Wir, D. Trump und die Einheit der Gegensätze

Von Bernhard Trautvetter.

Trump und die Einheit des Unvereinbaren

Antagonistische Widersprüche, etwa als das Aufeinandertreffen von Prozessen, die sich gegenseitig ausschließen, das gehört zum Alltäglichen einer Zeit, in der die Krisenmanager der Weltpolitik mit ihrem Latein immer sichtbarer am Ende sind und zugleich um das Vertrauen der Menschen ringen, die z.T. als Wählerschaft angesprochen werden, die sie zu verdummen versuchen, damit die Menschen nicht merken, was ihnen und dieser Welt durch die gegebenen Machtverhältnisse widerfährt.

Alles dafür tun, die Wasserstoffbombe nie einzusetzen, doch: Wofür produzieren wir sie denn?

Trump erklärt militärische Nuklearpotentiale für furchtbar und kündigt an, dass er als Präsident alles tun wolle, ihren Einsatz zu verhindern.

Er will zugleich die Option des Einsatzes von Nuklearbomben „nicht vom Tisch nehmen“, und er untermauert diese Position mit der Frage ‚Warum stellen wir sie sonst her?‘. Das Interview mit dieser Position findet man bei Youtube (ab Minute 6). In diesem Interview bezeichnet Trump die NATO als obsolet. Gegenüber, was B. Obama in Athen verlautbarte: „Ich bin zuversichtlich, dass so, wie Amerikas Bekenntnis zur transatlantischen Allianz sieben Jahrzehnte gehalten hat – unter demokratischen und republikanischen Präsidenten – dass dieses Bekenntnis auch in Zukunft gelten wird“ (…) „Das gilt auch für unser Versprechen und unsere Bündnisverpflichtung, jeden Verbündeten zu verteidigen“.

Rassismus des Präsidenten aller Amerikaner

Trump möchte nach Worten, die er als Sieger der landesweiten Wahlen am 9. November 2016 äußerte, der Präsident aller Amerikaner sein; versöhnliche Worte nach so ganz anderen, in denen er z.B. Rassismus begünstigt hatte, etwa als er über Latinos sagte:

„Sie bringen Drogen, Verbrechen, Vergewaltiger (…)“. Trump hatte in einem NBC-Interview gesagt, dass >>illegale Immigranten<< „gehen müssen“. Familien würden nicht auseinandergerissen, „aber sie müssen gehen“. So will er z.B., dass alle in den USA straffällig gewordenen Ausländer in die Länder, aus denen sie gekommen sind, zurückgeschickt werden. Wie sich straffällig definiert, das fängt bei Kleinst-Gesetzesverstößen an. Der Rassismus im Polizeiwesen der USA, der schon zu heftigsten Unruhen gegen Ungerechtigkeit geführt hat, hat eine lange Tradition: Angela Davis hat dazu schon vor einigen Jahrzehnten gearbeitet: Bespiele überfüllter Gefängnisse, in denen vor allem farbige Bürger oft ohne rechtsstaatliche Verfahren überwiegegend weißen Aufsehern und deren Brutalität gegenüberstehen. Beispiel: Der Spiegel-Titel machte in dieser Ausgabe 1971 mit der Frage auf: „Faschismus in Amerika?“. Auch die Regelung, wonach in den USA geborene Kinder >illegaler< Immigranten per Geburt im Land die Staatsbürgerschaft erhalten, will Donald Trump abschaffen.

Inzwischen kommen auch hierzu Erklärungen des Zurückruderns vom designierten Präsidenten, wenn er etwa die Ausschaffung dieser Menschen auf einen Bruchteil der Gesamtgruppe beschränken will. Anfangs ging es seinen Worten zufolge um 11 Millionen Menschen.

Rassismus untergräbt Demokratie auch außerhalb der USA

Angesichts des Rassismus Trumps wundert es nicht, wenn die AfD Berlin postet: „Wir sind Präsident!“ .

Der Landesvorsitzende Pazderski macht sich zwar diesen Spruch von der Website nicht zu eigen, betont aber, Trump sei auf dem richtigen Weg.

Trumps Chefstratege wird der ultrarechte Steve Bannon. Seine Internet-Site >>Breitbart<< ist bei der Themenauswahl und vor allem in den Kommentaren von Hass-Ausbrüchen durchzogen und immer wieder rassistisch, homophob, gewaltverherrlichend. Der frühere „Breitbart“-Redakteur Ben Shapiro, der die Seite im Streit verließ, konstatiert: „Trump hat keine Grundwerte, und ich glaube nicht, dass Steve welche hat.“

Die Website öffnet den User*innen auch die Selbst-Überprüfung, ob sie ‚strategische Denker‘ sind mithilfe eines Militär-Spiels, das damit für die User*innen beginnt, dass sie sich erst einmal einen Namen als Commander zu geben haben.

Militarismus, Nationalismus (America first), militärisches Denken, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, eine Mischung, die nun weltweit ausgreift: „In den vergangenen Wochen hat das rechtspopulistische Medium Breitbart verstärkt Aufmerksamkeit genossen (…). Mit dem Sieg Trumps will das Medium nun in den USA expandieren, außerdem soll es bald Niederlassungen in Europa geben, wie Chefredakteur Alexander Marlow der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Bereits im August hatte die US-Nachrichtenseite Politico von den Plänen berichtet, die nun konkret sind. Marlow sprach von Standorten in Deutschland und Frankreich. Redakteur Milo Yiannopoulos habe sich bereits mit Produzenten getroffen, um eine neue TV-Show zu planen. Der Journalist war wegen seiner Bemerkungen über Muslime, Aktivisten von Black Lives Matter und Feministen scharf kritisiert worden. Zudem wurde Yiannopoulos von Twitter gelöscht, nachdem er Schauspielerin Leslie Jones rassistisch und sexistisch beleidigt hatte.“ (Die Zeit, 10.11.2016, s. Zeit-online)

Wir erleben hier eine Entwicklung, die an die Zeit Berlusconi erinnert: Der superreiche Medienmogul bewegte sich als vermeintlich starker Mann über den Gesetzen, kontrollierte nicht nur sein Medienimperium, sondern immer mehr auch staatliche Sender wie RAI und befand sich im Bündnis mit Neofaschisten.

Unser Lebensraum auf der Erde hat keine Zeit für zur Schau gestellte Dummheit

Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel, wie er sagte, und er begründete es so: „Wetter ändert sich nun mal. Es gibt Stürme und Regen und es gibt schöne Tage.“ (laut CNN + n-tv vom 25.9.2015). Es geht bei der Klimakatastrophe um Wüstenausdehnung, Polkappen- und Gletscherschmelze, ungewöhnliche Wetterkatastrophen wie Hurrikane als signifikant zunehmende Ereignisse u.a. durch die Zunahme der Ozean-Temperatur und der Wasserverdunstung. Das Verniedlichen ist ein Lächerlichmachen der Kritiker. Es kommt bar jeder Wissenschaftsbezüge aus, offeriert einfache Lösungen und birgt die Gefahr in sich, dass die Menschheit den vielleicht noch vor uns liegenden ökologischen Point of no return verpasst, den Punkt, ab dem es keinen Notausgang für die Menschheit auf Erden gibt.

Zusammenwachsen von staatlichen Elite-Angehörigen, ökonomischem Reichtum, Medienmacht, Militarismus

Die Demokrat*innen sind weltweit herausgefordert, die Widersprüche in der Klasse der Kapitalmogule (Reichtum und Medienmacht) und ihrer Zu-Arbeiter in Politik und anderen mit der Macht verwandten Sphären der Gesellschaft aufzudecken und zu nutzen, wie das auch mit Trumps Worten zur NATO schon begonnen hat.

Und wir sind gefordert, alternative Medien weiter auszubauen und das Netz nicht den Feinden der Menschheit zu überlassen, sondern für das Leben zu nutzen. Dafür sind Seiten wie diese hier, die Nachdenkseiten und andere unverzichtbar.

