KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski („Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“)

Liest man die Bücher aus Gerhard Wisnewskis Jahrbuch-Reihe „Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“, kann man den Eindruck gewinnen, dass Wisnewski ein äußerst kritischer Mensch ist, ein Schwarzseher.

Wisnewski selbst sieht sich mehr wie einen Eichelhäher, der in der Tierwelt die anderen Bewohner des Waldes lieber einmal mehr, als einmal zu wenig vor einer potentiellen Gefahr warnt.

Während die Gefahren des Waldes sich in erster Linie auf Raubvögel beschränken, so ist das Radar von Wisnewski deutlich breiter. Von der geplanten Abschaffung des Bargeldes, über Ungereimtheiten bei Terroranschlägen bis hin zu Flüchtlingen als Migrationswaffe und den verschwiegenen Flucht-Ursachen. „Wenn du Dich nicht um Politik kümmerst, kümmert die Politik sich um Dich“, so die feste Überzeugung des Journalisten Wisnewski.

Im Gespräch bei KenFM zu seinem letzten Jahrbuch, das auf 368 Seiten das Jahr 2015 kritisch Revue passieren lässt, geht es unter anderem um das Charlie-Hebdo-Attentat in Paris, um die Flüchtlingswelle und das dabei – wohlgemerkt auf beiden Seiten – gänzlich außer Acht gelassene „Recht auf Heimat“, aber auch um die infrage zu stellende Unabhängigkeit der Tageszeitung „TAZ“, nachdem diese Millionen-Subventionen vom Berliner Senat für einen Verlags-Neubau erhielt und um die verhinderten Werbeplakate bei der Deutschen Bahn, die der Kopp-Verlag für die Neuauflage von Brzezinskis Werk „Amerika – die einzige Weltmacht“ schalten wollte.

Im Kopp-Verlag erscheint dieses Jahr auch erstmalig Wisnewskis Jahrbuch, nachdem der Knaur-Verlag, in dem die Buchreihe seit 2008 erschien, eine Fortführung der jahrelangen Zusammenarbeit aus unbekannten Gründen ablehnte, obwohl „Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“ stets zum Bestseller wurde.

Gerhard Wisnewski ist ein investigativer Journalist, dessen Thesen umstritten sein mögen, jedoch gelingt es ihm, seine aufmerksamen Zuhörer und Leser zum kritischen Hinterfragen und selbst Nachdenken anzuregen.

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30 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski („Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“)

  1. Es ist verwunderlich, mit welcher Selbstverständlichkeit ein investigativer Journalist wie Gerhard Wisnewski, der sich u.a. ausgiebig mit 9/11 beschäftigt hat, der offiziellen Theorie beipflichtet, nach der zwei Passagierflugzeuge in die Twin Towers gerast sind – spricht er doch von „islamistischen Flugzeugentführer[n]“, die Flugzeuge in ein Gebäude gelenkt [haben]“. Denn diese Theorie ist alles andere als selbstverständlich. Vielmehr gibt es mindestens zwei Kernargumente, die dagegen sprechen, ja sie geradezu ad absurdum führen.

    Zunächst sei wie bei jeder These die Frage gestattet, worauf sich die „Flugzeug-These“ überhaupt stützt? Zwei wesentliche Gründe kommen hierbei in Betracht: 1) das Bildmaterial des amerikanischen Fernsehens sowie 2) Zeugenaussagen. Unglücklicherweise (oder glücklicherweise) erweist sich weder die eine noch die andere Quelle in diesem Kontext als zuverlässig. Dass Fernsehbilder oder Fotografien, insbesondere im Zeitalter digitaler Medien und staatlich bzw. geheimdienstlich kontrollierter Berichterstattung, keine Beweiskraft haben, liegt auf der Hand. Was die Zeugenberichte angeht, so sieht die Sache nicht besser aus. Denn es lassen sich ebenso Aussagen finden, die angeblich bezeugen, keine Flugzeuge oder sogar eine Rakete gesehen zu haben. Von harten Fakten kann also kaum die Rede sein.

    Wie lauten nun die einleitend erwähnten Einwände? Der erste resultiert unmittelbar aus dem dritten Newton’schen Gesetz, wonach gilt: Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio). Bezogen auf den vorliegenden Fall bedeutet das: Ein überwiegend aus Aluminium bestehendes Flugzeug kann unmöglich durch ein Stahl- und Betongebäude hindurchfliegen. Wem dieses empirische Gesetz zu abstrakt ist, der sollte sich vor allem das sogenannte Herzarkani-Video (benannt nach dem angeblichen Urheber), das gerne als „Beweis“ für die Flugzeug-These herangezogen wird, in Zeitlupe betrachten. Dabei wird zweierlei zutage treten: erstens, dass die „Maschine“ samt ihrer Flügel, die bekanntermaßen nicht die stabilsten sind, widerstandslos (!) durch das Gebäude gleitet wie ein heißes Messer durch Butter – wer das für möglich hält, der muss es auch für möglich halten, dass Marienkäfer durch Haustüren hindurchfliegen können; überdies treten in der Aufnahme etliche Bildfehler in Erscheinung, die keinen vernünftig begründbaren Zweifel mehr daran lassen, dass es sich bei dem gezeigten Flugzeug um ein CGI (computer-generated image) handelt. https://www.youtube.com/watch?v=AA2TaA4Gl3w Die Beweislast liegt demzufolge bei jenen Leuten, die implizit behaupten, dass ausgerechnet am 11. September die fundamentalen physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt waren.
    Nebenbei bemerkt ist es methodisch inkonsequent, wenn man, sofern es um das Thema des Einsturzes der Türme geht, die Erkenntnisse der Physik bemüht und sie im Falle der Flugzeuge ausblendet. Sicherlich legt das Gesagte den unangenehmen Schluss nahe, dass auch die Medien aktiv an der Täuschungsaktion beteiligt waren. Doch wen kann das noch überraschen, wenn man berücksichtigt, dass die BBC 20 Minuten zu früh vom Einsturz des WTC 7 berichtete? – Und zwar anscheinend noch nicht mal vor Ort des Geschehens, sondern, wie der Film „September Clues“ suggeriert, vor einem Blue Screen und unter Verwendung des Bildmaterials von ABC.

    Um die Plausibilität der Flugzeug-These zu stützen, beruft sich die offizielle Version ferner auf die Telefonanrufe, die angeblich kurz vor Aufprall getätigt worden waren. Hier liegt das Problem darin, dass es, wie nicht zuletzt von Technikern, Piloten und Flugangestellten mehrfach bestätigt worden ist, nicht möglich war, Anrufe auf dieser Flughöhe durchzuführen – und mit Airphones war dieser Flugzeugtyp (Boeing 767) nicht ausgestattet. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls unbestritten, dass die Anrufe tatsächlich stattgefunden haben. Zumindest herrscht darüber sowohl bei den Vertretern der offiziellen Version als auch bei den sogenannten Verschwörungstheoretikern Übereinstimmung. Wenn dem so ist, dann ergibt sich zwingend, dass die Anrufe vom Boden aus erfolgt sein müssen und die Flugzeuge nicht in die Türme geflogen sein können. Gestützt wird diese Überlegung durch die Ergebnisse der Recherchen von Rebekah Roth, einer ehemaligen Stewardess, die zwei Bücher über 9/11 in Romanform verfasst hat (Methodical Illusion, Methodical Deception). Vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Erfahrungen hat Roth u.a. die vom FBI veröffentlichen Transkripte der Telefonanrufe ausgewertet und dabei zahlreiche Unstimmigkeiten festgestellt. Besonders erwähnenswert ist die ursprüngliche Version des Transkripts zum Anruf der Stewardess Betty Ong (Flug 11). Demnach spricht Ong an einer Stelle davon, dass einer der mutmaßlichen Terroristen „oben stand“ („he stood upstairs“) – ein Detail, das in der veröffentlichten Audio-Version interessanterweise fehlt. https://de.scribd.com/doc/14094215/T7-B17-FBI-302s-of-Interest-Flight-11-Fdr-Entire-Contents Dies ist insofern relevant, als es Roth zufolge in einer Boeing 767 (im Gegensatz zur Boeing 747) keine Treppen gibt. Die Autorin argumentiert dafür, dass die Flugzeuge, die angeblich ins WTC geflogen sein sollen, über das sogenannte Remote Control System (RCS) übernommen und zu einem Hangar geflogen wurden.

