KenFM im Gespräch mit: Winfried Wolf („Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“)

Das Zeitalter der E-Mobilität wurde quasi offiziell schon eingeläutet. Unter Pauken und Trompeten sind die führenden deutschen Automobilhersteller in die große E-Offensive gestartet. Praktisch dabei ist: Unterstützung gibt es von höchster Stelle. Bis 2022 möchte die Bundesregierung 1 Millionen Elektroautos auf die Straßen bringen. Das Schmutzimage, das der Branche in Zeiten von Dieselskandal und Klimawandel anhaftet, soll damit endgültig abgelegt werden. Einer grünen Zukunft auf vier Rädern steht also nichts mehr im Wege. Oder etwa doch?

Winfried Wolf, Verkehrsexperte und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, meldet in seinem neuen Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt“, erhebliche Zweifel am aktuellen Kurs des Zusammenspiels aus Politik und Automobilindustrie an. Er entlarvt die aktuellen Konzepte der E-Mobilität als plumpen Taschenspielertrick – grüne Verpackung, toxischer Inhalt!

Diesem großzügig subventioniertem Greenwashing darf die Gesellschaft, sofern sie tatsächlich ein Interesse am Umweltschutz hat, keinesfalls auf den Leim gehen. Denn eine Verkehrswende, die darauf basiert, jeden Benziner oder Diesel durch ein E-Auto zu ersetzen, hat ihren Namen schlicht und ergreifend nicht verdient.

Was also tun? In dieser neuen Ausgabe von KenFM im Gespräch legt unser dar, dass eine Zukunft fernab des Individualverkehrs keineswegs gleichbedeutend mit vermindertem Komfort und geringerer Lebensqualität sein muss. Saubere Luftverhältnisse und ein unter dem Strich schnelleres Vorankommen sind keine Utopien und stehen nicht im Widerspruch. Wir müssen nur wollen. Winfried Wolf zeigt Alternativen auf, wie wir zu Pionieren einer zukunftsfähigen Mobilität werden.

Inhaltsübersicht:

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45 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Winfried Wolf („Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“)

  1. Sehr verstörendes Interview. Alles wird dahingebogen von Herrn Winfried Wolf, wie er es argumentativ benötigt.
    Schlechte Sachen aus der Vergangenheit sind von den Nazis, gute aus der gleichen Zeit sind von dem 3.Reich – als Beispiel.
    Ich habe mir dieses Interview als MP3 angehört, also reiner Ton, kein Bild – Herr Wolf, etwas macht sie total unglaubwürdig, was ist das bloss?

    Kein Wort zu der täglichen immensen radioaktiven Verstrahlung durch AKWs und Wiederaufarbeitungsanlagen.
    Der Feind ist CO2. Darauf baut einfach alles in diesem Interview auf.

    Herr Wolf: Alle Pflanzenwelt auf dieser Erde lebt von CO2. Die Erde hat sich immer maximal begrünt. Jetzt lässt man sie nicht mehr und ohne Bäume wird es halt wärmer vor allendingen da wo die beiden Interviewpartner wohnen – in Städten.

    Die von beiden Interviewpartnern verwendete Methode des möglichen Demokratieverlustes wenn die Menschen nicht endlich den Autoverkehr aufgeben finde ich krass.

    • Danke für den Link – eine in der Tat sehenswerte Doku!
      Ich stimme ihrer Grundausage zu, einzig der vermeintliche Bezug zum Dogma des CO2 stört mich. Der sog. Treibhauseffekt und die Rolle des CO2 in Bezug auf das Klima ist mE keine Tatsache, sondern vielmehr unbewiesen, vielleicht sogar bewusst als Dogma konstruiert.
      Fakt ist, daß lediglich etwa 3% des in der Natur vorhandenen bzw. durch sie selbst notwendig produzierten CO2 durch den Menschen beigetragen wird – süffisanterweise auch durch unsere Atmung; hier heisst es, jeder Mensch atme täglich ca. 260l CO2 aus. Fakt ist zB auch das Deutschland einen Anteil von ungefähr 2% des weltweiten anthropogenen CO2-Ausstosses verursacht, von dem Experten behaupten, dies entspreche einem Hunderstel Grad der angeblichen Temperaturerhöhung durch CO2. Angesichts der Tatsache, das hierfür etwa 48 Milliarden Euro verwendet wurden aus meiner Sicht fast ein Scherz, sicher aber unverhältnismässig. Letztlich ist und bleibt wie immer die Frage:
      Wem nutzt es!?

  2. Danke KenFM für diesen Beitrag! Die Arbeit von Winfried Wolf kenne ich als überzeugter Fahrrad- und ÖPNV-Nutzer natürlich schon seit längerer Zeit. Was mich immer gewundert hat, ist die völlig unkritische Bewertung der Elektro-Autos in den Medien, erschreckender Weise auch und gerade in den alternativen Medien. Man muß vor dem Elekto-Auto-Hype sehr ernsthaft warnen. Das Elektro-Auto ist die neue Diesel-Lüge!

    • Es ist ja nicht das E-Auto, das unkritisch bewertet wird, sondern mE vielmehr das Auto an sich, weil es Ausdruck einer selbstbezogenen und selbstvergessenen Gesellschaft ist. So ist das mit der Verdrängung, sie ist Funktion unserer Psyche und dient als Abwehrmechanismus. Und da wir in einer Welt leben, die wenig Wert darauf legt „nach Innen zu schuau´n“ spiegelt es sich´s im Außen. Ist es nicht interessant, das ausgerechnet das Auto zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen zählt? Millionen leben davon und Zig-Millionen findes es „geil“ oder verharmlosend „einfach nützlich“. Faktisch ist es ein Mordinstrument. Höre ich jetzt laute Protesste? *lächel*
      Auto und Individualität das scheint fast gemein zu sein, fast selbstverständlich. Ist es wirklich nicht anders denkbar?

  3. Logisch wäre es wenn bei allen Neubauten Solardächer Pflicht wären. Das wird nicht gemacht weil die Stromkonzerne was dagegen hätten und gegen die lässt sich keine Politik machen. Würden alle Häuser energetisch autark sein, was bei verbesserten Speichern (Akkus) ja denkbar wäre, würde ein E-Auto auch wieder Sinn machen.

