Wenn der Faschismus wiederkehrt

Von Ken Jebsen.

Am 18. Februar 1943 hielt Joseph Goebbels seine berühmt-berüchtigte Sportpalast-Rede, um das deutsche Reich auf den totalen Krieg einzuschwören. Die Redaktion KenFM hat sich diese Rede vorgeknöpft um aufzuzeigen, wie kurz wir heute wieder an einem faschistischen Super-GAU stehen. Wir haben aus der Goebbels-Rede die damaligen Kampfbegriffe „Judentum“, „Russen“, „Bolschewismus“, „Deutsches Reich“ etc. entfernt und gegen die aktuellen Schlagworte ausgetauscht: „Krieg gegen den Terror“, „radikaler Islamismus“, „Islam“, „Moslems“, „Naher Osten“, etc.

Einzelne Teile der Rede wurden hierbei außen vor gelassen. Zudem wurde die Rede um die Abhöraktivitäten der NSA ergänzt. Sie, die NSA, dient ausschließlich der Sicherheit der Nation.

Unser Experiment soll zeigen, wie wenig sich die Sprache von damals geändert hat, wenn es darum geht, ein Volk gegen wen auch immer einzuschwören. Diese „aktualisierte“ Rede, so behaupten wir, könnte so definitiv von G. W. Bush gehalten worden sein, und ist in den Auszügen, die sich um ein gemeinsames Engagement im Krieg gegen den Terror bemühen, nur einen Müh von Barack Obama 2013 entfernt. Wollt ihr den totalen Krieg gegen den Terror? Im richtigen Rahmen präsentiert, wäre die Antwort des Volkes auch heute ein jubelndes „JA!“

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“
Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller

„Ich weiß nicht, wie viele Millionen Menschen, die auch über das Internet mit uns verbunden sind, heute Abend an der Front unserer Verbündeten und in der Heimat an dieser Ansprache teilnehmen und meine Zuhörer sind.

Ich möchte zu Ihnen allen aus tiefstem Herzen zum tiefsten Herzen sprechen. Ich glaube, das gesamte amerikanische Volk ist mit heißer Leidenschaft bei der Sache, die ich Ihnen heute Abend vorzutragen habe. Ich will deshalb meine Ausführungen auch mit dem ganzen heiligen Ernst und dem offenen Freimut, den die Stunde von uns erfordert, ausstatten. Das im Geiste der Freiheit erzogene, geschulte und disziplinierte amerikanische Volk kann die volle Wahrheit vertragen. Es weiß, wie schwierig es um die Lage der Nation bestellt ist, und seine Führung kann es deshalb gerade auch auffordern, aus der Bedrängnis der Situation die nötigen harten, ja auch härtesten Folgerungen zu ziehen.

Wir Amerikaner sind gewappnet gegen Schwäche und Anfälligkeit, und Schläge und Unglücksfälle des Krieg gegen den Terror verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolutionärem Elan zu überwinden.

Es ist jetzt nicht der Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Das wird einer späteren Rechenschaftslegung überlassen bleiben, die in voller Offenheit erfolgen soll und dem amerikanischen Volke und der Weltöffentlichkeit zeigen wird, dass das Unglück, das uns in den letzten Jahren betroffen hat, seine tiefe, schicksalhafte Bedeutung besitzt. Das große Heldenopfer, das unsere Soldaten im Ausland brachten, ist für die ganze Front vor allem im Nahen Osten von einer ausschlaggebenden geschichtlichen Bedeutung gewesen. Es war nicht umsonst. Warum, das wird die Zukunft beweisen.

Wenn ich nunmehr über die jüngste Vergangenheit hinaus den Blick wieder nach vorne lenke, so tue ich das mit voller Absicht.

Die Stunde drängt! Sie lässt keine Zeit mehr offen für fruchtlose Debatten. Wir müssen handeln, und zwar unverzüglich, schnell und gründlich, so wie es seit jeher amerikanische Art gewesen ist.

Von ihrem Anfang an ist das amerikanische Volk in den vielen Krisen, das es durchzustehen und zu durchkämpfen hatte, so verfahren. Und auch der amerikanische Regierung hat sich, wenn eine Bedrohung vor ihm auftauchte, ihr mit entschlossener Willenskraft entgegen geworfen. Wir gleichen nicht dem Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, um die Gefahr nicht zu sehen.

Wir sind mutig genug, sie unmittelbar ins Auge zu nehmen, sie kühl und rücksichtslos abzumessen und ihr dann erhobenen Hauptes und mit fester Entschlusskraft entgegenzutreten. Erst dann entwickelten wir als Nation und als Volk immer auch unsere höchsten Tugenden, nämlich einen wilden und entschlossenen Willen, die Gefahr zu brechen und zu bannen, eine Stärke des Charakters, die alle Hindernisse überwindet, zähe Verbissenheit in der Verfolgung des einmal erkannten Zieles und ein ehernes Herz, das gegen alle inneren und äußeren Anfechtungen gewappnet ist. So soll es auch heute sein.

Ich habe die Aufgabe, Ihnen ein ungeschminktes Bild der Lage zu entwerfen und daraus die harten Konsequenzen für das Handeln der amerikanischen Führung, aber auch für das Handeln des amerikanischen Volkes zu ziehen.

