Vortrag von Wolfgang Bittner: Der Neue West-Ost-Konflikt

Der West-Ost-Konflikt ist ein Relikt aus alten Zeiten. Dachte man.

Längst überwunden galt er einst bis zum Mauerfall 1989 als ein Dauerkonflikt des „Kalten Krieges“ zwischen den Westmächten unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika und dem sogenannten Ostblock unter Führung der Sowjetunion.

Nach dem Zerfall des Ostblocks und der damit verbundenen Beendigung dieses Streits der Mächte herrschte die Euphorie, dem Ziel der Annäherung, der Versöhnung und des Friedens endlich einen Schritt näher zu sein.

Aber mit fortschreitender Zeit muss festgestellt werden, dass dieser Gedanke der Versöhnung nicht eintritt, ja vielleicht gar nicht gewollt ist, da ein Signal des Friedens herrschenden Kräften nicht dienlich erscheint.

Unbemerkt von einem Großteil der Bevölkerung bildet sich seit den 90er Jahren ein neuer Konflikt heraus: Und es ist der selbe Konflikt, von dem sich viele Menschen wünschten, ihn überwunden zu haben.

Der neue West-Ost-Konflikt. Die NATO gegen Russland. Droht eine Eskalation? Warum ist dieser Konflikt wieder so aktuell und wessen Interessen dient er?

Wolfgang Bittner – Jurist und Autor – hat sich in seinem Buch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ dieser Thematik angenommen.

eingeSCHENKt.tv filmte seine Lesung im November 2019 in Göttingen.
Zum Buch „Der neue West-Ost-Konflikt“: https://tinyurl.com/umsc74f

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10 Kommentare zu: “Vortrag von Wolfgang Bittner: Der Neue West-Ost-Konflikt

  1. Ich habe mir das Video auf YouTube auszugsweise angesehen.

    Die Schutzzölle von Donald Trump sind unter den gegebenen Umständen eher kein Fehler, aber sie sind auch keine hinreichende Problemlösung.

    Schließlich haben wir eine fehlerhafte "Marktwirtschaft", bei der es doch keinen Tausch mit Geldwerten gibt. Vielmehr suchen sich derzeit die großen Akteure der Wirtschaft ganz einfach nur Anschlussschuldner, weil das viele Geld, das sie einzunehmen versuchen, für die Bezahlenden jeweils eine Schuld ist. Wenn die Staaten nicht mehr weiterwissen, dann lassen sie eben die Zentralbanken Geld drucken und schon sind sie wieder "wettbewerbsfähig".

    Durch die Schutzzölle von Donald Trump wird der sich immer schneller verschärfende "Wirtschaftswettbewerb" zwischen den Staaten, den es beim derzeitigen Geld- und Bankensystem auch gar nicht anders geben kann, insofern eher abgebremst.

    Hier gibt es das Problem, dass man bei unserem fehlerhaften Finanzsystem sowohl für das Sparen der Einzelpersonen als auch für sämtliche Einkommen die Schulden anderer Personen benötigt.
    Jedenfalls ist es ein fataler Fehler, dass wir die immer schneller auf dramatische Weise im System fehlenden Schulden jetzt vor allem auch mit der EZB-Geldpolitik künstlich generieren (lassen).

    Falls es wieder Krieg geben sollte, was mit dem derzeitigen (Finanz-) Kapitalismus vermutlich auch gar nicht anders funktionieren kann, dann hat das etwas mit den weltweiten Schulden und nicht so sehr mit unserem nicht so gutem Verhältnis zu Russland zu tun.

    Wenn Herr Putin es behauptet, dass er völlig offensichtlich wegen der Amerikaner aufrüstet, dann stimmt das nicht. Es sind vielmehr ganz einfach die Banken, die die Investitionen in die Rüstung benötigen.

    Außerdem frage ich mich, warum wir dermaßen mit Herrn Putin "befreundet" sein sollten, wenn er doch mit einer derartigen Härte gegen dortige Demonstrationen vorgeht.

    Herrn Putins Schwiegersohn ist einer der reichsten Milliardäre in Russland und daher würde eine etwaige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland den dortigen Bürgern ohnehin nicht zugute kommen.
    Mit seiner Nähe zur dortigen Finanzoligarchie entschärft Herr Putin die Kriegsgefahr eben gerade nicht.

    Ähnlich sind zahlreiche Vorgehensweisen folgender Person nicht sonderlich vertrauenseinflößend:
    Recep Tayyip Erdogan

    Wenn er das Regierungssystem seines Landes umkrempeln – und mehr Macht für den Präsidenten, also für sich – will, dann sollte er sich dabei besser nicht auf Hitler-Deutschland beziehen.

