Willkommen in der Diktatur 3.0 | Von Hermann Ploppa

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

So unspektakulär ist noch nie zuvor eine Demokratie in die Diktatur überführt worden wie jetzt gerade am letzten Mittwoch, dem 18. November 2020. Keine landesweiten Straßenschlachten. Keine LKWs, angefüllt mit verhafteten Regimegegnern. Noch nicht.

Stattdessen normales Leben auf den Straßen. Wenn man einmal absieht von den Gastwirten, die darauf warten, dass mal jemand in fast food-Manier bei ihnen etwas zu essen und zu trinken bestellt und im gebotenen Abstand abholt. Dazu zwei Menschenansammlungen in der Hauptstadt Berlin. Jeweils einige tausend Teilnehmer. Keine zwei Millionen, die nötig gewesen wären. Die eine am Brandenburger Tor, deren Bilder durch die Medien gingen. Wasserwerfer. Verletzte. Strafandrohungen der Polizei gegen Sanitäter. Wenn sie ihrer Pflicht zum Helfen nachkommen, drohe ihnen die Verhaftung. Also Schleifung von zehntausend Jahren Zivilisation in zwei Stunden.

Ich war auf der anderen Kundgebung an und auf der George Marshall-Brücke, an der Längsseite des Deutschen Bundestages. Während ein Bundestagsabgeordneter aus Bautzen, der gegen das Infektionsschutzgesetz stimmen wollte, von der Polizei gewaltsam zu Boden geschmissen wurde, stieß Pharmalobbyist und Sozialdemokrat Karl Lauterbach mit einem Kampfgefährten mit Sekt auf die Abschaffung der Demokratie an, wie er seine Fans auf Twitter wissen ließ. Draußen auf der Marshall-Brücke ging es einigermaßen zivilisiert zu. Polizisten zeigten in die Menge und pickten sich dann vornehmlich harmlose junge Frauen aus der Menge heraus, um diese sodann erkennungsdienstlich zu behandeln und dann wieder freizulassen.

Wie alles im Corona-Regime absolut willkürlich und in keiner Weise nachvollziehbar. Vorbeifahrende Züge und Schiffe ließen aus Solidarität ihre Sirenen vernehmen. Die Stimmung auf der Marshall-Brücke glich der auf den euphorischen August-Demonstrationen mit ihrem Massenpublikum. Am Nachmittag wurde es kälter, und entsprechend änderte sich die Stimmung, als das Abstimmungsergebnis der zweiten und der dritten Lesung im Bundestag bekannt wurde. Pfingstwunder waren ab jetzt nicht mehr zu erwarten.

Immerhin hatten die Fraktionen von Linkspartei, AfD und FDP geschlossen gegen die neue Fassung des so genannten Infektionsschutzgesetzes gestimmt. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Und dass ausgerechnet die AfD, die immer als rechtsextrem und verfassungsfeindlich gebrandmarkt wurde, gegen die sterilisierende Abtupfung unseres Grundgesetzes gestimmt hatte, gehört zu den erstaunlichen Ver-rückungen der politischen Farbenlehre dieses irren Corona-Jahres. Und die Grünen, dereinst als basisdemokratische Partei und parlamentarisches Schaufenster der Umweltbewegung gegründet, stimmen jetzt geschlossen und stramm stehend für die Umwandlung der Demokratie in ein totalitäres Horror-Regime.

Im Gleichschritt Marsch dazu die einst so starke Partei der Arbeiterbewegung und der sozial Schwachen, die SPD. Vor der Abstimmung 1933 über das von den Nazis eingebrachte Ermächtigungsgesetz bekannte der damalige SPD-Vorsitzende Otto Wels noch: „Unsere Freiheit könnt Ihr uns nehmen. Unsere Ehre aber nicht!“ In den Reihen der CDU/CSU gab es immerhin einige Dissidenten, die gegen das überarbeitete Infektionsschutzgesetz gestimmt haben. Wir wissen das, weil die AfD-Fraktion auf Durchführung einer namentlichen Abstimmung bestand. Danke dafür.

Dass die zweite und die dritte Lesung des Infektionsschutzgesetzes, die Absegnung durch den Bundesrat sowie die letztendliche Unterschrift dieses infamen Ermächtigungsgesetzes im Stundentakt an nur einem einzigen Tag vollzogen wurden, ist in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmalig. Man hat es offenbar nötig, die Öffentlichkeit zu überrumpeln, weil wir sehen, dass dieses Gesetz mit unserer Verfassung nicht vereinbar ist.

Was blieb also den Protestierenden anderes übrig, als zum Amtssitz des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu ziehen und durch lautes Trommeln und Rufen die Missbilligung der ausgesperrten und soeben entmachteten Öffentlichkeit kundzutun. Aber die große Masse der Bevölkerung befindet sich im Tiefschlaf und hat bestenfalls ein paar unruhige Alpträume. Sie werden irgendwann zusammen mit uns in der Diktatur aufwachen.

Das war der geräuschloseste Putsch aller Zeiten. Dieser Putsch entsorgt nicht nur fünfhundert Jahre Kampf um Demokratie und um Selbstbestimmung. Dieser Putsch öffnet Tore für eine Dystopie unvorstellbaren Ausmaßes. Das Menschsein wie wir es kennen wird auf der Müllhalde der Geschichte entsorgt, wenn sich nicht bald Entscheidendes tut.

Willkommen in der Diktatur 3.0. Scheibchenweise in die Diktatur

Das Kaiserreich kann man nicht als Diktatur ansprechen. Es war dem englischen Vorbild nachempfunden und galt als konstitutionelle Monarchie. Also ein Verfassungsstaat, dem auch der Kaiser unterworfen war. Die erste Diktatur auf deutschem Boden war das Nazireich. Diese NS-Diktatur kam nicht mit einem Schlag. Sie wurde in verschiedenen Schüben durchgepeitscht. Es begann mit dem „Preußenschlag“ im Jahre 1932: Reichskanzler Franz von Papen setzte ohne jede Legitimation die rechtmäßige SPD-Regierung von Preußen ab. Und hatte damit der Weimarer Demokratie das Rückgrat entnommen. Als im November 1932 der erwartete Erdrutschsieg der NSDAP ausblieb, musste Hitler am 31. Januar 1933 eine bürgerlich-konservative Koalitionsregierung bilden. Der so genannte Reichstagsbrand im Februar 1933 lieferte die Schablone, um mit den Kommunisten die gefährlichsten und militantesten Widersacher der Nazis in Vorformen von Konzentrationslagern einzusperren und ein Notstandsrecht aus dem Hut zu zaubern. Die Reichstagswahlen im März 1933 brachten wieder nicht den erhofften Erdrutschsieg der Nazis.

Eine Woche später jagten dann SA-Banden die gewählten Bürgermeister aus den Rathäusern und setzten an ihre Stelle eigene Kumpanen ein. Den 1. Mai 1933 begingen die Nazis zum ersten Mal in der deutschen Geschichte als Feiertag. Der Gewerkschaftsbund ADGB marschierte mit seinen Leuten hinter den SA-Verbänden hinterher und machte sozusagen Werbung für das neue System. Doch diese Anbiederung belohnten die neuen Herren in keiner Weise. Denn am 2. Mai bereits steckten sie die gesamte Führung des ADGB in Lager und konfiszierten das Gewerkschaftsvermögen.

Im Jahre 1934 ließ Hitler alle verbliebenen potentiellen Gegner in den eigenen Reihen sowie einige konservative Nicht-Nazis wie den ehemaligen Reichskanzler und General Kurt von Schleicher ermorden. Damit war im Zeitraum von drei Jahren die Machtergreifung vollzogen. Hätten sich nicht schon seit Jahren Kommunisten und Sozialdemokraten gegenseitig als Hauptfeinde bekämpft, und hätten sie sich stattdessen gemeinsam gegen die Nazis gewandt, dann wäre Hitler nie Kanzler geworden. Denn in der Weimarer Republik hatte der Staat nicht das Gewaltmonopol. Bürgerkriegsarmeen standen sich bis an die Zähne bewaffnet gegenüber.

In der zweiten deutschen Diktatur, der DDR, dauerte der scheibchenweise Übergang in die offene Unterdrückung immerhin acht Jahre – von 1945 bis 1953. Kommunistenführer Walter Ulbricht, der 1945 mit einem sowjetischen Flugzeug nach Berlin gebracht wurde, soll gesagt haben: „Es muss alles demokratisch aussehen. Aber an den wichtigen Positionen müssen immer Kommunisten stehen!“ So begann die Entwicklung in der Sowjetzone durchaus demokratisch und pluralistisch, mit der Bildung unterschiedlicher Parteien. Als SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei verschmolzen, gab es dafür eine breite Zustimmung. Doch als dann immer mehr bürgerliche Politiker einfach so von der Bildfläche verschwanden, änderte sich das Bild schon erheblich. Schließlich fassten Ulbricht und seine Helfer alle DDR-Parteien auf einer einzigen Wahlliste zusammen, so dass es schlicht nichts mehr zu wählen gab. Die Arbeiter und Bauern mussten im Laufe der Jahre immer mehr Leistung erbringen für gleichbleibenden Lohn.

Das brachte das Fass zum Überlaufen. Der Aufstand vom 17. Juni 1953 endete in einem Blutbad, angerichtet von sowjetischen Panzern. Womit deutlich wurde, wer im Lande das Sagen hat. Und dass die Teilhabe des Volkes an der Macht lediglich auf dem Papier stand. Zuchthäuser wie das so genannte „Gelbe Elend“ in Bautzen oder in Cottbus waren die nächsten Jahrzehnte gut ausgelastet. Da offene Diktaturen nicht gerade motivierend auf die Bevölkerung wirken, musste die SED 1961 schließlich noch die Einmauerung des gesamten Staatsgebietes anordnen. Die gesellschaftliche Stagnation in der DDR führte schließlich zur Implosion im Jahre 1989.

Corona-Regime: Diktatur-Einführung im Zeitraffer

Und nun also die dritte Diktatur in der deutschen Geschichte. Wo die Nazis drei Jahre gebraucht hatten um ans Ziel zu gelangen und die SED dafür acht Jahre benötigte, schafft es die SARS-Einheitspartei Deutschland SED, bestehend aus den Blockflötenparteien CDU/CSU, SPD und Grüne, die radikale Umwandlung der Demokratie in eine Diktatur innerhalb eines Dreivierteljahres zu bewerkstelligen. Dazu müssen wir natürlich bemerken, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien, bis auf die AfD, schon seit langem eingebunden sind in diskrete Hintergrund-Netzwerke, die man der Öffentlichkeit zu verbergen wusste. In den marktradikalen und proamerikanischen Netzwerkgruppen wie Atlantik-Brücke, Mont Pelerin-Gesellschaft, Bilderberger oder Bertelsmann-Stiftung sind Alphatiere der genannten Parteien zusammen mit entsprechenden Tieren aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär und Geheimdiensten ungeachtet unterschiedlicher politischer Färbung versammelt und koordiniert. An Bedeutung zugenommen haben im Lauf der Jahre zudem das World Economic Forum und die Münchner Sicherheitskonferenz. Mit unvorstellbarer Arroganz spricht man dort schon lange über die Bevölkerung als eine verfügbare manipulierbare Manövriermasse.

Und nur scheibchenweise bekommt die Öffentlichkeit einen Einblick in die zutiefst antidemokratischen Grundauffassungen und Pläne dieser klandestinen Netze. Seit der offenen Propagierung des Corona-Regimes müssen wir leider erkennen, wie fein geflochten dieses Spinnennetz des totalitären Denkens bis in die Behörden der entlegensten Gemeinden hineinreicht.

Es fing an mit dem Gerücht, dass in China ein neuartiges Virus die Menschen dahinraffen würde. Söder und Merkel traten irgendwann an uns heran und baten um besondere Quarantäne-Maßnahmen für einen überschaubaren Zeitraum von drei Wochen. Und dann wurde die Wurst immer länger. Dann kamen die Masken dazu. Und dann die unverhohlene Drohung, ein „normales“ Leben würde es erst wieder geben, wenn der Impfstoff zur Verfügung stünde. Schwammige Anglizismen sollen uns die tatsächlichen Verhältnisse verbergen. Da ist der Lockdown, der als Ausgangssperre oder Hausarrest niemals zu vermitteln wäre.

Es gibt keine Schlachtfelder eines Bürgerkriegs mehr. Die Menschen sind entwaffnet. Das Schlachtfeld ist die so genannte öffentliche Meinung. Isolierte, zunehmend bildungsferne Mitmenschen sind raffinierten Angstkampagnen skrupelloser käuflicher Psychologen und Soziologen ausgesetzt. Und diesen Bataillonen der wissenschaftlich untermauerten Psychotisierung der Bevölkerung stehen wir mit unserer Hochachtung vor der heilenden Kraft der Ratio ziemlich hilf- und ratlos gegenüber.

Wir sehen, wie das Gift der Angst und des Misstrauens keimt und Früchte trägt. Wir gehen davon aus, dass alle Anstrengungen darauf gerichtet sein sollten, auf schwierige Zeiten mit Besonnenheit zu reagieren. Und werden dafür ausgelacht und als Irre stigmatisiert. Und unsere gerade mühsam aufgebauten Medien im Kampf um die öffentliche Meinung werden ganz primitiv in Mussolini-Manier kaputtgetreten. Bei Youtube sind KenFM und Rubikon zum Verstummen gebracht worden.

In der marktradikal privatisierten unternehmerischen Öffentlichkeit gibt es keinen Rechtsanspruch auf Minderheitenschutz. Biedermann und Brandstifter gemeinsam dürfen monopolartig unsere Zivilisation auf eine High-Tech-Steinzeitordnung herunterfackeln.

