Wie sieht ein wirklich soziales Netzwerk aus?

von Dennis Hack.

Liebe KenFM-Community,

wie wenig Vertrauen viele Menschen in unsere Welt und eine bessere Zukunft haben, sieht man daran, wie wenig glaubwürdig ein Vorhaben wie Human Connection vielen Menschen erscheint. Dabei haben viele innerlich schon resigniert und scheinen sich ihres Schicksals, die Welt sowieso nicht verändern zu können, bereits gefügt zu haben.

Mir gehen die Worte nicht mehr aus dem Kopf, die eine Mitstreiterin letztes Jahr zu mir sagte: „Dennis, Human Connection ist zu schön, um wahr zu sein.“

Doch Human Connection ist echt. Alles ist echt. Darüber hinaus entspringt Human Connection nicht irgendeiner Magie, sondern einfachen Online-Werkzeugen, die wir kombiniert unbedingt in ALLEN sozialen Netzwerken verwenden sollten.

Human Connection ist keine Mogelnummer. Wir sind nicht der Geheimdienst. Wir sind nicht eine Greenwashing-Nummer eines Konzerns. Wir sind weder Partei, noch Religion. Human Connection ist gemeinnützig. Alles bei Human Connection soll den Menschen dienen und wir lassen uns nicht kaufen.

Das Gejammer über soziale Medien war fast unendlich, von dem Datenskandal der letzten Monate mal ganz abgesehen, bei der das ganze Wählerverhalten von Staaten geschickt beeinflusst wurde. Als soziales Netzwerk befassen wir uns natürlich mit den Themen, besser noch: Wir zeigen gleichzeitig eine universelle und gemeinnützige Lösung auf. Und, liebe Welt, wo hat man zuletzt so viel Hoffnung und Aufbruchsstimmung gesehen wie bei Human Connection?

Doch man will Human Connection in den großen Medien einfach nicht die Aufmerksamkeit schenken, die es verdient. Aber scheitert es vielleicht nur daran, dass manche Branche kein Weihwasser verträgt? Unabhängig davon, dass die Reichweite der großen Player unabdingbar für ein Projekt wie Human Connection ist, ist es ein anderer, viel schwerwiegenderer Faktor, der die Zukunft von Human Connection in Frage stellt:

Human Connection kann nur mit einer starken Community funktionieren. 3.000 Menschen suchen wir, um den Betrag zu deckeln, der den operativen Betrieb der wichtigsten Organe von Human Connection aufrechterhält.

Alle sind gefragt zu verstehen, was Human Connection wirklich ist. Was für den einen nur Human Connection-Werbung ist, ist für uns ein Wettlauf gegen die Zeit. „Von Menschen – für Menschen“, das ist nicht irgendein Werbespruch, der aus einer überbezahlten Marketing-Hip-Bude kommt, sondern es ist unsere Stimme. Es ist unser Ruf, ja Hilferuf, an euch zu helfen – um uns allen zu helfen.

Was für manche ein nerviges Warten auf eine öffentliche Beta-Version ist, ist für uns ein Bangen, ob wir bis zum Jahresende solvent bleiben oder ob wir sogar Teammitglieder entlassen müssen, was einem Scheitern der ganzen Idee gleichkommt.

Momentan liegen wir weit hinter dem ursprünglich anvisierten Zeitplan. Eine öffentliche Beta noch dieses Jahr zu veröffentlichen ist in Anbetracht der Tatsache, dass wir noch nicht einmal unser benötigtes Minimumfinanzierungsziel erreicht haben, kaum planbar.

Es ist vielleicht später noch die größte Stärke, aber heute auch noch die größte Schwäche, dass Human Connection von Menschen – für Menschen ist. Doch nur so kann die Idee von Human Connection überhaupt funktionieren.

Wir sind Human Connection, ja. ABER: Nur gemeinsam. Wann machen wir also das Mögliche endlich möglich?

Wie vielen sicherlich nicht entgangen ist, hat Human Connection kürzlich prominente Unterstützung bekommen: Lukas Podolski.

Obwohl er für manche einen kommerzialisierten und deshalb unglaubwürdigen Fußballer darstellt, ist seine Unterstützung für uns die größte Freude. Endlich mal jemand, der es eigentlich gar nicht nötig hätte und trotzdem für uns spricht.  Dieser Mensch hat mehr „Eier“ als viele, die sich zwar gerne und lautstark über alles Negative beklagen, jedoch selber am Ende nichts Positives beitragen.