    Frontal 21 hat wohl einige Sendungen gebracht, wie etwa
    "Vertrauter des Terrorpaten Erdoğan zündelt in Deutschland" oder etwa "Erdogans düstere Geheim-Gefängnisse: Wie die Türkei weltweit Menschen verschleppt"

    Dann lese ich immer wieder Überschriften wie "Erdogan betont Bereitschaft zu Offensive in Nordsyrien" oder etwa "Die Türkei ist der Profiteur von Syriens Bürgerkrieg".

    Was uns Sorgen machen sollte, das ist die Tatsache, dass unser fehlerhaftes Schuldgeldsystem immer schneller neue Schulden benötigt, damit es nicht kollabiert.

    Dies hat etwas damit zu tun, dass unser Geld als solches eine Schuld ist. Die Beziehungen der Schuldverhältnisse sind bei unserem Geld- und Bankensystem völlig absurd verknüpft.

    Ob es da aber hilfreich ist, dass etwa Frau Ursula v. d. Leyen etwa mit 3 Bio. EUR das Klima retten will?

    Schließlich ist doch dieser hohe Geldbetrag nicht ohne entsprechende vor allem auch später nicht mehr abbaubare – Schulden möglich, weil es doch auch ohne Schulden insofern auch kein Geld geben kann.

    Sie wird wegen ihrer fehlerhaften Politik von Florian Homm in einem YouTube-Video meines Erachtens mehr als zurecht kritisiert.

    Etwa der Makroskop-Autor Wolfgang Waldner schreibt auf seiner Webseite: "Der Staat muss sich für den Saldo der Geldsparpläne der Privaten verschulden".

    Vermutlich gibt er damit aber eine fehlerhafte Empfehlung ab.

    Allerdings kommt es mir dann doch nicht logisch vor, dass der Staat bei der derzeitigen Praxis immer mehr Schulden aufbaut bzw. sogar aufbauen muss, weil er doch nur über den Umweg von Schulden ständig neues Geld ins System pumpen kann. Dadurch arbeiten wir dann auch mit der Zeit immer mehr für fremde Profite und die vielen Schulden im System, die es wegen der fehlerhaften Geldentstehung als Schuld insofern immer schneller geben muss, die werden mit der Zeit immer unbezahlbarer.

    Aber der Staat kann doch seine Schulden später doch nie wieder abbauen. Weil jetzt ausgerechnet wenige Superreiche immer schneller reich werden, verschärft sich die Ungleichheit beim Geldbesitz immer mehr. Dadurch baut sich mit der Zeit auch ein immer größerer Schuldendruck auf.

    Wenn die Staaten jetzt auf die sog. "starke Wirtschaft" setzen, um auf diese Weise insofern auch ihre eigenen Schuldenprobleme besser schultern zu können, dann ist mir nicht ganz wohl dabei.

    Aber gerade solche Sätze sehen wir etwa bei der Kanzlerin auf ihrer Webseite:
    "Eine starke Wirtschaft ermöglicht Wohlstand für alle" oder auch bei der SPD
    "Zeit für eine starke Wirtschaft"

    Um die Kriegsgefahr zu entschärfen, könnte möglicherweise eine Guthabenbremse für die Geldguthaben der Einzelbürger helfen, weil Guthaben schließlich die spiegelbildlichen Schulden aller anderen Personen sind.
    Ich halte es aber trotzdem für fraglich, dass eine Marktwirtschaft überhaupt funktioniert.

    Schließlich ist die derzeitige Marktwirtschaft ein völlig fehlerhaftes Machtsystem, das sich immer mehr gegen die Bürger richtet, wodurch auch die Kriegsgefahr immer mehr ansteigt. Ich sehe insofern zurzeit keinen Grund dafür, warum die Marktwirtschaft funktionieren könnte.

    Wenn David Graeber sagt:
    "Schulden? Auch nur ein Instrument der Macht", dann wird er damit ganz sicher recht haben.

    Es sind eben gerade die Banken, die bei immer mehr wegbrechendem Konsum dann nur noch allenfalls in Rüstung und Kriege investieren können.

    Jedenfalls kann es nicht hilfreich sein, dass die Kanzlerin, Sigmar Gabriel, Ursula von der Leyen etc. in den vielen Bankenlobby-Organisationen wie etwa der Atlantik-Brücke bzw. bei den Bilderbergern sind und dass sie sich fast gar nicht an der Diskussion über ein besseres Geldwesen beteiligen.