    Nicht minder fragwürdig ist schließlich die Auffassung, an 9/11 wären Islamisten beteiligt gewesen. Abgesehen davon, dass mehrere der angeblichen Flugzeugentführer immer noch leben (http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/1559151.stm), gibt es einige Indizien für eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst, Mossad. Wen dies näher interessiert, der sollte sich darüber informieren, was es mit den israelischen Kunststudenten auf sich hat, denen in den Jahren vor dem Anschlag Zugang zum WTC gewährt worden war (Siehe für einen Überblick z. B. http://www.markdotzler.com/Mark_Dotzler/WTC_Artists.html, http://www.methodicaldeception.com/resource2.html). Hierzu ist außerdem die Lektüre des 60-seitigen, sich auf die besagten Studenten beziehenden Berichtes der DEA (Drug Enforcement Administration) unabdingbare Voraussetzung. http://antiwar.com/rep/DEA_Report_redactedxx.pdf Übrigens soll auch in den bislang unveröffentlichten 28 Seiten der 9/11-Kommission in einer Fußnote der Bezug zu Israel hergestellt werden.

    Die Israel-Verbindung alleine könnte (und sollte sogar) eine eigene Sendung füllen und/oder Gegenstand eines Artikels bilden. Immerhin fungiert der 11. September in den Mainstream-Medien als Paradebeispiel genuin islamistischen (statt zionistischen) Terrorismus und begünstigt damit die Aufrechterhaltung des Feindbildes Islam.

  2. Ein interessantes, über weite Strecken gutes Gespräch mit einem Wermutstropfen, der sich nach „Positionen“ hier nun verfestigt.

    Hat es jemand gemerkt?
    Ken Jebsen versuchte mehrmals (leider vergeblich) Gerhard Wisnewski „wachzurütteln“- der sich doch wie mir scheint, u.a. beim Thema ´Fliehende Menschen´ gehörig „verrannt“ hat:
    Sowohl diverse unsinnige (eigentl. schon rassistisch zu verstehende) Äußerungen wie- „Ein SCHLECHTER Schüler in einer Schulklasse zieht die ganze Klasse mehr runter, als ein GUTER sie hoch- das ist nun mal so.“ Oder: „Alle reden ja vom Umweltschutz, verherrlichen ihn geradezu..das hat bis zu einem gewissen Grad seine Berechtigung, aber was wir brauchen ist Grenzzschutz.“, als auch seine Körpersprache, stimmen mich nachdenklich und wirken ein Stück weit enttäuschend gegenüber meinem bisherigen Bild von G.W.

    Wisnewskis Kernaussage, also das „globale Strategen“ quasi NUR EIN ZIEL hätten:
    Die Menschheit zu einem „grenz-u. strukturlosen Mus einzustampfen“, wirken auf mich fast schon- bedaure das sagen zu müssen..schizophren. Klar wollen die „Strategen“ eine aufgeklärte, selbstdenkende Masse verhindern- aber indem sie uns permanent gegeneinander aufhetzen. Die wollen eben KEINEN (sich verstehenden) „Mus“..die wollen weiter HERRSCHEN. Und dazu muß man TEILEN. Doch ob sie es schaffen, uns weltweit „dumm“ und gespalten“ zu halten, liegt doch bei UNS ganz allein. Hat sich unser Bewußtsein so wenig weiterentwickelt, daß wir immer noch glauben, ein Feindbild, und Grenzen haben zu „müssen“??? Oder gelingt es uns tatsächlich, aufeinander zuzugehen..voneinander zu lernen…wieder zu spüren:
    WIR SIND EINS.

    Meine Frage an Gerhard Wisnewski: Was wäre denn so schlimm daran, wenn der Atmosphäre bzw. unserer ohnehin bereits schadstoffüberlasteten Atemluft ein weiterer-noch größerer Flughafen, und damit noch mehr Luftfahrtverkehr erspart bliebe??
    Herr Wisnewski hat ganz klar Angst vor Vermischung verschiedener menschlicher Kulturen.. Ohne Grenzen und deren Organisation IN ALLEN Lebensbereichen, wie es eben auch unserer Biologie entspräche, würde seiner Meinung nach, die Zivilisation (um die er sich offenbar mehr Sorgen macht, als um ein NATÜRLICHES ÜBERLEBEN des Menschen ansich) untergehen.
    Was bitte Herr Wisnewski finden sie an unserer pervertierten sogenannten „ZIVILISATION“ denn so unbedingt erhaltenswert- mittels „Grenzschutz“??!
    Ihr Gesprächspartner gab ihnen den Hinweis, daß es doch genau DIESE „Zivilisation“ ist, die sämtliche „Grenzen“ der NATÜRLICHKEIT überschritten hat. WENN wir uns von etwas abgrenzen, distanzieren, und letztendlich abwenden müssen- so wir überleben wollen, dann ist es doch dieser, an Perversion keinerlei Grenzen kennende WACHSTUMSWAHN- sprich unser so „fein“ ORGANISIERTES Wirtschaftssystem!

    Nein Herr Wisnewski, ich sehe es nicht so wie sie, daß DAS unserer Biologie entspricht. Zellen haben MEMBRANE (keine undurchdringliche Grenzen), und Organe sind ebenfalls miteinander verbunden.

    Leider ignorierten sie Ken Jebsens „Wegweiser“ in Sachen Demut gegenüber der Natur…das zwar die Hybris aktiv ist, jedoch den Meisten unter uns immer noch das Bewußtsein fehlt, daß ALLES (statt voneinander abgegrenzt od. distanziert) mit ALLEM VERBUNDEN.. EIN ORGANISMUS ist.

    Ich schätze nach wie vor die wichtige Aufklärungsarbeit des Journalisten und Buchautors Gerhard Wisnewski, sowie seinen hervorragenden Instinkt, was Strategien der Massenmanipulation betrifft. Allerdings wünsche ich ihm, daß er seine Angst vor dem- wie er selbst sagt, „kleinsten gemeinsamen Nenner“ loslässt. Denn dieser, bei Geburt jedem Menschen innewohnende Nenner heißt schlicht: EMPATHIE.

  3. Sehr interessantes Interview. Der Teil über die Atombombenabwürfe in Japan hat mich sehr erstaunt und ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass tatsächlich keine Abwehrflieger nötig waren und auch niemand gestört hat. Die Geschichte erinnert mich an meine Magisterarbeit, die das Thema „Geschichtsbewältigung des Zweiten Weltkrieges in den japanischen Schulbüchern“ hatte. In meinen Forschungen habe ich die fast völlige Tilgung aller japanischen Kriegsverbrechen oder Kriegsschuld herausgestellt, was mich nur in seiner Konsequenz überrascht hatte, aber auch folgende Geschichte: zu den schlimmsten Kriegsverbrechen Japans gehören die Menschenversuche in Nordchina. Dort wurden grausamste Experimente an lebenden, wachen Menschen durchgeführt, einmal zum Zwecke der (militärischen) Medizin, andererseits zur Entwicklung von biologischen und chemischen Waffen. Die wertvollen Ergebnisse dieser tödlichen Forschungen wurden später von den USA in einem Deal mit den Kriegsverbrechern gegen deren strafrechtliche Nichtverfolgung erlangt. Es ging sogar soweit, dass einer der hauptverantwortlichen KZ-Ärzte die Leitung des Bildungsministeriums der japanischen Regierung übernahm und persönlich die Geschichtsdarstellung bezüglich der Kriegsverbrechen zensierte. Der Kampfstoff Anthrax z.B. stammt aus diesen Forschungen.

