Von wem werden wir eigentlich regiert?

Immer weniger Menschen glauben, dass die Politik das Land regiert.

von Birgit Vanderbeke.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Seit etwa zwanzig Jahren empfinde ich die täglichen Nachrichten und die rituellen politischen Talksendungen als einen Angriff auf meinen Verstand. Beide nehme ich allerdings regelmäßig zur Kenntnis.Seit Ende der neunziger Jahre hingegen habe ich weder eine der gängigen papierförmigen Tageszeitungen noch ein Wochenmagazin mehr erworben.

Das schützt mich nicht davor, mitzukriegen, welches Weltbild die Leser dieser Medien für den Preis ab ca. 600 Euro jährlich erwerben können (die Bild-Zeitung verkauft ihres für um die 200 Euro), denn natürlich lese ich weiterhin Zeitung, nur etwas anders als früher.

Ich möchte kurz ein paar dieser „Angriffe auf meinen Verstand“ erörtern, die ich nach nur einem einzigen Kriterium ausgesucht habe: sie sind mir am 6.und am 7. Februar 2017 in großen deutschen Medien begegnet, als ich gerade überlegte, wie ich diesen Text hier beginnen könnte…

Der erste:

„Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.“

Dieser Satz ist an sich nichts Besonderes: Jemand hat gesagt, dass er mit der herrschenden gesetzlichen Lage (geregelt in § 58 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes) einverstanden ist.

Oskar Lafontaine hat sich in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ so geäußert [1], die Äußerung selbst ist nicht brisant oder spektakulär.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hat das Zitat anschließend übernommen, abgedruckt und ergänzt um einen Kommentar:

„Damit ging der Oppositionsführer im saarländischen Landtag auf Distanz zu vielen Parteikollegen, die sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan oder nordafrikanische Staaten einsetzen.“ [2]

Auf diese (grammatisch fehlerhafte) Bemerkung hin haben sich viele der erwähnten Parteikollegen eilig zu Wort gemeldet und gegen ihren Parteifreund protestiert, weil der Abschiebungen nach Afghanistan befürworte.

Viele, die gern Streit innerhalb der Linken sehen, weil es die Partei schwächt, wenn sie sich intern zerlegt und spaltet, haben sich darauf vergnügt die Hände gerieben, weil die Deppen darauf reingefallen waren, was die Wochenzeitschrift ihnen suggeriert hatte: dass nämlich Oskar Lafontaine gesagt habe: „Schiebt die Illegalen ruhig nach Afghanistan ab.“

Das aber hat Lafontaine nicht gesagt.

Die Praxis der Abschiebung in sogenannte sichere Drittländer war überhaupt nicht Thema seiner Aussage, ebenso wenig wie die Frage, ob Afghanistan eventuell als „sicheres Drittland“ gelten könne (woran die Bundesregierung „trotz angespannter Lage festhält“ [3], die Linke fordert dagegen einen sofortigen Stopp aller geplanten Abschiebungen nach Afghanistan). Lafontaine hatte lediglich gesagt, dass ein Staat darüber entscheiden können müsse, wen er aufnimmt und wen nicht. Dieser unstrittigen rechtsstaatlichen Selbstverständlichkeit hatte er noch hinzugefügt, das sei nun einmal die „Grundlage staatlicher Ordnung“. Stimmt genau.

Was er wiederum nicht gesagt hatte, war kurz darauf als Überschrift der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu seinem Gespräch mit der „Welt“ zu lesen [4]:

„Lafontaine fordert mehr Abschiebungen.“

Das ist falsch: An keiner Stelle in seinem Interview mit der „Welt“ forderte Lafontaine mehr Abschiebungen.

Der „FAZ“ istdiese Überschrift allerdings nicht genug, sondern sie gibt dem Leser gleich noch eine Beurteilung der erfundenen Behauptung an die Hand und fährt unter der Überschrift ableitend fort, dass Lafontaine (a) seinem eigenen Parteiprogramm widerspreche und (b) auf die Wähler der AfD „schiele“. Diese Behauptungen sind ebenfalls (a) falsch und (b) vollkommen aus der Luft gegriffen und haben nichts mit dem zu tun, was Oskar Lafontaine gesagt hat, allerdings sind sie dazu geeignet, beim Leser einen ungünstigen Eindruck von Lafontaine zu erwecken.

Vor etwa fünfzig Jahren habe ich zufällig, als ich unerlaubt und sehr neugierig im Bücherschrank meiner Eltern nach Bildung (oder Aufklärung?) suchte, ein paar Bücher von Immanuel Kant gefunden. In einem dieser Bücher stand ein Satz von andauernder, brennender Gültigkeit, der mich seitdem völlig unbeirrbar begleitet und mir oft aus der geistigen Verwirrung herausgeholfen hat, in die jeder gerät, der nicht fassen kann, mit welcher Wahnhaftigkeit einige wenige mächtige Menschen (mit oder ohne Entscheidungsbefugnis) die gesamte Welt gnadenlos zugrunde richten, ohne dass der Rest der Menschheit, nämlich die überwältigende Mehrheit aller auf dem Planeten Lebenden, sie daran hindert.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

Es ist mir längst ein Reflex geworden, wenn ich einen Satz wie den obigen aus der FAZ lese („Lafontaine fordert mehr Abschiebungen“), nachzuschauen, wann, wo und in welchem Zusammenhang dieser Satz erfolgt ist, und in diesem Fall alsbald zu erkennen, dass er gar nicht erfolgt, also von den Autoren der „Zeit“ und der „FAZ“ aus der Luft gegriffen worden ist. Danach kann es mir passieren, dass ich weitergehe und überlege, warum und zu welchem Zweck wohl ein solcher Satz erfunden worden sein mag.

Diese Überlegungen nun – warum wohl und zu welchem Zweck wird die Behauptung a) oder b) in die Welt gesetzt – diese Überlegungen sind gefährlich. Ich komme darauf zurück, allerdings möchte ich vorher ein zweites Beispiel vorstellen, einen ziemlich lustigen Zeitungstext aus der „Süddeutschen Zeitung“ vom 7.2.2017 [5], dessen beide Autoren, Georg Mascolo und Nicolaus Richter, offenbar sehr zuversichtlich davon ausgehen, dass ihre Leser komplett von dem Unvermögen befallen sein müssen, sich ihres Verstandes zu bedienen.

Der Artikel ist überschrieben: „Die Angst vor dem langen Arm des Kreml“.

Es geht um die im Augenblick medial unermüdlich vorgetragene Befürchtung, dass die Bundestagswahlen im September möglicherweise von der russischen Regierung manipuliert werden könnten.

„Die Faktenlage ist dünn“, heißt es gleich zu Anfang des Artikels.

Das könnte, so wird erklärt, zweierlei Ursachen haben: Entweder die russische Regierung manipuliert nicht, oder sie tut es doch, aber die deutschen Geheimdienste kriegen es einfach nicht raus.

An dieser Stelle fragt sich der geneigte und verstandesbewehrte Leser: Warum, zum Teufel, schreiben die dann was davon in die Zeitung, wenn’s doch nichts zu berichten gibt?
Kurz darauf erfahren wir, warum: Es gibt da doch etwas zu berichten, und zwar eine dunkle Vermutung des deutschen Geheimdienstes, der ja nicht gut sagen kann, Freunde, lasst gut sein, wir haben gesucht, aber nichts gefunden. Zu seiner eigenen Entlastung muss er also Finsteres auf der Gegenseite annehmen, nämlich: Der Kreml versucht, „mit einem ‚konfrontativeren Kurs’ Unruhe zu stiften, ist aber zugleich sehr geschickt darin, sich nicht dabei erwischen zu lassen“.

Oho, sagt da der an Kant geschulte Leser, na dann alle Achtung. Ganz der Russe. Dass der so geschickt ist, sich nicht erwischen zu lassen. Das ist wie mit den Mäusen, die uns nachts immer den Käse aus der Falle klauen, ohne sich fangen zu lassen. Abgefeimt.

Wirklich hinreißend finde ich die Schlussfolgerung aus dem Dilemma der dünnen Faktenlage, das man nach Lektüre des Artikels auch als komplette Faktenfreiheit bezeichnen könnte. Die „Süddeutsche“ gibt es folgendermaßen wieder:

„Aus Sicht der deutschen Dienste besteht kein Zweifel daran, dass die Fäden – sollte es welche geben – im Kreml zusammenlaufen.“

Da reibt man sich zunächst die Augen und fragt sich, ob man noch ganz richtig tickt, denn wenn man sich das übersetzt, klingt es etwa so: Wir wissen nicht, ob der Stine wirklich wer untern Rock gefasst hat, aber wenn wer der Stine untern Rock gefasst hätte, man weiß es ja nicht, aber könnte ja immerhin sein, wenn also wirklich der Stine wer untern Rock gefasst hätte, dann wüssten wir sicher, das kann nur der Hansi gewesen sein.

Dieser Befund wird nicht nur durch ein gedrucktes deutsches Leitmedium verbreitet, sondern am Abend davor hätte ich ihn mir auch im staatlichen Fernsehen ansehen können, wo er unter dem Titel „Keine Smoking Gun aus Russland“ gesendet wurde, der Autor war ebenfalls Georg Mascolo, diesmal alleine.

Was ich mir stattdessen viel später (23.45 h) zu nachtschlafender Zeit angesehen habe, war die Dokumentation „abgehört und abgenickt“ von Hubert Seipel, die sich mit den Praktiken amerikanischer Geheimdienste in Deutschland befasst und zu dem überraschenden Ergebnis kommt, dass die Bundesrepublik seit ihrem Bestehen und ohne Rücksicht auf irgendwelche dort etablierten Rechtslagen flächendeckend abgehört wird, Wirtschaftsspionage seitens der NSA inklusive, und dass das auch jeder weiß, der es wissen will, nur dass es offenbar niemanden interessiert, wer der Stine andauernd untern Rock fasst: weil’s blöderweise gar nicht der Hansi ist.

Der dritte Angriff auf meinen Verstand war um Klassen intelligenter, aber dennoch ein Angriff. Er stammt von Professor Marcel Fratzscher, dem Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und laut FAZ einem der wichtigsten deutschen Ökonomen. Fratzscher war Gast in der Talkshow „Hart aber Fair“, in der es hieß „Trump und wir – Experten beantworten Zuschauerfragen“.

Es ging um die Angst mittelständischer deutscher Unternehmen vor den Strafzöllen für ausländische Produkte, die der kürzlich ins Amt gekommene amerikanische Präsident Donald Trump angekündigt hat, und es ging darum, ob der Fragesteller, ein Arbeitnehmer in einem dieser mittelständischen Unternehmen, sich Sorge machen müssten. Ja, sagte Fratzscher, das müsse er.

Er erwähnt sodann in seiner ausführlichen Antwort etwas, das bislang eher selten Erwähnung gefunden hat, nämlich die deutschen Exportüberschüsse gegenüber den USA. Fratzscher nennt die sehr hohen Zahlen und gibt zu bedenken, dass an den amerikanischen Überlegungen „was dran“ sei, insofern nämlich, als Deutschland tatsächlich „Dumping“ betreibe und sich damit einen „unfairen Wettbewerbsvorteil“ verschafft hätte, gegen den sich Amerika nun zur Wehr setzen könnte.

Diesen Vorwurf, so Fratzscher weiter, machten die Franzosen und andere Europäer Deutschland im übrigen schon seit Jahren: nämlich, so die anderen Europäer, hätten die Deutschen zu niedrige Löhne, praktizierten Protektionismus, hielten gegenüber dem europäischen Ausland ihren Dienstleistungssektor fest geschlossen, kurz – ich fasse den Vorwurf mit meinen Worten zusammen – die deutsche Wirtschaft bereichere sich seit Jahren nicht nur auf Kosten der Amerikaner, sondern auch auf Kosten ihrer Nachbarn.

