Westminister und der Anschlag auf die Herzkammer der Demokratie

Von Willy Wimmer.

Die Anschläge sind nicht mehr wegzudenken. Wir sind in Westeuropa alle betroffen und die Anschlagsorte nehmen uns nicht nur den Atem. Diese kriminellen Handlungen schüren für unser Leben das Maß an Unsicherheit, das uns auf Dauer sogar die geheiligten Ferien vergällen wird. Das ist ohnehin die tatsächliche Richtschnur, ohne die es fast nicht mehr geht.

Jagd auf das Täterumfeld und jede Hilfe für unsere englischen Nachbarn.

In den Nachbetrachtungen für alle Terrorakte, mit denen wir als Bürger und Staaten es in den letzten Jahren zu tun hatten, stellten sich in erster Linie die Unzulänglichkeiten der internationalen Kooperation und der staatlichen Vorsorge gegen derartige Anschläge heraus. Wir müssen uns fragen, was eigentlich noch geschehen muß, eine mögliche Effizienz auch umsetzen zu können? Wie viele Zufallsopfer müssen noch ins Gras beißen, bevor die allfälligen Ausreden der staatlichen Verantwortlichen für das polizeiliche Versagen der Vergangenheit angehören? Man zögert fast, auch die nachrichten- dienstliche Komponente anzusprechen, weil seit Echelon und der vom amerikanischen Präsidenten Trump angesprochenen Abhörfähigkeit britischer Abhöreinrichtungen deren Spitzenleistungen weltweit bekannt sind.

Jagd auf Täter und Hintermänner ist nicht ausreichend, die westliche Politik der allumfassenden Kriegssucht gehört abgeschafft.

Einer Führungskraft aus der Spitze des amerikanischen Außenministerium war es Mitte der neunziger Jahre vorbehalten, den Takt für die Jahre bis heute zu geben. Die zentrale Erkenntnis war, dass man „Afghanen nicht kaufen, aber sehr wohl mieten könne“. Bei so viel Weisheit war es nicht verwunderlich, die Taliban als „unsere Jungs“ zu bezeichnen. So unrecht hatte diese Führungskraft jedenfalls nicht, denn seit den Taliban haben die Vereinigten Staaten den internationalen Terrorismus in einer Art „Franchising System“ auf solche Gebiete erstreckt, die es zu zerstören galt. Zu dieser Ansicht muß man jedenfalls gelangen, wenn die entsprechenden Äußerungen des leider verhinderten ersten Sicherheitsberaters von Präsident Trump, General Flynn, über den IS und seine amerikanischen Gründungsväter herangezogen werden. Natürlich wurde diese Art von Kriegspolitik von den Vereinigten Staaten nicht alleine geschultert. Die üblichen Verdächtigen standen parat, an der Spitze jene Kräfte in Riad, die mit Milliarden-Beträgen alles das finanzieren, was nach Terrorismus riecht.

Tony Blair und der Lügen-Krieg gegen den Irak.

In Berlin und anderswo ist es selbst bei der Vereidigung des neuen Bundespräsidenten zu erstaunlichen Aussagen über „fake news“ gekommen. Die Meldungen und Aussagen zu aktuellen Entwicklungen, die dem parteiübergreifenden Establishment nicht passen, sollen aus dem öffentlichen Erscheinungsbild verdrängt und gänzlich eliminiert werden. Man will unter sich und alleine mit seiner Meinung sein, nachdem über Jahre hinweg im Deutschen Bundestag modellartig unliebsame Ansichten über Frieden, Freiheit und Völkerrecht unter Verschluß gehalten werden konnten.
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair ist allerdings der Säulenheilige der Europäischen Union dafür, daß seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien Lügen zu Entfachung der Kriegsfurien amtliches Regierungshandeln geworden sind. Die Bürger der Europäischen Union wurden von einem Krieg in den anderen gelogen. Niemand hat das besser zum Ausdruck gebracht als der Westdeutsche Rundfunk in seiner fast historisch zu nennenden Dokumentation: “ Es begann mit einer Lüge“. Lüge ist in der Europäischen Union und von der NATO ganz zu schweigen, Regierungshandeln. Es verwundert schon lange nicht mehr, wenn die sogenannten „Mainstream Medien“ die Regierungs- jagd auf angebliche „fake news“ wohl deshalb mitmachen, weil ihnen in Anbetracht dramatisch sinkender Erlöse und Bindungswirkungen transatlantischer Netze nichts anderes übrig bleibt. Dann verlegt man sich lieber auf die seit Josef Goebbels bekannte Methode, andere zu diffamieren, was das Zeug hält, publizistische Gesichtskontrolle eben.
Um die seit Belgrad 1999 massiv betriebene Kriegspolitik aufrecht erhalten zu können, muß die europäische Bevölkerung dumm und ahnungslos gestellt werden, weil es sonst nicht mehr geht.

Diktatur bedeutet Angst.

Die vom Westen betriebene Kriegspolitik, die eine der Ursachen für die Migrationsentwicklung in fast umstürzlerischen Dimensionen ist, legt unsere freien Gesellschaften „flach“. Präsident Trump hat es bei einer seiner ersten Reden deutlch gemacht. Überall hat man auf Kosten der eigenen Substanz Krieg geführt und ist immer weiter in den selbstverschuldeten Schlamassel geraten, ohne einen Krieg mit einem Sieg abschließen zu können. Sieg hätte die Möglichkeit zu einer neuen Ordnung geboten, aber genau das wollte Washington nicht. Anders ist auch der frühere afghanische Präsident Karzai nicht zu verstehen, der vom einem Friedensangebot aller afghanischen Stämme 2004 an Washington sprach. Das Angebot stieß auf kalte Schultern: Krieg war und ist auf Dauer gewollt.

Das ist nicht nur die Chance, für die Vereinigten Staaten globale Verwerfungen als Führungsmechanismus der „Neuen Weltordnung“ zu nutzen. Damit einher geht seit gut zwanzig Jahren die immer intensiver werdende Überwachung der eigenen Bevölkerung oder derjenigen, deren Regierungen sich aus einer Vielzahl von Gründen außer Stande sehen, ihre Bevölkerungen zu schützen. Angst macht sich breit. Wie das der neue Bundespräsident wohl sieht? Flache Reden im Plenum des Deutschen Bundestages werden daran nichts ändern.

London wird gegen die eigene Bevölkerung, wie zuvor auch, genutzt werden, ohne uns alle zu schützen.

Man wird sich vielleicht auf Täter und Hintermänner konzentrieren, die Blairs, Bushs und Obamas und vor allem Clintons werden weiter Vorträge halten. Die Herzkammer des ehemals freiheitlichen Westens- Westminster eben- wurde heute attakiert. Das hat uns alle im Selbstverständnis getroffen. Unsere Freiheit wird weiter stranguliert und zwar durch dienigen, die wir selbst gewählt haben.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

Willy Wimmer war Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE 1994-2000 und Leiter der deutschen Delegation bis 2009.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

60 Kommentare zu: “Westminister und der Anschlag auf die Herzkammer der Demokratie

    • Da müsste man sich mal drauf bewerben, mitspielen und berichten. Aber die prüfen vorher wahrscheinlich die politische Einstellung via „Dienste“.

      Es gibt zahlreiche Firmen, die darauf spezialisiert sind Statisten für solche Inszenierungen zu vermitteln. Dazu die Kosmetik, Puppen, Blut und andere Requisiten…

      Suchstichwort: Crisis actors

    • Immer wieder ein Puzzle-Steinchen mehr zum Gesamtbild des tatsächlichen Irrsinns taucht auf. Solche Dinge, die ein noch halbwegs gesundes Gemüt sich gar nicht ausdenken oder vorstellen kann. Das alles muss immer erst wieder erfahren werden, obgleich man schon genau fühlt, wo die Reise im Prinzip hin geht. Das Indiz für dieses Erfühlen ist, dass man die Neuigkeit überhaupt glauben kann und dass es einen jedes mal weniger wundert. Es wundert nicht mehr, obwohl es immer weiter verwundet. Dieser Art von Verwundungen wird sich heute von vielen noch durch Ignoranz entzogen, was dann aber die erst recht verhängnisvollere Variante ist:
      „Wer nicht an den Teufel glaubt, gibt ihm noch zusätzlich eine Chance“. (Ich habe vergessen, von wem das ist)

    • Unglaublich, aber noch mehr dass NATO meint US Soldaten mit deutsche Bürger vertraut zu machen mit Afghanen.
      Ich erinnere mich ein Russicher Soldat, als USSR noch Afghanistan besetzte ‚jede Junge von vierzehn hier schleicht uns nähe mit eine Handgranate‘.

      “ Die Teilnehmer spielen kleine Statistenrollen wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer oder auch der Bürgermeister eines Dorfes in Afghanistan der hin und wieder auch mit den anwesenden U.S. Streitkräften vermittelt und verhandelt. Auf dem Übungsgelände sind bis zu 10 Dörfer künstlich angelegt die jeweils aus 10 bis 30 Häusern bestehen.
      Führungsverantwortung

      Keine Führungsverantwortung
      Arbeitsorte

      Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
      92366 Hohenfels, Oberpfalz, Bayern, Deutschland
      Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
      Leipzig, Sachsen, Deutschland
      Berlin, Berlin, Deutschland
      Essen, Ruhr, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
      Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland
      Deutschland
      Schwerin, Mecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
      Dresden, Sachsen, Deutschland „

  1. Der 22. März taucht öfter auf, auch die Anti-Terror-Übungen, die Wahrheit werden, gab es schon.

    Hier nochmal zu London:
    http://www.spiegel.de/video/london-anti-terror-uebung-auf-der-themse-video-1751746.html

    Parallelen zu anderen Anschlägen:
    http://www.free21.org/fuenf-anti-terror-uebungen-die-wahr-wurden/
    – Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 (Antiterrorübung in Frankreich am 17. März 2016)

    So viel zu den Fakten. Einige Menschen sagen auch, das hat mit „Skull and Bones zu tun“, wie auch die Georgia Guidestons:
    – CENTER CLUSTER ERECTED MARCH 22, 1980

    Skull and Bones hat als Zahl 322, also 22. März.

