Wahlbetrug mit Ansage | Von Rüdiger Rauls

Am 6. Dezember dieses Jahres wird in Venezuela ein neues Parlament gewählt. Das Ergebnis dieser Wahl steht für den Wertewesten bereits fest.

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Wunschdenken und Wirklichkeit

Der Versuch von Juan Guaidó, mit westlicher Unterstützung eine Farbenrevolution in Venezuela anzuzetteln, war 2019 gescheitert. Seinen großen Worten und Ankündigungen folgte eine Niederlage nach der anderen. Er scheiterte an einem Denken, das von westlichen Idealen bestimmt war, und an der Unfähigkeit zu realistischer Einschätzung der gesellschaftlichen und politischen Kräfteverhältnisse in Venezuela selbst.

An der Unterstützung aus dem Wertewesten hatte es nicht gelegen, dass er nicht zum Erfolg kam. Dort hätte man gerne noch mehr für Guaidó getan, wäre er selbst in der Lage gewesen, in Venezuela die Bedingungen für einen Umsturz zu schaffen. Wie weltfremd sein Denken war, zeigte sich am deutlichsten an seinen Versuchen, das Militär zu einem Putsch gegen Maduro zu bewegen.(1)

Guaidós Lageeinschätzungen waren schönfärberisch und theoriegetrieben, seine Planungen stümperhaft. Seine Anfangserfolge bei der Mobilisierung der Massen in Caracas erweckten ein trügerisches Bild von Stärke. Diesem Trugbild fielen er selbst, aber auch seine westlichen Unterstützer zum Opfer. Beide glaubten, dass es nach dem Muster der bisher stattgefundenen Farbenrevolutionen ausreichte, einige Zehntausend auf die Straßen zu bringen, um ein System zu stürzen.

Die Opferbereitschaft seiner weitgehend wohlhabenden Anhängerschaft war aber nicht so groß, dass sie den bewaffneten Volksaufstand zugunsten der eigenen Privilegien eintauschen wollten. Es zeigte sich wieder einmal, dass die luftigen Wunschvorstellungen und intellektuellen Allmachtsphantasien eines Uni-Absolventen etwas anderes sind, als das Gewicht der Wirklichkeit.

Das wurde an der Grenzbrücke zu Kolumbien überdeutlich, wohin Guaidó die Massen beordert hatte, die ihm noch in Caracas zugejubelt hatten. Sie sollten Hilfscontainer aus den USA ins Land bringen zur Unterstützung der Armen Venezuelas, ein Trojanisches Pferd des Wertewestens, der Venezuela durch seine Sanktionen erst in diese Lage gebracht hatte. Das sollte der Auftakt sein zum Sturz Maduros. Aber die Massen kamen nicht. Sie blieben lieber in Caracas, anstatt ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

Als ihm die Mobilisierung der Bevölkerung nicht gelungen war, glaubte Guaidó allen Ernstes, dass das Militär ihm in seiner Verzweiflung nun aus der Patsche helfen würde. Wenn auch sicherlich Teile der Armee sich unter anderen Umständen zu einem Umsturz hätte bewegen lassen, so waren sie doch realistisch genug zu erkennen, dass Guaidó ein Blender war. Militärs können sich kein Wunschdenken erlauben. Sie beurteilen die Lage nach Kräfteverhältnissen und realen Gegebenheiten. Das Militär folgte seinen Aufrufen zum Umsturz nicht.

Tretmine Guaidó

Der Busfahrer Maduro, womit die Medien des Wertewestens die Kompetenz des venezolanischen Regierungschefs hatten in Frage stellen wollen, siegte über den Uni-Absolventen Guaidó. Dieser versank in der Folgezeit immer mehr in der Bedeutungslosigkeit. Besonders in Europa hatte man erkannt, dass man auf einen lahmen Gaul gesetzt hatte. Man hatte dann doch notgedrungen feststellen müssen, dass die wahre Macht in Venezuela bei Maduro lag. (2)

Für die USA kam ein Zurückweichen vor Maduro nicht in Frage. So erklärte der US-Außenminister Mike Pompeo im Januar 2020 bei einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Dominic Raab im kolumbischen Bogotá: „Die Vereinigten Staaten würden weiter daran arbeiten, Maduro aus dem Amt zu drängen“(3).

Für die USA hat Venezuela eine andere Bedeutung als für die Europäer. Es liegt vor der eigenen Haustür und in einer Weltregion, die man seit jeher als den eigenen Hinterhof ansah, in dem Washington die Ordnung bestimmt. Die USA hielten an Guaidó fest, nicht zuletzt auch mangels Alternativen zu ihrem gehätschelten Musterschüler.

Aber Guaidó wird zunehmend zu einer Belastung. Im Mai 2020 wurde seine Verstrickung in einen stümperhaft geplanten Putschversuch offenbar, der von einigen hundert gedungenen Söldnern durchgeführt werden sollte und von Washington unterstützt worden war. Wenn auch Washington die eigene Beteiligung bestritt, ebenso wie Guaidó selbst, so können „Spuren bis in das Appartment von Guaidós Berater in Florida zurückverfolgt werden“(4).

Die USA sahen sich gezwungen, öffentlich zu den Verschwörern und Guaidó auf Distanz zu gehen. Die Opposition in Venezuela „ihrerseits ist durch die Kommandoaktion in Erklärungsnot geraten“(5). Ihr Ansehen und das Guaidós dürfte sicherlich darunter gelitten haben, wenn diese sich mit den ausländischen Kräften verbünden, die durch ihre Sanktionen und ihren Wirtschaftskrieg für das Leid in Venezuela wesentlich mit verantwortlich sind.

Aber auch die Spannungen innerhalb der Opposition sind dadurch gewachsen, was ihre Aussichten auf politische Erfolge weiter schmälert. Vielleicht ist darin der Grund zu sehen, weshalb Guaidó trotz all seiner Gesetzesverstöße, Hochverratsdelikte und Umsturzversuche noch immer auf freiem Fuß ist. „Das politische Risiko einer Festnahme Guaidós ist für Maduro dadurch geringer geworden“(6). Aber der einfache Busfahrer Maduro erweist sich als der klügere Stratege. Denn niemand schadet der Opposition im Lande gerade mehr als Guaidó selbst.

Bedeutungsverlust

In der Folge versuchten besonders die Europäer, Guaidó auf Distanz zu halten, um einen Dialog zwischen Maduro und der venezolanischen Opposition in Gang zu bringen. Anscheinend hat man erkannt, dass der frühere Held des Wertewestens ungeeignet ist, einen Wandel in Venezuela herbeizuführen. „Keines seiner Versprechen konnte Guaidó einlösen, alle Hoffnungen wurden enttäuscht. Guaidó hat nicht die Macht, um Venezuela zu verändern“(7).

Wie schnell sein Stern in Venezuela selbst verblasst war, zeigte die Auseinandersetzung um die Präsidentschaft in der Nationalversammlung im Januar 2020, die vom Wertewesten zu einem „weiteren Schlachtfeld des Machtkampfes zwischen dem Maduro-Regime und der Opposition“(8) erklärt worden war. „Die Hoffnung der Opposition, der Überfall auf die letzte demokratische Institution würde die Bevölkerung wieder mobilisieren, hatte sich nicht erfüllt. Einem Aufruf Guaidós folgten am Wochenende nur einige Hundert Venezolaner“(9).