    • Der Teil über die Atombombenabwürfe in Japan hat mich sehr erstaunt und ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass tatsächlich keine Abwehrflieger nötig waren und auch niemand gestört hat.

      Ich hatte bisher gedacht, dass die Japaner zu dem Zeitpunkt keine Jagdfieger mehr gehabt hätten.
      Sollten sie welche gehabt haben, aber nicht losgeschickt haben, kann ich mir das nur durch Sabotage erklären.
      Etwas Ähnliches ist die Einnahme des Pointe du Hoc in der Normandie. Dieser Posten war militärisch sehr wichtig. Aber er war an bei diesem Ereignis schwach besetzt bis miserabel kommandiert.

  4. Wieder interessant, aber wie kommt Herr W. zu den Behauptungen, die er zur Mischung von Kulturen aufstellt? Gibt es irgendwelche Belege dafür? Ich habe andere Erfahrungen.

    Der Bildungserfolg hängt nicht von der Kultur oder Muttersprache ab, sondern, ob die Familie an Bildung interessiert ist. Und auch das müsste nicht so sein, wenn die Schulen eine bessere personelle Ausstattung bekommen würden. Aber Geld ist nur für Banken und das Militär da.
    Die Bundeswehr bekommt das Doppelte wie die gesamte Bildung und Forschung (https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzelplan.html). Und das soll noch massiv aufgestockt werden.

    Am Gymnasium meiner Kinder gibt es z. Zt. 50 Flüchtlinge und Einwanderer, die ohne Deutschkenntnisse gekommen sind, das sind 5% der Schüler. Die meisten können nach ½ Jahr genug Deutsch, um an den meisten Fächern sinnvoll teilnehmen zu können. Auch die soziale Integration funktioniert.
    1 Mio. Flüchtlinge sind gerade mal 1,25% der Gesamtbevölkerung. Auf 80 hier lebende Menschen kommt 1 Flüchtling. Wo ist die Überfremdung, auch wenn es doppelt so viel wären? Auch das wäre noch nicht einmal ein zusätzliches Kind pro Klasse.
    Die jetzigen Flüchtlingen kann man nicht mit den angeworbenen, ungebildeten Fabrikarbeitern der 50er Jahre vergleichen. Sie haben, genauso wie die türkischen Arbeiter, den Ehrgeiz, ein Leben aufzubauen, sonst hätten sie nicht so große Mühen auf sich genommen. Aber sie sind weltoffen und wollen sich in Sprache und Verhalten integrieren, was damals von der deutschen Gesellschaft ja gar nicht vorgesehen war.

    Und wenn diese jungen Männer alle eine Berufsausbildung machen und hier Steuern zahlen? Dann wäre es endlich Zeit für ein anderes Sozialsystem, bedingungsloses Grundeinkommen mit der Möglichkeit für alle, das Einkommen als Hilfslehrer, Gärtner, Hausmeistergehilfe, Kindergartenhelfer, Service für alte Menschen, … aufzustocken, mit der Möglichkeit sich über Erfahrungen weiterzubilden. Es gibt in Deutschland genug Arbeit und genug Menschen. Wenn wir eine gerechte Verteilung hätten, könnten wir den Lebensstandard für alle enorm verbessern.

    Deutschland wird nicht durch die Flüchtlinge destabilisiert, sondern durch die Panik vor ihnen. Da das zuerst nicht funktioniert hat, wurde die Silvesternacht in Köln initiiert. Plötzlich kippte die Stimmung ins Gegenteil und plötzlich wurden auch die (von wem initiierten?) Sprechchöre „Merkel muss weg!“ laut. Hatte Merkel sich den US-Machthabern irgendwo widersetzt? Wie in diesem und anderen Interviews schon beschrieben, gab es ähnliches bei Westerwelle und Ex-Kanzler Schröder.

    Wir alle müssen, wie Herr W. sagt, zwischen den Zeilen lesen und sich wiederholende Muster finden. Danke an Ken und allen Interviewpartnern dafür.

  5. Vielen Dank für dieses Interview. Es wird klar gemacht worum es bei der Migration wirklich geht. Herr Wisnewski mag sich dadurch zwar bei so manchen nicht beliebt machen, aber er hat halt recht. Die Migration wird definitiv als Waffe gegen Österreich und Deutschland eingesetzt. Für den demographischen Wandel ist die Migration ein riesiges Problem. Wenn 80% Männer kommen so werden diese keine Kinder bekommen. Unsere Kinder müssen dann zu den vielen alten Menschen zusätzlich noch die zu uns gekommen Männer ernähren. Außerdem ist eine Bevölkerungsreduktion durchaus wünschenswert. Nur für den Kapitalismus ist sie tödlich, aber den sollten wir eh töten. Die wenigsten von den zu uns gekommen Menschen werden eine Arbeit finden, bei der hohen Arbeitslosigkeit in Österreich. Das mag in Deutschland ein bisschen anders sein, aber auch dort wird nur der Niedriglohn Sektor noch menschenfeindlicher werden. Den wenigsten Menschen wird wirklich geholfen werden aber das ist für die olivgrünen Gutmenschen nicht verständlich.
    Wenn Migranten hierher kommen, dann müssen diese sich mit der Bevölkerung hier vermischen damit nicht Parallelgesellschaften entstehen. Dies ist bei den meisten Muslimen ebenfalls ausgeschlossen und genau das ist gewollt. Herr Wisnewski hat Recht, es geht um die Zerstörung der Heimat. Die Heimat vieler Menschen ist schon zerstört worden. Die deutsche Politik hat nicht mehr das geringste Verständnis für die Bevölkerung. Es geht nur noch um das Konstrukt EU das als 51 Staat der USA betrachtet werden muss. Die Abschaffung der europäischen Staaten ist für das internationale Finanzkartell unbedingt notwendig. Um wirkliche Hilfe geht es überhaupt nicht, denn die kann nur mit den Staaten wo die Menschen herkommen stattfinden. Die olivgrünen Gutmenschen tun so als ob sie überall helfen müssen. Das die USA und England überall auf der Welt Bomben schmeissen stört sie dabei gar nicht, denn sonst hätten sie ja nichts zu tun. Anders kann ich mir die Politik der Grünen, CDU, SPD und der Linken nicht erklären, da hilft auch eine Sahra Wagenknecht nicht, denn sie ist ja anscheinend auch nur für PR zuständig. Die USA muss sofort in die Schranken gewiesen werden und weltweit jede Zusammenarbeit mit den USA eingestellt werden bis die USA weltweit ihr Militär abgezogen haben. Wir können viele Menschen aufnehmen, aber in einer Weise die uns und den Menschen die zu uns kommen gut tut. Das Wichtigste ist aber das eine sinnvolle Zusammenarbeit mit den Staaten von wo die Menschen kommen stattfindet. An die menschenfeindlichen Regime von Erdowahn, Saudi Arabien und Israel dürfen keine Waffen mehr geliefert werden, gell Herr Gabriel. Eine Wiedergutmachung für die bombardierten Länder Afghanistan, Irak, Syrien, ex Jugoslawien und Libyen muss gefordert werden, vor allem für die Anwendung der Uranmunition.

  6. Das ist ja interessant! Wir, als Kolonialisten sind mit Recht nicht freundlich empfangen worden (man sieht ja warum 55:24 ) und wenn heute 1 Million Flüchtlinge zu uns kommen, brauchen wir die auch nicht freundlich zu empfangen. Denn nun sollen wir armen weißen „Neger“ kolonialisiert werden.
    Ich habe Euch und Herrn Wisnewski eigentlich für wertvoll und humanistisch gehalten („Mein Ziel ist der Mensch“!), aber das war wohl ein Irrtum!
    Mir ist blos nicht klar, was Ihr erreichen wollt?! Wollt Ihr die kritischen Geister gegen die Flüchtlinge und gleichzeitig gegen die Regierenden aufbringen? Oder auch solche Anhänger aquirieren, die eigentlich sonst mit der AfD heulen?
    Kurze Zusammenfassung dieses Interviews: Scheußlich! Hoffentlich ninjr ein Versehen.

