Was kommt nach der Jahrhundertrezession? | Von Christian Kreiß

Wie geht es weiter? Was kommt auf uns zu?

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Als vor einigen Wochen die neuesten Wirtschaftsdaten zum zweiten Quartal 2020 erschienen, wurde eine „Jahrhundertrezession“, der stärkste Wirtschaftsabsturz innerhalb eines Quartals in der Weltwirtschaftsgeschichte festgestellt.1 Doch was bedeutet das für uns? Und vor allem: Wie geht es nun weiter?

Vor Kurzem wurden in diesem Zusammenhang zwei interessante Studien veröffentlicht: Am 16.9. von der OECD: „Coronavirus: Leben mit Unsicherheit“2 und am 17.9. von Save the Children/ Unicef eine Untersuchung mit dem Titel „150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut gestürzt durch Covid-19“.3

Laut der OECD-Studie schrumpfte die Weltwirtschaft in den Monaten April bis Juni 2020 gegenüber Ende 2019 um über 10 Prozent. Die Wirtschaftsleistung lag damit im zweiten Quartal 2020 um etwa 12 Prozentpunkte niedriger als Ende 2019 von der OECD prognostiziert worden war. Das heißt, die Wirtschaftskraft lag um beinahe ein Achtel niedriger als noch kurz vorher erwartet worden war. Ein Achtel ist eine ganze Menge. Stellen wir uns vor, wir hätten von einer Woche auf die andere ein Achtel weniger Geld in der Haushaltskasse, das macht sich bei den meisten Menschen im Alltagsleben doch ziemlich bemerkbar.

Am Rande sei bemerkt, dass in der OECD-Studie irreführenderweise die Covid-Pandemie für den Absturz der Weltwirtschaft verantwortlich gemacht wird, nicht die drastischen, freiheitseinschränkenden Lockdown-Zwangsmaßnahmen der Regierungen. Man hätte natürlich mit dem Corona-Virus auch ganz anders umgehen können als es die meisten Regierungen der Erde getan haben, wie etwa Schweden zeigt. Dann wäre auch die Wirtschaft nicht annähernd so stark abgestürzt, wie ebenfalls das Beispiel Schweden zeigt.

Der Wirtschaftseinbruch wird nach Ansicht der OECD-Ökonomen nicht so schnell aufgeholt werden. Noch für Ende 2021 rechnen sie damit, dass die Weltwirtschaftskraft um gut fünf Prozent schwächer sein wird wie ohne die Corona-Maßnahmen. Allerdings gilt das nur für den Durchschnitt aller Länder. Einzelne Länder, vor allem China (etwa minus ein Prozent) und Deutschland (etwa minus zwei Prozent) sollen die Produktionslücke bereits bis Ende 2021 weitgehend aufgeholt haben, während andere Länder auch noch Ende 2021 stark unter dem Einbruch leiden werden, beispielsweise Indien (minus 12 Prozent), Mexiko (minus neun), Brasilien und Türkei (je minus sechs Prozent).

Insgesamt gehen die Autoren der OECD-Studie davon aus, dass sich die Industrieländer deutlich schneller von dem Einbruch erholen werden als die Schwellen- oder Entwicklungsländer. Der Grund dafür ist im Wesentlichen, dass die Industrieländer über sehr viel mehr Kapital und finanziellen Muskel verfügen als die armen Länder und daher auch leichter ökonomische Gegenmaßnahmen ergreifen können.

Das bringt uns zu der zweiten Studie dieser Woche, von Save the Children bzw. UNICEF. Auch hier sei vorneweg darauf hingewiesen, dass auch in dieser Untersuchung für all das darin geschilderte Elend irreführenderweise die „Pandemie“ oder „Covid-19 UND die Lockdown-Maßnahmen“ verantwortlich gemacht werden, was falsch ist, denn allein die Regierungsmaßnahmen gegen das Covid-Virus haben all das Unglück herbeigeführt, nicht das Virus selbst, mit dem man ja auch hätte ganz anders umgehen können und auch heute noch ganz anders umgehen könnte. Man will das nur nicht.

Wie schon der Titel sagt, wurden seit Ausbruch der Covid-Krise bis heute bereits 150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut gestürzt. Armut wird dabei definiert als multidimensionale Armut, das heißt, wenn ein Kind keinen Zugang zu Erziehung, Gesundheit, Wohnung, Ernährung, sanitäre Anlagen oder Wasser hat. Unter dieser Art multidimensionaler Armut leiden demnach momentan etwa 1,2 Milliarden Kinder in Schwellen- oder Entwicklungsländern. Mindestens 45 Prozent der Kinder in über 70 untersuchten armen Ländern sind nicht in der Lage, mindestens eines der oben angeführten Grundbedürfnisse zu befriedigen. Es kamen nun durch die Zwangs-Lockdowns nicht nur 150 Millionen arme Kinder hinzu, sondern diejenigen, die bereits vorher in Armut waren, wurden jetzt noch tiefer hineingestürzt und viele Kinder erfahren wegen der Covid-Maßnahmen heute Elendszustände wie noch nie zuvor.