    Was dran ist an der Geschichte? Ich weiß es nicht. Allerdings scheint es, als drängen sich die „Zufälle“ geradezu auf, und nicht, als müsste man erst mühsam die Querverbindungen suchen.

    • Ja, die „Zufälle“ drängen sich geradezu auf. Ich war bisher skeptisch was Freimaurer angeht, aber nachdem ich das Freimaurer Zeichen und „London Freemasons“ auf dem roten Hubschrauber gesehen habe (das ich nach eingehender Prüfung und Vergleichen für echt befinde) denke ich, dass das kein Zufall ist. Platzieren Sie Botschaften und Hinweise für Ihresgleichen? Es gibt schon Verrückte Leute. Leider werden die, die die Verrücktheiten offenlegen für verrückt gehalten.

    • Ich habe mir schon längst angewöhnt, diesen „Terror“ zu ignorieren. Es ist auch nicht mehr Gegenstand von Gesprächen, die ich mit anderen führe. Was davon Fake ist, und was nicht, lässt sich schwer sagen.

    • Stelle auch fest, dass diese Anschläge kein Gesprächsthema sind. Funktioniert also nicht so ganz mit der Kontrolle über Angst.

      Ignorieren würde ich das aber nicht. Das sind Schlüsselereignisse für politische Entscheidungen.

  2. Besten Dank für diese deutlichen Worte an Herrn Wimmer. Auf die wahren Hintermänner dürfte man sich der Wahrscheinlichkeit nach, wie bereits im Artikel angedeutet, eher nicht konzentrieren. Die Muster sind allzu vertraut:

    Augenzeuge aus London: „Ich dachte, das sei eine Übung, wie es sie schon die ganze Woche hier gab“

    Augenzeugen, die die Angriffe in London gestern hautnah miterlebt haben, schilderten ihre Erlebnisse unserem RT-Kollegen aus London, Eisa Ali. „Ich dachte, dass es eine Live-Trainingsübung sei, wie sie sie schon die ganze Woche auf der Themse durchgeführt haben. Deshalb ging ich davon aus, dass dies ein Teil dieser Übung war“, erklärt einer von ihnen.

    (RTdeutsch, 23.03.2017)

    Wie auch von Herrn Wimmer erwähnt, der Vorgang dient lediglich der weiteren Legitimierung von Gewaltanwendung, nach innen, wie auch nach außen.

    • Danke Box. Krisenschauspieler, die sogar lachen während sie weglaufen, die als Opfer verkleidet zur Schau gestellt werden, gelangweilt in Rollstühlen sitzen statt schleunigst in den Krankenwagen gebracht zu werden, coole Zeugen die Skripte runterleiern, Krankenwagen die stehen bleiben statt ins Krankenhaus zu fahren, der ermordete Täter, das Aufgebot an rumstehenden Leuten, jedes Opfer hat einen zuständigen Wächter um neugierige Aussenstehende abzuwimmeln, unbeeindruckte Passanten, der rote Doppeldeckerbus für die Schauspieler, professionelle Fotos, Zeit und Datum, die Symbolik von Big Ben etc.

      Entweder ist es nicht mehr nötig, dass sich die angemieteten Krisenschauspieler mehr Mühe geben oder es fehlt ihnen einfach an Talent, oder sie stehen unter zeitlichem Planungsdruck und Finanzdruck, oder die Schauspieler hatten nach der anstrengenden Woche auf der Themse einfach keine Lust mehr.

  3. Jeder neue Terroranschlag bestätigt die Friedensbewegung in ihrem Bemühen: man kann Terror nicht mit Krieg bekämpfen, das funktioniert einfach nicht.

    Viele Menschen verstehen das noch nicht, darum muss man es ihnen erklären. Und auf die Straße gehen, um genau dieser Botschaft Ausdruck zu verleihen!

    • Auf die Straße zu gehen und in Massen aufzutreten, bestätigt das moderne Credo der großen Zahl, wiewohl diese Art mittels Quantität „Wahrheit“ zu produzieren, in den letzten wenigen Jahrhunderten seit Zusammenbruch der vorhergehenden Epoche zu immer mehr und zuvor nie gekannten Blutzoll geführt hat. Die Moderne ist auf das nackte Gewaltverhältnis gegründet – eines der Unterwerfung, schlimmer noch, der Selbstunterwerfung unter völlig abstrakte Zwecke: abstrakten Reichtum (Wert), abstrakte Interessen (in Gesetze und sogenannten Rechtsstaat gegossen), Widerspruchsfreiheit als Voraussetzung zur sogenannten Meinungsäußerung jenseits des individuellen Bedarfs oder der Bedürftigkeit, Sexismus als Geschlechterverhältnis, „Erfindung der Kindheit“ zwecks Zurichtung zur verallgemeinerten Subjektivität und vieles andere mehr.
      Es wäre eher an der Zeit, sich die Möglichkeit des „Waltens in der Welt“ wieder anzueignen. Terror gehört zum modernen Ensemble verallgemeinerter Subjektivität – von der Anheizung der Hexenverbrennung durch die Protobügerlichkeit der religionsfreien Protestanten, über die Herrschaft der Jakobiner bis hin zu den heutigen Verbrechen der National-Staatlichkeit. Und gerade „national“ verweist wie „Privatheit“ auf das Refugium von Macht und Gewalt, dass durch rationale Herrschaft nicht in den Griff bekommen werden kann, weil das Subjekt der Vernunft sein Objekt nur behandelt und nicht um seine Gespaltenheit wissen will.
      Auf die Straße zu gehen, wozu? Wieder ein Marsch durch die Institutionen, um zu erkennen, dass das ewig nämliche dabei herauskommt? „Kriegen“ war in der religiösen Epoche eine allgemeine Form, das Leben praktikabel zu machen; es gab überall und global Götter oder Heilige, die angerufen werden konnten darum und dafür, dass es weitere alimentationspflichtige Gemeinschaften geben sollte, die dann aber sofort oder über kurz durch Verwandtschaft (z.B. die bekannte Hochzeit von Susa) in den verwandtschaftlichen Ausgleich aufgenommen wurde. Wir sollten den „Krieger“ nicht mit der modernen Soldateska und dem La Terreur verwechseln, auch wenn uns die Universalgeschichte als Legitimationsideologie heutiger Verhältnisse hier allenthalben Sand in die Augen und ins Hirn streut.
      Lasst uns überall hingehen, um mit einander zu reden und eine neue Art des sozialen Konsenses herzustellen – bloß nicht auf die Straße der Öffentlichkeit. Dort gilt nämlich nur: Räsoniert – aber gehorcht (Kant).

    • Petra,

      ja, Kant ist eben nicht nur „„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!,“ sondern auch der von ihnen genannte Teil. Womit er sich selbst widerspricht und dann sollte es, damit es wieder Sinn macht, „denke in erlaubten Bahnen“ heißen.
      Und im Endeffekt ist das daß Rezept der Herrschenden, wobei diese außer acht lassen, daß man die „Büchse der Pandora“ nicht nur zur Hälfte öffnen kann.

      Bezüglich symbolischer Demonstrationen und überall hingehen, ergänzt durch persönliches Engagement im Alltag. Keines schließt das Andere aus. All dies sind hervorragende Möglichkeiten um sich auszutauschen und um Kontakte zu knüpfen.

    • danke – habe ich auch gerade einstellen wollen….deshalb noch einmal:

      „Augenzeuge aus London: „Ich dachte, das sei eine Übung, wie es sie schon die ganze Woche hier gab“ RT

      nicht zu fassen!!!

    • Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der „EntTäuschung“.
      Erich Fromm

      „Auf die Straße zu gehen, wozu? Wieder ein Marsch durch die Institutionen, um zu erkennen, dass das ewig nämliche dabei herauskommt? „Kriegen“ war in der religiösen Epoche eine ….“

      „Bezüglich symbolischer Demonstrationen und überall hingehen, ergänzt durch persönliches Engagement im Alltag. Keines schließt das Andere aus. All dies sind hervorragende Möglichkeiten um sich auszutauschen und um Kontakte zu knüpfen.“

      Was wir hier tun (also alle Autoren und Kommentatoren) geschieht unter den ‚Straßenlampen‘, wie ich das mal in einem Kommentar hier nannte, und zwar schon immer, auch schon vor Buchdruck und „modernen“ Medien: unter den Augen (Personal) der Herrscher, die beobachtet, studiert, gelernt haben (auch von öffentlichen Demonstrationen) und immer perfekter verstehen zu „teilen“ und „kriegen“, um zu herrschen.

      „…keines schließt das andere aus…“.
      Einverstanden, aber auch die Kommunen (60er/70er) gerieten (bereitwillig) unter die „Straßenlampen“; und: Kriegen, Teilen, Herrschen waren Mitbewohner.
      Realpolitik, Pragmatismus, Realismus, Religion, Handel, Kriegen, etc.: Elemente der Allianzen unter Kriegern (Händlern/Religionsstiftern, Tauschern/Täuschern, Wissenshändlern), Elemente des Herrschen und Teilens der Religionsstifter/Täuscher gegen Gläubige und Schuldner, die dem Religionsstifter den Wettbewerb und Glauben schulden. Daher: Ich fürchte, daß UNTEN es nicht lernt, sich nicht teilen zu lassen und Allianzen für ein gemeinsames Ziel zu schließen: gegen den verordneten Glauben, daß angeblich auch OBEN an die gleiche Religion (der Konkurrenz, der Wissenschaft, des Wissens) geglaubt wird.

      Wenn jetzt zunehmend der Fokus auf die Tatsache gerichtet wird, daß Gladio und sonstige Gladiatoren die Akteure und Schauspieler von „“Brot und Spiele“ sind, dann funktioniert auch hier wieder das Prinzip des Teilens und der Ablenkung. Der Kampf gegen den Terrorismus ist Ablenkung im Kampf gegen die Furcht des Erwachens der vom Kolonialismus und Imperialismus geschundenen Völker!
      Jegliche Art von Demonstration sollte dies im Fokus haben. Der Aspekt anderer Akteure und Interessen ist richtig, verhindert aber eine Sicht auf das ganze Bild. Und nur diese Sicht hat – wenn überhaupt – eine Chance gegen das Teilen und Herrschen.