    • Wollt Ihr die kritischen Geister gegen die Flüchtlinge und gleichzeitig gegen die Regierenden aufbringen?

      Wenn man die zig Millionen Menschen in Deutschland, die nicht wollen, dass Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und nach Deutschland gelockt werden, als Pack beschimpft und ihnen mit wirtschaftlicher Vernichtung droht, falls sie das öffentlich bekunden, erreicht man genau das, nämlich dass man diese Leute sowohl gegen die Regierung als auch gegen die Zuwanderer aufbringt.
      Das ist meiner Meinung nach das Ziel derer, die die Massenmigrationswaffe einsetzen.

    • Vielleicht verstehe ich den Herrn Wisnewski auch falsch, doch seine Äußerungen bzgl. Menschen, die flüchten müssen und auch seine Sichtweise, das zu viele Menschen mit Migrationshintergrund Deutschland verändern, was zu verhindern ist, finde ich gelinde gesagt eher befremdlich.

      Zumal es bisher, wenn ich mich richtig erinnere, eher umgekehrt war…wie es mkflash richtig schreibt…
      Das Buch von Zbigniew Brzezinski „Die einzige Weltmacht“ findet man auch im Fischer Verlag bzw. hier kann man es im Internet lesen http://tazelwurm.de/wp-content/uploads/2015/02/Die-einzige-Weltmacht.pdf

      Allerdings glaube ich trotz alledem, dass für Ken Jebsen das Motto “ Mein Ziel ist Mensch“ im Mittelpunkt steht und Menschen sind nun mal Menschen, egal wo sie herkommen und welche Hautfarbe sie haben.

      Ich habe viele Freunde und Bekannte mit Migrationshintergrund und es dürfen ruhig noch mehr dazu kommen. Der Schwiegervater meiner Tochter ist ein waschechter Italiener und jetzt weiß ich, wie eine echte italienische Pizza schmeckt und das auf Mozzarella mit Tomaten nur Olivenöl, Salz und Basilikumblätter gehören…
      Von meiner iranischen Künstlerfreundin, die leider im letzten Jahr an Brustkrebs gestorben ist, die im Untergrund gegen den Schah gekämpft hat und dann aufgrund Chomeini’s Herrschaft flüchten musste, mit Mann und zwei kleinen Kindern, habe ich viel über das Leben im Iran erfahren.
      Ihr ältester Sohn ist mit einer Jüdin verheiratet und ihr zweiter Sohn mit einer Deutschen. Meine Kinder und ihre Kinder sind eng befreundet…Und sie fehlt mir sehr!
      Ich habe ihre Mutter kennen gelernt, die einmal im Jahr nach Deutschland kam und ihre Schwestern.
      Die Schwester meiner Schwiegertochter ist mit einem Vietnamesen verlobt und die Tochter einer befreundeten Zwillings-Omi ist Chilenin; ich bin mit einer russischen Übersetzerin und Dolmetscherin befreundet, die hin- und wieder Texte für mich ins russische übersetzt, die beste „Freundin“ meiner Tochter ist ein Ungar mit dem sie seit ihrer Grundschulzeit befreundet ist und den ihr Mann so zu sagen „mitgeheiratet“ hat, mein Sohn hat einen engen freundschaftlichen Kontakt zu einem Kubaner, der allerdings in Amerika lebt, der regelmäßig nach Deutschland kommt und den umgekehrt mein Sohn und meine Schwiegertochter in Amerika besuchen…

      Ich bin froh, dass es keine Grenzen mehr in Europa gibt und ich hoffe sehr, dass das auch so bleiben wird…
      Für mich ist es furchtbar, dass Europa diese Abschottungspolitik macht, verdammt noch mal, wo sollen diese vielen Menschen denn hin…?

      Und wenn es so sein sollte, dass die vielen flüchtenden Menschen wie Waffen gegen Europa benutzt werden, dann liegt es doch an uns, dass genau das nicht passiert! Und zwar in dem wir da helfen, wo es für uns möglich ist…
      Und ehrlich diesen dämlichen Spruch: „Wir können doch nicht alle hier aufnehmen“ kann ich nicht mehr hören…

      So jetzt höre auf, sonst schreibe ich mich noch in rage…

  7. Das ist ja interessant! Wir, als Kolonialisten sind mit Recht nicht freundlich empfangen worden (man sieht ja warum 55:24 ) und wenn heute 1 Million Flüchtlinge zu uns kommen, brauchen wir die auch nicht freundlich zu empfangen. Denn nun sollen wir armen weißen „Neger“ kolonialisiert werden.
    Ich habe Euch und Herrn Wisnewski eigentlich für wertvoll und humanistisch gehalten („Mein Ziel ist der Mensch“!), aber das war wohl ein Irrtum!
    Mir ist blos nicht klar, was Ihr erreichen wollt?! Wollt Ihr die kritischen Geister gegen die Flüchtlinge und gleichzeitig gegen die Regierenden aufbringen? Oder auch solche Anhänger aquirieren, die eigentlich sonst mit der AfD heulen?
    Kurze Zusammenfassung dieses Interviews: Scheußlich! Hoffentlich ninjr ein Versehen.

  8. Gerhard Wisnewski sehe ich keinesfalls als Schwarzmaler. Nur sollte klar sein, das wenn man in die Welt der Mega-Ego’s und Elite-Intelligenz einblickt, es eben auch kaum Erhebendes zu berichten gibt. Gelinde gesagt! Jeder, der in seinem Alltag genauer hinschaut, entdeckt direkt Vergleichbares in allen Schichten. Nur, das Ausmaß und Wirkung dort begrenzter, aber nicht weniger beschämend sind. Die Gleicheren sind überall vertreten. Und stets geht es vorgeblich um Strategie und Politik.
    Nun könnte man das Kapitel also als typische Geschehnisse einer unreifen Menschheit im Kleinen wie im Großen abhaken. Aber, Herr Wisnewski warnt vor einem „strukturellem Krieg gegen die Menschheit“. Gemeint ist wohl eher, das nach einer Agenda agiert wird, welche die planmäßige Vernichtung aller zivilisatorischen Strukturen zum Etappenziel hat. Und wer (Nationen) Wälder abrodet, den interessieren die danach verwelkenden Blätter nicht. Also aufgepasst!