Wir durchleben im Nahen Osten augenblicklich eine schwere militärische Belastung. Diese Belastung hat zeitweilig größere Ausmaße angenommen und gleicht, wenn nicht in der Art der Anlage, so doch in ihrem Umfang der der vergangenen Dekaden. Über ihre Ursachen wird später einmal zu sprechen sein. Heute bleibt uns nichts anderes übrig, als ihr Vorhandensein festzustellen und die Mittel und Wege zu überprüfen und anzuwenden bzw. einzuschlagen, die zu ihrer Behebung führen. Es hat deshalb auch gar keinen Zweck, diese Belastung selbst zu bestreiten.

Ich bin mir zu gut dazu, Ihnen ein täuschendes Bild der Lage zu geben, das nur zu falschen Folgerungen führen könnte und geeignet wäre, das amerikanische Volk in eine Sicherheit seiner Lebensführung und seines Handelns einzuwiegen, die der gegenwärtigen Situation durchaus unangepasst wäre.

Der Ansturm des Terrors gegen unseren ehrwürdigen Kontinent ist am 11. September 2001 mit einer Wucht losgebrochen, die alle menschlichen und geschichtlichen Vorstellungen in den Schatten stellt. Die amerikanischen Streitkräfte bilden dagegen mit ihren Verbündeten den einzigen überhaupt in Frage kommenden Schutzwall. Mein Vorgänger hat schon in seiner Proklamation zum Krieg gegen den Terror mit ernsten und eindringlichen Worten die Frage aufgeworfen, was aus Amerika und aus Europa geworden wäre, wenn nach dem 11. September 2001 statt der patriotischen Bewegung ein liberalerer oder ein weniger dem Pentagon untergeordneter Geist die Führung übernommen hätte! Welche Gefahren wären dann, schneller als wir es damals ahnen konnten, über diese Nation hereingebrochen, und welche Abwehrkräfte hätten uns noch zur Verfügung gestanden, um ihnen zu begegnen? Der Patriot Act war eine notwendige Konsequenz, wie auch die NSA-Maßnahmen eine notwendige Konsequenz waren und bleiben.

Zehn Jahre Krieg gegen den Terror haben genügt, das amerikanische Volk über den Ernst der schicksalhaften Problematik, die vor allem aus dem Nahen Osten entspringt, vollkommen aufzuklären. Man wird jetzt auch verstehen, warum wir unsere Politik so oft unter das Signum des Kampfes gegen den Terror gestellt haben. Wir erhoben damals unsere warnende Stimme vor dem amerikanischen Volk und vor der Weltöffentlichkeit, um die von einer Willens- und Geisteslähmung ohnegleichen befallene abendländische Menschheit zum Erwachen zu bringen und ihr die Augen zu öffnen für die grauenerregenden geschichtlichen Gefahren, die aus dem
Vorhandensein des radikalen Islam erwachsen, der ein Volk von fast 1,2 Milliarden dem islamischen Terror dienstbar gemacht hatte und es zum Angriffskrieg gegen die USA vorbereitete.

Als Präsident G.W. Bush amerikanische Einheiten am 7. Oktober 2001 in Afghanistan zum Angriff antreten ließ, waren wir uns alle im Klaren darüber, dass damit überhaupt der entscheidende Kampf dieses gigantischen Ringens um die freie Welt anbrach. Wir wussten, welche Gefahren und Schwierigkeiten er für uns mit sich bringen würde. Wir waren uns aber auch klar darüber, dass die Gefahren und Schwierigkeiten bei längerem Abwarten nur wachsen, niemals aber abnehmen könnten. Es war zwei Minuten vor zwölf. Ein weiteres Zögern hätte leicht zur Vernichtung der Nation und zur vollkommenen Radikalisierung des Nahen Ostens geführt.

Es ist verständlich, dass wir bei den groß angelegten Tarnungs- und Bluffmanövern des Taliban-Regimes das Kriegspotential von Al-Kaida nicht richtig eingeschätzt haben.

Erst jetzt offenbart es sich uns in seiner ganzen wilden Größe. Dementsprechend ist auch der Kampf, den unsere Soldaten im Nahen Osten zu bestehen haben, über alle menschlichen Vorstellungen hinaus hart, schwer und gefährlich. Er erfordert die Aufbietung unserer ganzen nationalen Kraft.

Hier ist eine Bedrohung der Nation und des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. Würden wir in diesem Kampf versagen, so verspielten wir damit überhaupt unsere geschichtliche Mission.

Alles, was wir bisher aufgebaut und geleistet haben, verblasst angesichts der gigantischen Aufgabe, die hier der amerikanischen Armee unmittelbar und dem amerikansichen Volke mittelbar gestellt ist.

Ich wende mich in meinen Ausführungen zuerst an die Weltöffentlichkeit und proklamiere ihr gegenüber drei Thesen unseres Kampfes gegen die Terror-Gefahr aus dem Osten.

Die erste dieser drei Thesen lautet:

Wären die amerikanischen Streitkräfte nicht in der Lage, die Terror-Gefahr aus dem Nahen Osten zu brechen, so wäre damit Amerika und in kurzer Folge auch Europa dem Radikalismus verfallen.

