„Wir sind im Krieg!“

„Wir sind im Krieg!“

Mit dieser Schlagzeile lag, einen Tag nach dem Schwarzen Dienstag in Brüssel, die Bild-„Zeitung“ in den deutschen Kiosken.

Wir können der Springerstiefel-Presse hier nur die Frage stellen, wann ihr dieses Licht aufgegangen ist. Wie interpretiert sie den den „Krieg gegen den Terror“? „Peace-Keeping Operations“ sind nur eine Umverpackung des militärisch-industriellen Komplexes für Angriffskriege, die nur einem Zweck dienen: Bodenschätze zu erbeuten.

Millionen Tote durch die „christliche“ Terrororganisation Nato waren der Bild in all den Jahren keine Zeile wert. Nach der überschaubaren Zahl von Toten in Brüssel spricht die BILD dann aber vom Krieg!

Die Idee dahinter ist erkennbar simpel: Wir, die Bürger, sollen noch unter Schock stehend auf Rache eingeschworen werden. Nur wohin hat dieser Militärkurs uns aktuell geführt? Welche Freiheiten mussten wir für den Kampf gegen den Terror bisher schon aufgeben, und was blüht uns nach Brüssel an neuen Maßnahmen? „Vorübergehend“? Wacht auf!

Wir wiederholen an dieser Stelle unser Statement zu den Pariser Terroranschlägen im November 2015, bei dem man den Namen der französischen Hauptstadt nur gegen Brüssel auszutauschen braucht.

Wenn wir als Bürger unseren ferngesteuerten Regierungen und ihren Krisenstäben nicht endlich in die Arme fallen, werden die Ausmaße von Terroranschlägen in Europa kontinuierlich wachsen.
Unmittelbar nach den Anschlägen vom Paris haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass es wohl nur eine Frage der Zeit sein wird, wann sich Terroristen ein AKW vorknöpfen werden. Dabei spielt es dann keine Rolle mehr, welche Terrorgruppe sich später zu der Tat bekennen würde.

Nach Brüssel kam es jetzt zur ersten Teilevakuierung belgischer Atomkraftwerke. Was wissen die Behörden, was wir nicht wissen, nicht wissen sollen?

Und jetzt?
Wir brauchen einen globalen Politik- und Perspektivenwechsel, bevor es zu spät ist! Paris und Brüssel muss man als Rache verstehen. Rache für jahrzehntelangen Kolonialismus im Auftrag der Eliten!

Unser System, unser Wohlstand, kommt nicht ohne permanente Gewalt gegen Dritte aus. Wenn wir damit nicht endlich aufhören, wenn wir nicht bald kooperieren statt konkurrieren, wird uns das schon sehr bald extrem leid tun.

Die Airbase Ramstein zu schließen, wäre ein erster Schritt, um deutsche Glaubwürdigkeit in Fragen autarker Außenpolitik zurück zu gewinnen! Nach dem schwarzen Dienstag in Brüssel ist die Straße gefordert.

Gegen einen weiteren Eskalationskurs. Für Diplomatie! Der Ball liegt jetzt bei der Friedensbewegung!

80 Kommentare zu: “„Wir sind im Krieg!“

  1. @ Andreas : “ .., und hier wäre die Politik in der Lage, etwas zu ändern,…“

    Ja,Andreas, Betonung auf „wäre“. Sie wäre in der Lage, wenn sie souverän wäre, was sie nicht ist.
    All das, was wir heute erleben an Massenmigration, ist Teil eines sehr konkreten Planes. Man kann vieles dazu googeln.
    Stichwort: Thomas Barnett. Der beruft sich in einem Buch, das angeblich verboten ist, aus dem Englischen in andere Sprachen zu übersetzen, auf einen der Gründerväter der EU. Das ist der Logenbruder Graf Coudenhove-Kalergi.
    Ich will vermeiden, diese menschenverachtenden und allgemein rassistischen Theorien dieser „Brüder“ hier per Zitaten zur Diskussion zu stellen, weil mir speiübel wird, das zu lesen.

    Die Politik ist mächtig machtlos gegenüber solchen Kreisen, die mit der Hochfinanz verbandelt sind und reale Macht haben.
    Wer den Kopf nicht in den Sand stecken will, der muss wohl erkennen, dass wir Europäer in eine Anarchie hinein segeln sollen nach dem Willen derjenigen, die in einem starken souveränen Europa inkl. Russland keine Chance sondern nur eine Konkurrenz sehen. Nur sehe ich eben auch, dass schon nach dem Ersten Weltkrieg dieses willenlose Europa sich wirtschaftlich selbst entmündigte. Als die FRAGE nach deutschen Reparationszahlungsverpflichtungen aufkam, hat der damalige deutsche Aussenministzer Simons dem amerikanischen Präsidenten W.Harding nur noch die Frage vorgelegt, welche „Summe“ die Deutschen zu „zahlen“ hätten. Das war der Beginn wirtschaftlicher Selbstentmündigung.

  2. Ich gebe euch Recht, die Ursachen (Krieg, Rüstung, Angriffe) halte ich auch für sehr relevant.

    Ich möchte aber noch eine andere Komponente bringen.

    Ein Bekannter von mir (Bergbauer) ging vor einiger Zeit nach Brüssel, es ging um eine Protest bzw. Infoaktion (friedlich) hatte etwas mit Änderungen bei der Almflächenförderung zu tun.

    Ich hab dann mal gefragt, „wie ist Brüssel so?“, er war entsetzt über den Zustand, dieser Stadt, man denkt die Europäische Hauptstadt, sei friedlich, fröhlich und glänzend, doch „No Go Areas“, Kriminalität, „Slums“ und Soziale Probleme prägen große Teile Brüssels. In den Vororten von Paris ist es ja teilweise noch schlimmer.

    Ich möchte jetzt garnicht auf die genauen Umstände eingehen, jedoch muss man sich nicht wundern, wenn es immer mehr Bereiche gibt, wo sich die Polizei nicht mehr hintraut, die Sicherheitslage schlechter wird, und sich aus solchen Kriminalitäts Pools, leicht Gewalttäter und Radikale schöpfen lassen.

    Diese Entwicklung ist meiner Ansicht nach auch ein großer Grund für den Rechtsruck, den wir erleben. Die Leute haben nicht grundsätzlich Angst vor Fremden, wenn man aber das Wissen hat, „sollten Probleme zu groß werden, kehren uns der Staat und die Medien den Rücken, und sorgen nicht mehr für Recht und Ordnung“, das verunsichert viele Leute.

    Die Auswirkungen solcher Attentate sind meist, Abneigung gegenüber der Muslimischen Comunity, und der Ruf nach zusätzlicher Überwachung. Im Prinzip hab ich mit zweiterem kein soo großes Problem, denn die technischen Möglichkeiten die Heute da sind, ermöglichen ja ohnehin schon die Ausspähung jeder Person, bis zur Kanzlerin, und ich glaube jeder ist sich im Klaren, wenn „Die“ wissen wollen, wo du bist und was du machst, dann kriegen sie es hin. Ich sehe hier eher die Gefahr, dass sich „Günstlingsfirmen“ die Taschen vollstopfen, mit diesen Sicherheitssystemen und Programmen, ohne dass es etwas bringt. (Warum sieht man auf den Kamerabildern so oft NIX, oder die Kameras waren gerade kaputt, oder die Auflösung war schlechter, als alles was man im Elektrodiscount kaufen kann??) Und damit mein ich nicht 9/11 oder andere Vorfälle, wo von Manipulationen auszugehen ist, sondern bei Regionalen Zwischenfällen, vielerorts, ein erheblicher Teil von dem Zeug FUNKTIONIERT EINFACH NICHT.

    So lange man jedenfalls, solche Zustände in „Wohlstandsstaaten“ duldet, muss man sich über Kriminalität und gegebenenfalls Terror überhaupt nicht wundern, und hier wäre die Politik in der Lage etwas zu ändern, was gegen Rüstungskonzerne und Geopolitische Mächte vielleicht nicht mehr überall der Fall ist.

    Schöne Grüße

    Da

  3. Dieser, aus meiner Sicht sehr richtigen Aussage, Michaela, bleibt nur hinzuzufügen, dass diese Systeme den Leuten als etwas unhintergehbares Drittes entgegen treten und entgegen getreten sind. Erst in den Bruch- bzw. Zusammenbruchszeiten können die zu Tage tretenden Widersprüche nicht mehr harmonisiert werden und entsteht die nächste Welterklärung und damit die nächste Epoche, die nichts mit der vorgehenden zu tun hat.
    Es wäre aus meiner Sicht zu wünschen, dass die nächste nicht fetischbasiert, also notwendig unvollständig ist, weil die Leute wieder einmal von ihrer eigenen Schöpfung absehen. Dann entstünde eine Welt, die so „menschlich“ ist, dass wir uns das heute nicht vorstellen können.

    • Also es hat ja diverse Epochen oder Hochkulturen gegeben, Petra, die einander ablösten. Ich vergleiche das mit dem Pflanzenwachstum, wo es auch um ein Werden und Absterben geht. Von der abgestorbenen alten Pflanze bleibt ein Keim übrig, der auch erst in der Erde verfaulen muss, um die neue Pflanze hervorzubringen.
      Die Eiszeit endete vor ca. 12000 Jahren, und die erste nacheiszeitliche Hochkultur war die ur-indische Epoche, in der es die Mund zu Ohr -Tradition gab. Stichwort Manu und die sieben Rishis. Diese ur-indische Kultur wurde abgelöst von der ur-persischen Kultur des Zoroaster. Stichwort Ahura Mazdao und Ahriman als Polaritäten von Licht und Finsternis.
      Und diese Epochen dauerten jeweils etwas über 2000 Jahre. Die ur-persische Kultur wurde dann abgelöst von der ägyptisch – chaldäischen Epoche, diese wiederum von der griechisch – lateinischen Kultur, in der dann vor etwa 2000 Jahren das grösste Ereignis stattfand, das alles umwälzte. Die Inkarnation des Christus, des Sonnen – Logos in den jüdischen Eingeweihten der Mysterien Jesus von Nazareth.

      Seitdem haben wir eine neue Zeitrechnung. Wenn man das vom Geistigen her betrachtet, dann wurde bereits durch Zoroaster in der ur-persischen Kultur diese Inkarnation des Geistes der Sonne vorausgesagt. Und wenn wir noch weiter zurückgehen in diese ur-indische Epoche, dann finden wir den Hinweis auf Vishva Karman. Das ist der Name für den Christus, der damals noch nicht auf der Erde erschien, der noch im Kosmos lebte. Die Aegypter nannten ihn Osiris.

      Diese alten Inder nannten das Irdische,Materielle eine „Maja“, eine illusion. Das Geistige,Spirituelle sahen sie noch als viel realer an als diese Maja der Erde. Doch das Bewusstsein änderte sich. Die Perser bearbeiteten die Erde, und sie waren noch hellsichtig für das Geistige, für die Aura der Sonne, Aura der Lebewesen und so weiter, nur bildeten sie bereits in höherem Masse den Intellekt aus, als bei den Indern der Fall war. Das alte Hellsehen verschwand mehr und mehr, und an seine Stelle traten Individualisierung und Verstandeslogik. Man kann leicht erkennen, dass sogar noch die alten Nordvölker ein Hellsehen sich bewahrt hatten. Es gab bei den Wikingern sogar noch Gesetze, die unter Strafe stellten, wenn jemand die für das Wachstum der Gemüsepflanzen wichtigen Naturgeister „erschreckten“.
      Kriegsboote hatten abschreckende Figuren am Bug, um die Gegner in Angst und Schrecken zu versetzen. U(nd es war verboten, sich mit solchen Booten Inseln zu nähern, auf denen Gemüse angebaut wurde, weil – so die Begründung – die Gnomen und Sylphen Angst bekämen und die Ernte verdorren würde. Diese alten Völker „träumten“ noch zum Pflanzendasein hinzu diese Gnomengestalten, Elfen, Undinen, Sylphen. Bei einer Sonnenfinsternis sahen sie geistig, wie ein Wolf die Sonne verschlang.

      Noch zur Zeit des Moses gab es das Verbot der Zauberei. Seit der sog. Aufklärung wähnt man, das sei kindischer Aberglaube an die Wirksamkeit der Zaubersprüche zu glauben. Doch der Plazeboeffekt beweist die Wirksamkeit von Suggestionen ! Heutzutage nennt man das nur nicht mehr „Zauberei“, man nennt es Plazeboforschung und Werbung.
      Und in der Zeit, in der das Mysterium von Golgatha stattfand, war dieses alte Hellsehen kaum noch vorhanden.
      Daher fehlte seitens der römischen, griechischen und jüdischen Kultur das allgemeine Verständnis dafür, dass durch diese Christen eine ZEITENWENDE kommen würde. Römische Historiker erwähnten nur in Randnotizen die Existenz einer Sekte.

      Will sagen: Auch das Bewusstsein ist in einem Wandel begriffen, und in diesem Wandel ist die Dauer.
      Wir haben es selbst in der Hand, ob wir unser Denken spiritualisieren, oder ob wir es vermaterialisieren. Wenn wir alles Geistige ausblenden, dann haben wir nur noch Gedankenleichname. Totes Denken. Wenn wir es spiritualisieren, an unserem Bewusstsein meditativ arbeiten, machen wir das Denken lebendig und selbständig.
      In einem Punkt sehe ich das wie Sie,Petra, Man muss auch frei sein gegenüber Erinnerungen, wenn man konzentriert etwas tun will im Hier und im Jetzt. Da kann Erinnerung sich störend einmischen. Aber ich meine, dass es das Bewusstsein erheben kann, wenn man zum Gedenken an das letzte Abendmahl Traubensaft und Brot verzehrt.
      Bin für Konzentration auf eines zur Zeit.

  4. Syteme sind um der Menschen Willen da, nicht umgekehrt. Systeme spiegeln nur wieder, was im Bewusstsein der Menschen ist. Sie sind inklusive Geldsystem ein Symptom menschlicher Bewusstseinsverfassung.

    • Genau. Früher hielten die Menschen ihre Anführer für Götter und deren Herrschaftssysteme für gottgegeben. Heute gibt der Neoliberalismus das kapitalistische System als Abbild der Natur aus und instruiert seine Polit-Marionetten in den jeweiligen Staaten, diese Doktrinen per Gesetz zu verankern. Das können sie machen, weil die allermeisten Menschen so geprägt wurden, daß sie nicht nur diese Systeme nicht hinterfragen, sondern sie erst gar nicht als menschengemachte Herrschaftssysteme erkennen. Die nahezu allen Menschen in frühester Kindheit andressierte Gehorsamsbereitschaft ist die Basis aller Herrschaftssysteme. Würden Eltern damit aufhören, das ihren Kindern anzutun, gäbe es bald keine willfährigen Untertanen mehr, und die Wirtschaftsmächtigen könnten einpacken und würden aussterben. Aber das ist Wunschdenken, ich sehe leider keinen Ansatz, diesen Wunsch in absehbarer Zeit umzusetzen. Das kann nur langfristig durch unermüdliche Aufklärung geschehen.

  5. @ Birgit Assel: „…warum diskutiert z.B. Jutta Ditfurth nicht mit Albrecht Müller oder Ken Jebsen ? “

    Vielleicht liegt das an ihrem Gehirndenken. Es gibt das materielle Gehirn, das im Gehirnwasser schwimmt. Es wiegt so um die 1260 Gramm, schwimmt aber in Flüssigkeit und ist dadurch gegen Prellungen usw. geschützt. Bei manchen ist die Gehirnmasse plastizierbar, weich, elastisch. Bei anderen ist sie wie spröder Zement.

    Stellen wir uns – nur zur Veranschaulichung -mal vor, das Denken sei ein Wagen. Das materielle Gehirn sei der Boden, in dem der Wagen Abdrücke hinterlässt. Jutta Ditfurth ist seit früher Jugend daran gewöhnt, immer in denselben Bahnen zu denken. Materialismus ist ihre Weltanschauung. Wo auch immer sie auf Spiritualität in irgendeiner Form trifft, ist es schon fast ein Reflex bei ihr, das zu bekämpfen. Bildhaft gesehen fährt diese Frau einen Wagen, der in so tiefen Furchen sich bewegt, dass der gar nicht mehr rauskommt aus den Furchen. Das Denken dieser Frau ist wie eine Strassenbahn. Die Schienen geben ihr die Richtung vor. Dieser „Zement“ ist bei ihr schon so spröde, dass sie nur noch in diesen eingefahrenen Geleisen sich gedanklich fortbewegen kann.
    Diese Frau ist eine Astronautin im Weltall ihrer Besserwisserei. Sie unterstellt jemandem etwas, ohne einen Bewieis dafür erbringen zu können. Und dann hinterher, wenn der Angegriffene sich dagegen wehrt und nach Beweisen fragt, dann bittet J.D. ihre Leute, doch für sie nach Beweisen zu suchen und ihr zur Verfügung zu stellen.
    Das ist nicht die Gesinnung, die es für eine ergebnisoffene Diskussion braucht.

  6. Generell stimme ich voll darin zu, dass es wichtig ist, den Terror nicht (wie es in der Tat einige Lobbyisten wollen) als Kriegsgrund nimmt und Feindbilder aufbaut, sondern Terror als das ansieht, was es ist: ein Verbrechen. So gibt es wenigstens die Chance, Terrorismus zu bekämpfen – und so würde die Propaganda einschließlich ihrer Resultate a la ‚Patriot Act‘, Kriege, etc. ausgeschaltet. ‚Krieg gegen den Terror‘ funktioniert offenbar nicht – und in der Tat muss man annehmen, dass die Politstrategen, die dafür verantwortlich sind, das genau wissen, und ihnen somit Absicht unterstellen. Im Grunde ist das ein Skandal, denn hier werden elementare Staatsaufgaben und die Sicherheit der Bürger für dubiose ’strategische‘ oder propagandistische Inhalte vernachlässigt.
    PS: Die Golfstaaten sind nicht alle so diktatorisch wie Saudi-Arabien – im Gegenteil: Ausgerechnet Saudi-Arabien ist weit diktatorischer auch als alle anderen Golfstaaten.
    Und ich denke nicht, dass man Anschläge des IS als Kriegsreaktion betrachten kann. Der IS ist eine Verbrecherorganisation, die es ohne den Irak-Krieg so gar nicht gäbe. Er wird laut offiziellen Quellen aus Saudi-Arabien und Katar – also aus mit der NATO verbündeten Staaten – finanziert, und ggf. haben sie auch von den unglaublichen Geld’lieferungen‘ (flugzeugeweise Bargeld, das im Irak ‚verschwand‘) der Bush-Regierung profitiert.

  7. Sehr geehrte Frau Assel,

    Ihren Vorschlag zusätzlich zu diesem Blog ein Forum aufzumachen finde ich sehr gut. Eine wirkliche Diskussion in einem Kommentarbereich ist eigentlich nicht möglich. Nicht einmal in einem Forum ist eine gute Diskussion möglich, aber immerhin etwas besser als in Blog-Kommentarbereich.

    Als Antwort zu Ihren Fragen auf meinen ersten Beitrag, möchte ich kurz schreiben, warum ich in meinem Betrag gar nicht auf die Inhalte des Videos eingegangen bin: ich hätte einfach ZU VIEL dazu zu sagen.

    Würde man sich den Spaß machen und die gesprochenen Sätze eines typischen Ken Jebsen Videos in geschriebenen Text umwandeln, kämen pro 30 Minuten Redezeit wahrscheinlich Dokumente von 40-50 eng bedruckten DIN A4 Seiten dabei heraus. Ohne die zusätzlich durch die Mimik und Wortbetonung transportierte Information, diese mit aufzuschreiben würde den Textumfang auf 70-80 Seiten pro 30 Minuten Ken-Jebsen-Video erhöhen.

    30 Minuten schnelles Reden, pro Minute ca. eineinhalb DIN A4 Seiten Text.

    Würde man solch einen 40-50 DIN A4 Seiten Text, dann zur Abwechslung mal langsam durchlesen, ihn Satz für Satz analysieren, dann könnte man fast zu jedem einzelnen Satz 8-10 Sätze dazuschreiben, welche Annahmen der jeweilige Satz voraussetzt, welche Implikationen er beinhaltet, wo logische Fehler stecken, welche Gedanken und Gefühle er durch Wortwahl etc. hervorrufen soll, usw. usw.wie das Bewußtsein des Zuhörers durch den Satz geführt wird, wohin sie geführt wird, wovon sie weggeführt wird.

    Dann würden bei einer Analyse aus den 50 Seiten ca. 400 Seiten werden. Macht man das parallel zum Zuhören sozusagen in Echtzeit, dann entspricht das dem gründlichen Durcharbeiten eines 450 Seiten Textes innerhalb von 30 Minuten. Um das tun zu können ist Konzentration und etwas vertieftes Hintergrundwissen erforderlich. Das meine ich damit, dass man zum wirklichen Verständnis seiner Aussagen noch schneller denken sollte, als Herr Jebsen überhaupt reden kann. Ungefähr 8-10 mal so schnell.

    Herr Jebsen ist Journalist. Er weiß, dass die Zuhörer nicht die Energie und Konzentration aufbringen können, um das zu tun. Der Zuhörer hört einfach nur zu, der „Ja, das stimmt.“ – Modus rastet möglichst früh am Anfang ein und bleibt aus Bequemlichkeit bis zum Ende des Vortrags bestehen.

    An die einzelnen Sätze, und ihre bei genauer Betrachtung oft wirklich absurden Inhalte, stillschweigenden falschen Voraussetzungen und Implikationen, kann sich der Zuhörer schon nach wenigen Sekunden oder Minuten nicht mehr erinnern. Übrig bleibt am Schluß nur das Staunen der Schnecke über die Geschwindigkeit der Eidechse, ein positives zustimmendes Gefühl, und vielleicht 1-2 Plattitüden, die für kurze Zeit im Bewußtsein der Schnecke haften geblieben sind.

    Natürlich könnte ich auf die Inhalte des Videos ausführlich eingehen. Aber würde jemand das dazugehörige 450-Seiten-Buch (inkl. der zitierten Sätze von Herrn Jebsen, ohne Analyse der dazugehörigen Mimik und Körpersprache) zu diesem einen 30-Minuten Vortrag überhaupt lesen wollen? Wozu sollte das gut sein sich eine solche Mühe zu machen? Bloß um ein verheddertes 30-Minuten-Knäuel von einigen richtigen und halbrichtigen, sowie vielen absurden Gedanken und falschen Annahmen eines netten Journalisten aufzulösen?

    Ein Kommentarbereich kann dazu kaum das Forum sein.

    Viele Grüße
    Fritz Frost

  8. Das Datum, nämlich der 22. März, oder, in amerikanischer Schreibweise 3-22, auf das Michaelas Kommentar (vom 24.3. um 11:45 Uhr) hinweist, macht auch mich argwöhnisch. Darüber, dass (und warum) diese Zahl bei elitären Geheimbünden wie den Illuminaten oder „Skull and Bones“ traditionell eine ganz besondere Rolle spielt, lässt sich eine ganze Menge googeln!
    Und wenn wir in diesem Zusammenhang mal die Bibel zur Hand nehmen? Im 1. Buch Mose jedenfalls schildert der 22. Vers im 3. Kapitel (also Mose 3, 22) Gottes Zorn darüber, dass Adam die Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen hat – in Luthers Übersetzung: „Und siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber,“ (muss Gott dringend etwas unternehmen) „dass er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!“ Vers 23: „Da wies ihn Gott aus dem Garten Eden, dass er das Feld baute, davon er genommen ist“ (denn Gott hatte bekanntlich, in Kapitel 2, Vers 7, Adam „aus einem Erdenkloß“ erschaffen).
    Es gibt also, was zumindest mir seinerzeit im Religionsunterricht so gar nicht klar geworden ist, noch einen zweiten Baum, dessen Früchte Gott der Herr als noch gefährlicher für seine eigene Position einschätzt als den der Erkenntnis: Wenn die Menschen die verzehrten, könnten sie zusätzlich noch das ewige Leben gewinnen. Damit würden sie Gott ja tatsächlich ebenbürtig werden – und das muss Er unbedingt verhindern.
    Wobei die Eliten selbst vermutlich die Hybris besitzen, genau diese „Gottgleichheit“ anzustreben!
    Weil ich nun schon mal in der Bibel blättere, schaue ich doch gleich noch nach der Zahl 9-11. Und siehe da, das 9. Kapitel (immer noch im 1. Buch Mose) schildert die Situation nach der Sintflut – unter der Überschrift: „Gesetze für die neue Welt(!)“.
    Im 11. Vers (also 9,11) allerdings lese ich: „Und ich richte meinen Bund also mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt“ (gemeint ist: vernichtet) „soll werden mit dem Wasser der Sintflut, und soll hinfort keine Sintflut mehr kommen, die die Erde verderbe…“ Das klingt recht versöhnlich und passt keineswegs zu den Todesopfern der Anschläge in den USA – genauso wenig wie zum Putsch in Chile, der auf den Tag genau 28 Jahre vorher, am 11. September 1973, unter der Ägide der CIA stattfand und ebenfalls eine Blutspur hinterließ.
    Dennoch – insgesamt würde ich dieses mystische Verhältnis zu Zahlen und Daten eher im christlichen Kulturkreis verorten als im muslimischen. Jedenfalls erscheinen mir die Araber, die ich kenne, längst nicht so datenbewusst wie wir Europäer; schon das Geburtsdatum in ihren Papieren ist oft nur mal so eben „über den Daumen gepeilt“.
    Mit anderen Worten: Die Chance, dass ISIS-Angehörige rein zufällig den 22.3. gewählt haben, steht in diesem Schaltjahr 1:366. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine symbolische Zahl des „Project for a New American Century“ PNAC handelt, erscheint mir da doch erheblich größer…
    Und noch etwas, worauf uns Andreas Hauß in seinem Blog http://www.medienanalyse-international.de/bruessel2016.html aufmerksam macht: Es ist schon verblüffend, wie häufig verurteilte Kleinkriminelle – unter diskreter Anleitung der „Dienste“? – in letzter Zeit zu fanatischen Islamisten mutieren. Ich zitiere mal eben seine Kernsätze: „Meine Frage lautet: warum sollten solche Typen nicht willige Werkzeuge von Diensten werden, wenn sie sich damit ihre ‚Bewährung’ erkaufen können? Sie denken, sie nehmen an einer ‚Übung’ teil, sie denken, sie ‚kooperieren’ mit den Sicherheitsbehörden, und sie haben ja niemanden – nicht die Polizei, nicht die Justiz – an den sie sich um Rat wenden könnten. Daher das ‚Testament’ des einen, er wolle nicht wieder in die Zelle…”

    • @ Sabine Reifschneider: “ Das Datum…“

      Intern bestimmter Kreise ist man seit altersher gewöhnt, Zahlen qualitativ zu sehen. Wir Menschen heutzutage sind mehr daran gewöhnt, Zahlen nur noch quantitativ zu betrachten. Wenn wir bemüht sein wollen um ein qualitatives Verständnis dieser Dinge, können wir den Menschen als Mass-Stab an die Zahlen anlegen und uns fragen, was so betrachtet die Zahl 32 hergibt, was die Zahl 2 hergibt.
      Die Zahl 2 ist die der Polaritäten, der Kraft in einem „Dazwischen“. Kraft in Form von Anziehungskraft ist zwischen den Polaritäten des Weiblichen und Männlichen. Mache sprechen von der Magie der Liebe. Und man kann weitere Beispiele finden. Allgemein gilt z.B. das Hufeisen als magisches Ding. Es entsteht wiederum zwischen zwei (!!) Polaritäten, zwischen einerseits Mensch und andererseits Tier. Wo diese zwei Welten zusammentreffen, entsteht im Ergebnis das Hufeisen. Der römische Papst trägt einen Hirtenstab. Auch der Hirtenstab ist Ergebnis solchen Zusammentreffens zweier Bereiche. Simples Beispiel für die Tatsache, dass Kraft zwischen zwei Bereichen entsteht, ist die Batterie, die zwei Pole braucht. Plus und Minus.

