Wurde die Corona-Krise geplant? | Von Paul Schreyer

Wie begann die Corona-Krise? Und wie wurde sie zum Medienereignis? Untersucht man den genauen Ablauf der Ereignisse im Januar 2020, dann ergeben sich überraschende Einsichten – und manche Fragen. Ein Auszug aus dem neuen Buch „Chronik einer angekündigten Krise“.

Ein Standpunkt von Paul Schreyer.

Zu Silvester 2019 begann sich die Corona-Krise in den Medien zu entfalten – zunächst noch zaghaft und unscheinbar. Die erste Meldung tauchte am 31. Dezember auf und lautete:

„Eine mysteriöse Lungenkrankheit ist in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ausgebrochen. Bislang seien 27 Erkrankte identifiziert worden, berichtete die Gesundheitskommission der Stadt. Gerüchten im Internet, es könnte sich um einen neuen Ausbruch der Lungenseuche Sars handeln, trat die ‚Volkszeitung‘ entgegen. Die Gesundheitskommission berichtete, viele der Infektionen könnten auf den Besuch des Huanan-Fischmarktes von Wuhan zurückgeführt werden. Die Erkrankten seien in Quarantäne untergebracht worden. Sieben seien in einem ernsten Zustand.“

Diese dpa-Meldung, die offenbar auf einer Nachricht der Agentur Reuters basierte, die wiederum auf eine Pressemitteilung des Gesundheitsamts der Stadt Wuhan zurückging, wurde in Dutzenden deutschen Medien veröffentlicht, erregte allerdings, mangels erkennbarer Relevanz, kein weiteres Aufsehen.

Dass 27 Erkrankte (nicht etwa Tote) am anderen Ende der Welt überhaupt zu einer Agenturmeldung in Deutschland und anderen westlichen Ländern führten, ist erklärungsbedürftig. Die Tatsache, dass Nachrichtenagenturen diese Information für veröffentlichungswert hielten, hing fraglos mit den im Bericht erwähnten „Gerüchten im Internet“ zusammen (von wem eigentlich verbreitet?), in denen spekuliert worden war, die 2003 epidemisch aufgetretene und seither wieder verschwundene Lungenkrankheit SARS könne womöglich neu ausgebrochen sein. SARS war vielen noch in lebhafter Erinnerung, da das Phänomen damals über Wochen hinweg für weltweite Schlagzeilen gesorgt hatte. Alle ersten Berichte über die „mysteriöse Lungenerkrankung“ verwiesen auf den 17 Jahre zurückliegenden SARS-Ausbruch. Das war der Kontext, der überhaupt erst das Interesse schuf.

Bereits zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung setzte eine Informationskontrolle ein. Laut einem chinesischen Bericht vom 1. Januar 2020 hatte die Polizei in Wuhan mehrere Menschen festgenommen, die „falsche Informationen“ zu dieser Krankheit im Internet verbreitet hätten, was zu „negativen gesellschaftlichen Auswirkungen“ geführt habe. Die Polizei ermahnte die Bürger der Stadt, „keine Gerüchte zu glauben oder in Umlauf zu bringen“ und für „ein harmonisches, sauberes Internet“ zu sorgen – Empfehlungen, die bald auch in Deutschland populär werden sollten.

Über den Beginn der Epidemie herrschte Unklarheit. Im April 2020 tauchten in amerikanischen und israelischen Medien Berichte auf, wonach eine Abteilung des US-Militärgeheimdienstes DIA, das sogenannte National Center for Medical Intelligence, bereits im November (!) 2019 sowohl die eigene Regierung als auch die Nato sowie das israelische Militär vor einer sich ausbreitenden Seuche in der Region Wuhan gewarnt hatte, die sich „katastrophal“ entwickeln könne. Der Geheimdienst dementierte die Meldung. War sie dennoch zutreffend – wofür die zusätzliche Bestätigung durch die Israelis sprach –, würde eine naheliegende Frage lauten, wie der Geheimdienst schon im November zu seinen Erkenntnissen hatte kommen können – als allem Anschein nach selbst die chinesischen Behörden noch keine Kenntnis von einem Ausbruch hatten.