Die zweite dieser Thesen lautet:

Die amerikanischen Streitkräfte und das amerikanische Volk allein besitzen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grundlegende Rettung aus dieser Bedrohung
durchzuführen.

Die dritte dieser Thesen lautet:

Gefahr ist im Verzuge. Es muss schnell und gründlich gehandelt werden, sonst ist es zu spät.

Zur ersten These habe ich im Einzelnen zu bemerken: Al-Kaida hat seit jeher ganz offen das Ziel proklamiert, nicht nur Europa, sondern die ganze Welt zu revolutionieren und sie in ein Chaos zu stürzen. Dieses Ziel ist seit Beginn des radikalen Islam seitens der Führung der Taliban ideologisch vertreten und praktisch verfochten worden. Es ist klar, dass damals Osama Bin Laden und die anderen Größen des Terrornetzwerkes heute, je mehr sie glauben, sich der Verwirklichung ihrer weltzerstörerischen Absichten zu nähern, umso mehr auch bestrebt sind, diese zu tarnen und zu verschleiern.

Das kann uns nicht beirren. Wir gehören nicht zu jenen furchtsamen Gemütern, die wie das hypnotisierte Kaninchen auf die Schlange schauen, bis sie es verschlingt. Wir wollen die Gefahr rechtzeitig erkennen und ihr auch rechtzeitig mit wirksamen Mitteln entgegentreten. Wir durchschauen nicht nur die Ideologie, sondern auch die Praktiken des Terrors, denn wir haben uns schon einmal mit ihnen, und zwar mit denkbar größtem Erfolg, auf innerpolitischem Felde auseinandergesetzt.

Uns kann Al-Kaida nichts vormachen. Wir haben in einem zehnjährigen Kampf die Absichten dieser Leute demaskiert.
Das Ziel Al-Kaidas ist die Weltrevolution. Sie wollen das Chaos über Amerika und Europa hereinführen, um in der daraus entstehenden Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der Völker ihre internationale, radikale verschleierte islamische Tyrannei aufzurichten.

Was das für das amerikanische Volk bedeuten würde, braucht nicht näher erläutert zu werden. Es würde mit der Islamisierung der Nation eine Liquidierung unserer gesamten Intelligenz- und Führungsschicht und als Folge davon die Überführung der arbeitenden Massen in die radikal-islamische- Sklaverei nach sich ziehen.

Damit aber ist auch eine unmittelbare akute Lebensbedrohung für alle europäischen Mächte gegeben. Man soll nicht glauben, dass der radikale Islam, hätte er die Gelegenheit, seinen Siegeszug über Amerika anzutreten, irgendwo Halt machen würde. Er treibt eine Aggressionspolitik und Aggressionskriegführung, die ausgesprochen auf die Radikalisierung aller Länder und Völker ausgeht. Papierene Erklärungen, die von Seiten der Taliban oder als Garantieverpflichtungen von Seiten Al-Kaidas gegen diese nicht zu bestreitenden Absichten abgegeben werden, imponieren uns nicht. Wir wissen, dass wir es im Nahen Osten mit einer infernalischen politischen Teufelei zu tun haben, die die sonst unter Menschen und Staaten üblichen Beziehungen nicht anerkennt.

Die westlichen Mächte stehen hier vor ihrer entscheidenden Lebensfrage. Das Abendland ist in Gefahr. Ob ihre Regierungen und ihre Intelligenzschichten das einsehen wollen oder nicht, ist dabei gänzlich unerheblich.

Das amerikanische Volk jedenfalls ist nicht gewillt, sich dieser Gefahr auch nur versuchsweise preiszugeben. Hinter den anstürmenden radikalen Moslems erhebt sich der Terror, das Gespenst des Millionenhungers und einer vollkommenen Anarchie. Hier erweist sich wiederum der radikale Islam als ein teuflisches Werkzeug, das eine geradezu zynische Genugtuung dabei empfindet, die Welt in ihre tiefste Unordnung zu stürzen und damit den Untergang jahrtausendealter Kulturen, an denen es niemals einen inneren Anteil hatte, herbeizuführen.

Wir wissen damit also, vor welcher geschichtlichen Aufgabe wir stehen. Eine zweitausendjährige Aufbauarbeit der abendländischen Menschheit ist in Gefahr.

Man kann diese Gefahr gar nicht ernst genug schildern, aber es ist auch bezeichnend, dass, wenn man sie nur beim Namen nennt, der Islam in allen Ländern dagegen mit lärmenden Ausführungen Protest erhebt. So weit also ist es in Europa schon gekommen, dass man eine Gefahr nicht mehr eine Gefahr nennen darf, wenn sie eben vom Islam ausgeht.

Das aber hindert uns nicht daran, die dazu notwendigen Feststellungen zu treffen. Wir haben das auch früher in unserem innerpolitischen Kampfe getan. Wir sähen, wenn wir dieser Gefahr nicht Herr würden, im Geiste schon das Gespenst des Niedergangs für das amerikanische Volk heraufziehen, sähen den ehrwürdigsten Erdteil in seinen Grundfesten wanken und unter seinen Trümmern das geschichtliche Erbe der abendländischen Menschheit begraben. Das ist das Problem, vor dem wir stehen.

