KenFM über: WERDET MILITANT!

Der aktuelle Bericht der Bundesregierung über Armut und Reichtum in diesem Land ist erschreckend, auch oder gerade weil das, was er offenbart, ein alter Hut ist. Die Reichen werden reicher, die Armen werden zahlreicher. Die Öffnung der Schere zwischen Superreich und Bitterarm hat eine neue Dimension angenommen.

Auch in Deutschland ist es nur eine Frage der Zeit, wann diese ungerechten Vermögensverhältnisse den sozialen Frieden in diesem Land zerstören werden. Da die zuständigen Politiker dem Treiben entweder untätig zusehen oder selbst Mittäterschaft begehen, muss sich der mündige Bürger die Frage stellen, auf was er noch wartet. „Werdet militant!“, war die Kernbotschaft Stéphane Hessels in seinen Büchern „Empört euch!“ und „Engagiert euch!“.

Unter militant verstehen auch wir den maximalen passiven Widerstand gegen diese menschenverachtende Politik. Dieses Land lässt sich wohl nur mit einem umfassenden Boykott derer, die der Umverteilung tatenlos zusehen, oder ihr Vorschub leisten, verändern. Wer den sozialen Frieden in Deutschland dauerhaft gesichert sehen will, kommt um einen Generalstreik nicht herum. Der Worte sind genug gewechselt – nun lasst Taten folgen!

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22 Kommentare zu: “KenFM über: WERDET MILITANT!