  4. Dank an KenFM für das Gespräch!

    Das Gespräch war aus meiner Sicht in verschiedener Hinsicht verstörend merkwürdig.
    Das Buchtitel reißerisch sind ist wohl nichts neues, wollen sie doch die Verkaufszahlem erhöhen. Das KenFM dabei mitmacht stört mich auch erstmal weiter nicht. Schließlich sind solche Gespräche nie ideologiefrei – es wäre wohl ein wenig naiv, das anzunehmen. Störend finde ich auch nicht, das KenFM oder hie Ken Jebsen sich in die Reihe der „anthropogenen Klimaapologeten“ einreiht. Verstörend erscheint mir vielmehr, anderes.
    Zunächst frage ih mich, bzw. hier insbeondere Herrn Wolf, wieso ein Mann ein ganzes Buch zum Thema E-Auto schreibt, das er nach eigenem Bekunden für einen „Reformpfurz“ hält?!
    Mir ist bewusst, das insbesondee Verlage Titel gern frei wählen. Ich habe mir das Inhalttsverzeichnis angeschaut und stelle auch deshalb fest: der Titel ist ein ideologischer Aufhänger, der wenig zum Thema E-Auto beiträgt. Dasselbe gilt mE für das vorliegende Gespräch. Zwar werdn hier zumindest zwei wichtige Dinge angesprochen, aber sehr schnell abgehakt. Zum Einen war das aus meiner Sicht, der Mehrmedarf von Strom für das E-Auto und zum Anderen, das Thema der Rohstoffe.
    Auf den Mehrbedarf wurde jedoch inhaltlich nicht wirklich eingegangen, sondern viel mehrt schnell mit dem Hinweis auf Atomkraftwerke in Frankreich und China abgehakt. Das erscheint mir oberflächlich und ideologisch zu sehr befrachtet, obewohl ich ganz sicher kein AKW-Freund bin. Und damit komme ich zu dem Rest der Argumentation, inklusive der Rohstoffe, die gänzlich „uralte“ Themen sind und ganz sicher nichts mit E-Auto oder gar CO2 zu tun haben. Das der Autor (und wohl auch Ken Jebsen) sich so selbstverständlich auf CO2 und Klima stürzt ist für mich eine Frage der Anschauung, dich ich gerne im Austausch zugestehe. Dessen ungeachtet sind, wie bereits gesagt, fast alle Argumente ein „alter Hut“ – was nicht heissen soll: ausgestanden! Aber was hat das speziell mit E-Autos zu tun? Mit Verlaub, mE: gar nichts. Es geht hier wohl auch vielmehr um das Thema Auto an Sich – und so wird der ganze Aufhänger aus meiner Sicht, fast zum Witz.
    Das Thema ist eben nicht neu – sondern eben hier nur unter dem Deckmäntelchen „anthropogener Klimawandel“ neu aufgelegt. Prinzipiell bin ich auch damit einverstanden, weil es mir persönlich wichtig ist. Aber das Mäntelchen stört mich, weil ich nicht zu den Klimagläubigen gehöre. Ja, das Ganze hat für mich, zugestandener Maßen, religiösen Charakter. Wie eben auch das Thema Auto im übrigen. Woran liegts? Was das Thema Auto angeht, geben uns Psychologen und moderne Hirnforscher Auskunft. Es hat einerseits einen sexuellen Charakter – weshalb es wohl vor allem auch von Männern bevorzugt gern gefahren wird. Es ist „des Deutschen liebstes Kind“, weil es kompensatorisch für die verdrängte Sexualität steht und adrüber hinaus, wie auch von Hirnforschern betont wird, etwas mit Liebe im Sinne von Bindung zu tun hat. Vielleich muss hier nicht extra betont werdn, dass beides, also Sexualität und Bindung, sich vor allem auch in unserem Land aus psychologischer Sicht „im argen“ liiegen. Jednfalls zeigt dies wohl, warum das Thema Auto so emotional besetzt ist und auch deshalb kaum jemand auf sein, nicht nur sprichwörtlich geliebtes Auto verzichten möchte und wird. Die wirtschafliche Argumente, die in dieser Hinsicht hier angeführt werden könnten, was im Gesräch ja auch gemacht wurde, belegen dies wohl nur. Und allen möglichen Rufern zum Trotz: ja, Körper, Seele und Geist sind eben schlicht Eins. Und eben darum ist auch SUV angesagt und eben nicht das E-Auto – übrigens sagen Psychologen hier, das der SUV-Fahrer deshalb SUV fahre, weil er sich dadurch „wichtiger und mächtiger“ fühle. Kein Wunder, angesichts der derzeitigen Situation auch in diesem unserem Land, oder? Gerade auch dieses Gespräch legt doch den alggeminen Wahsinn teil sehr schonungslos offen. Zu Recht – mE.
    Nun, jemand mag ja vom „anthropogenen Klimawandel“ überzeugt sein und mich deshalb als „Gläubigen“ bezeichnen – hier kein Problem für mich, auch, wenn es uns sicher nicht „weiter“ bzw. zusammen bringt – von wegen Bindungsprobleme. 😉 Verwundert hat mich aber, das hier der Herr Schellnhuber gleich zu Beginn verharmlosend als „nur ein Bürger“ – wofür bürgt er? – dargestellt wird, der keiner „Partei angehört“. So simpel lassen sich die Zuschauer von KEnFM wohl nicht auf´s sprichwörtliche Glatteis führen, wie ich glückli,cherweise den Komentaren zu entnehmen meine. Ich empfehle an dieser Stelle meinem geneigten Leser, sofern er nicht informiert ist, im Internet dessen (Kurz-)Biografie zu lesen. Wer dann noch immer glaubt, dieser Mann sei frei von jeder Ideologie, dem kann ich vermutlich nicht mehr helfen. Alternativ kann ich noch die Seite des von Herrn Schellnhuber gegründeten Instituts PIK ans Herz legen – dort macht er aus seiner „Mission“ keinen Hehl – von wegen „wissenschaftlich Objektivität“. Wer´s glaubt,….
    Abgesehen vom „Klimagetöse“ in diesem Gespräch, teile ich die meisten Ansichten. Vor allem meine ich, das der Individualverkehr ( um den es hier wohl eigentlich geht) drastisch reduziert werden müsste – zur Not auch „gewaltsam, Herr Jebsen, denn das ist ja eh Alltag, auch in Deutschland – sowie die Öffentlichen stark ausgebaut. Ich kann das zugestanden leicht sagen, fahre ich doch schon seit über 25 Jahren kein eigenes mehr. Alternativ ist Car-Sharing (noch) zu empfehlen.
    Das der Individualverkehr keine wirkliche Zukunft mehr hat, sollte eigentlich jedem ersichtlich sein. Die Frage nach dem „wann“ ist allerdings immer eine schwierige, denn wer vermag denn schon in die Zukunft zu schauen?! Ich nicht und ganz gewiss auch die Herren Schellnhuber, Wolf oder Jebsen nicht, oder?
    Was bleibt? Nun, einiges zum Gespräch habe ich angesprochen, anderes nicht,… Hat das Gespräch mir klar gemacht, warum das E-Auto „eine Sackgasse in die Kimakatastrophe“ ist?
    Nein, denn das eigentliche Thema schien mir ganz allgemein das Thema Auto und die damit verbundenen bzw. dahinter liegenden Probleme. DIe waren für mich, der schon in den Siebzigern die ersten Male darüber nachgedacht hat – und das nicht nur wg. der sog. Ölkrise und den damit verbundenen Sontagsfahrverboten.

    Übrigens habe ich gelesen, das der Mehbedarf an Strom, würden alle Auto´s E-Mobile sein, bei bis zu 20% liegen soll. Wie wäre es, auch ganz unabhängig vom Thema E-Auto, wenn wir alle Dächer, soweit dies möglich ist, mit Kollektoren austatten? Dann könnten wir mit Sicherheit alle Kraftwerke abschalten und hätten womöglich noch Überschüsse, für die „Reformpfurzer“. 😉
    Geiz ist doch schließlich Geil, oder? Und wer weiß, vielleicht könnte sich dem dann auch so ein merkwürdiger Mensch wie Macron nicht entziehen?
    Nochmals: Dank für das anregende Gespräch!