Wir wissen: „Ein scharfer Verstand ohne ein weiches Herz ist kalt und lässt Leben in ständigem Winter erstarren (…)“, Martin Luther King.

Wir stehen vor der Verantwortung, unsere Beiträge einzubringen auf Seiten des Lebens, das die globalen und zeitlichen Horizonte mit dem Hier und Jetzt verbindet: Was ich jetzt (nicht) tue, wirkt sich vielleicht über die aktuellen Horizonte letztlich weltweit und über die zeitlichen Horizonte auf mögliche Nachfahren unserer Generation aus. Das ist die Basis, die von der Ehrfurcht vor dem Leben ausgehend klar hat: Die Menschheit mag verschiedene Heimatländer, Kulturen und Überzeugungen haben. Sie hat nur eine gemeinsame Zukunft oder keine. Das Leben will, dass Leben überlebt. Dafür lebt es. So hat es sich bisher durch alle Antagonismen, Verrücktheiten, heiße und eisige Zeiten bis zu unserer Zeit hin entwickelt. Bis zu uns.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

Fotohinweis: wikimedia.commons.org, Author: Transition 2017, Lizenz CC BY 4.0

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

27 Kommentare zu: “Wir, D. Trump und die Einheit der Gegensätze

  1. Ken und sein Team haben einfach keine Ahnung von Meteorologie und deshalb übernehmen sie einfach das, was als vermeintliche Wissenschaft alltäglich geprädigt wird.

    KenFM ist in vielerlei Hinsicht brilliant und eine leuchtende Fackel, wenn auch noch klein, der medialen Freiheit.

    Am Thema der Klimakontrolle scheitert KenFM aber kläglich und befördert ungewollt die Propaganda und die Agenda der Klimakontrolleure.

    Der Klimawandel ist das Ergebnis der KLIMAKONTROLLE!

    Dieser Begriff, in Englisch „climate control“ wurde im Jahre 1960 geprägt und dessen Folgen wurden als „climate change“ benannt! Also, bitte setzt die Reihenfolge richtig und verbreitet nicht ahnungslos die Propaganda der Klimakontrolle!

    Hier ist der kommentierte Text und darin auch der Link zur Originalquelle!
    1960, #CIA Memorandum on #ClimateControl!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/02/1960-cia-memorandum-on-climate-control.html

    Wir sollten nicht über Symptome lamentieren, sondern die Ursachen hinterfragen, denn die Auswirkungen der Klimakontrolle sind gravierend.

    #Autism, #Cancer #Fibromyalgia #Psoriasis #MultipleSclerosis!
    http://geoarchitektur.blogspot.com/2017/08/symptom-orientation-autism-cancer.html

  2. Berichtigung:
    Leider habe ich die Antwort von „der Souverän“ für die antwort von „Bernhard Trautvetter“ gehalten und geschrieben:
    „Das Sachverständige zu Wort kommen, die nicht die herrschende Meinung vertreten, hatte ich für ein Markenzeichen von KenFm gehalten.
    Aber die Antwort auf meinen Kommentar hat nun hoffentlich Vielen gezeigt,daß das durchaus nicht der Fall ist!“
    Das war also eine falsche Schlussfolgerung,sorry!

    • Lieber Realbounty, sowas passiert beim schnellen Internet. Schön, wenn wir selbstkritisch auch mit uns umgehen können. Das ist auch für die Solidarität essentiell, die wir alternativen Engagierten brauchen in dieser Welt, die nach einem anderen – einem lebendigen – Leben drängt. Wir können die Veränderung sein, die wir von der Welt erhoffen.

  3. „Kenfm sollte sich dieser zweitgrössten Lüge unserer zeit stellen und Sachverständige interviewen!“

    „Mit welchem Ziel, was soll das bringen?

    Kommen zwei dieser Un-Sachverständigen zu Wort, erhält man zwei diametrale MEINUNGEN – mindestens.“

    Das Sachverständige zu Wort kommen, die nicht die herrschende Meinung vertreten, hatte ich für ein Markenzeichen von KenFm gehalten.
    Aber die Antwort auf meinen Kommentar hat nun hoffentlich Vielen gezeigt,daß das durchaus nicht der Fall ist!
    Dennoch will ich den Wahrheitssuchenden (im Gegensatz zu Selbstbestätigung Suchenden) hier gerne noch sagen:

    Jedes Jahr erklären Regierungspressemitteilungen das vorhergehende Jahr, um das „heißeste Jahr auf Aufzeichnung zu sein.“ Die UN-Exekutivzusammenfassung zum Klimawandel, die im Januar 2001 herausgegeben wurde, besteht darauf, dass das 20. Jahrhundert das wärmste im letzten Jahrtausend war. Die Nachrichtenmedien verteilen diese Geschichten und Leute glaubten allgemein, daß sie zutreffend sind. Jedoch, wie die meisten Klimatologen wissen, beruhen diese Berichte im Allgemeinen auf bodenbasierten Temperaturmessungen, die irreführend sind. Die aussagekräftigeren und präzisen orbitierenden Satellitendaten für den gleichen Zeitraum (die in der Regel nicht von der Presse angeführt werden) haben Jahr für Jahr wenig oder keine Erwärmung gezeigt.Satellitenmessungen sind auf 0,1 ° C genau. Sie werden von den Wissenschaftlern als die genauesten verfügbaren Daten allgemein anerkannt. Bezeichnenderweise zeigen die globalen Temperaturmessungen von Satelliten keine signifikante Erwärmung in den 18 Jahren(ACHTZEHN!!!!!!!), in denen sie kontinuierlich Daten aufzeichnen und zurückgeben
    Wie in Daten aus der sowjetischen Station Vostok in der Antarktis zeigen, bewegen sich die CO2-Konzentrationen in der Erdatmosphäre mit der Temperatur. Beide, Temperaturen und CO2 haben seit 18.000 Jahren zugenommen. Interessanterweise verzögert sich der CO2-Ausstoß durchschnittlich etwa 800 Jahre hinter den Temperaturveränderungen, was bestätigt, dass CO2 kein wichtiger Faktor für die Temperaturänderung ist.
    Von den 186 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus CO2, die jährlich aus allen Quellen in die Erdatmosphäre eindringen, kommen nur 6 Milliarden Tonnen aus menschlicher Tätigkeit. Etwa 90 Milliarden Tonnen kommen aus der biologischen Aktivität in den Ozeanen der Erde und weitere 90 Milliarden Tonnen aus solchen Quellen wie Vulkane und verfallende Landpflanzen.
    Bei 380 Teilen pro Million ist CO2 ein kleiner Bestandteil der Erdatmosphäre – weniger als 4 / 100ths von 1% aller vorhandenen Gase. Im Vergleich zu früheren geologischen Zeiten ist die gegenwärtige Atmosphäre der Erde CO2-verarmt.
    CO2 ist geruchlos, farblos und geschmacklos. Pflanzen absorbieren CO2 und emittieren Sauerstoff als Abfallprodukt. Menschen und Tiere atmen Sauerstoff und emittieren CO2 als Abfallprodukt. Kohlendioxid ist ein Nährstoff, kein Schadstoff, und alle Leben – Pflanzen und Tiere gleichermaßen – profitieren von mehr davon. Alles Leben auf der Erde ist Kohlenstoff-basiert und CO2 ist ein wesentlicher Bestandteil. Wenn Pflanzenzüchter das Pflanzenwachstum anregen wollen, bringen sie mehr Kohlendioxid ein.
    CO2, das in die Atmosphäre geht, bleibt nicht dort, sondern wird kontinuierlich recycelt durch das irdische Pflanzenleben und die Ozeane der Erde – das große Ruhestandsheim für das meiste terrestrische Kohlendioxid.
    Wenn wir heute in einer globalen Erwärmungskrise sind, hätten selbst die aggressivsten und teuersten Vorschläge zur Begrenzung der industriellen Kohlendioxidemissionen eine vernachlässigbare Auswirkung auf das globale Klima!
    CO2 in unserer Atmosphäre steigt stetig in den letzten 18.000 Jahren – lange bevor die Menschen Schornsteine erfunden haben . Sofern Sie nicht Lagerfeuer und Darmgas zählen, spielte der Mensch in den vorindustriellen Zunahmen keine Rolle.
    Übrigens haben die Temperatur und die CO2-Werte der Erde heute ein Niveau erreicht, das einem früheren interglazialen Zyklus von 120.000 – 140.000 Jahren ähnlich war. Von Anfang bis Ende dieses Zyklus dauerte etwa 20.000 Jahren. Dies ist bekannt als die „eemische Interglazialzeit“ und die Erde kehrte sofort zu einer vollwertigen Eiszeit zurück.
    Insgesamt entfallen auf die Treibhausgase nur etwa 0,28% des Treibhauseffekts (Abbildung 2). Anthropogenes (künstliches) Kohlendioxid (CO2) umfasst etwa 0,117% dieser Gesamtmenge und künstliche Quellen anderer Gase (Methan, Lachgas (NOX), sonstige andere Gase) tragen noch 0,163% bei.
    Etwa 99,72% des „Treibhauseffekts“ sind auf natürliche Ursachen zurückzuführen – zumeist auf Wasserdampf und Spuren anderer Gase, auf die wir gar nicht verzichten können. Eine völlige Beseitigung der menschlichen Aktivitäten hätte wenig Einfluss auf den Klimawandel.
    Hier noch folgend, zum selber informieren von der TU-Berlin:

    http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/02-intro-3-twk-b.htm
    http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/02-intro-3-twk-b.htm#hyperlinks

    http://www.geocraft.com/WVFossils/ice_ages.html
    https://www.ncdc.noaa.gov/paleo/milankovitch.html

    • @Real Bounty Zitat “ Interessanterweise verzögert sich der CO2-Ausstoß durchschnittlich etwa 800 Jahre hinter den Temperaturveränderungen, was bestätigt, dass CO2 kein wichtiger Faktor für die Temperaturänderung ist.“
      Das beweist nur, dass CO² nicht der einzige Faktor ist. Und dass vor der technischen Entwicklung der Menschheit das CO² relativ (!) unwichtig war, und die zeitliche Verzögerung auf die langsamere Erwärmung der Ozeane zurückzuführen ist. CO² ist in riesigen Mengen im Wasser gelöst, die Löslichkeit ist aber Temperaturabhängig- je wärmer das Wasser, desto weniger CO² kann drin gelöst sein.
      Zitat „Von den 186 Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus CO2, die jährlich aus allen Quellen in die Erdatmosphäre eindringen, kommen nur 6 Milliarden Tonnen aus menschlicher Tätigkeit.“
      Das ist in etwa korrekt, aber die 186 Mrd. Tonnen sind in einem natürlichen Kreislauf eingebunden, die Emissionen der Menschen verändern aber die Balance. Nicht zu verachten ist auch, dass durch menschliche Einflüsse die natürliche Absorption von CO² durch Abholzen der Wälder, Vernichtung von Plankton durch Meeresverschmutzung u. A. gestört wird.
      Zitat „Übrigens haben die Temperatur und die CO2-Werte der Erde heute ein Niveau erreicht, das einem früheren interglazialen Zyklus von 120.000 – 140.000 Jahren ähnlich war.“
      Das ist ja wohl kein Argument- damals war der Meeresspiegel auch deurtlich höher- und aktuell nimmt die CO²- Konzentration durch menschlichen Einfluss immer noch zu.
      Zitat „Etwa 99,72% des „Treibhauseffekts“ sind auf natürliche Ursachen zurückzuführen “
      Auch das ist nicht verkehrt, denn ohne diesen Treibhauseffekt wäre die Erde ein Eisplanet. Es geht aber darum, dass ein Gleichgewicht, das unser Leben ermöglicht, gestört wird, hin zu einem Zustand, der (nicht nur für Menschen) das Leben auf der Erde erschwert.
      Zitat „Eine völlige Beseitigung der menschlichen Aktivitäten hätte wenig Einfluss auf den Klimawandel.“
      Der Istzustand wird sich natürlich nicht so schnell ändern. Was wir als Menschheit angerichtet haben, wird nicht so schnell wieder ins alte Gleichgewicht zurückfallen und einiges davon wird auch ohne unser weiteres Zutun wahrscheinlich noch passieren. Da haben wir die „Vorarbeiten“ schon geleistet.

    • @Real Bounty: Der erste Link führt auf eine Uni- Seite, in der u. A. erklärt wird, dass die Klimaveränderung seit 1980 nur zu 30% durch veränderte Sonnenaktivitäten erklärt werden könnte.
      Zitat „Bezeichnenderweise zeigen die globalen Temperaturmessungen von Satelliten keine signifikante Erwärmung in den 18 Jahren(ACHTZEHN!!!!!!!), in denen sie kontinuierlich Daten aufzeichnen und zurückgeben“
      Diese Daten sind für sich alleine genommen auch nicht voll aussagekräftig. Sie müssen im Zusammenhang mit den Boden- und Wassertemperaturen gesehen werden, die hier anscheinend nicht mit aufgeführt wurden. Abgesehen davon: auch die Satellitendaten sind nicht lückenlos, vor allem die älteren.

  4. Der anteil an co2 in der atmosphäre beträgt 0,038%, davon wiederum sollen 1-4% menschenverursacht sein.
    Der höchststand der erdmitteltemperatur war 1995 mit 14,83 grad celsius.
    Klima ändert sich stetig war noch nie „stabil“.
    Eine erwärmung wäre ein segen für die menschen.
    Eure überheblichen antworten zeigen das es ein fehler war euch zu vertrauen,so werde ich meine unterstützung einstellen!

    • Lieber Real Bounty,
      ich wünsche uns allen von ganzem Herzen, dass Sie mit Ihrer Behauptung und Ihrem Wunsch Recht haben. Ihre Zahlenangaben kommen nicht mit denen anderer Quellen überein, etwa: http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/
      Solange wir die Warnungen vor immer neuen Temperaturrekorden mit Konsequenzen für ungewöhnliche Klimaereignisse u.a. hier http://advances.sciencemag.org/content/2/11/e1501923.full nicht als Propagandamär einfach abtun können, weil es sein kann, dass sie stimmen, solange warne ich vor der Weiterführung des Experiments der Menschheit mit der hauchdünnen Lebensschicht von max. 20 KM Lufthülle um die Erde (Durchmesser ca. 13000 km). Wenn diese Position in Ihren Augen Arroganz ist, bitte. Ich behaupte nicht, dass es gewiss so oder so ist. Das wäre nach meiner Sicht arrogant. Ich wünsche mir einen solidarischen Umgang mit unterschiedlichen Positionen, solange sich diese im Rahmen des Menschenrechts bewegen. Und das, hoffe ich, können wir bei uns beiden voraussetzen.

    • Es wäre schön wenn man seinen eigenen kommentar (wie bei yt) später noch mal ändern könnte und wenn man benachrichtigt werden würde wenn eine antwort erfolgt ist!
      Werde meine unterstützung nicht einstellen!
      Solidarische grüsse aus berlin!

    • @ Bernhard Trautvetter: Dazu muss man aber noch wissen, dass diese Messstation in etwa 4 000 m Höhe (CO² ist „schwerer“ als Luft, die Konzentration nimmt mit zunehmender Höhe ab) und mitten in einem CO²- absorbierenden Ozean liegt, also für die Absolutwertemessung (kann eigentlich nur die Gesamtmengenermittlung in der Atmosphäre sein) ungeeignet, da es ein Ort mit relativ niedriger CO² Konzentration ist, außer vielleicht, wenn grade mal ein Vulkanausbruch war.

