Widerstand wird zur Pflicht, wo die Meinungsfreiheit bedroht ist!

Ein Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski.

Die diskriminierende Besatzungspolitik des „Jüdischen Staates“ darf nicht mehr angesprochen werden in deutschen Medien, in öffentlichen Veranstaltungen und politischen Veranstaltungen. Dank der Israel-Lobby wird der Begriff der „Besatzung“ immer mehr zu einem nicht existierenden „Unwort“, das gar nicht mehr erscheinen soll. Was wir momentan erleben, ist weltweit, aber besonders akut hier in Deutschland, dass man „Besatzung“ im Zusammenhang mit dem „Jüdischen Staat“ ersetzt durch das Wort „Antisemitismus“. Dies führt zu einer beklemmenden Stimmung, die uns, die wir uns schon lange für die Befreiung Palästinas von der illegalen jüdisch-zionistischen Besatzung einsetzen, einschüchtern soll. Die Israel-Lobby und ihre zahlreichen Sayanim (Helfer) versuchen  mit allen Mitteln, die Deutungshoheit in den Medien und in der offiziellen Politik zu erlangen; sie bestimmen, was gesagt werden darf und stellen vermeintliche Antisemiten an den Pranger.

Das geht so weit, dass jüdische und jüdisch-israelische Referenten und Aktivisten von obskuren Israel-Unterstützern als Antisemiten  und „Staatsfeinde“ diffamiert werden. Dieser neue deutsche Antisemitismus gegen jüdische Bürger sollte doch für alle ein schreckliches Déjà-vu sein. Erst vor einigen Tagen hat ein „Junges Forum“ der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Heidelberg mit infamen Diffamierungen  und erlogenen Antisemitismusvorwürfen gegen den bekannten israelischen Friedensaktivisten und Gründer des israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen (ICAHD), Prof. Jeff Halper, die Absage einer Veranstaltung auf Einladung des „Forum internationale Sicherheit“ an der Universität Heidelberg erzwungen. Bleibt zu hoffen, dass die Volkshochschule Heidelberg nicht vor diesen Besatzungs-Lobbyisten eingeknickt.

Dieser Vorfall reiht sich ein in viele ähnliche Fälle, die sich hierzulande Epidemie artig ausweiten. Selbsternannte Antisemitismusjäger gehen gezielt vor und versuchen besonders jüdische Aktivisten zu treffen. Was auch mehr als logisch erscheint, denn gerade die jüdischen Aktivisten aus dem „Jüdischen Staat“ wie Jeff Halper, Gideon Levy, Moshe Zuckermann oder palästinensische Aktivisten wie Ahmed Schokry wissen genau, worüber und was sie berichten.

Auch wenn das der „Jüdische Staat“ und seine weltweite Lobby verhindern will, muss man die Wahrheit über die international geächteten Völker- und Menschenrechtsverbrechen des zionistischen Besatzer-Regimes ansprechen dürfen, ohne gleich als Antisemit gebrandmarkt zu werden. Und wer, wenn nicht jüdische und jüdisch-israelische Aktivisten das tun, wer dann? Schließlich dürfen wir niemals vergessen, dass die Zionisten nichts mehr fürchten als die Wahrheit. Deshalb verhindern sie sogar auch Diskussionsrunden zwischen Israel-Kritikern und Israel-Unterstützern. Während man den Israel-Lobbyisten in der Presse und öffentlich-rechtlichen Medien beflissen Gehör verschafft, lässt man die Kritiker der israelischen Besatzungspolitik, seien sie noch so prominent und bekannt, aus Angst vor der „Antisemitismuskeule“ lieber nicht zu Wort kommen.

