Wir weigern uns, Feinde zu sein

Von Rüdiger Lenz, Nichtkampf-Prinzip.

Es folgt ein kurzes Beispiel, das sie dazu verführen soll, im Autor einen Feind zu sehen. Sein sie bitte nicht erschrocken, P.E.A.C.E.

„Ich weiß, dass alle, die das hier lesen, bescheuerte Idioten sind, Langweiler und Ignoranten sind, wahrscheinlich antisemitisches Denken bevorzugen und rassistische Schweine sind. Und wenn euch und ganz besonders Ihnen ein „Homo“ entgegen kommt, dann würden sie ihm am liebsten einen Stahlträger in seinen Arsch rammen! Sie sind ein Scheißkerl und am besten wäre es gewesen, ihr Vater hätte Ihr Samenpaket bloß auf den Ofen…!“ Beispiel ENDE.

Puhh, das war heftig und sie wissen ja, ich habe hier nur ein konfrontatives Beispiel zum Besten gegeben, damit sie ein Feindbildgefühl zum Autor bekommen. Ich denke natürlich nicht so über sie oder irgendjemanden. Und jetzt kommt der Aha-Effekt – falls sie ihn noch nicht kennen.

Wenn sie diesen Müll annehmen, also meine Beleidigungstirade quasi aufsaugen, dann bin ich jetzt ihr Feind. Nehmen sie diesen Müll nicht an und sie sagen sich stattdessen: „Was will der denn von mir, der weiß ja nichts über mich und überhaupt: nichts davon entspricht meiner Realität, meines Gewordenseins und ich bin ein ganz anderer Mensch.“

Wenn sie das verinnerlichen und verstanden haben, wenn sie begriffen haben, dass eben der andere, nämlich der, der ihnen diese Dinge an den Latz knallt, dass dieser Jemand nur eine Projektionsfläche benötigt, um seine Interessen durchzusetzen, dann werden sie sich hüten, sein Feind sein zu wollen.

Sie werden sein Feind übrigens nur, wenn sie diese Projektionsfläche verteidigen, sich mit dieser Projektionsfläche auseinandersetzen und sich dabei gegen den Verursacher ihres Ärgers, beispielsweise mich, behaupten. Sie füttern meine Destruktivität (arge Beleidigung) mit jeder Handlung, die sie nun gegen meine Projektion erheben. Darauf ist meine Feindbildkonstruktion vorbereitet und ich werfe nun mein Wutnetz über sie. Kompliziert? Nicht wirklich.

Hingegen, wenn sie das verstehen, dann haben sie zum ersten Mal etwas ganz wesentliches in der Hand, um dagegen anzugehen. Denn ab jetzt fallen sie nicht mehr in die „personale“ Feindbildfalle (Fremdaggression) hinein und sie werden, mit etwas Übung und Geduld, keine Feindbilder mehr in ihren Geist einlagern und damit auch keine Feindbildpflege mehr betreiben. Das war Lektion Eins: weigere Dich, deinem Nächsten ein Feind zu sein.

Dies ist tatsächlich eine Übung für Gewaltstraftäter, die sie sehr häufig eintrainieren müssen. Und in den Prüfungen dazu, den so genannte „Provokationstests“, dann beweisen müssen, dass sie dazu in der Lage sind, in der Provokation, die auch heftig sein kann, keinen Feind zu sehen und damit keine destruktive Antwort zu geben. Was Täter in entsprechenden Trainingstherapien erlenen und beherrschen müssen, dass sollte für sie, den KenFM-User, doch auch erlernbar sein. Oder etwa nicht?

Lektion Zwei: Medienkompetenz.
Von überall her hören sie, dass dieser oder jener und welcher ein Schurke sei, ein neuer Hitler, einer von der Sorte, der schon morgen die ganze Welt in Brand und Asche verwandeln will. Alle erzählen sich das und jeder schüttelt besorgt den Kopf. „Haltet ihn auf!“, ruft es aus allen Gazetten und in allen Fernseh- und Radiokanälen wird berichtet, dass der besorgte Präsident, die Streitkräfte und Verbündeten dem Bösling den Garaus machen müssen. In Schulen werden Zettel verteilt, im Unterricht über den Bösling geredet: Menschenrechte und Demokratie seien schließlich ein hohes Gut und wer es wagt, diese anzugreifen, dem folgt die Stärke der ganzen Welt: „STOPPT PUTIN!“, heißt in Wahrheit: „Putin ist ab jetzt Dein Feind“. Weigere Dich nicht, Putin Deinen Erzfeind zu nennen. Sage das der ganzen Welt: „Putin ist ein neuer Hitler, ein Feind der ganzen lieben braven Restwelt!“

Ab dato hörst Du nichts anderes mehr als: „Putin ist eine Gefahr für den gesamten Weltfrieden“. Was heißt: Putin zahlt nicht mehr in Dollarnoten, Putin hat etwas ganz anderem seine Ziele untergeordnet, als es die westliche Welt für opportun hält. Vor allem hat dieser feind andere Ideen, was seine Finanzwirtschaft betrifft. Alle erzählen das weiter und überall diskutieren die Menschen, wie böse Putin ist und vor allem schon immer war.

Diese vielen Menschen sind hineingetappt in die Feindbildfalle. Streng genommen glauben und meinen sie, aber wissen tun sie nichts. Gar nichts. Sie kennen Putin nicht, aber sie vertrauen den Medien voll und ganz. Sie glauben, dass die Medien die Wahrheit diesbezüglich erklären und sie meinen über sich selbst, sie wüssten schon irgendwie, was die Wahrheit ist. Aber was wissen sie? Das ist die entscheidende Frage: WAS WEIßT DU WIRKLICH?

Wer sich selbst einmal diese drei Fragen im Zusammenhang mit echtem Wissen und Erfahrungswissen gestellt hat, dem wird unweigerlich ein Licht aufgehen: Ich weiß ja gar nichts über Putin, denn ich bin ihm nie begegnet. Ich MEINE hingegen aber, dass die Medien schon die Wahrheit diesbezüglich schreiben und senden und ich GLAUBE den ganzen Darstellungen, die ich von den vielen Journalisten erfahren habe. Mit WISSEN jedoch hat das aber nichts zu tun. Es ist reiner Glaube der auf Vertrauen beruht. Auf die nie verbriefte Absprache, dass die Medien das Immunsystem der Demokratie sei und sich die Medien dem Ausbau dieses Immunsystems in dieser und aller Demokratien verschrieben haben. Das die Medien im ganz großen Stil (es gibt Ausnahmen!) unser Vertrauen missbrauchen und immer mehr missbrauchen, dass sie allen möglichen Viren und Bakterien Einlass gewähren, ja sogar einladen und ihnen Zugang zu allem möglichem Parasitismus (NSA) geben, ist hinlänglich bekannt; dank Internet, der einzigen NOCH freien Zone demokratischen Auslebens.

Und jetzt sind wir mitten drin in der Manipulation. Ich spreche hier von der Selbstmanipulation. Aber ich will mal nicht zu kritisch sein. Sprechen wir weiterhin von der Manipulation der Medien, die uns in Feindbilder hineinlügt, um Interessen in einer Mehrheit der Menschen einzuschleusen, die sie ohne Feindbilder gar niemals hätten oder dazu einwilligen würden: einem „Krieg gegen Russland“ oder „Repressalien gegen Russland“ oder „Ausgrenzung aus den unterschiedlichen Bündnissen gegen Russland“. Feindbilder sind mediale Fließbänder, vermittels derer den Menschen alles Mögliche gerechtfertigt wird, damit die Konstrukteure derlei Bilder deren Interessen lancieren können. Feindbilder unterliegen also einer sozio-ökonomischen wie auch einer medial-militärischen Mimikry. Und hier kann wirklich nur der Dümmste davon ausgehen, dass dies alles ohne psychologische Verschleierung und Manipulation von statten geht.

Damit sie an einen Feind glauben, wird ein mediales Muster abgespult und in ihren Kopf versucht, zu konditionieren (damit Wiederholung entstehen kann), das a) immer bei Ungläubigen und nach Wissen strebenden Menschen kognitive Dissonanz erzeugen soll und b) in der Mehrheitsmeinung nach Konformität und Anschluss der Mehrheitsmeinung trachten: die Schweigespirale setzt sich in Gang und die Mehrheitsmeinung wird festgezurrt. Der Konformitätsdruck (pluralistische Ignoranz) lenkt so das Verhalten und das zu diskutierende in der Masse fest. Kommen diese beiden Muster in Gang, dann spielt es unisono gar keine Rolle mehr, ob der jeweilige Sachverhalt logisch, wissenschaftlich überprüfbar oder schlichtweg als wahrhaftig erscheint. Selbst sein Gegenteil ist vollkommen egal, weil nämlich nun einzig das Gefühl, sozial nicht ausgegrenzt zu werden zählt. Die freie Meinung erstickt jetzt geradezu. Ja mehr noch. Jeder der von der Mehrheitsmeinung abweicht, läuft jetzt Gefahr, zum Blödian der Gesellschaft gebrandmarkt zu werden. Hier wird an der Stellschraube zur sozialen Ausgrenzung gedreht, die nicht erst mit dem Menschen auf die Bühne des Lebens Platz genommen. Es ist ein altes Säugetiererbe und so tief in uns Menschen verankert, dass wir oft Wahnsinn vor Vernunft setzen, nur um noch „dabei sein zu können“, Teil der Gemeinschaft bleiben. Hierin liegt auch der Grund verborgen, dass man solchen Menschen NICHT mit Logik, Vernunft oder Wissenschaft kommen kann. Einzig die eigene zurecht konstruierte Realität spielt jetzt eine Rolle. Sie verfällt nun in ein Eigenleben und blüht alle Unlogik aus, gegen die die Vernunft nicht ankommen wird. Fast drei Jahre Friedensbewegung haben mich dies bitter erleben lassen.

