Weißrussland im Griff einer Farbenrevolution? | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In den letzten Tagen ist Belarus zum Schauplatz eines neuen Regimewechsels auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR geworden. Versucht hier ein Volk, sich eines Tyrannen zu entledigen? Oder wird hier von mächtigen Kräften im Westen ein weiter „Maidan“ angerührt, bei dem, wie 2014 in der Ukraine, nationalistische Extremisten und Faschisten mit aktiver Unterstützung westlicher Regierungen, vor allem in Washington und Berlin, in einem blutigen Putsch den rechtmäßig gewählten Präsidenten verjagt und bis heute de facto die Macht im Land halten.

Vieles spricht in der Tat dafür, dass es bei den Unruhen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk nicht vorrangig um Menschenrechte und Meinungsfreiheit geht, wofür die meist jugendlichen Demonstranten auf die Straßen gehen. Tatsächlich scheint es den eigentlichen Strippenziehern im Westen um den Gewinn eines weiteren geopolitischen und geostrategischen Vorteils gegen Russland zu gehen, wofür sie die jungen Demonstranten, die zu zehntausenden mobilisiert wurden, bei den Unruhen als nützliche Idioten verheizen.

Weißrussland ist nämlich ein osteuropäischer Staat und hat gemeinsame Grenzen mit Polen, der Ukraine, Litauen, Lettland und eine besonders lange Grenze mit Russland. Vom russisch-weißrussischen Grenzübergang bei Buda sind es über die E30 Autobahn nur noch 465 Km bis nach Moskau. Das weißrussische Militär, vor allem die Flugabwehr gegen die NATO ist fest mit der russischen Verteidigung integriert. Allein das macht einen erfolgreichen Umsturz in Minsk in den Augen der westlichen Kriegstreiber besonders attraktiv.

Bereits bei den vergangen Präsidentschaftswahlen hatte es jedes Mal entsprechende Versuche gegeben, eine Farbenrevolution in Gang zu bringen, aber in der Vergangenheit hatte der Funken nicht gezündet, denn die Weißrussen hatten die abschreckenden Beispiele aus der Ukraine vor Augen, zuerst die Folgen der so genannten „Orange-Revolution“ und dann des Maidan.  Außerdem ging es dem Gros der Weißrussen auch in den kleinen Dörfern den Umständen entsprechend gut. Die jahrelangen erbärmlichen Zustände, welche die Russen in den Jahren der Herrschaft des vom Westen so geliebten GROSSEN Demokraten Boris Jelzin zumindest durch vegetieren mussten, blieben den Weißrussen unter ihrem Präsidenten Lukaschenko erspart.

Von 2008 bis 2013 bereiste der Autor dieser Zeilen mehrere Male Weißrussland kreuz und quer. Es herrschte kein Überfluss, aber auch kein Hunger, alle hatten Arbeit oder konnten studieren und alle hatten ein Dach überm Kopf. Selbst die kleinsten Dörfer bestachen durch Schönheit, Sauberkeit und Ordnung. Allerdings gab es auch damals schon Unmut und Unzufriedenheit. Die Menschen sehnten sich jedoch kaum nach dem goldenen Westen. Mir wurde öfters erzählt, wenn Putin auch in Weißrussland bei der Präsidentschaftswahl antreten könnte, dann hätte Lukaschenko keine Chance mehr. Leben wie in Russland war das Vorbild und nicht der Westen. Nur an den Universitäten gab es immer wieder junge Leute, die sich vom Westen die Erfüllung all ihrer unerfüllbaren Wünsche versprachen.

Seither ist viel Zeit ins Land gegangen. Selbst Medien, die Weißrussland freundlich gesinnt sind, berichten von einer allgemeinen und weit verbreiteten Unzufriedenheit eines Teils der Bevölkerung, wegen Inkompetenz und oder Korruption. Auch seien die politischen Eliten – vertreten durch den seit sechs Wahlperioden amtierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko – und die staatlichen Institutionen und Abläufe stark verkrustet.

Lukaschenko ist ehemaliger kollektiver Betriebsdirektor und hat nie eine Wirtschaftsreform zugelassen. Nahezu alle Vermögenswerte des Landes befinden sich im Staatsbesitz. Das Land ist eine Zeitkapsel aus Zeiten der Sowjetunion von vor 30 Jahren. Lukaschenkos Widerstand gegen die Privatisierung beruht weitgehend auf dem Wunsch, russischen Oligarchen den Zugriff auf die Industrie und Landwirtschaft des Landes zu versperren. Belarus ist allerdings der vom Kreml ins Leben gerufenen Europäisch-Asiatischen Wirtschaftsunion beigetreten und  zudem weitgehend in die russische Wirtschaft integriert.

Das Land ist besonders stark von russischer Energie abhängig, da Belarus über keine eigenen Kohlenwasserstoffressourcen verfügt. Bei der Zusammenarbeit der zentral geplanten Volkswirtschaft Weißrusslands mit der gesteuerten Marktwirtschaft Russlands kommt es natürlich immer wieder zu Ineffizienzen, was auch in der Bevölkerung für Unmut sorgt. Aber inmitten der Corona-Angst, die auch die weißrussische Bevölkerung ergriffen hat, zeigt sich, dass trotz allen Ärgers über den regierenden Lukaschenko, die Mehrheit der Bevölkerung nicht mitten in der Wirtschafts- und Gesundheitskrise auch noch die Regierung auswechseln wollte.

Dennoch befindet sich Weißrussland mitten in einem groß angelegten Versuch, mit Hilfe einer Farbenrevolution den Regimewechsel in Minsk durchzusetzen und das Land auf einen ungewollten Westkurs zu zwingen.

Für alle, die mit dem Begriff „Farbrevolution“ nicht viel anfangen können sei gesagt, dass es sich dabei um eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Psychologie beruhende, standardisierte Technik handelt, um in einem für den Umsturz vorgesehen Staat unzufriedene gesellschaftliche Gruppen mit ansprechenden Themen und Versprechungen von westlichem Konsum und grenzenloser Freiheit zu gewinnen. Zudem die Menschen bis zur rabiaten Gewaltanwendung gegen die Ordnungskräfte der jeweiligen Diktatur zu radikalisieren, das gesellschaftliche und politische Chaos im Zielland auf die Spitze zu treiben und letztlich den pro-westlichen „Regimewechsel“ durchsetzen.

