KenFM-Spotlight: Wolf Büntig über menschliche Entfremdung und eine Normopathie-gesteuerte Gesellschaft

Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ – Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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10 Kommentare zu: “KenFM-Spotlight: Wolf Büntig über menschliche Entfremdung und eine Normopathie-gesteuerte Gesellschaft

    • Ich hab diese Reaktion erwartet.

      Deswegen: ich schreib es lieber ausführlich als Buch.

      Oder würdest Du einem Stier mit einem roten Tuch vor der Nase etwas von Frieden erklären wollen?

  1. – Ja – KenFM versteht mit diesem Spotlight, was ich in den vorigen Kommentaren geschrieben habe.

    Das ist ein schönes Gefühl: verstanden zu werden.

    Kritik allgemein – hier – oder auch in anderen Foren ist etwas trennendes.

    Es führt nicht nur dazu, dass die Kommentartoren sich ihrer gegensätzlichen Meinungen vollständig bewusst sind, sondern auch, dass ein gemeinsames, verbindendes Element zwischen beiden Kommentatoren von Anfang an negiert wird.

    In dem Moment, wo ein Gesprächsinterview den Titel „KenFM im Gespräch mit…“ trägt,

    wird ja schon für die meisten Menschen eine Brücke gebaut, sich in ihrem Kommentar vollständig auf das Interview einzuschiessen.

    Schiessen im Sinne auch von Gewalt – weil ich oft den Argumenten entnehmen konnte, dass es grundfalsch von Kommentator 1 sei, die Argumentation von Kommentator 2 mit geschichtlichem Verweis zu negieren.

    Ich erkenne auch an, dass es reichlich schwer ist, ein Gleichgewicht zwischen einem Gespräch zu finden – diesem ein Thema zu geben und gleichzeitig möglichst wenig Raum den Menschen zu bieten, die gerne „Haare in der Suppe“ suchen möchten.

    Positionen ist da sicherlich ein besseres Gesprächskonzept, als „KenFM im Gespräch“.

    Weil es dort mehrere Themen gibt, die aktiv in Wechselwirkung treten können.

    Die Diskussionskultur allgemein in vielen Foren und sozialen Medien ähnelt allerdings dem Phänomen der Status Quo-Bewahrer.

    Status-Quo-Bewahrer deswegen, weil durch geäußerte Kritik ja die mögliche Gesprächsabsicht zerteilt wird.

    Sollte es z.B. um das Überthema „Frieden in der Welt“ gehen, und dazu dann KenFM im Gespräch sein, oder was auch immer – und es würde deutlich der Kommentatorengemeinde z.B. kommuniziert, so besteht zumindest eine gewisse Resthoffnung, dass die Kritik sich nicht vollends an den folgenden Punkten abarbeitet:

    – Ken Jebsen unterbricht zu viel
    – Ken Jebsen hakt zu wenig nach
    – der Gast hat ein „falsches“ Weltbild
    – zur persönlichen Gutierung des Beitrages fehlen noch folgende Geschichtsereignisse im Kontext : Quelle & Ereignis : „…“ – ohne die der Beitrag für mich als Kommentator völlig undifferenziert ist…

    Diese vier Punkte sind wesentliche Punkte, der Diskussions- bzw. Streitkultur hier (und auch bei anderen Foren).

    Das Konzept, dass hinter geplantem Verschleiß, der medial immer wieder als „must have“ kommuniziert wird, auch ein Gefühl des Mangels aufoktruiert wird – welches zu einem „sich selbst schlecht fühlen“ führt – welches dann empfänglicher für Vorschläge von Aussen zu Themen macht, die auch von „Mangel “ und „vorgeschlagener Lösung“ leben – nämlich dem Terror und als dessen Lösung dem Krieg…

    das ist noch nicht bei sehr vielen hier angekommen – sonst würde ich an deren Antworten deutlich erkennen, dass sie die Themen miteinander vernetzen und an einer Lösung des Gesamtthemas interessiert wären.

    Eine Gesamtlösung setzt aber den Willen zum Gemeinwohl voraus.