Feindbilder haben es so gesehen recht einfach, sich Generationen tief einzupflanzen, tradierte Muster zu bilden und mit Leichtigkeit wiedergeboren zu werden: Der böse Russe! Der böse Deutsche! Der böse Franzose! Der böse Brite! Der Nazi oder Antisemit usw.

Wege aus der Feindbildfalle.
Mir ist klar, dass hier auf KenFM sehr viele recht gut aufgeklärte Menschen lesen und schauen. Doch sind sie in der großen Mehrheit (also nicht alle!) in Sachen Psychologie intellektuell unterversorgt. Wenn nicht gar sogar sehr skeptisch gegenüber den „Geschwätzwissenschaften“, der Soziologie und Psychologie, eingestellt. Das muss nicht immer so bleiben. Denn: der Mensch kann so gut wie alles wissen. Wenn er hingegen dabei nichts über sich selbst weiß, dann weiß er…gar nichts!

Nehmen wir das Beispiel hier mit der Feindbildfalle. Warum tappen so viele in sie hinein? Gut, dass Putin nicht ihr Feind ist, das ist klar. Putin war nur ein zeitgerechtes Beispiel. Wer aber sind die Feinde, die sie vielleicht anstelle Putins haben? Merkel? Die US-Administration? Die ukrainische Regierung? Menschen die nicht ihrer Meinung sind und sogar gegen ihre Meinung ankämpfen? Waffenfirmen? Ihre geschiedene Ex oder ihr geschiedener Ex? Ihr Chef? Ihr Abteilungsleiter? Ihre Bank? Ihre „blöde“ Verwandtschaft? Der Nachbar…?

Ich sage jetzt mal etwas, was den meisten nicht gefallen wird, aber was wahr ist. Einfache Physik, einfache Psychologie des Vorteils. Werden sie es einsehen? Werden sie danach vielleicht handeln? Wer weiß.

Frage: Welche Eigenschaft haben Feindbilder eigentlich?

Sie haben die Eigenschaft, eine große Menge meiner Energie zu binden. Denn genau das tun sie. Ich fokussiere mich auf den Feind, sauge alles auf, was ihn angeht. Mache ihn genau dadurch stark in mir. Sie wissen ja: „Füttere nicht den bösen Wolf, denn dann wird genau dieser Wolf deiner werden. Füttere den guten Wolf, den lieben friedlichen Wolf.“ Stunden, Tage, gar Monate beschäftigt mich dieser Feind; vielleicht beschäftigen mich sogar mehrere Feinde? -Auh man, was für eine Energieverschwendung!-

Zeit ist Geld, sagt man und Geld ist Energie. Ein bisschen ist daran wahr. Denn was wäre, ich würde die Zeit, die ich dem Feindbild schenke, für mich, meinen Fortschritt und dem Wachstum meiner Familie schenken? Was, ich würde diese Zeit und Energie damit verbringen, meine kleine Welt so dermaßen in Ordnung zu bringen, dass ich sogar etwas davon verschenken könnte? Das heißt, wer sich mit Feindbildern beschäftigt, der verplempert eigene „Lebenszeit“. Ob das denen wohl bekannt ist, die ständig ihre Feindbilder mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit und Ressourcen pflegen? Ist es ihnen klar, dass Feindbildenergien Lebenszeitverschwendungen sind?

Jetzt wird es noch unbequemer! Ich bin sogar davon überzeugt, dass die Menschen, die Feindbilder für unabdingbar halten und diese ständig pflegen, dass solche Menschen Feindbilder als Ersatzhandlungen für vergangenes Lebensglück pflegen. Nimmt man solchen den Glauben an Feindbilder weg und schenkt ihnen das dazu nötige Wissen aus der Psychologie, dann werden solche Menschen trotzdem an Feindbildern festhalten und sagen: „Alles Blödsinn, was Du da sagst.“

Feindbilder existieren nur aus einem einzigen Grund: Weil du an ihnen glaubst und oder an ihnen glauben willst. Feindbilder können zu Lebenslügen mutieren wenn sie Lücken im Leben stopfen, die nicht mit echten Handlungen für das eigene Leben gefüllt werden.

Wenn Feindbilder hauptsächlich über die Medien in unsere Köpfe eingepflanzt werden, dann ergibt sich daraus noch eine unbequeme Wahrheit: Es muss Medienleute en gros geben, die an Feindbilder glauben wollen wie der erzkonservative Katholik an den Herrgott, die Jungfrauengeburt und das Leiden als Lebenssinn des Diesseits.

Wer fest an etwas glaubt, dem passiert das, was man allgemeinhin eine selbst erfüllende Prophezeiung nennt. In der Psychologie gibt es ein sehr großes Forschungsfeld über den Placebo-Effekt (ich werde gefallen). Das sind selbst erfüllende Einbildungen, von denen ich einen festen Glauben habe, dass es sich so um die eingebildete Sache verhält, wie ich glaube. Aber es gibt auch den Nocebo-Effekt (ich werde schaden). Das ist der Glaube an etwas schrecklichen, schlimmen. An einen Nachteil, der mir ebenso in einer selbst erfüllenden Prophezeiung widerfährt, wie der Placebo-Effekt.

Wie heißt es noch in der Bibel? „Euch geschehe nach eurem Glauben“-Matthäus 9.29. Ohja! So funktioniert unser Gehirn. Die Geschichte lehrt uns, dass die Menschen zu jedem Glaube finden können, welchem man ihnen zu glauben vorgibt.

Wissensstau führt zu Frustaufbau.
Die meisten Menschen, die sich mit dem Leiden dieser Welt beschäftigen, beschäftigen sich mit den Strategien der Mächtigen. Mit Militärstrategien, Geheimdienstaktivitäten, mit Enthüllungen und Geschichtsschreibung. Sie beschäftigen sich nicht oder nur rudimentär mit der Psychologie. Für viele ist die Psychologie bloße „Sozialromantik“, ähnlich der Soziologie. Viele in Geostrategie eingefleischten Führern von Befreiungsbewegungen aller Art schüren oftmals genau ein solches Denken, indem sie ihre Schar einseitig davon überzeugen, das reine Hintergrundinformation oder Enthüllungsjournalismus einzig und allein die Fähigkeiten in sich bergen, den Menschen zum Andersein anzuregen. Das ist in den zahlreichen Bewegungen die größte aller Illusionen. Fast ebenbürtig der mächtigsten Illusionen der Eliten. Denn mehr als kognitive Veränderung kann und kommt dabei nicht heraus: Wissensstau. Was nicht heißen soll, dass die Informationen solchen (zumeist) Journalisten nicht sehr wichtig sind. Sie sind und bleiben ungeheuer wichtig! Aber sie können und werden den Menschen nicht im Verhalten verändern, so dass der Mensch sich ändert oder „die Welt sich ändert“. Auch diese Illusion hat rein gar nichts mit der Informationsfülle an sich zu tun. Sondern einzig damit, dass viel angestautes Wissen reine überkompensierte Energie ist. Und diese muss hinaus, mitgeteilt werden und sie wird mitgeteilt. Jedoch nicht als Ist-Zustand sondern als Information, die die schwierigste Nuss garantiert, knacken zu können. Doch sucht man diese Nussknacker oder nimmt sie beim Namen, so stellt man leicht fest, dass von ihnen die Nüsse nie geknackt worden sind mit solchen Methoden. Sie lüften Vorhänge! Und das in wunderbare Weise.

Nichts was jemals in Kulturen oder Zivilisationen hervorgebracht wurde, haben Kulturen oder Zivilisationen jemals hervorgebracht. Immer waren es Menschen. Menschen erschaffen die menschliche Welt in Hülle und Fülle. MENSCHEN. Alles was Menschen je erschaffen haben, hat niemals den Anspruch eines einzigen Naturgesetzes. Doch MENSCHEN vollziehen allein durch ihren Glauben die Vorstellung, dass es so sei. Fakt aber ist und bleibt, dass die Realität der Menschen eine scheinbare Realität in einer konstruierten Wirklichkeit ohne absoluten Wahrheitsanspruch ist. Der clevere Trick der Altvorderen und der Glaube an ihre unverrückbare Wahrheit war es, der sie niederschreiben ließ, dass wir uns die Erde Untertan machen sollen und alle Geschöpfe einzig unserem Willen untergeordnet sind.