      Wenn wir nun den Menschen als Mass-Stab an die Zahl 32 anlegen, können wir uns fragen, was denn diese Zahl mit dem Menschen zu tun hat. Wir finden die 32 beim menschlichen Schädel, englisch genannt: Skull.
      Denn der gesunde Mensch hat allgemein zumindest 32 Zähne inkl. der Weisheitszähne. Die Zähne dienen der Zerkleinerung der Nahrung, die in den Magen befördert wird. Dort geschieht Verwandlung. Im Magen ist magische Kraft. Und wir können natürlich auch gespiegelte Zahlen, verkehrt herum gelesene und andersherum gelesene Zahlen als Polaritäten auffassen. Die 32 wird zur 23.

      Es gibt das etwa fünftausen Jahre alte Weisheitsbuch namens I-Ching, welches der Theologe Richard Wilhelm ins Deutsche übersetzte. Es besteht aus 64 Hexagrammen, also zweimal 32 Hexagrammen, die von unten nach oben geschrieben werden. Das 23. Zeichen ist genannt: Die Zersplitterung. Wenn wir nun das vergleichen mit dem Tarot, mit zunächst den 22 Bildern für die grossen Karten, finden wir folgendes: Das Tarot besteht aus insgesamt 22 grossen Bildkarten, inkl. Bildkarte für Zahlenwert Null. Die grossen Karten enden zwar mit 21. Doch da zur 21 die Karte Null hinzukommt, sind es gesamt 22 Bilder der grossen Karten. es ist die Veranschaulichung der Qualität von Zahlen. Die Zahl Eins wird aufgefasst als Zahl der Ganzheit. 1 = Alles. Die Null wird dargestellt -siehe Rider/Waite – Deck – als Abgrund, in dem alles im Begriff ist, zu verschwinden. Usw.
      NACH dem 22. Bild enden die grossen Karten, ab da „zersplittert“ es in die kleinen Karten. Was endet da genau ?
      Bilder enden da, Bildhafte Vorstellungen enden mit dem 22. Bild für die grossen Arkanas.
      Und da denke ich das zusammen mit der biblischen Aussage im A.T: Du sollst dir kein Bildnis noch Gleichnis machen.
      Wo – so frage ich mich – macht es Sinn, sich KEIN BILD zu machen ? In der Geometrie, wo es um Abstraktion geht.
      Wenn der geometrische Punkt definiert ist als einer ohne räumliche Ausdehnung, dann ist er nicht bildlich darstellbar, weil jedes Bild räumlich ausgedehnt sein muss, um sichtbar zu erscheinen. Der geometrische Punkt ist nur dann denkbar, wenn wir alles äusserlich Sichtbare von ihm abstrahieren. Wir sind zwar gewohnt, bei geometrischen Dingen den Punkt hin zu zeichnen. Doch dieses Bild ist räumlich ausgedehnt und birgt als Fläche unendlich viele geometrische Punkte in sich. Paradox, dass ausgerechnet dasjenige, was den einen Punkt sichtbar machen soll, ihn verbirgt.

    • Ja klar, die Mystiker gibt es auch noch. Aber dein Bibelverständnis…

      Du meinst, Gott hat Angst, dass die Menschen ihm ebenbürtig werden? Stell Dir vor, Du hättest ewiges Leben und jemand verdonnert Dich, als Sklave in einem chinesischen Bergwerk zu schuften. Ohne die Möglichkeit, da jemals wieder rauszukommen – für ewig.

      Frage: Wer beschützt hier wen vor wem?
      Antwort: Gott uns vor uns.

      Richtig erkannt hast Du jedenfall, dass die Vertreibung aus dem Paradies nicht zur Strafe wegen Ungehorsam war. Klasse!

  9. Ich schreibe jetzt mal hier, weil ich sonst nicht weiß, an wen ich mich wenden soll?
    Besteht nicht die Möglichkeit, zu diesem Blog zusätzlich ein Forum aufzumachen? Ich kenne mich mit so etwas allerdings nicht gut aus.
    Wie schon erwähnt, bin ich in einem einzigen Forum aktiv und das ist das Forum für Zwillings-Eltern und ja mit mir, auch für Zwillings-Omis.
    Dieses Forum ist einfach wunderbar, weil es dort einen unglaublichen konstruktiven Austausch gibt, auch zu politischen Themen. Es wird sehr rücksichtsvoll und zugewandt miteinander umgegangen, auch wenn unterschiedliche Sichtweisen oder Meinungen „aufeinanderprallen“, was ja nicht ausbleibt.
    Es gibt Unter-Foren, die nur für Mitglieder sichtbar sind, die sich aktiv beteiligen, für nur mal so angemeldete, die sich nicht aktiv beteiligen, bleiben die Beiträge „verschlossen“.

    Ich nehme nicht an, dass das Ken Jebsen umsetzen kann und will, schließlich braucht so ein Forum auch einen Administrator und Moderatoren…
    Doch vielleicht hat jemand eine Idee, wie so ein Forum zu verwirklichen ist und hat auch das entsprechende „Know How“?

    Das soll nur eine gedankliche Idee sein, weil ich spüre, wie schwierig es für mich ist, hier zu antworten, wenn ich direkt angesprochen werde…
    Und vielleicht entstehen so auch persönliche Kontakte, die einfach bereichernd sein können…So erlebe ich das jedenfalls in dem Forum „Eins kann Jeder“…Dieses Forum finanziert sich über Spenden, es ist frei von jeglicher Werbung, was ein zusätzlicher Gewinn ist.
    Und es wäre auch möglich Treffen zu organisieren, sich persönlich kennenzulernen und auszutauschen…

    Also ich würde es wunderbar finden, wenn es ein „KenFm“ Forum gäbe…
    Und meinen Möglichkeiten entsprechend würde ich mich auch mit beteiligen…Technisch habe ich keine Ahnung, doch ich kann mir vorstellen, dass mein Mann sich da gerne mit einbringen würde.

    Doch viel wichtiger ist vielleicht, herauszufinden, ob so ein Forum überhaupt gewünscht ist!

    Liebe Grüße und vielen Dank an alle, die sich hier aktiv beteiligen und mich mit ihren Beiträgen unglaublich bereichern…und da schließe ich in diesem Themen-Blog Herrn Frost und auch Oliver mit ein!

    • Teilweise hat diese Kommentarfunktion schon den Charakter eines Forums, nur muss man um auf Antworten reagieren zu können immer wieder selber nachschauen. Auch sind manche Antworten schon sehr lange und gehen über ein Kommentar hinaus. meiner Meinung nach sollte KenFM wirklich über ein Forum nachdenken, da anscheinend viele Menschen das Bedürfnis haben sich auch mitzuteilen.
      Ich persönlich würde auch ein Wiki gut finden, in dem zu allen Themen die hier auf KenFM vorgestellt werden, Fakten, Daten, Quellen, Verweise und Links zu Videos gesammelt werden könnten.

  10. Sehr verehrter Herr Frost,
    mich würde viel mehr interessieren, was denn nun genau der Bullshit ist, den Ken Jebsen da aus ihrer Sicht von sich gibt?
    Sie sind doch anscheinend in ihrem Denken so unglaublich schnell, also schneller als Ken Jebsen spricht, wow!
    Und ihrem Beitrag entnehme ich noch dazu, dass sie auch sehr viel mehr wissen als Ken Jebsen.
    Dann lassen Sie uns doch bitte daran teilnehmen!

    Damit würden Sie uns, die wir ihrer Beurteilung nach ja „Langsam-Denker“ sind, einen großen Gefallen erweisen. Und gleichzeitig gäbe es eine Diskussions-Grundlage und wir könnten überprüfen, ob wir wirklich solche „Langsam-Denker“ sind, die jeden Bullshit „schlucken“ und nur „Ja-Sager“ sind.

    Oder haben Sie hier möglicherweise nur eine Menge „Seifenblasen“ in die Luft geblasen, die ganz schnell bei näherer Überprüfung platzen würden?

    Und Oliver Ihnen zu liebe verlinke ich hier noch einmal meinen Artikel, vielleicht können Sie damit etwas anfangen:
    http://www.igtv.de/medien/Artikel-Symbiosetrauma.pdf
    Menschen sind keine Faktoren, sondern fühlende Wesen, wenn sie von Beginn ihres Lebens das bekommen, was sie brauchen: Liebe, Halt und Geborgenheit! Wenn sie sich gesund binden können und gleichzeitig frei sein dürfen!
    Und wenn Sie solche destruktiven Gedanken haben, dann stelle ich mir ernsthaft die Frage, was Ihnen in ihrer Kindheit gefehlt hat?
    So wie Sie schreiben, machen Sie Menschen zu Objekten und ja leider passiert das auch sehr oft, dass wir zu Objekten gemacht werden, das fängt schon während der Schwangerschaft an: Das Kind im Bauch wird durch die ständig steigenden pränatalen Untersuchungen zu einem Objekt gemacht und ständig wird überprüft, ob es sich auch entsprechend den medizinischen Ansprüchen und Regeln entwickelt. Und sollte das nicht der Fall sein, wird der Mutter empfohlen, das Kind doch lieber abzutreiben…Doch zum Glück machen das nur wenige Mütter und bekommen dann ganz gesunde Kinder, trotz teilweise furchtbaren Diagnosen.
    Erst vor kurzem habe ich meinem ganz persönlichen Umfeld erleben müssen, dass einer Mutter mit ziemlicher Sicherheit gesagt wurde, ihr Kind hätte Trisomie 21. Sie wollte das Kind trotzdem, auch wenn es behindert ist. Und ja, man höre und staune, das Kind ist völlig gesund zur Welt gekommen.

    Doch vielleicht hören sich auch das „Verhör“ zwischen Roland Düringer und Gerald Hüther an:
    https://www.youtube.com/watch?v=MMfmGjHjqtU

    • Entschuldigen Sie bitte Frau Assel, aber das schiessen Sie wohl etwas am Ziel vorbei oder Sie haben nicht verstanden, was meine Aussage ist:

      Mit System meine ich jegliche politischen Systeme (Kapitalismus, Sozialismus usw) oder jegliche Ideologien und Verschwörungstheorien. Wenn ich von „künstlichen“ Systemen spreche, dann spreche ich vom Grössten Problem das jedes System hat, vom Menschen, als eben dem Faktor und nicht dem Menschen. Menschen sind natürlich, das werden Systeme nie sein.

      Sie können in der Geschichte so weit zurückgehen wie sie wollen, sie können das zu Ihrer Ideologie passende System durchleuchten wie sie wollen, in der Theorie sehen die immer super aus, aber in der Realität und das ist eben dann, wenn der Mensch als Faktor eines Systems dazukommt, ab dann ist bisher jedes System gescheitert.

      Ich liebe Menschen, ist übrigens auch eine Grundlage für meine berufliche Tätigkeit. Ich weiss sehr gut wie der Mensch „funktioniert“. Aber weil ich das weiss, genau deshalb bin ich auch kritisch. Und das hat gar nicht mit meiner Kindheit, ihrer Familie oder sonst was zu tun. Man nennt das ganz einfach Evolution, der Mensch hat sich entwickelt, er hat immer neue und andere Fähigkeiten entwickelt, darunter Gier, Neid und Hass.

      Gier steht für vieles schlechte, was auf dieser Welt je passiert ist. Gier nach Reichtum, Gier nach Macht. Der Glauben, egal welcher wird immer wieder im interesse der Gier missbraucht. Die Kirchen selbst können sich der Macht der Gier auch nicht entziehen. Und warum? Weil am Schluss immer Menschen dahinterstehen, genau mit diesen Eigenschaften.

      Ich bin nicht der Meinung, dass die meisten Menschen mit gesunden Menschenverstand gut mit der persönlichen Gier, oder ihrem Neid und Hass umgehen können und sich auf die „schönen“ und „guten“ Eigenschaften konzentrieren können, aber das können und wollen nicht alle. Leider ist es so, dass genau die „schlechten“ Beispiele der Menschen dann oft bei allen anderen leichtes Spiel haben, das sie ganz einfach einen der wichtigsten Werte der Menschen missbrauchen, das Vertrauen. Vertrauen ist der Kitt in einer „schönen“ Welt. Ohne das wäre es nicht lebenswert, aber durch den aktuellen Missbrauch dessen, wird es wieder sehr unangenehm auf der Welt.

      Ich hoffe, sie verstehen nun besser warum ich vom Faktor spreche und sehen den Zusammenhang.

    • Korrektur des letzten Absatzes:
      Und entschuldigen Sie meine vielen Rechtschreibefehler, habe leider nicht nochmal durchgelesen, was ich geschrieben habe. Werde mich bessern.

      Ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen mit gesunden Menschenverstand gut mit der persönlichen Gier, oder ihrem Neid und Hass umgehen können und sich auf die „schönen“ und „guten“ Eigenschaften konzentrieren können, aber das können und wollen nicht alle. Leider ist es so, dass genau die „schlechten“ Beispiele der Menschen dann oft bei allen anderen leichtes Spiel haben, das sie ganz einfach einen der wichtigsten Werte der Menschen missbrauchen, das Vertrauen. Vertrauen ist der Kitt in einer „schönen“ Welt. Ohne das wäre es nicht lebenswert, aber durch den aktuellen Missbrauch dessen, wird es wieder sehr unangenehm auf der Welt.

    • Offensichtlich ist der Herr, der sich hier schlicht Oliver nennt, nicht wirklich dazu in der Lage nachzuvollziehen, was Sie, Frau Assel, damit meinen, wenn Sie darauf hinweisen, daß Menschen weder Objekte noch Faktoren seien, sondern fühlende Wesen. Herr Oliver scheint aber unbedingt darauf bestehen zu willen, Menschen als Faktoren und Objekte zu sehen und zu behandeln, obwohl er doch angelich die Menschen liebe. Das paßt für mich nicht zusammen. Zudem scheint er nicht wirklich gebildet zu sein, wenn er behaupten kann, der Mensch als Faktor würde Systeme zum Scheitern bringen und dabei wie selbstverständlich übersieht, daß es ohne Menschen gar keine Systeme gibt, denn der Systembegriff ist eine menschliche Kategorie. Da er hier auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme anspielt und andeutet, daß bisher alle Systeme am Menschen gescheitert seien, übersieht er des Weiteren, daß die historisch bekannten Wirtschaftssysteme sich alle sehr ähnlich sind, denn sie beruhen auf Eigentum, Besitzstand, materieller Denkweise und den entsprechenden Schattenseiten wie Ausbeutung, Gier, Machtmißbrauch und dergleichen. Von dem, was Sie berichten oder was ich selbst herausgefunden habe, daß nämlich all diese negativen menschlichen Eigenschaften nicht angeboren, sondern quasi anerzogen, andressiert wurden, will er nichts wissen, brüstet sich aber, er wisse sehr gut, wie der Mensch funktioniere. Ja, wenn es um’s Funktionieren im Sinne einer gesellschaftlichen Funktion geht, darüber mag er einiges wissen, doch wie wir gerade festgestellt haben, ist der Mensch keine Fuktion, sondern ein lebendiges, fühlendes Wesen, das nur durch Abspaltung, durch die früh implantierte Gehorsams- und Unterwerfungsbereitschaft zum erwünschten Funktionieren gebracht werden kann. Ebenso entspringen Neid, Haß und Gier dem Umstand, daß der Mensch bereits in seiner frühesten Kindheit zu einem seelischen Krüppel gemacht wird. Arno Gruen beschreibt diese Zusammenhänge sehr ausführlich. Auszug:

      Wenden wir uns der inneren Problematik des Rechtsradikalen zu, die ja darin besteht, dass er durch den Gehorsam dazu gebracht wurde, sein eigenes Inneres zu verwerfen. Er lehnt sich in seiner Menschlichkeit ab und braucht deshalb den Andern, den Feind, um sich in diesem zu sehen und zu bekämpfen. Die Ideologie dieser Gewalttäter ist dieselbe, wie sie auch der Nazi-Ideologe Carl Schmitt vertrat: Man findet die eigene Gestalt beziehungsweise definiert sich selbst, indem man einen andersartigen Menschen, den Feind, sucht, findet und bekämpft.

      Menschen, die ihr eigenes Selbst aufgeben mussten, um sich mit ihren Eltern zu arrangieren, suchen sich immer wieder in dem Fremden, der ja das eigene Selbst ist, das sie in der Gestalt des feindlichen Fremden bekämpfen müssen. Auf diesem Wege gelingt es dem Rechtsradikalen tatsächlich, seinen durch den Gehorsam verlorenen, verschmähten, abgetrennten Teil wiederzufinden und dann zu bestrafen. So gibt er weiter, was man ihm angetan hat. In der Bekämpfung des Feindes wird die Frage, wer oder wie man ist, negativ beantwortet. In der Gestalt des Feindes kann man des abgewiesenen Teils des Selbst, das man hätte werden können, habhaft werden und ihn erneut verwerfen. Dies resultiert in einer verdrehten Rache, bei der der Hass sich auf das Eigene richtet, das zum Feind wurde, weil es die lebensnotwendige Verbindung mit den Eltern bedrohte.
      Um sich auf diesem Wege vom verbotenen Eigenen zu „befreien“, beschwören solche Menschen – was Schmitt explizit tat – die „Rückhaltlosigkeit des Gehorsams“. Das ist teuflisch: Indem der Gehorsam zum Ideal erhoben wird, verfestigt man die eigene Versklavung, die im Selbstverrat jener Menschen endet, deren Identitätsbildung geschädigt ist: Unter dem Deckmantel einer Law-and-order-Gesellschaft, die Macht und Gehorsam glorifiziert, wird man zum freiwilligen Knecht einer im Kern faschistischen Ideologie. In dieser Psychose der Unterwerfung und der Gewalttätigkeit verkehrt sich der Terror der Kindheit in eine Tugend des Gehorsams, die fortan eigenständig das Eigene als Betrug verleugnet. So kämpfen diese Menschen zeit ihres Lebens gegen den Feind außerhalb ihrer selbst, sie begeben sich in einen dauernden Kriegszustand. Das Leben wird dann Krieg und Gewalt.

      Kinder, die nicht den Terror erlebt haben, der aus der Verwerfung ihres Eigenen entsteht, wachsen zu Menschen heran, die ihrer Umwelt positiv, voller Neugier und mit Wohlgefühl begegnen. Anders ist es, wenn die frühen Erlebnisse eines Säuglings und Kindes von Unterdrückung des Eigenen dominiert waren, da seine Gefühle und Wahrnehmungen nicht gebilligt wurden. Dann entwickelt das Kind eine Haltung zur Welt, die nicht auf Entgegenkommen, sondern auf Vermeidung und Abwehr basiert. Wut und Aggression werden zum mächtigen Kern des Daseins, wodurch sich das Gefühl, in einer bedrohlichen Welt zu leben, noch verstärkt. Die Wahrnehmung verengt sich. Anstatt in der Umgebung Anregungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Anreize zur Kreativität zu erleben, richtet sich der Blick auf Gefahren.

      Abwehr wird so zum Kern des Überlebens. Der Mensch fühlt sich nicht zu Hause in der Welt. Anstatt Neugier zu wecken, wird das Fremde zu etwas, das Angst und Misstrauen erregt, weshalb alles, was neu und anders ist, abgewehrt wird. Solchen Menschen fällt es schwer zu unterscheiden, was vertrauenerweckend ist und was bedrohlich sein könnte. Diese Unfähigkeit zwingt sie, Veränderungen und Neues als Gefahr zu erleben und darauf mit Abwehr zu reagieren.

      Quelle: http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2003/gruen_arno.pdf

      Dieses Abwehrverhalten begegnet mir sehr häufig in mannigfaltiger Form, allermeist voll durchrationalisiert und in ein angeblich der Wirklichkeit entsprechendes System eingebaut, wofür sich jedoch nie belastbare Belege finden lassen. Auf Versuche, die letztgenannte Tatsache mit einem solchen Abwehrspezialisten zu diskutieren, lassen sich diese Leute nicht ein, sie weichen aus und sind dann nicht selten darum bemüht, ihrerseits nun den unliebsamen Kritiker zu verteufeln, ihn in eine Ecke zu stellen, ihm ein abwertendes Etikett zu verpassen, nur um sich beruhigt wieder ihren Überlebensstrategien widmen zu können und somit weiterhin Schäden und symbiotische Verstrickungen zu verbreiten. Mit Verstand, aber ohne Gefühl für das Eigentliche, das Wesentliche erheben sie sich dann in ihrer grenzenlosen Arroganz über andere, die sich wie Sie mit Dingen beschäftigen, von denen sie selbst keine Ahnung haben und auch nicht wirklich was daüber erfahren möchten. Das liegt quasi in der Natur jener Sache, die sie stets ganz ganz tief unten zu halten gelernten haben, damit sie sich niemals ihrer eigenen Angst stellen müssen.

  11. @ Stephan Becker: „Ich denke, dass es drei Arten von Leuten sind, die so einen Vortrag verunglimpfen:
    1. Leute, die das von Berufs wegen machen, weil sie dafür bezahlt werden psychologische Kriegsführung gegen die Bevölkerung, gegen die Bildung von Gemeinschaft, durchzuführen.
    Man braucht dazu sicher andere Leute, als solche die Kampfdrohnen wie ein Videospielzeug bedienen, um Menschen zu töten.
    2. Gibt es sicher einige Leute, die „getriggert“ werden dadurch, dass sie bisher, wie Du eben sagst, ihre Gefühle abgespalten haben. Genauso haben sie ja ihre Gefühle abgespalten, um die viele Gewalt, die sie als Kinder durch ihre Eltern erlebt haben, „verarbeiten“ zu können. Wenn sie jetzt wieder an solche Gewalt oder vielleicht auch an solche Lügen erinnert werden, wehren sie sich mit Händen und Füssen.“
    3. Sind es vielleicht auch einige Mitläufer, die meinen, dass die Menschen, die diesen Vortrag verunglimpfen, sehr schlau oder sehr mächtig sind und sie aufgrund ihrer eigenen gefühlten Ohnmacht, und weil sie nicht wissen wie sie dagegen angehen können, sich auf die Seite der Täter zu den vermeintlichen Gewinnern bzw. zu den vermeintlich Stärkeren schlagen.

    Ja, Stephan, da haben Sie wohl mit allen drei Punkten recht! Wobei die Menschen, die Sie unter Punkt 1 nennen, wohl kaum zu erreichen sein werden. Während die Menschen unter Punkt 2 und 3 nicht verloren sind, wenn ihnen bewusst wird, was Sie tun…

    @Kommandant: „Das würde ja immer den „reinen“ Menschen voraussetzen, der erst dann aktiv wird, wenn er sich von allem befreit hat. Rein = frei von allen möglichen Tätersystemen: Familie, Arbeit, inneren Ansichten zu Themen etc..

    Ich persönlich lebe damit, nicht perfekt zu sein, deswegen finde ich den Gedanken von Gerald Hüther ganz gut, der meint, wir bräuchten eben Gemeinschaften, die einander einladen, über sich hinaus zu wachsen.

    Denn dort darf jeder er selber sein – und wenn die Gemeinschaft sich über das Thema Frieden unterhalten möchte, so werden alle Gedanken zu diesem Thema formuliert werden – wenn jemand jetzt Tätersysteme im Kopf hat, wird das in der Diskussion zwar auch z.B. wahrgenommen werden, aber er bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn z.B. 20 Leute für den Frieden sind, aber 2 sagen, dass der Krieg sehr wichtig ist, für Arbeitsplätze…

    und dann wird eben geschaut, was können die 20 demokratisch friedlich tun, um mehr Frieden zu schaffen…

    also ich komme gut damit klar, wenn die Welt auch Menschen hat, die noch im Tätersystem stecken, wenn es im Umkehrschluss auch solche gibt, die sich mehrheitlich für den Frieden und Gespräche dazu finden lassen.“
    Hallo kommentant,
    sie haben natürlich recht, den perfekten Menschen gibt es nicht! Doch aus meiner Sicht würde es schon reichen, zumindest ein Bewusstsein dafür zu bekommen, sich über die Strukturen innerhalb der Familie, des Arbeitsplatzes usw. im Klaren zu werden und sie auch zu benennen.
    Bezogen auf den Arbeitsplatz, wäre es wunderbar, wenn sich die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens durchsetzen würde. Dann bräuchte sich niemand mehr ausbeuten lassen wie z. B. die Menschen, die für diverse Paketdienste arbeiten. Doch leider habe ich so überhaupt keine Idee, wie sich das durchsetzen lässt…

    Mit Gerald Hüther stehe ich in einem persönlichen Austausch, weil er gemeinsam mit Traumaforschern ein Modell entwickelt hat, wie sich Trauma auf unser Gehirn auswirkt. Und ich finde ihn einfach wunderbar! Es wäre sicherlich toll, wenn Ken Jebsen ihn einmal zu einem Gespräch einlädt!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Gerald Hüther gerne dazu bereit wäre.
    So wie Sie es beschreiben, hat es Gerald Hüther in dem „Verhör“ mit Roland Düringer beschrieben an dem Beispiel der Frage: Was ist ein gutes Leben?
    Diese Idee habe ich aufgriffen und praktiziere sie regelmäßig in meinen Fortbildungskursen.

    @kommentant: „Mitmachen, um überleben zu können = wie meinen Sie das?
    Wegen Kriegsgefahren, oder was meinen Sie genau?“

    Nein, ich meine das nicht bezogen auf Kriegsgefahren. Sondern wenn ich aus einer vermeintlichen Abhängigkeit heraus, in destruktiven Beziehungen, die ausbeuterisch, unterdrückend, machtorientiert, erpresserisch und gewalttätig sind, keinen „Ausstieg“ finde.
    Auf Dauer machen sie uns krank, wenn wir keine Chance haben uns daraus zu lösen. Doch häufig sind uns diese destruktiven Beziehungen gar nicht bewusst. Mit „überleben“ meine ich, dass wir Angst haben unsere Zugehörigkeit zu verlieren, wenn wir „aussteigen“ und das kann u.U. mit Todesangst zu tun haben. Existenzängste sind auch schon sehr bedrohlich…

    Zu Jutta Ditfurth: Ich glaube, dass sie sich aufgrund Ihrer Familiengeschichte schon früh als Kind spalten musste. Sie hat ja erst als Erwachsene herausgefunden, dass in ihrer Familie lauter Nazis und Judenhasser waren. Nichtdestrotz ist sie innerhalb dieses Spannungsfeldes groß geworden, was einfach nur verwirrend für eine kindliche Psyche ist.
    Daher gehe ich davon aus, dass sie durch Herrn Jebsen usw. getriggert wird. Ihre Argumente gegen Ken Jebsen, Albrecht Müller usw. sind derart verwirrt und durcheinander, dass sie überhaupt nicht, auch dann nicht, wenn man sich bemüht, nachvollziehbar sind. So geht es mir jedenfalls.
    Sie scheint ja auch immer noch einen großen Einfluss zu haben, weil ihren Gedanken so viele folgen…? Für sie gibt es nur schwarz oder weiß, bzw. links oder rechts. Im Psychojargon würde das auf einen Menschen zutreffen mit einer Borderline-Struktur…Und Menschen mit so einer Persönlichkeitsstruktur „spalten“ Gemeinschaften, wenn sie kein Bewusstsein für ihre psychische Struktur haben.
    Und insofern haben sie natürlich recht, dass sie nie und nimmer zu einem versöhnlichen Gespräch auch nur im Ansatz bereit wäre. Oder dazu, ihre eigene Argumentationskette noch einmal neu zu überdenken, weil sie ein „Feindbild“ braucht. Und es ist sehr bedauerlich, dass ihr die Aufarbeitung ihrer eigenen Familiengeschichte nicht geholfen hat, selbst zu mehr geistiger Klarheit zu kommen.