  1. Im Klimahaus in Bremerhaven könnte man das aus der Geschichte, wie das mit dem passiven Widerstand geht, anhand der Indonesier lernen!
    Die Angelsachsen (Briten) wollten die indonesischen Inseln samt der dort lebenden Bevölkerung als ihre Kolonie und Teil des Empire deklarieren. Sie versuchten die Indonesier Jahrzehnte lang dazu zu bewegen, mit ihnen zusammen zu arbeiten und für die Briten die schweren Arbeiten zu verrichten. Doch die Indonesier sagten sich: „Wir sind doch nicht blöd und arbeiten mit denen zusammen, ohne die geht es uns doch viel besser!“ – So verließen die Briten irgendwann verzweifelt die indonesischen Inseln und überlegten sich wie sie daraus eine andere Einnahmequelle erschließen konnten!
    Heute saugen riesige Saugbagger den Sand vom Meeresboden ab und verkaufen diesen für teures Geld in die Megastädte auf dem ganzen Globus – und die Inseln versinken förmlich im Meer, weil der Sand vom Strand ins Meer gespült wird!
    Diesen Effekt kennt jedes Kind vom Urlaub am Meer!
    Sand https://www.youtube.com/watch?v=7nnwMQguCtw
    Aber nichts desto Trotz: Werdet militant und leistet passiven Widerstand, den zivilen Ungehorsam!
    Und denkt mal darüber nach, warum der Schöpfer den Menschen gebot sich über den Erdboden zu verteilen, und nicht einkaserniert in großen Megastädten in Wohn-Haft zu hausen?
    Weil Er genau das verhindern wollte was momentan geschieht!
    Aber wer will das wissen? Die meisten glauben sowieso nicht an das was in der Bibel steht! Und an einen Gott oder Schöpfer schon gar nicht! Also muss man sich nicht wundern!
    Und das was die ach so christlichen Kolonialmächte mit ihrer Moral und Ethik in der Welt angerichtet haben und anrichten, hat ja auch so unheimlich viel mit der Botschaft dessen zu tun, dessen Namen Sie missbrauchen!
    Dieser Jesus aus Nazareth lehrte seine Nachfolger wie passiver Widerstand und ziviler Ungehorsam funktioniert!
    Man muss bereit sein Alles zu geben und dieses miteinander zu teilen, und bereit sein notfalls mit dem Leben dafür zu bezahlen! – Und lehrte sie in Wahrheit: Alle aber die gottesfürchtig leben wollen werden verfolgt werden!
    Die Frage die ich Euch stelle ist: Welche Menschen waren und sind denn gottesfürchtig?
    Und welche Menschen begnügen sich mit dem was vorhanden ist, weil Sie aus dem System aussteigen?
    Die Christen? Oder sind es gerade diese die mit ihrer fortschrittlichen nimmer satt werdenden Ethik und Moral über die Länder der Welt herfallen, um Rohstoffe für die Artikel des Neusten Hype zu stehlen, da Sie immer das Neueste haben müssen, weil das Alte nicht mehr Neu genug ist?
    Ja Ihr Lieben, der Fortschritt kennt keine Grenzen, außer die, – die man ihm menschlich setzt! Verweigert den Konsum!
    Zwingt die Industrie dazu Qualität und langlebige Produkte zu produzieren, die so konstruiert sind das man Sie reparieren kann! Und zwingt die Industrie dazu, eine 10 Jahresgarantie zu leisten sowie eine 30 Jahre dauernde Ersatzteilversorgung zu gewährleisten! Nur so lässt sich das Hamsterrad des Turbokapitalismus und des unendlichen Wachstums auf einem endlichen Planeten stoppen! Wer Umweltschutz betreiben will, muss da anfangen wo es weh tut!
    Qualität und langlebige Produkte dort kaufen, wo noch repariert wird! Im Fachhandel! Im Laden um die Ecke! Möglichst mit Barzahlung!
    Lasst den Schrott bei Geiz ist geil und ich bin ja nicht blöd stehen, und geht dahin wo einem wirklich geholfen wird – aber seid dann auch nicht böse, wenn Ihr dort für einen 08/15 Artikel kein Ersatzteil bekommt!
    Lernt und begreift das Alles seinen Preis hat! – Und begreift, das an dem Spruch: „Früher war alles besser!“ was dran ist!
    Ich fahre zum Beispiel ein 30Jahre altes Auto das genauso viel Sprit braucht wie ein heutiges mit all dem unnötigen Schnickschnack! Denn um all den Gewichtsträchtigen und heute notwendigen Fortschritt bewegen zu können braucht man halt mehr Kraftstoff, als für ein Fahrzeug ohne all den notwendigen Müll! –
    Seht es mal so: Ein Auto braucht in den ersten 3 Tagen die meiste Energie, dass ist bei der Herstellung in der Produktion! Danach amortisiert sich das mit jedem Tag, – je länger so ein Ding funktioniert, desto besser für die Umwelt! Auf dem Land kann ich leider nicht ganz darauf verzichten, aber da leben ja mittlerweile auch kaum noch Menschen!
    Die meisten sind Konsum-Junkies geworden und befinden sich in Großstädten einkaserniert in Wohn-Haft! – unfähig sich selbst zu ernähren!
    Schaut Euch den Beitrag an und denkt mal darüber nach, wohin das führt!
    Boykottiert diesen Lebenswandel und fangt an zu leben – Jetzt! Morgen ist es zu spät! Wacht auf!

    Ich, „Der Hund“ werde mit „it“ geschrieben und muss draußen „hausen“, – bin Autor der Bücher: „Scheiße – voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“, die 2016 auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig veröffentlicht wurden.

  2. Für die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich gibt es mehrere Gründe.

    Beispielsweise haben wir keine funktionierende Demokratie.
    Medien werden in diesem Zusammenhang gerade auch von politischen Parteien wie etwa von der SPD als Machtmittel verwendet. Außerdem machen die „großen“ Parteien nach dem Parteibuchprinzip eine Politik im kleinen Kreis, bei der man sich mit Inhalten nicht sonderlich anstrengen muss und bei der „nationale“ und Wirtschaftsinteressen dominieren.

    Bei uns werden jedenfalls Wahlen nahezu gar nicht mit Inhalten, sondern fast ausschließlich nur mit Parteispenden gewonnen, die von Banken und Konzernen gezahlt werden, die sich aber nicht für das Gemeinwohl interessieren. Beispielsweise reicht es der CDU meistens bereits aus, dass sie lediglich das besonders vertrauensvolle Gesichtsfoto der Kanzlerin besonders oft plakatiert.

