Vor-Ort-Hilfsaktion in Donezk – Weihnachten 2018

Pressemitteilung des Vereins Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. vom 21.11.2018

In der Weihnachtszeit wünschen wir unseren Familien, Nachbarn, Freunden und Kollegen ein „Friedliches und Frohes Fest“, wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit. 

Im Donbass gibt es jedoch Kinder, die noch nie ein friedliches Weihnachtsfest erlebt haben. Es gibt Kinder die vergessen haben, wie sich Frieden anfühlt. Sorgen wir dafür, dass sie niemals vergessen was  Weihnachten bedeutet. Es bedeutet Liebe und Mitgefühl!  Es bedeutet Hoffnung auf eine bessere Welt!

Wir bitten um Spenden!

Wir benötigen Spenden für die anfallenden Transportkosten der Sachspenden sowie Hilfe für die Weihnachtsprojekte in Lughansk, Gorlovka, Ilovaysk, Stefanovka, Golma und Ambrosievka und Yasinovataya.

17. bis 22.12.2018  Weihnachtstransport nach Donezk

  • Lughansk – Weihnachtstüten 2 Schulen je 250 Kinder 1.-13. Klasse
  • Gorlovka – Weihnachtsfeier Autismus Zentrum
  • Gorlovka – Kunst-Musikschule – Kostüme (Material) 
- Fußbodenbelag 1 Klassenzimmer
  • Gorlovka – Weihnachtstüten je 100 Kinder 2 Kindergärten
  • Gorlovka – Gesamtschule – 60 neue Stühle Klassenzimmer
  • Gorlovka – 50 Kinder von Alleinerziehenden – Weihnachtstüten
  • Gorlovka – 100 Dorfbewohner (Frontgebiet) Weihnachtstüten – Lebensmittel, Süßwaren,Obst
  • Gorlovka – integr. Berufsschule – Warmwasserboiler
  • Ilovaysk – 25 Kinder Weihnachtstüten
  • Stefanovka – Kindergarten – 3 Betten, Weihnachtstüten 16 Kinder
  • Stefanovka – Schule – Weihnachtsfeier + 1 Kühlschrank
  • Golma – Weihnachtstüten (Lebensmittel, Süßwaren,Obst) für 116 Dorfbewohner
  • Ambrosievka/Yasinovataya – Kohle für ca. 50 Dorfbewohner + Weihnachtstüten

Bereiten wir den Kindern ein liebevolles und hoffnungsvolles Weihnachten! 
Lassen wir Kinderaugen strahlen! 
Für einen Moment und für die Liebe! 
Bitte spendet oder helft mit!

Wer selber nichts spenden kann, den bitten wir um Weiterleitung dieser Spendenaktion.

Alle Spenden werden von den Mitarbeiter*innen des Vereins Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. unmittelbar in der Region Donezk verteilt. Der gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Wandlitz, Land Brandenburg.

Herzlichen Dank an alle Unterstützer und Helfer!

Euer Soli-Team Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe e.V. – Donbass

Internet: https://spenden-donbass.jimdofree.com/

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4 Kommentare zu: “Vor-Ort-Hilfsaktion in Donezk – Weihnachten 2018

  1. Kinder sollten nicht lernen müssen, sich, mit dem Gesicht nach unten, auf den Boden zu legen und sich die Ohren zuzuhalten.

    ___________________________

    Aufruf zahlreich weitergeleitet. Die Spenden fließen.

    Viel Erfolg!!!

    Und DANKE

    • ALS HÄTTEN SIE VÖLLIG DIE BESINNUNG VERLOREN

      „Seit 1999 befindet sich Deutschland im Krieg“: Ein Hinweis auf den Essay von
      KLAUS-JÜRGEN BRUDER

      Zusammenfassung
      Psychologische Kriegsvorbereitung bedeutet bei der gegenwärtig herrschenden
      Ablehnung kriegerischer Aktivitäten der deutschen Bundesregierung durch die
      Mehrheit der deutschen Bevölkerung: »Rechtfertigungen« für ein »Trotzdem«
      zu finden. Den notwendigen »Tabu«-Bruch hat der aus der »Grünen« Partei ins
      Außenamt geschickte Joschka Fischer im Krieg gegen Jugoslawien geleistet: »Wir
      müssen mit dem Mittel des Krieges eingreifen, um ein zweites »Auschwitz« zu
      verhindern«. Dieses drohende »Auschwitz« wurde inzwischen als »fake« enttarnt.
      Dies zeigt, dass es – psychologisch gesehen, nicht der Wirklichkeit des tatsächlichen
      Ereignisses bedarf, um die Wirkung der Drohung mit dem Eintreten eines
      Ereignisses zu produzieren, sondern der »Simulation«, banal »Lüge« genannt.
      Die Bedingung der Wirksamkeit der Lüge liegt in der Möglichkeit der Sprache,
      eine Realität zu simulieren, hier eine, mit der das Gefühl einer Bedrohung ausgelöst
      werden kann. Für die Geschichte der Kriegsvorbereitung in der BRD wird
      eine kontinuierliche kumulative Folge weiterer »Tabu-Brüche« skizziert. Sie finden
      statt vor dem Hintergrund einer alltäglichen »Erziehung« zu kriegerischer Auseinandersetzung
      in von struktureller Gewalt geprägten gesellschaftlichen Verhältnissen.
      Schüsselwörter: Politische Psychologie, Diskurs-Analyse, Historische Psychologie,
      Psychoanalyse, Sozialpsychologie der Massenkommunikation, Medienpsychologie,
      Diskurs der Macht, manufactoring consent, Kriegsbegründungen
      (Menschenrechtsverletzungen, Drohung von Holocaust), Kriegslüge,
      Kriegsprovokationen, sequentielle Tabu-Brüche, Zustimmung zum Diskurs der Macht,
      Beschämung, Verleugnung …“
      ———————— Journal für Psychologie, Jg. 25(2017), Ausgabe 1, S. 225

