Wenn das vermeintlich Gute gegen das vermeintlich Böse antritt

Über das beredte lange Schweigen der Tageszeitung „junge Welt“ zu Ken Jebsen – und die Folgen hieraus.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Andreas Wehr.

Am 13. November 2017 schrieb der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) auf Twitter zur geplanten Verleihung eines Preises an den Journalisten Ken Jebsen in dem vom Senat geförderten Kino Babylon: Ken Jebsen sei „durch offen abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten. (…) Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet.“ Der Geschäftsführer des Kinos erklärte daraufhin, die Preisverleihung werde dort nicht stattfinden.

Am 17. November 2017 veröffentlichten Christiane Reymann und Wolfgang Gehrcke den Aufruf: „Denunziation? Nein Danke! Stigmen statt Argumente sind von übel. Zur Diskussion um die Lederer-Babylon-Jebsen-Zensur“. Die Resonanz darauf war überwältigend. Hunderte schlossen sich der Erklärung an, darunter viele Mitglieder der Partei DIE LINKE. In oft langen Statements gaben sie ihrer Empörung über das Vorgehen des Kultursenators Lederer Ausdruck.

In einer Auswertung ihres Aufrufs schrieben Gehrcke und Reymann:

„Anhand der vielen Zuschriften zu unserer Wortmeldung ist uns nicht zuletzt klar geworden, wie viele Linke unter der Verbreitung von Stigmen wie Antisemitismus, Antiamerikanismus, Verschwörungstheorie oder Querfront leiden und sie entschieden zurückweisen, wenn sie gegen Menschen im friedensbewegten und sozial engagierten Spektrum ins Feld geführt werden; gegen Menschen und Gruppen also, die keine Rassisten oder Nazis sind, sondern die irgendwie anders ticken und denken als der mediale Mainstream und anders, als sich das einige linke Gruppen resp. einige Gruppierungen in der LINKEN so wünschen.“

Kein Problem mit diesem Zensurakt hatte dagegen die Tageszeitung „junge Welt“. Das war und ist erstaunlich, sind doch ihre Redakteure sonst stets sofort zur Stelle, wo auch nur der Verdacht staatlicher Repression oder Zensur auftaucht. Ausgerechnet jetzt aber verstummte das Blatt. Und das, obwohl es doch als Unterstützer des Kultursenators Lederer vorher nicht aufgefallen war. Im Gegenteil: Aus Anlass der Räumung der Volksbühne war er von der jW noch scharf kritisiert worden. Nun aber fand sie kein Wort der Empörung.

Am 20. November 2017 schrieb ich daher unter der Überschrift „Solidarität mit Ken Jebsen“ auf meiner Homepage: „Es stellt ein bespielloses Versagen dieser selbsterklärten ῾marxistischen Zeitung῾ dar, dass ihr jetzt zu den Zensurmaßnahmen von Klaus Lederer nichts einfällt!“ Daran sollte sich auch in den folgenden Wochen nichts ändern. Lediglich eine Erklärung des jW-Autors Knut Mellenthin, in der er seine Empörung über Ken Jebsen zum Ausdruck brachte, fand den Weg ins Blatt. Und es wurden Auszüge einer kritischen Erklärung des Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Andrej Hunko zum Beschluss seiner Partei zur Verteidigung von Lederer dokumentiert. Ansonsten herrschte Schweigen!

Erst am 14. Dezember 2017, also mehr als einen Monat nach der Twitterbotschaft Lederers und pünktlich zu der vorgesehenen, dann aber doch nicht stattgefundenen Preisverleihung meldete sich die „junge Welt“ unter der Überschrift „Kens Welt“ zu Wort. Als Begründung für das lange Schweigen führten die beiden jW-Autoren Daniel Bratanovic und Sebastian Carlens an, dass es sich „um eine provinzielle Berliner Geschichte“ gehandelt habe.

