Wer beugt hier das Recht? | Von Uwe Kranz

Ein Standpunkt von Uwe Kranz.

Eine Hammerreaktion: Christian Dettmers Privatwohnung, sein Auto und seine Amtsräume im Amtsgericht Weimar wurden von mehreren Polizeibeamten und der Staatsanwaltschaft am Montag, dem 26.04.2021 durchsucht, sein Computer und andere Datenträger wurden sichergestellt. Es bestand kein Verdacht des Besitzes oder Handels mit Drogen oder von Abbildungen des sexuellen Kindesmissbrauchs, sondern, sehr subtil, der angeblichen „Rechtsbeugung“. Er ist auch nicht ein Irgendwer, er ist ein angesehener Richter am Familiengericht Weimar und hat damit eine Schlüsselposition in unserer Gesellschaft inne: Er wacht über das Kindeswohl.

Und er wurde weltweit berühmt ob seines wahrhaftigen und standhaften Urteils (Aktenzeichen: 9 F 148/21), im Kinderschutzverfahren gemäß Paragraph 1666, Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). In diesem Verfahren untersagte er am 08.04.2021 zwei Schulen, Maskenpflicht, Mindestabstände und Schnelltests vorzuschreiben, weil diese nachweislich das Kindeswohl gefährdeten. Und er verfügte, dass diese einstweilige Anordnung nicht nur für die zwei Kinder der Kläger selbst gelte, sondern für alle Schülerinnen und Schüler an deren beiden Schulen.

Das Kindeswohl

“Im Grundgesetz ist das Kindeswohl zu Recht als hoher Wert definiert. Aber die ganze Wahrheit ist: Es steht eben nicht allein, sondern auf gleicher Ebene mit elterlicher Sorge, Religionsfreiheit und Freiheit der Religionsausübung. Das sind Rechtsgüter desselben verfassungsrechtlichen Ranges. Kindeswohl ist auch körperliche Unversehrtheit.

So hat es vor vielen Jahren der SPD-Abgeordnete Steinmeier in einer Rede im Bundestag einmal gesagt. Und als Bundespräsident bekräftigte er das am 01.06.2020, dem deutschen Kindertag:

“Nicht nur in Corona-Zeiten: Der Kindertag soll uns daran erinnern, was wir Kindern schuldig sind, was uns Kinder wert sind.”

Nix sind sie ihnen Wert, unsere Kinder!

Seit Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) in 1989 müssten Kinder als eigenständige Persönlichkeiten behandelt werden, mit eigenen Rechten, mit eigener Würde und eigenen Bedarfen. Im Zentrum der UN-Konvention (Art. 3 KRK) steht eine Vielzahl von verbindlichen Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechten, steht die absolut vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls. Die deutsche Politik hinkt hinterher:

Erst 1992 ratifizierte Deutschland die UN-Konvention und kam auch der Forderung nach, dieses Recht formal in innerstaatliches Recht umzusetzen.

Es dauerte aber immer noch bis zum 06.07.2000, bis auch in Deutschland Kinder ein Anrecht auf eine gewaltfreie Erziehung erhielten, das heißt, dass das bis dahin bestehende elterliches Züchtigungsrecht aufgehoben und auch die Anwendung von psychischer Gewalt in Form von Demütigungen verboten wurde.

Das völkerrechtliche Kindeswohlprinzip galt jedoch von Anfang an und mit Bedacht für alle staatlichen Maßnahmen, die Kinder betreffen; denn von Geburt an hat jedes Kind ein Recht darauf, als Mensch eigene Rechte auf Schutz, Förderung, Beteiligung und auf Achtung seiner wachsenden Fähigkeiten zu haben, d.h. gemäß seinem individuellen Entwicklungsstand als Subjekt und Akteur ernst genommen zu werden.

Aber es dauerte erneut bis zum 22.04.2021, bis nach jahrelangem politischen Hick-Hack der Entwurf für ein modernisiertes Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG, 19/26107) vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, immer noch mit vielen Mängeln, Widersprüchlichkeiten und Fragezeichen.