Diesen Umsturztechniken zugrunde liegen die Werke des 1929 geborenen US-Sozialwissenschaftlers Prof. Dr. Gene Sharp, der in seinen jungen Jahren als Anti-Militarist wegen Wehrdienstverweigerung zwei Jahre im US-Militärgefängnis saß und damals sogar von Albert Einstein unterstützt wurde. In seinen Studien entwickelte er, unter anderem unter Berufung auf die Erfolge von Mahatma Ghandis friedlicher Revolution zur Befreiung Indiens vom Joch des britischen Kolonialismus, etliche Bücher über Umstürze durch gewaltlosen Widerstand. Die Krönung seiner Arbeit bestand jedoch in dem 1993 veröffentlichten Buch „From dictatorship to democracy: A conceptual framework for liberation“, das in deutscher Übersetzung folgenden Titel trägt: „Von der Diktatur zur Demokratie: Ein Leitfaden für die Befreiung.” 

Dieses letzte Werk und die Anwendung der darin enthaltenen Anweisungen unterscheidet sich gewaltig von seinen früheren, noch von linkem Pazifismus und Idealismus geprägten Denken. Denn in der Zwischenzeit hatten die professionellen „Regimechange Agenturen“ der US-Oligarchie in Washington und ihre zuarbeitenden Vasallen in der selbsterklärten „westlichen Wertegesellschaft“ sich längst die Techniken von Gene Sharp angeeignet und mit den modernsten Erkenntnissen der Konsum-, Marketing- und Massenpsychologie angereichert.

Dabei aber sorgfältig darauf geachtet, dass der populäre linke Flair von der Befreiung der Massen von der parasitischen Diktatur erhalten blieb, denn die darin enthaltenen progressiven, gesellschaftlichen Versprechen garantierten den Zugang zu den Köpfen der jungen Generation, egal welcher Staat gerade auf der Abschussliste der Strippenzieher in Washington stand.

Die Verantwortung zur Vorbereitung der Umstürze lag stets bei den US-Regierungsbehörden, wie dem Außenministerium oder dem Geheimdienst CIA, die dann – kombiniert mit privater Finanzierung und unter vorgeblicher Federführung von „humanitären“ NGOs, also Nichtregierungsorganisationen mit der Mobilisierung der Zielgruppen und der Destabilisierung des Zielstaates die anvisierte „Farbrevolution“ begannen. Der zigfache Multimilliardär, Börsenspekulant und angebliche humanitäre Wohltäter George Soros und dessen „Open Society“ NGO sind dafür ein weit bekanntes Beispiel.

Heute geht es darum, die unzufriedenen jungen Leute nicht mit zu viel politischer Theorie zu verwirren oder zu langweilen, sondern die angehenden Revolutionäre mit Popkultur zu motivieren, indem sie eingängige, inhaltsfreie Slogans, Logos und Teamfarben verwenden.

Die bekannteste US-Organisation dieser Art ist das „National Endowment for Democracy“ (NED), eine merkwürdige Einrichtung, die von der US-Regierung über die als „humanitäre Hilfsorganisation“ firmierende USAID, sowie durch Spenden von großen privaten Stiftungen neoliberaler Eliten kofinanziert wird. Die NED hat zwei Unterorganisationen, die die Mittel an verschiedene Regime Change-Projekte verteilen: eines ist das „International Republican Institute“, das der Republikanischen Partei angeschlossen ist und das andere ist das „National Democratic Institute for International Affairs“, welches bei der Demokratischen Partei angebunden ist.

Beide Organisationen führen mit leichten Abweichungen in den Nuancen die gleiche Tätigkeit durch. Denn Demokraten und Republikaner sind lediglich die rechte oder linke Hand der Einheitspartei des US-Großkapitals, weshalb es in den USA in Bezug auf Außenpolitik viel mehr Überparteilichkeit gibt, als man sich hier in Europa gemeinhin vorstellt.

In den letzten Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Weißrussland am 9. August und den anschließenden Tagen ist es immer deutlicher geworden, dass das weißrussische Territorium der ehemaligen UdSSR erneut zum Schauplatz eines Regimewechsel Versuchs geworden ist. Diesmal allerdings war die direkte Einmischung des westlichen Un-Wertewesten – von Washington über Berlin bis zur EU in Brüssel – in die Wahl des souveränen Staates Weißrussland viel intensiver und stärker durchorganisiert als bei allen ähnlichen Versuchen im Land über die letzten zwanzig Jahre.

Bereits in den Monaten vor der Wahl hatten die Aktivitäten der vom Westen geförderten, so genannten „Oppositionskräfte“ dramatisch zugenommen. In einer breit angelegte Kampagne hatten diese fake „Oppositionskräfte“ die internationalen und lokalen Medien dazu ausgenutzt, um die im Land bestehenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme sowie die allgemeine Unzufriedenheit eines Teils der Bevölkerung hochzuspielen und Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen. .

Trotz dieses riesigen Aufwands zeigten die Ergebnisse der Wahl einen Sieg Lukaschenkos mit 80 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Oppositionskandidatin und Westmarionette Swetlana Tichanowskaja erhielt nur etwa 10 Prozent der Stimmen. Über 4% der Wähler machten ihr Kreuz in der Option „Gegen alle Kandidaten„. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,23 %.

Die tatsächlichen Wahlergebnisse spielten jedoch für die so genannte Opposition keine Rolle. Diese folgt nämlich eins zu eins dem Drehbuch der erfolgreichen Farbenrevolutionen. Deshalb hatte sie schon Wochen vor Beginn der Wahl bequemer Weise erklärt, dass ein Sieg Lukaschenkos nur bedeuten könne, dass die Wahlergebnisse gefälscht worden sind. Die westlichen Medien brauchen Ihre Verdächtigungen nur über mehrere Tage 24 Stunden lang zu wiederholen, und schon weiß und glaubt jedes Kind, dass Lukaschenko ein Wahlfälscher ist.

Rationale Argumente, die gegen ein solchen Szenario sprechen, haben in diesem Narrativ keinen Platz. Auch nicht die Tatsache, dass eine künstliche Erhöhung der Stimmen für Lukaschenko um 15 bis 20 Prozent eine massive Massenfälschung während des Wahlprozesses vorausgesetzt hätte. Die Fälschung hätte unter den Augen von vielen Beobachtern unterschiedlicher politischer Zugehörigkeit stattfinden müssen, was kaum unbemerkt hätte bleiben können.

