C. Fleck.

Woran liegt es, dass die meisten Menschen sich empört abwenden, wenn man zu bedenken gibt, dass unsere Spezies wie ein Krebsgeschwür auf diesem Planeten wütet, was angesichts des ökologischen Desasters, das wir zu verantworten haben, doch nicht abwegig ist? Vielleicht würde das gigantische Heer der „Unschuldigen“ zur Einsicht kommen, wenn man ihnen eine Computersimulation zeigte, in der die letzten 130 Jahre, also die Zeit, in der das Industriezeitalter ökologisch voll zu Buche schlug, durch den Zeitraffer gejagt und auf eine Stunde verdichtet würde. Angenommen, wir starteten 1887 vor der amerikanischen Westküste in eine Umlaufbahn um die Erde. Pusteln bildeten sich entlang der Pazifikküste, die an der Ostküste bereits zu bedenklichem Ausschlag herangewachsen wären. Nach der Atlantiküberquerung stellten wir fest, dass ganz Europa befallen ist. Es sind die Städte, die wie Metastasen ins Land greifen. Schmutzige Schlieren ergössen sich in Flüsse und Meere. Unterdessen schrumpften die gigantischen Waldflächen in sich zusammen und machten braunen Wüsten Platz. Ein immer dichter werdendes Netz von Straßen und Schienen legte sich um den Globus, ganze Kontinente verschwänden unter einem diffusen Grauschleier. Endlich an den Ausgangspunkt zurückgekehrt, stellten wir fest, dass die Erde zu einer Geschwulst verfault ist, die von den Rauchschwaden unserer Brandschatzerei vielerorts gnädig verdeckt wird.

Der Astronaut John Glenn zählte bereits 1962 allein im Amazonasgebiet 800 solcher Brandherde. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, verschwinden durch Brandrodung oder industrielles Clearcutting Urwälder von der Bildfläche, welche ein Gebiet so groß wie München bedeckt hielten. Und mit ihnen verschwinden unzählige Populationen für immer von der Erde, die eigentlich als unser aller Heimatplanet gedacht war. So geht es weiter, Tag für Tag, ad finitum. Wie geht man nun mit einer Spezies um, die sich derart blind in den kollektiven Untergang wühlt und dabei alles andere Leben aus dem Gleichgewicht reißt? Lässt man sie gewähren oder versucht man sie mit Gewalt daran zu hindern, ihren tödlichen Wahn auszuleben? Die Ökodiktatur wäre so ein Versuch. Man möchte sie sich fast wünschen.

Wenn der Club of Rome davon spricht, dass die Demokratien in ihrer heutigen Form kaum geeignet sind, um den anstehenden Herausforderungen gerecht zu werden, hat er sicher auch folgendes gemeint: Trotz des erreichten einzigartigen Wohlstands in den Industrieländern ist das Heer der Besitzlosen auf diesem Planeten heute zahlenmäßig größer, als die gesamte Weltbevölkerung vor hundert Jahren. Mit allem was wir angefangen haben, sind wir in die Absurdität des Gegenteils geraten. Mit dem Versuch, die Äcker fruchtbarer zu machen, haben wir sie zu Tode gefoltert. Mit dem Versuch, uns vor Feinden zu schützen, sind wir so nahe wie möglich an den großen Weltbrand geraten. Selbst der Versuch zu heilen und zu helfen geriet immer mehr an die Grenzen der Unmenschlichkeit.

Was kann, was muss geschehen, damit der selbstmörderische Mechanismus der Gier gestoppt wird, mit dem eine kleine Kaste selbsternannter Weltenlenker den Ausverkauf der natürlichen Ressourcen betreibt? Ist er überhaupt zu stoppen? Die italienische Wirtschaftswissenschaftlerin Loretta Napoleonie sprach von diesen skrupellosen Eliten aus Wirtschaft und Politik von Zuhältern der Globalisierung, die mit ihren begrenzten Interessen gar nicht in der Lage sind, eine nachhaltige Zukunft zu garantieren. Inzwischen wächst die Empörung über die Machenschaften der Machteliten sprunghaft an. So echauffierte sich der Physiker und Terra-X-Moderator Harald Lesch in einem auf Facebook veröffentlichen Video vor kurzem über große Teile der internationalen Finanzwelt, denen er attestierte, in den letzten Jahrzehnten die Realisierung des perfekten Verbrechens geschafft zu haben. Lesch sprach von diesen Menschen als Kapitalverbrecher. „Vielleicht,“ so fügte er bitter-ironisch hinzu, „könnte das für Außerirdische mal ein Anlass sein, bei uns vorbeizuschauen. Aber sie kommen wahrscheinlich erst dann, wenn genügend Menschen das Verfahren durchschaut haben, nach dem die Allgemeinheit maximal beschissen wird“.

Auf die etablierten Medien braucht man in Sachen Aufklärung nicht zu bauen. Wen wundert es? Sie befinden sich ja größtenteils im Besitz der „Kapitalverbrecher“. Das Mediengeschäft ist in erster Linie ein Geschäft, es hat wie jedes andere mit Marktgesetzen zu tun. Und der Markt braucht nichts dringlicher als die Illusion, dass sich alles schon irgendwie richten wird. Es ist ja nicht so, dass die Medien die ökologischen Probleme nicht zur Kenntnis nehmen würden, aber da die Umstände nach Konsequenzen verlangen, die wir nicht bereit sind zu leisten, gerät die Horrormeldung zur Marginalie, wird dem Leiden der Erde weniger Beachtung geschenkt als überzogenen Ministergehältern oder der Familienangelegenheit eines Tennisspielers. Neulich fand sich im Hamburger Abendblatt ein halbseitiges Foto von einem Wal, von dessen gigantischer Schwanzflosse das Wasser perlte. Aber es handelte sich hier nicht um einen Artikel über die Ausrottung der Meeressäuger- was zu vermuten gewesen wäre. Unter dem Bild stand die Überschrift: „Wal griff Urlauber an!“. So läuft der Hase im Medienparcours.

Es gibt weit mehr Druckerzeugnisse auf der Welt, als unsere Wälder verkraften. Die entscheidenden Informationen schlagen trotzdem nicht durch. Wohin die Auswüchse unserer Mediengesellschaft führen, haben Aldous Huxley in die „Schöne neue Welt“ und Raymond Bradbury in „Fahrenheit 451“ trefflich beschrieben. Schon heute gleichen viele Menschen entkernten, amöbenhaften Wesen. Dabei stehen wir erst am Anfang der Medienrevolution. Im Cyberspace der nächsten zwanzig Jahre werden wir endgültig vergessen haben, welche Kriege der Unterhaltung dienen und welche nicht. Die Medien haben sich wie ein Filter vor die Außenwelt geschoben. Wir lernen nicht mehr aus persönlicher Erfahrung, sondern aus den von der Wirklichkeit abgezogenen Bildern. Unsere Realität ist eine einzige Truman-Show. Wir sind die perfekten Staatsbürger – in jede Richtung manipulierbar. Als Demokraten verstehen wir uns nur so lange, wie man uns so nennt. Dabei haben wir nicht einmal bemerkt, dass unsere Demokratien längst zu Organismen verkommen sind, die allein durch wirtschaftliches Wachstum überleben. Bleibt dieses aus, und die Anzeichen dafür sind inzwischen unübersehbar, macht sich sofort ein rechtes Protestpotential bemerkbar, das direkt in den verschleierten Faschismus führt. Ungarn ist das jüngste Beispiel, Frankreich, Österreich, die Niederlande stehen auf der Kippe, in den USA, England, Spanien, Russland und deutlich auch bei uns ist das Phänomen ebenfalls zu spüren. Ist es das, was wir zur Problemlösung brauchen?

Was, so werden einige fragen, ist mit dem Internet, was mit den alternativen Medien, die den Etablierten allmählich das Wasser abgraben? Träumt weiter, Leute. Das freie Internet ist demnächst Vergangenheit, sie nehmen es uns gerade aus der Hand. Und das ist keine Fake-News. Aber zurück zur Demokratie und ihren Möglichkeiten. Das World Watch Institute, das gewiss nicht in Verdacht steht ein Haufen alternativer Spinner oder Revoluzzer zu sein, drückt es so aus: „Unsere demokratischen Muster werden nicht ausreichen, um mit der ökologischen Herausforderung fertig zu werden.“  Und UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali fand in einem kaum beachteten Dossier bereits im August 1993 zu der Erkenntnis, dass globale Umweltaspekte sogar wichtiger werden könnten als die Souveränität eines Landes. Grünhelme statt Blauhelme? Durchaus möglich, weil von oberster Stelle längst angedacht. Ein Notstandsprogramm, weil unsere auf Wachstum programmierte Gesellschaft das Blatt nicht wenden, sondern ausreizen wird.