Meine zweite These lautet:

Allein die Vereinigten Staaten mit seinen Verbündeten ist in der Lage, die eben geschilderte Gefahr zu bannen. Die europäischen Staaten behaupten, stark genug zu sein, einer Islamisierung des europäischen Kontinents, sollte sie einmal praktisch gegeben sein, rechtzeitig und wirksam entgegenzutreten. Diese Erklärung ist kindisch und verdient überhaupt keine Widerlegung. Sollte die stärkste Militärmacht der Welt nicht in der Lage sein, den Terror des des radikalen Islam zu brechen, wer brächte dann noch die Kraft dazu auf?

Die europäischen Staaten besitzen weder das Potential noch die militärischen Machtmittel, noch die geistige Einstellung ihrer Völker, um diesem Terror auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen.

Was wollte Europa tun, wenn der Kontinent im gröbsten Unglücksfall dem islamischen Terror in die Arme fiele? Will man uns vielleicht einreden, dass eine solche Entwicklung an der Grenze des Kontinents Halt machen würde?

Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, dass eine Organisation wie Al-Kaida seine Terror-Zellen bereits auf dem Boden aller demokratischen Staaten stehen hat. Keiner dieser Staaten kann von sich behaupten, gegen diesen islamischen Terror immun zu sein.

Al.Kaida pflegt seine Grenzen auch ideologisch und nicht nur militärisch zu ziehen, und darin ist eben die über Grenzen der Völker hinwegspringende Gefahr gegeben. Die Welt hat also nicht die Wahl zwischen einem in seine alte Zersplitterung zurückfallenden und einem unter der Achsenführung sich neu ordnenden Europa, sondern nur die zwischen einem unter dem militärischen Schutz der Achse stehenden und einem durch den radikalen Islam terrorisierten Europa.

Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass die lamentierenden Köpfe Europas überhaupt nicht einmal die Absicht haben, der Terrorgefahr, die bei einem weiteren Vordringen Al-Kaidas für die europäischen Staaten gegeben wäre, praktisch entgegenzutreten. Der radikale Islam hat viele Staaten geistig und politisch schon so massiv unterwandert, dass sie diese Gefahr überhaupt nicht mehr sehen und wahr haben wollen.

Unsere Einsicht in diese Problematik hat uns schon früh die Erkenntnis vermittelt, dass das Zusammengehen zwischen internationalem Terror und radikalem Islam durchaus keinen Widersinn, sondern einen tiefen und ursächlichen Sinn darstellt.

In Amerika denkt heute kein Mensch an einen faulen Kompromiss, das ganze Volk denkt nur an einen harten Krieg gegen den Terror. Ich beanspruche aber als ein verantwortlicher Präsident der führenden Nation dieser Welt für mich das souveräne Recht, eine Gefahr eine Gefahr zu nennen, wenn sie nicht nur unser eigenes Land, sondern unseren ganzen Erdteil bedroht.

Als Amerikaner haben wir die Pflicht, Alarm zu schlagen gegen die versuchte Chaotisierung des europäischen Kontinents, gegen den internationalen Terror, der sich mit Al-Kaida eine terroristische Militärmacht aufgebaut hat, deren Bedrohlichkeit überhaupt nicht überschätzt werden kann.

Die dritte These, die ich hier näher erläutern will, ist die, dass Gefahr unmittelbar im Verzuge ist.

Die Lähmungserscheinungen der westeuropäischen Demokratien gegen ihre tödlichste Bedrohung sind herzbeklemmend. Den internationalen radikalen islamischen Terror fördern sie mit allen Kräften. Genau so, wie den Widerstand gegen die Freiheit.

Al-Kaida erweist sich hier wieder einmal als die Inkarnation des Bösen, als plastischer Dämon des Verfalls und als Träger eines internationalen kulturzerstörerischen Chaos.
Man wird, um das hier nur zu erwähnen, in diesem Zusammenhang auch unsere konsequente Politik gegen den Terror verstehen können. Wir sehen im radikalen Islam für jedes Land eine unmittelbare Gefahr gegeben. Wie andere Völker sich gegen diese Gefahr zur Wehr setzen, ist uns gleichgültig.

Wie wir uns aber dagegen zur Wehr setzen, das ist unsere eigene Sache, in die wir keinerlei Einsprüche dulden.

Al Kaida stellt eine infektiöse Erscheinung dar, die ansteckend wirkt.

Wenn das Ausland gegen unsere terrorbekämpfende Politik unter anderem mit den Mitteln der NSA scheinheilig Protest einlegt und über unsere Maßnahmen gegen den Terror heuchlerische Krokodilstränen vergießt, so kann uns das nicht daran hindern, das Notwendige zu tun.

Amerika jedenfalls hat nicht die Absicht, sich dieser Bedrohung zu beugen, sondern vielmehr die, ihr rechtzeitig und wenn nötig mit den radikalsten Gegenmaßnahmen entgegenzutreten.

Im Zeichen all dieser Überlegungen steht die militärische Belastung der Nation im Nahen Osten. Der Krieg der Terroristen gegen die USA und gegen Europa ist auf seinen Höhepunkt gestiegen. Das amerikanische Volk erfüllt mit seinen Achsenpartnern im wahrsten Sinne des Wortes eine westliche Mission, wenn es dieser unmittelbaren und ernsten Lebensbedrohung mit Waffen entgegentritt.