Das bringt mich auf den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der sich doch tatsächlich zur Ratsversammlung des Zentralrats der Juden am letzten Sonntag, dem 27.November, als Verstärkung den „nichtjüdischen Zionisten“, den Vorstandsvorsitzenden der Axel- Springer SE, Mathias Döpfner, holte. Dieses „höchste“ Entscheidungsgremium des Zentralrats also innig vereint im Versuch,  Antizionismus / „Anti-Israelismus“ und Antisemitismus in einen Topf zu werfen.

Döpfner lenkte vom rechten Antisemitismus ab und phantasierte von einem linken Antisemitismus, der oft  als „Anti-Zionismus“ getarnt sei, womit er nicht nur den vielen dumm-gehaltenen Springern seine schlichte Milchmädchenrechnung aufmachte, demnach dann diejenigen, die Israel  und den Zionismus kritisieren, antisemitische Grundgefühle und Ressentiments hegen. Natürlich ist nach ihm auch BDS und Produktboykotte nichts anderes als „reiner Antisemitismus“! Von der jahrzehntelangen  illegalen Besatzung, dem täglichen Landraub und der Entrechtung des palästinensischen Volkes mag auch dieser „feine“ Herr  nicht sprechen.

Es ist geradezu rührend, wie sensibel der Springer-Chef auf den Besatzerstaat reagiert, während seine „Armada“, wenn es um den Lieblingsfeind Russland oder Iran geht, ganz vorne mit marschiert um Boykottaufrufe und Maßnahmen durchzusetzen.

Wundert es einen dann noch, dass er auf „Phänomen“ des muslimischen Antisemitismus zu sprechen kommt? Angeblich eine Entwicklung, die durch die  Einwanderung aus überwiegend muslimischen Ländern eine völlig neue Dimension gefunden hat  und angeblich als politisches Tabuthema in Deutschland nahezu nicht diskutiert würde. Das ist natürlich völliger Quatsch,  denn einmal sind es die „Springernden Blätter“, die in fast synchronem Zusammenspiel gerade muslimische Einwanderer Antisemitismus unterstellen, aber andererseits wissen gerade die Flüchtlinge aus muslimischen Ländern ganz genau, wie es ihren Brüdern und Schwestern unter der israelischen Knute geht. Das ist kein Antisemitismus, allenfalls – ganz legitim: Anti-Zionismus, Anti-Besatzung! Ihre Mahnung, Herr Döpfner, dass sich Deutschland mit dieser Realität auseinandersetzen muss und es keine Toleranz für Intoleranz geben darf, ist ein Hohn!

Jedenfalls kenne ich in Deutschland mittlerweile nur ein TABUTHEMA, nämlich wenn es um den „Jüdischen Staat“ und seine illegale Besatzungspolitik und die weltweite Israel-Lobby geht, die vorgibt, für alle Juden zu sprechen. Und der besonders ansteckende und gefährliche Virus des „Antisemitismusvorwurfs“ hat inzwischen auch Politiker aller Parteien erfasst, die alles nachplappern was ihnen serviert wird. Es ist inzwischen nicht mehr die AfD, die allein und zusammen mit anderen geistigen Brandstiftern, wie Beck, Broder, Weinthal, Sarrazin, Pirinci, Hamed Abdel-Samad, IM-Victoria=Anetta Kahane und viele andere, die dieses „rechte“ Gedankengut verbreiten, es kommen immer mehr  Unterstützer  aus Medien und Politik dazu und das sollte uns ALLEN Anlass zur Sorge geben.

Während die AfD fest an der Seite Israels und der Juden steht, sich die FDP immer mehr an die AfD annähert, der Zentralratspräsident einer der ersten war, der von Obergrenze und Flüchtlingen, sowie vor muslimischem Antisemitismus warnte, wird diese Republik immer mehr zu einem Land der Duckmäuser. Wenn Sie, Herr Döpfner, Zivilcourage innerhalb der Gesellschaft, die Härte des Rechtsstaats und eine starke politische Führung fordern, die bei diesem Thema keine Kompromissbereitschaft zeige, dann ist das mehr als verlogen.