      Also in Sprache und Denken und Aktion: Fokus auf das ganze Bild, durch alle, die im Fokus dieses Bildes sind.

      EntTäuschung!

    • Ich zitiere hier mal den ersten Abschnitt, der Rest war schlichtweg unleserlich (für mich, und ich spreche 6 Sprachen).

      „Auf die Straße zu gehen und in Massen aufzutreten, bestätigt das moderne Credo der großen Zahl, wiewohl diese Art mittels Quantität „Wahrheit“ zu produzieren, in den letzten wenigen Jahrhunderten seit Zusammenbruch der vorhergehenden Epoche zu immer mehr und zuvor nie gekannten Blutzoll geführt hat.“

      Nein, genau das Gegenteil ist der Fall: die „große Zahl“, also die Mehrheit, mittels derer „Wahrheit“ produziert wird, das ist leider immer noch die Natopresse und die überwiegend getäuschte Mehrheit der Bevölkerung.
      Die paar wenigen, die aufwachen, werden zwar immer mehr (glaube, das geht gerade rasend schnell), aber dennoch: wir sind noch nicht die Mehrheit, wir sind eine Minderheit.

      Dass wir nun auch auf die Straße gehen, ist – neben vielen anderen sinnvollen möglichkeiten, sich zu wehren – aus zwei Gründen wichtig und richtig:
      1) Druck auf die Entscheidungsträger. Wenn z.B. 500.000 Menschen gegen TTIP oder den Irakkrieg demonstrieren, dann lässt das keinen Politiker kalt – hat Willy Wimmer z.B. auch ganz deutlich bestätigt. Zugegeben, Bush zog trotzdem in den Krieg, aber es ist zumindest eine Form, Druck auszuüben.
      2) viel wichtiger noch: WIR entscheiden damit, was am nächsten Tag in der Zeitung steht – und zwar WIR! Mich persönlich haben die Melungen über TTIP-Demonstration schwer beeindruckt, und das zu einem Zeitpunkt, als ich noch nichts von der ganzen THematik wusste. Die Signalwirkung, die von unserem Statement „auf der Straße“ ausgeht, ist nicht zu unterschätzen. Wir informieren und wecken damit viel mehr Menschen viel effektiver auf, als wir uns das vorstellen.
      Dann fangen die Menschen nämlich an, Fragen zu stellen, landen z.B. hier auf der Website, hören Lisa Fitz in München oder Eugen Drewermann, etc.

      Nun zu Kant: „Lasst uns überall hingehen, um mit einander zu reden und eine neue Art des sozialen Konsenses herzustellen – bloß nicht auf die Straße der Öffentlichkeit. Dort gilt nämlich nur: Räsoniert – aber gehorcht.“

      Genau das tun die Massenmedien, der „soziale Konsens“, der hier angesprochen ist, ist eben nicht die Meinung der Friedensbewegung, sondern die Kriegstreiberei der (schweigenden) Mehrheit.
      Sonst wäre die Argumentation wie folgt: Wenn alle auf die Straße gehen, und GEGEN den Krieg sind, dann räsonieren sie und gehorchen einer Regierung, die FÜR den Krieg ist. Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

    • Solange die meisten Menschen nicht an der eigenen Erkenntnis arbeiten wollen, eine Entscheidung, die sie selbst treffen müssen, macht es auch keinen Sinn, sie zu „bekehren“.

    • @ Volume:

      Zunächst EntTäuschung: Quantität ist nicht = Mehrheit. Quantität ist eine unbestimmte (!) Menge. Der Gegensatz von Quantität wäre Qualität.
      Und da fällt mir Karl Kraus ein: „Gute Ansichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat.“ Daß das so ist, dafür sorgt u.a. die parlamentarische Demokratie.
      „Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen ermöglicht.“ (Ebenfalls Karl Kraus). Vervielfältigung, also wieder das Kriterium der Quantität; dieses Geschäft besorgen die Medien, wodurch die Minderheit über die Verbreitung des Einfältigen herrscht.

      Was gefordert wurde und ist: statt Quantität eine Qualität, welche „Wahrheit“ produziert, anstelle der Verfielfältigung des Einfältigen und wertloser Ansichten – und des Blutzolls.

      Praktisch würde das Demonstrationen unter dem Aspekt der Qualität statt der Quantität bedeuten. Dieses Potential gilt es zu entdecken und zu entwickeln. Mit Quantitäten, egal welcher Größe, hat die Minderheit kein Problem.

    • Es ist einfach erstaunlich, dass selbst innerhalb der Friedensbewegung keine Einigkeit darüber herrscht, dass es gut ist, auch – nicht ausschließlich (!) – auf die Straße zu gehen.

    • Volume:

      Wirklich? Ist das so, daß selbst in der Friedensbewegung keine Einigkeit herrscht, daß es gut ist, „auch – nicht ausschließlich (!) – auf die Straße zu gehen“?

    • Ich frage mich halt, was ist in ein paar Jahren? Wir haben unsere Großeltern ja auch gefragt: „Warum hast du nichts unternommen / Was hast du gemacht?“

      Der eine sagt: „Ich habe Kant zitiert und über Qualität und Quantität philosophiert und absolut schlüssig dargelegt, dass es nichts bringt, auch – nicht ausschließlich (!) – auf die Straße zu gehen.“

      Der andere sagt: „Ich hab getan was ich konnte und war auf Demos etc.“ Finde das klingt irgendwie besser, aber vielleicht wird man irgendwann auch wegen seiner Ausführung über Quantität vs Qualität bewundert. 🙂

    • Liebe Petra,

      „Es wäre eher an der Zeit, sich die Möglichkeit des „Waltens in der Welt“ wieder anzueignen.“

      Ich möchte Sie bitten, mir mehr zu sagen zu: „Walten in der Welt“. Mir fällt dazu ein: Heidegger? Adalbert Stifter (den Karl Kraus verehrte)?

      Grüße

      Tony

    • Volume:

      „Ich habe getan, was ich konnte, ich war auf Demos.“
      Ja, ich gebe zu, das klingt wirklich besser! Viel besser! Ohne Zweifel.
      Aber die Schlußfolgerung des Philosophierens war nicht: nicht zu demonstrieren. Das wäre ein Mißverständnis! Anders demonstrieren!

    • Einfach noch bisschen länger philosophieren, dann kommt vlt. was anderes bei raus!

      Ich zitiere hier mal Rainer Mausfeld, den ich sehr schätze, weil er wie nur wenige den Neoliberalismus verstanden hat.
      Lohnt es sich noch, auf eine Demonstration zu gehen?
      „Aber ja! [Bicht zu gehen] wäre ja selbst wieder das geförderte Nutzendenken!“
      Rainer Mausfeld

    • @box: Genau, Demonstrationen und persönliches Engagement im Alltag schließen sich nicht aus, ganz im Gegenteil!

      Genauso wenig schließt sich aus, dass eine große Menge an Menschen für das Richtige, nämlich Frieden, auf die Straße geht. Je mehr, desto besser.

  4. Warum verzweifeln? Verzweifeln kann man nur wenn man der real existierenden Welt, eine nur im eigenen Kopf existierende Traumwelt vorzieht.
    Herr Wimmer, einer der wenigen Politiker, die in der Wahrheit noch einen Wert erkennen ist zugleich ein Musterbeispiel dafür wie man sein Leben nicht verschwenden sollte. Er ist alt und hat sein Leben lang Ziele verfolgt die unerreichbar waren, sind und immer bleiben werden.
    Und nun steht er mit lehren Händen da…
    Da er kein Dummkopf ist, fordert er wenigstens keine anderen dazu auf, ihr Leben auf dieselbe Weise zu verschwenden, wie er das tat.

    Sinnvoll ist einzig und allein, sein ehrliches Geständnis seines Scheiterns zu lesen, zu verstehen und dann darüber nachzudenken, was es für den Einzelnen, für MICH oder DICH, bedeutet und welche Konsequenzen man daraus ziehen kann oder sollte.

    Hilfreich wäre bei diesem Nachdenken meiner Überzeugung nach zB auch, sich stets darüber klar zu sein, was es bedeutet, wenn man in einem Land wie DE, einer reichen und gebildeten Bevölkerung zur Lösung aller Probleme, Witzblattfiguren wie Merkel und Schulz zur Auswahl bei sogenannten“demokratischen“ Wahlen anbieten kann… und es bricht danach kein Aufstand los.

    • Und welche Konsequenzen kann oder sollte man daraus ziehen, um am Ende nicht auch mit „lehren“ Händen dazustehen? Haben Sie einen konkreten Tipp?

      Demos sind ja nur was für naive Lämmer, wie Sie schon vielfach erwähnt haben – aber welche Vorschläge haben Sie?

      P.S.: Ich kenne die Antwort nicht, beschimpfe aber zumindest niemanden, der z.B. Demos für einen wichtigen Teil des Weges hält.

    • was es bedeutet, wenn man in einem Land wie DE, einer reichen und gebildeten Bevölkerung zur Lösung aller Probleme, Witzblattfiguren wie Merkel und Schulz zur Auswahl bei sogenannten“demokratischen“ Wahlen anbieten kann …..und es bricht danach kein Aufstand los.
      Das ist ein Widerspruch in sich…denn niemand kann gezwungen werden die Witzblattfiguren zu wählen…
      Wenn man dann aber nicht zur Kenntnis nimmt, dass die gebildete Bevölkerung sich sogar um die jeweiligen Polit-Clowns streiten…dann ignoriert man die Realität!

    • TDVolland,

      Herr Wimmer hat in seinem Leben so einiges erlebt von dem manch anderer nur träumen kann. Er hat an Ereignissen teilgenommen, die er auch beeinflußt hat (Wintex/Cimex). Er hat viele Menschen getroffen und trifft sie noch heute, darunter Personen der Zeitgeschichte. Nun engagiert er sich vehement im Sinne einer modernen Aufklärung, für ein auskömmliches Miteinander.