Was die Zukunft anlangt ist der Bericht sehr pessimistisch. In den kommenden Monaten soll sich die Situation weiter verschlechtern. „Besonders besorgniserregend ist, dass wir näher am Anfang als am Ende der Krise sind“ wird eine hohe UNICEF-Expertin zitiert. Allein der „historisch größte globale Bildungsnotstand“ der vergangenen Monate habe dafür gesorgt, dass für viele Millionen Kinder die Zukunftsaussichten dramatisch schlechter geworden seien.

Bereits im Juli veröffentlichte Oxfam eine Studie4, wonach durch die Lockdown-Maßnahmen die Zahl der hungernden Menschen auf der Erde um etwa 120 Millionen oder 82 Prozent auf 270 Millionen zunehmen werde. Zum Jahresende 2020 dürften daher etwa 12.000 Menschen pro Tag zusätzlich sterben wegen der Corona-Maßnahmen. Im April 2020 lag der Spitzenwert der mit oder an Corona Gestorbenen bei etwas über 10.000. Durch die Corona-Maßnahmen werden laut Oxfam also voraussichtlich mehr Menschen sterben als durch das Virus selbst. „Hunger dürfte uns schneller töten als das Coronavirus“5 heißt es wörtlich in der Studie.

Dazu kommt: Das Medianalter der an oder mit Covid weltweit Verstorbenen liegt bei oder über 80 Jahren.6 Die Hungertoten dagegen sind zum großen Teil Kinder. Die Zahl der Lebensjahre, die durch die Covid-Lockdown-Maßnahmen vernichtet wird, dürfte daher um ein Vielfaches größer sein als die geretteten Lebensjahre. Der Ökonom Raffelhüschen kommt für Deutschland auf den Faktor 200, also dass die deutschen Lockdown-Maßnahmen bis zu 200 Mal mehr Lebensjahre vernichten, als dadurch gerettet werden.7 So stellt sich ganz massiv die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der politischen Lockdown-Maßnahmen. Meiner Einschätzung nach ist die Kur – die Lockdown-Maßnahmen – um ein Vielfaches schlimmer als die Krankheit Corona.

Gleichzeitig weist Oxfam darauf hin, dass seit Anfang 2020 acht der zehn größten Lebensmittelkonzerne insgesamt 18 Milliarden Dollar an ihre Aktionäre ausgezahlt hätten, zehnmal mehr als nach UNO-Angaben nötig wäre, um den weltweiten Hunger zu beseitigen.

Am Rande sei noch bemerkt, dass sich laut Wall Street Journal in den USA der Anteil der „Haushalte, die manchmal oder oft Hunger haben“, seit den US-Lockdown-Maßnahmen von vier auf über 10 Prozent gestiegen ist, bei Haushalten mit Kindern von vier auf etwa 14 Prozent.8 Das heißt, etwa jedes siebte Kind in den USA lebt derzeit „food insecure“, hat also keine gesicherte Ernährungsgrundlage. Der größte Teil davon wegen der staatlichen Covid-Maßnahmen.

Nun, die hungernden Kinder in der Dritten Welt sind weit von uns weg, zumindest solange sie nicht in Form von Flüchtlingsströmen bei uns eintreffen. Was kommt also auf uns Einwohner von wohlhabenden Industrieländern ökonomisch und sozial zu? Ich gehe davon aus, dass die Ökonomen der OECD in ihren Prognosen – wie so oft – falsch liegen. Dieses Ökonomie-Modell unterstellt eine graduelle Rückkehr auf den früheren Wachstumspfad in Form einer gedehnten V-Kurve. Was das Modell meiner Einschätzung nicht oder viel zu wenig berücksichtigt, sind die großen Schulden- und Geldberge, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind.

Prognosefehler der Mainstream-Ökonomen sind an der Tagesordnung. Nicht nur bis 2007 sahen fast alle Ökonomen keine Finanzkrise heraufziehen, sondern lobten gerade besonders ungesunde Strukturen, beispielsweise Spanien bis 2007. Unser Sachverständigenrat (die „fünf Weisen“) unter Lars Feld prognostizierte kurz nach Einführung der harten Lockdowns in Deutschland Ende März eine Schrumpfung der deutschen Ökonomie 2020 um 2,8 Prozent und ein darauffolgendes Wachstum 2021 von 3,7 Prozent. Auch im schlimmsten Fall werde es keinen so starken Absturz geben wie 2009.9 Und das zu einem Zeitpunkt, als die Weltbörsen gerade den stärksten Börsencrash aller Zeiten hinter sich hatten (von 20.2. bis 23.3. war der S&P 500 um ein Drittel eingebrochen).10 Kurz: Die Prognose des Sachverständigenrates von Ende März war nicht sehr sachverständig.

