Im Gespräch: Wolfgang Effenberger („Geo-Imperialismus: Die Zerstörung der Welt“)

Was haben Geopolitik und physikalische Gesetze gemeinsam?

Beides betrifft uns alle. Jederzeit. Der kleine aber feine Unterschied liegt jedoch darin, dass während bei der Physik niemand ernsthaft die Wichtigkeit dieser wissenschaftlichen Disziplin in Frage stellen würde, die Geopolitik, im Gegensatz dazu, von manch einem gerne in den Rang einer „Pseudodisziplin“ gehoben wird. Folglich gibt es nur sehr wenig Menschen, die sich in dieser Materie wirklich gut auskennen.

Dies ist fatal, meint Wolfgang Effenberger, ehemaliger Bundeswehroffizier, der heute als Historiker und freier Autor tätig ist. Effenberger hat Geopolitik am eigenen Leib erfahren. Sie war sein Job. Zu Bundeswehrzeiten erhielt er Informationen über laufende Planungen zum „Atomaren Gefechtsfeld Europa“. Spätestens da wurde ihm klar, dass Geopolitik ein reales Instrument ist, das, wenn man die Bevölkerungen weiterhin derart im Unklaren darüber ließe, stets dazu genutzt würde, einen Keil zwischen sie zu treiben.

In der Folge entschied sich Effenberger dazu, sein Studium zu intensivieren und sein Verständnis für geopolitische und geostrategische Zusammenhänge zu verfeinern. Das Ergebnis? Effenberger ist heute ein wandelndes Archiv, eine Koryphäe. Kaum einer kennt sich auf dem Gebiet der Geopolitik so gut aus, wie er es tut. Klar, dass sich KenFM die Möglichkeit einen Mann von einem solchen Format zu interviewen, nicht entgehen lassen konnte.

„Geopolitik ist weder gut noch schlecht“, sagt Effenberger. „Sie gleicht einem Küchenmesser, mit dem ich entweder eine Zwiebel schneiden kann, oder einen Menschen umbringen kann.“

Doch wofür wird Geopolitik heute tendenziell mehr verwendet? Erfüllt sie ihre Funktion oder wird sie zweckentfremdet? Die Antwort erfahrt ihr in dieser neuen Ausgabe von „Im Gespräch“.

Inhaltsübersicht:

0:00:52 Gastvorstellung

0:12:45 Pax Americana und der Krieg gegen Afghanistan

0:25:15 Herzlandtheorie, Sykes-Picot und Balfour-Deklaration – noch aktuell?

0:48:35 Die amerikanische “Full spectrum dominance”

0:59:34 Karl Haushofer und die geostrategische Lage Deutschlands

1:15:06 Die verdeckte Kriegsführung der USA

1:27:21 Das Bröckeln der Nachkriegsordnung

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25 Kommentare zu: “Im Gespräch: Wolfgang Effenberger („Geo-Imperialismus: Die Zerstörung der Welt“)

  1. Vielen Dank für dieses Interview. Nur sehr sehr wenige Ausgaben sind so sinnvoll investiert, wie ein Abo in KenFm. Meinen Dank dem gesamten Team von KenFm. Eure Formate sprechen mich zu jeder Tageszeit an und wenn ich einmal aus der medialen Abstinenz ausbreche und eure Seite aufrufe, fühle ich mich sehr gut informiert. Macht weiter so

