Washingtons Mogelpackung: Der unverzichtbare Leuchtturm | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

„Das Ende der westlichen Welt, wie wir sie kennen“, befürchtet Jorge Hernéndez in seinem am 24. Oktober 2020 erschienenen Artikel in der US-Polit-Zeitschrift „National Interest“. Denn das im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen angeschwollene Chaos in den USA werde nach den Wahlen nur noch schlimmer werden. Das ist eine Einschätzung, die der Autor dieser Zeilen voll und ganz teilt, obwohl er die Ursachen für diese Entwicklung woanders sieht.

Nach dem Tod des unter Drogen stehenden schwarzen Kriminellen George Floyd, bei dessen Festnahme auf der Straße ein weißer Polizist Minuten lang auf dessen Hals gekniet hatte, um seinen Widerstand zu brechen, explodierte in den USA landesweit eine angeblich „anti-rassistische“ Gewalt gegen die mit der Erbschuld der Sklaverei belastete weiße Mehrheit. Unter dem Eindruck von Black Lives Matter (BLM) hat sich seither wieder weltweit das Bild von Amerika als unwiderruflich rassistische Nation durchgesetzt. Und die US-Propagandisten sorgen sich mehr denn je, dass Amerikas Auftrag, das unverzichtbare, globale Leuchtfeuer des Westens für Freiheit, Demokratie Gleichberechtigung darzustellen, als Mogelpackung entlarvt worden ist; eine Packung, die niemand mehr kaufen will, mit Ausnahme der transatlantischen Eliten in den US-Vasallenstaaten, wie z.B. Deutschland, denn deren Karriere und Wohlstand hängen von der Aufrechterhaltung dieser Propaganda Mär ab.

Auch das gerade in den USA erschienene Buch von Michael Kimmages zu diesem Thema mit dem Titel “The Abandonment of the West: The History of an Idea in American Foreign Policy“ liefert eine fundierte Übersicht über die Aushöhlung der ideologischen und moralischen Ansprüche in der US-amerikanischen Außenpolitik, die zum aktuellen Niedergang und Fall des Westens geführt haben.

Von diesem Niedergang des US-Ansehens in der Welt zeuge z.B. die Tatsache, dass Anfang Juni dieses Jahres zeitgleich im Regierungsbezirk von Seattle, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Washington an der nördlichen Pazifikküste, bis hin nach Athen, Rom, Paris, London und anderen Hauptstädten des so genannten politischen Westens, wütende Menschenmassen US-Flaggen verbrannt haben. Tatsächlich aber ist die anti-amerikanische Wut, – also der Hass auf das amerikanische Regierungssystem und auf all das, wofür es steht – innerhalb den USA sogar weitaus stärker als im westlichen Ausland. Das gilt nicht nur für die inzwischen stark radikalisierten und zunehmend einflussreichen Aktivisten aus den Bewegungen wie Black Lives Matter (BLM), „Antifa“ und LGBTQ, sondern auch – allerdings mit umgekehrten politischen Vorzeichen – für die Massenbewegung der Trump-Anhänger.

Die Trumpisten sehen im Regierungsapparat in Washington und den daran hängenden Behörden nur noch einen Morast, in dem sich Monster wie Schweine suhlen und nur noch einer Beschäftigung nachgehen, nämlich sich auf Kosten der kleinen Leute selbst zu bereichern. Trump dagegen hatte geschworen, diesen Sumpf in Washington trocken zu legen und Jobs wieder nach Amerika zurückzuholen. Von seinen Anhängern, zu denen inzwischen nicht wenige Afro- und Lateinamerikaner zählen, wird er wie der neue Heilsbringer verehrt. Seit Ronald Reagan hat kein republikanischer Präsident bei Wahlveranstaltungen ähnlich riesige Menschenmassen angezogen, wie Trump.

Tatsächlich hat Trump mit seiner Anti-Globalisierungspolitik zu Hause für ein wahres Jobwunder gesorgt, obwohl das seine Gegner für absolut unmöglich gehalten hatten. Aber am Morast in Washington ist er bisher gescheitert. Seine Anhänger haben ihn auch deshalb gewählt, weil sie hofften, dass er sich in einer zweiten Amtsperiode besser gegen den Morast durchsetzen könnte.

Zugleich herrscht in den USA ein regelrechter Kulturkrieg. Als Exponenten dieses Kulturkrieges stehen auf der einen Seite militante Gruppen, die sich aus Mitgliedern der BLM-, antifa- und LGBTQ Bewegungen zusammensetzten und die ihre politische Unterstützung hauptsächlich von den Demokraten bekommen, vor allem deshalb, weil sie gegen Trump sind. Von ihnen gingen die meisten Gewalttätigkeiten aus, die man seit einem halben Jahr fast täglich aus den USA hört und sieht: massenhafte Plünderungen von Geschäften und Supermärkten, Brandschatzungen ganzer Straßenzüge in großen Städten, bis hin zu Schießereien und Mord.

In etlichen von der demokratischen Partei regierten Städten sind die Bürgermeister sogar den Forderungen der BLM- und antifa-Chaoten Truppe nachgekommen, die Polizei von der Straße zu verbannen, oder den Ordnungskräften die Finanzierung zu entziehen, was in republikanischen Wählerkreisen des Landes helle Empörung hervorrief.

Auf Seiten der Republikaner stehen landesweit organisierte, bis an die Zähne bewaffnete, konservative und rechte Milizen den selbst ernannten „linken“ Chaos-Truppen und Anarchisten gegenüber. Die Milizen haben sich bisher jedoch hauptsächlich auf den Schutz von Wahlveranstaltungen der Republikaner konzentriert. Größere Zusammenstöße zwischen ihnen und nicht minder schwer bewaffneten BLM-Sturmtruppen, die hauptsächlich aus ehemaligen US-Soldaten bestehen, konnten zum Glück bisher vermieden werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in dieser aufgeheizten Situation auf beiden Seiten jede Menge Pulverfässer stehen und drum herum überall mit offenem Feuer hantiert wird. Der unklare Ausgang der Präsidentschaftswahl, die gegen Trump erhobenen Unterstellungen, dass er kein Demokrat sei, weil er seine Wahlniederlage nicht anerkennen wolle und die Beschuldigungen der Republikaner, das die Demokraten mit Hilfe von Wahlbetrug versuchten, Trump den Sieg zu stehlen, machen die Lage nur noch explosiver.