An dieser Stelle dachte ich, hoppla, und war gespannt, wie es weiter gehen würde. Was Fratzscher hier gesagt hatte, war ein ziemlicher Tabubruch.

Denn so wahr es ist, dass Deutschland Jahr für Jahr um Längen die Exportüberschussmarge reißt, die die EU für die einzelnen Mitgliedstaaten beschlossen hat, so richtig ist es auch, dass die Medien darüber bisher entweder gar nicht oder so ähnlich triumphal berichtet haben wie seinerzeit über die Papstwahl und den Sieg der Fußballer: „Wir sind Exportweltmeister!“, als ob die ungute und kreuzgefährliche Schieflage, die dadurch entstanden ist, ein Grund sei, in Deutschland die Sektkorken knallen zu lassen und sich überlegen zu fühlen gegenüber denjenigen Ländern, denen die brutale Missachtung der EU-Richtlinien sowie auch der nachbarschaftlichen Fairnessgebote seit Jahren schweren Schaden zufügt und denen zuweilen das Messer in der Tasche aufgeht, wenn sie an Deutschland denken, und natürlich auch wenn sie an Brüssel denken, das sich von Deutschland einiges gefallen lässt und nur manchmal mit dem Zeigefinger „du du du“ macht.

Und nun hat Herr Professor Fratzscher es also ausgesprochen: Wir sind unfair, und die Trump-Administration hat keineswegs unrecht, wenn sie das auch so nennt.

Ich bin gelernte Rhetorikerin und kenne die Mittel, die im Giftschrank der sprachlichen Verdrehungstechniken und -künste stehen, ziemlich genau.

Der Moderator hatte schon die Frage formuliert, ob „wir vielleicht mal auf die Bremse treten müssten“, und eigentlich hätte Fratzscher an dieser Stelle die logische Folgerung aus seinen Bemerkungen ziehen müssen: Na klar, müssten wir, eigentlich hätten wir schon vorgestern auf die Bremse treten sollen, und wie! Schluss mit dem deutschen Lohndumping, dem Export der Arbeitslosigkeit in unsere Nachbarländer! Schluss mit den unfairen Wettbewerbsvorteilen, die sich Deutschland auf Kosten seiner eigenen Bürger sowie seiner EU-Freunde und –Brüder verschafft und die das Klima in Europa seit Jahren vergiften. Es lebe die europäische Idee, das Fairplay und eine gemeinsame solidarische Wirtschaftspolitik!

Dies sagte Fratzscher allerdings nicht. Es gehört sich nicht, auf den Umstand hinzuweisen, dass „unsere“ prächtigen Wirtschaftsdaten ursächlich auf dem Rücken zweier sehr unschöner Phänomene in den Himmel gewachsen sind, nämlich zum einen auf dem Rücken unserer eigenen Bevölkerung, die wir zu großen Teilen am Hungertuch niedrigster Löhne und prekärer Beschäftigung nagen lassen, damit unsere Produkte billiger sind als die unserer italienischen, französischen oder polnischen Nachbarn, und da haben wir den zweiten Schönheitsfehler, den wir nicht gern zugeben. Niemals würden wir unsere Freunde ohne Erbarmen niederkonkurrieren, niemals, weil wir doch die Guten sind, die nichts Böses im Schilde führen, und eben weil wir die Guten sind, können wir absolut nicht verstehen, warum die anderen (unsere europäischen Nachbarn ebenso wie die Bürger unseres eigenen Landes, die wir zu unerfreulichen Existenzen verdonnert haben) die Regierungen nicht freudig wählen, die ihnen das eingebrockt haben, und das sind bei uns beinahe alle jetzt zur Wahl stehenden etablierten großen Parteien (oder auch das im amerikanischen Wahlkampf so genannte „Establishment“), angefangen bei Gerhard Schröders damaliger SPD und den Grünen, und dann ging das mit Angela Merkels CDU weiter, erst unter Beihilfe der FDP und danach seit Jahren wieder mit der SPD.

Aber da Herr Fratzscher das nicht sagen mochte und weil man nicht so ohne weiteres die Sache beim Namen nennen darf, sagte er etwas Verdrehtes,. Er sagte nämlich, er befürchte gar nicht mal so sehr, dass ein Konflikt zwischen den USA und Deutschland drohe (warum eigentlich nicht, frage ich mich) sondern viel wahrscheinlicher sei, „dass Trump Europa spalte“.

Wohlgemerkt, Fratzscher sagte nicht, was aus seiner Analyse der Lage glasklar und eindeutig hervorging, nämlich dass Deutschland Europa wirtschaftlich längst gespalten hat, sondern er drehte den Spieß um und schob die Spaltung elegant vom Verursacher der Schieflage weg und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten in die Tasche.

Mit diesem Trick ist es ihm gelungen, die deutsche Wirtschaft schon mal prophylaktisch aus der Schusslinie zu nehmen, bevor noch der erste Schuss gefallen ist, und Deutschland also von vornherein zum Opfer eines künftigen amerikanisch-europäischen Handelskrieges zu erklären, anstatt darauf hinzuweisen, dass ein solcher Handelskrieg möglicherweise gar nicht stattfinden müsste, weil sich das Thema in dem Moment erledigt hätte, in dem Deutschland seine Dumping-Politik aufgäbe und seine Exportüberschüsse herunterschrauben würde.

Mit seiner Vermutung, Donald Trump könne womöglich die Spaltung Europas im Schilde führen, ist Marcel Fratzscher im Übrigen nicht allein, das sind Experten meiner Erfahrung nach nie, weil es ja schließlich Netzwerke gibt.

Auch für die Europa-Expertin Almut Möller vom European Council on Foreign Relations (ECFR) droht die EU zu zerfallen: „Die Spaltung der EU wird von Washington aus betrieben“, sagte sie mit Blick auf die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump.

Wie ich jetzt von Marcel Fratzscher, dem aus Funk und Fernsehen bekannten Wirtschaftsexperten, auf Almut Möller komme, die keiner kennt?

Ich kenne sie übrigens auch nicht. Ich bin ganz zufällig auf sie gestoßen, als ich eben den US-amerikanischen Weltkonzern Google danach gefragt habe, was ihm zum Thema „Trump spaltet Europa“ einfällt, und da fiel ihm gleich als eine der ersten Almut Möller vom European Council on Foreign Relations ein, welche Institution mir bislang ebenfalls unbekannt war, aber was ich an meinem Beruf so liebe, ist das „learning by writing“, und den ECFR nicht zu kennen, wäre ganz einfach ein Fehler, weil er nämlich möglicherweise wichtig ist, etwa so wichtig wie der Umstand, dass ihn vermutlich nicht so viele Leute kennen. Er ist ein Thinktank, seine Organisationsform ist die des gemeinnützigen Vereins.

Quellen

[1] https://www.welt.de/politik/deutschland/article161818446/Staat-muss-entscheiden-koennen-wen-er-aufnimmt.html;
[2] http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/oskar-lafontaine-linke-abschiebungen-fluechtlinge-afd
[3] https://www.tagesschau.de/inland/abschiebungen-afghanistan-107.html
[4] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/oskar-lafontaine-fordert-mehr-abschiebungen-14857893.html
[5] http://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-und-hackerangriffe-spur-und-vorurteil-1.3366393
[6] http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59536, für die gesamte Sowjetrepublik ist die Zahl der Getöteten bei Wikipedia nachzulesen: „Eine von Verteidigungsminister Dmitri Timofejewitsch Jasow eingesetzte Kommission ermittelte von 1987 bis 1991 insgesamt 37 Millionen sowjetische Kriegstote, davon 8,6 Millionen Soldaten und 27 bis 28 Millionen Zivilisten. Russische Forscher bestätigen die Zahl der gefallenen Soldaten, manche schätzen die Zahl der getöteten sowjetischen Zivilisten jedoch auf 17 Millionen.“
[7] https://www.welt.de/politik/deutschland/article159781765/Die-Political-Correctness-ist-ueberzogen-worden.html. Der Frau möchte ich das Notwendige ebenfalls in einer einfachen Sprache, in Hauptsätzen, erklären, Matthias Claudius hat es 1778 in seinem „Kriegslied“ gesagt, es ist hier zu lesen: http://gutenberg.spiegel.de/buch/matthias-claudius-gedichte-5209/11
[8] http://www.ecfr.eu/council/members
[9] Und weil wir das wahrscheinlich bis zum Ende dieses Textes vergessen haben, schreibe ich es als Fußnote hin: die Russen haben 7 Militärstützpunkte auf dem ehemaligen Sowjet-Territorium und zwischen ein und drei Basen außerhalb davon, die Schätzungen gehen da auseinander, insgesamt zwischen 8 und 10, das erklärt, warum sie bloß 60 Milliarden für ihre Rüstung ausgeben, genauso viel wie Deutschland demnächst in seine Verteidigung stecken will, die Nato hat sehr viel mehr, nämlich 900 Milliarden, zur Verfügung.
[10] https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Birgit Vanderbeke, 1956 in der DDR geboren, wuchs nach der Übersiedlung der Familie nach Westdeutschland im Jahre 1961 in Frankfurt am Main auf, wo sie später Rechtswissenschaften, Germanistik und Romanistik studierte. Seit 1990 ist sie freie Autorin überwiegend literarischer Erzählungen und Romane, und seit 1993 lebt sie in Südfrankreich. Ihr neues Buch „Wer dann noch lachen kann“ erscheint am 1. August 2017 bei Piper. Weitere Informationen unter www.birgitvanderbeke.com.

 

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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48 Kommentare zu: “Von wem werden wir eigentlich regiert?

  1. Abgesehen davon, daß der Artikel von Vanderbeke rund um wenige bonmots ausufert und dann ohne rechtes Ende versandet, scheint sich kein/e sogenannte/r „Kommentator/in“ um dessen Inhalt zu kümmern: ich würde kenfm empfehlen, alle rechthaberischen Selbstdarsteller, Themenverfehler und endlose Hickhacks mit anderen ebensolchen Anfangenden (mir ist schon mehrfach der offenbar ansonsten hobbylose „Specht“ aufgefallen…) redaktionell radikal zu kürzen oder ganz auszusortieren – diesen Kindergarten will doch kein Mensch lesen!! Solche von Triebtätern (oder gezielten Störern?) befallene „Foren“ sind so wahrheitssuchend und „demokratisch“, wie die athenische Polis oder der „Herr der Fliegen“… Wenn es kenfm darum geht, Menschen dazu zu bewegen, aktiv die Welt zu verbessern, sollte man die „Kommentar“-Möglichkeit am besten ganz abschaffen oder auf „Twitter“ auslagern, weil hier offenbar nur verquaste Stille-Kämmerlein-Neurotiker ein Ersatz-Betätigungsfeld finden. Ätzend sinnlos!

    • Dieses Hickhack findet man in nahezu allen Internetforen, sogar dort, wo es um rein technische Dinge in einem eng abgegrenzten Bereich geht. Meine Beteiligung in diversen deutschsprachigen Programmierforen hat das ebenso gezeigt wie bereits meine ersten Forenschritte im Usenet, lange bevor das Internet einer breiteren Masse zugänglich wurde. Somit handelt es sich um ein altbekanntes Phänomen, das meiner Ansicht nach entsprechende Situationen im Real Life nur unzureichend widerspiegelt.