    • @Real Bounty Zitat „Eine erwärmung wäre ein segen für die menschen.“
      Da wäre ich mir nicht so sicher: abschmelzende Pole -> steigende Meeresspiegel, auftauende Permafrostböden, Ausbreitung von Wüstengebieten, die häufigen Starkregen (speziell jetzt hier in Mitteleuropa) kann man eigentlich nicht direkt als Segen bezeichnen.

  5. Samstag, 19. November 2016
    Trump und Putin beginnen am Neustart für USA-Russland zu arbeiten
    M. K. Bhadrakumar

    18. November 2016

    Aus dem Englischen: Einar Schlereth

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat den lange erwarteten Anruf am Montag mit dem gewählten Präsidenten Donald Trump getätigt.

    Man kann vermuten, dass der Präsidenten-Sprecher Dmitri Peskow, einer von Putins engsten Beratern, unter dem Vorwand nach New York reiste, an der Schachweltmeisterschaft teilzunehmen, aber eigentlich, um das Telefongespräch für Montag vorzubereiten.

    Die Agenda für derlei russisch-amerikanische Gespräche wird im allgemeinen vorher festgelegt. Die Kreml – Abschrift (samt der kurzen Erklärung von Trumps Übergangsteam in New York) des Telefongesprächs ist jedenfalls positiv.

    Den erhältlichen Details zufolge war es ein substantielles Gespräch, darauf gerichtet, die russisch-amerikanische Beziehung neu zu beleben und das vor allem auch den syrischen Konflikt detailliert aufgriff, „wie die Krise gelöst werden könnte“.

    Es zeigt sich also, dass Putin und Trump bereits in ihrem allerersten Telefongespräch begonnen haben, Syrien zu diskutieren, kaum sechs Tage, nachdem letzterer gewählt wurde, noch bevor er seine wichtigsten Kabinett-Mitglieder gewählt hat und mit noch 8 Wochen Zeit, bevor er sein Amt antritt.

    Offenbar hat Trump Syrien an oberster Stelle in seinem Kopf – und die Notwendigkeit, mit Russland klar zu kommen. Außerdem hatte er Syrien schon im Interview mit dem Wall Street Journal erwähnt (als er klar machte, dass die USA die syrischen Rebellen fallenlassen sollten).

    Offensichtlich hat der Anruf vom Montag unterstrichen, dass Trump keineswegs überspannt oder Außenseiter ist, als er sich wiederholt während der Kampagne zum Fenster hinauslehnte und viel Kritik einstecken musste, sogar wilde Behauptungen, dass er ein russischer Pudel sei, als er darauf bestand, konstruktiv mit Putin zu verhandeln, nicht als Feind sondern als Mitarbeiter.

    Wie erwartet, sagte Putin zu Trump, dass Moskau bereit sei, „einen Dialog der Partnerschaft zu entwickeln“ mit den USA, der auf „den Prinzipien der Gleichheit, gegenseitigem Respekt und nicht-Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen“ basiert – kurz gesagt, einer prinzipiellen Beziehung, die einem US-Russland Neuanfang zugrundeliegen muss.

    Vom Gesichtspunkt des Kreml aus ist das, was Putin nannte, eine minimalistische Agenda. Putin hat nicht von irgend welchen Balance-Interessen gesprochen oder dass es wünschenswert wäre, dass beide Länder Gefühl für die Interessen des anderen zeigten – wenngleich sie den Kampf gegen den „gemeinsamen Feind“ diskutierten – den internationalen Terrorismus und Extremismus.

    Trumps Übergangs-Hauptquartier zitierte Trump mit den Worten, dass er zu Putin gesagt habe, dass „er sehr stark erwarte, eine starke und dauerhafte Beziehung zu Russland und dem russischen Volk zu haben“.

    Durch das Montag-Gespräch ist ein kontroversieller Teil von Trumps Außenpolitik-Plattform transparenter geworden. Sowohl Trump als auch Putin „gaben ihre Unterstützung zum Ausdruck für gemeinsame Anstrengungen, die Beziehungen zu normalisieren und eine konstruktive Kooperation zu verfolgen in möglichst breitem Umfang. Sie betonten die Bedeutung, eine zuverlässige Grundlage für bilaterale Bande zu errichten zur Entwicklung von Handel und ökonomischen Komponenten“, was seinerseits „helfen würde“, die „Rückkehr zu einer pragmatischen, vorteilhaften Kooperation zum gegenseitigen Vorteil“ anzuregen.

    Aus New York verlautete, dass Trump und Putin „strategische wirtschaftliche Themen“ diskutierten. Energie-Fragen? Die westlichen Sanktionen gegen Russland? In naher Zukunft werden wir es erfahren. Irgendetwas scheint sich zusammenzubrauen.

    Auf jeden Fall ist es ein tolles vorwärts-Signal. Denn wie kann eine „Handels- und wirtschaftliche Komponente“ entwickelt werden, so lang die Sanktionen bestehen oder wenn die Wolken des Kalten Krieges so niedrig hängen?

    Doch die Kreml Ausschrift hatte keinen Hinweis auf die Ukraine. Doch bemerkten sowohl Putin als auch Trump, dass sie auf dem Niveau der Führung „eine Rückkehr zu einer pragmatischen, gegenseitig vorteilhaften Kooperation im Interesse beider Länder und auch der globalen Stabilität und Sicherheit ermutigen sollten“.

    Nebenbei gesagt sprach Trump am Montag auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Die Xinhua-Nachrichtenagentur berichtete, dass Trump „China überschwengliche Komplimente gemacht habe als „einem großen und wichtigen Land mit ins Auge fallenden Aussichten“. Trump fügte hinzu, dass die sino-amerikanischen Beziehungen unter seiner Präsidentschaft „eine größere Entwicklung machen würden“.

    Interessanterweise kamen Putin und Trump auch überein, nicht nur telefonischen Kontakt zu halten, sondern auch anfangen sollten, ein persönliches Treffen zu planen. Wird so ein Treffen vor oder nach Trumps Amtsantritt im Januar stattfinden?

    Möglicherweise könnten dies die ersten Zeichen einer neuen Art von Großmacht-Beziehung sein. Trump sucht vielleicht eine freundliche US-Russland-China Entente, um die US globale Führung voranzubringen, während Amerika versucht, seine Ökonomie und Gesellschaft zu reparieren und wieder aufzubauen. Solch ein Gedanke würde zu Trumps Agenda von „Amerika zuerst“ passen.

    Trump hat sofort alles in den Griff genommen. Das scheint den allgemeinen Eindruck zu bestätigen, dass er ein Mann in Eile ist. Und Putin schien es zu erwarten.

    Die Prognose des Kreml Sprechers Peskow ist gewesen, dass Putin und Trump zwei Männer sind, die „einander sehr ähnlich sind … bei ihrem Herangehen an internationale Beziehungen“ und es gute Gründe gäbe, „zu glauben, dass es ihnen gelingen wird, gute Beziehungen herzustellen“.

    Jedoch wird diese Art ungewöhnlicher ‚übereifriger‘ Diplomatie durch den gewählten Präsidenten, wie er sie am Montag zeigte, dem amerikanischen außenpolitischen und Sicherheits-Establishment nicht passen.

    Einige Irritiation ist bereits an die Oberfläche gekommen, als Obama den Montag wählte, um neue Sanktionen gegen Russland anzukündigen – gegen sechs russische Parlamentarier, die die Krim und Sevastopol in der Duma vertreten.

    Auf jeden Fall hat auch Moskau der Obama-Verwaltung am Montag Tschüß gesagt. Als Reaktion auf den Rat des US-Verteidigungsministers Ashton Carter an Trump, nicht mit Russland in Syrien zu kooperieren, sagte der russische stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkov in Moskau am Montag, dass Moskau nicht mehr an den Vereinigten Staatn (lies Obama-Verwaltung) interessiert sei.