    Das Jemand in der Lage ist : für die Gruppe und sich selbst zu denken – denn sonst würde er ( wie hier und anderswo ) kaum soviel Wert auf eine Diskussion in den Kommentaren legen, die auf Unterschiede abzielt;

    im Sinne : wo unterscheiden wir uns?

    und nicht : wo sind wir in Resonanz – worauf können wir uns einigen?

    Das Forum hier hätte dreimal mehr Energie, wenn sich Menschen im Vorfeld damit abfinden könnten, dass ein Interviewgast nicht alle Informationen haben kann und auch ein Ken Jebsen nur ein Mensch ist, der auch Fehler macht.

    Dann könnte es nämlich im nächsten Step tatsächlich auch den Kommentatoren darum gehen „unsere Zielgruppe ist der Mensch“ oder unser Ziel: „die Menschlichkeit und der Frieden auf der Welt“.

    Es scheint bisher so, dass viele Menschen sich nach einem Video von KenFM in den Kommentaren gerne auf das persönliche Empfinden reduzieren möchten – das ist in erster Linie auch legitim, wenn der Mensch sich persönlich seinen Empfindungen bewusst wird.

    Der zweite Schritt, welcher auch im Forum produktiv sein könnte, wäre möglich: wenn die Personen denn auch erkennen könnten, dass eine größere Summe aller Kommentatoren größer ist, als ein Streit über nicht genannte Quellen, oder einen Herrn Jebsen, der den Gast zuviel unterbrochen haben soll.

    Wie gesagt: Danke nochmal für das Spotlight – ich fühle mich wahrgenommen – vielleicht schreib ich einfach ein Buch über all das, was ich nun häufiger hier angemerkt habe – evtl. lesen es dann mehr Menschen und verstehen die Zusammenhänge, die ich offensichtlich hier nur so formulieren kann, dass es mangels Willen oder mangels Fähigkeiten vieler Kommentatoren nicht möglich ist, eine gemeinsame Sichtweise zu finden,

    die tatsächlich bei persönlicher Zufriedenheit und weniger Verbrauchsgütern zu einer friedvolleren Einstellung führen kann und einen enormen Impact auf das Thema Weltfrieden hätte.

    abarbeitet

    • „…dass ein gemeinsames, verbindendes Element zwischen beiden Kommentatoren von Anfang an negiert wird.“

      Aus meiner Sicht ist das physiologisch (OR/Orientierungsreaktion) und durch kulturelle Prägung und Sozialisierung bedingt. Ich würde wünschen, daß gerade bei politischen Nicht-MSM in den Fokus kommt, daß und wie dieses in unserer Kultur so tief verwurzelte Phänomen wirkt, das darin besteht, daß stets das Trennende und nicht das Gemeinsame gesehen, gesucht und herausgestellt wird. Physiologisch (OR) bedingt nimmt unsere Aufmerksamkeit ab bei gleichbleibendem Reiz; der neue Reiz weckt diese wieder. Daher nehmen wir vor allem die Veränderung, den Kontrast, das Trennende war. Von der PR, Werbung und den Medien wird dieses Phänomen reichlich ausgebeutet. Dazu kommt die Konditionierung durch das alle Lebensbereiche durchdringende Prinzip der Konkurrenz vs. Kooperation und Individuum vs. Gemeinschaft. Auch Familie und Schule verstärken diese Konditionierung, wenn nicht ein Gegenmodell der Kooperation vorgelebt wird.
      Im Prinzip wissen wir das alle, dennoch passiert es uns allen ständig, daß wir nicht immer und zuerst das Gemeinsame sehen. Mausfeld könnte enorm aufklärend wirken zu diesem Phänomen der OR und warum z. B. Browsing etwas anderes ist analytisches Lesen und wie OR in Manipulation etc. zum Einsatz kommt. Wer gelernt hat, sich seiner Atmung bewußt zu sein, der atmet anders. Wer sich der OR bewußt ist, der nimmt anders wahr, der lernt auch anders.
      Natürlich erfordert das Aufmerksamkeit.

      „Es gibt in einem anderen Menschen nichts, was es nicht auch in mir gibt. Dies ist die einzige Grundlage für das Verstehen der Menschen untereinander.“
      Erich Fromm

    • @ Tony Hill:

      Danke für Deine Antwort dazu. Ich schätze viele Deiner Kommentare.