  2. Nach zwiemaligen Anhören des Geo-Imperialismusbeitrages möchte ich an allererster Stelle danken für den tollen Gast und dessen Ausführungen. Um aber die Geschichte des Orients besser zu verstehen reicht es nicht aus die Politik der Kolonialmächte zu kennen sondern man solltre die die Aussenpolitik der heutigen Türkei dazu besser analysieren. Die Einstellung der jetzigen Regierungder TR kann endlos kritisiert werden. Zu Zeiten AtatürkS ( bis 1338) wurde Atochien per Volkswahl am die TR annektiert und das Schicksal der Syrer,Iraker dem Franzosen und Engländern überlassen mit der ( Damals) der Hoffnung, dass sich diese Länder unabhängig machen und dann mit der TR sich an einen Tisch setzen um ihre Zukunft zu gestaltren. Bis jetzt ist es aber nicht dazu gekommen, weil auch werder die TR gänzlich und jene Länder nie unabhängig wurden.
    Den Sultan Abdullah gibt es nicht, der heißt Abdulhamit und war ein sehr lang regierrender Sultan. Er hat Theodor Herzl auch empfaangen, aber durfte Herzl nicht als Vertreter des Juden emfangen werden und erfuhr damals direkt eine Absage. Den Mut den Herzl damals an den Tag legte kann man gar nicht begreifen. Einfach großartig. Nun wenn man weiss, dass der Sultan Abdulhamit mit seinem Privatvermögen vom Balkan bis Palästina in den heute wichtigsten, strategisch wichtigsten Orten als Eigentümer eingetragen war und stark an der damaligen New Yorker Börsen investiert war und auch ein Vermögen damit verdient hat, kann man die immer härter Vorgangsweise der Osmanischen Monarchie gut verstehen. Heute ist die Ausgangslage eine ganz andere aber das Verständnis hängt wohl sehr von dem Geschichtswisen ab.
    Schlage vor, dass es sich lohnt für KenFm einen renomierten, deutschsprechenden Experten in vielen geschichtlichen Fragen wie Prof. Ilber Ortayli zu gewinnen. Ich glaube nur so kann man die gesamte aktuelle Politik der europäischen Staaten verstehen. TR hat schon immer eine klare Sicht in den Westen gehabt und oft den Spiegel vorgehalten.
    Ich sehe den Beitrag von Herrn Effenberg als sehr wertvoll und v.a. geht es in die richtige Richtung.

  3. Ich liebe es neue Fakten, neue Namen, neue Ansichten zu entdecken. Danke, dass dieses Portal es möglich macht. Zum Kaiser Wilhelm II: Er war sehr ambivalent und er hat auch gute Sachen gemacht, nicht unbedingt weil er es machen wollte, sondern weil er es machen musste. Im Jahr 1898 war er sowieso mit seiner Eroberung in China (Kiaotschou, Tsingtau) beschäftigt. Für einen weiteren Einsatz hat er einfach keine Kraft gehabt. Aber seine militärischen Wünsche waren schon außergewöhnlich groß.

  4. Herr Effenberger spricht mir als ehemaligen Zeitsoldaten und Offizier aus dem Herzen und das nicht nur, wegen des fantastischen Goethe-Zitats.

    Bisher habe ich hier noch nie einen Beitrag verfasst, das fantastische Interview mit Herrn Effenberger soll nun Anlass sein, dies zu ändern. Ich würde gerne etwas dazu sagen, warum ich 2001 als Abiturient für 12 Jahre zur Bundeswehr ging.

    2001 bin ich im Alter von 19 Jahren mit besten Absichten zur Bundeswehr. Ich wollte körperlich und geistig gefordert werden, herumkommen, Führungsverantwortung übernehmen, studieren, ohne dadurch meine Eltern finanziell zu belasten, an meine Grenzen gehen, etwas erleben und v.a. Gutes tun.
    Ich war der Meinung, in den Streitkräften könne ich einen Beitrag leisten, das Abschlachten auf dem Balkan zu verhindern. Hier war ich zum ersten Mal auf die Propaganda der Medien hereingefallen, ohne es zu merken.

    Am 01.07.2001 trat ich dann als Offizieranwärter in die Panzergrenadiertruppe ein. Wenige Wochen später wurde die Ausbildung unterbrochen und wir saßen fassungslos vor dem kleinen Röhrenfernseher, den ich damals meinen Kameraden mitgebracht hatte (da haben mache heutigen Handys größere Displays) und sahen zu, wie Flugzeuge in Türme krachten.
    Das hat uns umso mehr motiviert, noch härter zu trainieren und alles daran zu setzen, neben den bösen Serben, auch den "islamistischen Terror" zu besiegen. Wenig später waren die ersten deutschen Soldaten in Afghanistan.
    Zack, hier war ich zum zweiten Mal auf die Propaganda hereingefallen.

    Weder wusste ich etwas vom Hufeisenplan (Kosovokrieg), noch von Pipelines, die durch Afghanistan hätten verlegt werden sollen.
    Sieben Jahre später (2008), inzwischen Oberleutnant und Diplom-Staatswissenschaftler (war damals stolz, bei Prof. Wolffsohn an der UniBw München studiert und bei ihm als Jahrgangsbester in Neuerer Geschichte bestanden zu haben) fragte ich als Zugführer meinen Bataillonskommandeur, was denn eigentlich das Endziel des Afghanistaneinsatzes sei. Ich wurde zurechtgewiesen, ich solle nicht ein solches Wort in den Mund nehmen (er muss das mit dem Begriff "Endlösung" verwechselt haben, womit ich nie scherzen würde), überhaupt, was solle diese Frage überhaupt, das sei doch klar. Dann war die Diskussion beendet.
    Ich war selbst im Kosovo und in Afghanistan.
    Mein Bauchgefühl sagte mir bereits während meiner aktiven Dienstzeit, dass irgendwas an den Einsätzen nicht korrekt sein könne, wäre aber nie soweit gegangen, unsere Regierung oder die NATO-Politik grundsätzlich zu hinterfragen.