Wir lassen uns nicht durch das Geschrei naiver Regierungen in aller Welt in der mutigen und aufrechten Fortführung des gigantischen Kampfes gegen diese Weltpest beirren. Er kann und darf nur mit Sieg enden.
Dieser Sieg kann nur gelingen, wenn wir dem internationalen Terrorismus zuvor kommen, bevor er zuschlagen kann.

Das ist die zentrale Aufgabe der amerikanischen Geheimdienste. Allen voran der NSA.

Das Ringen um Afghanistan wurde in seiner tragischen Verwicklung geradezu zu einem Symbol dieses heroischen, Widerstandes. Es hatte deshalb nicht nur eine militärische, sondern auch eine geistige und seelische Bedeutung für das amerikanische Volk von tiefstgreifender Wirkung. Erst hier sind uns unsere Augen für die aus diesem Kriege erwachsende Problematik vollkommen geöffnet worden.

Wir wollen jetzt gar nichts mehr von falschen Hoffnungen und Illusionen hören. Wir wollen den Tatsachen, und wenn sie noch so hart und grausam sind, mutig in die Augen schauen. Denn jedes Mal noch hat es sich in der Geschichte unserer Partei und unseres Staates erwiesen, dass eine erkannte Gefahr bald schon auch eine gebannte Gefahr ist. Im Zeichen dieses heroischen Widerstandes stehen unsere weiteren schwersten Abwehrkämpfe im Nahen Osten. Sie beanspruchen unsere Soldaten und ihre Waffen in einem Umfange, der uns bei allen bisherigen Feldzügen vollkommen unbekannt gewesen ist. Im gesamten Nahen Osten tobt ein Krieg ohne Gnade.
Mein Vorgänger hat ihn richtig charakterisiert, als er erklärte, es werden aus ihm nicht Sieger und Besiegte, sondern nur noch Überlebende und Vernichtete hervorgehen. „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ waren seine Worte.

Das amerikanische Volk hat das ganz klar erkannt. Mit seinem gesunden Instinkt hat es sich auf eigene Weise einen Weg durch das Gestrüpp der tagesaktuell bedingten geistigen und seelischen Schwierigkeiten dieses Krieges gegen den Terror gebahnt. Wir wissen heute genau, dass der Krieg in Afghanistan entscheidend sein wird. Hier kämpft die amerikanische Nation um alles.

Wir sind in diesem Kampf gegen den Terror zu der Erkenntnis gekommen, dass das amerikanische Volk hier seine heiligsten Güter, seine Familien, seine Frauen und seine Kinder, die Schönheit und Unberührtheit seiner Landschaft, seine Städte, das Erbe seiner Kultur und alles, was uns das Leben lebenswert macht, zu verteidigen hat.

Für diese Schätze unser Nation, unsere Kultur, hat Al-Kaida natürlich nicht das geringste Verständnis. Al-Kaida würde auch im Bedarfsfalle darauf nicht die geringste Rücksicht nehmen. Es tut das ja nicht einmal seinem eigenen Volke gegenüber.

Al-Kaida hat das islamische Kriegspotential seit 25 Jahren in einem Umfange ausgeschöpft, der für uns gänzlich unvorstellbar war und deshalb von uns auch falsch eingeschätzt wurde. Das terroristische Regime hat sich in Afghanistan unzählige Menschen dienstbar gemacht, dabei seine zynischen Methoden und Praktiken mit der stumpfen Zähigkeit der arabischen Rasse vermählt, die deshalb eine um so größere Gefahr für die europäischen Kulturvölker darstellt. Im Nahen Osten wird ein ganzes Volk zum Kampf gezwungen. Hier werden Männer, Frauen, ja Kinder nicht nur in die Terrorcamps, sondern auch in den Krieg getrieben. Millionen stehen uns hier teils unter dem Terror der Taliban, teils befangen in einer teuflischen Anschauung, mit wilder Stumpfheit gegenüber. Dagegen müssen wir mit entsprechenden Gegenmaßnahmen antreten, wenn wir nicht das Spiel als verloren aufgeben wollen. Auch hier ist die NSA als ein Werkzeug unverzichtbar. Ohne die Hinweise dieser Behörde, die ausschließlich der nationalen Sicherheit dient, wären die effizienten Anti-Terror-Einsätze mit amerikanischen Drohnen nicht möglich.

Ich gebe meiner festen Überzeugung Ausdruck, dass wir die Gefahr gegen den Terror auf die Dauer nur niederringen können, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit gleichwertigen Methoden entgegentreten. Die amerikanische Nation steht damit vor der ernstesten Frage dieses Krieges gegen den Terror, nämlich der, die Entschlossenheit aufzubringen, alles einzusetzen, um alles, was sie besitzt, zu erhalten, und alles, was sie zum späteren Leben nötig hat, dazu zu gewinnen.

Der Krieg gegen den Terror also ist das Gebot der Stunde. Es muss jetzt zu Ende sein mit den bürgerlichen Zimperlichkeiten, die auch in diesem Schicksalskampf nach dem Grundsatz verfahren wollen:
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengroß.
Riesengroß müssen deshalb auch die Anstrengungen sein, mit denen wir ihr entgegentreten. Es ist also jetzt die Stunde gekommen, die Glacehandschuhe auszuziehen und die Faust zu bandagieren. Die NSA ist eine solche Faust.