      Genau das ist ein Phänomen: die OR. Wenn ich ein Buch dazu schreibe ( was ich wirklich überlege), ist mir aufgefallen, dass es nicht nur in der Forenkommunikation, sondern in sehr vielen Bereichen dieses Phänomen der Trennung (OR) gibt.

      Und ich überlege gerade, wo ich thematisch am Besten ansetze, denn nicht allein die Existenz des Phänomens, sondern letztlich auch Versinnbildlichung ist wichtig.

      Also jeder Leser / User hat einen persönlichen Radius seiner Wahrnehmung und eine persönliche Wahrnehmungsgrenze ( Tellerrand) , über welche er unter Umständen gehen will.

      Dies dann so aufzubereiten, also zu versinnbildlichen, wäre ein längeres Buch wert.

      Oder eben viele Versuche, dies in diesem oder in anderen Foren immer wieder in Bruchstücken zu erläutern, was allerdings sehr ermüdend ist, da dass Phänomen der OR genau diesem Anliegen es beschreiben zu wollen, es verständlich zu machen, bei den meisten Kommentatoren eine Abwehrreaktion hervorruft.

      Ich prophezeie: In dem Moment, wo dieses Forum oder es in anderen Foren genau diesen Prozess gibt, dass die Menschen sich Ihrer OR bewusst sind und diese zugunsten eines höheren Ziels ( z.B. Weltfrieden oder gemeinsamen Konsumverzicht bestimmter Produkte) vollkommen einig sind und die Kommentare ergänzend aufeinander folgen, bekommen die sogenannten Eliten ein massives Problem, bzw. das Internet würde versucht werden an vielen Stellen Einschränkungen vorzunehmen.

      Denn was die Konsequenz der „Überwindung des OR“ zur Folge hätte, wäre ein Kommentatoren-Think-Tank.

      Ideen, die zu einem bestimmten Thema wie z.B. „Frieden“ gesammelt werden könnten, wenn viele sich mit den Vorbedinungen zu dem Thema Frieden ( z.B. innerer Friede/ innere Zufriedenheit durch Reduktion von Konsumbedürfnissen) angefreundet haben.

      Und zwar angefreundet haben, noch bevor z.B. hier bei KenFM eine neue Sendung, ein neues Thema ausgestrahlt wird.

      Der Idealfall dabei wäre:

      Jemand kommt nicht und sagt:
      „Ach Herr Jebsen unterbricht mal wieder viel zu viel…“

      sondern :
      „Wow – interessante Aspekte im Gespräch“ – was können wir davon jetzt wie für die Idee des Friedens weiter nutzen.

      Ich habe schon einige Folgeantworten zum gerade Geschriebenen – aber bisher bist Du, Tony Hill, ( wenn ich dutzen darf – ansonsten sietze ich auch gerne) als User der Einzige, der mir spiegelt verstanden zu haben, dass ich mit meinem Geschriebenen die Mechanik des Blockierens in der Forenkommunikation meine.

      Und so funktioniert „Teile und Herrsche“ auch.

      Es wird von Wenigen etwas beherrscht – und sobald z.B. KenFM hier ein interessantes Thema bringt, springen zwei oder drei Kommentatoren auf und „teilen“ wieder eine mögliche, gemeinsame Kommunikatikon auf in eigene Wahrnehmungsstränge.

      Das Thema „Schwarmintelligenz“ ist von Ken Jebsen selbst auf den Montagsmahnwachen 2014 angesprochen worden.

      Der „Haken“ oder die „Vorbedingung“ bei Schwarmintelligenz ist eben genau die Überwindung des Phänomen „OR“.

      D.h. : Wenn eine größere Idee gemeinsam durchdacht und umgesetzt werden sollte, könnte dies in Foren um ein vielfaches besser ablaufen, wenn allen Beteiligten im Vorfeld klar ist: wozu dieses Gespräch? Wozu diese „Positionen“?

