KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner („Die Eroberung Europas durch die USA“)

Ein von Wachstum getriebenes Wirtschaftssystem, dessen Kraftstoff ein verzinstes Geldsystem ist, das also permanent expandieren muss, um nicht zu implodieren, muss ab Punkt X entweder seine Bevölkerung enteignen, oder aber Krieg führen.

Die Enteignung läuft bei uns längst. Die Preise steigen, während die Löhne stagnieren oder fallen. Der Abbau sozialer Rechte, verkauft als „Eigenverantwortung“, ist ebenfalls eine schleichende Form der Enteignung, denn was der Staat auch an Altersversorgung nicht mehr leisten kann, oder besser will, fehlt dem Bürger im Alltag im Geldbeutel.

Betroffen von dieser Mechanik ist längst auch die BRD. Wir sind der größte Niedriglohnsektor der Welt. Hartz IV ist das Gegenteil von Sozial, denn es schließt Menschen vom sozialen Leben nahezu aus. Wer Hartz IV bezieht, hat für Kultur kein Geld mehr.

Um die exponentiell steigenden Zinsen im Kapitalismus bedienen zu können – sie sind der eigentliche Kern des Problems – spielt die Regierung, oder besser die Banken hinter der Regierung, am Ende die Spielkarte Krieg.

Ein sich im Krieg befindendes Land investiert vor allem in teure Kriege, um die Beute später dazu zu nutzen, das eigene völlig marode Wirtschaftssystem wieder zu stabilisieren. Ein Land, das sich auf einen Krieg zubewegt, erklärt jeden, der auf das eigentliche Motiv hinweist, zum Staatsfeind. Staatsfeinde heißen heute Verschwörungstheoretiker, Aluhut-Träger oder Putinversteher.

Personen, die diese Vokabeln dann gegen die Warner, zum Beispiel nicht embeddete JournalistInnen nutzen, stehen direkt oder indirekt auf der Lohnliste der Geheimdienste. Sie geben gerne vor, Links zu sein, nur ist ihre zentrale Aufgabe, das, was Links ausmacht, zu zerstören. Die „Neuen Linken“ sind Teil des Neoliberalismus und tun alles dafür, um ein völlig in vergessen geratenes Klassenbewusstsein, wo immer es sich zeigt, im Keim zu ersticken.

Damit sind wir bei der Ukraine-Krise. Schon der Name „Krise“ täuscht. Hier liegt eben so wenig eine Krise vor, wie damals in Afghanistan, dem Irak, Libyen oder aktuell Syrien.

Die Ukraine ist ein riesiger Flächenstaat, der reich an Bodenschätzen ist. Zudem ist sie DIE Kornkammer Europas. Die Ukraine grenzt direkt an Russland.

Da der Westen nicht bereit ist, sein Neoliberales Wirtschaftssystem zu überdenken, da seine Staaten sich von privaten Banken Geld leihen und damit erpressbar sind, tanzen sie nach den Regeln des „Marktes“. Hinter dem Markt verstecken sich Wirtschaftsverbrecher. Sie brauchen Krieg, um ihr Schneeballsystem weiter spielen zu können. Krieg, also die willkürliche Enteignung Dritter, ist dabei Teil des Business.

In repräsentativen Demokratien verkauft man Kriege, einen Putsch oder einen Regime-Change dann gerne unter der Tarnbezeichnung Demokratie-Export, doch geht es in Wahrheit immer nur um Wirtschaftsinteressen.

Wer auf diese Tatsache hinweist, wie der Schriftsteller Wolfgang Bittner in seinem aktuellen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, wird aufs Heftigste verleumdet und bekämpft.

Nur die Heftigkeit des Gegenwindes sollte stutzig machen. Wenn das, was Bittner schreibt, dummes Zeug wäre, könnte man es lässig ignorieren. Tut man aber nicht.

Wir führten mit Wolfgang Bittner zu seinem Buch, das eine Art mediales Tagebuch zum Putsch in Kiew ist, ein ausführliches Interview. Bittner wird auch in der nächsten Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ zu Gast sein.

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55 Kommentare zu: “KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Bittner („Die Eroberung Europas durch die USA“)

  1. Herr Bittner meint, Frau Merkel wäre Kommunistin. FALSCH! Sie war schon immer Opportunistin, welche sich immer das beste für sich selbst herausgesucht hat. Die Gründe dafür, sind vollkommen Wurscht! In der DDR war es ja so: „Wenn Du Staatstreu bist, kannst Du Studieren!“ Als Pfarrerstochter war sie ja, offiziell, nicht tragbar e.t.c.
    Seit ca. fünf Wochen beschäftige ich mich, ausschließlich, mit unserer derzeitigen Situation und ich kam zu diesem Schluss:

    Wir sind „unserer“ Regierung scheiß egal!

    Ich bin in der DDR geboren und , vor allem, aufgewachsen. Ich wurde im Sinne des Sozialismus erzogen und empfinde ihn, noch immer, für das bessere System und kann sagen: diese Frau war KEINE KOMMUNISTIN, nein sie ist Egoman, sie ignoriert alles das, was wir 89 wollten, erhofften oder wünschten. (und für mich ging es da nicht um den 100 DM Schein)

    Auf die derzeitige Politik bezogen, kann man nur eines sagen: „Werte“ Frau Merkel für sie und ihre Helfershelfer trifft der Tatbestand des Landesverrates zu, (§94 StGb) von den neuen Kriegsverbrechen, ganz zu schweigen.
    Ist denn unser Volk so Fett, Faul und geistig degeneriert geworden, um sich nicht zu wehren?
    WO, zum Teufel, BLEIBT DER GENERALSTREIK?

  2. Diejenigen, die sich an die vermeintliche Allmacht geboxt haben, sind jedenfalls irre und sie werden von ihrer irren Zielsetzung auch nicht ablassen, so lange, wie sich die Menschheit insgesamt nicht für den einzig richtigen Kurs entschieden hat, nämlich weg vom materialistischen Denken und hin zur Vergeistigung. Mich nerven zur Zeit am meisten die Chem-Trails. Ist es Euch eigentlich auch aufgefallen, dass es in diesem Sommerhalbjahr bis jetzt fast gar keine befruchtenden Insekten mehr gibt? Das sind so die Sachen, die mir am meisten Sorgen machen. Die Mehrzahl bemerkt das aber gar nicht, oder will es nicht bemerken. Ich höre und sehe keine Diskussionen darüber! Und der liebe Ken sollte mal nicht so begeistert den ganzen Tag Kaffe trinken! Ist nämlich höchst ungesund auf Dauer, lieber Ken! Und nicht vergessen: viel gutes reines hexagonales Wasser dazu trinken, wenigstens! Herzliche Grüße und vielen Dank für all die Unterrichtungen von Veganislove!

    • @ Vaganislove: „Insekten“

      Ja, mir ist das aufgefallen. Voriges Jahr hatten wir Schwärme von Bienen im Garten, auch Hummeln, sogar Hornissen bauten auf dem Dachboden ein Nest, was wir tolerierten. Schmetterlinge ohne Ende, besonders am Flieder.
      Ein Apfelbaum war voller Blüten, doch ich sah kein In sekt zum Bestäuben. Daher habe ich die Blüten mit einem Q Tip bestäubt…Wir wollen ja Aepfel ernten. Die Rosen blühen hier um einen Monat später als sonst.
      Statt der Massen an Bienen dieses Frühjahr viele Mücken im Fischteich, wo jetzt auch Frösche sich eingetroffen haben.
      Aber die Bienen kommen vielleicht später im Sommer ? Ich hoffe es ! Bisher waren die jedes Jahr hier überall.
      Habe auch „Insektenhotels“ aufgestellt. Baumstücke mit Löchern. Auch ein Igelhotel ist bereit.
      Schmetterlinge flattern hier umher. Auch Libellen am Teich. Vereinzelte Hummeln.
      Ich dachte, vielleicht hat sich die Jahreszeit etwas verschoben. Abwarten.
      Die Chemtrails gehen mir auf den Geist. Wenn ich sie meinem Mann zeige, winkt der nur ab und nimmt das nicht für ernst. “ Weg vom materialistischen Denken und hin zur Vergeistigung.“ Das ist voll zu bejahen.
      Gerade die Materialisten sind blind für das Chemische.