Das ist aber eine denkbar dumme Ausrede, denn eine „provinzielle Berliner Geschichte“ war und ist sie mit Sicherheit nicht, hatten doch die Berliner Zeitung, die taz, die Berliner Morgenpost, das Neue Deutschland, die Frankfurter Rundschau sowie der Deutschlandfunk von Beginn an und oft sogar mehrfach sowie zum Teil ausführlich über den Konflikt berichtet. Und mit der Entscheidung der Mehrheit des Parteivorstands der LINKEN am 3. Dezember 2017, Lederer beizuspringen war klar, dass die Zensurmaßnahme auch noch zu einem zentralen Streitpunkt in der Linkspartei geworden war.

Doch wer gehofft hatte, dass man mit dem Artikel vom 14. Dezember zwar spät aber gerade noch rechtzeitig zur Einsicht gekommen sei, sah sich enttäuscht. Bratanovic und Carlens widersprachen in dem Artikel nicht etwa den hanebüchenden Vorwürfen Lederers, sondern sie setzten noch eins drauf. Mit Hilfe wirrer Zusammenschnitte einzelner Sätze, Halbsätze, ja manchmal nur von Worten aus einem langen Audioclip, das bei KenFM schon seit Jahren nicht mehr im Netz steht und dessen Produktionsdatum von der jW mit „Frühjahr 2012“ nicht einmal exakt benannt werden konnte, wird aus einer unübersehbar antizionistischen Position Jebsens eine antisemitische gemacht. Da der Text nicht mehr zugänglich ist, ist auch eine Überprüfung der Behauptungen der Autoren nicht möglich. Hängen bleiben soll aber der Verdacht der „Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster“, wie sie Klaus Lederer Ken Jebsen vorwirft. Nichtbeachtet wird dabei, dass sich Jebsen längst von einigen seiner Äußerungen distanziert hat.

Bratanovic und Carlens werfen in ihrem jW-Artikel Jebsen darüber hinaus vor, er weigere sich, die Denkkategorie von links und rechts zu akzeptieren. Was für ein Vergehen! Wie weltfremd muss man eigentlich sein, wenn einem entgeht, dass sich immer mehr kritische Menschen diesem Schema verweigern, und dass dies auch nicht anders sein kann „Wenn die Linke fehlt“, wie der Titel des neuen Buches von Domenico Losurdo so treffend heißt. Ein Buch, das übrigens erst kürzlich in der jW-Ladengalerie vom Autor vorgestellt wurde. Es ist die Unattraktivität der sich selbst als links bezeichnenden Linken, ob bei der SPD, den Grünen oder bei der Partei, die sich sogar ganz offiziell DIE LINKE nennt, die immer mehr Menschen an der alten Richtungseinteilung zweifeln lässt.

Konservative wie etwa Willy Wimmer, Peter Gauweiler oder Jürgen Todenhöfer stehen daher inzwischen vielen näher als etwa das Mitglied der Atlantikbücke und Abgeordnete der Partei DIE LINKE, Stefan Liebich. Kann man das in der jungen Welt wirklich nicht erkennen?
Und da ist der Vorwurf der jW-Autoren gegenüber Jebsen, er habe nach der Wahl von Donald Trump auf eine Veränderung der US-amerikanischen Politik gehofft.

Damit stand er aber wahrlich nicht allein! Selbst Bernie Sanders hatte Trump unter bestimmten Bedingungen seine Zusammenarbeit angeboten. Und in Europa hatten viele der entschiedensten Kritiker der USA vor einer schnellen Verurteilung Trumps gewarnt und geraten, erst einmal abzuwarten wie sich seine Präsidentschaft entwickelt, schließlich müsse jede noch so kleine Chance auf eine Verständigung mit Russland genutzt werden. Nicht alle sehen eben die Welt so eindimensional, wie ganz offensichtlich die „junge Welt“.

Die Zeitung sollte sich aber durch ihre Beteiligung am Jebsen-Bashing nicht zu sicher fühlen. Auch sie kann schon morgen der Vorwurf der Verbreitung von Verschwörungstheorien treffen! Dann wird man auch ihnen die „Aluhüte“ aufsetzen. Man denke nur an die von der jungen Welt oft gestellte Frage „wieviel Staat im NSU stecke“ oder an die dort immer wieder geäußerte Vermutung, dass V-Leute des Verfassungsschutzes von der Vorbereitung des Attentats auf dem Berliner Breitscheidplatz gewusst hatten. Auch die Zweifel am Hergang des Todes von Oury Jalloh können jederzeit von interessierter Seite unter das Verdikt der Verschwörungstheorie gestellt werden.