Wer vom drohenden Ökozid redet, gilt vielen ja noch immer als Schwarzmagier. Die Atombombe schien einer ganz anderen Kategorie anzugehören – hier war das Reich des Bösen ja ausgemacht und so konnte man sich so leichter über die eigene Aktie am Wettrüsten hinwegtäuschen. Beim Ökozid tun wir so, als handele es sich um eine Art ideologischer Epidemie. Die Indizien, welche auf die totale Katastrophe hinweisen, werden keines Blickes gewürdigt, wenn es gilt der angeblichen „Panikmache“ entgegen zu treten.

Reden wir über das von mir propagierte ökologische Diktat. Zum Verständnis des Begriffes sind einige Klarstellungen nötig. Wer die zahllosen Bücher zum Thema Ökologie überblickt, kann den Eindruck bekommen, es handele sich hier um eine Art Geheimwissenschaft für Erleuchtete. Sobald der enge Rahmen der klassisch naturwissenschaftlichen Ökologie verlassen wird und Begriffe wie ganzheitlich, evolutiv oder gar spirituell ins Spiel kommen, wird die Sache den meisten Menschen suspekt. Diese Begriffe sind unserem wissenschaftlich geschultem Geist fremd. Nachvollziehbar wird Ökologie nur, wenn sie in den konkreten Zusammenhang von Wissenschaft und Politik gestellt ist. Die ethischen Fragen bleiben bei dieser Betrachtungsweise außen vor. Es geht aber im Leben nicht nur um Sachwerte. Die Forderung, der natürlichen Mitwelt Respekt zu bezeugen, ihren Eigenwert anzuerkennen, ist das Kernstück einer Ethik, die zur Leitlinie gesellschaftlichen Handelns werden muss. Ansätze einer solchen Entwicklung sind vorhanden. In verschiedenen Ländern und auf übernationaler Ebene gibt es inzwischen viele Initiativen, die den Paradigmenwechsel für sich vollzogen haben und in der Lage sind, den Charakter staatlicher Politik zu verändern. Allerdings glaube ich nicht, dass uns genügend Zeit bleibt, dieser Entwicklung in ihrem jetzigen Tempo zu vertrauen. Aber ich erwähne dies, um nicht als Berufspessimist zu gelten, der in seinem Eifer die positiven Triebe in unserer Gesellschaft völlig negiert.

Was wir im Grunde bräuchten, wäre eine Magna Charta der Ökologie, die sich grundsätzlich von dem unterschiede, was wir bisher unter Umweltschutz verstehen. Bisher reden wir ausschließlich von Beständen, wenn wir von der Natur sprechen. Wir machen in allem unsere Rechnung auf. Dieses Denken ist nicht dem Leben verpflichtet, sondern einer Haushaltsphilosophie. Es ist aber höchste Zeit, dass wir die Leitvorstellungen der politischen Ökonomie den Leitvorstellungen der Ökologie unterordnen. Es gilt, mit den Machtstrukturen zu brechen, die der ungezügelte Kapitalismus bis zur Selbstvernichtung aufrechterhalten wird.

Inzwischen glauben wir, dass die Lösung ökologischer Probleme in erster Linie ein Fall für die Wissenschaft geworden ist. Aber solange Wissenschaft und Ethik zwei getrennte Begriffe sind, wird sich an der Talfahrt des Lebens nichts ändern. Der Hochmut der Gentechnologie macht dies auf krasse Weise deutlich. Früher gab es in Asien über 300 verschiedene Reissorten, heute teilen sich einige Großkonzerne den Markt mit wenigen genmanipulierten Pflanzen. Die Folge ist, dass die erzwungenen Monokulturen ganze Landstriche veröden lassen. Beim Geo-Engineering (Chemtrails, Haarp etc), das die Verantwortlichen immer noch in ein propagandistisches Lügengespinst wickeln, um uns nicht zu beunruhigen, wird der Zynismus einer selbstherrlichen Wissenschaft in Kombination mit den Interessen der Mächtigen besonders deutlich. Dabei treten die Auswirkungen dieser gefährlichen Herumbastelei in der Atmosphäre nachweislich immer deutlicher zutage. Die versprühten Substanzen, welche die Sonneneinstrahlung mildern sollen, um die Erderwärmung auf einem erträglichen Niveau zu halten, lagern sich auf der Erde, in Flüssen und in Seen ab. Das Gemisch aus Aluminium, Barium, Strontium, Cadmium, Arsen und Chrom gelangt längst in unsere Atemluft und wird für den schleichenden Tod von Hunderttausenden verantwortlich sein. Wenn sich Wissenschaft und Ethik nicht in wechselseitiger Beziehung begreifen, werden wir statt Lösungen nur noch weitere Katastrophen produzieren.

Die Analyse der Umweltpolitik und des Umweltrechts eignet sich in ganz besonderer Weise, um den Misserfolg der herkömmlichen Denkweise zu belegen. Nirgendwo kommen gesellschaftlich verbindliche Normen und Werte so klar zum Ausdruck wie in den Programmen und Gesetzen staatlicher Umweltpolitik. Und nirgendwo spielen die wissenschaftlichen Erkenntnisse politisch eine so wichtige Rolle wie dort. Unser gesamtes gesellschaftliches Verhalten wird durch Politik und Recht gesteuert. Wie dieses Steuerungssystem in Bezug auf den Umgang der Gesellschaft mit der Natur gestaltet ist, das heißt, wie es wissenschaftliche Daten und allgemeine Wertvorstellungen aufnimmt und verarbeitet, ist deshalb von schicksalhafter Bedeutung für uns alle.

Es sind die ideologischen Barrieren der bis zum heutigen Tage betriebenen Formen des Umweltschutzes, die erkannt und beiseite geräumt werden müssen. Es geht darum, die Brille des alten Umweltschutzes, der eigentlich nur Menschenschutz bedeutet, abzunehmen und durch die Brille der ganzheitlichen Ökologie zu ersetzen. Sie erst lässt uns erkennen, dass die Umwelt nichts ist, was außerhalb von uns existiert, sondern dass wir Teil einer einzigen und einzigartigen Welt sind.

Es ist schon ein erbärmliches Zeugnis, wenn man das den Menschen in Erinnerung bringen muss. Weit vor unserer angeblich so aufgeklärten Zeit haben ganze Kulturen in dem Bewusstsein gelebt, dass alles Seiende beseelt ist. Die Pueblo-Indianer hatten nicht einmal ein Wort für Religion. Das ganze Leben war Religion für sie. Sie glaubten, wer Tiere und Pflanzen nicht achtet, verliert auch die Achtung vor den Menschen. So ist es ja auch gekommen…

Die Magna Charta – auf Deutsch etwa: „großer Freibrief“ – ist eine von König Johann Ohneland zu Runnymede in England am 15. Juni 1215 unterzeichnete Vereinbarung mit dem revoltierenden englischen Adel. Sie gilt als die wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

67 Kommentare zu: “Von Kapitalverbrechen und anderen Kleinigkeiten

  1. Könnte auch hier ein Buch als Kommentar schreibe, aber nur ganz kurz dazu:

    Wären nicht die beiden Grundprobleme der gefühlten 99% Zeitgenossen, würde sich die Welt nach und nach normalisieren:

    1. Kaum einer kann/will zurückschrauben und sich bescheiden (in jeder Beziehung). Heruntergeschaltet wird nur unter Zwang (Krankheit, Geldmangel etc.).
    2. Mangelnde Bildung – gepaart mit Interesse an komplexen Dingen über den eigenen Tellerrand und Fußball-Verein hinaus.

    Die Lösung kann nur von ganz unten („breite Masse“) initiiert werden. Von oben wird nur der Ausverkauf der Welt betrieben.

  2. Danke, Herr Dirk C. Fleck, für die nachfolgenden Zeilen:
    „… Aber solange Wissenschaft und Ethik zwei getrennte Begriffe sind, wird sich an der
    Talfahrt des Lebens nichts ändern. Der Hochmut der Gentechnologie macht dies auf
    krasse Weise deutlich. Früher gab es in Asien über 300 verschiedene Reissorten, heute
    eilen sich einige Großkonzerne den Markt mit wenigen genmanipulierten Pflanzen. Die
    Folge ist, dass die erzwungenen Monokulturen ganze Landstriche veröden lassen. Beim
    Geo-Engineering (Chemtrails, Haarp etc), das die Verantwortlichen immer noch in ein
    propagandistisches Lügengespinst wickeln, um uns nicht zu beunruhigen, wird der
    ynismus einer selbstherrlichen Wissenschaft in Kombination mit den Interessen der
    Mächtigen besonders deutlich. Dabei treten die Auswirkungen dieser gefährlichen Herum-
    bastelei in der Atmosphäre nachweislich immer deutlicher zutage. Die versprühten Sub-
    stanzen, welche die Sonneneinstrahlung mildern sollen, um die Erderwärmung auf einem
    erträglichen Niveau zu halten, lagern sich auf der Erde, in Flüssen und in Seen ab. Das
    Gemisch aus Aluminium, Barium, Strontium, Cadmium, Arsen und Chrom gelangt längst
    in unsere Atemluft und wird für den schleichenden Tod von Hunderttausenden verant-
    wortlich sein. Wenn sich Wissenschaft und Ethik nicht in wechselseitiger Beziehung be-
    greifen, werden wir statt Lösungen nur noch weitere Katastrophen produzieren…“