Aber außer der Behauptung der Wahlfälschung haben die so genannten Oppositionellen und ihre finanziellen Förderer keinen Beweis oder Zeugen aus den Wahllokalen vorgezeigt. Beweise spielen hier auch keine Rolle.  Behauptungen genügen. Und selbst wenn wir annehmen würden, dass die pro westliche Opposition in Weißrussland 20 Prozent der Stimmen bekommen hätte, wäre das Ergebnis für sie immer noch ein riesengroßer Misserfolg gewesen, denn Lukaschenko hätte immer noch mit 60% gewonnen.

Dennoch zeigt die Geschichte verschiedener Staatsstreiche rund um die Welt, dass eine konsolidierte und gut koordinierte aggressive Minderheit die Macht im Staat ergreifen kann. Eine solche Situation ereignete sich während des sogenannten „Maidan“-Putsches in der Ukraine im Jahr 2014, als eine aggressive Gruppe radikaler Nationalisten, die von ausländischen Kräften unterstützt wurden, die kopflose Untätigkeit der Janukowitsch-Regierung ausnutzte. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung unterstützte den Putsch und die weitere Gewalt, die sich in der gesamten Ukraine ausdehnte, nicht. Dennoch wurde die schweigende Mehrheit zum Opfer der aggressiven und lautstarken Minderheit.

Bereits Monate vor den Wahlen in Weißrussland war mit westlicher Hilfe ein Netzwerk von Konten in so genannten „Sozialen Medien“ aufgebaut worden, wobei die Betreiber der Seiten in Staaten außerhalb Weißrusslands registriert waren, wie z.B. in Polen und in den baltischen Staaten. Sie alle versuchten mit Unterstützung der Mainstream-Medien, das Bild des totalen Zusammenbruchs der Regierung in Minsk zu zeichnen. Weiter verbreiteten sie z.B. Anweisungen für Randalierer, persönliche Daten von Polizeibeamten und die Fake News über Lukaschenko, wonach der angeblich aus Weißrussland geflohen sei.

Ein besonderes Thema, das von diesen Medien behandelt wird, ist der Einsatz von Gewalt gegen die angeblich friedlichen Demonstranten. Wieso werden radikale Protestler in Westmedien und in den sozialen Medien als friedliche Demonstranten dargestellt werden, obwohl sie Polizisten provozieren und mit Knüppeln, Pflastersteinen und Holzstangen brutal angreifen und einige von ihnen sogar unter Inkaufnahme von tödlichen Verletzungen mit ihren Privatautos gezielt über den Haufen fahren?

Die pro-Putsch Medien in Minsk und im Westen sind jedoch mit ihren Forderungen nach einem landesweiten Streik ab dem 11. August voll auf die Nase gefallen.

Derweil haben die weißrussischen Strafverfolgungsbehörden laut lokaler Quellen und Beweisen vom Ort bei den Zusammenstößen mit den Farbenrevolutionären hohe Motivation und entschlossenes Handeln gezeigt, um die Ausbreitung des Chaos zu stoppen. Und Präsident Lukaschenko hat, ungeachtet der Kritik an seinen wirtschaftlichen oder politischen Strategien, offenbar die Lehren aus der Geschichte gezogen und hat entschieden alles getan, um den Putsch zu verhindern.

Wie nicht anders zu erwarten hat das US-Regime in Washington und die Europäische Union in Brüssel die Wahlen in Belarus bereits als „unfair“ und „nicht unabhängig“ verurteilt. Als  weiteres Zeichen für den misslungenen Putsch kann gewertet werden, dass am 11. August die wichtigste weißrussische Oppositionskandidatin, Tianowskaja, und mehrere führende Mitglieder ihrer Kampagne über die Grenze nach Litauen abgehauen ist, von wo sie immer noch lauthals Erklärungen abgeben, in denen sie die „Revolution“ fordern.

Auch der prowestliche, neoliberale Teil der so genannten Opposition in Russland hatte vor wenigen Tagen vor der belarussischen Botschaft in Moskau eine Kundgebung zur Unterstützung des Putschversuchs in Weißrussland abgehalten.

Besonders interessant ist, dass noch vor wenigen Wochen Präsident Lukaschenko öffentlich mit Washington & Co mit antirussischen Äußerungen und Importen von US-Flüssiggas geflirtet hatte. Das hat er höchstwahrscheinlich getan, um in den Verhandlungen über russische Energielieferungen bessere Preise herauszuschlagen. Mit dem Beginn der Präsidentschaftswahl haben die westlichen Länder ihren neuen Freund Lukaschenko sofort verraten und den anhaltenden Putschversuch unterstützt. Dies hat einmal mehr gezeigt, dass Vereinbarungen mit dem Washingtoner Establishment und den europäischen Bürokraten keinen Pfifferling wert sind.

Nachfolgend findet der geneigte Leser zwei Links zu Artikeln mit gegensätzlicher Sicht auf die aktuelle Lage in Weißrussland. In dem ersten mit dem Titel „Pantoffelrevolution: Regime Change in Weißrussland hat begonnen“  geht Wladislaw Sankin der Frage nach ob es sich um ein musterhaftes Beispiel einer Demokratie-Bewegung oder um eine Farbrevolution nach klassischem Drehbuch handelt. In dem zweiten Artikel „Proteste in Weißrussland: Neue Größenordnung der Repression“  kommt die Weißrussland-Expertin der George Soros nahen „Forschungsstelle Osteuropa“ der Universität Bremen, Olga Dryndova, zu Wort und macht deutlich, wie eine typische Farbenrevolution-Propagandistin argumentiert.

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Danke an den  Autoren  für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Svetlana Turchenick/ shutterstock

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37 Kommentare zu: “Weißrussland im Griff einer Farbenrevolution? | Von Rainer Rupp

  1. Jo war ja klar ne.
    Die Einwohner einer Putin nahestehnden Diktatur stehen auf und kenFN ( Fake News )
    kommt daher und bringt Meldungen dass der Böse Westen dahinter steckt.
    Sollte Putin das militärisch niederschlagen, liegen bestimmt schon die verschwurbelten Artikel bereit
    dass der pöse Westen ihn ja zum Blutbad gezwungen hat.

    Wo bleibt eigentlich Daniele Ganser mit
    Der Untergang der DDR. Ich war dabei.
    Ronald Reagan ist schuld, er hat die Montagsdemos unterwandert.

    Man man man….

  2. Antispiegel, 17. August 2020
    Lukaschenko wird nicht für den IWF „springen“, um 940 Millionen Dollar Kredit zu erhalten
    Hier geht es um eine mögliche "IWF-Hilfe", die nur im Falle eines Lockdowns gewährt würde.

    Etwa Amnesty International informiert darüber, dass Teilnehmer an Demonstrationen in Belarus dafür in Hafteinrichtungen gefoltert oder anderweitig misshandelt wurden.