Die jW-Kampagne gegen Ken Jebsen ist daher nicht nur infam, sie ist auch ausgesprochen kurzsichtig, da sie die gemeinsame und solidarische Abwehr von Verboten unliebsamer Äußerungen unterminiert. Und solche Verbote in Form der Verweigerung öffentlicher Auftrittsorte häufen sich gegenwärtig in der ganzen Bundesrepublik. Darauf hat kürzlich erst der Appell „Für Meinungsfreiheit! Auch in der Palästina-Frage“ an den Deutschen Städtetag hingewiesen. Die Lederers sind heute eben leider überall! So könnte schon morgen die Verteidigung der palästinensischen Sache in der jW als „offen abgründiger Israelhass“ (Klaus Lederer) diffamiert werden.

Und wie steht es schließlich mit dem Werbespruch der Zeitung „Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken wie sie lügen“? Könnten nicht bösartige Kritiker behaupten, er sei verdammt nah am Vorwurf der „Lügenpresse“, wie er etwa in Dresden auf den Pegida-Demonstrationen regelmäßig erhoben wird? Die „junge Welt“ war schon mehrfach Opfer von Boykott- und Diffamierungskampagnen –meist orchestriert von Rechten in der Partei DIE LINKE. Sie müsste daher jetzt eigentlich auf der Seite von Ken Jebsen stehen, schon aus eigenem Interesse.

Der Artikel von Bratanovic und Carlens dagegen zielt aber nicht nur auf Jebsen, sondern auch gleich noch auf die linken Kritiker Lederers. Gleich zu Beginn wird darin mit Sorge konstatiert, dass es ihm (Jebsen, A.W.) „gelungen (ist) Verbündete im linken Milieu zu finden“, ja sogar „Verbündete bis in den Funktionärsapparat der Linkspartei hinein“. Ausdrücklich genannt werden in diesem Zusammenhang Wolfgang Gehrcke, der Bundesvorsitzende des Freidenkerverbandes Klaus Hartmann, Oskar Lafontaine sowie der Autor dieses Artikels. Mit Besorgnis fragen Bratanovic und Carlens „welche Richtung diejenigen Kräfte einschlagen wollen, die Jebsen gegen jede Kritik verteidigen“. Ohne für die anderen hier Genannten sprechen zu können, vermute ich, das für sie alle gilt: Es geht uns um die Verteidigung der Freiheit des Wortes gegen jeden, und damit auch gegen die, die sie im Namen besonderer Radikalität einschränken wollen.

P.S.: Nach Abschluss des Artikels haben sich neue, ungute Entwicklungen ergeben, auf die hier kurz eingegangen werden muss:

Der jW-Artikel von Bratanovic und Carlens vom 14.12.2017 hat in Teilen der eigenen Leserschaft ganz offensichtlich für so viel Unmut gesorgt, dass sich die Redaktion in der Ausgabe vom 22.12.2017 gezwungen sah, auf der Schwerpunktseite ihre Haltung noch einmal zu unterstreichen und zu rechtfertigen. Dabei wurde die Kontroverse erneut verschärft, denn nun wird Ken Jebsen offen in die Nähe von Jürgen Elsässer und Jörg Kubitschek gerückt. Und einmal mehr taucht der Vorwurf der „Querfront“ auf.

Auf der Online-Plattform Rubikon reagierte Ken Jebsen fast zeitgleich in einem Interview auf Drohungen gegen ihn und seine Familie und beschuldigte in diesem Zusammenhang einen ehemaligen jW-Mitarbeiter, dafür verantwortlich zu sein. Er tat dies in einer menschlich zwar verständlichen, aber doch leider eher undifferenzierten Weise. Inzwischen hat die Zeitung angekündigt, deshalb gegen ihn gerichtlich vorzugehen.