Vom unverzichtbaren US-Leuchtturm der Freiheit und Demokratie und Gleichberechtigung ist nur noch ein Trümmerhaufen geblieben. Ein Trümmerhaufen einstiger Größe in einem zur Bananenrepublik verkommenen Land. Egal wer letztlich Präsident wird, die USA sind ideell und sozial derart tief gespalten, dass nur ein politisches Wunder wieder einen gemeinsamen Boden für ein nationales Einheitsgefühl schaffen könnte. In Anbetracht der tiefen ökonomischen Verwerfungen in der Wirtschaft des Landes, die seit der letzten Krise von 2007/2008 nur noch schlimmer geworden sind, und angesichts der wirtschaftlichen Verwüstungen in Folge der Covid-19 Bekämpfungsmaßnahmen wird die Rückkehr zu einer bescheidenen Prosperität für die Masse der Menschen in den USA ein unerreichbarer Traum bleiben.

Zugleich wird es kaum gelingen, die erstarkten Geister von BLM, Antifa und LGBTQ wieder in die Flasche zu schließen. Ebenso wenig ist zu erwarten, dass unter einem Präsidenten Biden die Trump-Anhänger verstummen und wieder zu braven Schäfchen werden. Auch werden sie weiterhin überzeugt bleiben, dass Biden nur durch Wahlbetrug an die Macht kam und sie werden weiterhin den Sumpf in Washington ablehnen und womöglich sogar aktiv bekämpfen. Daher werden die Republikaner im Kongress unter dem Druck ihrer Wähler auf Konfrontationskurs gegen die Demokraten gezwungen sein. Umgekehrt würde auch Trump in einer zweiten Amtszeit mit der Fortsetzung der Fundamentalopposition der Demokraten zurechtkommen müssen.

Das alles heißt, die US-Regierung wird weitere vier Jahre weitgehend gelähmt und mit sich selbst beschäftigt sein. Allerdings ist nach Einschätzung des Autors dieser Zeilen bei den Demokraten unter einem Präsidenten Biden die Gefahr weitaus größer als bei Trump, dass die Herrschenden in Washington mit neuen außenpolitischen Krisen und Kriegen von den innenpolitischen Zerwürfnissen und dem sozialem Elend zu Hause ablenken könnten.

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:   Stephanie Kenner / shutterstock

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39 Kommentare zu: “Washingtons Mogelpackung: Der unverzichtbare Leuchtturm | Von Rainer Rupp

  1. Liebes KenFM-Team: Solche Beiträge sind der Grund warum KenFm von so vielen Menschen in meinem Umfeld abgelehnt wird. Rainer Rupp ist ein rassistischer, rechts hetzender Auftragsklimaleugner, seine "Beiträge" sind keine Gegenmeinung und sind auch keine Bereicherung für das Meinungsspektrum. Es wäre vielleicht was anderes, wenn ihr im gleichen Video die Gegenposition von Dirk Pohlmann einbinden würdet. Aber das hier… das ist einfach wie so oft unter jeder Gürtellinie mit latent rassistischem Beigeschmack. Schade.

  2. Anmerkung zur Ablenkdebatte und zur absichtsvoll herbeigeführten gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die weit mehr Aspekte beinhaltet als die der Ethnie. Die Erzeugung ethnisch motivierten Rassismus, ist Teil einer Strategie der Ablenkung, der Erzeugung von Ablenkzielen, um den klassenrassistischen Charakter des kapitalistsichen Systems zu verschleiern:

    Hr. Mausfeld: Also die interessante Frage wäre jetzt herauszufinden, wenn man mal sagt, das Hardcore-rassistische Potential einer Gesellschaft sind vielleicht fünf Prozent, zehn Prozent. Die vielleicht immer da sind, weil in allen Lebensbedingungen etwas nicht gepaßt hat und die Ehe ging auseinander oder es passierte sonst etwas. Das kann sich dann durch solche Ressentiments entladen. Aber wenn das auf zwanzig Prozent geht, muß man sich fragen, welche Bedingungen haben eigentlich dazu geführt daß es dazu gekommen ist.
    Und der Neoliberalismus war eine ganz starke Quelle, durch die Entleerung des politischen Raumes (…) Neoliberalismus und Rechtspopulismus, die beiden hängen eigentlich direkt aneinander. Der Neoliberalismus ist eine der Hauptursachen, nicht des rassistischen Korkpotentials von fünf Prozent, aber daß das angestiegen ist, ist eine Folge des Neoliberalismus.
    Fr. Kosubek: Wenn sie jetzt gerade das Potential der rechtspopulistischen Partei erwähnen, hier nicht nur in Deutschland. Es gibt ja einfach Leute die rechtskonservativ, rechtsnational sind. Gibt es da etwas auszusetzen? Gehört das nicht auch quasi in den demokratischen Diskurs oder in die Repräsentanz, sozusagen?
    Hr. Mausfeld: Also das Rechts im Sinne … alle Kategorien stammen aus der Zeit der Aufklärung, Liberalismus, Sozialismus, Konservatismus, waren alles Dinge die zu der Zeit entstanden sind.
    Und rechts und konservativ heißt eigentlich, den Status quo bewahren, auch den Politischen. Die waren eben für Monarchie, für die Herrschaft der Kirche, für all so etwas. Insofern ist irgend eine Art dieser Zweiteilung in jeder Gesellschaft da. Ein Teil setzt auf eine emanzipatorische Weiterentwicklung einer Gesellschaft. Das waren dann die die sich links nannten. Und ein Teil setzt auf die Bewahrung des Vorhandenen.

    Jetzt kommt 'ne andere Dimension, die liegt eigentlich quer dazu, das ist die, die rassistisch ist, also die sozusagen sagt, „es gibt Menschen mit einer grundsätzlich höheren Wertigkeit. Die Grenzen sind natürlich immer fließend, weil der Konservatismus natürlich immer eng mit dem Nationalismus verbunden war. Weil er sagt, meine Nation hat natürlich eine andere Wertigkeit als andere Nationen … aber sie zielen darauf (gewandt an Frau Kosubek) daß sie sagen das gehört eigentlich in eine lebendige Demokratie … gehört ein Spektrum von Perspektiven. Wir betonen immer Heterogenität und Pluralität. Damit müssen wir klarkommen. Es gehört auch dazu, daß Leute ihre Meinung sagen, die ich abstoßend finde. Das muß ich in einer Demokratie hinnehmen und muß mich damit auseinandersetzen.