    2013 verließ ich die Armee, Gott sei Dank, ohne körperlichen Schaden genommen zu haben und ohne jemandem Schaden zugefügt haben zu müssen. Ich kannte jedoch jemanden, der im April 2010 in Kundus gefallen ist. Er hinterließ eine Ehefrau und drei Kinder. Als Dank gab es ein Staatsbegräbnis in Ingolstadt mit Frau Merkel. Gestern erzählte mir einer meiner Mitarbeiter, dass sein Bruder im April 2012 in Kabul gefallen sei. Auch er berichtete, dass sich hinterher niemand aus den Streitkräften mehr gemeldet habe. Das wurde administrativ abgearbeitet und fertig.

    2016 später wurde mir ein Link geschickt zu einem Vortrag von Daniele Ganser, gefilmt von KenFm. Thema waren Regime Changes. Weder kannte ich Herrn Ganser, noch Ken Jebsen. Ich konnte nicht fassen, was der Mann da erzählt und dass ich von vielen seiner Inhalte noch nie etwas gehört. Weder kannte ich die Tonkin-Lüge, noch die Brutkastenlüge oder den Hufeinsenplan. Das konnte ich auf meine Ego nicht sitzen lassen und prüfte das nach. Erschwerend kam hinzu, dass mir der Mann auf Anhieb sympathisch war. Ich prüfte einige seiner Quellen nach, las Buch um Buch und musste zugeben: Der Mann hat Recht. Ich stellte fest, dass mein Wissen nicht falsch wahr, jedoch nur eine Seite der Medaille abbildete. Schlimmer noch: Mir wurde bewusst, dass ich genauso benutzt und verarscht wurde, wie mein Großvater, der als 17 Jähriger in der Ukraine in der Schxxxx lag und gegen Russen kämpfen musste. Heute lache ich darüber und denke mir: Was hast Du erwartet, was Du an der Offizierschule oder an der Bundeswehruni lernst?
    Ich muss auch konstatieren, dass man oft einen gewissen Abstand benötigt, um die Dinge scharf zu sehen. Wäre ich dabei geblieben und heute noch in der Bw, wäre ich sicher kaum in der Lage gewesen, mein heutiges Bild zu gewinnen.

    Ich persönlich hatte spannende 12 Jahre, konnte grauenhafte, aber auch beeindruckende Menschen und Charaktere kennenlernen und wertvolle Erfahrungen machen. Ich bereue nicht, dass ich das 12 Jahre gemacht habe. Aus meiner damaligen Perspektive war es der richtige Weg.
    Heute würde ich niemals zulassen, dass unsere beiden Kinder zur Bundeswehr gehen. Nicht für die Regierung, die uns aktuell unserer Grundrechte beraubt. Nicht für Ressourcenkriege. Nicht für Machtspielchen von Leuten, die eigentlich entweder hinter Gittern, oder in Behandlung gehören.

    Dank Leuten wie Ken Jebsen, Torsten Schulte, Wolfgang Effenberger, Willy Wimmer, Hermann Plobba u.v.m. konnte ich mein Weltbild enorm erweitern. So bin ich letztes Jahr mit meiner Frau und den Kindern nach Russland geflogen. Neben Moskau und St.Petersburg haben wir die Krim besucht. Hier konnte ich mir ein eigenes Bild machen von dem, was uns die Medien verkaufen wollen. Der deutsche Soldatenfriedhof sollte zudem Pflichtprogramm sein. Der lässt keinen Soldaten kalt, egal welcher Nation. Ich war sehr bewegt zu sehen, wie gut gepflegt der Friedhof ist.

    Ein Lob an Herrn Jebsen: In der Friedensbewegung sind oft Personen, die Soldaten pauschal und unkritisch als Mörder bezeichnen. Sie tun das nicht. Das schätze ich sehr.