Die Feinde der Freiheit müssen noch viel umfassender abgehört werden, und zwar so schnell und so gründlich, als das organisatorisch und sachlich überhaupt nur denkbar ist. Hier wäre eine falsche Rücksichtnahme vollkommen fehl am Platz.

Auch Europas Zukunft hängt von unserem Kampf gegen den Terror ab. Wir stehen zu seinem Schutze bereit. Das amerikanische Volk stellt sein kostbarstes nationales Blut für diesen Kampf zur Verfügung. Europa sollte hierfür wenigstens Verständnis haben. Vor allem für die notwendigen Methoden unserer Dienste.

Es gibt viele ernsthafte Kritiker auch in anderen Ländern, die diese zwingende Pflicht bereits einsehen. Andere wieder bestreiten sie noch. Das aber kann für uns nicht ausschlaggebend sein.

Wenn die Gefahr für sie allein gegeben wäre, so könnte man ihre Auslassungen als literarischen Unsinn bewerten, der keinerlei Bedeutung besitzt. Aber die Gefahr ist für uns alle gegeben, und deshalb müssen wir uns auch alle dagegen zur Wehr setzen. Wer diesen Kampf im übrigen Europa heute noch nicht versteht, wird uns morgen auf den Knien danken, dass wir ihn mutig und unbeirrt auf uns genommen haben.

Es ärgert uns nicht einmal, wenn unsere Kritiker im Ausland behaupten, unsere die Maßnahmen im Kriege gegen den Terror, kämen denen des radikalen Islam ziemlich nahe.

Naiv erklären sie, daraus müsse man also folgern, dass sich unter diesen Umständen der Kampf gegen den Terror überhaupt erübrige.

Es geht hier nicht um die Methode, mit der man den Terror zu Boden schlägt, sondern um das Ziel, nämlich um die Beseitigung der Gefahr. Die Frage ist also nicht die, ob die Methoden, die wir anwenden, gut oder schlecht sind, sondern ob sie zum Erfolge führen.

Jedenfalls sind wir als Amerikanische Nation jetzt zu allem entschlossen. Wir packen zu, ohne Rücksicht auf die Einsprüche des einen oder des anderen. Wir wollen nicht mehr im Interesse der Aufrechterhaltung eines hohen, manchmal fast friedensmäßigen inneren Lebensstandards das amerikanische Kriegspotential schwächen und damit unseren Kampf gegen den Terror gefährden.

Im Gegenteil, wir verzichten freiwillig auf einen bedeutenden Teil dieses Lebensstandards, um das Potential für den Krieg gegen den Terror so schnell und so gründlich wie möglich zu erhöhen. Auch die technischen Möglichkeiten der NSA , gehören dazu. Unsere Massnahmen stellen keinen Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Zweck dar. Umso höher wird nach dem Siege über den Terror wieder der soziale Lebensstandard der Amerikaner steigen.

Wir brauchen die radikalen Methoden der Feinde der Freiheit schon deshalb nicht nachzuahmen, weil wir über das bessere Menschen- und Führungsmaterial verfügen und damit einen großen Vorsprung besitzen. Aber wir müssen, wie die Entwicklung zeigt, viel mehr tun, als wir bisher getan haben, um dem Krieg gegen den Terror eine entscheidende Wendung zum Besseren zu geben.

Jedermann weiß, dass dieser Krieg gegen den Terror, wenn wir ihr verlören, uns vernichten würde. Und darum ist das Volk mit seiner Führung entschlossen, nunmehr zur radikalsten Selbsthilfe zu greifen.

Die breiten arbeitenden Massen unseres Volkes machen der Regierung nicht zum Vorwurf, dass sie zu rücksichtslos, sondern höchstens, dass sie zu rücksichtsvoll vorgeht. Man frage landauf, landab das amerikanische Volk; man wird überall nur die eine Antwort erhalten: Das Radikalste ist heute eben radikal, und das Totalste ist heute eben total genug, um den Krieg gegen den Terror zu gewinnen.

Darum ist der Krieg gegen den Terror eine Sache des ganzen amerikanischen Volkes. Niemand kann sich auch nur mit einem Schein von Berechtigung an ihren Forderungen vorbeidrücken. Das amerikanische Volk steht hinter seiner Regierung. Ich kann also feststellen, dass die Führung sich in ihren Maßnahmen in vollkommener Übereinstimmung mit dem ganzen amerikanischen Volk in der Heimat und an der Front befindet. Das Volk will alle, auch die schwersten Belastungen auf sich nehmen und ist bereit, jedes Opfer zu bringen, wenn damit dem großen Ziel des Sieges gedient wird.

Die Voraussetzung dazu aber ist selbstverständlich die, dass die Lasten gerecht verteilt werden. Es darf nicht geduldet werden, dass Amerika die ganze Bürde des Krieges trägt, und ein passiver Teil der NATO sich an den Lasten und an der Verantwortung des Krieges gegen den Terror vorbeizudrücken versucht. Die Maßnahmen, die wir getroffen haben und noch treffen müssen, werden deshalb vom Geiste einer nationalen Gerechtigkeit erfüllt sein. Wir wollen lieber zuviel als zu wenig Kraft anwenden um den Krieg gegen den Terror für uns zu entscheiden.