Und zu allen, die zu schätzen wissen, was Lukas Podolski für uns tut, kann ich hier nur sagen: Kick it like Poldi! Diese äußerst prominente Unterstützung sollte für ordentlichen Rückenwind und damit Verbreitung sorgen.

DANKE für eure Unterstützung!

Euer Dennis Hack mit dem Team von Human Connection

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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16 Kommentare zu: “Wie sieht ein wirklich soziales Netzwerk aus?

    • Das soll dazu gut sein, dass die Menschen zu einander finden, um sich dann nicht mehr von den Herrschenden gegeneinderhetzen zu lassen („Krieg“).
      Die Software bekommen zur Zeit glaube ich nur eingeladene TesterInnen. Meine Gefährtin macht das grade – kurzer Kommentar von ihr aus der Küche: der Unterschied zu „üblicher“ social media ist nicht so krass, dass es eine Verbesserung wäre – und sie hat sich nicht Facebook und den ganzen anderen Dreck abgewöhnt, damit sie es durch eine Hippieversion ersetzt.

      Meine Meinung dazu: Ich persönlich sehe Werte wie Solidarität nur im Umgang mit anderen Menschen lebendig. Freunde hat man, oder nicht – adden hilft da nicht viel.

      Zwischenmenschlichkeit muss der bestimmende Faktor in unserem Leben werden, dann wird auch die Gesellschaft befriedet. Wenn immer wieder Firmen („Konkurrenz“) oder Staaten / Nationen („Krieg“, „Krieg gegen den Terror“) Menschen en masse gegen von ihnen durch nationale Grenzen und soziale Klassen getrennte Unbekannte hetzen können, wird klar, dass in dieser Gesellschaftsunordnung kein Friede existieren kann.

      Die human connection elektrisch herstellen zu wollen, funktioniert glaube ich nicht. Ich plädiere eher für Beziehungen zu KollegInnen (als solide echte Basis für einen solidarischen Streik bspw.) und zu den Nachbarn (als solide Basis für die lokale Selbstversorgung im Falle eine Streiks).
      Ich kann mich irren, aber ich denke, dass die heute so unterdrückte und von den Vertretern des Staates verzerrte Zwischenmenschlichkeit der Hauptgrund für Ärger in der Wirtschaft und der Politk ist und das Absterben der Kultur zur Folge hat.

  1. Das ist auch einer der wichtigsten Gründe, warum z.B. ein Projekt wie ‚Human Connection‘ nicht funktioniert – es bietet nicht nur keinen Paradigmenwechsel, es verhindert ihn geradezu!
    Denn schon wieder denken die Leute in alten Mustern und feiern diese untereinander ab.
    Es entsteht so keinerlei Alchemie für Emergenz!
    Das ‚Paradigma‘, man müsse nur Informationen bereitstellen und Informationsaustausch ermöglichen, damit etwas Neues entsteht, hat ja schon von StudiVZ über facebook bis hin zu re:publica nicht funktioniert!
    Die Menschen ändern ja durch Kommunikation nicht einfach ihr Paradigma, das ihre Denke bedingt und einschränkt?
    Sie suchen eher das Gegenteil – also eher eine Bestätigung ihrer Denke als ein In-Frage-Stellen derselben!?

    Dazu kommt, dass ein Wust von ‚Ideen‘ dann kursiert, dass man gar nicht alles sichten, verstehen und korrekt bewerten kann, also schon wieder filtern muss, um der Übersichtlichkeit willen und dazu diejenigen Filter nutzt (un/bewusst), die man eben gewohnt ist.
    Erfahrungsgemäß ist es aber genau anders herum – erst aus dem Kontakt, der Vermischung des Antithetischen, des ‚Inkompatiblen‘, des Nicht-Affinen erwächst die Chance auf Emergenz und damit auf etwas wirklich Neues!

    Dieser Ansatz wird aber von der Grundkonzeption des Netzwerks in keiner Weise berücksichtigt, geschweige denn gefördert.
    Damit ist aber auch jede Hoffnung zunichte gemacht, dass aus diesem Inforauschen etwas wirklich Neues exformiert?!
    It’s business as usual – zwar aufgepeppt und evtl. facettenreicher als Konkurrenten, aber eben kein alchemistischer Athanor, ein Ofen, der den Stein der Weisen ausbrütet.

  2. Eine Grundregel die aus der Softwareentwicklung die bis jetzt immer zutreffend für Erfolg ist: „keep it simple, keep it smart“.

    Man baue die einfachsten grundlegenden Funktionen, geb die zur Anwendung frei und lass die Benutzer teil der Entwicklung werden. Später kann man immer noch weitere Features die von der Community oder durch Umfragen gewünscht sind, implementieren.