      „Seit 1999 befindet sich Deutschland im Krieg – allerdings ohne die Zustimmung
      der Mehrheit der Bevölkerung. Wie die Bevölkerung bearbeitet wird, um ihre
      Zustimmung zu gewinnen, können wir seitdem Schritt für Schritt beobachten,
      protokollieren.
      Psychologische Kriegsvorbereitung: Während der Arbeit an diesem Beitrag
      konnten wir diese studieren: sie lief vor unseren Augen und unter unserer Teilnahme
      ab (vgl. Bruder 2014a, 2015a, b, c). Wir waren Zeugen und Teilnehmende
      eines großen Projektes psychologischer Kriegsvorbereitung, sozusagen in Echtzeit
      und sind es wahrscheinlich bei Erscheinen dieser Ausgabe des Journal für Psychologie
      immer noch.
      Es ist das alte Thema: den anderen, in diesem Fall die Bevölkerung, dazu
      zu bringen, was sie nicht von sich aus will. Und: nicht mit Gewalt – jedenfalls
      nicht mit sichtbarer Gewaltausübung. Man könnte dieses Projekt auch als das
      bezeichnen, was Marcuse (1967) »Produktion (neuer) Bedürfnisse« (1) nannte.
      Von der Behauptung, es gehöre zur »Natur« des Menschen, »sich« zu »verteidigen
      « bis zur Forderung, der Moral, abstrakte »Werte« – statt konkreter
      Menschen zu »verteidigen«: »Ehre«, »Vaterland«, heute: »Menschenrechte«,
      »Freiheit«, »Demokratie« – bis zur praktischen Herstellung der »Verteidigungs«-
      Reflex auslösenden Situation: wie wir es vom »Überfall« auf den Sender Gleiwitz2
      als die plumpe Variante kennen und weniger plump: die Provokation eines japanischen
      Angriffs auf den US-Flottenstützpunkt (Pearl Harbor) auf Hawaii am
      7. Dezember 1941, durch den sich die USA »gezwungen« sahen, Japan den Krieg
      zu erklären (Pauwels 2012).
      Diese angestrebte Zustimmung der Bevölkerung zum Kriegseinsatz der deutschen
      Bundeswehr ist zur Zeit der Abfassung dieses Beitrags noch nicht erreicht.
      Allerdings ist die Zustimmung inzwischen bereits auf knapp die Hälfte der
      Bevölkerung angestiegen. Wir können dies als das Ergebnis einer intensiven Bearbeitung
      der Bevölkerung betrachten, deren Zeugen wir sind; Bearbeitung vor
      allem durch die Medien, bzw. das Auftreten und Agieren der Kriegsbefürworter
      in den Medien, die eindeutig das Ziel verfolgten, diese ablehnende Haltung der
      Bevölkerung zu ändern, aufzuweichen und schließlich in Richtung Duldung
      wenn nicht Zustimmung zum Kriegseinsatz der Bundeswehr zu bewegen.
      Diese Bearbeitung mit dem Ziel der Einstimmung des öffentlichen Bewusstseins
      geschieht mittels Vorführung von Szenarien der Bedrohung: z. B. die Terroranschläge
      von Paris (2), des drohenden Unheils, das abgewendet werden müsse,
      der Anrufung von »Verantwortung« angesichts dieser Bedrohung, durch bereits
      stattgehabte Völkerrechtsbrüche verschärft, die der Gegenseite angelastet wird:
      die »Annexion« der Krim durch Rußland (3), die deshalb mit einer Politik der
      »Abschreckung«, der Androhung militärischer Intervention beantwortet wird
      und als beantworten zu müssen nahegelegt wird.

      Den erschreckenden Höhepunkt
      dieser verantwortungslosen Militarisierung des Bewusstseins der Bevölkerung ist
      die skrupellose Irreführung durch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der
      Münchner Sicherheitskonferenz mit der – durch keinerlei Belege gestützten –
      Behauptung, Putin drohe mit dem Einsatz von Atomwaffen. Und, wie die Medien
      sich beeilen, nachzusetzen: »Stoltenberg machte klar, dass die Nato atomaren
      Drohungen nicht tatenlos zusehen werde« (4) – als hätte er völlig die Besinnung
      verloren. (…) “

      Journal für Psychologie, Jg. 25(2017), Ausgabe 1, S. 227

    • Mein Informationsstand ist, dass Putin im Zusammenhang mit der Drohkulisse der NATO mit Nachdruck erklärte, dass bei einer Aggression der NATO unweigerlich und unvermeidbar mit einer atomaren Antwort gerechnet werden muss, welche die USA mit beträfe.
      Stoltenberg lügt demnach, wenn er von atomaren Drohungen spricht, bei denen die NATO nicht zusehen werde. Putin erwähnt eindeutig die atomare Reaktion. Putin hat nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht.

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