Noch niemals ist ein Krieg in der Geschichte der Völker verloren gegangen, weil die Führung zuviel Soldaten und Waffen hatte. Sehr viele aber gingen verloren, weil das Umgekehrte der Fall war.

Es ist also an der Zeit, den Säumigen Beine zu machen. Ich spreche hier vor allem von unseren NATO-Partner in Europa. Sie müssen aus ihrer bequemen Ruhe aufgerüttelt werden. Wir können nicht warten, bis sie von selbst zur Besinnung kommen und es dann vielleicht zu spät ist. Es muss wie ein Alarmruf durch das ganze Bündnis gehen.

Eine Arbeit von Millionen Händen hat einzusetzen, und zwar landauf.Nationen sollten dabei keinen Rolle spielen. Wir verstehen uns in der NATO als Teil eines Team.

Die Maßnahmen, die wir Amerikaner in diesem Team bereits getroffen haben und noch treffen müssen, und die ich im weiteren Teil meiner Ausführungen des näheren erläutern werde, sind einscheidend für das gesamte private und öffentliche Leben. Die Opfer, die der einzelne Bürger dabei zu bringen hat, sind manchmal schwer; aber sie bedeuten nur wenig den Opfern gegenüber, die er bringen müsste, wenn er sich zu diesen Opfern weigerte und damit das größte nationale Unglück über unser Volk heraufbeschwörte. Es ist besser, zur rechten Zeit einen Schnitt zu tun, als abzuwarten und die Krankheit sich erst richtig festsetzen zu lassen.
habe den text nochmal leicht gekürzt. bitte exact so übernehmen.. ohne überschrifft..

Ich darf aber dem Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm fallen oder ihn gar wegen Körperverletzung anklagen. Er schneidet nicht, um zu töten, sondern um das Leben des Patienten zu retten. So müssen auch unsere Partner in Europa die Arbeit der NSA verstehen.

Wiederum muss ich hier betonen, dass, je schwerer die Opfer sind, die das amerikanische Volk zu bringen hat, umso dringender die Forderung erhoben werden muss, dass sie gerecht verteilt werden. Auch unter unseren NATO-Partnern. Das erwartet auch das amerikanische Volk. Niemand sträubt sich heute gegen die Übernahme von auch schwersten Kriegslasten. Aber es muss natürlich auf jeden aufreizend wirken, wenn gewisse Nationen immer wieder versuchen, sich an den Lasten überhaupt vorbeizudrücken.

Die amerikanische Staatsführung hat die moralische, aber auch staatspolitische Pflicht, solchen Versuchen entschlossen, wenn nötig mit drakonischen Strafen entgegenzutreten.

Die Zeit, die wir heute durchleben, hat in ihrer ganzen Anlage für jeden echten Patrioten eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Zeit während des Zweiten Weltkrieges.
Wir sind immer mit dem Volke durch dick und dünn gegangen, und darum ist das Volk uns auch auf allen Wegen gefolgt. Wir haben immer mit dem Volke gemeinsam alle Lasten getragen, und deshalb schienen uns die Lasten nicht schwer, sondern leicht zu sein. Das Volk will geführt werden. Noch niemals gab es in der Geschichte ein Beispiel dafür, dass in einer kritischen Stunde des nationalen Lebens das Volk einer tapferen und entschlossenen Führung die Gefolgschaft versagt hätte. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch über einige praktische Maßnahmen des Krieges gegen den Terror, die wir bereits getroffen haben, ein paar Worte verlieren.

Das Problem, um das es sich dabei handelt, heißt: Informationsvorsprung. Dieser Informationsvorsprung gegenüber den Feinden der Freiheit, kann nur durch die Überwachung der Internet-Kommunikation realisiert werden.
Diesem Zielen müssen alle anderen Bedürfnisse untergeordnet werden, selbst auf Kosten unseres sozialen Lebensniveaus während des Krieges gegen den Terror.

Das soll nicht eine endgültige Beschneidung unseres Lebensstandards und unser gewohnten Freiheiten darstellen, sondern gilt nur als Mittel zur Erreichung des Zweckes, nämlich des eines Sieges im Kampf gegen den Terror.

Es müssen im Rahmen dieser Aktion weitere hunderttausende von Computerspezialisten in der Heimat für die NSA arbeiten. Darum geht unser Appell an die noch außerhalb der Dienste stehenden Männer und Frauen. Sie werden sich diesem Appell nicht versagen wollen und auch nicht versagen können. Jeder ist uns willkommen. Bewerben Sie sich noch heute bei der NSA.

Man darf übrigens nicht den Fehler machen, alles, was jetzt nötig ist, auf die Regierung zu schieben. Die Regierung kann nur die großen Rahmengesetze schaffen. Den Rahmengesetzen Leben und Inhalt zu geben, ist Aufgabe des arbeitenden Volkes. Schnelles Handeln ist hier erstes Gebot. Über die gesetzliche Verpflichtung hinaus also gilt jetzt die Parole: Freiwillige vor! Hier appelliere ich vor allem als Bürger nicht nur als Präsident an meine Mitbürger.