Kinderrechte ins Grundgesetz 

Das Projekt „Kinderrechte ins Grundgesetz“ bleibt sogar bis zum Ende dieser Legislaturperiode umstritten und wird (hoffentlich) in der vorgelegten Form gar nicht mehr beschlossen. Von den Intentionen der Kinderrechtskonvention bleibt nämlich in dem vorgelegten Vorschlag fast gar nichts übrig. Im Verhältnis zwischen Kindern, Eltern und Staat muss aber klar geregelt werden, ob ein Grundrecht dem Kind selbst Handlungsmöglichkeiten verleiht oder aber den Staat ermächtigt, in die elterliche Erziehung einzugreifen (Art. 6 GG). Letzteres soll zu Recht nur in Ausnahmefällen zulässig sein, nämlich immer nur dann, wenn ansonsten das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Im Zweifel gilt aber stets der Vorrang der elterlichen Erziehung vor staatlichen Eingriffen.

Vorauseilender Gehorsam?

Wie passt dann zusammen, dass nach dem Richterspruch von Weimar (und einem verwandten Fall aus Weilheim (Aktenzeichen: 2 F 192/21) mehrere Amtsgerichte öffentlich erklärten, keine solche Kinderschutzverfahren mehr eröffnen zu wollen? Die Thüringer Justiz, genauer die dem Justizminister nachgeordneten Familiengerichte weigern sich also von vornherein, sich für das Kindeswohl einzusetzen, erst gar nicht prüfen zu wollen, wie der eklatante Widerspruch zwischen Kindeswohl und Merkelscher Anti-Corona-Maßnahmen abgewogen und beschieden werden soll? Auf Anordnung von ganz oben, nach telepathischer Verständigung oder Zoom-Konferenz der Amtsgerichtsleiter?

Das ist nicht nur juristisch brisant, sondern politisch höchst relevant, vor allem so kurz vor der Bundestagswahl. Aber von Thüringen ist man ja schon seit Jahrzehnten allerhand gewöhnt; das eigenwillig interpretierte, eher absolutistische Thüringer Landrecht wurde dort schon öfters bemüht. Ich entschuldige mich hier ausdrücklich bei den Verfassern des historisch einmaligen Sachsenspiegels, den Gerichtsschöppen der damaligen Zeit und dem geheimnisvollen Prozess aus Tradition und Assimilation, der das das damalige Recht prägte – da könnte sich die Thüringer Justiz noch heute nicht nur eine Scheibe abschneiden.

Auch mit demokratischen Wahlergebnissen hatte man in diesem Bundesland schon einige Last. Die Grünen Co-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erinnerte sich bei Lanz: „Da standen wir kurz davor, dass ein Nazi, jemand, der nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht, in einem unserer Bundesländer zum Ministerpräsidenten gewählt wird!“ Dass „der Nazi“ eigentlich Thomas Kemmerich hieß, Spitzenkandidat der FDP war und mit den Stimmen von CDU und AfD gewählt worden war, war ihr wohl in der Hitze des Gefechts entgangen. Die Last wurde ihr aber per Kanzlerinnen-Dekret aus Südafrika abgenommen. Die Wahl sei „unverzeihlich“ und „muss rückgängig gemacht werden“. Das nenne ich mal Demokratieverständnis!

Die Gesellschaft gespalten 

Dazu fällt mir doch glatt wieder eine Rede von Bundespräsident Steinmeier ein, diesmal beim zentralen Gedenkakt für die Verstorbenen der Pandemie (Berlin, 18. April 2021), die er mit dem Gedicht von Erich Mühsam eröffnete, die dieser „in Stunden von Bitterkeit und Verzweiflung“ schrieb:

Wem kann ich klagen
Der mit mir fühlt?
Wem kann ich sagen,
Was in mir wühlt?