    Gleichzeitig kann natürlich eine Demokratie auch sagen, wir als Vergemeinschaftung von Herrschaft, die wir uns unsere Gesetze und unsere Institutionen mit bewußtem Willen gegeben haben, wir möchten bestimmte Dinge … sei es aufgrund von historischen Erfahrungen … wir möchten bestimmte Dinge nicht, weil wir sagen, da wird es unmenschlich, das führt zu Zivilisationsbrüchen. Rassismus ist sicherlich etwas, was gerade in der deutschen Geschichte zu Zivilisationsbrüchen führt. So daß eine Gesellschaft sich sagen kann. Nein, einen rassistischen Diskurs möchten wir nicht im politischen Raum.
    Nur sieht man auch da wieder wie schnell die Verlogenheit dieses Arguments deutlich wird, wenn sie sich Äußerungen … könnte man auch stundenlang anführen von Politikern … Stoiber beispielsweise mit seiner Warnung vor einer durchmischten und durchrassten Gesellschaft. Merz im Jahre zweitausend mit der Leitkulturdebatte. Das ist Kulturrassismus. Das heißt wir haben ganz viele Arten von rassistischen Ressentiments die in der Politik erlaubt sind. Die nur sehr verborgen sind und auch interessanterweise oder auch nicht interessanterweise auch nicht thematisiert werden. Schäubles Äußerungen über Flüchtlinge in den 90er Jahren. Das war auch eine Art von Rassismus.
    Und wir haben natürlich einen Klassenrassismus. Wir haben eine Verachtung der Armen. Auch das ist eine Art von Kulturrassismus. Wir haben einen Klassenrassismus, wo wir den Armen sozusagen die Schuld für ihre Situation selber zuschreiben.

    Aus:
    Rainer Mausfeld zu den „Gelbwesten“, Neoliberalismus, Migration und Elitendemokratie
    (Gespräch Rainer Mausfeld u. Jasmin Kosubek, RTdeutsch)

    Und hier:
    (Rechtfertigung von Herrschaft – Rassismus, Kulturrassimus, Klassenrassismus)

    Angst führt immer zu einer Status quo Neigung, die wir sowieso haben. Wir neigen von Natur aus, Teil der Beschaffenheit unseres Geistes, neigen wir dazu den Status quo allen anderen Zuständen vorzuziehen, auch wenn sie objektiv besser sind. Wir lieben den Status quo, hat einen ganz einfachen Grund, wir sind an den Status quo gewöhnt. Der ist für uns berechenbar. Der hat für uns eine gewisse Übersicht, eine gewisse Vertrautheit. Wir wissen was im Status quo passieren kann. Alles Andere, selbst wenn es objektiv vielleicht besser ist, führt immer zu einer Verunsicherung. Wenn sie Ängste erhöhen, wird in der Bevölkerung massiv die Status quo Neigung erhöht.

    Gesellschaftliche Apathie war von Anfang an in der Demokratietheorie der Machteliten eines der wichtigsten Ziele. Demokratie sagen wichtige Politologen und politische Philosophen, Demokratie kann nur funktionieren wenn wir es schaffen den Großteil der Bevölkerung in die politische Apathie zu kriegen.

    Korrespondierend geht das Interesse am Anderen runter. Empathie, Solidarität werden reduziert unter Angst. Autoritäre Neigung und Sehnsüchte auf einen mächtigen schützenden Führer steigen.

    Eine Dämonisierung der Anderen. Die Neigung den Anderen zu dämonisieren. Wir suchen in unserer Not der psychischen Verarbeitung dieser inneren Energie, möglichst in Personalkategorien, einen Verantwortlichen.
    Und der einfachste Trick, kennen sie aus dem Leben, verantwortlich ist, da neigen wir immer dazu, ist immer der Andere. Unter großer Angst neigen wir dazu den Anderen zu dämonisieren. Den Fremden, den äußeren Feind. Und deswegen ist eine der Konsequenzen von großer Binnenangst, eine Erhöhung der Neigung zum Rassismus.

    Das hat für die Machtausübenden den Vorteil, daß sie nun die Angst doppelt nutzen können. Die erste Nutzung war, Angst durch die Erzeugung von Binnenangst, psychische Energie von den eigentlichen Zentren der Macht abzulenken.
    Der zweite Nutzen den man hat, wenn man durch die Erzeugung von Binnenangst die Neigung zum Rassismus erhöht, daß man jetzt den Rassismus nutzen kann, um ihn wieder als Drohgebilde an die Wand zu malen. Und sagen kann, wenn ihr uns nicht wählt oder wenn ihr uns nicht folgt, dann entsteht ja Rassismus.
    Das ist wieder ein infamer Trick weil der Rassismus genau auf diese Weise erst erzeugt worden ist. Und jetzt als zweites Mal, als Drohmittel genutzt wird.
    Also da ist eine ziemlich komplexe Funktionslogik dieser Dinge.

    Diese Sachen erzeugen dann auch gleichzeitig in uns natürlich Deutungsmuster für gesellschaftliche Konflikte die den jeweils Machtausübenden willkommen sind, weil sie wieder den Blick von den Zentren der Macht weg richten, auf Andere.
    Wir kriegen Deutungsmuster; ach so die gesellschaftliche Krise die wir gerade durchleben sind die Anderen.
    Also es werden bestimmte Deutungsmuster induziert indem man vorher entsprechende Ängste aufgebaut hat.

    Schauen wir uns ein paar Bsp. an:
    Angst hat die Deutschen gepackt, Angst vor dem Fremden, Angst um den Arbeitsplatz und vor hohen Mieten, Angst vor Inflation und Rezession, Angst auch vor … usw.
    Das liest sich eigentlich wie ein Bsp., aktuelles Bsp. aus der Tagespresse. Es stammt de facto aber von 1992 (Der Spiegel 15/1992), wo wir diesen Zyklus bereits schon einmal hatten.

    Und interessant ist heute, daß uns die Auseinandersetzung mit dem was damals passiert ist, eigentlich schon wieder aus dem gesellschaftlichen kollektiven Gedächtnis entflutscht ist. Sonst hätten wir heute mehr Möglichkeiten uns mit dem was aktuell passiert auseinander zu setzen. Wir sind bereits durch diese Zyklen durchgelaufen.