      Auch wenn Prof. Mausfeld vieles sehr gut in seinen Vorträgen erklärt hat, so würde in einem möglichen Vortrag über „OR“ aber entscheidend sein, dass eine wesentliche Vorbedinung für gemeinschaftliches Denken und die Überwindung des „OR“ eine Identifikation eines größeren „OR“ vorher abgesprochen ist und verinnerlicht wird.

      Wie z.B.

      „Wir sind alle für den Frieden“
      „Wir haben alle die Ansicht, dass massive Werbungseinflüsse ein Mangelbewusstsein aufoktruieren wollen“
      “ Wir erkennen, dass wir diesem Werbeeinfluss durch Reduktion von Konsumbedürfnissen entgegen wirken können“
      “ Wir erkennen an, dass Krieg ein Zustand von Mangelempfinden ist und Terror benötigt wird, um Krieg zu rechtfertigen“

      das z.B. alles.

      Wenn sich darüber im Vorfeld Alle einig wären, gibt es keine ablenkende „OR“ mehr zu diesen Themen „Werbung“ und „Krieg“

      – es könnte eine Diskussion über Verbesserungen der Reduktion von Konsumbedürfnissen unter jedem Beitrag von KenFM laufen.

      -p.s.: ich könnte auch zu den 4 genannten Punkten ( „Wir sind alle für den Frieden…“ etc.) noch einige, weitere Punkte aufzählen, damit so klar wird, woran es liegt.

      Es könnte z.B. noch folgender Punkt kommen:

      “ Wir entscheiden uns gemeinsam, bestimmte Produkte nicht mehr zu kaufen, da das Unternehmen Z nachweislich an Kriegen mitverdient“
      “ Wir haben die Handelswege und Zwischenhändler der Firma Xy analysiert und werden die Produkte der Zwischenhändler ebenfalls negieren, solange diese das Unternehmen Z unterstützen“

      -> Ein Forum, aber auch das Internet würde dadurch unglaublich viel mehr Macht bekommen und umsetzen können, als das den meisten hier auch nur klar ist.

      Wenn eben das Phänomen „OR“ von vielen auch begriffen wird und nicht soziale oder kulturelle Prägung, oder „Trolle“ versuchen, die Überwindung des „OR“ massiv zu stören.

    • p.s.:

      die Wirkweise des OR ist schematisch gesehen ( aus meiner Sicht) etwa so:

      Jemand konsumiert etwas und ist im starken Bedürfnis, seine persönliche Perspektive kund zu tun.
      Durch kulturelle Prägung und individuelle Sozialisation mag das begünstigt sein- oder die Person erfüllt die Funktion eines bezahlten „Trolls“, dann ist die Prägung hinfällig.

      Die Überwindung der „OR“ setzt den individuellen, persönlichen Wunsch nach Gemeinschaft voraus. Und dem Willen, dass es vielen Menschen besser geht ( im Grunde Allen, denn Eliten würden ja letztlich geheilt werden, von ihrem zwanghaften Bedürfnis nach Macht).

      Und um die Überwindung der persönlichen „OR“ utilisierbar ( = nutzbar) zu machen, sind mehrere Grundannahmen nötig, denn dann kann der Geist sich innerhalb dieser Grundannahmen eine neue „OR“ erschaffen, welche produktiv für die Gruppe ( = viele Menschen) ist.

      -p.s.: ich brauche vielleicht doch kein Buch darüber zu schreiben – aber es könnte anschaulich sein, es aufzuzeigen in wievielen Ebenen des Lebens dies Prinzip Anwendung findet – oder: jemand anders liest das alles und sagt sich“ oh…das war aber letztlich meine Idee- ich schreibe jetzt das Buch..“ 😉

      Alles ist da möglich.

      Letztlich ist mir wichtig – deswegen schreibe ich hier öffentlich, dass möglichst viele Menschen möglichst rasch die Gelegenheit bekommen, sich diesem Thema „Schwarmintelligenz“, „OR“ und „Wege zum Frieden“ widmen können.

      Da hast Du mir mit dem Thema „OR“ sehr weitergehofen, dies nochmal deutlicher zu benennen und zu erläutern.

      Dafür herzlichen Dank, Tony Hill.