  5. Weil die EZB-Geldpolitik also das Wohnen in Städten unbezahlbar werden lässt, sollen wir womöglich aufs Land ziehen und insofern ein E-Auto erwerben, um dadurch wieder die Wirtschaft anzukurbeln.

    Wir benötigen stattdessen zunächst ein funktionierendes Wirtschaftssystem und erst danach können wir über Mobilität nachdenken.

    Das derzeit mit den Banken nur mögliche Prinzip „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren“ ist nicht nachhaltig.

    Stattdessen wäre es besser, wenn die Politik mit ihren politischen Maßnahmen mehr auf die Vermeidung der Notwendigkeit von Pkw’s setzt.
    Lösungen für ein Wirtschaften ohne Wachstumszwang könnte ggf. die sog. Postwachstumsökonomie liefern.

    Eine solche Politik ist jedoch solange nicht in Aussicht, wie die Autolobby Millionen an die Politik spendet.

    Soweit die Politik auf Gerechtigkeit setzt und sie anstatt der Schaffung von Arbeitsplätzen die Abschaffung sinnloser Arbeit in den Vordergrund rückt, könnten zumindest sehr wahrscheinlich andere Technologien für die Fortbewegung erfunden werden.

    Daher ist es wichtig, dass wir darauf achten, dass unsere Volksvertreter nicht dermaßen mit Spenden von Wirtschaft und Banken an die Macht gelangen und dass sie nicht in den Denkfabriken der Banken und der Investmentgesellschaften sind.

  6. Vieles was der Mann da sagt ist sehr populistisch. Beispiel…70% der Fahrzeuge in Deutschland sind Dienstwagen…Was soll ich als Zuhörer mit dieser Aussage? Was versteht dieser Mann unter Dienstwagen? Sind alle berfuflich genützten Fahrzeuge Dienstwagen? Soll jeder Selbständige sein beuflich genutztes Fahrzeug als Privateigentum erklären? Alles was beruflich genutzt wird kann als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden, somit wird es subventioniert. Die durch die Tätigkeit erzielten Gewinne müssen ja auch versteuert werden.

    • Ich würde mal behaupten, dass 70% der Neuwagen Dienst oder Firmenwagen sind. Denn welcher Privatnutzer kauft sich einen Neuwagen? (ok, meine Mutter, aber deren Profil halte ich nicht für massentauglich).
      Mit Jahreswagen oder Tageszulassungen bekommen sie neuwertige Fahrzeuge erheblich günstiger und der Markt ist auch für diverse Spezialwünsche groß genug.
      Für Freiberufler und Laufmänner ist das Firmenfahrzeug wegen der Versteuerung aber auch nicht so ein gute Geschäft wie Privatleute vielleicht meinen mögen, aber dennoch bekommt man sein Hobby steuerlich subventioniert.

  7. Wir sind ja nun nicht mehr so weit davon entfernt, einzelnen Personen einen CO2 Stempel aufzudrücken, dahin wird die Steuerdiskussion langfristig führen.

    Wenn sich sowas ausrechnen lässt, könnte man dann nicht auch in Form eines Gegenprojektes errechnen, wie einzelne Familien, z.B. sechs bis acht Milliardäre, den Planeten schädigen? Idealerweise so pro Tag und runter- und hochgerechnet für Zukunft und Vergangenheit, und aufgeschlüsselt nach Autos, Jachten, Jets,Villen,Firmen?

    Dann könnte man daraus eine Hitliste der so und so vielen schädlichsten Menschen des Planeten aufmachen, und das Ranking regelmäßig angleichen, neue Charts wären geboren, und die Einschaltquoten gigantisch, vor allem wenn man noch irgendwie das Publikum aktiv hinzuziehen könnte!

    Warum ich da so sicher bin? Wegen der jüngsten Nacktparaden im Konzern-TV, muss Dating oder so gewesen sein?? Mir wurde sehr schnell übel. Von Live-Hinrichtungen sind wir nicht mehr weit weg, aber das nur am Rande für diejenigen die schon nicht mehr hinschauen.

  8. Ich habe das Interview bis zum Ende gesehen und muss sagen, es ist mir relativ schwer gefallen. Es fällt mir oft schwer, Menschen mit solchen Argumenten bis zum Ende zuzuhören. Warum ist das so?

    In erster Linie, weil sie absolut an meiner Lebensrealität vorbei argumentieren. Das Thema CO2/Klimawandel mal ganz außen vor gelassen:

    Ich wohne 30 km (Weg mit Auto) von meinem Arbeitsplatz entfernt. Im Ruhrgebiet! Mit dem Auto benötige ich 25 bis 30 Minuten für eine Strecke. Habe auch nur ganz selten Stau (ein Wunder). Opfere also jeden Tag eine Stunde meiner Freizeit für meinen Arbeitsweg. Dabei genieße ich den Komfort einer Klimaanlage im Sommer und einer Heizung im Winter. Ich kann meinen Kram ohne Probleme transportieren. Ich höre Musik, kann rauchen und das Fenster öffnen, wenn mir danach ist. Ich muss neben niemandem sitzen, muss nicht stehen, mich nicht beklauen lassen – nichts. Ich habe einfach meine Ruhe. Das schätze ich gerade morgens sehr.

    Dafür zahle ich ca. 200 Euro im Monat. Mein Auto ist bezahlt, es hat 600 Euro gekostet, ist ein 22 Jahre alter Benziner mit einer grünen Plakette und ist in einem einwandfreien Zustand. Die 200 Euro beinhalten also nur Benzin, Steuern und die Versicherung (inkl. Privatfahrten).

    Jeden Tag 60 km mit dem Fahrrad zu fahren, wäre sicher gut für meine Gesundheit und auch meine Figur. Auch der Transport meiner Nahrungsmittel zur Arbeit (1 bis 2 Liter Wasser in Glasflaschen, Frühstück und Mittagessen) wären mit einem Rucksack oder vernünftigen Satteltaschen sicher machbar – irgendwie. Aber nassgeschwitzt auf der Arbeit ankommen, geht für mich gar nicht. Außerdem sagt mir Google Maps, dass ich für eine Strecke 1 Stunde und 24 Minuten benötige. Damit wären also jeden Tag 3 Stunden meiner Freizeit weg. 2 Stunden mehr, als beim Auto.

    Jetzt kommt es aber noch besser. Wenn ich jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren wollen würde , dann würde ich sage und schreibe 1 Stunde und 14 Minuten benötigen. Mit Bahn und S-Bahn oder Regional-Express. 2 Mal umsteigen (jeder weiß, was das morgens bedeuten kann). Also nur 8 Minuten weniger als mit dem Fahrrad. Und das bei einem monatlichen Ticket-Preis von ca. 142 Euro.

    Hundertundzweiundvierzig!

    Dafür sind dann aber auch mindestens 2,5 Stunden meiner Freizeit weg. Und bei der Zuverlässigkeit des ÖPNV sicher oft noch mehr. Termine nach Feierabend sollte ich also nicht zu eng legen. Ob ich pünktlich zur Arbeit komme, ist zum Glück nicht so wichtig, da Gleitzeit. ABER: Ich beginne meine Arbeit meistens um 7 Uhr. Dafür müsste ich um 05:45 Uhr die Bahn kriegen. Dafür müsste ich um 05:30 Uhr das Haus verlassen, weil ich ja noch zur Haltestelle laufen muss. Dafür müsste ich um 04:30 Uhr aufstehen (denn ich trinke ganz gerne noch in Ruhe einen Kaffee, oder auch zwei).