Die weltweiten Schulden betragen derzeit gut 350 Prozent vom Weltsozialprodukt. Sie haben sich in den letzten 50 Jahren, gemessen an der Weltwirtschaftskraft etwa verdoppelt.11 350 Prozent sind ein so hoher Schuldenberg, dass er real unmöglich zurückgezahlt werden kann.12 Dazu kommt: Die Zentralbankgeldmenge in den USA liegt momentan grob bei 7.000 Milliarden Dollar. Vor der Finanzkrise 2007 lag sie bei etwa 800 Milliarden.13 Die Zahl der Zentralbank-Dollars hat sich also in den letzten 13 Jahren beinahe verneunfacht. Umgangssprachlich nennt man das ganz treffend „die Geldpresse anwerfen“. Die Zentralbankgeldmenge der EZB beträgt momentan etwa 6.500 Milliarden Euro und hat sich damit in den letzten etwa 15 Jahren gut versechsfacht.14 Diese Ausweitung der Zentralbankgeldmenge lief unter der Bezeichnung „Quantitative Easing“, Ausdehnung der Geldmenge. Die Wirtschaftskraft ist im selben Zeitraum aber nicht annähernd so stark gewachsen wie die Geldmenge.

Der Schulden- und Geldberg ist in den letzten Jahrzehnten also um ein Vielfaches schneller gewachsen als die reale Wirtschaftskraft. Das bedeutet, die Gläubiger, also diejenigen Menschen, die die Schuld- oder Geldscheine in Händen halten, glauben heute, ebenso wie vor 50 Jahren, dass der Betrag, der auf den Scheinen steht, einen realen Wert hat, nämlich den Wert, der eben auf den Geld- oder Schuldscheinen steht. Das ist aber ein großer Irrtum beziehungsweise eine Illusion.

Ich spreche hier nicht von Inflation, also schleichender Geldentwertung, wie wir sie in der Nachkriegszeit praktisch immer gesehen haben, sondern von der Schuld- und Gelddeckung, ganz unabhängig von Inflation. Konkret: Einem Laib Brot, einem Haarschnitt, einem Auto standen vor einer Generation nur halb so viele Schulden gegenüber und nur ein Fünftel bis ein Zehntel so viel Bar- oder Giralgeld wie heute.

Anders ausgedrückt: Ein Kontoauszug, der anzeigt, dass im Wertpapierdepot eine Million Euro oder Dollar in Form von Anleihen und Sichtguthaben liegen, ist heute, anders als vor einer Generation, nicht mehr annähernd so stark durch reale Gegenleistungen gedeckt wie damals. Wenn heute alle Schuld- und Geldscheininhaber versuchen würden, ihre Papiere in reale Güter und Dienstleistungen umzusetzen, so würden sie, anders als vor einer Generation, merken, dass es so viele Güter und Dienstleistungen gar nicht gibt.

Kurz: Wir leben trotz der Schulden- und Geldexplosion heute in dem Glauben, dass unsere Geld- und Schuldscheine so wie früher noch immer durch reale Wirtschaftsleistungen gedeckt sind. Das sind sie aber schon lange nicht mehr in vollem Umfang. Wenn wir aus dieser süßen Illusion aufgeweckt werden, werden wir einige unliebsame Überraschungen erleben. Und hier kommen die oben beschriebenen Hungersnöte der Schwellenländer ins Spiel. Zum einen sind diese Länder wegen der verringerten Kaufkraft oder der kommenden Unruhen schlechtere Abnehmer unserer Produkte. Zum anderen werden deren Schuldenprobleme auch Rückwirkungen auf die reichen Industrieländer haben, spätestens dann, wenn die Anleihe- und Devisenmärkte in Probleme kommen und die westlichen Gläubigerbanken oder Anleger ihre Depots wertberichtigen müssen. Das dürfte dann auch unsere Finanzmärkte belasten.

Alternativ könnten wir auch durch einen Crash an den Corporate Bond-Märkten aufgeweckt werden, weil zu viele Unternehmen in den Industrieländern wegen der Lockdowns pleitegehen und daher ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Viele Unternehmen haben in den zurückliegenden 10 Jahren hohe Schulden aufgenommen und konnten diese wegen der Nullzinspolitik der Notenbanken auch bedienen. Bei „normalen“ Zinsen hätten einige dieser Unternehmen schon längst Insolvenz anmelden müssen, Stichwort „Zombieunternehmen“. Oder die Aktienbörsen stürzen ab, wenn das erwartete und prognostizierte Wirtschaftswachstum und damit das an den Börsen eingepreiste Gewinnwachstum nicht kommt.