    • p.s²:

      Im Grunde heisst es ganz verkürzt, was der Gedanke einer neuen „OR“ ( – also Orientierungsrealität) bewirkt:

      Sämtliche Inhalte mit anderen Augen und Grundannahmen zu sehen und zu prüfen – sich auf etwas Neues, bei den Inhalten zu fokussieren.

      Für Jemanden, der sich das ganz schlecht vorstellen kann, wäre das Beispiel eines Kinofilms anschaulich:

      – Er kann den Film ganz als Berieselung sehen und spürt dann Adrenalin oder Testosteron im Körper, wenn bestimmte Szenen im Wechsel gezeigt werden. Das ist der klassische Konsum – oder ich nenne es als Beispiel „OR“.

      – wenn er ein neues „OR“ hat, weil er z.B. als „Cutter“ sich einen Film anschaut, spürt er nicht zwingend Adrenalin an den Stellen, an welchen er es zuvor gespürt hat.
      Er schaut sich den Film ganz genau an – wann welcher Wechsel; welcher Übergang im Film kam.

      Ein ganz anderes Bewusstsein – eine neue Art Inhalte zu beobachten und letztlich auch einzuordnen, da der Cutter dies ja mit einer bestimmten Bewertung tut ( guter Schnitt – fließender Übergang etc..) – und für diese Bewertungen braucht es Grundannahmen, ab wann ein „Schnitt“ gut oder fließend ist und wann der Schnitt schlecht ist.

      Nichts anderes wäre der Übergang vom normalen KenFM- oder Internetkonsumenten hin zu einem Beobachter, der bestimmte Wertekriterien in seine Betrachtung einfliessen lässt.

      Und eine der Grundannahmen für den Frieden ist, dass es um mehrere Menschen ( um alle Menschen, um genau zu sein) geht.

      Alles andere steht ja schon in anderen Worten oben.

      Bin mal gespannt, ob diese Erläuterungen jetzt für mehrere Menschen nachvollziehbar werden und Kreise ziehen – es wäre mir eine Freude, wenn ich einen kleinen Teil zu einer großen Bewusstseinsbewegung beisteuern konnte.

    • OR Orientierungsreaktion/Orienting Response sagt den meisten nichts, was sich oft ändert, wenn damit verbundene Phänomene wie Konditionierung, Schreck, Habituation, Wahrnehmung, Browsing vs. analysierendes Lesen etc. genannt werden. Die deutsche Wikipediia (Orientierungsreaktion) ist ein guter Einstieg. Die englische Wikipedia (Orienting Response) bietet mehr relevante Info.

    • @ InDubioQuiBono

      Gewisse Fragen und vor allem Begeisterung für diese werden mit zunehmendem Alter abgewöhnt. Manchmal gelingt das nicht vollkommen.
      Darf ich fragen wie alt Du bist?

    • @ Tony Hill: mit der Frage „warum gibt es keine produktiven Kommentare, nach einem Beitrag?“ habe ich mich ein paar Jahre beschäftigt.

      Ich bin froh, dass ich die Antwort nun hier geben und finden konnte ,unter diesem Beitrag.

      Ich möchte aus folgendem Grund nicht mein Alter nennen: um ein Gespräch abwürgen zu lassen, mit der Begründung:“ als ich noch in deinem Alter war…“

      Ich finde nämlich, die Idee einer besseren Kommunikation ist im Internet genauso altersunabhängig wie das Thema Frieden.

      Klar wird es Menschen geben, die zu Zynikern wurden, um sich zu schützen, im Sinne :“ als ich noch jünger war, glaubte ich an den Frieden- mit dem Alter und gesellschaftlichem Ansehen habe ich die Notwendigkeit von Wirtschaftskriegen, Konsumkriegen, Meinungskriegen, Militärschlägen als willkommene Kapitalmehrungsmöglichkeiten für mich entdeckt. “

      Genau aus solchen Gründen halte ich Altersangaben für irrelevant, da die innere Einstellung nicht zwingend an Altersangaben gekoppelt ist.

      Wie schon erwähnt: vielleicht schreibe ich ein Buch darüber- ausführlich und werde so zur Zielscheibe all derer, die schon immer durch stör-kommentare status-quo-bewahrer bleiben wollten.

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