Wie soll es weitergehen in dieser Apartheitsgesellschaft, in der nur geimpfte und gechipte Mitbürger noch Anspruch auf den vollen Leistungsumfang unserer verkrümmten Zivilisation erhoffen können? Wir müssen uns zu Kleingruppen formieren. Zu eng vernetzten Waben, in denen das Leben wie wir es anstreben, weitgehend unabhängig vom irre gewordenen Mainstream verwirklicht werden kann.

Papier ist geduldig. Es gibt kein Schandgesetz, das man nicht auch wieder abschaffen könnte. Es kommt immer noch auf die Menschen in der ganz realen Welt an. Wenn immer mehr Menschen der sanitären Diktatur einfach nicht zuarbeiten, wird dieses Regime keinen Bestand mehr haben.

Die Bücher „Die Macher hinter den Kulissen“ und „Hitlers amerikanische Lehrer“ von Hermann Ploppa werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:   ©KenFM20

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69 Kommentare zu: “Willkommen in der Diktatur 3.0 | Von Hermann Ploppa

  1. Logo:
    A) jene, die "oben" sitzen, erweitern und zementieren ihre Macht – zumindest hoffen jene dies (ich denke, jene irren sich ;-)**)
    B) die Mitte wird aufgerieben – die unternehmerische wie die gesellschaftiche: einige wenige, mit entsprechenden Produkten & Services nach oben aufschließen oder dank Digitalisierung zumindest ein gutes Leben als Freelancer bestreiten können und nach den nächsten 3-5 Jahren finanziell ausgesorgt haben
    C) und "unten" wird die absolute Mehrheit sein (und sich dank FDP, AfD, SPD, CDU/CSU & Grüne – bei den Linken bin ich mir nicht ganz sicher – bis auf Weiteres nicht zur Machtübernahme wird aufraffen können)

    Was in den USA über Jahrzehnte gelaufen ist – der Abbau der Mittelschicht – das passiert in Deutschland nun über ganz kurze Zeit.
    Da braut sich was zusammen…

    Ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich noch eine Frage ist, ob die Mittelschicht, wenn sie nun fällt, dann auch die Reichen mitnimmt – oder ob es sich derart in deren Hirnen und deren "Einzelkämpfermentalität" manifestiert hat, dass doch schließlich einjeder selbst für sich und sein auskommen verantwortlich ist.
    ( HÄTTEST HALT MAL RECHTZEITIG ANGEFANGEN, MIT DEM PROGRAMMIEREN! )
    … diese "Digitalisierungssache" ist ja nicht erst seit gestern ein Thema.
    "So wie der markus, der hat's ja auch geschafft… zuerst hat der irgendwelche Webseiten programmiert, und dann ist der da weiter reingerutscht und baut nun als Freelancer Webapplikationen…"

    Eben der alte Trick des Kapitalismus: nein, es ist nicht das System – und es liegt auch nicht daran, dass man vielleicht besser wohlhabende Eltern mit Eigentum an Land, Immobilien usw haben sollte – nein: wer ein Akzeptanzproblem beim vererbten Produktivkapital inkl. Immonilien hat, der hat ein Problem mit der Todsünde "Neid"…

    Das Schöne ist: Das System funktioniert nicht mehr – das Umverteilungssystem über die Löhne und die Finanzierung der anderen Bereiche über die Lohnnebenkosten ist am Ende.

    Ein Großteil dieser Summe wird durch "PC-Arbeitsplätze" eingespielt – und diese Arbeit wird nun entweder komplett obsolet, da die Prozesse umgestellt und digitalisiert werden – oder via remote-Arbeit wird diese Form der leistungserbringung nun zum globalisierten Gut.

    Nach Kapital und Waren wirn nun die Arbeit Globalisiert.
    Dies ist der Dreh- & Angelpunkt: ich kann jene, die die Leistung erbringen nicht mehr belasten, sonst sind die nicht mehr wettbewerbsfähig und ein anderer bekommt die Aufgabe zugeteilt.

    Und da geht es nicht nur um die direkte Abgabenbelastung durch Einkommenssteuern & Sozialabgaben – sondern es geht um die Gesamtbelastung, welche die Lebenshaltungskosten auf ein Niveau treibt, was die Wettbewerbsfähigkeit der meisten Wissensarbeiter im Land gegen Null treibt. Und dies betrifft all jene, die nicht an hochkomplexen Arbeiten mit hohem Innovationsgrad die treibende Komponente im Team sind – sondern all jene, die diesem jemand "nur" zuarbeiten und das erledigen, was der Experte "zusammengesponnen" hat…

    … und in der kyberneitschen Kollaborationsplattform wird es die KI sein, welche anhand von Mustererkennung die Fähigkeiten der einzelnen bemisst – und je nach Fähigkeiten die Aufgaben zuteilt.
    Die "Rollen" ergeben sich dann aus den zugeteilten Aufgaben – ebenso wie der errechnete Marktpreis für diese Aufgaben.

    Damit die breite Masse im Land vor diesem Hintergrund noch Aufgaben zugeteilt bekommt, müssen die Lebenshaltungskosten runter – oder eben vom Arbeitseinkommen entkoppelt werden.

    Digitalisierung = die nächste Stufe der Globalisierung: Nach Kapital, Leistungen & Waren wird nun die Wissensarbeit zum globalisierten, weltweit in Echtzeit gehandeltem Gut.
    Michael E. Porters Clustertheorie (in Competitive Advantage of Nations) muss neu gedacht werden: die Cluster sind nun virtuell, vom physischen Standort unabhängig, und zunehmend per capita zu betrachten.

    Es wird also ein Grundeinkommen eingeführt werden müssen.
    Vermutlich wird das benötigte Geld hierfür als "Digitalwährung mit Verfallsdatum" von der EZB bereitgestellt.
    Innerhalb des Binnenmarktes kann man dieses Schimmelgeld natürlich als einziges und verpflichtendes Zahlungsmittel implementieren – aber von außerhalb / vom Fremdwährungsbereich her eine Leistung zu Importieren?
    … ich wage zu bezweifeln, dass die Norweger ihr Öl gegen Schimmelgeld tauschen – es sei denn, sie können es sogleichin etwas anderes umtauschen. Und da eine Option zum Umtausch in etwas Werthaltigeres ja sofort zur Inflation führen würde, muss auch die Verwendung dieses digitalen Schimmeleuros reglementiert sein. Ansonsten fängt bald jeder an, Waschmaschinen zu stapeln oder Autos zu sammeln (Gold, Silber, Edelsteine usw müsste ohnehin vom Kauf ausgeschlossen werden – und vermutl. komplett verboten werden ("erweitertes Goldverbot").

    im Grunde müsste das Geld "einfach nur" dort eingesammelt werden, wo es derzeit eben derart konzentriert hinfließt: bei den Eignern des Produktivkapitals…

    …§§Art.15 GG, Art.14 Abs 2&3 => Sozialisierung zur Errichtung eines kapitalertragfinanzierten Grundeinkommens & einer kompletten, zentralisierten, transparenten Durchdigitalisierung der Wertschöpfungsnetze (inklusive der betriebsinternen Prozesse).
    Die Digitalisierung über eine Aufzeichnung der Daten aus Kommunikation & Zusammenarbeit in einer machine-learning tauglichen Form hat soeben begonnen. Je mehr Daten anfallen, desto mehr Entscheidungen werden von der KI beeinflusst (Ratschläge auf Basis von Analysen & Prognosen, Aufzeigen von BestPractices, Art der Zusammenstellung agiler, virtueller Teams)…
    … und dazu müssen die Lebenshaltungskosten im Land runter.
    dh: jede Menge Freie Güter plus ein Grundeinkommen werden die Voraussetzung sein, um unsere Gesellschaft, welche sich durch Arbeit definiert, strukturiert und zusammenhält am Leben zu erhalten.**

    **ja: in weiten Teilen wird dies nur noch behauptet – aber dieses Mantra ist dennoch der Klebstoff der Gesellschaft. Es stellt sich ja niemand in die Öffentlichkeit und sagt: "wir definieren uns durch das Vermögen unserer Eltern – Ihr geht für uns zum Arbeiten, damit wir Leben können"…

    PS: was die Chinesen aus der Digitalisierung machen werden, ist absehbar.
    was aus den USA wird, wo jegliche Diskussion in Richtung Neuausrichtung sofort mit "Das ist Kommunismus!" entgegnet wird, ist daher auch absehbar: die Lebenshaltungskosten sind höher als deren Leistungsfähigkeit – und ohne entsprechendes Grundeinkommen rennen die nun in einige Kaskaden von Abwärtsspiralen…
    … das riecht nach Krieg – und am Ende wird das Land vermutl. einen Bürgerkrieg benötigen um hier als Ganzes aufschliessen zu können (ich sehe hier eher einen Zerfall der USA, bevor sich in diese Richtung was tut – im Staat Washington & in Oregon sind diesbezüglich ganz andere Freiräume in der Gesellschaft vorhanden – dort hat auch die Hälfte der Bevölkerung einen Hochschulabschluss, können die Situation erfassen, und sind vor allem ganz direkt vom digitalen Wandel betroffen…)

  2. Seit Jahren wurden Schlüsselpositionen mit Trotteln besetzt, in der Hoffnung, den aktuellen Blödsinn schneller durch zu setzen. Warum wurde nicht eher was getan? Im Buch "Dekadenz der Gesellschaft" (2010) stand bereits der Hinweis, dass ein "SARS Virus aus China" als Reset möglich ist!

  3. Was gehört denn zur Zeit noch zu einen guten Diktatur. Die gesetzlich Versicherten bezahlen zur Zeit ausschließlich die Kosten der PCR-Test für ALLE. Die Abrechnungen laufen über die KBV (Kassenärztliche Vereinigung des Bundes in Berlin und die KVen der Länder. Geschwächt werden primär wieder einmal die Sozialsysteme von Arbeitern und Angestellten , so wie seit Jahren in der GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) und GRV (Gesetzliche Rentenversicherung). Eigentlich müssten zur Zeit die Leitmedien aufschreien, wie sich die Finanzierung, auf Kosten wessen, der PCR-Test bezahlt wird. Stattdessen schüren die Leitmedien weiter Angst mit dem Narrativ der "Infzierten" aufgrund der Test. Ich kann manchmal gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte.

  4. So sieht Euch die Welt

    Jeder Querdenker ist nur ein Querolant dem es um seinen Egoismus geht: „ICH will keine Maske tragen, ICH will die Freiheit mich mit jedem zu treffen, ICH.. ICH…“ Aber es gibt kein WIR. „Wir müssen dafür sorgen die Infektionszahlen zu senken, WIR müssen zusammen halten und uns helfen, wir passen auf andere auf.“
    Solche Egoisten werden keinen breiten Zuspruch der Bevölkerung bekommen, die sich Sorgen um die Zukunft macht. Auch um die Sorgen, die IHR teilt: Keine Weihnachtsmärkte, Keine Bildungsangebote, keine Freizeitmöglichkeiten. Nur werden sich diese unzufriedenen aus der Bevölkerung niemals mit Querolanten verbünden, weil Ihr nicht für das WIR steht. Ihr müsst an Eurem Image arbeiten.

    In einer Diktatur dürfte niemand protestieren. Wir dürfen das. Ihr dürft das auch. Aber mit legalen Mitteln. Ihr schadet Euch nur selbst. Man stelle sich mal nur mal vor:
    Zehntausende versammeln sich friedlich unter allen Auflagen in Berlin um gegen die Auflagen zu demonstrieren. Sie halten ABSTAND zueinander und belegen dadurch mehr Fläche, die Demonstration würde größer wirken als sie ist.
    Sie tragen MASKEN und signalisieren dass es ihnen um das Gemeinwohl geht.

    Der Polizei wird somit kein Grund gegeben einzugreifen. Sie bräuchten Ihre Wasserwerfer nicht wieder auf Beregnung stellen. Ich bin sicher, es ärgert Euch dermaßen dass Ihr nicht von Wasserwerfern verletzt wurdet, somit könnt Ihr Euch nicht als Märtyrer hinstellen. Das bloße Wort „Wasserwerfer“ soll der Polarisierung dienen und aufstacheln. Dabei wäre es überhaupt nicht einer Erwähnung wert, weil es nur von oben geregnet hat.

    Ihr würdet mit diesem AHA-Vorgehen Sympathien in der Bevölkerung sammeln. Nach einiger Zeit würden sich auch Alte und Familien vermehrt anschließen weil sie sich solidarisieren könnten. Gefahrlos! Kein vernünftig denkender Familienmensch bringt seine Kinder mit zur Demo und riskiert durch Chaoten und Querolanten das Wohl seiner Kinder. Kein Unzufriedener will sich auf eine Höhe mit egoistischen Querolanten stellen, die nur provozieren wollen und das eigene Leben gefährden. Deshalb werden die Demos auch nie besonders groß.

    Es liegt an Euch. Demonstriert weiter. Haltet Euch an die Regeln und gewinnt Zuspruch. Andernfalls werdet immer mehr an Zuspruch verlieren. Die Demonstrationen werden kleiner. Die wenigen Überbleibsel werden sich radikalisieren. Sie werden zu Aufständischen zusammen schrumpfen, im Verborgenen operieren und Gewalttaten gutheißen. Nicht wie die weiße Rose sondern wie die al-Qaida.

    Wacht auf, bevor Ihr im Schlaf um Euch schießt!