      Ein Scheitern vermag ich nicht wahrzunehmen.

  5. Ja, wir werden in die Kriege hineingelogen. Wir werden äusserst unverschämt belogen. Wir könenn die offizielle Rechtfertigung für diese Kriege stoppen, wenn wir in der Masse aufhören das zu glauben, was uns hier vorgespielt wird. Für mich ist klar, dass auch London 3/22 3:22pm wieder eine Terrorshow war.

    Steckt diesmal etwas mehr dahinter als Panik, Angst und entsprechende Anti-Terror-Gesetze hervorzubringen? Vielleicht Brexit?

    • Ich staune ebenfalls darüber, dass sich auch dieser (wie bei solchen Gelegenheiten üblich durch einen „finalen Rettungsschuss“ aus dem Weg geräumte) muslimische Terrorist wieder das für die Illuminaten so bedeutsame Datum 3/22 ausgesucht hat – genau wie die Terroristen im Vorjahr beim Anschlag im Brüsseler Flughafen.
      Schon damals hatte ich das starke Gefühl, von den „Diensten“ veräppelt zu werden (denn wer arabische Freunde hat, weiß wohl, dass in deren Kultur das Datum, und sei es das des eigenen Geburtstags, eben keine übermäßig große Rolle spielt) – und dieser Argwohn hat sich inzwischen noch erheblich verstärkt.
      Hinzu kommt stets auf neue die bewährte Methode, „zufällig“ zeitgleich Übungen abzuhalten, bei denen vermutlich ausgerechnet ein solcher Terroranschlag geprobt wird… Falls die Terroristen echt wären, dann würde ich doch erwarten, dass im Gefolge eines jeden Anschlags die hektische Suche nach dem Maulwurf in der Behörde losgeht, der ihnen die exakten Übungstermine verraten hat – aber genau davon ist verblüffenderweise NIE die Rede…
      Ich kann nur darüber staunen, für wie naiv (um nicht zu sagen: doof) man uns hält. Na gut, zugegeben, sehr viele Menschen glauben das tatsächlich – noch; aber wie heißt es so schön bei Schiller (Wilhelm Tell): „… denn allzu straff gespannt zerspringt der Bogen“.
      Ich verweise hier mal auf das Forum von Andreas Hauß, in dem dieser Anschlag ausführlich besprochen und mit zum Teil sehr skurrilen Fotos von Augenzeugen illustriert wird: http://geomatiko.eu/forum/showthread.php?tid=1423

  6. „Wir wollen das Wenige teilen, das hier auf den Antillen wächst,
    je eine Mango, für je einen Mund:
    O.K., wir benutzen euere Sprache
    Schaffen unsere eigene jedoch nicht ab;
    wir verlangen, dass ihr versteht.
    dass ihr uns nicht versteht.
    Vielleicht beginnt ihr den Dialog damit,
    nicht mehr so laut zu sprechen – wir haben die Nase voll von euerem Lärm.“ – Pamela Mordecai

    Viel Lärm machen jetzt unsere Medien und – natürlich – die „Experten“. Die vermehren sich wie die Karnickel mit jedem Ereignis!? Sie melden sich lautstark, aber den Dialog suchen sie nicht.

    Andre Vltchek hat weltweit diesen Dialog gesucht. Eindringlicher haben nur wenige Autoren erklärt, wie der Westen Terrorismus erzeugt.

    http://andrevltchek.weebly.com/articles-in-other-languages.html
    http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_01_24_wieder.htm

    Wie der Westen Terrorismus erzeugt
    Andre Vltchek

  7. „Wir wollen das Wenige teilen, das hier auf den Antillen wächst,
    je eine Mango, für je einen Mund:
    O.K., wir benutzen euere Sprache
    Schaffen unsere eigene jedoch nicht ab;
    wir verlangen, dass ihr versteht.
    dass ihr uns nicht versteht.
    Vielleicht beginnt ihr den Dialog damit,
    nicht mehr so laut zu sprechen – wir haben die Nase voll von euerem Lärm.“ – Pamela Mordecai

    Viel Lärm machen jetzt unsere Medien und – natürlich – die „Experten“. Die vermehren sich wie die Karnickel mit jedem Ereignis!? Sie melden sich lautstark, aber den Dialog suchen sie nicht.

    Andre Vltchek hat weltweit diesen Dialog gesucht. Eindringlicher haben nur wenige Autoren erklärt, wie der Westen Terrorismus erzeugt.

    http://andrevltchek.weebly.com/articles-in-other-languages.html
    http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_01_24_wieder.htm

    Wie der Westen Terrorismus erzeugt
    Andre Vltchek

    Terrorismus hat viele Formen und viele Gesichter, aber das schrecklichste daran ist die kalte Grausamkeit.

    Wir werden aufgefordert zu glauben, daß Terroristen schmutzige Verrückte sind, die mit Bomben, Maschinenpistolen und explosiven Gürteln herumrennen. So sollen wir sie uns vorstellen.

    Viele von ihnen sind bärtig, fast alle „ausländisch aussehend“, nicht-weiß, nicht-westlich. Kurzgefasst: sie sind Frauenverprügler, Kindervergewaltiger und Zerstörer griechischer und römischer Statuen.

    Genau genommen gab es während des Kalten Krieges einige weiß aussehende „Terroristen“ – die Linksaußen, die zu verschiedenen revolutionären Zellen gehörten, in Italien und anderswo in Europa. Aber erst jetzt erfahren wir, dass die Terrorakte, die ihnen zur Last gelegt wurden, tatsächlich vom Imperium, von einigen europäischen Rechts-Regierungen und Geheimdiensten verübt wurden. Sie erinnern sich, die NATO-Länder sprengten diese Züge in den Tunnels oder bombardierten ganze Bahnhöfe…

    Es „musste getan werden“, um die Linke zu diskreditieren, einfach um sicherzustellen, dass die Leute nicht so unverantwortlich wurden, für die Kommunisten oder echte Sozialisten zu stimmen.

    Ebenso gab es mehrere lateinamerikanische „Terror“gruppen – die revolutionären Bewegungen, die für Freiheit und gegen Unterdrückung kämpften, hauptsächlich gegen westlichen Kolonialismus. Sie mussten eingedämmt, liquidiert und, falls sie an der Macht waren, gestürzt werden.

    Aber wirklich populär wurden Terroristen im Westen erst, nachdem die Sowjetunion und der kommunistische Block durch tausende ökonomischer, militärischer und propagandistischer Mittel zerstört war, und der Westen sich plötzlich entblößt fühlte, so allein, ohne jemanden zum Bekämpfen.

    Irgendwie fühlte er, dass es notwendig war, seine monströsen Unterdrückungshandlungen in Afrika, im Mittleren Osten, Lateinamerika und Asien zu rechtfertigen.

    Er brauchte einen neuen „mächtigen“, wirklich mächtigen, Feind, um seine astronomischen Militär- und Geheimdienstausgeben zu begründen. Dafür reichten ein paar hundert „Fanatiker“ irgendwo im kolumbianischen Dschungel oder Nordirland oder Korsika nicht. Es musste irgendetwas richtig Riesiges sein, etwas das dem „Bösen“ der sowjetischen „Bedrohung“ entsprach.

    Oh, wie diese Bedrohung plötzlich vermisst wurde! Nur eine Bedrohung natürlich, nicht die Gefahr egalitärer und internationalistischer Ideale…

    Und so verknüpfte der Westen Terrorismus mit dem Islam, der eine der größten Kulturen auf der Erde ist, mit 1,6 Milliarden Anhängern. Der Islam ist groß und mächtig genug, um den Mittelklassehausfrauen in irgendwelchen westlichen Vorstädten einen Heidenschrecken einzujagen. Und darüber hinaus musste er sowieso eingedämmt werden, er war eigentlich zu sozialistisch und zu friedlich.

    Zu jener Zeit der Geschichte wurden alle großen und sozialistischen Führer muslimischer Länder (wie Iran, Indonesien und Ägypten) vom Westen gestürzt, ihr Vermächtnis wurde verächtlich gemacht, oder sie wurden einfach verbannt.

    Aber das war dem Westen nicht genug!

    Um den Islam zu einem würdigen Gegner zu machen, musste das Imperium zunächst zahllose muslimische Bewegungen und Organisationen radikalisieren und pervertieren, dann die neuen schaffen, konsequent ausbilden, bewaffnen und finanzieren, so dass sie wirklich erschreckend genug wirken konnten.

    Es gibt natürlich noch einen wichtigeren Grund, weshalb „Terrorismus“, insbesondere muslimischer „Terrorismus“, so unerlässlich für das Überleben westlicher Glaubenssätze, Einzigartigkeit und globaler Diktatur ist: Er rechtfertigt die Auffassung des Westens von seiner absoluten kulturellen und moralischen Überlegenheit.

    So funktioniert das:

    Jahrhundertelang hat der Westen sich wie ein verrücktes blutdürstiges Monster verhalten. Trotz der selbstverherrlichenden Propaganda, die die westlichen Medien über die ganze Welt ausstreuen, wurde es allmählich zu Allgemeinwissen, dass das Imperium in tatsächlich allen Teilen der Welt raubte, mordete und plünderte. Noch wenige Dekaden und die Welt würde den Westen nur noch als eine finstere und giftige Krankheit ansehen. Ein solches Szenario musste mit allen Mitteln verhindert werden!

    Und so kamen die Ideologen und Propagandisten des Imperiums mit einer neuen und brillanten Idee: Lasst und etwas erschaffen, das sogar noch schlimmer aussieht und handelt als wir, und dann könnten wir verkünden, dass wir in Wirklich noch die vernünftigste und toleranteste Kultur auf der Erde sind.

    Und lasst uns eine richtige Kehrtwende machen: lasst uns unsere eigene Schöpfung bekämpfen – lasst sie uns im Namen von Freiheit und Demokratie bekämpfen!

    Auf diese Weise wurde die neue Generation, die neue Brut von „Terroristen“ geboren. Und sie lebt! Sie ist lebendig und es geht ihr gut! Sie vervielfacht sich wie Capeks Salamander.