Ich sehe daher drei Möglichkeiten:

1. Entweder gibt es einen offiziellen Schuldenschnitt. Das bedeutet aber gleichzeitig einen Vermögensschnitt bei den Gläubigern, also den Inhabern der Schuldpapiere. Das halte ich für unwahrscheinlich, weil sich die Multimillionäre und Milliardäre, die den allergrößten Teil dieser Forderungen halten, gegen diesen Vermögensschnitt wehren werden. Und ihr Einfluss auf die Politik ist SEHR groß, vorsichtig ausgedrückt.

2. Die Notenbanken versuchen, über vielleicht 10 Jahre, eine Preisverdoppelung oder –verdreifachung herbeizuführen, also einige Jahre lang eine mittelstarke Inflation von vielleicht 5 bis 20 Prozent pro Jahr im Dollar- und Euroraum zu erzeugen. Das entspräche auch einem (realen) Schuldenschnitt von 50 bis 66 Prozent, weil die Inflation einfach die Geldpapiere real teil-entwertet. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der sinkenden Massenkaufkraft dürfte es für die Notenbanken aber sehr schwer werden, eine Inflation loszutreten.

3. Wenn beides nicht klappt, kommt vermutlich eine Pleitewelle, eine Finanzkrise, Bankenpleiten, Staatsinsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit, Chaos und Unruhen. Unternehmens-, Staats- und Bankenpleiten sind auch ein Schuldenschnitt, aber ein ungeordneter, chaotischer, der einen Abwärtsstrudel auslösen dürfte mit schlimmen, teilweise unkalkulierbaren gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.

Ich fände einen geordneten Schuldenschnitt das Beste, eine Inflation, auch wenn sie für ein Land miserabel ist, das Zweitbeste bzw. weniger Schlimme. Vor Lösung drei graut mir. Ich hoffe, dass wir den Schuldenschnitt mit Vernunft oder mit Inflation lösen werden. So oder so: Das sanft wachsende V-geformte Prognose-Modell der OECD-Ökonomen ist meiner Einschätzung nach eine Illusion.

Ich fürchte, es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Die staatlich verordneten Zwangs-Lockdowns waren und sind ein so gravierender Einschnitt nicht nur in unsere Freiheitsrechte und unsere Demokratie, sondern auch in unser Wirtschaftsleben, dass eine Rückkehr in die vergleichsweise guten Jahre vor 2020 meiner Einschätzung nach ausgeschlossen ist. Wir stehen vor ganz erheblichen gesellschaftlichen Änderungen und vermutlich vor sehr starken ökonomischen und vor allem sozialen Spannungen. Ich fürchte, die Krawalle von Stuttgart und Frankfurt waren erst der Anfang – wenn wir nicht schleunigst umsteuern.

Zum Autor:
Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD), Gewerkschaftsmitglied bei ver.di. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

1 Reuters 30.7.2020: Wirtschaft bricht in Rekordtempo ein – „Jahrhundertrezession“: https://de.reuters.com/article/deutschland-bip-idDEKCN24V19I; „A Crisis like no other“; https://tradingeconomics.com/united-states/gdp-growth Stand 6.8.2020: „It is the biggest contraction ever“

2 file:///C:/Users/00413/Documents/Hintergrund-Info/oecd%2016th%20sep20.pdf

5 „Hunger may kill us before coronavirus“

11 Weltbank Januar 2020

14 https://tradingeconomics.com/euro-area/central-bank-balance-sheet

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Andrey_Popov / shutterstock

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19 Kommentare zu: “Was kommt nach der Jahrhundertrezession? | Von Christian Kreiß

  1. "… der stärkste Wirtschaftsabsturz innerhalb eines Quartals in der Weltwirtschaftsgeschichte … was bedeutet das für uns? Und vor allem: Wie geht es nun weiter?"

    Das bedeutet für uns jetzt schon:
    Wir werden in einer Weise, dass wir es so wenig wie möglich bemerken, jetzt bereits kontinuierlich daran gewöhnt, über immer weniger Geld zu verfügen. Man bringt uns bei, dass Auslandsreisen sowieso ein überflüssiger Luxus sind und deshalb die Fluggesellschaften ihre Flugzeuge getrost ausmustern können (wie z.B. aktuell die Lufthansa ihre A-380-Flotte) und gleich auch noch zigtausende Mitarbeiter dazu. Diese Mitarbeiter kommen dann mit ihrem Arbeitslosengeld gut zurecht, ebenso wie wir mit Kurzarbeitergeld und Coronahilfen, weil die Kosten für Shoppen und Essengehen wegfallen und wir gelernt haben, dass wir nicht alle 3 Jahre ein neues Auto brauchen, sondern das alte es mindestens 10 Jahre lang tut. Wozu auch sollten wir anderen zeigen wollen, wie toll wir sind? Denn angesichts der tödlichen Gefahr Corona bleiben wir doch eh zu Hause, wo uns keiner sieht. Hauptsache, wir leben noch. Da kann man schon einiges an Inflation, Enteignung und Arbeitslosigkeit aushalten und auch noch einiges mehr.