      Weiter unten habe ich vergeblich versucht, dem Publikum sowie dem von Ihnen bereits erwähnten Specht die eigentlich unzulässige Verwendung schäbiger Manipulationstechniken zu erläutern und das an einem Beispiel deutlich zu machen versucht. Keine Reaktion.
      https://kenfm.de/von-wem-werden-wir-eigentlich-regiert/#comment-120282

      Mir fällt ebenso wie Ihnen auf, daß über den Inhalt der Artikel – die mir nicht selten etwas zu flach sind – kaum diskutiert wird. Meist sind in den Kommentaren nur altbekannte Klischées zu finden, endlose Wiederholungen des immer gleichen, als ob die Betreffenden außer ihrem Lieblingsthema (z.B. Chemtrails, Tierschutz, militanter Vegetarismus und dergl.) nichts anderes kennen würden. Und man muß sich sogar hüten, in diese Kreise einzudringen, weil man nicht mitreden darf, wenn man nicht zuvor all das gelesen hat, was die jeweiligen Vertreter ihrer eng umrahmten Weltsicht zugrundelegen. Antworten auf sachliche Fragen werden z.b. mit dem Hinweis verweigert, man müsse Spießern, Mainstreamschwätzern und Mitläufern keine Antworten geben oder man würde Haarp-VTler mit den „Pfui-Worten“ Esoteriker und Spinner abzuqualifizieren suchen. Da werden unbelegte Behauptungen in die Welt gesetzt, z.B. die absichtliche Polabschmelzung des Spechts, und am Ende stellt sich heraus, daß sie gar nicht mehr wissen, wo sie das einmal gelesen haben wollen.

      Ich hab mir eben mal kurz die Mühe gemacht und nach Engdahl – schmelzen gesucht, und siehe da, beim Kopp-Verlag hat Engdahl einen Artikel veröffentlicht, wo es genau darum geht. Von absichtlicher Abschmelzung der Polkappen zum Zwecke der Erleichterung der Erdölförderung war da jedoch nichts zu sehen:

      Mit einem melodramatischen Appell hat sich US-Präsident Obama an die Vollversammlung der Vereinten Nationen gewandt und weltweite Maßnahmen gefordert, um der »Klimakatastrophe« zu begegnen. Dieses neue Schlagwort tritt an die Stelle des bekannteren Global Warming, der Theorie, wonach vom Menschen durch Autos, Kohlekraftwerke und viele andere Quellen verursachte CO2-Emissionen zu einer Erwärmung des Planeten führen. Dadurch sollen angeblich die Polkappen abschmelzen, was dann zur Überflutung von mindestens einem Viertel der Erdoberfläche führen würde. Nur eine Kleinigkeit stört an Obamas Schreckensszenario: aus Sicht der Wissenschaft ist es vollkommen falsch. Seit 2007 sind die Polkappen nämlich gewachsen, nicht abgeschmolzen, und auf der Erde ist es auch kühler geworden und nicht wärmer.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/global-warming-oder-neue-eiszeit-schmilzt-das-eis.html

      Ebenso erfinderisch gehen Specht und Konsorten mit Behauptungen über mißliebige Mitkommentatoren um. Da werden zum Zweck der Anschauung gepostete private Dinge – ich hatte z.B. irgendwo geschrieben, daß ich durch Vermeiden von Kohlehydraten, vor allem in Form von Zucker, Brot, Kartoffeln und Reis, innerhalb relativ kurzer Zeit 25 Kilo abnehmen konnte und diese Tendenz anhält –, umgedeutet, umgeschrieben und durch herbeifantasierte Behauptungen ergänzt, damit der Kontrahent anschließend im erwünschten Licht erscheint. Da stand aber nirgendwo etwas von einer Psychotherapie, mit deren Unterstützung ich angeblich „abgespeckt“ hätte. Seit wann können sich Hartz-IV-Empfänger eine Psychotherapie leisten? Und diejenigen Therapeuten, die auch Kassenpatienten nehmen, sind derart überlaufen, daß man Jahre oder gar Jahrzehnte warten muß, bis man drankommt.

      Oder man legt einem Kontrahenten was in den Mund, das man zuvor selber hineininterpretiert hatte, dreht ihm daraus einen Strick und hofft, ihn alsbald daran baumeln zu sehen – alles natürlich unter der ständig wiederholten Beteuerung, wie empathisch man doch sei, seit man kein Fleisch mehr esse. Hier kann man an einem Tag mehr Schwachsinn lesen als im Telepolis-Forum in einem Monat.

      Mit der Beteiligung an echten Diskussionen ist es bei Telepolis auch nicht gerade weit her, und die Artikel sind dort mindestens ebenso flach und in weiten Teilen an den Mainstream angepaßt. Ergänzende Hinweise, wie ich sie bei Telepolis seit 2005 beitrage, finden nur selten Interessierte. Die flacheren, gängigeren Beiträge und Artikel sind eben einfach beliebter, da kann man seine gewohnten Klischées beibehalten. Das fällt auch einigen wenigen anderen auf, wie man z.B. dort sehen kann:

      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Sitzenbleiben-ist-sinnlos/Schule-als-Beispiel-von-Demokratie-Management-durch-Soft-Power-Techniken/posting-30779865/show/

  2. Die Kanzlerin scheint es zu glauben, dass es ausreicht, wenn Wahlzettel zu Gunsten der CDU angekreuzt werden.

    Wenn man doch eine gute Plakatwerbung macht und in den Medien gut dasteht, dann müsste dies doch insofern Demokratie sein.

    Die Bibel will es uns vemutlich sagen, dass das unüberlegte Kreuz auf einem Wahlzettel etwas anderes ist, als das sog. „Kreuz auf Golgatha“.

    Ich bin insofern abweichend von der breiten Masse davon überzeugt, dass die Bibel eine verschlüsselte Prophetie ist und dass sie eben gerade nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Zukunft stammt.

    Die Papstprophezeiungen des Hl. Malachias scheinen es zu bestätigen, dass Offenbarung des Johannes 13 sich ungefähr auf diesen Zeitpunkt beziehen muss.

    Gemäß einem Dokument der Uni Passau enden dieselben zu dem Zeitpunkt, an dem der Antichrist in Erscheinung tritt und es zum jüngsten Gericht kommt.

    Bekanntlich ist die Offenbarung des Johannes erheblich verschlüsselt und sie kann nur von dem Lamm entschlüsselt werden.

    Hier gibt es folglich Dinge, die unser derzeitiges Wissen überschreiten.

  3. Die deutsche Merkel (Kleopatra) und der französische Macron (Mark Anton). Zusammen mit ihrem Anhang kochen die beiden jeweils ihr Macht-Süppchen.

    Die dazu notwendige Hetze betreiben fanatisierte, menschen- und lebensfeindliche Demagogen, die Medien und das uneinsichtige Gebildeten-Milieu.
    Den Preis dafür zahlt auf jeden Fall die „einfache“ Bevölkerung.

    Wer wird der Octavian (Augustus) sein, dem diese Machtgehaben von Merkel (Kleopatra) und Macron (Mark Anton) nicht gefällt?
    Es muss nicht die USA sein.
    Es könnten auch mehrere oder viele sein.

  4. Das ist ja kaum noch zum Aushalten, dieser Riesenaufstand, den Specht, Schürer, Cuibonoandre und Annette hier veranstalten: Gemeinsam haut und stecht es sich besser, oder? Wenn der Feind bekannt ist, sagt Jebsen immer, dann hat der Tag Struktur. Von welcher Aggression Peters redet denn die Annette da unten? Wo soll die denn sein? Und die eigene Aggression sieht sie nicht, sehen auch die anderen „edlen Krieger“ nicht, die sich gemeinsam ein Opfer auserkoren haben, um es zu ihrer Befriedigung zu zerstören. So viel Selbstgefälligkeit auf einem Haufen versammelt. Forums-Versauer? Was versaut euch denn der Peter da? Besser wär zu fragen, wie versaut ihr eigentlich seid. Schämt ihr euch gar nicht mit euren ganzen Vorwürfen, die ihr doch eigentlich an euch selber richten müsst?

    Aggression vorzuwerfen heisst: Ihr fühlt euch angegriffen. Aber ihr sagt nicht, wo ihr euch verletzt fühlt, ihr sagt immer nur, das ist arrogant, das ist beleidigend, das ist herabwürdigend. Wer soll das verstehen, wenn ihr nicht sagt, wo denn zum Blödstift das Beleidigende ist, wenn Peter sagt, dass Leute, die schon bei einer Beitragsgrösse von ein paar mehr Absätzen stöhnen, wohl kaum Bücher lesen, da ist ja noch viel mehr Text drinnen.

    Ihr habt euch eingeschossen und könnt jetzt nimmer zurück, das wär euch peinlich. Obwohl Peter dem Specht die Hand gereicht hat und sogar schreibt, dass er ihm seine ganzen Angriffe und Ausweichende Antworten verzeiht, reagiert Specht wie ein Schülerbub, dem man grad sein Lieblingsspielzeug weggnommen hat. Annette, Specht und Schürer schreiben dann dauernd, sie würden mit Peter kein Wort mer wechseln wollen, tuns dann aber doch wieder.

    Auf mich wirkt ihr drei oder auch vier, der Andre reagiert fast gleich, wie ein und dieselbe Person. Beleidigt abmelden und dann wieder unter anderem Namen anmelden. Was hat denn dein Weggehen, Annette, ausgelöst? Wo der Peter dich gefragt hat, was du zu Spechtens Retourkutsche meinst, als Specht sagt, er müsse Spiessern keine Auskunft geben, und das sagt er nur, wie er eingestanden hat, weil er die Antwort nicht weiss, aber dass um keinen Preis zugeben möchte? Und du gibst keine Antwort, was du davon hältst, du bist peinlich berührt und flüchtest. Und dann kommst du zurück und machst eine auf Hypersensibel? Und bist plötzlich die Therapeutin? Die Einfühlsame? Also wirklich, das überzeugt doch nicht mal meine Fünftklässler, die sind 10 oder 11 Jahre alt. Was ist das nur für ein dämliches Affentheater?

    Und ihr haltet euch für aufgeklärt und für das Ausbund an Bewusstsein? Ich würd mich schämen.

    • Jetzt verstehe ich endlich, wer diesen ersten Streit hier im Forum zusammengerührt hat! Da bin ich wieder einmal zu naiv gewesen. Au weia! Jetzt habe ich einmal mehr gelernt, dass man einen Streit zwischen anderen im Nachhinein nicht befrieden kann. Wie dumm von mir! Lila hat im Sprach -Duktus erstaunlich viel Ähnlichkeit mit Peter Pan.

    • Oh- ich gebe immer zu, wenn mich etwas betroffen macht! Ich gebe sogar zu, dass ich mich dafür schäme, mich zu Beginn überhaupt eingemischt zu haben und geglaubt zu haben, ich könne noch etwas befrieden. Ich! Wer bin ich denn? Da, wo noch A.S.Crane und DEUSSEMPERMAJOR dabei waren.
      Ich frage mich jetzt, was wirklich meine Intention dabei war. Wollte ich ein Gutmensch sein, oder hat es mir nur einfach leid getan, dass so ein böser Streit hier ausbrechen konnte? Aber fast parallel dazu ist ja dann in einem anderen Thread mit Eurer Anwesenheit auch wieder so ein böser Streit ausgebrochen. Da bin ich froh, mich nicht auch noch im Nachhinein eingemischt zu haben. Da hatte ich wohl instinktiv schon dazugelernt. Ich verstehe hier jetzt bloss nicht, was ihr beide eigentlich wollt. Dieses Forum ist für den Austausch von Meinungen und Ansichten eingerichtet. Wenn Euch diese hier nicht gefallen, dann müsst ihr doch bei Euch selbst nachschauen und nicht bei allen anderen.

    • Die Frage ist hier, wer wem etwas vorspielt. Ich spüre hier kein ehrliches Engagement mehr, wie Du für Peter Pan in die Bresche springst. Was geht Dich das denn jetzt überhaupt an?

    • Schämt man sich für gar nichts mehr?
      Peter Pan, alias Lila!

