Wie man mit Panik und Hysterie Menschen umbringt | Von Peter Frey

Erst werden die Toten erfunden, dann wird mit diesen fiktiven Opfern Politik gemacht und schließlich sterben – gefangen in Angst und Irrsinn – die Menschen tatsächlich. Im Hintergrund aber wird fleißig weiter „gestaltet“. Die angesichts der massenhaft grassierenden Angst tief Betroffenen, jene also die längst das hässliche Spiel um die uns servierte Pandemie durchschaut haben, dürfen deshalb nicht in Hoffnungslosigkeit verfallen.

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Macht bedient sich der Ängste, um eigene Agenden – klandestine genauso wie allgemein bekannte – durch Brechung des Widerstandes für die eigenen oder durch andere beauftragte Interessen umzusetzen. Dieses pathologische Verhalten allein hätte jedoch kaum Erfolgsaussichten. Daher muss die zu beherrschende Masse mitspielen, mehr mitspielen als in der Rolle nur Gehorchender. Die Unterworfenen müssen zu Sprachrohren ihrer Herrscher werden.

Man kann den Tod auch mittels der Masse herbeireden. Indem man in Panik oder gedankenlos – oder auch nur vom Ego getrieben, um einmal mit einer Sensationsnachricht im Mittelpunkt stehen zu dürfen – Gerüchte von Katastrophen und Opfern verbreitet, übt man eine verhängnisvolle Rolle auf das Verhalten der Mitmenschen aus. Ein solches Gebaren ist verantwortungslos. Es ist genau so verantwortungslos wie die völlig pervertierte politische und mediale Panikmache, welche mit dem Ingangbringen der sogenannten Coronakrise rasch eine nie gekannte Dimension erreichte (1 bis 5). Bis zum heutigen Tage haben die politischen Eliten und deren dienstbare Geister – besonders hervorgehoben sei hierbei das Trio Infernale Drosten, Wieler, Lauterbach – damit nicht aufgehört (6).

Wir dürfen uns bewusst sein, dass es großer Geduld und Verständnis bedarf, um Menschen aus der Angst zu holen. Zumal skrupellos daran gearbeitet wird, die Ängste latent in der Bevölkerung zu verankern. Verängstigte haben ein Riesenproblem, eigene, überdachte Entscheidungen zu treffen, zu differenzieren und überhaupt zuzuhören, wenn sie in Dissonanz geraten. Solche Menschen greifen nach jedem Strohhalm, glauben an zwielichtigste „Retter“ und sind ungemein einfach zu manipulieren. Auch aus diesem Grund ist das Verhalten der Regierungen – in die sich die Bundesdeutsche Regierung einreiht – als hoch kriminell einzuschätzen.

Daher ist zu sagen: Allein schon die Angstmache – seit Jahresbeginn konzertiert auf das „neuartige Virus“ fokussiert – gibt uns den Hinweis, dass wir belogen werden. Belogen, damit man uns benutzen kann. Und das geschieht längst.

Wohin die Reise gehen würde, war spätestens Mitte März des Jahres jedem aufgeweckten und nicht verängstigten Zeitgenossen völlig klar. Weil nämlich Pläne zur angeblichen Bekämpfung des Virus aus der Kiste geholt wurden, die in ihren Intentionen wenig mit medizinischen Aspekten gemein hatten. Vielmehr handelte es sich um ein importiertes Konzept aus den USA: das der sogenannten nichtmedizinischen Intervention; ein Konzept dessen Wirkung nicht auf Gesundung oder Schutz vor Krankheit zielt, sondern auf eine maximale Kontrolle der Bevölkerungen (7 bis 10).

Außerdem gehörte das systematische Schüren von Angst ausdrücklich zu den einzusetzenden Instrumenten, mit denen man beabsichtigte, dieses Konzept umzusetzen. In verblüffender Offenheit findet sich das in einem im März verabschiedeten Strategiepapier des Bundesministeriums des Inneren wieder (11).

