Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel. Aber wie soll das gehen?

Von Dirk C. Fleck.

Der Mann ist Professor für Umweltpolitik und Nachhaltige Entwicklung an der Yale University in New Haven (Connecticut), eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Er war Chefberater der Nationalen Umweltkommission unter den US-Präsidenten Jimmy Carter und Bill Clinton. Aber erst jetzt ist bei ihm der Groschen gefallen. Sein Name: Gus Speth. In einem Interview mit der New York Times kommt Speth, der über Jahre hinweg in wichtiger Position vor einem drohenden Ökozid gewarnt hatte, zu einer nicht gerade ermutigenden Erkenntnis. „Früher dachte ich,“ so sein deprimierendes Statement, „dass die größten Umweltprobleme der Verlust der Artenvielfalt, der Kollaps der Ökosysteme und der Klimawandel wären. Ich dachte, 30 Jahre gute Wissenschaft könnte diese Probleme angehen. Ich habe mich geirrt. Die größten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit, und um mit ihnen fertig zu werden, brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel. Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie man das macht.“

Wenn man nicht ohnehin der Meinung ist, dass der Drops gelutscht ist, weil wir es bereits heute mit irreparablen Langzeitschäden zu Lande (Atommüll, Abholzung der Regenwälder, Verlust der Artenvielfalt, Pestizideinsatz in der Landwirtschaft), zu Wasser (Plastikschwemme) und in der Luft (Geoengineering) zu tun haben, muss man zumindest konzedieren, dass der Umbau unserer globalen Konsumkultur das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschheit sein wird. Und, wie Gus Speth zurecht befürchtet, wird er wohl kaum zu stemmen sein.

Dabei hatten wir unsere Chance. Wir hatten sie immer. Wir konnten sie nur nicht nutzen, weil wir als politisches Gemeinwesen keine Idee besaßen, was und wer wir eigentlich sein wollten, jenseits unseres immer kümmerlicher werdenden Konsumentendaseins im Scheinpluralismus weniger Konzerne. Das Profitinteresse einer kriminellen Finanz- und Wirtschaftselite hat in den letzten Jahrzehnten jede vernünftige Problemlösung im Ansatz erstickt.

Wie ist es möglich, dass alle zerstörerischen Handlungen, die wir erleben müssen, von den Verantwortlichen als kreative Taten gefeiert werden? Die Bombardierung anderer Länder, der Bau von Staudämmen, das Versprühen von Insektiziden, die Erschaffung genmanipulierter Organismen – dies alles wird als notwendig, fortschrittlich und kreativ empfunden. Wir begreifen Gesundheit als Leistung der pharmazeutischen Industrie, wir verstehen soziale Sicherheit als etwas, was Polizei und Justiz herstellen. So ist es auf fast allen Gebieten: wir glauben ausschließlich an ordnungspolitische oder technische Lösungen. Warum ist das so? Weil unsere Gesellschaft dem Patriarchat gehorcht, dessen zentrale Werte Überlegenheit und Dominanz sind. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass wir das weibliche Prinzip wieder zum Tragen bringen. In den Kulturen der indigenen Völker gilt die kreative Kraft der Natur als feminin. Die Anerkennung dieser Kraft macht uns dem Leben gegenüber demütig und lässt uns erkennen, dass wir nicht sein Meister sind. Wenn jeder Mensch bereit wäre, das weibliche Prinzip in sich wieder zuzulassen, würden wir erleben, dass Selbstversorgung, Selbstvertrauen und Selbstbestimmung ganz oben auf der politischen Tagesordnung stünden.

Jetzt aber haben wir den Salat. Den Menschen nun ins Bewusstsein zu bringen, dass sie nicht nur Kulturwesen, sondern auch Naturwesen sind, die verinnerlicht haben, dass die Natur ein Existenzrecht hat, unabhängig davon, ob sie etwas davon haben, ist eine Herkulesaufgabe, von der niemand weiß, wie sie bewerkstelligt werden kann. Dabei ist die Frustration gegenüber einem System, dass sich nur über kapitalistische Prinzipien zu definieren weiß, inzwischen riesengroß. Viele Menschen wollen es nicht mehr hinnehmen, dass jede ihrer produktiven Handlungen in ein globales Wirtschaftssystem gepresst wird, um einen Wert zu bekommen. Sie sehnen sich nach Identität. Ihre Identität finden sie nur, wenn sie ihre Probleme vor Ort angehen. Der einzige Weg, das globale Desaster in den Griff zu kriegen, sind weltweite lokale Lösungen. Das gilt es in erster Linie zu propagieren.