    • Genau! Der Planet befindet sich so in Geiselhaft von Voll- Idioten! Das müssen endlich möglichst viele begreifen, damit er noch gerettet werden kann! Es war meines Wissens der Vollidiot und selbst ernannte „Russland-Hasser“ und Schöpfer der Wasserstoffbombe Edwaed Teller, der zuerst auf die Idee mit der Ausbringung von „Reflektoren am Himmel“ kam, angeblich, um zu verhindern, dass die Sonne auf die Erde scheint, so, als ob die Sonne ein Problem wäre und nicht die Gewalttätigkeit der Menschen. In Wirklichkeit ist dieser „Sonnenschutz“ aber vermutlich nur ein Vorwand und die Ausbringung von Nano-Metallpartikeln am Himmel dient in Wirklichkeit militärischen Zwecken. Wenn das so weitergeht, bringt der „Militärisch-Industrielle Kopplex“ mit seiner beschränkten Kriegs-Logik alles empfindsame Leben auf dem Planeten um und zerstört womöglich auch noch den Planeten selbst. Es gibt seit ein paar Jahren allen Widrigkeiten zum Trotz auch in Deutsch das Buch dazu: Kriegswaffe Planet Erde.

  3. Ich möchte nicht den Kernpunkt des Artikels kommentieren, da ich finde, dass das schon genügend kommentiert wurde und alles was ich dazu zu sagen hätte gesagt ist. Ich möchte hier lediglich meine Enttäuschung kundtun, dass wieder einmal Ungarn als Beispiel für ein Land, welches in Richtung Faschismus driftet hingestellt wird. Ich selbst bin ungarischer Abstammung und verfolge die ungarische Politik seit ich dazu geistig in der Lage bin, also so etwa seit Mitte 90er Jahre. In Ungarn gab es schon immer Missstände. Am gravierendsten behinderte meiner Meinung nach die Korruption die demokratischen Prozesse, bzw. verfälschte diese. Gerade dies wurde jedoch von Viktor Orbán massiv verbessert. Seit er sich aber gegen die Ausbeutung des ungarischen Volkes insbesondere durch Banken, aber auch Grosskonzerne, gestellt hat, wird er in den Mainstream-Medien als Quasi-Diktator dargestellt. Gerade bei KenFM enttäuscht es mich Artikel von Leuten zu lesen, die auf diese Medienhetze gegen Orbán hereingefallen sind. Es gibt i.Ü. eine ganz gute Einschätzung dessen der deutschen Gesellschaft für auswertige Politik (DGAP) zu diesem Thema, das ich jedem empfehlen kann. Der Bericht ist zwar schon etwas älter (2014), im Wesentlichen hat sich aber nichts geändert. Ungarn in den Medien (DGAP)
    Ich könnte Seitenweise darüber schreiben, was Orbán bzw. die vorherige Regierung Gutes und Schlechtes gemacht haben, aber das passt hier nun wirklich nicht hin. Ein einziges Faktum möchte ich aber doch anführen: Bei den letzten Wahlen kam der Vorschlag auf EU-Wahlbeobachter zu entsenden. Orbán begrüsste die Idee und sagte, dass er am liebsten für jeden zweiten Stimmbürger einen Wahlbeobachter hätte, es war die Opposition, die sich gegen Wahlbeobachter aussprach. Wer ist denn hier wohl der Demokrat?

    • Gut, dass man hier mal etwas Alternatives über Ungarn erfährt! Ich z.B. hab keine Ahnung von Ungarn, bin noch nie dagewesen. Ich finde es immer erfreulich, wenn jemand sich nicht einfach hier oder da meinungsmäßig dran hängt, sondern erst mal selber alles kritisch prüft. Danke! Ich werde da jetzt auch mal ein Auge drauf werfen.

  4. KLIMAWANDEL? WO? WIE? WAS?
    Die Realität mal wieder auf der Überholspur
    „Demnächst haben wir ein weltumspannendes Elend von unvorstellbaren Ausmaßen zu konfrontier Die immer drastischer werdende Erderwärmung beginnt bereits die Windrichtungen zu ändern. Je mehr Energie in die Atmosphäre gepumpt wird, desto hochtouriger läuft die planetarische Windmaschine. Die Stürme der Zukunft haben eine bis zu siebzig Prozent größere Vernichtungskraft. Versicherungsmeteorologen halten es nur noch für eine Frage der Zeit, wann die „Größtkatastrophe“ einsetzt. Super-Zyklons mit Geschwindigkeiten von 360 km/h könnten die Innenstädte von New York oder Tokio mit einem Schlag zerschmettern. Ein derartiger Wirbelsturm würde sämtliche für Naturkatastrophen zurückgelegten Reserven der Rückversicherer – weltweit etwa 160 Milliarden Dollar – mit einem Schlag aufzehren und die internationalen Finanzmärkte erschüttern. Auch in Europa werden Hurrikane toben, wie wir sie uns nicht auszumalen vermögen. Sie werden unsere Mülldeponien ausschwemmen und den Feinstaub aus dreihundert Millionen Jahrestonnen chemischer Abfälle als giftigen Schleier übers Land legen. Wir werden mit Überschwemmungen in Gegenden zu rechnen haben, die darauf nicht eingestellt sind. Millionen Menschen werden Seuchen und Hungersnöten zum Opfer fallen. Die mit Abfallstoffen beladenen Fluten werden zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen auf diesem Planeten vernichten“.
    > Aus dem Nachwort zu meinem Roman „GO! – Die Ökodiktatur“ von 1993

    https://youtu.be/9k3kJuNDwcQ

    • Die Herrsch- Wahnsinnigen haben geglaubt, sie könnten „alles“ unter ihre Kontrolle bringen – damit haben sie nun alles außer Kontrolle gebracht. Chapeau!

  5. Ich möchte hier noch auf Karl-Heinz Baumgartl hinweisen, z.B. mit seinem: „Der erste Schritt aus dem Teufelskreis“.
    Er hat Walter Sommer auch noch persönlich gekannt und schreibt über ihn und aus der gleichen Perspektive. Sehr erhellend!

  6. Immerhin gibt es auf der Erde einige geistige Inseln, auf denen die menschliche Intelligenz nicht pervertiert ist, sondern noch sinnvoll eingesetzt wird: https://www.youtube.com/watch?v=zyOFQFpX61w (Bishnoi in Indien).

    Hier noch 2 Petitionen gegen den Verfall:

    https://secure.avaaz.org/campaign/de/greenpeace_locked/?tBOvLab&v=500317608&cl=12681681940&_checksum=78a316f58a32b426c69584347a60de55be2fed6808b20b523c9a03970bb31c3b

    https://actions.sumofus.org/a/vattenfall-de

    • Ist ja toll, dass in Indien schon so lange das Jagen verboten ist! Die Frauen der Bishnoi besteigen auch Bäume, die gefällt werden sollen und harren kompromisslos darauf aus, genau wie Julia Butterfly.
      Schade nur, dass sie anscheinend dort in der Wüstengegend nicht aus Gärten leben können. Ich möchte hiermit auch auf den Rohkostpionier Walter Sommer hinweisen, den leider fast niemand kennt. Er hat aufgedeckt, dass die „Germanen“, die „Barbaren“, nicht etwa gejagt haben, sondern Gartenkultur betrieben. Mit den Moorleichen wurden unendlich viele Haselnussschalen gefunden. Unsere Kulturgeschichte ist gefälscht bis zum Geht-nicht-mehr. Letztendlich genau so, wie unsere heutigen Massenmedien entsprechend der Wünsche der herrschenden „Kultur“.

  7. Da es immer um Ideen geht, zwei Zitate hierzu von Einstein:

    „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.“

    „Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“

    Meine Ansiicht:
    Der Mensch konstruiert nun an der Mausefalle der Diktatur, um sich vor der Atombombe und der Verwirklichung von Ideeen, deren Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint, zu schützen.

  8. „Wer glücklich ist kauft nicht – Vortrag Prof. Hüther“ auf YouTube.

    Ein sehr guter Vortrag, der, wie ich finde, auch eine Antwort auf die Frage geben kann:
    „Wie kann man den bestehenden Verhältnissen, mit den korrupten Verbrechern oben, und den verblödeten Massen unten, etwas ändern“ (TDVolland)

    • Achtsamkeit im guten Sinne(als Gegensatz zur Abschätzigkeit), kann nur dort gedeihen, wo nicht in materiellen Werten gedacht wird. Wir müssen herausfinden, wodurch Abschätzigkeit in uns entsteht und dann wissen wir: Das ist der falsche Weg. Abschätzigkeit führt immer ins Nichts, Achtsamkeit immer ins All.