    @kommentant: „Ich finde bei solchen Worten allgemein wichtig, immer möglichst genau zu sagen: wer spaltet was oder wen , wann und wo? Denn dann könnte ja nach einer Lösung gesucht werden: wo sind Gemeinsamkeiten?

    Menschen, die kein Bewusstsein für ihre eigenen psychischen Spaltungen haben, spalten ganze Gemeinschaften. Wenn sie Anhänger haben und die Welt in Gut und Böse einteilen, dann gibt ihnen das Sicherheit. Das ist also auch eine Form einer Überlebensstruktur!
    Und das gelingt ja nicht nur einer Jutta Ditfurth! Wichtig ist für uns, dass wir solche Menschen erkennen und uns nicht von ihnen verwirren lassen. Doch leider ist das oftmals gar nicht so einfach!

    @kommentant: “ Möchte die eine Friedensbewegung z.B. doch keinen Frieden, oder was spaltet sie voneinander ab? Das wäre wichtig zu wissen, finde ich.“

    Genau, das wäre wichtig herauszufinden…Sind das einfach nur Mitläufer, weil sie eine „Führungsperson“ brauchen, die ihnen sagt, was „Frieden“ ist, wie eine Demo auszusehen hat, was man sagen darf und was man nicht sagen darf…?
    Oder gibt es dort auch Menschen, die selbst denken können, die erkennen, dass ihr „Anführer“ möglicherweise einfach nur eine verwirrte Person ist?
    Natürlich sind das, was ich über Jutta Ditfurth geschrieben habe, nur Hypothesen, ich kenne sie nicht persönlich.
    Soweit erst einmal…

  12. Die „Terroranschläge“ auf zivile Ziele sind unglaubwürdig, denn sie entsprechen der NWO-Agenda. Wären sie von Daesh, dann gäbe es Anschläge auf Gebäude der EU, der NATO und auf Gebäude der nationalen Regierungen.

    Das World Trade Center wurde ja auch nur entsorgt wegen des verbauten Asbests und wegen der vielen Leerstände: http://www.DZiG.de/9-11-Reloaded

    Ich begrüße das #Abmerkeln sehr, weil die Bundeskanzlerin eine der führenden NWO-Protagonistinnen ist. Sie reiht sich nahtlos in die Masse derer ein, die Demokratie und Sozialismus in jeglicher Erscheinungsform in Misskredit bringen.

    Die sich am Horizont zeigenden Widerstände von Millionen Menschen werden sich zu einem #Tsunami , zu einer Springflut auftürmen, der alles wegreisst, was uns heute unterdrückt und ausbeutet. „Die kritische Masse“ tritt in Erscheinung.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  13. Es ist immer wieder schön Herrn Jebsen zuzuhören. Ich mag seine Mimik, die ehrliche Empörung, die darin zum Ausdruck kommt, die Zornesfalte, die dadurch im Laufe der Zeit bei ihm entstanden ist. Es ist der gerechte Zorn des Gerechten, d. h. etwas Immaterielles in seinen Gedanken und Gefühlen, das hier die materielle Ausprägung in seinem Gesicht findet.

    Auch wie schnell er „babbelt“ (nicht bös gemeint 🙂 ) finde ich super, das ist einfach nicht langweilig, keine Zeitverschwendung, in weniger Zeit wird mehr Information transportiert, als bei diesen vielen langsamen Menschen, das ist effektiver, kurzweilig. Die Lust am schnellen Reden, das macht Spaß und erfrischt. Bei vielen Menschen schaltet es aber auch einfach das Gehirn aus, schnelles Reden ist nicht dasselbe wie schnelles Denken, und setzt es auch nicht notwendigerweise voraus.

    Wenn man sich jedoch die Mühe macht, ein wenig geistige Energie einsetzt, und schneller denkt, als Herr Jebsen spricht, kann man viele seiner Sätze noch während er sein verbales Maschinengewehrfeuer abschießt, in den wenigen Zehntelsekunden pro Satz, analysieren, hin und her wenden, ihre Implikationen und Voraussetzungen durchgehen, sie dem gegenüberstellen, was man selber weiß oder zu wissen glaubt – und dann stellt man etwas fest:

    Zwischen den zutreffenden Sätzen, die bei dem in Trance versetzten normalen passiven Zuhörer eine „Ja! Das ist genau so. Der Mann hat ja vollkommen recht!“ – Haltung erzeugen, finden sich … hm … erschreckend viele absolute Nonsense-Sätze und absurde Schlußfolgerungen. Diese schluckt der Zuhörer einfach mit, mit genau dieser durch das verbale Maschinengewehrfeuer erzeugten „Ja! Das stimmt!“- Haltung.

    Das ist eine tolle Methode. Wirksam. Bemerkenswert, weil nicht oft zu beobachten. Der normale Zuhörer hat auf diese Weise einfach nicht die Zeit, zwischen der „Ja! Das stimmt!“ und der „Das ist ja totaler Bullshit.“ – Einstellung hin und her zu wechseln. Er wird durch ein paar Sätze erstmal auf „Ja! Das stimmt“ eingestellt, und dann geht es ununterbrochen so weiter, dass bevor der Zuhörer mental bei einer Bullshit-Schlußfolgerung umschalten könnte, Herr Jebsen schon wieder 3-4 Sätze weiter bei einem „Ja. Das stimmt“ – Satz ist. Also bleibt der Zuhörer in diesem am Anfang hergestellten Modus, und Herr Jebsen flößt ihm dann beliebig viel propagandistischen Bullshit während des 30- oder 60-minütigen Dauerfeuers ein.

    Das ist eine beeindruckende und kreative Methode, die auch einen künstlerisch ästhetischen Aspekt beinhaltet. Einziges Gegenmittel zur eigenen Immunisierung: selbst noch viel schneller und logischer denken, als Herr Jebsen selbst bei maximaler geistiger Umdrehungszahl reden kann. Das erfordert allerdings Wachheit, Gedächtnis und zuvor erworbenes eigenes Wissen, d. h. Aufmerksamkeit und Konzentration.

    Die Methode: nach Herstellung der „Ja!“-Haltung so schnell und (scheinbar) logisch so schnell weiterreden, dass der Zuhörer nicht mehr zur Besinnung kommt, und im Prinzip jeden beliebigen Bullshit mitschluckt, weil er während der Redeatacke in seinem langsamen Gehirn nicht mehr permanent umswitchen kann, und aus geistigem Energiemangel auf dem Anfangszustand – „Ja. Das stimmt.“ – bleiben muss.

    Ich glaube, dass Herr Jebsen schon als Kind und Jugendlicher seine Mitmenschen auf diese Weise mit Geschwindigkeit geistig zu steuern gelernt hat. Seine Lehrer werden ihn gemocht haben, kann ich mir jedenfalls so vorstellen. Die Schnecken staunen und bewundern das Tempo der Eidechse. Und sie kriegen gar nicht mit, wenn sie von ihr gefressen werden. 🙂

    Viele Grüße
    Fritz Frost

    • Hallo Mr. Frost,
      interessant dass Sie kein Sterbenswörtchen zum Thema Brüssel, aber dafür sich voll an Ken Jebsen aufhängen.
      Könnte es sein, dass Ihren Auftraggebern der Arsch langsam auf Grundeis geht?
      Könnten Sie nicht mal Ihren Vorgesetzten sagen, dass sie lieber intelligentere Leute als sie Kommentare schreiben lassen sollten?
      Haben Sie noch nicht alle Psychologie-Kurse mitgemacht und dürfen trotzdem schon in Blogs schreiben?

      Wie heißt es so schön? Getroffene Hunde bellen.
      Schönen Tag noch.

  14. Ihnen allen ist schon aufgefallen, dass die Täter von Brüssel, die zwei Brüder, Schwerkriminelle waren? Die habe absolut gar nichts mit Kamikaze zu tun. Ich finde es sehr fragwürdig Ihre Theorie KenFM. Ich finde sie sogar gefährlich, vergleichbar mit Ihrer Aussage, dass der Holocaust nicht stattgefunden habe oder die Idee dazu einem Buch entnommen wurde. Das die Medien keine gute und fundierte Berichterstattung machen, das ist wohl der einzige Punkt, bei dem ich Ihnen zustimme. Aber mit einer deutlich realitätsnaheren Erklärung als Ihre wirren Gedanken. Sind Sie sich eingentlich bewusst, dass Sie noch manipulativer sind, als es Ihre sogenannte „Elite“ je sein kann. Die Probleme die wir haben sind sehr einfach zu erklären. Es ist die Gier nach irgendetwas. Bei Ihnen ist es die Gier nach Aufmerksamkeit oder Sie verdienen mit dem was die den Tag lang so rauslassen auch noch Geld. Sie können jedes erdenkliche System kaputtreden, weil jedes System sobald der Faktor Mensch dazukommt, scheitert. Egal welches. Der Mensch ist das Problem, nicht die Systeme, die Verschwörungstheorien, die Waffen usw, sondern ganz einfach der Mensch, welcher irgendetwas davon missbrauchen wird. So einfach ist das.

    • Werter Herr Oliver:

      wo leugnet Herr Jebsen, denn den Holocaust?

      Rüdiger Lenz schreibt etwas dazu:

      Denn mehr als Zurücknehmen und sich für einen Fehler (struktureller Antisemitismus via Interview mit Pedram Shahyar (sic!)) zu entschuldigen ist ein Mensch nicht fähig.

      https://kenfm.de/meinungsverbrennung/

      Den Fehler hatte er auch im Interview mit Dieter Dehn ebenfalls eingestanden:

      KenFM im Gespräch mit: Diether Dehm (Die Linke) ab 1:13:58
      https://www.youtube.com/watch?v=qM5oESBYVaY

      Also, werter Herr Oliver. Dies könnten Sie z.B. auch nachprüfen, bevor Sie so etwas schreiben.

      Aber mit einer deutlich realitätsnaheren Erklärung als Ihre wirren Gedanken. Sind Sie sich eingentlich bewusst, dass Sie noch manipulativer sind, als es Ihre sogenannte „Elite“ je sein kann. Die Probleme die wir haben sind sehr einfach zu erklären. Es ist die Gier nach irgendetwas. Bei Ihnen ist es die Gier nach Aufmerksamkeit oder Sie verdienen mit dem was die den Tag lang so rauslassen auch noch Geld.

      Wo sind die Gedanken genau „wirr“, Herr Oliver?

      Wenn Sie solche Aussagen treffen, wäre es sinnvoll dies zu belegen, oder reicht es, pauschal Aussagen zu schreiben, weil : Aussagen von Ihnen ( ungeprüfte) = Wahrheiten über Herrn Jebsen sind???

      Wenn Sie die Probleme, die „wir“ ( = wer ist „wir“ bei Ihnen? ) haben als ganz einfach beschreiben können, dann bitte ich diese ganz einfach und leicht mal eben zu lösen, Danke.

      Und was das Geld verdienen angeht – was verdienen denn andere Journalisten mit Ihrer Berichterstattung? Lebensmittelgutscheine, Kokusnüsse, oder was schätzen Sie?

      Sie können jedes erdenkliche System kaputtreden, weil jedes System sobald der Faktor Mensch dazukommt, scheitert. Egal welches. Der Mensch ist das Problem, nicht die Systeme, die Verschwörungstheorien, die Waffen usw, sondern ganz einfach der Mensch, welcher irgendetwas davon missbrauchen wird. So einfach ist das.

      Der Mensch ist das Problem – und was ist nun Ihre Lösung? Wenn jedes System scheitern wird, weswegen dann ihr Beitrag mit Null,00 Lösungsansatz?

      Ich sehe nur, dass Sie gegen Herrn Jebsen etwas schreiben möchten; aber Substanz, Inhalt, Lösungsansätze erkenne ich keinen bei Ihnen.

      Wie wäre es, Sie bringen Argumente ein, wenn alles so „einfach“ bei Ihnen ist, ist die Lösung bestimmt auch ganz einfach bei Ihnen.

      Ich bin auf Ihre Antwort gespannt.

    • Ich hätte da mal ein paar Fragen:

      Könnten Sie bitte die Stelle verlinken, an welcher Herr Jebsen angeblich die „Aussage, dass der Holocaust nicht stattgefunden habe oder die Idee dazu einem Buch entnommen wurde“ getätigt haben soll? Danke, das wäre sehr hilfreich.

      Würden Sie bitte einmal erklären, wie gut Sie die beiden als Täter identifizierten Schwerkriminellen kennen, so daß Ihre Aussage, die hätten nichts mit Kamikaze zu tun, nachvollziehbar wird?

      Können Sie, abgesehen vom Nachplappern der Mainstream-Presse, Belege anführen, die diese beiden als Täter einwandfrei überführen?

      Einerseits scheinen Sie durchaus zu wissen, daß die Mainstream-Medien lügen, verfälschen erfinden und verzerren, wo’s ihnen gerade paßt, andererseits glauben Sie den Medien in diesem Punkt ohne jeglichen Zweifel. Wie paßt das zusammen?

      Würden Sie bitte erklären, was Sie mit „wirren Gedanken“ genau meinen? Ich hab mir eben die Sendung noch einmal angeschaut und -gehört und konnte Ihren Eindruck nicht bestätigen.

      Wenn Sie verstanden werden und nicht als Wirrkopf angesehen werden wollen, wäre es durchaus zielführend, wenn Sie etwas näher erläutern könnten, wo Herr Jebsen welches System angeblich kaputtredet. Wir haben da also ein System, das funktioniert, dann redet Herr Jebsen, und das System ist kaputt.

      Schreiben Sie hier von Systemen, die von Menschen ersonnen wurden?

      Schreiben Sie hier von Wirtschaftsystemen, Geldsystemen, Lottosystemen, Industriesystemen oder wie darf man das verstehen?

      Was genau meinen Sie mit Systemen, die vollkommen in Ordnung seien, nur der Mensch (Welcher? Sie?) nicht?

      Von welchen Verschwörungstheorien schreiben Sie hier?

      Bis jetzt hinterlassen Sie einfach den Eindruck eines Menschen, der sich hier schnell mal angemeldet hat, um seinen Frust auf eine deutlich undifferenzierte Weise loszuwerden. Zeigen Sie, was in Ihnen steckt und klären Sie mich und die anderen Leser auf.

      Danke.

    • Werter Herr Kommetant
      Hier ein paar Beispiele zu denen Sie und alle anderen hier sich Gedanken machen können, warum ich ihn als wirr bezeichne, warum ich sage, dass er den Holocaust in Frage stellt usw.

      „Als Grund für seine Ansicht nennt er die bizarre, von rassistischen Einstellungen geprägte Vermutung, dass muslimische Franzosen nicht in der Lage seien, perfekt französisch zu sprechen und komplexe Anschlagspläne zu entwickeln. Auch sei es für Geheimdienste typisch, dass von ihnen verübte Verbrechen stets medienwirksam inszeniert seien.[29] Des Weiteren behauptete er in diesem Zusammenhang, dass französische Medien unter der Kontrolle von Personen und Banken „mit jüdischen Roots“ seien.[30] Jebsen zeigt zum Thema bei facebook eine Karikatur des antisemitischen Karikaturisten Carlos Latuff vor, obwohl von den Tätern nicht israelkritische, sondern islamkritische Karikaturen als Grund für die Anschläge genannt wurden. Aus gleichem Anlass und zum gleichen Zeitpunkt zeigte auch Christoph Hörstel bei facebook diese Karikatur. Nach dem Ende der Geiselnahme schrieb Jebsen bei twitter: Nun wird’s eklig: „So..die MUTMAßLICHEN #CharlieHebdo-Attentäter wurden soeben erschossen. Damit können sie nicht mehr befragt werden. Wie praktisch.“ (Ken Jebsen)[31]“
      Quelle: https://www.psiram.com/ge/index.php/Ken_Jebsen

      „»sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat.«“
      Quelle: http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen

      „Jebsen sagt von sich selbst, er sei Künstler. Als solcher könne er mit »journalistischen Standards« ähnlich viel anfangen wie das Satiremagazin Titanic . Nur machte er eben kein Satiremagazin, sondern öffentlich-rechtlichen Hörfunk in einem Jugendradio.“
      Quelle: http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen/seite-2

      Zu empfehlen wäre auch das „Interview“ das er mit dem deutschen Satiriker Serdar Somuncu durchgeführt hat (zu finden bei google), da wird sehr deutlich wie weit es mit seinen journalistischen Qualitäten her ist.
      Zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=gVDzxCzzwKQ

      zu guter letzt hat er ja auch die Radiosendung nicht ganz freiwillig aufgegeben und die Vorwürfe laufen in die Richtung, welche auch ich nicht toll finde an diesem Herren. Zu finden auf Wikipedia.

      Am 6. November 2011 wurde KenFM nicht gesendet. Verweise auf die Sendung KenFM und auf Ken Jebsen wurden vorübergehend von der Homepage des Senders entfernt. Als Grund dafür führte Ken Jebsen an, Henryk M. Broder habe eine Mail an das Programmmanagement des RBB geschickt und in dieser unter Bezug auf eine Mail Jebsens an einen Hörer[2] diesem Antisemitismus und Holocaustleugnung vorgeworfen. Ken Jebsen widersprach diesen Vorwürfen, bestritt jedoch nicht, die Mail geschrieben zu haben.[3] Am 7. November 2011 veröffentlichte der Programmchef von Fritz, Stefan Warbeck, eine Stellungnahme, in der es heißt, dass diese Maßnahmen ergriffen worden seien, um „unseren Moderator Ken Jebsen, Fritz und den rbb vor Schaden zu bewahren“.[4] Am 9. November verkündete der RBB, dass er die Vorwürfe, Jebsen „verbreite antisemitisches Gedankengut und verleugne den Holocaust […] für unbegründet“ hält und entschied, ihn weiter als Moderator zu beschäftigen. Programmdirektorin Claudia Nothelle äußerte jedoch, dass Jebsen „in manchen Fällen die Grenze überschritten“ und journalistische Standards nicht eingehalten habe.[5] Er solle in Zukunft politische Themen redaktionell abstimmen und KenFM wieder mehr zu einer Musiksendung machen sowie journalistische Standards einhalten.[6] Am 23. November 2011 nahm der RBB die Radiosendung aus dem Programm, da nach Aussage der Programmdirektorin des RBB, Claudia Nothelle, „zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen“[7]. Jebsen wies die Vorwürfe erneut zurück und kündigte die Fortsetzung seiner Sendung KenFM im Internet an.[8]

      Internetportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

      Herr Kommentant, ich finde es gut, dass Sie sich für etwas einsetzten, aber blenden sie dabei nicht die Sachen aus, welche gerade nicht zu Ihrer Überzeugung passen. Also objektiv und differenziert bleiben.

      Jetzt bin ich gespannt auf Ihre Antwort.

    • Werter Herr Oliver, zunächst einmal Danke für die Antwort.

      Sie scheinen ja doch mehr liefern zu können, als alles als „einfach“ zu kategorisieren. Deswegen will ich darauf eingehen.

      Oliver sagt:
      25. März 2016 at 08:54

      Werter Herr Kommetant
      Hier ein paar Beispiele zu denen Sie und alle anderen hier sich Gedanken machen können, warum ich ihn als wirr bezeichne, warum ich sage, dass er den Holocaust in Frage stellt usw.

      Da bin ich mal gespannt.

      „Als Grund für seine Ansicht nennt er die bizarre, von rassistischen Einstellungen geprägte Vermutung, dass muslimische Franzosen nicht in der Lage seien, perfekt französisch zu sprechen und komplexe Anschlagspläne zu entwickeln. Auch sei es für Geheimdienste typisch, dass von ihnen verübte Verbrechen stets medienwirksam inszeniert seien.[29] Des Weiteren behauptete er in diesem Zusammenhang, dass französische Medien unter der Kontrolle von Personen und Banken „mit jüdischen Roots“ seien.[30] Jebsen zeigt zum Thema bei facebook eine Karikatur des antisemitischen Karikaturisten Carlos Latuff vor, obwohl von den Tätern nicht israelkritische, sondern islamkritische Karikaturen als Grund für die Anschläge genannt wurden. Aus gleichem Anlass und zum gleichen Zeitpunkt zeigte auch Christoph Hörstel bei facebook diese Karikatur. Nach dem Ende der Geiselnahme schrieb Jebsen bei twitter: Nun wird’s eklig: „So..die MUTMAßLICHEN #CharlieHebdo-Attentäter wurden soeben erschossen. Damit können sie nicht mehr befragt werden. Wie praktisch.“ (Ken Jebsen)[31]“
      Quelle: https://www.psiram.com/ge/index.php/Ken_Jebsen

      Zu dieser Karikatur: haben Sie sich damit selbst mal beschäftigt? Bisher ist das ein reines Zitat. Ihre eigene Meinung? Ist die das Zitat?

      Dann zu der Karikatur selbst: Ein gezeichnetes Bild zeigt einen Mann, der ein Foto mit einem Muslim zeigt und dazu befragt wird ( Mikrofon) – dann wird derselbe Mann gezeigt, wie er ein Foto in der Hand hält, wo Jude drauf steht, mit dem Zusatz „censored“ und dem Mann wird der Mund zugehalten.

      Meine Frage an Sie : wie tief sind Sie in den Kenntnissen, was die Kritik Israels, oder der Juden angeht? Ist Ihnen evtl. schon aufgefallen, wie die Medien ( also die Mainstream, Standardmedien) meistens über das Thema Israel / Juden berichten? Was die Kämpfe im Gazastreifen angeht, usw..?

      Das steht jetzt zwar nicht bei Psiram, aber es könnte erhellend wirken, wenn Sie dies tun würden. Sie könnten leicht feststellen, dass es politisch gut ist, Moslems in der westlichen Welt zu kritisieren, aber wenn über Juden gesprochen wird, ist es direkt mit scharfer Kritik gegen Ihre eigene Person verbunden – warum ist das so?

      Das liegt nicht an Herr Jebsen, dass scharfe Kritik erfolgt. Sie könnten sich z.B. mit Frau Evelyn Hecht-Galinski beschäftigen, die viel über Israel zu berichten weiß. Vielleicht kommen Sie dann zu einem anderen Bild, was die Karikatur betrifft und die politische Aussage, welche damit verbunden ist.

      Was darüber hinaus die Vermutung / Äußerungen von Ken Jebsen zu Terroranschlägen ist, so schreibt Psiram das lediglich, ohne ein Zitat zu bringen.

      Ich empfehle Ihnen allgemein, Nato-Geheimarmeen , ein Buch von Dr. Daniele Ganser, zu lesen oder seine Vorträge im Internet zu sehen – oder selbst aktiv nach Zusammenhängen zu suchen, zb. auch der Film von Dirk Pohlmann: „Täuschung- die Methode Reagan“ kann Ihnen da Informationen liefern, die eine andere Perspektive ermöglichen.

      Aber auch auf diese Zusammenhänge der Geschichte, die sich finden lassen, weißt Psiram nicht hin – warum nicht, könnten Sie Psiram, oder sich selbst mal fragen?

      „»sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat.«“
      Quelle: http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen

      Dazu nochmal zum Zitat der Zeit:

      Im wirren, aber nichtsdestoweniger vorhandenen Kontext liest sich das so: »sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat.«

      http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen

      Wenn Sie mir jetzt noch sagen können, wo das Zitat wirklich herstammt, dass ich selbst beurteilen kann, ob es „wirres Geblubber“ ist, was Herr Jebsen geschrieben hat, bin ich Ihnen dankbar, Herr Oliver. Bisher zitieren Sie nur irgendwelche Quellen ohne den Ursprung benennen zu können.

      Ich kann, wie z.B. in meiner ersten Antwort zu Ihnen auch sagen, alles ist „einfach“ – aber erst nachdem ich Sie persönlich angeschrieben habe, werden Sie konkret. Ähnlich verhält es sich bisher mit den Quellenangaben, welche Sie benennen. Der Ursprung fehlt – daher sind es nur Meinungsäußerungen, die sich die Zeit glaubt, unqualifziert erlauben zu können. Qualifiziert wäre: Zugang zum ursprünglichen Text zu ermöglichen, damit der kritische Leser sich selbst ein Bild machen kann.

      „Jebsen sagt von sich selbst, er sei Künstler. Als solcher könne er mit »journalistischen Standards« ähnlich viel anfangen wie das Satiremagazin Titanic . Nur machte er eben kein Satiremagazin, sondern öffentlich-rechtlichen Hörfunk in einem Jugendradio.“
      Quelle: http://www.zeit.de/2011/49/RBB-Jebsen/seite-2

      Sie zitieren nun Seite 2. Ich mich nun bereits bei Seite 1, Ihres Zeit-Zitats. Wenn da keine Ursprungsquelle genannt wird, ist es zunächst „wirres Geblubber“ der Zeit selbst. So sehe ich das.

      Zu empfehlen wäre auch das „Interview“ das er mit dem deutschen Satiriker Serdar Somuncu durchgeführt hat (zu finden bei google), da wird sehr deutlich wie weit es mit seinen journalistischen Qualitäten her ist.
      Zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=gVDzxCzzwKQ

      Ich habe mir dieses Interview jetzt nicht angesehen. Wissen Sie etwa, wieviele Interviews und Statements Herr Jebsen geführt hat? Ich glaube, weit über 100, oder annähernd 100. Denken Sie, dass er perfekt ist? Ich frage das deswegen, denn jeder Mensch macht mal einen Fehler. Schauen Sie sich z.B. mehrere Interviews an und vergleichen Sie, was er dort sagt.