    Deutschlandfunk, 19.07.2019
    Lukaschenko habe den Raubtierkapitalismus in Belarus zwar gestoppt, aber er sei mit Wahlfälschungen an die Macht gekommen.

    taz, 25.01.2018
    Die oppositionelle Webseite Charter 97 ist nicht mehr zu erreichen. Die Regierung begründet das mit der Verbreitung verbotener Inhalte.

    Insgesamt hat man den Eindruck, dass unsere Regierungen die gesamte Weltpolitik gar nicht steuern. Es scheint auch sehr vieles zu geben, wovon wir gar nichts ahnen. Es gibt etwa geheime Ufo-Basen oder das Geheimnis des Bucegi-Gebirges in Rumänien.

    Einer der fragwürdigsten Kriege war etwa die US-Invasion in Laos 1971. Nixon drohte gar mit einem Atomschlag gegen Laos.
    Hierzu liefert etwa die Webseite mao-projekt-de einige interessante Materialien.
    ("Laos – Die US-Invasion 1971")

    Bild, 15.02.2012
    Ehemaliger Pentagon-Berater: Präsident Eisenhower hatte drei geheime Treffen mit Außerirdischen

    Epochtimes, 5. August 2015
    Ex-CIA enthüllt: „Eisenhower wollte das Area 51 stürmen lassen“

    mufon-ces, 2001/2002
    Der Tod von James Forrestal

    Dann behauptet es etwa Raymond Szymanski in seinem Buch "50 Shades of Greys", dass im Zusammenhang mit der Roswell-Absturz einige Aliens in ein Gefängnis gebracht wurden.

  3. @Humpty Dumpty:

    ein kurzer und letzter Kommentar meinerseits:
    Sie mögen als gebürtiger Kiewer die Lage in Belarus besser einzuschätzen wissen als ich. Sie lassen sich seit 2014 nicht mehr von den sog. "Massenmedien" beeinflussen, sondern beziehen ihre politischen Positionen aus KenFm. Hut ab. Sie wissen wie der Hase läuft. Von Ihnen kann nicht nur ich mir eine Scheibe abschneiden.
    Sollte es den Kräften, die diese Krise in Belarus befeuern, gelingen, dem westlichen Kapitalismus Tür und Tor zu öffnen – also auch dem IWF – dann gehts endlich aufwärts in der letzten "Diktatur" Europas. So zu lesen auf T-Online am 15.08.2020. Dann wird Belarus auch die Ukraine überholen und zwar so……….Zitat "Handelsblatt":
    "Trotz guter Voraussetzungen gehört die Ukraine mit rund 9.287 US-Dollar pro-Kopf-Einkommen (Kaufkraftparität, 2018) zu den ärmsten Ländern Europas." Zitatende.
    Diese Position der Ukraine wird dann Weißrussland übernehmen. Können Sie als Kiewer doch stolz sein, oder? Nur noch Vorletzter. Tja, wenn Faschisten – so wie in der Ukraine, mitregieren – dann hat der Bürger nur noch Freude, Freiheit und Eierkuchen. Oder so ähnlich. Ihnen noch einen schönen, antirussischen Tag.

  4. Ja hier gehts mal wieder um Spaltung und Vorbereitung der Massen bei uns, auf kommende Ereignisse bzw. auf die weitergehende Propaganda.

    Ein interessanter Artikel ist auch der hier, auch im zweiten Teil vor allem…
    Ab der Mitte des Artikels gehts da auch vermehrt um das Wording, also die Sprachmanipulation und wie wir hier eben einer stetigen Denksteuerung unterliegen bzw. die breite Masse.
    Das ist so subtil eingebaut.. überall werden wir also so wie hier, in unserem Denken beeinflusst. Beängstigend, wenn man weiter darüber nachdenkt.

    https://www.anti-spiegel.ru/2020/was-ist-in-weissrussland-los/

    • ps.
      Mein Vater der nahe der polnische Grenze wohnt, hat mir gesagt, dass er immer, als er zu seiner Lebensgefährtin gefahren ist, ihm viele Militärtransporte über Wochen vor gekommen sind. Das ist nun schon wieder Monate her, aber wer weiß schon was sich diese selbsternannte Elite in ihren Agenden und Plänen da alles für ein Irrsinn ausdenkt.
      Könnte da alles mit reinspielen in Sachen Weißrussland..

      Bitte auch wie im verlinkten Artikel auf das Wording achten. Die Gleichschaltung der Mainstream-Medien, die plötzlich statt Weißrussland, aus Spaltungsinteressen in unserer Unterbewusstsein nun immer von Belarus plappert..