    • 2 grandiose Artikel haben Sie also geschrieben, die es verlangen, ausgedruckt und an Noch-Ignoranten verteilt zu werden. Ich bin froh, hier in Ihnen jemand zu erleben, der noch alles selbst durchlebt! Schönen Dank für Ihre Gaben!

    • Rubikon-Artikel:
      „…bräuchte es einen revolutionären Kraftakt ohnegleichen, eine Art globaler Ökodiktatur, unter der die Menschheit zwei, drei Generationen lang in Geiselhaft genommen wird, damit die Erde einmal kräftig durchatmen kann….Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann: wissend unter Unwissenden …“

      Mill, On Liberty, Einführung:
      „Es ist kaum nötig zu sagen, daß diese Lehre nur für Menschen in der Reife ihrer Fähigkeiten gilt. Wir sprechen nicht von Kindern…Aus denselben Gründen bleibt die Betrachtung jener rückständigen Zustände der Gesellschaft außerhalb des Rahmens unserer Untersuchung, in denen sich das Menschengeschlecht im Zustand der Unreife befindet… Der Despotismus ist für die Barbaren die legitime Regierungsmethode, vorausgesetzt, der Zweck ist die Verbesserung ihres Zustandes. Freiheit als Prinzip wird erst dann anwendbar, wenn die Menschheit der Verbesserung mit Hilfe freier und gleicher Diskussion fähig geworden ist. Bis dahin gibt es für sie nur implizite Unterwerfung unter einen Akbar, einen Karl, wenn sie glücklich genug sind, einen solchen Führer zu finden.“

      Stellt sich die Frage – in Abwandlung von Karl Kraus: „Der Liberalismus kredenzt ein Abspülwasser als Lebenstrank.“ – Wer oder was kredenzt hier ein Abspülwasser als Lebenstrank?

      Der Despotismus der Wissenden. Also nichts Neues.

  9. Gute Gedankengänge, Danke Herr Fleck.
    Ich finde, das Grundproblem der Menschheit ist zwar recht einfach zu beschreiben, jedoch nicht mehr lösbar.

    Von zehn Menschen sind immer mindestens 8 blöde.
    Und:
    Die Jungen haben die Kraft für alles aber keine Erfahrung um das Richtige zu tun.
    Die Alten haben die Erfahrung um das Richtige zu tun aber keine Kraft mehr.
    Die Jungen sprechen nicht die Sprache der Alten und umgekehrt.

    Seit dem exponentiellen Wachstum der menschlichen Bevölkerung auf der Erde verschärft sich diese Grundannahme von Generation zu Generation immer mehr. Je mehr Menschen es gibt, desto weniger Chancen haben die Vernünftigen.

    Der Mensch ist ein sehr kleiner Teil der Biomasse der Erde.
    „Mit ihrem gewaltigen jährlichen Umsatz von vielen hundert Milliarden Tonnen Material weist die Biosphäre dennoch ein Nullwachstum an Biomasse auf und kommt damit seit Äonen über die Runden.“ (Frederic Vester, „Die Kunst vernetzt zu denken“).

    Im genannten Buch beschreibt Herr Vester sehr gut, dass sich in der Natur in allen (!) in ihr vorkommenden Systemen und Systemkomplexen Regelgrößen und Regelmechanismen herausgebildet haben, welche die Stabilität des jeweiligen Systems optimal gewährleisten.
    Verschiebt sich eine Größe oder eine Größengruppe zu einem Ungleichgewicht in ihrem System oder Systemkomplex, findet eine natürliche Regelung zugunsten des Gleichgewichts des Systems statt.
    Das geschieht immer und nichts und niemand kann das verhindern.
    Der Mensch kann sehr viele dieser natürlichen Regelversuche aufschieben und er tut das auch,
    schon lange und immer intensiver.
    Aber der Mensch kann das Unvermeidliche niemals verhindern.
    Der Aufschub bewirkt immer nur die Potenzierung des regelnden Vorganges.

    Deshalb gehe ich davon aus, dass der moderne Mensch gerade die Vernichtung seiner Art zelebriert.

    Und was kommt dann? …
    Der einstmalige moderne Mensch ist nun wieder Teil der Biomasse der Erde, die
    „Mit ihrem gewaltigen jährlichen Umsatz von vielen hundert Milliarden Tonnen Material weist die Biosphäre dennoch ein Nullwachstum an Biomasse auf und kommt damit seit Äonen über die Runden.“ (Frederic Vester, „Die Kunst vernetzt zu denken“).
    Alles wie immer, nur wieder ohne uns.

    Im Angesicht dieser Erkenntnis belustigt mich das Treiben des modernen Menschen, sein Gelaber, sein Getue.
    Jeder hält sich selbst für den Nabel der Welt und begreift nicht, daß wir alle nur ein winziger Teil Biomasse sind,
    kurzzeitig mit einem Gedächtnis ausgestattet.

    Was meinen Glauben an die Menscheit begraben hat ist der Umstand, daß ich als Grundschüler ohne Abi diese Tatsachen begreife und mein Leben darauf ausgerichtet habe, die grooooßen Dichter, Denker und Lenker der Menschheit aber nur für eines sorgen: Lachend in die Kreissäge!

    Ich selbst habe schon vor längerer Zeit beschlossen dafür zu sorgen, daß in meiner unmittelbaren Umgebung Frieden und Liebe herrschen. Für mehr fehlt mir die Kraft angesichts der grenzenlosen Dummheit um mich herum. Entweder die Menschen bemerken das dann und gehen darauf ein oder aber man führt sein Konsumenten/Verbaucher-Leben weiter. Die Allermeißten bevorzugen Letzteres.

    • Hier hat sich jemand selber nach bestem Wissen und Gewissen mit der Wirklichkeit auseinander gesetzt. Das gefällt mir.

    • Ja, guter kommentar. Wenn die Menschen nicht verstehen, was sie anrichten, wird es darauf hinauslaufen: Die Natur entledigt sich der parasitären menschlichen Spezies.

    • @ Fischer

      Ich sehe, ich muß Ferderic Vester gegen Ihre Erkenntnisse über ihn und Kybernetik verteidigen. Frederic Vester war Biochemiker und Fachmann für Umweltfragen und Gründer und Leiter der Studiengruppe für Biologie und Umwelt in den 70ern. Sein Buch „Denken, Lernen, Vergessen“ behandelt anatomische und hormonelle, chemische und elektrische, also physiologische Regelungssysteme des Menschen im Zusammenhang mit Denken, Lernen und Vergessen. Am Ende des Buches gibt er 13 Regeln zur LernBIOLOGIE.

      Die Kybernetik ist nicht nur die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, sondern auch von lebenden Organismen und sozialen Organisationen. Mit der östlichen Philosophie des Taoismus bestehen übrigens faszinierende Übereinstimmungen zum „Gleichgewicht“.
      Frederic Vester beklagte, daß das Gehirn des Menschen zu einem Stoffspeicher und damit der Mensch herabgewürdigt würde, klärte dagegen auf, und wies sich damit aus als jemand, der den Menschen achtet als biologisch-dynamisches Systemteil eines Systems. Auch aus anderen Publikationen ist m. E. nicht zu entnehmen, daß er Ihre Erkenntnisse zur ‚Kunst, vernetzt zu denken‘ sowie Ihre Ansicht über den Menschen geteilt hätte.

      Ich halte es für möglich, daß der Mensch von einem niederen Affen abstammt (Branko Bokun, The Fallen Ape), und daß er sich nicht instinktiv sondern aus Vergnügen an Sex fortpflanzt. Und wenn es so ist, dann bin ich mit im Boot. Sie nicht? Halten Sie es nicht für möglich, daß wir alle „dumm“ sind, eben nicht vernünftig? Wie Sie selbst mit Ausrufezeichen schreiben: „…der Natur in allen (!) in ihr vorkommenden Systemen und Systemkomplexen….“. Sie kommen doch darin vor, oder?

      In einem Punkt stimme ich Ihnen zu:
      „Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.“ (Goethe)

      Aber das sollte Anlaß zu Demut statt Hochmut sein. Es sei denn, das „entbehrlich“ gilt nicht für die „Vernünftigen“?

    • @ Torsten

      „Es muß erst zu Katastrophen kommen…“
      Ich fürchte, so ist es. Denken Sie mal an Ihren Alltag: Wie oft schieben Sie etwas auf, bis es fast oder tatsächlich zu spät ist? Wie oft wurden Sie erst aus Schaden klug? Handeln Sie immer vernünftig?

    • Tony Hill: Natürlich handle ich nicht immer vernünftig und werde manchmal nur aus Schaden klug. Aber beim Thema Naturzerstörung hat doch jede(r) wahrlich genug Zeit, sich eindeutig zu positionieren. Der Vergleich der kleinen persönlichen Fehlentscheidungen mit dem großen ökologischen Desaster auf unserem Planeten hinkt sehr.

