„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“ – Alexander Unzicker bei den BUCHKOMPLIZEN

Was bedeutet eigenständiges Denken? Wie frei können Gedanken sein, wenn sie auf gefilterten Informationen basieren? Wie reagiert das Umfeld, wenn man den Mainstream nicht bestätigt? Sind wir wirklich frei oder gehorchen wir vielmehr dem Gruppendenken, wenn Ausschluss aus der Gemeinschaft droht?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Physiker, Psychologe und Buchautor Alexander Unzicker im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 2019.

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8 Kommentare zu: “„Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“ – Alexander Unzicker bei den BUCHKOMPLIZEN

  1. Werbeveranstaltung für Herrn Unzicker,
    (die er eigentlich nicht verdient hat)
    was er sagt ist ein Einziges Geschwurbel und wie schon in seinem Buch vermeidet er bei irgendeinem Thema wirklich mal konkret eine eigene Position zu beziehen. Am deutlichsten wird es für mich bei der Frage, ob wir mehr Ethik in der Wissenschaft brauchen? Da kam dann einfach mal nix!! ( . . ja da muss man sich mal Gedanken machen . . . .)
    Sehr schwache Position (bloss nicht wirklich anecken)

    Werde, wie schon beim Lesen seines Buches einfach nicht den Eindruck los, dass er nur ein Trittbrettfahrer ist und nur dass rezitiert, was in den (überwiegend alternativen Medien) veröffentlichen (und von anderen erarbeiteten) gesellschaftskritischen Positionen eh schon Usus ist und er sich ebenso dafür "feiern" lässt.

    • Hallo Meinenstein,
      schön, dass sie ihre Meinung hier niederschreiben und sich Gedanken machen. Entschuldigen sie aber, wenn ich sie auf etwas direkt frage und aufmerksam mache: Aber wissen sie genau was Akzeptanz, Toleranz, Rücksicht, usw. ist? Also wie sich das im Inneren des Menschen und bei anderen genau anfühlt? Versetzen sie sich mal in gleiche Lage wei Herr Unzicker, wenn ihre Aussagen sie betreffen? Wie kommt das bei ihnen an?, welche Gefühle kommen in ihnen auf?, Wenn sie klare Beweggründe haben und sie Gegenteiliges lesen müssen und bemerken, dass der Kritiker ja überhaupt keine Ahnung hat oder haben kann, warum man so ist. Was wollen sie denn am Ende bewirken?, Dass jemand davon verletzt ist (wäre eher unschön), oder sich über ihre Anmerkung freuen soll, oder jemand was daraus mitnehmen könnte?; usw.. Und natürlich: was genau soll dies jetzt bei Herrn Unzicker anregen? Würden sie mir das erklären? also auch warum sie gewisse Worte wählen? Soll er nun sein Wesen verändern, und in Zukunft Leute mit direkten Aussagen konfrontieren? Herr Unzicker hat ganz Gewiss seine Gründe warum er ist wie er ist. Und am Ende des Gesprächs nimmt er doch klar Stellung, nämlich eindeutig gegen Krieg, wünscht sich ein Aufwachen der Gesamtheit, usw. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft, mit den Leuten mit ein klein wenig mehr Empathie umzugehen. Ich würde mich sehr freuen;-):-)

      Warum soll das eine Werbeversanstaltung sein? Er wurde doch wohl eher eingeladen von Herrn Jebsen. Warum gönnen sie ihm nicht, dass er durch sein Buch gehört wurde für seine Arbeit? Hat er doch verdient, zumindest freue ich mich sehr für ihn. Ich wäre gerne auch an seiner Position, um meine Meinung frei sagen zu dürfen. Und ihre Aussage, er wäre Trittbettfahrer. Es war meines Wissen auch sein erstes Buch wo er direkt auf das Etablishment Kritik übt. Sonst waren es wissenschaftliche Bücher. Ist es dann nicht verständlich sich erstmal ranzutasten und die Wirkung abzuwarten. Zumindest halten sie das nicht auch für möglich? Wie jeder Mensch, wird auch Herr Unzicker in seine Rolle weiter hineinwachsen, in der er sich sieht und befindet.