In der ersten Januarhälfte blieb das Thema in westlichen Medien weitgehend unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Es erschienen zwar vereinzelte Meldungen, aber keine herausgehobenen Berichte. Auch als am 9. Januar erstmals gemeldet wurde, dass die „rätselhaften Lungenerkrankungen in China offenbar auf ein bisher unbekanntes Coronavirus“ zurückgingen, das „bei 15 der insgesamt fast 60 offiziell Erkrankten“ in Wuhan nachgewiesen worden sei, tauchte das in Deutschland nicht in den Abendnachrichten auf, sondern lediglich in einem Onlineartikel auf tagesschau.de. Die Redaktion illustrierte den Text mit einem Foto der Stadt Wuhan in dichtem Smog, womit dezent angedeutet wurde, dass die Lungenerkrankung vielleicht auch etwas mit der starken Luftverschmutzung vor Ort zu tun haben könnte.

Dass ein Team um den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité bereits am 16. Januar einen PCR-Test zum Virusnachweis entwickelt hatte, den die WHO umgehend Laboren in aller Welt empfahl, wurde von den Medien zunächst nicht registriert. Zum unglaublichen Tempo dieser Testentwicklung erklärte Drosten später:

„Bereits zwischen Weihnachten und Neujahr ging das los, dass hier die erste informelle Information ankam. (…) Wir haben uns tatsächlich auf so ein paar Indizien verlassen. Wir haben aus sozialen Medien Informationen gehabt, dass das ein SARS-ähnliches Virus sein könnte und wir haben dann eins und eins zusammengezählt. (…) Und als dann so eine Zeit später die Kollegen aus China die erste Genom-Sequenz öffentlich gestellt haben von diesem neuen Virus [am 10. Januar; P.S.], haben wir das natürlich mit all unseren Kandidatentests verglichen, die besten herausgesucht und mit denen weitergearbeitet. (…) Wir haben diesen Test Kollegen in China zur Verfügung gestellt, deren Namen ich jetzt nicht nennen kann. Und die haben das für uns getestet und uns gesagt, dass es gut funktioniert.“

Den Anstoß für die Testentwicklung hatten also die schon erwähnten, nicht näher bezeichneten „Gerüchte im Internet“ gegeben, bestätigt hatten die Wirksamkeit des Tests dann anonym bleibende „Kollegen in China“. All das wurde, wie gesagt, Mitte Januar in den Medien nicht berichtet. Zu diesem Zeitpunkt war die „rätselhafte Lungenerkrankung“ am anderen Ende der Welt noch ein Nischenthema – während einige Experten im Hintergrund allerdings schon die Weichen für die kommenden Monate stellten.

Übung und Realität vermischen sich

Am Freitag, dem 17. Januar passierte in diesem Zusammenhang etwas ausgesprochen Seltsames: Das Johns Hopkins Center for Health Security veröffentlichte zusammen mit dem World Economic Forum und der Gates Foundation eine gemeinsame Pressemitteilung, in der die Übungsauswertung von „Event 201“ vorgestellt wurde, insbesondere die politischen Empfehlungen, die man drei Monate zuvor beschlossen hatte. Bei der Übung hatten Konzernmanager und Beamte bekanntlich im Oktober 2019 eine Coronavirus-Pandemie durchgespielt. In der Mitteilung vom Januar 2020 hieß es:

„Die nächste schwere Pandemie wird nicht nur Krankheit und Tod verursachen, sondern könnte auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kettenreaktionen auslösen (…). Die Bemühungen, solchen Folgen vorzubeugen oder auf sie zu reagieren, während sie sich entfalten, werden ein beispielloses Maß an Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und privaten Unternehmen erfordern.“

Angemahnt wurde der weitere Ausbau einer internationalen Impfstoffreserve, der Abbau von Regularien bei der Impfstoffentwicklung sowie ein verstärkter Kampf gegen Falschinformationen. Bizarr war daran vor allem, dass die sich gerade entfaltende Corona-Krise mit keinem Wort erwähnt wurde, die Pressemitteilung aber offensichtlich in diesem Zusammenhang lanciert worden war. Andernfalls hätte man sie bereits drei Monate zuvor, unmittelbar nach dem Ende der Übung, veröffentlichen können. Übung und Realität verzahnten sich in eigenartiger Weise miteinander.