    Für nur ca. 58 Euro mehr im Monat, bekomme ich also all den Luxus, den mein Auto mit sich bringt. Plus weniger Stress und mehr Freizeit.

    Und genau das, sollten sich mal Alle, die ständig das Fahrrad oder den ÖPNV als Alternative zum Auto predigen, ins Gedächtnis rufen. Es geht an der Lebensrealität der meisten Menschen vorbei. Aber komplett! Ich kann den Unsinn nicht mehr hören. Wir wohnen nicht alle direkt neben dem Supermarkt, der Arbeit oder sind Rentner.

    • Unser ÖPNV ist ein gewolltes, interessengebundenes Trauerspiel, das zu den Lebensqualiätsbeeinträchtigungen führt, die Sie zurecht beklagen !

      Steckte man – Minimum – das Geld, das allein die von der Autoindustrie eingeforderten Auftankstationen kosten würden, in einen anders getakteten und konzipierten ÖPNV in 50 km Einzugsradius erst einmal nur um unsere Städte und, und, und investieren, entstünden daraus noch ganz andere Lebensqualitätssteigerungen, als Sie Sie durch eine veränderte Verkehrspolitik befürchten…

      Die Frage ist bei allem das konkrete wie und die verfolgte Grund-Systematik.

      Und vergessen wir nicht: die Lebensqualität der einen (die sich auch ganz anders strukturieren ließe !) ist zumeist die Lebensnot ungezählter anderer, bereits heute oder gar uns bereits einbeziehend morgen …

      Also: allseits anders fragen, denken und umsetzen lernen !

    • Nehmen Sie die Kommentare nicht so ernst, es ist ein Spiel, ein Austausch der Meinungen, ein theoretisches Geplänkel ohne jede Wirkung. Wir diskutieren uns spielerisch in die Sackgasse, bewusst gesteuert, von wem?
      Den Machteliten, den Konzernen, dem tiefen Staat. Auf das Reiseziel hat der Wähler keinen Einfluss. Die lachen sich einen ab, wenn sie unsere Sorgen hören. Sie leben und denken auf der Pyramide eine Ebene höher. Zwischen den Ebenen gibt es keine Empathie, Von der höheren zur niederen nur Verachtung.
      Jeder hat die Wahrheit, die er (noch) erträgt.

    • Hierzu gibt es zwei Aspekte.
      Einerseits ist es immer einfach von anderen Leuten, die sich entsprechend organisieren konnten einen Verzicht zu propagieren, der sie selber nicht (mehr) trifft. Andererseits muß man auch im Hinterkopf haben das Auto ist ein Luxus das vielleicht nicht auf ewig für die Masse leistbar sein wird.
      Einerseits kann der Staat mit seinen unendlichen Mitteln den ÖPNV attraktiver gestalten. Bahnen im 5 Minuten Takt auch wenn sie anfangs leer sind, attraktive Ticketpreise, die sind derzeit ja viel zu teuer. Ihre Strecke sollte auch mit dem ÖPNV in einer Stunde machbar sein und Sie gewinnen Zeit um zu lesen oder im Internet zu „arbeiten“.

      Nachdem ich verstanden habe, dass der Herr Wolf auch zu den Leuten gehört die im Zuge der Klima/Verkehrsproblematik ihr Geld mit Vorträgen verdienen, wurde mir klar was ich von diesem Vortrag halten sollte.
      Manche Leute haben in Talkrunden tolle Ideen die in der Praxis einfach scheitern werden. Na klar man reguliert einfach so mal schnell die Immobilienpreise, damit Tante Emma Läden Gemüse in der Innstadt gewinnbringend verkaufen können. Wer in solchen absurden Scheinwelten lebt, kann mir keine Lösungen verkaufen die ich auch nur ansatzweise ernst nehmen werde.

      Was mir aber einleuchtet. eMobilität (PKW) ist ein verzweifelter Versuch der grünen oberen Mittelschicht seine Gewohnheiten zu retten. Ein besserer zuverlässiger ÖPNV wäre für jeden ein Gewinn. Das Auto sollte einfach schleichend unpraktisch werden. Es aber zu verbieten, unbezahlbar zu machen, über Fahrverbote zu enteignen, wird nicht funktionieren. Denn die Rechnung kommt alle 4 Jahre, das überlebt keine Partei – auch die Grünen nicht. In Stuttgart hätte die z.B. auch P+R für Dieselbesitzer einrichten können plus kostenloser ÖPNV Karte. So wurde das legale Gefährt auf einmal illegal, selbst auf dem eigenen Grundstück. Einerseits hat man seine Seele der Autolobby verkauft und läßt andererseits den Bürger dafür zahlen. So kann man mit dem Bürger nicht umgehen.

      Aber seit 20 Jahren ist in 15 Jahren eh alles vorbei, also warum sich noch aufregen?

  9. Es ist denkbar unsinnig, aber unübersehbar gepusht, eine ganze Weltbevölkerung auf die Klimaerwärmungseffekte infolge bedenkenlosen CO2-Ausstoßes zu fixieren, obwohl hier zweifelsohne konsequent minimierend Entscheidendes zu tun ist !

    Die gesamte Systematik, nach der der dominierende Teil der Weltbevölkerung wirtschaftet und lebt, erzeugt schließlich noch weit mehr Schädlichkeit als die ja so gern bestrittene CO2-Problematik. Was soll ein solcher Streit ?

    Es sind doch nicht nur die chemischen und mechanischen Toxizitäten dieser Systematik, die endlich allen zu denken geben müssten, egal für wie lebensgrundlagen-vernichtend man sie im einzelnen halten mag. Diese Systematik kommt seit mehr als einem halben Jahrtausend ohne immense Blutzölle nicht aus und neigt je länger je mehr zu deren Steigerung ins Exponentielle.
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    Früher mochten unsere Vorfahren und wir wenig davon wissen und uns durch unsere faszinierende Wohlstandsentwicklung darüber hinwegtäuschen, in welchem Maße wir ohne jeden Respekt unterwegs waren. Inzwischen ermöglicht uns einzig das Starren auf den eigenen Bauchnabel die Beibehaltung einer Stellschrauben-Philosophie, die glaubt, einzelne Negativfolgen unseres Tuns durch punktuelle Kraftmeiereien wie einen Umstieg auf E-Autos umgehen zu können !
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    Solange wir uns jedoch nicht endlich fragen, ob wir wirklich weiter auf solchen blutbesudelten Vernichtungsschienen daherfahren wollen, statt zur Besinnung zu kommen…

    … solange wir nicht endlich nach einer neuen Systematik für unser Tun und Lassen suchen, und sie entschlossen in Richtung neuer Gesellschaftsverträge mit völlig anders aufzustellender und einzusetzender Systematik angehen …

    … solange setzen wir uns in sattsam bekannten Machtspielen gefangen, mittels deren wir uns noch jedesmal von den Gewieftesten zu deren Vorteil und meistenteils zum eigenen Nachteil instrumentalisieren lassen, ohne dass sich so ein Entkommen aus den Zerstörungs-Spiralen, in denen wir uns verstiegen haben, bewerkstelligen ließe !