Zu seinem persönlichen Bedeutungsverlust in Venezuela selbst kam im internationalen Rahmen seine Unfähigkeit hinzu, seine persönlichen Interessen den politischen unterzuordnen. So torpedierte er die europäischen Pläne, „den im vergangenen Jahr [2019] angestoßenen Dialog zwischen der Regierung und der Opposition fortzusetzen. […] Guaidó will derzeit nichts davon wissen“(10).

Wie sehr der Messias des Wertewestens, der Venezuela die Freiheit hatte bringen wollen, den Blick für die Wirklichkeit verloren hat, zeigte die Auseinandersetzung um das in der Bank of England gelagerte venezolanische Gold. Das Volk von Venezuela leidet neben den westlichen Sanktionen unter der Corona-Epidemie. „Medikamente sind meist nur noch auf dem überteuerten Schwarzmarkt zu kaufen” (11).

„Um die Notmaßnahmen gegen die Epidemie zu finanzieren und Medizin und Lebensmittel einzukaufen“(12), wollte die Zentralbank von Venezuela eigenes Gold im Wert von 1 Milliarde Dollar verkaufen. Der britische High Court hat die Herausgabe des Goldes verweigert. Für ihn ist Guaidó der anerkannte Präsident Venezuelas, nicht Maduro.

Während das Volk in Venezuela dahingerafft wird, bezeichnete Guaidós Botschafterin in London es als „Sieg für das venezolanische Volk“(13), dass ihm die dringend benötigen finanziellen Mittel vorenthalten werden. „Mehr denn je ist Venezuela auf seine Goldreserven angewiesen“(14). Das weiß der Wertewesten und das weiß auch Guaidó, auf dessen Betreiben hin die Auszahlung verweigert wurde. Das also sind die Werte des Wertewesten, mit denen er überall auf der Welt hausieren geht.

Dieses Urteil aus London „könnte ihm [Guaidó] neuen Sauerstoff verleihen, vermuten Beobachter, auch im Hinblick auf allfälligen Verhandlungen zwischen der Opposition und Maduro [, denn] Guaidós Position [ist] gegenüber Maduro aber auch innerhalb der Opposition geschwächt“(15).

Dass er um des eigenen politischen Vorteils und der Interessen der USA sowie des Wertewestens willen dem Volk von Venezuela die nötige Hilfe verweigert, wird dort sicherlich nicht verborgen und nicht ohne Auswirkungen auf dessen Ansehen und Beliebtheit im Lande bleiben. Es stellt sich die Frage, wie er und die Opposition unter solchen Voraussetzungen die Wahl im Dezember gewinnen wollen.

Scheinbare Geschlossenheit

Trotz der gegenteiliger Anzeichen versuchen die Meinungsmacher im Westen den Eindruck zu erwecken, dass die Opposition geschlossen dasteht. Diese Geschlossenheit soll sich in einer Ablehnung der Wahlteilnahme ausdrücken. An ihnen „teilzunehmen käme einer Legitimierung des Regimes gleich, sind sich große Teile der Opposition einig“(16) und gleichzeitig behauptet man, dass Maduro „praktisch jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung verloren hat“(17).

Das hatte man auch schon zu Beginn des Jahres 2019 den Medienkonsumenten im Westen weismachen wollen, als mit Guaidó der Bezwinger Maduros aus der Taufe und auf den Schild gehoben worden war. Zu gerne hatte man damals sich von den eigenen Wunschvorstellungen blenden lassen und die realen Verhältnisse nicht sehen wollen. Offensichtlich hat man in den Entscheidungstürmen des Wertewesens nichts dazu gelernt. Denn damals wie heute glaubt man, was man glauben will, und ignoriert, was in dieses Bild nicht hineinpasst.

Denn trotz aller Sanktionen, Putschversuche und versuchten Söldner-Invasionen hat sich das Volk nicht von Maduro ab- und Guaidó zugewendet, wie es eigentlich nach den gesellschaftswissenschaftlichen Theorien, den Wunschvorstellungen der Meinungsmacher und den Prophezeiungen der Politiker und sogenannter Experten im Westen sein müsste.(18)

Auch wenn der Wertewesten Venezuela sein Gold vorenthält, die Bevölkerung immer mehr verarmt, die Ölproduktion auf das Niveau der 1930er Jahre gesunken ist, was nach den Vorstellungen der Meinungsmacher doch zwangsläufig zum Ende des Regimes führen müsste, ist die Realität eine andere. Aber diese Realität verstehen die sogenannten Experten im Wertewesten nicht.

Diese Realität sind die Colectivos, vergleichbar den Nachbarschaftskommitées in China. Sie sind die Stütze und Beschützer der gesellschaftlichen Ordnung, nicht die Parlamente und die sonstigen Elfenbeintürme, in denen die westlichen Meinungsmacher glauben, dass Politik gemacht wird. Sie versorgen die Menschen an der Basis der Gesellschaft und sorgen für den Zusammenhalt, den die zerrissenen Gesellschaften des Wertewestens nur noch als Ausdruck eines autoritären Regimes verstehen können. Das dahinter ein politisches Bewusstsein steht, das ihrem eigenen Denken fremd ist, kommt ihnen nicht in den Sinn.

Versuchte die Frankfurter Allgemeine Zeitung noch im Juli die Opposition in Venezuela als geschlossen darzustellen, so zeigt sie bereits im September ein anderes Bild. „Die Opposition ist sich uneinig. Guaidó will die Wahl boykottieren. (…) Im Gegensatz dazu beabsichtigt Capriles bessere Voraussetzungen für die Wahl auszuhandeln und anzutreten“(19). Er grenzt sich öffentlich von Guaidó ab: „Entweder sei man Regierung oder Opposition, beides geht nicht. (…) Capriles sagte, was viele in Venezuela schon länger denken.“(20).

Guaidó scheint seinen Glanz verloren zu haben – zumindest in Venezuela. „Lange war es Guaidó gelungen, den Eindruck der Einheit zu wahren und sich als Anführer darzustellen. Doch sein Charisma (…) ist in den vergangenen Monaten verblasst – und damit ist seine Autorität geschwunden“(21).

Faire Wahlen unerwünscht

Aber trotz alledem scheinen die USA noch immer hinter Guaidó zu stehen. Er ist der Mann für ihre Pläne, einen anderen haben sie nicht. Jedoch scheinen auch sie Zweifel an seinem Wahlerfolg zu haben, denn sie treffen dementsprechende Vorbereitungen für den Fall der Niederlage. Schon jetzt verbreiten die Meinungsmacher im Wertewesten Zweifel an der Legitimität der Wahlen, die noch gar nicht stattgefunden haben.

Für sie ist jetzt schon klar: „Nichts deutet darauf hin, dass diese Wahl frei und fair verlaufen könnte – das Gegenteil ist wahrscheinlich“(22). Selbst „die sofortige Begnadigung von mehr als hundert angeklagten, verurteilten und inhaftierten Regimegegnern“(23) ändert an der Propaganda der westlichen Medien nichts. War die Inhaftierung von Regimegegnern bisher ein Zeichen für die Brutalität des Regimes, so ist deren Freilassung nun ein Zeichen für dessen Heimtücke. Maduro will die Opposition spalten, so die neu verbreitete Sichtweise.