  9. Hallo in die Runde.
    Ein sehr interessantes Gespräch, wofür ich mich bei allen Beteiligten für die Mühe bedanken möchte.
    Den einzig weiterführen Gedanken, den ich aus diesem Gespräch mitnehme, besteht aus 2 Faktoren.
    Zum einen das Beispiel mit den Flüchtlingen, also wenn in einem 1000 Bewohner Dorf 5 Fremde kommen, dass dann Friede Freude Eierkuchen angesagt ist und wenn es 500 Fremde sind, die Fremden als Bedrohung angesehen werden. Wenn nun aber der Dorfhäuptling befiehlt, dass die Fremden bleiben und integriert werden sollen und immer mehr kommen, es dadurch zu eine Spaltung der Dorfgemeinschaft kommt – oder wie Ken immer sagt: „Spalte und Herrsche!“
    Wenn man dann wieder zu 30:07 zurückgeht, wo Herr Gerhard Wisnewskis sagt:
    „Das Frankreich über den Ausnahmezustand regiert werden kann…“ dann könnte das doch Merkel Ihr Ziel sein!
    So zudem was ich in anderen Foren lesen kann, spaltet sich die Bevölkerung in Deutschland immer mehr in ein Rechts- oder Linkslager, wo auf politischer Ebene die eigentliche Gefahr darin besteht, dass die GroKo zusammenbricht und über das Machtvakuum der Weg für eine Normal bis Ultra Rechts- oder Linkspartei frei wäre.
    Wenn aber die GroKo zusammenbleibt und den Schwachsinn (1) weiterbetreibt, steigt die Gefahr von Bürgerkriegsähnlichen Zuständen und dann wird auch hier der Ausnahmezustand bzw. die Notstandgesetze umgesetzt, was der beste Machterhalt ist!
    Zu (1)
    Wenn Menschen vor Krieg flüchten müssen, sollte man Ihnen auch Asyl gewähren. Aber bisher sehe ich keine Bemühungen, weder von Frau Merkle, Frankreich der EU oder USA, dass mit Herrn Assad in Syrien es irgendwie zum Frieden kommen kann. Warum auch?
    Ich meine 1884/85 fand in Berlin die Kongokonferenz satt, wo sich die USA, Russland, viele europäische Staaten und das Osmanische Reich, den Kontinent Afrika untereinander aufteilten und als das Osmanische Reich bröckelt bzw. mit den Engländern und Franzosen gestürzt wurde, teilte man sich den Nahen Osten auf und weiter ging´s im Programm. Somit hat sich seit der Kongokonferenz bis heute nichts geändert.
    Und wie könnte es in Syrien weitergehen?
    Nun ganz einfach.
    Ich denke, man wird sich die Fähigsten Syrer herausfischen, fördern und integrieren und zwar so, dass sie gar nicht mehr nach Syrien „zurückwollen können“, danach bombt man Herrn Assad und die IS zusammen, erklärt Syrien zum sicheren Staat und schickt die ungebildeten wieder zurück und hat somit auf der Intelligenten Ebene Syrien min. 30 – 50 Jahre zurückgeworfen.
    In wie fern Russland wegen dem Militärhafen da mitspielt, ist fraglich und könnte eventuell in einem Flächenbrand bis nach Europa hinein enden.
    Aber vielleicht „wenn Wir Glück haben“ findet der nächste Stellvertreterkrieg in Asien statt, wo wegen dem ungelösten Kaschmirkonflikt und das China, Indien über Staudämme das Wasser abgräbt, man sich sicher sein kann, dass Indien mitmischen wird und für Uns Krieg wie gewohnt nu in der Glotze stattfindet!
    LG Thomas Borchert

  10. Wisnewski (3:06): „…das eigentlich spannende an dem Begriff [Verschwörungtheorie] ist, dass die Benutzung dieses Begriffes schon der erste Beweis für eine Verschwörung ist. Weil nur die Verschwörer selbst haben ein Interesse an diesem Begriff andere mit diesem Begriff irgendwie ins Dubiose zu rücken.“

    Das ist kein gültiges Argument, da natürlich auch zu Unrecht einer Verschwörung Beschuldigte ein Interesse daran haben sich zu wehren. Allerdings ist diese Denkweise typisch für paranoide Menschen. Ein gewisses Maß an Paranoia mag sicher hilfreich sein echte Verschwörungen aufzudecken, man sieht aber auch oft welche dort wo gar keine sind.

    • „Das ist kein gültiges Argument, da natürlich auch zu Unrecht einer Verschwörung Beschuldigte ein Interesse daran haben sich zu wehren.“

      ??? Du meinst die werfen dann ihrerseits den Beschuldigern Verschwörung-stheorie vor?

      Wisnewski meinte wohl eher der erste Hinweis. Bewiesen ist ist mit Gebrauch des Wortes ja noch nichts.

    • Ganz so ausschließlich würde ich das nicht sehen, denn es gibt auch zahlreiche „ganz normale“ Menschen, die nicht in transatlantischen Vereinen sitzen und dennoch sehr leichtfertig mit der Keule „Verschwörungstheoretiker“ um sich schlagen, wenn sie ihr geliebtes Weltbild bedroht sehen. Insbesondere in den Telepolis-Foren trifft man sehr häufig auf entsprechende Aussagen, ganz besonders zu technischen Themen, wenn dort eine Verbindung zu Theorien hergestellt wird, die im Mainstream nicht behandelt werden. Ebenso ist mir in diversen Programmierer-Foren aufgefallen, daß zwar Administratoren und Moderatoren Aussagen treffen dürfen, die den Status Quo bestätigen, Aussagen von anderen, die das herrschende System in Frage stellen oder kritisieren, regelmäßig mit dem Hinweis, daß man hier keine Verschwörungstheorien behandelt sehen möchte, abgemahnt werden – was hinsichtlich der Tätigkeit dieser Leute, nämlich dem Programmieren von Computern bzw. dem Erstellen von Webseiten und Anwendungen für PC und andere Computer, schon ein paar Fragen aufwirft, die ich mir als Programmierer stellen mußte (z.B. entfremdende, sozial isolierende Tätigkeit?).

    • Interessante Ansicht und ich dachte immer Verschwörungstheoretiker sei ein ehrbarer und erlenbarer Beruf Namens Polizist. Inwiefern Polizisten paranoid unterwegs sind und Verschwörungen sehen wo keine sind, lässt sich am besten feststellen, wenn man mal in eine Polizeikontrolle kommt. In wie fern das pathologisch ist, nun da müsste man mal Polizisten untersuchen.
      Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Wir genau genommen in einer politischen wie wirtschaftlichen Planwirtschaft leben und um das durchzusetzen, dieses immer eine politische Märchenstunde bedarf, die durch die ständigen Wiederholungen irgendwann auffällt.
      Um so einen Politiker verstehen zu können, was dieser wirklich meint, drehe ich einfach das Gesagte ins Gegenteil um, wie heute z.B. Frau Nahles zur Ristarente meinte: „Die Einlagen, die diese Menschen gebracht hätten, würden am Ende auch ausgezahlt, versprach Nahles.“
      Ergo. Wenn Frau Nahles schon heute versprechen muss, dass die Ristarente ausbezahl wird, dann werden 16 Mio. Menschen zum Schluss in die Röhre schauen dürfen.
      LG Thomas Borchert

    • @dersouveraen
      Wenn ich z.B. einen Kommentar gegen antirussische Propaganda schreibe und mir jemand vorwirft Putin würde mich dafür bezahlen (schön wärs 😉 ), dann nenne ich das eine Verschwörungstheorie.

      @irwisch
      Meiner bescheidenen Sichtweise nach sind die meisten Verschwörungstheorien in der Tat erfunden, zum Teil vielleicht auch gerade von Geheimdiensten. Beispielsweise gibt es allein zu 9/11 zig verschiedene Theorien, die einander widersprechen. Stimmen kann davon natürlich höchstens eine.

    • an Pingu
      Ob und welche Verschwörungstheorien von US- oder anderen Geheimdiensten zu Verschleierung von brisanten Geschehnissen wann erfunden wurden, kann vermutlich keiner von uns nachprüfen, es sei denn, es gibt mal wieder einen Whistleblower, der Freiheit und Leben riskiert, um die Bevölkerung darüber aufzuklären. Gerade aber bei den Vorfällen um den elften September 2001 bin ich ziemlich sicher, daß die drei gängigen Haupt-Theorien abseits der offiziellen Verschörungstheorie größtenteils von den Kritikern, abfälligerweise auch Truther genannt, entwickelt wurden. Man muß hier tatsächlich „entwickelt“ statt „erfunden“ schreiben, denn diese Theorien entwickelten sich in der Tat anhand der zahlreichen Widersprüche und der Untersuchungen der Fachleute um AE911Truth.

    • Nachtrag an Pingu:
      Es wäre auch eine Verschwörungstheorie, wenn Putin dich tatsächlich bezahlen würde. Wenn heute der Herr Putin bei mir klingeln und mir ein paar Euro rüberschieben würde für meinen zahlreich in allerlei Foren demonstrierten Gerechtigkeitssinn, hätte ich kein Problem damit, es anzunehmen, außer er würde damit Forderungen verbinden, die ich nicht zu erfüllen bereit wäre. Schließlich schreiben zahlreiche Autoren für Bezahlung: sie schreiben ein Buch und suchen danach einen Verleger, der’s vertreibt, und manche schreiben sicher auch Auftragsarbeiten, z.B. „Autobiographien“ oder eben die Journalisten, die von Geheimdiensten Vorlagen erhalten, was genau sie schreiben sollen, wie einst Ulfkotte gestand und beschrieb.