Das sind in der Tat Fragen, die heute deutsche Eltern voll Bitterkeit und Verzweiflung umtreibt. Sie stehen nämlich vor der Wahl, ihre Kinder in die Schule zu schicken, um sie dort auf eigene Gefahr und unter vollständigem Haftungsausschluss unnützen und sogar gefährlichen Zwangstests zu unterwerfen oder sie zu ermutigen und unterstützen, den Testverfahren zu widerstehen, im Wissen um die Gefahr einer Inobhutnahme des Kindes durch das Jugendamt (wie schon häufiger angedroht), oder, seit neuestem, in zorniger Ohnmacht vor dem Verlust der Möglichkeit, die Rechte des Kindes vor Gericht einklagen zu können. Wie sagte Steinmeier so schön verschwurbelt beim Gedenktag:

Wenn wir heute einen Moment innehalten, dann wird uns bewusst, dass das Virus unsere Gesellschaft tiefer erschüttert und verwundet hat, als wir uns das im Alltag eingestehen.“

Nein, das war noch nicht einmal die halbe Wahrheit. Nicht das Virus hat das bewirkt, es waren das politische Regime Merkels und ihrer Vollstrecker; auch die Schul- und Justizbehörden, die Schulleiter, die Lehrer, die Familienrichter, u.a., sie alle haben ihren rechtlichen und pädagogischen Auftrag vermasselt und die frappante Verletzung des Kindeswohls zugelassen. Eltern sollten sich dagegen weiterhin mit Anträgen nach § 1666 BGB wehren, damit die strafrechtlichen Verantwortlichen für spätere Verfahren bekannt sind und benannt werden.

Infektionsschutzmaßnahmen gefährden das Kindeswohl

Und dann hatte endlich ein Familienrichter den Mut, die dekretierten sogenannten Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen genauer auf ihre tatsächliche Wirksamkeit und Schadensfolgen zu überprüfen. Er gab deutliche „Warnsignale“, indem er dem Thüringer Bildungsministerium und den beteiligten Schulleitungen im März 18 Fragen mit der Bitte um Stellungnahme zusandte, um ihnen die Möglichkeit einzuräumen, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen belegen können. Weder der Freistaat Thüringen noch die Schulen der beiden Kinder reagierten. Arroganz der Macht! Also stellte er nach Prüfung aller Fakten und hochkarätiger wissenschaftlicher Beratung fest, dass die angeordneten Infektionsschutzmaßnahmen nachweislich das Kindeswohl gefährden. Sein Urteil:

„Der den Schulkindern auferlegte Zwang, Masken zu tragen und Abstände untereinander und zu dritten Personen zu halten, schädigt die Kinder physisch, psychisch, pädagogisch und in ihrer psychosozialen Entwicklung, ohne dass dem mehr als ein allenfalls marginaler Nutzen für die Kinder selbst oder Dritte gegenübersteht. Schulen spielen keine wesentliche Rolle im „Pandemie“-Geschehen…. Die Lehrkräfte dürfen die Maßnahmen – Masken, Abstand, Tests – nicht anordnen und dürfen sich auch nicht auf die politischen Verordnungen oder Allgemeinverfügungen berufen, da diese ungeeignet, unverhältnismäßig und verfassungswidrig seien.“ 

Ach hätten wir doch Hunderte Dettmers, die sich ihrer Verantwortung stellen und Tausende von Eltern, die sich in Notwehr gegen Schulbehörden und -leitungen oder Lehrkräfte stellten. Oliver Nölken vom Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte (KriStA) lobte denn auch: „Die Weimarer Entscheidung ist vor allem auch in ihrer Methodik Maßstab und Vorbild für Richterinnen und Richter in ganz Deutschland“.

Der 178-seitige Beschluss sei Satz für Satz „ein ganz sauber begründetes Urteil“, meint Alexander Christ von den „Anwälten für Aufklärung“. Es müsste eine Pflichtlektüre für Familienrichter und Jurastudenten werden. Dettmer sollte, ganz im Geiste der Kinderrechtskonvention und aller Brüsseler Kinderschutzdirektiven, ein Bundesverdienstkreuz bekommen, kein Strafverfahren. Der Gang zum Familiengericht ist als ein „Notruf“ von Eltern und Kind zu werten – und diese Hilfe wird nun verwehrt, der Richter wird strafrechtlich verfolgt. Wer beugt hier das Recht?