    • @ KenFmFan: „unwissenschaftlich behandelt“

      Ein früherer Hausarzt sagte, dass immer dann, wenn diese Gitterstreifen am Himmel erscheinen, Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen bei ihm auftauchen. Es ist wahr, dass man das wissenschaftlich untersuchen müsste, um da zu wirklichen Erkenntnissen kommen zu können. Da haben Sie natürlich völlig Recht, das Wissenschaftliche zu betonen. Nur ist es doch so, dass gerade zu dem Thema es ganz unterschiedliche wissenschaftliche Aussagen gibt, die sich inhaltlich widersprechen.
      Wie frei – und damit objektiv – ist denn die herkömmliche Wissenschaft, wenn es um Geo Engineering geht, worüber das US Militär die Hand hält ? Was wissen wir über HAARP ? Je mehr wissenschaftliche Behauptungen ich darüber lese oder höre, die sich alle widersprechen, desto mehr Fragezeichen tauchen in mir auf.
      Ich mag gerne blauen Himmel sehen. Und wenn dann das Blau in Grau verwandelt wird, wirkt das auf meine Seelenstimmung zurück.
      Aehnlich bei Musik: If blue turns to grey…

    • Michaela schrieb: „Ein früherer Hausarzt sagte, dass immer dann, wenn diese Gitterstreifen am Himmel erscheinen, Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Problemen bei ihm auftauchen.“

      Genau das hat mir auch eine Homöopathin aus Murnau, Frau Lage(Lage&Roy, Praxis und Bücherverlag) erzählt.Mir fiel so um 2002 etwa auf, dass der Himmel oft so kariert war. Später fanden wir in Berlin einen Flyer, der auf einen Vortrag in der TU über „Chemtrails“ hinwies. Da lasen wir dieses Wort zum ersten mal. Wir sind dort hingegangen. Der Vortrag wurde von einem ehemaligen Green-Peace-Aktivisten namens „Altnickel(kann man googeln)“ gehalten. Er erzählte, dass man ihn dort nicht mehr haben wollte, seit er sich mit dieser neuen Art von „Kondensstreifen“ beschäftigte. Man hat ja dann alle, die sich mit dem Phänomen beschäftigten, als „Rechte“ diffamiert, oder als Spinner, wie das hier in Deutschland so üblich ist, wenn Menschen sich mit der Wirklichkeit auseinander setzen. Und Herr Altnickel hat heute große Probleme, überhaupt noch irgendwo große öffentliche Säle für seine Chem-Trail- Vorträge zu bekommen. Ihre Vermutung, @Michaela,dass es sich hier um etwas militärisches in Zusammenhang mit HAARP handelt, teilen wir und viele andere. Soviel ich weiß, werden alle Länder besprüht, die unter Kontrolle der Anglo-Amerikanischen Mächte sind. Also auf jeden Fall USA, Europa und Australien. Es soll sich um Partikel in Nanogröße handeln aus z.B. Barium, Aluminium, Strontium und Polymeeren aus Kunststoff, um das Ganze möglichst lange in der Schwebe zu halten. Es wird wohl u.a. deshalb einfach als nicht existent erklärt, weil es sonst juristisch einklagbar wäre. Mir nehmen diese Chem-Trails auch immer wieder den größten Teil meines Überlebens-Mutes. Ich kann es von daher teilweise verstehen, dass viele lieber so tun wollen, als gäbe es so etwas gar nicht. Aber wie kann ich leben, wenn ich meinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen soll? Unmöglich!

    • @ Veganislove: “ Ueberlebens – Mutes“

      Johannes 16:33 : In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

      Seine Wiederkunft in den Wolken- Regionen wurde prophezeit. Um Ihn zu schauen, reicht nicht aus, den Himmel mit äusseren Sinnen waqhrzunehmen. Es braucht etwas, bei dem alle naturwissenschaftlich Abstraktlinge auf Konfrontation gehen: Moralische Wetterbeobachtung.

    • @Michaela:Sie selbst schrieben ja, dass dieser graue Himmel Sie bedrückt. Wie sollte es auch anders sein? Es wird uns von Wahnsinnigen das Sonnenlicht und die Himmelsbläue geraubt! Ohne Sonnenlicht kein Leben mehr! Ich bin nicht auf reinen Frohsinn abonniert. Das Traurigsein und der Zweifel gehören zum vollwertigen Menschsein dazu. Ohne dies gibt es keine geistige Weiterentwicklung. Und ich verlasse mich da auch nicht allein auf angeblich
      heilige Bücher oder angeblich große Seher, die es natürlich zweifellos gab oder gibt. Das Göttliche ist in uns selbst.In jedem von uns. Wir müssen es nur erkennen. Aber wem sage ich das?

    • @ Vaganislove: „Ich bin nicht auf reinen Frohsinn abonniert.“

      Manche Sachen können einen ja in Hochstimmung versetzen, und anderes kann Anlass zu Sorge sein. Da das Gleichgewicht zu finden, ist nicht immer so einfach. Aber wenn man sich jeden Tag mal für fünf gefühlte Minuten lang rausreisst aus dem Alltag und sich von ALLEN Sorgen bewusst verabschiedet, indem man zuerst sich versenkt in die Vorstellung: Ruhe, dann meditiert: Schweigt Sorgen, schweigt Bekümmernisse.- und so weiter, dann kann das innere Kraft geben.
      Auch die Meditationsworte, die den Willen ergreifen:

      Sieghafter Geist
      Durchflamme die Ohnmacht
      Zaghafter Seelen,
      Verbrenne die Ichsucht,
      Entzünde das Mitleid,
      Dass Selbstlosigkeit,
      Der Lebensstrom der Menschheit,
      Wallt als Quelle
      Der geistigen Wioedergeburt.

      Und:

      Ich trage Ruhe in mir,
      Ich trage in mir selbst
      Die Kräfte, die mich stärken.
      Ich will mich erfüllen
      Mit dieser Kräfte Wärme,
      Ich will mich durchdringen
      Mit meines Willens Macht.
      Und fühlen will ich
      Wie Ruhe sich ergiesst
      Durch all mein Sein,
      Wenn ich mich stärke,
      Die Ruhe als Kraft
      In mir zu finden
      Durch meines Strebens Macht.

    • @ Veganislove: P.S. Verzeihung. Sollte „geistigen Wiedergeburt“ sein, NICHT:“Wioedergeburt“ ! Ja ?

      Zu wem sagen Sie das ? Zu einer Person sagen Sie das, die schon öfters durch selbst gemachte Fehler hat lernen müssen im Leben. Habe bei der Erziehung meiner Tochter komplett versagt, weil ich mich erst selber erziehen musste.
      Haben Sie Kinder ?
      Da Sie die Sonne erwähnten, hier eine „Formel“:

      „Strahlender als die Sonne,
      Reiner als der Schnee,
      Feiner als der Aether,
      Ist das Selbst,
      Der Geist, inmitten meines Herzens.
      Ich bin dies Selbst.
      Dieses Selbst bin Ich.“

    • Ich verstehe das schon lange und bin ständig dabei, es noch mehr zu verinnerlichen. Buddha- Sokrates-Jesus Christus- und andere haben es vorgelebt.

  3. Ein sehr gutes Gespräch mit Wolfgang Bittner. Wenn der Main-Stream solche Menschen, wie Herrn Bittner, nicht zu Wort kommen lässt, schädigt er uns, die Kunden, damit am meisten. Wer Meinungsvielfalt unterdrückt, landet zwangsläufig in der Diktatur. Kenfm hat nun schon viele Menschen, die sich vehement für Frieden- und Völkerverständigung einsetzen, interviewt die der Main-Stream weitestgehend todschweigt. Kein Geld für dies Main-Stream- medien und Protestbriefe an die öffentlich-rechtlichen rechtlichen Sender. Jeder kann etwas tun!

  4. Sehr geehrter Herr Jebsen,

    ich will Ihnen tendenziell danken für das Interview, was ich zur Hälfte bisher gesehen habe.

    Aber meine Kritik richtet sich in Teilen an Sie und im Allgemeinen an die Gesellschaft und Politik.

    Ich glaube, es gibt ein sehr großes und breites Interesse an einem Krieg, in den politischen Kreisen, die sich von Joe Biden haben einschüchtern lassen.

    https://deutsch.rt.com/3863/international/us-vizeprasident-joe-biden-spricht-klartext-wir-haben-europa-zu-den-russlandsanktionen-gezwungen/

    Wenn es zu keinem Krieg mit Menschenverlusten und Einsatz von Kriegswaffen führt, will ich kurz erklären, weswegen es dennoch schon eine ziemliche Verwerfung hier in Deutschland ist:

    – Zinsniveau: schauen Sie sich an, auf welchen Zinsen momentan die Banken agieren. Die Spareinlagen der Sparer – Eigentum wird doch solche Zinspolitik verschoben.

    – TTIP-, CETA-Bestrebungen: es dient den US-Interessen. Europa wird danach weiter ausgehöhlt werden können, sollte sich eines dieser Abkommen durchsetzen lassen.