Sei des einen Teil und Du wirst sein Ganzes.
Das war der drohende Todesstoß der Spezies Mensch, der sie sich selbst zufügt, der so treffend und langsam unsere Zukunft bestimmen sollte, wie das Sterben eines Baumes oder, wie es Dirk C. Fleck mit seiner oft gestellten Frage anmahnt: „Was ist die Steigerung von Tod? Die Antwort lautet: ausgestorben.“ Stirbt der Mensch nicht nur. Stirbt er aus?

Nun sind wir am Ursprung aller Feindbilder angelangt. Gottes Wort und Gottes Deutung, Gottes Wille. Wen liebt Gott mehr? Schon sind wir bei Kain und Abel, der Urdeutung eines Feindbildes und dessen wahrhaftigste Deutung selbst. Der Liebe und dessen Entzugsmacht. Sobald ich jemanden mehr Liebe schenke und je mehr ich dabei den anderen dadurch abstrafe, meiner Liebe und Zugehörigkeit nicht würdig zu sein, desto intensiver bilde ich durch eben diese Auslese auch einen Feind. Haben mehrere dieses Feindbild so schweißt dasselbe Feindbild Massen zusammen – wenn man gleichzeitig diesen Massen einen Mangelhinweis offeriert! Feindbilder müssen also die Menschenrechte mit Füßen treten, die Demokratie verachten oder, was am häufigsten wirkt, die Religion ansprechen. Ich nenne das den „Moses-Komplex.“ Es geht dabei um die Auserwählung von Gott als Rechtsnorm und Wertefindung.

Feindbilder schweißen zusammen. Das ist deren Sinn. Sie sind der beste Schweißapparat für Zusammenhalt und Zugehörigkeit. Die Frage aber ist, für wen? Denn, um langsam zum Ende dieses Textes zu kommen, was steht denn alles zwischen dem Feind und dem Bild, dass ich mir zum Feindbild mache? Der Konkurrent, der Angreifer, der Kombattant, der Wettbewerber, der Streiter, der in allem andere Mensch selbst. Sind das alles unisono meine Feinde? Meine Feinde bestimme ich. Und ich kann mich so trainieren, dass ich begreife, dass all diese Menschen, die mir nichts Gutes oder gar Böses wollen, dass ich aus ihnen keine Feinde mache. Die Entscheidung dazu habe ich, weil ich sie treffen kann. Und damit habe ich etwas, was Angela Merkel uns allen vorenthält. Eine Alternative. Die habe ich nämlich immer!

„Wenn Du gegen einen Feind kämpfst, beobachte Dich dabei ganz genau. Was fühlst Du dabei, was erkennst Du dabei? Wo wohnt der Feind, den Du bekämpfst, während Du ihn bekämpfst? Selbst wenn Dein Nachbar Dein Feind ist, so blähst Du dieses Feindbild auf, sobald Du auf den Feind eingehst. Was Du in Dir nährst, das wirst Du werden. Nähre das Gute oder nähre das Böse. Nähre den Feind oder den Frieden. Das ist der Trick: Nähre immerfort des einen Teil und Du wirst sein Ganzes.“

Unsere Gehirne werden zu dem was wir tagtäglich, rund um die Uhr machen. Von vorgeburtlichen Ereignissen nicht ausgeschlossen entwickelt es sich zu dem, was wir am häufigsten Tun und was wir am intensivsten Fühlen. Wir alle sind die die wir sind nicht etwa deswegen, weil unsere Gene uns zu dem gemacht haben. Das ist altes und heute unhaltbares Wissen. Die Gene sind zu Beginn unserer Ontogenese nichts weiter als Gerüstlieferanten für die Struktur, ein Mensch werden zu können. Erst später kommen weitere Funktionen hinzu. Entscheidend aber ist, dass die Gene immer nur in Wechselwirkung mit der Umwelt schöpferisch tätig werden (Epigenetik) und für Veränderung durch Selbstgestaltung stehen (Willenssteuerung). Du bist auch dein Gestalter.

Ich finde das hat etwas Schöpferisches. Und wenn wir unsere Energien so lenken und die Disziplin dazu erübrigen, unserem wirklichen Wollen zu folgen, ihn zur Gestalt werden lassen – durch unablässiges Tun, immer und immer wieder, dann können wir Berge versetzen. Und nur so kommen wir aus den Fallen heraus, die uns die Mächtigen als Feindbilder einzupflanzen versuchen. Schauen wir ständig dorthin, zu den Feinden, dann werden wir Feinde bekommen und viel Energie an sie verschwenden, weil wir sie für eine reale Bedrohung halten. Feindbilder aber haben den Zweck, den Willen und die Handlungen machtvoller kranker Menschen zu legitimieren; und nur dafür sollst du dich missbrauchen lassen und an den Feind glauben. Angst ist das Geschäft und das Mittel des Glaubens an Feindbilder. Auf Dauer werden wir sogar davon unumstößlich überzeugt sein, dass Feinde zum Leben ganz und gar dazu gehören. Dem ist aber nicht so.

Feindbilder sind sehr gelungene Illusionen des Geistes. Feinde machen wir uns selbst indem wir ihnen eine zu hohe Aufmerksamkeit schenken. Eher ist es so, dass wer unumstößlich an Feindbilder glaubt, dass so jemand einer zu hohen Aufmerksamkeit auf etwas auf den Leim gegangen ist, für den dieser Glaube dann sogar etwas Lebenswichtiges darstellt. Wenn beispielsweise Menschen beruflich sehr stark eingebunden sind in ihrer Tätigkeit, sich mit Feindbildern zu beschäftigen, dann KANN dies zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung werden und Feindbilder werden dann als real in der Welt subsumiert. Ein Dagegensein wird dann automatisch als Feind wahrgenommen. In Wahrheit aber ist dieser Feind bloß einer anderen Auffassung von seiner Person und seines Standes in der Mitwelt. Man kann hier in der Psychologie von einem uns allen betreffenden Krankheitsbild des Geistes und der Seele sprechen, der Normopathie. Der Krankheit also, das für normal zu halten und daran festzuhalten, dass Feindbilder völlig normal sind und wir sie sogar primär in unserer Phylogenese benötigen. Das wir sie dann in unserer Ontogenese selbst erwecken, ist das schizoide daran.

Destruktive Energien, also auch Feindbilder, gleichen seelischen Sondermülldeponien. Wer keinen solchen Sondermüll zu produzieren versteht, wer ihn auch nicht anzunehmen versucht, der braucht auch nicht die Energien darauf zu verschwenden, sie irgendwie wieder loszuwerden. Für diesen Unfug ist die eigene Lebenszeit zu kurz und zu kostbar. Lieber sollten die Menschen diese Energie in ihr Lebensglück investieren, um ganz genau zu dem zu werden, was sie sich von der Welt und sich erhoffen. Feindbilder gleichen üblen Geistern in den Köpfen derer, die sich von ihnen verzehren lassen. Feindbilder sind vor allem eine Deoptimierung der eigenen emotionalen Intelligenz.

Fazit: Wenn du glaubst, dass du es weißt, so weißt du, dass du es glaubst, aber weißt gar nichts wirklich. Hingegen wenn du weißt, dass du glaubst, so glaubst du noch immer zu wissen, was du nicht wissen kannst. Entscheide dich also dafür zu wissen, dass Feindbilder keinen realen Bezug zu deiner Welt und zu deinem Wirken darin haben. Lass sie nicht in deine Welt. So wirst du frei sein von den Dämonen und Geistern derer, die dich davon überzeugen wollen, dass ein Leben ohne Feindbilder zu leben, einer unrealistischen Vorstellung entspringt. Von einem schlechten Psychologen sagt man, dass Klienten von ihm sein Weltbild übertragen bekommen. Kann man das nicht auch über schlechte Medien und schlechte Politiker sagen: das man deren Weltbildfeinde übernimmt?

Weigere dich einfach, selbst ein Feindbild für andere zu werden. Weigere dich, Feindbilder anzunehmen und schon wird daraus etwas mehr Friede: Wir weigern uns ganz generell, gegenseitige Feinde zu werden. Das wäre ein Schritt in eine bessere Welt.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

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33 Kommentare zu: “Wir weigern uns, Feinde zu sein

  1. So ganz wahr ist es eben dann doch nicht, Feindbilder zu Projektionen zu erklären, und Projektionen ohne jegliche Funktion zu missdeuten.

    Wo ist denn da der transportierte seelische Konflikt, der sich nur über Projektionen bemerbar macht – adäquat – angenommen und bewusst geworden, wenn man rein von der Form her dekonstruiert und nivelliert?

    Klassische und modern gewordene Themaverfehlung von Hobbypsychologen und gar nicht selten auch von Profipsychologen, nämlich die Psyche zum Anlass und Ausgangspunkt zu nehmen und im Verlauf die Qualität und das Sein von Psyche aus den Augen zu verlieren, und materialisiert entkernt darüber zu sprechen, heißt die psychische Qualität und Funktion zu verachten und auf seelisch-unqualitative biologistische, neurowissenschaftliche Erscheinungsformen rückzuleiten und rückzubegründen.