    Wenn man den Teich der Banken austrocknen will, dann sollte man die Frösche nicht vorher fragen, aber gerade das machen etwa die Kanzlerin oder die neue EU-Kommissions-Präsidentin mit ihren Bankenlobby-Versammlungsteilnahmen durchaus.

  2. Zu Elina vom 22. Dezember 2019 at 15:40
    Doch doch, alles angekommen und Vortrag gehört.
    Nach Bittner soll Druck auf die Politik ausgeübt werden von außen; von Gewerkschaften, Kirchen, Universitäten und sonstigen demokratischen Gruppen – eine APO (außerparlamentarische Opposition) quasi, wie wir sie in Deutschland in den 1960er Jahren schon hatten. Die genannten Organisationen gehören alle zum Establishment und werden den Teufel tun um ihre Pfründe durch unliebsame politische Einlassungen zu gefährden. Ich denke da schon eher an die Politik selbst, an die Parteien die da fehlen und die vornehmlich aus jungen Semestern/Mitgliedern bestehen sollten. Ich weiß, es ist ein schwieriger und langwieriger Weg wenn sich nicht bestehende Parteien zu einer kopernikanischen Wende bekennen. Die SPD hätte zum Beispiel nicht mehr viel zu verlieren wenn sie nicht unbedingt in einer Regierung sitzen möchte. Die könnte doch so eine Anführerschaft bilden. Es ist aber wirklich eine Generationenfrage wenn man einen solchen Politikwechsel herbeiführen möchte. Durch jammern und winseln wird da nichts geschehen.
    Der Einfluss von US-Thinktanks und deren Mitglieder aus Deutschland wird ja in den zahlreichen alternativen Medien täglich zehnmal rauf- und runtergebetet. Das sind altbekannte Hüte; verhindern kann sie niemand.
    https://www.youtube.com/watch?v=hnH10TfhkOQ&list=PLl3F-lC1y8-lHw4X4q3WZAHeGbxQNRnTT
    https://www.youtube.com/watch?v=vzUNwWpk6CE

    • Deutschland unabhängig für Frieden und Freiheit
      Germany independent for peace and freedom

      Deutschland muss raus aus der EU und raus aus der NATO!
      Warum traut sich das niemand zu sagen und zu fordern?
      Alle jammern nur herum.
      Auch eine multipolare Welt bringt keinen Frieden. Die Pole USA, Russland, China, Indien, Europa? etc.
      Diese Machtpole werden auf immer und ewig um die Vorherrschaft von Weltteilen und Märkten, ja des gesamten Globus kämpfen, mit allen Mitteln. Deutschland muss da raus! Raus aus dem Globalisierungswahn und hin zu multilateralen Vereinbarungen die Deutschland nützlich sind. Die EU soll bleiben wo der Pfeffer wächst. Deutsche Soldaten aus aller Welt wieder zurück in die Heimat.
      Deutschland sucht den freundschaftlichen und partnerschaftlichen Umgang auch mit Russland und mit der Türkei.