Ohne die in die Bevölkerung gepumpte Angst wäre die derzeitige Aushebelung des Rechtsstaates unmöglich. Das gilt auch für die Billionen Euro, welche seitens der Europäischen Zentralbank zur Sanierung der großen Privatbanken aus dem Nichts geschöpft wurden (12). Oder die Milliardensummen an die Pharmabranche, die verspricht, uns vor dem Virus zu retten und elegant eine Impfpflicht immer mehr in den Bereich des Realen rückt (13 bis 17). Freilich unter Aufhebung all jener Mechanismen, die verhindern sollen, dass unzureichend entwickelte, getestete und geprüfte Medikamente und Impfstoffe verabreicht werden (18). Die Giganten der Wirtschaft wie Amazon und Microsoft verdienten sich in den Monaten der angst-gezüchteten Krise eine goldene Nase, während Millionen Menschen um die pure wirtschaftliche Existenz kämpfen, Kranke nicht angemessen behandelt werden können und man die Bevölkerung mit immer mehr subtilen, oft völlig sinnfreien Maßnahmen am Gängelband herumführt.

Wer wissenschaftlich begründete Fakten vorzulegen hat, muss nichts übertreiben und keine Toten an die Wand malen. Eine tatsächliche Pandemie würde mit Augenmaß und mit so wenig Aufgeregtheit wie möglich bekämpft werden. Menschen müssten nicht mit Drohungen und Strafen überzogen, Ängste nicht geschürt werden. Zu fragen, ob es das Virus nun gibt oder nicht, ob es so gefährlich oder doch eher harmlos ist, führt in der gegenwärtigen Situation für den Großteil der Bevölkerung nicht weiter. Denn diese Fragen können die Menschen erst dann vorurteilsfrei für sich beantworten, wenn die Angst aus ihnen gewichen ist.

Solange daran gearbeitet wird, mittels großangelegter Propaganda die Ängste in der Bevölkerung zu erhalten, dürfen wir sicher davon ausgehen, dass das Virus – völlig egal ob existent oder fiktiv – nichts weiter als Mittel zum Zweck ist.

Die im folgenden wiedergegebene, symbolhafte Geschichte kreist auf verschiedenen Seiten im Internet. Den ursprünglichen Verfasser konnte ich nicht ermitteln. Doch die Botschaft ist zu bedeutsam, als sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Der Student und der Tod

Ein Student kommt auf seiner Wanderschaft an ein Stadttor.
An der Stadtmauer kauert der Tod.
Der Student fragt: „Was hast du vor?“
Der Tod antwortet: „Ich komme, um 100 Leute zu holen.“

Der Student verkündet auf dem Marktplatz:
„An der Stadtmauer sitzt der Tod – er kommt, um 100 Leute zu holen.
Schützt euch, rettet euch!“

Die Aufregung ist groß,
Hamsterkäufe beginnen,
die Leute verbarrikadieren sich.“

Es sterben 100, dann 500, 1000 –
schließlich sind 5000 Tote zu beklagen.

Als der Student eine Woche später die Stadt verlässt,
sitzt an der Stadtmauer wieder der Tod.
Der Student spricht ihn an:
„Was hast du getan?
Du wolltest 100 Leute holen – jetzt sind 5000 tot.“

Der Tod antwortet:
„Ich habe 100 Leute geholt – Alte, Kranke, Gebrechliche – so wie immer.

Die übrigen sind an der Angst gestorben –
und die hast DU in die Stadt gebracht!“ (19)

Vier große Aufgaben sehe ich für all jene von uns, die sich aus der ehernen Klammer der Angst befreien konnten:

  1. Aufklären und gleichzeitig die Macht unter Druck, unter Zugzwang setzen, dabei weiter lernen und für den eigenen Irrtum offen bleiben.
  2. Ungehorsam (!) und auf gar keinen Fall unterwürfig die verordneten „Regeln“ mittragen, das Recht ist NICHT auf Seiten der Macht – freilich nur dann, wenn wir es für uns wahrnehmen und dafür kämpfen. Seien wir dabei kreativ und tauschen uns aus.
  3. Lassen wir uns von den Ängsten der Mitmenschen nicht unser Sein bestimmen. Helfen wir diesen stattdessen, durch eigenes konstruktives, selbstbestimmtes, Vorbild gebendes Handeln, selbst Mut zur Überwindung der Ängste zu fassen.
  4. Suchen wir uns für den Alltag Verbündete in allen sozialen Schichten, die uns zugänglich sind. Gehen wir dabei achtsam und respektvoll mit unseren Adressaten um und gehen mit diesen nachfolgend gemeinsam die ersten drei Aufgaben an.

Ohne Angst verliert jede Macht ihre Grundlage und löst sich in der eigenen Sinnlosigkeit auf.

Bitte bleiben Sie sehr achtsam, liebe Leser.

Quellen und Anmerkungen:

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 09.03.2020: MK; Bjarne Kommnick; Experte: Coronavirus-Hysterie ist übertrieben – ander Infektionen gefährlicher; https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/hysterie-coronavirus-grippe-deutlich-gefaehrlicher-deutschland-13520315.html

(2) 12.03.2020; Main-Post; Nicolas Bettinger im Gespräch mit der Psychologin Kathrin Krimm; Psychologin zu Corona-Hysterie: „Wie ein Schneeball, der größer wird“; https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Psychologin-zu-Corona-Hysterie-Wie-ein-Schneeball-der-groesser-wird;art774,10424051

(3) 10.08.2020; Tageskarte; Corona-Hysterie: SPD-Politiker Karl Lauterbach will Hotels meiden – Hoteliers finden das gut; https://www.tageskarte.io/hotellerie/detail/corona-hysterie-spd-politiker-karl-lauterbach-will-hotels-meiden-hoteliers-finden-das-gut.html

(4) 06.03.2020; kma online; Notärzte warnen vor Corona-Hysterie; https://www.kma-online.de/aktuelles/medizin/detail/notaerzte-warnen-vor-corona-hysterie-a-42783

(5) 11.03.2020; Wetterauer Zeitung; Patrick Eickhoff; Corona-Hysterie: Bad Vilbeler Psychiater fordert Transparenz gegen Verunsicherung; https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/corona-hysterie-vilbeler-psychologe-fordert-transparenz-gegen-verunsicherung-13592590.html

(6) 03.09.2020; Express; Ekel Studie – Karl Lauterbach warnt vor dem Toilettengang zu Corona-Zeiten; https://www.express.de/news/panorama/ekel-studie-karl-lauterbach-warnt-vor-dem-toilettengang-zu-corona-zeiten–37284310

(7) 16.06.2020; The Richmond Observer; Lindsay Marchello; “Socal distancing” becomes signatur phrase of pandemic; https://www.richmondobserver.com/national-news/item/8730-social-distancing-becomes-signature-phrase-of-pandemic.html

(8) 12.03.2020; Clemens Heni (mit einem Text von Peter Nowak); Prä-Faschismus, Hysterie, Panik, Seuche – Wie Virologen, rechte Politiker und die Medien einfach mal die Demokratie abschaffen wollen oder was heißt Aufklärung im Zeitalter des Coronavirus?; http://www.clemensheni.net/prae-faschismus-hysterie-panik-seuche-wie-virologen-rechte-politiker-und-die-medien-einfach-mal-die-demokratie-abschaffen-wollen-oder-was-heisst-aufklaerung-im-zeitalter-des-coronavirus/

(9) CDC; Nonpharmaceutical Interventions (NPIs); https://www.cdc.gov/nonpharmaceutical-interventions/; zuletzt abgerufen: 26.06.2020

(10) 2006; US Library of Medicine; Nonpharmaceutical Interventions for Pandemic Influenza, International Measures; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3291414/

(11) März 2020; BMI; Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen; https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf;jsessionid=61B2421166DBB8323C74DB4BE5951D24.1_cid295?__blob=publicationFile&v=4; siehe auch: 17.08.2020; Corodok; Schock-Papier – verfasst von Lobbyisten und verstörendem Sprachlehrer; https://www.corodok.de/schock-papier-lobbyisten/