Professor Klaus Bosselmann (67) gilt als einer der wichtigsten Denker einer ökologischen Rechtsordnung. In einem Interview mit Geseko von Lübke (Politik des Herzens, Arun Verlag) sagte er folgendes: „Unsere Politiker sind geradezu geblendet von der Vorstellung, Wachstumszahlen zu produzieren und haben überhaupt kein Gefühl dafür, was die Menschen denn wirklich bewegt. Sie begreifen nicht, dass es eine Sinnkrise ist, die tiefer geht als die Enttäuschung über die schwierige Wirtschaftslage. Die Sinnkrise hat damit zu tun, dass die Ohnmacht der Politik immer stärker empfunden wird, wir aber nicht wissen, wie wir auf diese zunächst einmal als negativ erlebten Veränderungen reagieren sollen. Ich glaube also, dass wir tatsächlich am Beginn einer Zeit stehen, in der ökologische Inhalte überhaupt erst erfahrbar werden. Erst in Folge werden sie zu Wirtschafts- und Gesellschaftsformen führen, für die wir noch keine Begriffe haben. Es gibt sie, die Möglichkeit, dass wir aus der ökologischen Krise die entscheidenden Schlüsse ziehen und verstehen, dass wir die Umweltprobleme selbst geschaffen haben. Wir haben sie in unseren Köpfen, in unseren Selbstvorstellungen geschaffen, dort müsste auch der Schlüssel liegen, sie zu lösen.“

Bisher haben wir den Umweltschutz lediglich als Menschenschutz begriffen, bisher sprachen wir ausschließlich von Beständen, wenn von der Natur die Rede war. Wir machten in allem unsere Rechnung auf. Dieses Denken war nicht dem Leben verpflichtet, sondern einer Buchhaltungsmentalität. Die Erde ist ein lebendiges System, in dem alle Dinge miteinander verwoben und voneinander abhängig sind. Ist denn das so schwer zu verstehen? Wir alle leben von der Erde, sie ist unser Lebensspender. Glaubt denn jemand im Ernst, dass etwas, das Leben spendet, selbst ohne Leben ist? Erst wenn wir bereit sind, uns als Bestandteil eines lebendigen Erdkörpers zu verstehen, wird sich unsere Stellung in der Welt grundsätzlich verändern.

Eine solche Perspektive hat dramatische Folgen für unser inneres und kollektives Wachstum. Sie mag angesichts der herrschenden Probleme visionär und verträumt wirken, aber eine Gesellschaft, die keine Visionen entwickelt, ist nicht zukunftsfähig. Zum ersten Mal in unserer Geschichte sind wir mit der selbstverursachten Zerstörung aller biologischen Lebensgrundlagen konfrontiert. Keine Generation vor uns hatte eine solche Bedrohung auszuhalten.

Wir müssen uns also fragen: Was wollen wir? Wer sind wir? Was brauchen wir? Indem wir uns dies fragen, schulen wir nicht nur unsere Wahrnehmung, wir formulieren auch unsere Bedürfnisse neu. Es gibt inzwischen viele Menschen auf der Welt, die diesen Bewusstseinswandel vollzogen haben, und täglich werden es mehr. All das passiert in einem ungeheuren Tempo, und es passiert jetzt. Die Vertreter des alten Systems wissen das. Sie wissen, dass ihre Richtlinien, Normen und Werte nicht mehr funktionieren.

Ein solcher Wertezusammenbruch macht zunächst einmal Angst. Wir haben Angst vor Chaos und Anarchie, Angst davor, unterzugehen in diesem Endzeitszenario, in dem sich jeder gegen jeden zu behaupten versucht. Aber nicht wir sind dem Tode geweiht, es sind unsere alten Sicht- und Handlungsweisen die sterben. Im Grunde müssen wir heute zwei Aufgaben zugleich bewältigen: als Sterbebegleiter für ein abgewirtschaftetes System und als Geburtshelfer für eine neue Kultur. Wenn es uns gelingt, eine positive Zukunftsvision in uns erblühen zu lassen, dann werden wir sie in der praktischen Politik auch umsetzen können. Denn es wird nichts Neues durch uns in die Welt kommen, was nicht vorher in unserem Bewusstsein Gestalt angenommen hat.