      Da hilft es nicht wie getretene Hündchen aufzujaulen und den Schwanz einzuziehen.
      Da helfen auch nicht einige tausend Menschen bei einer jährlichen Demo in Ramstein.
      Auch Montagsdemos und Mahnwachen verpuffen.
      Auch die immer gleichen Beschwörungsformeln der fleißigen Bücherschreiber die sich auf auf zahllosen Kanälen der Alternativen Medien präsentieren hilft nicht.
      Da hilft nur aktiver Angriff und das Überzeugtsein von etwas für das es sich auch lohnt auf die Straße zu gehen.
      Wollen wir uns ewig von den USA gängeln lassen? Wollen wir immer und ewig Vasall sein? AKK würde am liebsten mit der Bundeswehr-Flotte den Amerikanern ach Fernost folgen. Nein!
      Deutschland will unabhängig und frei für Frieden und Freiheit sein und das im eigenen Lande demonstrieren. Wir brauchen eine Partei die sich den Austritt aus der NATO und aus der EU auf die Fahnen schreibt. Dazu muss jeden Donnerstag in der Woche die Bevölkerung (das Volk) auf der Straße gehen und demonstrieren. Wir sind gegen die NATO und gegen die EU. Gegen Aufrüstung, gegen den Kalten Krieg und gegen Sanktionen aller Art und überall. An Freitagen kann man das nicht machen. Da demonstrieren (veranstalten Kundgebungen) die kommenden Hartz-IV-Empfänger und Frührentner – unsere Schüler, die Rotznasen, und ihre vom Staat bezahlten Lehrer.
      An Montagen streiten und gähnen die Mahnwachen und Friedensdemonstranten.
      Es müssen Millionen Menschen in Deutschland auf die Straße; friedlich aber bestimmt von dem was sie wirklich wollen und nicht von dem was andere ihnen einreden, dass es gut für sie wäre.
      Anfangen muss man damit. Partei gründen, in den Bundestag einziehen und auf die Straße gehen. So lange bis alle Wünsche erfüllt sind und wir uns nicht mehr als Anhängsel der einzigen Weltmacht Amerika fühlen müssen. Deutschland ist einig und frei. Germany first! Die EU kann sich ihre Gefolgschafter selbst zusammensuchen.
      Sie kann gerne noch weitere Hungerleiderländer aufnehmen. Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nord-Mazedonien, Albanien, Aserbeidschan, Georgien, Moldawien, Transnistrien, Ukraine, Serbien und andere Tschuschen. Die EU umfasst dann 38 oder 40 Staaten.
      Die Unternehmen freut es. Die Transnationalen und Supranationalen Konzerne weichen weiter aus und verlagern ihre Produktionen in noch preiswertere Länder. Die Löhne in Deutschland können noch weiter gedrückt werden. Der größte Teil der heute noch beschäftigten Menschen in unserem Lande versinkt weiter in prekären Beschäftigungen. Hartz-IV, Praktikantenlöhne, Zeitarbeiter, Ein-Euro-Jobs, Aufstocker, Kurzarbeiter und grundlos befristete Beschäftigte etc.
      Alles läuft zudem auf das sog. Tittytainment hinaus. Auf Grund steigender Produktivität durch Digitalisierung und KI (Künstliche Intelligenz) wird zukünftig ein großer Teil der heute noch arbeitenden Weltbevölkerung von der Produktion von Dienstleistungen und Waren entbunden sein und dann von Transferleistungen leben müssen. Um diesen Teil der Bevölkerung „ruhigzustellen“, muss er medial „berieselt“ werden. 80:20 – 80 Prozent der Menschen werden freigestellt und 20 Prozent der Menschen übernehmen die erforderliche Arbeit. Fußball, Wintersport, Events aller Art und Trash-TV werden den 80% dafür angeboten.
      Dexit now!
      Sollen doch die Osteuropäer mit amerikanischen Waffen wie in Polen und Rumänien Russland weiter bedrohen. Sollen doch die Balten und die Georgier Russland in die Zange nehmen. Soll sich doch Frankreich mit der Ukraine verbünden damit es nicht Gefahr läuft westwärts im Meer zu versinken. Sollen doch die Nordländer im Verein mit den Südländern Deutschland unter Druck setzen wollen. Sollen sie doch alle machen was sie wollen. Deutschland macht sein Ding und vertritt seine eigenen Interessen, unabhängig, frei und friedlich. Raus aus diesem Blödsinn, raus aus der Globalisierung und raus aus den Machenschaften der amerikanischen Geheimdienste.
      Deutschlands Nachbarn werden gerne Handelspartner und Freunde Deutschlands bleiben wollen. Von der abgespeckten EU (Brexit und Dexit) wird nicht mehr viel zu holen und zu erpressen sein.
      Macht endlich ein Ende mit diesem Zirkus in dem der einzelne Staat nichts mehr zu sagen hat falls er nicht die Wünsche der internationalen Wirtschaft, besonders der Finanzwirtschaft, nach Steuer- und Standortvorteilen erfüllen kann. Ein Sortiment an Daumenschrauben halten für alle Widerspenstigen der IWF, die WTO und Weltbank bereit.
      Die Globalisierung geht über die Grenzen der heutigen und die der zukünftigen EU weit hinaus. Sie ist weltumspannend und betrifft alle Kontinente von Australien, Amerika und Afrika über Pakistan, Indien bis weit nach Südostasien und China. Die supranationalen Konzerne nutzen jeden Winkel der Erde für sich um immer noch günstiger und preiswerter ihre Produkte herstellen zu lassen um diese dann zu Weltmarktpreisen in den Industriestaaten zu verkaufen. Die Völker in den Herstellerländer bleiben arm und werden ausgenutzt bis zum Gehtnichtmehr. Der Migrationsdruck, besonders aus Afrika, auf Europa steigt. Der afrikanische Kontinent wird seine Bevölkerung in jetzt 54 Staaten von 1,2 Mrd. Menschen bis zu Jahr 2050 verdoppelt haben.
      Weltkonzerne aus Russland, China, den USA und Europa kaufen riesige Ländereien in Afrika auf. Die Bauern dort werden enteignet und vertrieben. Im großen Stil werden auf Plantagen die Erzeugnisse angebaut, gezüchtet und geerntet die die industrielle Welt benötigt und bezahlen kann. Im Gegenzug wird Afrika mit industriellen Billiigstprodukten und Ramschware überschwemmt. Landwirtschaftliche Erzeugung und Gewerbe durch Afrikaner findet nicht mehr statt. Kleingewerbetreibende haben keine Chance und ziehen zusammen mit den Bauern samt ihren Familien in die Slums der großen Städte.
      Auch von Deutschland in diesem oder jenem Dorf aufgestellte Solarkocher bieten da keine Abhilfe. Investiert wird was den Industriestaaten hilft, die Afrikaner werden nicht gefragt. Potentaten, Diktatoren und Rebellenführer kassieren die Schmiergelder und Einnahmen aus dem Raubbau von Öl, Erzen und seltenen Erden, oft unter Einsatz von Kinderarbeit, und horten ihre Schätze auf anonymen Konten in der Schweiz oder in anderen Steuerparadiesen. Den armen Völkern bleibt außer Almosen oft nichts.
      Aus Europa ziehen ganze Industrien ab und suchen sich lukrative billige Produktionsstandorte. Armut und Not nimmt auch in Europa ständig zu. Die Arbeitsplätze werden knapp, die Löhne immer niedriger und die Lebensverhältnisse nivellieren sich auf einen mittleren Level zwischen Schweden und Aserbeidschan.
      Deutschland hat die Schnauze voll. Machen wir uns frei und betreiben wir eine unilaterale Politik, eine Politik die uns nützt.
      Seien wir in Deutschland ein Leuchtturm für Arbeit und Lohn, für Dienstleistungs- und Gütererstellung, für Sozialstaatlichkeit und für die Finanzwirtschaft.