(12) 04.06.2020; Welt; 1.350.000.000.000 Euro – EZB weitet Notkaufprogramm um Hunderte Milliarden aus; https://www.welt.de/wirtschaft/article208921907/Corona-Krise-1-35-Billionen-Euro-EZB-weitet-Notkaufprogramm-um-Hunderte-Milliarden-aus.html

(13) 09.09.2020; ARD-Börse; Biontech: EU will 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff; https://boerse.ard.de/aktien/biontech-eu-will-300-millionen-dosen-corona-impfstoff100.html

(14) 23.01.2020; Ärzteblatt; Merkel sagt weitere 600 Millionen Euro für Impfallianz Gavi zu; https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108867/Merkel-sagt-weitere-600-Millionen-Euro-fuer-Impfallianz-Gavi-zu

(15) 04.06.2020; ZDF heute; Impfallianz: Merkel sagt 600 Millionen Euro zu; https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-kanzlerin-merkel-impfallianz-gavi-100.html

(16) 04.05.2020; ARD-Tagesschau; Internationale Geberkonferenz – 7,4 Milliarden Euro für den Impfstoff; https://www.tagesschau.de/ausland/corona-eu-spendensammeln-103.html

(17) 04.05.2020; Oldenburger Onlinezeitung, dts; Datenschützer warnt vor Corona-Immunitätsausweis; https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/datenschuetzer-warnt-vor-corona-immunitatsausweis-40993.html

(18) Interview mit Christian Drosten; https://www.ndr.de/nachrichten/info/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html; abgerufen: 28.03.2020

(19) 12.05.2020; Der Student und der Tod; entnommen bei: https://mikesch1234.wordpress.com/2020/05/12/der-student-und-der-tod/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Novikov Aleksey / shutterstock

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26 Kommentare zu: “Wie man mit Panik und Hysterie Menschen umbringt | Von Peter Frey

  1. Über die Recherche amerys zur Geschichte bin ich darauf gestoßen, daß die Pest noch ziemlich aktiv ist, wußte ich gar nicht. könnte der Erreger sein, auf den sich gtesnoch freut. Vielleicht mit anderem Überträger.

    Die Symptome:
    Nach einer Inkubationszeit – der Phase zwischen Ansteckung und Anzeichen – von bis zu sieben Tagen zeigt der Kranke Symptome wie bei Grippe: Fieber, Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit. Wenn ein Flohbiss zu einer Beulenpest führt, schwellen Lymphknoten zu dicken Beulen an. Sie können zehn Zentimeter Durchmesser haben. Typische Orte: im Schritt, am Hals und unter den Achseln.

    Ist bei Behandlung in der Regel nicht tödlich! Also selbst da – kein Anlaß zu Panik, denn die schadet immer.

  2. Zitat: "Ungehorsam (!) und auf gar keinen Fall unterwürfig die verordneten „Regeln“ mittragen" – kann der Autor mir das vormachen bitte? Geht er wirklich in den Supermarkt einkaufen ohne Maske? Betritt er ein fremdes Restaurant ohne Maske (nicht seine Stammkneipe) …
    Ganz ehrlich, ich habe keine Lust denen auch noch mein Geld in den Rachen zu werfen und ich habe keine Lust mit der Intelligenz fernen Schicht immer und immer wieder zu diskutieren. Und hier auf dem Dorf, mitten in der Söder-Diktatur findest man keine zweite, dritte, vierte Person mit der du gleichzeitig in einen Laden gehen kannst – ohne Maske, so dass alle vier gleichzeitig diskutieren. Das mag in Großstädten funktionieren, wenn man in einer Gegend aufgewachsen ist, diesen ie verlassne hat und somit ien Soziales Umfeld hat. Hier in Bayern istm an selbst nach 20 Jahren noch " a Zugereister" und die Zugereisten machen alle ihr DIng, es sei denn man geht in den Schnupftabakverein, Schützenverein oder dem örtlichen Saufclub genannt Freiwillige Feuerwehr…. ach ja, und wenn du Veganer in Bayern bist, dann bist ud eh schon auf der Abschussliste

    • Mache ich. Allerdings ist es selten geworden und meine grundlegenden Bedürfnisse sind vorher schon gesichert. Ich kann also jederzeit unbedient gehen.