    • @ Torsten

      Sie sagen:
      „Der Vergleich der kleinen pesönlichen Entscheidungen mit dem großen ökologischen Disaster…hinkt sehr.“

      Aber vielleicht stimmt, was Einstein meint?

      „Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre Auswirkung auf das Ganze hat.“ (Einstein)

    • @ Fischer

      „Selig, wer sich vor der Welt / ohne Haß verschließt, / einen Freund am Busen hält / und mit dem genießt.“ Goethe

    • Tony Hill: Zitate anderer kann man gut gebrauchen, um den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen. Sie können aber auch als Totschläger missbraucht werden. Deshalb finde ich es immer erfrischend aufklärend, wenn hier ganz schlicht und ehrlich auch eigene Standpunkte mit eigenen Worten dargelegt werden.

    • @ Specht

      Wahrlich erfrischend aufklärend: Fangt den Totschläger ruft der Mörder! (Volksweisheit?)

  10. Herr Fleck,

    das ökologische Disaster ist offensichtlich, und die meisten Menschen haben durchaus ihre Bedenken und Sorgen dazu, aber sie ziehen nicht Ihre Konsequenz daraus. Sie selbst wünschen eine ganzheitliche Sicht. Die Diktatur des Kapitals durch die der ökologischen Diktatur zu ersetzen ist alles andre als eine ganzheitliche Alternative. Darüber zu streiten, in welchem Maß der Mensch beteiligt ist, das ist auch keine Alternative.
    Sie schreiben: „Es ist aber höchste Zeit, dass wir die Leitvorstellungen der politischen Ökonomie den Leitvorstellungen der Ökologie unterordnen.“ Ihrem Text an anderen Stellen entnehme ich aber, Sie wissen, daß es die Ökonomie ist, die die Politik – und die Ökologie – nach ihren Vorstellungen „leitet“ und nicht umgekehrt. Wenn das Primat der Politik und die Idee der Demokratie, des demokratie-konformen Marktes wiederhergstellt sind, dann können wir wieder demokratisch und verantwortungsvoll unsere Umwelt gestalten.
    Wer die ökologische Diktatur will, der sollte sich fragen, ob er bereit ist, kapitalistische wie aristokratische, gar faschistische und eugenische Interessen zu befördern. Plädieren Sie dafür, daß die Menschen sich vom deutsch-britischen Königshaus, Club of Rome etc. regieren lassen? Wer glaubt, die Natur vor dem Menschen durch Diktatur (der Aristokratie unter dem Deckmantel der Ökologie) retten zu müssen, der glaubt, den Menschen vor dem Menschen durch Diktatur retten zu müssen. Nur weil er glaubt, sich von der Diktatur des Kapitals nicht befreien zu können?

    In Abänderung Ihres Satzes:
    Es ist höchste Zeit, daß wir die Leitvorstellungen des Geldes und des Marktes den Leitvorstellungen einer humanen Ökologie, Ökonomie und Politik für den Menschen unterordnen. Ökonomie, als ob der Mensch zählt (E.F. Schumacher).

    P.S.: Wie unter Ihrem Artikel richtig angemerkt: Die Magna Charta verbriefte politische Freiheiten der Aristokratie gegenüber dem englischen König.

    • Was bei der Demokratie herauskommt, kann man bei den letzten Landtagswahlen sehen: Die Partei der Bonzen, der Befürworter von Gentechnik, Glyphosat, Massentierhaltung und dem Leerfischen der Meere räumt alles ab, und das Desaster nimmt weiter seinen Lauf. Es muß erst zu Katastrophen kommen, damit die Menschen verstehen, was sie anrichten.

  11. Lieber Dirk C. Fleck, vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit und dass sie sich treu bleiben – immer wieder. Da kann ich mir was abgucken. Ich will hier nicht mitfachsimpeln, denn irgendwie scheint mir das von der Spur abgekommen. Dennoch möchte ich mich zu Wort melden, weil ich spüre, dass sich mehr und mehr bewegt in unserer entgleisten Gesellschaft. Ihre Texte helfen mit, dass dies geschieht und ich möchte mitbekommen, wann und wie. Vernetzung ist die Kraft der Aufklärung heute. Schön, dass Sie auch dabei sind.

  12. Wenn man an all die unzähligen Stützen dieser kleinen Kaste der Machtelite denkt, die Eliten in allen Bereichen, unseren Wirtschaft, Medien, Parteien, Institutionen (wie Kirchen), Organisationen usw. welche die Macht dieser sehr kleinen Kaste am Leben erhält und ohne die sie nicht existieren könnte, so denkt man schon viel zu viel. Befindet man sich in Tabuzonen, auf verbotenem Terrain.

    Wird gar aufgefordert diese Institutionen und Organisationen und deren bestimmende Eliten, ausnahmslos alle, zu hinterfragen, in Frage zu stellen, zur Verantwortung und Rechenschaft zu ziehen, da fällt überall der Vorhang – Aus!

    (In einer solchen Unmündigkeit, Autoritätshörigkeit und Unfähigkeit wird wieder nach dem Führer verlangt)

  13. „Woran liegt es, dass die meisten Menschen sich empört abwenden,…“.
    Na klar, weil „die-meisten-Menschen“ in der Mehrheit sind, niemand persönlich verantwortlich ist und alle kollektiv-Intelligenten sich auf den Anderen berufen, denn der mache es ja auch so. Also kurz-um, kollektive-Korruption, solange sich das Rendite-Rad dreht.

    Apropos Rad.
    Gerade war ich mit meinem Rad inkl. Anhänger beim Bauhof um meine Gartenabfälle und Bauschutt loszuwerden. Dort bin ich öfters und man kennt mich schon wegen des Radls.

    Wie immer. Einlass gab es nur für Einheimische nach Ausweis-Kontrolle, so dass sich heute am „Brückentag“ vor der Einlass-Schranke eine 500m lange Blechlawine bildete, deren Motoren in sengender Sonne vor sich hin-dieselten.
    Natürlich regen sich die gebeutelten Leute in ihren Blechbeulen darüber auf, dass jemand sich erdreistet, mit dem Fahrrad die geduldig wartende Kolonne einfach zu überholen. Nicht zuletzt, um dem Russgestank auszuweichen, der sich als Wolke über dem Bauhofgelände breit machte.
    Unmut äußert sich promt durch hupen.
    Auf meinen Hinweis, dass diese sogenannten „Autos“, den gesetzlichen zulässigen NOX-Giftgas-Grenzwert um das 9-fache überschreiten würden und die Betreiber meine Atemluft verpesten, äußerte sich eine fette Stadtpanzer-Fahrerin schlagfertig, ich verpeste ihre Umwelt mit meinem Aussehen, das sie auch ertragen müsse.
    Mutig sind sie schon im Schutze ihres breit-gedengelten Bleches und womöglich ihrer bezahlten Anwälte im Hintergrund.

    „Wenn alles sich rechnet – und niemand bezahlt“, das hatte Matthias Beltz schon damals im Programm. Heute ist es selbstverständlich.

    „Die meisten Menschen wenden sich NICHT mehr empört ab…“, wenn es sie persönlich das KOSTET, was sie an der Gemeinschaft verursachen.
    Nur ein ökologisches Steuersystem wird die Kartell-Märkte der Innovations-Blockierer auflösen und die ökologische Zerstörung bremsen.

    • „Nette“ Mit-Menschen haben Sie da in Ihrer Stadt, mein Beileid.
      Und die Idee mit dem ökologischen Steuersystem ist klasse. Allerdings mit unseren derzeitigen Bonzen-Regierungen nicht durchsetzbar.

  14. Es ist immer wieder belustigen wie dieses Schauspiel mit den antiken Tragödien ähneln. Selbst vor dem eigenen Untergang muss die Hauptfigur anmaßend herablassen, dass alles ohne sie nichts von Bedeutung wäre.
    Wenn man eine andere Perspektive zulässt und von Rettung der Erde sowie Umwelt-,Natur- und Klimaschutz schwätzt, dann sollte einem doch schon die Erkenntnis zu Gemüte führen, dass die Erde viele Milliarden Jahre vorher sich im Universium drehte und sie wird auch weitere Milliarden Jahren ihre Bahnen ziehen.
    Da sollte man sich schon die Frage stellen wer hier eigentlich wen retten muss; wir die Erde oder uns selbst sowie die Menschenbrüdern und -schwestern vor ihrer uneinsichtigen Dummheit?!?