    Wie es weitergeht?
    Froh über unser neu geschenktes Leben begnügen wir uns verantwortungsbewusst mit unserer wieder entdeckten, nackten Existenz, sind unseren weitsichtigen Politikern unendlich dankbar und wählen sie begeistert immer wieder, ebenso wie wir unsere heldenhaften Wirtschaftslenker bewundern. Geschwisterlich vereint im Maskentragen und geübt darin, uns gegenseitig liebevoll an das Abstandhalten zu erinnern, bejubeln wir unsere neu gewonnene Solidarität und freuen uns, wenn wir ihnen mit dem, was wir noch haben, weiterhin finanziell unter die Arme greifen und ihnen so behilflich sein dürfen bei ihrer großen humanitären Aufgabe.

    Herr Prof. Kreiß, wo sehen Sie in Anbetracht dieses uns bevorstehenden Quantensprungs der menschlichen Evolution mitten hinein in eine grandiose Zukunft die Gefahr der von Ihnen beschriebenen und befürchteten „Lösung drei“?

  2. Ich gehe mal zunächst auf Donald Trump ein, weil die USA nach wie vor eine zentrale Rolle spielen.

    Donald Trump spricht in seiner Rede zum Abschluss des Parteitages der Republikaner vom 28.08. etwa vom Hurrikan "Sally", der doch in den USA Mitte September schlimme Verwüstungen angerichtet hatte, dann vom Sieg über Kommunismus und Faschismus. Es gehe darum den amerikanischen Lebensstil zu verteidigen.
    Er spricht sich dagegen aus, dass US-Soldaten in Kriege geschickt werden.
    China würde das geistige Eigentum der USA stehlen und Arbeitsplätze in den USA vernichten.
    Die USA hätten insofern die härtesten fünf Maßnahmen gegen China ergriffen.
    Er hätte zudem das bisherige Nafta-Abkommen beendet und ein neues Handelsabkommen zwischen den USA, Kanda und Mexiko abgeschlossen.

    Er hätte das kostspielige Pariser Klimaabkommen beendet.
    Die USA hätten die stärkste Wirtschaft in der Geschichte der USA aufgebaut.
    Jetzt würden Autofabriken wieder anfangen in Amerika zu investieren.
    Er spricht insofern von Pro-amerikanischer Zuwanderung. Die amerikanischen Arbeitsplätze seien die sichersten seit je zuvor.

    Um den Wohlstand wieder in die Innenstädte zu bringen, hätten die USA das Strafrecht bzw. die Gefängnisse reformiert.
    Bevor das Virus in die USA kam, hätte man die besten Beschäftungsverhältnisse seit je zuvor gehabt.

    Der Top-Terrorist General Ghassem Soleimani (Iran) sei von den USA eliminiert worden.
    Der Sold für die großartigen US-Krieger sei erhöht worden.
    Die USA hätten wegen Covid19 das größte finanzielle Rettungspaket in der Geschichte des Landes auf den Weg gebracht.
    Die USA hätten jedenfalls eine besonders geringe Todesrate unter den Infizierten gehabt. Er seien Arbeitsplätze gerettet worden und man hätte die geringste wirtschaftliche Schrumpfung von allen Ländern.
    Er hätte ein Reiseverbot nach China ausgesprochen, was von Joe Biden kritisiert worden sei. Joe Biden wolle das Land zum Erliegen bringen.
    In den letzten drei Monaten hätte er (Trump) aber neun Millionen neue Arbeitsplätze hinzugewonnen.

    Joe Biden würde dafür sorgen, dass den Leuten wegen der Stromausfälle das Licht ausgeht. Es hätte etwa in Kalifornien Stromausfälle gegeben.
    Er kommt auf den ultralinken Bernie Sanders zu sprechen.
    Es würden mit ihm "illegale" Einwanderer kommen, die dann womöglich noch gratis eine Gesundheitsversorgung bekommen. Man bräuchte etwa mehr Anwälte.
    Dann würden die Grenzen der USA inmitten einer Pandemie abgeschafft.
    Jedenfalls würde er die Mauer nach Mexiko wieder abreißen.
    Die Kinder in den USA würden jedoch mit ihm (Trump) eine freie Schulwahl bekommen.
    Joe Biden würde Abtreibungen unterstützen.
    Sanders-Biden würden die Entlassung von 400.000 Gefangenen aus den US-Gefängnissen fordern.

    Jedenfalls funktionieren nicht nur die derzeitige US-Politik, sondern auch das globale Finanzsystem vorne und hinten nicht. Wird dies aber von Donald Trump mit nur einer einzigen Silbe angesprochen?