    ***

    Westlicher Terrorismus wird nicht wirklich diskutiert, obwohl seine höchst extremen und gewalttätigen Formen unbarmherzig auf die Welt einprügeln und seit langer Zeit eingeprügelt haben, mit hunderten von Millionen von überall aufgehäuften Opfern.

    Selbst die Legionäre und Gladiatoren des Imperiums, wie die Mujaheddin, Al Kaida oder ISIS, können der Brutalität, die wieder und wieder von ihren britischen, französischen, deutschen oder US Lehrmeistern demonstriert wurde, niemals nahekommen. Natürlich geben sie sich die größte Mühe, ihren Gurus und Brotherren ebenbürtig zu sein, aber sie sind einfach zu deren Gewalttätigkeit und Brutalität nicht fähig.

    Es bedarf der „westlichen Kultur,“ um einige 10 Millionen Menschen in einer einzigen Weltgegend, beinahe auf einen Schlag abzuschlachten!

    ***

    Was ist also richtiger Terrorismus und wie konnten ISIS und andere seinem Beispiel folgen? Sie sagen, dass ISIS seine Opfer köpft. Schlimm genug. Aber wer ist ihr Lehrer?

    Jahrhundertelang haben die europäischen Reiche Menschen auf allen Kontinenten der Welt ermordet, gefoltert, vergewaltigt und verstümmelt. Diejenigen, die das nicht direkt taten, „investierten“ in koloniale Expeditionen oder schickten ihre Leute, sich den völkermörderischen Bataillonen anzuschließen.

    König Leopold II und seine Helfer schafften es, rund 10 Millionen Menschen in West- und Zentralafrika, heute als Kongo bekannt, zu vernichten. Er ließ sie zur Strecke bringen wie Tiere, zwang sie, auf seinen Gummiplantagen zu arbeiten. Wenn er dachte, dass sie seine Schatzkammer nicht schnell genug füllten, zögerte er nicht, ihre Hände abzuhacken oder ganze Dorfbewohnerschaften lebendig in ihren Hütten zu verbrennen.

    10 Millionen Opfer verschwanden. 10 Millionen! Und das passierte nicht in irgendeiner fernen Vergangenheit, im „dunklen Mittelalter“, sondern im 20. Jahrhundert, unter der Herrschaft einer sogenannten konstitutionellen Monarchie und selbsternannten Demokratie. Wie lässt sich das mit dem Terrorismus, der über die von ISIS besetzten Gebiete herrscht, vergleichen? Lassen Sie uns Zahlen und Brutalitätsniveau vergleichen!

    Und die Demokratische Republik Kongo hat seit 1995 wieder nahezu 10 Millionen Menschen in einer grauenvollen Orgie des Terrors, entfesselt von den Stellvertretern des Westens, Ruanda und Uganda, verloren (sehen Sie den Trailer zu meinem Film “Rwanda Gambit”).

    Deutsche vollbrachten Holocausts in Südwestafrika, das jetzt Namibia ist. Der Stamm der Herero wurde ausgerottet, oder wenigstens nahezu 90 % von ihm. Zuerst wurden die Menschen aus ihrem Land und ihren Häusern vertrieben und in die Wüste getrieben. Wenn sie überlebten, folgten die deutschen prä-Nazi- Expeditionen und benutzten Geschosse und andere Formen der Massentötung. Medizinische Experimente wurde an Menschen durchgeführt, um die Überlegenheit der germanischen Nation und der weißen Rasse zu beweisen.

    Das waren einfach unschuldige Zivilisten, Menschen, deren einziges Verbrechen darin bestand, dass sie nicht weiß waren und sich auf Land aufhielten, das von den Europäern besetzt und geschändet wurde.

    Die Taliban kamen dem niemals nahe, nicht einmal ISIS!

    Bis heute fordert die namibische Regierung die Rückgabe zahlloser abgetrennter Köpfe ihres Volkes: Köpfe, die abgeschlagen und dann für medizinische Experimente an die Universität Freiburg und verschiedene Krankenhäuser in Berlin geschickt wurden.

    Stellen Sie sich vor, ISIS schlüge tausende europäischer Köpfe ab, um mit dem Ziel, die Überlegenheit der arabischen Rasse zu beweisen, medizinische Experimente durchzuführen. Das wäre absolut undenkbar!

    Die Einheimischen wurden in nahezu allen Kolonien, die Europa an sich riss, terrorisiert, etwas, das ich im Detail in meinem letzten 840 Seiten umfassenden Buch “Exposing Lies of the Empire” beschrieben habe.

    Was ist mit den Briten und ihren Hungersnöten, die sie als Bevölkerungskontrolle und Einschüchterungstaktik in Indien benutzten! In Bengalen starben mindestens 5 Millionen allein 1943, 5,5 Millionen 1876-78, 5 Millionen 1896-97, um nur ein paar Terrorakte zu nennen, die das britische Empire gegen eine schutzlose Bevölkerung, die gezwungen war, unter seinem schrecklichen und unterdrückerischen Terrorregime zu leben, beging.

    Dies sind nur 3 kurze Kapitel aus der langen Geschichte westlichen Terrors. Zu dem Thema könnte ein ganzes Lexikon erstellt werden.

    Aber das alles ist dem westlichen Bewusstsein fern. Die europäischen und nordamerikanischen Massen ziehen es vor, nichts über die Vergangenheit und Gegenwart zu wissen. Soweit es sie betrifft, regieren sie die Welt, weil sie frei, klug und hartarbeitend sind. Nicht, weil ihre Länder jahrhundertelang geplündert und gemordet und vor allem die Welt terrorisiert und zur Unterwerfung gezwungen haben.

    Die Eliten wissen natürlich alles. Und je mehr sie wissen, desto mehr lassen sie das Wissen arbeiten.

    Terroristisches Handwerk und Erfahrung werden von den westlichen Herren an ihre neuen muslimischen Rekruten weitergegeben.

    Die Mujaheddin, Al-Kaida, ISIS – bei näherer Betrachtung sind ihre Taktiken der Einschüchterung und des Terrors überhaupt nicht originell. Sie bauen auf den imperialistischen und kolonialistischen Praktiken des Westens auf.

    Nachrichten darüber oder über den Terror, der vom Westen dem Planeten zugefügt wurde, werden sorgfältig zensiert. Sie würden sie nie in den Programmen des BBC sehen oder über sie in den Mainstreamzeitungen und –magazinen lesen.

    Andererseits werden die Gewalttätigkeit und Unbarmherzigkeit der terroristischen Organisationen, dieser Schützlinge des Westens, ständig hervorgehoben. Bis ins kleinste Detail werden sie erfasst, wiederholt und „analysiert“.

    Jeder ist wütend, entsetzt! Die UN sind „tief betroffen“, westliche Regierungen „empört“ und die westliche Öffentlichkeit „hat genug – sie will keine Immigranten aus diesen fürchterlichen Ländern, die Terrorismus und Gewalt ausbrüten.“

    Der Westen “muss sich einfach engagieren“. Und so kommt’s zum Krieg gegen den Terror.

    Es ist der Krieg gegen des Westens eigenen Frankenstein. Es ist ein Krieg, der nie gewonnen werden sollte. Denn wenn er gewonnen wird, Gott behüte, müsste ja Frieden werden und Frieden bedeutet, die Verteidigungsbudgets zu kürzen und auch, sich um die echten Probleme des Planeten zu kümmern.

    Frieden würde bedeuten, dass der Westen sich seiner eigenen Vergangenheit stellt. Er würde bedeuten, über Gerechtigkeit nachzudenken und die gesamten Gewaltstrukturen des Planeten neu zu gestalten. Und das kann niemals zugelassen werden.

    Und so „spielt“ der Westen Kriegsspiele; er „bekämpft“ die von ihm selbst Rekrutierten (oder gibt vor, es zu tun), während unschuldige Menschen sterben.

    Kein Teil der Welt, außer dem Westen, wäre fähig, etwas so Widerwärtiges und Barbarisches wie ISIS oder Al-Nusra zu erfinden und zu entfesseln!

    Sehen Sie sich die Strategie dieser implantierten Gruppen an: Sie hat keine Wurzeln in welcher Art muslimischer Kultur auch immer. Aber sie ist total inspiriert durch die westliche Philosophie des kolonialen Terrorismus’: „Wenn du unsere Dogmen und Religion nicht vollständig annimmst, dann werden wir dir den Kopf abschlagen, deine Kehle aufschlitzen, deine ganze Familie vergewaltigen oder dein Dorf oder deine Stadt bis zum Boden abbrennen. Wir werden dein großes kulturelles Erbe zerstören, wie wir es vor 500 Jahren in Südamerika getan haben und an so vielen anderen Orten.“

    Und so weiter und so weiter! Es bedarf wirklich großer Disziplin, die Verbindungen nicht zu bemerken!

    ***

    2006 besuchte ich meinen Freund, einen früheren Präsidenten von Indonesien und großen fortschrittlichen muslimischen Führer, Abdurrahman Wahid (in Indonesien als „Gus Dur“ bekannt). Unser Treffen fand im Hauptquartier seiner starken Muslimorganisation Nahdlatul Ulama (NU) statt. Zu jener Zeit war NU die größte Muslimorganisation in der Welt.

    Wir diskutierten Kapitalismus und wie er Indonesien zerstörte und korrumpierte. Gus Dur war ein „heimlicher Sozialist“, und das war einer der Hauptgründe, weshalb die servilen pro-westlichen indonesischen „Eliten“ und das Militär ihn 2001 als Präsidenten absetzten.

    Als wir das Thema „Terrorismus“ berührten, erklärte er plötzlich mit seiner typischen sanften, kaum hörbaren Stimme: „Ich weiß, wer das Mariott Hotel in Jakarta gesprengt hat. Es wurde durch unsere eigenen Geheimdienste getan, um die Erhöhung ihres Budgets und die Hilfe, die sie vom Ausland erhielten, zu rechtfertigen.“

    Natürlich, die indonesische Armee, die Nachrichtendienste und Polizei bestehen aus einer besonderen Sorte von Menschen. Seit mehreren Dekaden, seit 1965, haben sie ihre eigene Bevölkerung brutal terrorisiert, als der pro-westliche Coup den fortschrittlichen Präsidenten Sukarno stürzte und eine faschistisch-militärische Clique an die Macht brachte, die von der überwiegend christlichen Geschäftswelt unterstützt wurde. Dieser Terror kostete 2-3 Millionen Leben in Indonesien selbst, ebenso wie in Ost-Timor und (bis heute)

    im besetzten und gründlich ausgeplünderten Papua.