Als seien der Probleme noch nicht genug, kommt Rubikon nun auch von der anderen Seite unter Druck. Der auf der Plattform veröffentlichte Artikel von Elias Davidsson „Der Brunnenvergifter Gilad Atzmon“ über einer der Redner auf der Veranstaltung der Neuen Rheinischen Zeitung am 14. Dezember 2017 im Babylon hat bei einigen für Empörung gesorgt. Auch dort steht eine rechtliche Auseinandersetzung ins Haus.

Angesichts dieses langsam unübersichtlich werdenden Vielfrontenkampfes über eine angekündigte aber dann doch nicht vollzogene Preisverleihung an einen engagierten Journalisten ist es allerhöchste Zeit, einmal innezuhalten und einen Weg für eine Klärung der verfahrenen Situation zu suchen, auf dem dann vielleicht sogar eine Annäherung der sich gegenwärtig unversöhnlich gegenüberstehenden Positionen möglich ist.

Zu den jetzt gebotenen Einsichten könnte gehören:

  1. Das wochenlange Wegtauchen der „junge Welt“ als einer linken Tageszeitung angesichts der offenen Zensurmaßnahme des Berliner Kultursenators Klaus Lederers war und ist blamabel und nicht entschuldbar, schließlich ging es bei der versuchten Versagung des vom Senat geförderten Kinos Babylon um eine – wie oben beschrieben – bundesweite Entwicklung, bei der der Raum für kritische Positionen mit Hilfe administrativer Maßnahmen in Form der Sperrung öffentlich finanzierter Räumlichkeiten immer weiter eingeschränkt wird.
  2. Kritik an der zionistischen Politik Israels wird häufig zu Unrecht als antisemitisch diffamiert, vor allem in Deutschland. Das heißt aber nicht, dass es keinen Antisemitismus, selbst einen von einem Juden vertretenen, gibt. Hier trifft die Verantwortlichen für die Veranstaltung im Kino Babylon die Schuld, mit Gilad Atzmon den Falschen eingeladen zu haben.
  3. Distanzierungen Ken Jebsens von früheren fahrlässigen und problematischen Äußerungen müssen endlich als das zur Kenntnis genommen werden, was sie sind: Als Distanzierungen. Es ist unredlich, sie ihm dennoch immer und immer wieder vorzuhalten. Das gilt auch für seine schon vor Jahren beendete Zusammenarbeit mit Jürgen Elsässer. Zur Erinnerung: Elsässer war vor gar nicht mal so langer Zeit auch Redakteur der „junge Welt“, bevor er zum Neuen Deutschland wechselte! Wie würde die jW reagieren, würde man ihr das heute vorwerfen?
  4. Ken Jebsen sollte bei all seiner Empörung über „die linken Medien“ nicht länger übersehen, dass es ganz andere Medien und Kräfte gibt, die ungleich einflussreicher als die von ihm vor allem Kritisierten sind, die ihm nicht wohlgesonnen sind. Ein klarerer Blick auf die wirklichen Gegner ist daher geboten.

Dies sollen nur ein paar erste und vorläufige Ratschläge für die dringend notwendige Deeskalation der verfahrenen Situation sein. Weitere müssen hinzukommen. Man kann sie aber natürlich auch in den Wind schlagen und weiter munter aufeinander einschlagen wie bisher. Darüber freuen dürfen sich dann Anwälte und Politiker vom Schlage Lederers, die sowohl Ken Jebsen, als auch Rubikon vor allem aber der jungen Welt feindlich gegenüberstehen.

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Dieser Beitrag erschien am 22.12.2017 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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10 Kommentare zu: “Wenn das vermeintlich Gute gegen das vermeintlich Böse antritt

  1. Zur juristischen Klärung von offenen Rechtstreiten sollten wir von Mikrospenden RÜCKSTELLUNGEN bilden, um weiterhin unabhängigen Journalismus zu haben !
    Anschließend könnte Restgeld Menschen in Not weiter helfen.
    Ich erhöhe schon mal meine Spende an KenFM um 66 %.
    Bleibt bitte am Ball.