    Was mir an gedeihlicherer Systematik als der gegenwärtigen vor Augen steht, findet Ihr bei Interesse hier:

    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/06/18/unsere-steuer-systematik-muesste-auf-deutlich-andere-schienen/

    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/06/24/stellschraubenpolitik-verspielt-die-zukunft/

  10. Das unattraktiv machen und der Abbau des öffentlichen Personenverkehrs hat seit Jahren System. Wer glaubt, dass die von der Regierung eingesetzten Bahn Chefs von Daimler/Chrysler die Bahn nicht vor die Wand fahren, der glaubt auch noch, dass Zuhälter als Manager der Gummipuppenindustrie den Vertrieb erst so richtig voranbringen. Die Bahn ist auf diese Weise schon lange von der Industrie kalt privatisiert.

    Zum E-Wahn: Alles was seltene Erden wie Lithium und Coltan braucht ist so zerstörerisch und lebensbedrohlich wie die Atomindustrie.

    Man kann nur hoffen das die FFF Bewegung aufwacht und erkennt: Der Inhalt ist nicht grün, auch wenn das Etikett sich so ließt.
    Link: regenbogen-krieger.net/2019/03/26/gegen-einen-systemchange-im-interesse-von-blackrock-und-konsorten/

    • Wow, das ist ja wirklich ein heftiger Artikel. Er liest sich fast wie ein Science-Fiction-Roman, doch wer sich schonmal etwas breiter informiert hat und mit offenen und kritischen Augen durch die Welt geht, kann die Zeichen schon richtig deuten.

      Witzig, dass hier auch nochmal klar gezeigt wird, dass eben auch ein vermeintlicher „Klimaschutz“ Flüchtlinge erzeugt.
      Also wodurch entstehen nun mehr Flüchtlinge? Durch die Erderwärmung oder die Maßnahmen die getroffen werden das zu verhindern. Bekommen diese Menschen dann auch einen „Klimaschutzpass“? Ich glaube die Menschen würden viel lieber in ihrer Heimat mit einem intakten Fluss leben, aber die fragt ja niemand.

    • @ Meissen
      „Alles was seltene Erden wie Lithium und Coltan braucht ist so zerstörerisch und lebensbedrohlich wie die Atomindustrie.“

      Das sehe ich anders.
      Der Abbau ist so zerstörerisch wie jeder andere Abbau von Kohle, Eisenerz, Kupfer, Erdöl, Erdgas … aber WEIT weniger zerstörerisch und lebensbedrohlich als radioaktive Strahlung und deren „Träger“.
      Außerdem finde ich in vielen Zusammenhängen die (ursprünglich?) marxistische Sichtweise, im Profitstreben alles Unheil zu sehen, falsch.
      Bei der Rohstoffgewinnung ist aber Tatsache, dass wegen des Profitstrebens z.B. nicht Wasserkreisläufe gebaut werden (technisch ein Klacks), sondern Flüsse verseucht werden, das ist einfach billiger für die Rohstoffproduzenten, also die Aktionäre.
      Rohstoffgewinnung an sich kann deutlich umweltschonender stattfinden, wenn die MENSCHEN das wollen und das meint weniger die Aktionäre als die Mehrheit der Bevölkerung.

  11. Sehr interessante Argumente bezüglich der Mobilität. ABER…
    Der ganze Quatsch mit dem menschgemachten Klimawandel (schon die Verwendung dieses Begriffes ist völliger Unfug)
    mit all seinen IPCC- und PIK-Argumenten zeigt wiedermal die deutsche Hysterie, die seit Jahren benutzt wird,
    die überteuerte Energiewende durchzusetzen, mit der dann Deutschland ins tiefste Mittelalter zurückkatapultiert wir.
    Ich Appelliere an alle KenFM-Zuchauer, sich mal endlich mit der EIKE zu beschäftigen! Auch KenFM sollte mal endlich
    einen „echten Meteorologen“ von EIKE zum Gespräch einladen!
    Die hysterischen Deutschen sind auf diesem Tripp: „Meine Meinung steht fest – verwirre mich nicht mit Fakten!“
    Meine Güte, die ganze Welt lacht uns aus wegen unserem wirtschaftlich-sozialem Genozid für den Kampf gegen CO2!

  12. Danke für das interessante Gespräch. Ich konnte einiges mehr über den Automobilsektor lernen. Der Mann scheint wirklich gut informiert zu sein, was kein Wunder ist, wenn man sich so lange mit diesem Thema befasst.

    Seine Kritik an der Elektro-Automobilität finde ich gerechtfertigt. Als ich noch an den, durch den Menschen verursachten Klimawandel glaubte, sah ich schon die Problematik. Die Energie und vor allem die Rohstoffe die für die Produktion eines E-Autos aufgewendet werden muss, ist um einiges höher, als ein altes, langlebiges Auto am Leben zu erhalten. Hierin sah ich nur ein Geschäftsmodell der Industrie, um die Konjunktur noch irgendwie am Laufen zu erhalten, die spätestens seit den 80er Jahren am schwächeln ist. Abwrackprämie, 2L Auto, E-Autos…und heute hat ein 10 Jahre altes Auto einen wirtschaftlichen Totalschaden. Ich sage nur geplante Obsoleszenz. Mein Audi80 ist inzwischen fast 25 Jahre alt und fährt mit seinen über 300km wie ne 1.
    Das Problem unserer Wohlstandsgesellschaft ist, dass niemand auf seinen Wohlstand verzichten möchte. Das funktioniert nicht. Es gibt keine saubere Energie, nur mehr oder weniger schädliche. Meistens werden die Schäden einfach nur verlagert.
    Den Vorschlag mit der Stärkung des öpnv durch kostenlose Nutzungsmöglichkeiten finde ich großartig und habe ich schon als Jugendlicher angepriesen. Jeder möchte die Autos von der Straße bekommen. Das einfachste ist doch eine höhere Besteuerung der Autos. um damit den öpnv zu finanzieren. Stattdessen werden E-Autos subventioniert? Was ist das denn für ein Quatsch. Die Ticketpreise in Berlin sind von Jahr zu Jahr gestiegen, die Bedingungen werden jedoch immer schlechter. Von anderen Städten ganz zu schweigen und in der Peripherie gibt es erst keine Infrastruktur.
    Auch die Idee mit der Stadtumstrukturierung finde ich klasse. Ich war beispielsweise über die Radinfrastruktur in Arhus sehr überrascht. Kein Wunder, dass dort fast nur Fahrräder unterwegs sind. So ganz langsam kommt man auch in Berlin mal auf den Trichter, dennoch wird noch viel zu wenig gemacht, wenn man sieht, dass sich inzwischen auf den Radwegen Staus bilden.