    • „Wenn ich z.B. einen Kommentar gegen antirussische Propaganda schreibe und mir jemand vorwirft Putin würde mich dafür bezahlen (schön wärs ? ), dann nenne ich das eine Verschwörungstheorie.“

      Ich nenne das Verleumdung oder falsche Anschuldigung.

  11. Zur Ergänzung und Bestätigung der Inhalte dieses Interviews anbei ein Vortrag von Hermann Ploppa.
    Mit anschließendem Frage und Antwortteil ca. 2:00 Stunden.

    Hermann Ploppa // Die Macher hinter den Kulissen // Transatlantische Netzwerke // Sprechsaal

    Antikrieg TV – Am 18.02.2016 fand im Sprechsaal Berlin eine Vortragsveranstaltung mit dem Publizisten Herrmann Ploppa statt.

    Der Autor des Beststellers „Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ wird in seinem Vortrag zentrale Thesen aus dem Buch vortragen: Diskrete Netzwerke einer selbsternannten Elite arbeiten daran, souveräne Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland an die geopolitischen Interessen der USA anzubinden. Damit einhergehend werden die inneren Strukturen der deutschen Gesellschaft im Sinne des Markradikalismus umgebaut. Die traditionelle Dreieilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtliche und privat-profitorientierte Sektoren wird sukzessive komplett privatisiert. Um diese Ziele zu erreichen, werden demokratische Entscheidungen der Bürger konsequent umgangen.

    In der anschließenden Diskussion können Aspekte vertieft oder weitere Fragen in Bezug auf internationale Netzwerke erörtert werden.

    Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. Zuletzt erschien auf Telepolis ein viel beachteter Beitrag über die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ (http://www.heise.de/tp/artikel/46/468…).

    https://www.youtube.com/watch?v=vcbcCnrCX2M

    Besonders positiv zu vermerken ist die motivierende Art und Weise des Auftretens und das Herausarbeiten der Chance gegen Ende des Vortrags.

  12. einer der für MICH wichtigsten sätzen in diesem interview: wir sitzen mit den flüchtlingen in einem boot. in einigen gesprächen/aussagen von herrn wisnewski begannen bei mir zweifel zu entstehen, ob auch er – wie so viele andere – jetzt in die rechte / rassistische ecke abdriftet. dieses interview zeigt mir, dass das nicht so ist. gut so. danke.

    • @ andrea drescher: “ in die rechte / rassistische ecke…“

      Bin gegen JEDE Form von Rassismus, ganz unabhängig davon, aus welcher Ecke der kommt. Es gibt auch einen Rassismus, der aus der linken Ecke kommt. Anette Kahane von der Amadeu – Antonio – Stiftung sagt öffentlich aus, es gäbe “ zuviele Weisse“ in Deutschland. Solcher Rassismus betrifft auch mich, da ich nun mal weisse Haut habe.
      Kommt es heute darauf an, welche Hautfarbe jemand hat ?

  13. Wahrheiten in offiziellen Geschichtsbüchern? Von wegen!

    Der gewöhnliche Durchschnittsbürger, dessen Geschichtsbewußtsein vor allem in der Schule geprägt wurde, hat noch immer keinen blassen Schimmer davon, wieviel in den offiziellen Geschichtsbüchern Dargestelltes tatsächlich so passiert ist, was dort alles fehlt, weggelassen, verzerrt und verfälscht wurde. Immerhin scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, daß die Massenmedien, deren Darstellungen bereits in neuere Geschichtsbücher eingegangen sind, mehr verschleiern als aufdecken. Wie Herr Wisnewski ganz richtig konstatiert: Die Informationen in den Massenmedien dienen nicht der Information des Rezipienten, des Lesers, Zuhörers oder Zuschauers, sondern dessen Manipulation. Der Empfänger dieser „Nachrichten“, mit denen etwas nachgerichtet werden soll, das zuvor nicht im Sinne der „Sender“ ausgerichtet war, soll in seinem ganzen Denken und Fühlen und letztlich auch in seinem Handeln in eine ganz bestimmte Richtung gedrängt werden. Der ganze Medienzirkus des Mainstreams zielt nur auf diese Beeinflussung ab. Es gibt kein Interesse im Mainstream, aufzuklären, Hintergründe aufzudecken oder Zusammenhänge herauszuarbeiten, im Gegenteil, genau das soll vermieden und unterbunden werden.

    »Jeder Zufall,« sagte Miss Marple zu sich selbst, »ist es wert, registriert zu werden. Später kann man den Gedanken immer noch verwerfen, falls es wirklich nur ein Zufall war.« Agatha Christie

    … und irgend jemand anderer hat einmal gesagt: „In der Politik geschieht nichts zufällig.“

    Als Gegenstück zur subjektiven Wahrheit impliziert der Begriff „objektive Wahrheit“, daß es eine Wahrheit geben müsse, die unabhängig von jeglicher subjektiven Wahrheit existiert. Menschen, die über diesen Gegenstand bislang nicht ausgiebig philosophiert oder meditiert haben, entgegnen dann recht häufig wie aus der Pistole geschossen, der Baum wäre auch noch da, wenn gerade keiner hinschauen würde, auch wenn es ihnen schwerfallen würde, das zu beweisen. Es mag zutreffen oder auch nicht, daß der Baum noch da wäre, geht aber am eigentlichen Problem vorbei, da die Wahrheit, von der wir reden, eben nicht der Baum ansich ist, sondern unser Bild von diesem Baum, unser inneres Bild mit all seinen gedanklichen und emotionalen Verknüpfungen. Was der Baum insgesamt ist, was er unabhängig von dem, was wir am Baum beobachten können, was wir über ihn herauszufinden in der Lage sind, bleibt uns verborgen. Die Sprachphilosophie weiß, daß wir immer nur das bemerken, was für uns von Interesse ist. Der Mensch bzw. sein Gehirn abstrahiert von all den Eindrücken, die ein Baum ihm vermitteln kann, nur jene, die für ihn interessant sind, mit denen er etwas anzufangen weiß, die er auf die eine oder andere Weise verwerten kann. Der Holzfäller sieht womöglich nicht die lebendige Kraft des Baumes, wie er sich streckt, wie er seine Balance hält, seine Wurzeln verzweigt, Blätter austreibt, um atmen zu können, Schäden repariert und sich ganz allgemein seines Lebens erfreut, sondern lediglich die Qualität des Holzes, des Außenskeletts eines Baumes, seinen Umfang und die Richtung, in die er fallen wird. Mehr interessiert ihn in seinem Job nicht am Baum.

    So ist es im Grunde mit allem, was wir wahrnehmen: Es unterliegt diversen Filtern unserer Wahrnehmung, und zwar genau jenen Filtern, die wir einzusetzen gelernt haben: Dem Filter des Marktes, dem Filter der Gesellschaft und dem Filter der persönlichen Vorlieben und Abneigungen, zudem noch dem Filter unserer Sprache und dem Filter unseres jeweiligen Denksystems, das wir gemeinhin als Logik bezeichnen und irrtümlicherweise bei jedem Menschen genau so als gegeben voraussetzen, wie wir es bei uns selbst vorfinden. So bauen wir uns unsere Welt aus dem zusammen, was unsere erlernten Filter an Reizen zum Bewußtsein durchlassen, kurz: Unsere Welt besteht nur aus jenen Dingen, die unsere Wahrnehmungsschwelle bereits überschritten haben. Überschreiten z.B. subtile Manipulationstechniken diese Schwelle nicht, glauben wir auch nicht, wir würden manipuliert werden, sei es nun durch Produktreklame oder Kriegspropaganda. Verborgene Wahrheiten – nicht zu verwechseln mit Okkultismus –, die in einem Buch offenbart werden, nehmen wir nicht wahr, wenn wir es nicht lesen. Sie bleiben uns verborgen, weil uns sonst niemand auf dieses Verborgene aufmerksam macht.