      Herr Schürer, Herr Specht, hier wollen /will jemand böses Blut vergießen veranstalten.
      Das hat der Blog nicht verdient, schon gar nicht Herr Jebsen.
      Deshalb mein Rat…ignorieren, jede Antwort lässt seine Tiraden vervielfältigen.Wir wissen alle das Herr Jebsen vielen ein Dorn im Auge ist, wie es bei Wahrheiten allgemein vor kommt…und glauben Sie mir , man wird alles daran setzen auch uns mit dieser unmenschlichen Vorgehensweise zu verseuchen.

    • Das sollten Sie sich selbst fragen, wertes Annette, mit Ihrer theatralischen Ab- und Wiederanmeldung, die man schon bei Cuibono beobachten konnte: exakt dieselbe Vorgehensweise: theatralisches Abmelden mit dem Hinweis, man wolle irgendwas schlichten, ohne das da nur der geringste Versuch zu erkennen ist, dann abmelden, man ertrage es nicht mehr, und am nächsten Tag wieder Anmelden mit neuem Benutzernamen und stolz verkünden, man habe das angeblich Unerträgliche überwunden.

      Hier von Ihnen kommt dann der Vorwurf dessen, was Sie offensichtlich selber betreiben: Mehrfachnicks zur Untermauerung Ihrer und Ihrer „Freunde“ bzw. AlterEgos Hetztiraden. Das böse Blut, das Sie angeblich vergossen sehen, das stammt von euch. Lesen Sie doch die Beweise, die Lila oben zusammengetragen hat, einmal genau durch. Sie werden erkennen, daß mir mehrfach von Specht Aussagen in den Mund gelegt wurden, die ich niemals getroffen habe. Das ist Hetze! Das ist Verleumdung. Und ist Verspritzen bösen Blutes.

      Und dann raten Sie zum Ignorieren, reagieren und schreibeb aber selber ständig auf meine Beiträge. Fällt Ihnen da nicht auf, daß Specht und Schürer genau dasselbe die ganze Zeit machen? Schürer schreibt, er mache sich nicht die Mühe meine „Kacke“ zu lesen, antwortet aber dennoch ständig auf meine „Kacke“. Dasselbe bei Specht: mehrmals verspricht er dem Publikum und sich selbst, nicht mehr auf meine Texte einzgehen und sie fortan zu ignorieren, reagiert aber dennoch ständig auf mich, noch dazu in abartigster Weise. Er gesteht wie Schürer öffentlich ein, Verachtung für das zu empfinden, was er für meine Person hält, und ist dann noch so arrogant, den Haß, der dahintersteckt, zu leugnen oder gar von „sachlicher Verachtung“, was immer das sein soll, zu schreiben.

      Um was geht es denn hier eigentlich noch? Die Antwort ist ganz einfach, Ihr Alter-Ego Specht hats deutlich gesagt: Ihr wollt, daß ein euch unangenehmer Zeitgenosse aufhört, euch Konkurrenz in euchen flachen Kommentaren zu machen. Specht schreibt oben deutlich und zum mitlesen an Lila: Was geht dich das überhaupt an? Er führt sich hier auf, als wäre das sein Forum, ebenso wie Sie, Annette, sich anmaßen, mich nun in eine Anti-Jebsen-Ecke zu stecken. Dabei ist es doch eindeutig Ihre Gruppe Annette, Specht, Schürer und CuiBonoAndre, die hie seit Monaten mit ihrem immer gleichen oberflächlichen Geschwurbel das Forum zumüllen und mit allerlei autoritärem Gehabe danach streben, die Meinungshoheit zu erreichen. Wer nicht mitmacht, wird verunglimpft, da kommt ihr dann immer alle angehoppelt und prügelt auf den Widerspenstigen ein. Fragt man den einen was, antwortet ein anderer, so wie Sie jetzt anstelle von Specht antworten, der ebenso wie Sie die Antworten auf begründete Fragen schuldig bleibt. Wieso haben Sie meine Frage, was Sie von Herrn Spechts Aussage halten, dass er es nicht nötig habe, Spinnern und Mitläufern zu antworten, nicht geantwortet? Wieso nehmen Sie nicht Stellung dazu und schreiben auf, was Sie davon halten, wenn Specht und Schürer öffentlich ihre Gefühle von Verachtung und Haß bekunden, um dann gleich wieder zu relativieren, das sei ja gar kein Haß, ich sei ihnen völlig gleichgültig (das glaube ich sogar) und sie würden lediglich „sachliche Verachtung“ verspüren. Was soll das denn überhaupt sein, sachliche Verachtung oder sachliches Mitleid? So viel sinnbefreites Geschwurbel ist mir in dieser Dichte schon lange nicht mehr untergekommen.

      Jeder kann das hier lesen, jeder kann verfolgen, wie ihr seit Monaten eurer „Hoheitsgebiet“ abzustecken versucht, und jeder kann hier nachlesen, wie ihr lügt und die Leute beschimpft, wenn sie sich euch zu widersetzen versuchen. Und jeder kann auch lesen, daß ihr wiederholt anderen genau das vorwerft, was ihr selber ständig tut: Das Forum vergiften und damit in Verruf bringen. Dort zeigt sich eure Umenschlichkeit. Leute wie ihr neigen zum Glück dazu, anderen immer den Dreck vorzuwerfen, den sie selbst am Stecken haben.

  5. Die Brunnenvergiftung

    Specht meinte: »Wieso es sogar hier bei KenFM noch so viele Chemtrail-Verleugner gibt, obwohl wir diese jeden Tag am Himmel sehen müssen, verstehe ich auch nicht. Sie gehen damit genau mit den MSM d’accord. In Bezug auf das angebliche „Nicht-Vorhandensein“ der chemtrails glauben sie also doch lieber diesen Medien, als ihren eigenen Augen.«

    Herr Specht, Sie bedienen sich hier der Manipulationstechnik, die unter der treffenden Bezeichnung Brunnenvergiftung bekannt ist.

    Die Brunnenvergiftung stellt eine ziemlich einfache, aber wirkungsvolle Taktik dar, den Gegner mundtot zu machen. Der Manipulateur baut in sein Argument gewisse moralische Fallstricke ein, die keinem mehr gestatten, Widerspruch einzulegen, ohne in den Verdacht einer unmoralischen Haltung zu geraten: „Kein anständiger Mensch kann leugnen, daß …“ oder „Der gesunde Menschenverstand gebietet hier … (diese oder jene Vorgehensweise)“ oder „Das moderne Demokratieverständnis verlangt, die Sache … (so und so zu sehen)“. Wer dennoch widerspricht, setzt sich dem Vorwurf der Unanständigkeit, der Dummheit oder des fehlenden demokratischen Verständnisses aus.

    In Ihrem Fall: Wer nicht an Chemtrails glaubt, muß ohne Zweifel ein Mitläufer sein, oder ein Mainstream-Medien-Konsument, Spießer und was Sie sonst noch alles an einfallsreichen Etiketten vorrätig haben.

    Derartige Manipulationstechniken hat man im Grunde immer nur dann bitter nötig, wenn man in seelische Bedrängnis gerät, weil einem die Argumente fehlen, um die eigenen Behauptungen zu stützen.

    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, Herr Specht, ich möchte Sie damit auf keinen Fall beleidigen oder herabsetzen, sondern die Leser und natürlich Sie selbst darauf hinweisen, daß Sie hier eine altbekannte Manipulationstechnik anwenden, um Ihren Standpunkt zu festigen. Dabei kann man natürlich nicht übersehen, daß es Ihnen weitaus mehr darauf ankommt, Recht zu behalten und aus einer Debatte als „Gewinner“ hervorzugehen, statt wie es sich in einer echten Diskussion gehört, sachlich zu bleiben. Sie verlassen damit die Ebene der Sachlichkeit wiederholt, um persönlich zu werden, auch wenn Sie mit dieser Manipulationstechnik erstmal niemanden direkt angreifen. Für Sie stellt diese Brunnenvergiftung, die Sie glauben vornehmen zu müssen, quasi ein Schutzschild dar, damit es nur ja niemand wagt, Ihnen zu widersprechen.

    Wenn Sie mehr über Manipulationstechniken wissen wollen, vielleicht um in Zukunft zu vermeiden, solche Techniken mehr oder weniger automatisch zum Einsatz zu bringen, können Sie sich gerne einen meiner früheren Texte durchlesen, den ich vor ca. 10 Jahren verfaßt habe. Sie erkennen dann vielleicht auch, daß ich im Ausmachen von Manipulationstechniken aller Art gewissermaßen geschult bin, denn ich habe die entsprechende Literatur zu diesem Thema lange und ausdauernd studiert.
    http://www.irwish.de/Site/Fallen.html

    Nun lese ich bei F.William Engdahl, einem investigativen Wirtschaftsjournalisten, dem ich vertraue und von dem ich einige Bücher zuhause habe, dass diese angebliche Erderwärmung ein Fake sei und dass es im Gegenteil immer kälter wird. Der Golfstrom ist ja nachweislich auch schon lange am Abkühlen.

    Nun endlich erfahren wir, woher Sie Ihre Informationen beziehen, aber leider noch immer nicht die Belege z.B. dafür, daß es „im Gegenteil immer kälter wird“. Es gibt hierzu so zahlreiche widersprüchliche Aussagen, daß Laien wie wir kaum in der Lage sind, uns ein realistisches Bild zu machen. Letztendlich bleibt uns nichts anderes übrig, als uns entweder für die eine oder andere Seite zu entscheiden, wie Sie das getan haben, oder einzugestehen, daß die angebliche Erderwärmung oder Erdabkühlung, wie auch immer, mit den vorliegenden Daten nicht zu entscheiden ist. Im Grunde fordern Sie von Ihren Lesern dieselbe Entscheidung, die Sie einst beim Lesen der Engdahl-Bücher getroffen haben. Sie müssen aber verstehen, daß sich die wenigsten Leute gerne vorschreiben lassen, was sie glauben sollen, noch dazu auf diese doch eher aggressive Art, mit der Sie hier vorgehen.

    In Ihren zahlreichen Kommentaren, die Sie hier seit gut 2 Monaten veröffentlichen, konnte ich weitere zahlreiche Manipulationstechniken auffinden, die Sie allerdings nicht allzu gut zu beherrschen scheinen, denn Sie wenden diese Techniken ziemlich wahllos an, weil sie sich von Ihren gewalttätigen Emotionen dazu verleiten lassen und nicht, wie z.B. der Psychopath, nur von seinem kalten Verstand. Das macht Hoffnung. Sie sollten vieleicht versuchen sich abgewöhnen, Menschen bestrafen zu wollen, die nicht Ihren persönlichen Überzeugungen nachhängen und die sich daher auch nicht von Ihnen dazu drängen lassen, Ihre ganz persönlichen Überzeugungen kritiklos zu übernehmen, sondern es stattdessen vorziehen, sich ihre eigenen Überzeugungen selbst zu erarbeiten. Es kann auch nicht darum gehen, irgend einen Autoren anzuführen und dann zu erwarten, daß erstens jeder den auch kennt und zweitens jeder, der ihn kennt, mit dessen Texten übereinstimmt. Ebenso wenig können Sie erwarten, daß jeder, dem Sie diesen Autorennamen nennen, sofort in die nächste Buchhandlung rennt und sich das eine oder andere Buch besorgt. Dazu nämlich müßten Sie schon ein wenig Werbung für dessen Texte machen, indem Sie z.B. seine wesentlichen Thesen darlegen, was dann wiederum, je nachdem, Ihre bislang unbelegten Behauptungen stützen könnte.