    – Flüchtlingsströme in Deutschland: Kriegsopfer, aber teils auch die Meldungen über Facebook, das jeder, der nach Deutschland flieht, ein Haus bekommen würde:

    https://www.youtube.com/watch?v=UgAP9eWGkN0

    Flüchtlinge wollen haus und 3000 euro

    Soros selbst zählte bereits von Anfang an zu den öffentlichkeitswirksamen Unterstützern der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise. In einem Gastartikel für die „Welt“ schrieb er: „Europa muss jährlich mindestens 1 Millionen Flüchtlinge aufnehmen.“

    http://www.neopresse.com/europa/george-soros-mann-beraet-angela-merkel-in-der-fluechtlingskrise/

    Finanzielle Unterstützung leisteten hierbei die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und die George Soros Stiftung „Open Society Foundation“. In den letzten Jahrzehnten wurde gezielt ein riesiges Netz nichtstaatlicher Medienorganisationen gesponnen, um Nachrichten nicht nur zu steuern, sondern Rechte und Gesetze zu beeinflussen, die gesellschaftliche Strukturen gewährleisten.

    http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/george-soros-und-die-panama-papers/

    Der US-Starinvestor und Spekulant George Soros hat die westliche Sanktionspolitik gegen Russland als notwendiges Übel bezeichnet und die Rolle der deutschen Kanzlerin Angela Merkel gelobt.

    „Ohne Merkel gäbe es keine Russland-Sanktionen“, so Soros in einem Interview für die „Frankfurter Rundschau“. Er würdigte Merkels Politik in der Ukraine-Krise. „In der Ukraine-Frage hat Merkel agiert wie eine echte europäische Politikerin anstatt enge deutsche Interessen zu verfolgen“, sagte der US-Milliardär, der zuvor die deutsche Europapolitik jahrelang kritisiert hatte. „Dafür habe ich sie gelobt.“

    http://de.sputniknews.com/panorama/20150405/301781717.html

    Elite verteilt die Beute: US-Vizepräsident Joe Bidens Sohn Hunter Biden übernimmt Leitung der Rechtsabteilung des größten ukrainischen Gaskonzerns

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/kurt-nimmo/elite-verteilt-die-beute-us-vizepraesident-joe-bidens-sohn-hunter-biden-uebernimmt-leitung-der-rech.html

    US-Milliardär pumpt große Summen in das Land Ende vergangener Woche ist George Soros nach Kiew gereist, um das 25-jährige Bestehen der nach ihm benannten Soros Foundation in der Ukraine zu feiern. Nun überraschte der 85-jährige US-Milliardär mit der Ankündigung, Anteilseigner der größten Fondsgesellschaft der Ukraine, Dragon Capital, zu werden. Zudem gab er den Kauf des ukrainischen Software-Entwicklers Ciklum bekannt. Der gebürtige Ungar macht offenbar wahr, was er bereits im Jänner bei einem Kiew-Besuch angekündigt hatte: Innerhalb der nächsten zehn Jahre wolle er dafür sorgen, dass bis zu 500 Milliarden Dollar (469 Milliarden Euro) in das vom Krieg in der Ostukraine beeinträchtigte Land fließen. Mit dem Geld soll auch der Einfluss Russlands auf seinen Nachbarn „massiv zurückgedrängt werden“, wie die von Soros unterstützte Internetzeitung Ukrainska Prawda schreibt. Das Soros-Engagement bei Dragon Capital soll noch heuer beginnen. „Wir sind sicher, dass internationales Privatkapital, kombiniert mit starken lokalen Managementfähigkeiten, zu einer schnellen Erholung der ukrainischen Wirtschaft beitragen wird“, teilte Soros über einen Sprecher mit. Ukraine dankt mit Orden –

    http://derstandard.at/2000026070799/George-Soros-investiert-gross-in-der-Ukraine

    Erst die Flüchtlingskrise, dann die Panamapapers, dann große Summen in die Ukrainische Wirtschaft, dann Lob für Merkels Sanktionspolitik – jetzt wäre es richtig, wenn wir alle ganz im Stil: „Yes we can“ ( Obama-quote) oder „Wir schaffen das“(Merkel-Quote) singen würden, oder?

    Zu vergessen ist auch nicht, dass die Panzer an der Grenze zu Litauen ein positives Bild geben, sowie die Atombomben in Büchel modernisiert werden.

    Stationierung neuer US-Atomwaffen in Deutschland

    Auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz beginnen in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben. Das belegen US-Haushaltspläne, die Frontal21 vorliegen. Danach stehen im Haushalt der US-Luftwaffe ab dem dritten Quartal 2015 Gelder für die Integration des neuen Atombombensystems B61-12 auch in die deutschen Tornado-Jagdbomber bereit.

    http://www.zdf.de/frontal-21/stationierung-neuer-us-atomwaffen-in-deutschland-russland-beklagt-verletzung-des-atomwaffensperrvertrages-40197860.html

    Hier hat Frau von der Leyen auch gesprochen, Münchner Sicherheitskonferenz:

    München, 12.02.2016.
    Rede der Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen anlässlich der Eröffnung der 52. Münchner Sicherheitskonferenz am 12. Februar 2016 in München.

    Es gilt das gesprochene Wort!

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, lieber Herr Botschafter Ischinger, lieber Jean-Yves!

    Herr Botschafter, Sie haben vor wenigen Wochen gesagt, derzeit sei „“die gefährlichste Weltlage seit Ende des Kalten Krieges““. Ich bin mir sicher, kaum jemand in diesem Saal wird Ihnen widersprechen wollen.

    Ukraine, die Zukunft der NATO, Cyber und Hybride Kriegführung, Terror und Flüchtlinge. Das sind die Themen dieses Jahres. Und zu jedem könnte man mit Fug und Recht eine eigene Konferenz veranstalten. Doch wenn man fragt, was Europa und die Welt derzeit am meisten aus den Angeln zu heben droht, sind es die Bedrohung durch den IS Terror – aber auch die epochalen Veränderungen durch die dramatischen Flüchtlingsbewegungen. In einer solchen Situation muss die Welt ihre Kräfte bündeln. Stattdessen saugt die Rivalität der Groß- und Regionalmächte zu viel Kraft.

    Jetzt ist die Chance. Wir alle haben die Ankündigungen von gestern Nacht gehört. Der Beweis muss jetzt angetreten werden. Und das ist der humanitäre Zugang zu den eingeschlossenen Menschen – und zwar sofort. Und die angekündigte Waffenruhe muss sich in den Straßen von Aleppo erfüllen. Wer wirklich Frieden will, hat keinen Grund wochenlang zu warten.

    Unser gemeinsamer Gegner ist der IS. Auch Russland hat gute Gründe den Terror zu fürchten. Und der Kampf gegen den Terror wird weitergehen müssen, selbst wenn die schwarzen Fahnen eingeholt sind. Und der letzte IS Kämpfer dingfest gemacht wurde.

    Zugleich aber ist jedem klar: Der Zustrom muss sich verringern. Alle Ressourcen sind begrenzt und jede Kraft ist endlich. Wir müssen sie auf die tatsächlichen Schutzbedürftigen konzentrieren. Darum haben wir in Deutschland unser Asylrecht präzisiert. Und dieser Prozess hält an.

    Wir dürfen nicht länger tolerieren, dass hochkriminelle Schleuserstrukturen darüber entscheiden, wie viele Flüchtlinge zu uns kommen. Deshalb ist es gut, dass wir gestern in der NATO beschlossen haben, den ständigen Marineverband in der Ägäis einzusetzen, um gemeinsam mit Frontex die griechischen und türkischen Küstenschutzverbände in ihrem Kampf gegen das Schleuserunwesen zu unterstützen.

    Viele können dazu beitragen – auch die Bundeswehr. Wir könnten die ersten Schritte dazu tun mit einem zivilen Ausbildungsprogramm der Bundeswehr. Die Bundeswehr ist einer der größten und vielseitigsten Arbeitgeber Deutschlands. Wir bilden über 100 Berufe aus: vom Elektriker bis zum Feuerwehrmann, vom Maurer bis zum Wassertechniker, vom Minenräumer bis zum Sanitäter, vom Logistiker bis zum Verwaltungsexperten.

    Wenn es als Folge des Wiener Prozesses eine anerkannte und legitime neue syrische Regierung geben wird, ginge es in einer zweiten Stufe auch um die Unterstützung beim Wiederaufbau der syrischen Sicherheitsstrukturen – Polizei und Militär. Doch das liegt noch in der Ferne.

    Ich würde mich freuen, lieber Jean-Yves, wenn wir diese zweite Stufe mit der Bundeswehr und der Armee Francaise gemeinsam gehen könnten.

    Da wird von Soros also jährlich 1 Millionen Flüchtlinge in Europa gefordert und Frau von der Leyen spricht von Präzisierung und das die Bundeswehr ein ziviles Ausbildungsprogramm bietet. Warum muss es dafür die Bundeswehr sein und nicht die Wirtschaft mit ihrer Branchenkenntnis?

    Das alles in Summe führt bei mir doch zu der Frage:

    So interviews sind sicherlich gut und vielleicht mit eines der besten Beispiele für einen Journalismus, der Verknüpfungen aufzeigen möchte.

    Ich sehe momentan immer noch nicht, wie die Bundeskanzlerin, die Verteidigungsministerin, der Bundespräsident eine Position einnehmen, die in Richtung Frieden für Deutschland, eigene ( deutschlandbezogene) Interessen argumentiert werden.