    • Wenn Sie sich um "Egoisten" so große Gedanken machen und das "Wir" so in den Vordergrund stellen, warum echauffieren Sie sich nicht, dass zur Zeit die gesamte Finanzierung der PCR-Tests nicht von der Allgemeinheit, denn es ist doch eine "Lage von nationaler Tragweite", unmittelbar mit Steuermitteln, sondern ausschließlich von den gesetzlich Krankenversicherten bezahlt werden? Für Alle! Wo ist denn ihr "Wir", wo ist denn ihre Solidargemeinschaft. Aber hier triefend in der Diktion und rein populistisch, dazu auch noch pauschal, sich über "jeden Querdenker" auszulassen, zeigt ihre Arroganz, die ganz zu dem passt, wie gerade von oben herab die Bevölkerung behandelt wird.

    • @Wasserader: Ich nehme das mal als Kompliment, danke.
      Es waren gut gemeinte Ideen und sollte Euch zeigen, wie Ihr etwas verändern könntet. Ich kenne einige Leute, die mit den Corona-Maßnahmen überhaupt nicht einverstanden sind. Aber genauso wenig mit dem VOrgehen von militanten Protestlern, die die Staatsgewalt (Exekutive = Polizei) nicht anerkennen und sich darüber hinweg setzen. Zwischen Pest und Cholera wählen sie NICHT die Querdenker. Selbst Schuld.

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/volker/' rel='nofollow'>@Volker</a>: jeder echauffiert sich halt über andere Dinge. Bei mir überwiegen Kontaktverbote und Reisebeschränkungen, bei Dir die finanzielle Seite. Kann ich verstehen, wenn Du vielleicht durch Kurzarbeit / Arbeitslosigkeit gebeutelt bist. Für mich ist das nicht von Belang: Wenn ich einen PCR-Test brauchen sollte, dann würde mein Arbeitgeber (Mittelstand) den für mich bezahlen, damit ich weiter arbeiten könnte (oder rechtzeitig in Quarantäne gehen würde).

  5. Da weiß man es kaum noch, wo das noch hinführen soll. Etwa "Ende Gelände" demonstriert für den Erhalt des Danni.

    Dann ist Kevin Kühnert in Sorge über islamistischen Terror.
    Aber Gregor Gysi hat sich immerhin für den Verbleib im Bundestag entschieden. Er möchte schließlich noch die Gleichstellung von Ost und West auf allen Gebieten, insbesondere beim Lohn, der Rente und Berufsabschlüssen erleben.

    Aber unsere Verteidigungsministerin Frau K. K. weiß es, dass allenfalls amerikanische Atomwaffen zur Abschreckung beitragen könnten.

    Die vielen Geschäfte der Amerikaner durchschaut aber niemand.
    Konzerne wie die United Fruit Company hatten seinerzeit jahrzehntelang Südamerika aufgemischt.

    Hierzu findet man etwa Beiträge wie "United Fruit Company, Sullivan and Cromwell, Dulles, CIA, Guatemala"

    Jedenfalls hatten die Sicherheitsdienste sechs lateinamerikanischer Länder unter dem Decknamen
    "Operation Condor" in den 70er und 80er Jahren linke politische und oppositionelle Kräfte weltweit verfolgt.

    Wie Attac es schreibt, sei die Blutspur der USA lang.
    Philippinen 1948- 1954
    Iran 1953
    Guatemala 1954
    Kuba 1959
    Kongo-Zaire 1960- 1977
    Indonesien 1965
    Osttimor 1975- 1999
    El Salvador 1980- 1992
    Chile 1973- 1990
    Nicaragua 1979- 1990
    Iran – Irak 1980- 1988
    Grenada 1983
    Panama 1989
    2. Golfkrieg Irak 1991
    Haiti 1994
    Philippinen 2002

    taz, heute
    Der Krieg in Bergkarabach ist kein religiöser Konflikt. Kulturgüter der Armenier werden zerstört, um den aserbaidschanischen Anspruch zu festigen.

    Jetzt hat sich aber Frau K. K. dankbarerweise an die Bevölkerung gewandt. Sie sucht schließlich einen Schulterschluss mit unserem Bündnispartner, den USA. Von den Bürgern müsste jetzt eine entsprechende Bereitschaft gefordert werden, dass höhere Verteidigungsausgaben geleistet werden.

    In Russland kursiert ferner das Gerücht, dass Herr Putin unter Parkinson leidet.

    Aber die FDP sagt: "Unterscheidung zwischen Betriebskosten und Kosten der privaten Lebensführung ist lebensfremd".

    • Ich glaube das nicht. Die Scheibchentaktik wird nicht aufgehen. Der Widerstand wächst gabz, ganz langsam. Aber er wächst.Im Osten ist er von gehörgem Zorn unterfüttert,

      Beim Thema harter Lockdown und nun bei Söders Vorstoß mit Impfpflicht, wird sich das zuspitzen. Das haben die mit Absicht auf den Winter gelegt, damit Demos im Kalten nicht zu lange gehen.

      Ich habe Wollsocken und lange Unterhosen gekauft!

    • Wollte nur noch sagen:

      Es kommt beim Widerstand immer auf den richtige Zeitpunkt an. Bisher war es eher so eine Art Eventgeschichte.

      Entscheidend ist nicht mehr Ballweg oder Schiffmann, die stören eher.

      Wichtig ist jetzt, dass die lokalen Gruppen vollaufen und es überall im Land anschwillt.

      Weg mit den Prominenten in der Bewegung. Jedes Dorf brauch nun seine Art der Demo oder Willensbekundung.

      Wir versuchen hier für die Montage etwas in Gang zu setzen:

      youtube.com/watch?v=3ympblEYKDA

      Je härter der Lockdown, desto mehr Aussichten auf Zulauf erwarte ich.

  6. Sehr geehrter Herr Ploppa,
    es fällt auf , dass die von Ihnen beschriebenen Diktaturen immer in Berlin enstehen und enden . Ist es die Berliner Luft ?
    Frankfurt ,Weimar und Bonn waren die Ausgangspunkte funktionierender deutscher Gesellschaften, an deren Ende Untergang und Leid und Zerstörung stand. Berlin mit seinen zentralistischen Herrschaftsanspüchen wollte immer mit Paris und London konkurrieren und wurde aber damit den deutschen dezentralen Strukturen und dezentralen Machtzentren nicht gerecht.

  7. Hier eine etwas ausführliche Doku über die Tricks mit denen man uns an der Nase herumführt. https://www.youtube.com/watch?v=HDcgfulN36c&bpctr=1606055571&fbclid=IwAR1m9KxBpYT5fN3exCIp5gwZuBzb_7FDftNXY8zdQ1s2ZaZpJKGduzAOvxo

  8. Herrn Ploppa schätze ich bisher sehr, insbesondere auch seine politische Analysefähigkeit. In diesem Beitrag jedoch kann ich einer seiner Sichtweisen nicht zustimmen. Eine rote Linie zu konstruieren zwischen der menschenverachtenden Hitlerdiktatur und der ehemaligen DDR, in der ich selbst aufgewachsen bin und gelebt habe, zeugt für mich von einem einseitigen trivialen und geschichtsunverständlichen Bild. Es ist nichts daran zu beschönigen, dass es unnötige und verachtenswerte Menschenrechtsverstöße in der DDR gab, die Masse jedoch konnte gut leben. Es war ein friedensfördernder sozialer Staat. Es gab keine Gewinnsucht, keiner hat von Kriegen profitiert, keiner musste Angst um seine Existenz haben, ich war sicher, Kinder aus einfachen Verhältnissen konnten studieren. Es war -so ist zumindest meine Erfahrung- auch möglich, Kritik zu üben und über Veränderungen zu diskutieren. Es sollte -so denke ich- nicht vergessen werden, dass die DDR nicht aus dem Nichts entstand, sondern ein Produkt des verlorenen Krieges der deutschen Machteliten war. Auch darf nicht vergessen werden, dass die Spaltung Deutschlands in zwei separate Staaten nicht von den Sowjets oder Stalin sondern von maßgeblichen politischen Kreisen aus dem Westen vorangetrieben wurden (Währungsreform, Gründung BRD 23.05.1949 u.a.). Letztendlich hätte von den machthabenden -hier und da auch mit brauner Vergangenheit- "Demokraten" im Westen eine "stalinistische" DDR verhindert und ein neutraler deutscher Gesamtstaat geschaffen werden können, wenn diese sich des Gedankens der Stalinnote vom 10. März 1952 angenommen hätten. Außerdem sehe ich mit der Erfahrung des Lebens in zwei Gesellschaftssysteme heute noch mehr, was den Unterschied ausmacht, in einer menschenverachtenden Geld-, Lobby- und Machtdiktatur(-demokratie) zu leben oder nicht. Einen roten Faden zwischen der ersten und dritten Diktatur herzustellen hätte ich verstanden, Herr Ploppa, nicht jedoch im gleichem Atemzug die DDR mit zu erwähnen. Tut mir leid… Ansonsten sehen ich die jetzige Entwicklung genauso kritisch wie Sie und frage mich, welche Interessen werden hier bedient und wo soll das hinführen? Und warum bedienen sich viele der zweifellos klugen Menschen in Deutschland nicht ihres Verstandes? Warum?

    • Danke für Ihren Beitrag! Und weil das so ist mit dem DDR Diffamieren und dem Zementieren der Vorstellung, dass der Kapitalismus alternativlos ist (denn darum geht es im Wesentlichen), sollte man Herrn Ploppa nicht all zu sehr vertrauen…

    • Danke für die Bestätigung meiner Wessie-Ansicht über Ploppas DDR-Plattitüden (hier 22.11., 0h46) von einem berufenen und gedankenvollen Ossie – weiter so !
      Es war übrigens nicht ALLES schlecht im Kapitalismus (in Ploppas verniedlichtem "Kaiserreich" dagegen wohl schon…)

    • Herzlichen Dank Gregordd.
      Diese Analyse teile ich (ebenfalls "Ossi, und mit Jahrgang 59 auch durchaus mit intensiven Erfahrungen in der DDR) fast komplett.
      Leider ist die Argumentation von Hermann Ploppa zur "DDR-Diktatur" kein Einzelfall. Selbst Ken Jebsen, der über die Jahre gute Gespräche geführt hat mit Paul Schreyer, Jens Wernicke, Daniela Dahn, Michael Meyen, kürzlich Katrin McClean hat diesen blinden Fleck. Auch auf anderen Kanälen wird immer wieder die Keule DDR-Diktatur, Stasi geschwungen. Letztens hat z.B. Robert Stein von Nuoviso den Faden wieder aufgenommen, sich verstiegen zur Meinungh, dass der Film "Das Leben der ANderen" ein hervorragender sei, sogar Oscarnominierung usw.
      Für mich ist dabei interessant, dass zu bestimmten Themen die sog. Leitmedien (ausgesprochen berechtigt) heftigst kritisiert werden, aber geht es um die DDR, auch oftmals um China, Kuba, Venezuela, dann plötzlich glaubt man quasi unhinterfragt den doch eigentlich als Lügenmäuler demaskierten Propaganda-Medien.
      Übrigens eine rühmliche Ausnahme bezüglich der Falschbeurteilung der DDR-Verhältnisse ist Rainer Mausfeld, siehe seinen Vortrag voriges Jahr in Dresden https://www.youtube.com/watch?v=mXnJGTg-amI
      Permanent mit Diskussionen befaßt zu sein, historische Richtigstellung zu versuchen, ist enorm kräftezehrend. Wer den Krieg gewonnen hat schreibt die Geschichte, das ist normal. Zunehmend geht die Möglichkeit verloren Zeitzeugen zu befragen verloren, zumal das Bild natürlich vielschichtig ist, und Stimme auch vorrangig den DDR-Hassern, damaligen "Dissidenten" geliehen wird. Westdeutsche sind auf Erzählungen angewiesen, ebenso die nachwachsende Generation. Was Schule zu diesem Thema leistet ist erschreckend.
      Überzeugt bin ich jedoch, dass dieser Versuch, der da ab 1949 in der DDR unternommen wurde auch heute noch sehr hilfreich sein kann bei der Entwicklung von Ideen abseits des Blabla von Sozialer Marktwirtschaft und Repräsentativer Demokratie.

  9. Ohne dem Oberfiesling unserer Zeit zuviel Aufmerksamkeit zu schenken –
    allerdings sollten wir schon ungefähr wissen, was diese Kreise planen:

    Das könnte auch noch kommen:
    https://www.bitchute.com/video/ZUcaJKg47C7i/

    Hintergründe, um die Dimension zu erahnen:
    https://www.youtube.com/watch?v=0SY78ow6Fhk&feature=emb_logo

  10. Wer Deutschland verstehen will bedarf einer grösseren Gesamtschau. Deutschland ist seit zirka 150 Jahren ein schicksalhaftes Missbrauchsopfer schändlicher geopolitischer und geostrategischer Intrigen und Machtspiel einiger Grossmächte, nennen wir sie hier direkt: England, Frankreich und die USA! Sie basieren auf der Herzlandtheorie des britischen Geographen Sir Halford John Mackinder!

    Wer das Vorgehen und die Strategien detaillierter erfahren möchte, wird nebst den Büchern von Hermann Ploppa, von folgenden Autoren aufgeklärt: Thorsten Schulte, Wolfgang Bittner, Wolfgang Effenberger, Daniele Ganser, Dirk Pohlmann, Ulrich Mies, Jochen Mitschka, Willy Wimmer und vielen anderen – hier nicht genannten – Autoren. Man findet hier bei KenFM unter dem Menüpunkt "Autoren" einiger sehr aufschlussreiche und interessante Gespräche dazu!