    Ryabkov sagte spöttisch, dass Moskau jedenfalls nicht beabsichtigt, „die Pentagon-Führung zu überreden, etwas in dieser Hinsicht zu ändern“. Eins ist sicher, dass die russisch -amerikanischen Beziehungen ihren Tiefstpunkt erreicht haben und dass es von nun an nur besser werden kann.

    Ein echter russisch-amerikanischer Neuanfang hängt ab von der Ausbalacierung der gegenseitigen Interessen an mehrere Fronten, wo Fortschritt langsam und nicht leicht vorankommen wird. Es ist das eurasische Feld, das außerordentliche Herausforderungen bietet.

    Fragen wie die NATO-Expansion, die Krim, das US-Raketen-Verteidigungssystem, die Vorwärtsaufstellung von NATO Truppen entlang der russischen Grenzen, die ‚Farben-Revolutionen‘ – dies sind schwierige Probleme. Vielleicht wird die Erfahrung einer Zusammenarbeit in Syrien – und die Aufhebung der westlichen Sanktionen gegen Russland, was irgendwann 2017 durchaus passieren könnte – einen positiven Effekt auf ein Klima von Vertrauen und gegenseitiger Zuversicht haben.

    Was das Montag-Gespräch bezeugt, ist, dass Russland definitiv ein Fenster der Gelegenheit in der bevorstehenden Trump-Präsidentschaft sieht; ein Neuanfang in der getrübten Beziehung ist möglich; und dass Putin und Trump eine persönliche Chemie von einer Art entwickeln könnten, wie sie für den russischen Führer mit Obama nie möglich war.

    einarschlereth.blogspot.de/2016/11/trump-und-putin-beginnen-am-neustart.html#more

  6. Ich finde ihren Beitrag sehr einseitig und ich vermute, dass dies auch so beabsichtigt ist.

    Sie versuchen einen Kampf zwischen den politischen Klassen der Demokraten und Anti-Demokraten
    zu suggerieren, bei dem sie offensichtlich die Demokratische Partei der USA zu den Demokraten zählen.

    Das spielt, ob sie es wollen oder nicht, den Ultra-Rechten in die Hände.

    Denn der Kampf spielt sich tatsächlich zwischen Oben und Unten ab, nicht zwischen Democrats oder Republicans.

    Die Democrats haben, so wie in Deutschland die SPD, arbeiterfeindliche und rassistische Politik durchgezogen,
    von denen die Republicans und auch hierzulande die CDU nur träumen können.
    Nur, bei den Demokraten regt sich kein Widerstand, weil die Medien suggerieren „weiter Links, gibt es nichts“.
    (unter der Führung der Democrats sind mehr Schwarze im Gefängnis als 1850 in der Sklaverei
    http://www.huffingtonpost.com/2011/10/12/michelle-alexander-more-black-men-in-prison-slaves-1850_n_1007368.html)

    Das haben viele Amerikaner längst verstanden und bangen nun darum, dass die Democrats ihre Partei in eine
    Neuauflage bringen, die tatsächlich die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung wiederspiegelt und nicht
    die des internationalen Finanzkapitals.

    Aber das Ablenken vom eigentlichen Kampf zwischen Oben und Unten, kann ich nicht anders als ein Verbrechen bezeichnen, das wir uns nicht nochmal erlauben dürfen.
    (Stichwort: Sozialdemokratie als Steigbügelhalter des Faschismus)

    Stattdessen sollten wir darüber diskutieren wie wir den Kapitalismus möglichst menschlich begraben können.
    Und je schneller wir das tun, desto menschlicher wird es vonstatten gehen.
    Sonst sehe ich nur den Weg in die Barbarei, verursacht durch Menschen, deren Gier zu Groß ist oder
    deren Einfalt keine andere Möglichkeit des gesellschaftlichen Zusammenlebens erlaubt.

    Wenn es also einen Antagonismus gibt, dann den zwischen der herrschenden Klasse und der Arbeiterklasse.
    Und nicht, wie sie suggerieren wollen, zwischen den politischen Eliten.
    Das ist Kasperletheater, bei dem keiner mehr Lust hat zuzusehen, auch wenn man noch den tausendsten Twist in
    die Story einbaut.

    Um es mit Thomas Mann zu sagen:
    „Der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche“

    Wobei Torheit noch ein sehr, SEHR harmloser Begriff ist.

    • Liebe/r Kladderadatsch,
      ich verstehe, wie Sie darauf kommen, ich stelle Hillary Clintons Partei positiv Trumps Team entgegen. Ich spreche an einer Stelle von Demokrat*innen – allerdings weltweit.
      Damit meine ich nicht die Partei des Völker- und Menschnrechtsverletzer Obama oder die Hillary Clintons, die in Libyen, Irak und Syrien das Völkerrecht hintertreibt.
      Beispiel: >> …Google hat der US-Regierung offenbar beim Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad helfen wollen. Das geht aus einer E-Mail der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton hervor, die von Wikileaks veröffentlicht wurde. Darin kündigte der Chef von Google Ideas (heute Jigsaw), Jared Cohen, ein Tool an, um Überläufer der syrischen Regierung öffentlich verfolgen (Tracking) und visualisieren zu können.<<
      Das fügt sich in H.Clintons Recht des Stärkeren-Strategie gegen das Völkerrecht ein, wie der Text in der FAZ von April 2012 zeigt, der über Frau Clintons offene Drohung mit Gewalt gegen Assad berichtet: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/syrien-clinton-assad-notfalls-mit-gewalt-zu-frieden-zwingen-11724163.html
      Der Drohnenkrieg ist ein einziges Verbrechen der Regierungen der USA seit deutlich über 8 Jahren, mit dem die Grenzen zwischen Krieg und Frieden verwischt werden.
      Wenn ich mich mit Trumps Widersprüchlichkeit befasse, dann befass ich mich mit Trumps Widersprüchlichkeit und betreibe keine Werbung für andere.
      DIe Kritik am Kapitalismus teile ich, dazu gibt es von mir schon Texte, allerdings müsste ich einmal einen schreiben, der sich darauf fokussiert, das stimmt. Ich rede zwar von Kapitalmogulen, aber das ist keine explizite Kapiatlismuskritik. Danke dafür, dass Sie dies aufgedeckt haben. In der Tat stehen wir vor der Herausforderung, dem System des kurzfristigen Profits als oberste Maxime vor allen anderen Aspekten des Lebens so schnell wir möglich die Rote Karte zu zeigen und es durch eine zukunftsfähige Gesellschaft wachsender Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit mit einer Balance von Verbrauch und Nachwachsen von Naturschätzen und ohne Ausbeutung, Rassismus und Angst, was zusammenhängt, zu überwinden. Das fällt schwer, solange es die Linke nicht schafft, den Zusammenhang zwischen den Zukunftsgefährdungen und dem System in die Köpfe der Betroffenen zu bringen. Wenn die Elite-Medienmogule mit ihrem TIttytainment gewinnen, bleibt, dass die Rationalisierungsopfer … systemimmanente Veränderungen anstreben. Und das geht dann in die rechte Ecke, in der u.a. Trumps Chefberater Steve Bannon bereits ist. Der Antagonismus, der unvereinbare Widerspruch verläuft in der Tat zwischen Reich und Arm, zwischen Kapitaleignern, die über Einstellung und Entlassung entscheiden und Lohn-Abhängigen.
      Einen Widerspruch zwischen Eliten habe ich nicht gezeichnet. Das würde nur, da haben Sie Recht, den Rechten und den Profiteuren in die Hände spielen.

    • Viele Dank für Ihre Antwort!

      Ich versuche gerade selber nochmal nachzuvollziehen, warum ich meinen Kommentar so geschrieben habe. Ich denke es ist deshalb, weil ich die Nachrichten über die Opposition in Amerika verfolge und sehe, dass die Demokratische Partei schon beim Neuaufbau droht wieder in alte Muster zurückzufallen. Was meinen Ärger über die Kapitalmogule, wie Sie es nennen, nur vergrößert.