    Es scheint, die Politik ist so leicht steuerbar. Und ob es dann zu Atombombenaufwertung, koordinierten Flüchtlingsströmen und gezieltem Russlandbashing kommt, während parallel kräftig in die Ukraine investiert wird…

    all das scheint den meisten Politikern mit ihrem Amtseid „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“ völlig abhanden gekommen zu sein.

    Sobald ein Milliardär Geld in mehrere Richtungen investiert, regiert Geld und Moral verliert.

    Meine Kritik, die sich partiell an Herrn Jebsen aber allgemein an die politische Kultur und generell Journalismus richtet:

    wie können wir das auflösen?

    Interviews bei KenFM anschauen, mag unterhaltsam oft auch nützlich sein.

    Politisch ändert sich an dem Kurs der Regierung dadurch nichts.

    Hilft es viele Briefe an die Kanzlerin zu schreiben, um ihr Gewissen wachzurütteln?

    Oder weiß Jemand, wie Joe Biden Europa genau zu seiner Sanktionspolitik gefügig machen konnte?

    Denn ohne Druck wird es wohl kaum gegangen sein.

    Ich möchte wirklich etwas ändern.

    Im Moment habe ich nur den Eindruck, es läuft auf Krieg heraus. Wirtschaftlich, Sanktionsmäßig und gewollt.

    Kriegerisch eventuell, wenn es den Interessen von z.B. George Soros dienlich ist. Denn der wird ja davon profitieren, was er da einerseits medial ( Russlandbashing etc.) in die Krise reiten will und gerne auch Deutschland zu Sanktionen auffordert – dann verliert Deutschland wirtschaftlich an Attraktivität, wird noch zusätzlich mit einer Soros-Kampagne für Flüchtlinge „der rauhe Führer“( Handbuch – Link dazu weiter unten im Text) einerseits der Flüchtlingsstrom gelenkt, dann wird Merkel über einen Sorosberater noch gecoached, wie sie mit den Flüchtlingsströmen umgehen soll – dann gibt es die Panamapapersrecherche mit Putin und zuguterletzt investiert in Wirklichkeit Soros sein Geld in die Ukraine.

    Nebeneffekte: Deutschland wird destabilisiert durch die Flüchtlingskrise und Sanktionen gegen Russland; gleichzeitig werden die Menschen in Deutschland abgelenkt, weil sie anstatt über Politik eher über den Umgang mit Flüchtling als Symptom von Politik nachdenken.

    weiterer Nebeneffekt: dadurch, dass die Ukraine unterstützt wird ( auch von Deutschland) wird dieses Land möglicherweise genügend attraktiv für Soros sein, um finanzielle Vorteile zu ziehen…

    aber ist Gier auf Geld wirklich all dieses Chaos auf dem Rücken von Millionen von Menschen aus mehreren Ländern dieser Welt wert?

    Ich hoffe, die Mehrzahl der Menschen findet auf diese Frage eine friedliche Antwort.

    Bei KenFM-Interviews bekomme ich manchmal nette Impulse, mehr zu recherchieren – Zusammenhänge wie diese zu kommunizieren – aber auf längere Sicht reichen solche Gespräche nicht aus, um politische Stimmungen abzubilden.

    Sobald alle wie „blind“ dem Geld von Milliardären hinterherrennen und dabei nicht merken, dass Flüchtlingsströme, Panamapapers, Politikberatung das all das zugunsten einiger weniger inszeniert und umgesetzt wird und von dem Großteil der Bevölkerung schweigend hingenommen wird… solange dies so passiert, ist mein Beitrag hierzu nur eine „Eintagsfliege“.

    Europas Schicksal am Scheideweg

    Georg Soros‘ Mann berät Bundeskanzlerin als Vordenker in Flüchtlingsfragen
    Epoch Times, Samstag, 19. März 2016 15:39
    Gerald Knaus ist der Leiter des vom ungarisch amerikanischen Multimilliardärs George Soros finanzierten Think Tanks „European Stability Initiative“ (ESI) und seit vielen Monaten Berater bei Angela Merkel zur Flüchtlingskrise. Sein Finanzier Soros wurde unlängst im November vom ungarischen Premiers Viktor Orban als einer der Strategen hinter der Flüchtlingsbewegung erkannt.

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/georg-soros-mann-beraet-bundeskanzlerin-als-vordenker-in-fluechtlingsfragen-a1315302.html

    George Soros – Flüchtlings-Handbücher „Der rauhe Führer“

    https://www.youtube.com/watch?v=bd_7hXuv9aQ

  5. Habe mir das Gespräch mehrmals angehört. Und Respekt vor Herrn Bittner, sich Kritikfähigkeit bis ins hohe Alter bewahrt zu haben.
    Folgende Punkte fielen mir auf, wo ich anderer Meinung bin:

    1.) Friedensbewegung.
    Da ist die Rede davon, diese sei „unterwandert“. Und wäre damit weitgehend blockiert/gestört. Diese Einschätzung teile ich nicht.
    Die Brisanz der angesprochenen Themen, sei es in dem vorgestellten Buch, sei es in den Themen, die sonst noch hier angesprochen werden, ließe vermuten, dass man unverzüglich auf die Straße gehen müsste. Die „Unterwanderer“ sind aber überhaupt nicht das Problem, sondern die Gewichtsklasse, in der die Friedensbewegung antritt.
    Man kann eine Betrachtung anstellen, ab wann „die da oben“ reagieren.
    Nehmen wir an, es gehen ein Drittel der Deutschen zum Thema XY auf die Straße. Das wären ~ 26 Millionen Menschen. Das könnte Berlin nicht mehr ignorieren. Nette Vorstellung. Nun klappt die Verunglimpfung dieser Masse als „rechte“ oder „linke“ Spinner nicht mehr. Und die „Unterwanderer“, sofern es sie gibt, kämen sich vor, als würden sie vom Güterzug überrollt, weil die Zahl überhaupt nicht mehr ins Gewicht fiele.
    Frage: Wann hatten wir denn mal eine solche „Bewegung“? Und wenn ja, was war der Auslöser? Und die Resultate?

    Okt.2015 hatten 150.000 Menschen(Quelle Polizei) bzw. 250.000 Menschen (Quelle Veranstalter) in Berlin gegen TTIP demonstriert. Immerhin eine respektable Zahl von Menschen. Der gleiche Wirtschaftsminister, der dieses Abkommen verteidigt, spricht ein halbes Jahr vorher in Verbindung mit TTIP von seinen Mit-Bürgern als „reich und hysterisch“ (World Economic Forum). Man glaubt es kaum, der O-Ton lief sogar in der ZDF-HeuteShow!! Diese Verunglimpfung der eigenen Bevökerung blieb absolut folgenlos! Sowohl seitens der Regierung (insbes. Der Kanzlerin) als auch auf der Seite der „Hysterischen“. Im Dezember wurde dieser Minister -zwar mit weniger Stimmen als vorher- als Vorsitzender seiner Partei sogar wiedergewählt.
    Frage: Wieviele empörte Bürger demonstierten seinerzeit vor dem Wirtschafts-Ministerium?

    Man muss die generelle Frage stellen, ab wann wir uns sagen „es reicht“. Ich weiß darauf keine Antwort.

    2.) Kampagne gegen VW und Deutsche Bank.
    Insbesondere bei der DB kann ich keine solche Kampagne erkennen, sondern das Gegenteil. Wenn die größte deutsche(?) Bank vor Gericht angeklagt wird -warum auch immer- wird das zweifellos im Kanzleramt ein Thema gewesen sein, sei es auch nur informell. Wenn gegen diese Bank dann zwei, drei, vier mal wieder Klage erhoben wird, klingelt in Frankfurt gefälligst das Telefon und es gibt unangenehme Fragen. Vielleicht hat auch das stattgefunden.
    Wenn aber eine VIERSTELLIGE ZAHL an Verfahren gegen diese Bank weltweit anhängig ist, wird dieser Bank die Lizenz entzogen, weil sie gesellschaftlich nicht mehr tragbar ist. So stelle ich mir eine angemessene Handlungsweise vor.

    Ach… ich habe ja ganz vergessen, dass das „nicht geht“. Weil, systemrelevant 😉

  6. Vielen Dank für die vielen Informationen. Ich finde es wichtig, die Geschichten aus Kriegszeiten zu hören, und hoffe, dass KenFm noch viele Geschichten aufnimmt, bevor die alten Menschen, die es erlebt haben, nicht mehr davon erzählen können.

    Es gab so viele Themen …Die Friedensbewegung ist unterwandert wurde thematisiert. Geheimndienste und Maulwürfe scheuen das Licht, daher müssen ihre aufgefallenen Methoden raus in die Öffentlichkeit (auch wenn es nur Vermutingen sind, aber als solche öffentlich zu machen) – es muss über sie gesprochen werden, u.a. auch damit andere gewarnt sind, worauf sie achten müssen. Wie wird versucht, Freunden des Friedens und der Wahrheit Angst zu machen? Mit welchen Methoden wird die Friedensbewegung gespalten, kaputt geredet, abgelenkt, Zwietracht gesät, intrigiert, diffamiert?