    Dann haben wir einen Rechtsstaat für Schwerbekloppte.
    Recht gibt es nur dann, wenn man sich auf eine Zockerpartie mit extrem hohen Anwaltsgebühren, die die Berusstandslobby der Anwaltschaft wegen ihrer besseren Präsenz im Bundestag bequem durchsetzen konnte. Die Gerichte betreiben es zudem regelrecht als Sport, dass sie Recht und Gesetz auf intransparente Weise nach eigenem Gutdünken zurechtbiegen. Das einzige Gesetz, das bei der Justiz in korrektester Regelmäßigkeit Anwendung findet, ist das Gesetz des Aussitzens.

    Außedem unternehmen die Staatsanwaltschaften bei zahlreichen in Wirklichkeit deliktischen Sachverhalten wie Steuergeld- und Sozialkassenveruntreuung, Rechtsbeugung, Anwaltsabzocke usw. ohnehin nichts.

    Ferner haben wir in Deutschland nicht deshalb Wohlstand, weil die breite Bevölkerung ein eigenes „Eigenkapital“ in Form von Produktivkapital oder geistigem Wissen besitzt, sondern
    weil wir mit der Nichtbesteuerung von Konzernen Geld ins Inland locken.
    Dadurch sind wir Krisenverursacher und haben Wohlstand, obwohl die meisten Bürger kein Kapital besitzen.

    Das breite Wahlvolk merkt es nicht, dass wir zurzeit nur deshalb vergleichsweise viel Wohlstand haben, weil wir unsere Zukunftsperspektiven immer mehr verspielen.

    Durch die Nichtbesteuerung der inländischen Wirtschaft machen wir jedenfalls auch einen ruinösen Wirtschaftswettbewerb mit dem Ausland.

    Beim jetzigen Geldsystem bedeutet dies regelmäßig, dass das Land mit der „starken Wirtschaft“ das bei den Kreditvergaben geschöpfte Geld der Banken kassiert und Kredite in Ländern mit einer „schwachen Wirtschaft“ viel schneller notleidend werden.

    Es ist also der Fall, dass die selbstgeschöpften Kredite der Betrugsbanken nicht mehr von den ursprünglichen Kreditnehmern zurückgezahlt werden können, sondern stattdessen tendenziell noch schneller von Unternehmen eingesteckt werden, die wir mit jahrzehntelangen Steuervorteilen und dem insgesamt nicht diskriminierungsfreien Geld- und Bankensystem großgezüchtet haben und die deshalb wegen ihrer durch Trickserei entstandenen Größenvorteile günstiger produzieren konnten.

    Die bei der Kreditvergabe jeweils erfolgte Geldmehrung bleibt gleichzeitig bestehen, wodurch sich die volkswirtschaftliche Geldmenge immer mehr ausweitet.

    Dadurch wird das eigene Land jeweils immer wettbewerbsfähiger, aber es gibt auch immer mehr Altersarmutsrisiken.

    Wegen der Geldillusion und der fehlenden Relevanz der Geldmenge im Besitz der Reichen, verändert sich am gesamten Preisniveau im Inland nichts, weil die Geldmenge der Mehrheit der tatsächlich konsumierenden Geldverkehrsteilnehmer nahezu unverändert ist, aber das Geld der wenigen Reichen drückt trotzdem immer mehr das Zinsniveau nach unten, wodurch Kleinsparer immer niedrigere Zinseinnahmen haben obwohl das Preisniveau unverändert ist.

    Oligarchen, oft auch im Ausland ansässig, kaufen zudem mit ihrem mit Hilfe der Banken leicht erlangten Falschgeld, unsere Produktionsanlagen, Immobilien und sonstige Sachwerte, wodurch bei uns für normale Arbeit immer weniger Geld zur Verfügung steht, und der normale Bürger muss zu immer ungünstigeren Bedingungen Arbeit annehmen, die er zudem oft auch gar nicht findet, weil einfach kein Geld mehr da ist.

    Besser wäre es doch gewesen, wenn der Staat den Banken das Zügel aus der Hand genommen hätte und die Prduktionsanlagen dem Volk gehören würden.
    Schließlich kann es nicht Sinn der Sache sein, dass immer mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn dies zum Preis einer noch viel schnelleren Ungleichheit möglich gemacht wird.