  15. Danke für diesen Artikel, Herr Fleck!

    In den allermeisten Punkten stimme ich ihren Aussagen zu. Und die Aussichten in Bezug auf die Ökologie sind natürlich miserabel. Ich habe im Prinzip nur eine oder zwei Hoffnungen:

    (Ein Atomkrieg bleibt uns hoffentlich erspart, weil ja selbst der zynischste, machtbesessenste Mensch eigentlich erkennen sollte, dass das für niemanden zu gewinnen ist.) Der Kapitalismus steht möglicherweise sehr dicht vor dem totalen Kollaps. Bei allen Problemen wäre das für die Ökologie jedenfalls die Rettung. Solange dieses dem Untergang geweihte System noch vor sich hinvegetiert, bleibt natürlich auch noch zu hoffen, dass es Menschen gelingt, diesen Untergang aktiv zu beschleunigen. Auf Deutschland hoffe ich da sicher nicht. Aber was würde passieren, wenn ein zu allem entschlossener Politiker z.B. in Griechenland an die Macht kommt, der den Euro-Austritt in Kauf nimmt und dann die Zahlung der Staatsschulden verweigert? Man könnte ihn umbringen – klar – würde das etwas ändern? Könnte man einen offenen Krieg gegen Griechenland auch noch unserer Bevölkerung verkaufen? Ich glaube das nicht.

  16. „Das einzige heisse Thema das esdabei anzupacken gab, wäre gewesen, einen Vorschlag zu machen WIE an den beschriebenen Zuständen etwas ändern könnte!
    Schlau über Banalitäten daherzureden ist einfach, das tun Menschen seit tausenden von Jahren. Eine tatsächliche Lösung hat hingegen noch keiner gefunden“
    .
    Das ist der Kern.
    .
    Es geht nicht darum ein Lösung zu finden, die die Welt verbessert oder rettet.
    Es geht einzig und allein darum wie sich der einzelne Mensch in der Welt verhält, d.h. welche Entscheidungen er trifft, die seine Seele zerstören oder bewahren.
    Die Welt wird vergehen, die Seele wird geprüft und entweder mit der Welt vergehen oder bestehen und in Ewigkeit bei Gott sein.
    Der Weg zu Gott aber wird kein leichter sein.
    Und das ist auch gut so.

    • Wer den Text von Herrn Fleck unvoreingenommen liest, sieht doch die Lösung ganz deutlich. Nur ein Beispiel: „Die Pueblo-Indianer hatten nicht einmal ein Wort für Religion. Das ganze Leben war Religion für sie.“ Und Herr Fleck fasst sehr wohl heiße Eisen an, die bisher kein KenFM- Autor angefasst hat! Hier von „Banalitäten“ zu sprechen, halte ich für vermessen.

    • Was ist denn Religion?

      Religion bedeutet das Leben im Dieseits im Hinblick auf das Jenseits zu gestalten.

      Für mich bedeutet Religion also mein Leben hier auf der Erde so zu leben/gestalten, so daß ich – wenn möglich – reinen Gewissens vor meinen Schöpfer treten kann.
      Dazu gehört für mich, dass ich versuche mich anderen gegenüber so zu verhalten, wie ich möchte, dass sich andere mir gegenüber verhalten.
      Mein großes Vorbild und der einzige Maßstab ist darum für mich Gottes Sohn, Jesus Christus.

    • Der Weg des Geistes besteht aus Verbinden. Die Menschheit aber ist seit tausenden von Jahren dabei, ständig alles zu zertrennen. Anscheinend ist das ihr Schicksal. Jeder Mensch hat aber die Möglichkeit, das Richtige zu erkennen. „Die Spreu wird sich vom Weizen trennen.“

    • Das Jenseits ist für die meisten Menschen das, was sie in diesem Moment nicht bewußt wahrzunehmen
      in der Lage sind. Leider. (Neben dem sogenannten Unterbewußtsein, das es für spirituelle Menschen nicht gibt.
      Alles ist bewußt.)
      Es ist richtig, lieber Specht, daß alles miteinander verbunden ist, Aber wer weiß schon um die Folgen seiner
      (Schand)taten, die sich u.U. erst in weiteren Inkarnationen bemerkbar machen werden?
      Wenn nur ein Fünkchen von dem anerkannt würde, was die Meister aller Zeiten uns lehren, dann könnten die Herrschenden das, was sie tun, nicht machen. Denn wer würde schon klaren Geistes zwei Minuten eines isolierten, selbstsüchtigen, ignoranten Ich-Komforts freiwillig gegen Abertausende von Jahren eintauschen,
      in denen der Verursacher der Schandtaten exakt das zu erfahren hat, was er der Umwelt, den Tieren, den
      Menschen angetan hat?
      Vielleicht hilft diese Graphik hier, zu erkennen, WIE groß das wahre Bild ist – innerhalb dessen vollkommene
      Gerechtigkeit herrscht.
      ttp://markkaz.com/ishwar/Other/Inner-Planes-Poster_byArran.pdf

    • Verbesserung: Wer würde gerne eintauschen – falsch formuliert.
      Ich meinte: Wer würde gern jene zwei Minuten eines ignoranten Wohlbefindens (auf Kosten anderer)
      bezahlen durch Abertausende von Jahren …….

      Wenn er davon wüßte und daran glaubte.
      (Diese Behauptungen sind übrigens nicht auf Glauben angewiesen. Sie sind in der Meditation
      direkt zu erfahren.)

      Für mich wäre das der Lösungsansatz: die Menschen darüber aufklären, wie weitreichend ihr Handeln ist.
      Und daß, sagen wir, einer dieser gewalttätigen Griegrümpfe zwar in diesem Leben, durch Gefühlspanzerung,
      mentale Dissoziation und eine gigantische Verdrängungleistung zu einem scheinbar bequemen und
      luxuriösen Leben kommen kann; daß jedoch spätestens beim körperlichen Tod, beim Verlassen der materiellen
      Ebene, keine Muskelkontraktionen und Abspaltungsmöglichekeiten mehr existieren, die ihn davon abhalten, das zu fühlen, was er sein Leben lang weggebunkert hat.
      Die Momente dieses Fühlens auf astralen Ebenen hat die Kirche Hölle genannt.
      Jeder Griegrumpf wird also zwangsläufig seiner eigenen, selbstgeschaffen Hölle begegnen. Und das sind nicht nur zwei Minuten. Das dauert.

      Wenn DAS die Menschen klar erkennen könnten – die ganze Welt müßte sich ändern.
      Oder?
      Was meint Ihr?

    • Eine lebende Meisterin beantwortete 1999 Fragen in London:
      ttps://www.youtube.com/watch?v=H2nMu7KcCEA
      Wegen unseres Thema hier bitte ab 1:06:40 anschauen. Nur wenige Minuten genügen.
      „As you sow, shall you reap.“

  17. „Lässt man sie (die Menschen) gewähren oder versucht man sie mit Gewalt daran zu hindern, ihren tödlichen Wahn auszuleben?”

    Man lässt sie gewähren. Warum sollte ich ein Problem damit haben, wenn sich diese lächerliche Spezies selber ausrottet?

    „Die italienische Wirtschaftswissenschaftlerin Loretta Napoleonie sprach von diesen skrupellosen Eliten aus Wirtschaft und Politik von Zuhältern der Globalisierung,…”

    Und über die verblödeten, habgierigen 7 Milliarden konsumgeilen Parasiten hat sie nichts gesagt?
    Warum?

    „perfekte Staatsbürger – in jede Richtung manipulierbar”
    Ja, endlich mal ein wahres Wort sehr treffend ausgedrückt!

    Ein „ökologische Diktat”? Und wer sollte das durchsetzen? Die Politiker sicher nicht, und die Völker die solche Politiker wählen, ganz bestimmt auch nicht.

    „Was wir im Grunde bräuchten, wäre eine Magna Charta der Ökologie…”

    Ach ja, weil die ja in all den Jahrhunderten, die sie schon existiert, auch nur IN EINEM EINZIGEN Land der Welt für eine korrekte Einhalting der Menschenrechte gesorgt hat?

    „Es gilt, mit den Machtstrukturen zu brechen, die der ungezügelte Kapitalismus bis zur Selbstvernichtung aufrechterhalten wird.”

    Da bin ich jetzt aber auf den Vorschlag gespannt WER das denn tun soll und vor allem: WIÈ.

    „Nirgendwo kommen gesellschaftlich verbindliche Normen und Werte so klar zum Ausdruck wie in den Programmen und Gesetzen staatlicher Umweltpolitik.“

    Ja, das stimmt ganz genau! Nur meine ich das zynisch und realistisch. Diese Umweltpolitik, die gerade gemachtwird, ist nämlich die einzig mögliche Umweltpolitik die mir solchen Menschen möglich ist!

    „Und nirgendwo spielen die wissenschaftlichen Erkenntnisse politisch eine so wichtige Rolle wie dort.”

    Soll das ein Witz? Wo genau spielen die denn eine Rolle, wenns um Profit geht? Und zwar nicht nur bei den Konzernen sondern auch, UND GERADE, bei den Schnäppchen-jagenden-Konsumenten!