    Vielen Dank auch an alle Beteiligten bei KenFm, mein kleiner Dauerbeitrag ist Euch sicher, bitte unbedingt weiter machen!

    • Nachtrag zum Thema Friedhof auf der Krim: Bewegt war ich deshalb, weil dieser Friedhof von den Russen so gepflegt wird, als wäre es ein russischer. Wenn man dann bedenkt, wie russlandfeindlich die deutsche Politik ist, dann muss ich mich schämen.
      Die deutsche Kriegsgräberfürsorge konnte meines Wissens seit Jahren aufgrund der unsäglichen Sanktionen gegen Russland nicht mehr vor Ort tätig sein.

  5. Ich kann Herr Effenberger nur danken für das tolle Gespräch bei KenFM. Die Geschichte der Famile Haushofer ist eng mit unseren Ort verbunden, zu Gedenken des Sohns Albrecht Haushofer wurde erst vor ein paar Jahren ein Denkmal aufgestellt.
    Das auch an die Bürger erinnert die den Widerstandskämpfer in den letzten Kriegsjahren versteckte.
    Ich hoffe wir lernen etwas aus der WIRKLICHEN Geschichte.

  6. Zwei sehr intelligente, beherzte Männer unterhalten sich über Geo-Politik.
    Unglaublich Interessant und Kurzweilig!
    Solche Filme müsste man an Schulen zeigen, in diesem politischen System bei uns unmöglich!!!
    Von diesen Themen und ihren (strategischen) Hintergründen hat doch kein Schüler eine Ahnung.
    Wie sagt man: Die Siegermächte entscheiden was gelehrt wird…..

  7. Ein sehr sympathisch & authentisch wirkender Mitmensch läßt uns hier teilhaben, an seinen erarbeiteten Erkenntnissen und seinem Wissen aus 1.Hand. Mir hat dieses Gespräch sehr gefallen und ich kann daraus einiges mitnehmen. Danke Ken! Du machst mit Deinem Team wirklich eine gute und wichtige Arbeit! Die Vielfalt, hier auf KenFM, ist wirklich eine Bereicherung der alternativen Medien-Welt. Das ist meine Meinung und ich lasse jedem Mitmenschen seine!
    Solidarische & Friedliche Grüße

  8. Sehr interessantes Gespräch,

    der Impfwahn wäre demnach eine Wiederholung der Ereignisse Moses und die Kupferschlange ?
    Virus, aus dem lateinischen bedeutet Gift.

    Ich denke und erfahre auch, das die geomantischen Linien besetzt worden sind.

    Israel/Palästina/Kanaan Tempelberg, wo eine Religion die andere überbaut hat. Sind begehrte Bauplätze.

    Das Feng Shui ist sicherlich einer der förderlichsten Kult Ur Beiträge der Chinesen zur Menschheitsfamilie.

    Bill Gates hat uns das Zwischennetz geschenkt. Das war sein lichtester Moment.

    Georgia Guidestones:

    Bitte unbedingt die Anzahl der Menschen die übrig bleiben dürfen, heraus meißeln.

    Das Macht Angst und ist Würdelos und ruft möglicherweise zum Völkermord auf.

    Hat Bill Gates seine Gesetzestafeln in Georgia empfangen ?

    Die Georgia Guidestones befinden sich auf dem höchsten Punkt des Elbert County, Georgia.

    Wie Herr Dahlke richtig sagt, haben wir als Kollektiv auch eine kollektive Verantwortung. Die richtige Konsequenz wäre ein unterbinden, bzw. umrüsten der Rüstungsproduktion, wenn wir überhaupt noch mit der Industrie zusammenarbeiten wollen.

    Die Industrie steht den Grundbedürfnissen eines würdevollen Lebens an der sauberen Luft, mit sauberem Wasser, mit giftfreier Nahrung, sozialer Bildung, giftfreiem Wohnen und Kleiden, oft im Wege.

    Das sind die Themen, die uns, als Kollektiv einen. Ohne Industrie sind die Klimaziele schnell erreicht und womöglich baut unsere Gesellschaft nur noch auf der Menge natürlicher Ressourcen auf, die uns, im Lauf eines Kalenderjahres, zustehen.

    Kontrolle und Angst entstehen dort, wo Menschenwürde fehlt.

    Hätte ich auch Angst als Peiniger, daß sich der/die Gepeinigte auflehnt und anfängt mich zu peinigen.