    Deutschland und das Deutsche Volk werden skrupellos als Spielball im Ränkespiel "The Great Game" missbraucht, dasselbe findet nun bereits zum dritten Mal statt. Diese Ränkespiele haben in der Vergangenheit zu Millionen von Toten geführt und reichen Bankern und Investoren Milliarden von Gewinnen in die Kasse gespült! Verlierer waren aber immer die Deutschen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Es lohnt sich mal alle die Bücher genannter Autoren zu lesen!

    • Soso Gesamtschau ? Ablenkung und Jammern (Jammern ist der Gruß der Kaufleute – Phön. Sprichwort) darüber, daß man (also der fiktive Gesamtdeutsche) im Machtpoker den Kürzeren gezogen hat.

      Aber stimmt das überhaupt, daß alle Deutschen verloren haben?

      Viel in den Händen weniger
      27. Januar 2018 Arno Kleinebeckel
      Eine Studie zeigt, wie sich der Reichtum in Deutschland über 140 Jahre verteilt

      Erstmals in Deutschland wird die Einkommensverteilung über einen Zeitraum von rund 140 Jahren präsentiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin hat einen entsprechenden Report vorgelegt.

      Der Bericht basiert teilweise auf einem Diskussionspapier der World Wealth and Income Database 2017/18 ("Top incomes in Germany, 1871-2013"), er bildet außerdem die Grundlage für das Deutschland-Kapitel des World Inequality Report (WIR) 2018.

      Beständige Top-Ten

      Das Ergebnis der Untersuchung zeugt von Beständigkeit, zumindest was die oft zitierten oberen Zehntausend betrifft: Die Entwicklung der Spitzeneinkommen in Deutschland zeigt sich während des untersuchten Zeitraums überraschend stabil. Über alle politischen und ökonomischen Krisen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts hinweg hat sich der Einkommensanteil der Top-Ten-Prozent kaum verändert. Auf Basis von Steuerdaten lag er sowohl 1913 als auch 2013 bei rund 40 Prozent des Volkseinkommens.
      (…)
      Keine "Stunde Null" für Spitzenverdiener

      Angesichts der großen historischen Spanne und einiger handfester methodischer Probleme ist das Unterfangen doppelt zu würdigen. Und die Ergebnisse sind zum Teil überraschend. So gab es für die Spitzenverdiener nach dem Untergang des Nazistaats keine "Stunde Null": Die Nachkriegszeit in Deutschland weist eine hohe Einkommenskonzentration am oberen Rand aus.

      Dies widerspricht der geläufigen Annahme, dass die "Stunde Null" eine Zeit der relativen Gleichheit, und zwar auch der Einkommen, gewesen sei. Die DIW-Daten zeigen für den obersten Rand der Verteilung genau das Gegenteil.

      Der DIW-Report teilt den Zeitraum von 1871 bis 2013 in fünf Perioden ein. Grob gesagt, brachte die Industrialisierung eine klar ansteigende Einkommenskonzentration, gefolgt von explodierenden Spitzeneinkommen im Nationalsozialismus. Der Anteil des obersten Perzentils wuchs von 11 Prozent im Jahr 1933 auf 17 Prozent im Jahr 1938, was der Studie zufolge kaum zur Anti-Kapitalismus-Propaganda der Nationalsozialisten passt.

      Über die "untere Hälfte" nach dem Zweiten Weltkrieg bietet der Report wenig, weil nur ein Teil der Bevölkerung einkommenssteuerpflichtig war. Die Einkommenskonzentration am oberen Rand blieb bestehen. Die weniger Privilegierten jedoch büßten in der Folge ein.

      1960 erhielt die untere Hälfte der Bevölkerung – nach einem zunächst starken Zuwachs der Einkommensanteile – mehr als 30 Prozent des Volkseinkommens, 2017 hingegen waren es noch gerade mal 17 Prozent (vor Steuern und staatlichen Transferleistungen). Mit der deutschen Wiedervereinigung ist die Schere definitiv weiter auseinander gegangen.
      "Zunehmende Spreizung"

      Trotz der Krise nach der Wiedervereinigung und der weltweiten Turbulenzen im Jahr 2009 stieg der Einkommensanteil des obersten Perzentils deutlich. Der Anteil dieser Gruppe wuchs zwischen 1983 und 2013 um gut ein Drittel.
      (…)
      Während sich die Schere zwischen der oberen und unteren Hälfte der Einkommen weiter öffnet, heißt das für das untere Drittel der Gesellschaft auch: Sozialer Aufstieg und Teilhabe erweisen sich oftmals als Illusion. Zunehmend trifft es auch Leute aus der Mittelschicht.

      Und der Druck nimmt zu: Den Lebensstandard durch Arbeit zu sichern, ist für viele problematisch geworden. Auch wer ein Leben lang gearbeitet hat, ist vor der Armutsfalle nicht sicher. Und die Geldpolitik und explodierende Immobilienpreise verschärfen das Problem noch.
      (Telepolis)

      Aber Deutschland als homogenen Haufen darzustellen, den nur ein Interesse eint und einen "gesamtdeutschen" Opferkult zu pflegen, ist natürlich Teil der Gegenaufklärung. Siehe z.B. hier:

      Wir sind, was volkt!
      27. Dezember 2018 Richard Winterstein
      Neofaschisten skandieren griffige Parolen und offenbaren darin ihr gestörtes Verhältnis nicht nur zur deutschen Sprache, sondern auch zu deren Bedeutungsinhalten. Aber nicht nur das!

      "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!"

      Eine wahrhaft revolutionäre Parole! "Deutschland den Deutschen …!" Deutschland ins Eigentum der Deutschen, d.h. aller Deutschen überführen – das hat was! So sei das aber gar nicht gemeint? Wie denn dann? Aha, der zweite Teil der Parole darf dabei nicht unterschlagen werden: Die Ausländer müssen natürlich außer Landes geschafft werden, denn darauf kommt's in erster Linie an. Und wenn die dann alle weg sind, gehört Deutschland endlich wieder den Deutschen allein. Will heißen: Die Anwesenheit von Ausländern im Land ist verantwortlich dafür, dass Deutschland eben nicht den Deutschen gehört. Wenn das so ist: Gehört Deutschland heutzutage dann den Ausländern? Kann man so auch nicht sagen, denn die haben uns Deutschen Deutschland allein aufgrund ihrer Anwesenheit ja eigentlich gar nicht weggenommen. Es ist noch da und gehört überwiegend deutschen Eigentümern. Was also will uns die Parole sagen?

      Mit der Eigentumsfrage hat die genau genommen gar nichts zu tun. Es geht dabei auch gar nicht um den Verteilungsmodus deutschen Eigentums, denn das ist bekanntlich selbst unter Deutschen höchst ungleich verteilt: Wenige besitzen sehr viel, viele sehr wenig! Das soll in den Augen derer, die diese Parole skandieren, auch gefälligst so bleiben! Deutschland soll, geht es nach dieser Parole, also gar nicht als Heimat krasser sozialer Ungleichheit denunziert, sondern als nationalistisch einheitlich strukturiertes Gebilde eingefordert werden. Deutschland ist unser Deutschland, wenn alle Ausländer weg sind! Und es hat auch dann immer noch unser Deutschland zu sein, wenn der Mehrheit der Bevölkerung wenig mehr als vielleicht ein Auto und die Wohnungseinrichtung gehört.

      Die reale Einkommens- und Eigentumsverteilung hat für das deutsch-nationale Einheitsempfinden überhaupt keine Rolle zu spielen. Das nationale Wir-Gefühl hat es nicht nötig, sich mit lästigen Besitzverhältnissen herumzuschlagen. Als deutscher Landsmann steht uns der größte Mietwucherer noch immer um ein Vielfaches näher, als unser besitzloser Mieternachbar mit ausländischer Herkunft, der unter der gleichen Wuchermiete leidet, wie wir. Soziale Gegensätze, mit denen die Nation reichlich ausgestattet ist, sind dem überzeugten Neofaschisten überhaupt kein hinreichender Grund, seine Identifikation mit dem nationalen Ganzen in Frage zu stellen.
      (…)
      "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!"

      Neofaschisten fordern, dass die Staatsbürger ihr Land "lieben" sollen, andernfalls hätten sie es zu verlassen. Als "Liebe" wird gemeinhin jenes Gefühl bezeichnet, in dem sich eine besonders starke emotionale Hinwendung zu einem Menschen ausdrückt. Ein solch starkes Gefühl soll die Staatsbürger nach Vorstellung der Neofaschisten also auch mit dem Land, in dem sie beheimatet sind, verbinden.

      Nun stellt sich zu allererst die Frage, ob sich ein solch abstraktes Konstrukt wie die Nation (oder "Deutschland") überhaupt als Objekt von Liebe eignet. Dass es einen beträchtlichen, allein physischen Unterschied zwischen einem menschlichen Liebespartner und der Nation gibt, werden selbst radikale Nationalisten nicht leugnen. Liebesgefühle spielen sich in der Regel zwischen zwei Menschen ab, manchmal auch zwischen dreien oder mehreren, werden gegeben und erwidert, gründen auf Nähe und Vertrautheit, auf Vertrauen und Wahrhaftigkeit und besitzen zudem eine körperliche Komponente. Das alles soll sich in etwa auch zwischen einem Staatsbürger und seiner Nation abspielen?

      Das Land, die Nation hingegen ist kein Lebewesen, sondern ein abstraktes und fiktives Gebilde – dem Inhalt nach eine Ansammlung der unterschiedlichsten materiellen und lebendigen Bestandteile -, welches in seiner begrifflichen Form als Einheit nur erscheint, in seinen konkreten Ausprägungen aber voller Interessengegensätze ist, die es wahrlich ziemlich schwer, wenn nicht gar unmöglich machen, sich mit einem konsistenten positiven Gefühl darauf zu beziehen. Um die Gesellschaft als Ganzes als Bezugspunkt für positive Gefühle welcher Art auch immer überhaupt in den Blick zu bekommen, muss von all den existierenden Gegensätzen und unangenehmen Sachverhalten, die in einer kapitalistischen Gesellschaft zugange sind, großzügig abstrahiert werden. Und nur unter der Voraussetzung eines fiktionalen Bezuges auf das Ganze kann überhaupt davon ausgegangen werden, dieses auch noch mit einem der Liebe gleichwertigen Gefühl belegen zu können.

      Was veranlasst Neofaschisten dazu, einen solch starken Gefühlsbegriff wie "Liebe" überhaupt für ihr Verhältnis zur Nation zu verwenden? Mit Liebe im zwischenmenschlichen Sinn dürfte das eher weniger zu tun haben. Vielmehr geht es hierbei um eine ziemlich kernige Forderung, die die Neofaschisten den Staatsbürgern damit in Anschlag bringen: Die sollen sich nämlich als solche den Ansprüchen der Staatsgewalt möglichst widerspruchslos unterwerfen! Sie sollen das geltende Eigentumsregime und den daraus resultierenden Klassencharakter der bürgerlichen Gesellschaft samt allen damit einher gehenden Zumutungen, Benachteiligungen und Schädigungen als unbedingt und alternativlos gültig anerkennen.
      (Telepolis)

      Mißbraucht innerhalb der Ränke der Machteliten wurden und werden stets die allermeisten der Bevölkerungen, ebenso die der Angelsachsen und Franzosen. Eine Spaltung nach Landesgrenzen ist non diesen Leuten um Verfügungsmassen zu generieren gewünscht, um abzulenken und um die vertikale Gesellschaftsordnung zu erhalten.

      Hier noch etwas zu Schuld und Verantwortung:

      Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?
      Hannah Arendt

      Jeder, der auch nur beiläufig moralische Fragen aufwirft, findet sich sofort konfrontiert mit einem erschreckenden Mangel an Selbstvertrauen und Stolz und mit einer vorgetäuschten Bescheidenheit, die mit „Wer bin ich, dass ich richte?“ sagen will: Wir sind alle gleich, gleichermaßen schlecht, und jene, die versuchen oder vorgeben zu versuchen, halbwegs anständig zu bleiben, sind entweder Heilige oder Heuchler, und beide sollten uns in Ruhe lassen. Daher kommt es immer genau dann zu einem riesigen Aufschrei, wenn jemand an einer bestimmten Person eine ganz besondere Schuld festmacht, anstatt die Schuld für alle Taten bei geschichtlichen Bedingungen und dialektischen Bewegungen zu suchen, kurz: bei einer geheimnisvollen Notwendigkeit, welche sich hinter dem Rücken der Menschen vollzieht und alles, was sie tun, mit einer tieferen Bedeutung auflädt. Solange man die Wurzeln dessen, was Hitler getan hat, bei Platon oder Joachim von Fiore oder Hegel oder Nietzsche sucht oder Hitlers Taten der modernen Wissenschaft, der Technologie, dem Nihilismus oder der Französischen Revolution usw. anlastet, solange ist alles in Ordnung. Doch sobald man Hitler schlicht einen Massenmörder nennt und einräumt, dass es sich in seinem Fall um einen politisch besonders talentierten Massenmörder gehandelt hat und dass man sich durchaus bewusst ist, dass man das ganze Phänomen des Dritten Reiches nicht allein durch Hitlers Persönlichkeit und seine Fähigkeit, die Menschen zu beeinflussen, erklären kann – in diesem Augenblick herrscht übereinstimmend die Auffassung, dass ein derartiges Urteil über die Person vulgär und undifferenziert sei und in historischen Betrachtungen nichts zu suchen habe.