  5. @ Humpty Dumpty,
    Sie sollten nicht alles glauben was ihnen von den Mainstreammedien vorgesetzt wird. Es gibt genügend Beweise das diese Medien auch mit Bildern lügen. Und zwar tagtäglich. Beispiele, bitte schön:
    1.Die sog. Weißhelme in Syrien arbeiten im Auftrag westlicher Dienste. Sie verwenden ausschließlich rote Farbe oder Tierblut um beim "Retten" von fast ausschließlich Kindern im IS-Gebiet (das allein sollte schon zu denken geben), auch die sprachlos machenden Bilder zu produzieren. Dieser widerliche Russe, dieser Schlächter Assad. Das soll in den Köpfen hängenbleiben. Bei ihnen scheints zu klappen.
    2.Als Brutkastenlüge wird die über längere Zeit als Tatsache verbreitete Lüge bezeichnet, dass irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990, dem Beginn des Zweiten Golfkriegs, kuwaitische Frühgeborene getötet hätten, indem sie diese aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen. Diese Aktion hatte der CIA vorbereitet und die Welt durch nachrichtliche, geheimdienstliche Arbeit davon wissen lassen. So brutal waren die Irakis und der Sadam Hussein.
    3. Massenvernichtungswaffen im Irak. Wurden nie gefunden, denn es gab keine. Aber ein Auftritt von Powell (Außenminister USA) vor der UNO mit gefälschten Bildern rechtfertigte, für den ach so demokratischen Westen, den Völkermord im Irak. Bis heute schützen die GIs dort nur das Ölministerium, denn um diesen Rohstoff ist es gegangen und geht es heute noch.
    4. Bolivien. Der Tesla-Chef Musk hatte auf Twitter von der Erhaltung der Menschenrechte in Bolivien gesprochen. Deshalb müsste Morales verschwinden. Antwort eines Users: " Ihnen, Herr Musk, geht s nicht um Menschenrechte, sondern ausschließlich um Lithium das sie für ihre E-Autos brauchen. Diese Vorkommen wollte Morales nämlich unter staatliche Kontrolle stellen und hatte schon Verträge mit den Chinesen unterschriftsreif ausgehandelt" Antwort Musk: Wir putschen wo, wann und wie es uns passt. Gewöhn dich dran".
    5. Die deutsche "Tagesschau" musste sich entschuldigen – by the Way – die Entschuldigung gab es nur auf ihrer Internetseite, nicht, wie es fair gewesen wäre in der Sendung um 20.00 Uhr. Um was war es gegangen: Martialisch wurden riesige Panzeraufmärsche der russischen Armee gezeigt. Der Sprecher erläutert: "Die russische Armee zieht ein großes Arsenal an Panzern, Haubitzen und anderen Waffen mit mehr als 20.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammen. Wollen die Russen den Einmarsch vorbereiten?" Einen Tag später mussten die Medienmacher zurückrudern, denn es stellte sich heraus, dass die Russen ein Großmanöver im tiefsten Sibirien abhielten. Aber vielleicht liegt für die Verdummer in den westlichen Medienanstalten Sibirien fast in der Ukraine.
    6. Andere Staaten wie Venezuela, Chile, Ukraine, Puerto Rico, Jugoslawien, Kosovo, Vietnam, Korea – die Liste erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit – erwähne ich nur knapp.
    Und Sie Herr Dumpty Humpty halten all das für Erfindungen und glauben den Bildern die Ihnen auf Facebook oder im westlichen TV vorgeführt werden. Einige mögen stimmen, andere nicht. Aber eines möchte ich noch zu bedenken geben. Immer wenn ein Wahlergebnis dem Westen nicht passt spricht er von Wahlfälschung. Meistens sogar schon vor der Wahl.
    Und wenn der Lukaschenko "nur" 55% der Stimmen erhalten hätte, es wäre die Mehrheit. Die CSU in Bayern erhält in den bayrischen Großstädten selten die absolute Mehrheit, dafür aber fast immer mehr als 65% auf dem Lande. Wollen Sie der ländlichen Bevölkerung den Wahlgang verbieten. Eine seltsame Logik.

    @ Tatsiana:
    Zu Ihnen fällt mir nur ein: Sie tun mir aufrichtig leid. Warum unterstützen sie ihre Landsleute nicht vor Ort und kämpfen in vorderster Front für Frieden, Freiheit und Demokratie?

    • Mädchen jung blutverschmiert .
      Ein Foto wie aus dem Lehrbuch für Propaganda der CIA&co .

      https://imgl.krone.at/scaled/2208790/v49a45b/full.jpg

    • Vertun Sie sich nicht mit Ihren Einschätzungen: ich konsumiere schon seit langem keine "Massenmedien" mehr. KenFM ziehe ich mir seit 2014 rein. Seit der Ukrainekriese. Als gebürtiger Kiewer war ich damals richtig empört über die Berichterstattung hier in Deutschland. Damals habe ich zum ersten Mal gemerkt wieviel hier in den Medien gelogen wird. Auch der Herr Reiner Rupp gehörte immer zur den Kommentatoren die ich eigentlich immer gerne gehört habe (bis jetzt…) Sie können sich sicherlich vorstellen, dass Sie mit Ihren Beispielen mir wirklich nichts neues erzählen können 😉
      Heute hat mich aber der Kommentar von Herrn Rupp richtig sauer gemacht. Weil die heutige Situation im Weißrussland überhaupt nicht mit die in der Ukraine damals vergleichbar ist. Es fällt mir schwer vorzustellen, dass er das nicht weißt.
      Ich kann mir aber durchaus gut vorstellen, dass Herr Rupp aufgrund seiner damaligen Tätigkeit als DDR Agent nicht mehr in der Lage ist über seinen geopolitischen "Tellerrand" zu schauen. Oder er bezieht immer noch seine Pöstchen aus dem postsovjetischen Raum. Zu ähnlich klingt sein Artikel nach den russischen Propaganda-Statsmedien. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
      Was Ihren Kommentar an Tatsiana angeht… es ist eine ganz miese Tour von Ihnen, die von den meisten hier hoffentlich leicht zu durchschauen ist. Sagt auch ne Menge über Sie als Person aus. Nichts für ungut.

    • @ Humpta Dumpty

      Seit 2014 ziehen sie sich KenFM rein und sind erst seit 3 Monaten hier angemeldet. Da konnten sie sich aber lange mit ihren Kommentaren zurückhalten. Passend zum Manöver Invader 2020 vor der weissrussischen und russischen Grenze werden sie plötzlich aktiv.
      Achso ja, zu den Andeutungen. Es gibt Schlimmeres als die USA zum Feind zu haben. Wenn man nämlich die USA zum Freund hat. Deutlich genug?

  6. Guten Tag Herr Rupp, Ihr artikel lässt mich nicht los, weil es einfach vieles hier nicht stimmt. Ich sehe ganz klar, dass Sie russische Staatsmedien konsumieren.
    Ich komme aus Belarus. Das Land heute ist nicht mehr so wie Sie es beschreiben. Aber es war so, vor 10 Jahren.
    Die Opposition heute (vor allem Tykhanovskaja) ist nicht pro westlich eingestellt. Die Demonstrationen sind so zahlreich und in allen Städten des Landes, es sind keine Studenten mehr, die aktiv sind. Fast alle die ich kenne gehen raus. Es gibt genug Belege.
    Die Beobachter meldeten tausende Verstöße bei der Wahl, manche Wahlprotokolle sind geheimnisvoll verschwunden (ein schwerer Verstoß der Wahlordnung) .

    Und das war der Ausgangspunkt der Gewalt der staatsorgane, vor allem der Spezialeinheit Omon. Die Menschen haben bei den Wahllokalen nach Protokollen verlangt (auch meine Eltern, und viele andere "studenten" über 50). 6000 Menschen in drei Tagen festgenommen und geschlagen, weil sie nach ihrem Recht verlangt hatten protokolle einzu sehen. Als Antwort auf die ersten brutalen Festnahmen kam die Gewalt seitens Demonstranten. Tykhanovskaja und ihr Team haben die Menschen aufgerufen ausschließlich friedlich zu demonstrieren und zu streicken. Und so kamm es zu diesen massenhaften Streiks, von denen weder in Belarussischen noch im russischen Fernseher kaum was zu sehen ist. Aber es gibt Dokumente, protokolle und Videos dazu. Alles frei verfügbar.
    Die online Plattform Golos liefert klare Beweise, dass Lukaschenko keine 80 % der Stimmen bekommen könnte. Jeder, der dort registriert ist, kann ein Foto vom eigenem stimmzettel hochladen. Leider fehlen noch ein paar Wahlprotokolle, aber schon jetzt sieht man dass die Zahlen der Wahlkommission einfach nicht stimmen.