Der US-amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau (1817 – 1862) notierte am 19.7.1851 in seinem Tagebuch folgende Sätze: „Ich bin vierunddreißig Jahre alt, und dennoch ist mein Leben beinahe ganz unentfaltet. Wie viel liegt da erst im Keim? Zwischen meinem Ideal und der Wirklichkeit herrscht oft ein solcher zeitlicher Abstand, dass ich sagen kann, ich sei noch nicht geboren.“

Gilt dies nicht für die Menschheit insgesamt? Sind wir nicht ebenfalls noch ganz unentfaltet? Und tragen wir als Menschenfamilie nicht auch den Keim des Verständnisses in uns, der uns, erst einmal erblüht, wieder eingliedert in die Schöpfung, die wir bisher nur zu beherrschen versuchten? Aber man kann nur etwas beherrschen wollen, von dem man sich grundsätzlich getrennt weiß. Mit diesem Missverständnis muss Schluss sein. Oder es ist Schluss mit uns.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Song_about_summer / shutterstock

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14 Kommentare zu: “Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel. Aber wie soll das gehen?

  1. Lieber Dirk C. Fleck,
    zu den Ereignissen und Personen, die es lohnen, sie sich immer mal wieder
    ins Gedächtnis zu rufen, zähle ich Joseph Beuys und Dorothee Sölle.
    Ihr Text gab den Anstoß, mich dieser Tage mit Dorothee Sölle zu befassen.
    Sie war und ist eines meiner Vorbilder und ich empfand große Freude über
    die neuerliche Begegnung mit ihrem Denken. Dieses Interview, das Günter
    Gaus 1969 mit ihr führte, ist ein Highlight für mich. Sie ist Jahrgang 1929
    und spricht von den Kriegsgräueln anders als wir, die 1.u.2. Nachkriegsgeneration,
    dies tun. Aber ansonsten sind ihre Themen höchstaktuell.
    Interview Günter Gaus mit Dorothee Sölle:
    https://www.youtube.com/watch?v=vXCbrxEasbM
    Min:15:22 'Gott ist tot' meint, Gott hat seine Funktion als derjenige verloren, der alles machen, verändern soll,
    wodurch sich die Menschen in ihrer Abhängigkeit einrichten.
    An anderer Stelle sagt sie: 'Gott hat nur unsere Hände'.
    In 16:50 Min. die Frage: Ihre Theologie für Aufgeklärte?
    Ab Min. 37:50 widerständig sein, ein großes Thema von Dorothee Sölle.
    In Min. 38:29 etwa, warum es in der derzeitigen (1969) deutschen Gesellschaft schwer ist,
    ein Christ zu sein, sich christlicher Widerstand nur schwer artikulieren lässt.
    Min. 40: den Religionen wirft sie vor, dem Menschen nicht zu helfen, ihre Situation zu erkennen. (Die Botschaft der Bibel kontextualisieren hieße das).
    Sie ist jederzeit politisch, solidarisch Min 43:39 , poetisch (ihre Theopoesie), widerständig Min.37:59, diesseitig (die Frage nach dem Jenseits ist für sie keine entscheidende, sondern eine Randfrage. In Min. 45:50. Dorothee Sölle einmal zu einem Mädchen, auf die Frage, ob mit dem Tod alles aus sei: "Wenn Sie für sich alles sind, dann ist mit dem Tod alles aus." Min.46:19.
    "Der Gewalt den Boden entziehen" heißt ihr Vortrag am 18.11.2001 in der Hamburger Hauptkirche St. Karharinen. s.u.1)
    Heinrich Fink überschreibt seinen Nachruf auf Dorothee Sölle mit "Wählt das Leben", Dorothee Sölle: Für die Theologin gehörten Kampf und Kontemplation zusammen. s.u. 2)
    Darin der Satz "Aufrüstung tötet auch ohne Krieg", mit dem sie ihre Rede auf der großen Friedenskundgebung am 10. Oktober 1981 in Bonn begann.
    "Kein Theologe hat wie sie in vier Jahrzehnten nicht nur Kirchen und Theologen öffentlich zur ständigen Auseinandersetzung in Vorträgen und Büchern herausgefordert", schreibt er weiter. Auf Kirchentagen und Tagungen der Ev. Akademien vor Studenten, auf Friedens-demonstrationen und Protestkundgebungen ging es ihr immer um das "jetzt und hier".