    Aber nur mal angenommen, die sogenannte LINKE oder „linke“ Presse würde genauso von Großkonzernen geschmiert – wie die CDU seit 1949.
    siehe Beispiel: ARD-Mediathek: Bimbes-Die-schwarzen-Kassen-des-Helmut/Das-Erste

    Ein bessere Investition durch Großkonzerne gäbe es doch heute gar nicht, um die gesamte Politik auf Kurs zu halten, als die „linke“ Presse zu finanzieren und damit zu spalten.
    Ökonomisch betrachtet scheint nun die Zeit des „Return on Investment“ / ROI z.B. bei der JW.
    Quasi „Antizyklisches Investieren – der Schlüssel zum Erfolg !“

    So träfe LEDERERs Aussage den Kern ….“ wer erhebliche (nicht-)öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.“

  2. PANIK auf der Eliten Titanic

    die Titanic, die auf dem Grunde des Atlantik liegt ist eigentlich die Olympic. Diese hatte eine Kollision mit einem Kriegsschiff und wurde beschädigt. Die Rederei versuchte den Schaden über die Versicherung ab zu wickeln und dazu musste die Schuldfrage der Kollision geklärt werden. Es wurde aber zu Ungunsten Der Olympic entschieden.
    J.P.Morgen war der Inhaber der Rederei. Nun wurde die neue Titanic umlackiert und Olympic genannt und die alte beschädigte Olympic wurde Titanic genannt. Und diese wurde auf den Grund geschickt. Kurz vorher wurde die Versicherungssumme noch erhöht. J.P.Morgan erschien nicht zur Jungfernfahrt. Die andere Prominenz/Geldadel wurden elegant aus dem Weg geräumt, waren sie doch Gegner der FED und eines Krieges in Europa.

    Dieser Narrativ ist vorhanden und die Fensterlinien der Olympic stimmen mit dem Wrack überein. Die Fensterlinien der Titanic sind die der „neuen“ Olympic.

    PANIK AUF DER (LINKEN) TITANIC
    Links Rechts – Demokraten Republikaner – Demokratiemodelle – deep state – controlled opposition – staged acts
    ALLE Parteien dienen dem deep-state und in Deutschland herrscht die marktkonforme Demokratie!

    Hoffnung liegt auf dem Land der freien und mutigen!

    Wer dieser Tage beobachtet was im Machtzentrum der Weltmacht geschieht bekommt einen Geschmack davon, was eine „wild card“ ist, die ihren eigenen Narrativ schreibt.

    Der Mann darf ein Narzisst und egomane sein, aber er ist angetreten um den ihm verhassten korrupten deep state auch swamp genannt zu trocknen!

    DIE PANIK AUF DER TITANIK IST DERZEIT SEHR SEHR SEHR GROSS
    die Friedensbewegung bzw ALLE Bewegungen wurden seit den 60igern gezielt unterwandert und in controlled opposition geformt. Die revolutionären Rockstars wurden alle mit Drogen aus der Welt befördert und die ganz harten Steinewerfer wurden eingegliedert und wie J. Fischer fürstlich belohnt.

    ABER die gute Nachricht ist, es funktioniert immer weniger. Die Lügen und versuchten Manipulationen fliegen immer schneller auf.

    DIE Käseglocken Verwalter in Deutschland wissen nicht mehr, was sie tun sollen! Spätestens seit dem 21. Dezember ist Ende der Fahnenstange!

    Und ganz ehrlich mein lieber Ken Jebsen – die kleinen Schmutzigen Linken, Antifa-kes, AFD-Cartoonisten locken keinen normalen Menschen mehr aus dem Haus heraus.
    Die marktkonforme Agenda wurde mit Schroeder/Fischer SPD/Gruen erfolgreich im Lande verankert und dann hart am Kurs der Globalsten von Merkel und ihrem Handtaschen-Kabinett REALISIERT.
    In der Handtasche steckt auch die MSM sowie die lokalen provinziellen FAKE-NEWS Kreateure.

    Es muss uns aber klar sein, dass diese gesamt-deutsche Provinz von den Alphabet-Diensten Kontrolliert wird über die Atlantischen Stammtisch Treffen.