    3 Völkermorde in nur 5 Dekaden!

    Der indonesische Coup war einer der größten Terrorakte in der Geschichte der Menschheit. Die Flüsse waren verstopft mit Leichen und färbten sich rot.

    Warum? Damit der Kapitalismus überlebte und westliche Bergbaugesellschaften ihre Beute machen konnten, auf Kosten einer vollkommen ruinierten indonesischen Nation. Damit die kommunistische Partei Indonesiens (PKI) Wahlen nicht gewinnen konnte, demokratisch.

    Aber im Westen wurden diese intensiven, vom Imperium geplanten, Massaker von 1965 nie als „Terrorismus“ beschrieben. Ein Hotel oder ein Pub in die Luft zu sprengen dagegen immer, besonders, wenn sie von einer westlichen Klientel besucht werden.

    Nun hat Indonesien seine eigenen Gruppen von „Terroristen“. Sie kehrten aus Afghanistan zurück, wo sie im Auftrag des Westens gegen die Sowjetunion gekämpft hatten. Jetzt kommen sie aus dem Mittleren Osten zurück. Die kürzlichen Angriffe in Jakarta könnten einfach ein Vorspiel sein, ein gut geplanter Anfang von etwas viel Größerem, vielleicht eine Eröffnung der neuen „Front“ von Spielzeugsoldaten des Imperiums in Südostasien.

    Für den Westen und seine Planer gilt: je mehr Chaos, desto besser.

    Wäre Abdurrahman Wahid gestattet worden, Präsident von Indonesien zu bleiben, hätte es höchstwahrscheinlich keinen Terrorismus gegeben. Sein Land wäre sozialistischen Reformen unterzogen worden, soziale Gerechtigkeit institutionalisiert, Kommunisten rehabilitiert und Säkularismus eingeführt.

    In sozial ausgeglichenen Gesellschaften gedeiht Terrorismus nicht.

    Das wäre unannehmbar für das Imperium. Das würde bedeuten – zurück zu Sukarnos Tagen!

    Der größten muslimischen Nation der Welt kann nicht erlaubt werden, ihren eigenen Weg zu gehen, Sozialismus anzustreben und terroristische Zellen zu zerstören.

    Sie muss am Rande bleiben. Sie muss bereit sein, als Pfand benutzt zu werden. Sie muss eingeschüchtert werden und Furcht erregen! Und so geschieht es.

    ***

    Die Spiele, die der Westen spielt, sind komplex und raffiniert. Sie sind undurchsichtig und nihilistisch. Sie sind so destruktiv und brutal, dass selbst die schärfsten Analysten oft ihren eigenen Augen und Urteilen nicht trauen: „Könnte dies alles wirklich geschehen?“

    Die kurze Antwort ist: „Ja, es kann. Ja, es ist so, seit langen Dekaden und Jahrhunderten.“

    Geschichtlich ist Terrorismus eine ursprünglich westliche Waffe. Er wurde reichlich von Leuten wie Lloyd George, einem britischen Premierminister, genutzt, der es ablehnte, die Vereinbarung gegen Flächenbombardements von Zivilisten zu unterzeichnen, mit unerschütterlicher britischer Logik: „Wir behalten uns das Recht, diese Nigger zu bombardieren, vor.“ Oder Winston Churchill, der dafür war, die „niedrigeren“ Rassen wie Kurden und Araber zu vergasen.

    Deshalb wird der gesamte Westen von Panik ergriffen, wenn ein Außenseiter, ein Land wie Russland, seinen echten Krieg gegen Terrorgruppen startet. Russland verdirbt sein ganzes Spiel! Es ruiniert ein wunderbar angefertigtes neokolonistisches Gleichgewicht.

    Sehen Sie nur, wie entzückend alles ist: Nach der Tötung von hunderten von Millionen überall auf der Welt steht der Westen nun als selbsternannter Verteidiger von Menschenrechten und Freiheit da. Er terrorisiert noch immer die Welt, plündert sie aus, kontrolliert sie völlig – aber er wird als der höchste Führer, als wohlwollender Ratgeber und einziger vertrauenswürdiger Teil der Welt akzeptiert.

    Und fast niemand lacht!

    Weil sich jeder fürchtet!

    Seine brutalen Legionen im Mittleren Osten und Afrika destabilisieren ganze Länder, ihre Ursprünge sind leicht aufzufinden, aber fast niemand wagt solche Spurensuche. Manche von denen, die es versucht haben – starben.

    Je erschreckender diese erfundenen, fabrizierten und eingepflanzten terroristischen Monster sind, desto schöner sieht der Westen aus. Das sind alles Tricks. Sie haben ihre Wurzeln in Werbung und jahrhundertealten Propaganda-Instrumentarien.

    Dann gibt der Westen vor, diese Kräfte der Dunkelheit zu bekämpfen. Er verwendet kraftvolle „rechtschaffene“ Sprache, die eindeutige Grundlagen im christlich-fundamentalistischen Dogma hat.

    Eine ganze Mythologie wird entfesselt, es fühlt sich an wie Wagners „Ring“.

    Die Terroristen, nicht die enormen Ausgaben aus den Budgets des US State Department, der Europäischen Union und der NATO, repräsentieren das Böse. Sie sind böser als selbst der Teufel!

    Und der Westen, auf seinem weißen Pferd reitend, vom Wein leicht betrunken, aber immer guter Stimmung, wird sowohl als Opfer als auch als Hauptfeind jener satanischen Terrorgruppen dargestellt.

    Es ist eine unglaubliche Show. Es ist eine schreckliche Farce. Blicken Sie unter die Maske des Reiters: blicken Sie auf diese gebleckten Zähne, das tödliche Grinsen! Sehen Sie seine roten Augen, voller Habsucht, Begierde und Grausamkeit.

    Und lassen Sie uns niemals vergessen: Kolonialismus und Imperialismus sind die beiden tödlichsten Formen von Terrorismus. Und sie sind noch immer die beiden Hauptwaffen des Reiters, der die Welt erwürgt!

    erschienen am 22. Januar 2016 auf > Information Clearing House > Artikel
    Andre Vltchek ist ein Philosoph, Romanautor, Filmemacher und investigativer Journalist. Er schrieb über Kriege und Konflikte in Dutzenden von Ländern. Andre macht Filme für teleSUR und Press TV. Nachder er viele Jahre in Lateinamerika und Ozeanien gelebt hat, wohnt und arbeitet er jetzt in Ostasien und im Mittleren Osten. Er kann über seine Website und Twitter erreicht werden.
    Herzlichen Dank an Frau Toni Brinkmann für die Übersetzung und Überlassung des Artikels.

    Einige Lesetips aus dem Archiv:
    Ulson Gunnar – Syrien: es ist kein Bürgerkrieg und war auch nie einer
    Ron Paul – Wie stehen die Chancen für den Frieden im Jahr 2016?
    Paul Craig Roberts – Warum der Dritte Weltkrieg über dem Horizont steht
    Vladimir Putin – Rede vor der Generalversammlung der UNO
    Paul Craig Roberts – Obama vergöttlicht die amerikanische Hegemonie
    Ron Paul – Das wirkliche Flüchtlingsproblem – und wie es zu lösen ist
    John Philpot – Versagen des Internationalen Rechts und der Menschenrechtsinstitutionen: Palästina, Syrien und Irak im Jahr 2014
    Greg McInerney – Die Ruinierung Irlands (Interview mit Michael Hudson)
    Jim Naureckas – Führende Zeitungen hetzen zum ‚Schwersten Internationalen Verbrechen’ auf
    Ismael Hossein-zadeh – Das Chaos im Mittleren Osten und darüber hinaus ist geplant
    Paul Craig Roberts – Russland hat im Westen Feinde, keine Partner
    Paul Craig Roberts – Amerikas moralische Entartung
    Glen Ford – Obamas Krieg gegen die Zivilisation
    Jonathan Turley – Das Große Geld hinter dem Krieg: der militärisch-industrielle Komplex

    Im ARCHIV finden Sie immer interessante Artikel!
    Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse http://www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

    • Lieber Toni Hill,
      vielen Dank für ihren Text und vor allem Ihren Hinweis auf die Seite antikrieg.com. Die ist wirklich beeindruckend.
      Die Analyse von Andre Vltchek trifft es auf den Kopf.
      Wir sitzen in unserer vorgeblich und von je her in unseren Köpfen erzeugten „zivilisierten“ Welt und meinen andere müssten sich in unserem Sinne entwickeln, ohne in der Mehrheit auch nur erahnen zu können, wessen Geistes Kind wir sind.
      Möglicherweise liegt eine Strategie nicht nur einfach darin um Frieden zu betten, sondern eben genau jene derzeitig und schon immer betriebene Gewalt sichtbar für alle werden zu lassen. Ebenfalls im Aufzeigen der Folgen, welche diese Aggressionen hinterlassen haben.
      Man möge sich nur ein Beispiel von so unfassbar vielen herausnehmen, den Vietnam Krieg, wo die Wächter von Freiheit und Demokratie es fertig brachten in 6000 Flugeinsätzen 72 Millionen! Liter Herbizide und davon 40 Millionen Liter Agent Orange über die unschuldige Zivilbevölkerung nieder regnen zu lassen. Die Folgen dieser menschverachtenden Tat kann man sich z.B. auf You Tube ansehen
      (Agent Orange Orphans und Vietnam 40 Years after: Children of Agent Orange).