Aber selbst diese Freilassung, vorher noch von den westlichen Medien gefordert, „ist allerdings keine Garantie für eine faire Wahl. (…) [dazu] braucht es mehr beispielsweise eine großangelegte internationale Beobachtermission“(24). Allerdings hatte Anfang September der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza dem EU-Außenbeauftragten Josep Borell sowie UN-Generalsekretär Antonio Guterres umfassende Garantien für die Wahl gegeben und sowohl die UN als auch die EU eingeladen, „Beobachter für die Wahl nach Venezuela zu entsenden“(25).

Obwohl also Venezuela gerade diesen Forderungen des Wertewestens gerecht werden wollte, um das Ergebnis der Wahlen überprüfbar zu machen, wies Borrell das Angebot Venezuelas zurück, das noch kurze Zeit vorher gefordert worden war. Nun auf einmal ist Borrell der Meinung, „die Bedingungen für die Entsendung einer Beobachtermission seien nicht vorhanden“(26). Was aber will man in Brüssel? Will man die Inthronisation des eigenen Favoriten Guaidó ohne vorherige Wahl?

Die Frage stellt sich, ob es den Gegnern Maduros überhaupt um die Wahlen und ihre korrekte Durchführung geht? Denn schließlich müsste man auch dann das Ergebnis anerkennen, selbst wenn es nicht den Vorstellungen des Wertewesens entspricht. Damit entfielen aber auch die Gründe für weitere Sanktionen, beziehungsweise wäre es erheblich schwerer, deren Fortsetzung zu erklären und das Elend zu rechtfertigen, das sie in der venezolanischen Bevölkerung verursachen.

Die Wahlen der vergangenen Jahre in den verschiedenen Staaten und Regionen der Welt haben es immer deutlicher werden lassen, dass Wahlen in den Augen des Wertewesten nur dann fair sind und anerkannt werden, wenn sie die Ergebnisse bringen, die seinen Interessen dienen. So wurden denn die Wahlen in Katalonien, Bolivien, Weißrussland, Hongkong und so manchen anderen nicht anerkannt, während die Wahlfälschungen in Afghanistan, Mali und anderen stillschweigend geduldet wurden.

Wenig in der Hand

Damit dürfte schon jetzt das Anzweifeln des Wahlergebnisses in Venezuela bereits beschlossene Sache sein. Ob die erhobenen Vorwürfe des Wahlbetrugs stimmen oder nicht, wird vermutlich in Venezuela ebenso wenig eine Rolle spielen wie jüngst in Weißrussland, obwohl die Wahlfälschung nie nachgewiesen worden war. Auch in Venezuela ist schon jetzt zu befürchten, dass die Wahrheit auf der Strecke bleiben wird, wenn sie den Herrschaften in Washington und Brüssel nicht in den Kram passt.

Aber auch damit wird der Wertewesten vermutlich seinem Ziel nicht näher kommen, Maduro zu stürzen. Auch das ständige Drehen an der Sanktionsschraube hat weder Maduro in die Knie gehen noch das Volk gegen ihn aufbegehren lassen. Die Opposition im Land ist gerade durch das ungeschickte und vollmundige Auftreten des einstigen Superstars Guaidó stärker gespalten und dadurch immer mehr in die Defensive geraten. Zur Zeit bietet sich niemand an, der Maduro ernsthaft gefährden könnte.

Für Washington werden die Möglichkeiten immer weniger, um ihr Ziel eines Regime-Wechsels in Venezuela zu erreichen. Zudem sind die USA durch die eigenen innergesellschaftlichen Konflikte und die Lähmung der Wirtschaft selbst erheblich geschwächt und in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Corona hat die Wirtschaft im Würgegriff und die Wahlen im eigenen Land verbreitern den Riss in der amerikanischen Gesellschaft.

Wenn auch US-Außenminister Mike Pompeo bei seiner Südamerikareise Ende September hauptsächlich Venezuelas Nachbarstaaten Kolumbien, Brasilien, Guyana und Surinam besuchte, um dort Stimmung gegen Maduro zu machen, so dürfte unwahrscheinlich sein, dass diese Staaten sich zu einem Krieg für die Interessen der USA werden überreden lassen. Das hatte schon 2019 nicht geklappt. Im Moment sind diese durch Corona und den daraus folgenden wirtschaftlichen Niedergang mit ganz anderen Problemen beschäftigt.

Wie hilf- und machtlos die USA dieser Situation gegenüber zu stehen scheinen, wird deutlich an der Wahl der Mittel. Der geplante Söldner-Einsatz war eine gewaltige Katastrophe und hat zudem dem militärischen Ansehen der USA geschadet. Nun verlegt man sich auf die übliche Propaganda gegen das Maduro-Regime, indem man ihm die Missachtung der Menschenrechte vorwirft, was aber nichts Neues ist und keine großartige internationale Mobilisierung bewirken dürfte.

Ausblick

Was bleibt sind die modernen Formen der Destabilisierung durch die Instrumentalisierung der Generation Facebook. Kampagnen, angestoßen von politischen Kräften, deren Hintergrund und Finanzierung oftmals undurchsichtig sind, treiben immer häufiger meist junge, intellektuelle und überwiegend von Moral getriebene Menschen auf die Straßen für Ideale, die denen des Wertewestens zu entsprechen scheinen.

Dadurch lassen sie sich mit Kräften ein, die selbst diese Werte im eigenen Herrschaftsbereich nur solange befolgen, wie sie den eigenen Interessen nutzen. Dieses Konzept könnte auch im Falle von Venezuela zur Anwendung kommen. Die propagandistischen Grundlagen sind gelegt. Denn schon jetzt werden Zweifel gesät an der der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses.

Was fehlt ist nur noch die Umsetzung über die sogenannten sozialen Medien. Für solche Pläne gibt es zwar im Moment noch keine Hinweise. Der Fall von Weißrussland aber hat gezeigt, wie schnell ein solches Konzept umgesetzt werden kann, wenn die Vorbereitungen bereits getroffen sind und ein entsprechendes Potential von mobilisierbaren Menschen vorhanden ist. Aber das wird die weitere Entwicklung zeigen.

Venezuela leidet weiterhin unter den Sanktionen und dem Wirtschaftskrieg, den der Wertewesten gegen das Land führt, aber es scheint nicht daran zu zerbrechen. Das Elend der Bevölkerung spielt für die Idealisten im Westen keine Rolle, wenn es um Höheres geht. So war auch die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright der Meinung, dass der Tod von 500.000 irakischen Kindern durch die westlichen Sanktionen den Preis wert waren. Es waren ja nicht die eigenen Kinder.

Zunehmend aber kommen Venezuela andere Sanktionierte zu Hilfe, sowie Russland und China(27). Sie alle haben wirtschaftliche Interessen. Das ist nicht zu verurteilen, denn die hat auch Venezuela selbst, ganz zu schweigen vom Wertewesten, auch wenn dieser sich so oft selbstlos gibt und immer nur den westlichen Idealen und Werten verpflichtet.

Aber die Notleidenden in Venezuela, Syrien und all den anderen Ländern der Welt, die unter westlichen Sanktionen leiden, wissen, was von diesen Idealen und Werten zu halten ist. Das ist der Grund, weshalb die USA und der Westen immer mehr an Einfluss verlieren, während der von Russland und China weltweit wächst.