    Wichtig ist auch die Entwicklungsgeschichte der großen IT Konzerne zu kennen. Wie haben die angefangen? Wie lange hat es gedauert bis deren Erfolg unaufhaltbar wurde? Wer waren die Finanziers? Welche anderen IT-Riesen haben sie ins Abseits gestellt? Welche Fehler haben sie nun gemacht?
    Kennt man die Schicksale von Yahoo, MySpace, Youtube, GitHub etc.?
    Möchte man wie Wikepedia oder Google werden? -Von Wegen „don’t be evil!“-
    Möchte man ein Nischenprodukt sein oder ganz oben mitmischen?
    Welches Schicksal ereilt einen, wenn er ein gewisse Relevanz erreicht hat, aber das System dagegen ist?
    Wie steht es aus mit Bescheidenheit bei der Anfangsentwicklung bis zur Veröffentlichung des fertigen Produktes?
    Ein Poldi als Starunterstützer hilft genauso viel wie ein Justin Timberlake für MySpace.
    All diese Szenarien sollte man schon in seiner Strategieplanung parat haben.

    Es ist nicht immer die geballte Finanzkraft oder die vielen Features auschlaggebend für ein auf langer Sicht erfolgreiches Produkt; man sollte niemals die Rechnung ohne den Wirt machen, also den Benutzer missachten.
    Ist ganz logisch aus den Ergebnissen der Hirnforschung begründet. Wenn einer das Gefühl hat, er ist im Prozess involviert, quasi verbunden und zugleich hat er das Gefühl das ihm Freiheiten garantiert sind, seine Kreativität mit dem Produkt ausleben zu dürfen, dann identifiziert er sich damit.

  3. Aber können Sie mir sagen wo geographisch gesehen außerhalb des Systems liegt?

    Hypothetisch können Sie einen eigenen Staat oder ein eigenes Land gründen oder einfach sagen
    ich stehe außerhalb des Systems. Ich versorge mich zu 100% selbst und bin nicht abhängig.
    Man zahlt natürlich auch keine Steuern oder sonst etwas. Auch wenn sie dadurch niemanden schaden, kommt das System zu ihnen, denn es gibt ja Gesetze und wenn Sie dann meinen sich verteidigen zu können, wird das System alles auffahren bis Sie verhaftet oder tot sind.
    Diesen konsequente Rechtsvollzug bekommen aber nur Systemkritiker oder Systemabweichler zu spüren. Illegaler Grenzübertritt, Straftaten am laufenden Band all jenes scheint das System nicht zu stören, weil es daraus ein Nutzen zieht, nämlich eine Legitimation für mehr Überwachung , schärfere Gesetze um Systemkritiker oder Systemabweichler effektiver zu bekämpfen.

    Außerdem könnte man hypothetisch Festlegen dass das Finanzsystem übermorgen kollabiert, dann wäre die finanzierung wohl kein Thema mehr

    Ja aber das Projekt auch nicht mehr. Es gibt ja jetzt schon zahlreiche Aufstände in Flüchtlingsunterkünften wegen Lappalien wie z.B. das Essen war nicht gut.
    Stellen Sie sich jetzt mal vor was passiert, wenn die Versorgung zusammenbricht aufgrund einer Krise. Und da haben wir das nächste Ziel, wenn man Millionen von Menschen im Land hat, die keinen Bezug zur Kultur, Sprache und Gemeinschaft haben, die zivilisatorische Grundregeln nicht verstehen oder befolgen, dann hat neben der ohne hin schon gespaltenen Gesellschaft (links, rechts, arm,reich) ein Garant für einen Bürgerkrieg. Während die Menschen untereinander sich die Köpfe einschlagen, kann man dann endgültig eine Diktatur einrichten oder man lässt Deutschland zu einen Fail-State werden.

  4. Ach DER … AU WEIA!

    … dieser Poldi Podolski ist doch die ständig unterbelichtet wirkende Fußballer-Rampens*u, die sich bei der WM 2014 mit der bösartigen Kanzlastrophe – genauer gesagt – dem deutschen Politik-Super-GAU namens Merkel in unfassbarer Vollverblödung und Ar***kriecheritis mit widerlichen Selfies in die Medien geschleimt hat und unter dem Deckmäntelchen einer WM-Gaudi unsägliche Merkel-Werbung gemacht hat. Was für ein beängstigender B*llshit!

    Eine tolle Gallionsfigur …

    Tolle Sache, die Human Connection, Herr Hack, meinen Respekt dafür, aber so eine derart unterbelichtete Merkelschleuder wie diesen Podolski in ein nichtkommerzielles Boot zu holen ist für meine Begriffe seitdem ein ABSOLUTES Repellent. Lieber keinen, als so einen Podolski, so sympathisch er auch ansonsten rüber kommen mag.