      Ähnlich wurde sofort, um Ihnen ein anderes Beispiel aus einer gegenwärtigen Kontroverse zu geben, Einspruch erhoben gegen Rolf Hochhuths Theaterstück Der Stellvertreter, in dem der Autor Papst Pius XII. wegen seines eigenartigen Schweigens zur Zeit der Massaker an den Juden im Osten angegriffen hatte. Es hagelte nicht nur empörte Proteste aus dem katholischen Klerus, was nachgerade verständlich ist, sondern auch Lügen aus den Reihen eingefleischter Politmacher. Hochhuth, so wurde gesagt, habe den Papst als den Hauptschuldigen angeklagt, um Hitler und das deutsche Volk zu entlasten, was schlicht unwahr ist; dazu kam der in unserem Zusammenhang bedeutsamere Vorwurf, dass es „natürlich“ oberflächlich sei, den Papst anzuklagen, wo doch die ganze Christenheit auf der Anklagebank säße; oder, noch besser auf den Punkt gebracht: „Zweifellos gibt es Gründe für solch schwere Beschuldigungen, aber angeklagt ist das ganze Menschengeschlecht“ (Robert Weltsch, Summa Iniuria oder Durfte der Papst schweigen? rororo 1963). Der Gedanke, den ich in diesem Zusammenhang vorbringen möchte, geht über die allgemein bekannte, doch trügerische Annahme einer Kollektivschuld hinaus. Es handelt sich übrigens hierbei um einen Begriff, der erstmals auf das deutsche Volk und seine kollektive Vergangenheit angewandt wurde, um eine Vorstellung freilich, die sich in der Praxis als höchst wirksame Reinwaschung all jener erwiesen hat, die tatsächlich etwas getan hatten; wo alle schuldig sind, da ist niemand schuldig. Man muss nur Christenheit oder Menschengeschlecht an die ursprünglich für Deutschland vorbehaltene Stelle setzen, um zu sehen, wie absurd dieser Begriff ist, denn nun sind nicht einmal mehr die Deutschen schuldig, es gibt niemanden mehr, den wir benennen können, sondern nur noch einen Begriff.

      Neben diesen Überlegungen möchte ich noch darauf hinweisen, wie tiefsitzend die Furcht davor sein muss, ein Urteil zu fällen, Namen zu nennen und Verantwortung zu betiteln (besonders wenn es, bedauerlicherweise, um Leute mit Macht und in hoher Position geht, ganz egal, ob sie noch leben oder nicht), wenn man sich mit derart verzweifelten intellektuellen Manövern behilft. Ist es denn nicht offensichtlich, dass die Christenheit viele Päpste ziemlich elegant überlebt hat, die viel schlechter waren als Pius XII., und zwar genau deshalb, weil niemals die ganze Christenheit angeklagt wurde? Und was soll man von all jenen sagen, die lieber die ganze Menschheit opfern würden, um eine hochrangige Persönlichkeit zu retten, obwohl diese Persönlichkeit keines Verbrechens, sondern nur einer zugegebenermaßen schweren Unterlassungssünde beschuldigt wird?

      Es ist gut und richtig, dass es kein Gesetz gibt, das Unterlassungssünden unter Strafe stellt, und dass kein menschlicher Gerichtshof dazu berufen ist, darüber zu urteilen. Doch ein ebenso glücklicher Umstand ist, dass es in der Gesellschaft noch immer eine Institution gibt, vor der es nahezu unmöglich ist, sich Fragen der persönlichen Verantwortung zu entziehen, eine Institution, vor der alle allgemeinen und abstrakten Rechtfertigungen – vom Zeitgeist bis zum Ödipuskomplex – zusammenbrechen, vor der nicht Systeme oder Tendenzen oder die Erbsünde beurteilt werden, sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie du und ich, Menschen, deren Taten menschliche Taten sind und die dennoch vor Gericht stehen, weil sie gegen Gesetze verstießen, deren Aufrechterhaltung wir für die Integrität unserer menschlichen Gemeinschaft als wesentlich erachten. Juristische und moralische Fragen sind keinesfalls dasselbe, doch in gewisser Weise verwandt, weil beide Urteilskraft voraussetzen.
      (…)
      (…)
      Ich glaube, wir waren sogar auf die Folgen eines rücksichtslosen Terrors vorbereitet und hätten jederzeit zugestimmt, dass diese Art von Angst aus den meisten Menschen Feiglinge macht. Dies alles war also schrecklich und gefährlich, warf aber keine moralischen Probleme auf. Die Frage der Moral tauchte erst mit dem Phänomen der Gleichschaltung auf, weniger aus einer sich aus Angst speisenden Heuchelei, sondern mehr aus diesem sehr früh an den Tag gelegte Eifer, nur ja nicht den Zug der Geschichte zu verpassen, und mit diesem sich manchmal über Nacht vollziehenden Gesinnungswandel, der die große Mehrheit der öffentlichen Personen quer durch alle Schichten und Berufe erfasste, während lebenslange Freundschaften mit unglaublicher Leichtigkeit aufgekündigt und abgebrochen wurden. Kurz gesagt, was uns verstörte, war nicht das Verhalten unserer Feinde, sondern das Verhalten unserer Freunde, auch wenn sie für das, was geschehen war, eigentlich nichts konnten; sie waren nicht verantwortlich für die Nazis, sondern nur von deren Erfolg beeindruckt, und sie waren unfähig, ihr eigenes Urteil gegen den, wie sie es sahen, Urteilsspruch der Geschichte zu setzen.
      (piper)

      Abschließend und um den internationalen Charakter der Unterdrückung zu unterstreichen:

      Die Ära des radikalen Bösen
      Wenn künftige Generationen uns nicht als Mittäter verurteilen sollen, müssen wir die destruktiven Kräfte beim Namen nennen — und gegen sie aufbegehren.
      von Chris Hedges

      Immanuel Kant prägte den Begriff des „radikalen Bösen“ und meinte damit die Bevorzugung der eigenen Belange gegenüber denen anderer, sodass die uns umgebenden Menschen zu Objekten reduziert werden, die man für die eigenen Zwecke manipuliert und benutzt. Hannah Arendt, die den Begriff „das radikale Böse“ auch verwendete, sah darin mehr als das Behandeln anderer als bloße Objekte. Das radikale Böse, schrieb sie, machte eine große Anzahl von Menschen überflüssig. Sie besaßen überhaupt keinen Wert. Man entledigte sich ihrer als menschlichen Abfalls, sobald sie den Mächtigen nicht mehr von Nutzen waren.

      Wir leben in einem Zeitalter des radikalen Bösen.

      Die Architekten dieses Bösen plündern die Erde und treiben die Menschheit in den Untergang. Sie nehmen uns unsere grundlegendsten Bürgerrechte und -freiheiten. Sie führen die wachsende soziale Ungleichheit herbei, indem sie Reichtum und Macht in den Händen einer Clique globaler Oligarchen bündeln.

      Sie zerstören unsere demokratischen Institutionen, indem sie aus gewählten Ämtern ein System legalisierter Korruption machen und unsere Gerichte mit Richtern bestücken, die die Verfassungsrechte so umkehren, dass unbegrenzte Mengen an Unternehmensgeldern, die in politische Kampagnen fließen, als das Recht getarnt werden, Anträge an die Regierung zu stellen — oder als eine Art freier Meinungsäußerung.
      (rubikon)

    • Wenn ich von Verlierern gesprochen habe, so bezieht sich das Verlieren nicht auf das Finanzielle, sondern auf das Moralische, Psychische, Seelische, sowie auf die Menschenleben. Vierdienen an Kriegen tun immer die Aktionäre, Banker, Investoren und die Rüstungsindustrie. Verlierer im Krieg sind aber immer die gewöhnlichen Menschen beider Seiten. Man hat im ersten und zweiten Weltkrieg Staaten gezielt gegeneinander aufgehetzt, Deutschland gegen Russland und Russland gegen Deutschland nach dem Motto "Divide et impera". Die Hintergründe hierzu kann man bei oben genannten Autoren nachlesen. Ich möchte mich hier nur kurz fassen und die Besucher dieser Seite zum Selberrecherchieren auffordern und nicht meinen Senf dazu abliefern. Hier noch ein Beitrag von Willy Wimmer bei KenFM:

      https://kenfm.de/gefaehrder-in-berlin/

      Ein Kommentator namens A. Eberl liefert dort auch interessante Aussagen! Deutschland und Russland laufen derzeit in Gefahr, dass dasselbe Spiel abermals wiederholt wird, mit fatalen Folgen für Europa!

    • Oh mann Box….dies Copy&Paste Texte hab ich schon so oft gesehen, wenn davon die Rede ist, dass Deutschland kontrolliert wird.

      Selbstverständlich ist das der Fall. Wer Deutschland kontrolliert, kontrolliert damit Europa. Das war schon immer so. Schon vor 150 Jahren. Und selbstverständlich sind aktuell, und damit schon seit einer guten Weile, die Haupaktuere die Engländer, Franzosen und Amis. Das ist eine geschichtliche Tatsache, die nicht mehr vom Tisch gewischt werden kann. Auch durch solche Pamphlete nicht.

      Allerdings muss man zustimmen, dass die genannten Aktuere, dieselben Repressalien auch gegen die eigenen Bevölkerungen anwenden. Also steht und die Opferrolle nicht ganz zu.

      Nichtsdestotrotz muss aber, wenn in Europa jemals eigenständige Politik sstattfinden soll, die Manipulation der deutschen Öffentlichkeit beendet werden. Das gilt aber auch für alle Europäer. In allen eurpäschen Staaten sind die "Transatlantiker" mehr oder weniger am Ruder. Und diese haben eine klare Agenda, die nicht in Verfassungen vernakert oder gar demokratisch gewählt wurde. Nein diese werden in Hinterzimmern bestimmt und mit Lug und Trug durchgesetzt. Das man überhaupt darüber diskuttieren muss, dass solche Gestalten an den politischen und gesellschaftlichen Hebeln sitzen dürfen oder nicht, ist alleine schon ein Armutszeugnis.

      Aber nachwievor ist dieses Pamphlet von Box dennoch einfach nur ein Haufen Mist.

  11. HEIKO SCHAFBERG (hier 21.11., 18h57) hat absolut recht: Herr PLOPPA, Sie sollten z.B. mal B. Engelmann oder R. Dutschke lesen, was die deutsche Nachkriegs-Geschichte betrifft (und H. Manns "Untertan", was das "liebe Kaiserreich" betrifft) – wenn die DDR gemäß den nach-geploppaten herrschenden Stammtisch-Parolen eine "Diktatur" war, dann erst die "dritte" (jedenfalls nach dem 1. Weltkrieg): die "zweite" war die vorher gegründete BRD, trotz (oder eher WEGEN) Marshall-Plan, KdF-(bzw. Volks-)Wagen und TV, wie nicht nur Engelmann in verschiedenen Anti-(Sieger-)Geschichts-Büchern akribisch nachweist (und Sie auch selber wissen müßten) und man an den bis heute konditioniert "schweigenden Lämmern" sehen kann, ganz zu schweigen von den sich selbst ermächtigenden "Repräsentanten" und "-onkeln", wie Sie im weiteren ganz richtig feststellen – dazu wäre Ihr selbst-kompromittierender Ausflug in die Mainstream-Geschichts-Schreibung jedenfalls nicht nötig gewesen, um es höflich zu sagen: im Grund wirft er ein schlechtes Licht auf Ihre bisher geschätzten Äußerungen…
    P.S.: Ich bin "Wessie" und war nie in einer "K"-Gruppe…

  12. Die Botschaft ist: Solange uns die "Aufgewachten" nicht persönlich weh tuen können, werden wir unsere Agenda einfach fortsetzen. Ihr vermißt die Toten in unserer Plandemie?, macht so weiter und wir werden sie euch schon bald liefern."

    Da besonders jüngeren Leuten, sowie alte, bürgerliche Sozialverlierer langsam die Geduld abhanden zu kommen scheint, sollte ein Blick in unsere Geschichte genügen zumindest klar zu haben, was gar nicht geht. Dabei greife ich ins 16. Jahrhundert und erinnere an die teutschen Bauernkriege, es gab derer drei.
    Wir können daraus lernen, dass, sobald die komplett ausgebeuteten Bauern in sogenannten "Gewalthaufen" tätlich zuschlugen, es zwar zu dem einen, oder anderen Sieg kam, am Ende aber die ganze Bewegung geschlachtet wurde. Solange sie nicht "zuschlugen" stand für die Adligen und Landbesitzer die Bedrohung im Raum und alleine das hat so manches, was sich diese gierigen Schwachköpfe an Menschenverachtung ausgedacht haben, verhindert, oder verändert.

    Je länger dieser Zustand "Wir werden wach, wir werden bewußt" aufrecht erhalten werden kann besteht gute Hoffnung, dass auch aus den Reihen der Handlanger jener Strippenzieher viele aufwachen werden. Gewaltfrei ändern wird das allerdings erst die nächste Generation, oder die übernächste, in diesen Zeiträumen muß gedacht werden, denn was wir hier gerade erleben ist auch von langer Hand vor langer Zeit vorbereitet worden.

    Unsere Aufgabe besteht darin immer deutlichst aufzuklären, in dieser Aufklärungsarbeit Standards zu entwickeln und damit eine hohe Qualität zu generieren, so manches zu verhindern, anderes zu verändern und das natürlich ohne "Gewalthaufen", aber mit viel Kreativität und zu lernen damit zufrieden zu sein.