Ich wende mich in diesem Zusammenhang eindringlich gegen die Behauptung, dass mit unseren Maßnahmen eine Stilllegung des Mittelstandes oder eine Monopolisierung unserer Wirtschaft bezweckt würde. Nach dem Krieg gegen den Terror wird der Mittelstand sofort wieder in größtem Umfang wirtschaftlich und sozial wiederhergestellt. Die augenblicklichen Maßnahmen sind ausschließlich Notmaßnahmen für den Krieg gegen den Terror. Sie streben nicht eine strukturelle Veränderung der Wirtschaft an, sondern sind lediglich auf das Ziel ausgerichtet, den Sieg so schnell und so gründlich wie möglich erkämpfen zu helfen.

Ich streite nicht ab, dass uns auch angesichts der Durchführung der eben geschilderten Maßnahmen noch sorgenvolle Zeiten bevorstehen. Aber damit schaffen wir jetzt endgültig Luft. Wir stellen diese Maßnahmen auf die Aktionen der kommenden Monate ein und begeben uns heute, ohne den Drohungen und Großsprechereien des Feindes irgendeine Beachtung zu schenken, an die Arbeit. Ich bin glücklich, dieses Anti-Terror-Programm einem amerikanischen Volke vortragen zu dürfen, das diese Maßnahmen nicht nur willig auf sich nimmt, sondern sie fordert, und zwar dringender, als das je im Verlaufe dieses Krieges gegen den Terror der Fall gewesen ist.

Das amerikanische Volk will, dass durchgreifend und schnell gehandelt wird. Es ist Zeit! Wir müssen den Augenblick und die Stunde nützen, damit wir vor kommenden Überraschungen gesichert sind. Ich wende mich bei diesem Appell an das ganze amerikansiche Volk, besonders aber an den Kongress. Wir müssen die Lager überwinden. Den Krieg gegen den Terror können wir Amerikaner nur gemeinsam gewinnen.

Der Staat hat seine Rahmengesetze erlassen und wird deren in den nächsten Tagen und Wochen weitere erlassen. Die Nebensächlichkeiten, die in diesen Rahmengesetzen unbeachtet bleiben, müssen vom Volke selbst unter der Führung der Regierung durchgeführt werden.

Über allem aber, was wir jetzt unternehmen und lassen, steht für jeden gültig das moralische Gesetz, nichts zu tun, was dem Kriege gegen den Terror schadet, und alles zu tun, was dem Siege nützt. Die Möglichkeiten der NSA sind dabei der Schlüssel. Alle Computerspezialisten und Terrorexperten werden ihnen das bestätigen. Nicht nur in den Vereinigten Staaten.

Ich gebe meiner tiefen Überzeugung Ausdruck, dass das amerikanische Volk durch den tragischen Schicksalsschlag vom 11. September innerlich auf das tiefste geläutert worden ist.

Es hat dem Terror in sein hartes und erbarmungsloses Antlitz hineingeschaut. Es weiß nun die grausame Wahrheit und ist entschlossen, mit der Nation durch dick und dünn zu gehen.

In diesen Tagen hat sich die amerikanische und europäische Presse sehr ausgiebig mit der Haltung des amerikanischen Volkes in der gegenwärtigen Krise befasst. Die NSA steht in der Kritik. Zu Unrecht. Wenn man den Zweck der Massnahmen bedenkt. Nicht nur die Mittel.

Wir verpflichten uns, in unserem Leben und Arbeiten alles zu tun, was zum Krieg gegen den Terror nötig ist. Unsere Herzen wollen wir erfüllen mit jener politischen Leidenschaft, die uns immer in den großen Kampfzeiten der Nation und des Staates wie ein ewig brennendes Feuer verzehrte. Nie wollen wir in diesem Kriege gegen den Terror jener falschen und scheinheiligen Objektivitätsdusselei verfallen, der die amerikanische Nation in ihrer Geschichte schon so viel Unglück zu verdanken hat.

Als der Krieg gegen den Terror begann, haben wir unsere Augen einzig und allein auf die Nation gerichtet. Was ihr und ihrem Lebenskampf dient, das ist gut und muss erhalten und gefördert werden. Was ihr und ihrem Lebenskampfe schadet, das ist schlecht und muss beseitigt und abgeschnitten werden. Mit heißem Herzen und kühlem Kopf wollen wir an die Bewältigung der großen Probleme dieses Zeitabschnittes des Krieges herantreten. Wir beschreiten damit den Weg zum endgültigen Sieg über unsere Feinde. Er liegt begründet im Glauben an die Freiheit.

So stelle ich denn der ganzen Nation noch einmal ihre große Pflicht vor Augen. Die Welt erwartet von uns eine Leistung, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wir wollen uns dieser Forderung nicht versagen. Wie wir stolz auf die Welt sind, so soll die Welt stolz auf uns sein können.

Erst in den größten Krisen und Erschütterungen des Lebens einer Nation bewähren sich die wahren Männer, aber auch die wahren Frauen. Die Nation ist zu allem bereit.

Unser Schicksal hat und den Krieg gegen den Terror befohlen, wir werden ihm folgen. Wenn wir je treu und unverbrüchlich an den Sieg im Krieg gegen den Terror glauben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Aufrichtung. Wir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir müssen nur zufassen. Wir müssen nur die Entschlusskraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde.“

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