    • Allerdings ist die Gefahr beim allzu kritischen Prüfen, und auf der Hut sein wer die Friedensbewegung unterwandert, die, dass man kein Vertrauen hat, was wiederum wichtig für eine Gemeinschaft ist. Vertrauen in die eigene Menschenkenntnis hilft da aber.

  7. Schon wieder ein quälend schlechtes „Gespräch“. Ähnlich wie bei Georg Schirmer. Bis auf die letzen 20 oder 15 Minuten, als Herr Jebsen endlich aufhörte, den Herrn Bittner dauernd zu unterbrechen, dauernd vorzusprechen, was er gerade selber ausdrücken wollte, ihm beim Reden zu „helfen“, wenn dem Herrn Jebsen der Redefluss des älteren Herrn Bittner nicht schnell genug ging. Herr Bittner war auch sichtlich und hörbar irritiert und zeigte das, indem er dauernd seine Papiere umsortierte und immer einsilbiger wurde. Erst in der letzten Phase lebte er auf und sprach lebendig und energisch, was denn auch den versöhnlichen Schluss ermöglichte.

    Das Unternehmen KenFM ist prima und ich zahle seit ca. zwei Jahren regelmäßig und werde das auch weiter tun; die politische Position teile ich voll. Aber warum lernt Herr Jebsen nicht, dass sein Verhalten bei (manchen*) älteren Gesprächspartnern extrem unhöflich und kontraproduktiv ist? Er verlangt, dass man seine Eigenart des schnellen Sprechens akzeptieren soll und lernen soll auch schneller zu denken. Ok. Aber ER müsste endlich lernen, dass man andere Persönlichkeiten eben AUCH respektieren muss, indem man sie nicht ständig unterbricht und durch „helfen“ signalisiert, dass sie schneller reden sollen und ihnen damit die Luft rauslässt.
    (* bei Herrn Müller hat er sich solches Verhalten nicht erlaubt – mehr Respekt?)

    Und noch etwas möchte ich wiederholen: Bei einem guten Gespräch erkennt man eine Struktur, einen Aufbau der angesprochenen Themen, eine Entwicklung, einen roten Faden. Den konnte ich bei den vielen Unterbrechungen und Richtungswechseln nicht erkennen.

    • Ich glaube Herr Jebsen lebt das Gespräch einfach mit. Ich fand das Gespräch sehr gut da der Ukraine Konflikt etwas aus dem Rampenlicht geraten ist. Wenn in Kiew Menschen die an der aktuellen Regierung beteiligt sind die Eurovisions Songcontest Gewinnerin als Untermenschen oder minderwertigen Mensch bezeichnen, hätte von den Grünen in Deutschland doch eigentlich ein Aufschrei zu hören sein müssen. Achso das sind doch die Verbündeten der Grünen also können das keine Nazis sein.
      Heutzutage ist man also kein Nazi wenn man Menschen als minderwertig bezeichnet, aber wenn man gegen diese EU als 51 Staat der USA und gegen TTIP ist, dann ja dann ist man ein Nazi.

    • @Eiszeit „Ich glaube Herr Jebsen lebt das Gespräch einfach mit.“
      Das ist zu harmlos. Er überfährt sein Gegenüber geradezu, wenn der sich nicht wehren kann, so wie das Herrn Duschner neulich gut gelungen ist. Der war auch geschickt in der Lage, das Gespräch zu strukturieren, egal was Herr Jebsen ihn unterbrechend gefragt hat (auch Herr Drevermann konnte das gut.)

      Außerdem müsste Herr Jebsen endlich mit den vielen Suggestivfragen aufhören („Finden Sie nicht auch, dass…“), die nerven ziemlich, wenn man mal angefangen hat, darauf zu achten. Ich habe bei den schlechten Gesprächen immer den Eindruck, dass Herr Jebsen in dieser Stunde, bei diesem Menschen, nicht in der Lage ist (nicht die Kraft, die Stimmung, den Willen hat), sich auf ihn einzulassen, auf sein Tempo auf dessen eigne Sicht- und Vorgehensweise. Herr Jebsen hat seine Sicht der Lage und die will er dann auch vom Gesprächsparter hören.

    • @bernhardmeyer: „Herr Jebsen hat seine Sicht der Lage und die will er dann auch vom Gesprächspartner hören“.

      Sehe ich genau so. Die Menschen, die hier als Vortragende ihre Meinung äußern, sind doch ohnehin durchweg hochkarätig und abseits des Mainstreams! Es wäre also völlig überflüssig, ein solches Gespräch „mitzuleben“.
      Was die angesprochenen Unterbrechungen in diesem Gespräch betrifft: Es gibt vereinzelt Stellen, wo ein Nebensatz Herrn Bittner’s, der die Quintessenz des Gesagten enthielt, in einem regelrechten Wasserfall der Erwiederung in die Bedeutungslosigkeit gespült wurde. Das hat mich sehr gestört.
      Eine Lanze muss ich dennoch brechen: Es ist lobenswert, dem Gesprächspartner vereinzelt „aus der Klemme“ zu helfen, wenn offensichtlich wird, dass dieser nach den richtigen Worten sucht und sich vielleicht sogar verheddert.

      Vielleicht hilft etwas Humor: Anstatt litterweisen Kaffee-Konsum evtl. auf „Ersatzdroge“ umsteigen? Es muss ja nicht gleich Valium in der maximalen Dosierung sein 😉

    • Auch ich will kurz, quasi für die Statistik, in den als konstruktiv kritisch zu verstehenden Kanon einstimmen. Ken Jebsen versteht sich laut eigener Aussage auch immer als Aktivist und Meinungsmacher und aus dieser Perspektive kann man als Zuschauer den Interviewstil und auch die Inhalte einordnen. Trotzdem denke ich, dass dieses dauerhafte Fehlen von Kontrastandpunkten und der schlichte Austausch von Konsensmeinungen , insbesondere im Hinblick auf die vielfach geäußerte Kritik an den Mainstreammedien und -journalisten, auf Dauer der Glaubwürdigkeit des Formats schadet. Natürlich muss man sich immer an anderer Stelle ebenso informieren und kann sich „die andere Seite der Medaille“ selbst erschliessen, aber dieser objektivierende Journalismus kommt mir hier doch oft zu kurz. Soviel zu meiner bescheidenen Meinung.

    • Hier sind ja tolle Sachen zu lesen…

      Das Gespräch ist natürlich wieder einmal außerordentlich informativ und auch kurzweilig. Ja gut, das ist, was ich persönlich empfinde, man darf es natürlich anders sehen. Was ich aber nicht verstehe, ist, was von KenFM erwartet wird. Natürlich werden vornehmlich Leute eingeladen, die eine mindestens im Ansatz bestimmte Sicht der Dinge haben, welche zumindest im Kern derjenigen von KenFM entspricht. Dafür wird das ja gemacht. Die anderen Leute sehen wir (wenn wir noch wollen) täglich bei Plasberg, Will oder Illner. Dort sehen wir auch den „objektivierenden Journalismus“…. natürlich nicht! Wie sollte das denn aussehen? „Ich bin gegen die Nato, aber besser vorher mache ich noch schnell einen Angriffskrieg gegen Russland“? Es geht hier häufig um Grundsätze. Diese sind nicht „objektivierbar“. Es geht vor allem auch um solche Informationen, die der Mainstream verschweigt oder „zurechtbiegt“. Oder nach Mitternacht bei „arte“ zeigt, um dann tagsüber in der Tagesschau so zu tun, als wüsste man davon nichts.

      Wer schon länger KenFM verfolgt – als ich darauf stieß, gab es bei Facebook kaum 10.000 „Fans“ – weiß, wie viel sich da schon getan hat. Es kommen immer wieder neue Formate, und die Dinge werden langsam aber sicher optimiert. Aber was KenFM niemals werden darf, ist „objektivierbarer Journalismus“. Wer tiefer in die Materien einsteigen will, für den gibt es immer wieder Lesetipps. Wer die Bücher gelesen hat, weiß aber noch lange nicht, ob das, was da drin steht, immer objektiv richtig ist. Jeder muss schon selber nachdenken und für sich selbst herausfinden, was plausibel ist und was nicht. Dazu ist es zwingend notwendig, auch weiterhin Tagesschau & Co zu schauen. Genau das ist ja, was Daniele Ganser jetzt schon mehrfach bei KenFM propagiert hat. Informiert euch da UND informiert euch dort. Wer das tut und ein wenig Grips im Schädel hat, für den ist es nicht sonderlich schwer, zu erkennen, wie die Dinge zumindest in etwa ablaufen. Dass auch Ken Jebsen nicht immer Recht hat, versteht sich ja von selber, aber klar ist, dass es vermutlich kaum einen zweiten Journalisten in Deutschland gibt, der sich selbst so unermüdlich weiterbildet. Es ist aber weder sinnvoll noch notwendig, dass bei KenFM ALLE Sichtweisen gezeigt werden.