    Wenn wir über Rassismus sprechen, als Konsequenz der Angsterzeugung, da muß man sich auch klar machen, das ist ein ganz wichtiger grundsätzlicher Punkt, daß die Funktion von Rassismus nie die Abwehr von Fremden war.
    Sondern die Funktion von Rassismus ist die Kategorie des Fremden als kategoriale Gruppe überhaupt erst zu konstituieren. Der Rassismus erzeugt erst die Kategorie des Anderen.

    (Die Funktion des Rassismus besteht nicht in der Abwehr von „Fremden,“ sondern in deren Hervorbringung > dadurch stiftet der Rassismus Gemeinschaft)

    (…)

    Damit wir auch das richtig einordnen können was da passiert mit dieser Angsterzeugung.
    Gründe: Erzeugung von Rassismus über Angsterzeugung. Ist ein weiterer grundsätzlicher Punkt ganz wichtig. Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch ganz tief in unserer Gesellschaft verankert.
    Der Kolonialismus war natürlich ein zutiefst rassistisches Programm. Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung. Ein konstanter bezüglich der Grenzziehung, aber einigermaßen flexibler Rassismus. Der ist sehr subtil, der hat nicht immer einen Aufkleber, „ich bin Rassismus.“

    Die permanente Erzeugung von Rassismus ist historisch tief in unserer Gesellschaft angelegt.

    Der westliche Kapitalismus erzeugt strukturell rassistische Mechanismen von Ausgrenzung, sei es kulturell oder Klassenrassismus – ein konstanter, bezüglich der Grenzziehungen aber einigermaßen flexibler Rassismus“ (Wallerstein).

    Die mit jeder Form von Rassismus einhergehende Zuschreibung unveränderlicher Eigenschaften zu Gruppen dient der Verfestigung und Stabilisierung von Ausbeutungsverhältnissen.

    > Der globalisierte Kapitalismus kann nur rassistisch sein, weil er extreme Ungleichheit rechtfertigen muß.

    Lit.: Immanuel Wallerstein und Étienne Balibar (1988/2017 Rasse – Klasse – Nation.)
    (Rainer Mausfeld – Warum schweigen die Lämmer? – Vortrag – DAI Heidelberg)

    Abschließend zur automatisierten Reproduktion der Klassen:

    Im Jahr 1883 fand in Pittsburgh ein Anarchistenkongress statt. Er arbeitete ein Manifest aus:

    Alle Gesetze sind gegen die Arbeiterschaft gerichtet. … selbst die Schule dient lediglich dem Zweck, die Nachkömmlinge der Wohlhabenden mit jenen Qualitäten auszustatten, die nötig sind, um ihre Klassendominanz aufrecht zu erhalten. Die Kinder der Armen erhalten kaum überhaupt formelle Grundlagenbildung, und selbst diese richtet ihr Augenmerk auf solche Zweige, die dazu tendieren, Vorurteile, Arroganz und Unterwürfigkeit zu produzieren, kurz: einen Mangel an Verstand. Die Kirche schließlich versucht, aus der Masse komplette Idioten zu machen, und sie dazu zu bringen, auf das irdische Paradies zu verzichten, indem sie ihnen einen fiktiven Himmel verspricht. Die kapitalistische Presse andererseits sorgt für die Verwirrung der Vernunft im öffentlichen Leben. … Die Arbeiter können deshalb von keiner kapitalistischen Partei Hilfe bei ihrem Kampf gegen das derzeitige System erwarten. Sie müssen ihre Befreiung aus eigener Kraft erreichen. Eine privilegierte Klasse gibt niemals ihre Tyrannei auf. Das war in früheren Zeiten so, und ebenso wenig sollte man erwarten, dass die Kapitalisten dieser Tage ihre Herrschaft aufgeben, wenn man sie nicht dazu zwingt.
    (Howard Zinn, Eine Geschichte des amerikanischen Volkes, s. 262)

    • Hardcore-rassistisches Potential, weil die Ehe auseinander ging?

      Das kann ich nicht für voll nehmen.

      Der Rassismus erzeugt erst die Kategorie des Anderen?

      Weil wir alle eins sind und uns nur einbilden weiß oder schwarz zu sein?

      Was ist denn das für einer?

  3. Vote switiching, ein Clip von ca. 3 Minuten, ab 01:50 wird es konkret!

    t.me/WaldgangAlbdruck/6328

    Das ist ein Indiz von vielen.

    Wurde Scorecard oder the hammer ebenfalls eingesetzt? Wer stellt die Software zur Zählung?

    Warum der Aufwand, wenn es doch egal sein soll, wer regiert?

    Es ist also wirklich egal, ob Biden oder Trump ins Amt kommt?

    Wirklich?

    Gab es zusätzliche Briefwahlunterlagen? Wo wurden diese gedruckt? Vielleicht gar nicht in Amerika, weil es eine Aktion des global deep state war?

    Wenn es eine ausländische Verwicklung in die vielen Betrügereinen gibt, dann kommt diese Order zur Anwendung.

    whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-imposing-certain-sanctions-event-foreign-interference-united-states-election/

    Und dann ist showtime!

    Vielleicht sind die Demokraten doch einer Sting-Operation auf den Leim gegangen?

  4. Bei der Partei von Joe Biden "Demokratische Partei" könnte man es denken, dass diese jetzt wieder auf die MMT setzen wird.
    Schließlich ist doch die Bernie Sanders Beraterin Stephanie Kelton davon überzeugt.
    Ähnlich gibt es Überschriften wie: "Biden And AOC Team Up To Push A NEW Green New Deal"

    Etwa das Online-Wirtschaftsmagazin Makroskop hatte sich jetzt daher wieder mit der MMT beschäftigt und am 3. November einen offenen Brief von Heinrich Röder "Die Angst des Falken vor dem Volke" veröffentlicht.

    Dieser bezieht sich darauf, dass sich der ehemalige Chefvolkswirt und das ehemalige Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank Otmar Issing an folgender Stelle zur MMT geäußert hatte:

    WiWo, 24: Oktober 2020
    ALTERNATIVE GELDPOLITIK MMT
    Ökonom Issing warnt vor dem Hype um die „Modern Monetary Theory“

    Warum die MMT nicht funktioniert, wird auch mitunter wie folgt begründet:

    „Anders als der Name Modern Monetary Theory suggeriert, handelt es sich nicht um
    eine Geldtheorie im herkömmlichen Sinne. Vielmehr geht es darum, die Grenzen der
    öffentlichen Verschuldung mit Hilfe der Notenbank nach außen zu verschieben.“
    Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Comm

    Unabhängig davon, was die USA jetzt wirklich vorhaben, ist es ein Problem, dass vor allem auch bei den Spitzenpolitikern der Bundesregierung nicht mit einer geeigneten Themenarbeit zu rechnen ist.