    Für eine Aufklärungsarbeit benötigt man Informationen, Informanten und Whistleblower. zum Beispiel wäre es von großem Nutzen zu erfahren, wie die Nötigung zur Impfung von statten gehen soll. Wo werden die Informationen zu den Geimpften und Nichtgeimpften erfasst, welche Datenbank wird dafür genutzt, wie soll der Nachweis erbracht werden können. Und dann gehen wir damit kreativ um.
    Die Idee: Alle wachen auf und dann gehen die Kriminellen von alleine wird langfristig zum überdimensionalen Frust auf das eigene Gemüt werden, denn sie werden nicht gehen, können sie nicht, Kriminelle können nicht aufhören zu lügen , selbst wenn es gar nicht nötig wäre. Es ist eine psychische Erkrankung. Wir haben es mit kranken Menschen zu tuen.

    Darüber muß sich jeder bewußt sein. Für einen psychisch Kranken sind Widersprüche in seinen Verlautbarungen und Handlungen, auch das sogenannte "Heute Hü, morgen Ho", nicht wirklich Paradoxien, vielmehr ist es ihre Welt – "das war schon immer so" – kann man ihr Gefühl umschreiben. Die schlüssige Argumentation und faktische Beweisführung wird gar nicht verstanden und ebenso willkürlich und damit gleichwertig empfunden wie ihre krudesten Gehirnkringelabsonderungen. Daher sind beispielsweise jene Politiker, die (wirklich) darunter leiden, auch nicht vom Volk abgehoben, wie manche glauben, sie waren nie im Volk verankert, sie wissen gar nicht was das genau sein soll. Als Menschen werden, überspitzt gesagt, nur die anerkannt, die direkten physischen Einfluss auf sie haben können, also die, mit denen sie tatsächlich "in Berührung" kommen und die werden nochmal aufgeteilt in die Kategorien GUT-NEUTRAL-SCHLECHT- Alle anderen werden nicht wirklich als Menschen wahrgenommen, das ist bei allen Schwerkriminellen das gleiche. Es gibt für diese Menschen wegen fehlender Verakerung auch nie Schwierigkeiten sich zu wenden und zu winden, auch das sogenannte Schleimen kann als solches nicht als ehrloses Gefühl gefühlt werden, es sei denn, sie ecken gerade an dem Teil der "echten Menschen" aus der Kategorie GUT an. Mit anderen Worten können sie schon so etwas fühlen wie z.B. Ehrlosigkeit, aber eben nur in einer früh-infantilen Art und Weise.

    Diesen kranken Menschen ist mit einer Art Liebe zu begegnen, eine erhöhte, diszipliniert respektvolle Aufmerksamkeit, etwa so wie eine Bilderbuchkrankenschwester es bei einem Patienten tuen sollte. Diesen Menschen ist aber auf gar keinen Fall mit LIEBE zu begegnen, wie das manche so schreiben, einmal geht das gar nicht und zum anderen wäre das ein falsches Signal an die Krankheit. Um Besserung zu erreichen sind erstmal die krankmachenden Substanzien zu entziehen, sonst kann hier nichts gesunden. Wie dem Suchtkranken erstmal seine "Schore" entzogen werden muß, ist hier ebenso auf Enthaltsamkeit hin zu wirken, unter Beobachtung, da jeder Entzug seine Tücken hat und lebensbedrohlich werden kann.

    Auf Grund der Schwere der Krankheit, wie sie sich bei vielen Politikern am 18.09. deutlich gezeigt hat, empfehle ich eine 24 Stunden Überwachung, dann wird wieder alles gut.

    • Danke, sehr schön analysiert. Dies sehe ich genauso, die heutige Politikerkaste ist komplett isoliert von der normalen Bevölkerung. Sozial, emotional, mental usw. Die Spitzenköpfe besitzen keinerlei Schnittstelle mehr zu normalen Menschen, höchstens vielleicht noch die Putzfrau, schon der Chauffeur gehört zum Sicherheitstross. Man wohnt in gesicherten Bereichen mit Familie, die Kinder gehen auf besondere Schulen. Morgens wird mit der Dienstlimousine
      ins Amt gebraust, die getönten Scheiben schließen die echte Welt aus. Dort wird man dann von Untergebenen hofiert, gespeist wird ebenfalls in bestimmten und gesicherten Gastronomien. Die reale Welt ist weit weg, kommt kurzzeitig durch den Fernseher in die noblen Amtsstuben. Isolierung & Security – Betreuung der tägliche Standard.
      Eine Scheinwelt mit allerdings massiven Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Schnittstelle, nur top – down, der Beamtenapparat hinunter bis ins kleinste Dorf.
      Das berufliche Hauptziel der angestrebten Karriere? Auf einen Einflussposten kommen, dort etwas zum Nachteil der Bevölkerung, zum Vorteil der Lobbyistengruppen oder Konzerne bewerkstelligen, als Dankeschön dann das Versprechen auf einen finanziell satt gesponserten Posten in der Privatwirtschaft auf Lebenszeit.
      So dürfte heute die Wunschkarriere in der Politikerkaste aussehen. Kurzum, Volks – u. Landesverrat als Karriereziel.
      Diese Arbeits – u. Zielstruktur zieht sich hinunter bis ins kleinste Landratsamt, wird überall angestrebt.
      Unappetitlich und korrupt bis ins kleinste Detail.
      Natürlich werden die Bürger von solchen Gestalten nicht mehr als Menschen wahr genommen, wie könnte dies sein bei diesem schon eher feudalen Lebensstil der führenden Köpfe.
      Man sieht den Bürger als dumme manipulierbare Prollmasse die durch AgitProp, mediale Tiefenindoktrination im Laufe der Jahrzehnte zu einer nichtwissenden infantilen Bürgerschaft verkommen ist. DAS stellen wir ja leider grade fest.
      Viele werden den Conrona – Müll nach den letzten Monaten nicht mehr glauben, sie wissen inzwischen dass noch etwas anderes passiert. Doch sie wissen nicht was, woher auch. Wahlbeteiligungsrückgang im Großen? Sicher, die Spaß – u. Handygesellschaft hat kein Interesse an Politik, sie ist bequem, faul, egoistisch, krankhaft selbstbezogen und nur wie überwiegend an den eigenen Problemen interessiert. Nicht nur in der Großstadt, schon in ländlichen Gebieten weiß kaum noch jemand wer der Nachbar ist, grade in den schnell hochgezogenen Eigenheimsiedlungen in denen sich heutzutage, im Gegensatz von noch vor 40 Jahren, kein normaler Arbeiter mehr ein Haus hinstellen kann.
      Überwiegend Geschäftsinhaber oder die gut situierte Beamtenschicht, Ärzte, Rechtsanwälte, eben die Pyramidenpfosten. Die gewollte Isolation greift ja schon seit vielen Jahren vorsätzlich, die Überheblichkeit steigt proportional mit.
      All das und vieles mehr sind Probleme in unserer modernen Gesellschaft die wir nur zusammen in den Griff bekommen. Daher sehe ich die einzige Option momentan bei Querdenken, bevor die über Monate durch Psychotricks und Angst zerüttete Masse komplett resigniert und "hinschmeißt", bevor sie intellektuell überhaupt den Status zur Gegenwehr erreicht. Das auch ein Problem das naht.
      Aufklärung und die vielseitige Vernetzung die Querdenken betreibt ist der einzig gangbare Weg heraus, am besten erst gar nicht hinein, in die Konzerndiktatur.
      Normal, also logikorientiert müsste das in den Spitzenpositionen um Merkel herum, derzeit genaugenommen eine wacklige Angelegenheit sein. Ich gehe nicht davon aus dass der einfache wie mittlere Staatsdienst zu 100% hinter den Diktaturbestrebungen steht. Auch hier hat man Familien, kann sich ausrechnen wieviele Beamte eine private Konzerndiktatur benötigt, ähnlich der Presselandschaft usw. Die Notwendigkeit und auch die Möglichkeit weiterhin Demokratie zu spielen entfällt – definitiv.
      Zu den führenden Köpfen der Politikerkaste, persönlich glaube ich da gibt es nichts zu unterschätzen. Das sind einfach dumme Menschen, so hohl und substanzlos, ein Mensch mit Anstand, Intellekt, Empathie könnte dieses gestörte dauerlügende und brandgefährliche Schauspiel garnicht aufführen. Dazu muss man einfach hohl sein.
      Wenn ich Spahn sehe, oder Baerbock, oder V.d. Leyen oder..oder…oder… Sehen, agieren, wirken so intelligente Menschen? Schon dieser dauerdümmliche Gesichtsausdruck des Spahn spricht Bände. Ich denke dort in diesen Kreisen sitzen nur wirklich dumme Menschen, einzige Fähigkeit ihr dummes Ego/Geltungssucht/Gier und die Fähigkeit genau das zu tun was man ihnen aufträgt.
      Auch IM Erika macht nicht wirklich einen intelligenten Eindruck, eher heimtückisch, verschlagen und link wie eine Hafennutte.
      Nun, mehr als aufzuklären bleibt uns momentan nicht, vielleicht wird sich das bald ändern. Es wäre so einfach, eine Abteilung der Bundeswehr müsste nur den Bundestag besetzen und die Straftäter unter Arrest stellen. Ein Traum?

  13. Herr Ploppa enttäuscht hier leider auf ganzer Linie. Hat er doch immer noch nicht begriffen, dass Klassengesellschaften immer eine Diktatur sind. Auch bei ihm wirkt der latente Antikommunismus, denn nur so ist die einseitige Sichtweise auf die DDR als Diktatur und die BRD als Demokratie zu verstehen. Kapitalismus ist immer die Diktatur des Kapitals, auch wenn sie demokratisch verbrähmt wird. Max Horkheimer hat das mal so ausgedrückt: „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“

    • … weil nicht alle gleich sind. Da haben sie aber sowas von "recht." Da, weil manche gleicher sind.

      Schauen sie mal was Herr Gellermann dazu herausgefunden hat:

      „Auch die Natur arbeitet auf hierarchische Weise. Sie kennt keine ‚Demokratie‘. Wie könnte denn der Mensch meinen, daß er sich mit einer Demokratie an der Schöpfung ausrichten könnte? Es ist wider der Natur, also unnatürlich, und kann somit keinen dauerhaften Bestand haben“.
      https://kenfm.de/querdenker-und-reichsbuerger-wie-man-eine-bewegung-beschaedigt/

      Und sie haben sowas von ihrem Punkt getroffen, denn:

      Es ist nämlich konstitutiv für die rechte Perspektive, dass sie das normative Ideal einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen mit all seinen Implikationen rigoros zurückweist und eine radikal nationalistische, chauvinistische und rassistische Haltung – ihr Rassismus tarnt sich nur dürftig durch ihr Konzept des „Ethnopluralismus“ – vertritt. Ihr Gesellschaftsideal ist das einer kulturell homogenen und hierarchisch-elitär organisierten Volksgemeinschaft, in die sich der Einzelne einzufügen und der er sich unterzuordnen habe. Ihr Hauptgegner ist folglich gerade die „Humanitätsideologie“ der Aufklärung und damit alles linke Gedankengut, das zu einer „weltanschaulichen Entwurzelung“ und zu einer Schwächung der „gewachsenen Ordnung der ethnischen Volksgemeinschaft“ und somit der „nationalen Identität“ geführt habe. Es kann also weder in den Zielen noch in den Mitteln Gemeinsamkeiten zwischen dem linken und dem rechten Projekt geben.
      (Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld, NachDenkSeiten)

      Und schaun'se mal hier, sie bekommen Unterstützung von oben:

      Der Wasserwerfer-Einsatz war keine polizeiliche Maßnahme, sondern eine politische Machtdemonstration

      Politiker der Exekutive drücken das auch so aus. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte noch am Tag davor im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses den Einsatz von Wasserwerfern abgelehnt. Jetzt sagte er, sie hätten keine andere Wahl gehabt. Der Staat dürfe sich nicht alles gefallen lassen.

      Doch wer Wasserwerfer bereithält, will sie auch einsetzen.

      Auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) verteidigte das Vorgehen der Polizei. Der Staat müsse zeigen, wer in diesem Land das Gewaltmonopol hat. Und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte, der Rechtsstaat lebe und die Polizei sei sein Schutzschild.

      In so manchen Kommentaren wurde der Einsatz beklatscht und für richtig geheißen. Bei Grünen und Linken wurde er zumindest nicht kritisiert. Der Chef der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Anton Hofreiter, deutete sogar seine Zustimmung an.

      Ein einst kritisiertes Mittel der Polizei wird nun geheiligt. Das zeigt, wie sehr das autoritäre Corona-Ausnahmerecht die politischen Verhältnisse bereits nach rechts verschoben hat.

      Als Rechtfertigung dienen seit Monaten die immer selben Figuren: Reichsbürger, Rechtsextreme, Verschwörungstheoretiker. Dabei wissen Politiker und Kommentatoren genau, dass es um sie gar nicht gehen kann. Sie sind vielmehr Mittel zum Zweck, um Corona-Proteste zu diskreditieren und Versammlungen aufzulösen.
      (Corona-Proteste: Zwei Stunden lang Wasserwerfer-Einsatz, Thomas Moser, Telepolis)

    • "in die sich der Einzelne einzufügen und der er sich unterzuordnen habe."

      Welche Form der Vergesellschaftung enthält denn am Ende diese Komponente nicht?

    • Und weil weltanschaulichen Entwurzelung und die Schwächung der gewachsenen Ordnung sowie der nationalen Identität so dufte sind, ist das auch das NWO one world – one order-Programm.

      Da freuen sich aber die Globalstrategen, dass wir alle gleich sein wollen. Gleich harmlos.

      Menschheitsfamilie ist super. Für die Großkonzerne. Und links demnach eine Falle.