      Was ich bei meinem Ärger natürlich stehts vergesse, ist erstmal Dankbarkeit zu zeigen, für die Menschen, die ihren Beitrag für eine bessere Welt leisten. Daher:
      Vielen Dank für Ihren Beitrag!

      Und ich werde mir mal ein paar Ihrer Artikel zu Gemüte führen.

    • “ In der Tat stehen wir vor der Herausforderung, dem System des kurzfristigen Profits als oberste Maxime vor allen anderen Aspekten des Lebens so schnell wir möglich die Rote Karte zu zeigen und es durch eine zukunftsfähige Gesellschaft wachsender Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit mit einer Balance von Verbrauch und Nachwachsen von Naturschätzen und ohne Ausbeutung, Rassismus und Angst, was zusammenhängt, zu überwinden.

      Das fällt schwer, solange es die Linke nicht schafft, den Zusammenhang zwischen den Zukunftsgefährdungen und dem System in die Köpfe der Betroffenen zu bringen.“

      Es ist der falsche Ansatz irgend eine Hoffnung auf die Linke oder deren Handeln zu projizieren.

      Sie ist ja nicht mal mehr existent, oder sie ist rechts, faschistisch, oder sonstwas.

      Der dringend und schnell nötige GRUNDLEGENDE Systemumbau kann nicht (mehr) erfolgen durch Abriß/Sanierung im Inneren des Gebäudes. Das komplette Gebäude inklusive und insbesondere die tragenden Außenmauern müssen komplett entfernt werden.

      Nur das Fundament muß komplett erhalten bleiben. Und das Fundament ist DER SOUVERÄN.

      Da reicht es nicht irgendeine undefinierbare kaum kenntliche Linke zu „beauftragen“, die Hoffnung in sie zu setzen.

      Die negativen, destruktiven Mächte und Kräfte sind weltweit viel zu stark geworden, als das man ihnen mit irgendeiner Gruppe begegnen könnte.

      EIN SYSTEMUMBAU IST NUR NOCH MÖGLICH WENN ALLE SOUVERÄNE WELTWEIT AN EINEM STRANG ZIEHEN!!!

      Das zu erreichen ist prinzipiell ganz einfach – die Linke kann es nicht.

  7. Es ist nichts Neues wenn Krisenmanager der Weltpolitik mit ihrem Latein immer sichtbarer am Ende sind und zugleich um das Vertrauen der wählenden Personen ringen, indem sie das Aufeinandertreffen von Prozessen, die sich gegenseitig ausschließen dafür verantwortlich machen. Das gehört in einer solchen Zeit zum alltäglichen Geschäft, damit das PERSONAL nicht merkt, was ihm und dieser Welt durch die gegebenen Machtverhältnisse widerfährt.
    Die Priester müssen die gläubige Wählerschaft ansprechen, – und versuchen diese zu verdummen, damit diese ihnen glaubt und Sie wählt!
    Das war schon bei den Weltreichen in der Antike so, im römischen Reich bei den römischen Kaisern, Im finsteren Mittelalter unter der Herrschaft der römisch-katholischen Kurie mit dem Papst an der Spitze der Pyramide und es ist Heute noch genauso!
    Es ist egal ob er sich Pontifex Maximus oder Maximus Pontifex nennt, es sind immer die Priester und Politiker denen die Gläubigen hinterher huren und glauben, dass Sie der Obrigkeit aus religiöser Zugehörigkeit Untertan sein sollen!
    Es sind diese drei „P“: Päpste, Priester und Politiker, die maximal zusammen arbeiten und das System des Tieres erkennen lassen, an dessen Spitze der Mensch mit der Zahl 666 wie eine Bestie sitzt.
    Seit 1929 hatten wir 7 Köpfe, und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte, und es ist einer von den sieben, und es läuft ins Verderben!
    Sollen wir dem Schöpfer nicht gehorsamer sein als seinem Stellvertreter?
    Und sollten wir nicht keine anderen Götter haben neben unserem Schöpfer?
    Warum jubeln die Massen dem Stellvertreter zu und warum wird Er von den Priestern und Politikern hofiert?
    Könnte es sein das Ihm von Seiten der Medien ein falsches und sprechendes Bild gemacht wird,
    weil es keine richtigen Journalisten mehr gibt, die diesem System Paroli und die Stirn bieten?
    Schaut Euch das römische und das amerikanische System an,
    Schaut Euch die römischen und die amerikanischen Vasallen an,
    Schaut Euch beide Strukturen der Politik und Wirtschaft an,
    Schaut Euch die beiden militärischen Strategien an und Vorgehensweisen an.
    Schaut Euch beide Strukturen des Personenkultes und der Anbetung an.
    Schaut Ihr jetzt und versteht ihr die angekündigte Abschaffung des Bargeldes?
    Die wird gebraucht um das zahlreiche Kriegsvolk zu zählen!
    Mit RFID Chips ist das kein Problem!
    Jubelt Ihr weiterhin Eurem Kaiser und Scharlatan zu, wenn Er Euch bei Brot und Spielen Unterhaltung gewährt?
    Die Deutschen Jungs hatten ja bei Ihm erst ihr Stell dich ein!
    Selbst Kuba hat er mit den Rolling Stones bezwungen, als diese dort kostenlos gesungen!

    Hey! Seid Ihr alle Blind? Trump ist auch nur eine puppenspielende Marionette! –

    Ach ich sag jetzt Gute Nacht – sonst wird ich noch ums Wochenend gebracht!

    Der Hund, Autor der Bücher:
    „Scheiße – Voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“
    2016 auf den deutschen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht

  8. „Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel“ Nee,klar ich glaube ,wie immer mehr Menschen, auch nicht an die neue Religion des Klimawandels. Es ist das Wesen einer Religion auf Beweise verzichten zu können,wissenschaftlich jedenfalls gesehen jedenfalls gibt es keinen Beweis für den Menschen/co2-verursachten Klimawandel!
    Kenfm sollte sich dieser zweitgrössten Lüge unserer zeit stellen und Sachverständige interviewen!

    • „Kenfm sollte sich dieser zweitgrössten Lüge unserer zeit stellen und Sachverständige interviewen!“

      Mit welchem Ziel, was soll das bringen?

      Kommen zwei dieser Un-Sachverständigen zu Wort, erhält man zwei diametrale MEINUNGEN – mindestens.

      Die Klima-erwärmungs-frage ist auf wissenschaftlicher Basis nicht zu beantworten, geschweige denn zu lösen.

      Das ginge nur, wenn die Menschheit ad hoc ausnahmslos alle durch ihn möglichen Klima-Veränderungen einstellt. Er müßte also auch sich selbst einstellen und tief in der Erde begraben, was ja technisch leicht umsetzbar wäre. Dann müßte er ein paar hundert oder tausend Jahre warten um zu schauen was das Primaklima so gemacht hat und macht.

      Aber das ganze wäre relativ unergiebig – jedenfalls für den Menschen – da dieser ja bereits tief in der Erde vermodert wäre.

      Eines ist klar, ALLE Vorschläge und Aktivitäten die derzeit In sind, sind völlig nutzlos – reine Makulatur.
      *
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      „Kenfm sollte sich dieser zweitgrössten Lüge unserer zeit stellen und Sachverständige interviewen!“

      Mit welchem Ziel, was soll das bringen?

      Kommen zwei dieser Un-Sachverständigen zu Wort, erhält man zwei diametrale MEINUNGEN – mindestens.

      Die Klima-erwärmungs-frage ist auf wissenschaftlicher Basis nicht zu beantworten, geschweige denn zu lösen.

      Das ginge nur, wenn die Menschheit ad hoc ausnahmslos alle durch ihn möglichen Klima-Veränderungen einstellt. Er müßte also auch sich selbst einstellen und tief in der Erde begraben, was ja technisch leicht umsetzbar wäre. Dann müßte er ein paar hundert oder tausend Jahre warten um zu schauen was das Primaklima so gemacht hat und macht.