    Natürlich ist dies ein gut zusammenfassender Text… aber wie alles andere Gut-Menschen-Gelaber auch, drückt der Autor sich um die einzige bedeutende Frage:
    Wie kann man den bestehenden Verhältnissen, mit den korrupten Verbrechern oben, und den verblödeten Massen unten, etwas ändern

    Was gibts Herr Fleck? Keine Antwort auf die Frage anzubieten?

    • TDVolland: Gehen Sie Herrn Fleck nicht so frech an. Er hat die Misere nicht verursacht, er spricht sie an, das ist ein Verdienst.
      Bei der Suche nach Lösungen sind wir alle gefordert, nicht nur Herr Fleck, auch Sie.
      Ich gebe Ihnen recht, wenn Sie darauf hinweisen, daß nicht nur die Mächtigen für das Desaster verantwortlich sind, sondern alle konsumierenden Menschen. Solange der gedankenlose Egoismus die dominierende Kraft unter den Menschen ist, wird es auch keine Lösung geben. Außer im kleinen, personlichen Bereich, da kann man etwas machen. Die globale Lösung wird nur durch Katastrophen kommen, die ein Umdenken der „Krone der Schöpfung“ bewirken werden. An eine softe Lösung glaube ich nicht mehr.

    • Torsten

      Wie sie ja an den andern Kommentaren hier unschwer ablesen können, bestärkt FLeck mit seinem Text die Narren und Naiven in ihrem Beharren auf ihrem Gut-Menschentum, und macht sich daher zu nicht mehr als einer weiteren, das Bestehende stärkende Kraft!

      Sie sehen, keine Reaktion auf meine Fragen, er kann entweder meine Einwände nicht verstehen oder sowas interessiert ihn überhaupt nicht… er ist nichts als ein Teil des Problems..

    • Torsten, nun werden Sie mal nicht ausfallend. Ein Blick in meine anderen hier veröffentlichten Artikel (schauen Sie unter Autoren nach), würde Ihnen alle Fragen beantwoten. Ich fühle mich nicht verpflichtet, mich Ihnen gegenüber zu rechtfertigen, und um ehrlich zu sein, habe ich auf solche Pseudodebatten auch keine Lust, schon gar nicht auf Ihrem Niveau.
      „Wie sie ja an den andern Kommentaren hier unschwer ablesen können, bestärkt FLeck mit seinem Text die Narren und Naiven in ihrem Beharren auf ihrem Gut-Menschentum, und macht sich daher zu nicht mehr als einer weiteren, das Bestehende stärkende Kraft!“ – So etwas ist an Dummheit und Arroganz den anderen Kommentatoren gegenüber nicht zu überbieten.
      “ …er ist nichts als ein Teil des Problems.“ – Und Sie glauben ernsthaft, ich sollte mit Ihnen diskutieren?

    • Lieber Herr Fleck, Sie verwechseln mich mit TDVolland. Ich habe Sie verteidigt. Bitte nochmal die Kommentare lesen.

    • TDVolland: Unter Gutmenschen verstehe ich Menschen, die in ihrem persönlichen Bereich das machen, was möglich ist: Konsum einschränken, das Auto möglichst oft stehen lassen, auf tierische Lebensmittel verzichten, regionale und Bio-Produkte kaufen, oder falls möglich selber anbauen, kein Geld für Mainstream-Medien ausgeben, versuchen, andere Menschen zu überzeugen, u.s.w.
      Wer das alles sein läßt in der Erwartung, daß es „die da oben“ richten müssen, hat das Problem nicht verstanden, insofern d’accord. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß Herr Fleck zu dieser Ignoranten-Gruppe gehört. Wer soviel Bewußtsein und Verzweiflung über den Weg der Menschheit entwickelt hat wie Herr Fleck, wird seinen Beitrag zur Lösung leisten und ist damit nicht Teil des Problems.
      Dafür, daß er von Einigen falsch verstanden werden kann, die das Problem noch nicht verstanden haben, kann er nichts.

    • Lieber Herr Fleck,

      natürlich haben Sie völlig Recht in Bezug auf TDVolland. Nur ein Hinweis von meiner Seite: Lassen Sie bitte das Geschwafel dieses Superzynikers nicht an sich heran – er ist immer so. Und es ist reine Verschwendung von Zeit und Energie, sich darüber aufzuregen oder sogar darauf einzugehen. Bewahren Sie sich Ihre Energie lieber für das Verfassen von weiteren großartigen Artikeln wie diesem hier!

      Vielen Dank!

  18. Lieber Dirk C. Fleck! Höchstes Lob für diesen Artikel! Mit besser treffender Schmerzhaftigkeit kann man diese Tragödie, genannt „Zivilisation“ wohl kaum mehr beschreiben! Sie sind nach wie vor der Einzige der KenFM-Schreiber, der alle heißen Eisen mutig anfasst! Ganz herzlichen Dank dafür!

    • Specht… der Textit natürlich gut und richtig, aber…
      Das einzige heisse Thema das esdabei anzupacken gab, wäre gewesen, einen Vorschlag zu machen WIE an den beschriebenen Zuständen etwas ändern könnte!
      Schlau über Banalitäten daherzureden ist einfach, das tun Menschen seit tausenden von Jahren. Eine tatsächliche Lösung hat hingegen noch keiner gefunden

      Als jemand Bertrand Russell fragte, was er denn von der menschlichen Zivilisation so halte, sagte er:

      „Eine wunderbare Idee, man sollte sie mal ausprobieren.“

    • TDVolland: Zu Ihren Texten kann ich nur sagen: Arroganz ist die bequemste Form von Gewalttätigkeit. Lösungen gäbe es genug und das weiß auch Dirk C. Fleck. Wo ist denn Ihr Lösungsvorschlag?
      Mir scheint, es gibt zu viele TDVollands und zu wenige Dirk C. Flecks.

    • Gut gesprochen, lieber Specht: „Arroganz ist die bequemste Form von Gewalttätigkeit.“
      Auch Ihre anderen Aussagen kann ich nur unterschreiben.
      Ich füge hier hinzu, was ich unter dem Ramstein-Gesprch mit Braun bereits bzgl. eines gewissen Unglücklichen
      gepostet hatte:

      „Zynismus ist nicht das Gegenteil von Dummheit; oder Naivität.

      Welche Halbwertszeit hat wohl ein Selbstwertgefühl, das auf ein Konkurrenzgefälle innerhalb einer selbst
      aufgestellten Intelligenzskala angewiesen ist und seine schale Befriedigung aus der Herabwürdigung
      und Verachtung Andersdenkender bezieht? Zwei Minuten? Drei? Oder gar fünf?

      Wie mache ich dem zynischen Intellektuellen, der seinen giftigen mentalen Fallout bei
      jeder Gelegenheit verbreitet und also auf Gewalt (Spott, Hohn) angewiesen ist, sich kurz Erleichterung zu verschaffen –
      wie mache ich jenem menschenverachtenden Hochgebildeten klar, daß es im Himmel besser ist,
      als in der Hölle – metaphorisch gesprochen?

      Daß es die Philanthropen sind, die uns zum Frieden inspirieren können und niemand sonst?
      Und daß ohne Selbstliebe und Selbstrespekt also so gut wie gar nichts geht?“

    • NUn werter Specht, gesetzt sie hätten auch mal recht:

      „Mir scheint, es gibt zu viele TDVollands und zu wenige Dirk C. Flecks.“

      Ist es dadurch dann nicht noch richtiger, was ich sage?

      Aber ihr lebt ja lieber in eurem Gut.Menschen Kindergarten und klatscht euch gegenseitig Beifall, so wie es alle Narren immer schon gemacht haben, und deshalb sieht der Planet auch so aus wie er aussieht. Naja wenns euch glücklich macht… Ihr müsst mit den Konsequenzen eurer Denk-Feigheit leben, ich nicht.

  19. Die Erde wäre schon längst verödet, wie der Mond, wenn sie die Menschen nicht hätte.
    Der Mensch hat sie nicht nur ausgebeutet, das geschieht erst seit wenigen Jahrzehnten, sondern er hat sie durch die Jahrtausende hindurch gepflegt und geliebt, lieber Herr Fleck.
    Ich bin diesen Menschenhass, der sich überall kundtut, langsam leid, der in den Menschen ein Krebsgeschwür sieht. Es sind nur wenige, die wirklich so sind; die meisten Menschen sind eben nicht so, sondern werden gleichsam ausgebeutet von den wenigen Machthungrigen.
    Aber die Erde braucht die Menschen und sie sollen nicht reduziert werden.