Sind es nicht gerade Ihre Medien, die versuchen, Menschen mit Zivilcourage einzuschüchtern und zu stigmatisieren? Werden nicht anständige Mutbürger, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen, wenn es um den „Jüdischen Staat“ geht, diffamiert und an den Pranger gestellt? Aber so weit geht Ihre „Judenliebe“ nicht, weil Sie selektieren, nach „guten“ und „schlechten“ Juden!  Bild, Welt und Co. waren immer schon gefährliche Kampfblätter in Deutschland, deren Konsumierung zu ernsthaften Schäden führen kann. Diese philosemitische Gehirnwäsche  hat schon viel Unheil angerichtet. Ja, Deutschland hat sich tatsächlich zu einem toleranten und multi-kulturellen Land entwickelt, in denen auch Juden gerne wieder leben… laufen Sie nur durch Berlin… Diese Toleranz aber droht, auch dank  Ihrer Beihilfe  zu kippen. Wollen wir das? Nein, diese unkritische Nähe zum „Jüdischen Besatzer-Staat“ und zur Israel-Lobby ist gefährlich und so leicht durchschaubar. Zu hoffen ist, dass die Leser nachdenken und nicht mehr auf  diese Propaganda hereinfallen und sich anderweitig informieren. Seriöse Quellen gibt es genug.

Nach Ihrem Auftritt in der jüdischen Ratsversammlung kam der „große Vorsitzende“ Zentralratspräsident Schuster zum wiederholten Male damit, dass angesichts der „gestiegenen“ Israel-Feindlichkeit auch die Medien Verantwortung dafür  trügen, dass Deutschland seiner „historischen Verantwortung gegenüber dem „Jüdischen Staat“ nachkomme. Außerdem wiederholte er den Doppel-Standard vieler Medien und einen „israel-bezogenen Antisemitismus“ nicht genug wahrzunehmen und Israel-Feindlichkeit zu wenig zu thematisieren.

Dieser Schuster meint das wirklich ernst! Tatsache ist doch, dass aktuell eine konzertierte Aktion der Medien-Diffamierungen gegen Israel-Kritiker, BDS-Unterstützer und Veranstaltungen, die sich auch nur im weitesten mit diesem Thema beschäftigen, im Gange ist. Denken wir nur an die Karlspreis-Verleihung an den Journalisten Ken Jebsen in Berlin, die der Linke-Politiker Lederer, ein großer Unterstützer der Israel-Lobby, mit allen Mitteln verhindern will – und damit die Meinungsfreiheit!

Waren es nicht schon seit Jahrzehnten die Vertreter des „Jüdischen Staat“ und ihrer Diaspora-Helfer, die ständig in Redaktionen zu Hintergrundgesprächen waren, um die Medien auf „Israel-Liebe“ einzuschwören? Hat sich dieser Zustand nicht so verstärkt, dass inzwischen kein öffentlich-rechtlicher Sender es mehr wagt, sich dieser Lobby lange zu widersetzen. Wem fühlt sich der Intendant eigentlich mehr verpflichtet: dem Zwangsgebühren zahlenden Zuschauer oder dem Lobbyisten? Angesichts des aktuellen Falls, der den WDR-Intendanten Tom Buhrow betrifft, sollte klar sein, dass sich dieser wohl dem Gebührenzahler nicht mehr verpflichtet fühlt, dagegen aber wohl den Hetzern von der Israel- Lobby, die die Absetzung der Ausstrahlung eines Roger-Waters-Konzerts forderten, einen begnadeten Musiker und einer der angesehensten BDS- und Palästina Aktivisten. Tom Buhrow knickte vor der Israel-Lobbyistin Malca Goldstein-Wolf ein, die sich sonst zwischen obskuren Blogs wie Buurmanns „Tapfer im nirgendwo “ und der berüchtigten „Broder Achse“ bewegt, und widerrief die Präsentation von Roger Waters. Soweit sind wir in Deutschland schon herabgesunken, dass bloß aufgrund der bösartigen Verdächtigungen einer Lobbyistin eine Musikveranstaltung abgesagt wird. In der Tat hat Buhrow eine “eindeutige Haltung“ gezeigt, die uns allen zu denken geben sollte: Denn anstatt sich selbst kundig zu machen über Roger Waters und seine politische Einstellung und dann seine eigenen Schlüsse zu ziehen, ist er einzig aufgrund von bösartigen Vorwürfen einer Lobbyistin feige zurückgewichen. So ist es inzwischen um die öffentlich-rechtlichen Anstalten bestellt, die uns Gebührenzahlern statt Meinungsvielfalt – eine erbärmliche Meinungseinfalt aufzwingen! Inzwischen haben sich sich mehrere Ard-Anstalten diesen Boykott angeschlossen. Hier werden klare Positionen für die Israel-Lobby bezogen und das ist der eigentliche Skandal. Roger Waters Aktionen sind ein wichtiges Zeichen und überhaupt nicht antisemitisch, sondern der  künstlerische und politische Einsatz für die Freiheit Palästinas und ein Ende der illegalen Besatzung. Ach hätten wir doch nur ähnliche Aktionen und Künstler in Deutschland!