    Jedenfalls ist es leider der Fall, dass bei einem Wettbewerb zwischen den Staaten folgendes gilt:
    „Die Verursacher der Krise sind die Krisengewinner“.

    Staaten, die Falschgeld drucken, werden immer wettbewerbsfähiger und sind zudem auch noch Krisengewinner.
    Ebenso sind auch Staaten mit vielen Großbanken oder mit einem besonders guten Bankgeheimnis tendenziell ebenso regelmäßig Gewinner.

    Staaten, die Reiche oder Unternehmen nicht oder unzureichend besteuern, haben zumindest vorläufig das bessere Geld für Produktionsmittel.

    Leider verspielen wir mit dem Prinzip „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren“ immer mehr unsere Zukunftsperspektiven,
    zumal das derzeitige Geld- und Bankensystem zu diesem Prinzip regelrecht zwingt und es müsste genau umgekehrt sein. Gemeinschaftlich genutzte Güter wie öffentliche Verkehrsmittel sollten sozialisiert und unwirtschaftliches Verhalten sollte privatisiert werden.

    Daher muss normales Geld abgeschafft werden und durch digitale Buchführungskonten für jeden Bürger ersetzt werden, weil es beim jetzigen System beispielsweise der Fall ist, dass der Staat seine Schulden niemals tilgt und die Staatsschulden ständig bequem umgeschuldet werden.

    Zudem scheint dem Gesetzgeber die Erkenntnis zu fehlen, dass unzählige Meter sinnlos komplizierter Gesetze nicht für Wohlstand, sondern allenfalls für Sand im Getriebe des Staates sorgen.
    Wir haben immer mehr Steuergesetze, immer mehr Steuerberater mit Spitzeneinkünften und Konzerne und Reiche bezahlen bei uns trotzdem keine Steuern.

    Außerdem leisten wir uns zwar den Luxus unzähliger Rechtsanwälte, aber ob Gerichtsurteile korrekt sind, das interessiert nicht. Vielmehr können wir mit der Duldung von Anwalts- und Justizbetrug erstmal ein hohes BIP vorweisen.

    Der Gesetzgeber scheint es also insgesamt zu glauben, dass er nur Arbeit schaffen muss und in Wirklichkeit müssen doch das Gemeinwohl und Wohlstand oberste Ziele sein.

  3. “Der Mensch hat nicht nur ein Gehirn,
    sondern auch ein Herz bekommen,
    und genau dieses müssen wir stärken…
    Bleibt nicht dabei, empört zu sein,
    sondern zeigt Verantwortung.
    Verändert diese Welt, habt Mitgefühl,
    seid Bürger einer wahrhaften
    Weltgesellschaft!“
    – Stéphane Hessel (*20.10.1917 – +27.02.2013);
    aus: ‘An die Empörten dieser Erde’ –

  4. Na, dann wollen wir mal loslegen: Wir brauchen eine Mannschaft. Das sollten Medienleute, Wissenschaftler und Organisationsgenies sein. Und wir brauchen den Trägerverein, der unseren neuen Volkssportklub finanziell auf breiter Basis trägt. Unser Volkssport heißt: Widerstand!!
    Toller Beitrag. Einfach prima. Der Ken kann’s 🙂

  5. Wen bekämpfen wir denn, wenn wir militant werden?
    Die Superreichen doch nicht. Die lassen unsere Söhne, die dumm genug sind, gegen uns kämpfen.
    Wir da unten dezimieren uns gegenseitig. Die da oben schauen sich das bei einer Flasche Champagner im TV an. Ihre Analyse teile ich voll, aber nicht ihre Schlussfolgerungen. Für mich ist eher Verweigerung der richtige Weg. Passiver Widerstand, Gandhi. Wir sollten nicht schon wieder gemachte Fehler wiederholen.
    Welcher Strukturen bedarf es, damit Napoleon und Gandhi kooperieren?
    Will sagen, wir sollten versuchen das Thema auf einer höheren Ebene abzuhandeln, (Synthese).