    Wer die US A zum Verbündeten hat, braucht keine Feinde mehr…

    • Bill Gates hat WAS? Er hat gar nichts geschenkt, sondern aus Geklautem ein nichtfunktionierendes "Produkt" zusammengesteckt und an Gutgläubige verhökert. Zitat <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/zadieter/' rel='nofollow'>@zadieter</a>: "hinter jedem großen Vermögen,[sic!] steckt auch ein großes Verbrechen."

  9. Es gibt zwei hervorragenden Bücher auf English von Allen Martin, "Himmler secret war" und vor allem the "Hitler/Hess deception". Beide bücher bescheiben ausführlich Versuche Hitlers und Himmlers versuche ein Frieden mit England zu stiften, und den Hintergrund des Rudolf Hess Schotland Ausfluges! Ich möchte dies gerne den Herrn Effenberger mitteilen.
    Gregers Brinch

  10. Herr Jebsen, Ihre Frage, wer das Buch lesen soll, ist wohl eine rhetorische? Ich z.B. Bin ich niemand? 💪 –
    Spaß beiseite, Wolfgang Effenbergers Bücher sind gediegen recherchiert und betreffen, wie in Ihrem Physik-Vergleich erwähnt, jedermann. Sie sind also größter Verbreitung würdig.

  11. Sehr interessant, dass Herr Effenberger geomantische Themen aufgreift. Diese Strukturen und Energieflüsse werden teilweise bewusst so umgebaut, dass die denen die an der Macht sind, nützen. So sind auch Kirchen oft an Kraftplätzen gebaut worden. So konnten sie bestimmen, welche Kräfte an diesen Zentren gesammelt werden. Kirchen sind was schönes, aber was darin geschieht und gesagt wird ist ausschlaggebend. Trotzdem ist noch nicht alles umgebaut und darum ist es jetzt um so wichtiger, dass wir uns in der Natur aufhalten. Denn jede Baumwurzel ist wieder ein eigenes geomantisches Universum und hilft, neue Orientierung zu finden. Übrigens lässt es sich spüren, wenn man einen Baum an der Wurzel berührt, wie sie in die Tiefe geht, und daraus Kraft und die Höhe schöpft. Diese Tiefe wurde in uns ebenfalls abgelernt und ist womöglich Teil der Strategie. Noch sind wir in der Lage in den Wald zu gehen, um unsere Spiegelneuronen positiv zu beeinflussen um das Denken zu befreien. Dazu noch, das ist nichts „nur spirituelles oder Esoterik“ nein es ist Teil unseres Seins und dass nutzen die Mächte, dass wir dies nicht mehr ernst nehmen. Selbst unser Körper ist ein geomantisches Energieflusssystem.

    • nibelungenland.net/Media/Attraktionen/Quellkirche-Schoellenbach

      Das könnte so ein Ort sein, der benutzt wird / wurde, um alte Kraftorte umzu"widmen".

      Ich denke auch, dass z. B. Demos vollkommener Stuss sind, weil da dem System Energien dienstbar gemacht werden.

      Das sagt mri mein Gefühl, ich kenne mich mit Geomantie nicht aus, aber wenn ich die Kampfgesichter dieses Demovolkes in Berlin so sehe (die meisten jedenfalls), dann ist das der falsche Dampfer.

      Da läuft was ganz komisch.

    • Ergänzen möchte ich, dass Kirchen und Kapellen oft an Stellen heidnischer Heiligtümer erbaut wurden.
      Keine Kirche, aber charakteristisch: das Kreuzabnahmerelief an den Externsteinen.

    • Zit.: "Diese Strukturen und Energieflüsse werden teilweise bewusst so umgebaut, dass die denen die an der Macht sind, nützen."
      Soweit ich es verstanden habe, können die nicht umgebaut werden. Darum sieht es wohl eher so aus, dass diese Strukturen genutzt werden, indem wichtige Infra- bzw. Machtstrukturen z. B. daran ausgerichtet werden. Siehe auch Antwort von Abs Riet.

  12. *"Was haben Geopolitik und physikalische Gesetze gemeinsam?

    Beides betrifft uns alle. Jederzeit."*
    Nur leider ist Geopolitik für die meisten um Einiges durchschaubarer, als physikalische Gesetze und hinter einigen physikalischen Gesetzen lässt sich auch nur Politik vermuten, denn anders lassen sie sich nicht vertreten.