    Leider wurde jedoch mal wieder diese Klimakiste geöffnet. Ein Herrn Schellenhuber als Referenz zu nehmen ist schon sehr daneben, wie ich finde. Ein Physiker und kein Klimatologe wohlgemerkt, der sich in seinen Aussagen häufig widerspricht und mit seiner arroganten Art nur dem IPCC nach dem Maul plappert. Auch die 95% Konsens-Karte zu ziehen finde ich daneben. Davon abgesehen, dass dies eine Falschaussage ist und sich höchstens auf die paar Hampelmänner des IPCC bezieht, ist das doch noch lange keine Garantie die Wahrheit für sich in Besitz zu nehmen. Lag denn die Minderheit im dritten Reich, welche mit Hitlers Politik nicht einverstanden war, auch daneben? Ich würde sagen, in der Wissenschaft gibt es keine Demokratie. Entweder kannst du eine Theorie beweisen oder nicht. Die CO2 These wurde bisher nicht bewiesen, sondern mehrfach widerlegt. Auch sind die selbsternannten „Klimawissenschaftler“ im IPCC oder in Potsdam keine Klimatologen, die alle Daten, die das Klima beeinflussen könnten mit einbeziehen und erforschen, sondern lediglich Szenarien in Computermodellen berechnen und das auch noch mit Daten die teilweise gefälscht sind, wie selbst das IPCC zugab.
    Auch werden wir nicht alle sterben, wenn es ein paar Grad wärmer wird und das Eis schmilzt. In der für den Menschen kürzeren Vergangenheit war es schon deutlich wärmer und wir hatten deutlich weniger Eis. Also keep cool. In den 60ern glaubte man es kommt zur nächsten Eiszeit (die laut Erdintervall sogar bald eintreten könnte) und in den 80ern dass die Wälder wegsterben. Viel schauriger finde ich da das Säbelrasseln des Imperiums, mit seinen vielen vielen Atombomben, KI und die digitale Revolution und Massenüberwachungen.

    Dass man auf dieser Plattform für einen Klimapass ist, hat mich jetzt aber schon überrascht. Das würde also noch mehr „in Not geratene“ Menschen in unseren Billiglohnsektor zwingen und den Druck auf die heimischen Unterschichten imens erhöhen. Happy Birthday. Die Gruppe mit den Produktionsmitteln wird sich die Hände reiben.

    Was mich am meisten in dieser Klimadebatte empört, ist dass sie von den eigentlichen und viel größeren Gefahren ablenkt. Die Plastikvermüllung des Planeten, Verschmutzung der Meere durch Schweröl-Frachtschiffe, Verschmutzung der Luft und Beschädigung der Atmosphäre durch den Personenluftverkehr (in den letzten 20 Jahren um das 300 fache gestiegen), die Zerstörung unserer Böden (also unsere Lebensgrundlage), und vieles vieles mehr. Die Menschen, auch die „Alternative“ ist häufig so dumm, dass sie auf diese Finten reinfallen und die eigentlichen Probleme übersehen. (Ich nehme mich dabei nicht heraus) Aber immerhin werden immer mehr Menschen sensibler.

    Ein weiterer coup in dieser Debatte ist die enorme Umverteilung von unten nach oben. Wer zahlt denn die Zeche für die Umrüstung auf „erneuerbare“ Energien? Die arbeitende Bevölkerung, wärend die Energiekonzerne die Profite einstreichen. Wir werden ja nicht mal beteiligt. Kauft unser Staat Anteile? Nein, er subventioniert nur. Jetzt subventioniert er sogar mit unserem Geld die E-Autos, woraufhin die Automobilkonzerne die Profite einstreichen. Gehts noch? Checkt das niemand? An unserem Schuldgefühl wird appelliert um uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, die am Ende wieder den Eliten zugeführt wird. Das ist wirklich perfide. Eine CO2 Steuer beispielsweise würde genau das bewirken. Kommt auch die Plastiksteuer? Oder werden Agrarfirmen belangt, die wertvollen Humus abtragen und die Böden mit Glyphosat verseuchen?

    Das die deutschen sich nicht wehren liegt einfach daran, dass uns gehorsam anerzogen worden ist. Wir sind von klein auf darauf konditioniert. Wenn du aus der Reihe tanzt oder deinen Mund aufmachst, gibt es auf den Deckel oder du wirst ausgegrenzt. Das fängt doch schon in der Schule an.
    Den deutschen Demonstranten, die mit der französischen gilet jaune Bewegung sympathisierten vorzuwerfen sie seien rechts, finde ich ziemlich vermessen und führt genau zu der Art von Spaltung, die uns in diese Sackgasse bringt. Die Franzosen haben es richtig gemacht. Da war jeder auf der Straße, jemand der sich rechts, links, grün, gelb oder nichts nennt. Was haben denn die Deutschen, die sich gelbe Westen anzogen gefordert? Das waren absolut linke Forderungen. Eine Dezentralisierung der Macht war z.B. eine Kernforderung die ja wohl ur-links ist. Aber das ganze links, rechts Gequatsche ist heute sowieso schon obsolet und führt eben nur zu immer mehr Spaltung. Divided et Impera sag ich dazu nur.

    Zu dem Autothema in der Schweiz sollte man vielleicht noch hinzufügen, dass sich nur wohlhabende ein Auto leisten können. Ein Auto in der Schweiz zu besitzen ist sehr teuer. Und es gibt viele Menschen die sich eben keines leisten können, gerade im französischen Teil.

    Ich sehe es genauso, dass der Mensch sich so verhält, weil er die Einstellung hat „nach mir die Sintflut“. Doch die Frage ist ja warum hat er diese. Dies kann man wohl damit begründen, dass er durch die Zivilisation die Verbindung zur Natur verloren hat. Etwas was man liebt, was man als Teil von einem selbst oder eher umgekehrt betrachtet, das man ehrt, das wird man nicht zerstören. Kein gesunder Mensch würde doch wissentlich seinen Kindern oder sich selber schaden wollen oder? Die gute Nachricht: Wir können die Liebe zur Natur wiederentdecken, wir müssen nur zu den verbleibenden Naturvölkern schauen und von ihnen lernen. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass wir unsere Zivilisation mit all seinem Wohlstand wie wir sie kennen aufgeben müssen. Ob das jeder möchte und wenn es jeder möchte man uns lässt, steht auf einem anderen Papier.

    Vielleicht lädt ihr mal einen „Klimaskeptiker“ ein. Den habe ich hier noch nicht gesehen.

    Wahrscheinlich Vertreter der CO2 Theorie, aber dennoch hochinteressant, könnten Aktivisten von Frachtseglern bei „Die Macher“ sein.

    • Danke für deinen Kommentar. Ich fühle mich mehr und mehr verunsichert, weil das Thema so kompliziert wird. Deinen Vorschlag, dass kenfm dazu beitragen möge mehr Aufklärung einzubringen, unterstütze ich voll und ganz.
      Eine Sendung Positionen mit unterschiedlichen Meinungen zum Thema Klima und Umweltschutz ….. das würde mir gefallen!!!

    • Danke für Ihren Kommentar.
      Auch ich war ein Zeit lang hin und her gerissen wegen dem Klimathema. Diese fanatische Fokusierung auf das Thema CO2 und die Reaktion auf Kritik, die nur auf Spott besteht, hat mich nun nachhaltig dazu bewogen dem Klimaquatsch nicht weiter ernst zu nehmen.
      Dann noch die Geschichte, es herrsche einvernehmen in der Wissenschaft. Ja klar – weil man Leute die zu einem anderen Schluß die Kompetenz abspricht und nicht gelten läßt. Selbst wenn die Theorien alle stimmen sollten, das EEG und das eAuto sind nicht ansatzweise eine Lösung, die Grenzwerte der EU haben und nur mehr Feinstaub und andere erhöhte Schadstoffe gebracht.
      Umweltschutz basiert auf Nachhaltigkeit und ganzheitlicher Betrachtungsweise – das haben derzeit weder diese Schulschwänzer noch die links olivgrünen auf der Agenda.
      Es sieht mal wieder alles nach einer groß angelegten PR Kampagne aus – mehr nicht. Die wollen alle nur unser Bestes – unser Geld.

