KenFM zeigt: Wolfgang Gehrcke bei „Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen“

Am Donnerstag, den 14.12.2017, fand anlässlich der Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen eine Kundgebung für die Meinungs- und Pressefreiheit am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Hintergrund für diese Kundgebung war die erfolgte Absage gegenüber den Veranstaltern der Preisverleihung, nachdem der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) intervenierte. Dieser nutzte sein politisches Amt, um das mit jährlich 400.000,-€ staatlich bezuschusste Berliner Kino Babylon, in dem die Veranstaltung stattfinden sollte, unter Druck zu setzen und zur Kündigung zu bewegen.

Das Kino Babylon leistete den Bestrebungen des Kultursenators Folge und sprach die Kündigung gegenüber den Veranstaltern daraufhin aus. Das Amtsgericht Berlin Mitte entschied, dass dieser Schritt rechtswidrig gewesen ist und veranlasste mit seinem kürzlich verkündeten Urteil, dass die Preisverleihung regulär in den angemieteten Räumlichkeiten stattfinden kann.

Auf der Kundgebungsbühne direkt vor dem Kino Babylon versammelten sich unterschiedliche Redner, die ihre Haltung zur Meinungs-und Pressefreiheit in diesem Land erklärten. In diesem Beitrag äußert sich Wolfgang Gehrcke (Die Linke).

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4 Kommentare zu: “KenFM zeigt: Wolfgang Gehrcke bei „Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen“

  1. Naja, ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß es die Linke schafft, die Energie der vielen Unzufriedenen in diesem unserem Land positiv zu nutzen. Sahra Wagenknecht hat sich mit keinem Wort in die Diskussion um Meinungsfreiheit in der Linken eingeschaltet. Spricht ihr Schweigen nicht Bände? Wie mag sie sich wohl fühlen? Wie ihre Mitstreiter?
    Nein, ich glaube nicht an Wunder.
    Viele der Menschen, die den Linken ihre Stimme bei der Bundestagswahl gegeben haben, werden es bereuen. Andere, die es vorhatten, aber im letzten Moment ihren Zweifeln nachgaben (wie ich), werden im Nachhinein heilfroh sein.

  2. Bravo, Herr Gehrke!
    Sollte es noch eine Minimalstchance für einen Systemwechsel – auf friedlichem Weg – geben, so kann sie meiner Meinung nach nur darin bestehen, daß sich die Position, wie sie Herr Gehrke vertritt, innerhalb der Linken auf breitester Front durchsetzt.
    Sollte das nicht geschehen, sirbt auch diese allerletzte winzige Hoffnung.

    • das ist punktuell sicher nicht falsch; die Wahrheit ist aber bitterer. Dazu muss man nur die Entscheidungen der Linken in Berlin mitverfolgen, oder noch einfacher: die Chance, das unsägliche Netzdurchsetzungsgesetz mit der gesamten Fraktion im Bundestag abzuwürgen!!! Da zeigt sich dann doch deutlich das Verständnis der Linken zu Meinungsfreiheit…

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