    Und da ist nun Panik. seit dem 21. Dezember und ff wird neue Geschichte geschrieben.

    Sind wir dabei und können uns aus der miefigen Kaese(Spaetzle)-Glocke befreien?

    Die Historie lässt mich mit Heine (im französischen Exil) sprechen – denke ich an Deutschland in der Nacht so bin ich um den Schlaf gebracht.

    Die Franzosen gehen noch auf die Strasse. Die US Amerikaner die auf die erste Verfassung schwören werden für ihre Freiet kämpfen.

    Aber auch der Deutsche Partisan wartet auf die Weisung der Führung ………..
    Nicht umsonst konnte der Faschismus in Deutschland so aufblühen. Und das ist eine tief verwurzelte kulturelle Frage.

    Claudia Roth ist in ihrem Antideutschtum deutscher als die Preussen. Und die „Durchrassung“ Deutschlands lässt tief blicken in den grünen Sprachschatz. Es gab da ein Pamphlet der grünen Jugend Bayerns, welches in den Tiefen meines Archivs schlummert.

    Gibt es Hoffnung für die Menschheit?
    EIN KLARES JA!
    2018 – the shit hits the fan – 1000%

  3. Man muss Ken Jebsen für seine hervorragende journalistischen Arbeit und sein unbeirrbares Engagement für den Frieden und Toleranz danken und ihm und seinem Team den Rücken stärken. Es ist wirklich sehr wichtig dass es ihn gibt und wie er die Dinge in die Hand nimmt. Ich wünsche ihm und seiner Familie schöne Festtage, viel Gesundheit, Sicherheit, Erfolg und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  4. Die Stärke von kenfm.de besteht darin, daß Ken Jebsen versucht, mit Jedem ins Gespräch zukommen – also guter journalistischer Arbeit.

    Die Stärke besteht nicht darin, Auseinandersetzungen innerhalb der Linken zu führen, eingeschlossen all die Lederers, Trolle, NATO-Agenten etc., die sich links nennen.

    Ich persönlich bin mit der Leistung von Ken Jebsen in Zusammenhang mit der Preisverleihung nicht zufrieden, erwarte aber auch keine Perfektion, bin ja selbst nur Mensch.

    Aber jetzt wird es Zeit, seine Wut über die schrecklichen Ereignisse wie Morddrohungen gegen die Tochter herunterzuschlucken (Strafanzeige sollte man trotzdem stellen) und sich wieder auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie verdammt schwer das ist. Aber es gibt keinen anderen Weg, denn Wut ist ein genauso schlechter Ratgeber wie Angst.

    Bitte, keine Kommentare mehr zu diesen „Links“-Arschlöchern, macht Eure Arbeit im „alten“ Stil weiter.

  5. Den Fauxpas des Provinzsenators hätte man sich ganz anders zu Nutzen machen können.
    Frieden ist doch das Thema, welches die Linke noch zusammenhält.
    Ich bin ziemlich enttäuscht, dass man hier auf Konfrontation gesetzt hat, und sich somit auf das
    „ Teile und Hechle Spiel“ einlässt.
    Da zitiert man Gandhi etc. , doch hat nichts von dem verstanden !!!
    In Panik zu geraten, geht ja nun gar nicht.
    Das ist alles sehr bedauerlich.
    Da sich Ken J. offensichtlich immer noch große Mühe bei seiner Arbeit gibt, sollte uns dieses Portal nicht nur erhalten bleiben. Es ist auch wichtig, das esl SICHER weiter wächst und gedeiht. Doch nun erst einmal Besinnung und FROHES FEST, der Winter hat sich ja gerade sonnengewendet, und mehr Licht wird kommen.Lieben Gruß an alle !