    Dorothee Sölle stand für das Leben, für den Frieden und die Gerechtigkeit, sie war stets
    politisch s.o. (der Zeitgeist damals ohnehin 'das Private ist politisch u.umgekehrt'), sie steht für eine politische Theologie, (ihr wichtigstes Projekt nach eigenen Worten, das Politische Nachtgebet in der Antoniterkirche in Köln, gegründet 1968 mit ihrem Mann Fulbert Steffensky, weitete sich aus zu einem Arbeitskreis von ca. 50 Leuten, die die Gottesdienste vorbereiteten und vielen, die kamen und mitmachten. Darin wurde aufgeklärt, diskutiert, gebetet). Die folgenden Titel, abgedruckt im Papier 2) s.u.
    sollen Einblick in Ihr Denken geben:
    "Ein Volk ohne Vision geht zugrunde Buch, 2. Auflage 1987
    "Es muss doch mehr als alles geben", Nachdenken über Gott 1992 (Das klingt stark an im
    Interview mit Günter Gaus in Min. 38 etwa.
    "Gott im Müll", eine andre Entdeckung Lateinamerikas 1992
    "Leiden", 2. Auflage 1998
    "Träume mich, Gott! Geistliche Texte mit lästigen politischen Fragen", 2. Auflage 1995
    "Mutanfälle, Texte zum Umdenken",1996
    "Das Eis der Seele spalten.Theologie und Literatur in sprachloser Zeit", 1996
    "Scientia und Sapientia. Wege zu einer ökofeministischen Spiritualität",1996
    "Gegenwind, Erinnerungen", 2. Auflage 1999
    "Erinnert euch an den Regenbogen", 1999
    "Lieben und arbeiten. Eine Theologie der Schöpfung",1999
    "Mystik und Widerstand", 2. Auflage 2000
    "Jesus Christus", 2000

    1) https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001703.html
    2) http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Kirche/soelle-fink.html

    mehr zu Dorothee Sölle:
    https://bunte-steinchen.livejournal.com/62658.html

    Dorothee Sölle und das Politische Nachtgebet in der Antoniterkirche Köln
    https://www.youtube.com/watch?v=_L3dSKTwNoQ

    https://www.kirche-koeln.de/gedenkveranstaltung-fuer-dorothee-soelle-es-war-ihr-heisses-herz-das-die-menschen-beruehrte/

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-erinnerung-an-dorothee-soelle-von-der-ketzerin-zum.1124.de.html?dram:article_id=416799

    Noch einmal zur Friedensbewegung:
    Leute wie Dorothee Sölle, Heinrich Böll, Heinrich Albertz, Helmut Gollwitzer wieder anzuhören oder neu zu hören erscheint mir wichtig, denn dass sie in der 'Geschichte der
    Friedensbewegung', so wie sie allenthalben zu lesen ist, ausgeblendet werden,
    ist mehr als unredlich! .

    Interessant finde ich, dass sich Kirchenleute, ob Theologen, Ökonomen oder
    andere Denker relativ weit hinauswagen können, zwar abgestraft, aber nicht fallen gelassen werden. Es gibt einige Beispiele, die zeigen, dass heute im Schutzraum einer Glaubensgemeinschaft freier gedacht, geschrieben, sich geäußert werden kann als in
    unabhängigen Institutionen. (Wenn es um die Machtstrukturen der Kirche selbst geht,
    sieht es wohl anders aus). Ich habe schon oft gedacht, wenn man mehr in Ruhe gelassen
    würde, weniger zu den Gebetsstunden erscheinen müsste, ließe sich da ein interessantes
    Leben einrichten.

    Als Kind habe ich die Vaterunser-Bitte "und erlöse uns von dem Bösen" nicht verstanden.
    Das bisschen Böse in meiner Umgebung… später dann bei George W. Bush ergab die 'Achse des Guten' erst recht keinen Sinn.
    Dieser Tage die Überraschung gleich 2 mal:
    einmal im Günter Gaus Video in Min. 19:49 von einem anderen Verständnis von Sünde und vom Bösen im System ist die Rede und vor ein paar Tagen fand ich dieses
    https://www.youtube.com/watch?v=LN8VgzPnVmk
    worin es um die Praxis des Schuldenerlasses geht. Davon sollen/wollen wir erlöst werden.

    Sterben heißt für Dorothee Sölle, das individuelle Bewusstsein fällt wie ein Tropfen im Ozean zurück ins große Bewusstsein. Ich würde mir wünschen, dass Hans Kremer im Poetikon einmal ein Dorothee Sölle-Gedicht rezitiert.

  2. Ja, ohne konkrete Selbst- und damit Menschen- und Umwelt- und Über- und Unterwelt-Sicht (Vision, kein Machwerk!) keine Geburt!

    Wir beherrschen aber nicht nur eine scheinbar objektivierte Umwelt, die aber und gerade uns und völlig beherrscht (das belegt sich, wenn unsichtbare kleine Dinger mit milder Herausforderungsintensität die ganze Weltbevölkerung in einen Panikwahn versetzen, in welchem sie sich selbst ver- und zerstören.), wir beherrschen(in der Doppeldeutigkeit des Wortes) uns selbst und haben uns als Tote objektiviert oder ausradiert und deswegen gibt es uns nicht und deswegen können wir von jedem Funkmast nach Belieben in einen Baletttanz oder auch zum Klippensturz geführt werden.