    • Jepp, Horst, hast schon Recht. Aber nur mit Händchen halten wird es nicht abgehen. Man wird um die Übertretung der Gesetze, mit denen sich das System schützt, nicht umhinkommen.
      Das ist übrigens nicht kriminell, denn der Souverän hat das Recht auf Verteidigung seiner gewählten staatlichen Ordnung – mit allen Mitteln – eben passiven, aktiven, friedlichen und gewaltsamen. Ich weiß nur, daß wenn mir wieder ein Polizist immer so ein bißchen die Faust in Rücken oder Bauch drückt, ich ihm wieder von Person zu Person Prügel anbieten werde.
      Klar, das sind unsere (leider noch unwissenden und mißbrauchten) Söhne und Töchter. Aber was zuviel ist, ist zuviel. Das hat nix mit Strategie zu tun. Und es wird weiterhin die Agents Provokateurs der Polizei und sicher auch des Verfassungsschutz geben. Das ist eben so.
      Ich hoffe, wir drängen den Einfluß, den dieses menschenverachtende Mistpack auf unsere Leben ausübt, ganz massiv zurück. Und ich hoffe, das geht möglichst friedlich ab. Wir werden bald wissen, was es bedeutet, sich seine Freiheit zu verdienen. Die Polizei und ihr SEK und die Bundeswehr üben jedenfalls schon genau dafür. Wir sollten das auch tun, sonst wäre das sportlich unfair.

    • mit „menschenverachtendes Mistpack“ meine ich die 1% aus Kens Beitrag, nicht unsere verbeamteten Söhne und Töchter 🙂

  6. @Fred, feiger Systemkriecher:

    Wenn du glücklicherweise schon erkennst, dass Ken Recht hat, dir aber die systematische Gehirnwäsche zusetzt, dann hab ich ein paar Tipps für dich:

    1.) Schmeiß deine Glotze raus. Sofort! Am besten als Akt er Befreiung direkt aus dem Fenster.
    2.) Kündige alle „Zeitungs“-Abos, die mehr als eine Werbeanzeige haben.
    3.) Klebe „Keine Werbung oder unadressierte Zeitungen“ an deinen Briefkasten.
    4.) Suche die Einsamkeit. Menschen die ständig auf Trab sind, denken nicht nach. Also nimm dir regelmäßig (z.B. pro Monat) einen Tag Auszeit an dem du ALLEIN bist und nichts tust, außer die Zeit verfließen zu lassen.
    5.) Mache folgendes Gedankenexperiment: Morgen wirst du Selbstmord begehen. Welche Gründe gebe es dies nicht schon heute zu tun? Weshalb lohnt es sich überhaupt den nächsten Tag noch zu erleben?
    6.) Am besten Nr. 5.) jede Woche wiederholen, dann fällt man nicht in den alten Trott zurück. Ein Zettel „Wie will ich leben?“ an der Innenseite deiner Wohnungstür ist auch empfehlenswert.
    7.) Bei Vorträgen/Videos/Texten: Frage dich nach spätestens 15 Min dieses Medienkonsums, ob es dir neue Erkenntnisse gebracht hat. Wenn nicht, brich ab! Ein Redner/Autor/Regisseur, der eine 1/4 Stunde seines Publikums verlabert, wird dies auch 2 Std. lang tun.
    8.) Lies Bücher und schreib dir die gewonnen Erkenntnisse auf. Nutze die Bibliothek in deiner Nähe!
    9.) Such dir Leute, die ähnlich ticken. Den ganzen Tag mit Konsumzombies zu verbringen kann psychisch sehr belasten.

    Nach den ersten 6 Schritten geht der Rest fast von selbst.
    Fang JETZT mit Nr. 1.) an. Wenn du es willst dann kannst du es auch schaffen!

    • Hallo Gnu
      Heute schreiben die Geschichtsbücher das Jahr 2017n.Chr.
      Deine Tipps von 2012 sind Super, – ganz besonders Punkt Nummer 5.
      Ich fragte mich das nicht nur in der Theorie, sondern tat das auch schon in die Praxis!
      Und Punkt Nummer 6. ist bei mir zum Zustand geworden!
      Ich bin im Jahr 1987 in den Tod gegangen und habe das Leben nach dem römischen Recht als Person abgebrochen!
      Paulus schreibt das so schön an die Galater im 2.Kapitel ab Vers 18: „Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter hin. 19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt, 20 und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. 21 Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben!“ – Jesus sagte mal zu seinen Nachfolgern: „Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? (Matth. 6,25)
      Und seit dem begnüge ich mich mit dem was vorhanden ist, – verdiene mein täglich Brot mit ehrlicher Arbeit indem ich das repariere was andere weg schmeißen würden oder weg geschmissen haben! Sprich, – Ich lebe vom Abfall der Zivilisation! Und ich bin ein freier, nicht registrierter Mensch!