      Deutschland unabhängig für Frieden und Freiheit
      Germany independent for peace and freedom

    • zu Josef Kandls ersten Beitrag:
      Dass ich nicht Ihre politische Einlassung meinte, sondern Ihren rüden, anmaßenden Umgang mit dem Autor (Kleidung etc.), scheint bei Ihnen noch nicht angekommen zu sein.
      Außerdem gehe ich davon aus, dass Sie sich den Vortrag von Wolfgang Bittner gar nicht angehört haben. Das wäre aber die Voraussetzung für einen Kommentar dazu.
      Dr. Bittner sagt im Vortrag und schreibt in seinem Buch „Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise“ zum Beispiel (S. 294):

      „Aufgefordert, sich in Fragen zu Krieg und Frieden endlich zu Wort zu melden und Druck auf die Politik auszuüben, sind vor allem die bisher überwiegend schweigenden Vertreter von Gewerkschaften, Universitäten, Kirchen und sonstigen demokratischen Organisationen. Eine erste Antwort auf die Zumutungen aus Politik und Medien wäre für Deutschland die Forderung nach einem Austritt aus der NATO und der Kündigung des Truppenstationierungsabkommens sowie rückhaltlose Aufklärung und Wiederaufnahme friedlicher, gutnachbarlicher Beziehungen zu Russland.“

      In dem Buch geht Dr. Bittner auch – unter anderem – auf die mangelnde Souveränität Deutschlands und den schädigenden Einfluss der US-Thinktanks ein, und er nennt zahlreiche Politiker und Journalisten namentlich, die Mitglieder dieser Netzwerke sind und eine entsprechende Politik gegen deutsche Interessen betreiben.

  3. Deutschland unabhängig für Frieden und Freiheit
    Germany independent for peace and freedom

    Deutschland raus aus der EU und raus aus der NATO!
    Warum traut sich das niemand zu sagen und zu fordern?
    Alle jammern nur herum.
    Auch eine multipolare Welt bringt keinen Frieden. Die Pole USA, Russland, China, Indien, Europa? etc.
    Diese Machtpole werden auf immer und ewig um die Vorherrschaft von Weltteilen und Märkten, ja des gesamten Globus kämpfen, mit allen Mitteln. Deutschland muss da raus! Raus aus dem Globalisierungswahn und hin zu multilateralen Vereinbarungen die Deutschland nützlich sind. Die EU soll bleiben wo der Pfeffer wächst. Deutsche Soldaten aus aller Welt wieder zurück in die Heimat.
    Deutschland sucht den freundschaftlichen und partnerschaftlichen Umgang auch mit Russland und mit der Türkei.

  4. Wolfgang Bittner muss zum Friseur.
    Seine Haare muss er dort nicht färben lassen.
    Sein durchgehend bräunliches Outfit sollte er ablegen und dafür frischere Farben wählen.
    Sonst sieht das alles nach öder Kartoffelsuppe aus.

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