      Ich finde den Maskenkampf mittlerweile sinnlos, es geht um viel grundlegendere Dinge. Das man Trump auf jeden Fall ein weiteres Mal verhindern will deutet meiner Ansicht nach auch darauf hin, das man endlich Rußland einnehmen will, sei es nun über einen Stellvertreterkrieg Syrien/Iran oder direkt. Da sehe ich aber noch viel weniger die Menschen sich engagieren.

  3. Hallo Herr Frey,

    Sie führen als Beleg für die symbolhafte Geschichte vom Studenten und dem Tod einen Beitrag aus dem Mai 2020 an.

    Nun, es wäre so schwer nicht gewesen, dem Ursprung dieser Anekdote auf die Spur zu kommen. Die Verbindung mit Corona kommt vermutlich von der Gesundheitsberaterin Sylvia Preuß, die – am 24. Februar 2020 – den Beitrag "Der Corona-Virus und die Angst" auf ihrer Internetseite schrieb:
    https://sylviapreuss.de/der-corona-virus-und-die-angst

    Davor findet sich ein Beitrag mit einer Version der zugrundeliegenden Anekdote, schon in stark reduzierter Form, aus dem September 2016 auf der Seite eines gewissen Joe Orszulik aus Esslingen, der sich als "Coach, Hypnotiseur, Autor, Redner" bezeichnet und die Angst mit der Cholera in Verbindung bringt:
    http://blog.joe-orszulik.de/tag/dr-joe-dispenza/

    In der Times of India vom 19. Juni 2012 schrieb Dada Vaswani unter dem Titel "Kill fear before fear kills you" einen Artikel, der die Anekdote auf eine arabische Fabel zurückführt, in der die Pest 5000 Menschen in Baghdad zu töten beabsichtigt:
    https://timesofindia.indiatimes.com/edit-page/Kill-fear-before-fear-kills-you/articleshowprint/14245889.cms

    Der Spur weiter folgend, findet sich beispielsweise im "Youth's Companion" vom 18. September 1913 auf Seite 3 (bzw. 479) in der 3. Spalte (in den letzten 5 Absätzen oberhalb der Überschrift "Work – or worry?") unsere Anekdote wieder:
    https://workupload.com/pdf/3ZfFMnmWFC7

    Im 19. Jahrhundert (im Jahr 1849) erwähnt bspw. das "American Phrenological Journal and Miscellany" die Anekdote wieder als Heimsuchung durch die Cholera, diesmal mit der Stadt Smyrna als Opfer:
    https://books.google.de/books?id=soggAQAAMAAJ&pg=PA61&dq=%22i+killed+only+3000%22&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwirov32w8HsAhXsDWMBHWVgCOwQ6AEwAHoECAEQAg#v=onepage&q=%22i%20killed%20only%22&f=false

    Und als frühesten Beleg ließ sich während der etwa einstündigen Recherche in den von Benjamin Franklin Ells im Jahr 1778 herausgegebenen "Western Miscellany" wieder die Stadt Smyrna als Ort des Geschehens finden:
    https://books.google.de/books?id=9NhGAQAAMAAJ&pg=PA37&dq=%22a+pilgrim,+says+the+fable,+met+the+plague%22&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi-uIulx8HsAhVPyaQKHXQECeQQuwUwAHoECAAQCA#v=onepage&q=%22a%20pilgrim%2C%20says%20the%20fable%2C%20met%20the%20plague%22&f=false

    Mit freundlichen Grüßen,

    amery

    • @ amery

      Vielen Dank für Ihre Recherche und die Zusammenstellung als Kommentar. Ihr überheblicher Tonfall wirkt dabei allerdings wie ein Fremdkörper. Freuen wir uns doch lieber alle zusammen, dass wir die Historie der Anekdote nun besser einordnen können. An der Kernaussage des Artikels ändern die Ergebnisse Ihrer Recherche nichts oder wie sehen Sie das?