    Engdahl habe ich übrigens auch gelesen, ist aber schon ein paar Jahre her:
    Es klebt Blut an euren Händen – Die geheimen Machenschaften der Öl-Multis irwish.de/pdf/Engdahl-Klebt_Blut.pdf
    Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Der Weg zur neuen Weltordnung irwish.de/pdf/Engdahl-Ölwaffe_Weltmacht.pdf
    Saat der Zerstörung – Die dunkle Seite der Gen-Manipulation irwish.de/pdf/Engdahl-Saat_Zerstoerung.pdf

    Mit zahlreichen Darstellungen Engdahls stimme ich durchaus überein, was aber nicht bedeutet, daß ich alles, was Engdahl schreibt oder sagt, kritiklos übernehmen muß. Sie können und sollen das selbstverständlich weiterin so handhaben, wie Sie das für sich entscheiden. Im Gegensatz zu Ihnen möchte ich in solchen Dingen keinerlei Druck ausüben, das würde erstens meinem Selbstverständnis widersprechen und zweitens unnötigen Widerstand provozieren. Ich habe die drei PDF-Dateien, die ich hier auf der Platte habe, eben mal hochgeladen, vielleicht ist ja genau das Buch, worin Sie die Belege für Erdabkühlung zu finden hoffen, dabei. Das können Sie dann in Ihrem PDF-Viewer wesentlich leichter finden, als wenn Sie das Papierbuch durchsuchen müßten.

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Es gibt zu allen nur denkbaren Themen, ob gesellschaftskritisch oder esoterisch oder geopolitisch usw. eine schier unüberschaubare Anzahl von Büchern, die ein einzelner Mensch nicht in zehn Leben zu lesen imstande wäre, auch wenn er täglich 24 Stunden damit verbringen würde. Allein was heute im Internet an PDF- und Epub-Dateien zu finden ist, würde jeden einzelnen überfordern. Ich weiß das deshalb so genau, weil ich erstens ein reger Nutzer der hiesigen Stadt- sowie der Landesbibliothek bin, und das im Prinzip schon seit meiner Schulzeit. Auch wenn es Ihnen arrogant vorkommen sollte: Ich bin der belesenste Mensch, den ich kenne. Und ich lese nicht nur einfach so stur vor mich hin, wie andere vielleicht in die Glotze starren, sondern aus einem echten und regen Interesse heraus. Man muß sich von guten Büchern emotional mitreißen lassen, um ihnen auf den Grund gehen zu können.

    In Erwartung Ihrer freundlichen oder unfreundlichen Entgegnung, wie auch immer … erspare ich Ihnen vorläufig die weitere Analyse dieses Ihres Beitrags, um Sie nicht gleich wieder auf die Palme zu scheuchen.

    • Hab ich inzwischen von Annette und Specht gelernt: Hiermit klopf ich dir ausdrücklich auf die Schulter, liebe Lila , das hast du schön gesagt. Aber es wird nichts helfen, die haben ihr Feindbild und halten daran fest. Die brauchen das.

  6. Jetzt in die USA ist Streit zwischen Demokratie und undemokratische Kräfte.
    Mit Ausnahme vielleicht von Jimmy Carter ist es das erste Mal seit 1933 Roosevelt Macht bekam dat Demokratie und undemokratische Kräfte nicht dieselbe President wollten.
    Kennedy begann als Mann von beiden, aber als er sich gegen Israel kehrte war es vorbei.
    Vielleicht genau wie Roosevelt, nachdem er Saud gesprochen hatte, und sagte ‚dass zehn Minuten mit Saud ihn mehr über Zionismus gelernt hatte als Hunderte von Briefen von Rabbis‘.
    Kennedy wurde ermordet, vielleicht auch Roosevelt.
    Een Guardian Journalist, Soros besitzt jetzt die Guardian, schrieb ein Buch über die Ermordung von Trump.

  7. Ein sehr guter Text, bin ganz der Meinung der Autorin, nur bin ich leider erst vor wenigen Jahren darauf gekommen, wie intensiv einen unsere Qualitätsmedien mit fake news piesacken und manipullieren. Eine Anmerkung zu den Quellenangaben: Nr. 6 bis 10 gehören entweder zu einem anderen Text oder der entsprechende Teil des Artikels wurde hier nicht aufgenommen.

  8. Von wem werden wir eigentlich regiert?

    Peter Pan sagt:
    29. Juli 2017 at 15:46

    Jetzt laß ich’s aber gut sein, sonst fühlen sich ein paar andere wieder benachteiligt, weil sie sich nur stockend und unelegant auszudrücken wissen und es daher unfair von mir ist, so lange Texte zu schreiben. Mit Büchern haben die’s dann natürlich auch nicht so wirklich …

    Ungeheuerlich arrogant und Sie wagen es andere anzuprangern?

    Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes, mehr bleibt da nicht zu sagen!

    • Ich hätte auch nicht für möglich gehalten, dass jemand so etwas Selbstentlarvendes hier von sich geben könnte.
      Der arme Kerl! Wenn niemand sonst ihn lobt, muss er’s halt selber tun.

    • Wen habe ich denn da in diesen Zeilen konkret angeprangert? Und wenn es tatsächlich so wäre und ich, wie Sie arroganterweise behaupten, an einem Minderwertigkeitskomplex litte, wäre das dann Anlaß für Sie, diesen Menschen zu beschimpfen und zu verachten?

      Hatten wir’s kürzlich erst nicht von Häme und Schadenfreude? Immerhin drücken Sie mit Ihren Zeilen durchaus Verachtung und Herabsetzung meiner Person aus, nein, sie fordern damit sogar ihre „Freunde“ regelrecht dazu auf, dieser Verachtung Ausdruck zu verleihen. Ist das Ihr Verständnis von Empathievermögen? Fühlten Sie sich persönlich betroffen, als Sie diese Zeilen lasen, die ihn Ihnen unweigerlich eine bestrafende Gegenreaktion auslösten? Wer bitteschön entblößt sich da, noch dazu ohne es überhaupt zu bemerken?

      Genau hier zeigt sich die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Leeres Gelaber von Menschlichkeit und religiös verbrämter „Nächstenliebe“, aber wenn’s drauf ankommt, wird auch hier mit blanker Münze heimgezahlt. Alles nur Lippenbekenntnisse, um die Rolle, die man spielt, zu untermauern.

    • Specht, zur Erinnerung:

      Auf meine Nachfrage, wie denn die Polkappen absichtlich mit technischen Mitteln abgeschmolzen würden, wie Sie dort behauptet hatten:

      kenfm.de/tagesdosis-25-7-2017-sag-mir-wo-die-fliegen-sind/#comment-119999

      haben Sie wörtlich geantwortet: Ich bin nicht verpflichtet, Spiessern und Mitläufern Informationen aufzudrängen, die sie sich alle selbst besorgen könnten, dies aber nicht tun, weil sie lieber bequem im Vorurteils-Mainstream mitschwimmen.

      kenfm.de/tagesdosis-25-7-2017-sag-mir-wo-die-fliegen-sind/#comment-120070

    • Annette, was halten Sie eigentlich von solchen Aussagen des Herrn Specht:

      Auf meine Nachfrage, wie denn die Polkappen absichtlich mit technischen Mitteln abgeschmolzen würden, wie Herr Specht dort behauptet hatte:

      kenfm.de/tagesdosis-25-7-2017-sag-mir-wo-die-fliegen-sind/#comment-119999

      antwortete er: Ich bin nicht verpflichtet, Spiessern und Mitläufern Informationen aufzudrängen, die sie sich alle selbst besorgen könnten, dies aber nicht tun, weil sie lieber bequem im Vorurteils-Mainstream mitschwimmen.

      kenfm.de/tagesdosis-25-7-2017-sag-mir-wo-die-fliegen-sind/#comment-120070

      Oder dürfen Sie dazu keine Meinung äußern?

    • Annette: Ich habe einmal gelesen, dass die Polkappen entgegen der Meldungen in den MSM, nicht von Natur aus abschmelzen, sondern von USA, Dänemark und Russland künstlich abgeschmolzen würden wegen des dort unterm Meer angeblich befindlichen Erdöls. Ob dies tatsächlich zutrifft, kann ich nicht beweisen. Wenn ich es wiederfinde, werde ich es hier veröffentlichen.
      Über das angeblich „natürliche“ Abschmelzen der Polkappen und die angebliche Erderwärmung gibt und gab es unzählige Meldungen in den MSM.
      Nun lese ich bei F.William Engdahl, einem investigativen Wirtschaftsjournalisten, dem ich vertraue und von dem ich einige Bücher zuhause habe, dass diese angebliche Erderwärmung ein Fake sei und dass es im Gegenteil immer kälter wird. Der Golfstrom ist ja nachweislich auch schon lange am Abkühlen.
      Es gibt zwar in den letzten Sommern wie auch in diesem, immer mal wieder einen oder zwei Tage mit Temparaturen bis zu 30Grad, aber es gibt seit einigen Jahren gar keine richtigen, durchgehenden Sommer mehr und vor allen Dingen keine warmen SommerNÄCHTE . Dies nehmen nicht nur wir wahr, sondern auch die Landwirte, Gärtnereien und Gartenbesitzer. Tatsache ist, dass z.B. Gemüse, vor allem Tomaten, nicht mehr so gut wachsen wegen dieser fehlenden Nachtwärme. Sowie die Sonne weggeht, wird es sofort kälter. Das liegt daran, dass die Sonne durch die permanente Besprühung mit den künstlich aufgebrachten „Sonnenfiltern“, die wir, die wir noch unseren eigenen Sinnen trauen, als „Chemtrails“ fast tagtäglich am Himmel sehen, abgehalten wird, sodass sich die Erde selbst im Sommer nicht mehr nachhaltig erwärmen kann. Daher vermissen wir schon seit vielen Jahren die lauen Sommernächte. Das ist untrüglich so und das müssen wir alle miterleben, auch die, die es nicht wahr haben wollen.
      Die Chemtrails werden deshalb in allen MSM noch hartnäckig geleugnet, weil sie gegen Völkerrecht verstoßen. Wenn zugegeben würde, dass es sie gibt, könnte nämlich öffentlich dagegen geklagt werden.
      Wieso es sogar hier bei KenFM noch so viele Chemtrail-Verleugner gibt, obwohl wir diese jeden Tag am Himmel sehen müssen, verstehe ich auch nicht. Sie gehen damit genau mit den MSM d’accord. In Bezug auf das angebliche „Nicht-Vorhandensein“ der chemtrails glauben sie also doch lieber diesen Medien, als ihren eigenen Augen. Es ist ja auch zugegebenermaßen sehr schmerzlich, eine derartige Misshandlung der Natur und eine Zumutung für alles, was von der Sonne abhängig lebt, Tag für Tag miterleben zu müssen. Sie vergiften damit nicht nur zusätzlich Atmosphäre und Umwelt, sie rauben uns damit ständig vom Wertvollsten, was wir haben!
      Wenn das jemand absolut nicht wahr nehmen will wie hier auch ein „Peter Pan“, so möchte ich darüber mit solchen Leuten nicht mehr herumstreiten, weil ich tatsächlich Spiessern, die immer noch glauben, es „könne nicht sein, was nicht sein darf“, nicht ein Wissen aufdrängen will, gegen das sie sowieso nur anzkuämpfen bereit sind.
      Wenn jemandem wie „Peter Pan“ bei dem Namen HAARP nur das Wort „Esoterik“ einfällt, fällt MIR dazu nichts mehr ein. Alles, von dem solche Leute heute nichts wissen wollen und was sie sich nicht vorstellen können oder wollen, wehren sie einfach mit den nichtssagenden Abwehrvokabeln „Esoterik“ oder „Verschwörungstheorie“ ab. Leider ist das so.