    Etwa Wirtschaftsminister Peter Altmaier verspricht den Unternehmen Entlastungen. Er will etwa auch Unternehmen wie die Deutsche Bank besonders abschirmen.
    Es gibt zudem Spott-YouTube-Videos wie "Wenn unfähige Politiker befördert werden: Das "Peter (Altmaier) Prinzip"

    Dann gab es doch jetzt gemäß Welt am 06.11.2020 den SCHWARZ-GELBEN SOUNDCHECK.
    Christian Lindner rezensierte das von Merz verfasste Werk „Neue Zeit. Neue Verantwortung“.
    Danach blieb der Eindruck: Der FDP-Chef und der CDU-Vorsitzkandidat könnten in einer Koalition zueinanderfinden.

    Ähnlich war seinerzeit Sigmar Gabriel zur Buchvorstellung "Stillstand – made in Germany" von Jürgen Trittin gekommen.

    Was eigentlich auch nicht besonders schwer zu verstehen ist, sagt etwa auch Ernst Wolff in folgendem Video richtig: "Lösung der gegenwärtigen Probleme ist auf parlamentarischem Weg nicht mehr möglich."

    Unsere Politiker glauben es irrig, dass wir eine marktwirtschaftliche Wettbewerbswirtschaft hätten, die uns vermutlich mit dem entsprechenden Verzicht auf Protektionismus und dem notwendigen Bürokratieabbau, wie Friedrich Merz diesen fordert, insofern Wohlstand ermöglichen würde.

    Sobald man aber die Mechanismen verstanden hätte, die in Wirklichkeit unser Wirtschaftsmotor sind, dann müsste uns doch schlecht werden.
    Ich leiste daher Schwerstarbeit, um entsprechende Emails an die Arbeitsgruppen "Finanzen" der politischen Parteien, an die Makroskop-Redaktion oder an die Bürger-Bewegungen etc. zu verschicken.
    Außerdem habe ich auf der Webseite der FDP "Meine Freiheit" eine Gruppe "Liberale Ideenwerkstatt" angelegt, wo ich mit einer Einladen-Funktion inzwischen 137 weitere Teilnehmer angeworben habe.

    Dann hatte ich vor wenigen Wochen bei Diem25 im Forum zum dortigen Beitrag "Is the US military at odds with Trump over climate?" etwas beigetragen, worauf der Administrator Nathy mir folgendes schrieb:
    your post was flagged as spam by a forum member. The moderation decided to keep it up because it would probably take too much of the time we do not have available to explain why you should not post an extremely full post about Trump which is not really DiEM members concern in particular.

  5. ein weißer Polizist Minuten lang auf dessen Hals gekniet hatte, um seinen Widerstand zu brechen…
    Also Herr Rupp ,dann haette der Polizist auch George Floyd mit Miller Naegeln am Kreuz fest nageln
    koennen ,um ihn am weglaufen zu hindern .
    Was ist das denn fuer ein Menschenbild?

    • …dass die Herrschenden in Washington mit neuen außenpolitischen Krisen und Kriegen …

      Jetzt geht es erst einmal dem Iran ans Leder und dann wird derUS-Dollar als Leitwaehrung
      eingedampft.
      Das war zumindest 2016 die Agenda der globalistischen 666-Sektierer.
      Es wuerde mich nicht Wundern ,wenn Bevoelkerungsreduktion auch noch auf dem Plan steht.

    • Der augrund der Einnahme der Droge Fentanyl unter Atemnot leidende einschlägig vorbestrafte gewaltverbrecher Floyd wollte nach seiner Festnahme wieder aus dem Polizeiauto raus. Die Polizisten entsprachen seiner bitte. Er legte scih danach auf den Grund und die Polizisten rifen dioe Amvulanz, deren Eintrudeln etwas dauerte. Eion Polizist hatte offenbar sein Knie auf der brust von Floyd, ob das Einfliss auf dessen ableben hatte, kann aber nicht gesagt werden. Doe Polizisten konnten nicht wissen, dass Floyd fentany eingenommen hatte, dass notorisch dafür ist, Atemnot zu verursachen. "I can't breathe" hatte Floyd schon gesagt, als er noch im Polizeiauto war; darum haben sie ihn rausgelassen. Danach wurde es eben nicht besser.

    • Mal zum Nachlesen und als Hinweis zur Recherche:

      theblaze.com/news/lawyers-bombshell-claims-george-floyd-case

      "fentanyl and methamphetamine […]— otherwise known as a "speedball."

      Und nun zum Kern:

      "However, the autopsy report found no apparent bruising or trauma to Floyd's neck, neck muscles, or back as a result of the restraint."

      Kein Bluterguss oder Trauma!

      Kann es sein, dass Floyd wegen der Drogen plus der Vorerkrankung keine Luft bekam und nicht der böse, böse Bulle an allem Schuld ist?

    • Mein Vater war Schoeffe und er sagte immer wieder mal:
      "Die Kenntnis der Details erschwert im Nachgang die Beurteilung. "
      Der Polizist mag formaljuristisch richtig gehandelt haben,
      aber ich haette es so nicht gemacht.

    • Das Handeln einer Szene zu beurteilen, die man aus einem Video kennt und die in einem Land und in einer Stadt sich zugetragen hat, aus der man die konkrete Lage nicht kennt, das ist sehr schwer.

      Insofern kann auch ich sagen, dass dieses Handeln nicht mein Fall ist.

      Allerdings kenne ich Beamte, die in einigermaßen aufreibenden Szenen (Mannheim, Berlin und auch in Hamburg) ihren Dienst versehen. Die wollen alle auch nur nach Dienstschluss heil nach Hause und können z. T. jede Nacht das Grobzeug von der Platte kartzen, sich dabei beschimpfen und bespucken lassen – und ist noch harmlose Form der Auseinandersetzung.

      Zur Beurteilung der Lage wäre wichtig, was vor dieser Szene genau gewesen ist, was während des Vorgangs ringsumher los war. Die Frage sei gestattet, was bei Polizist machen soll, wenn er einen aggressiven Mensch unter Drogen als medizinischen Notfall ruhig zu halten hat bis der Arzt kommt?