    Man nimmt den Ausdruck und die Qualität eines Bildes, beginnt _ergänzend_ und als notwendig-teilhabende Erscheinungsgrundlage die Maltechniken zu ergründen, und verliert sich später darin, und glaubt die Qualität des Bildausdrucks adäquat auf eine Technik(funktion) reduziert wiederfinden zu können – als ob das Bild und die darin enthaltene neugeschöpft-zusammengestellte Qualität sich adäquat darin wiederfinden könnte, und am Ende noch Kausal eben zu diesem Zwecke gemalt wurde, oder noch schlimmer, sich verirrt hat überhaupt gemalt worden zu sein, wo es doch rückaufgelöst nur Pinsel zum Malen sind, und darin der entkernte und entsinnte Pudelsinn gefunden zu werden geglaubt wird.

    Kein Verständnis für Psyche an sich – gar nicht selten unter ‚Psychologen‘.

    • Sagt ein ganz ausgefuchster Hase (zu sich) und zur Schlange:

      Du bist gar nicht mein Feind, denn ich habe nur ein Feinbild (das mir qualitativ sagt, du bist mein Feind: du möchtest mich verschlingen). Das Feinbild ist schnell erklärt und begründet über den Überlebenswillen, eine leidige Funktion meines Daseins, ausgelöst durch die Verknüpfung von Neuronen, die bei deinem Anblick zu schießen beginnen, um jenen Neuronen meines Ichs zu signalisieren, dass ich Angst haben soll.
      Diese ständige Anfeindung zum Schutz meines Ichs löse ich zu archaisch-bloß-biologistisch sinnhaft erklärbaren Funktionen auf, ohne den sinnhaften Bezug zum Ich zu bedenken, … ….
      … und schon gibt es kein Ich mehr, das Angst haben kann, denn das Ich ist bloß eine Funktion von … ..

      Der Schlange hat der Ich-Verrat geschmeckt.

    • Lieber Bert,
      Du denkst zu kompliziert. Als Programmiere sage ich: Du hast da ne Endlosschleife. Bist in einem Gedankenkarussell gefangen.
      Du schreibst:
      „Wo ist denn da der transportierte seelische Konflikt, der sich nur über Projektionen bemerbar macht“
      Ja genau. Wo isser denn? Wenn du das Ding anfassen kannst (besser mit Handschuhen), dann schmeiß das Teil in den Müll! Sowas braucht doch keiner.
      Wenn dieser Unfug nur in Deinem Kopf stattfindet, vergiss ihn.
      Und was die Story mit der Schlange betrifft: Ich bin ein waldbaer, kein Hase. Pech für die Schlange, wenn sie zu langsam ist, zu entkommen. ;o)
      Natürlich haben Projektionen eine Funktion.
      Wo finden die Projektionen statt, und kann ich Macht darüber haben? Klares JA.
      Du schreibst:
      „die Qualität und das Sein von Psyche aus den Augen zu verlieren“
      Hallo?? Genau das tust Du gerade, IMHO.

      Zwei Zitate fallen mir spontan dazu ein:

      Reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away.
      Philip K. Dick, „How to Build a Universe That Doesn’t Fall Apart Two Days Later“, 1978
      US science fiction author (1928 – 1982)

      *Michael Ende Zitat*
      DER PILGER

      Über die Wüste der Welt
      wandert er singend allein.
      Tiefere Schwermut befällt
      ihn in der Weite von Stein.
      Pfadloser Pfad, der ihn hält,
      wird bald der dunkelste sein,
      wenn er, von Fernen umstellt,
      wandert in Fernen hinein.
      Schwarz ist das Himmelsgezelt,
      Finsternis dringt in ihn ein,
      Nacht, die kein Stern mehr erhellt.
      Nur noch sein eigener Schein
      führt ihn durchs felsige Feld,
      brennend vor Sehnsucht und rein.
      Nichts ist mehr rings, was ihn hält
      alles muß ihn befrein:
      Denn wer dem Heimweh verfällt,
      sucht nach dem Brot und dem Wein
      jenseits der Grenzen der Welt.
      Singend geht er allein.

      Nur einer Flöte Getön
      sehnt sich im Dunkeln ihm nach,
      trostlos und töricht und schön,
      bis es zerbrach…

      (Michael Endes Zettelkasten)

      *Michael Ende Zitat Ende*

    • Sie scheinen mehr als Programmierer denn als Waldbär kaum etwas verstanden zu haben, schon gar nicht den abgesägten Ast, auf dem der Hase da sitzt. Na macht ja nichts.
      Als Programmierer kann man wahrscheinlich Psyche nur als passives Rechenwerk verstehen.

  2. Bereits beim Ansehen von Possitionen 4 hatte ich den Eindruck, dass Ihre Meinungsverschiedenheit mit Herrn Wisneski auf einem Missverständnis beruht. Und nach dem Lesen dieses Beitrags hat sich meine Vermutung verstärkt.
    Vielem, was Sie schreiben, kann ich zustimmen, möchte aber auch zu bedenken geben, dass der Mensch ein Säugetier ist, dessen Überleben in der Vergangenheit u.a. davon abhing, ob er Fressfeinde schneller erkannte, als sie ihn. Und dafür war ein inneres Feind-Bild unablässig. Hätten bspw. Rehe kein Feindbild, wären sie schon ausgestorben. Insofern würde ich mich eher der Meinung Wisnewskis anschließen, heute reflektierter und selbstkritischer mit Feindbildern umzugehen.
    Die ersten jungen zarten Triebe der Feindbilder können schon in dem Moment entstehen, wo ich einen Menschen bei der ersten Begegnung in mein inneres Schubladensystem einordne. Und das geschieht zwangsläufig, weil wir in Sekundenschnelle einschätzen müssen, wen wir da vor uns haben. Wichtig ist, ihn später immer wieder neu einzuschätzen und entsprechend anders einzuordnen.
    Ja, nein; gut, schlecht; Freund, Feind – das sind zwar sehr grobe Raster, gehören aber nun mal zu unserem inneren Koordinadensystem.

    • Lieber Freiherr,
      ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ohne Schubladen funktioniert das reale Leben nicht.
      Ich möchte allerdings ergänzen:
      Wie ich schon mit meinem Hinweis auf Margitte oben erwähnt hatte, hat jedes bewusste Individuum weitestgehend die Macht über die eigenen Bilder in seinem eigenen Bewusstsein.
      Nicht die Macht über die Realität, sondern über die Wahrnehmung dieser.
      Also nicht die Macht über tatsächliche Feinde, so doch die Macht über Feindbilder.
      Wenn jetzt also irgendwelche Medien daherkommen und Feindbilder in der Wahrnehmung erzeugen, erzeugen sie lange noch nicht tatsächliche Feinde. Ich denke, das ist es, worauf Meister Lenz ;o) hinaus wollte.

      @Streng Geheim:
      Sie schreiben „Traumtänzerei“, ich nenne es „Zukunftsvision“. Eine Idee, die man hat, von sich aus, ist genauso mächtig wie ein von außen induziertes Feindbild. Mit einem mediengemachten Feindbild kann man Menschen kriegsbereit machen. ein Kriegsmem ist mächtig.
      Eine Idee, ein Mem, von Frieden und Gemeinschaft und Respekt, sollte eigentlich noch mächtiger sein. Wenn da die Waffe „Angst“ nicht wäre..
      In diesem Status Quo verharren zu wollen widerstrebt mir. Da traumtanze ich lieber ;o)

  3. Herr Lenz, ich habe Ihren Text gelesen und dabei Interessantes für mich mitgenommen. Danke dafür!
    Das meiste, was Sie schreiben, halte ich für Traumtänzerei. Aber mitten drin steckt Wertvolles.

    Bitte achten Sie in Ihren Texten darauf, wenn es um die Höflichkeitsformen geht, Sie, Ihr, Ihre, Ihrem, Ihren, Ihrer und Ihres groß zu schreiben! Es geht dabei um sinnentstellende Fehler. Füsik oder Rütmus wäre nicht sinnentstellend.
    Weitere Fehler sind sein statt seien und Glaube an etwas im Wemfall.

  4. Also was waldbaer da zu sternenstaub sagt:“verschwurbeln“, das ist für mich plausibel. Mir ist gar nicht erkennbar, worauf sternenstaub hinaus will. Der Satzbau ist komplett „verschwurbelt“.
    Ein besserer Begriff als „verschwurbelt“ fällt mir dazu nicht ein.

  5. weil wir jetzt auch nur eine Welt nach Zeit erschaffen haben das im anderen Sinne eine Utopie(wenn auch krankhafte) dergleichen haben/sind/ist.

    Weshalb also nicht eine wie vor 500 Jahren die für heute eine Utopie erscheint…der Wandel in Zeit wann etwas reif sein kann, ist und war nie eine Utopie, sondern lediglich IMMER nur eine Vorstellung in dem es fähig wurde das was zu sein und gestalten soll.

    Man folgt und baut permanent , nur vielleicht nicht das was kreiert hat oder will das Einfluss ausübt und nur das ständige Ergebnis offenbart aus der Sicht die dann wie immer Utopie bezeichnet wird.

    Es ist immer Utopie, solange es darin, weil was einem selbst Fremd oder in sich nicht ist oder sein will, denn die Vorstellung was ist und oder sein kann nicht verstehen kann, da es dazu die Fähigkeit nicht aufbaute in der Art als Muster erkennen zu können.

    Aber der Einfluss der Vorherrscht erschafft nun mal die Utopie in Wirklichkeit die nie hätte sein sollen/ wollen/müssen, die jedoch dann aber ist.