      Z.B.

      nachdenKEN über: WIR, Fremde, Köln und Gastrecht
      https://www.youtube.com/watch?v=jJCB_bbpY90

      Wie differenziert er dort den Begriff WIR erläutert. Was genau meinen Sie bei Serdar Somuncu denn generell bei KenFm? Sie posten hier zwar gerade 4 Links, aber erläutern diese Links nicht, was Ihre Meinung dazu ist. Als ob jeder im Detail verstehen müsste, was Sie selbst dazu meinen. Das ist allerdings ziemlich oberflächlich. Vorauszusetzen, dass jeder Mensch automatisch im Detail meint, wenn er ein Zitat postet. Viel wichtiger und differenzierter ist dann die persönliche Meinungsäußerung : was meinen Sie selbst konkret an welcher Stelle des Interviews ( z.B. Minutenangabe, bestimmter Satz / Zusammenhang etc.) – das wäre dann ein Grund, sich damit explizit zu beschäftigen und Ihnen auch konkreter antworten zu können. So bleibt es nur ein Link zu einem Gesprächspartner von KenFM, der anders gelaufen ist. Der vielleicht auch schlecht gelaufen ist. Aber ein Interview von 100 – ist das der Maßstab für guten oder schlechten Journalismus bei Ihnen? Ernsthaft? Wann war das Interview? 2016?

      zu guter letzt hat er ja auch die Radiosendung nicht ganz freiwillig aufgegeben und die Vorwürfe laufen in die Richtung, welche auch ich nicht toll finde an diesem Herren. Zu finden auf Wikipedia.

      Da empfehle ich Ihnen die Dunkle Seite von Wikipedia. Ein Film von Markus Fiedler, der da die Wirkweise von Wikipedia gut analysiert.
      Auch zu dem Thema Radiosendung aufgeben, gibt es Aussagen von KenFM. Es gab irgendwann die Kritik, dass er sich nicht an irgendwelche Vorgaben gehalten haben soll, aber nachgewiesen werden, konnte ihm das nicht… so oder so ähnlich ging das.

      Ich suche mir jetzt nicht extra die Zitate raus, um Ihnen das auch noch zu erläutern, da ich bisher den Eindruck bekommen habe, sie suchen „Allgemeinplätze“ im Internet auf; d.h. Sie zitieren etwas, addieren die Zitate zusammen, nennen das kritische Meinung; weil sie ein ( vermutlich / möglicherweise) schlechtes Interview mit Serdar Somuncu vorfinden.

      Jeder hat das Recht auf eine freie Meinung. So ähnlich steht es auch im Grundgesetz. Ich teile Ihre eigene Meinung in vielen Fällen nicht. Ich sehe es, aus den bereits genannten Gründen anders. Da Sie derjenige sind, der Herrn Jebsen als wirr bezeichnet, selbst aber in dieser Antwort bisher inkonkret bleibt, was gezielte Kritik angeht, sehe ich es eher kritisch, was Ihre Kritik angeht.

      Am 6. November 2011 wurde KenFM nicht gesendet. Verweise auf die Sendung KenFM und auf Ken Jebsen wurden vorübergehend von der Homepage des Senders entfernt. Als Grund dafür führte Ken Jebsen an, Henryk M. Broder habe eine Mail an das Programmmanagement des RBB geschickt und in dieser unter Bezug auf eine Mail Jebsens an einen Hörer[2] diesem Antisemitismus und Holocaustleugnung vorgeworfen. Ken Jebsen widersprach diesen Vorwürfen, bestritt jedoch nicht, die Mail geschrieben zu haben.[3] Am 7. November 2011 veröffentlichte der Programmchef von Fritz, Stefan Warbeck, eine Stellungnahme, in der es heißt, dass diese Maßnahmen ergriffen worden seien, um „unseren Moderator Ken Jebsen, Fritz und den rbb vor Schaden zu bewahren“.[4] Am 9. November verkündete der RBB, dass er die Vorwürfe, Jebsen „verbreite antisemitisches Gedankengut und verleugne den Holocaust […] für unbegründet“ hält und entschied, ihn weiter als Moderator zu beschäftigen. Programmdirektorin Claudia Nothelle äußerte jedoch, dass Jebsen „in manchen Fällen die Grenze überschritten“ und journalistische Standards nicht eingehalten habe.[5] Er solle in Zukunft politische Themen redaktionell abstimmen und KenFM wieder mehr zu einer Musiksendung machen sowie journalistische Standards einhalten.[6] Am 23. November 2011 nahm der RBB die Radiosendung aus dem Programm, da nach Aussage der Programmdirektorin des RBB, Claudia Nothelle, „zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen“[7]. Jebsen wies die Vorwürfe erneut zurück und kündigte die Fortsetzung seiner Sendung KenFM im Internet an.[8]

      Okay. Jetzt haben Sie Wikipedia zitiert. So ähnlich habe ich es weiter oben; ohne Wikipedia jetzt im Kopf zu haben, Ihnen auch mitgeteilt. Es ist die Vergangenheit, werter Oliver.

      Beurteilen Sie Herrn Jebsen nach der Vergangenheit, oder der Gegenwart?
      Haben Sie z.B. die Griechenlandhilfe-Spendenaktion von 250.000 € für Griechenland mitverfolgt?
      Wussten Sie davon überhaupt?

      Wenn er so ist, wie Sie ihn sehen möchten, warum sammelt er dann Geld für Griechenland?
      In welchem Psiram-Artikel oder auf Wikipedia wird das beantwortet? Oder welches Interview im 3-Sat-Format mit Jutta Ditfurth hat da die passende Antwort auf die Griechenlandhilfe von Ken Jebsen?

      Es gibt ein System dahinter, weswegen z.B. Friedensdemos auf Dauer eher schädlich sind, so möchte ich vermuten:

      http://www.neuesweltbild.net/wie-aus-friedensaktivisten-antisemitische-und-rechte-verschwoerungstheoretiker-gemacht-werden/

      Dort wird erläutert, wie etwas völlig umgemodelt wird. Vielleicht auch interessant für Sie.

      https://deutsch.rt.com/32961/inland/programmbeschwerde-gegen-swr-wegen-manipulation-bei-berichterstattung-zum-stop-ramstein-protest/

      Meine persönliche These, weswegen gerne Friedensdemos klein geschrieben werden ist dies hier:

      Rüstungsfirmen A-Z

      Airbus Deutschland
      Airbus Defence & Space
      Airbus Group
      Airbus Helicopters
      Astrium GmbH
      Cassidian
      Carl Walther GmbH
      Commerzbank
      Daimler AG
      Deutsche Bank
      Diehl-Gruppe

      EADS
      Eurocopter
      Heckler & Koch
      Jenoptik AG
      Krauss-Maffei Wegmann
      MTU Aero Engines
      Renk AG
      Rheinmetall AG
      Sig Sauer
      ThyssenKrupp AG
      Volkswagen

      http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Ruestungsfirmen.79.0.html

      Wenn Sie da die Umsätze der Firmen gegenrechnen, ist es im Sinne des Möglichen, das ungern zuviel für den Frieden getan wird – auf der verlinkten Homepage gibt es noch mehr Infos, wie die Firmen genau in die Rüstungsindustrie involviert sind

      Herr Kommentant, ich finde es gut, dass Sie sich für etwas einsetzten, aber blenden sie dabei nicht die Sachen aus, welche gerade nicht zu Ihrer Überzeugung passen. Also objektiv und differenziert bleiben.

      Jetzt bin ich gespannt auf Ihre Antwort.

      Ich bitte Sie, Ihre eigene, abschließende Aussage anhand meiner Kommentare zu Ihren Links selbst noch einmal zu überdenken und ggf. ausführlicher und differenzierter zu antworten, damit ich auch meinerseits das Gefühl bekomme, Sie haben wirklich etwas an aktueller, nachprüfbarer Kritik vorzuwerfen, die sich weniger aus Links speist, die entweder keine Originalquellen liefern, oder auf Interviews bezieht, die Sie nicht näher erläutern möchten oder können, was dort wirklich schief lief.

      In Summe wirken Sie so wie Jemand, der schnell mal gegen Jebsen schreiben möchte, aber sich inhaltlich mit den Homepages, deren Quellenangaben, sowie mehreren Interviews von Herrn Jebsen selbst, kaum beschäftigt hat.

      Zumal, die Themen Wikipedia und was damals ein Fehler von Herrn Jebsen war, dies gab er zu. Ich habe dies bereits in meiner ersten Antwort erwähnt – ich neige dazu, zu erwähnen „wer Lesen kann….“ in diesem Zusammenhang.

    • @Oliver

      Wenn ich Sie richtig verstehe, werter Herr Oliver, nehmen Sie bereits existierende Hetze im Internet als Rechtfertigung und Quelle für Ihre Behauptungen her.

      Dieses ominöse Psiram agiert völlig anonym aus dem Hinterhalt, wie dem dortigen „Impressum“ zu entnehmen ist: „Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen.“ So etwas ist für Sie eine seriöse Quelle?

      Herr Jebsen hat nicht behauptet, es habe den Holocaust nicht gegeben, sondern lediglich darauf hingewiesen, daß bereits vor dem Holocaust ein Buch von Bernays existierte, aus dem Goebbels seine Anregungen bezog, wie der Holocaust umzusetzen sei.

      Herr Jebsen macht keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

      Herr Jebsen wurde nicht wegen angeblicher Nichteinhaltung journalistischer Standards „gefeuert“, es sei denn, es gehört zu journalistischen Standards, einseitig zu berichten.

      24.11.2011 Hamburg/Berlin – Nach Antisemitismusvorwürfen gegen Ken Jebsen hat sich der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) jetzt doch von seinem umstrittenen Radiomoderatoren getrennt. „Der Sender hat Herrn Jebsen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit und Holocaust-Leugner“, teilte RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle mit. „Allerdings mussten wir feststellen, dass zahlreiche seiner Beiträge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen.“ Mit dem Moderator seien verbindliche Vereinbarungen über die Gestaltung der Sendung „KenFM“ getroffen worden. „Diese hat er wiederholt nicht eingehalten. Wir bedauern das und müssen auf seine Mitarbeit künftig verzichten.“ Einzelheiten der Beiträge wurden nicht genannt. Mit Jebsen geht auch der Programmchef der Jugendwelle Fritz, Stefan Warbeck – allerdings auf eigenen Wunsch. Hintergrund der Affäre war eine Mail, die Jebsen nach einer Sendung an einen Hörer schrieb. Darin hieß es unter anderem: „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“ Der Journalist und frühere SPIEGEL-Autor Henryk M. Broder veröffentlichte das Schreiben auf seinem Blog. Jebsen, dessen Moderationsstil in Berlin schon vorher für Diskussionen gesorgt hat, konterte mit einem YouTube-Video. „Ich bin vielleicht irre, aber kein Antisemit“, lässt er darin wissen. Vielmehr verstehe er sich als Humanisten und Demokraten und stehe für kritischen Journalismus. Seinen Kontrahenten Broder lud der Radiomoderator noch demonstrativ in seine Sendung ein. Broder lehnte jedoch ab und verwies auf die „Grenzüberschreitung“, die die Holocaust-Äußerung darstelle.

      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/antisemitismusvorwuerfe-rbb-feuert-moderator-ken-jebsen-a-799673.html

      Ich kann hier beim besten Willen keine Grenzüberschreitung erkennen, die auch nur im Ansatz den Vorwurf „Holocaust-Leugner“ rechtfertigen könnte.

      Außer hinterhältigen Andeutungen und kann ich Ihrem Geschwurbel nichts weiter entnehmen. BILDen Sie sich gerne weiter Ihre Meinung, aber bitte verschonen Sie anständige und aufrichtige Leute mit Ihren Hetzreden. Aus meiner Sicht sind Sie nicht wirklich ernstzunehmen.

  15. Götz Aly, ein deutscher Politikwissenschaftler, Historiker und Journalist mit den Themenschwerpunkten Euthanasie, Holocaust und Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Diktatur sowie Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts, hat 2015 das Buch „Volk ohne Mitte – Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus“ herausgebracht. Darin beschreibt er anhand der Geschichte des deutschen Nationalsozialismus die Kleingeistigkeit des deutschen Bürgertums, der – das muß man ohne Umschweife und Ausreden feststellen – ihrer euphemistischen Deutungen entkleidet nichts anderes als rechtslastiges Denken und Fühlen zugrundeliegt. Das gilt übrigens nicht nur für die Deutschen, aber doch ganz besonders für die Deutschen, die sich im letzten Jahrhundert mit Leichtigkeit zweimal in einen Weltkrieg manipulieren ließen. Ich möchte an dieser Stelle ein paar Auszüge zitieren, die ich für bemerkenswert halte, wenn man die Beschreibungen auf die USA überträgt, die in diesem Jahrhundert offenbar die Rolle des Weltenbrand-Entfachers übernommen haben. Zitatbeginn:

    Kapitel 6: Die Nutznießer des Mordens

    Wie sich die Deutschen bereicherten

    Immer noch stellt man sich landläufig den Arisierungsgewinnler als Unternehmer, Banker oder Konzernherren vor, auch als korrupten kleineren oder größeren Nazifunktionär, manchmal als Kollaborateur, der sich seine schmutzigen Dienste für die Besatzungsmacht aus »entjudetem« Eigentum honorieren ließ. Nur langsam wird von der Allgemeinheit wahrgenommen, dass 1942/43 in Hamburg allein aus den Niederlanden 45 Schiffsladungen mit insgesamt 27.227 Tonnen »Judengut« gelöscht wurden – gedacht als unbürokratische Aufmunterung für die von Bombenangriffen schwer getroffenen Einwohner. Bei den während des Krieges regelmäßig veranstalteten Volksauktionen ersteigerten mehr als 100.000 Hamburger einzelne Stücke aus dem Geraubten. Gemäß der modisch gewordenen Genderdoktrin sollte besser von Hamburgerinnen gesprochen werden – die Männer standen an der Front. Ein Haushalt zählte damals gut vier Personen. Das bedeutet: Jede vierte Hamburger Familie erbeutete dies und das. Wie es dabei zuging, berichtete eine Augenzeugin: »Die einfachen Hausfrauen auf der Veddel trugen plötzlich Pelzmäntel, handelten mit Kaffee und Schmuck, hatten alte Möbel und Teppiche aus dem Hafen, aus Holland, aus Frankreich …« Mitten im Krieg. Doch geht jede Darstellung fehl, die allein individuelle Profiteure beschreibt, seien sie gierige Banker, Unternehmer oder Hausfrauen. Sie verfehlt den Kern der Sache, sofern die Frage beantwortet werden soll, wo das Eigentum der expropriierten und zum großen Teil ermordeten Juden Europas geblieben ist. Wenn auch auf Umwegen, füllte es zum erheblichen Teil die deutsche Staats- und Kriegskasse und entlastete damit auf indirekte Weise die deutschen Steuerzahler in ihrer Gesamtheit. Um das zu verstehen, gilt es, die finanz- und währungspolitischen Techniken des Reichsfinanzministeriums und der Reichsbank, auch in den besetzten und verbündeten Staaten, näher zu betrachten.

    1938 drohte der Staatsbankrott

    Zwei Tage nach dem Pogrom vom 9. November 1938 verfügte Hermann Göring die Zahlung von einer Milliarde Reichsmark als »Sühneleistung der deutschen Juden«. Mit Hilfe einer Durchführungsverordnung gestaltete das Finanzministerium die »Sühneleistung« zu einer Vermögensabgabe von 20 Prozent aus. Die fällige Geldsumme musste jeder betroffene jüdische Steuerpflichtige in vier Teilbeträgen an das zuständige Finanzamt entrichten, und zwar »ohne besondere Aufforderung« am 15. Dezember 1938, am 15. Februar, 15. Mai und 15. August 1939. Insgesamt trieb der Fiskus auf diesem Weg 1,2 Milliarden Reichsmark ein und verbuchte sie unter dem Haushaltstitel »Sonstige Einnahmen«. Die regulären Einnahmen aus Steuern, Zöllen und Abgaben beliefen sich im Haushaltsjahr 1938/39 auf etwa 20 Milliarden Reichsmark – die den Juden auferlegte Kontribution erhöhte diese um sechs Prozent. Wenn man sich für einen Moment ausmalt, ein Stadtkämmerer oder Finanzminister könnte heute über plötzliche Mehreinnahmen von sechs Prozent verfügen, und zwar ohne Schulden zu machen oder die allgemeinen Steuern zu erhöhen, dann wird sofort deutlich, wie entspannend die Zusatzeinnahme von 1,2 Milliarden Reichsmark 1938/39 gewirkt haben wird. Nicht nur die Finanzverwaltung, auch die Spitzen des privaten Bankgewerbes warteten mit Vorschlägen für die technische Prozedur der Massenenteignung auf. Am 23. November 1938 erörterten leitende Herrn der fünf Berliner Großbanken – neben den drei heute noch aktiven Bankhäusern Dresdner, Commerz- und Deutsche Bank bestanden noch die Reichskreditgesellschaft und die Berliner Handelsgesellschaft – im Reichswirtschaftsministerium die Folgen der »sich durch die Judengesetzgebung ergebende Situation«. Zunächst erfuhren sie dort von dem politischen Beschluss einer »Überführung des gesamten Grundstücks- und Effekten-Vermögens aus jüdischem Besitz in zunächst staatliche und später vielleicht private Hände«. Über die aktuelle »Sühneleistung« hinaus standen demnach weitere sechs Milliarden Reichsmark in Aussicht, also eine Verstetigung der staatlichen Zusatzeinnahmen für die nächsten Jahre. Um die Zwangsabgabe zu bezahlen, mussten die Tributpflichtigen Wertpapiere, Schmuck und Grundstücke veräußern. Das jedoch machte die Banker nervös, da sie »überstürzte und unsachkundige Verkäufe« von Aktien und damit die Gefahr einer »Déroute am Effektenmarkt« befürchteten. Es ging um den für damalige Begriffe »ungeheuren Effektenblock« von 1,5 Milliarden Reichsmark. Deshalb regten die Banker an, dass die Aktienpakete »langsam und unter entsprechender Marktpflege« verkauft würden, allerdings mit der Einschränkung, »dass ein Kursrisiko irgendwelcher Art den Banken nicht aufgebürdet werden« dürfe. Zur technischen Durchführung schlugen sie vor, die »so anfallenden Effekten zur Vermeidung unnötiger Arbeit bei den Hinterlegungsstellen, bei denen sie zur Zeit deponiert sind, zugunsten des Reichsfinanzministeriums zu sperren und sie dann je nach Lage des Kapitalmarktes sachlich und pfleglich zugunsten der Reichsfinanzverwaltung zu veräußern«. Aber der Hitlerstaat war pleite. Das Direktorium der Reichsbank warnte schon lange vor dem »unbegrenzten Anschwellen der Staatsausgaben«, das »trotz ungeheurer Anspannung der Steuerschraube die Staatsfinanzen an den Rand des Zusammenbruchs« führe. Deshalb erboten sich die Banker, »der Reichsfinanzverwaltung auf die abzuliefernden Effekten (der Juden) einen angemessenen Kassenvorschuss zu gewähren«. Über die Konditionen für diesen Kredit, so erklärten die Banker, könne »eine Verständigung wohl unschwer erfolgen«. So geschah es. Die Spitzen der deutschen Großbanken betätigten sich in diesem Fall nicht als Räuber, wohl aber als Raubgehilfen, als konstruktive Mitorganisatoren, die ein effektives Enteignungsverfahren gewährleisteten. Ferner machten sie sich zu Hehlern. Sie verwandelten das Geraubte in bares Geld. Für diese Art von Kundenverrat berechnete zum Beispiel die Deutsche Bank ein halbes Prozent Verkaufsprovision zuzüglich der Umschreibungsspesen – zu Lasten ihrer jüdischen Depotinhaber. Auch belebte der weitere Handel mit den vorübergehend verstaatlichten Wertpapieren das Geschäft und eröffnete die Möglichkeit des eigenen – privilegierten – Zugriffs. In der Masse floss der Erlös allerdings in die deutsche Staatskasse und minderte die Lasten für die Allgemeinheit. Dasselbe galt für Lebensversicherungen, die zum vertraglich festgelegten Rückkaufswert an den Reichsfiskus ausbezahlt wurden.

    Raubzüge im besetzten Europa

    Mit diskreteren Methoden enteigneten die Deutschen die Juden in den besetzten und abhängigen Ländern – gleichfalls zugunsten der Reichskasse. Wer verstehen will, wie das vor sich ging, muss sich die Technik der deutschen Kriegsfinanzierung vergegenwärtigen. Der Erste Weltkrieg wurde in Deutschland zu 84 Prozent über Anleihen finanziert, nur zu 16 Prozent aus Steuern und Abgaben. Für den mehr als viermal so teuren Zweiten Weltkrieg wurde von Anfang an eine wesentlich bessere, nämlich die sogenannte goldene Deckungsquote von 50 Prozent Staatseinnahmen und 50 Prozent Kreditaufnahme angestrebt. So sollten die Erinnerungen an die Kriegsinflation von 1914 bis 1918, die immerhin 100 Prozent ausgemacht hatte, und an die Hyperinflation von 1923 vermieden werden. Die Vorgabe »goldene Deckungsquote« konnte die deutsche Finanzverwaltung bis Mitte 1944 einigermaßen einhalten. Nur wie? Etwa die Hälfte der regulären Staatseinnahmen hatten die besetzten und abhängigen Länder aufzubringen. Ihnen bürdeten die Berliner Finanzfachleute ungeheuerliche Kontributionen auf, weit überhöhte Besatzungskostenzahlungen, Kredite und selbst Kriegsanleihen. Man rechnet mit insgesamt etwa 100 bis 120 Milliarden Reichsmark. Aus den Besatzungskosten bezogen deutsche Soldaten ihren Sold stets in der jeweiligen Landeswährung und sollten ihn vollständig in dem jeweiligen besetzten Land ausgeben. Auf dieselbe Art wurden alle Dienstleistungen, Rohstoff-, Material- und Lebensmittellieferungen für die Wehrmacht und alle Ausfuhren nach Deutschland bezahlt. Das verlagerte den für einen Krieg typischen Inflationsdruck aus Deutschland ins europäische Ausland. Nun konnten die deutschen Besatzungsverwaltungen und Kollaborationsregierungen zwar eine kontrollierte Geldentwertung in Kauf nehmen, nicht jedoch eine galoppierende. Sie würde, das war allen Verantwortlichen klar, jede okkupatorische Ordnung untergraben und die geregelte Ausplünderung verunmöglichen. An dieser Stelle der Kriegsfinanzpolitik kamen – unter äußerster Geheimhaltung – die Vermögen der europäischen Juden ins Spiel. Nehmen wir als erstes Beispiel das Militärverwaltungsgebiet Serbien. Hier hatten die Deutschen bereits Anfang Mai 1942 alle Juden ermordet, derer sie habhaft geworden waren, und hier stellte sich die Frage nach der vollständigen Verwertung ihrer materiellen Hinterlassenschaft früh. Zwar hatten sich an den herrenlos gewordenen Wertsachen bereits viele Interessenten bereichert, insbesondere Volksdeutsche im Westbanat, aber das Vermögen der Belgrader Juden war noch zu mehr als 80 Prozent unberührt geblieben. Nach einigen Diskussionen verfügte Göring am 25. Juni 1942: »Das jüdische Vermögen in Serbien ist zugunsten Serbiens einzuziehen.« Damit beabsichtigte er, »eine finanzielle Hilfe für den durch die Last der Besatzungskosten ohnehin stark beanspruchten serbischen Staatshaushalt zu ermöglichen«. Die serbische Kollaborationsregierung erließ das entsprechende Gesetz. Im Sommer 1942 betrugen die monatlichen Besatzungskosten 500 Millionen Dinar; das Gesamtvermögen der serbischen Juden schätzte man auf drei bis vier Milliarden Dinar. Der Betrag reichte also aus, um die Besatzungskosten für ein gutes halbes Jahr zu decken oder um über einen längeren Zeitraum den Inflationsdruck auf die serbische Währung zu mindern. Praktisch lenkte die deutsche Besatzungsverwaltung auf Anordnung der Reichsregierung die Erträge aus den Enteignungen zuerst in die serbische Staatskasse und von dort – gemischt mit einem Geldstrom, den hauptsächlich die Notenpresse speiste, in den Besatzungskostenhaushalt. Ähnliches geschah zwei Jahre später in Ungarn. Am 19. März 1944 besetzten die Deutschen den bis dahin verbündeten Staat und setzten eine neu-alte Kollaborationsregierung ein. Im April enteigneten ungarische Behörden die 700000 Juden des Landes komplett und ließen 430000 von ihnen im Mai und Juni in großer Eile nach Auschwitz deportieren. Die Besatzungskosten, die die Deutschen zunächst verlangten, lagen bei 75 Prozent des durch die ungarische Beteiligung am Krieg gegen die Sowjetunion schon stark aufgeblähten Staatshaushalts. Am 31. Mai 1944 erklärte der zuständige Beamte im Reichswirtschaftsministerium auf einer Sitzung des Ungarn-Ausschusses zur Frage der Besatzungslasten: »Die ungarische Judengesetzgebung ist inzwischen weiter vervollständigt worden. Die ungarische Regierung rechnet damit, dass die großen finanziellen Anstrengungen, die im Rahmen der gemeinsamen Kriegsführung notwendig werden, weitgehend aus dem Judenvermögen bestritten werden können. Die Vermögen sollen mindestens ein Drittel des Nationalvermögens betragen.« Der für die Enteignung der Juden zuständige ungarische Beamte war der im Beitreiben zusätzlicher Staatseinnahmen einschlägig erfahrene Verwaltungschef des Branntweinmonopols. Über den Zweck seiner Tätigkeit teilte er mit, »dass die beschlagnahmten Judenvermögen zur Deckung der Kriegskosten und zur Wiedergutmachung der durch Bombenangriffe verursachten Schäden verwendet werden«. Am 3. August 1944 analysierte die Neue Zürcher Zeitung die ungarischen Staatsfinanzen: »Bei der Arisierung jüdischer Unternehmen ist der behördlich festgesetzte Kaufpreis sofort in bar zu bezahlen, was zeigt, dass die Aktion wie seinerzeit in Deutschland eine gewisse fiskalische Bedeutung (Erleichterung der Kriegsfinanzierung) besitzt.« Wie vielerorts in Europa wurde das Eigentum der Beraubten von Einheimischen für Einheimische verwertet, die somit massenhaft zu Mittätern, Erwerbern von im Krieg höchst begehrten Sachwerten und zu Mitprofiteuren wurden – doch in Geld verwandelt, floss der Erlös dann vollständig oder zum größten Teil in die deutsche Kriegskasse. Als drittes Beispiel sei das seit dem Sommer 1941 besetzte Griechenland vorgestellt. Dort herrschte im Herbst 1942 eine schnell voranschreitende Inflation. In dieser Situation ernannte Hitler im Oktober einen Sonderbeauftragten, dem sofort der Judenreferent des Auswärtigen Amtes zur Seite gestellt wurde. Er hieß Eberhard von Thadden und beteiligte sich bis zum Februar 1943 an den Vorbereitungen zur Deportation der nordgriechischen Juden, das waren fast ausschließlich die mehr als 50000 jüdischen Bürger von Saloniki. In seinen Reisekostenabrechnungen gab Judenreferent von Thadden als Grund seiner Athen-Flüge an: »Sonderauftrag des Führers betr. Stabilisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Griechenland«.