  6. Schlimm genug, dass große Teile der vermeintlich Linken in ihrem Wertekanon derart verwahrlost sind, dass jeder „old school“-Linke sich angewidert abwendet. Für mich sind linke Werte immer noch Fortschrittlichkeit (gerade auch im Denken), soziale Kompetenz (nicht Sozialismus), Toleranz (siehe R. Luxemburg: Freiheit ist immer…) und (inter)nationale Solidarität – nicht Globalismus. Wer die ursprünglichen linken Werte vertritt, ist heute Feindbild, so einfach aber bitter ist die Wahrheit. Die heutigen Linken agieren in einer unheiligen Allianz von Frankfurter Schule und SED/Stasi-Doktrien. Genosse Mielke rotiert begeistert im Grab… Das eigentlich Erschütternde ist jedoch, dass die sich die Mainstream-Linke quasi als 5. Kolonne der NWO-Agenda missbrauchen lässt und dies nicht begreifen kann (will/darf)! Ich denke, dass die Linken in der heutigen Form ihre Existenzberechtigung verloren haben, sie sind Vieles, aber nicht mehr links im ursprünglichen Sinne! Das Links/Rechts eh nur divide et impera-Politik ist, muss nicht betont werden.

    Wie weit die moralische Verwahrlosung bereits fortgeschritten ist, sieht man am Beispiel der Morddrohung gegen Ken`s Tochter. Ich tue mich ehrlich schwer, solche Subjekte noch als Menschen zu bezeichnen! Wer sowas macht oder durch Schweigen alimentiert, hat JEDES Recht verloren, irgendjemanden zu kritisieren! Wer intolerant ist wie ein Faschist, wer sich faschistischer Methoden bedient und einer totalitären Ideologie folgt – ist selber ein Faschist. Punkt und frohes Fest!

  7. Wo kann man bitte die reale Entwicklung dieser wohl doch nicht (oder dann doch noch?) stattgefundenen Preisverleihung nachvollziehen? Zunächst Ankündigung der Preisverleihung, dann Lederers Äußerung, daraufhin der Rückzug des Babylon, dann Ankündigung der Demo für Meinungsfreiheit auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, die zumindest hat wohl stattgefunden mit einer kleinen 60 Mann Gegendemo. Dann Sieg vor Gericht, die Preisverteilung sollte doch im Babylon vorgenommen werden. Dann Erklärung von Ken Jebsen, den Preis doch nicht annehmen zu wollen. Dann kam eine Mitteilung hier im Portal, aus der in meiner Interpretation hervorging, dass es doch zu einer Preisverleihung gekommen sei, Jebsen den Preis aber nicht selber entgegengenommen habe, und es habe eine Laudatio auf ihn stattgefunden. Hier im Artikel spricht man jetzt von einer vorgesehenen, aber nicht stattgefundenen Preisverleihung. Ich bitte um Aufklärung: Was ist denn jetzt tatsächlich geschehen?

  8. Vielen Dank Herr Wehr für Ihren Artikel . . .und ich kann den meisten Ihrer Ausführungen folgen und denke auch Deeskalation ist mehr als angebracht, aber . . .

    hier: „Auf der Online-Plattform Rubikon reagierte Ken Jebsen fast zeitgleich in einem Interview auf Drohungen gegen ihn und seine Familie und beschuldigte in diesem Zusammenhang einen ehemaligen jW-Mitarbeiter, dafür verantwortlich zu sein. Er tat dies in einer menschlich zwar verständlichen, aber doch leider eher undifferenzierten Weise. Inzwischen hat die Zeitung angekündigt, deshalb gegen ihn gerichtlich vorzugehen.“

    würde ich nicht zustimmen wollen (ich gehe davon, dass es sich mit dem ehemaligen Mitarbeiter der jW so zugetragen hat, da ich bisher auch nirgends eine andere Darstellung lesen konnte..)
    dass Herr Jebsen sich zurückhalten oder nachträglich gar noch relativieren sollte,
    weil hier dann doch zu sehr mit zweierlei Mass gemessen werden würde.

    Mag sein dass Herr Jebsen in dem einen oder anderen Satz nicht eindeutig genug zwischen ehemaligen und noch heute tätigen Mitarbeitern der jW differenziert, aber im Zusammenhang betrachtet und aus einer ganzheitlicheren Perspektive heraus, die er versucht zu erläutern, hat er doch recht mit der „Progromstimmung“ die da durch die entsprechenden Zeitungen erzeugt wird! (Ich bin selbst immer noch fassungslos über diese Artikel, die wir da lesen durften).