    Fußball spielen soll er, den gut gelaunten Hampelmann mimen, aber seit seinen widerwärtigen, merkeldevoten Selfie-Bärendienst für diese Merkel bloß seine Finger von allem Politischen oder Sozialen weg nehmen!

    Das abstoßende, unfassbare Podolski-WM-Gemerkel von 2014 werde ich niemals vergessen, ein absoluter HORROR – das war eine der schlimmsten medialen Situationen der letzten Jahrzehnte, in denen ein (verbrecherischer) Politiker, hier war es die Politik-Verbrecherin Merkel, von einem namhaften Balltreter in skandalösester, unsachlichster und PR-trächtigster Weise in den WM-Trubel eingebunden wurde.

    Abartig war das. Einfach nur abartig, zumutend, unerträglich und absolut inakzeptabel!

    „Poldi“ ist damit RAUS aus dem Pool der seriösen Prominenten. RAUS.
    Und das Echo im Mainstream seinerzeit? Das war eine Schande für dieses Land! Alle haben sie aus diesem schändlichen Affentheater Kapital geschlagen!

    Politik ist verfl*cht nochmal nicht Fußball und vice versa! Schon gar nicht zu WM-Zeiten!

    Soll ihn diese Kapitalistenh*r* Merkel doch in ihr Kabinett mit der Brotkruste locken – „Poldi“ wäre in bester Gesellschaft!

  5. „“wie wenig Vertrauen viele Menschen in unsere Welt und eine bessere Zukunft haben, sieht man daran, wie wenig glaubwürdig ein Vorhaben wie Human Connection vielen Menschen erscheint.““

    Nun für mich hat das eher weniger was mit Unglaubwürdigkeit oder wenig Missvertrauen zu tun.
    Als das sich alles wiedermal ums Geld dreht.

    Ich kenne einige die Human Connection als etwas Tolles und überaus Wichtiges erachten,nur sind das Menschen die es sich schlicht und einfach nicht leisten können,weder was zu Spenden noch ein Pate für Human Connection zu sein.
    (Vom System gewollt)
    Selbst ich kann das nicht.
    Hab erst vor kurzem 70.00 Euros für die Menschen im DONBASS gegeben.Und Wahrlich ich hätte das „GELD“ für mich echt brauchen können.
    Denn ich lebe im Außenbereich und daher nicht am Wassernetz angeschlossen und mir sind innerhalb von Zwei Tagen beide Brunnen versiegt.
    Noch Fragen.?
    Daher finde ich es echt schade das hier eine Misstrauens und Glaubwürdigkeitsschiene gefahren wird obwohl doch klar sein müsste das diejenigen mit der größten Interesse für Human Connection leider einfach selber NIX haben.

    • Ich drücke es mal so aus.
      Jenseits meiner Kritik finde ich Human Connection eine vernünftige Idee, aber der Mensch in der Masse ist nicht vernünftig, ich habe kein Vertrauen in die Menschheit und die Menschen.

      Ein Beispiel:

      Raucher, wir haben doch sicher hier einen der raucht oder ?!
      Man bezahlt dafür sich selber zu vergiften sowie auch seine Mitmenschen und unter Umständen seine eigenen Kinder. Das geschieht nicht aus Unwissenheit, sondern aus voller Überzeugung und Gleichgültigkeit gegenüber Vernunft und Ratio.
      Bei der Ernährung könnte ich jetzt genauso weitermachen.

    • Nun Liebe/Lieber Entschwörungspraktiker/in
      Ich kommentierte eigentlich den Text von Dennis Hack und nicht ihre Kritik.
      Aber da wir gerade dabei sind,wäre in meiner Auflistung IPhone – Handys und WLAN an erster stelle.
      (Verstrahlen sowie auch seine Mitmenschen und unter anderm seine eigenen Kinder.)

  6. Ein Frage können Sie sich zu 100% selbst versorgen?
    Sie bezahlen doch nicht etwa für ihren Internetzugang ?

    In einer globalisierten und technisierten Welt sind wir von vielen Faktoren abhängig.
    Leider sind wir (noch) auch von dem Schuldgeldsystem abhängig, weil 99% der Welt daran glauben und daran festhalten. Eine Veränderung kann nur innerhalb des Systems erfolgen nicht außerhalb.