      Würde so etwas der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, gäbe es eine Reaktion. So wie es damals in Amerika und der Welt dann auch zu Protesten kam. Den Fehler, vom Krieg im Fernsehen zu berichten, wollen die Mächte heute unter allen Umständen verhindern.
      Bilder und Filme aus Jugoslawien, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien etc. zu zeigen hätte eine Wirkung. Das sind die Früchte, an denen auch eine noch uninformierte größere Gruppe von Menschen sie erkennen könnten.
      Allein, wir besitzen nicht das Material. Oder?

    • Liebe(r) Außerkontrolle,

      „embedded journalism“ bestimmt weitgehend dieses Material. Aber wer die Geschichte nicht nur aus Schulbüchern kennt, der kann sich vorstellen, was auch embedded journalism nicht sieht.
      Zur Geschichte des Kolonialismus und der Grundlage im christlich-fundamentalistischen Dogma für diese Geschichte und unsere Gegenwart ein Artikel von Andre Vltchek, leider in englischer Sprache.
      Vorsicht! Lesen auf eigene Gefahr!

      http://www.counterpunch.org/2014/12/19/christian-dogma-should-be-questioned/

    • Aus dem Artikel „Sie sagen, dass ISIS seine Opfer köpft.“

      Dass ISIS seine Opfer köpft bedeutet: ISIS ist nicht islamisch. Im Islam wird beim höchsten Fest Eid das Ende der Menschenopferung gefeiert.

      Satanisten hingegen feiern Menschenopferung. Je unschuldiger ihre Opfer, umso besser finden sie das. Der 22.März ist ein satanischer Feiertag, zu Ehren von Ishtar, der Göttin der Fruchtbarkeit, Liebe, Krieg und Sex.

      Dazu kann man bei Islamwissenschaftler Dr. Kevin Barrett einiges finden.

  8. „Geheimdienst kannte den Attentäter – … der Mann war den Behörden bekannt“

    Vielleicht wurde er ja auch von einem V-Mann nach Londen gefahren, wer weiß 🙂

    Stellen wir einfach im Jahr 2001 eine simple Rechnung auf, und wiederholen diese immer- und immer- und immer – und immerwieder, in Endlosschleife. Mal schauen, wann die ersten schlauen Köpf anfangen, das in Frage zu stellen. Sieht wie folgt aus:
    – Terror
    – führt zu: Demokratieabbau/Überwachungsstaat und Krieg (gegen den Terror)
    – führt zu: noch mehr Terror
    – führt zu: noch mehr Demokratieabbau/Überwachungsstaat und Krieg (gegen den Terror)
    usw.

    15 Jahre später läuft die Nummer immernoch. Nicht mal der allerbeste Kinofilm lief länger als ein Jahr, also langsam erwarte ich schon eine neue Masche, immer die gleiche Schmierenkomödie zieht irgendwann nichtmehr (!).

    • Man muss viel früher anfangen:
      etwa 1500 Portugiezen finden den Weg um Afrika nach S Asiën
      Anfang underdrückung Mosleme
      16ten Jahrhundert VOC verbietet Musleme in heutigen Indonesiën Handel
      1900 Ottomanischen Reich durch weggfallen Landhandel fast eingestürttzt
      1898 Britischen Genozid auf Musleme in heutigen Afghanistan
      WWI GB erobert Mittleren Osten
      1916 Diplomaten Sykes und Picott verteilen das Mittlere Osten zwischen GB und Frankreich
      1918 Churchiil lässt Giftgas gebrauchen in Damascus
      1912 Russland und GB verteilen Iran unter sich
      1917 Balfour Deklaration Palestina jüdisches nationales Heim
      1920 erste Palestinische Aufstand
      1933 1936 Palestinische Guerilla Krieg gegen Briten und Juden
      1945 zionistisches Heer beginnt Vertreibung Briten aus Palestina
      1948 zionistisches Heer vertreibt Palestinenzer aus Palestina
      1953 USA verteibt demokratische Regierung Mossadeq in Iran
      1956 GB, Frankreich und Israel beginnen Krieg gegen Egypten
      Eisenhower greift ein
      Ende GB und Französischen Kolonialismus in Mittleren Osten
      1967 Israel besetzt ganz Palestina
      1979 Iran befreit sich von USA Puppenspieler Shah
      1980 USA setzt Saddam in Irak um Iran zu unterwerfen
      drei Jahre Krieg drei Million Tote
      1993 USA Krieg gegen Saddam;
      Sankionen Irak, 500.000 Kinder sterben
      2001 11 sept
      Krieg gegen Afghanistan
      2003 Verwüstung Irak
      danach Libiën, jetzt Syriën

      Kann es noch jemand wundern dass Mosleme uns hassen ?

    • Ich könnte verstehen, wenn Muslime uns hassten und Vergeltung wollten für diese kriminellen Taten (danke für die Liste). Aber ist das denn überhaupt so? Meiner Meinung nach waren da wieder keine Muslime am Werk sondern Täter, die gut in die Fortsetzung dieser Liste passen könnten.

    • Kenfan…

      Man sollte es sich da nicht ganz so einfach machen. Gerade die Entstehungsgeschichte von Al Kaida ist ja nicht erfunden sondern recht einfach zu verstehen. Robert Lacey zB hat in einen Bücher über Saudi Arabien da Grundsätzliches geleistet, man sollt nicht vorschnell mit Verschwörungstheorien umgehen, manche Realitäten passen halt gut in Planungen der Mächtigen.
      Natürlich hatten die Amis nicht vorhergesehen, dass Al kaida nach Afghanistan wegen Saudi Arabiens Politik zu dem überging was bei uns Terrorsimus genannt wird. Aber alks es dann so kam, hat man halt auch das benutzt .
      Und man sollte sich da keinen Illusionen hingeben, Putin macht mit Kadirov in Tschetschenien genau dasselbe!

    • Ja, wäre echt mal interessant zu wissen, welcher Terroranschlag überhaupt von „echten“ Muslimen begangen wurde. Also solchen, die vor dem Verfassungsschutz davonliefen und nicht von ihm den Shuttleservice bekamen.
      Wenn man, rein als Gedankenspiel, jeden Terroranschlag herausrechnet, bei dem die Attentäter freundlicherweise ihre Ausweise liegen ließen, bleibt eine verblüffend geringe Zahl über!

    • TDVolland, „man sollt nicht vorschnell mit Verschwörungstheorien umgehen“. Uns werden in den MM Verschwörungstheorien vorgesetzt, die ich nicht abnehme.

    • @ Peter Kamp

      Als Ergänzung zur eindrucksvollen Liste:

      Wie der Westen Terrorismus erzeugt
      Andre Vltchek

      Auszug:

      …Aber wirklich populär wurden Terroristen im Westen erst, nachdem die Sowjetunion und der kommunistische Block durch tausende ökonomischer, militärischer und propagandistischer Mittel zerstört war, und der Westen sich plötzlich entblößt fühlte, so allein, ohne jemanden zum Bekämpfen.

      Irgendwie fühlte er, dass es notwendig war, seine monströsen Unterdrückungshandlungen in Afrika, im Mittleren Osten, Lateinamerika und Asien zu rechtfertigen.

      Er brauchte einen neuen „mächtigen“, wirklich mächtigen, Feind, um seine astronomischen Militär- und Geheimdienstausgeben zu begründen. Dafür reichten ein paar hundert „Fanatiker“ irgendwo im kolumbianischen Dschungel oder Nordirland oder Korsika nicht. Es musste irgendetwas richtig Riesiges sein, etwas das dem „Bösen“ der sowjetischen „Bedrohung“ entsprach.

      Oh, wie diese Bedrohung plötzlich vermisst wurde! Nur eine Bedrohung natürlich, nicht die Gefahr egalitärer und internationalistischer Ideale…

      Und so verknüpfte der Westen Terrorismus mit dem Islam, der eine der größten Kulturen auf der Erde ist, mit 1,6 Milliarden Anhängern. Der Islam ist groß und mächtig genug, um den Mittelklassehausfrauen in irgendwelchen westlichen Vorstädten einen Heidenschrecken einzujagen. Und darüber hinaus musste er sowieso eingedämmt werden, er war eigentlich zu sozialistisch und zu friedlich.

      Zu jener Zeit der Geschichte wurden alle großen und sozialistischen Führer muslimischer Länder (wie Iran, Indonesien und Ägypten) vom Westen gestürzt, ihr Vermächtnis wurde verächtlich gemacht, oder sie wurden einfach verbannt.

      Aber das war dem Westen nicht genug!

      Um den Islam zu einem würdigen Gegner zu machen, musste das Imperium zunächst zahllose muslimische Bewegungen und Organisationen radikalisieren und pervertieren, dann die neuen schaffen, konsequent ausbilden, bewaffnen und finanzieren, so dass sie wirklich erschreckend genug wirken konnten.

      Es gibt natürlich noch einen wichtigeren Grund, weshalb „Terrorismus“, insbesondere muslimischer „Terrorismus“, so unerlässlich für das Überleben westlicher Glaubenssätze, Einzigartigkeit und globaler Diktatur ist: Er rechtfertigt die Auffassung des Westens von seiner absoluten kulturellen und moralischen Überlegenheit.

      So funktioniert das:

      http://andrevltchek.weebly.com/articles-in-other-languages.html

    • TDVolland,

      diese allzu pass kommenden Zufälle aber auch, ohne Frage sicherlich eine Verschwörungstheorie.

    • Welche Terroranschläge durch Musleme begangen wurden, und welche durch westliche Geheimdienste, nicht einfach.
      11 Sept nach meinem Ansicht, made by USA, aber ob nicht doch Musleme so etwas planten, was die USA Verschwörer denn Benutzten, es ist möglich.
      Die Madrid und London Anschläge, von den für Madrid verurteilten hat keiner gestanden, wie es möglich war das etwa fünf Überwachungs Kamera’s zufällig nicht funktionierten, nie erklärt.
      Ich weiss nicht ob für London jeh jemand Verurteilt wurde.
      Die Boston Hochdruckpfanne Anschlag, Hollywood.
      Ein schwer Verwunderter, beide Beine weg, wurde in ein Rollstuhl abgeführt, unmöglich, wurde sofort totbluten, und der Mann wurde erkannt als Vietnam Veteran.
      Ein Berlin Anschlag, Mossad, glaube ich.
      Dass der Krieg gegen Terror Terror benötigt, dass ist klar.
      Für undere Sicherheit werden wir immer mehr Überwacht, genau wie George Orwell es schon 1948 beschrieb in sein Buch ‚1984‘.