  7. hallo,
    freunde der freimaurerei, ken fm waer es nicht besser wenn alle auf den gleichen lebenstandard angepasst werden. chancengleichheit oder etwa nich??
    schere zwischen arm und reich das hoer selbst ich schon seit jahren und ich bin grade mal 23. der wahre sozialismuss muss her. es ist zeit brueder und schwestern! es ist wirklich zeit, der wandel muss kommen!!
    meine fresse ist doch unglaublich was fuer ein bullshit manche menschen verbreiten wenn sie die zeit und auch die affinitaet zur wahren unterhaltung vergessen haben, ich fuer mich selbst werde nicht kaempfen denn kampf erzeugt nur mehr kampf egal, um es mit den worten r. lenzens zu sagen“ nicht kampf ist keine religion es ist eher der versuch eine geisteshaltung zu etablieren die der mehrheit der menschen verneunftig erscheint doch im kern eine aeusserst zwiespaeltige angelegenheit ist da sie die unfreiheit in den geiste des kandidaten impliziert“
    mfg und *deumchen drueck* das wird schon…nicht

  8. Tja, da sitz ich kleiner feiger Systemkriecher wieder an meinem warmen, sauberen Computerarbeitsplatz, trage weiter dazu bei, dass Mensch und Natur zugunsten einer kleinen Gruppe widerwärtigster Kreaturen, geschändet und ausgebeutet werden. Ich habe wieder die Lügenpresse studiert und mich dabei ertappt, wie ich anfing, den Mist zu glauben. Ich habe mich heute Morgen wieder aufgerafft, um mein Lohnsklavendasein aufrecht zu erhalten, aus Angst mein „Privat“-eigentum zu verlieren.
    Kens Text ist gut und stark, aber bedauerlicherweise sind die jahrelange Manipulation, die manifestierten Dogmen und die geschürte Furcht noch stärker.

    • Fred,

      Du willst uns allen Ernstes alleine die heißen Kartoffeln aus dem Ofen holen lassen?
      Gegen Furcht und Hirmwascherei hilft eine Optimierung von Skills, in die richtige, weil menschlichere Lebensgestaltung 😉