      Aber das ganze wäre relativ unergiebig – jedenfalls für den Menschen – da dieser ja bereits tief in der Erde vermodert wäre.

      Eines ist klar, ALLE Vorschläge und Aktivitäten die derzeit In sind, sind völlig nutzlos – reine Makulatur.
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      Wir verbrennen und verbrauen TÄGLICH einen quadratischen Oelsee mit eine Kantenlänge von ca. 3.900 m bei 1 m Tiefe – wie gesagt, täglich auf’s Neue. Wenn irgendwo auf der Erde täglich solch ein Oelsee leerbrennen würde, würden wir von der gigantichsten (Menschengemachten) Umweltkatastrophe sprechen seit Menschengedanken.

      Und das ist ja nur ein sehr kleiner Teil der gesamten Umweltkatastrophen die der Mensch TÄGLICH AUFS NEUE anrichtet.

      Die KLIMA-LÜGE besteht nicht darin das der Mensch die Umwelt nicht vergiften und ruinieren würde – das ist unbestreitbarer, bewiesener Fakt.

      Die KLIMA-LÜGE besteht darin, das Regierungen und diverse Organisationen uns weismachen wollen, sie würden – oder besser und gebnauer gesagt sie WOLLEN – etwas gegen die Umweltverseuchung und Zerstörung tun.

      Wenn sie das wirklich wollten, wäre es megaleicht dies Morgen umzusetzen. Denn allein die Nahrungsmittel die wir in den Auto-Tank kippen, machen ein vielfaches an CO2 Ausstoß dessen aus, was diese Regierungen in x Jahren „einsparen“ will.
      Also, keine Nahrungsmittel mehr tanken und schon sind die „Klimaziele“ übererfüllt – auf Jahrzehnte.

      Die noch größere KLIMA-LÜGE aber ist die EINFACHE Rechnung. In diesem mörderischen Kapitalistischen System, welches mit millonen Toten „verteidigt“ wird, IST ES VÖLLIG UNMÖGLICH die Kosten selbst für minimalste Verbesserung der Umwelt, des Klimas aufzubringen.
      Allein China und Indien stellen 2,5 Milliarden der Weltbevölkerung. Diese Menschen streben mit aller Macht westliche Wohlstandsstandards zu erreichen. Und noch mal 4 Milliarden Menschen rund um den Erdball wollen dies auch. Alles klar?

      Ich denke ich brauche das im Einzelnen nicht weiter ausführen.
      Es ist also unmißverständlich klar, das keinerlei Stagnation der Umweltverseuchung stattfinden wird – ganz im Gegenteil. Sie wird exponentiell zunehmen.

      WOLLTE man das Problem wirklich auch nur ein Häuchlein ernsthaft angehen, müsste man nicht Billionen – das sind die Dinger die nach 999 MILLIARDEN kommen – in die Hand nehmen, man müsste BILLIARDEN EURO in ein weltweit wirksames Projekt/Konzept stecken.
      DAS IST DIE KLIMA-LÜGE!!!

      Nicht das wir das Klima nicht beinflussen und die Umwelt verseuchen. Ich sagte es ja schon…
      „Die meisten Politiker – sofern sie denn überhaupt schon mal etwas davon gehört haben – können nicht mal zwischen Wetter und Klima unterscheiden!

      Aber es ist natürlich genau DAS RICHTIGE KONSTRUKT DER KÜNSTLICHEN VERKOMPLIZIERUNG!
      Mit dem Ziel die Menschheit weiter und stärker zu knechten, schuldig zu sprechen, auszubeuten.
      An Ende kommt heraus, das 7,5 Milliarden Menschen zu viel sind um eine „gesundes, verträgliches Klima“ aufrecht zu halten. Besser und verträglich wären 1 Milliarde Menschen auf der Erde. Die 6,5 Milliarden mögen doch bitte und gefälligst ein Einsehen haben und zugunsten der 1 Milliarde sozialverträglich ableben.

      Wir haben ganz andere Probleme als „das bißchen Klima“ und ich glaube das ist bekannt…“

    • Zur Religionsfrage der sich Klimaskeptiker nennenden Menschen, die daran glauben, der Mensch habe keinen Anteil z.B. am Abschmelzen von Rieseneisgebieten an den Polkappen, das sich teils in Tagen abspielt, statt der Vorhersage zu folgen, dass es Jahre in Anspruch nehmen würde:
      In der Tat gibt es in dieser Frage immer noch divergierende Positionen unter Angehörigen der wissenschaftlichen Elite. Nur: Es ist nicht auszuschließen, dass wir nicht mehr die Zeit haben, abzuwarten, bis alle diese Experten einer Meinung sind, etwa der, dass es den Zusammenhang zwischen menschlichem Handeln und dem Klima gibt. Solange es aber sein kann, dass dieser Zusammenhang existiert, sind die, die es in Abrede stellen, für mich die eigentlichen Jünger einer Religion. Intelligenz ist Aufgeschlossenheit. Etwas, das man nicht ausschließen kann, für nicht existent zu halten, wirkt so gesehen nicht wirklich klug. Die Religionsgemeinschaft derer pfeift im Wald und hofft, dass sie am Ende Recht behält. Ich hoffe das mit diesen Jüngern. Mit dieser Hoffnung koexistiert die Sorge, dass es anders ist. Ein Politiker, der wie Donald Trump Klima und Wetter nicht auseinander hält, versetzt mich in Sorge. Diese Problematik ist nicht die einzige meiner Sorgen, wenn ich mir etwa die Zunahme der Gewalt in allen ihren Formen weltweit ansehe, die Rüstungsentwicklung, … die Ignoranz und das Gesundbeten selbst noch des unheilbar kranken Systems, wodurch wir vielleicht Zeit verlieren, die möglicherweise über das Überleben der Menschheit entscheidet. Die Welt, das Leben ist so schön. Wenn wir doch nur mehr auf die Welt, das Leben und uns selbst achten! Das ist meine Trotzdem-Hoffnung. Solange es sein kann, dass wir die Apokalypse abwenden können, versuche ich das Meine, dazu mein Engagement in die Waagschale der Zukunft menschlichen Lebens einzubringen. Wer sagt, die Welt bleibt nun einmal so, wie sie ist, und der Mensch ebenfalls, der sagt, wie mir scheint, dass der Mensch nicht bleibt. Meine Religion ist die Ehrfurcht vor dem Leben.
      Mehr dazu hier: https://kenfm.de/die-gattung-mensch-an-der-weggabelung/

    • Die Leugnung des Klimawandels läuft nach genau dem gleichen Schema ab wie die Kampagnen der Tabakindustrie zur Leugnung der Gesundheitsgefahren des Rauchens. Und wieder fallen Menschen, die lieber glauben, was sie glauben wollen, als ihre Lebensweise in Frage zu stellen, darauf herein. Hereingelegt werden kann jeder, aber nur dumme Menschen fallen auf den gleichen Trick zweimal rein.

      Und nein, wir müssen nicht warten bis sich die Wissentschaftler einig sind, der menschengemachte Treibhaushauseffekt ist schon längst wissenschaftlicher Konsens. Und kommt mir bitte keiner mit der Behauptung, die wären alle gekauft. Wären die alle käuflich, dann wären die meisten auf der Seite der Öl- und Gasindustrie, die bereits hunderte Millionen in Klimaleugnungskampagnen inverstiert hat.

      Der Bitte, Sachverständige zum Thema zu interviewen, schließe ich mich an, das wäre längst mal überfällig. Es sollten nur echte Sachverständige sein, keine von der Verbrennungsindustrie gekauften.