      Danke für die positive Reaktionen für meine Liste;
      Komplett ist die aber nicht, so übersah ich die GB und Französische Besätzung Egypten, seit ungefähr 1800.
      Auch nannte ich nicht die Britische Feldzüge aus Egypten nach süden, die Tot Gordon’s in Khartum war für die Briten eine Katastrophe, das unüberwinnliche Britische Reich verlor gegen Wilden.
      Wer interessiert ist wie ‚wir‘ unsere ‚Zivilisation‘ brachten

      Ian Hernon, ‚Britain’s Forgotten Wars, Colonial Campaigns of the 19th Century‘, 2003, 2007, Chalford – Stroud

      Charles C. Mann, Ancient Americans, Rewriting the History of the New World‘, 2005, London, ( 1491: New Revelations of the Americas before Columbus, 2005, New York)

      Vine Deloria, jr, ‚Red Earth, White Lies, Native Americans and the Myth of Scientific Fact‘, 1995, New York

      Ward Churchill, ‚A Little Matter of Genocide, Holocaust and Denial in the Americas, 1492 to the Present‘, San Francisco 1997
      Ward Churchill ist Indianer, er war professor an Arizona University, Boulder, er wurde entlassen
      Nach Schätzungen verloren etwa 100 Million Indianer ihr Leben, aber auch viele durch Krankheiten die die Europeaner mitbrachten, ohne es zu wissen, aber auch bewusst.
      Ein Biologe ist de Ansicht das das Kontakt mit Europa unvermeidlich zu beinahe aussterben der Indianer hätte führen müssen, die Indianer hatten, haben vielleicht noch, keine biologische Abwehr gegen unsere Krankheiten, Europeaner keine Abwehr gegen viele Amerikanische Krankheiten.

      Das Britische Versuch, Indien zu behalten, durch Mosleme und Hindu’s gegen einander aus zu spielen, nannte ich auch nicht.
      Als denn India und Pakistan entstanden, entstand auch ein Blutbad, Musleme wurden ausgerottet in Indien, Hindu’s in Pakistan.
      Damit will ich nicht behaupten das ohne Britisches provozieren die Spaltung friedlich geblieben wäre.

  9. Herr Wimmer trifft es wieder auf den Punkt, hoffentlich gibt es noch viele öffentliche Auftritte von ihm. Was hinzukommt ist das ja gerade erst vom Türkischen Außenminister dazu aufgerufen wurde mit dem Religionskrieg in Europa endlich zu beginnen und dazu passt die Aussage von Erdogan die er erst vor wenigen Tagen getroffen hat nämlich „Kein Europäer wird mehr irgendwo auf dieser Welt sicher sein“. Der IS hängt am Rockzipfel der Türkei und dahinter steht die Muslimbrüderschaft und dahinter natürlich auch die Saudischen und anderen Oligarchen. Die USA arbeiten mit denen zusammen und die Terror Anshläge werden anscheinend von den USA Geheimdiensten mit unterstützt. Die Türkei kann es ja anscheinend gar nicht mehr erwarten. jedenfalls ist hier was viel Größeres in Planung und das ist die Zerstörung von Europa und Möglicherweise auch die Übernahme Europas durch die Muslimische Allianz und die werden sicher dabei von den USA unterstützt oder um einen Krieg Europa gegen Muslime und dazu wird von den USA den Muslimbrüdern versprochen das sie Europa bekommen und bei uns werden Terroristen her geschleppt und Terroranschläge verübt und dann stellt sich Merkel hin und sagt „WIR müssen jetzt gemeinsam kämpfen“ und nebenan steht der Oberverbrecher Dickinson oder wie der heisst, genau der der für diese Scheiße verantwortlich ist, Merkel ich hoffe du gehst als erste in den Kampf und du bekommst als erste eine Kugel in den Kopf oder wirst von einen LKW überfahren oder vergewaltigt oder die Treppe hinunter getreten oder mit einer Axt abgeschlachtet, wenn du WIR sagst dann zeig mal das du WIR bist, kann sein das auch nur die super Oligarchen ihre Machtkämpfe austragen und dazu gehören auch sicher die saudischen und katarischen Königshäuser, sowie das Englische Königshaus, Rothschilds und Rockyfeller. Jedenfalls hängt das alles zusammen und zeigt wie schlecht es um unsere Staaten wirklich steht, die ganze politische Parteienlandschaft ist eine Mafia aber ich glaube nicht das die Meisten von ihnen begriffen haben um was es da geht.

    • Wenn das zutrifft, was nicht abwegig ist, dann bleibt uns nur Russland!.Für wie lange? Nicht drüber nachdenken, zumal es zu sein scheint, dass Merkel ihren Vernichtungsfeldzug weiter führen darf, kann…!

    • arrrrgggghhh

      Du solltest mehr auf deine Blutdruck achten… der schadet neim Nachdenken… Eine Dumpftusse wie Merkel ist nicht das Problem. Ein Volk von 80.000.000 die sowas mehrheitlich wählt, DAS ist ein Problem. Ich diese Frau eine Zumutung und weil DE sowas wählt, auch das ganze Land und so lebe ich halt wo es „konfliktfreier“ zugeht. Denn, und das MUSS man sich klar machen, ändern wird sich nichts. Die Frage ist nur, schaffen es USA/NATO einen Krieg in Mitteleuropa gegen Russland anzuzetteln.
      Eine deutsche Regierung die aus NATO/EU/EURO aaustritt und auf vernünftige Weise einen Neuanfang unter Gleichen beginnt… gibts nur in unseren Träumen. Ganz genauso, Anbette, wie es auch zu unseren Lebt´zeiten NIEMALS eine Regierung geben kann, die sich von den USA löst und eine friedliche Co-Existenz mit Russland sucht.
      DE Ist keineswgs ein souveränes Land, es ist ein Protekt und amerikanischer Herrschaft und diese haben wenn nötig das letzte Wort… von der Macht mal gar nicht erst anzufangen.

      Die Wahl ist zwischen Hoffen, dass es nicht knallt… und Koffer Packen.
      Solltet ihr in DE bleiben und es knallen, dann jammert mir bitte nicht Ohren voll

    • Wir sind nicht souverän, OK!!
      Dennoch ist die Willigkeit bei Merkel besonders ausgeprägt, gleichermaßen die Dummheit in der Bevölkerung…Was also tun…abhauen?!!!!
      Aber so, wie man keinen Frieden herbei bomben kann, kann man ihn auch nicht herbei schreiben, diskutieren!!
      So lange wir uns aber damit begnügen, kann alles noch nicht so schlimm sein, meint der Michel, aber nicht nur er…bei weitem nicht!

    • Also falls sie jetzt auswandern wollen und das nicht sowieso vorhaben, dann würde ich das nicht empfehlen.
      Zur Zeit ist noch nicht Hopfen und Malz verloren denke ich und vor einen Atomkrieg kann man eh nicht davonlaufen. Sich mal ganz klar für Frieden einsetzen und sagen das wir keinen Krieg wollen, überhaupt keinen, keinen gegen Russland oder sonst wo. Ja und die Themen wie Geldsystem, 9 11 ansprechen, irgendwann wird es akzeptiert werden und generell versuchen, jeder Mensch hat eh ein Gespür in sich eingebaut was gut tut und was nicht so gut ist , und halt versuchen auf dieses Gespür zu hören.

  10. Welche Herzkammer der Demokratie ?
    Die Commons waren eine Gruppe Grundbesitzer, selbst Grossstädte wie Manchester waren nicht representiert bis ungefähr 1860.
    Manchesterism war ein Fluch, die Grundbesitzer wollten keine Macht bei Industriëlle und Kaufleute.
    Die Industriëlle wollten niedriche Korn Preise, fur niedriche Löhne, dan konnte sie exportieren, die Grundbesitzer wollten höhe Preise, dan konnten dei Bauen viel zahlen, Pacht.

    Erst Ende 19ten Jahrhundert bekamen alle Männer Wahlrecht.
    Auch in diese Zeit wurde geheime Stimmung, Ballot, eingeführt.
    Die Grundbesitzer wollten das nicht, verloren die Beherrschung über was die Bauern wählten.
    Frauen bekamen erst rund 1900 das Wahlrecht.

    Noch heute hat GB das Distrikt, Wahlkreise, System, sehr demokratisch, mit 51% der Stimmen kann man theoretisch 100% der Sitze bekommen.
    Das war die grosse Überraschung beim EU Referendum, zum erstenmal in die Geschichte GB’s war jede Stimme bedeutend.
    Leute die noch nie gewählt hatten wahlten.

    Wie demokratisch GB heute ist sieht man am Gutachten über den Irak Krieg.
    Blair ist noch immer nicht hinter Gitter.

    Und was wieder niemand sagt, wie das Westen Terrorismus selbst verursacht.
    Und so eskaliert den weltweiten Krieg mit Mosleme weiter.
    WENN Trump entspannug erreicht mit Russland und China,wird er noch schlimmer, beide Lânder haben unterdruckte Mosleme Gruppen.

    Wie führt man Krieg mit anderthalb Milliarden Menschen, die aus Not nichts mehr übrig bleibt dann nach der gehasste Feind zu fliehen.
    Heute Mittag ein Anschlag in Antwerpen verhinderd.
    Was werden wir machen, Konzentrationslager, oder deportieren ?

    • Das mit dem Fall in Antwerpen ist natürlich auffallend, orchestrierter „Terror“ als Strategie der Spannung? Wäre der Terror echt, was ich nicht weiß, wäre er natürlich logisch, aber die Qualitätsmedien stellen keinen Zusammenhang zwischen Kriegen und dem „Terror“ her. Dass man nicht die Frage der Inszenierung aufwerfen will, mag ich ja noch verstehen, denn das „verbietet“ die Staatsräson. Dennoch, der Terror wird immer nur als isoliertes Ergebnis beschrieben: Der eigentliche Skandal.

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