      Liebe Grüße
      Rüdiger Lenz

  9. Lieber Ken, liebe Leser und Hörer von KenFM,
    ich finde es klasse, dass Du den Leuten mal in den Hintern trittst und auf das bestehende Problem der Verarmung und gleichzeitiger Überschuldung aufmeksam machst. Aber bitte, bitte mach nicht den selben Fehler wie viele andere Alternativ-Medienbetreiber, Dinge wie Schwundgeld oder bedingungsloses Grundeinkommen zu fordern. Das sind im Kern sozialistische Herangehensweisen. Denn schnell stellt sich die Frage: Wer finanziert das Grundeinkommen?. Die immer dünner werdende arbeitende Bevölkerungsgruppe, die zunehmend mehr Steuern zahlen muss, bis sie sich irgendwann selbst fragen, warum sie bei den hohen Belastungen überhaupt noch arbeiten gehen? Es ist dringend notwendig, die Menschen über das fehlerhafte Geldsystem zu informieren (Fractional Reserve System), in dem permanent durch Kreditvergabe Inflation betrieben wird (automatisch!) und das Geld per se rapide immer mehr an Kaufkraft verliert. De facto leben wir bereits in einem Schwundgeldsystem, mit welchen Folgen? Diejenigen, die ihr erarbeitetes Geld sparen (um eben keine Schulden machen zu müssen!) werden mit einem Kaufkraftverlust eben jenes ersparten Geldes bestraft. Das kann doch nicht gut gehen. Bitte lernt unbedingt die ÖSTERREICHISCHE SCHULE DER NATIONALÖKONOMIE kennen. Sie ist meiner Meinung nach das beste Wirtschaftsmodell, weil sie den individuellen Menschen als Grundlage zur Betrachtung nimmt. Gerade in dieser Schule wird aufgezeigt, wie gefährlich die Verzwickung Staat und Witschaft ist (es geht letztendlich immer in Richtung Kommunismus, mal schneller oder mal weniger schnell). Diese Verzwickung sehen wir auch heute im zunehmenden Maße. Der Staat mit seinen Politikern reguliert die Wirtschaft immer stärker (und fast immer zu Gunsten der Superreichen und des Militärisch-Industriellen-Komplexes, weil nach der Amtszeit hochdekorierte Jobs und Posten winken).
    Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und dürfen nicht wieder den sozialistischen Weg einschlagen (wir wissen doch, was er für Blüten hervorbringt s. UDSSR unter Stalin oder China unter Mao). Bitte lest die Bücher von Wirtschaftswissenschaftlern Roland Baader, Nobelpreisträger Friedrich v. Hayek oder Ludwig v. Mises (allesamt Österreichische Schule), dann wird einem klar, wo der Hund begraben liegt und auf was für einem Holzweg wir sind, nach einem ständig stärkeren Staat zu schreien, der irgendetwas regulieren soll, oder nach Rettungsmaßnahmen bei einem Währungskollaps. Es wird dadurch, wie so oft schon beschrieben, alles verschlimmert und das Gegenteil von dem Gewollten tritt ein. Bitte, nochmal zum Mitschreiben: Österreichische Schule, Roland Baader (z.B. das Buch „Geldsozialismus“), Friedrich v. Hayek, Ludwig v. Mises.
    Das Problem wird wieder einmal gut erkannt, es werden aber, wie so oft, die falschen, genau gegenteiligen Methoden zu dessen Behebung gefordert.

    Dies ist mein Aufruf: Nur eine freie Gesellschaft kann dauerhaft in Frieden leben!!
    Und der vielgelobte Keynes, dem wir maßgeblich unser Wirtschaftssystem zu verdanken haben, war auf jeden Fall kein Freidenker (er gehörte zur Elite). Klingelt da was?

    Ich hoffe das beste für uns,
    Sebastian

    P.S. schaut doch mal rein unter: www.parteidervernunft.de

    • Hallo Sebastian,
      Du schriebst: “ De facto leben wir bereits in einem Schwundgeldsystem, mit welchen Folgen?“
      Nein, eben nicht. Schön wäre es.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Schwundgeld
      Du hast da wohl gerade einige Begriffe verwechselt.
      Unser derzeitiges Geldsystem fliegt einem alle Jubeljahre
      http://de.wikipedia.org/wiki/Jubeljahr
      zwangsläufig um die Ohren.

      In einer Welt, wie Die PDV sie sich so vorstellt, würde ich gerne leben. Das ist wirklich eine schöne Utopie.
      Bei den gebenen Verhältnissen aber IMHO ist das derzeit nicht realisierbar.

      Die Piraten – „If you can’t beat them, join them!“ – haben da wohl eher eine Chance.
      Wenn man die Wahl hat, zwischen Typhus/Alzheimer, Pest, Lepra und Creutzfeldt-Jakob, da wähle ich doch lieber den leichten geistigen Heuschnupfen, den diese Chaoten bei mir verursachen.
      *vt* *grübel* Von allen „etablierten“ Parteien war doch bisher immer einer mal bei den Bilderbergern zu Gast? */vt*

      Die PDV hat ne super Idee, aber wenn die heute auf morgen umgesetzt würde, wäre Deutschland der neue Iran (in militärischer Sicht der UNO).