    Tagesspiegel, 27.01.2000
    Staatliche Durchschnittsrente reicht hinten und vorne nicht – US-Politik greift in die Rentenkasse

    Welt, 20.08.2008
    US-Hypothekenmarkt steht kurz vor dem Kollaps

    RTL, 3. Januar 2011
    Wikileaks enthüllt: US-Diplomaten als Boeing-Händler

    Welt, 11.10.2012
    US-Banker kassieren 362.950 Dollar pro Jahr

    Finanznachrichten, 19.03.2015
    US-Schulden steigen schneller als das BIP, trotzdem droht schon wieder Flaute

    Spiegel, 22.12.2016
    Auf Twitter
    Trump fordert atomare Aufrüstung der USA

    Finanzen-net, 25.03.2017
    Jean Ziegler:
    "Trump lässt Billigsklaven für sich arbeiten"

    Zeit, 7. September 2017
    Private Gefängnisse:
    Amerika wird rückfällig

    Zeit, 2. November 2017
    Steuerreform in den USA
    Weniger Steuern für Unternehmen, mehr Schulden für den Staat

    Finanzmarktwelt, 18. Mai 2018
    US-Schulden insgesamt fast bei 70 Billionen Dollar angekommen – deutlich höher als 2008

    Handelsblatt, 28.06.2018
    Die Rekordverschuldung macht US-Unternehmen so verwundbar wie vor der Finanzkrise

    Spiegel, 17.08.2018
    Aufschwung in den USA
    Trumps trügerisches Wirtschaftswunder

    cnbc, March 02, 2019
    Bernie Sanders’ 2016 economic advisor Stephanie Kelton on Modern Monetary Theory and the 2020 race

    Deutschlandfunk, 13.04.2019
    Ausbau des US-Stützpunkts
    Milliarden für Ramstein – Milliarden für die Pfalz

    Welt, 15.04.2019
    US-STAATSSCHULDEN
    Geld, das aus dem Nichts kommt

    Tagesspiegel, 11.07.2019
    USA und Katar einigen sich auf Milliardendeal

    Focus, 03.12.2019
    USA erkaufen sich ihr Wachstum mit fast acht Milliarden Dollar Schulden pro Tag

    Infosperber, 16. August 2019
    USA zeigen überraschende Merkmale eines Drittweltlandes

    Was Bernie Sanders betrifft, denkt er zwar in die richtige Richtung, aber er ist nicht so richtig jemand, der an Geldsystem-Diskussionen teilgenommen hat.

    Spiegel, 04.07.2019
    Studienkredit-Blase
    Sanders' Billionen-Plan für Amerikas Schuldenstudenten

    nytimes, Aug. 22, 2019
    Bernie Sanders’s ‘Green New Deal’: A $16 Trillion Climate Plan

    Spiegel, 28.02.2020
    Der Mann, der den reichen Amerikanern ans Geld will

    Ob die Covid19-Pandemie nun für den Absturz der Weltwirtschaft verantwortlich ist oder nicht, so kann unser Wirtschaftssystem ohnehin nicht funktionieren.

    Hörmann, Franz, Pregetter, Otmar erklären es in "Das Ende des Geldes" richtig, warum dies so ist.
    Das E-Buch wird von den Autoren kostenlos zum Download angeboten.

    Donald Trump versteht es wie die meisten Politiker (auch) nicht, dass Geld keine positiven Geldwerte abbilden kann, sondern etwas Ähnliches wie ein Schuldschein ist.
    Wir haben auf fehlerhafte Weise ein Wirtschaftssystem, bei dem der Staat ganz einfach nur immer mehr Schulden sozialisiert. Er leiht sich ständig Geld von den Banken, die das Geld aus dem Nichts verleihen. Danach kassieren wenige große Akteure der Wirtschaft einfach nur mit entsprechender Marktmacht immer mehr Geld und die Bürger bleiben dauerhaft auf immer mehr Schulden sitzen, weil die Politik sich zwar mit dem Schulden machen gut auskannte, es dann aber völlig übersehen hatte, dass Geld doch als solches ebenfalls eine Schuld ist und es insofern auch bei den Banken später zur Geldvernichtung kommen muss.

    Presseportal, 23.04.2020
    Ralph Brinkhaus (CDU): Es macht mir Angst, wie viel Geld wir ausgeben

    Ähnlich wie Ernst Wolff dies in "Tagesdosis 6.5.2019 – Modern Monetary Theory: Pseudo-Wissenschaft trifft auf Polit-Opportunismus" richtig behauptet, glaube ich es auch, dass sich in die MMT der Bernie Sanders-Beraterin Stephanie Kelton entsprechende Logikfehler eingeschlichen haben.

    Es kann gar nicht funktionieren, dass wir deshalb Geld haben, weil uns Banken Geld aus dem Nichts leihen, womit wir dann mit einer Art Schuldschein (vermutlich) insofern bezahlen können.

    Was Bernd Raffelhüschen betrifft, gibt es bei Lobbypedia zu ihm einen Eintrag.
    Dies muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass seine Argumente immer nur falsch sind.