    Wer also von alldem, der eine Utopie nennt, lebt sie jedoch permanent die ganze Zeit?!

    Richtig, wir alle, also kreieren bzw. gestalten wir darin eine.
    Die Befangenheit die als Ausrede herhalten soll, das nur aus Möglichkeit der propagierten und manipulierten Einfluss Gestaltungen die ausgeübt wird, sind wir alle die als folgen dem/das/den das Ergebnis Spiegelt.

    Und das bzgl Jesus @Arminius Vom Moor ,scheint in dir anders auszuwerten dein verstandenes, denn das was Jesus real brachte, kennt die Zukunft in der es als Zeit allem ist ,weshalb es den Weg weist, als Licht in der Verbindung zum geiste und darum das dunkle nichts (im Sinne richtig oder falsch) anhaben kann, um sich nicht verirren zu können , nur wenn man es selbst will.

    Ja, Jesus brachte vor ca. 2000 Jahren eben das weshalb dem Menschen abhanden gekommen ist in Verbindung.Das ist die mächtigste „Waffe“ , da sind Scheinfeinde die nur Opfer als Menschen verführt und im wirken „Marionetten“ wurden nicht als Zerstörung zu beachten, sondern als opfer der es wirkt das übernommen hat .

    Ja, wir Menschen werden und sind immer Opfer, will das wirkt was wir werden und oft dann nicht mehr aus freien Stücken in dem wir agieren, sondern aus Gefühl und Informationen in der geleitet wird das darin neu verführt es möchte, weil es sich verändert und das entscheidet in das es wurde. Und das wurde ist nicht konstant ,sondern etwas neu erschaffenes aus physikalischem vorhandenen wirken das kraft ausübt in der Entscheidung.
    Der Mensch allein ist doch nur ein Mensch und nur solange wie er neutral ist, neutral kann dieser wenn er jegliche Informationen nicht besitzt oder alle besitzt.Dies ist nur ohne Zeit möglich.

    ohne Hilfe, damit meine ich Einfluss den richtigen Weg zu handeln, sind wir verloren, denn der immer werdende Informationsfluss bringt nach Zeit dahin aus dem was zugenommen wurde als selbstverständlich gewusst was kommen muss.

    Es ist formbar und deshalb immer mit Fehler in der Zeit das änderbar wird.

    Keine Zeit ,keine Änderung, es ist immer und nie anders.

    Wir sind in der Zeit und hier ist alles formbar oder für manche das Utopie nie wird oder Utopie immer war.

    Das leiten lassen dem des gewordenen entscheidet aus Informationen und Geisteshaltung das änderbar wird was die Zukunft in und als Zeit sein wird/wurde.

    Die Frage war und ist immer selbst und nicht andere, denn jeder als selbst im denken ist alle das formt.

    Wenn keiner, dann ist keiner.Wer in verführt schmackhaft verbleibt ohne begriff darin, versteht es als das Letzte .

    Die Zerstörung darin im Rädchen funktioniert nicht ohne Masse.
    Die Zerstörung funktioniert das es eine Utopie sein und bleiben muss und nur darin funktioniert was da ist und da sein soll ,weil darin ist manipuliert sein zu sollen/wollen und nicht können, weil es nicht vorhanden ist und nicht vorhanden sein soll, da es weder kennt noch darin als Außenseiter von wenigen sich bewegen möchte.

    Der drang wo vieles ist wird nie ändern, sondern immer darin als Formwandlung verbleiben in den wesentlichen Fragen,die bislang immer verblieben sind.
    (Diese kann man in einer Hand nachzählen, die immer verbleiben sollen und darin auch formen, das bislang erhalten lassen wollte, ist aber im gewirkten auch nur eine Utopie die real als „Monster“ erschaffen ist.)

    KenFm ist eine Informationwelle die sich doch in wesentlichen auch wenn nicht in den meisten ein Unterschied als das zur Masse in der größten form das manipuliert als „Gegenstück“ in bestimmten Richtungen. Was durchaus auch positiv anzuerkennen werden kann.
    Es hat zwar nicht den dreh raus wohin oder wie es geht, versucht jedoch selbstdenken zu animieren was seit enormer Zeit verschlossen versucht nur der Pyramide als möglichkeit gelten lassen zu wollen, nicht sein soll, sondern jeder dem gleichen Wert ist das Möglich macht zur Entscheidung verwehren will.
    Und Kenfm ändert diese Schwelle wie sicherlich viele in der alternative das versuchen, was zuerst einmal positiv aufgefasst werden kann, das ist ein Anfang.
    Nur hier endet es nicht, es geht weiter und nie und nimmer ist etwas Utopie nur weil die manipulierte Vorstellung es zwingt was nur sein soll oder Können sein muss.
    Das ist/war und wird zu keinem Zeitpunkt sein in der Zeit.

    Jeder einzelne auch wenn er von der manipulierten Masse abgestraft wird als Außenseiter, formt etwas und gibt damit Berechtigung weshalb seine Energie zu etwas Sein formt und darin als Frage(dem wesentlichen) und mögliche Erschaffung antwortet in Gestaltung dem machbaren .

    In der ist es im vielem möglich neu zu entdecken. Worin/Wohin geht oder wird benutzt unsere Zeit das es gestaltet zu etwas ,eine Frage die zuerst gedacht werden brauch.Dies wird doch auch verwehrt und nur darin was vorgekaut zu verbleiben soll(Informationen) und damit ist man wieder einer Formung die sein soll und nur Utopie im anderen verstehen werden soll, was nicht sein darf.

    Dies begriff ich z.B als es die vielen Errungenschaften neuer Technologien die nie auf dem Markt kamen und doch revolutionäres allem erschufen wären.

    Es ist großes im Argen. Und das was und wem in der Unterstützung das wächst und verbleibt gewährt mit seiner Zeit das in Existenz seiner Energie erst möglich macht, das zuvor nur eine Utopie zu glauben schien , ein Paradies allem Parasitärem Tor öffnete zur Existenz verhalf. Das wirkt, saugt und lebt(Wenn man das als Leben bezeichnen möchte) das gebannt und fesselte in der Verführung darin zur Existenz einer Utopie , „Wirklichkeit“ wurde.

    Und es geht weiter….es hört nicht auf, es formt , gestaltet immer weiter darin was es in der Funktion schafft sein zu sollen was nur sein kann.Es frisst und frisst und nur das ist keine Utopie was erschaffen wurde das sein soll und nur kann.Gerade Ohnmächtig erscheint es verstanden zu sein nur möglich zu sein, denn es hat viele Generationen gebraucht bis es zur Ohnmacht nur verstanden werden kann.Es ist das „Monster“ das sich festbiss und daran saugt was allem als Energie dient das es verführt hat verbleiben soll.
    Ein entrinnen ist und will nicht vorgesehen werden, wie denn es hat so zu funktionieren wie es nur sehen kann, schließlich ist und will es so nur verstanden sein können, das als Muster integriert hat beim formen in der Propaganda das permanent projiziert wird, unermüdlich.

    Wo sind die „Führer“ wie es beigebracht bekommen ist das diese gelernt verführt in der Pyramidenform immer funktionierte nur sein kann.
    Es ist doch fremd und unbekannt, man selbst das entscheidet Was,Worin meine Zeit und Energie in Form selbständig zu gestalten wagt.Es will doch vordefiniert zu sagen als Masse immer was zu tun ist,das war so „immer“.

    Dann fragt eure Zeit und Energie in was es lebt und leben möchte.Welche Ernte es als Saat dann bekommt das es erschafft mit der Zeit in der es als Materie(Ressourcen) aufnahm und wiedergab , weshalb daraus diesem dann wurde das gearbeitet im Wert sah.

    • LOL!
      Also google-translate hätte das nicht schöner verschwurbeln können.
      Sternstaub, das ist echt eine nette Art von Humor. ;o)
      Mit sovielen Worten nichts zu sagen – das muss man erstmal hinkriegen. ;o)
      Oder gibt es inzwischen auch eine website zu sowas?
      „Wer auf zwei Hasen zielt, wurde nicht an einem Tag erbaut.“
      http://sprichwortgenerator.de/
      „Ein rollender Stein liegt in der Mitte.“

    • Es ist in Zustand der verweilt und Antwortet.

      Wissen Sie was Sprache bzw. das „Wort“ ist?

      Sobald Sie das erfahren, werden sie wissen warum ich das weiß was Sie geschrieben haben als Sie dachten, und warum ich dies nicht beachte.

    • @ sternenstaub:

      Und in allem ist eine Antwort, dessen Frage auch gleich die Lösung manifestiert, auf dessen Pfaden gewandelt werden kann.

      Da alles in Seiten mal der Zahl zwei genommen werde, sollte der Mensch vier Augen und Ohren besitzen.

      Vorne und hinten. Oben und Unten. Rechts und Links. Eine Schablone der Vielfalt. Ein ominpotentes Wesen. Fähig zur Erkenntnis.

      So wie der Sternen Straße heute Milky Way heisst und essbar ist, so sollte auch Milky Way zur Straße der Sterne erhoben werden können.

      In Allem von Jedem ist auch immer der Zweifel, wie die Bestätigung.