    Kriegslasten, beglichen mit dem Gold der Juden

    Dort hatte sich neben der Drachme eine zweite Währung etabliert – das Gold. Daher brauchten es auch die Deutschen. Ihre Goldforderungen an die jüdische Kultusgemeinde und an wohlhabende Einzelpersonen setzten sofort mit der »Aktion zur Stabilisierung der griechischen Währung« ein. Aus den Berichten der Überlebenden ist bekannt, wie der Wehrmachtsbefehlshaber von Saloniki, Max Merten, die verängstigten und gedemütigten Juden mit falschen Versprechen immer wieder zu Zahlungen zwang und höhnisch brüllte: »Goldbarren sind der Tarif!« Einige Tage vor der Deportation nach Auschwitz im März 1943 wurden die Opfer in ein kleines Warteghetto in der Nähe des Bahnhofs von Saloniki gebracht: »Dort mussten sie alles abgeben, Schmuck und alle goldenen Gegenstände.« Mit Hilfe von Spitzeln und Folter zwangen Mitarbeiter Eichmanns die Wehrlosen, die Verstecke ihres Schmuckes und Goldes preiszugeben. So »füllte sich die Schatzkammer der Vélissarioustraße mit allen Kostbarkeiten Ali Babas«, wie es bei Michael Molho, dem griechisch-jüdischen Chronisten, heißt: »Auf den Tischen lagen wohlgeordnet und in verschiedenen Haufen Ringe mit Diamanten und Edelsteinen aller Nuancen und Größen, Broschen, Medaillons, Armreifen, Goldketten, Trauringe, Uhren in jeder Form, Münzen, geordnet nach Bildern und Jahreszahlen, amerikanische und kanadische Dollars, Pfund Sterling, Schweizer Franken etc. Auf der Erde häuften sich an: Vasen, chinesische Porzellangefäße, seltene Objekte, enorme Stapel von Teppichen. Es war, auf diesem Raum relativ zusammengepfercht, ein Überfluss an Reichtümern, den selbst die überschwengliche Phantasie eines Alexandre Dumas nicht sich hätte spiegeln lassen in den Augen seines Monte Christo.« Allein an Gold erbeuteten die Deutschen in Saloniki nach verlässlichen Feststellungen aus dem Jahr 1946 »die eindrucksvolle Menge von über zwölf Tonnen Feingold«. Zu diesem Zweck wurden selbst noch die Gräber auf dem in Bauland umgewidmeten uralten jüdischen Friedhof von Saloniki nach Gold durchwühlt. Das geraubte Gold setzten die Deutschen effizient ein. Sie verwandten es mit Wissen der griechischen Finanzverwaltung und mit Hilfe griechischer Vertrauensmakler zu Stützungskäufen an der Börse. Kaum ging der Vorrat im Juli/August 1943 zur Neige, stieg die Inflation wieder steil an. Daher flogen die Deutschen im letzten Jahr der Besatzung acht Tonnen Gold zur weiteren Währungsstabilisierung nach Griechenland ein. Auch dieses Gold war in ganz Europa geraubt worden, nicht allein von Juden, aber auch von ihnen. Doch zeigt der Transport nach Griechenland, wie wichtig dieses Mittel war, um die täglichen Kriegskosten zu bezahlen. »Als Vorteil der Goldverkäufe«, resümierte Hitlers Sonderbeauftragter für Griechenland, »steht die technische Entlastung der Notenpresse fest, da mittels Gold erhebliche Mengen Banknoten bar für den Wehrmachtsbedarf herausgeholt wurden.« Im Oktober 1942 mussten die rumänischen Juden Gold, Silber, Schmuck und Wertsachen an die Staatskasse des Landes abliefern, um die Währung des mit Deutschland verbündeten Staates zu stabilisieren. Offensichtlich konnten damit nur zwei, drei Monate überbrückt werden. Folglich schlossen die beiden Außenminister Ribbentrop und Antonescu am 11. Januar 1943 im Führerhauptquartier ein Geheimabkommen über die Lieferung von 30 Tonnen Gold aus den Beutebeständen der Reichsbank an die Rumänische Nationalbank, um so die rumänische Währung »für die im deutschen Interesse erfolgende zusätzliche Notenausgabe« zu stabilisieren – Rumänien hatte einen stattlichen Kriegskostenbeitrag an Deutschland zu bezahlen, Getreide und Erdöl zu liefern, ferner die eigenen Armeen zu finanzieren, die gemeinsam mit der Wehrmacht in der Sowjetunion Krieg führten. In der Slowakei stabilisierte die Nationalbank die Währung, indem sie Edelsteine und Perlen verkaufen ließ. Sie waren überwiegend von Deutschland geliefert worden und stammten aus dem Vermögen niederländischer Juden. Der übergroße Teil des Vermögens der enteigneten und ermordeten Juden Europas verschwand eben nicht in den Kellern schweizerischer oder deutscher Banken, landete nicht auf den Konten deutscher Monopolherren. Vielmehr verhängte Deutschland im Zweiten Weltkrieg eine beispiellose Kriegslasten- und Schuldenunion über Europa. Als fester Posten auf der Habenseite wurden darin die Vermögen der zu enteignenden Juden Europas eingesetzt: In Ungarn deckten die Besitztümer der Juden die Besatzungskosten wohl zu 100 Prozent, in anderen Ländern nur zu fünf, zehn oder 20 Prozent – in jedem Fall dämpften die Enteignungen die Spitzenlasten, sie bremsten die Inflation.
    Wie gesagt floss ein beachtlicher Teil dieses Geldes als Sold in die Taschen der Soldaten, ebenso in Form von Reichsmarkscheinen, die von den Soldaten mitgebracht oder ihnen von ihren Lieben zugeschickt und dann in Landeswährung umgetauscht wurden. Davon kauften sie Lebensmittel, mit denen sie die Abermillionen Feldpostpäckchen für ihre Familien füllten, Schuhe, Seidenschals und Schmuck, die sie ihren Freundinnen und Frauen schickten. Sie erwarben davon Tabak, Schnaps, Kunstwerke, Bücher oder bezahlten den Besuch im Bordell. Alle diese Gelder enthielten – mit anderen Geldströmen vermischt – Anteile, die aus den zu Geld verflüssigten Vermögen, kleinen Besitztümern oder auch nur Habseligkeiten der Juden Europas stammten. Wie das im Einzelnen vor sich ging, soll anhand der Feldpostbriefe eines später prominent gewordenen Soldaten gezeigt werden.

    Gemeinschaftstiftender Raub als Staatsprinzip

    Im Zweiten Weltkrieg erlegte Deutschland dem besetzten Europa exorbitante Besatzungskosten, Kontributionen und Zwangskredite auf, die den letzten Friedenshaushalt dieser Länder regelmäßig um mehr als 100, am Ende oft um 200 Prozent überstiegen. Besatzungskosten sind nach der Haager Landkriegsordnung erlaubt, aber die Höhe entsprach nicht entfernt dem dort kodifizierten Prinzip der Verhältnismäßigkeit. Hinzu kamen die Subsidien der Verbündeten, genannt »Kriegskostenbeiträge«. Diese Einnahmen bildeten nach der freudigen Feststellung eines Fachmanns den »eigentlich dynamischen Faktor« der deutschen Kriegsfinanzierung. Tatsächlich machten sie bald fast die Hälfte der ordentlichen Reichseinnahmen aus. Außerdem war ein Gutteil der deutschen Steuereinnahmen ausländischen Ursprungs. In Deutschland zahlten Millionen sowjetischer und polnischer Zwangsarbeiter, die von den Unternehmern nach Tarif entlohnt werden mussten, weit mehr als das Doppelte des normalen Lohnsteuersatzes. Neben dem speziellen Steuerzuschlag von 100 Prozent wurden sie ausnahmslos in der schlechtesten Lohnsteuerklasse I veranlagt. Sie zahlten die doppelten Abgaben zur Sozialversicherung und stabilisierten so das berühmte deutsche Solidarsystem. Was nach Abzug dieser Steuern, Sozialabgaben und der Unterbringungskosten im Lager vom Lohn der sogenannten Ostarbeiter noch verblieb, verschwand im Zuge des Ostarbeiterzwangssparens ebenfalls in der Hauptkasse des Deutschen Reiches. Es lässt sich schwer berechnen, wie hoch der Profit von Daimler-Benz oder Krupp an einem einzelnen Zwangsarbeiter gewesen sein mag, aber fest steht, dass sich die Deutschen in ihrer Gesamtheit etwa 70 Prozent des Lohnes aneigneten. Auf diese Weise schonte Hitler den kleinen Steuerzahler und gewährte den »arischen« Bedürftigen selbst im Krieg soziale Wohltaten. Im November 1941 erhöhte er die Renten um sagenhafte 15 Prozent, verbesserte die Anwartschaftsregelungen gründlich, und die Rentner, die bis dahin im Krankheitsfall zum größten Teil auf die öffentliche Fürsorge angewiesen waren, wurden in toto zum monatlichen Pflichtbeitrag von einer Mark in die Krankenversicherung aufgenommen. Ein Mann wie Heinrich Böll, deutsche Arbeiter, kleine und mittlere Angestellte wie Beamte zahlten bis zum 8. Mai 1945 von einer mäßigen Tabak- und Branntweinsteuererhöhung abgesehen – anders als die entsprechenden Briten – keine Kriegssteuern. Der gewöhnliche Deutsche schwamm im Geld und versuchte nach Kräften, es in den unterworfenen Ländern Europas auszugeben beziehungsweise ausgeben zu lassen. Für den Monat August 1943 addierten sich die privaten Einkäufe im besetzten Frankreich auf 125 Millionen Reichsmark, das wären heute deutlich mehr als eine Milliarde Euro. Die Einkäufe trieben die Inflation voran, sie störten die besatzungspolitische Ordnung und untergruben jede nur leidliche volkswirtschaftliche Stabilität. So versuchten die unmittelbar Verantwortlichen von Anfang an und immer wieder, das Verschicken von Feldpostpäckchen einzuschränken und die deutschen Soldaten der Zoll- und Devisenkontrolle zu unterwerfen. Bei den Grenzbeamten galten solche Kontrollen »als recht prekär«. Sie führten zu »unerfreulichen Zwischenfällen«, zu »Widersetzlichkeiten und Beleidigungen«, und die gelegentliche Beschlagnahme der Waren rief »bei der Truppe eine allgemeine Erbitterung hervor«. Daher hob Göring die bestehenden, schon locker gehandhabten Einkaufsbeschränkungen im Oktober 1940 auf. Er halte »die von verschiedenen Seiten erhobenen Bedenken wegen eines drohenden Ausverkaufs der besetzten Gebiete für unbeachtlich«. Er verdammte die »zur Kontrolle der Einkaufs- und Versandbeschränkungen getroffenen Maßnahmen« als »psychologisch untragbar« und ordnete an, die deutschen Soldaten »sollen in Feindesland im Rahmen dessen, was sie bezahlen können, alles in gleicher Weise, aber auch mit den gleichen Einschränkungen wie die Einheimischen kaufen dürfen«. Die bestehenden »Einkaufsverbote für Pelze, Schmuck, Teppiche, Seidenstoffe und für Luxusgüter« waren nach Görings Willen »sofort aufzuheben«. Ähnliches galt für die Begrenzung der Mengen beim Versand von Feldpostpäckchen in die Heimat. Weiter formulierte Göring in dieser Sitzung, was später als »Schlepperlass« berühmt wurde: »Die Beschränkung für die Mitnahme von gekauften Gegenständen durch Urlauber usw. sind grundsätzlich aufzuheben. Was der Soldat tragen kann und was zu seinem persönlichen Gebrauch oder für seine Angehörigen bestimmt ist, soll er mitnehmen dürfen.« Für die Wehrmacht stimmten dem Schlepperlass Generalquartiermeister Wagner zu, Generalfeldmarschall von Brauchitsch und Generalleutnant Reinecke. »Ach«, schrieb Böll vor einem seiner Köln-Besuche an Annemarie, »ich habe ein halbes Schweinchen für Euch.« Bald entspannen sich Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die Formulierung »was ein Soldat tragen kann« auszulegen sei. Nach einer amtlichen Interpretation des Oberkommandos der Wehrmacht durfte der Soldat »nur so viel Gepäck mitnehmen, wie er ohne Zuhilfenahme von Tragriemen oder Tragevorrichtungen in beiden Händen tragen« konnte. Das provozierte den Gerechtigkeitssinn der für die Zollverwaltung zuständigen Herren im Reichsfinanzministerium. Nach ihrer Handreichung für die tägliche zollamtliche Praxis war die »zur Mitnahme zugelassene Warenmenge nicht jeweils nach der Körperkraft der einreisenden Personen abzustufen«, sondern ein »ungefährer allgemein gültiger, von der Tragfähigkeit der einzelnen Reisenden unabhängiger Maßstab« anzuwenden. Als die Frage »Was der Einzelne selbst tragen kann?« schließlich Eingang in das Reichszollblatt fand, griff die politische Führung abermals ein. 1943 schickte Finanzstaatssekretär Fritz Reinhardt einen – ausdrücklich gegen die bestehenden Vorschriften gerichteten – Ukas an die Zollbehörden des Reiches, den er offensichtlich nach einer Zurechtweisung durch Hitler verfasst hatte: »Der Wehrmachtsangehörige darf sehr wohl Tragriemen und Tragvorrichtungen benutzen. Er braucht sich beim Überschreiten der Grenze nicht in ›militärischer Haltung‹ zu befinden.« Bei der Abfertigung von Soldaten und Soldatenpaketen sei »so großzügig wie irgend möglich zu verfahren«, insbesondere sei »jede Beschlagnahme von Lebensmittelpaketen, die Soldaten mit sich führen, zu unterlassen«. »Oberfinanzpräsidenten«, fügte Reinhardt drohend hinzu, »in deren Bezirk durch irgendwelche ihnen unterstellten Männer gegen dieses Verbot verstoßen wird, sind in Zukunft der Gefahr ausgesetzt, dass der Führer sie unmittelbar zur Verantwortung zieht.« Der kleinteilige Massenraub milderte in Deutschland den Mangel erheblich. Er förderte den Kontakt zwischen Front und Heimat in sinnlicher Weise. Die wohlkalkulierte, höchst individuelle Bereicherung auf dem Rücken anderer Völker ließ ein Gefühl von höherer Fürsorge entstehen, das Gefühl des kleinen Glücks mitten im Krieg. So entstand in der Masse eine zumindest passive Loyalität. Mehr brauchte die Diktatur für ihre politische Funktionsfähigkeit nicht. Nach dem Krieg verschwiegen die beteiligten Beamten der Nationalbanken und Finanzministerien in sämtlichen europäischen Ländern ihre Kenntnisse über die Metamorphose der enteigneten Werte. Die überlebenden Opfer und ihre Anwälte durchschauten das System nicht. Daher findet sich in den Verfahren, die ausländische Antragsteller vor deutschen Wiedergutmachungsgerichten anstrengten, immer wieder dasselbe abweisende Argument: Nicht etwa die deutsche Besatzungsmacht, sondern die jeweilige nationale Regierung oder Verwaltung der besetzten oder verbündeten Länder habe die Juden enteignet. Das Vermögen sei daher nicht außer Landes, insbesondere nicht nach Deutschland gebracht worden. Folglich erging regelmäßig ein ablehnender Beschluss, begründet mit der angeblichen Unzuständigkeit deutscher Gerichte. Tatsächlich verhielt es sich so, wie der Vertreter des Auswärtigen Amtes in Belgrad im Sommer 1942 die staatlich organisierte Form der Geldwäsche beschrieb: »Das Vermögen der Juden in Serbien ist zugunsten Serbiens einzuziehen, weil eine Einziehung zugunsten des Reiches der Haager Landkriegsordnung widersprechen würde. Der Erlös kommt aber mittelbar uns zugute …« Mit »uns« waren alle (arischen) Deutschen gemeint. Die Enteignungen minderten die Kriegskosten. Sie hoben die Stimmung in Deutschland und stärkten das Vertrauen der Massen in die Staatsführung. Das Eigentum der Juden in den besetzten Ländern Europas wurde zugunsten fast aller Deutschen sozialisiert. Am Ende hatte jeder Wehrmachtsoldat einen Bruchteil davon in seinem Geldbeutel, jede deutsche Familie Speisen auf ihrem Teller, Kleidungsstücke im Schrank, die zu einem gewissen Teil davon bezahlt worden waren. Vom Säugling bis zum Greis, vom Unpolitischen bis zum begeisterten Nazi profitierten sie alle in einer unaufdringlichen, schwer erkennbaren Form vom Mord an den europäischen Juden.

    Zitatende

    Heute ist es wieder so weit! Die USA sind vollständig pleite und nicht nur bis über den Hals, sondern weit bis über beide Ohren haushoch verschuldet. Die Statistik, zu der der nachfolgende Link führt, zeigt die Staatsverschuldung der USA von Februar 2015 bis Februar 2016. Die Angaben beziehen sich auf den Gesamtstaat und beinhalten die Schulden des Zentralstaats, der Länder, der Gemeinden und Kommunen sowie der Sozialversicherungen. Ende Februar 2016 betrug die Staatsverschuldung der USA rund 19,13 Billionen US-Dollar, und das sind keine amerikanischen Billionen, sondern „echte“: 19.130.000.000.000 US-Dollar, 19.130 Milliarden Dollar oder 19.130.000 Millionen Dollar. Kein Wunder reden die amerikanischen Bewertungsinstitute ständig alle anderen Staaten klein, damit sie leichter an deren Geld kommen können, denn negatives Rating macht die Staatsanleihen billiger. Der Dollar ist praktisch nichts mehr wert, im Gegenteil, man kauft Schulden, wenn man Dollars kauft. Das ist der Hintergrund der amerikanischen Raubzüge. Selbstverständlich stehen den amerikanischen Schulden ebenso hohe Vermögen entgegen, denn irgend jemandem schulden sie Amis ja das ganze Geld, und das sind die Multimilliardäre, die Banken und die globalen Großkonzerne, kurz als Kapitalsammelbecken bezeichnet. Ihre eigene Bevölkerung haben die USA schon so weit ausgebeutet, daß heute gut 20 Prozent der Amerikaner von Essensmarken leben müssen. Es gibt dort sonst keine Sozialleistungen für die Armen der USA, die Obdachlosigkeit wächst ins Bodenlose, die Armut breitet sich mit Riesenschritten aus, und die Repression nimmt zu, vor allem in Form von Polizeigewalt gegen die Ärmsten der Gesellschaft, die Schwarzen. Im Süden grassiert die Apardheid, der Faschismus in den USA scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Und dieses Land, diese Nation, diese Regierung strebt nach der Weltherrschaft, wie damals Deutschland. Und was machen wir Deutschen? Wir kriechen den Amis hinten rein, bis nur noch der Absatz rausguckt, und der ist auch schon fast verschwunden.

    Götz Aly bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Aly
    Schriften: http://www.irwish.de/bin/Aly.zip
    Chomsky: http://www.irwish.de/bin/Chomsky.zip
    Gruen: http://www.irwish.de/bin/Gruen.zip
    Fromm: http://www.irwish.de/bin/FrommPdf.zip
    Arnim: http://www.irwish.de/bin/Arnim.zip

    • Ein umfangreicher Aufsatz. Danke!

      Das „heute“ am Schluss reicht mir aber nicht. Den „Amis reinkriechen“ ist ja vielleicht nur die letzte Konsequenz. Auch wir haben unser Wirtschaftswunder auf Kosten anderer gefeiert; uns war egal, welches Land gerade unseren „Schnäppchentisch“ befüllt und welche Schulden wir unseren Kindern hinterlassen. Nun einen Beelzebub an den Pranger zu stellen, ändert daran nichts.

      Andere schuldig sprechen (Merkel, die Amis, wen auch immer) ist für mich harter Tobak, das möchte ich nicht billig abgehandelt sehen – schon gar nicht, um sich selbst unschuldig darzustellen: Je schuldiger der andere, desto unschuldiger ich – ist das so? Gefressen und gesoffen haben wir schon lange vor Merkel. Das Erbe antreten will keiner so wirklich.

      Die Karre haben wir gemeinsam in den Dreck gefahren und die Vergangenheit lässt sich nicht ändern. Die Zukunft vielleicht. Drahtzieher ausmerzen – gut, wenn es gelingt. Neue Schlachtopfer für die eigene Unschuld – nein danke.

  16. Friedenstanz

    Es keimen der Seele Wünsche,
    Es wachsen des Willens Taten,
    Es reifen des Lebens Früchte.

    Ich fühle mein Schicksal,
    Mein Schicksal findet mich.
    Ich fühle meinen Stern,
    Mein Stern findet mich.
    Ich fühle meine Ziele,
    Meine Ziele finden mich.

    Meine Seele und die Welt sind Eines nur.

    Das Leben, es wird heller um mich,
    Das Leben, es wird schwerer für mich,
    Das Leben, es wird reicher in mir.

    Strebe nach Frieden.
    Lebe den Frieden.
    Liebe den Frieden.

    Rudolf Steiner

  17. @ David ( ich Sieze jetzt – weil ich manche David’s kenne, aber ob ich Sie auch kenne – weiß ich nicht):

    Alles reden bringt nichts,

    Frage, wie bekommen wir „alle“ in Deutschland lebende Menschen dazu,
    im gleichen Moment an einem oder mehreren Tagen gleichzeitig auf die Straßen zu gehen
    um für den Frieden einzustehen.

    Und was genau müssten wir tun?

    Müssten wir es hinbekommen die gesamte Wirtschaft zum erliegen zu bringen?

    D.h. wenn „alle“ nicht zur Arbeit gehen, wenn stattdessen „alle“ in allen öffentlichen Einrichtungen im
    Weg rumstehen, sämtliche Aus- und Eingänge blockieren usw.

    Und das müsste man natürlich, nicht nur in „Deutschland“ machen sondern EU weit, also auch in Brüssel usw.

    Also wie bekommen wir es hin? Ich wäre dabei! Leider ist mir bis jetzt noch keine Idee eingefallen, außer das
    ich all meinen Freunden und Bekannten solche Links wie z.B. hier KenFM schicke, damit sie etwas anderes
    konsumieren als nur die normalen Medien. Aber das wird nicht reichen.

    Man müsste was aufbauen, was natürlich auch Zeit der Vorbereitung braucht, so das wenn einer dann das Zeichen gibt,
    „alle“ Menschen auf die Straße gehen.

    Ich fürchte wir werden es „nicht“ schaffen, denn schon jetzt sind wir so überwacht, dass das sofort unterbunden werden
    würde.

    Sie treffen sich auch mit Freunden, oder? Und das funktioniert auch, oder fährt hinter Ihnen ein Auto hinterher?

    Ich mein, für alle, die ausser Ihnen mitlesen:
    Paranoia leicht gemacht :

    – wenn Sie ein Handy haben:

    Handyüberwachung

    Sie wollen wissen mit wem oder was eine bestimmte Person schreibt? Sie wollen bei Gesprächen und Anrufen mithören ohne das diese Person es merkt? Dann holen sie sich die Handyspy Software!

    Das Handy Spy Programm ermöglicht ihnen alle Informationen über ein bestimmtes Handy herauszufinden. Sie können Anrufe ab- und mithören, Sms und Whatt -app Nachrichten mitlesen, den aktuellen Standort des Handy lokalisieren und noch vieles mehr. Sie fragen sich wer sowas benutzt? Hauptsächlich besorgte Eltern, die wissen wollen mit welchen Leuten ihr Kind so im Kontakt ist. Oder wenn ihr Kind mal nicht nach Hause kommt und nicht an ihr Handy geht, dann orten die Eltern das Handy des Kindes und sind unbesorgt. Aber auch viele Chefs und Leiter von Unternehmen überwachen das Firmenhandy, da sie wissen wollen ob die Mitarbeiter es auch wirklich nur für Geschäftliche Zwecke nutzen.

    Sie sehen also wie praktisch das Handy Spy Programm sein kann. Es ist einfach und schnell zu installieren. Holen sie sich die Informationen von einem Handy ohne das es dem Besitzer auffält.

    http://handy-spy.net/

    Das ist zum Ersten für die Fans von Handys.

    Nun zu den Computern:

    Das Abhören von Computern ist für Profis ein Kinderspiel
    Verräterische Bild Strahlung

    Nur langsam dringt ans Licht, womit sich Nachrichtendienste seit über 20 Jahren beschäftigen: dem Abhören von Computermonitoren. Jeder Monitor strahlt seine Bildinformationen mehrere hundert Meter weit ab. Ein gefundenes Fressen für Datenpiraten! Welcher Funkfreund kennt nicht die vielen Funkstörungen, die von Computern verursacht werden. Oft sind es über hundert Frequenzen (die im Bereich zwischen 30 und 150 MHz meist sehr ungestört empfangen werden können), auf denen sich ein Computer mit seltsam klingenden Signalen im Empfänger meldet.

    http://www.ueberwachungstechnik.eu/informationen/das-abhoeren-von-computern-ist-fuer-profis-ein.html

    Für die Facebook-Freunde, die gerne mal Ihre Freunde posten, aber deren Namen evtl. vergessen drunter zu schreiben:

    Gesichtserkennung, eine Erklärung

    http://www.hertasecurity.com/de/gesichtserkennung-eine-erklarung/1127

    Also lieber User David, die Paranoia gibt es schon jetzt.

    Nur: es hat Sie selbst z.B. nicht davon abgehalten, zu posten – also warum sollten Sie den Gedanken nach einer Lösung aus Angst vor Überwachung ad Acta legen?

    Der Gedanke von Ihnen, auf die Strasse zu gehen, ist gut . Wir brauchen menschlich viele, die sich vernetzen und über Lösungen nachdenken. Wie die Abrüstung geschehen kann, wie wir friedliche Proteste weltweit organisieren.

    Ich habe das vorhin, etwas ausführlicher als Kommentar geschrieben bei:

    https://kenfm.de/hure-politik/

    Ich nehme mir keinesfalls die Weisheit alleine ab. NATO-Strategien, Wirtschaftstsstrategien… all das wird über Jahre gemeinsam in Think-Tanks gedacht. Wir bräuchten Think-Oceas … also keine Panzer…sondern Ozeane der gemeinsamen Vernetzung.

    Es könnte Treffen mit Usern vor Ort geben, per Nachrichten… oder auch Vernetzung.

    Bis es örtliche Strukturen in jeder Stadt gibt, könnten sich interessierte Friedensmenschen in anderen Städten treffen, oder spontan miteinander vernetzen…

    all das ist möglich – und die Angst vor Überwachung etc… – wir werden jetzt schon überwacht… ob wir das jetzt möchten oder nicht…ob wir friedliche oder aggressiv sind – oder nicht…

    die Links, welche ich gepostet habe, sind nur die, die jeder Bürger selbst nutzen könnte… von Snowden gibt es in letzter Zeit kaum neue Infos… aber was die NSA & Co an Überwachungswerkzeugen haben… da werden die öffentlichen Programme geringwertiger sein, in den Fähigkeiten…

    aber allein dieses Wissen sollte uns Ansporn geben, aktiv zu werden – denn diese Überwachungstechnik wird nicht abgeschaltet, weil wir darüber reden oder nicht reden…sondern die läuft längere Zeit so weiter, wenn gar niemand irgendwas unternehmen wird…

    In dem Sinne, ich bin wie Sie, Herr User David, auch für den Gang auf die Strasse.

    z.B. bei:
    http://ostermarsch.friedenskooperative.de/?q=taxonomy/term/24

  18. Es ist doch längst klar erkennbar, wer die ISIS finanziert. Mc Cain hat sich öffentlich dazu geäussert, dass die „Sicherheitsberater“ im Weissen Haus dafür plädierten, diese ISIS zu bewaffnen. Und diese +Satanisten+ von Skull & Bones instrumentalisieren radikale Christenhasser gegen Europa, das selber zulässt, dass Drohnenmorde geschehen.
    Sie wollen uns alle gegeneinander aufhetzen. Muslime gegen Christen. Deutsche gegen Russen. Frauen gegen Männer.
    Linke gegen Rechte. Hauptsache ist, dass Chaos entsteht. Das wollen sie so weit treiben, bis alle schreien nach einer neuen Welt-Ordnung. Und es reicht nicht aus, um die geistigen Hintergründe zu verstehen, nur mit menschlicher Logik zu kommen, denn da sind versierte antifreiheitliche und antichristliche Okkultisten, die sich tarnen als „wiedergeborene Christen“,z.B. George Bush, Mitglied von Skull & Bones.