    In Wahrheit sind es doch die zynischen Ideologien aus dem angelsächsischen Raum: Darwinistmus, Eugenetik, Kapitalismus, Neoliberalismus, Materialismus, Malthusianimus, Genetik, erzwungener Freihandel um jeden Preis, Unantastbarkeit der Märkte, etc und die zynischen Philosophen des Westens: Darwin, Malthus, Adam Smith, Hawkins usw, die so menschenfeindlich und Erdfeindlich sind. Und: Ja, auch Karl Marx war ein verheerende Materialist, die Wirkungen seiner Lehren waren doch verheerend: Er hat im Menschen kein freies Individuum gesehen, sondern auch nur eine Art biologisches Tier. In China hat der Kommunismus verheerend gewirkt auf die Menschen und sie haben die Bienen dort massenhaft ausgerottet, im ehemaligen Ostblock wurden die Böden genauso ausgelaugt, wie im materialistischen Westen. Mao und Stalin waren doch genauso menschenfeindlich, wie Hitler. Im Westen und im Osten wollten udn wollen sie den „neuen Menschen“ nach ihren Vorstellungen schaffen, aber ohne wirklich den Geist im Menschen wahrzunehmen und ohne ihn zu fragen, was er denn eigentlich selbst wirklich will.

    Ganz anders: Goethe, Humbold, Rudolf Steiner. Die haben die Menschen und die Natur geliebt und sehen in den Menschen eben NICHT lästige Parasiten, die erst zugerichtet werden müssten, sondern geistige Wesen, die eine wichtige Aufgabe haben. Aber viele sogenannte „Linke“ sehen im Menschen nur Tiere: Sie hassen Menschen und sind zynisch, genauso zynisch wie die extrem reichen Eliten. Es ist derselbe Menschenhass links wie rechts.
    Man könnte die Erde wieder vollkommen beleben mit biologisch dynamischer Landwirtschaft. Ich betreibe sie in meinem winzigen Garten seit mehr als zehn Jahren und bei jedem Spatenstich habe ich mindestens zwei Regenwürmer, die Hummeln brummen, Bienen kommen und sogar mein anfangs spottender Nachbar sagt inzwischen: Das lebt ja richtig, wenn ich ihm überschüssige Komposterde für seinen Garten schenke. Aber wer keinen Sinn dafür hat, dass es eben mehr gibt, als nur das, was man greifen, messen und materialistisch erschließen kann, der wird nur zerstörerisch wirken können.

    Ich kann den Menschenhass nicht mehr ertragen, der so weit verbreitet ist. Dieser Menschenhass, der in ihm kein geistiges WEsen, sondern nur ein lästiges, geistloses Tier sieht, bewirkt den Materialismus dieses Zeitalters und die Menschen nehmen dann diesen Materialismus mit hinüber, wenn sie sterben – sie verlieren das Wissen darüber, dass sie geistige Wesen sind und eine wichtige Aufgabe hätten. Dann, dann werden sie zerstörerisch.
    Die Erde ist nicht übervölkert. Es würde für alle reichen. Ich werde den Behauptungen immer widersprechen, die behaupten, die Erde sei übervölkert. Und die Erde wäre ohne die Menschen, ohne geistige Menschen, schon längst verödet, wie der Mond.

    • Ziemlich einseitig gelesen, A. Eberl. Sie projizieren Menschenhaß in Herrn Fleck meines Erachtens nur hinein. Ich kann in ihm keinen sehen. Differenzieren tut immer gut.

    • Herr Eberl, der Mond hat sich gegeben. Der Unterschied zwischen Mond und Erde kommt nicht etwa daher, daß hier Menschen leben und dort nicht. Auch sie ( la luna) ein Wesen mit eigener Entwicklung und sie hat sich der Erde geopfert.
      (Nachzulesen in Barry Long: „Origins of man and the universe“. Gerade sehr knapp mit der Zeit. Aber ich werde morgen etwas dazu aus diesem Buch zitieren.)

    • Hier die Einlösung meines Versprechens:

      „The moons gift to the earth
      In the beginning there was nothing. Levels One, Two and Three had not been created. Levels Four to Seven were purely potentials and had no existence. Then, in the nothing appeared an extraordinary insubstantial plasma. This was the life force of the moon.
      The moon appears to be a dead planet because its essence is beeing drained from it and used to produce life on earth. This is not an involuntary draining. It was and is a gift to the earth, a magnificent cosmic gesture of self-sacrifice by the moon whose selfless life-force is evolving as a result of it. In this aeon of existence, which eventually will be dissolved and refashioned by the cosmic will according to the law of evolution, the moon and the earth are permanently linked as twin planets. Through its votive offering as part of its own cosmic evolution, the moon one day will be a cosmic beeing supporting life and intelligence in its own right.
      With the moon-plasma present, the potential higher levels of mind had ‘something’ to reflect on. Level Six, the level of will, focused on the plasma and impressed or characterised it with will and the idea of the earth. This formed the plasma into the fundamental substance of terrestrial existence – the elemtal principling behind the appearance of life and sense. Its name is ‘vita’.
      Vita is the first of three plaes of existence and the stuff out of which the other two planes are formed. (…)“
      Barry Long, The origins of man and the universe, 1984 London; S. 129

      (Ich versuche mich mal an einer übersetzung:)

      Das Geschenk des Mondes an die Erde
      Im Anfang war nichts. Die Ebenen Eins, Zwei und Drei sind noch nicht erschaffen. Die Ebenen Vier bis Sieben sind bloße Möglichkeiten und existierten noch nicht. Da erscheint in der Leere ein außergewöhnliches, insubstantielles Plasma. Es handelt sich um die Lebenskraft des Mondes.

      Der Mond sieht so aus, als wäre er ein toter Planet, da seine Essenz von ihm abgezogen und dazu verwendet wurde, Leben auf der Erde zu erzeugen. Es handelte sich hierbei nicht etwa um einen unfreiwilligen Akt. Vielmehr war und ist dies ein Geschenk an die Erde, eine herrliche kosmische Geste der Selbstaufopferung seitens des Mondes, dessen selbstlose Lebenskraft sich als Folge dieser Geste evolutionär weiterentwickelt. Innerhalb des jetzigen großen Zeitabschnittes der Existenz, der schließlich gemäß den Gesetzen der Evolution durch den kosmischen Willen aufgelöst und neugestaltet werden wird, sind der Mond und die Erde als Zwillingsplaneten dauerhaft miteinander verbunden. Dank seines Votivopfers, das Bestandteil seines eigenen kosmischen Evolutionsprozesses ist, wird der Mond eines Tages ein kosmisches Wesen sein, das berechtigt ist, Leben und Intelligenz selbständig zu tragen. (…)

    • Da irren Sie sich aber ganz gewaltig, wenn sie meinen, dass die Ausbeutung erst „seit wenigen Jahrzehnten“ geschieht! Der Gedanke von Herrschaft und Ausbeutung hat schon mindestens mit der ersten sog. „Hochkultur“ Ägypten seine Kapriolen getrieben. Und wissen Sie, wer die nordafrikanische Küstenlandschaft mit Kahlschlag zur Wüste gemacht hat und wofür?

    • Sie reden wohl A.Eberl an mit Ihrem Kommentar ohne Bezug, Specht? („Da irren Sie sich aber ganz gewaltig.“)

      Er schrieb:
      „Die Erde wäre schon längst verödet, wie der Mond, wenn sie die Menschen nicht hätte.
      Der Mensch hat sie nicht nur ausgebeutet, das geschieht erst seit wenigen Jahrzehnten, sondern er hat sie durch die Jahrtausende hindurch gepflegt und geliebt,“

      Ihre Art, zu kommentieren, lieber Specht, kommt mir übrigens seeeeeehr bekannt vor ….
      😉

  20. Was ich nicht lese ist wie ‚geht und vermehrt euch‘, womit die jüdische Religion begann, und christen und Mosleme folgten, grosse Folgen hat.
    Die früheren Religionen erlaubten Kindermord, Homosexualität, Sex mit Tiere, Polyandrie, eine Heirat einer Frau mit mehere Männer.

    Der grösste Tabu dieser Zeit scheint mir zu sagen das es viel zu viele Menschen gibt.
    Deshalb bin ich der Meinung dass es möglich ist das es Leute gibt die einen Atomkrieg wollen.
    In Afrika sind viele davon überzeugt dass Aids bewust durch der Westen in die Welt gebracht ist.

    Ich hatte die seltsame Gelegenheit vor jetzt vielen Jahrzehnten Vorlesungen einer zynischen Professor hören zu können, Mitarbeiter Jan Pronk’s, der uns erklärte dass Regierungen armer Länder gar keine medizinische Hilfe wollten, nur mehr Munde die Essen wollten.

    Dasselbe gefühl habe ich jetzt bei deutsche Hilforganisationen, die Migranten retten auf das Mittelmeer.
    Das diese Gutmenschen nur Bürgerkrieg verursachen, sie wissen es genau so nicht wie Ärtze ohne Grenzen nich wissen was sie verursachen.

    Für ein gutes Verständnis, ich bin gar nicht gegen Hilfe an arme Länder.
    Aber nicht durch alle Armen hierher zu holen.
    Was ich will ist das der westerse Imperialismus und Neokolonialismus aufhört, also die Globalisierung.
    Damit können arme Länder sich entwickeln.
    Wenn sie wollen, und es können.
    Wir taten es.

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