    Was die weltweite Energieversorgung betrifft, liegt es meiner Meinung nach im Bereich des Möglichen, dass es im Inneren der Erde eine Super-Zivilisation gibt. Bevor wir immer mehr AKW's bauen, könnten wir dieser "dummen" Frage mal nachgehen. Wahrscheinlich ist die "freie Energie" dort längst bekannt.

    hierzu das youTube-Video
    "Real NASA Footage of the Hollow Earth Entrance"

    mirror-co-uk, 21 May 2016
    'NASA images show giant hole at North Pole leading to hollow Earth' conspiracy theorists claim

    Wenn es etwas Ähnliches wie das Tunguska-Ereignis 1908 mal in Europa geben sollte, dann wäre dieser Planet danach wegen der vielen AKW's vermutlich dauerhaft unbewohnbar.

  3. Frau Kreiss,sagen Sie doch einfach das Europa und speziell wir die Staatspleite und den neuen Wohlstand der Wirtschaftslobby und eigenen Eroberungsnatotruppen als billige Tagelöhner bezahlen dürfen!
    Wir arbeiten und bezahlen für unsere eigene Versklavung!

  4. …der kommunistische Take-Over!?!? ….

    Legislation Allows Chinese Troops in Canada, Death Squads, Preserving Your Rights w/ Kevin Annett
    https://www.youtube.com/watch?v=nSH3hek4o3k

    Laws Against COVID Mandates, Officers Enforcing Laws, Assemblies Formed w/ Kevin Annett
    https://www.youtube.com/watch?v=4SYSd2kUJ0I

    Ghost of Communism all over again….

    • Das wäre allerdings ein "Kommunismus" ohne das Bemühen eine gewisse soziale Gerechtigkeit umzusetzen und ohne das Bemühen, den Menschen soziale Leistungen vielfältigster Art anzubieten. Was für ein "Kommunismus" wäre das dann?

    • Gute Frage.

      Wie nennt man das derzeitige "Regierungssystem" in Deutschland, wo es nicht möglich ist auf seine Grundrechte zu bestehen und dafür zu demonstrieren, ohne in die rechte Schmuddelecke von der Politik und den Mainstreammedien verfrachtet zu werden und wo es traurigerweise anscheinend auch der Exekutive aus Sorge vor denselben Diffarmierungsgründen nicht möglich ist, einen Verband ähnlich wie die CSPOA zu gründen?

    • Zudem, ein Appell an die Mainstreammedien: Es gibt keine Verschwörungstheorien oder Verschwörungstheoretiker. Es gibt nur Arbeitshyptothesen, die man entweder belegen, bestätigen oder verwerfen kann…

    • Zum Artikel:
      Meiner Meinung nach soll alles in die größte Privatwirtscharftsverschuldung laufen wodurch die Regierungspolitik das digitale Geld einführen kann. Je mehr die Wirtschaft hier in die Verschuldung gefahren wird, desto größer wird der Anteil in der Wirtschaft, welche diesen Kreditschritt gezwungenermaßen mitgehen muß. Man sieht die Ansätze schon in der Schweiz, wo der eFranc im Gespräch ist.

    • McCarthy ist TOT — definitiv!

      Es regiert die Neokonkanaille seit spätestens 1979

      Seit 'Bonnie&Clyde', aka 'Ronald-Thatcher&Margret-Reagan' ging die Post massiv ab.
      zur Zeit werden die Capos der Plutokratie ersetzt durch die dumm grinsenden 'Bill&Melinda'¹

      ______________________________________________

      ¹ durch Steuerhinterziehung und seinem mit corteximmanenter
      Abzockgier angetriebenen, vererbten Eugenikpathos 'reich'
      gewordener Emporkömmling, der die ganze Welt durchimpfen will!

    • @Wilsenfelser

      Ich glaub' man nennt das 'Staatskapitalismus'

      Das hat aber weniger mit Kommunismus zu tun, als mit 'Hordenmentalität' innerhalb einer hierarchischen 'Mafia'. Wer die Macht hat und mitten im Trog steht, möchte gern da stehen bleiben und sich weiterhin suhlen. Er/sie/es möchte nicht vom Pöbel belästigt werden. Dafür, dass es so bleibt, sorgen dann die Klassen/Kasten der Capos, die managen, dass der Laden läuft, die Kohle fließt, die Mädels stöhnen¹ und der Pöbel malocht. Die Reichspropagandaanstalten und die Corporate-Media beschallen und blenden den Plebs derweil mit Schlagern, Neuigkeiten und "Los-Wochos" bei 'McEkel'. In Prinzipp, so würde der Traditionssender *Radio-Eriwan* sagen, ist das aber …

      … im Westen Nichts Neues!