      Das folgende schreibt Mathias Bröckers über Jebsen – es sagt wohl alles:

      Ken Jebsen spricht nicht nur viel und schnell, er liest auch noch viel mehr und offensichtlich noch schneller. Vorletzten Montag bekam er gegen 11.00 mit reitendem Boten unser neues Buch druckfrisch zugestellt, am Mittwoch um 14.00 trafen wir uns dann im Studio zu einem längeren Gespräch darüber. Und er hatte nicht nur den Klappentext gelesen – viele Moderatoren schaffen ja nicht mals das – sondern das komplette Buch, wie ich an den Anstreichungen bis in den kleingedruckten Anmerkungs,- und Quellenanhang feststellen konnte. Sowie an den qualifizierten Fragen, die er sich auf vier Seiten ausgedruckt hatte und mir dann stellte.

    • @Corax:
      Ich habe großen Respekt vor der „Arbeitsleistung“ von KenFM und es ist tatsächlich fast bewundernswert, in welch riesigem Umfang und breitem Spektrum Ken Jebsen Informationen aufsaugt. Aber um kurz meine (nicht abwertend gemeinte) Kritik an einem Beispiel zu verdichten:

      Daniele Ganser spricht im Fall 9/11 von Theorien, die es alle Wert sind überprüft zu werden, quasi ergebnisoffen, auch wenn er einen eigenen, tendenziellen Standpunkt andeutet. Ken Jebsen hat sich da scheinbar, so lassen es zumindest die meisten Wortmeldungen zum Thema erkennen, stark festgelegt.

      Die meisten Themen sind zu komplex, um sich aus der eigenen Perspektive ein abschließendes Urteil erlauben zu können. Der Knackpunkt ist der strukturelle und institutionelle Umgang der Gesellschaft mit unkonformen Standpunkten. Will man nur einen Gegenpol setzen, kann man natürlich einfach eine harte, opponierende Position einnehmen. Dabei läuft man aber eben auch Gefahr selbst zu starrsinnig zu werden.
      Vielleicht ist meine Kritik aber auch deshalb ein wenig unfair, weil die vermeintliche Gegenseite (Achtung: starke Pauschalierung) Ken Jebsen absolut zu Unrecht aber erfolgreich ausgegrenzt hat und selbst nicht Willens ist in einen Dialog einzutreten.

    • Mir ist wichtig zu betonen: Meine Kritik zielt auf die Form und nicht den Inhalt. Über Inhalte zu reden ist natürlich meist interessanter, aber man sollte bei der Analyse die beiden Ebenen sauber auseinanderhalten. Mein Mäkeln an den Suggestivfragen berührt zwar auch die Inhalte. Mir geht es aber um das „saubere Handwerk“, Suggestivfragen sind unerlaubte Hilfsmittel, wie Glyphosat auf dem Bio-Hof. Unterbrechungen sind ein gewaltiger Eingriff in eine gerade laufende Aktion des Gesprächspartners, ein Eingriff, der immer zu dessen Frustration führt und der deswegen nur selten und ganz vorsichtig angewendet werden darf. Jedenfalls nicht alle paar Sekunden. Ich finde einfach, dass ein Profi diese Dinge (und sich selbst) beherrschen sollte. „Darf ich mal reingrätschen…“ sagt Herr Jebsen gelegentlich dazu, d.h. er weiß eigentlich, dass er damit ein Foul begeht.

    • Ja, Ganser ist Wissenschaftler, Jebsen ist Journalist. Deshalb genau sagt Ganser ja: Schaut euch ARD und ZDF an, aber auch KenFM. Manchmal liegt die Wahrheit sogar in der Mitte, meistens irgendwo daźwischen (das kann auch stark in Richtung einer Seite sein), und mitunter sind die Dinge sogar nochmal ganz anders – und keiner hat Recht. Das alles gibt es, aber es ist nicht Jebsens Aufgabe (und bestimmt auch nicht sein Anspruch), der Weisheit letzter Schluss zu sein. Er vertritt seine Meinung, natürlich, und andere vertreten ihre. Es gibt keinen absolut neutralen und objektiven Journalismus. Jebsen hat das Recht, die Dinge aus seiner Sicht zu schildern – er darf halt nicht lügen. Das heißt auch: Wenn er feststellt, dass er in einer Sache daneben lag, dann sollte er das besser klarstellen. So wie ich ihn einschätze, ist er dazu in der Lage.

      Einen Programmauftrag haben nur die Öffentlich-Rechtlichen. Diese müssen – eigentlich – alles von allen Seiten beleuchten. Sie müssen objektiv (soweit halt möglich), umfassend (also ohne Auslassung von Informationen) und ausgewogen berichten. Und dürfen trotzdem persönliche Meinungen kundtun, aber nur in klar erkennbaren Kommentaren. Natürlich verstoßen sie andauernd gegen diese Grundsätze, und deshalb stehen ARD und ZDF auch im Mittelpunkt der Medienkritik, Denn sie gibt es ja genau aus dem Grund, dass man von ihnen Informationen bekommt, anhand derer man sich ein eigenes Bild machen kann. Das ist aber fast nie der Fall. Alle anderen Medien dürfen durchaus eine politische oder ideologische Ausrichtung haben.

      Und richtig: Jebsen wird als „Verschwörungstheoretiker“ etc. ausgegrenzt. Ich glaube nicht, dass er einer Diskussion mit dem Mainstream aus dem Weg gehen würde. Allerdings weiß er natürlich, wie schnell man dort Gefahr läuft, nur vorgeführt zu werden. Aber etwa an seiner Sendung „Positionen“ würde er Leute z.B. von der Atlantikbrücke oder von ARD oder ZDF jederzeit teilnehmen lassen. Und klar würden wir alle das unglaublich gerne miterleben. Eine Sendung z.B. (spontane Idee, es wäre ja vieles interessant) mit Karin Leukefeld und dem „Bild“-Schmierfink Röpcke zum Thema Syrien – das hätte was. Der Röpcke weiß aber, warum er nicht kommt. Auch genial wäre eine Diskussion zwischen Ganser und einem Wikipedia-„Bürokraten“. Ach, da würde es so vieles geben… Ich behaupte einfach mal, dass es an Jebsen nicht scheitert. Der würde solchen Sachen sofort eine Plattform geben.

      Jebsen hat, damit komme ich aber wirklich zum Schluss, schon sehr häufig angemahnt, man solle ihm nicht blind folgen. Das heißt, er macht keinen Hehl daraus, dass er seine Sichtweise präsentiert. Fordert aber gleichzeitig dazu auf, auch andere zu berücksichtigen – und sich dann selber ein Bild zu machen. Das kann er nämlich nicht für jeden von uns übernehmen. Wir müssen unseren Verstand schon selber benutzen.

  8. Wenn die USA keine Freunde, sondern nur Interessen hat, wie Kissinger sagte, warum nimmt der Rest der Welt dieses Imperium nicht bim Wort, (vielleicht abgesehen von GB, Kanada und Australien) und macht ihre Politik an den USA vorbei?
    Nimmt ihre Interessen wahr, statt Washington zu unterstützen? Sie werden erst aufhören zu herrschen, wenn der Rest der Welt aufhört zu kriechen. Damit meine ich keine kriegerischen Aktionen gegen die USA, sondern die Verweigerung von kriegerischen Aktionen zugunsten des Imperiums. Für Deutschland scheint mir dieser Weg überlebenswichtig.

    • @ Horst Kietzmann: „…, wenn der Rest der Welt aufhört zu kriechen.“

      Das ist nicht nur für Deutschland überlebenswichtig – Deutschland wurde bereits durch den Ersten Weltkrieg niedergetreten und kann sich nicht alleine wieder erheben, was die Nazis nicht verstanden haben – sondern das ist für ganz Europa überlebenswichtig.

      Zu dem Wischiwaschi des Michael Kanellos kann ich hinzufügen: Jibber Jibber Japp Japp Japp sprach der Frosch und sprang in den Teich.

    • Wenn die USA keine Freunde, sondern nur Interessen hat, wie Kissinger sagte, warum nimmt der Rest der Welt dieses Imperium nicht bim Wort, (vielleicht abgesehen von GB, Kanada und Australien) und macht ihre Politik an den USA vorbei?

      Man kann die Interessen der USA in Deutschland zusammenfassen mit Angela Merkel. Die Frage muss also lauten: Warum jagt ihr diese Frau nicht endlich aus der Politik ?

    • Hallo Eiszeit,

      ich denke es wäre ein Fehler das Dilemma auf die Person A.Merkel zu focussieren. Das würde voraussetzen, man glaubt wirklich der Hosenanzug hätte irgendeine Machtposition ausserhalb ihrer Partei.
      Es ist das gesamte System was ausgetauscht gehört. A.M. können wir dann immer noch nach Paraguay schwimmen lassen.