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/cyberzaurus/' rel='nofollow'>@cyberzaurus</a>

      Vielen Dank für die vorbildlich konstruktive Kritik; ich kann in etwa erahnen, was Sie meinen und wenn Sie es so wahrnehmen, dann sei zumindest gesagt, daß diese Wirkung nicht beabsichtigt war. Ich stimme Ihnen zu, daß konstruktive Zusammenarbeit tatsächlich wichtiger ist; und: ja, an der Kernaussage ändern Recherchen zu Quellen nichts – jedenfalls in diesem Fall nicht.

      Einen angenehmen Tag wünsche ich,

      amery

    • Da die Pest schon im 14. Jahrhundert wütete, kann also durchaus die arabische Fabel der Ursprung sein oder anderes. Da sind die Schulmeister mal wieder unterwegs.. die Praktiker gähnen und fühlen sich abgestoßen.

    • @ amery

      Vielen Dank für das Lob! Peter Frey hat übriges einen eigenen Blog (Peds Ansichten) mit angeschlossenem Forum auf dem er alle seine Artikel veröffentlicht. Er legt bei seinen Artikeln hohen Wert auf eine möglichst gute Abdeckung mit Quellennachweisen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass er Ihre Rechercheergebnisse als Kommentar in seinem Forum als Bereicherung empfinden würde.

  4. In Arbeit: Jeder Haushalt erhält demnächst eine bibeldicke Corona-Lebensgebrauchsanweisung, in der alle Lebensregungen genau beschrieben sind. Sowohl zu Hause, als auch in jeder Form von Öffentlichkeit (Ganz besonders in Schulen) ist vor jeder Bewegung darin nachzuschauen, wie das richtig zu absolvieren ist. Das funktioniert genau so, wie die Programmierung eines Roboters, die auch alles enthalten muss, was der Roboter tut oder nicht tut. Beim Menschen ist das noch ein wenig schwierig – aber WIR SCHAFFEN DAS. Nur so können wir aus Angst und Panik herauskommen und alles richtig machen. Da sind wir der Bürokratie sehr dankbar, dass die alles so genau regelt – sonst bekämen wir beim Suppe essen den Löffel nicht in den Mund.

    • Du meinst, das sei übertrieben? Da kann ich nur James Corbett empfehlen mit:"Epidode 387 – Your guide to the Great Reset". Leider nur englisch verfügbar:
      https://www.corbettreport.com/greatreset/

  5. Einer der besten Texte
    kurz
    knackig
    verständlich
    und ob die Geschichte mit dem Tod so stimmt – – – unwichtig

    Leg dein Ego beiseite, nur wenn das Licht von Freiheit, Ruhe & Liebe "sichtbar" in dir brennt, bist du FREI und kannst anderen helfen.
    Ein armer Tropf ist der, welcher Freiheit "zuerst" in der Welt sucht.
    Ein Meister fragt " Was ist verrückt?"
    Ja immer das selbe tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen:

  6. Peter Frey testet mit der Geschichte unsere Aufmerksamkeit.

    Der Student trifft vor der Stadt die Pest und nich den Tod.
    So kenne ich die Geschichte.
    Die Pest holt sich 100 Leute von den 5000.
    Der Tod holt sich alle. Auch die durch Angst gestorbenen.
    Ansonsten macht die Geschichte ja auch keinen Sinn.

    😉

    • ja, und noch einen unterschied gibt es: die geschichte erzählt kein student, sondern der chefberater des königs und ebenso der religionsrat (die who als weltgesellschaftlich umfassendes gremium), ausgestattet mit riesigen megaphonen.

      während eine handvoll studenten und tagelöhner mit ihren stimmchen rufen – laßt euch nicht ängstigen + denkt selbst.

      die welt ist hierarchisch und gleichwertigkeit einzufordern gilt schon fast als asozial.