      ____________________________________________

      ¹ sorry Mädels, it's a man's world 😉

  5. Meiner Meinung nach wird es zu einer Kombination aus Variante 2. (Die Notenbanken versuchen, über vielleicht 10 Jahre, eine Preisverdoppelung oder –verdreifachung herbeizuführen, also einige Jahre lang … siehe oben im Artikel) und einer "gesteuerten" Variante 3. kommen ( Pleitewelle, eine Finanzkrise, Bankenpleiten, Staatsinsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit, Chaos und Unruhen. Unternehmens-, Staats- und Bankenpleiten ) . Ich gehe davon aus, dass wir eine intelligente Lösung erwarten dürfen. Ein Gläubiger der US-Schulden wird also durch Krieg, Umsturz oder andere Manipulation eliminiert oder übernommen und schon sind diese Schulden abgegolten. Ich sehe also Japan, China und die EU im Visier der Strategen.

    • zur Zeit arbeiten sowohl EZB, als auch FED an einer Lösung per Inflation.
      Keine Hyperinflation, aber eine doch etwas 'forcierte' Inflation, die in altgewohnter Weise dafür sorgt, dass die schon daran gewöhnten Klaus&Erika Mustermann die Zeche bezahlen, die von Interessierten-Kreisen dann auf einen sauerländischen Bierdeckel gekritzelt werden. Was aber zumindest für die oberen 1% kein Problem ist, da auf der Rückseite desselben Bierdeckels die Gewinne aus 'Cum-Ex' Deals, aus Steuervermeidungen, Provisionen, Casinowetten, Zinseszinsgewinnen, CDO/CDS, aus Waffenproduktion/Handel, aus Etablissements in Rio und anderen lukrativen Einnahmequellen stehen. Für Klaus&Erika heißt das latürnich "GürtelEngerSchnallen" Überstunden und höchstens Mindestlohn!
      Was "nicht" kommen wird ist ein Schuldenschnitt, möglicherweise sogar mit Freigrenze von vielleicht 200.000€ wegen Omas Häuschen/Lebensversicherung/Lottogewinn. Denn dann wären 10% von 34.000.000.000 ja 340.000.000 …

      dann müssten ja die armen "Auschwitz-BMW-Erben" ja satte dreihundertundvierzigmillionen Oere zurück zahlen!

      Wenn Susannchen pro Sekunde 1€uro zählt braucht sie … um 340 Mio T€uro auf den Tisch vom Maulaf Olaf zu zählen roundabout 11805 8-Stunden Tage; ohne Frühstück/Mittagpause. Selbst, wenn das Brüderchen, der Stefan und das Gabreielchen mithelfen, brauchen "Die 3 von der Tankstelle" immer noch knapp 4000 Tage …

      … wenn ich da ein paar Tage helfe und dann mit meiner gezählten Sore durchbrenne, merkeln die das noch nicht mal!

  6. Frage: Sind die oben beschriebenen Verhältnisse nicht gerade die Beschreibung von "Goldenen Zeiten" für den (laufenden) Neokolonialimus? Gerade die weniger wohlhabenden bis armen Länder stehen zum Ausverkauf an, womit die bereits gegenwärtige Ressourcenknappheit der reichen Länder gelöst wäre? Allerdings steht dabei auch der Konkurrenzkampf zwischen diesen an – wer bekommt die Filetstücke, wer nur die Reste? Und wohin werden sich dann zu erwartende Flüchtlingsströme der nunmehr überflüssigen Menschen bewegen?

  7. Die internationale Entschiedenheit die Reihen fest geschlossen zu halten und die Pandemie zu retten – koste es was es wolle – zeigt sich auch an der heutigen Meldung der BBC:
    "Covid restrictions could last six months – PM. New rules on face coverings, weddings and hospitality sector, announced by PM (Johnson) who says this is "the moment when we must act".
    Übersetzt:
    "Covid Einschränkungen könnten 6 Monate andauern – PM. Neue Regeln für Gesichtsabdeckung, Hochzeiten und den Gästesektor angekündigt durch den PM (Premierminister) der sagt, dies sei "der Moment an dem wir handeln müssen".

    Welches Land würde es da wohl wagen, aus der Phalanx auszuscheren? Ganz gewiss nicht die deutsche Regierung. Die Propagandafachleute sitzen bereits schwitzend über ihren Konzepten für die zweite Welle. Während Manche bereits glauben, wir befänden uns mitten drin, haben Viele das "noch nicht begriffen". Denen muss das beigebracht werden und zwar erst recht zur Begründung eines (späteren) zweiten Lockdowns.

  8. Lesenswert:
    Josef Ackermann und Hans Christoph Binswanger über Geldordnung, Bankenregulierung und ökonomische Verantwortung
    https://monetative.de/lesenswert-josef-ackermann-und-hans-christoph/

    Die inszenierte Corona-Krise wird bestimmt zur Bargeldabschaffung führen. Dadurch ist sichergestellt, dass es niemals mehr einen Bankrun geben wird. So wird durch private Geschäftsbanken endlos Geld aus dem Nichts erzeugt und Kasse gemacht mit NICHTS. Während die "Schuldner" sich dafür abmühen.
    Aber für NICHTS gibt es keine Zinsen.

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