      Eine Insel erscheint nur solange als Insel, bis der Blick für Vernetzung geöffnet wurde.

    • @Spooky,
      Bemerkenswert!

      Schade nur das es diese Dimensionale bereits vorhanden ist die nur angenommen werden brauch.

      Einst war es so, vor ca. 2000 Jahren jedoch wieder als Verbindung gebracht.

      Das Wort das geschrieben ist kann nicht zurückgenommen werden, darum wird und ist das Fleisch des Todes .
      Die Verbindung des Raumes kann jedoch mit der gebrachten Verbindung hinausbefördert werden.

      Wenn der Mensch stirbt, so ist es nicht mehr in Gnade das es verweilt, denn die nicht künstliche Liebe(echte Liebe und künstliche gilt zu unterscheiden das In und durch Gnade wirkt) hält durch die Gnade das wirken das zerstört die Ohnmacht als Zustand zurück, so das Vergeben werden kann und deshalb der Mensch nicht wisset wer er ist,auch wenn das Gewissen immer verrät wo er ist.

      Also stirbt der Mensch und ohne Verbindung dann in diesem Raum.Da die Liebe und damit die Gnade zwar im Raum ist, jedoch nicht in dieser Zeit das als Gnade gilt für lebende.Ist der Zustand der Erkenntnis dann offenbart und dieser Zustand der Sicht wird offenbart.

      Es ist kein schöner Anblick dann zu sehen wie sehr getäuscht und beeinflusst wurde, das dem Menschen der dann als Opfer wurd.Es ist bewiesen „über“-(in) der Zeit, was nur existieren kann und was vergänglich sich selbst zerstören wird.

      Es gibst mehr als nur den anscheint wirken möchte vorhanden und das Finden wird über den willen des Suchen stattfinden.
      Es ist bereits in Möglichkeit Dimensional.

      Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
      Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
      Anfang=Zeit
      Himmel=Raum
      Erde=Materie
      Gruß

  6. Ich betrachte Feindbilder als notwendig und viel wichtiger ist es zu lernen wie man sie verarbeitet und mit ihnen umgeht. Auch Herr Lenz und vermutlich fast jeder Nutzer dieser Seite, hat zumindest ein Feindbild in den Mainstream-Medien gefunden. Spätestens wenn es ums nackte Überleben geht werden Feindbilder erstellt. Es sichert nun mal das Überleben. Das JOHARI-Fenster sollte sich jeder zu Gemüte führen, um sich selbst zu verstehen zu lernen. Es erfordert nicht nur die Auseinandersetzung mit dem ich sondern auch dem was andere über einen denken. Und reden / kommunizieren, kann niemals falsch sein! Und die Masse an Informationen kann dann einem helfen sich selbst zu definieren. Ein Feinbild erzeugt Wut, egal ob in einem selbst oder in jemand anderem….aber vor allem in einem selbst, kann man diese Wut als fast unerschöpfliche Quelle für konstruktive Ideen und Kraft nutzen. Zum Schluss noch ein Satz den ich zum ersten mal 2005 von meiner Geschichtslehrerin hörte: “Egal was Sie glauben aus Büchern oder sonst wo her zu wissen, egal was ich Ihnen in meinem Unterricht erzähle, es ist nur wahr wenn Sie es selbst erlebt haben.“ So hat sie die erste Stunde zur Quellenanalyse eingeleitet. Und so denke ich inzwischen, man sollte zu erst sich selbst erkennen, mit Hilfe der Augen von anderen.

    Herr Lenz, ich hoffe sehr, das auch Sie meinen Kommentar lesen und mir vielleicht sagen können ob meine Vermutungen zum JOHARI-Fenster richtig sind und besonders wie man mit einem Feinbild umgehen kann, wenn es wie durch mich beschrieben (im Extremfall) ums überleben geht. Ich hoffe, dass ich mich und alles um mich herum auf das tierischte Tier reduziere. Und ob es dann nicht sogar angemessen ist ein Europa ohne individuelle Kulturen zu schaffen, da so ja auch wieder Feinbilder generiert werden können oder ob es nicht doch ok ist eine eigene Kultur zu vertreten und „Angriffe´´ auf diese (z.B. durch massive Einwanderung) zu verurteilen (was aber wiederum als Rassismus wahrgenommen werden kann)?

  7. Ist mir so gegangen, hatte ein Feindbild übernommen und sehr darunter gelitten. Habe zwar nicht erkannt das es sich um ein solches handelt aber ich war a, erschrocken und habe mich selbst nicht verstanden und b,der Hass der wirklich unangenehm war und den ich nicht wollte. Im Grunde war es die Sendung Positionen 4 die mich davon befreite, es war wie ein Schalter der umgelegt wurde und der hieß Erkenntnis. Danke!

  8. Ich finde es weit weniger bedenklich, Regierungsvertreter zu ‚Feindbildern‘ zu machen als etwa ganze Bevölkerungsgruppen. Wenn man z.B. Putin nicht gut findet und ihn sogar als ‚Feindbild‘ ansieht, ist das eine politische Meinung. Wenn man aber Russen oder Juden oder Moslems oder Griechen oder Deutsche oder Türken oder irgendeine andere Gruppe, die sich über Nationalität oder Religion definiert, pauschal diffamiert, ist das Hetze. Das ist ein wesentlicher Unterschied, meine ich.

    • Wobei natürlich auch bei der Kritik an Regierungen Regeln gelten. Man kann natürlich auch da in Hetze abdriften. Aber prinzipiell ist es ein Unterschied, ein wesentlicher sogar, ob man die Regierungen von Staaten als feindlich ansieht oder die Bewohner der Staaten (analog bei Religionen).

  9. Hallo Herr Wenz,
    vielen Dank für Ihre Beiträge in der Diskussion von Positionen#4!

    Dies ist tatsächlich eine Übung für Gewaltstraftäter, die sie sehr häufig eintrainieren müssen. Und in den Prüfungen dazu, den so genannte „Provokationstests“, dann beweisen müssen, dass sie dazu in der Lage sind, in der Provokation, die auch heftig sein kann, keinen Feind zu sehen und damit keine destruktive Antwort zu geben. Was Täter in entsprechenden Trainingstherapien erlenen und beherrschen müssen, dass sollte für sie, den KenFM-User, doch auch erlernbar sein. Oder etwa nicht?

    Ich glaube dass es bei dieser Abstumpfungs-Methode ein Problem geben kann: Was passiert wenn man in eine Phase mit länger anhaltendem negativen Stress kommt? Im Gefängnis gibt es für den einen oder anderen sicher auch einiges an Stress jeden Tag, aber acht Stunden am Stück?
    Bei vielen wird vermutlich, bei länger anhaltendem negativen Stress die eigene so lange unterdrückte Aggressivität doch wieder durchkommen. Mir ging es jedenfalls so: Ich musste körperlich ziemlich anstrengende Arbeit machen, dazu kam auch noch Zeitdruck sowie finanzielle Probleme, d.h. ich war auf den Job angewiesen. So habe ich dann in einer stressigen Situation, weil ich das so in meiner „Erziehung“ gelernt habe, jemanden wegen einer Kleinigkeit angebrüllt. Wenigstens habe ich mich dann etwas später bei demjenigen für mein Verhalten entschuldigt. Meine Eltern haben das nie gemacht.

    Mir ist klar, dass hier auf KenFM sehr viele recht gut aufgeklärte Menschen lesen und schauen. Doch sind sie in der großen Mehrheit (also nicht alle!) in Sachen Psychologie intellektuell unterversorgt. Wenn nicht gar sogar sehr skeptisch gegenüber den „Geschwätzwissenschaften“, der Soziologie und Psychologie, eingestellt.

    Erst durch die Bücher von Alice Miller, die ich leider erst im Sommer 2007, mit 39 Jahren, entdeckt habe, ist mir klar geworden, dass Psychologen oder Psychotherapeuten nicht etwa dazu da sind verrückte Menschen zu behandeln, sondern sie können helfen, wenn sie gut sind und das sind bisher wohl nur etwa 10-20% von ihnen, die Aggressionen und der Wut, die in einem stecken, zu verarbeiten. Man lernt mit Hilfe positiver Unterstützung bzw. mit Hilfe positiver Gefühle, dass man kein schlechter Mensch ist, dass man Wut und Zorn haben kann, wenn einem übel mitgespielt worden ist, dass man das Unrecht, das einem in der Kindheit widerfahren ist, nicht ungeschehen machen kann, dass es auch Menschen gibt, die einen lieben und dass man selber auch lieben kann.

    Alice Miller und auch ihr Mann haben allerdings ihren eigenen Sohn, Martin Miller, ziemlich schlecht behandelt: Er wurde nicht nur verprügelt und vermutlich auch öfters angebrüllt, sondern zwischenzeitlich auch in ein Heim oder eine Pflegefamilie gesteckt – ähnlich wie Hermann Hesse. Und Frau Miller hat fast alles dafür getan, um ihrem Sohn das Medizinstudium zu verleiden:

    Martin Miller – Das wahre „Drama des begabten Kindes“
    https://www.youtube.com/watch?v=7iRz2hKsrso

  10. Sehr verständliche Feinbildgenese. Kein Wort bedarf hinzugefügt zu werden. Der Text spricht für sich.

    Lasst euch nicht aufhetzen, sondern nur aus euch selbst heraus lenken.