    Die geistigen Hintergründe dieser linkshändigen Okkultisten liegen im Jesuitismus. In Deutschland. Adam Weisshaupt.
    Jesuiten führten die Hochgrade in die Freimaurerei ein. Ursprünglich sind es drei Grade: Lehrling,Geselle und Meister.
    Das real antichristliche Element liegt im Jesuitismus. Und das ist der Ursprung, der geistige Ursprung von Skull & Bones.
    Diese Leute – John Kerry usw.- arbeiten mit okkulten Mitteln. Ein Indianer hat diese Loge verklagt, weil er davon ausgeht, dass sie den Schädel des Geronimo ausgegraben haben und den hinter Glas in ihrer Loge verwahren. Geronimo war zum Christentum übergetreten ! Die Zahl dieser Loge ist 322. Gespiegelt: 22.3.
    Leuten, welche Grabschändung betreiben und Drohnenmorde begehen und sich selber als „Christen“ tarnen, wollen die Muslime gegen uns alle aufhetzen. Der Zeitpunkt kurz vor Ostern, bei zunehmendem Mond, der sagt auch etwas aus.

  19. Die aufgezeigten Zusammenhänge von Terror und Gegenterror sehe ich auch so wie Herr Jebsen sie beschreibt.

    Es gibt die Möglichkeit, dass auch die Geheimndienste/NATO aktiv ihre Finger im Spiel haben könnten, dass der Anschlag evtl. inszeniert wurde um die Bevölkerung weiter gegen ein „Problem“ einzuschwören. Dann wird die emotionale – medial aufgepeitschte – Reaktion aus Angst, Panik, „Verteidigung“ etc. dafür instrumentalisiert um „Lösungen“ „anzubieten“: Kriegsexport ausser Sichtweite und „Sicherheitsbedürfnis“ bei uns. Bis wir so sicher sind wie die Tiere im Zoo. So eingesperrt und beobachtet bis wir uns eines Tages, wenn wir mehrheitlich verstanden haben (weil wir es selbst spüren), nicht mehr wehren können. Bis dahin versuchen die Mördereliten uns zu belügen, uns Empathie, Solidarität, Verständnis, Einigkeit zu nehmen, damit wir uns gegenseitig vernichten und die eigentlichen Probleme/Verursacher nicht erkennen und nicht mit dem Leid der Anderen mitfühlen, was uns genug Antrieb geben könnte, den Ungerechtigkeiten, die Millionen Menschen ihr Leben und Glück kostet, etwas entgegen zu setzen.

    KenFm weckt Verständnis und Solidarität für die Schwachen, das ist gut so.

    Warum sind wir nicht im Krieg gegen Hunger und dreckiges Trinkwasser? Zwanzigtausend lassen wir jeden Tag verhungern. Warum sind wir nicht im Krieg gegen Umweltzerstörung/ im Frieden mit der Umwelt/ im Frieden mit uns selbst?

    Auch der Abzug der Mitarbeiter aus dem Atomkraftwerk gestern könnte dazu dienen, eine unterschwellige vage Angst zu verbreiten, der man selbst hilflos ausgeliefert ist. Ablenkungsmanöver – dabei können wir so viel tun für eine friedliche Welt. Angst lähmt und macht passiv. Eine große Demo. Ramstein!

  20. Alles reden bringt nichts,

    Frage, wie bekommen wir „alle“ in Deutschland lebende Menschen dazu,
    im gleichen Moment an einem oder mehreren Tagen gleichzeitig auf die Straßen zu gehen
    um für den Frieden einzustehen.

    Und was genau müssten wir tun?

    Müssten wir es hinbekommen die gesamte Wirtschaft zum erliegen zu bringen?

    D.h. wenn „alle“ nicht zur Arbeit gehen, wenn stattdessen „alle“ in allen öffentlichen Einrichtungen im
    Weg rumstehen, sämtliche Aus- und Eingänge blockieren usw.

    Und das müsste man natürlich, nicht nur in „Deutschland“ machen sondern EU weit, also auch in Brüssel usw.

    Also wie bekommen wir es hin? Ich wäre dabei! Leider ist mir bis jetzt noch keine Idee eingefallen, außer das
    ich all meinen Freunden und Bekannten solche Links wie z.B. hier KenFM schicke, damit sie etwas anderes
    konsumieren als nur die normalen Medien. Aber das wird nicht reichen.

    Man müsste was aufbauen, was natürlich auch Zeit der Vorbereitung braucht, so das wenn einer dann das Zeichen gibt,
    „alle“ Menschen auf die Straße gehen.

    Ich fürchte wir werden es „nicht“ schaffen, denn schon jetzt sind wir so überwacht, dass das sofort unterbunden werden
    würde.
    —————

    Mal ein ganz anderer Ansatz:

    Was wäre wenn was an der Bibel dran wäre, und so wie es in der Offenbarung prophezeit ist, sich
    gewisse Dinge erfüllen müssten. Dort fragen die Menschen: „Herr wie lange noch? Wie lange möchtest
    du dir das eigentlich noch anschauen. Und Gott schickt Plagen, Krieg und Unwetter, und am Schluss des
    Satzes heißt es immer: „Aber sie bekehrten sich nicht, und lästerten Gott“! Gott will uns immer wieder klar
    machen: Junge wenn du nicht aufhörst mit dem Scheiß, dann musst du es ausbaden, aber du hast „jetzt“
    noch die Möglichkeit damit aufzuhören. Solang, bis eben Schluss ist.
    Was wäre wenn, wenn sich die Menschen wieder zurück auf Gott besinnen würden, könnten wir die
    Katastrophe aufhalten.

    Eine gute Videoreihe Zur Offenbarung, der wer möchte sich mal ansehen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=SMP9uuFx7E8&list=PLSglA_AUarUq9Byf03pY6etnrYWaIMUH6&index=1

    Leider hab ich so das Gefühl, das wir sehenden Auges in das Chaos gehen ….

    Ich sehe leider keine Möglichkeit „alle“ Menschen auf eine positive Art und Weise „gleichzuschalten“ damit
    meine ich nicht „gleichmachung“, aber das alle das gleiche Ziel hätten, aber wie schwer ist das schon innerhalb
    der Familie.

    Der Mensch ist einfach dumm …

    • David, deine Frage ist richtig, aber müßig: Denn was bringt es ALLE Menschen zugleich an einem Tag zur Demo auf die Straße zu bringen. Das habe ich letztes Jahr versucht. War auch recht erfolgreich. Es hat gerüttelt im System: Von Mai bis in den Sommer wurde 2015 so intensiv gestreikt wie in den letzten 25 Jahren nicht mehr und die Menschen haben zusammengefunden
      http://boeckler.de/cps/rde/xchg/hbs/hs.xsl/63065_63974.htm
      https://deutsch.rt.com/inland/37131-zuruck-zum-arbeitskampf-2015-intensivstes/

      Aber dann hat sich das System „neu justiert“, die in die Medien gebrachte Flüchtlingskrise (die schon vorher da war) hat JEDES andere Thema für Monate verdrängt – und das ohne die FLUCHTURSACHEN zu benennen. Ähnlich wie man bei Terroranschlägen aus Rache nicht danach fragt, WAS denn gerächt wird: Unsere Bombenpolitik wird gerächt, die geostrategischen Spiele in Nahost. Da lügt die Presse auch nicht – sie lässt nur wieder entscheidende Zusammenhänge weg. Und wenn denn mal was kommt, tröpfelt es nur oder kommt zu spät: Der Weltspiegel hat neulich von „Flüchtlinge als Waffe zur Destabilisierung Europas“ gesprochen, tja, nur leider 8 Monate zu spät im Mainstream, bekannt war das im Netz bereits August 2015.

      Menschen auf die Straße JA, aber es geht nicht darum ALLE Menschen zugleich an einem Tag zur Demo auf die Straße zu bringen, denn das allein ändert nichts. Dann geschieht höchstens ein (gelenkter?) Anschlag und die Bewegung verkriecht sich vor Angst. Lassen wir uns nicht verwirren und ablenken.

      Es geht erstmal darum, die denkenden Menschen dazu zu bringen, sich mit Themen zu beschäftigen, die sie nicht interessieren oder die „zu groß“ für sie sind. Am Anfang steht die Aufklärung. Der Rest geschieht ganz von selbst dank Plattformen wie diese hier – und dann – auf nach Ramstein!

  21. Wie viele haben sich Gedanken gemacht, wie sehen die muslimische (islamische) Terroristen die Angrife von christlichen oder auch atheistischen Menschen auf ihre Länder, Häuser, Familien. Laut Wikipedia Artikel, in welchem „Terror“ definiert wird, Zweck des Terrors ist, Zitat: „…einen Zustand des Schreckens hervorzurufen, eine Bevölkerung einzuschüchtern oder etwa eine Regierung zu nötigen…“. Ist es nicht das, was die christlichen und atheistischen Menschen aus „Westen“ mit ihrem Einmischen in Nahosten zu erreichen versuchen? Ist es nicht ein Weltkrieg zwischen westlichen und nahostlichen Terroristen?

    • Soweit mir bekannt ist, setzen sich die Terroristen des Daesch [1] nicht aus Familienvätern zusammen, sondern vielmehr aus fanatisierten und vor ihrer Mitgliedschaft in dieser Terrororganisation lange Zeit arbeits- und mittellos gewesenen jungen Männern zusammen, die hauptsächlich Raubzüge begehen. Der Daesch ist kein Staat, schon gar kein islamischer, auch wenn die Mitglieder und Anführer das behaupten. Es handelt sich vielmehr um eine Terrorbande, »eine seit 2003 aktive terroristisch agierende sunnitische Miliz mit zehntausenden Mitgliedern, die derzeit größere Gebiete im Irak und in Syrien und kleinere Gebiete in Libyen beherrscht, sowie ein seit Juni 2014 als „Kalifat“ deklariertes dschihadistisches „Staatsbildungsprojekt“[ bzw. einen „Quasi-Staat“. Die Organisation ist in verschiedenen Staaten aktiv und wirbt um Mitglieder für Bürgerkriege, verübt Terroranschläge und wird des Völkermords wie auch anderer Kriegsverbrechen beschuldigt. 2004 war die Organisation unter al-Qaida im Irak (AQI), ab 2007 unter Islamischer Staat im Irak (ISI), von 2011 bis Juni 2014 unter Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS), auch unter dem transkribierten arabischen Akronym Daesch.

      Daher würde ich eher die Frage stellen, wie viele Menschen hier im reichen Deutschland sich die Frage gestellt haben, wie das wohl wäre, wenn ihre Stadt, ihr Bundesland über Jahre unter Bombenhagel verwüstet würde. Wie würde es sich anfühlen, wenn heute die Schweden oder die Chinesen oder Japan bei uns einfallen und fordern würde, man müsse den Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg absetzen, andernfalls habe man mit Luftangriffen und Drohnenmorden zu rechnen?

      Die USA und die anderen Mitgliedstaaten der NATO betreiben Völkermord im staatlichen Auftrag, daher ist es nicht abwegig, von Staatsterrorismus zu sprechen. Es geht dabei um die Ressourcen der Länder, die sie in die Steinzeit zurückbomben, um die Bodenschätze, hauptsächlich um Erdöl und Erdgas. Griechenland, das ebenfalls über reiche Erdgas- oder Erdölvorkommen verfügen soll, mußten sie nicht zerbomben, das haben sie wirtschaftlich ruiniert. Da, wo keine Bodenschätze sind und kenie geostrategischen Interessen bestehen, da sieht man keine US- und NATO-Bomben vom Himmel regnen, mag ein Land noch so korrupt und diktatorisch sein. Syrien war eine mehr oder weniger funktionierende Demokratie, zumindest ein säkulärer Staat, ebenso wie Libyen und der Irak. Derartige Unabhängkeit mögen die Amis nicht.

  22. 22/3 – ein heidnischer Festtag – Pelusia – zu Ehren -haltet Euch fest – der Göttin ISIS. Ich verurteile diese Mörder und deren Strippenzieher. Maranatha über sie alle. Ich will Christliche Feste feiern.

  23. Ist der Grüne Hintergrund ein Statement?

    Und einmal mehr die viel bemühte Feststellung, dass die Terroranschläge nichts mit dem Islam zu tun hätten? Wohl das Gegenteil ist der Fall: Die Terroristen leben den Koran Wort für Wort. Ist alles nachzulesen. Solche feigen Terroristen sind Moslems in Reinkultur, quasi in ihrer höchsten Form.

    Bis auf diesen Einwand hat Ken Jebsen in allem recht, was er sagt.

    • Was haben Drohnenterrortötungen mit dem Christentum zu tun?

      Jetzt entscheiden Sie sich und dann führen Sie Bilanz!

      Würde der Westen doch endlich nach dem NT leben. Oder nur annähernd so fromm sein wie Muslime – und nicht nach Heidenart rauspicken was zum anfeinden beliebt – dann hätte es die Kreuzüge, Hexenverfolgung, die Weltkriege ebenso wenig gegeben, wie diese Drohnenabschlachtungen.

      Wie unhistorisch muss man sein, um den Islam als gewalttätiger als das Christentum zu beschimpfen- oder besser gefragt- was für ein gehässig unbelesener Christ?

    • Bleib friedlich, Bert! Christen waren schlimm, da hast Du recht. Das waren auch stramme Christen damals. Nur hat das Christentum dies durch Aufklaerung und Demokratie ueberwunden. Wer Allah ist gross ruft beim Abschlachten, der hat wohl den Islam gelesen, oder …

      By the way Koran und Bibel sind schlimm wie Mein Kampf …. gehoert beides verboten

    • Es ist eigentlich egal, unter welcher Flagge man Leben vernichtet. Ob im Namen Allahs, im Namen des Christengottes, der Demokratie, der Aufklärung oder der Menschenrechte: Zum Blutsaufen braucht man keinen Gott – höchstens ein Fähnchen, worunter man sich sammeln kann. Es ist auch nicht entscheidend, wer die größere Schuld hat oder wer angefangen hat. Als Christ möchte ich nicht die Rübe hinhalten für Verbrechen im Namen Gottes. Natürlich möchte ich auch nicht, dass brave Muslime das müssen.

      Was einer aushalten muss, der vom Islam zum Christentum konvertiert, kann ganz schön heavy sein, auch in Deutschland. Das „piep, wir ham uns alle lieb“-Gesülze kann einem schon auf den Senkel gehen, das „dem andern auf die Mütze hauen“ aber auch. Beides hat mit Wahrheit nichts zu tun.

      Ich meine: Wer ganz unbedingt eine Auseinandersetzung der Religionen wünscht, begibt sich besser auf ein anderes Niveau, wo Glaubwürdigkeit und Nützlichkeit obenan stehen. Die Zielgruppe bleibt der Mensch.

    • „By the way Koran und Bibel sind schlimm wie Mein Kampf …. gehoert beides verboten“

      Ich habe den Koran und Mein Krampf nicht gelesen und werde meinen Krampf auch nicht lesen, halte aber diesen Vergleich für einfach daneben.
      Ich gebe ihnen recht das die Religionen für Kriege missbraucht werden und die Allahu akbar Schreie sind ja nicht zu überhören, egal auf welcher Seite pro Assad, IS oder sonstigen Rebellengruppen. Das Victory V ist ja auch immer dabei, dadurch ist es schwierig zu unterscheiden wer da eigentlich was damit meint. An die Kreuzzüge können wir uns ja nicht mehr erinnern. Aber schauen wir uns einmal die Kriegstreiber wie die CDU an. Christlich Demokratische Union oder das ist doch so richtig? Sie nennen sich nicht nur christlich sondern auch demokratisch. Aber wir wissen das diese Demokratie nur eine Scheindemokratie ist, ja man kann den Taliban nur recht geben wenn sie sagen „wir wollen eure schlechte Demokratie nicht“. Genauso sind die obersten Führer nicht christlich sonder Satanisten. Geheimbunde wie Skull and Bones denen führende Amerikanische Politiker angehören haben genauso einen Totenkopf wie die SS als Zeichen gehabt hat. Auch geht der IS durch die Amerikanischen Kriege hervor und die obersten IS Führer haben engste Kontakte zu Washington. Auch hier wird deutlich das es sich um Satanisten handelt. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen und das einzige was der Waffen IS zu bieten hat ist Tot und Zerstörung genau wie die Waffen SS. Sie sind nur ein Instrument der Satanisten.
      Gehen Sie einfach jetzt zu Ostern in die Kirche und feiern das Osterfest mit und reden mit den Menschen.

      Wir sollten die Wahren Kriegstreiber erkennen: CNN, FOX, ARD, ZDF, ORF, BILD, ZEIT, Standard, Krone, Kleine ……..
      hier wird die Kriegshetze gemacht.

    • Wieso?
      Wieso verdammtnochmal muss ständig Ursache und Medium verwechselt werden? Wer von den Menschen, die Terror mit dem Koran/Islam gleichsetzen, bedenkt all die friedliebenden, sozialen und liebevollen Muslime, für die töten eine Todsünde ist und die Anti-Kultur des Krieges nicht nachvollziehen können?

      Es wird dauernd behauptet, dem Koran folgende Terroristen würden tatsächlich genau das tun, was der Koran fordert.
      Es gibt keinen Zwang zu glauben 2:256 Ihr sollt glauben und gute Werke tun! 25:70 Er (Gott) verbietet, was schändlich, abscheulich und gewalttätig ist 16:90 Gott liebt nicht die Geizigen 4:36 Dem, der eine gute Tat vollbringt, wird sie 10fach vergolten, dem, der eine böse Tat verübt, soll nur das gleiche als Lohn erhalten 6:160 Richtet auf Erden kein Unheil an. 2:60
      Diener Gottes sind diejenigen, die sanftmütig auf Erden wandeln. Wenn Unwissende sie ansprechen, antworten sie friedlich 25:63 wer gutes tut, tut es für seine eigene Seele, wer Unrecht begeht, begeht es gegen sich selbst.45:15 stiftet Frieden zwischen den Menschen 2:224
      Wenn jemand einen Menschen tötet, ist es so, als töte er die ganze Menschheit. Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet 5:32

      Mal im Ernst, wenn ein Haufen gestörter labiler Dreckssäcke meint, er müsse solche vernünftigen und zum Guten motivierenden Worte irgendwie anders auslegen und dies als Grundlage für den eigenen Rachefeldzug gegen den Westen auszunutzen, ist das sicher schockierend und wiederwärtig, brutal und traurig, aber garantiert nicht eine „wörtliches lebend es Korans“. Es gibt 1,7 Milliarden Muslime, und sovielen Begriffsstutzigen die Handvoll Terroristen mit der ganzen Religion gleichzusetzen.

      Wenn der Islam diesen Terror predigen würde, dann wären wir schon seit geraumer Zeit am Arsch.

    • Walter meinte am 24. März 2016 um 08:43 Uhr:

      Und einmal mehr die viel bemühte Feststellung, dass die Terroranschläge nichts mit dem Islam zu tun hätten? Wohl das Gegenteil ist der Fall: Die Terroristen leben den Koran Wort für Wort. Ist alles nachzulesen. Solche feigen Terroristen sind Moslems in Reinkultur, quasi in ihrer höchsten Form.

      Du kennst dich aus im Nahen und Mittleren Osten, daher weißt du selbstverständlich auch ganz genau, was Islam und was falsche Auslegung des Islam ist. Du kennst dich auch im Westen aus und weißt daher ebenso genau, was Demokratiebringer sind: Armeen im Auftrag der Gerechtigkeit und des Humanismus, die säkuläre Staaten, die ihnen im Weg sind, in die Steinzeit zurückbomben, damit dort wieder eine US-freundliche Diktatur entstehen kann. Und dort, wo sie nach dem Bomben keine Menschen mehr haben wollen, verwenden sie abgereichertes Uran, damit dort nichts mehr wächst, weder Mensch noch Tier noch Pflanze:

      „Was von Kriegen übrig bleibt“ von Karin Leukefeld:

      https://www.youtube.com/watch?v=3bfOa51pHP8
      http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Was-von-Kriegen-%C3%BCbrig-bleibt/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=34256048

    • Sehr geehrte Frau Assel,

      Ihren Ausführungen, insbesondere denen in der verlinkten PDF-Datei, kann ich nicht nur kognitiv, sondern vor allem emotional voll und ganz beipflichten. Es war mir gerade eben eine ganz besondere Freude, festzustellen, daß bereits Institute bzw. Therapieformen existieren, die sich diesen früh entstandenen Tramata, von denen meiner Überzeugung nach ein Großteil der Menschheit betroffen ist, widmen und sie zu heilen versuchen.

      Die von Ihnen angeführten Werke von Arno Gruen begleiten mich seit Jahren bei meiner Suche nach Antworten auf Fragen nach den Ursachen der augenscheinlich unaufhaltsam voranschreitende Desensibilisierung des Menschen, der weltweit zunehmenden Verschlimmerung gesellschaftlicher Zustände, der zunehmenden Veramung hier in Deutschland ebenso wie andernorts – kurz: Ich bin inzwischen felsenfest davon überzeugt, daß wir diese Entwicklungen einzig dadurch aufzuhalten vermögen, wenn wir uns bemühen, sie im Zusammenhang mit unseren frühkündlichen – prä- und postnatalen sowie kleinkindlichen – Prägungen zu sehen.

      Da es heutzutage fast unmöglich ist, überhaupt nur irgend einen Psychotherapeuten zu finden, der Kassenpatienten akzeptiert und nicht terminlich völlig überlastet und daher auf Jahre hinaus ausgebucht ist, und ich mir als kreuzkranker Langzeitarbeitsloser und „Hartzer“ andere Therapien erst gar nicht leisten kann, habe ich bereits vor gut 10 Jahren damit begonnen, selbst und alleine so etwas Ähnliches wie Rückführungen in früheste Erinnerungen zu bewerkstelligen. Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit einer Psychoanalyse oder einer Traumatherapie, darüber bin ich mir bewußt, doch es scheint zumindest meinem Bewußtsein zu helfen, diese Zusammenhänge nicht nur geistig-abstrakt erkennen und erfassen zu können, sondern gewissermaßen nachempfinden zu lernen, wie sich das alles anfühlt, wie die Beziehungen der verschiedenen emotionalen Befindlichkeiten dabei in Zusammenhang stehen. Dennoch würde es mich – angesichts des offensichtlichen Therapeutenmangels – sehr stark interessieren, ob es zur Thematik der Selbstheilung, zu selbst durchführbaren Therapien nicht bereits entsprechende Anleitungen und sonstige Abhandlungen gibt, die ich vielleicht in der Landesbibliothek finde, da ich mir verständlicherweise auch keine Bücher leisten kann.

      Ich habe mir kürzlich das Ebook von Franz Ruppert, „Trauma, Angst und Liebe – unterwegs zu gesunder Eigenständigkeit“ besorgt und würde gerne, bevor ich zu lesen beginne bzw. weiterlese, erfahren, ob sich die dort beschriebene Traumaaufstellung Ihrer Ansicht nach für Selbsttherapie eignet. Der Gedanke dahinter basiert nicht ausschließlich auf nachvollziehbarem Eigeninteresse, um mir selbst weiterhelfen zu können, sondern bezieht sich vielmehr auch auf das, was Ruppert in Kapitel 9 schreibt:

      9 SOZIALE UND KULTURELLE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT

      Mit dem Traumatisieren aufhören

      Die allgemeinen Befunde der mehrgenerationalen Psychotraumatologie sind im Großen und Ganzen eindeutig:

      ◆ Kriege, die in der Regel und überwiegend von Männern gegen Männer geführt werden, traumatisieren die Soldaten und die Zivilbevölkerung, also Männer, Frauen und Kinder.
      ◆ In einem Krieg traumatisierte Menschen führen auch in Friedenszeiten traumatisierende Beziehungen und verstricken noch nicht traumatisierte Menschen in ihr Trauma hinein.
      ◆ Traumatisierte Eltern sind die Quelle für die Traumatisierung ihrer Kinder, für Symbiosetraumata, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch.
      ◆ Mütter sind die zentrale Verbindungsstelle, an der das Trauma der einen Generation zur nächsten weitergeleitet wird.
      ◆ Kinder, die an einem Symbiosetrauma leiden, werden wiederum zu traumatisierten Eltern, die ihre Kinder traumatisieren.
      ◆ Traumatisierte Menschen haben kein Gefühl mehr für ihre gesunden Bedürfnisse und verlieren sich in den endlosen Schleifen ihrer Überlebensstrategien.
      ◆ Psychische und körperliche Leidenssymptome sind Traumafolgen.
      ◆ Hilfe, die von Menschen aus ihren Überlebensstrategien heraus angeboten wird, ist keine Hilfe, sondern eine Vermehrung von Schädigungen und symbiotischen Verstrickungen.

      Die Qualität der sozialen und gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse ist meines Erachtens in hohem Maße abhängig vom Ausmaß der Traumatisierungen der Menschen, die daran beteiligt sind. Wenn wir unsere gesellschaftlichen Zustände verbessern wollen, müssen wir daher zuallererst damit aufhören, uns als Menschen gegenseitig zu traumatisieren. Gerade für uns Männer müsste klar sein: Unser Gewaltpotenzial, unsere unreflektiert ausgelebte Sexualität, unsere verqueren Vorstellungen, was einen »richtigen Mann« auszeichnet, sind eine enorme Quelle von Traumatisierung für andere Männer, Frauen und Kinder. Je mehr die alten Rollenbilder sich als Quelle von Destruktivität erweisen und eindeutig in Sackgassen führen, desto mehr sind Männer gefordert, sich neu zu definieren und eine gesunde Form von Autonomie zu entwickeln. Gerald Hüther beschreibt dies in seinem Buch Männer: Das schwache Geschlecht und sein Gehirn mit eindrücklichen Worten: »Zu einem Mann kann man nicht durch andere werden, sondern nur durch sich selbst – durch einen Reifungsund Differenzierungsprozess, den jedes männliche Wesen durchläuft und der sich weniger in seinem Äußeren, sondern im Inneren, in ihm selbst vollzieht« (Hüther 2009, S. 89).