    • @ „Peter Pan“,
      „Und wenn es tatsächlich so wäre und ich, wie Sie arroganterweise behaupten, an einem Minderwertigkeitskomplex litte, wäre das dann Anlaß für Sie, diesen Menschen zu beschimpfen und zu verachten?“
      Daß Sie Minderwertigkeitskomplexe haben ist unübersehbar. Dafür muß man Sie nicht verachten. Dafür können Sie einem nur leid tun.
      „Genau hier zeigt sich die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Leeres Gelaber von Menschlichkeit und religiös verbrämter „Nächstenliebe“, aber wenn’s drauf ankommt, wird auch hier mit blanker Münze heimgezahlt. Alles nur Lippenbekenntnisse, um die Rolle, die man spielt, zu untermauern.“
      Ja, ich verachte Sie.
      Nicht wegen Ihrer Minderwertigkeitskomplexe. Sondern wegen Ihres Verhaltens gegenüber anderen Diskussionsteilnehmern hier durch das Sie glauben Ihre Minderwertigkeitskomplexe kompensieren zu können. Ich verachte Sie und wünsche Ihnen gute Besserung.
      Und danke für Ihre Selbstentlarvung. Die betrieben Sie allerdings auch schon in diversen anderen Threads, war mir nur nicht der Mühe wert darauf hinzuweisen. In einem nahmen Sie sogar mit dem Wort „Leser“ bezug auf Ihre Mitdiskutanten.
      Die Selbstentlarvung offenbart, wie „Peter Pan“ sich, die anderen Diskussionsteilnehmer und die Autoren bei KenFM einordnet. Da gibt es zwei Kategorien: Kategorie I sind die Autoren bei KenFM und „Peter Pan“. Die schreiben gut recherchierte, fundierte Texte auf daß die anderen was lernen können. Kategorie II sind die Leser. Von denen sich dann auch manche getrauen mehr oder weniger dilletantisch ihre Meinung zu äußern.
      Und unter diesen Lesern gibt es dann noch ein paar Dumpfbacken, die sich weigern die ausufernden Geistesergüsse von „Peter Pan“ zu lesen. Woraus „Peter Pan“ messerscharf schließt, daß es sich hier um Illiteraten handelt, die auch sonst keine Bücher in die Hand nehmen.
      Selten so gelacht – Sie können einem wirklich leid tun. Aufgrund Ihres Verhaltens verhindern Sie allerdings, daß dieses Mitleid zu Empathie führen könnte. Es ist einfach nur abstoßend.

    • Es geht also doch, Herr Specht. Warum nicht gleich so?

      Annette: Ich habe einmal gelesen, dass die Polkappen entgegen der Meldungen in den MSM, nicht von Natur aus abschmelzen, sondern von USA, Dänemark und Russland künstlich abgeschmolzen würden wegen des dort unterm Meer angeblich befindlichen Erdöls. Ob dies tatsächlich zutrifft, kann ich nicht beweisen. Wenn ich es wiederfinde, werde ich es hier veröffentlichen. Über das angeblich „natürliche“ Abschmelzen der Polkappen und die angebliche Erderwärmung gibt und gab es unzählige Meldungen in den MSM.

      Es stellt sich mir nur die Frage, weshalb Sie die Antwort an Annette richten, wo doch ich es war, der Sie nach den Quellen gefragt hatte? Möchten Sie sich damit vor einem etwaigen Gesichtverlust schützen, indem Sie ab jetzt Ihr angekündigtes und seither vielfach gebrochenes Versprechen, meine Kommentare in Zukunft zu ignorieren, doch noch einhalten werden und zu diesem Zweck nicht mehr mir direkt antworten, sondern anderen? Das würde ich jetzt nicht wirklich als ein Zeichen aufgearbeiteter Traumata (durch den Verzicht auf Fleisch) bezeichnen wollen …

      Immerhin gestehen Sie nun öffentlich ein, daß Sie für Ihre Behauptung, die ich zigmal nachgefragt hatte, tatsächlich keine Quellen zur Hand haben. Das ist doch nichts Schlimmes! Zahlreiche unserer Annahmen, auf denen unsere tägliche Wahrnehmung beruht, lassen sich nicht wirklich auf die einstige Quelle zurückverfolgen. Deshalb haben wir Menschen das Rekapitulieren erfunden, das von Zeit zu Zeit stattfindende Überprüfen unserer Grundannahmen. Hätten Sie das nich auch gleich sagen können? Was um Himmels willen hat Sie die ganze Zeit davon abgehalten? Angst, sich zu blamieren, Schamangst? Auch das wäre durchaus verständlich und nachvollziehbar. Solange wir uns aber ständig gegenseitig mißtrauen, daß vielleicht jemand unsere Angst nutzen könnte, um uns fertigzumachen, so lange werden wir uns auch nicht emotional annähern und gegenseitiges Verständnis aufbauen können.

      Sehen Sie, Herr Specht, ich bin in Ihren Zugeständnis ganz auf Ihrer Seite, denn auch mir widerfährt es hin und wieder, daß ich aus der Erinnerung heraus etwas behaupte, das ich dann bei Nachfragen nicht belastbar zu belegen weiß. Davor ist wahrlich niemand gefeit. Wie Sie hier ganz unten sehen können, hat sich Ihr Freund Schürer in meinem Kommentar auf den hiesigen Artikel solch einen Fall herausgepickt. Das stürzt mich aber keineswegs, wie man das bei Ihnen beobachten konnte, Herr Specht, in eine derartige Verzweiflung, so daß ich nur noch mit blindem Haß und daraus resultierenden Beleidigungen reagieren könnte. Im Gegenteil hat mich dieser Hinweis, obwohl er von Schürer gleichzeitig zu wohlfeilen Herabwürdigungen (Schwachsinn) genutzt wurde, dazu bewegt, in meinen Unterlagen nach dieser Quelle zu suchen. Mit Ihren Worten entgegne ich: Wenn ich es wiederfinde, werde ich es hier veröffentlichen.

      Vielleicht sehen Sie sich nun in der Lage, Ihre offenkundigen Feindseligkeiten nicht nur gegen mich einzustellen, so daß ich mich nicht darauf gefaßt machen, Sie im Verbund mit Ihren Freunden weiter auf mich eindreschen zu sehen. Sicher können Sie werden Sie es mir nachsehen, daß mich Ihr Einlenken auch weiterhin nicht davon abhalten wird, kritische Analysen von Artikeln und Kommentaren zu publizieren. Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen und bezeugen in diesem Fall dieselbe Großzügigkeit, die Sie mir bereits gewährten, als Sie mir vor fünf Tagen offiziell erlaubt haben, auch weiterhin ausführliche und dadurch gewzungenermaßen auch etwas längere Texte hier zu veröffentlichen:

      Ja, ich habe ja um Himmels Wissen nichts dagegen, wenn Texte mit hohem Wissensniveau hier geschrieben werden und manches braucht auch mehr Worte, als anderes.
      https://kenfm.de/rechts-links/#comment-119913

      Bestünde der Zweck meines Hierseins hauptsächlich darin, mir Freunde zu machen und meine Kritikfähigkeit um der Freundschaft willen einzuschränken oder völlig zu unterdrücken, hätte ich ein großes Problem damit, mich im Spiegel meiner Selbstbetrachtung weiterhin wohlwollend wahrnehmen zu können.

      Ihre sämtlichen Beleidigungen und Haßtiraden seien Ihnen hiermit vergeben (zumindest von meiner Seite), denn Sie haben sich dazu überwunden, echte menschliche Größe zu zeigen und einen Fehler einzugestehen. Bravo! Das geschieht nicht oft.

    • Schürer: Da macht sich also schon der nächste Kandidat daran, sein Feindbild nach außen zu projizieren.

      Schürer antwortet an Annettes Stelle mit heftigen Wutausbrüchen:

      Daß Sie Minderwertigkeitskomplexe haben ist unübersehbar. Dafür muß man Sie nicht verachten. Dafür können Sie einem nur leid tun.

      Man muß also nicht verachten. Und warum tun Sie’s dann dennoch?

      Ja, ich verachte Sie.

      Wie lassen sich Mitgefühl und Verachtung vereinbaren? Ist nicht vielmer die Verachtung ein Ausdruck dafür, daß man eben keine Empathiebereitschaft zeigt?

      Ich verachte Sie und wünsche Ihnen gute Besserung.

      Danke, Genesungswünsche sind immer willkommen. Doch muß ich leider davon ausgehen, daß diese nicht aufrichtig zum Ausdruck kamen, sondern im Zusammenspiel mit der von Ihnen behaupteten Verachtung, die Sie mir entgegenbringen (ohne mir auch nur ein einziges Mal begegnet zu sein), vielmehr ein Ausdruck von herabsetzender Mitleidsheuchelei darstellen. Über Häme und Schadenfreude haben Sie ja bereits in meinen entsprechenden Kommentaren nachlesen können, was ich davon halte.

      Immerhin bleiben Sie sich im Niveau Ihrer Ausführungen weiterhin treu, das ist schließlich auch etwas wert, oder?

      Übrigens: Herabsetztendes „Mitleid“ führt nie zu Empathievermögen, ganz im Gegenteil: Es wird davon in Schach gehalten.

      Auch ich werte es im Großen und Ganzen positiv, wie Sie sich hier selbst entlarven. Das ist die erste Voraussetzung für gegenseitiges Verständnis, denn nur wenn wir uns nicht mehr gegenseitig mit unseren angelernten Rollen und unseren dazugehörigen Posen verwirren und stattdessen unser wahres Gesicht zeigen, können wir diese Verständnis überhaupt erst füreinander entwickeln. Zugegeben, es ist immer ein mehr oder weniger schmerzhafter Vorgang, wie das Beispiel Specht gezeigt hat, aber es lohnt sich, denn am Ende stehen vielleicht neue Erkenntnisse über sich selbst, die bei fortgesetzter Selbstverleugnung niemals zustande gekommen wären. In diesem Sinne: Weiter so, Herr Schürer, das wird schon noch.

    • „Über Häme und Schadenfreude haben Sie ja bereits in meinen entsprechenden Kommentaren nachlesen können, was ich davon halte.“
      Nein habe ich nicht können. Sie glauben doch nicht etwa, daß ich meine Zeit damit vergeude mir die verquirlte K…. rein zu ziehen, mit der Sie dieses Forum hier voll kleckern. Gelegentliche Stichproben beim Lesen intelligenter Kommentare anderer Leute, die Sie mit Ihrem Gelaber unterbrechen, sind mir mehr als genug.
      Am besten Sie folgen dem Rat Ihres langjährigen Orthopäden, den Sie aus welchen Gründen auch immer vor kurzem hier publik machten, der sich inzwischen weigert Sie weiter zu behandeln, da er Sie für einen Simulanten hält und suchen statt orthopädischer lieber psychiatrische Hilfe beim Profi. Da der Mann Sie seit 20 Jahren kennt schätzt er Ihre Lage wahrscheinlich realistisch ein.
      PS: Wenn ich schreibe, daß ich Sie verachte, so hat das nichts mit Wut zu tun. Es handelt sich um eine rein sachliche Feststellung.

    • Ui, jetzt lege Sie aber zu, Schürer. Doch sicher können Sie das noch besser, wenn Sie sich ein wenig anstrengen. Immer raus damit, all der Haß muß ja irgendwo hin. Und bevor Sie damit noch einen echten Menschen in Ihrer unmittelbaren Umgebun verletzen, ist es doch besser, ihn hier zu versprühen. Sie machen das schon, da hab ich vollstes Vertrauen in Sie.

    • Haß? Da muß ich Sie leider enttäuschen.
      Die einzigen Emotionen, die Sie bei mir auslösen können sind Mitleid (wegen Ihrer Minderwertigkeitskomplexe) und Verachtung (wegen Ihres abstoßenden Umgangs mit anderen).

    • Schauen Sie mal, Schürer, sogar Wikipedia sagt über Verachtung:

      Verachtung ist eine starke Geringschätzung, basierend auf der Überzeugung des Unwertes der von ihr betroffenen Personen (auch Personengruppen) oder Institutionen. Nach Meyers Enzyklopädie von 1905 ist Verachtung das Gefühl, das der Voraussetzung persönlichen Unwertes bei sich selbst (Selbstverachtung) oder bei anderen (Verachtung anderer) entstammt.