    Ich hoffe, ihr versteht ihn und verinnerlicht.

  11. Vielen, vielen Dank, Rüdiger Lenz!

    Eine schöne Ergänzung zu KenFM Positionen #4, in der 2 Gäste ja ihre Feindbilder für so unabdingbar halten. Ich gebe zu, dass ich selbst so konditioniert wurde (mich konditionieren habe lassen?), dass ich ziemlich schnell (eigentlich auf den ersten Blick) das Trennende an einem Menschen erkenne. Ich weiß, dass das nicht immer so war. Als Kind und junger Jugendlicher sah ich das noch ganz anders. Doch dann geriet ich in unruhige Fahrwasser und passte mich der Liebe wegen aus Verlustängsten stark an. Nun habe ich diese Fahrwasser verlassen und arbeite an meinem Bewusstsein. Ich arbeite hart daran, meine „Feindbilder“ freizulassen.
    Es gelingt mir immer besser, meine trennenden Gedanken bewusst wahrzunehmen und mich dann für einen friedlicheren, zusammenführenderen Gedanken zu entscheiden. Leider verwährt mir dieser Gedankenkonflikt noch sehr oft den Kontakt zu anderen Menschen. Das macht mich sehr traurig. Aber ich sehe auch Fortschritte, dass ich meine Realität so formen kann wie ich möchte. Es dauert zwar, aber es klappt. Und ich habe das Gefühl, dass es sich wie eine Exponentialfunktion verhält.

    Vielen Dank, dass sie ihre Erkenntnisse mit der Welt teilen.

    • Alfred sagt:
      3. März 2016 at 13:05

      Der Text ist eine naive Predikt für dauerreflexionsgeile Erbschuldträger.

      Wie würde denn ein Text als weitsichtige Predikt für geringreflektierende Personen aussehen müssen, aus Ihrer Sicht?

      Und an welcher Stelle seines Textes sind Sie persönlich ausgestiegen?

  12. Ceci n’est pas une pipe
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b9/MagrittePipe.jpg

    sondern ein Feindbild für Nichtraucher ;o)

    La trahison des images (wörtlich: „Der Verrat der Bilder“) ist eines der bekanntesten Bilder von René Magritte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/La_trahison_des_images

  13. Eine Ergänzung:

    Wenn es diese friedliebenden Menschen vereinzelt hier und ausserhalb dieser Internetseite gibt:

    – wo können wir uns als Gruppe vernetzen?
    – Wo Aktionen friedlich initiieren?

    Ich schreibe hier z.B. bei 2- 3 Themen immer wieder( mal mehr, mal weniger ausführlich):

    Das Thema Rüstungsetat, was Frau von der Leyen in den nächsten 10 Jahren um 130 Milliarden erhöhen möchte, könnte ein Attraktor für viele Menschen sein, auf die Strasse zu gehen:

    – Die Gruppe Friedensaktivisten ( ohne Feindbilder) könnte sich zusammenfinden
    – Die Gruppe Arbeitsloser könnte sich zusammenfinden, als Ausdruck der falschen Prioriäten bei Sozialstandards und Rüstungsetatvergabe.
    – Die Gruppe Flüchtlinge könnte sich auch zu den erst genannten Gruppen zusammenfinden: wenn das Thema Rüstungsetat und Rüstungsindustrie (gemäß dem Gedanken „Verursacherprinzip“) auf der Friedens-/Sozial-/Flüchtlingsdemo angesprochen wird, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass die Rüstungsindustrie für die Reparatur- und Aufbauzahlungen aufkommen soll, damit den Flüchtlingen eine Perspektive zur Rückkehr in Ihre Heimat ermöglicht wird.

    Diese 3 Gruppen von Menschen ( Friedensaktivisten, Flüchtlinge, Arbeitslose) sind vom Potenzial her millionfach vorhanden in Deutschland.

    Da reicht es schon, wenn ein Zehntel von denen mobilisiert werden könnte, um 100.000 oder 500.000 Menschen auf die Strasse zu bekommen.

    Mir geht es hier im Forum um Vernetzung und Aufzählung/ Bündelung von Attraktoren ( attraktiven Gründen) , damit viele Menschen sich zu einem Konsens finden können, der ohne Feindbilder und für mehr soziale Gerichtigkeit in Deutschland und auf der Welt, auf die Strasse nach Berlin gehen kann, um vor dem Reichstag zu zeigen:

    „Seht her. So viele Menschen sind geflohen, arbeitslos und ohne Feindbild.“

    „Wir möchten, dass die Gelder für Rüstungsindustrie und Bundeswehr für die bessere Bildung in Deutschland genutzt werden, für bessere Sozialstrukturen und zusätzlich der Rüstungsindustrie Reparaturzahlungen und Aufbauarbeiten in den Kriegsgebieten auferlegen, sowie dazu auffordern, die Waffenlieferungen in Kriegsgebiete einzustellen.“

    Je mehr ich diese Gedanken: Bürger vereinigt für eine solidarische und bessere Welt denke, umso mehr komme ich zu konkreten Handlungsgedanken.

    Ich hoffe einfach, dass in absehbarer Zeit diese einige User hier im Forum gleich sehen, oder von Aussen friedliche Gemeinschafen und Vereine mitlesen, damit eine Vernetzungsdichte von Interessen erfolgen kann und eine positive, friedliche Aktion Fahrt aufnimmt.

    • Das Thema Rüstungsetat, was Frau von der Leyen in den nächsten 10 Jahren um 130 Milliarden erhöhen möchte, könnte ein Attraktor für viele Menschen sein, auf die Strasse zu gehen:

      – Die Gruppe Friedensaktivisten ( ohne Feindbilder) könnte sich zusammenfinden
      – Die Gruppe Arbeitsloser könnte sich zusammenfinden, als Ausdruck der falschen Prioriäten bei Sozialstandards und Rüstungsetatvergabe.
      – Die Gruppe Flüchtlinge könnte sich auch zu den erst genannten Gruppen zusammenfinden: wenn das Thema Rüstungsetat und Rüstungsindustrie (gemäß dem Gedanken „Verursacherprinzip“) auf der Friedens-/Sozial-/Flüchtlingsdemo angesprochen wird, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass die Rüstungsindustrie für die Reparatur- und Aufbauzahlungen aufkommen soll, damit den Flüchtlingen eine Perspektive zur Rückkehr in Ihre Heimat ermöglicht wird.

      Ausgaben für Rüstung (oder gar Bankenrettung) und Ausgaben für Einkommen gewöhnlicher Leute sind zwei Paar Schuhe. Schauen Sie nicht auf Geld! Schauen Sie nur auf Produktion und Konsum!
      Wenn hundert Millarden Euro für Rüstung ausgegeben werden, dann beeinflusst das Bankkonten. Hundert Millarden Euro auf alle Menschen in Deutschland gleichmäßig verteilt sind etwa tausend Euro pro Kopf, die sofort in Waren und Dienstleistungen umgesetzt werden, die diejenigen, die das Geld ausgeben, selbst erzeugen müssen. Das ergibt nur Preissteigerung.
      Das Problem ist, dass so viel unproduktive Arbeit verrichtet wird und so viele Produkte so verbraucht werden, dass es niemandem nützlich ist. Das muss so sein, damit das System nicht zusammenbricht. Die Massenmigrationswaffe wird eingesetzt, damit die Leute hier noch mehr zu tun haben.

    • Streng Geheim sagt:
      4. März 2016 at 19:44

      Das Thema Rüstungsetat, was Frau von der Leyen in den nächsten 10 Jahren um 130 Milliarden erhöhen möchte, könnte ein Attraktor für viele Menschen sein, auf die Strasse zu gehen:

      – Die Gruppe Friedensaktivisten ( ohne Feindbilder) könnte sich zusammenfinden
      – Die Gruppe Arbeitsloser könnte sich zusammenfinden, als Ausdruck der falschen Prioriäten bei Sozialstandards und Rüstungsetatvergabe.
      – Die Gruppe Flüchtlinge könnte sich auch zu den erst genannten Gruppen zusammenfinden: wenn das Thema Rüstungsetat und Rüstungsindustrie (gemäß dem Gedanken „Verursacherprinzip“) auf der Friedens-/Sozial-/Flüchtlingsdemo angesprochen wird, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass die Rüstungsindustrie für die Reparatur- und Aufbauzahlungen aufkommen soll, damit den Flüchtlingen eine Perspektive zur Rückkehr in Ihre Heimat ermöglicht wird.

      Ausgaben für Rüstung (oder gar Bankenrettung) und Ausgaben für Einkommen gewöhnlicher Leute sind zwei Paar Schuhe. Schauen Sie nicht auf Geld! Schauen Sie nur auf Produktion und Konsum!
      Wenn hundert Millarden Euro für Rüstung ausgegeben werden, dann beeinflusst das Bankkonten. Hundert Millarden Euro auf alle Menschen in Deutschland gleichmäßig verteilt sind etwa tausend Euro pro Kopf, die sofort in Waren und Dienstleistungen umgesetzt werden, die diejenigen, die das Geld ausgeben, selbst erzeugen müssen. Das ergibt nur Preissteigerung.
      Das Problem ist, dass so viel unproduktive Arbeit verrichtet wird und so viele Produkte so verbraucht werden, dass es niemandem nützlich ist. Das muss so sein, damit das System nicht zusammenbricht. Die Massenmigrationswaffe wird eingesetzt, damit die Leute hier noch mehr zu tun haben.