    Natürlich gibt es geopolitische Interessen, die versuchen die Situation für sich zu nutzen. Nur sind sie bis jetzt noch nicht aktiv involviert.
    Lukashenko ist ein Verbrecher, in Belarus gibt es Todesstrafe, in 26 Jahren hat Lukashenko kein einziges Mal niemanden begnadigt und wenn er nicht mehr bei der Macht ist verdient er nach Belarussischen recht die Todesstrafe, das ist ihm bewusst.
    Ah und wie ist es mit dem landesweiten Ausfall von Internet im ganzen Land für zwei Tage? Für wenn ist es dienlich?
    Schauen Sie was swjatlana Aleksiewitsch, die Belarussische Nobelpreisträgerin zu dem Thema sagt. Oder was sagen die zahlreichen Militär und Miliz, sowie Journalisten des staatlichen Fernsehens , die sich kündigen und das öffentlich machen?
    Und was ist mit den Berichten der Vertreter der Wahlkommission, die zugeben dass der Staat Druck auf sie ausübt? Es gibt audio und videos dazu.
    Ah Herr Rupp, ich hab so viel zu sagen, aber ich befürchte dass es alles umsonst ist. wie ich sehe, auch hier werden Menschen, die eine andere Meinung haben als troll bezeichnet und beleidigt.

    Schonen tag noch!

    • Ich komme aus der DDR und kenne die ganze westlich inszenierte Menschenrechtspropaganda zu Zeiten des Mauerfalls.Alles wird gut wenn man unter westlichen Verhältnissen lebt ,besser amerik. gesteuerten Verhältnissen in dem Land wo jeder 2. polit. Abweichende oder wirtschaftl. zu viel Macht Bekommende als Kinderficker und Terrorist angeklagt wird!Denken Sie das im Westen solche Dinge wie in Weissrussland nicht vorkommen.Denken Sie das in Zeiten der Eroberung eines Landes alle Menschenrechtler das sind was sie vorgeben zu sein und nur gesellschaftl. wohlwollende Ziele verfolgen.Wissen Sie eigentlich wieviel Geld der Westen ausgegeben hat um die DDR zu stürzen und können Sie sich vorstellen das bei jedem Sturz die amerik. Wirtschaftslobby auf ihren Konten nochmal 2 Nullen an ihre unscheinbaren Sümmchen ranhängt.Wissen Sie wie lange so ein Umstzrz vorher geplant wird und wieviel Taschengeld mehr jedes Jahr aus der Kriegskasse in so ein Unternehmen investiert werden kann das es fast realistisch wirkt.Ihr Land wird gerade westlich erobert und alle Schandtaten des Regiems absichtlich aufgedeckt und extremisiert damit genau so eine Meinung wie Ihre entsteht und die Weissrussen wie die DDR Bürger ihr eigenes Land stürzen und erst nach Jahren bemerken das sie total verrarscht wurden und sich nach den einfachen Dingen der Gesellschaft sehnen.Warten Sie ab und schauhen Sie wie sich Ihr Land verändern wird wie es Jahr für Jahr mehr ohne eigenem Gesicht dasteht wie die Menschen sich hassen und beneiden werden wie der nette Nachbar zum Feind wird wie das Mitgefühl für den Anderen verloren geht wie das Interesse an der eigenen Herkunft und Familie verloren geht wie alles zusammenbricht wenn man sich nicht anpasst an die Gier der Menschen!Wollen Sie all das ,dann kämpfen Sie gegen Ihre Regierung wie der Teufel und hoffen Sie das Sie im heiligen Schlaraffenland landen wo der Honig aus dem Wasserhahn fliesst.
      Weißrussland gehört zu Russland und nicht zu Amerika.Ich persönlich schäme mich einer von den Vollidioten gewesen zu sein die für Westkaffee und und Milkaschokolade ihre eigene Heimat verraten haben .Das ist mir zutiefst peinlich!Der Osten muss sich mit aller Macht vor dem verlogenen Wirtschaftsinteressen des Westens schützen denn Gold und Mercedes sind nicht alles.
      M.f.G.

    • Hallo Alex, ich bin nicht westlich und sicher nicht pro kapitalistisch eingestellt.
      In dem Bericht vom Herr Rupp stimmen einfach einige Informationen nicht, und das hab ich versucht zu verdeutlichen.

      Ansonsten finde ich seine Meinung sehr interessant und wertvoll, es ist naiv zu glauben, dass Westen und Russland hier einfach abseits bleiben.

      Aber ich sehe dass Lukaschenko nicht mehr glaubwürdig ist. Da muss man nichts manipulieren. Er lügt in jedem Satz, wirkt paranoidal, hält sich an keine Versprechen ob zu dem eigenem Volk noch zu Russland. Die russische staatsmedien nennen ihn politische Prostituierte.
      Meine Mutter hat 30 Jahre in der Staatsanwaltschaft gearbeitet und kann viele schöne Geschichten von unserem Rechtsstaat erzählen.
      Ja, sie haben recht, wo anders ist es nicht besser, aber ist es ein Grund gar nichts zu tun?
      Beste Grüße

    • Ah,ich hab vergessen das wichtigste zu sagen: die Forderung ist die neue Zählung der Stimmen, bzw die neue Wahlen.
      Keiner will nach Westen oder in die EU, niemand redet davon. alle wollen gute Beziehungen zu Russland ( laut Umfragen sind die meisten pro russisch eingestellt). Also irgendwie passt ihr Kommentar nicht so ganz zu der Situation in Belarus.

    • TATSIANA "Keiner will nach Westen oder in die EU, niemand redet davon. alle wollen gute Beziehungen zu Russland ( laut Umfragen sind die meisten pro russisch eingestellt). Also irgendwie passt ihr Kommentar nicht so ganz zu der Situation in Belarus."
      Ob die Amis das auch so interpretieren? ich teile da eher die Befürchtungen von Alex.