    Das Bewußtsein von der bio-ökologischen Bewußtheitsnotwendigkeit ist geschenkt und notwendig und aber auch ein altes Agens.
    Wir brauchen eine Selbst-bewußtheit und Welt- und auch Überweltbewußtheit vom allerbester und basaler Güte! Wir brauchen also soz. erstmal Kultur, denn ein Verpestungs- und Vernichtungswesen kann wohl nicht als Kultur bezeichnet werden. Dieses kann auch wohl nicht als Patriarchat wirklich und wahr identifiziert werden. Es ist ja das Gegenteil davon und diese Bezeichnung Teil einer Manipulationsmaschine (auch der Materie (Mutter) ), die die Bewußtwerdund und Emanzipation verhindert. Es sind höchstens mütterliche Söhnchen und mutterverlassene Töchter, die dieses nun irrenhausreife Unwesen veitstanzmäßig betreiben. Wir lebten höchstens in einem Filiat (mit matriarchalen (i.e. materialistischen) Bloßstellungen) und sicher nicht in einem Patriarchat. Aber das nur nebenbei.

    Ja, geboren als wirkliches Selbstwesen, das offen ist zum Du und zum Wir, zur gemeinsamen Welt und ihrer Einbettung in einer unendlicheren Überwelt und einer unendlichen reichen und fruchtbaren und lebensspendenden Unterwelt. Und diese Welt steht vor der Tür und klopft. Sie will sogar noch den (wirklich momentan) Erstickungssterbenden retten.

  3. Lieber Herr Fleck. Ihre wunderbare Beiträge erinnern mich immer auf das Gute, das Göttliche in- und um uns. Die Veränderung findet nur durch die Bewusstsein-Erweiterung statt, dort liegt der Schlüssel. Es muss bei uns drinnen statt finden und dann wird es sich draussen manifestiert. Viele Menschen sind am aufwachen, und es werden immer mehr. Wir müssen nur etwas geduldig sein, wir die Erwachten sind die Vorbote, wir sind viele Existenzen gewandert und waren nie sofort wissend, es ist ein Prozess. Ich glaube an die Kraft unserer Mutter Erde, sie wird sich erholen, ob alle mit ihr bleiben ist allerdings fraglich, die welche sie lieben, ehren und respektieren gewiss. Eine schöne Zeit wünsche ich Ihnen, beobachten Sie auch weiterhin die Bäume und die Blätter wenn der Wind mit Ihnen spielt….

  4. So lange sich unser Wirtschaftssystem sich nicht ändert, wird sich insgesamt nicht viel ändern. Es gibt durchaus einen wohldurchdachten Ansatz wie man in einer völlig anderen Wirtschafsstruktur leben kann. Ein System, das den "Wert" von Waren und Arbeiten mittels eines Algorythmus bewertet und bei dem der Schaden bei der Herstellung dem Nutzen für Menschen gegenübergestellt wird. Ein völlig anderer Denkansatz für ökonomisches Zusammenleben mit gewaltigen gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Frage ist, ob die Menscheit den Mut für einen Wechsel hat oder ob die Bedenkenträger sich durchsetzen. www.copiosis.com

  5. Danke für die inspirirenden Worte. Ja, ….. Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel.
    Ich stimme auch der anderen Ausage voll zu:" Die größten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit, und um mit ihnen fertig zu werden, brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel. Und wir Wissenschaftler wissen nicht, wie man das macht.“
    Und schließlich wird die Frage wird aufgeworfen:"Aber wie soll das gehen?"
    Ich denke eine andere Frage sollte man auch in diesen Zusammenhang bringen: "Wie sind wir zu diesen Menschen geworden? Und ist es schwer den Menschen zu ändern? Von Gier zur Bescheidenheit, von Egoismus zu Altruismus, von Gleichgültigkeit zu Neugier, Interesse und Mitgefühl?
    Meiner Meinung nach ist dies eine Frage der richtigen Erziehung. Wir wissen der Mensch ist formbar. Erziehung ist ein kreativer Prozeß. Früher sagte man noch oft wenn man einen schlecht erzogenen Menschen traf, "aus welchen Elternhaus kommt der?" Heutzutage versucht man alles auf den Einfluß Gesellschaft abzuwälzen. Man hört oft von Terroristen das diese sich im Internet radikalisierten. Eltern und Verwandschaft gehören nicht mehr zum Erklärungsmodel.