      Für Frauen bedeutet es: Wenn sie sich den von männlicher Gewalt und sexueller Willkür geprägten gesellschaftlichen Verhältnissen unterordnen, wenn sie sich immer nur als unselbständig und von Männern abhängig erleben, werden sie selbst immer wieder Traumaopfer sein. Sie können für ihre Kinder keine guten und gesunden Mütter sein, sondern werden selbst zu einer Quelle der Traumatisierung für ihre Kinder. Wenn man also klar und deutlich sieht,

      ◆ wie viel menschliches Leid durch Traumatisierungen hervorgerufen wird,
      ◆ welche enormen Folgewirkungen Traumatisierungen haben,
      ◆ wie viel Zeit und Aufwand für die Verdrängung und Kompensation von Traumafolgen die Überlebensstrategien verschwenden,
      ◆ wie müheselig und langwierig der Weg sein kann, Traumata zu heilen und psychisch wieder gesund zu werden,

      so liegt eine Botschaft nahe: Wir sollten als Menschen endlich damit
      aufhören, uns gegenseitig zu traumatisieren! Jeder kann sich deshalb fragen:

      ◆ Welche gesellschaftlichen Strukturen bringen Traumata hervor und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen traumatisiert werden?
      ◆ Wie und wo lasse ich es zu, von einem anderen Menschen traumatisiert zu werden?
      ◆ Wo trage ich selbst dazu bei, andere Menschen zu traumatisieren?
      ◆ Inwiefern lade ich mein nicht bewältigtes Trauma auf andere ab?
      ◆ Inwieweit zwinge ich mit meinen Überlebensstrategien anderen ein System von Angst, Verunsicherung und permanenter Überforderung auf?
      ◆ Wo lasse ich mich auf Beziehungen ein und in Systeme hineinverwickeln, die in ihrem Kern von den Überlebensstrategien anderer Menschen geprägt sind?

      Sichere Entwicklungsräume für Kinder schaffen

      Die größte Chance, die vielen Teufelskreise der Traumatisierungen zu unterbrechen, liegt darin, dass Kinder nicht weiter in sie hineingezogen werden. »Die Geschichte der Kindheit ist ein Alptraum, aus dem wir gerade erst erwachen«, meint der Psychohistoriker Lloyd deMause (deMause 1980). Über Jahrhunderte waren Kinder in erster Linie die Projektionsfläche psychischer Verletzungen von Erwachsenen, die als Kinder ebenfalls Schlimmstes zu erdulden hatten. Die Opfer-Täter-Spiralen setzen sich so von einer Generation zur nächsten fort. Kinder brauchen vor allem liebevolle Zuwendung, Sicherheit und geschützte Räume, um sich gesund zu entwickeln. Wenn das Urtrauma vieler Menschen, also das Symbiosetrauma, schon vor, während und in der Zeit nach der Geburt geschehen kann, muss es eine besondere gesellschaftliche Aufgabe sein, Schwangeren und Müttern mit kleinen Kindern ein gesellschaftliches Umfeld zu bieten, in dem sie nicht traumatisiert werden. Schwangerschaft und Geburt dürfen nicht ein Feld für die Profilierung von Hightech-Medizinern sein, die den elementaren psychischen Bindungsvorgängen zwischen einer Mutter und ihrem Kind keine Bedeutung beimessen.

      ◆ Geburten sollten in Häusern stattfinden, die Wärme und Geborgenheit vermitteln und nicht in kalten und seelenlosen Klinikräumen.
      ◆ Die Kinder selbst sollten den Termin bestimmen, zu dem sie vorbereitet genug sind, um das Licht der Welt erblicken wollen, und nicht die Kreissaal-Belegtermine und Arbeitszeiten von Gynäkologen oder der Wunschgeburtstermin der Eltern. Eine Quote von 30 bis 50 Prozent von Kaiserschnittgeburten ist sicherlich nicht durch medizinische Notfälle zu erklären.
      ◆ Frauen, die selbst Erfahrungen mit Schwangerschaft und Geburt gemacht haben, können anderen Frauen am besten helfen, Geburten weitgehend ohne Betäubungsmittel, Anästhesien, Damm- und Kaiserschnitte zu bewältigen.

      Positive Gebärerlebnisse fördern die Mutter-Kind-Bindung nach der Geburt (Kennell 2007). Eine Psychotherapie während der Schwangerschaft kann der werdenden Mutter helfen, körperliche und psychische Symptome in Zusammenhang mit ihrer eigenen Lebensgeschichte zu sehen und eigene traumatische Kindheitserfahrungen zu verarbeiten, so dass sie nicht sofort auf das Kind in ihr übertragen werden (Klaus 2007, Harms 2008).

      Je jünger Kinder sind, desto weniger verkraften sie eine Trennung von ihren Müttern. Mütter brauchen daher ausreichend Unterstützung, um sich ihrer Aufgabe, vor allem in den ersten Lebensjahren so viel und nahe wie möglich mit ihrem Kind zusammen zu sein, ohne Stress widmen zu können. Deshalb sollten Mütter ihre Kinder nicht aus Karriere- oder finanziellen Gründen in Kinderkrippen, zu Pflegemüttern und oder gar zur Adoption weggeben müssen.

      Auch im Krankheitsfall müssen Mütter die Gelegenheit haben, mit ihren Kindern zusammenzubleiben. Krankenhäuser und Kliniken müssen sich darauf einstellen und den gemeinsamen Aufenthalt für Mutter und Kind ermöglichen.

      Alle finanziellen Aufwendungen, die ein möglichst stressfreies Zusammenleben zwischen Müttern und kleinen Kindern fördern, sind lohnende gesellschaftliche Investitionen. Die psychosozialen Reparaturkosten für die Bindungsstörungen und Traumatisierungen, welche durch Gefühllosigkeit, Ignoranz und falsche medizinische Schwerpunktsetzungen erzeugt werden, sind um ein Vielfaches höher, abgesehen davon, dass die erzeugten psychischen Schäden unter Umständen gar nicht wiedergutzumachen sind.

      Von all dem abgesehen können wir nicht darauf warten, daß diese vordringlichen Anliegen staatlicherseits aufgegriffen werden. Gibt es bereits Bewegungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die gesellschaftlichen Verhältnisse durch ein Verbreiten des Bewußtseins dieser Zusammenhänge sowie durch konkreten Einsatz und durch aktive Maßnahmen zu verbessern? Mein Gedanke entspringt, wie oben bereits skizziert, der Erkenntnis, daß wir noch so viele materielle und sonstige gesellschaftliche Verbesserungen vorschlagen und sogar umzusetzen versuchen können, die ohne die grundlegende Basis, nämlich der Entwicklung ungespaltener, autonomere Selbstbewußtseine jedoch niemals nachhaltig sein können. Bislang dachte ich immer, entsprechende gesellschaftliche Veränderungen wären müßten äußerst langwierig sein und könnten niemals innerhalb eines Jahrhunderts oder gar einiger Jahrzehnte vonstatten gehen. Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch Atomkrieg und Atomverseuchung stellt sich natürlich die Frage: Haben wir überhaupt noch soviel Zeit?

  24. Ich stimme dem, was Ken Jebsen sagt, im Großen und Ganzen zu!
    Ich gehe davon aus, dass Terror, ob nun organisiert von der Nato oder vom IS oder von wem auch immer, nur dann funktionieren kann, wenn sich Menschen finden, die mitmachen, weil sie komplett von ihrer eigenen Gefühlswelt abgetrennt sind.
    Das heißt für mich, dass wir mit Sicherheit in jeder Biografie eines Täters, ob jetzt den Organisatoren oder den Ausführenden, die Ursache für diese psychische Spaltung in der Biografie finden würden.

    Für mich heißt das, wir müssen wirklich begreifen, dass wir es mit komplett gespaltenen Persönlichkeiten zu tun haben!
    Von daher weiß ich nicht, wie wir diesen Wahnsinn beenden können…?
    Auch auf die Gefahr hin, dass mir unterstellt wird, ich würde den Begriff „Trauma“ inflationär benutzen, sehe ich hier die Ursache.
    Ein erlebtes Trauma spaltet die Psyche und das kann schon sehr, sehr früh beginnen, u.U. schon pränatal!
    Die Bücher von Prof. Dr. Franz Ruppert „Symbiose und Autonomie“, „Trauma, Angst und Liebe“ und „Frühes Trauma“, hier bin ich Mitautorin, gehen auf Ursachenforschung.

    Sicherlich ist es wichtig, auf die Straße zu gehen und ganz klar zum Ausdruck zu bringen, dass wir diese Gewalt gegen Menschen nicht mehr mitmachen, dass jeder Tote, egal ob jetzt im Krieg oder bei einem Terroranschlag ein Mord ist. Das jedes Kind, was verhungert, ein Mord ist…
    Wir müssen das aussprechen und auch fühlen! Doch wenn wir das wirklich fühlen würden, was passiert dann mit uns? Können wir das überhaupt aushalten…Ich behauptet nein, das können wir nicht aushalten, weil es uns bis ins Mark erschüttern würde….
    Wir würden mit unserer eigenen Ohnmacht, unserer Hilflosigkeit in Kontakt kommen und das versuchen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

    Was nutzt es, wenn ich auf eine Friedensdemonstration gehe und mich selbst nicht aus einem „Tätersystem“ gelöst habe, sei es die Familie, der Arbeitgeber u.u.u.
    Wenn ich einerseits mitmache, um selbst überleben zu können und andererseits für etwas „kämpfe“, was ich gar nicht wirklich fühlen kann… wie weit bringt uns das?
    Für mich ist es grotesk, dass es selbst in der Friedensbewegung zwei Lager gibt – damit meine ich, das jetzt Menschen wie Albrecht Müller, Konstantin Wecker und ja, auch Ken Jessen als „Neu-Rechte“ oder Antisemiten beschimpft werden…
    Das auch der Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld verunglimpft wird…?
    Wie kommt so etwas zustande, wie kann das passieren?
    Jedes Neugeborene und das waren wir ALLE einmal, braucht Liebe, Schutz und Geborgenheit. So kommt es auf die Welt! Es ist total abhängig von seinen Eltern…

    Ich möchte hier einen Artikel verlinken, den ich für eine Zeitschrift geschrieben habe, der aber abgelehnt wurde mit der fadenscheinigen Begründung, ich wolle „Werbung“ machen…Dieser Artikel ist von 2011, inzwischen hat sich meine Arbeit weiter entwickelt, doch das für mich Wesentliche ist darin enthalten:
    Artikel-Symbiosetrauma.pdf
    Durch Zufall habe ich dann erfahren, dass das nicht der wirkliche Grund war, sondern dass mein Artikel konträr zu den Sichtweisen der Herausgeber stand. Sie haben es nicht für nötig gehalten, in eine Diskussion mit mir zu gehen, mir ihre Argumente mitzuteilen…
    Schade, vielleicht wäre es zu einer konstruktiven Diskussion gekommen!

    Was ich damit auch sagen möchte, warum diskutiert z.B. Jutta Ditfurth nicht mit Albrecht Müller oder Ken Jebsen?
    Wenn wir nicht in der Lage sind, konstruktiv miteinander umzugehen, ohne immer einer Meinung zu sein – darum geht es doch gar nicht – doch im Austausch zu bleiben, so dass wir uns gegenseitig bereichern, bleiben die Machtverhältnisse so wie sie sind…

    Und ja, ich frage mich, wie diese Spaltung in der Friedensbewegung aufgehoben werden kann?
    Gemeinsam könnten wir etwas bewirken, gemeinsam könnten wir etwas verändern!
    Doch das würde auch bedeuten, dass wir aufhören, irgendwelchen Ideologien zu folgen, sondern mit uns selbst in Kontakt sind.

    Als Omi von Zwillingsjungs bin ich in dem Forum „Eins kann jeder“ aktiv und auch hier werden solche Themen diskutiert.
    In einem Austausch mit anderen Forumsmitgliedern- als Omi bin ich da die Ausnahme – ist mir folgendes bewusst geworden. Das Thema ist: Wie geht es Euch in Deutschland? Es wurde eröffnet von einer Zwillingsmami, die in Spanien lebt:
    Hier ein Auszug aus einem Beitrag von mir:
    „Eine Situation, die ich selbst erlebt habe, ist mir noch sehr gut in Erinnerung. Ich wurde 2011 von einer russischen Psychiaterin eingeladen, ein Seminar für ihre Studenten in Moskau zu geben. Selbstverständlich bin ich dieser Einladung gerne gefolgt und mein Mann ich blieben noch ein paar Tage in Moskau.
    Was ich nicht wusste, dass in dieser Zeit hier durch die Presse ging, dass es einen oppositionellen Aufstand auf dem „Roten Platz“ gibt. Es gingen hier Bilder durch die Presse, die einen das Fürchten lehren konnten.
    Mein Mann und ich wussten davon nichts und selbstverständlich waren wir auch auf den „Roten Platz“ und alles war friedlich. Nichts deutete daraufhin, dass es einen Aufstand gibt.

    Wieder zuhause angekommen, rief mich mein Vater ganz aufgeregt an, er hätte sich solche Sorgen gemacht, es wären furchtbare Bilder durch die Presse gegangen…
    Es war nichts, rein gar nichts, zumindest nicht auf dem „Roten Platz“!
    Zu der Zeit habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht, sondern mich nur gewundert…

    Inzwischen bin ich den Bildern, die uns gezeigt werden, gegenüber sehr, sehr skeptisch…
    Doch was ich auch weiß, dass wir wohl nie das „ganze Bild“ haben werden, sondern immer nur Teilaspekte und das ist auch so gewollt!
    Der russischen Bevölkerung geht es, seit Putin, sehr viel besser…Sicherlich ist Putin kein „lupenreiner“ Demokrat, doch das ist Obama auch nicht!

    Durch Zufall bin ich im Netz auf „Jasinna“ gestoßen. Ich weiß nicht, wer sie ist, doch ihre „Vids“ finde ich teilweise schon sehr interessant, weil sie die Herausforderung in sich tragen, sich selbst auf „Spurensuche“ zu machen…neue Gedanken zuzulassen:
    https://www.youtube.com/watch?v=tokF2iXdanU

    Was ich spannend und auch bereichernd finde, dass wir heute aufgrund des Internets die Möglichkeit haben, Informationen zu bekommen, die uns in die Lage versetzen, selbst zu denken…
    Für mich wird dadurch spürbar, wie sehr ich von meinen Eltern „ideologisch“ geprägt wurde…Die SPD war „meine“ Partei, schon als neunjährige machte ich Werbung für Willi Brandt und stritt mich mit meinem damaligen besten Freund, dessen Eltern CDU Anhänger waren…

    Allerdings kam es nicht zu einem „Zerwürfnis“, weil uns das gemeinsame Spielen dann doch wichtiger war!

    • Hallo Birgit,
      Das auch der Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld verunglimpft wird…?
      Wie kommt so etwas zustande, wie kann das passieren?

      Ich denke, dass es drei Arten von Leuten sind, die so einen Vortrag verunglimpfen:
      1. Leute, die das von Berufs wegen machen, weil sie dafür bezahlt werden psychologische Kriegsführung gegen die Bevölkerung, gegen die Bildung von Gemeinschaft, durchzuführen.
      Man braucht dazu sicher andere Leute, als solche die Kampfdrohnen wie ein Videospielzeug bedienen, um Menschen zu töten.
      2. Gibt es sicher einige Leute, die „getriggert“ werden dadurch, dass sie bisher, wie Du eben sagst, ihre Gefühle abgespalten haben. Genauso haben sie ja ihre Gefühle abgespalten, um die viele Gewalt, die sie als Kinder durch ihre Eltern erlebt haben, „verarbeiten“ zu können. Wenn sie jetzt wieder an solche Gewalt oder vielleicht auch an solche Lügen erinnert werden, wehren sie sich mit Händen und Füssen.
      3. Sind es vielleicht auch einige Mitläufer, die meinen, dass die Menschen, die diesen Vortrag verunglimpfen, sehr schlau oder sehr mächtig sind und sie aufgrund ihrer eigenen gefühlten Ohnmacht, und weil sie nicht wissen wie sie dagegen angehen können, sich auf die Seite der Täter zu den vermeintlichen Gewinnern bzw. zu den vermeintlich Stärkeren schlagen.

    • Was nutzt es, wenn ich auf eine Friedensdemonstration gehe und mich selbst nicht aus einem „Tätersystem“ gelöst habe, sei es die Familie, der Arbeitgeber u.u.u.

      Das würde ja immer den „reinen“ Menschen voraussetzen, der erst dann aktiv wird, wenn er sich von allem befreit hat. Rein = frei von allen möglichen Tätersystemen: Familie, Arbeit, inneren Ansichten zu Themen etc..

      Ich persönlich lebe damit, nicht perfekt zu sein, deswegen finde ich den Gedanken von Gerald Hüther ganz gut, der meint, wir bräuchten eben Gemeinschaften, die einander einladen, über sich hinaus zu wachsen.

      Denn dort darf jeder er selber sein – und wenn die Gemeinschaft sich über das Thema Frieden unterhalten möchte, so werden alle Gedanken zu diesem Thema formuliert werden – wenn jemand jetzt Tätersysteme im Kopf hat, wird das in der Diskussion zwar auch z.B. wahrgenommen werden, aber er bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn z.B. 20 Leute für den Frieden sind, aber 2 sagen, dass der Krieg sehr wichtig ist, für Arbeitsplätze…

      und dann wird eben geschaut, was können die 20 demokratisch friedlich tun, um mehr Frieden zu schaffen…

      also ich komme gut damit klar, wenn die Welt auch Menschen hat, die noch im Tätersystem stecken, wenn es im Umkehrschluss auch solche gibt, die sich mehrheitlich für den Frieden und Gespräche dazu finden lassen.

      Wenn ich einerseits mitmache, um selbst überleben zu können und andererseits für etwas „kämpfe“, was ich gar nicht wirklich fühlen kann… wie weit bringt uns das?

      Mitmachen, um überleben zu können = wie meinen Sie das?
      Wegen Kriegsgefahren, oder was meinen Sie genau?

      Für mich ist es grotesk, dass es selbst in der Friedensbewegung zwei Lager gibt – damit meine ich, das jetzt Menschen wie Albrecht Müller, Konstantin Wecker und ja, auch Ken Jessen als „Neu-Rechte“ oder Antisemiten beschimpft werden…

      Das lässt sich ( zumindest aus meiner Sicht) so erklären: der Frieden ist da Gegenkonzept zur Gewalt.

      Hier stehen, auf einer Seite z.B. namhafte Firmen in Deutschland, die auf der Seite näher erläutert werden – wie diese aktiv an der Rüstungsindustrie mitwirken. Auch Termine, wann die Firmen Hauptversammlungen haben, damit dort ggf. ein friedlicher Protest erfolgen könnte:

      Rüstungsfirmen

      Airbus Deutschland
      Airbus Defence & Space
      Airbus Group
      Airbus Helicopters
      Astrium GmbH
      Cassidian
      Carl Walther GmbH
      Commerzbank
      Daimler AG
      Deutsche Bank
      Diehl-Gruppe

      EADS
      Eurocopter
      Heckler & Koch
      Jenoptik AG
      Krauss-Maffei Wegmann
      MTU Aero Engines
      Renk AG
      Rheinmetall AG
      Sig Sauer
      ThyssenKrupp AG
      Volkswagen

      http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Ruestungsfirmen.79.0.html

      Und wenn Sie diese Liste mit den Umsätzen der Firmen vergleichen, könnte es denkbar sein, dass es ungünstig wäre, wenn wir mehr Leute für Frieden auf der Strasse hätten – es ist zwar schwer dies einzelnen Firmen nachzuweisen…

      es sei denn, jemand weiß, welche Firma Anteile an bestimmten Presseorganen hat, wo die Presseberichterstattung sinngemäß gegen die Friedensdemos ist.

      Es gibt z.B. die Berichte von Ken Jebsen in Aachen. Wie dort einige wenige geschrien haben und was einige Zeitungen dazu geschrieben haben.
      Da wird ein bestimmter Grundtenor deutlich, der aber auch – abermals – ohne Argumente gegen Herrn Jebsen auskommt. Parolen / Zwischenrufe = Argumente, so scheinen Einige dort zu denken.

      Das auch der Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld verunglimpft wird…?
      Wie kommt so etwas zustande, wie kann das passieren?

      Ich schätze, das liegt an dem Grundbedürfnis des Menschen etwas verstehen zu wollen, um Sicherheit zu empfinden, gepaart mit Unfähigkeit bestimmte Zusammenhänge durch Wissen anzueignen und in Kontexten zu vernetzten.

      Es ist sehr viel leichter zu sagen, dass Herr Prof. Mausfeld quatsch redet, anstelle sich auf die Reise von fragmentierten Informationen zu begeben, vernetzt mit politischen Folgeereignissen und dem Bewusstsein, dass einiges in Deutschland in Schieflage geraten ist.

      Was ich damit auch sagen möchte, warum diskutiert z.B. Jutta Ditfurth nicht mit Albrecht Müller oder Ken Jebsen?

      Sie müsste ja erstens Ihre Aussagen zur Mahnwache komplett überdenken. Wenn „ich“ Jemanden als rechten Antisemiten oder ähnliches beschimpfe, aber keine Nachweise vorlegen kann – warum sollte „ich“ dann als Person noch ein Gespräch mit dem Menschen suchen wollen, welchen „ich“ hochgradig beleidigt und angegriffen habe?

      „Ich“ sehe mich in meiner ( schreibe in der Ich-Form des besseren Verständnis wegen gerade) Position doch bestätigt :
      Feindbild Antisemit. Jemand, der ganz anders ist, als ich es bin , muss feindlich sein – warum soll ich also mich meinen Feinden zuwenden? Ich hab doch schon erkannt, dass Herr Jebsen, Herr Müller etc… das diese alle feindlich sind…

      http://www.neuesweltbild.net/wie-aus-friedensaktivisten-antisemitische-und-rechte-verschwoerungstheoretiker-gemacht-werden/

      Wenn wir nicht in der Lage sind, konstruktiv miteinander umzugehen, ohne immer einer Meinung zu sein – darum geht es doch gar nicht – doch im Austausch zu bleiben, so dass wir uns gegenseitig bereichern, bleiben die Machtverhältnisse so wie sie sind…

      Da stimme ich in Teilen zu. Es kommt jetzt z.B. nicht primär darauf an, dass Frau Ditfurth mit Herr Jebsen spricht, damit die Welt friedlicher wird – es wäre zwar eine Herausforderung – eher aber für Frau Ditfurth, denn diese hat etwas geäußert, ohne stichhaltige Nachweise zu liefern.

      Es ist besser, im Sinne von Gemeinschaften sich größeren Gedanken zu stellen. Das Buch von Gerald Hüther „Etwas mehr Hirn Bitte“ ist z.B. eine Weiterführung des Gedankens, dass wir als Menschen gemeinsam viel mehr erschaffen und Denken können, als jeder einzelne für sich allein genommen.

      Daran könnte und sollte verstärkt, im friedlichen Sinne, gearbeitet werden.

      Ob final dann irgendwann Herr Jebsen mit Frau Ditfurth sprechen möchte, liegt ( meinem Gefühl nach) eher an der Einsicht von Frau Ditfurth, denn Herr Jebsen bemüht sich auch hier um ein breites Meinungsspektrum bei KenFM – Frau Ditfurth ist schwer bemüht, eine sehr einseitige Sichtweise dazu einzunehmen… das z.B. als Unterschied.

      Und ja, ich frage mich, wie diese Spaltung in der Friedensbewegung aufgehoben werden kann?

      Das würde voraussetzen, dass erstmal klar ist, wo überhaupt eine Spaltung vorliegt. Der Gedanke Frieden kann der Grund kaum sein.

      Ich finde bei solchen Worten allgemein wichtig, immer möglichst genau zu sagen: wer spaltet was oder wen , wann und wo? Denn dann könnte ja nach einer Lösung gesucht werden: wo sind Gemeinsamkeiten?

      Möchte die eine Friedensbewegung z.B. doch keinen Frieden, oder was spaltet sie voneinander ab? Das wäre wichtig zu wissen, finde ich.

      Gemeinsam könnten wir etwas bewirken, gemeinsam könnten wir etwas verändern!

      So sehe ich das auch, wie etwas weiter oben erläutert.

      Doch das würde auch bedeuten, dass wir aufhören, irgendwelchen Ideologien zu folgen, sondern mit uns selbst in Kontakt sind.

      Ja. Mit uns selbst gewiss. Die Frage ist, was nun wieder das Wort Ideologie meint: Ist Frieden keine Weltanschauung?

      Denn Ideologie heisst u.a. Weltanschauung.

    • Ob das immer so ist, dass Terrorismus mit diesem direkten Kriegs-Ziel verübt wird, bezweifle ich*), aber in der Tat steht real die Gefahr im Raum, dass Kriegshetze aufgrund von Terroranschlägen an Gewicht gewinnt. Es gibt dafür ja auch Beispiele aus der jüngsten Geschichte.
      Auch aus diesem Grund halte ich es für sehr wichtig, dass der Terror endlich als das gesehen und verfolgt wird, was er ist: Ein Verbrechen, aber kein Krieg.
      Positiv und für Staatsfernsehen geradezu überraschend fand ich es, dass im ZDF zu den Anschlägen von Brüssel ein Kommentar direkt die Gehimdienste, ihre Intransparenz und mangelnde Kooperation kritisierte. Und zwar ausnahmslos, es wurden gerade die NATO-Geheimdienste nicht ausgenommen. Es steht im Raum, dass einige Geheimdienste bwzglich Terror unterwandert sind. So weit ging das Mainstreamfernsehen nicht, aber immerhin wurde der Fokus einmal auf wirkliche Defizite und nicht auf Hetzpropaganda oder die xxx-te Wiederholung der offiziellen Version gelegt.

      *) Zum Beispiel halte ich die These, dass die Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima Anschläge waren, für sehr plausibel, die Fakten deuten darauf hin. Diese hatten aber keine Motivation, Kriege anzuzetteln

    • @Verbalästhet

      Das siehst du vollkommen richtig, und das wußte bereits vor 1989 der Anti-AKW-Aktivist Enno Brand, Mitarbeiter der Anti-AKW-Zeitschrift „atom“, als er sein Buch „Staatsgewalt“ schrieb:

      Das Ausmaß der Staatsgewalt sowie ihre eigentlichen Ziele sind zu vielen Menschen noch unbekannt. Sie sind kein Thema des öffentlichen Interesses. Nur wenige haben sich längere Zeit und intensiv diesem Thema gewidmet. Kein Wunder, ist es doch äußerst frustrierend, sich immer wieder mit Durchsuchungen, Festnahmen, Verletzungen, Prozessen etc. zu beschäftigen. Die Kraft zu dieser Arbeit kann nur aus der Betroffenheit kommen; die gleiche Betroffenheit aber lähmt und nimmt die Kraft zu kämpfen. Nur wer selbst irgendwie einmal mit der Staatsgewalt konfrontiert wurde, weiß, was damit gemeint ist.

      Dieser Mangel an Öffentlichkeit ist gefährlich. Zu viele Menschen haben Illusionen darüber, wie dieser Staat mit seiner Opposition umzugehen gedenkt und es bereits tut. Solchen Illusionen wollen wir mit diesem Buch entgegenwirken. Wollen wir nicht irgendwann wie die Schafe auf den Schlachthof getrieben werden, müssen wir uns intensiver als bisher mit dem Thema staatlicher Gewalt und Repression auseinandersetzen. Die Geschichte hat oft genug gelehrt, daß morgen der/diejenige selbst betroffen sein kann, der/die sich heute noch so sicher fühlt.