  7. Ja, Panik durch gezielte Desinformation.
    Kleines Beispiel. Heute las ich: Delmenhorst trauriger Spitzenreiter an Coronafällen, 198 „Neuinfizierte“ auf 100000 Einwohner in den letzten Tagen. Panik, Panik! Delmenhorst ist nun bei mir in der Nähe, also habe ich den Artikel gelesen. Was ich vermisste waren die Anzahl Erkrankter, Hospitalisierter oder Gestorbener. Mit etwas Zeit und Mühe erfuhr ich letztendlich, dass Delmenhorst 4 Covid- Tote zu beklagen hat, gefunden auf der offiziellen Niedersachsen-Seite. Keine Aussage wann diese Todesfälle sich ereignet haben. Einige Recherche später hatte ich heraus, dass diese Personen von März bis Juni verstarben. Im Krankenhaus sind/waren 13 Personen, keine Aussage wann. Also, insgesamt hat der „ Spitzenreiter“ außer positiven Testergebnissen nicht viel zu bieten. Die Menschen dort müssen sich allerdings wieder einiges an Maßnahmen bieten lassen. Anstatt also zu sagen, ja, wir haben hier außergewöhnlich viele positive Tests, aber keine Panik, ist keiner schwer erkrankt oder gar gestorben, wird mit der um ein Vielfaches überschrittenen Tagesinzidenz Angst und Schrecken verbreitet.

  8. Ich frag mich immer öfter, wozu es eigentlich Artikel 20 GG gibt.

    Da steht:
    ————————————————————–
    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 20
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
    ————————————————————

    Insbesondere Satz 4 ist hinsichtlich Satz 3 doch längst gegeben!

    Anlass zu meinen neuerlichen Überlegungen ist dieses Video von Kai Stuht von heute:

    https://www.youtube.com/watch?v=jzAbu8Ld9v8

    Die dort anfangs gezeigte Szene im Flieger meine ich.

    WTF!!!???

  9. Sehr, sehr übel scheint mir auch der allerletzte Satz des so entlarvenden & grausigen "Strategiepapiers", der da lautet:

    "Nur mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und gemeinsam distanziert voneinander kann diese Krise nicht nur mit nicht allzu grossem Schaden überstanden werden, sondern auch zukunftsweisend sein >> für eine neue Beziehung zwischen Gesellschaft und Staat."

    https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf;jsessionid=61B2421166DBB8323C74DB4BE5951D24.1_cid295?__blob=publicationFile&v=4

    Soso…und was soll das – völlig ungebetenerweise – für eine "neue Beziehung" werden, bitteschön?

    Wieso sitzen solch schwer k r a n k e Geister, imstande zum Entwurf UND Durchführung dieses Traumas bei uns in Regierung und Verwaltung?
    Wie sind die dorthin gelangt?
    Und müssen sie wirklich dort bleiben, weil einige wenige offensichtlich davon profitieren?

  10. Die Ängstlichen, die nu Maske tragen, waren auch die Egozentriker,
    die Massenhaft Toilettenpapier gekauft und in ihren 'Bädern' gehortet haben und noch haben!
    Diese Hypochonder und die sich denen anschliessen sind mit gesunden Intellekt nicht zu retten…
    Überzeugungsarbeit kann man bei dieser enorm hohen Bevölkerungsgruppe gänzlich ausschliessen!
    Deren Angst wird nun von der Regierung enorm bestätigt > wie will man dagegen ankommen???
    Ich (Wir) können nicht die ganze Welt retten! Konzentrieren wir uns auf den 'Herd'… nicht auf die Metastasen!

    • Mir scheint, es handelt sich bei Hamsterkäufen nicht unbedingt um Egozentrik und Hypochondrie (?).