Ohne zählbaren Erfolg, aber mit umso mehr zählbaren Schulden müssen die westlichen Staaten aus Afghanistan abziehen. Der Nahe Osten und das Zentrum Afrikas entgleiten immer mehr ihrer Kontrolle. Und im Zentrum Asiens haben sie ohnehin schon lange nichts mehr zu sagen. Dort zeigt das Wirken von China und Russland in der Entwicklung entlang der Seidenstraße unübersehbare Erfolge.

Quellen:

(1) siehe dazu Rüdiger Rauls: Humanitärer Angriff auf Venezuela

(2) siehe dazu Rüdiger Rauls: Guaidó und die Verfassung

(3) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.2.2020: Guaidó setzt auf Davos

(4) FAZ vom 13.5.2020: Das Himmelfahrtskommando

(5) ebenda

(6) ebenda

(7) FAZ vom 14.1.2020: Mut gegen Macht

(8) ebenda

(9) ebenda

(10) ebenda

(11) FAZ vom 4.7.2020: Venezuelas letztes Hemd

(12) ebenda

(13) ebenda

(14) ebenda

(15) ebenda

(16) FAZ vom 16.7.2020: Der letzte Boykott

(17) ebenda

(18) siehe dazu Rüdiger Rauls: Entscheidend ist das Volk

(19) FAZ vom 3.9.2020: Maduro und die Bioterroristen

(20) FAZ vom 7.9.2020: Boykottieren oder mitmachen?

(21) ebenda

(22) ebenda

(23) FAZ vom 3.9.2020: Maduro und die Bioterroristen

(24) FAZ vom 7.9.2020: Boykottieren oder mitmachen?

(25) ebenda

(26) ebenda

(27) siehe dazu Rüdiger Rauls: Die Sanktionierten schlagen zurück

Rüdiger Rauls Buchveröffentlichungen:

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Yaikel Dorta / shutterstock

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23 Kommentare zu: “Wahlbetrug mit Ansage | Von Rüdiger Rauls

  1. Rüdiger Rauls sagt:

    ebenda bedeutet, dass die Quelle dieselbe ist wie die zuletzt angegebene.

    (11) FAZ vom 4.7.2020: Venezuelas letztes Hemd
    (12) ebenda
    (13) ebenda
    (14) ebenda
    (15) ebenda
    so sind 11 – 15 sind dieselbe Quelle

    • Frank Rudolf sagt:

      Ja, schon klar Rüdiger. 😉

      Doch mal abgesehen davon, die FAZ wäre die letzte Zeitung über die ich mich heutzutage(2020) zur politischen Lage, national wie international, informieren würde.
      Hier ist schon die informelle Ausgangssituation fehlerhaft, kann es nur sein, den Erfahrungen wie Bewertungen /Einschätzungen folgend.
      Für mich verhält sich dies ähnlich wie mit dem Spiegel, der Süddeutschen und vielen anderen Magazinen und Zeitschriften im Privatbesitz.
      Der informative Output war noch nie wertfrei, unabhängig/unvoreingenommen. In früheren Jahren war das streckenweise noch erträglich, je nachdem wo die Befindlichkeiten grade gepolt waren. Das sind jetzt aber die 70 ziger Jahre von denen ich berichte.
      Heute sind dies nur noch billigste Revolver/Propaganda – Schmierengazetten der neoliberal beauftragten/beabsichtigten Meinungsmanipulation.

      Buchstabensöldner, die ein Massaker nach dem anderen im Dschungel der Wahrheit veranstalten, der Warlord heißt Gates, die meisten dieser Publikationen finden sich auf seiner Soldliste/Spendenkladde wieder.
      Weshalb wohl?

      Vor – u. Wegbereiter massivster Volksverdummung, ideologische Kampfblätter der verbrecherischen Pharmainvasion unter Generalstabsverbrecher Crazy Ducki Billy – Boy Gates. Das infantile Böse. Der Alleslöser. Der Genozid – Messias.
      Der Menschenabräumer. Der Impfkriminelle. Der Wiegelied – Summer von Mord – u. Totschlag durch die Hintertür.
      Der 3. Welt – Experimental – Killer. Der Mordmaschinerie – Mechaniker. Der Menschenkäufer. Der Korruptionspapst.
      Der "Ihr habt keine Wahl" – Erpresser. Der Nötigungs – Mogul. Der kopfkranke Berufsverbrecher. Der…STOP, jetzt aber gut.
      Du siehst Rüdiger, Du provozierst nur das Beste aus mir heraus, wir sollten uns öfter begegnen👀.

      Wünsche einen weiteren angenehmen Tiefflug in Rüdigertime, bis zum nächsten Anschlag alter Junge. 😊

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Frank Rudolf
      ich weiß gar nicht, was Sie wollen. Da ist doch trotz Quellen aus dem Mainstream ein ganz ordentlicher Artikel bei herausgekommen. Aber vermutlich haben Sie ihn gar nicht gelesen. Sie haben nur die Quellen gesehen, sich bekreuzigt und ausgerufen: "Weiche von mir, Satan des Mainstream". Aber wie Sie aus dem Artikel erkennen könnten, kann man auch aus den Informationen der FAZ etwas Ordentliches erschaffen, wenn man denn weiß, worauf es ankommt und wie man diese Informationen zu einem Abbild der Wirklichkeit zusammensetzt, das der Wirklichkeit entspricht und diese auch noch erklärt. Wer sichaber nur im Biotop der Alternativmedien herumtreibt, um das eigenen Weltbild vor der Wirklichkeit zu schützen, dem gelingt so etwas nicht. Dessen Argumentationskraft verödet zu einer Ansammlung von Befindlichkeitsgestammel, wie Ihre Beiträge beweisen.

  2. Pinuu sagt:

    Von 27. Punkten sind lediglich 13 Quellenangaben vorhanden (FAZ und ebenSie). Wäre es möglich, die Liste noch zu vervollständigen, oder ist die Angabe "ebenda" ein Gag den ich nicht verstehe?

  3. Frank Rudolf sagt:

    👀? RÜDIGERPOST

    Schwein gehabt, beim anlesen hatte ich das mulmige Gefühl, gleich kommt ein Vortrag über homophilen Altensex und herzschmerzende Fernliebe. Na, zum Glück ist das Rüdigerniveau noch nicht ganz auf den Hund gekommen.
    Wie wir sehen, Wahrnehmungen sind tatsächlich relativ – wer hätte dies vermutet?!
    Bevor ich nun versuche hier Antworten zu finden muss ich, wie öfters, mal wieder auf den Rüdigerumstand hinweisen.
    Es geht nun, ja doch schon ein Weilchen. Du provozierst auf mannigfaltige Art, zielgerichtet, rückengestärkt, Deine Restleserschaft. Bei entsprechenden Reaktionen, folgt dann der Sturzflug aus dem Wolkenkuckucksheim, eine halbmentale Verschlimmschlechterung der Gesamtsituation die vorsätzliche Folge/Absicht. Wie immer, so in letzter Zeit übrigens. Der neue Rüdigerstandard, eingepasst in die Neue Normalität?
    Langeweile? Auftragsarbeit? Der Alterswunsch endlich mal böse zu sein? Verwirrung? Demenz? Kontrollverlust?
    Hassventilierung?
    Der denkbaren Gründe da viele, muss man das wissen? Eindeutig nein, nach der Vielzahl der bisher geführten, ähnlich gelagerten Kommunikationsansätze, scheint die Sinnlosigkeit hier Erkenntnis zum Rüdigersein zu erlangen, definitiv verfehlt. Also Ansatzaufgabe mangels Masse. Beschleunigung ohne Antrieb. Absturz ohne Fall. Die Neue Normalität in Auszügen, inclusive dem Rüdigerabzug.