      Herzliche Grüße

  2. Jaja, die Physik, solange das Vorbild aller Fake News, nämlich die "Sir Isaac"schen "Opticks", nicht als solche zugegeben werden, wie soll es auf allen anderen Gebieten besser werden? Wenn von den Säulenheiligen der Wissenschaft einfach Märchen als Tatsachen erzählt werden können, nur weil es irgendwie scheinbar passt, und man nicht einmal zwischen Tatsachen und erfundenen Geschichten unterscheiden will?

    Und ja, das Gedudel am Anfang und Ende finde ich auch nervtötend und überflüssig.

  3. Was war das denn für ein Koitus interruptus?
    Freue mich, was über das Buch zu erfahren, da wird es auch schon zugeschlagen?!
    Etwas mehr Ruhe wäre schon angebracht. Hatte das Gefühl, Herr Jebsen, sie hatten schon die nächste Aufzeichnung im Kopf.
    Bei den anderen beiden Sendungen aus Frankfurt, (die mit Ganser schau ich mir gleich noch an), sah ich sie nicht so im Stress. Möchte ja nur, dass sie der Welt noch lange erhalten bleiben.

  4. Alexander Unzicker, ein guter Mann!

    Doch hier mal eine generelle Kritik an KenFM die mir schon lange auf der Zunge liegt.
    Was soll eigentlich die Zugmüllende akustische Vergewaltigung bei fast allen Sendungen beim Vor- und Nachspann. Gweht noch mehr Mainstream?

    Ich finde es eine ätzende Zumutung mit akustischem lauten Müll militärisch zu-geballert zu werden. Das gilt übrigens für fast alle Youtube Streamings und auch Nuoviso und viele Andere machen da keine Ausnahme.

    Sanfte Töne oder Stille oder Beisinnlichkeit sind ein Fremdwort bei KenFM, sowas liefert KenFM nicht für die Zuschauer, es muss immer extrem laut akustisch und aufdringlich sein, LAS VEGAS lässt grüßen!
    Ja, Sie wollen Aufmerksamkeit ERZWINGEN!

    Wenn Musik schon sein muss warum nicht leise? Warum nicht unsere großartigen klassischen Komponisten etwas Raum geben, warum nicht ein Adagio? Ich weiß schon, das KNALL nicht so rein MILITÄRISCH rein in die Birne.
    Wenn Sie das Buch von Unzicker gelesen haben ist das schön, aber denken Sie auch selbst oder hat der VEGAS Virus das übernommen. Machen Sie mal eine Umfrage wer von so etwas begeistert ist. Ich wende mich immer mehr angewidert von solchen Machenschaften ab! Aber wer wie ich kein Handy hat und solche Techniken ablehnt kann da wohl nicht mitreden in der schönen neuen Welt.

    Nicht für Ungut, ich mag KenFM. Sie wollen andere Welt Ken Jebsen? Dann fangen Sie doch mal damit an!
    Sanft wäre ein guter Start.

    • Interessante Anregung.
      Aber, och nee, so unsanft Sanftheit einfordern?
      Und: "mit akustischem lauten Müll militärisch zu-geballert"?
      Militärisch? Wieso das denn?
      Also mir gefällt's.
      Aber müssen wir hier jetzt auch noch über Musikgeschmack streiten?

    • ich schließe mich citoyen invisible an. Ich würde ihnen aber raten, wenn sie das Unschön finden, fragen sie Herr Jebsen doch mal lieb, vlt. ist ihm das vlt. gar nicht so wichtig, welche Musik er Anfang und Ende wählt?

      Wenn ich ihr Text als Verantwortlicher der Musik lesen würde, würde ich sicher nicht als erstes auf die Idee kommen, wow für Meissen würde ich wirklich gerne die Musik auf sanft verändern. Ich würde eher denken, wow, was ist das? militärisch? Machen wir hier nicht Friedensaktivismus? Mainstream?

      Meine persönliche Meinung. KenFM ist gewiss alles andere als Mainstream. Und Toleranz wiederspiegelt sich darin, dass man auch mal mit dem Gegenüber etwas teilt, auch wenn man im Großen und Ganzen für das Gegenteilige steht…und Gemeinsamkeiten mit dem größten Kritiker/Gegner offenherzig zugeben kann.

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