      Jeder gute Psychologe weiß: Es gibt keine Verachtung ohne vorangegangene Selbstverachtung. Die Verachtung ist die nach außen projizierte Selbstverachtung, auch unter der Bezeichnung Selbsthaß bekannt. Es gibt daher auch keine Verachtung ohne Haß, das ist dasselbe. Sie zeigen mit ihren Entgegnungen einen ausgeprägten Mangen psychologischer Kenntnisse. Dennoch wagen Sie sich auf dieses für Sie doch eher glatte Parkett und werfen mit Ausdrücken um sich, deren Bedeutung Ihnen nicht mal im Anstatz geläufig zu sein scheint. Wem außer Ihnen selbst glauben Sie, hier etwas vormachen zu können? Sie entlarven sich mit jedem Tag, den sie damit verbringen, Ihren Haß unter den Menschen zu verspritzen, als verbitterter Mensch, der stets das, was er in sich selbst nicht wahrnehmen darf, anderen unterstellt. Dadurch vergiften Sie sich selbst mental derart, daß es irgendwann kein Zurück mehr gibt und Sie unweigerlich zum Psychopathen geworden sind: einem Menschen, der außer Angst vor dem Tod nichts mehr fühlt. Haß ist wie Säure, sagt der Volksmund, die in erster Linie das Gefäß, in dem sie sich befindet, verätzt.

    • Ich richtete keine Kommentare oder Nachfragen mehr an „Peter Pan“, weil er diese bisher niemals sachlich und ehrlich beantwortet hat, sondern immer nur mit unsachlichen Behauptungen und persönlichen Herabsetzungen . Wer andere ständig unbewusst herabsetzen muss, hat unbewusst ständig den Drang, sich selbst zu erhöhen, ohne Rücksicht auf andere. Mit so jemandem ist eine fruchtbare Diskussion logischerweise gar nicht möglich. Manchmal nur sieht man sich im Sinne der Wahrheitsfindung auch für andere genötigt, unsachliche Wahrheitsverdrehungen gerade zu rücken.

    • Herr Specht, ich komme Ihnen sehr entgegen und ernte von Ihnen nur weitere Ablehung, gepaart mit schier unverdaulichen Widersprüchen. Sie beharren also auf Ihrem selbstgebastelten Feindbild und begründen das damit, daß ich andere (nicht etwa Sie?) ständig unbewußt herabsetzen muß. Okay, kann man ja glauben oder nicht. Günstig wäre es, wenn Sie konkreter würden und genau anführen könnten, wodurch Sie sich denn nun so herabgesetzt fühlen, daß Sie mich zwar weiterhin ansprechen, jedoch die dritte Person bevorzugen, um den Eindruck zu erwecken, Sie würden sich an irgend jemanden richten, der gar nicht da ist. Dabei reagieren Sie hier eindeutig auf meine Erwiderung, verhalten sich dabei aber wie das Kind, das sich die Augen zuhält und glaubt, man könne es jetzt nicht mehr sehen, weil es selbst nichts mehr sieht. Ist das herabsetzend? Oder darf man einen solchen subjektiven Eindruck, den Sie mit Sicherheit nicht nur bei mir hinterlassen, allein deshalb nicht wiedergeben, weil Sie auch hier schon wieder die Brunnenvergiftungstaktik bemühen, die ich Ihnen oben versucht habe, näherzubringen.

      Herr Specht, Sie sind doch ein intelligenter Mensch, wie Sie ständig behaupten. Dann sollte es Ihnen doch nicht so schwerfallen, die Sachlichkeit in meinen Kommentaren zu erkennen. Worin glauben Sie, war ich Ihnen gegenüber unsachlich? Vielleicht indem ich darauf hinwies, daß Sie meinen Nachfragen mit sichgtlicher Verärgerung entgegneten? Muß ich noch einmal den Satz zitieren, wo Sie behaupteten, sie wären nivht verpflichtet, einem Spießer, der nicht in der Lage wäre, sich selbst zu informationen, Belege für zu diesem Zeitpunkt unbelegte Behauptungen zu liefern. Ist das Ihre Vorstellung von Sachlichkeit, oder nur, wenn Sie sich dieser Methoden bedienen? Werden Sie doch bitte konkret in Ihren Vorwürfen und Darstellungen, damit man sich sachlich darüber auseinandersetzen kann. Wo ist denn Ihre Sachlichkeit bei diesen pauschalen Vorwürfen ohne konkreten Hinweis? Ich kann sie nirgendwo finden.

      Kann man Menschen, die unbewußt eine Handlung begehen, diese Handlung zum Vorwurf machen? Selbst Gerichte lassen eine Unverantwortlichkeit für eine Tat gelten, die nicht bewußt begangen wurde.

      Ich fürchte, es ist sinnlos, Ihnen das zum gefühlt hundertsten Mal erklären zu wollen. Sie können nicht einmal eine Brücke, die ich Ihnen baue, betreten, ohne Angst zu haben, Ihr Gesicht zu verlieren. Dabei ist das doch gar nicht ihr wirkliches Gesicht, daß Sie hier zu verlieren drohen, sondern ihr aufgesetztes. Das war jetzt natürlich schon wieder eine Beleidigung in Ihren Augen, aber ich meine das gar nicht als Herabwürdigung, sondern vielmehr als Hinweis darauf, daß Sie auf dem Auge, mit dem Sie sich selbt und Ihre Handlungsweise betrachten, ganz offensichtlich blind sind.

      Zudem stellt es eine Übertreibung dar, mir vorzuhalten, ich würde niemals sachlich und ehrlich antworten. Sie sind es doch, der Nachfragen ständig ausweicht, der gereizt reagiert, wenn man ihm nicht zustimmt, der aggressiv wird, weil er sich belästigt fühlt durch unerwartete Kritik. Sie sind doch hier der Heuchler, der sich in Allgemeinplätzen und Binsenweisheiten verbreitet und sachlich dargestellte nachfragen mit Überheblichkeit quittiert. Wissen Sie meinem durchaus freundlichen Angebot, Ihnen Ihre sämtlichen Dämlichkeiten zu verzeihen, nichts anderes zu erwidern als weitere Haß- und Verachtensbekundungen? Wie vereinbaren Sie das eigentlich mit Ihrer angeblichen Friedfertigkeit und angeblichen emotionalen Ausgeglichenheit?

      Selbstverständlich ist mir klar, daß Sie sich im Verbund mit Ihren Freunden und/oder Mehrfachnicks einfach so sicher fühlen, daß Sie glauben, sich einfach alles herausnehmen zu können und niemand es wagen wird, Ihnen zu widersprechen, will er nicht ebenfalls ins Kreuzfeuer eurer Haß- und Verachtungstiraden kommen. Was aber hat dieses ständig wiederholte „ich verachte Sie“ mit Sachlichkeit zu tun, von der Sie ja behaupten, sie quasi gepachtet zu haben. Ich konnte noch nicht viel davon in Ihren oder Ihrer Freunde Texte finden. Wo sind Sie denn konkret sachlich und ich erwidernd konkret unsachlich. Zeigen Sie mir das doch bitte einmal, dann können wir auch darüber sprechen. Und wo verdrehe ich ihrer Aussage nach konkret „die Wahrheit“? Welche Wahrheit? Ihre? Meine? Eine illusionierte allgemeingültige etwa?

    • „Dadurch vergiften Sie sich selbst mental derart, daß es irgendwann kein Zurück mehr gibt und Sie unweigerlich zum Psychopathen geworden sind“
      Da spricht doch eindeutig einer aus Erfahrung, der diese schon hinter sich gebracht hat.
      Ansonsten war fünf mal Page-Down-Taste betätigen nötig um den restlichen Sermon von PP ungelesen vom Bildschirm zu bekommen.
      Die fünf Seiten muß man erst mal mit Buchstaben füllen.
      Vielleicht sollte PP ja mal seinen Betreuer im Jobcenter fragen, ob diese Art der Betätigung seitens des Jobcenters in irgendeiner Art anerkannt werden kann? Am besten noch mit Sonntags-Zuschlag. Vielleicht vergingen dann ja auch die Kreuzschmerzen wieder und der Orthopäde müßte ihn deswegen nicht an den Psychiater verweisen?

    • Peter Pan,
      meine letzten Worte an sie, sonst würde ich über die Erziehung meiner Eltern stutzig werden, denn deren Motto lautete immer:lerne fleißig in der Schule, im Leben, hole dir die notwendige Bildung hinzu, jedoch, eine Bildung wird dir niemals zugetragen werden, die musst du selbst entwickeln, die Herzensbildung, was schließlich meine Berufsauswahl stark beeinflusste und wenn Sie so weit sind von meinem Beruf Gebrauch machen zu müssen…ich schwöre Ihnen , Demut,, Reflexion ,auf das Menschsein werden wir dann alle reduziert, auch Sie!!
      Deshalb ende ich hiermit und um mir Ihre Aggression zu ersparen, denn Mitleid haben kann ich nicht, weil ,wie Nietzsche schon sagte:Wenn alle Almosen nur aus Mitleiden gegeben würden, so wären alle Bettler allesamt verhungert.

    • Hallo Annette,
      sollte man Sie tatsächlich gesperrt haben, weil sie dem Forums-Versauer mal ehrlich die Meinung gesagt haben?
      Dann bitte ich auch um Sperrung, dann herrscht in diesem Forum wirklich nur noch die Niedertracht (der Poster) und die Blödheit (der Moderation).

    • @W.Schürer

      Danke für Ihre Solidarität, eine Seltenheit …leider, aber schön sie zu erleben!
      Nun zu Ihrer Frage:
      Nein ich bin nicht gesperrt worden, sondern hatte mich abgemeldet, es wurde unerträglich!
      Da das aber meinem Naturell widerspricht, ich gebe nie auf, aber schütze mich davor ,mich derartig provozieren zu lassen, sodass mir etwas raus rutscht, was nur meinem Frust entspringen könnte!…Deshalb habe ich alles rückgängig gemacht und mich erneut angemeldet!

    • @ Anette,
      wegen solcher verkorkster A……..r im Doppelpack muß man sich nicht abmelden.
      Einfach deren Blödsinn nicht mehr lesen. Spart Zeit und man versäumt garantiert nichts interessantes.

    • Interessanter Beitrag zu militanten und aggressiv auftretenden Vegetariern:

      Auch wenn es doch sehr auffällt, würde ich es nicht bestätigen wollen. Veganer/Vegatarier sind gesellschaftlich in der Minderheit und so gibt es halt einige Vertreter die besonders laut auftreten um gehört zu werden.
      Daß einige dabei Intolerant und offen diskriminierend auftreten und nebenbei wissenschaftliche Tatsachen verdrehen ist normal und ich würde sagen, daß es nicht mehr Leute sind, als bei anders ernährten Menschen.
      Natürlich gibt es das Phänomen, daß Menschen, die sich einer grundlegenden Änderung ihres Wesens unterworfen haben, diese Änderung nicht in Frage stellen dürfen, da diese Frage an den Grundfesten ihres Persönlichkeitsselbstbildes rütteln würden. Besonders Menschen mit schwachem Selbstbewußtsein fertigen sich schonmal so ein Bild, welches faktisch Gesetzeskraft hat. Davon Abweichendes Verhalten darf dann nicht mehr toleriert werden, da sonst wiederum das Selbstbild in Frage stände. Die Psychologie nennt das „Kognitive Dissonanz“ und es kommt praktisch in jeder gesellschafltlichen Schicht oder Gruppe vor, hat also wenig mit der Ernährung zu tun.