    • Ich dachte schon es gibt keinen User mehr der die Begrifflichkeiten wie Demokratie und Diktatur RICHTIG analysiert.
      Habe mich geirrt. Ein Hoffnungsschimmer. Danke Heiko.
      Demokratie (wie sie die meisten Menschen verstehen) hat es noch NIE gegeben.

    • Anbei noch zwei Binsenwahrheiten um diversen Demagogien entgegenzutreten:

      Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen. Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen(!) Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; er schließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging. Die Behauptung, eine Links-Rechts-Unterscheidung hätte sich historisch überlebt, würde also letztlich beinhalten, dass sich die Leitideen einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen und einer ernsthaften demokratischen Gesellschaftsorganisation überholt hätten – eine These, die natürlich gerne von denen vertreten wird, deren Macht gerade auf rassistischen, chauvinistischen, nationalistischen oder exzeptionalistischen Ideologien basiert.
      (Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld, NachDenkSeiten)

      Und hier:

      Da Kapitalismus gerade bedeutet, das Recht des ökonomisch Stärkeren durch ein Eigentums- und Vertragsrecht rechtlich zu kodifizieren, und da kapitalistische Strukturen ihrem Wesen nach autoritär organisiert sind, sind Kapitalismus und Demokratie in grundlegender Weise miteinander unverträglich.

      Auch dies wurde ja immer wieder von Politikwissenschaftlern, Sozialhistorikern und namhaften Intellektuellen, wie Noam Chomsky, akribisch aufgezeigt. Seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts geht und ging es also vorrangig darum, diesen Widerspruch durch Entwicklung geeigneter Indoktrinationstechniken zu verdecken und für die Öffentlichkeit unsichtbar werden zu lassen. Offensichtlich sehr erfolgreich, da viele immer noch davon überzeugt sind, dass die Idee einer kapitalistischen Elitendemokratie — das gegenwärtige Standardmodell westlicher „Demokratien“ — irgendetwas mit der in der Aufklärung gewonnenen Leitidee von Demokratie als eine souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes zu tun hat.

      Da wir durch die Beschaffenheit unseres Geistes zu einem Wortaberglauben neigen, also zu der Überzeugung, dass Wörter auch diejenigen Sachverhalte in der Realität widerspiegeln, die wir assoziativ mit ihnen verbinden, haben die Machteliten es für nützlich erachtet, zum Zwecke einer Revolutionsprophylaxe den Demokratiebegriff beizubehalten, seine Bedeutung jedoch so zu verschieben, dass er heute geradezu sein eigenes Gegenteil bezeichnet, nämlich eine Eliten-Wahloligarchie.
      (Der autoritäre Planet, Rainer Mausfeld, Rubikon)

  14. Die Herrschenden fuehren schon seit Jahrzehnten einen Kampf gegen uns. Einer ihrer grössten Schufte hat das so formuliert

    „There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.“ (Warren Buffett)

    Wenn jetzt die Gangart angezogen wird, so ist es nicht nur abzulesen in den realen Zahlen, sondern ergibt sich auch aus der inneren Logik des Systems. Jetzt können wir entweder zähneklappernd zuschauen, in dieser Blase verweilen, und mit Gott und der Welt, um Einsicht bitten, oder wir nehmen den Kampf auf, um unsere Rechte durchzusetzen.

  15. Ja eine Rekontaminierung ist möglich. Dazu muss nur beachtet werden das das Verhalten der "Schlafschafe" durch ihr Gehrin gesteuert wird, das wie (natürlicher Weise!) wie bei Allen! Menschen mittels Neurose "verdrahtet" ist.
    Der wichtigste aber auch schwerste Teil daran ist zu erkennen und zuzulassen das wo und wie genau das eigene Handeln durch "Refleximpulse" 'angestoßen' wird gelernt wird man "Ruhig zu sein" und das Gehirn vor dem Ausführen des 'menschlich gesteuert' ersten Impulses kommt.
    Ganz ehrlich: diesen Schritt ist extrem befreiend aber eben auch zunächst unbequem – und die Meisten, auch die "schon aufgewachten", möchten diese Arbeit am Selbst nicht leider bringen.
    Gelingt dir das wird deine Filterblase automatisch "dünner" werden: du denkst jetzt einfach 2 mal nach und erkennst so mehr "was wirklich los ist".
    Wer eigene Fehler eingesteht hat schon halb gewonnen.
    Bei Partei gründen o.ä. ist es leider oft so das die Leute ihre "Verantwortung" (Nachdenken, Richtungsentscheidung) an die Gruppe abgegeben und sich ihrer eigenen normopathischen Anteile dabei nicht bewusst sind. Auch darum ist sowas leichtestens angreif- und damit lenk -bar.

    Denn folgendes aus dem Artikel ist eher Wunschdenken:
    "Bevölkerung befindet sich im Tiefschlaf .. Sie werden irgendwann .. in der Diktatur aufwachen." Nein, die Mechanismen unerkannter und unaufgearbeiteter Traumatas in Menschen werden bewirken das sie sich einreden "von nichts gewusst zu haben" wie im 3ten Reich.

    • @ zeitlupe, sehr gut getroffen! Man muss nur den Klassiker von Gustave Le Bon "Psychologie der Massen" gelesen haben, sowie alle Bücher von em. Prof. Dr. Rainer Mausfeld, da wird einem klar, von der Masse ist nicht viel zu erwarten! Lieber den Staus quo auf Biegen und Brechen behalten!

  16. Ploppa schreibt hier fuer uns in der Blase. Schoen und gut.
    Wir hier in der Blase kommen uns natuerlich schlauer vor als die Anderen. Das ist ja unsere Blase.
    Mir reicht die Blase nicht (mehr).
    Meine Frage: hat da jemand noch eine Idee, wie diese verdammte Blase zu sprengen waere, um damit die Welt wieder zu rekontaminieren? Gruendung einer VEB Buergschaftsbank zur Abdeckung von Haftungsschaeden durch maskentragende Gefaehrder etwa?
    Grundgesetzabbaubestenliste?
    Preis fuer bestes Orwellwort des Monats?
    Kroetenbarriere um Bundeskanzlerbau mit Freiwilligen?

    • Mit einer Idee ist es nicht getan, UrImpuls. Auch nicht mit ein paar Ideen oder gar mit vielen Ideen.

      Das, was auf uns wartet, nachdem wir uns vom materiellen Wohlstand allzu lange haben einlullen lassen, ist harte Kärrnerarbeit. Wir müssen endlich in die Gänge kommen und uns nicht mehr nur solidarisch im seligen Miteinander auf der Straße freuen, sondern wir müssen ran an die harte Arbeit. Gemeinsam mit vielen kompetenten Leuten aus allen gesellschaftlichen Bereichen ein gründlich durchdachtes Gegenkonzept ausarbeiten, wenn wir uns schon haben übertölpeln lassen von den fleißigen Zuarbeitern der Mächtigen, die klammheimlich und effektiv in Jahrzehnten all das ausgeklügelt haben, was sie uns jetzt bescheren. Wo sind unsere Denkfabriken, die nicht nur klug daherreden, sondern endlich ganz konkret damit anfangen, das neue Lebenskonzept auszuarbeiten, das wir endlich den Thinktanks der Macht entgegensetzen?

      Rechtsanwalt Dr. Füllmich und seine Crew mit ihrer akribischen Beweissammlung im "außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss" sind ein solcher Anfang, der Schule machen sollte.

    • Moin, citoyen invisible, die Schiene, die Dr. Fuellmich fährt ist gut und richtig, dennoch reicht es nicht, diese verd. Säcke aus ihren Ämtern zu jagen.
      Worum es m.M.n. geht, ist, ausserhalb dieser sozialen Medien (die so schön offenlegen wie die Protestler gestrickt sind) ein Netzwerk aufzubauen, das sich lokal verständigt, das ihre Mitglider vor Ort berät (das macht man in der Regel ueber Diskusionen – nicht ueber Zwang) und das sich als Aufgabe stellt die Coronagäubigen in ihrer Argumentation zu verunsichern.
      Viele von uns glauben, dass sie die Weisheit mit Löffeln geschluerft hätten, doch fuer viele ist die Stuetze in einer Gruppe Gold wert, wenn es um die konkrete Auseinandersetzung im Betrieb, an der Uni, in der Schule oder mit den Nachbarn geht.
      Insofern teile ich voll die Vision der Kärrnerarbeit, die vor uns liegt.

      mfG

      mfG

    • #citoyen invisible
      ist klar. Also Ideen plus harte Arbeit. Plus Gegenkonzept erarbeiten. Plus neues Lebenskonzept. Plus eigene think tanks. Plus neue Rahmenerzaehlung gegen Schafsherdenbildung (Mausfeld).
      Plus Kant. Plus Kruegers (?) "Democracy". Plus Diesels Solidarismus.
      Alles kein Problem, liegt ja alles schon rum in fast gefinishten Bauteilen……
      Einziges Problemchen: Koordination
      Meine Anregung:
      think tank machen. Z. B. ab sofort, hier.
      Abarbeitungsreihenfolge empfehlen. Danach Arbeitsgruppen empfehlen und einwerben.
      Danach: Baustelle ist eroeffnet……

    • #gruni:
      Ja, Dr Fuellmichgruppe deckt gut ab so eine Art Stoppschild fuer die Coronaverbrecher. Ist dringend noetig, da die Verbrecher eine Ueberrumpelungstaktik mit gewolltem Stockholmsyndromeffekt fahren, also schnell Breschen etablieren wollen.
      Aus den Aemtern jagen, bedarf anderer Massnahmen, richtig. Welche, dazu sind auch Fachleute aus Soziologie und Psychiatrie gefragt, da die Verbrecher samt deren Netzwerke erst zersetzt werden muessen.
      Muesste in einer Arbeitsgruppe erarbeitet werden.
      Aber bitte nicht hinter verschlossenen Tueren, sondern zwingend und nur mit offenem Visier…

    • Ja, UrImpuls:

      "think tank machen. Z. B. ab sofort, hier".

      HIER! Warum geschieht das nicht? (Oder erst auf dem geplanten KenFM-eigenen Campus? Wann wird das sein?)

      Journalismus machen, informieren, aufklären – alles sehr gut, sehr schön und sehr wichtig. Aktionismus – naja.

      Aber die Leute zueinander bringen, damit schon mal anfangen mit seine vielen Usern, dazu wäre doch KenFM geradezu prädestiniert. Ihr habt doch die Plattform, um das schnellstens zu bewerkstelligen, nicht wir als Vereinzelte. Warum geschieht das nicht schon längst bei KenFM? Nicht immer nur reden – handeln, Leute!

    • Sehr geehrtes KenFM-Team,

      mich überrascht Ihre Frage. Liegt denn nicht auf der Hand, was ich meine?

      Sie haben
      – ein ganzes Team hochqualifizierter Leute,
      – das professionell öffentlich tätig
      – und darin äußerst versiert ist,
      – mit einem ganzen Stab von internen und externen Beratern der verschiedensten Fachrichtungen,
      – mit einem großen Netzwerk vielfältigster Verbindungen
      – zu kompetenten und einer ganzen Reihe herausragender Persönlichkeiten
      – im In- und Ausland,
      – sind technisch bestens ausgestattet und auf dem neuesten Stand
      – mit allem, was man im Bereich der Medien und der politischen Arbeit braucht,
      – haben jetzt auch einen eigenen Server.

      Ich bin Einzelanwalt,
      – in der Provinz,
      – in meiner Kanzlei Vollzeit beschäftigt,
      – dazu gehört als "Anwalt für Aufklärung"
      – auch die Beratung und Vertretung von Menschen, die durch Corona-Maßnahmen belastet sind,
      – arbeite ohne Abteilung für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
      – ohne nennenswertes Netzwerk,
      – mit bescheidenster technischer Ausstattung,
      – und erlaube mir, hier gelegentlich zu kommentieren, früher mehrere Stunden wöchentlich, inzwischen weniger,
      – lege den allergrößten Wert auf meine persönliche und berufliche Unabhängigkeit,
      – bin deshalb weder parteipolitisch noch sonstwie gebunden (Ausnahme: meine Ehefrau😉)
      – und engagiere mich gerade deshalb gerne mitzuhelfen, die politischen Verwerfungen zu beseitigen,
      – mit freilich minimaler Wirkmöglichkeit.

      Mehrfach habe ich versucht, zu einigen (wenigen) Kommentatoren hier direkten Kontakt aufzunehmen, wenn mir ihre Kommentare interessant erschienen. Dies war erschwert durch die Anonymität hier, durch berufliche Beanspruchung ihrerseits und meinerseits und durch die weite Entfernung zu ihnen.

      Deshalb meine ich (und habe ich hier auch schon öfters geschrieben, z.T. mit lebhafter Zustimmung anderer Kommentatoren), KenFM wäre doch prädestiniert dafür, uns hier eine Kontaktbasis zu bieten. Meinen Sie wirklich, dass das ein Einzelner wie ich besser stemmen könnte? Warten Sie nicht, bis Sie Ihren Campus errichtet haben. Und zeigen Sie uns, wie wir möglichst effektiv und zielführend unseren Beitrag leisten können.

      Handeln Sie JETZT. Seien Sie es mit Ihrem Potential, die jetzt die dringend notwendigen Denkfabriken anstoßen, die wir brauchen, um den Entartungen der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse ein vitales Gegenkonzept entgegenzusetzen, das so gut durchdacht und praktikabel ist, dass es allein schon aus sich heraus möglichst viele Menschen überzeugt und sich gerade deshalb durchsetzen lässt. Wer denn, wenn nicht Leute wie Sie?