      Vielmehr ein durch Jahrhunderte erworbenes, instinktives tiefes MIß-trauen gegen alles was nach Verordnungen/Maßnahmen von Regierungsseite riecht und eigentlich seit Menschengedenken immer g e g e n unsere Interessen und Bedürfnisse gerichtet war (und ist). Meist sind es sogar hauptsächlich die Frauen, die sich vor Ort (!) berechtigte Sorgen machen um das Wohl-Sein ihrer Familien und da gehört natürlich Vorrat inkl. Klopapier durchaus dazu.

      Wie wir dieses in uns so tief verankerte Mißtrauen – gerade in Zeiten der EU-weiten sensiblen Lieferketten – los werden können, ist eine interessante Frage und der Lernprozeß ist enorm.

      Regionalität wird jetzt immer erwähnt und das ist sicher richtig, erfordert jedoch viel, viel Engagement des Einzelnen vort Ort.

      Ob das so möglich ist, bin ich mir nicht sicher… gerade wenn wie ich gestern am Samstag wieder die absurde AHA-Show im Einkaufszentrum (Fahrstuhl ^^) beobachte.

  11. Ja, die Frage sollte doch eher lauten wie der geistesgestörte Gates und seine Kumpels, sich dauerkriminell halten, ein wichtiges wie unverzichtbares Attribut für Gewohnheitsverbrecher.
    Einen interessanten Beitrag auf deutsch konnte ich grade auf 451 Grad entdecken, da quarkt Gates, glotzt gestört in die Kamera wie der Bekloppte der er ist, also streckenweise auch humorig, wenn die mörderischen Hintergrund – Passagen zu seinen Taten nicht wären.
    Beschreibung zum Video:

    "Bill Gates: Der Corona-Impfheiland?

    Was macht einen Experten zum Experten? In unserer Gesellschaft wohl ein paar Millionen auf dem Konto – Sankt Gates kommt aus einer seiner Villen gekrochen und erzählt uns, dem arbeitslosen Fußvolk, wie das Ganze denn jetzt zu laufen hat in Zeiten des Corona-Virus!"

    Empfehlenswert:

    https://ru-ru.facebook.com/451grad/videos/715749695832226/

  12. Lese gerade… (ganz früh, 18.10.) jetzt drehen sie völlig durch.
    Da hilft wohl nur noch der zeitlich unbegrenzte, permanente Lockdown. Alles schließen, auch die Lebensmittelgeschäfte. Wer das Haus verlässt, wird erschossen.
    Ok, ein wenig bin ich wohl der Zeit voraus, aber viel nicht.

  13. Sehr guter Text.

    Der Tod antwortet:
    „Ich habe 100 Leute geholt – Alte, Kranke, Gebrechliche – so wie immer.

    Die übrigen sind an der Angst gestorben –
    und die hast DU in die Stadt gebracht!“

    Vielleicht sollte man eine "Totenuhr" (Zählwerk) der Suizide (die werden ja z.Z. nicht so gerne veröffentlicht) ins Netz stellen? Wir sollten über solche Aktionen nachdenken, die nicht angreifbar, aber sehr mächtig in ihrer Wirkung sind.

  14. Habe vor wenigen Tagen einen sehr guten Freund verloren, weil ich sagte, wir hätten keine "Corona Pandemie" sondern eine "PCR Test Pandemie". Obwohl er die Regierungsmaßnahmen wegen der drastischen Wirtschaftsschädigungen stark kritisiert "die fahren jetzt Deutschland vor die Wand", so war das Thema "PCR Test Pandemie" ihm jetzt wohl doch zu heftig.

    • So sieht die Welt 2020 aus! Tröste dich, vielleicht war der Freund nicht so gut, wie du angenommen hast.

      Und hier noch ein absolut hervorragendes Gespräch. Milena Preradovic spricht hier all die Dinge an, die ich ansonsten überall vermisse (z.B. die vielen Feigenblätter wie Streek oder der seltsam blühende Optimismus a la Ballweg, Stuht und Schiffmann) – auch das Thema FREUNDE:

      https://www.exomagazin.tv/das-versagen-der-medien-bei-der-corona-berichterstattung-milena-preradovic/

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