      Floyd wollte aus dem Wagen raus, richtig? Aber offensichtlich wollte er sich ja nicht still auf den Bordstein setzen bis die Hilfe kommt.

      Also was tun?

      Aus dem Zivildienst kenne ich noch die Praxis, durchgeknallte anzubinden bis die wiedre bei Sinnen sind. Schon um eine Selbst- und Fremdgefärdung zu verhindern.

      DAs muss man physisch mal miterlebt haben, bevor man sich für große Kritik entscheidet.

  6. Als 'Demokraten' Mitglieder der Democratic Party der USA zu bezeichnen halte ich für eine leider sehr verbreitete Fehlübersetzung. Die deutsche Sprache ist von Aglizismen überflutet – warum will man gerade diesen Begriff eindeutschen? Vielleicht weil man die Democrats für Demokraten halten soll? Wenn schon eindeutschen, dann als 'Demokrätz' (Assoziation mit Krätze) oder in der Abkürzung 'Dems' (Assoziation: Die Dämlichen). Vielleicht fällt jemandem eine neutralere Bezeichnung ein, aber die wörtliche Übersetzung halte ich für noch weniger angebracht.

    • Die Mitglieder und Protagonisten der US-"Republican Party" sind auch keine Republikaner (res publica = öffentliche Sache/öffentliches Interesse) – dasselbe gilt übrigens auch für ALLE Selbstbezeichnungen (nicht nur C/S/F-"Dems") der deutschen und der allermeisten sonstigen "Wahl"-Vereine (z.B. die griechischen Faschisten namens "Morgenröte") und galt schon für die namengebende römische "Republik": ebenso, wie die athenische Ur-"Demokratie" keine Demokratie (=Volks-Herrschaft) war… Und ebenso, wie die "Globalisierung" keine Welt-Verbrüderung ist, oder wie UN-"Klimakonferenzen" nur G8- oder Weltwirtschaftsforen sind, oder wie "Krankenkassen" leider keine Gesundheitskassen sind, usw. usf. – Orwellsches "Neusprech" ist wahrhaftig keine Erfindung der US-"Demokraten", die eine der beiden rechten Fraktionen des US-Einparteienstaats sind…

    • Orwellsches Neusprech ist doch gerade aktuell das sinnentleerte Nach-Geplapper von den zwei Faktionen des Ein-Parteien-Establishments.

      Wo haben Sie denn den Gedanken abgeschrieben?

      Alles die gleichen Verbrecher? Na dann hat Ihr Tag ja eine blendende Struktur! Oder eine verblendete.

      Sei es drum: Es lebe die Dystopie!

  7. Laut Rupp scheint Floyd an seiner Ermordung selbst schuld zu sein, weil er angeblich ein "unter Drogen stehender schwarzer Krimineller" war, dessen "Widerstand" final "gebrochen" werden mußte (vielleicht, damit er nicht wehrlose Bullen beißt und mit AIDS oder Crack infiziert?).
    Und die "BLM"-Bewegung ist für Rupp (wie für Trump) offenbar ein sinnlos marodierender Chaos-Mob, den man militärisch unterdrücken muß, während mit automatischen Gewehren bewaffnete "White Pride"-Neonazis nur ein harmloser "Saal-Schutz" für republikanische Veranstaltungen sind, auch wenn für diesen hehren Zweck ab und zu jemand ins Gras beißen muß…
    Es ist zum Gähnen: die rassistische Brutalität der US-Bullen (und der allgemeine Rassismus der WASP-USA) läßt sich kaum leugnen, die rassistische Benachteiligung von Nicht-WASPs (die wie überall entweder ins Drogen- und Kriminalitäts-Milieu oder zu "militanten" Demonstrationen als einzige Möglichkeit, gehört zu werden, führt) ebenso wenig – was soll also diese Propaganda für einen Polizeistaat, unterstützt durch "zivile Milizen"?
    Es bleibt unklar, womit oder mit wem sich die "Zivilgesellschaft" nach Rupps Meinung denn solidarisieren soll, wenn nicht mit den sozial und ökonomisch Benachteiligten und den antikapitalistischen Befürwortern eines ökologischen Wandels: "BLM" und "Fridays for Future" mögen (wie in Dtld. alle rechten oder linken Bewegungen von RAF bis NSU) "unterwandert" sein – ihre grundlegenden Anliegen sind trotzdem einleuchtend und notwendig, und die Pseudo-Frage, wer aktuell US-Präsident wird, hat damit null und nix zu tun und ist auch egal: beide Kandidaten gehören auf ihre Weise zum korrupten Establishment, zu Null-Biden gibt es nicht viel mehr, als das, zu sagen, aber deswegen den rechten Milliardär und Stammtisch-Schwadronierer Trump (bezeichnend ist Rupps Vergleich mit dem debil-reaktionären Reagan…) zu verharmlosen oder sogar zu verherrlichen erinnert eher an des Hängebacken-Merkels infantile Bill-Gates-Verehrung, als an eine "fortschrittliche" oder "humanistische" Gesinnung von Rupp.

    • @ Antti
      Zum "Gähnen" ist eher das ewige Nachplappern ideologischen Blödsinns.
      "Rassistische Brutalität der US-Bullen" – schon diese Ausdrucksweise zeigt, wie man im geistigen Tiefflug ein gutdressiertes Opfer Goebbels sein könnte!
      Vorfälle aus rassistischen Gründen? JA – die gab & gibt es überall auf der Welt. Weiße sind inzwischen auch betroffen überall auf der Welt!
      Wer sich näher mit "Brutalität" beschäftigt – auch in den USA – kommt nicht umhin, festzustellen, dass mehr Schwarze Schwarze töten als alle anderen. Sind die auch Rassisten?