  7. Wer es sehen will , kann es sehen .
    Die westliche Putschindustrie arbeitet immer nach dem selben Schema .
    NGO gründen und um tatsächliche oder fiktive Probleme Gemeinschaften gründen .
    Diese Gemeinschaften durch Opinionleader lenken und im Bedarsfall gegen die Regierung positionieren.
    Radikale fördern und im Bedarfsfall Schläger einschleusen.
    Abseits werden für den Bedarfsfall auch gedungene Mörder gehalten .
    Begleitet werden diese Umstürze durch massive Unterstützung im Westfernsehen,
    Neben speziellem Schnitt und Interpretation fließt Theaterblut – in Großaufnahme gerne junges blutverschmiertes Mädchen.
    Wenn als notwendig eingestuft wird auch schon einmal ein junges Mädchen abgeknallt (Neda, Putschversuch im Iran),
    beim Putsch in Rumänien war es ein radfahrender Knabe, der vom Rad geschossen wurde,
    beim Putsch in der Ukraine war es ein Vielfachmord .
    Selbstredend sind es in den westlichen Medien die zu putschenden Regierungen, die für die Morde verantwortlich gemacht werden .

    • Ja,Wasserader so sieht leider die Realität aus und von Jahr zu Jahr wird immer mehr Völkern ihre Heimat gestohlen und ihre Gesellschaft fremdbestimmt und zerstört.Wie die Maus die mit dem duftenden Käse in die Falle gelockt wird!Alle werden gegen ihr eigenes Land aufgehetzt.Doch erst einmal muss jemand gefunden werden gegen den man hetzen kann wie auch gegen die amerik. gestellte Opfer EU im Stellvertreterkrieg für die US Wirtschaft gegen Ihre eigenen Bevölkerung um die gewünschte Unzufriedenheit hervorzurufen damit die Bevölkerung ihr eigenes Land stürzt und um Veränderungen bettelt die dann durch scheinbar selbstbestimmten Verfassungsneuschreibungen durch der amerik. Wirtschaft nutzende Gesetze und Rechtsgrundlagen ersetzt wird.Wir befinden uns in einem Systemwandel von der der deutschen Gesellschaft nützender Politik in eine rein amerik. Wirtschaftspolitik und der schleichenden Übernahme durch europaweite Regierungsstürze durch den Ami.

  8. @ wildenfelser: ich bin neu hier…also auf wen bezieht sich dein kommentar? z.b. regierungsamtliche Trolls… weiter so….usw. bin ich gemeint? wäre schade, denn deine anderen posts kann ich nur unterstützen.

    • Koba,er meint natürlich diesen HumptyDumpty da bin ich mir ziemlich sicher ,denn nur darauf kann es zutreffen.
      Sie sind im Kopf klar und gut informiert.

  9. Vielen Dank, Herr Rupp, für diese Einschätzung!
    Deutlich wird ja wohl, dass es AUCH um das Herzland (Mackinder) geht und nach Meinung vieler westlicher Geostrategen eben damit verbunden um die Macht in Europa und der Welt.
    Jede unsichere Phase in Ländern der eh. SU wird von den Imperialisten benutzt, um die Fahnen in eine ihr genehme Richtung zu schwenken. Von daher war Lukaschenko offensichtlich gewarnt.
    Wenn man sich überlegt, mit wieviel Dollar und Euro die westl. Imperialisten solche Farbrevolutionen vorbereiten und wir nur unsere Meinung dagegenstellen können, so ist es schon beachtlich, dass die Gegenseite nicht immer gewinnt.

    mfG

  10. danke für diesen sehr aufschlussreichen artikel. es bleibt zu hoffen, das westliche imperialisten keinen fuss in belarus auf den boden bekommen. lukaschenko sollte den fehler, sich mit den sog. westlichen demokraten verbünden zu wollen nicht wiederholen. das könnte sein politisches ende bedeuten und belarus wäre als NATO-aufmarschgebiet gegen russland mehr als ideal. die kommenden tage werden spannend, und es bleibt abzuwarten wie sich russland positioniert. die erste reaktion des russischen außenministeriums war die meldung, dass sich der westen aus den inneren angelegenheiten von belarus rauszuhalten hätte. das macht hoffnung.

  11. Sehr geehrter Herr Rupp,
    für Jeden, der der russische Sprache mächtig ist und die Entwicklung im Weißrussland von Anfang an mitverfolgt hat, steht fest: Sie haben entweder absolut keine Ahnung und sind komplett fern der Realität, oder Sie lügen hier ganz bewusst und betreiben ganz gezielt eine Desinformation. In beiden Fällen kann ich Sie nicht mehr ernst nehmen.
    Für alle andere, die Interesse an den Geschehnissen im Belorus haben, empfehle ich den Telegramkanal "NEXTA Live".
    Viele Grüße.

    • nur eine kurze antwort dem herrn humpty dumpty:
      der genannte kanal "NEXTA LIVE" bestätigt herrn rupp in all seinen aussagen. es sei denn man hat eine neoliberale, -dem westlichen konsum verpflichtende – faschistoide maidanbrille auf.

    • Nett. Da hat man also einen Troll hierher geschickt. Allein schon die nur meinungsbegründete Auslassung macht das deutlich. Aber, ehrlich, ohne regierungsamtliche Trolle könnte man den Eindruck bekommen, dass KenFM keine Beachtung fände. Also "Willkommen" 🙂 Nur weiter so.

    • Die Bewohner Weissrusslands sind der russischen Sprache mächtig und wissen aus den Erfahrungen des russischen Nachbarn während der Jelzin Ära, dass es besser ist die USA zum Feind als zum Freund zu haben.

    • @koba
      welche Bestätigungen meine Sie? Etwa mehrmals dokumentierte furchtbare Folter und Misshandlungen seitens der Sicherheitskräfte? Oder nachweislich gezinkte Wahlen zum Lukoschenkos Gunsten? Oder riesige Menschenmassen die im ganzen Land friedlich auf die Straße demonstrieren gehen? Massenstreiks in allen große Betrieben des Landes? Lernen Sie erstmal im Gespräch ohne Kampf-Flosken auszukommen, oder sind Sie etwa ein Antisemit? <Sarkasmus off>

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/wildenfelser/' rel='nofollow'>@Wildenfelser</a>
      interessant, dass Sie Trolls erwähnen. In der Tat habe ich oft das Gefühl, dass KenFM schon längst von den Putintrolls infiltriert ist. Wie auch immer, ich kann Ihnen versichern, dass ich keiner bin.

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/passant/' rel='nofollow'>@passant</a>
      Ich weiß wirklich nicht was Sie mit den "Bewohner Weißrusslands" hier andeuten wollen…

    • Ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich komme aus Belarus und bin 34 Jahre alt, also keine Studentin mehr. Ich beobachte die Geschehnisse in Belarus und hab dass Gefühl, dass Herr Rupp die Situation vor 10 Jahren beschreibt. Genauso war es damals.