    Quellangaben himself, die FAZ(DIE FAZ!(2020!!!)) wie ebenda. Nein, es hat sich nichts geändert, meine Kenntnisse Deines Fachgebietes sind immer noch minimal. UND TROTZDEM, aufgrund des journalistischen Modus Operandi der bei Dir ersichtlich, Deiner "Einsichtsfähigkeit", Deinem "Verstehen" in Sachen Pandemielüge, hege ich harte Zweifel ob des Gesamtbildes, der Gesamtleistung. Die eine Sichtweise, das Denken, die Recherchefähigkeit soll angeblich uneingeschränkt funktionstüchtig, die andere Sichtweise, das Rüdigerdenken zur Pandemielüge vollkommen infantiler Blödsinn. Ist das vertrauenerweckend, überzeugend, leistungsorientiert? Kann ich so einem Autor in der Gesamtheit seiner Werke, seiner Arbeit vertrauen, mich auf seine Aussagen verlassen, damit argumentieren guten Gewissens die rechte Seite zu vertreten, Menschen zu motivieren, Missverständnisse zu beseitigen u.a.?
    Die Antwort klar nachvollziehbar und verständlich, sie lautet NEIN. Der Negativrüdiger.

    Dann mal auf zum Rüdigergemetzel. Wie machen das solche wie ich, also "solche wie Sie". Ich versuche es zu erklären.

    Zu meiner 1., um den Gesamtkontext etwas einzuengen(Zeitgründe) würde ich im ersten Rüdigeranlauf darauf hinweisen dass wir derzeitige Situation nicht losgelöst von Zeit und Raum betrachten können. Hier gab es nicht ein Vorspiel sondern mehrere. Jetzt der Rüdigerverweis, ich beziehe mich hierbei beispielsweise auf die Fledermausseuche, die Vogelgrippe, die Schweinegrippe. Dies die bisherigen Pharmaraubzüge, koordiniert und korrumpiert durch gekauftes/bezahltes Menschenmaterial in den Pseudoregierungen. Dies zwischenzeitlich Allgemeinwissen für Einsichtige, auch Rüdigerversteher. Dies die Historie, andere Raubzüge wie Bankenrettung oder die ganz normale Korruption seit Jahrzehnten klammere ich hierbei mal aus. Übrigens auch die Haustierwelt ist von dem Impfbetrug seit "Ewigkeiten" betroffen. Faktisch, nachweisbar, recherchierbar – für jeden FÄHIGEN Autor.

    Wie macht das Professor Gates, der nebenbei bemerkt schwer kopfkrank und größenwahnsinnig? Das erkennt man übrigens daran, dass er in seinen Videoaufnahmen teilweise, de facto, schon mal die ganze Weltbevölkerung bedroht(IHR habt keine Wahl usw.). Doch um den zwischenzeitlich verwirrten Geisteszustand dieses Berufsverbrechers soll es hier bei der Rüdigershow nicht gehen.
    Gates macht Korruption, dies schon unbeirrbar seid Jahrzehnten, Zielsetzung Expansion in viele Geschäftsbereiche. IT, Finanzen, Gesundheit, Sicherheit und natürlich Diktaturpolitik zu Machtausweitung und Bereicherung. Auch dies alles heute Allgemeinwissen, leider nicht Rüdigerwissen. Oder doch, spielt der Rüdiger hier ein Spiel mit uns allen?
    Aber gut, wir spielen mit, weiter geht es.

    Wozu eigentlich immer das Abschweifen in die Ferne, hier bei uns ist doch überdeutlich was läuft, in der Vergangenheit gelaufen ist. Kuba, Russland, Nordkorea usw. Ich bin mir sicher die Herrschaften werden sich schon etwas davon versprechen auf diesen Zug aufzuspringen. Sei es Nachahmereffekt, sei es auf Propagandaniveau oder auch aus wirtschaftlichen/politischen Langzeitinteressen heraus. Eigentlich, also genaugenommen, bist Du doch der Auslandsrüdiger/Spezialist, ich sollte Dich fragen, Du fragst aber mich. Kein Informationsmaterial bei der FAZ zu greifen themabezogenen? 😁 Du bist mir schon ein echter Spaßrüdiger alter Freund.

    Doch abgesehen davon, der nächste markante Denkfehler, wer bitte sagt dass diese Regierungen mit Gates "über Kreuz liegen"? Ist das eine reine Rüdigererkenntnis? Und wenn genug Geld im Spiel, dann liegt keiner mehr "über Kreuz", dann gibt es Menschen die auf dem Kreuz liegen, nämlich wir. Are you ready to blöki? Blök..blök..blök..

    Ja, der Spaßfaktor. 👍 Was hatten wir noch? Ach ja, was würden solche wie ich und ähnliche Gestalten unternehmen, um die Todes/Profitseuche unter den Leit(d)linien der gezähmten hochgradig profitablen Pandemiedefinition nach Gates tun? Einfach aufhören zu testen, dann ist die erfundene Todespandemie beendet. Irgendwie logisch.
    Wenn die Pandemie nicht wirklich existiert, dann folgend, auch im Rüdigerrausch, kann daran wohl niemand verrecken. Realitätsbezogen versteht sich, in den gekauften Medien stapeln sich ja die Leichenberge schon weltweit.
    Riechst Du auch diesen süßlichen Leichengestank Rüdiger, es ist widerlich UND beängstigend was da aus den Zeilen dieser Propagandafetzen für ein Gestank nach Gier, Landesverrat, Mord & Totschlag herüberweht.

    Natürlich gibt es Viren, es gibt auch Viren die mutieren regelmäßig. Anfällig hierfür sind überwiegend ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Für den 90 jährigen Großvater kann die leichte Lungenentzündung das aus bedeuten, tut es leider auch oft. Einfach weil sein Immunsystem im Laufe der Jahre immer mehr nachlässt, genauso wie der Körper langsam bei uns allen verfällt. Ein ganz normaler Vorgang der Natur. Ja, und auch Coronaviren können daran beteiligt sein, weshalb auch nicht. Diese Viren waren bisher so dermassen uninteressant dass sich die Wissenschaft überhauptnicht dafür interessierte. Jetzt wurden sie zu einem hochprofitablen verbrecherischen Geschäftsmodell hochstilisiert.
    Doch für weitere Fachinformationen hierzu verweise ich wie immer auf einen wirklichen Fachmann, über die Seite von Dr. Wodarg sind auch hunderte von Wissenschaftlern abrufbar, welche den Sachverhalt aus erster Hand besser erklären könnten als ich dies jemals schaffen würde.
    Zur Bekämpfung der Lügenpandemie würde ich zu allererst den Einsatz von Zeit favorisieren. Zeit sich fachgerecht zu informieren, Zeit sich schlau zu machen, Zeit die verbrecherischen Straftaten die hier von gekauften Politdarstellern begangen werden zu durchschauen.