Quellen:

  1. https://www.anonymousnews.ru/wp-content/uploads/2021/04/Amtsgericht-Weimar-Beschluss-9-F-148-21-vom-08-04-2021.pdf
  2. https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/261/1926107.pdf

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 04. Mai 2021 auf dem Blog HalloMeinung

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Bildquelle:    SLindenau /shutterstock

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20 Kommentare zu: “Wer beugt hier das Recht? | Von Uwe Kranz

  1. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Sehr geehrter Nomaske, glauben sie allen erstens, das DIE uns je aus dem Pferch herauslassen , da konnten und können wir verlorenes wackeres Häuflein, von bewussten Menschen, nichts gegen Unternehmen. Es sind zu viele , die von IHREM perversen System PROFITIEREN.
    „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.“
    – Gebrüder Rothschild, London, am 28.Juni 1863 an US-Geschäftspartner

    • Nomaske sagt:

      Wenn das Phänomen der Weltverschwörung zu unser aller Nachteil, Unbill und Untergang so umfassend und unumkehrbar allmächtig ist, wozu dann noch Opposition?

      Gegen was will man denn sein, wenn schon Rothschild das sagt. Muss ich jetzt gegen Rothschild sein? Die Juden? Die Banken?

      Oder nur gegen die Impfung? Für Kenfm? Oder einen Kaiser? Für Kommunismus oder nur den BVB?

      Wir sind doch alle längst völlig gaga geworden. Und zwar seit Jahrzehnten.

      Es gibt Verschwörungsnarrative für Linke und Rechte.

      Kann ja sein, dass der Kollege Rotschild etwas einigermaßen Richtiges sagt?

      Abert wenn dem so sei, dass ist er wohl schlau genug, und gleich das passend-verwirrende Narrativ zur Ablenkung zu liefern. Der kann das. Und der will das. Und der macht das.

      Und die meisten Akteure aus der Opposition gehören mit ihrem Charisma und ihren talking points zum Club. Ob sie es wissen oder nicht.

      Da muss jeder sehen, was er vom gerade amtierenden Messias in seiner peer group zu halten.

      Sich 10 Jahre in den Burnout schnellfaseln ohne zählbares Ergebnis…Naja, irgendeiner zahlt ja den Campus.

    • Nevyn sagt:

      Ob jemand was Richtiges oder Falsches sagt, ist eine Frage des Standpunktes, den er einnimmt. Ab einer bestimmten Ebene machen Begriffe wie Gut und Böse keinen Sinn mehr. Denn das Gegenteil einer tiefen Wahrheit ist auch eine tiefe Wahrheit.
      Wenn die Menschheit ins Leid getrieben wird, dann ist das die stärkste Kraft für die Entwicklung von Bewusstheit und Selbstbefreiung. So führt A zu B und B zu A. DAS zu erkennen heißt aufwachen.

    • Poseidon sagt:

      Nevyn Sie haben Recht.
      Um unseren inneren Frieden zu schuetzen muessen wir die Verhaeltnisse erst einmal so nehmen wie sie sind .
      Aber wir muessen sie als schoepferische Lichtwesen so nicht lassen.
      Mit harten Verstand und weichen Herz sagt Sophie Scholl.
      Auf die Minions ist so oder so Verlass.

      https://youtu.be/x-H3Ob0qPg0

    • info@vernissage-laboratorium.de sagt:

      Sehr geehrter Nomaske,
      *** wozu dann noch Opposition? ***
      Um sich zu vergewissern, das man ein Mensch ist und um sich Morgens, im Spiegel ansehen zu können.

