Vortrag von Michael Hüter: „Evolution durch Liebe“

Heute geht es den Kindern in den westlichen Ländern so gut wie noch nie. Es gibt keine Kinderarbeit mehr, es mangelt an nichts, die jungen Menschen erfahren immer früher immer bessere Bildung und werden dadurch stets klüger und glücklicher. Tatsächlich?!

Dieser Vortrag ist eine Zeitreise in die Geschichte der Kindheit. Er zeigt Dir, wie kurzsichtig unser Blick in die Vergangenheit und wie verfälscht unser Verständnis vom glücklichen Kindsein heute ist.

Um eine physisch und psychisch gesunde sowie empathische Gesellschaft zu haben, braucht es zuallererst ebensolche Kinder. Hierfür müssen wir jedoch unseren Blick auf die Kinder verändern und endlich erkennen, wie es ihnen in diesem von Erwachsenen erschaffenen Betreuungs- u. Bildungssystem wirklich geht.

Michael Hüter (https://michael-hueter.org/) ist Historiker, Kindheitsforscher, Autor, Verleger, Pianist, Aktivist und dreifacher Vater. In seinem neuen Buch »Kindheit 6.7« plädiert er für ein wieder menschenwürdiges und „artgerechtes“ Aufwachsen von Kindern, für eine neue Wertschätzung der familialen Sozialisation und für vollständige Bildungsfreiheit.

Hier kannst Du das Buch erwerben: https://bit.ly/37RpDv4

Der Vortrag fand im Rahmen des 3. Stiftungstages der Hans-Joachim Maaz Stiftung in Halle (Saale) statt.

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4 Kommentare zu: “Vortrag von Michael Hüter: „Evolution durch Liebe“

  1. ich kann Michael Hüter nur zustimmen … die Situation ist schlimmer als wir ahnen ….

    meine Gedanken zum Status quo der Menschheit …..

    Innerhalb des Raums der monotheistischen Matrix und der mit ihr seit einigen tausend Jahren praktizierten patriarchalen Sozialisierung verkrüppeln indigen, autochthon angelegte emotionale Intelligenz und angeborenes Mitgefühl zu den dunklen Blüten eines gefühl-losen Intellekts im Dienste nur der elitären Herdenführer und ihrer vom Leben entfremdeten Interessen eines Fortschritts (hinweg von der natürlichen Lebensfülle und -Vielfalt), der in nichts anderes mündet als in eine immer größer und schier unüberwindlich werdende Entfernung von den vielfältigen und gesundenden Notwendigkeiten der Lebensbedingungen der Natur unseres Planeten … Monokultur, Artensterben, Verwüstung, Vergiftung, Verstrahlung, Manipulation an Gewässern, Landschaften, Wetter und Atmosphäre, unermesslich werdender materieller Reichtum und Macht über andere verweisen letztendlich auf ein systematisches und kriminelles Verachten von kreativen Lebensprinzipien, was uns allen spürbar vor Augen liegt. ‬

    Das patriarchale Projekt des Ersatzes des Lebens durch Produkte von Maschine und Technologie (aktuell als Green New Deal präsentiert) ist nur eine Imagination, eine rücksichts- und religions-lose intellektuelle Omnipotenz-Halluzination mit letztendlich fatalem Ausgang – Digitalisierung und Virtuelle Welt ‪- die Verkehrung des Lebens‬

    Ihr hauptsächlich vom "mainstream" gefärbtes Verstehen lässt die meisten Menschen wie fremdgesteuert gegen ihre ureigenen Interessen agieren. Die ursächlichen Zusammenhänge nicht erkennend, erscheint ihnen die allgegenwärtige Destruktion als völlig "normal und alternativlos", – als der allgemein zu akzeptierende "Preis des Lebens".
    Daher auch der fehlende Einsatz in Richtung eines "Abschaltens der Maschinen (des Fortschritts)", – eine längst ausstehende Reaktion, die wir alle weiterhin mit dem Verlust individueller wie auch sozialer Gesundheit und der zunehmenden Versehrtheit der Natur bezahlen.

    Erst das emanzipatorische Ablegen der "Systembrillen" und ein authentisches Wahrnehmen der geschaffenen komplexen und lebensfeindlichen Realitäten geben die mittlerweile abgrundtiefe Kluft zu erkennen zwischen den nur verführenden Angeboten des kapitalistischen Patriarchats, seinen falschen Religionen und das Leben verachtenden Ideologien und dem, was uns die Natur immer schon völlig frei und liebevoll bedingungslos zum erfüllenden allgemeinen Wohl im Sinne des Fortbestand des Lebens im Organismus Erde anbietet und gibt.

  2. Mir kommt es auch so vor, als ob in den südlicheren Ländern (die ich in der EU erlebte…) viel freundlicher und herzlicher mit den Kleinen umgegangen wird. Die werden dort zärtlicher behandelt, mehr geherzt, gelobt und in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geholt.

    Auch bei den Neu-Zugewanderten hier im Land kann man oft diesen anderen Umgang mit dem Nachwuchs beobachten.

    Schon in der Sprache der Erwachsenen an die Kleinen dort ist oft viel Liebe & Zärtlichkeit zu hören/zu spüren, mit all ihren – gern und oft genutzen – Verkleinerungs- und Verniedlichungsformen, die den Kindern so gut tun … und die es aber so im Deutschen leider nicht gibt.

    Hier bei uns scheint immer noch irgendwie dieser "Preußengeist" oder gar die olle Hitlerische Erziehung durchzuschimmern, die es den Eltern so schwer macht, zärtlich & spielerisch mit den Kindern umzugehen.

    Und wenn dann die Traumatisierungen von Eltern, Großeltern und Ahnen durch die Weltkriege bis ins 3. oder 4, Glied übertragen werden, ist es wirklich schwer, diese – auch jetzt noch – als Elternteil nicht an seine Kleinen weiterzureichen.

    Oh je…viel, viel Bewußtseinsarbeit ist da nötig, auf vielen Ebenen.

  3. Von Kommunismus bis zum Kapitalismus, alles endet im Materialismus, und dort wird alles zum Objekt!

    1 Million Suizide, die Zahl ist denke ich noch sehr niedrig angesetzt und es auf den klaren Suizid zu beschränken geht auch nicht.
    Sicher nicht dazu zählen die verschleierten und verschwommenen Suizide. Man denke an die Alkoholtoten und auch die vor Gram frühzeitig in Auffanglagern und Flüchtlingslagern und Gefängnissen Verstorbenen.
    Oder die misshandelten kranken Obdachlosen und Unterernährten, die Menschen in Altenheimen die man mit "Toter Kost" die nicht genügend Elektronen enthält abspeist.

    You name it!

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