  13. Um 2010 oder 2011 herum, jedenfalls nicht vor wenigen Augenblicken, entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass eine Radwegebenutzungspflicht nur in Ausnahmefällen angeordnet werden darf (Begründung: Stvo besagt, dass der Verkehr nicht mehr als unbedingt nötig behindert werden darf.)
    Man vergleiche die höchstrichterliche Rechtsprechung mit der Praxis der Verkehrsplanung in deutschen Städten, hahaha.

  14. solange selbst solche leute wirklich glauben, daß man mit weniger individualverkehr „die welt retten kann “ , ist der welt nicht zu helfen. es ist alles richtig, was herr wolf sagt ( außer , daß ich nicht an die „macht des co2“ nicht glaube ) , aber wenn er nicht aufrüstung + krieg als die HAUPTKLIMAKILLER erkennt und bekämpft, dan ist ihm und „den seinen“ nicht zu helfen…

  15. Durchaus interessante und in der öffentlichen Debatte eher unübliche Gesichtspunkte, z.B. das die E-Autoförderung durchaus Klientelpolitik für besserverdienende Häuslebesitzer ist und der Rest das Nachsehen haben, sprich dafür bezahlen wird. Vernünftigen E-Auto -Einsatz in großem Maßstab seh ich bestenfalls bei der Post.
    Ansonsten sieht mir vieles nach Milchmädchenrechnung und Weglassung nicht passender Argumente aus. Von Berufen auf nicht wirklich gesicherte Argumente ganz zu schweigen.

    Da schau ich mir lieber Horst Lüning mit seinen Theorien an, das hat mehr Hand und Fuß, auch wenn dort genausowenig eine Lösung geboten wird wie hier.

  16. Mal eine Frage zur Anomalie des Wassers?
    Seit der Titanik wissen alle, dass Eis eine geringere Dichte bzw. um 1/11 größeres Volumen als Wasser hat. 1/11 des Eisberges schwimmt oberhalb der Wasserlinie. Die größte Dichte von Wasser ist bei 4 Grad C, wobei 25 Grad warmes Wasser ein nicht viel größeres Volumen hat.
    Findet eine Klimaerwärmung statt, würde der Meeresspiegel durch Abschmelzen von Packeis nicht steigen. Nur Landgebundenes Eis würde zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen.
    Ist die Annahme richtig?
    Nun wird u.a. auch angenommen, dass die Sonnenaktivität und ein Abweichen von der elliptischen Erdumlaufbahn um die Sonne verantwortlich sind für Kalt- u. Warmzeiten auf der Erde, was natürlich die Evolution seit Anbeginn befeuerte.

    Ist denn bewiesen, dass der CO2-Anteil in der Luft von 0,038% auch die elliptische Umlaufbahn und die Sonnenaktivität ändern kann?
    Dichte des Wassers:
    https://www.internetchemie.info/chemie-lexikon/daten/w/wasser-dichtetabelle.php
    Ellipse:
    https://www.spektrum.de/news/raetsel-der-eiszeit-zyklen-entschluesselt/1203500
    ThyssenKrupp hat den horizontal / vertikal Lift patentiert, quasi der Stadt-Transrapid im individuellen Kabinenformat. Der könnte im Innenstadtbereich teure U-Bahnbauten ergänzen und bewegt sich streckengebunden oberirdisch oder in Schächten mit Magnettechnik bis ins Wohnzimmer.
    Das macht auch 5G überflüssig.
    https://www.youtube.com/watch?v=E7QlAsxJP-g

  17. Es ist schon erstaunlich, wie schnell und heftig hier immer wieder Andersdenkende niedergemacht werden. Man ist offenbar unfähig, das Gescheite zu hören, geschweige zu verstehen, was einer sagt, wenn man vorher eine Meinung von ihm vernommen hat, die man selber ablehnt. Dann ist sofort der ganze Kerl und alles was er sagt „unten durch“.
    Ich bin sicher, dass geheime Dienste alles versuchen, die nicht Mainstreamkonformen zu spalten und zu zersetzen. Aber diese haben auch eine große Neigung dazu, es selber zu machen.

    • zugegeben manche Kommentare sind etwas respektlos, aber auch dann mit Argumenten unterlegt. Wegen der CO2 Geschichte von Ken Jebesen angesprochen antwortet W.Wolf „ich bin kein Klimatologe“! Was ist das für ein Argument?
      Ich mein er ist ja auch von Haus aus kein Ingenieur und hat trotzdem jeden Menge Argumente gegen E-Autos.
      Aber keine für Klimakipp durch menschengemachten CO2 Ausstoß. Und trotzdem sollen wir dran glauben. Und als Ken Jebsen ihn fragt wie lang noch Zeit ist bis zum Klimakipp, das nächste Ding. Seine Antwort: „15 Jahre – wenn die Klimatologen recht haben“. Mein Eindruck: ihm ist diese These selber zu heiß, dass er sie auf die eigene Kappe nehmen will, mit anderen Worten: da glaubt er selber nicht dran und vertritt es doch.

    • @ Bernhard Meyer
      Wenn Eltern die Natürlichkeit ihres Kindes bekämpften (und es keine wenigstens teilweise ausgleichenden Menschen im Umfeld des Kindes gab), dann wird das ehemalige Kind später ALLES, was auch nur weit entfernt an Natürlichkeit erinnern könnte, unbewusst aber um so vehementer bekämpfen.
      Dass das gleichzeitig oft die selben Leute sind, die auch was gegen andere Menschen haben – handelsübliche „besorgte Bürger“ – das kommt mir bestimmt nur so vor und selbst wenn, wäre es nur Zufall. 😀

  18. Das 95% der Klimawissenschaftler von menschengemachten Klimaänderungen durch CO² überzeugt sind, stimmt nicht. Es sind 95% der Angehörigen des Weltklimarats, die nicht alle Wissenschaftler sind.
    Wenn man weiß, dass Klimaskeptiker gar nicht erst in den Rat reinkommen, ist das eine Aussage ohne Wert. Die weltweiten Grünflächen nehmen zu, statt ab. Es geht den Machteliten darum, Luft zu besteuern, zur besseren Kontrolle der Lämmer. Eine gewaltige Volksverdummung.

    • ja und dass die Überzeugungstäter alle, wie auch sicherlich Winfried Wolf, ganz gut davon leben können, sei ihnen gegönnt! Nur nehmen sie uns die Ressourcen um uns auf den sonnengemachten Klimawandel zu konzentrieren.

    • Alle Kritik lässt sich dem einzig relevanten Problem unterordnen, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Der Kapitalismus führt geradewegs in den Untergang der Menschheit. Wann können wir sagen: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

  19. „die Leute bekommen gefühlsmässig mit wie die Wetterveränderungen stattfinden“ Ist das das Niveau der Diskussion zum Thema Klimaveränderung bei KenFM? Ich denke es ist an der Zeit zu dem Thema einmal beide Seiten, die Alarmisten und die Skeptiker einzuladen. Schellenhuber oder Lesch mit seinen gefakten Graphiken kann ich mir auch bei den öffentlich Rechtlichen anschauen.