    • Poseidon sagt:

      Wie die Kinder weltweit.
      Warum tus Du es?
      Wei! Parce-que! Because!Porque.
      Weil ich es liebe .Was soll die Frage?
      Eine bessere Begruendung gibt es nicht.
      Aus dem Zobietiefschlaf des Egos erwachen und endlich l(i)ebendig werden.
      Um nichts anderes geht es in diesem Leben.

      "We are not human beings having a spiritual experience. We are spiritual beings having a human experience."

      "Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen. Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung haben."
      "Great people come together and give eachother wings."
      "Großartige Leute kommen zusammen und geben sich gegenseitig Flügel
      Wer liebt ,dem wachsen Fluegel.
      Love is the key.
      Love it,do it!

  2. Hartensteiner sagt:

    Uwe Kranz hat es nicht recht verstanden. Wie leben im "Neuen Normal" und da ist alles, was früher als Recht galt, aufgehoben. Es kann hier und da als Privileg gewährt werden, muss aber nicht. Recht ist ganz einfach das, was der Staat jeweils verfügt oder nicht verfügt. Nach altem Recht wäre es zum Beispiel eine Diskriminierung gewesen, wenn ein Mensch wegen gesundheitlicher Probleme behandelt wird, als sei er ein Leprakranker im Mittelalter, der vom Betreten diverser Geschäfte per Hausverbot ausgeschlossen wird. Da hilft es auch nichts, wenn er seine gesundheitlichen Probleme mit einem Attest nachweist – kann keine Maske länger als 2-3 Minuten tragen. Das Recht wird vom Ladeninhaber ausgesprochen, der das Attest anzweifelt (mit welchem Recht, welcher Qualifikation eigentlich?) und das Hausverbot wird ausgesprochen. Dazu ist nun der Ladenbesitzer als "Bürgerrichter" ermächtigt.
    Und wem es nicht gefällt, der kann ja versuchen gerichtlich dagegen vorzugehen, was vor Vornherein im Ergebnis festgelegt ist. RECHT zu verstehen, wie es noch vor etwas mehr als einem Jahr galt, ist überholt. Um heute RECHT zu verstehen, muss man sich eher die Gewährung oder Wegnahme von Privilegien in früheren Zeiten anschauen. Da kann man viel lernen.
    Der Richter Dettmer hatte das nicht begriffen und es wird ihm nun auf die harte Tour beigebracht. So gut wie die ganze restliche Justiz scheint da schneller gelernt zu haben.

    • Poseidon sagt:

      Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.
      -Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Poseidon sagt:

    In 2 Tagen,am 9 Mai 2021 wird Sophie Scholl 100 Jahre.
    Ihre Flugblaetter lesen sich wirklich wie eine "Déjà vu "der Ereignisse von heute.

    Ihr Geist der Weissen Rose l(i)ebt durch uns!

    https://youtu.be/ZKAM_Hk4eZ0

    • Poseidon sagt:

      Sophie Scholl -Die Letzten Tage
      https://youtu.be/4FcAnBbcnAE

    • Hartensteiner sagt:

      Es muss wohl eine Art Zwang gegeben haben, in den Schulen etwas über die Geschwister Scholl verlauten zu müssen. Die Mehrheit der Bevölkerung sah in diese immer zumindest eine Peinlichkeit, wenn nicht Verräter (Meine Erfahrung aus Gesprächen schon vor Jahren). Unterdessen wurde diese Meinung in eine neue, staatstragende Auffassung umgegossen: Wer "Geschwister Scholl" sagt, ist nunmehr ein Nazi. Und das geht gar nicht.

    • Poseidon sagt:

      Merkels Schergen sind bei Christian Dettmers Privatwohnung, sein Auto und seine Amtsräume im Amtsgericht Weimar
      aufgeschlagen wie Napoléon Bonaparte in Waterloo oder Hitler in Stalingrad .

      Auf die Minions ist eben Verlass.
      https://youtu.be/x-H3Ob0qPg0

    • Hartensteiner sagt:

      Poseidon – das klingt nach Fortschritt: "Kommst Du nicht ins KZ, kommt das KZ zu Dir".