      LG waldbaer

    • Hallo Sebastian,
      danke für deinen Kommentar.
      Du weist auf die ÖSTERREICHISCHE SCHULE DER NATIONALÖKONOMIE hin und kritisierst die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens – scheinbar und leider ohne eines der Konzepte zu kennen. Du hast den Beitrag verfolgt und fragst (dich), wer ein Grundeinkommen finanzieren soll? Dann höre noch einmal rein. UmFAIRteilen, um Armut zu beseitigen, die Existenz (gesunde Lebensmittel, warmer und lichter Wohnraum, Kleidung und Hygieneartikel, Mobilität und den Zugang zu Bildung…) zu sichern und darüber hinaus eine gesellschaftliche Teilhabe (Zeitungsabo, Theaterbesuch, Reisen, soziale Kontakte) zu gewährleisten – unabhängig von deiner Definition von Arbeit. Ist Arbeit nur die arbeitsvertraglich geregelte Erwerbsarbeit? Du, der Arbeitnehmer und Er/Sie die ArbeitgeberIn? Basiert der Kapitalismus nicht auf dieser Abhängigkeit? Bist du im Grunde nicht der Arbeitgeber? Oder anders gefragt: Willst du der nicht sein? Willst du nicht in der Verhandlungsposition sein, um zu entscheiden, wie viel Wert deine Arbeit hat – ohne unter Druck gesetzt werden zu können? Das Lohnabstandsgebot wäre ohne oder gern auch mit den Gewerkschaften durchsetzbar, wenn die Menschen NICHT einkommenserpressbar wären. Das Emanzipatorische Grundeinkommen ist der Weg – meiner Meinung nach der einzige, um das derzeitige Machtverhältnis aufzulösen und in eine gesunde Balance bringen zu können.

      Ich möchte dich bitten, eines der bislang 11 unterschiedlichen Konzepte zu studieren: http://www.die-linke-grundeinkommen.de/WordPress/wp-content/uploads/2011/01/BAG_Broschuere_Grundeinkommen_2011_01_13.pdf

      Das Grundeinkommen ist Freiheit – und DIE Chance, bürgerkriegsähnliche Zustände zu umgehen.

      Bei Fragen, uns einfach kontaktieren.
      In diesem Sinne…
      …mit bedingungslosen Grüßen
      Ringo

    • Hallo Robert,

      ich weiß nicht, was ich von den Linken halten soll, aber BGE ist auch eine gute Idee, IMHO.
      Durchsetzbar?
      Wenn ich jetzt hier einen Asterix-Avatar hätte, würde nun der sehr viele Sonderzeichen in deiner Denkblase über sich haben.

      Und jetzt werfe ich noch eine Idee in die Runde:
      http://www.heise.de/tp/artikel/37/37703/1.html
      Vollgeld.
      Wäre das nur ein billiger Kompromiss, oder taugt das was? Und wenn das was taugt, wie könnte man *das durchsetzen?
      Ich bin immer noch am grübeln – ich weiß es nicht :o(
      LG waldbaer

    • Au Mann, hier kann man Tippfehler nicht korrigieren.
      „würde nun der sehr viele Sonderzeichen in deiner Denkblase über sich haben.“
      Falsch. Über „*seiner Denkblase“ – Das war echt ein Blöder, der meine Intention mit einem einzigen Buchstaben entstellt. Sorry. Ich meinte, ich bin bei dem Gedanken am Fluchen.

  10. Ich freu mich immer wen KenFM was aufzeigt oder verdeutlicht, aber diesen Aufruf hab ich in letzter Zeit schon erwartet, da es jetzt für die Menschen kurz vor knapp.

    Um zu diesem Video noch etwas bezutragen noch ein Zitat von Mussolini:
    „Ein Staat ist dann faschistisch, wenn Politik und Wirtschaft gemeinsame Ziele haben.“(Ich hoff ich hatte ihn noch richtig im Kopf.)

  11. Schöner Beitrag.

    Warum Ken Recht hat, erklärt Prof. Heinz-Josef Bontrup in seiner unnachahmlichen Weise nochmal für Anfänger ;o)
    http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/13870

    • Einfach tun was richtig ist.
      Einfach lassen,was nichts bringt.
      Einfach sagen,was man denkt
      Einfach leben was man fühlt.
      ) ,
      .(, „) . „Ich bereue schon
      < )/"..alle Sünden,
      _/L.. die ich hoffentlich noch begehen werde…"
      Einfach ist nicht einfach..!
      Ganz,ganz herzlichen Dank für diese tollen Beiträge – sie machen MUT.

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