  20. Als erstes erst mal schön Sie wiederzusehen. Das Interview mit Pedram Shayar beim roten Tisch zu Stuttgart 21 war sehr informativ und spannend.
    Wieder ein sehr interessantes Interview und vieles davon kann man vielleicht auch so sehen, aber an vieles sollte man ein großes Fragezeichen machen.
    Das ein Elektroauto ZUSÄTZLICH zum schon bestehenden Auto angeschafft wird, halte ich für falsch. Das Potenzial in der Batterietechnik (jetzt wo endlich einmal Nachfrage besteht, abseits von Laptops) ist noch gar nicht abzuschätzen. Die Lithium Ionen Technik ist jedenfalls nicht in Stein gemeißelt für die nächsten 50 Jahre. Schon in vielleicht 10 Jahren wird es gar kein Lithium mehr brauchen – die Energiedichten weiter zunehmen. Das heißt, das Elektroauto wird das Benzin-/Dieselauto ERSETZEN, nicht ergänzen.

    Viel entscheidener ist die Umstellung des deutschen Michl, was die Nutzung betrifft (18:15). Die Ladezeiten spielen für 98% der Fahrten an 362 Tagen im Jahr überhaupt keine Rolle, weil wir das Auto aufladen, wenn es NICHT benötigt wird. Wir fahren nicht an eine Tankstelle/Zapfsäule und warten dort darauf, daß der Akku voll wird, so wie wir es heute mit Verbrennern tun. Wir laden das Auto während der Nacht, an der Arbeitsstelle, vor dem Restaurant, auf dem Parkplatz des Kino’s oder sonst wo – im dann wenn wir es gerade nicht brauchen. Für die durchschnittliche Fahrtstrecke des Durchschnittsdeutschen reicht dann selbst eine Schukosteckdose für drei bis vier Stunden aus.

    Auch das Argument der Stromherkunft ist nur halb richtig. Selbst Strom aus Kohlekraftwerken (für E-Autos) würde zu einer beträchtlichen Kohlendioxideinsparung führen, da eine Handvoll Kohlekraftwerke deutlich höhere Wirkungsgrade haben, wie Millionen kleinster Benzin/Dieselmotoren.

    34:00 folgend würde ich 100% unterschreiben. Krabben (erst vor kurzem gelesen) zweimal um die Welt zu schippern, zum Schälen und zum verpacken um sie dann hier zu verkaufen kann nicht richtig sein. Transporte aller Art unendlich zu subventionieren ist deshalb vor allem von der Politik abzuschaffen. Das „bücken“ nach der Nuß ist dem importieren aus China deutlich vorzuziehen.
    Jedoch ein „weiter so“, ein endloses Wachstum auch an Mobilität in der Welt kann es so nicht geben. Das Elektroauto ist nicht der Retter in der Not.
    Aber die e-Mobilität (mit Autos und Bahn ) kann ihren Beitrag leisten. Schon Aufgrund des geringeren Ressourcenverbrauchs gegenüber ALLEN fossilen Antrieben. Wenn wir es schaffen, gleichzeitig auch an unserem Mobilitätsverhalten zu drehen.

    • Nur, wir müssten die Kinder, die bei der Cobalt-suche ihr Leben lassen, schnell vergessen, sonst wird unser gutes Gewissen, (ab 80000 km positive CO² Bilanz), ein Schlechtes.

    • @ Rene Becker
      „Wenn wir es schaffen, gleichzeitig auch an unserem Mobilitätsverhalten zu drehen.“

      Die meisten Menschen leben in Städten und da sind die größten deutschen Städte noch beschauliche Kleinstädte gegenüber den Mega-Metropolen, aber selbst in kleineren deutschen Städten brauchen die meisten kein eigenes Auto, sondern es ist eine Belastung (finanziell, zeitlich usw.).
      Darum ist es m.E. nicht die Frage ob Verbrenner-Auto oder Elektroauto, sondern ob persönlicher privater Besitz eines Autos oder:
      – Fahrrad für Alltagsmobilität (in Städten ideal)
      – car sharing für den Bedarfsfall (wenn man doch mal drei Säcke Mörtel _*UND*_ eine Waschmaschine transportieren muss, wo man auch mit einem Lastenfahrrad plus Anhänger an Grenzen kommt, wobei E-Fahrräder und auch E-Lastenfahrräder beim Verhältnis von Fahrzeuggewicht zu Nutzlast um Größenordnungen besser sind als eine Tonne Leergewicht Auto…)
      – und Bahn (für Fernstrecken ideal).
      (Wozu bei bislang körperlich unversehrten Menschen ÖPNV gut sein sollte, außer für Bewegungsmangel der die Pharmakonzerne freut, das erschließt sich mir nicht, aber gut; es gibt Leute, die irgendwas an ÖPNV finden und wenn das genügend für demokratische Entscheidungen sind, dann sei es halt so. Für Städte ab 3 Millionen haben U-Bahnen einen Sinn das Stadtzentrum zu entlasten.)

      Bei diesem Mobilitäts-Konzept von Stadtbewohnern spielt das Auto eine Rolle beim car sharing, aber da braucht es nicht 500 Autos, sondern 50-100 Autos pro 1000 Beteiligte.
      Durch die Veränderung des Verhältnisses um den Faktor 5 bis 10 ist es dann auch weniger wichtig, ob das E-Autos oder Öl-Autos sind, es werden erstmal 5 bis 10 mal weniger Autos hergestellt.
      Und dann kann man raten, warum „E-Mobilität“ in allen Qualitätsmedien thematisiert wird, aber car sharing eher selten vorkommt … ^^

    • Hört, hört, es gibt doch noch Menschen, die in der Lage sind gesunden Auges und Verstand, also jenseits des Mainstreams, Information aufzunehmen 😉

  21. … ein Schäwätzer vor dem Herrn, am liebsten und am besten konnte Herr Wolf Fragen beantworten, die nie gestellt wurden … von Nazis über China und die betriebwirtschaftlichen Entscheidungen von Henry Ford beim besuch von Schlachthöfen …

  22. Tja, „wer sich grün macht, den fressen die Ziegen“ meinte Goethe.

    Wir sind schon mitten in der digitalen Diktatur des digitalen Geldes, und auch die Grünen, ob sie es wider besseres Wissen machen oder nicht, sie werden unterschiedslos von den Ziegen gefressen werden. Wie wir alle.

    Das Internet ist jetzt schon ein gigantischer Stromverbraucher. Unvorstellbar, wenn dazu noch autonomer elektrischer Individualverkehr dazukommt. Irre! Irrsinn auch der Wasserbrauch bei der Gewinnung von Li.

    Geld regiert die Welt und vernebelt den Verstand: Umweltschützer werden zu Klimaschützern. Und Umwelt, Klima und Wetter zu beliebigen Begriffen. Und alles nur, weil das Geld regiert und nur vereinzelt verstanden wird, wie das funktioniert.

    https://www.youtube.com/watch?v=z0uRzkZuVuM&t=1802s

    Da möchte man fast zu den Sentinelesen auswandern.

    https://www.youtube.com/watch?v=c3YywzRwy1A

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