    Letztendlich, Zeit ist wohl ein wichtiger Faktor. Dann bis zum nächsten Mal alter Freund, aber bitte mit neuen Fragen.😉

  4. koba sagt:

    Eine ausführliche Antwort auf meinen Einwand. Dafür danke ich herzlichst. Mir war nicht bekannt das andere Formate – Sie haben diese kurz genannt – Ihre Stellungnahmen zu politischen Themen abgelehnt haben. Was soll ich von, sich "alternativ" nennenden, Formaten und Blogs halten, die nicht willens sind auch über den Tellerrand hinauszublicken und Diskussionen über politische Themen zuzulassen. Da sind mir ja fast die Mainstream-Medien lieber, denn da weiß der Leser/in was für ein Mistblatt er oder sie in den Händen hält. Oder er/sie weiß es nicht und ist zufrieden. Machen Sie weiter so, Herr Rauls. Mit meinem – sarkastisch – gemeinten Einwurf: Viel Spaß bei der Überzeugungsarbeit, bin ich ein klein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Sorry und noch einen schönen guten Tag.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Meine Rede. Dann lieber die Mainstream-Medien. Da weiß man, was man hat, als manche dieser alternativen Mainstreamer, die immer so tun, als wären sich fürchterlich liberal und offen.
      Auch aus dem Mainstream kann man viel lernen. Einerseits erkennt man besser die Interessen der Gegenseite und andererseits wird man auch mit Ansichten konfrontiert, die von vielen in der Gesellschaft außerhalb der Alternativmedien geteilt werden. Auf diese Sichtweisen kann man nur reagieren, wenn man sie kennt und ihre Argumente. Nur dann kann man lernen, wie man am besten argumentiert, um sie zu entkräften. Und manchmal, das wird dem ein oder anderen hier nicht passen, haben sie auch einfach Recht. Man muss halt eben nur wissen, worauf man achten muss. Auch aus den Informationen des Mainstream kann man gute Artikel schreiben, wenn man weiß, wie man diese Informationen zu einem Bild zusammensetzen kann, das der Wirklichkeit entspricht. Die Abschottung dagegen ist Gift. Sie führt zur Verödung der Argumentationskraft, was gerade bei vielen der weinerlichen und selbstbezogenen Artikel in den Alternativmedien festzustellen ist. Das dreht es sich fast nur noch um die eigene Befindlichkeit, als gäbe es außerhalb dieser keine reale Welt.
      Mir war Ihr Einwand sehr willkommen. Das ist immer eine gute Gelegenheit, sich mit Fragen auseinander zu setzen, mit denen man sich bisher noch nicht beschäftigt hatte. Dafür meinen Dank an Sie.
      Schönen Tag noch

  5. koba sagt:

    Lieber Herr Rauls,
    bei den von Ihnen recherchierten politischen Themen mögen Sie recht haben.
    Sie schreiben: "Es geht um die Leser, die noch zugänglich sind für andere Sichtweisen, die sich noch einlassen auf Argumente." Zitatende. Und diese Leser – in Bezug auf "Corona" – wollen Sie hier auf KenFm finden? Ihren Optimismus hätt` ich gern. Ich frage mich schon seit langem warum ausgerechnet "Leute" wie Sie und z.B. Rupp, Bröckers, Bittner auf dieser Plattform die Leser versuchen zu überzeugen. Na gut, iss nicht mein Problem. Ich lese nur die hier aufgeführten auf dieser Seite…..alle anderen, nein danke. Also verschwenden Sie Ihre Kräfte weiterhin, vielleicht erreichen Sie all` die "Verborten". Aber wahrscheinlich gibt es einen Grund und deshalb merke ich folgendes an: Schön, dass "KenFm" allen eine Möglichkeit gibt sich in Diskussionen einzumischen. Das findet man nicht überall. Trotzdem bin ich nicht der Meinung es gebe kein "links und rechts" mehr, es gebe nur noch Menschen. Es gibt Klassen, es gibt Klassenkampf, aber dem wird hier nicht genügend Platz eingeräumt. Und wenn sich jemand in dieser Richtung äußert, dann wird er/sie als Idiot abgestempelt. Das gilt auch für die Corona Thematik. Weiterhin Viel Spaß beim Überzeugen.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Werter Koba
      Das hat weniger mit Optimismus zu tun, sondern mit den Möglichkeiten der Einflussnahme. Es gibt auf allen Foren Interessierte, sonst würden sich die Leute nicht mit Foren beschäftigen. Es gibt auf allen Foren natürlich auch diese Verbohrten, die sich in ihrem Forum wie in einem Reservat bewegen, weil sie in diesem Umfeld das eigene Weltbild gegen die Welt abschotten können.
      Es gibt natürlich auf allen Foren auch einen Mainstream, auch auf den alternativen. Rubikon, für den ich lange geschrieben hatte, hat meine kritischen Beiträge zu Greta Thunberg nicht veröffentlicht. Alle anderen haben den Verantwortlichen gefallen, weil sie gut recherchiert und sprachlich wie argumentativ gut ausgeführt waren. Das war aber egal, als die heilige Kuh Greta kritisiert wurde. Es war auch egal, wie sachlich und fundiert der Beitrag war. Kritik an Greta und ihrer Bewegung war nicht erwünscht. Da frage ich mich doch, was die alternativen von den Mainstream-Medien unterscheidet. Ähnlich ist es mit anderen Foren. Nur sind dort die Gründe andere, die als Ablehung vorgetragen werden. Die Nachdenkseiten haben bisher noch nicht einmal reagiert auf meine Einsendungen. America21 gefiel mein Stil nicht, selbst als es letztes Jahr um die Solidarität mit Venezuela ging. Da waren persönliche Aspekte wichtiger als der politische. Ähnlich ist es mit LinkeZeitung. Auch dort geht es nach meiner Meinung um Persönliches. Politische Argumente für die Ablehnung meiner Beiträge, die auch früher gerne genommen wurden, halte ich für vorgeschoben. Aber so ist das häufig bei den Alternativen. Persönliches ist da oft wichtiger als das Politische. Da ist mir der Mainstream fast noch lieber. Der lehnt ab, was ihm politisch nicht passt.
      Da ist KenFM angenehm anders. Und deshalb veröffentliche ich gerne hier. Diese Freizügigkeit und Sachlichkeit hat man nicht überal. KenFM lässt Diskussion zu, was ich für sehr wesentlich halte für den Meinungsbildungsprozess. Das ist z.B. bei anderen Foren nicht der Fall oder schwierig.
      Man kann sich sein Publikum nicht immer aussuchen. Das gilt für mich, auch für Rainer Rupp, ja selbst für die Forumsbetreiber gilt das. Auch die können sich ihr Publikum nicht aussuchen. Sie bedienen wohl ein gewisses Publikum mit den Themen, die sie veröffentlichen. Aber aussuchen können sie sich die Leser nicht. Sie können nur hoffen, dass sie mit den Themen einen Leserkreis erreichen.
      Andererseits welche andere Möglichkeit, die Verhältnisse zu verändern, gibt es denn außer der Überzeugung. Die Herrschenden können verordnen. Das können wir nicht. Wir müssen überzeugen und das ist gut so. Wie will man die Verhältnisse verändern, wenn die Menschen nicht überzeugt davon sind, dass die Verhältnisse anders werden müssen? Ich bin heilfroh, dass viele von denen, die ich in den Diskussionen erlebe, keine Macht haben und darauf angewiesen sind, überzeugen zu müssen. Viele derer hier, die die Pandemie leugnen, würden doch, wenn sie die Macht dazu hätten, Infizierte verrecken lassen, nur weil sie die Pandemie leugnen oder das Virus leugnen oder ähnlichen Hirngespinsten nachjagen. Zum Glück können die nur mit Wort arbeiten, nicht mir ERlassen und Verordnungen.
      WEr die Verhältnisse verändern will, muss Geduld haben und Überzeugungsarbeit leisten. Das gelingt nicht bei allen und deshalb ist das wichigste für mich in solchen Diskussionen immer die Frage: Hat das Gegenüber ein ernsthaftes Erkenntnisinteresse oder will er nur Recht haben bzw. die eigene Eitelkeit füttern. Bei denen gebe ich mir keine Mühe, weil es verlorene Liebesmüh ist. Bei denen geht es nur darum, die Widersprüche aufzudecken zwischen ihren Ansichten und der Wirklichkeit, damit diejenigen, die ernsthaft interessiert sind, erkennen, wo die Argumente der Rechthaber und Selbstdarsteller brüchig oder falsch sind.