      Mit freundlichen Grüßen

    • @ Team KenFM

      Was citoyen invisible schreibt, kann ich nur bestätigen. Wir haben uns über diese Plattform kennengelernt, auch schon mal im realen Leben getroffen und stehen im lockeren persönlichen Kontakt. Wir haben jeweils einzeln und auch schon mit vereinten Kräften versucht, hier im Forum Kontakte in der realen Welt zu knüpfen. Ich habe beispielsweise ein persönliches Treffen an einem Wochenende in einer Jugendherberge organisiert und über dieses und andere Foren zur Teilnahme eingeladen. Das Wochenende hat stattgefunden und war auch ein Erfolg. Allerdings waren die Teilnehmer alle aus dem persönlichen Umfeld der beiden Organisatoren. Über die Foren gab es zwar ein paar Interessenbekundungen, aber keinen einzigen realen Teilnehmer. Das Heraustreten aus der Anonymität scheint eins der Haupthindernisse zu sein. Möglicherweise besteht auch Unsicherheit, was die Seriosität des Angebots betrifft. Bei beidem könnte KenFM in der Tat als Drehscheibe einen großen Mehrwert stiften.

  17. Jetzt habe ich mich noch einmal erschrocken. Der Bundesrat hat also auch schon am 18. November zugestimmt! Ich wollte das nicht glauben und habe gegoogelt.
    NIEMAND, der noch hätte Einfluss auf das Geschehen nehmen können, durfte diese Abstimmung des Bundestages in Ruhe auf sich wirken lassen, die Sache überschlafen und dann abstimmen.
    Das Wort 'Putsch' ist demnach keine Übertreibung und 49 von 69 Stimmen also im Bundesrat!
    Worte fallen mir dazu keine mehr ein! Das muss ich erst mal sacken lassen.

  18. bin mit den Gedanken von Hermann Ploppa einverstanden: Wir sind in der Diktatur 3.0; geschlafen aber hat keiner, weder der viel gescholtene, gut verdienende neoliberale Normalbürger mit SUV und Hang zum Tesla, noch der unternehmerische Multiplikator, der den neoliberalen Lebensstil zum Wohle des Finanzkapitals dem wohlhabenden Normalbürger süßweich in die Ohren geschäumt hat, schläft hier irgendwie, oder begeht einen Irrtum. Auch daß der Arme in Deutschland, streng nach dem Vorgehen der oberen weißen Mittelschicht in den USA, auf dem Radar der neoliberalen Multiplikatoren und ehemaligen oder noch andauernden YouTube-Kumpanen gar nicht erst auftaucht, ist gewissenhafteste Planung und keineswegs Verschlafenheit, denn die gesamten hochgesinnten Anliegen eines Ken Jebsen, eines Daniele Ganser, eines Bodo Schiffmanns, eines Sucharit Bhakdi oder auch des neuen Guido Westerwelle III, Dr. Rainer Füllmich, drehen sich doch um die Bedürfnisse und Anliegen des ökonomisch gut gestellten, neoliberalen Mittelstands-Bürgers, der sehr wohl, in Kenntnis seines obszönen und ausbeuterischen Lebensstils, danach trachtet, sich die Wortvorstellungen der Mechanismen seiner Schandtaten durch Profis entziehen zu lassen. Es ist immer der Entzug der Wortvorstellung der neurotoides – in neurotisches Material verwandelt, also krank macht, und es ist die Rückgewinnung der Wortvorstellung, von der die individuelle und gesellschaftliche Heilung ausgehen kann. Einer der zentralen Begriffe jetzt ist der ‚Tiefe Staat‘, gegen den man vor Gericht nicht obsiegen kann. Ein anderer Begriff wäre der der finanziellen Einflußnahme beispielsweise des US-Finanzkapitals, ohne die es das Dritte Reich in Deutschland nicht gegeben hätte, den ersten Weltkrieg nicht, den zweiten Weltkrieg nicht, den kalten Krieg nicht und die heutige Corona-Diktatur erst recht nicht. Und der Begriff für die ‚Beschaffung‘ von Rohstoffen mit Gewalt und herbeigeputschten Regierungen ist Raub, Diebstahl, kriegerische Ausbeutung und Erpressung, dieses Phänomen wird auch mit dem Begriff ‚Neokolonialismus‘ beschrieben.

  19. Seehr geehrter Herr Ploppa,

    BITTE achten Sie und andere auf Ihr "wording"! SOZIALSCHWACHE?!?! BITTE Herr Ploppa… ich dachte eigentlich gerade SIE sollten es doch besser WISSEN. Menschen die WENIG Geld haben sind nicht SOZIAL schwach, sondern FINANZIEL schwach!
    Gerade Menschen mit wenig Geld und MATERIELLEN Möglichkeiten sind häufig gerade bensonders SOZIAL STARK, da sie sonst schon unter gegangen wären. DIESES WORDING macht mich seit Jahren schon wuschig!
    Ich habe dereinst dafür plaidiert, das im Anmeldeformular der Partei DM der Terminus "sozialschwach" durch etwas anderes, weniger diskriminierendes ersetzt wird. Geinigt hat man sich auf, was der Wahrheit eher zutrifft, "Finanziel schwach". Ich selber habe auch nur ALG2, fühle mich trotzdem eher "finanziel schwach" als "sozial schwach", auch wenn mir mit diesem Budget der Zugang zu vielen Kultutreinrichtungen nicht leichter wird.
    Mit freundlichen Grüßen

    Fairmaster

    • Aus deiner Sicht mag das zutreffen. Doch z.b. wenn ich von meiner Sicht spreche, dann verursacht meine finanziele Schwäche auch soziale Schwächen. Den mit wenig Geld, kann man sich schlecht beteiligen am sozialen Miteinander. Zuviel ist heute Geld bedingt! Das bedeutet beide haben Recht. Finanziele Schwache haben über kurz oder lang, auch Soziale Schwächen die sich mit der Zeit immer mehr offenbaren.
      Mit freundlichem Gruss.

    • Alleine das Wort "WORDING" hat sicher mit der deutschen Sprache überhaupt nichts zu tun. Wir sollten aufhören mit diesem "political correctness"! Schon an der Wortgebung weiss man woher das kommt. Wir sollten uns wieder um Inhalte kümmern und weg von der uns auferlegten Wortakrobatik. Warum haben Sie probleme mit dem Wort "Sozialschwache"? Weil uns jemand sagt "Sozial-Unbegünstigte" sei besser. Besser und der Wahrheit näher wäre wohl Sozial-Unterdrückte zum Wohle der Reichen. Lasst uns aufhören, mit political correctness, Gender, Feminismuss, und dem ganzen Dreck, der uns in die gewünschte Richtung lengen soll! Wir müssen wieder lernen und akzeptieren, dass wir das Kind beim Namen nennen und dieses orwelsche Neusprech in die Tonne werfen! Gerade dieses Jahr, hat die Bundesregierung wieder einige Wörter einfach verboten auszusprechen. Wenn es keine Worte für Freiheit und Wahrheit gibt, merkt auch niemand mehr das diese Werte fehlen.

  20. Bemerkenswert, dieses Desinteresse der breiten Öffentlichkeit an den Vorgängen der Umwälzung, wie wir sie gerade erleben.
    Vielleicht braucht es aber gerade deswegen gar nicht viele Aufgeweckte, um das Ruder wieder herumzureißen. Daher: bleiben auch Sie dran, Herr Ploppa.

    "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – egal wie es ausgeht."
    – Václav Havel

  21. Seit Jahren sehe ich einen Gegner im Besitz der ABSOLUTEN MACHT. Absolute Macht ist TOTALE MACHT. Und totale Macht ist TOTALITÄRE MACHT, die nunmehr ausgeübt wird. Das ist es, womit umzugehen wir lernen müssen. Eine wohl recht lange Lernkurve ist zu absolvieren, die zu beschleunigen die einzige Hoffnung darauf ist, dass der Wahnsinn ein Herrschaftsprinzip sein dürfte, das sich selbst zugrunde richtet. Auch ohne Erfolgsgarantie: WIR MACHEN WEITER.

    • Und ebenfalls seit Jahren sage ich: "REVOLUTION NOW!". Doch da gibt es zwei kleine Caveats:
      1. Bewusstsein! Raus aus der Klammer der Bewusstseinsindustrie! Bewusstsein massenhaft!
      2. Die historische Situation. Und die wird sich ändern (Umwelt, Finanzwahnsinn im Zusammenbruch). Sie muss passen!

  22. Herr Ploppa,es immer noch eine Demokratur.
    Meister Aya weiss:

    Wahre Freiheit
    Geliebte Seelen, eure innere Zerrissenheit spiegelt sich in der äußeren Spaltung der Gesellschaft wieder. Kehrt zurück in eure Mitte und erkennt, was eure innere Spaltung ausgelöst hat. Ihr selbst tragt die Verantwortung für euren weiteren Lebensweg und wie sich die Menschheit weiterentwickelt. Jeder einzelne von euch entscheidet in jedem Augenblick, was er ins kollektive Feld hineingibt. Dient es der Einheit oder der Spaltung?

    Seid weise und handelt aus eurem Herzen und nicht aus der Wut, die ihr noch tief in euch tragt. Ihr glaubt die Welt würde sich verändern, wenn ihr lautstark eure Meinung äußert und die Verantwortlichen an den Pranger stellt. Aber seid euch bewusst, dass dies nur zu neuen Kriegen und Konflikten führt. Der Krieg tobt in euch und wenn ihr nicht erkennt, dass ihr diesen Kampf nicht gewinnen könnt, dann verliert ihr nach und nach den Glauben an das Leben.

    Den Kampf den ihr im Außen führt, zeigt eure innere Zerrissenheit. Wut und Hass sind angestaute Energien, die ihr schon seit vielen Inkarnationen in euch tragt. Es geht darum diese Energien in Liebe zu verwandeln. Vergebung ist der Schlüssel dazu. Vergebt euch selbst und euren Feinden, die in Wahrheit eure Freunde sind. Jeder erwachte Mensch wird erkennen, dass es keinen Frieden auf der Erde geben kann, solange ihr versucht eure sogenannten Feinde zu vernichten.

    Wir fordern euch auf, handelt weise und aus dem Herzen. Egal wie sehr ihr euch eurer Freiheit beraubt fühlt. Ihr entscheidet, ob ihr euch als Gefangene oder freie Menschen fühlt. Wenn ihr in euch selbst erwacht, dann erkennt ihr, dass ihr freie Wesen seid, die sich im Spiel des Lebens verirrt haben. Ihr seid den Illusionen zum Opfer gefallen, die euch daran hindern aus dem großen Spiel auszusteigen.

    Kehrt zurück in die STILLE – ZENTRIERT euch – beruhigt euren Geist und eure Gedanken. In der Stille werdet ihr die Freiheit und Grenzenlosigkeit erfahren. Selbst wenn ihr das äußere Gefängnis nicht verlassen könnt, so könnt ihr doch die inneren Fesseln zerreißen, die euer Verstand erschaffen hat.

    Euer Körper ist das Gefäß in dem eure Seele wohnt, doch macht euch immer wieder bewusst – ihr seid nicht das Gefäß – Eure Seele hat das Gefäß, den Körper gewählt, um Erfahrungen innerhalb einer Form zu machen. Wenn ihr die Form verlasst, dann erlangt ihr wieder das Bewusstsein, welches ihr jetzt schon tief in euch tragt. Ihr seid grenzenloses Bewusstsein, welches sich für eine kurze Zeit in einer Form erfahren möchte. Dies zu erkennen ist der Schlüssel, um eure wahre Freiheit wiederzuerlangen.
    (Quelle:Medium-Geistige-Welten)

    • 77 Verhaltensweisen deines EGOS, die Du fuer mehr Liebe transformieren kannst.
      Nichts ist so maechtig wie die Liebe.
      https://www.lebeblog.de/ego-verhaltensweisen/

    • Das klingt alles sehr schön. Aber glauben Sie, dass, wenn wir diesen Menschen, die bewusst unser Leben zerstören wollen, mit Liebe begegnen, sich etwas ändert? Woran sollen diese erkennen, dass wir mit diesem bösartigen Handeln so nicht einverstanden sind, indem wir Ihnen bedingungslose Liebe senden. Man sieht doch mit welcher Polizeigewalt sie um sich treten. Ich weiß, Gewalt schafft Gewalt, aber wo liegt der Schlüssel für das Ende der Gewaltherrschaft der Herrschenden?

    • #DerKleinePuk
      Ich kann gar nicht mehr anders.

      "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi

    • …und dann gewinnst du?

      Bei dem Kollegen Gandhi muss das aber anders heißen, oder?

      Und dann erschießt Dich einer!

      Was daran kann man gewinnen nennen?

    • Wer Angst hat liebt nicht und wer liebt hat keine Angst weiss Dieter Lange.
      Der Weg aus der Angst fuehrt immer durch die Angst.
      Milchgesicht,lassen Sie ihr Ego doch mal zeitweilig sterben und geniessen die Freiheit
      die dadurch entsteht.
      Vielleicht macht Ihnen ja die Leichtigkeit des seins Freude?
      Grenzenloses Bewusstsein"Ich bin"mehr nicht und warum tust Du es?
      Weil ich es liebe.Was soll die Frage?
      Unser Koerper stirbt eines Tages sowieso.
      Unsere Seele liebt dann weiter.

    • #DerKleine Puk"
      "Am Ende wird alles gut sein.
      Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende."
      -John Lennon
      Die unendliche Kraft zu gehen kommt aus der Liebe
      und niemand kann sie stoppen ausser wir selbst,

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