    Und da sind doch nun mal auch die verantwortlichen Redakteure der entsprechenden Blätter mit einzubeziehen?? Die stehen da doch wohl auch in einer Verantwortung??

    Also seitens der jW zuvor die „Keulen und Vorschlaghämmer“ rauszuholen und gemeinsam mit anderen Blättern ( die anderen Artikel dürften den jW-Autoren doch bekannt gewesen sein) entsprechende Rufmordkampanien in die Welt zu setzen und auf Ken Jebsen einzuschlagen, sich dann aber so empfindlich geben, wenn Herr Jebsen (wohl auch begründet) die Kausalitäten herausstellt, passt da – aus meiner Sicht – nicht zusammen.

    Viel eher sehe ich da erneut, dass hier Gelegenheiten ergriffen werden weiter gegen Ken Jebsen vorzugehen, bzw. auf Ihn einzuschlagen zu können.

    Herr Jebsen hat in dem Interview – in seiner bekannten deutlichen – Art, die Dinge mal beim Namen genannt und die möglichen Zusammenhänge aufgezeigt und erläutert/gewarnt, welche Dimensionen das Ganze mittlerweile angenommen hat.
    Ich finde auch seine Einordnungen da nachvollziehbar und finde auch, dass sich die besagten Blätter ( jW, Bz, Tagespiegel etc. ) dass dann auch schon aushalten müssen und es auch in keiner Relation steht, was sie Herrn Jebsen mit ihren Artikeln zumuten einschließlich der Folgen.

  9. „Distanzierungen Ken Jebsens von früheren fahrlässigen und problematischen Äußerungen müssen endlich als das zur Kenntnis genommen werden, was sie sind: Als Distanzierungen. Es ist unredlich, sie ihm dennoch immer und immer wieder vorzuhalten. Das gilt auch für seine schon vor Jahren beendete Zusammenarbeit mit Jürgen Elsässer. Zur Erinnerung: Elsässer war vor gar nicht mal so langer Zeit auch Redakteur der „junge Welt“, bevor er zum Neuen Deutschland wechselte! Wie würde die jW reagieren, würde man ihr das heute vorwerfen?“

    Der Punkt mit Jürgen Elsässer ist klasse.

    Der Rest: denke, das ist genau das Problem. Vorschlag: kurz, knapp und präzise vorgehen.

    – Antisemitismus: Warum denn bitte? Weil man Israel kritisiert?
    – Holocaustleugner: Wenn das stimmen würde, wäre er schon längst verhaftet, den Prozess hat er doch gewonnen. Er hat behauptet, Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud, hätte geholfen, die Deutschen zum Holocaust mit Propaganda aufzuhetzen. Stimmt doch, genau so war’s, Goebbels war voll der Fan von Bernays und LeBon.

    Passiert doch heute auch wieder mit der Hetze gegen Putin oder Assad.

    Kurz und knapp kontern – nicht lange Artikel.

  10. Das Vorgehen Lederers gegen die Preisverleihung für Jebsen im Babylon und die entsetzten und empörten Reaktionen darauf eine “ provinzielle Berliner Geschichte“ zu nennen, wie die JW das getan hat, ist nicht nur in unerträglichem Maße zynisch, sondern schlicht eine Lüge. Es ist in Wirklichkeit ein kulturelles Erdbeben und das wüsste eine Zeitung, die echte linke Werte vertritt. Deshalb wird schon allein durch diese vorgeschobene Ausrede, dass so lange dazu geschwiegen wurde, klar, dass die Redaktion dieser Zeitung gar nicht irgend welche sozialen Werte ernsthaft und verlässlich vertritt, sondern, wenn es wirklich drauf ankommt, herum laviert. Das allein wäre schon schlimm genug gewesen, aber nein, sie ging sogar noch deutlich und entschieden einen kräftigen Schritt weiter in Richtung Lederer und hilft ihm noch dabei, Ken Jebsen mit den dafür bekannten heimtückischen Wort-Sinn -und Satzverdrehungen in eine möglichst finstere Ecke zu stellen. Schlimmer geht es nicht mehr.

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