    Deshalb halte ich es für notwendig, daß jeder Mensch, der von sich behauptet, seiner Umwelt und den darin ablaufenden Geschehnissen kritisch gegenüberzustehen, regelmäßig Informationsquellen zu Rate zieht, die ihm vom Mainstream gerade nicht angeboten werden, um sich ein breitgefächerteres Bild von den Dingen der Welt und ihren Zusammenhängen zu verschaffen. Ich möchte hier ein paar Empfehlungen aussprechen, die mir beim Anhören des Gesprächs mit Herrn Wisnewski in den Sinn kamen:

    In Ihrem frei verfügbaren Buch „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“ (PDF-Datei mit 258 Seiten und zahlreichen Abbildungen) legen die vier Autoren Anthony Paul Taylor, Aleksandra Niedzwiecki, Matthias Rath und August Kowalczyk mit Hilfe unzähliger Dokumente dar, von welchen Kreisen zu welchen Zwecken die Pläne zur Bildung eines gesamteuropäischen Staates entwickelt wurden. Die Autoren gehen davon aus, daß bereits der erste wie auch der zweite Weltkrieg den Versuch von Weltkonzernen, insbesondere der globalen Öl- und Chemie-Industrie darstellte, sich Europa vollständig untertan zu machen, sich Europa und letztlich die ganze Welt quasi einzuverleiben und zu beherrschen.
    http://www.orwell-staat.de/cms/files/die-nazi-wurzeln-der-eu.pdf
    http://www.irwish.de/pdf/Taylor+Niedzwieck+Rath+Kowalczyk-Nazi-Wurzeln_EU
    https://vimeo.com/144351243
    Brüssel Business doku deutsch – Wer steuert die Europäische Union – Reportage 2013: https://www.youtube.com/watch?v=dWp9PM6yzZM

    Wie wir bereits aus Dr. Daniele Ganser’s Buch „Europa im Erdölrausch“ wissen, stellt die Erdölindustrie die wichtigste Industrie der ganzen Welt dar, ohne die das moderne Leben, wie wir es heute kennen, kaum aufrechterhalten werden könnte. Alle Länder dieser Welt sind heute mehr oder weniger abhängig vom Erdöl als Energielieferant, aber auch als Rohstoff für zahlreiche chemische Produkte. Im Kartell der Erdöl- und Chemieriesen hat sich eine gewaltige Machtfülle angesammelt, die ganz offensichtlich danach strebt, sich die ganze Welt einzuverleiben, zu beherrschen, zu kontrollieren und auszubeuten. Macht als Selbstzweck zeigt überall dort seine unmenschlichste Ausprägung, wo es um diesen in absehbarer Zukunft zur Neige gehende Rohstoff geht, und das trifft heute auf jede Nation zu. Von der größten Brutalität sind jedoch all jene Menschen betroffen, die dort leben, wo noch ausreichend Erdöl vorhanden zu sein scheint, denn dort finden seit Jahren regelrechte Zerstörungskriege statt, um die Menschen von dort zu vertreiben oder sie ganz einfach zu vernichten: „Das »schwarze Gold« hat die Geschichte auf ganz erstaunliche Weise beeinflusst. Den einen hat es Wohlstand und Reichtum, den anderen Verderben und Tod gebracht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit schildert dieses Sachbuch den Erdölrausch Europas und seine Folgen im internationalen Kontext. Als Schweizer Historiker und Friedensforscher hat mich der Bezug zur Schweiz und die Frage nach Krieg, Macht und Frieden interessiert. Ich habe mehrere Jahre in verschiedenen Ländern für dieses Buch recherchiert. Jetzt bin ich 40 Jahre alt, und mir ist während der Recherche klar geworden, wie stark auch mein Leben durch den Erdölrausch geprägt wurde. Heute bin ich davon überzeugt, dass wir das Erdöl verlassen sollten, bevor es uns verlässt. Dafür braucht es einen Bewusstseinswandel. Ich hoffe, dass in Zukunft immer mehr Menschen die erneuerbaren Energien, Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse, ausbauen, deren Effizienz fördern und Konflikte ohne Gewalt lösen werden.“
    http://www.irwish.de/bin/Ganser.zip

    Auch William F. Engdahl macht in seinem Buch „Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Der Weg zur neuen Weltordnung“ auf den fatalen Zusammenhang zwischen der globalen Ölmafia und den zahlreichen Kriegen, gesellschaftlichen Verwerfungen und der sich ausweitenden Kontrolle auf nahezu allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens aufmerksam. „Dieses Buch verfolgt einen manchmal fast unsichtbaren Faden, eine rote Linie der Öl-Geopolitik, der Militärmacht und Finanzmacht, die mehr als ein Jahrhundert lang ein Hauptfaktor für die Entscheidungen von Regierungen, Terroristen und ganzen Ländergruppen wie der Europäischen Union gewesen ist. Es ist die Absicht des Verfassers, einige weniger sichtbare Aspekte eines Jahrhunderts der Öl-Geopolitik zu beleuchten und dazu beizutragen, daß sich der unkundige Leser in einer im Fluß befindlichen Weltsituation dazu herausgefordert sieht, hinter die Oberflächenerscheinung der gewohnten Darstellung in den Medien zu schauen und über die den weltpolitischen Entwicklungen zugrunde liegenden Verhältnisse neu nachzudenken.“
    http://www.irwish.de/bin/Engdahl.zip

    Michael Lüders beschreibt in seinem Buch „Wer den Wind sät, wird Sturm ernten“ die Entwicklung der heutigen Krise im Nahen und Mittleren Osten durch westliche Interventionen und berichtet über Folgen wie Terror, Staatszerfall und dem Aufstieg des IS: „Das iranische Verhältnis zum Westen versteht nur, wer den von CIA und MI6 eingefädelten Sturz des demokratischen Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 berücksichtigt. Ohne den Irakkrieg von 2003 und die westliche Politik gegenüber Assad in Syrien lässt sich der Erfolg des «Islamischen Staates» nicht begreifen. Eindrücklich zeigt dieses Buch, wie in der Region alles mit allem zusammenhängt und wie sich der Westen seine Feinde immer wieder selbst schafft.“
    http://www.irwish.de/Site/Biblio/Markt/Lueders.htm

    Zum Verständnis der Entwicklung des europäischen Kapitalismus trägt Günter Ogger mit seinem Buch „Kauf dir einen Kaiser“ bei, worin er ausführlich über die Geschichte der Fugger berichtet. „In einer Zeit wie der unseren, da der Kanzler ein Wirtschaftskanzler ist und die Politik zur Wirtschaftspolitik verkümmerte, erscheint die Geschichte der Fugger verblüffend aktuell. Nie zuvor und kaum wieder danach bestimmte die Wirtschaft so eindeutig die Weltpolitik wie in den Tagen Jakob Fuggers des Reichen. Es war nicht ein Mann des Staates, sondern ein privater Unternehmer, der die größte Macht der Welt in Händen hielt. Der Augsburger Geldherr entschied, wann Kriege geführt und Frieden geschlossen wurden. Von ihm hing es ab, ob ein Habsburger oder ein Valois zum römisch-deutschen Kaiser gewählt wurde. Ja, die Fugger mischten sich letztlich sogar in Angelegenheiten des Glaubens: Ihre dubiosen Ablaßgeschäfte führten zur Reformation und ihr Geld verhinderte, daß Mitteleuropa protestantisch wurde.“
    http://www.irwish.de/bin/Ogger.zip