Wir sehen die Auswirkungen des vielfältigen Drucks durch den Zentralrat und seiner vielen willigen Helfer. Wenn Schuster sich also ausdrücklich bei Döpfner für dessen kontinuierliche Solidarität mit Israel und seinem steten Einsatz gegen Antisemitismus bedankte, so ist das an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Ist doch gerade der Springer-Konzern ein ganz typisch deutsches Beispiel, wie versucht wird, mit Philosemitismus den früheren Antisemitismus wiedergutzumachen und das ist nichts anderes als neuer Antisemitismus!

Ja, Präsident Schuster, wir haben eine historische Verantwortung, die das palästinensische Volk einschließt, das den Holocaust nicht verschuldet hat und doch seit Jahrzehnten unter gnadenloser israelischer Besatzung lebt.

Wir haben genug von Ihren Rufmordkampagnen, denen sich zunehmend kritische Juden ausgesetzt sehen. Wir brauchen auch keinen „Antisemitismusbeauftragten“ oder die bizarre Antisemitismus-Definition, mit der jede Israel-Kritik kriminalisiert oder als Judenhass gebrandmarkt wird. Wir brauchen kein erneutes Redeverbot für jüdische Referenten, keinen Entzug von öffentlichen Räumen, ausgeführt von Nachfahren der Tätergeneration. Hatten wir das nicht alles schon einmal in deutschen Städten?

Es muss Schluss sein mit einer Staatsräson für das Netanjahu-Staatsterror-Regime, das den „Jüdischen Staat“ und Palästina in einen mörderischen Abgrund treibt, um seine korrupte hegemoniale Macht zu retten.

Widerstand wird zur Pflicht, wo die Meinungsfreiheit bedroht ist, wo Islamhass, antimuslimischer Rassismus und Philosemitismus zu deutscher Staats- und Medienräson werden.

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Danke an die Autorin für das Recht der Zweitverwertung.

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite „Sicht vom Hochblauen“: „Widerstand wird zur Pflicht…“

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Fotohinweis: Roger Waters im August 2013

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3 Kommentare zu: “Widerstand wird zur Pflicht, wo die Meinungsfreiheit bedroht ist!

  1. Liebe Frau Hecht-Galinski
    Ich möchte Sie dran erinnern, dass die Palästinenser mit größerem Recht als die Israelis die Bezeichnung Semiten verdient haben. Sie sollten mit ihrer Wortwahl diesbezüglich etwas vorsichtiger sein. Ich möchte Ihnen daher vorschlagen den Begriff „Philosemitismus“ durch „Philozionismus“ zu ersetzen und auch, dass Sie deutlicher machen dass die Zionisten die eigentlichen Antisemiten sind, umder Zionistischen Propaganda wirksamer entgegenzutreten.