  6. koba sagt:

    Ein sehr gut recherchierter Artikel von R. Rauls. Wie bei all` seinen Kolumnen legt er auch hier den Finger in die "richtige" Wunde. Wenn es aber um das Thema Corona geht, dann sollte er nicht davon ausgehen, dass mit der Mehrzahl der Leser von KenFm darüber eine sachliche Diskussion zu führen wäre. Was und wie soll mit Corona-Leugnern diskutiert werden? Geht nicht.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Stimmt Koba. Was die Diskussion mit den Pandemie-Leugnern angeht, haben Sie vollkommen Recht. Aber es geht mir nicht darum, diese zu überzeugen. Das ist aussichtslos. Denen ist nicht mit Argumenten und auch nicht mit den Widersprüchen in der eigenen Argumentation bzw. den Widersprüchen zwischen ihrer Sichtweise und der Wirklichkeit beizukommen. Es geht um die Leser, die noch zugänglich sind für andere Sichtweisen, die sich noch einlassen auf Argumente. Ihnen gilt es andere Sichtweisen an die Hand zu geben, damit sie nicht an sich selbst zweifeln sondern an den Absichten der Pandemie-Leugner. Denen geht es nicht um ERkenntnis und Wahrheit, denen geht es ums Rechthaben und diesem Interesse ordnen sie alles unter.

  7. Hans-Jörg Heinzmann sagt:

    Wahlen in der Diktatur von Uncle-Sam.

    Der von der EU anerkannte Interimspräsident John Doe (Red&Blue) soll mit einem Putsch ins "Kackbraune-House" gehievt werden. Ein versuchter Putsch konnte vom amtierenden Präservativ, einem Trumpeltier mit rheinland-pfälzischem MigrationsUntergrund verhindert werden. Trotz intensiver Oppositionsangriffe und 'Riots' in großen Städten, gelang es der DNC-Kanaille nicht, die amtierenden Mädels aus Gods-Own-Country ab zu setzen und zu vetreiben. John Doe kann zwar auf die gewaltigen Mengen an dem in diversen Oasen (Kayman-Islands, Delaware, Hongkong) gebunkerten, pekuniärem Hilfsmittel zurück greifen, die in langen Jahren dem Gemeingut geraubt (aka privatisiert) wurden und versucht damit die restliche Welt zu animieren, ihn anzuerkennen, jedoch haben lediglich 50 von 193 Ländern der UN ihn anerkannt, nachdem er ihnen Öl, Gold und Erze aus noch zu erobernden Ländern (Russland/China) versprochen hatte. Unser Außenschwätzer im Maasanzug hat den John Doe latürnich sofort anerkannt und die "Mutti" blicket stumm, auf dem ganzen Tisch herum.

    Wir sollten unsere Armada zu Hilfe schicken. Wenn erst die AKK-47 mit Reichskriegsflagge am Bug der Gorch-Fock in den Potomac einläuft und das Pentagon beschießt, dann jubelt die ehemalige Drohnen-Uschi in Brüssel und schickt dem designierten Global-Gesundheitsphilister Billyboy aus dem Bill&Melinda-Stift sofort nochmal 8 Mrd.€ für Papaya-Impfbrühe auf mRNA-Basis. Dann beuten wir aus dem Alten-Europa die Frackinglager aus, verschenken das Öl an afrikanische Länder zu deren Aufbau und beziehen unser Gas weiterhin aus Sibirien mit kollegialem Austausch an anderen Waren an die Russische Föderation. Bei der Gelegenheit können wir auch unsere, vom Imperium diplomierten "ReGierungsdarsteller" mit H+K G-36 ausrüsten und nach einem 3-wöchigen 'Leergang' bei den Freunden des Asov-Batallions (Ukraine) ins 'Land-Of-The-Free' schicken, um europäische Interessen im Raum zwischen Atlantik und Pazifik durchzusetzen.

    … fuck the US and fuck the EU

    • Frank Rudolf sagt:

      @ Rüdiger

      Nein Rüdiger, auch ich musste jetzt schwer nachdenken, ein Umstand der mich immer an die Grenzen, oft auch nicht zum angestrebten Ziel führt. Ist ein DNA – Ding, kann ich genaugenommen auch nichts für, war von Anfang an so.
      Danke für den netten Artikel, ich finde die Referenzen, die Quellangaben oftmals berauschend bei Deinen Werken, die Nähe zum weißen Rauschen nicht zu übersehen, erklärend hilfreich/aufbauend/motivierend/stärkend.
      Quellenmaterial; der Rüdiger, die FAZ aktuell und ebenda. Beeindruckend.
      Genau, daher müssen wir jetzt nicht mehr drüber nachdenken, welcher Russe es mit dem indischen Chinesen im intellektuellen Endzeitwettkampf, mit dem richtungsgestählten Rüdiger aufnehmen könnte.