    • @ Michaela
      ‚Deutschland wurde bereits durch den Ersten Weltkrieg niedergetreten und kann sich nicht alleine wieder erheben, was die Nazis nicht verstanden haben‘
      ‚Zu dem Wischiwaschi des Michael Kanellos kann ich hinzufügen: Jibber Jibber Japp Japp Japp sprach der Frosch und sprang in den Teich.‘

      Zu Ihrem absurden und die Nazis mindestens verharmlosenden Geschwafel kann ich hinzufügen: Sie haben keine Ahnung, aber davon viel.
      Die Nazis waren eine Diktatur, die
      – die Juden und z.B. auch die Russen vernichten wollte, im Sinne von ermorden. Quellen: Hiter ‚Mein Kampf‘, Realität der Nazidiktatur
      – für viele Deutsche (auch für nicht jüdische) mörderisch war.
      Wenn das für Sie eine ‚Erhebung Deutschlands‘ sein soll, dann frage ich mich, wie Sie eigentlich wirklich ticken.

      @ alle
      Die USA hätten beste Voraussetzungen, ein im Sinne alle Länder gutes Imperium zu sein.
      Meines Erachtens macht es daher Sinn, die Politik der NATO gemeinsam mit den USA zu verbessern.

    • @ Eiszeit, BluProject

      Ich bin Kanzlerin Merkel sogar dankbar, weil sie die Wehrpflichtaussetzung ermöglicht hat.
      Ich stimme zwar keinesfalls allem aus der jetzigen Regierung zu, aber ich berücksichtige auch solche Dinge.
      Ich bin jedenfalls sicher nicht für irgendwelche Gewaltmaßnahmen gegen die Kanzlerin, wie sie hier hetzerisch propagiert werden.

    • @Michael Kanellos

      @ alle
      „Die USA hätten beste Voraussetzungen, ein im Sinne alle Länder gutes Imperium zu sein.
      Meines Erachtens macht es daher Sinn, die Politik der NATO gemeinsam mit den USA zu verbessern.“

      Und sie überlegen nach Ramstein zu fahren?

    • @ Michael Kanellos: “ ein gutes Imperium“

      Ich will einen Staatenbund, der Russland integriert und kein solches „Imperium“, das per TTIP die Demokratie abschaffen möchte und uns mit Gen Frass vollstopft und überall Kriege entfesselt.
      Wir Europäer und speziell wir Deutschen sind keine betreuungswürdigen Idioten, die sich noch länger durch Ramsteinmörder besetzt halten lassen, sondern wir sind Patrioten, die hier genauso gegen Nazis wie gegen Antideutsche zusammenstehen wollen. Was hat meine Generation zu schaffen mit Schandtaten von ganz anderen Leuten, die vor über 70 Jahren einem Schreihals nachliefen, den die Wall Street genauso wie Staölin finanzierte ? NICHTS. Und wenn andauernd behauptet wird, die Amis hätten uns von diesem Schreihals befreit, erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass auch Russen uns befreiten.

  9. Lieber Ken, vielleicht nimmst Du mal zur Kenntnis, das Unrecht nicht gebrochen werden kann – nur Recht kann gebrochen werden.

    Die gerade amtierenden Regierungen können in ihre Verfassungen quasi schreiben was sie wollen.
    Dabei spielt es keine Rolle (mehr) wieviele Gesetze und Rechte sie bei der Durchführung gebrochen haben, wenn erstmal Fakten geschaffen wurden.

    So könnten sie Folter verfassungsrechtlich legitimieren und Nichtanwendung der Folter unter Strafe stellen. Absurdität und Ausmaß der Rechtsbrüche unterliegen ausschließlich der Phantasie.

    Deshalb ist es richtig und wichtig, das es höherrangige Gesetze gibt als die Länder oder Staatenverfassungen.

    Das Völkerrecht ist z.B. solch ein höheres den einzelnen Verfassungen vorstehendes Recht. Sezessionen sind dort ausdrücklich erlaubt.

    „UNO-Gericht bestätigt Recht auf Sezession

    In seinem Urteil zur Rechtmäßigkeit der Eigenstaatlichkeit des Kosovo von Serbien hat der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen eine über diesen Einzelfall hinaus überaus bedeutsame Entscheidung getroffen: Die einseitige Unabhängigkeitserklärung eines Staates entspricht dem Völkerrecht. Dieses Recht auf Sezession können alle Völker und Regionen wahrnehmen, seien es nun das Kosovo, Katalonien, Schottland oder auch Bayern.“

    Wenn Du also bei 1:07:38 sagst: „das brach zwar die ukrainische Verfassung“, dann stimmt an dem Satz nur „ukrainische Verfassung“. Denn Bruch einer Verfassung kann nicht stattfinden, wenn das in der Verfassung Stehende/Bestimmende selbst ein Bruch übergeordneten Rechts darstellt.

  10. Das Kommentarsystem sollte dynamischer sein, übersichtlicher und mit Benachrichtigung auf Kommentare an die Mailadresse des Kommentars.

    Das ist einfach umsetzbar, kostet nichts, hilft aber der Kommunikation.

    Falls man diese Umständlichkeit als „Filter“ benutzt, verstehe ich, aber dieser Filter ist zu grob.

  11. @all,

    Nun erfahren wir viele klugen Sachen, manche überschlagen sich intellektuell , was schon den Eindruck auf kommen lässt, dass ein verbaler Fight vonstatten geht. Jahr über Jahr wird geschrieben, weiß einer es besser als der andere und wahre Genies sind dazwischen, die wirklich, egal welches Thema aufgegriffen wird, sie haben zu allen Zusammenhängen, Geschehnissen etc etc fundierte Kenntnisse bereit..
    Aber wenn man glaubt ,durch die Vergewaltigung der Tastatur etwas draußen in der Welt zu ändern, dann befindet man sich im großen Irrtum…
    Bleibt man schön unter Euch!

    • @ Annette: „Aber wenn man glaubt, durch die Vergewaltigung der Tastatur etwas draussen in der Welt zu ändern, dann befindet man sich im grossen Irrtum.“

      Es gibt doch diese Idee, dass durch den Flügelschlag eines Schmetterlings schon eine Veränderung entsteht, die wiederum weitere Veränderungen nach sich zieht. Wenn Luftwirbel sich summieren, kann ein Orkan entstehen.
      Schon das Denken eines wahren Gedankens verändert etwas.
      “ Bleibt man schön unter Euch!“ Finde es schade, wenn alle die abhauen, die substantiell etwas zu sagen haben und nur noch ein Geblubber übrigbliebe: Jibber Jibber Japp Japp Japp – Quaak.
      Meine Idee : Aktion Friedenspfeife haben Sie ja links liegenlassen. Könnte aber die Tabaklobby interessieren, der verboten ist Werbung zu machen, die deswegen etwa eine Friedensinitiative solcher Art unterstützen könnte.
      Wenn diese Lobby, die auch an Freiheit interessiert ist, den Frieden unterstützt, ist das eine Werbung für die.
      Ein willenloses Volk, dass sich quasi über Nacht von der „Regierung“ die Konsumfreiheit stehlen lässt, hat allerdings für diese Idee kein Verständnis. Würde man mal über Plazeboeffekt nachdenken anstatt nur über materielle Stoffe, würde man darauf kommen, dass Warnhinweise selber mindestens genauso schädlich sind, wie angeblich das Rauchen allgemein sein soll. Verträglichkeit x – beliebiger Stoffe ist jedoch IMMER INDIVIDUELL.
      Exkanzler Schmidt wurde fast hundert Jahre alt und rauchte Jahrzehnte lang Kette. Usw.

    • Nun ja Annette, ich kann dich schon verstehen. Manchmal artet der verbale Kampf etwas aus, die Kommentare werden dadurch nicht übersichtlicher, woran auch ich kürzlich erst meinen Anteil hatte.
      Bei mir liegt es z.B. daran, dass ich hier zumindest den Eindruck habe, etwas, ein klein wenig, tun zu können.
      Allerdings zeigt dieses Ausarten auch, dass wir gerade nicht unter uns sind, was gut ist und so bleiben sollte.

      Zwar wird dieser Konflikt auch im Netz ausgetragen, nicht umsonst beschäftigen ja Regierungen ganze Abteilungen bezahlter Schreiberlinge für solche Zwecke, aber entscheiden wird er sich woanders, und ich nehme deinen Beitrag gern als Impuls, mehr Zeit für Demos zu nutzen, und weniger zu tippen:)

      Dafür, dass wir hier teilweise leicht chaotische Zustände in den Kommentaren haben, kenne ich leider keine Patentlösung. Aber wem immer das mal zu viel wird, auch mir immer wieder mal, der könnte sich ja mehr auf das Anschauen und Lesen der Beiträge selbst fokussieren, und nicht so weit nach unten scrollen. Es kostet Überwindung, ist aber machbar.
      Die Informationen die ich im Mainstream nicht bekomme, darum geht es hier ja eigentlich. Diskutieren kann man auch im eigenen Umfeld, und durch persönliche Gespräche sicher auch mehr erreichen.