    Wie wollen Sie ohne Geld und solide Finanzierung solch ein Projekt auf die Beine stellen ???
    Raten Sie mal ,wie sich das Portal hier finanziert, wo sie gerade schreiben 😉

    Und die Grundlagen des Marketings verstehen Sie auch nicht ???

    Die junge Fratzenbook-Generation kann nicht immer mit vernünftigen „trockenen“ Inhalten begeistert werden, man brauch manchmal einen Podolski oder Katenzvideos.

  7. Hab mir mal einen „kurzen“ Überblick über Human Connection verschafft.

    Gute Idee, aber nur 2 von 10 im Human Connection Team sind als Software Entwickler ausgewiesen bzw. vermutlich als solche angestellt. Auf dem ersten Blick wird also nur ca. 20% der Manpower auf den wichtigsten Bereich von Human Connection verwendet.
    Nun ja mit den Ambitionen von Human Connection wird das mit dieser Ressourcenaufteilung nichts.

    Die Prebeta ist abgeschlossen und offline.
    Also mir bleiben nur bunte Bildchen und Videos sowie Versprechen, nichts zum testen um ein Gefühl zu bekommen. Mich überzeugt das nicht für eine Patenschaft.

    Außerdem wurden seitens Dennis Hack seit 2012 ca. 450.000 EUR in die Organisation gespendet, um die Entwicklung voranzutreiben.

    Also 450.000 Euro von Herrn Hack, ca 121.000 Euro von der nationalen Kickstarter Kampagne, ca. 20.000 Euro von der internationalen Kampagne.
    Macht also ca 591.000 Euro. Für den Zeitraum bis jetzt (6 Jahre) also ca 98.500 Euro jährlich.
    Diese Summe passt zu den letzten Geschäftsberichten.

    Wenn ich mir diese Zahlen so anschaue, Zeit und Geld sowie den jetzigen Fortschritt.
    Es wundert mich nicht, dass man mit dem Zeitplan hinterher hängt.

    Sofern man nicht mehr Ressourcen in die Kernentwicklung (Softwaredesign und Programmierung) steckt wird das nichts. Mir scheint es so als wurde diese Aspekt nicht genügend berücksichtigt und braucht jetzt diese zusätzliche Kapazitäten durch die Patenschaften.

    Also mein Fazit und Ratschlag:

    Mehr Softwareentwickler und eine Art Live-Demo, wo man Human Connection testen kann.
    Und wo ist das Human Connection Forum ? Kein Hinweis oder Link auf der Website.
    Wie soll sich denn schon vorab eine Community bilden ?

    • Bei den FAQ zu Human Connection las ich folgendes

      Schneller würde es gehen, wenn wir fest angestellte Programmierer hätten, die in Vollzeit am Projekt arbeiten.

      Bei den Summen investiert man nicht wenigstens in eine Stelle ?
      Oder ist diese Aussage veraltet ?

      So nach der ganzen Kritik auch mal was Lob:

      Human Connection wäre vielleicht eine wirklich sinnvolle Alternative zu Fraztenbook und Co.
      Aber vielleicht erwartet Human Connection zu viel von der „Menschheit“ in Bezug auf die Intelligenz, Vernunft und Bereitschaft sich zu ändern.
      Jedenfalls ein Danke Herr Heck, dass sie versuchen ein Werkzeug zur Veränderung zu erschaffen.
      Jedoch ist ihre Zielgruppe und Ressource der Mensch in der Masse „bekloppt“. Sie wird versuchen sich mit diesen Werkzeug selbst zu verletzen.

      Oberflächlich scheinen wir in unserer „aufgeklärten“ und „zivilisierten“ Gesellschaft vernünftig und intelligent. Keiner würde sich vor eine Wand stellen und beständig seinen Kopf dagegen hauen.
      Leider muss ich feststellen, dass gerade in gesellschaftlich existenziellen Fragen viele dies in ihrer Freizeit wohl doch tuen. Und wenn sie nicht gerade selbst ihren Kopf gegen eine Wand aus Vernunft und Logik schlagen, wollen sie am liebsten anderen den Kopf einhauen, manchmal nicht nur im übertragenden Sinn.

      Ich formuliere es mal so:
      „Dennis, Human Connection ist zu vernünftig, um wahr zu werden.“

      Mal sehen ob man das hier an der Resonanz auf KenFM sehen kann.

  8. „wie wenig Vertrauen viele Menschen in unsere Welt und eine bessere Zukunft haben, sieht man daran, wie wenig glaubwürdig ein Vorhaben wie Human Connection vielen Menschen erscheint“

    oder, wenn ich innerhalb von 10 Sekunden den Inhalt/ziel dieser seite nicht verstehe, ist diese für mich tot!

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