      The Winner in his own World is……..THE RÜDIGER! Congratulations! 💖

      Vielen Dank auch für diesen wertigen Beitrag, bitte halte das Niveau, so dass wir auch in naher Zukunft noch viel aus Deinen vollstreckten Abschriften lernen können.
      Bleib uns ja gesund, mach Deinen Test, und wenn das Heilmittel zur Verfügung steht lass Dich behandeln.
      Es gibt leider nur 1 Weg aus der Coronaseuchentodesfalle, das ist die fachlich hochqualifizierte Seuchenbehandlung nach Professor Gates. Ähnlich wirksam wie bei der Fledermausseuche, der Vogelgrippe, der Schweineseuche/Pest.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Mein Freund Frank Rudolf, lange nichts von Ihnen gehört. Aber was ich schon immer vermutete hatte: Im Stillen sind sie doch einer meiner glühendsten Verehrer. So ganz innen drin, nicht wahr?
      Aber nun Spaß beiseite. Muss auch mal sein, nicht immer nur so bierernst und verkniffen.
      Einen Aspekt würde ich doch mal ganz gerne noch mit Ihnen diskutieren:
      "Es gibt leider nur 1 Weg aus der Coronaseuchentodesfalle, das ist die fachlich hochqualifizierte Seuchenbehandlung nach Professor Gates"
      1. Wie macht das der Professor Gates, dass alle nach seiner Nase tanzen, wie hier so einige ganz Kritische den Eindruck erwecken wollen?
      Also ruft der z.B. bei Rauls morgens an und diktiert mir in die Feder, was ich zur Verblödung der Menschheit schreiben soll? Oder ruft der in Abständen bei Putin, Xi Jingping, Nordkoreas Kim, bei Maduro oder bei der kubanischen Regierung an und gibt denen Anweisungen, wie sie die eigenen Landsleute mit der Pandemie-Geschichte verdummen können? Also bei solchen Regierungen, die ansonsten mit Gates und dem Westen überkreuz liegen? Denn auch diese Regierungen gehören ja zu jenen, die das eingebildete Virus oder die eingebildete Pandemie bekämpfen. Wie läuft das nach Ihrer Meinung ab, dass diese Regierungen nach der Pfeife von Gates tanzen? Würde mich mal sehr interessieren, wie Leute wie Sie und ähnlich Denkende das erklären.
      2. Welche Behandlung der Seuche schlagen SIE denn vor, wenn SIE darüber zu entscheiden hätten? Würden SIE die Leute an dieser Pandemie, die es nach Ihrer Meinung nicht gibt, verrecken lassen? Was würden SIE den Verantwortlichen vorschlagen, wie sie mit den Leuten umgehen sollen, die entgegen aller Theorie in der Wirklichkeit dann doch an dem Virus und seinen Symptomen leiden. Was würden SIE tun, wenn SiE die Macht aber auch die Verantwortung hätten?

  8. Helmut Edelhäußer sagt:

    Lieber Herr Rüdiger Rauls.
    Dieser Artikel trifft auch für mich zu 99% zu.
    Nur scheint es,das bis zu ihnen noch nicht vorgedrungen ist das es KEINE Corona-Pandemie gibt.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Gut dass Sie mir das sagen. Denn mit Corona habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt. Ich habe natürlich auch diesen Artikel nur aus einem Grunde geschrieben, dass SIE mich auf die fehlenden 1% an Ihrer Zufriedenheit hinweisen können. Vor allem aber müssten das mit der Fake-Epidemie auch mal China, Russland, Kuba und natülich auch Venezuela mitteilen. Denn auch 1,4 Mrd Chinesen , genaus so viele Inder, die 200 Mio Russen, Millionen von Kubanern und Venozolanern scheinen dann doch blöder zu sein als SIE, dass sie mit Milliardenaufwendungen ein Virus und dessen weltweite Ausbreitung bekämpfen, dass es nicht gibt. Auch Maduro hätte sich ja dann das Hickhack um das venezolanische Gold ersparen können und die Kubaner haben sicherlich auch besseres zu tun, als Ärzte udn Hilfsgüter nach Italien zu schicken, um dort die Menschen gegen ein Virus zu schützen und eine Epidemie, die es nicht gibt. Ich habe mich bisher an solchen Kräften orientiert, die in ihrer bisherigen Politik sehr viel Realitätssinn bewiesen haben wie China und Russland. Woher IHR Realitätssinn rührt, kann ich nicht feststellen.

    • Wildenfelser sagt:

      Was ist das denn für ein wirres Zeug. Damit ruiniert Rüdiger Rauls seinen obigen Artikel und man muss das alles nochmal anderswo recherchieren.

    • Wildenfelser sagt:

      Eigentlich tut mir Rüdiger Rauls in seiner Verwirrung leid. Ich würde ihm empfehlen, einmal diesen Artikel bei Rubikon zu lesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-betrug-mit-zahlen Damit wäre wenigstens ein Anfang gemacht die Verwirrung etwas zu sortieren. Sollte es sich jedoch um einen Anfall von Corona-Religiosität (Zeugen Coronas) handeln, dann kann es noch lange dauern, bis Rüdiger Rauls anfängt sich einer gewissen Objektivität anzunähern.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Wildenfelser sagt:
      13. Oktober 2020 at 12:45

      "Damit ruiniert Rüdiger Rauls seinen obigen Artikel und man muss das alles nochmal anderswo recherchieren." Ja dann tun Sie das mal. Mir war bisher noch nicht bewusst, dass Wahrheiten Gefälligkeiten sind, also abhängig davon, dass man zu anderen Themen dieselbe Meinung vertritt wie SIE. Das bedeutet also, wenn ich sage die Erde ist eine Kugel, dann ist das ebenso falsch wie meine Behauptungen zu Covid. Denn SIE entscheiden über richtig und falsch, nicht die Wirklichkeit außerhalb IHRES Kopfes.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/wildenfelser/' rel='nofollow'>@Wildenfelser</a>
      Dass natürlich der Rauls nur verwirrt sein kann, ist klar. Das haben ja hier schon die "Experten" in Sachen Wahrheit festgestellt. Aber was ist mit den Chinesen, den Russen und all den anderen Völkern und ihren Führern, denen man ja kaum nachsagen kann, dass sie von irgendwelchen westlichen Kräften infiltriert sind, sind die auch alle so verwirrt wie der Rauls. Ist über die Hälfte der Weltbevölkerung blöder als die Wildenfelser und Ihresgleichen, die allein über die richtigen Informationen und den höheren Intellekt verfügen, um festzustellen, dass es das Virus oder zumindest die Epidemie nicht gibt. Sie alle sind also blöder als die alternativ-medien gestählten hierzulande. Und natürlich sind die Trumps, die Bolsonaros und die Boris Johnson die Schlauen, die von vorneherein alles durchschaut haben und sich nicht dem Virus unterwarfen. Nun gut, der Johnson hat die Seiten gewechselt, seit er von einem Virus an die Schwelle des Todes gebracht wurden, von dem auch er behauptete, dass es Panikmache sei.
      Also nochmal meine Frage: Wie haltet ihr es denn mit den Chinesen, Indern, Russen usw., die Milliarden einsetzen für die Bekämpfung des Virus? Sind die in Euren Augen genauso blöde wie der Rauls?

  9. Werweißdasschon sagt:

    Schema F. Wurde schon so oft erfolgreich durchgeführt, dass die Veranstalter dachten, das es ewig so weiter geht und jeden, der ungemütlich wird oder nicht nach Wunsch funktioniert, auf diese Weise entsorgen kann.
    Dabei sind die nicht mal Kreativ oder abwechselnd in den Aktionen. So eine eingestaubte Taktik sollte für jeden, schon bei Ankündigung, erkennbar sein. Doch weit gefehlt:

    Wenn die Leute es nicht sehen wollen, dann kann man beim besten Willen nicht mehr helfen. Es ist immernoch zu einfach.

  10. Wildenfelser sagt:

    Guaido – gestern noch auf dem roten Teppich der deutschen Regierung – "funzt" nicht mehr. Schade.
    Aber ein Trost: Jetzt haben wir Swetlana Tichanowskaja auf diesem Teppich, die diese Aufgabe für Weißrussland – Umsetzung einer Farbrevolution – für Weißrussland durchführen soll.
    (Damit ob man Lukaschenko mag oder nicht mag, hat das nichts zu tun).

    • Helmut Edelhäußer sagt:

      Lukaschenko hat 920 Millionen Dollar abgelehnt,mit denen man ihn zum einführen eines Corona-Lockdowns bringen wollte.
      Deshalb ist er heute der ach so Böse Lukaschenko.
      Wer Korruption ablehnt ist heutzutage der Böse das sollten alle so langsam verstanden haben.

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