    Ich liebe das afrikanische Sprichwort: "Um einen Menschen zu erziehen braucht man ein ganzes Dorf."
    Unser Erziehungssystem ist leider auf den Einzelnen ausgerichtet. Wie kann der Einzelne erfolgreich sein. Und die Erziehung soll hauptsächlich dem Staat überlassen werden. Ganztagsschulen ist das große Ideal. Und das Kleinkind sollte auch so schnell wie möglich in die Tageskrippe. Und die Mutter hat zu Hause nichts verloren, das ist total altmodisch. Nur in einer Kariere und im Berufsprozeß kann sie sich wirklich verwirklichen. Und es ist daher auch kein Wunder daß immer weniger Kinder erfahren ein zu Hause zu haben wo beide Elternteile anwesend sind. Großeltern und Verwandtschaft kann man auch vergessen die sind oft weit weg oder haben auch wenig Zeit.
    Alle sind im verrückten Hamsterrad für ihre Sicherheit und Wohlergehen zu sorgen.
    In Deutschland ist es auch nicht einmal erlaubt daß Eltern mit ihrem Kind Homeschooling machen. Sie dürfen nicht die Schulausbildung in eigener Regie ausführen. Ich denke in all diesen Bereichen brauchen wir ein fundamentales Umdenken.

    Die Rolle der Mutter muß wieder aufgewertet werden. Der Autor macht diese interesannte Aussage: " Wenn jeder Mensch bereit wäre, das weibliche Prinzip in sich wieder zuzulassen, würden wir erleben, dass Selbstversorgung, Selbstvertrauen und Selbstbestimmung ganz oben auf der politischen Tagesordnung stünden."
    Was ist das weibliche Prinzip? Ich denke das ist die Erfahrung von Mutterliebe. Die Mutter ist die erste und wichtigste Person im Leben von jeden Menschen. Mutterliebe ist die Grundlage für ein gesundes Selbstvertrauen und um das Potential von Mitgefühl für andere und die Umwelt zu entwickeln. Warum müssen alle Mütter so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsprozeß zurück kehren? Warum ist es altmodisch die Kinder selber zu Hause groß zu ziehen?

    Wir brauchen eine Bewegung die den Müttern den Rücken stärkt sich frei entscheiden zu können für Familie und Kindererziehung. Diese wichtige Aufgabe muß auch vom Staat mit einem richtigen Gehalt honoriert werden. Homeschooling muß erlaubt werden und auch staatliche Unterstützung bekommen. Familie und Kindererziehung sind die Grundsteine für jede Gesellschaft, hier werden die Gleise für die Zukunft gestellt.
    Ist dieser Wandel möglich? Ich denke schon. Immerhin leben wir noch in einen demokratischen Staat. Die Frage ist ob die schweigende Mehrheit in der Lage ist dies zu erkennen. Zu erkennen daß sie diesen Wandel bewirken kann? Es sind grundsätzliche Dinge auf die wir bestehen sollen, und die Kirchen und alle spirituellen Bewegungen sollten lernen gemeinsamme Sache zu machen und am selben Strang zu ziehen.

  6. Ja, wir haben die kosmische Verbundenheit verloren. Dieser Verlust gehört zum kosmischen "Weltenplan", damit der Mensch seinen Weg in Freiheit suchen kann. Es ist die Liebe die uns den Weg erst ermöglicht. Kosmische Liebe ist für den Menschen die bewusste Durchdringung karmischer Verknotungen im herzerfüllendem Christusbewusstsein (… das nichts mit dem weltlichen Christentum gemein hat).

    Die Wissenschaft machte es möglich sich vom puren naiven Glauben zu befreien. Man kann sie auch als Einweihung in materiele und stoffliche Gesetze verstehen. Voraussetzung ist jedoch die uneingeschränkte Anerkennung göttlicher Größe im Sinne eines Allumfassenden.

    Ohne Demut vor dem Geiste geht die Wissenschft Irrwege und verstrickt sich im Dogma weltlicher Ideologien. Eine unfreie, von Kapital und Macht abhängige, Wissenschaft verursacht schwerwiegende Menschheitsprobleme und mißachtet die geistige Evolution der göttlichen Menschwerdung. Die heutige Wissenschaft versucht sich sich als kirchlichen Nachfolger zum modernen Seelenverwalter zu erheben. Hierfür bedarf es den unfreien Menschen als energetische Kraft.

    Viele Philosophen sehen heute schon in der Künstliche Inteligenz … die scheinbar alle Probleme lösen kann … eine Art Staffelstabübergabe vom Menschen hin zum bio-chemisch-digitalen Maschinenwesen. Eine unheilige Herausforderung, die die Menschheit in seiner geistigen Trägheit nur erahnen können.