  2. Dank der Israel-Lobby wird der Begriff der „Besatzung“ immer mehr zu einem nicht existierenden „Unwort“, das gar nicht mehr erscheinen soll. Was wir momentan erleben, ist weltweit, aber besonders akut hier in Deutschland, dass man „Besatzung“ im Zusammenhang mit dem „Jüdischen Staat“ ersetzt durch das Wort „Antisemitismus“.

    Wenn dies geschieht, so ist die Absicht klar dahinter.
    Nicht nur, dass eine Verklammerungstechnik von Worten gebraucht wird, sondern auch, dass Stimmung auf Dauer erzeugt wird, die sich gegen menschliche Empfindungen richtet.

    Denn mal kurz angedeutet:

    Besatzung + Jüdischer Staat = Antisemitismus
    Krieg = friedenssichernde Maßnahmen
    Friedensaktivist = Verschwörungstheoretiker ( oder ähnliches)

    etc.

    Dagegen heisst es: sich auf die Gruppen und Menschen fokussieren, die noch einen klaren Verstand haben.

    Sich kirre machen lassen, wegen Begriffen, ist die Absicht und das Ziel.
    Die Lösung: sich Gruppen und Menschen zuwenden, die eine positive Ausrichtung verfolgen – keine Verdrehung von Wörtern und Begriffen.

    • Mein klarer Verstand sagt mir, dass diese BDS eine mehr als dubiose und bedenkliche Vereinigung ist.
      Boykotte gegen Israel wären klarer Antisemitismus und völlig kontraproduktiv.
      Es ist bedenklich, dass sich eine solche Organisation wenige Jahrzehnte nach der schlimmsten Diktatur, die es je gab, in Deutschland breitmacht und breitmachen kann.

      Wenn Roger Waters allen Ernstes auf seinem Konzert Plastikschweine, die einen Judenstern tragen, beschießen lässt, ist das meines Erachtens schon kriminell – das gehört meiner Meinung nach mindestens in Deutschland und Österreich verboten. Schlicht und einfach.

      Schon einmal etwas von der Nazidiktatur gehört??

      Das, was Waters fabriziert, richtet sich explizit gegen das Judentum und explizit gegen Israel (auch gegen arabische Israelis oder israelische Netanjahu-Kritiker). Waters propagiert offen und klar ANTISEMITISCHE und ISRAELFEINDLICHE Symbolik – er lässt auf den Davidsstern und nicht z.B. auf ein Netanjahu-Bild schießen (was auch grenzwertig, aber wirklich nicht unbedingt antisemitisch wäre). Das wird man wohl noch sagen dürfen!

      Die sogenannten ‚Zionisten‘ heutiger Tage vertreten in der Tat ein fragwürdiges Politikmodell, aber in eine ganz andere Richtung als Sie oder gar dieser ‚BDS‘ hier unterstellen. Die selbsternannte ‚Israel-Lobbyisten‘ setzen sich kaum für das Wohl der israelischen Bürger ein. Wenn die von ‚Zusammenarbeit‘ mit Saudi-Arabien reden, meinen die nicht die Reisefreiheit oder die Eröffnung von Botschaften, sondern Krieg und höchstens vielleicht Wirtschaftsarrangements.

      Da steht Elitenpolitik auf dem Programm, an den Interessen der Bürger vorbei.
      Das ist aber kein israel-typisches Problem! Die Pendants dieser Leute, an die jeweilige Staatsdoktrin angepasst, gibt es in jedem Staat. In Saudi-Arabien z.B. gibt es wohl sehr viele solche ‚Strategen‘, und das Denken westlicher und chinesischer ‚Thinktanks‘ ist kaum anders.

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