      Aber jetzt sehe ich eine beispiellose politische Aktivität in der Bevölkerung. Viele, die ich kenne, waren heute auf der Strasse und haben friedlich protestiert, sogar meine Oma würde es tun, wenn sie laufen könnte. Es war überwältigend, so eine Demo hat Minsk noch nie gesehen. In fast jeder Stadt gibt es Demonstrationen und zahlreiche Streiks ( Herr Rupp, die Info dass es keine Streiks gibt stimmt wirklich nicht, es gibt schriftliche Dokumente und Video beweise). Nach 26 Jahren haben Menschen es so satt Lukaschenkos Lügen anzuhoren, jedes Jahr die gleichen Versprechen und seine Paranoia (überall sind Feinde). Er steht bis zum Hals im Blut, so viele politische Gefangene, verschwundene Journalisten. Ja, die Zustimmung für ihn im Volk ist rasant gesunken. Niemals sind es 80 %, niemals.
      Die Wahlen sind gefälscht und es gibt auch Beweise. Es wurde Internet Plattform Golos gegründet, wo jeder registrierter Nutzer ein Foto von seinem Stimmzettel sowie die Wahlprotokoll hoch laden kann. Die ersten Auswertungen liegen ebenfalls schon vor. Tikhanovskaya hat demnach rund um 60 % der Stimmen bekommen. Einige Wahlprotokolle sind jedoch spurlos verschwunden. Und genau das war der Ausgangspunkt für Gewalt.
      Die Wahlprotokolle müssen am Abend nach der Wahl in jeweiligen Wahllokal ausgehängt werden (laut dem Gesetz) . Leider ist es bei vielen Wahllokalen nicht passiert. Die Leute standen vor der Tür und haben danach verlangt (auch meine Eltern) und dann kam Miliz und haben einfach jeden genommen, der ihm aufgefallen hat. spricht jeden der laut verlangt hat den Wahlprotokoll zu sehen. 6000 Menschen wurden innerhalb von drei Tagen verhaftet, brutal geschlagen. es gibt jede Menge Berichte von diesen Menschen sowie dem medizinischen Personal. Und das hat wiederum dazu geführt dass die Menschen jetzt streicken.

      Klar, gibt es geopolitische Interessen seitens Westen und Russland. Nur ist es überhaupt kein Grund an dem mörderischen Regime zu haften. Tikhanovskaya sowie ihr Mann, der jetzt leider im Gefängnis sitzt, haben sich immer für eine politische Neutralität geäußert und gegen Atom Waffen auf Belarussischen Territorium (siehe Gespräch Sergei Tikhanovskij und Schuschkewitch)

    • Ich komme aus Belarus und bin überrascht, dass Herr Rupp ein paar Sachen schlecht recherchiert hat. Es gibt klare Beweise dass die Wahl gefälscht ist (online Plattform Golos, wo jeder registrierter Nutzer Foto von seinem Stimmzettel hoch laden kann, sowie die Wahlprotokolle). Es sind leider ein paar Wahlprotokolle verschwunden. Laut dem Gesetz müssen die Wahlprotokolle direkt nach der Zählung an dem Wahllokal ausgehängt werden, leider ist es in vielen Fällen nicht passiert. Die Menschen sind deswegen laut geworden und ein paar wurden dann von Miliz geholt (6000 in drei Tagen), brutal geschlagen, bedroht. Die Journalisten übrigens auch. Und heute und gestern gab es die größten streicks in der Belarussischen Geschichte, es sind keine Studenten sondern Arbeiter mit grauen Köpfen, die es einfach satt haben die gleichen lügen 26 Jahre lang zu hören! Lukashenko steht bis zum Hals im Blut, verschwundene Journalisten, politische gefangene.
      Natürlich gibt es geopolitische Interessen, aber es ist kein Grund an dem mörderischen Regime zu haften. Sergei Tikhanovskij hat übrigens sich für eine politisch neutrale Belarus geäußert, und gegen Atom Waffen auf unserem Land (siehe Gespräch mit Schuschkewitch)

  12. Ich hörte, dass der weißrussische Präsident die Forderung der WHO – ein Lockdown in seinem Land zu verhängen – abgelehnt habe. Auch Geld-Angebote durch IWF lockten nicht.
    Sollte das so sein, wäre von daher ein Maidan logisch.

  13. Solche Veranstaltungen haben wir ja bereits unzählige Male beobachtet. Vielleicht war es der erfolgreiche Putsch in Bolivien, der den Größenwahn des Westens befeuert hat, es nun in Weissrussland zu versuchen. Die Rezepte für Farbrevolutionen sind allerdings unterdessen schon so bekannt, dass man die schon bei den ersten, kleinen Schritten zu erkennen vermag.
    Nachdem es nicht funktioniert hat, Sebastopol zum Nato-Kriegshafen zu machen, kommt hier der westliche Traum ins Spiel, den Vormarsch nach Osten durch Nato und USA mit Weißrussland auch hier an die russische Grenze zu tragen und schließlich nuklearfähige Raketen dort aufzustellen. Das ließe sich der Westen schon etwas kosten, so dass wir uns um die Bezahlung von Agenten keine Sorgen machen müssen. Es dürfte aber auch hier schiefgehen, womit uns – bis auf Weiteres – der 3. Weltkrieg erspart bliebe. US-Raketen an der weissrussischen Grenze zu Russland – dagegen wäre die Kubakrise gar nichts. Die Chance, noch einmal davon zu kommen, wäre minimal.

    • Ja Wildenfelser, ein erstklassiger Artikel von RR wieder einmal! Sogar mit empfohlenen Gegendarstellungen, die ihn nur noch glaubwürdiger machen!

    • Rainer Rupp überrascht immerwieder mit den westlich so gefürchteten Themen gegen Amerika und Nato.Er ist einer der Wenigen die sich mit der Basis unserer Probleme befasst und den Mut aufbringt uns denke ich wenigstens über Umwegen zu erklären versucht wie auch Deutschland zur Zeit unter einem Regiemputsch der alles bestimmenden US-Wirtschaft leidet.Der Retter der Welt wartet wie auch in anderen amerik.geputschten Ländern schon darauf für seine Bemühungen seinen eigenen angezettelten Terror zu bekämpfen belohnt zu werden mit unserer Unterwerfung wie auch in all diesen anderen erbeuteten Ländern und meinem geliebten Heimatland DDR.

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