  7. Lieber Dirk C.Fleck,
    Vielen Dank für diesen tollen Text! Da ist alles drin!

    Vielen Dank R.K für ihren Kommentar

    Unsere Gesellschaft scheint es zu gehen, wie mit einem traumatisierten Menschen, der in Zwangshandlungen, immer wieder die gleichen Dramasituationen schafft. Ich vermute, dass das Chaos noch viel größer wird, weil die Apokalypsen als Verdrängungsdramata gebraucht werden. Manchmal frage ich mich, wie groß muß der Leidensdruck der Menschen, der Gesellschaften noch werden, bis endlich eine Bereitschaft wächst, sich auf Infragestellungen einzulassen, die Dinge auch mal anders zu denken und anders anzugehen.

    In anbetracht der Tatsache, was alles in Philosophie, Psychologie oder allgemein, in den Geistes-, Politik und Naturwissenschaften schon gedacht, aufgeschrieben und entwickelt wurde, ist es geradezu ein albener Witz, wie er oberflächlicher nicht sein kann, wie "Wir" (unsere Gesellschaften, Regierungen, etc. ) eigentlich noch unterwegs sind.

    Und es ist oft genug, verdammt schwer zu ertragen, erst Recht, wenn versucht wird, Menschen in die Regression zu zwingen, so wie es gerade medial und politisch geschieht.

    bleiben wir stark!

    🙂

  8. Einen kulturellen und spirituellen Wandel haben wir schon vor der Nase. Es ist wichtig nicht nur Spiritualität zu “fühlen”, sondern auch zu wissen. Aus einem geschulten und erwachten, sich Selbst erkennenden Geist kann die Kultur umgewandelt werden. Nicht andersherum. Alle nötigen Mittel sind für den ersten Anfang schon gegeben und können selbständig erweitert werden. Stichwort: Rudolf Steiner.
    Man kann hier mal reinschauen:
    https://www.dreigliederung.de/gliederung
    https://www.sozialimpulse.de/
    https://akademie-zukunft-mensch.com/kraftwerk-freiheit/

    Das nur als Anfang. Es gibt viele Initiativen, die auf geistigen Impulsen aufbauen. Zuerst kommt die geistige Revolution, dann die kulturelle.

    Hier nur ein kleines Beispiel seiner Analyse zur Gegenwart:

    “ Bereits 1916 – also noch vor dem Eintritt Amerikas in den ersten Weltkrieg – formulierte Rudolf Steiner folgende Prophetie: “Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken.” (Rudolf Steiner, GA 167, Vortrag vom 4. April 1916). Damit drückte Rudolf Steiner aus, dass das Gerede von den westlichen Werten und Freiheiten zur Phrase, Konvention und schließlich zur Lüge wird. Denn in Wahrheit wird das individuelle Denken routiniert unterdrückt werden durch ein überbordendes, allherrschend gewordenes Wirtschaftsleben. Die freiheitliche Demokratie der westlichen Welt steht nur zu oft nur noch auf dem Papier – und wird, wie die "Wikileaks"- und NSA-Abhör-Debatte zeigt, nicht selten durch den Herrschaftsanspruch des "militärisch-industriellen Komplexes" (Noam Chomsky) auf dem Altar des "Common sense" gemeinsamer Werte und Interessen gewissermaßen zu Tode gebracht, d.h. dem Gotte "Mammon" zur Opfergabe gebracht.”

    Diese Beispiele lassen sich beliebig vermehren.

    Obiges ist EINE Möglichkeit von vielen sich selbst zu wandeln durch Erkenntnis um dann seine Umwelt gesund mitzugestalten.

    • Genau das ist es.

      Und, die Wissenschaft hat den ganzen Müll mitverursacht, schon alleine deswegen, weil sie aus allen Kanonen gegen alle geschossen hat und noch immer schießt, die über die "geistige Welt" reden oder der Wissenschaft anzeigen, dass sie mal über den materiellen Tellerrand hinausschauen soll.

      Die Physik tat das vor einem Jahrhundert, doch die Physiker kann man an einer Hand abzählen, die das dann auch taten.

      Steiner hat das alles schon vor über einhundert Jahren manifestiert und nannte es "die soziale Dreigliederung der Gesellschaft". Es ist der bis heute beste Plan für Gaia, doch die Leute wissen nichts davon, zumindest die, die ihr Maul weit aufreißen und Marx und Libertarismus und Demokratie und Freie Marktwirtschaft und Umweltschutz und all den anderen Kram Sonntags vor sich herbrabbeln.
      Genau diese Leute sind es, dass wir feststellen können, das der Drops längst gelutscht ist.