      Guter Artikel zum Thema:
      http://www.informationclearinghouse.info/article42827.htm

    • Lieber Souverän Bernhard

      Zunächst einmal. Ich bin nicht (Dein) Gegner oder gar Feind der „Kimawandelerkennenden“ und kann was Du sagst weitgehend unterstreichen.

      Ich sehe nur den falschen Ansatz. Gerade beim Thema Klimawandel ist der Grad der Atomisierung so weit fortgeschritten, das egal was (noch alles) angedacht wird und teilweise den Versuch der Umsetzung erreicht, genau das Gegenteil dessen bewirkt, was man vorgibt bewirken zu wollen.

      Einige gute Beispiele lieferst Du selbst. So bringst Du – Die Religionsgemeinschaft derer, Gesundbeten, Apokalypse usw – Religion und religiöses ins Thema.

      Das hat da aber überhaupt nichts zu suchen. Es ist kontraproduktiv derartige Nebenkriegsschauplätze aufzumachen. Das ist Ablenkung und Atomisierung, fördert nur unendliche Sinnlosdiskussionen – geht völlig am Thema vorbei.

      KLIMAWANDELVERLEUGNER UND TROTZKÖPFE SIND NICHT UNSER PROBLEM

      Die Probleme liegen auf weit höherer Ebene. Es ist absolut irrsinnig diese Leute auch noch auf ein Podest zu heben, so das sie gehört werden.

      Mindestens 98% derer die behaupten der Mensch hätte durch seine Aktivitäten keinen Einfluß auf das Klima, wissen doch selbst das iher Behauptung falsch, eine Lüge ist – das ist doch völlig klar.

      Sie haben aber einen oder mehrere (vermeintlich) gute Gründe diese Lüge in die Welt zu setzen.

      UND GENAU DA IST DER RICHTIGE ANSATZ!!! Alles klar?

    • „Die Leugnung des Klimawandels läuft nach genau dem gleichen Schema ab wie die Kampagnen der Tabakindustrie zur Leugnung der Gesundheitsgefahren des Rauchens.“

      Die Tabakindustrie hat einfach nur idiotische Kampagnen gefahren. Es gibt 2 Studien die keiner kennt – auch im Netz aber schwer zu finden sind – die Tabak in einem anderen Licht erscheinen lassen. Ja sogar Krebs“verhindernd“. Beide waren nicht von der Tabakindustrie finanziert, sondern von neutraler Seite, respektive „Gegnern“ der Tabakindustrie.

      Es handelt sich um eine amerikanische Studie aus den 1980er ? Jahren, die abgebrochen wurde als ersichtlich war das das gewünschte Ergebnis – Tabak erzeugt Krebs – nicht herauskommen würde. Im Gegenteil, es zeichnete sich gegenteiliges Ergebnis ab.

      Später gab es eine deutsche Studie – die ist etwas leichter zu finden – die ebenfalls meines Wissens abgebrochen wurde. Dazu gibt es sogar ein Interview einer an der Studie beteiligten Person, woraus hervorgeht das Tabak dazu beitragen könnte, einige Krebsarten nicht entstehen zu lassen. Tja…

      Mir hilft da immer die Logik und Erfahrung. Die Logik sagt mir, das wir unendlich viele Stoffe zu uns nehmen und niemand weiß was sie – insbesondere wechselseitig – genau bewirken. Teeblätter häckseln wir genau so wie Tabakblätter, um dann die Inhaltsstoffe zu extrahieren und aufzunehmen.
      Von den hunderten oder tausenden Teesorten hat noch niemand behauptet sie seien Krebsfördernd.
      Kaffeebohnen häckseln/zermahlen wir, extrahieren Inhaltsstoffe und nehmen sie auf. Getreide… etc pp.

      Es ist meine Überzeugung, das Tabak gesund ist. Krebs durch Tabak entsteht nur deshalb, weil dem Tabak ca. 400 CHEMISCHE STOFFE DIE KEINER KENNT ZUGEFÜGT WERDEN (spielt keine wesentliche Rolle ob 200 oder 2000 verschiedene Chemikalien – eine reicht und ist schon zuviel) UND die Pflanzen natürlich mit Herbiziden, Pestiziden, Fungiziden und weiß der Geier welchen Ziden noch, extrem verseucht wird.
      Es ist wie immer eine Frage von Gebrauch und Mißbrauch, also der Dosis die über Krank und Gesund entscheidend ist.

      Noch ein kleines Anekdötchen. Wir sind 4 Geschwister. Drei rauchen seit früher Jugend und recht viel. Einer hat nie geraucht. Der Nichtraucher hat als einziger Krebs bekommen…

    • Ich glaube oder hoffe nicht das Herr Trump mit seiner Aussage den allgemeinen Klimawandel gemeint hat. Viel mehr die Lobby-Programme welche dazu benutzt werden um Milliarden Umsätze mit schwachsinnigen Reformen über die Regierungen durch zusetzen. Im Grunde möchten die Regierungen nur der Bevölkerungen vorgaukeln das sie etwas gegen den Klimawandel tun. Im Enddefekt sind sich doch noch nicht einmal die sogenannten Experten einig, wodurch die Klimaveränderungen tatsächlich ausgelöst werden.
      Dann bleibt natürlich noch die Frage ob die immer häufigeren Umweltkatastrophen überhaupt vom Klimawandel hervorgerufen werden oder ob Sie z.B.durch die versteckte Kriegsführung mit Chemtrails und HAARP bewusst hervorgerufen werden. Auch die Analysen der Feinstaubbelastungen werfen einige Fragen auf. Wie z.B. können an manchen Tagen die Belastungen teilweise 1000 fach höher sein. als Tage zuvor.
      In z.B. Zerstörung der Hoffnung (Killing Hope) von William Blum: Bewaffnete Interventionen der USA und des CIA seit dem 2. Weltkrieg kann man Nachlesen das Wettermanipulationen schon in den 60-70 Jahren eingesetzt wurden. So lange die Regierungen immer noch die Aufrüstung der Atomwaffen und Atommeiler, Uran-Munition, die Verseuchung unserer Felder und Gewässer durch Pestizide usw. zulassen, ist der Schrei unserer Politiker nach Klimagesetze doch nur ein Witz.

      MFG Rene

    • @Souverän Zitat „Es ist meine Überzeugung, das Tabak gesund ist.“
      Das ist ein Nebenkriegsschauplatz daher nur dies: Das im Tabak enthaltene Nikotin ist nun nachweislich ein starkes Nervengift, der Teer, der beim Verglimmen des Tabaks entsteht, ist für unsere Lungenfunktion schädlich.
      Und das: Ob nützlich (=gesund) oder schädlich ist auch immer eine Frage der Menge.

  9. Ich bin ein weltoffener Freund aller Menschen, egal welcher Nationalität, Religion, Geschlecht. Daher muß ich hier widersprechen, da Ihr Vergleich den Begriff des Rassismus aufweicht. Rassismus basiert auf Rassentheorien, auf deren Grundlage Menschen in höher- oder minderwertige Rassen eingeteilt werden. Trump ist kein Rassist. Black Lives Matter ist übrigens Soros (überhaupt welch absurder Titel, wer behauptet daß black lives nicht mattern würden?). Und auch nicht sexistisch (nur ein normaler Mann der offen spricht) – und ich fände es z.B. auch gar nicht sexistisch, wenn Sie einfach nur User schreiben, statt User*innen.

    Die Mauer zu Mexiko gibt es längst. Wenn Drogen von dort aus eingeschleust werden (wahrscheinlich mithilfe der CIA) und damit auch Kriminelle, kann man das schon mal als Problem auffassen, wenn man Land und Leute schützen will.

    Bin ich jetzt auch ein „Feind der Menschheit“, denen man das Netz nicht überlassen darf? Verhältnismäßigkeit bitte.

    Das größte Problem das uns drohte ist vorerst aus der Welt (Krieg mit Russland) und man regt sich über ja was eigentlich auf? Was hat denn Trump so rassistisches gesagt?

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