      Darzustellen, daß Unterdrückung der politischen Opposition auch in Deutschland eine lange Geschichte hat, die bis in die Gegenwart reicht, ist mein Anliegen im ersten Kapitel. Gerade an der Geschichte des Gesinnungsparagraphen 129a lassen sich Entwicklung, Existenz und Ziele politischer Justiz darstellen. Überdeutlich läßt sich ablesen, daß es dabei nicht um die vorgebliche Bekämpfung des „Terrorismus“ geht, sondern um Herrschaftssicherung. Der Begriff „Terrorismus“ ist propadandistischer Natur – gemeint ist letztlich jedwede politische Opposition, die den engen Spielraum legaler Meinungs- und Handlungsfreiheit überschreitet.

      http://www.amazon.de/Staatsgewalt-Enno-Brand/dp/3923478283

  25. Ich kann es mir auch nicht mehr mit ansehen was in der Boulevard Presse und Mainstream Medien für Kriegstreiberei propaganda gemacht wird .
    Bin schon seit jahren dabei, family ,Freundeskreis darauf aufmerksam zu machen über diese doppel standards ,Heuchelei,Kriegstreiberei.
    Was ist der dank? family distanziert sich von mir, freunde lachen mich aus und stempeln mich als Verschwörungstheoretiker , Nazi , usw ab .
    War schon so weit aus Verzweiflung das ich selbstmordgedanken hatte.
    Doch was mir die kraft gegeben hat weiter zu machen ist, ich hatter mir vor paar Monaten ein t shirt gekauft mit grosser Aufschrift FREE PALESTINA als ich damit bei uns in Frankfurt am Main durch die stadt lief kammen viele Leute auf mich zu und gaben mir die Hand zum teil umarmten sie mich machten Fotos mit mir diesen Tag werde ich bis an mein lebensende nicht vergessen mit Freudentränen.

    • Die, die sich jetzt distanzieren, werden nicht umhin kommen, irgendwann nochmal ihre Haltung zu überdenken. Man kann zwar nicht hoffen, dass die Propaganda abflacht, aber die Welt befindet sich in einem Prozess des Umbruchs. Die derzeit jüngsten Generationen können voll und ganz auf Medien wie Zeitungen und TV verzichten. Wenn jemand etwas verstehen will, sucht er im Netz. Die Älteren bekommen das leider oft nicht in den Schädel

  26. Ich komme aus Zürich. Ich habe Angst, dass ich eines Tages durch den Hauptbahnhof laufe und plötzlich eine Bombe hochgeht. Ich mache mir wirklich Sorgen. Hätte die Nato damals nicht angefangen, den Nahen Osten zuzubomben, gäbe es nicht die die Flüchtlingskrise und keine Terroranschläge in Europa. Ich bin zwar nur Schweizer und bin als künftiger Maturant mittelfristig viel zu beschäftigt, um als Friedensaktivist zu agieren, doch ich bin im Geiste mit den Leuten, die im Juni nach Ramstein gehen, um zu protestieren. Ich wäre am liebsten auch gekommen.

    • Hallo Michael,
      Angst kann man schon haben, das stimmt. Aber die Terroranschläge in Paris bei Charly Hebdo, im November letzten Jahres , im Juli 2005 in London, in Madrid 2004, natürlich der 11. September oder jetzt in Brüssel sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von Muslimen verübt worden.
      Beim 11. September müsste es eigentlich inzwischen relativ klar sein, weil es genügend Material im Netz gibt, auch hier bei KenFM (Richard Gage, Daniele Ganser, Andreas von Bülow, Gerhard Wisnewski und anderen).
      Auch zu den Anschlägen vom Juli 2005 in London gibt es inzwischen einiges, d.h. es wurden viele Ungereimtheiten aufgedeckt. Ich werde heute auch noch was dazu schreiben.
      Bei den Anschlägen letzten November in Paris war es so, dass erstens am gleichen Tag wieder mal eine Übung verschiedener Hilfsorganisationen (und der Polizei?) stattgefunden hat und zweitens war es wohl so, dass die Zahl der Opfer wesentlich(!) kleiner war als angegeben (130). Das war auch schon beim Boston Marathon Attentat so – das war hauptsächlich eine Übung, die als Attentat in den Medien dargestellt wurde.

  27. Ich halte es für eine argumentative Schwäche und Verengung den worst case im Atomanschlag ‚heraufzubeschwören‘.

    Das folgende mag makaber wirken, aber die Anschläge sind Ausdruck nicht von Bestialität oder von totaler Zerstörung – zum Glück.

    Wie leicht wäre es – wenn es um Brutalität ginge – Kindergärten, Geburtskliniken, Schulen, Internate, Schwimmbäder, Kinos anzugreifen.

  28. Я хорошо могу следовать рассуждениям Дирка Фльека, который говорит это уже поздно, …… , и следовательно изучаю русский язык! Россия очень красивый и очень большой! Здесь это слишком поздно!
    (Ich kann den Ausführungen von Dirk Fleck gut folgen, der sagt es ist schon zu spät, …… , und lerne folglich Russisch! Russland ist sehr schön und sehr groß. Hier ist es zu spät!)

    • Glauben Sie wirklich, in Rußland gäbe es keine Korruption, kein Beamtenfilz, keine Rechthaberei, kein Unrecht? Wenn immer alle, die das Unrecht erkennen, weggehen wollten, wo sollen die denn alle hin?

      Ich habe mir eben die Freiheit genommen und Ihre persönliche Geschichte auf Ihrer Homepage gelesen. Das hat mich daran erinnert, daß ich vor über 30 Jahren, ich war noch keine 20 Jahre alt und in der Ausbildung, zweimal besoffen und ohne Führerschein Auto gefahren bin und, da ich mich ohne Erfahrung und mit reichlich Alkohol im Blut natürlich dämlich angestellt hatte, jedesmal auch prompt erwischt wurde. Nüchtern wäre ich niemals auf die Idee verfallen, mich in das Auto eines Mitbewohners oder später eines Kumpels zu setzen und rumzufahren. Ich bekam Strafen und Führerscheinsperren, durfte also den Führerschein in den nächsten Jahren nicht erwerben. Von einer MPU wurde mir damals nichts erzählt. Als ich später den Führerschein zu machen begann, bereits über 1.000 DM dafür hingeblättert hatte und kurz vor der Prüfung stand, erfuhr ich erstmalig davon, daß keine bestandener Idiotentest vorläge und ich deshalb nicht zur Prüfung zugelassen sei. Das hat mich mit Sicherheit genau so geärgert wie Sie sich in Ihrem Fall geärgert haben. Im Gegensatz zu Ihnen hab ich jedoch den sowieso nur halbherzigen Wunsch, einen Führerschein zu machen, aufgegeben und fahre seit damals Fahrrad, Eisen- und Straßenbahn, notfalls auch mal Taxi. Aber jetzt kommt’s erst:

      Seit ich als Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehme – und ich war früher sehr viel und bin heute noch regelmäßig mit dem Rad unterwegs –, sah ich mich zahlreichen gefährlichen Situationen im Zusammenhang mit Autofahrern ausgesetzt, angefangen vom Rückwärtsfahren ohne Blick in den Rückspiegel über das Einklemmen meines Vorderrades zwischen Autoreifen und Bordsteinkante bis zu gefährlichen Fahrmanövern, die mich mehrfach stürzen ließen, ohne daß der verursachende Autofahrer davon Notiz genommen oder gar angehalten hätte. Zudem wurde ich bereits mehrfach von Autofahrern bedroht, weil ich mich über ihr Fahrverhalten beschwert hatte. Ich selbst bin ein sehr besonnener Fahrradfahrer, der weder über rote Ampeln rast noch sonstwie verkehrsgefährdend oder unfallträchtig fährt. Ich fahre auch nie besonders schnell im Stadtverkehr, das spar ich mir lieber für meine kleinen Radtouren in die nähere Umgebung auf. Zuletzt wurde ich von einem ca. 25jährigen Beifahrer, der offensichtlich seiner Freundin am Steuer imponieren, mit den gebrüllten Worten bedacht: Ich hasse euch alle! Damit meinte er wohl die Fahrradfahrer. Seine Freundin hatte mich geschnitten und mich dann fast zwischen ihrem und einem parkenden Wagen eingeklemmt, weil sie beim Fahren nicht auf Straße, sondern auf ihren Freund geachtet hatte. Aber lassen wir das. Was ich damit sagen will: Ich finde es richtig, daß Menschen, die Drogen nehmen, insbesondere Alkohol, kein Auto fahren dürfen. Da darf es auch keine Ausreden und Ausflüchte geben, denn sonst fahren diese Leute weiter mit Alkohol im Blut und gefährden nicht nur sich selbst, sonder vor allem auch Leute wie mich, die kein Ganzkörperblech vorzuweisen haben und diesen Maschinen ungeschützt ausgeliefert sind.

      Aus meiner Sicht gibt es ganz andere, gewichtigere Gründe für Kritik am deutschen Staat, aber auch an anderen Staaten. Sorry, aber ich empfinde Ihr Gebaren ein wenig übertrieben. Muß Sie selbstverständlich nicht kümmern, Sie müssen selber wissen, was Sie tun.

  29. Lieber Ken,

    ich bin froh, dass es Menschen wie dich gibt. Du bist die Gegenwehr!

    Heute war ich sehr erschüttert, als ich die Bildzeitungsschlagzeile las. War sehr in Gedanken versunken. Hetzt dieses Blatt vielleicht unwissende einfache Menschen auf?

    Dieses Wichsblatt … Volker Pispers sagte einmal sehr zutreffen… BILD Zeitung, das Blatt wo toter Fisch beleidigt ist, wenn er darin eingewickelt wird….

    Vor mir gingen Azubis, einfache Arbeiter, und als sie die Schalgzeile lasen, sagten die: Jaja, bildzeitung WIR sind im krieg, ihr sied echt krank, wenn in Afrika eine Bombe hochgeht kräht kein Hahn danach…

    Ich dachte mir…hey, wenn die einfachen Arbeiter so klug sind, und sich keinen Scheiss erzählen lassen, für welche Leserschaft ist dieses Wichsblatt eigentlich noch da? Das Volk braucht eure falsche Stimme nicht.

    Dazu wäre ich dazu einen Passus ins Grundgesetzt mit auf zu nehmen.

    Der Bundeskanzler / Aussenminister ist verpflichtet 1 eigenes Kind mit an die Front zu schicken. Falls kein kind vorhanden ist, den Ehepartner, Falls kein Ehepartner vorhanden ist, dann er selbst.

    Die Kriegstreiber müssen vorran reitern, und dann sollte das volk folgen

  30. Reicht es, wenn wir die verantwortlichen Politiker los werden?
    Was mich stört ist dass diese Verbrecher als Eliten tituliert wird. Sollten sie nicht besser als Lügner, Diebe und Mörder bezeichnen werden. Sollten sie nicht aufgedeckt werden mit Namen und den Verbrechen die sie begangen haben.
    Angeblich sollen es weltweit ja keine 1000 Menschen sein welche die Fäden ziehen. Werden diese Menschen irgend etwas ändern, solange sie sich sicher fühlen? Ich verstehe das diese Verurteilung wahrscheinlich auch wieder nur die unschuldigen Reichen treffen würde. Aus diesem Grunde sollten auch die Reichen anfangen sich Gedanken über das Wirtschafts- und Finanzsystem zu machen, es ist auch in ihrem Interesse.
    Alle „normalen“ Menschen ob Moslem oder Christen oder was sonst auch immer kann man nur bitten dass sie an keinen kriegerischen Tätigkeiten teilnehmen. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.
    Was machen die (Eliten, also die Falschspieler) dann?
    In diesem Sinne bräuchten wir unbedingt ein Europa, da ein einzelner Staat sich sehr schwer tut sich gegen die Verbrecher durchzusetzen. Es ist trotzdem schade das Griechenland nicht den ersten Schritt gemacht hat.
    Wir brauchen aber bitte keinen EU Staat, denn das ist ja genau das Ziel dieser „Eliten also Verbrecher“.

    • @ Eiszeit: “ Reicht es, wenn wir die verantwortlichen Politiker los werden ? “

      Die reale Verantwortung liegt bei der Wall Street, weil da die Macht und somit die Freiheit liegt, diesen Politikern zu zeigen, wo es lang geht. Wer das Geld kontrolliert, der kontrolliert auch die jeweilige Politik. Bei der nach Verantwortung zu suchen, wäre wohl etwa so, als wollte man beim zweijährigen Baby nach Kontovollmacht suchen.

      Die Politik ist die Organisierte Verantwortungslosigkeit. Sie ist ein Instrument der Wall Street, um zuerst uns alle für dumm zu verkaufen, dann unser Land und unseren Besitz an die Banken zu verkaufen. Und das scheint ja auch zu funktionieren. Wenn die Antifa schreit: Deutschland verrecke – dann klatscht der allgemeine deutsche Gutmensch begeistert dazu in die Hände und freut sich am eigenen Untergang.
      Doch sobald jemand Kritik übt am ausländischen Vergewaltiger, schreit der Gutmensch : Volksverhetzung !

      „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin !“ Okay, bin dabei. Ich schiess`noch nichtmal mit der Wasserpistole und auch nicht mit einer Kinderspielzeug-Erbsenpistole. Habe hier meine Wurzeln. Apfelbaum,Nussbäume, Pflaumenbäume, Lilien,Rosen,Alraune usw. Keine zehn Wildpferde kriegen mich hier weg, auch nicht meinen Mann.
      Bloss ist dem modernen Krieg egal, ob wir hingehen, der kommt von selber, wenn manche Heuschrecken es wollen.
      Ich meine, nur Christus kann uns helfen. Bei Gott ist alles möglich. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

    • 1. Wer sind denn die verantwortlichen Politiker? Und wer, falls man solche ausfindig machen könnte, würde diese Entscheidung treffen, sie loszuwerden? Was würde das konkret bedeuten, sie loszuwerden. Und wer würde das umsetzen (können)?

      2. Eliten sind jene, die sich elitär verhalten, damit man sie als Eliten erkennt und behandelt.

      3. Gibt es Menschen, die keine Lügner sind?

      4. Diebe sind Menschen, die anderen etwas wegnehmen, obwohl sie das laut Gesetz nicht dürfen. Sind alle Reichen Diebe? Wenn tatsächlich alle Reichen Diebe wären, weil man z.B. die Ansicht vertritt, daß niemand durch ehrlicher Hände Arbeit reich wird, dann sind auch die Bewohner reicher Industriestaaten Diebe, denn der Reichtum der Industriestaaten basiert weitgehend auf der Ausbeutung der anderer Länder.

      5. Mörder sind Menschen, die vorsätzlich andere Menschen töten. Sind alle Reichen Mörder? Sind nur Reiche Mörder? Sind Soldaten Mörder? Wie weit würden Sie gehen, wenn Sie sehr lange ein Leben in Reichtum und Luxus geführt haben und die Gefahr droht, diesen Reichtum zu verlieren?

      6. Die Fäden, an denen nicht nur die Reichsten dieses Planeten ziehen, sondern gewissermaßen alle, da fast alle Menschen in Hierarchien leben und deshalb mit anderen über unsichtbare Fäden verknüpft sind, sind stets an beiden Enden fest verknotet. Das nennt man Unterwerfung. Gewöhnlich sehen die Menschen an der Unterwerfung jedoch immer nur die eine Seite, nämlich die des Unterwerfenden, der angeblich immer Zwang ausübt, um sich andere untertan zu machen. Die andere Seite, die Unterwerfungsbereitschaft, wird dagegen nicht gerne wahrgenommen, obwohl sie untrennbar mit der aktiven Unterwerfung verbunden und daher eine Madaille mit zwei Seiten ist. Jedem, der Macht über andere ausübt, indem er andere unterwirft, eignet auch die Unterwerfungsbereitschaft. Es gibt niemanden, der oben an der Spitze der Pyramide allein alles entscheidet. Auch die Reichen und Superreichen konkurrieren miteinander und vernichten sich manchmal auch gegenseitig. Manche verbünden sich auch eine Zeitlang miteinander, um gemeinsam gegen Bedrohungen ihres Reichtums und ihrer Macht vorzugehen.

      7. Im LIchte von Punkt 6 sind wir daher alle, die wir an diesem Spiel auf die eine oder andere Weise teilhaben, mitschuldig und mitverantwortlich. Das einzige, das wir tun können, sobald wir das Spiel erkannt haben, ist die Verbreitung dieser Erkenntnis, auch auf die Gefahr hin, sich dabei unbeliebt zu machen oder Wohlstand und Stellung zu riskieren. Gegebenenfalls mag es sogar notwendig erscheinen, die eigene Gesundheit und das eigene Leben auf’s Spiel zu setzen, um diese Wahrheiten nicht untergehen zu lassen.

      8. Wenn Sie davon schreiben, daß wir unbedingt „ein Europa“ bräuchten, was genau meinen Sie damit? Wir nennen den Teil von Euroasien hier Europa, und uns wurde eine EU aufgezwungen, auf deren Entscheidungen die Bevölkerungen ebensowenig Einfluß haben wie auf die Entscheidungen ihres jeweiligen Staates: „Was interessiert mich mein Geschwätz vor der Wahl?“ Oder wie Frau Merkel es ausdrückte: „Es gibt kein Recht auf die Einhaltung von Wahlversprechen.“ Kein Staat tut sich schwer, gegen Wirtschaftsverbrecher und organisiertes Verbrechen vorzugehen, denn der Staat ist selbst das organisierte Verbrechen, wenn man die Bedeutung des Begriffs nicht an den Gesetzen orientiert, die ja gerade viele dieser Verbrechen legalisieren. Und da, wo der Staat nachweislich z.B. hier in Deutschland das Grundgesetz verletzt, werden entsprechende Klagen einfach abgewiesen.

      9. Die Sicherheitskräfte, die dem Bürger im Ernstfall zeigen, woher die eigentliche Macht kommt, nämlich aus einem Gewehrlauf, bestehen in der Regel aus gespaltenen Menschen, vorwiegend jungen Männern, die noch keine nennenswerte geistige und emotionale Reife entwickeln konnten und daher in der Regel zu vollständigem und kritiklosem Gehorsam neigen – Milgram läßt grüßen. Daher gibt es für mich nur ein wirkliches, nachhaltig wirksames Mittel gegen den weiteren Verfall der Menschlichkeit, gegen die weitere Ausbreitung von gegenseitiger Ausbeutung, gegenseitigem Traumatisieren und gegenseitigem Töten: Aufklärung! Weiter unten habe ich bereits ein etwas längeres Zitat aus dem Buch „Trauma, Angst und Liebe“ von Franz Ruppert gepostet, das ich hier noch einmal gekürzt anführen möchte:

      9 SOZIALE UND KULTURELLE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT

      Mit dem Traumatisieren aufhören

      Die allgemeinen Befunde der mehrgenerationalen Psychotraumatologie sind im Großen und Ganzen eindeutig:

      ◆ Kriege, die in der Regel und überwiegend von Männern gegen Männer geführt werden, traumatisieren die Soldaten und die Zivilbevölkerung, also Männer, Frauen und Kinder.
      ◆ In einem Krieg traumatisierte Menschen führen auch in Friedenszeiten traumatisierende Beziehungen und verstricken noch nicht traumatisierte Menschen in ihr Trauma hinein.
      ◆ Traumatisierte Eltern sind die Quelle für die Traumatisierung ihrer Kinder, für Symbiosetraumata, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch.
      ◆ Mütter sind die zentrale Verbindungsstelle, an der das Trauma der einen Generation zur nächsten weitergeleitet wird.
      ◆ Kinder, die an einem Symbiosetrauma leiden, werden wiederum zu traumatisierten Eltern, die ihre Kinder traumatisieren.
      ◆ Traumatisierte Menschen haben kein Gefühl mehr für ihre gesunden Bedürfnisse und verlieren sich in den endlosen Schleifen ihrer Überlebensstrategien.
      ◆ Psychische und körperliche Leidenssymptome sind Traumafolgen.
      ◆ Hilfe, die von Menschen aus ihren Überlebensstrategien heraus angeboten wird, ist keine Hilfe, sondern eine Vermehrung von Schädigungen und symbiotischen Verstrickungen.

      Die Qualität der sozialen und gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse ist meines Erachtens in hohem Maße abhängig vom Ausmaß der Traumatisierungen der Menschen, die daran beteiligt sind. Wenn wir unsere gesellschaftlichen Zustände verbessern wollen, müssen wir daher zuallererst damit aufhören, uns als Menschen gegenseitig zu traumatisieren. Gerade für uns Männer müsste klar sein: Unser Gewaltpotenzial, unsere unreflektiert ausgelebte Sexualität, unsere verqueren Vorstellungen, was einen »richtigen Mann« auszeichnet, sind eine enorme Quelle von Traumatisierung für andere Männer, Frauen und Kinder. Je mehr die alten Rollenbilder sich als Quelle von Destruktivität erweisen und eindeutig in Sackgassen führen, desto mehr sind Männer gefordert, sich neu zu definieren und eine gesunde Form von Autonomie zu entwickeln. Gerald Hüther beschreibt dies in seinem Buch Männer: Das schwache Geschlecht und sein Gehirn mit eindrücklichen Worten: »Zu einem Mann kann man nicht durch andere werden, sondern nur durch sich selbst – durch einen Reifungsund Differenzierungsprozess, den jedes männliche Wesen durchläuft und der sich weniger in seinem Äußeren, sondern im Inneren, in ihm selbst vollzieht« (Hüther 2009, S. 89).

      Für Frauen bedeutet es: Wenn sie sich den von männlicher Gewalt und sexueller Willkür geprägten gesellschaftlichen Verhältnissen unterordnen, wenn sie sich immer nur als unselbständig und von Männern abhängig erleben, werden sie selbst immer wieder Traumaopfer sein. Sie können für ihre Kinder keine guten und gesunden Mütter sein, sondern werden selbst zu einer Quelle der Traumatisierung für ihre Kinder. Wenn man also klar und deutlich sieht,

      ◆ wie viel menschliches Leid durch Traumatisierungen hervorgerufen wird,
      ◆ welche enormen Folgewirkungen Traumatisierungen haben,
      ◆ wie viel Zeit und Aufwand für die Verdrängung und Kompensation von Traumafolgen die Überlebensstrategien verschwenden,
      ◆ wie müheselig und langwierig der Weg sein kann, Traumata zu heilen und psychisch wieder gesund zu werden,

      so liegt eine Botschaft nahe: Wir sollten als Menschen endlich damit
      aufhören, uns gegenseitig zu traumatisieren! Jeder kann sich deshalb fragen:

      ◆ Welche gesellschaftlichen Strukturen bringen Traumata hervor und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen traumatisiert werden?
      ◆ Wie und wo lasse ich es zu, von einem anderen Menschen traumatisiert zu werden?
      ◆ Wo trage ich selbst dazu bei, andere Menschen zu traumatisieren?
      ◆ Inwiefern lade ich mein nicht bewältigtes Trauma auf andere ab?
      ◆ Inwieweit zwinge ich mit meinen Überlebensstrategien anderen ein System von Angst, Verunsicherung und permanenter Überforderung auf?
      ◆ Wo lasse ich mich auf Beziehungen ein und in Systeme hineinverwickeln, die in ihrem Kern von den Überlebensstrategien anderer Menschen geprägt sind?

      Noam Chomsky: http://www.irwish.de/bin/Chomsky.zip
      Arno Gruen: http://www.irwish.de/bin/Gruen.zip
      Erich Fromm: http://www.irwish.de/bin/FrommPdf.zip

  31. Wir können jetzt Prima in der Politik sehen, was neben der verschärften Überwachung schon passieren wird:

    (1)

    14.09.2015 | von Alexander Kriegelstein

    Alexander Kriegelstein
    Österreich leistet sich bald zehn neue Geheimdienste – die Flüchtlingsströme ahnte schon keiner der bisherigen voraus.
    http://www.eu-infothek.com/blog/den-haenden-von-profis

    (2)

    Gefängnisindustrie
    Im Profitcenter Knast

    In Europa werden immer mehr Gefängnisse von Privatunternehmen betrieben. Aber auch an staatlichen Justizvollzugsanstalten verdienen multinationale Konzerne kräftig mit.

    http://www.woz.ch/-6904

    (3)

    „Es gibt keinen Grund für Toleranz gegenüber Intoleranz.“ – Abschnitt 4 des ‚European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance‘[Europäische Rahmenrichtlinie Länderstatut zur Förderung der Toleranz] „Die länderübergreifende Überwachung, die hier nahegelegt wird, würde sicherlich einen schwarzen Tag für die Demokratie in Europa bedeuten.“ — European Dignity Watch

    Während europäische Politiker damit beschäftigt sind, öffentlich ihre Empörung über die amerikanische Spionage in der EU auszudrücken, entschied das Europäische Parlament heimlich, still und leise über ein Papier, das die direkte Überwachung eines jeden EU Bürgers fordert, der im Verdacht steht, „intolerant“ zu sein.

    http://de.europenews.dk/-Arbeitspapier-der-EU-zur-Ueberwachung-intoleranter-Buerger-82762.html

    (4)

    „Es fehlen Beamte“
    Gefängniswärter warnen vor Überlastung durch Flüchtlingskrise

    Die Flüchtlingskrise hat offenbar auch Auswirkungen auf deutsche Gefängnisse: Die Untersuchungshaft-Zahlen sind deutlich gestiegen. Der Ausländeranteil in Haftanstalten liegt schon jetzt bei 30 Prozent – es mangelt an Kapazitäten.

    http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/fluechtlingskrise–gefaengniswaerter-warnen-vor-ueberfuellung-der-untersuchungshaft-6750090.html

    (5)

    EU-Vertrag von Lissabon und die Todesstrafe

    Artikel 2 Absatz 2 EMRK: „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um

    a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;

    b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;

    c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.

    http://tv-orange.de/2012/06/eu-vertrag-von-lissabon-und-die-todesstrafe/

    Das sind doch optimale Gegebenheiten… jetzt noch totale Überwachung… und dann haben wir es…

    • @Kommentant

      Um Missverständnissen bezüglich des EU-Vertrages und der EMRK vorzubeugen. Beide Verträge sind rechtlich von unabhängig. Der EU-Vertrag sieht in Art. 6 Abs. 2 zwar einen Beitritt zur EMRK vor, welcher jedoch vom EuGH vereitelt wurde (http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=160882&pageIndex=0&doclang=de&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=238784). Für die EU kommt ein Hinweis auf Art. 2 Abs. 2 EMRK damit nicht mehr in Betracht.

      Allerdings bedarf es auch keines Hinweises auf Art. 2 Abs. 2 EMRK. So ist in allen Staaten der EU das Recht auf Leben einschränkbar. Das Grundgesetz formuliert es in Art. 2 Abs. 2 S. 3 etwas trocken: „In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden“. Diese Rechte sind solche des Art. 2 Abs. 2 S. 1 und 2 GG, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und das Recht der Freiheit der Person. Mit Gesetz ist hier nach herrschender Auffassung ein förmliches (Parlaments-)Gesetz gemeint. Erlässt der Gesetzgeber ein solches Gesetz, wie z.B. Bayern mit Art. 66 Abs. 2 S. 2 BayPAG, lässt sich der „finaleTodesschuss“ verfassungsrechtlich rechtfertigen (http://www.jurawelt.com/sunrise/media/mediafiles/13621/finaler_todesschuss.pdf).

      Die Diskussion um den EU-Vertrag von Lissabon und die Todesstrafe ist damit überflüssig. Die Mittel zur rechtmäßigen Tötung seiner Bürger hatte Deutschland schon vor dem Lissabon-Vertrag.

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