      Ich hoffe du bleibst uns erhalten!

  12. Da alle Tatsachen ergeben. dass es zwar sehr wohl starke Lobbyisten gibt, die wirklich so etwas wie einen ‚Klassenkampf von oben‘ führen, diese aber in keinster Weise eine neoliberale Agenda haben, zweifle ich am Inhalt des Buches.
    In den genannten sogenannten ‚Krisengebieten‘ Irak, Libyen und Syrien gibt es keinerlei freien Marktzugang im neoliberalen Sinn. Vielmehr werden von den Machthabern dort alle vom Markt ausgeschlossen, die ihnen nicht ‚genehm‘ sind. Dies wurde bewusst von der NATO so implementiert, weil die einer Lobby nahezu hörig ist, die ‚Teile und Herrsche‘ in krasser Form praktiziert. Staatsterritorien werden bewußt ‚antwestlich‘ gemacht und vorgeblich gegen die westlliche Welt gestellt, damit freier Handel und freie Migration massiv eingeschränkt wird. Die Gebiete werden also abgetrennt (das ist der ‚Teile‘-Part). Allerdings installiert die Lobby mit Hilfe der ihnen zugewandten Machthaber gleichzietig für ausgewählte(!) westliche Konzerne und Investoren Monopolstellungen in diesen Gebieten (das ist der ‚Herrsche‘-Part).

    Das ist das Gegenteil von neoliberaler Politik. Echte neoliberale Politik würde dieses globale Spiel beenden. Und zwar mit Staatsgewalt. Neoliberale Politik ermächtigt den Staat, Monopole notfalls zu zerschlagen.
    Wenn LInke das völlig falsch darstellen, helfen sie den Lobbyisten der aktuellen US-Außenpolitik, ihr Spiel weiter auf Kosten von 99% der Weltbevölkerung durchzuziehen. Und wenn Teile der ’neuen Linken‘ verstanden haben, dass echter Neoliberalismus Teil der Lösung ist und der Problem das Fehlen von Marktwirtschaft ist, dann kann ich denen nur zustimmen.
    Die sind aber nicht zu verwechseln mit ‚antideutschen‘ Pöbeltrupps.

    • Ein Beispiel für neoliberale Politik in Deutschland war die Deregulierung im Energiesektor. Die Energiekonzerne sind verpflichtet, die Netze (auf denen sie direkt Monopole errichten könnten) einem freien Markt zur Verfügung zu stellen.
      Und bezüglich der Zerschlagung von Monopolen: Natürlich lehnt Neoliberalismus Staatseingriffe in der Regel ab. Es geht hier aber um mögliche Maßnahmen im Extremfall. Neoliberale Politik würde in jedem Fall die Zustände in Libyen, Irak, Saudi-Arabien VÖLLIG anders regeln als es jetzt der Fall ist. Wenn die westliche Politik diesbezüglich neoliberal und nicht das exakte Gegenteil davon (mit der einzigen Bedingung: nicht kommunistisch) wäre, würde man diese Staaten nicht wiedererkennen (im positiven Sinn!).

    • @ Michael Poost: “ keine freien Märkte“

      Es gibt hoffentlich freie Menschen AUF den Märkten.

    • @ Michael Poost

      Natürlich gibt es freie Märkte. Das ist die erste Lektion, die Du noch lernen musst.

      Vorbereitung für diese Lektion: Markt ist kein abstraktes ideologisches Konstrukt. Ein Markt ist schlicht eine Handelsplattform, in der festen (am besten staatlich kontrollierte) und transparente Regeln herrschen.
      Ein simples Beispiel für einen relativ freien Markt ist der Wochenmarkt in einer Großstadt.

      Was meine ich mit ‚relativ‘: Die Marktfreiheit bemißt sich nach zwei wesentlichen Kriterien:
      – der Markt ist offen und diskriminierungsfrei für alle möglichen Anbieter
      – der Markt ist offen und diskriminierungsfrei für alle möglichen Kunden

      Je nach politischen Gegebenheiten werden mehr oder weniger Teilnehmer von Märkten ausgeschlossen.
      Den Wochenmarkt in Moskau können z.B. nur Leute besuchen, die sich in Russland aufhalten können.
      Einen morgigen Markt in Russland kann ich z.B. mangels Visum wohl nicht besuchen.

      Der Satz ‚Es gibt keine freien Märkte‘ ist nichts als kommunistische und defätistische Propaganda. Wer sowas sagt wie ‚Es gibt keine freien Märkte‘, verdreht den Freiheitsbegriff. Und das ist mehr als fragwürdig.

    • @ Der Souveräm

      ‚Zitat‘:
      21. Mai 2016 at 21:29
      Der ist nicht lernfähig.

      Kommentar:
      Mehr als herumtrollen und dümmste Beleidigungen schreiben können Sie wohl nicht.

    • @ Michael Poost

      Und hier nach der Vorbereitung die erste Lektion:
      Der Begriff der freien Marktwirtschaft in der Politik ist im Wesentlichen eine verbindliche Absichtserklärung: Wenn Politik, z.B. neoliberale Politik sich als Politik der freien Märkte deklariert und dies ernst meint, dann setzt sie sich das Ziel, möglichst in allen Branchen und Bereichen Märkte nach den beiden wesentlichen Aspekten
      – der Markt ist offen und diskriminierungsfrei für alle möglichen Anbieter
      – der Markt ist offen und diskriminierungsfrei für alle möglichen Kunden
      zu ermöglichen und staatlich zu schützen. Zu beachten ist, wie wichtig die Diskrminierungsfreiheit ist.

      Es geht stets um die Erhöhung der Marktfreiheit, es geht nicht nur um die Ja-Nein-Frage ‚freie Märkte oder nicht‘. Bezüglich Marktfreiheit gibt es auch nicht nur zwei Zustände. Es ist bisweilen auch ein großer Gewinn, wenn man einen fast unfreien Handel (etwa die Zuteilung von Lebensmitteln in Nordkorea) ein wenig freier macht (z.B. wenn in Nordkorea die Auswahl erhöht würde und ausländische Firmen dort Waren anbieten könnten).

      Daher ist übrigens die westliche Politik bezüglich Staaten wie Libyen und Saudi-Arabien nicht marktwirtschaftlich und nicht neoliberal: Beide Staaten diskriminieren viel stärker als nötig auf politischer Ebene. Damit wird über das Bündnis mit solchen Staaten der Zugang zu Märkten für die meisten Leute absichtlich eingeschränkt, so dass nur ausgewählte Monopolisten überhaupt diesen Zugang bekommen.
      Die aktuelle ‚Teile-und Herrsche‘-Politik der westlichen Mächte in Asien und Afrika will Marktfreiheit geringer machen statt erhöhen.

    • @ Michael Poost: “ Es gibt keine „Menschen“.“

      Wenn es keine Menschen mehr gibt, dann hat Ken Jebsen keine Zielgruppe mehr.
      Dann sollten wir uns schleunigst zu Menschen entwickeln, damit Ken wieder eine Zielgruppe hat.
      Und wenn es die Entwickelung von Pfund Wurst zu Mensch ist !
      “ Wer auf Unmögliches sinnt, der gewinnt.“ Johann Wolfgang von Goethe.

      Zu Wolfgang Bittner: Ein Mann, der Lebenserfahrung mitbringt und ausserdem den Mut hatte, eine Beamtenkarriere gegen richtiges Leben einzutauschen. Respekt !
      Ich frage mich nur, ob betreffs der deutschen Politiker Herr Bittner doch noch zu sehr von der Meinung geprägt ist, die seien unfähig, statt in Erwägung zu ziehen, dass das Versagen dieser Vasallen ein Wahnsinn ist, der Methode hat.
      Da glaube ich eher an das, was Ken Jebsen dazu sagte bzw. fragte, ob das nicht gewollt sei.
      Aber sehr gut finde ich, dass Herr Bittner bewusstseinsmässig dran ist an George Friedman.

      Wer den Friedman gehört hat und bis drei zählen kann, dem fällt es doch wie Schuppen von den Augen, welche grosse auch längere Zeitenräume umspannende Strategie da heute seitens U SS gegen die wirtschaftlichen Interessen speziell Deutschlands gefahren wird.
      Sehr gut auch, dass dieser lebenserfahrene Herr Bittner auch auf Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank hinweist.

    • Hallo ich bin neu auf kenfm.de freue mich über euch !

      Hy ein gutes Interview von Herrn KenFMMan ^_^ und ein intersanter Gast.

      Gute Nacht/Abend/Nachmittag/Mittag/Morgen kenfm Team/Community

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