    In „Mainstream“ informiert Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Journalistik der Uni Leipzig darüber, warum wir den Medien nicht mehr trauen: „«Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen.» Nicht nur Außenminister Frank-Walter Steinmeier wundert sich über den «Konformitätsdruck in den Köpfen von Journalisten». Glaubt man einer Meinungsumfrage für ZEIT Online vom Dezember 2014, dann glauben 47 Prozent der Deutschen, dass ihre Medien einseitig berichten. Viele haben inzwischen den Eindruck, dass sie überall dasselbe lesen. Uwe Krüger geht dem Mainstream-Effekt auf den Grund und zeigt, wie Lobbynetzwerke, vertrauliche Hintergrundkreise, die soziale Herkunft der Journalisten sowie die dramatisch verschlechterten Arbeitsbedingungen der Branche das Meinungsspektrum einengen.“
    http://www.irwish.de/pdf/Krueger_Mainstream.pdf

    Weitere kritische und sehr lesenswerte Betrachtungen zum Thema Medien-Manipulation wurden von Noam Chomsky verfaßt:
    http://www.irwish.de/bin/Chomsky.zip

    „Für die großen Konzerne sind zentrale Errungenschaften unserer Demokratie nur Kostenfaktoren, die sie am liebsten ersatzlos streichen würden. Seit Jahren arbeiten Lobbyisten und Wirtschaftsvertreter daran, einen freien Markt ohne jede staatliche Regelung zu schaffen. Staatslenkung nach Gutsherrenart, Profit um jeden Preis. Jetzt stehen sie kurz vor dem Ziel. Franz Kotteder deckt die Ziele und Methoden der globalen Wirtschaftselite und ihrer Marionetten in Verbänden und Politik auf und gewährt verstörende Blicke hinter die Kulissen der TTIP-Geheimverhandlungen. Ein Wirtschaftsthriller über die schrankenlose Herrschaft des Geldes – weit über TTIP hinaus.“
    http://www.irwish.de/pdf/Kotteder_Ausverkauf.pdf

    Zahlreiche weitere Buchempfehlungen, die man vielleicht berücksichtigen sollte, will man sein Verständnis von der Welt erweitern und ein umfassendes Gefühl entwickeln für das Zusammenspiel unterschiedlichster Elemente, Menschen, Institutionen, menschlicher Haltungen, der menschlichen Psyche und der daraus resultierenden Verhaltensweisen (Fromm, Gruen u.a.) etc., findet ihr auf meiner Homepage in der Literaturliste. Einige Bücher sind nach Autoren zusammengefaßt hier zu finden:
    http://www.irwish.de/Site/IrwishDownloads.html

    P.S.: Ein Buch, welches all diese und zahlreiche weitere dem Mainstream widersprechende Erkenntnisse, die man heute in Büchern finden kann, in einem einzigen Werk zusammenfaßt, wurde bislang noch nicht geschrieben, geschweige denn eine Lösung oder ein gangbarer und in naher Zukunft erreichbarer Lösungsansatz gefunden und entwickelt. Sollte ich mich darin irren, lasse ich mich gerne auf dieses allumfassende Werk hinweisen und werde versuchen, es mir zu besorgen.

  14. Soweit ich mich erinnere , konnte ein japanisches Kampfflugzeug (Zero) mit einer max. Gipfelhöhe von ca 10.000meter , den amerikanischen Bomber B17 (flying Fortress) mit ca12.000 Meter gar nicht erreichen , weshalb sie wahrscheinlich auch keinen Geleitschutz brauchten … Mit der japanischen Flugabwehr war es sohl ähnlich gewesen.. Aber gibt bestimmt Leute hier in den Foren die es genauer wissen müssten ,, Grüße

    • Eine kurze Wikipedia-Recherche ergab Folgendes (ich traue Wikipedia auch nur eingeschränkt, aber die Zitate klingen plausibel):

      https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_B-29#Im_Einsatz_.C3.BCber_Japan

      Die japanischen Streitkräfte konnten den Angriffen mit der B-29 wenig entgegensetzen: die Entwicklung schwerer Flak-Abwehrsysteme zur Abwehr hoch fliegender Bomber wurde erst spät in Angriff genommen. Die Jagdflugzeuge waren in den großen Trägerschlachten im Pazifikkrieg aufgerieben worden, aber viel schlimmer war der Verlust der erfahrenen Piloten. […] Die wenigen Jäger konnten auf Grund schwerster Mängel im japanischen Radarsystem nicht wirkungsvoll an der B-29-Verbände herangeführt werden. Auf Grund der totalen Luftherrschaft in Verbindung mit extremem Treibstoffmangel war das langwierige Ausbilden neuer Piloten nicht mehr möglich. Die vorhandenen 70-mm- und 80-mm-Geschütze waren gegenüber den anfangs sehr hoch fliegenden B-29 zu schwach (Höhe und Wirkradius bei der Explosion). Da bei Bombeneinsätzen in großen Höhen die Trefferquote sank, wurde auf mittlere und niedrige Höhen umgestellt, wodurch auch die Verluste durch die Flak und Jäger anstiegen. Die gegen Kriegsende eingeführten 120-mm-Flak-Geschütze kamen zu spät und in zu geringer Anzahl in den Einsatz. Da die japanischen Jäger der „Zero“-Baureihe folgend und im Gegensatz zu den deutschen Fw-190-Schlachtflugzeugen nicht gepanzert waren und auch nicht wie die amerikanischen Flugzeuge selbstabdichtende Treibstofftanks hatten, waren sie leicht von den B-29-Bordschützen abzuschießen. […] Erst die viel zu spät kommenden Baureihen Kawasaki N1K1-J, N1K2-J, Mitsubishi J2M3 und ab Mai 1944 die 12.000 m hoch fliegende Mitsubishi A7M2 ‚Reppu‘ wären eine ernsthafte Gefahr gewesen, wenn sie früher gekommen wären. Weil die Produktionsstätten schon weitgehend zerstört waren, kamen bis zum Kriegsende nur noch acht der jedem amerikanischen Jäger überlegenen ‚Reppu‘ zum Einsatz. Insgesamt gingen durch Feindeinwirkung über Japan nur 74 Maschinen verloren (54 durch Flak und 19 durch Flak und Jäger). Bezogen auf den Verlust (durch Abschuss oder Totalbeschädigung) von mehr als 18.000 US-Flugzeugen, davon 9949 Bomber und 79.265 gefallenen Besatzungsmitgliedern über Europa, waren die Verluste der B-29 im Verhältnis gering.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Atombombenabw%C3%BCrfe_auf_Hiroshima_und_Nagasaki#Abwurf

      Über eine Stunde vor dem Abwurf, um 07:00 Uhr Ortszeit (Japan Standard Time), entdeckte das japanische Frühwarnradarsystem die Radarschatten einiger US-Flugzeuge. […] Um kurz vor 08:00 Uhr erkannte die Radarmannschaft in Hiroshima, dass die Anzahl der sich nähernden Flugzeuge wahrscheinlich nicht mehr als drei betrug und der Alarm wurde aufgehoben. Um Energie, Kraftstoff und Flugzeuge zu sparen, hatte die japanische Luftwaffe entschieden, solch kleine Formationen nicht mehr abzufangen. […] Allerdings wurde von dieser kleinen Formation angenommen, dass es sich um Aufklärungsflugzeuge handelte, da Japan allgemein täglich von Erkundungsflugzeugen überflogen wurde.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Atomic_bombings_of_Hiroshima_and_Nagasaki#The_bombing_2

      At about 07:50 Japanese time, an air raid alert was sounded in Nagasaki, but the „all clear“ signal was given at 08:30. When only two B-29 Superfortresses were sighted at 10:53, the Japanese apparently assumed that the planes were only on reconnaissance and no further alarm was given.

      Um ca. 7:50 japanischer Zeit wurde in Nagasaki ein Luftalarm ausgelöst, aber das Entwarnungssignal kam um 8:30. Als nur zwei B29-Bomber gesichtet wurden nahmen die Japaner anscheinend an, dass die Flugzeuge nur auf einer Aufklärungsmission waren, und es wurde kein weiterer Alarm ausgelöst.

      Kurzfassung: Die japanische Luftabwehr war bei Kriegsende kaum noch eine Bedrohung, und die Japaner konnten die Atombomber nicht von den vielen anderen Bombern unterschieden.

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