      Ich finde, daß die meisten Veganer/Vegetarier hier auf utopia sehr umgänglich sind und es gibt einige sehr schöne Diskussionen zu dem Themenkreis, die völlig zivil abgelaufen sind.
      Wirklich ausfällig sind mir bisher nur 1-2 Leute aufgefallen, also völlig im Rahmen 🙂

      Quelle: https://utopia.de/0/gutefragen/fragen/macht-vegetarische-ernaehrung-aggressiv

  9. Danke Frau Vanderbeke, Polit- Satire vom Feinsten. Wenn man die politischen Spiele auf die persönliche Ebene herunterzieht wird einem deren Absurdität erst richtig bewusst. Gut zu wissen, dass Menschen mit vernünftigen Ansichten über ganz Europa verteilt sind. Bei manch einem Familiengeburtstag beschleicht einen ja das Gefühl, man ist allein auf der Welt oder nicht ganz normal.
    Auch ich habe wie Peter Pan an mindestens zwei Stellen herzlich gelacht, das befreit ja bekanntlich.

  10. Die Wort – und Satz-Verdreherei, mit der in den MSM regelrecht gearbeitet wird, ist eine schlimme Seuche. Die verschiedenen Think- Tanks haben diese ursprünglich in dieser erkrankten Menschengesellschaft durch Hass entstandene Verhetzungstechnik sich zum Vobild genommen und zu einer Beeinflussungstechnologie ausgearbeitet.
    So lange das Deskriditieren von „störenden“ öffentlichen Personen noch funktioniert und genügt, bleiben sie wenigstens am Leben.

  11. Danke, Frau Vanderbeke, das ist ein Artikel genau nach meinem Geschmack! Zusätzlicher Dank gebührt Ihnen für den köstlichen Lacher, den Sie mir vermittel haben:

    Aus Sicht der deutschen Dienste besteht kein Zweifel daran, dass die Fäden – sollte es welche geben – im Kreml zusammenlaufen.

    Der Witz war fast schon so irre wieder von Bush: »Unsere Importe kommen meistens aus dem Ausland.«
    focus.de/politik/ausland/o-ton_aid_481.html

    Derart spontan und brüllend ist mir schon länger kein Lachanfall mehr widerfahren. Ich begann mir schon Sorgen zu machen, was wohl der »Spion« im Fenster gegenüber denken mag, der seit Jahren mit seinem Fernglas die Fenster und Balkontüren unserers Mietshauses (bin Genossenschaftsmitglied) im Auge behält und ob er jetzt gleich die mit den weißen Turnschuhen ruft, weil da drüben eindeutig ein Verrücker allein in seinem Arbeitszimmer vor sich hinlacht und vielleicht sogar spinnerte Selbstgespräche führt. Aber ich hab es dann vorgezogen, doch lieber weiterzulesen, und es hat sich gelohnt, wenngleich ich auf der Metaebene nicht wirklich Neues erfahren konnte. Einzelheiten sind aber auch interessant.

    Folgerichtig führen Sie weiter aus, daß die Spioniererei durch die US-Geheimdienste schon länger einem – will ich meinen – durchaus breiten Publikum bekannt ist. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wieso das in den Massenmedien völlig ausgeblendet wird. Die Antwort kenne ich natürlich schon: Es sind die Medien des Imperiums, und zwar lange vor dem sog. Internetzeitalter oder dem 11. September, im Grunde bereits seit dem Ersten Weltkrieg.

    … kurz – ich fasse den Vorwurf mit meinen Worten zusammen – die deutsche Wirtschaft bereichere sich seit Jahren nicht nur auf Kosten der Amerikaner, sondern auch auf Kosten ihrer Nachbarn.

    Die Hauptleidtragenden sind aus meiner Sicht (als direkt Betroffener) dennoch all die prekär Beschäftigten, sei es über Lohnsklaverei bei Zeitarbeitsfirmen oder über die Ein-Euro-Jobs, wo Hartz-IV-Empfänger zur Strukturierung ihres Tagesablaufs dazu gezwungen werden, entweder sinnlose Scheinarbeit auszuführen – z.B. mit Plastikgemüse in einem Spiel-Supermarkt hantieren – oder direkt für eine Produktionsfirma Profit erzeugen, wie beispielsweise hier in meiner Stadt für die Firma Henrys. Ich habe bereits vor Jahren darauf hingewiesen:
    heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Petition-fuer-Abschaffung-der-Sanktionen-bei-ALG-II-nur-wenig-Resonanz/Re-BGE-auf-Niedrigstniveau-durch-die-Hintertuer/posting-2075642/show/

    Die prekären Arbeitsplätze, mit denen hierzulande der Niedriglohnsektor ausgebaut wurde, bieten so geringe Löhne, daß die Leute nicht davon leben können, obwohl sie oft acht und mehr Stunden täglich arbeiten müssen. Dem Rest erhalten sie von den Jobcentern und werden damit zu den sogenannten Aufstockern. So bezahlt der Steuerzahler ganz direkt verdeckte Subventionen. Durch die seit über 20 Jahren anhaltende mediale Verteufelung der Hartz-IV-Empfänger und der Arbeitslosen generell wird der Blick des unbedarften Durchschnittsmenschen vom Jobcenter und allem, was damit zu tun hat, ferngehalten. Neuerdings darf man Hartz-IV-Empfänger sogar ungestraft als Sozialschmarotzer bezeichnen.

    Vor einigen Monaten habe ich meinem ehemaligen Orthopäden ein selbstverfaßtes Dokument zukommen lassen, weil er nach 20 Jahren plötzlich die Weiterbehandlung und -dokumentation meiner Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen verweigerte, und zwar kurz nachdem ich mit dem hiesigen Jobcenter eine gerichtliche Auseinandersetzung beginnen mußte. Die fadenscheinige Begründung lautete: »Sie haben keine Abnutzungserscheinungen, Sie sind einfach nur zu dick und leiden unter schweren Depressionen. Gehen Sie zu dem Psychiater Soundso in der Sounso-Straße, der kann Ihnen vielleicht weiterhelfen.« Dabei hatte ich seit dem letzten offiziellen Wiegen bereits zig Kilo durch Ernährungsumstellung abgenommen, Tendenz anhaltend. Den Psychiater (das ist kein Psychologe oder Therapeut, sondern ein Irrenarzt) habe ich nicht aufgesucht, der hatte vermutlich bereits die Anweisung, mich einzuweisen 🙂

    Auszug:

    Die Würde des Menschen sei unantastbar, steht in unserem Grundgesetz geschrieben. Doch die Würde der Arbeitslosen und der prekär Beschäftigten wird jeden Tag mit Füßen getreten. Kürzlich hatte ein CSU-Politiker die glänzende Idee, auf ein Wahlplakat, das gegen die Grünen gerichtet war, zu schreiben:
    Die Grünen wollen: Sanktionen für Harzt IV-Schmarotzer lockern!«
    Der Versuch eines Betroffenen, gegen dieses Plakat, das zuerst in einem Video auf YouTube erschien, zu klagen, scheiterte: Die Klage wurde mit der Begründung, der Betroffene sei ja nicht persönlich gemeint gewesen, abgewiesen. Mit einer derartigen Begründung kann man praktisch jede Klage gegen Volksverhetzung abweisen, denn genau darum handelt es sich hier: Über 10 Millionen Bundesbürger sind inzwischen auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen, mehr als die Hälfte davon gänzlich, der Rest als aufstockende Leistung bei Jobs, die nicht genug zum Überleben einbringen.
    irwish.de/pdf/Depression-Bedruecktheit.pdf

    Ich muß aber davon ausgehen, daß mein Versuch, Betroffenheit bei diesem Mediziner auszulösen, der stets betonte, er sei mein Anwalt, ein Fehlschlag war. Seither habe ich nie wieder etwas von ihm gehört, der hat mit Sicherheit besseres zu tun.

    Der Hammer bei den deutschen Exportüberschüssen ist die kaum bekannte Tatsache, daß ein Gesetz der USA besagt, eingenommene Dollars müssen unbedingt wieder in die USA zurückgeführt werden. Das hat zur Folge, daß die Exporteure ihre Dollarguthaben in US-Staatsanleihen umwandeln müssen, und die sind letztlich noch weniger wert als der US-Dollar. Mit anderen Worten: Die Exporteure, die für die USA produzieren, erhalten den Gegenwert für ihre Produkte niemals zurück. In einer ähnlichen Lage befindet sich China, das meiner Kenntnis nach jedoch keine US-Staatsanleihen erwirbt und daher mit den Milliarden an gehorteten US-Dollar auf einen Schlag die US-Wirtschaft ruinieren könnte, wenn China seine Dollarvermögen auf den Markt werfen würde. Das würde dann vermutlich Krieg bedeuten.

    Unfair sind im Grunde alle, die für sich mehr beanspruchen, als sie anderen zugestehen. Das ist ja genau das Wesen der Unfairness. Auch wenn Fratzscher gesagt hätte, Schluss mit den unfairen Wettbewerbsvorteilen usw., hätte das nichts bewirkt, er wäre vielleicht ersetzt worden. Um diese Uhrzeit kriegt das sowieso kaum noch einer mit, da kann man auch ruhig mal ungestraft was Aufmüpfiges sagen, hat ja auch eine gewisse Alibifunktion, nicht wahr?

    Ach, da kommt ja doch noch der Teil, der meine eigene Situation als Betroffener berücksichtigt. Hätte ich vielleicht doch erst den ganzen Artikel lesen sollen, bevor ich den Kommentar ins Wordpad tippe. Aber dann wäre mir ja fast nichts mehr zu kommentieren übrig geblieben, Sie haben ja bereits alles Wesentliche angesprochen.

    Ich hab ehrlich keine Ahnung, wie viele Leute hier in der Bundesrepublik das mit dem Niedriglohnsektor, dem Lohn- und Preisdumping und dem Resultat des Niedergangs der umliegenden Wirtschaftsräume überhaupt realisieren. Allzu viele können’s nicht sein, es protestiert ja kaum einer. Und dieses Jahr werden sie wieder Merkel wählen, die Mutti der Nation, die immer so unschuldig und harmlos guckt und es dennoch faustdick hinter den Ohren hat. Die nationale Nägelkauerin mit ihren nichtssagenden Reden scheint weiterhin beliebt zu sein wie die gute Omi von nebenan. Was Medien und PR doch alles bewirken können, nicht wahr?

    Jetzt laß ich’s aber gut sein, sonst fühlen sich ein paar andere wieder benachteiligt, weil sie sich nur stockend und unelegant auszudrücken wissen und es daher unfair von mir ist, so lange Texte zu schreiben. Mit Büchern haben die’s dann natürlich auch nicht so wirklich …

    • „Der Hammer bei den deutschen Exportüberschüssen ist die kaum bekannte Tatsache, daß ein Gesetz der USA besagt, eingenommene Dollars müssen unbedingt wieder in die USA zurückgeführt werden.“
      Selten so einen Schwachsinn gelesen. Womit kauft dann Deutschland sein Erdöl? Da die Präsidenten derjenigen Erzeugerländer (Gaddafi, Hussein), die nur mal kurz drüber nachgedacht hatten auch andere Währungen als Dollar als Bezahlung für ihr Rohöl zu akzeptieren sofort vom Imperium ins Jenseits befördert wurden, kann man das nur mit Dollar kaufen (Ausnahme: Deal zwischen Rußland und China, die können es sich offenbar schon leisten dem auslaufenden Imperium auf der Nase herum zu tanzen). Aber Deutschland? Wenn Deutschland – laut der Aussage unseres selbsternannten Experten – seine eingenommenen Dollar wieder in die USA (via dem Kauf von Staatsanleihen) zurückführen muß. Macht sich der Deutschland dann die Dollar für seine Rohölkäufe selber? Haha, selten so gelacht. Glücklicher Weise besteht bei mir keine Gefahr, daß deswegen irgendwer mit der Zwangsjacke anrückt.

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