      Schaut sie euch an, die Antifa-Höchstungebildeten. Sie kennen kein Erbarmen mit ihren Energien, senden sie aus und lassen den Anderen nicht zu Wort kommen. Da gehen diese ganzen Energien hin, höchstens für eine Steuer und gegen alles und den Rest können sie sich veräußern. Aber für das Leben zu sein, das ist keine Synapse ihnen Wert.

    • @Rüdiger Lenz:
      Genau. Mich verwundert und erschüttert es geradezu wie immer wieder Marx herbeigerufen wird als geistige Basis einer neuen, besseren Welt. Die kommunistischen Experimente haben mehr Tote verursacht als irgendeine andere Ideologie der Neuzeit. Wie viele weitere Argumente braucht man denn noch?
      Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich erst kürzlich auf den Begriff Kulturmarxismus gestoßen bin. Und es ist frappierend wieviel diese Ideologie an den heutigen Zuständen schuld ist. Es ist meine Überzeugung, daß der Kulturmarxismus absolut in den Vordergrund gestellt werden muß, damit man versteht was hier eigentlich stattfindet. Halte ich für noch wichtiger als den Fokus auf den Neoliberalismus. Denn hier geht es um die Zukunft der menschlichen Kultur!
      (Der Zusammenhang beider Strömungen ist mir schon bewußt, doch fehlt das Spotlight auf den Kulturmarxismus). Derzeit lese ich von Benjamin Kaiser „Kulturmarxismus“. Bin noch am Anfang, scheint aber ein sehr fundiertes Buch zu diesem Thema zu sein. Vielleicht wäre er ein interessanter Interviewpartner.
      Desweiteren wären Leute wie Sylvain Coiplet, Christoph Strawe und Axel Burkhardt interessant, da sie die Dreigliederung nahebringen können.
      Mir ist bewußt wie sehr spirituelle Themen an sich, und dann noch anthroposophische Themen, entweder nicht ernstgenommen werden, oder da wo doch eine Affinität ist, die schwierigen Themen, wie man sie in der Anthroposophie findet, schwer zu vermitteln sind. Aber gleichzeitig bin ich der Meinung, daß man die Samthandschuhe nun getrost ausziehen kann. Es heißt Tacheles reden.
      Noch nie empfand ich den Kampf von Materialismus und Geist so brutal wie jetzt. Jeder wird gezwungen Stellung zu beziehen. Sich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Und diese Einstellung überall zu vertreten.
      Ich hoffe auch, daß auf diesem sehr wertvollen Portal die Impulse aus der anthroposophischen Welt Gehör finden, denn es ist mehr geboten als vorübergehende Wellness. Hier sind umsetzbare Lösungen zu finden!

      Zum Thema Kulturmarxismus und europäische Identität/Islam (gehört zum Themenkomplex) ist es schon ein Muß Bassam Tibi zu interviewen. Der Mann hat was zu sagen. Oder Birgit Kelle. Thema Gendergaga. Auch ein wahnsinnig wichtiges Thema bezüglich der Zerstörung von Identität. Speziell der Genderwahnsinn hat noch eine tiefere spirituelle Dimension, die absolut verheerend sein wird, stemmt man sich nicht dagegen.

      Oder auch Pim Van Lommel (Buch „Endloses Bewußtsein“). Ein Cardiologe, der durch seine wissenschaftliche Forschung festgestellt hat, daß es ein immaterielles Bewußtsein geben muß. Er hat dieses festgestellt, scheut sich aber Schlußfolgerungen zu ziehen. Was seiner Gewissenhaftigkeit Ehre macht.

      So, dann lese ich jetzt weiter bei Benjamin Kaiser 🙂

      PS: Ja, die Antifa/BLM/Feministen, etc. sind ein anschauliches Beispiel für Menschen, die Humanität predigen, aber das genaue Gegenteil leben. Es ist so offensichtlich, daß ich mich einfach wundern muß, wieso das nicht von der breiten Masse wahrgenommen wird.

    • Oje, gedachte und formulierte Worte, sind reale Wirklichkeit geworden!? Deshalb achte ich schon seit längeren Jahren darauf, meine Gedanken mit der Absicht einer gemeinsamen, friedlichen und würdevollen Lebensart zu lenken.
      Ziemlich schwierig, denn die Konditionierung / Erziehung durch Vorfahren, Schule, berufliche Tätigkeit ist sitzt tief. Gesetze zu achten, die gegen die Würde und ein Verbot zu eigenverantwortlichem Denken geschrieben werden, sind keine Werte, keine Freiheit, keine Phrase sondern von und für Menschen, die selbst keine Würde haben.

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