    • Der Kampf von Kapital gegen Kapital, Arbeit gegen Arbeit, Boden gegen Boden treibt die Produktion in eine Fieberhitze hinein, in der sie alle natürlichen und vernünftigen Verhältnisse auf den Kopf stellt.
      (…)
      Die Konkurrenz hat alle unsre Lebensverhältnisse durchdrungen und die gegenseitige Knechtschaft, in der die Menschen sich jetzt halten, vollendet. Die Konkurrenz ist die große Triebfeder, die unsre alt und schlaff werdende soziale Ordnung, oder vielmehr Unordnung, immer wieder zur Tätigkeit aufstachelt, aber bei jeder neuen Anstrengung auch einen Teil der sinkenden Kräfte verzehrt. Die Konkurrenz beherrscht den numerischen Fortschritt der Menschheit, sie beherrscht auch ihren sittlichen. Wer mit der Statistik des Verbrechens sich etwas bekannt gemacht hat, dem muss die eigentümliche Regelmäßigkeit aufgefallen sein, mit der das Verbrechen alljährlich fortschreitet, mit der gewisse Ursachen gewisse Verbrechen erzeugen. Die Ausdehnung des Fabriksystems hat überall eine Vermehrung der Verbrechen zur Folge. Man kann die Anzahl der Verhaftungen, Kriminalfälle, ja die Anzahl der Morde, der Einbrüche, der kleinen Diebstähle usw. für eine große Stadt oder einen Bezirk mit jedesmal zutreffender Genauigkeit alljährlich vorausbestimmen, wie dies in England oft genug geschehen ist. Diese Regelmäßigkeit beweist, dass auch das Verbrechen von der Konkurrenz regiert wird, dass die Gesellschaft eine Nachfrage nach Verbrechen erzeugt, der durch eine angemessene Zufuhr entsprochen wird, dass die Lücke, die durch die Verhaftung, Transportierung oder Hinrichtung einer Anzahl gemacht, sogleich durch andere wieder aufgefüllt wird, gerade wie jede Lücke in der Bevölkerung sogleich wieder durch neue Ankömmlinge aufgefüllt wird, mit andern Worten, dass das Verbrechen ebenso auf die Mittel der Bestrafung drückt wie die Völker auf die Mittel der Beschäftigung. Wie gerecht es unter diesen Umständen, abgesehen von allen andern, ist, Verbrecher zu bestrafen, überlasse ich dem Urteil meiner Leser. Mir kommt es hier bloß darauf an, die Ausdehnung der Konkurrenz auch auf das moralische Gebiet nachzuweisen und zu zeigen, zu welcher tiefen Degradation das Privateigentum den Menschen gebracht hat.
      (Friedrich Engels, Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie)

    • Scheiß auf Engels, Biden is back.

      Bravo, Dank an die Dummsülzrelativierer und Hüh- und Hottagitatoren.

      Herr Box, ab nach USA, wünsche Ihnen ein langes Leben unter Biden und Nachfahren.

      Scheiß. Auf. Engels.

  8. Mag ja so sein, wie Rupp das hier beleuchtet. Ein anderer Scheinwerfer koennte auf derselben Buehne zur gleichen Sekunde ein gaenzlich anderers Bild herausschaelen:
    Kampf zweier Hoellenhundgruppen der haargenau gleichen Genesis gegeneinander, wer von den beiden mit massivem Hypnosebeschuss die vermeintlichen 8 Milliarden Untertanen der Erde fuer sich besser versklaven kann.
    Da beide Hoellenhundgruppen wie eineiige Zwillinge sind, uebersehen beide natuerlich, dass es evolutionaer noch ein paar mehr Alternativen gibt, als nur sich selber. Die ueberbordende Fuelle der Evolution beispielsweise, auch in Menschen an Ideen und Moeglichkeiten, mal was anderes als die bisherigen Sklavenhalter zu probieren.
    Bin ziemlich sicher, dass es anders kommen wird, als die diensthabenden Covididioten samt ihrer in Berlin hockenden Kroete sich das so jetzt gerne im Windschatten der US-Hunde hinpfriemeln wollen.

  9. Es ist schwer, über die unzähligen Probleme zu sprechen, die sich in unserer Gesellschaft auftürmen, und wenn wir es versuchen, erhalten wir oft dieselbe Antwort: „Was ist Ihre Lösung?“ Die Menschen sind frustriert und fordern eine sofortige Lösung für das strukturelle Problem, an dem sie selbst sehr stark beteiligt sind. Schon das Beharren auf einer einzigen, allgemeingültigen Antwort verrät, dass sie nicht bereit sind, die strukturelle und systematische Natur des Problems zu erkennen. Währenddessen nehmen sie „Lösungen“ hin, die von denjenigen ausgeheckt werden, die die Probleme geschaffen haben.

    Diese Lösungen müssen streng inkrementell und reformistisch sein, sonst wird der eigennützige Charakter des Gesamtverlaufs offenkundig. Die Konfrontation mit den Fehlern der Lösungen löst eine emotionale Reaktion aus, was ein klarer Beleg dafür ist, dass die Kritik auf die offensichtlichen Mängel des Systems selbst hinweist, worin wiederum eine Kritik am Selbst mitschwingt. Der emotionale Ausbruch und die Weigerung, das System als das anzuerkennen, was es ist, sind Hinweise auf eine pathologische Anhaftung an missbräuchliche Macht. Dies ist der Zustand, der viele US-Amerikaner dazu zwingt, die kapitalistische Hierarchie zu stützen und ihr gegenüber weiterhin loyal zu sein.

    Die wahre Lösung muss eine strukturelle Veränderung beinhalten. Die feudale Hierarchie, die den Menschen strukturell Erpressungsschemata von Geld und Gewalt aufzwingt, indem sie ihre Menschlichkeit domestiziert, die im kapitalistischen Rahmen ständig ausgebeutet wird, ist unmenschlich und zerstörerisch für unsere Spezies. Ein solcher Gedanke darf nicht als unhaltbarer Idealismus beiseitegeschoben werden, wenn wir harmonisch miteinander und mit unserer Umwelt leben wollen.

    Aus:
    Der globale Käfig
    Die Verursacher der Coronakrise bieten Lösungen für Probleme an, die sie zu verantworten haben — und werden scheitern.
    von Rubikons Weltredaktion

    • Apropos, wer hätt's gedacht, ein p.s.:

      Es sollte auch angemerkt werden, dass die anfängliche und Hauptursache für George Floyds Tragödie die Ausgangssperre war: Wenn es keine Abriegelung gegeben hätte, hätte er seinen Arbeitsplatz nicht verloren, er wäre am 25. Mai bei der Arbeit gewesen, er wäre nicht ermordet worden, die Geschäfte wären nicht verwüstet worden und Brände sowie die Zusammenstöße mit der Polizei hätten nicht stattgefunden, das Chaos in den USA wäre vermieden worden und George Floyd wäre heute noch unter uns am Leben.