    • Poseidon sagt:

      Hartensteiner
      Wer die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennt,der geht wie Ken bevor es zu Spaet ist.
      https://youtu.be/91u0pgwoJ6c
      Love is the key.

    • Poseidon sagt:

      Der Weg ist das Ziel.
      Wir werden im Leben nicht ankommen.Wir koennen das Leben nur l(i)eben.
      "Love it or leave it"

    • Poseidon sagt:

      Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
      – Benjamin Franklin

  4. P.Nibel sagt:

    Die Kinderrechtskonvention der UN hat nicht das Wohl der Kinder im Sinn, sondern dient nur als Rechtfertigung für einen neuen Kolonialismus, der sich als Entwicklungshilfe tarnt. Länder wie Indien und Pakistan – China sowieso – taugen nicht mehr als Billiglohnländer – deshalb muss ein neues Proletariat in Afrika her! Die Bedürfnisse europäischer Kinder nach mehr Bewegung anstatt nach noch mehr rumsitzen werden von der Konvention z.B. überhaupt nicht erfasst.

    Wer schon einmal in einem unterentwickelten Land war weiß, dass sich die Menschen – wenn man zu ihnen hingeht und sie direkt fragt – sich als Erstes ein paar Schuhe wünschen und nicht Schulunterricht. Steht im UN-Papier irgend etwas von einem Recht auf Schuhe? Nein, tut es nicht – und daran erkennen wir, dass kein Schwein hingegangen ist und die Kinder nach ihren Wünschen gefragt hat.
    NGOs zeigen gerne Bilder im Fernsehen von KIndern, die sagen, dass sie gerne zur Schule gehen. Was sie nicht dazu sagen ist, dass die KInder in der Schule eine warme Mahlzeit bekommen, während ihre Eltern zuhause ihnen wieder nur raten könnten, an einem Kieselstein zu lutschen! Man erpresst diese Kinder mit der Armut ihrer Eltern.

    Kinderrechte gibt es nicht, denn wenn es sie gäbe, dann stünde darin auch das Recht auf die trditionelle Familie mit Mutter und Vater! Wo waren Sie, als man Homosexuellen erlaubt hat, Kinder zu adoptieren? Haben Sie damals ein Kind nach seiner Meinung dazu gefragt? Ich frag´ja nur…

  5. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Welches Recht Herr Kranz, meine sie die Machtlosen Buchstaben, auf Fetzen von Papier. Sie sehen ja nun, wer die wirkliche Macht hat. Die über Gewehrläufe und Panzer verfügen, genau die Die real die Macht haben, die BESTIMMEN alleine, welche Rechte, SIE uns zugestehen und nicht zugestehen. Sklaven waren und sind, immer von der Gnade ihrer Herren abhängig.

    • Der Nachtwandler sagt:

      # info@vernissage-laboratorium.de

      …sind eben doch noch nicht alle aufgewacht. Das wird hier nix mehr.

    • Nomaske sagt:

      Und die Aufgewachten, was ist mit denen? Was wollen die denn eigentlich?

      Seit letzten Sommer feiern sich alle als aufgewachte community, aber ich habe noch keine Forderung gehört, unter der sich noch mehr Menschen etwas vorstellen können.

      Außer diffus dagegen zu sein, erkennt das Schlafschaf nicht viel. Und das liegt nicht an der verächtlich machenden Berichterstattung, die eine Mischung aus unter aller Sau und Spitzensatire sein könnte.

      Manche sagen, man muss so unkonkret bleiben, damit viele sich anschließen können. Ist aber nicht passiert.

      Man will nicht quasi von oben Vorgaben machen, jeder soll selbst aufwachen und seinen Weg finden und und und. Das sind dann oft jene, die kurze Zeit später argumentieren, dass alles zu doof zum Aufwachen und verloren sind. Enttäuschte Liebe klingt ähnlich. Der beleidigte Guru.

      Die selbsternannte Opposition…ihr geht Selbstreflexion und Kritik völlig ab!

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