      Einerseits verstehe ich das Argument. Andererseits: es ist nur ein Beispiel.
      Wenn das Geld in Bildung investiert wird, oder z.B. die Beispielhaften 1000 € Insolvenzgeschützt für jeden Bürger bei einer Bank hinterlegt werden würden und dieser erst nach erreichen des Rentenalters Zugriff darauf hätte…

      also Produktionsmittel müssen nicht zwingend direkt für Konsum in den Kreislauf gebracht werden.

      Mir geht es in erster Linie um ein Beispiel, wie Gelder die unnütz sind, Menschen zusammenführen könnten, auf die Strasse zu gehen.

      Das Thema gerettete Banken und deren Gelder, oder das Jmd. mal überprüft, wo die ganze Griechenlandhilfe versickert ist und dort dieses Geld an die Griechen und die Versorgung vor Ort investiert… wären Gründe in Griechenland auf die Strasse zu gehen.

      Ich suche einfach Ansätze, was Menschen motivieren könnte.

      Das 1000 € dann verpuffen, wenn alle kurz auf die Strasse gehen und friedlich Druck ausüben, und der Ausgabenetat bei Erfolg dann umverteilt wird – okay..

      Als Anlage bei Banken sind 1000 € sicher langfristig besser angelegt.

      Jetzt könnten Sie natürlich argumentieren: dann schauen Sie sich aktuell die Zinsen an. Lächerlich, was dann von 1000 € übrig bleibt, wenn die Zinsen so gering ausfallen. 0,05 % im Schnitt. Sind 50 € Zinsen pro Jahr.

      Rechnet man dies gegen bei dem Inflationskurs von ca. 3 %… kommt am Schluß Unsinn bei heraus.

      Mir geht es nach wie vor, darum aus Ungerechtigkeit Leute zu mobilisieren, auf die Strasse zu gehen.

      Und das Kriegsausgaben unsinniger für die Menschen in Deutschland sind, als 1000 € für internen, friedlichen Konsum zu haben – ich denke, darüber sind wir uns mindestens ( hoffentlich) einig.

    • Wenn das Geld in Bildung investiert wird,

      Wenn dazu Leute eingestellt werden, die vorher Hartz4 bezogen haben, haben diese Leute mehr Geld zum Ausgeben, und die werden es ausgeben. Dieses mehr ausgegebene Geld erzeugt Preissteigerung.
      Der Nutzen ist allerdings, dass diese Leute dann etwas tun, das anderen nützt.

      oder z.B. die Beispielhaften 1000 € Insolvenzgeschützt für jeden Bürger bei einer Bank hinterlegt werden würden und dieser erst nach erreichen des Rentenalters Zugriff darauf hätte…

      Dann kommt die Preissteigerung später. Sie haben jetzt nichts davon, und später auch nicht.
      Geld vernichten würde das gleiche bringen. Und darauf kann es hinauslaufen. Großbanken erlassen den bei ihnen verschuldeten Staaten ein paar hundert Millarden Euro und lassen sich dafür als Wohltäter feiern.

      Mir geht es in erster Linie um ein Beispiel, wie Gelder die unnütz sind, Menschen zusammenführen könnten, auf die Strasse zu gehen.

      Wenn man jedem, der auf die Straße geht, Geld dafür gibt, werden viele auf die Straße gehen. Das ist dann eine Umverteilung von denen, die nicht auf die Straße gehen, zu denen, die auf die Straße gehen.

    • Es gründet sich eben (die Pressetexte werden gerade geschrieben) gerade eine Humanistische Friedenspartei, die sich in einem wesentlichen Punkt absetzt:

      Sie initiieren und bauen ein Netzwerk unabhängig(!) zu ihrer Partei auf, um zu Vernetzen, um Ressourcen zu bündeln:
      PeacePoint.

      Natürlich muss sich das nun auch erst rumsprechen.
      Aber endlich gibt es eine Vernetzung die völlig unabhängig von der Partei ist, jedem offen steht, und gleichzeitig ist eine Partei zur politischen Formuierung gegeben, die doppelte Mietgliedschaften akzeptiert – weil sie anders als alles anderen Parteien nicht in Konkurrenz treten möchte, sondern die Strukturen aller anderen Formierungen und Gruppierungen bestehen lassen möchte.

      Dieses Konstrukt ist notwendig, weil die Bündelung von Parteien zur Wahlanmeldung nicht erlaubt betrachtet werden.

      Ob es PeacePoint gelingt sich zu etablieren, weiß ich nicht, aber der Gedanke ist da, und wurde und wird momentan auch schon umgesetzt. Und selbst wenn ein Nachfolgernetzwerk eine Etablierung hinbekommt: Endlich ist es soweit.

      Jede kleine Gruppe, jeder Verein, der bisher die Kapazität zur politischen Parteigründung nicht schultern konnte und trotzdem politisch (oder sonstwie gesellschaftlich) engagiert war, kann sich dort anmelden, sich bekannt machen, sich einbringen, Aktionen vorschlagen, vom Wissen anderer profitieren, selbstbewusst werden, wieviele Kleinstgruppierungen es gibt, und zuletzt: Kann zusätzlich Mitglied der Partei werden ohne sich aufgeben zu müssen.

      Zur Diskussion um Preissteigerung: Solche Schulbuchkausalitäten sind unterkomplex zur Grundveranschaulichung geeignet, aber haben nicht notwendigerweise etwas mit Realität zu tun.

    • Streng Geheim sagt:
      6. März 2016 at 22:25

      „Wenn das Geld in Bildung investiert wird, “

      Wenn dazu Leute eingestellt werden, die vorher Hartz4 bezogen haben, haben diese Leute mehr Geld zum Ausgeben, und die werden es ausgeben. Dieses mehr ausgegebene Geld erzeugt Preissteigerung.
      Der Nutzen ist allerdings, dass diese Leute dann etwas tun, das anderen nützt.

      “ oder z.B. die Beispielhaften 1000 € Insolvenzgeschützt für jeden Bürger bei einer Bank hinterlegt werden würden und dieser erst nach erreichen des Rentenalters Zugriff darauf hätte… “

      Dann kommt die Preissteigerung später. Sie haben jetzt nichts davon, und später auch nicht.
      Geld vernichten würde das gleiche bringen. Und darauf kann es hinauslaufen. Großbanken erlassen den bei ihnen verschuldeten Staaten ein paar hundert Millarden Euro und lassen sich dafür als Wohltäter feiern.

      “ Mir geht es in erster Linie um ein Beispiel, wie Gelder die unnütz sind, Menschen zusammenführen könnten, auf die Strasse zu gehen. “

      Wenn man jedem, der auf die Straße geht, Geld dafür gibt, werden viele auf die Straße gehen. Das ist dann eine Umverteilung von denen, die nicht auf die Straße gehen, zu denen, die auf die Straße gehen.

      Also ich fasse das nochmal mit einem Zitat von mir zusammen:

      Und das Kriegsausgaben unsinniger für die Menschen in Deutschland sind, als 1000 € für internen, friedlichen Konsum zu haben – ich denke, darüber sind wir uns mindestens ( hoffentlich) einig.

      Streng Geheim sagt:
      6. März 2016 at 22:25
      “ oder z.B. die Beispielhaften 1000 € Insolvenzgeschützt für jeden Bürger bei einer Bank hinterlegt werden würden und dieser erst nach erreichen des Rentenalters Zugriff darauf hätte… “

      Dann kommt die Preissteigerung später. Sie haben jetzt nichts davon, und später auch nicht.
      Geld vernichten würde das gleiche bringen. Und darauf kann es hinauslaufen. Großbanken erlassen den bei ihnen verschuldeten Staaten ein paar hundert Millarden Euro und lassen sich dafür als Wohltäter feiern.

      Also fänden Sie es gut, wenn wir das Geld lieber in die Rüstung stecken, statt friedliebenden Bürgern zu geben?
      Darf ich da richtig in dieser Annahme sein: Sie sind also für den Krieg, richtig?

    • Also fänden Sie es gut, wenn wir das Geld lieber in die Rüstung stecken, statt friedliebenden Bürgern zu geben?

      Die beiden Dinge sind nicht vergleichbar. Das eine ist Spielgeld. Das andere beeinflusst Einkommen und Ersparnisse von gewöhnlichen Leuten.

      Darf ich da richtig in dieser Annahme sein: Sie sind also für den Krieg, richtig?

      Es geht mir nur um das falsche Argument, dass man die hundert Milliarden statt für Rüstung an viele Menschen verteilen könne.
      Es geht nicht um Geld. Es geht nur um Produktion und Konsum. Statt zig tausend Leute (mehr sind es gar nicht) in der Rüstungsindustrie zu beschäftigen, wäre es sinnvoller, zig tausend Leute zur Versorgung von Flüchtlingen in der Nähe der Kriegsgebiete einzusetzen.

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