    So besagt z.B. ein physikalisches Gesetz der Relativitätstheorie, dass zwei zueinander bewegte Uhren wechselseitig langsamer gehen sollen und wenn dann einer wie ich z.B. nachvollziehbar argumentiert, dass nur eine von diesen besagten Uhren langsamer gehen kann und mit solchen getaktete Frequenzempfänger Frequenzen nachweisbar höher empfangen werden, dann glaubt man ihm dies nicht, weil ihm (also in diesem Falle mir) der akademische Titel fehlt und, weil ich hier die lt. Physikern wohl am häufigsten bestätigte Theorie kritisiere, auch nie einen akademischen Titel bekommen werde und es vollkommen egal ist, was ich sonst noch so feststelle. Also verweile ich in der Arbeiterklasse und werde wegen Jobverlust mittlerweile dazu genötigt, mich hier da und dort zu bewerben, was allerdings deswegen sinnlos ist, weil mögliche Arbeitgeber (Arbeitnehmerüberlassungen, also moderne Sklaverei) nur auf einen nichtssagenden Lebenslauf achten (sogar Zeugnisse sind uninteressant). Und nun darf ich mir in Corona-Zeiten auch noch diese Einschränkungen gefallen lassen und habe nicht mal die Möglichkeit, Bußgelder zu riskieren. Ich bin gespannt, was als nächstes passiert… Gibt es Leute, denen es ähnlich ergeht? (Zitat: Daniele Ganser: Abgefahren…)

    • Zit.: "…hinter einigen physikalischen Gesetzen lässt sich auch nur Politik vermuten, denn anders lassen sie sich nicht vertreten."
      Dann sind es keine physikalischen Gesetze.
      Zit.: "So besagt z.B. ein physikalisches Gesetz der Relativitätstheorie, dass zwei zueinander bewegte Uhren wechselseitig langsamer gehen sollen"
      Das stimmt so nicht, da hast du die Relativitätstheorie falsch verstanden. Im einen Fall geht die Uhr langsamer, im anderen erscheinen die Entfernungen länger bzw. die Geschwindigkeiten höher.

    • @vizero:
      Ja, da bist du nicht der Erste, der mir das sagt. Ist und bleibt aber nur leider falsch, denn Relativisten gehen bei gleichförmig geradlinigen Bewegungen nun mal davon aus, dass die Uhren wehselseitig langsamer gehen – das kann man überall nachlesen:
      *"Jeder sieht die zu ihm bewegte Uhr langsamer gehen."*
      Und weil sich der rel. Doppler-Effekt nun mal hinreichend bestätigt hat (zuletzt afaik durch Benjamin Botermann 2012), meint man nun, dass Uhren tatsächlich wechselseitig langsamer gehen müssen und erst Beschleunigungen (Kreisbewegungen, Umkehr usw.) darüber entscheiden, welche Uhr letztendlich tatsächlich langsamer ging. Außerdem gehen lt. RT nicht Uhren langsamer, sondern die Zeit als Solche.
      Und das mit den Geschwindigkeiten und den Entfernungen ist so nicht richtig. Die Geschwindigkeiten sind in beiden beteiligten Bezugssystemen die selben, wenn man mit Radar – also "ungleichzeitig" – misst. Ist die Strecke durch Anlegen eines Maßstabs festgelegt – also "gleichzeitig" gemessen – gibt es ein Problem, wenn man ruhende Strecken mit bewegten Uhren bestimmt – dann misst man mit der bewegten Uhr eine höhere Geschwindigkeit (Tatsächliche Länge durch Eigenzeit, sprich "proper velocity").
      Und nun rate mal, was passiert, wenn man sich nicht gleichberechtigt als Ruhend betrachtet, sondern zur Abwechslung mal gleichberechtigt als Bewegt, weswegen man die Taktrate der Uhr, zu welcher man ruht und die alle Frequenzempfänger versorgt, um den Lorentz-Faktor erhöht, denn schließlich geht man ja davon aus, dass bewegte Uhren langsamer gehen. Was passiert wohl, wenn man sich selbst gleichberechtigt gleichzeitig als Ruhend und Bewegt betrachtet, Frequenzen eines Senders also auf zwei Kanälen empfängt? Eben: Man widerlegt ein etwa 400 Jahre altes physikalisches Gesetz, welches überall gelten soll, also auch in der RT, nämlich Galileis Relativitätsprinzip, denn mit einer solchen Apparatur kann man absolute Bewegungen feststellen und dann hat sich was mit Relativitätstheorie. Unglaublich, nicht wahr?

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