      Aus:
      Ärzte aus aller Welt schlagen Alarm
      Veröffentlicht am 29. Oktober 2020 von Ped

      Sein Volk wiederholt einzusperren, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nicht einmal die Nazis begangen haben !
      (Peds Ansichten)

  10. oe24.at/welt/wladimir-putin-soll-kurz-vor-ruecktritt-stehen/453114050

    Wladimir Putin soll kurz vor Rücktritt stehen.

    Ist das eine Ente oder hat jemand dazu schon andere Quellen?

    Trump und Putin ab Januar weg?

    • Totgesagte leben meist länger! Putin wurden schon alle möglichen todbringende Krankheiten nachgesagt!
      Man muss nicht jedem idiotischen Gerücht hinterher laufen.

    • War ja nur die Nachfrage, ob jemand eine weitere Quelle kennt oder ob man das beiseite legen kann.
      Mehr nicht.

  11. Biden hat nun ja schon angekündigt, die USA erneut der Klimareligion zu unterwerfen.
    Greta hat sofort Oberwasser bekommen und Trump ich glaube über Twitter angemacht.

    Angesicht der Vorlieben von Fummel-Joe möchte nicht einmal ich dem Mädel wünschen, mit dem netten Onkel im Fahrstuhl fahren zu müssen.

  12. Wie wir alle aus der Geschichte gelernt haben, sind alle Hochkulturen mit der Zeit von der Bildfläche verschwunden, wie etwa Alexander Demandt in "Das Ende der Weltreiche. Von den Persern bis zur Sowjetunion." folgerichtig festgestellt hatte. Manchmal rissen sie auch ihre Vasallen mit in den Abgrund. Offensichtlich erleben wird dies nun auch mit der unverzichtbaren USA, hoffentlich aber ohne uns in den Abgrund zu reissen.

    • Glaube nicht, dass Du nachweisen kannst, dass das nicht stimmt. Was allerdings fehlt ist der Hinweis darauf, dass in seit Generationen extrem ökonomisch benachteiligten Gemeinschaften – vor allem von Schwarzen aber nicht nur – die Aussichtslosigkeit gern in einer "Tradition" von Drogenhandel und Drogensucht endet. Rupp wäre dazu eine Anmerkung schuldig gewesen und man kann ihm hier einen Mangel an Differenzierung oder Feinfühligkeit vorwerfen.
      UND er hat Nichtdenkern wie "Paul" (Antifa?) damit die Vorlage geliefert, in ihr übliches "Nazi! Nazi" – Geschrei auszubrechen und davon abzulenken, dass der neu konzipierte Neofaschismus gerade von unserer Regierung und den Medien zelebriert wird. Die gelogene Pandemie ist dazu ein hervorragendes Werkzeug.
      Und falls Covid manche killt, haben die das gleiche Pech wie die, die die Grippe killt oder eine von ca. 7000 – 8000 bekannten Krankheiten oder gar eine von unzähligen unbekannten Krankheiten. Und das geschieht auch ganz ohne Pandemie. Was soll also die dumme Bemerkung von Paul? Es ist sein Ausweis als "Zeuge Coronas".

    • Kryptonaziverein, ach Paul. Fangen Sie doch mal an, sich innerlich weiterzuentwickeln, statt immer nur durch ein Bollwerk aus Ignoranz von sich fern zu halten, was auszuhalten sie viel zu winzig sind.

    • theblaze.com/news/lawyers-bombshell-claims-george-floyd-case

      Die Drogensucht scheint bei Herrn Floyd ja nicht strittig zu sein.

      Sofern man das sagt: Ist man dann ein Rechter?

      Und zu Jebsen fällt mir eher ein, dass er nach links ziemlich weit offen ist.

      Oder wann kamen hier zuletzt Konservative zu Wort? Und wieviele? Wie oft?

      Und wären denn Konservative schon rechts?

      Wo beginnt denn bei Ihnen, Paul, rechts?

  13. Was mir an den USA und auch an dieser Beschreibung auffällt, ist die erfolgreiche Anwendung des Prinzips "Herrsche und telie!". Gleich, ob ich nun "Antifa", "Black lives matter" oder "QAnon" betrachte, sehe ich "Vereine", die Menschen anlocken um dann deren Aktivitäten ins Leere zu führen. Sinnvoll wäre, wenn sich die gesamte Unterklasse, egal ob schwarz, weiß oder braun – die alle immer schon in einer hoffnungslosen Lage sind – unter diesem Gesichtspunkt zusammen tun würden. Aber genau das wird "gekonnt" verhindert und nicht erst seit heute. So ist schon wahr, dass die USA immer schon weithin rassistisch waren und sind, doch dieses Problem wird von den sozialökonomischen Zuständen längst überlagert, so dass es da weit mehr Gemeinsames gibt, als Gegnerisches. Es wäre Zeit, dass die Menschen das begreifen und die Konsequenzen daraus ziehen, statt jeweils den falschen Baum anzubellen.
    Was mich an die BRD erinnert, wo ebenfalls mit pseudo-links und pseudo-rechts die Menschen voneinander getrennt werden, die eigentlich die gleichen Probleme haben. Nun wird das noch überlagert von "Zeugen Coronas" versus "Covidioten" und was baden geht, sind die wahren Interessen der Menschen.

    • Hier könnte man auch noch zur Umweltfrage etwas sagen, die derzeit aus dem Licht der Scheinwerfer gerutscht ist.
      Kürzlich war noch laut und vernehmlich vom "Green New Deal" die Rede, ein weiteres Projekt der Augenauswischerei, bei dem es – grün angemalt – um gigantisches Wachstum und gigantische Profite geht, die den Rest noch halbwegs funktionierender Ökosysteme weiter platt machen werden. Dieses "Projekt" wird nach den Wahlen sicher wieder aufgenommen – zuviel Geld lauert da im Hintergrund. (Siehe auch Greta in dem Buch von Cory Morningstar, "The Manufacturing of Greta Thunberg).
      Um nicht missverstanden zu werden: Wir haben gewaltige Umweltprobleme. Aber um die kümmern sich nach wie vor nur ein paar verstreute Aktivisten.

  14. Wer die Ziele des WEF und deren Great Reset kennt, sieht an der Rede von Trump im WEF 2020, wo er über den Wachstum und die wirtschaftlichen Erfolge seiner Politik spricht, wie weit er von den Ideen (Great Reset) des WEF steht.

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