Das große und bis heute anhaltende Medieninteresse am Virus begann dann schlagartig und unvermittelt genau drei Tage später, am Montag, dem 20. Januar, einen Tag vor der Eröffnung des World Economic Forum (WEF) in Davos, dem jährlichen Treffen der wichtigsten Staats- und Konzernchefs der Welt. An diesem Tag wurde die neue Erkrankung auch zum ersten Mal in der Hauptausgabe der Tagesschau erwähnt. Der Zwei-Minuten-Beitrag tauchte zum Ende der Sendung hin auf, nachdem zuvor ausführlich über das anstehende WEF-Treffen berichtet worden war. Zur eingeblendeten Schlagzeile „Massiver Anstieg von Coronavirus-Fällen“ erklärte Moderator Jens Riewa dem Fernsehpublikum:

„Das neuartige Coronavirus in China breitet sich überraschend schnell aus. Mehr als 200 Menschen sind offiziellen Angaben zufolge bereits an einem Lungenleiden erkrankt, das durch den Erreger ausgelöst wird. Inzwischen haben auch drei Nachbarländer Infektionen gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation berief ein Expertengremium ein, das unter anderem mögliche Maßnahmen empfehlen soll. Chinesischen Forschern zufolge überträgt sich das Virus auch von Mensch zu Mensch.“

Die Aussage, das Virus verbreite sich „überraschend schnell“ war zu dem Zeitpunkt, angesichts von lediglich 200 Erkrankten innerhalb von drei Wochen, nur schwach belegt. Die wesentliche, neue Information lag in der nun erklärten Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch. Neu war außerdem, dass die chinesische Regierung ihren anfänglichen Kurs, das Thema unter den Teppich zu kehren, inzwischen radikal geändert hatte und die Krise nun selbst mit aller Kraft und öffentlichem Nachdruck zu einer Staatsaffäre erklärte. Beginnend mit dem 20. Januar legten die chinesischen Gesundheitsbehörden täglich einen Bericht mit den neuesten Corona-Fallzahlen vor. Auf diese ersten Zahlen bezog sich auch die Tagesschau in ihrem Fernsehbericht. Anschließend an die kurze Moderation Jens Riewas folgte ein Bericht des Pekinger ARD-Korrespondenten, in dem es hieß:

„Jetzt vor dem Neujahrsfest ist Hauptreisezeit in China. Auf dem Bahnhof von Wuhan wird nun jeder kontrolliert. Fiebermessgeräte und medizinisches Personal sind im Einsatz. (…) Bisher sind drei Menschen gestorben. Die meisten Patienten seien nicht schwer krank, litten unter Fieber und Atemproblemen. (…) Im Staatsfernsehen berichtet heute ein Forscher von Infizierten, die nicht selbst in Wuhan waren, aber Angehörige von ihnen: ‚Wir können daher bestätigen, dass es Fälle gibt, bei denen das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde.‘ Mit dieser Nachricht ist klar: Eine weitere Ausbreitung des Virus in China wird wahrscheinlicher und die Kontrolle der Krankheitswelle schwieriger.“

Damit war der Ton für die kommenden Wochen vorgegeben – nicht nur in der Tagesschau. Das zu diesem Zeitpunkt abrupt anschwellende Medieninteresse lässt sich auch anhand der Berichterstattung der New York Times nachverfolgen. Während bis dahin nur vereinzelte Artikel zum Virus erschienen waren, so etwa am 10.1. („China berichtet ersten Toten durch neues Virus“), 15.1. („Japan und Thailand bestätigen neue Fälle des chinesischen Coronavirus“), 17.1. („Drei US-Flughäfen kontrollieren Passagiere auf ein tödliches chinesisches Coronavirus“), 18.1. („Tödliches Rätselvirus wird in zwei neuen chinesischen Städten und Südkorea gemeldet“), und 20.1. („China bestätigt, dass neues Coronavirus sich von Mensch zu Mensch überträgt“), so explodierte die Menge der Artikel mit Beginn des WEF-Treffens in Davos geradezu.

Allein am 21. Januar, dem Eröffnungstag der Konferenz, erschienen in der New York Times fünf verschiedene Artikel zum Coronavirus sowie zusätzlich erstmals eine optisch leicht erfassbare „Wuhan Coronavirus-Karte“ zur Verfolgung des Ausbruchsgeschehens. Ebenfalls am 21. Januar veröffentlichte die WHO ihren ersten „Coronavirus-Lagebericht“, der seither täglich erscheint. Der Startschuss für das mediale und politische „Corona-Dauerfeuer“ war erfolgt.

Das Covid-19-Dashboard ist sofort einsatzbereit

Schon am nächsten Tag passierte etwas Weiteres, für die mediale Vermittlung des Themas sehr Folgenreiches: Die Johns Hopkins Universität startete ihr Covid-19-Dashboard, jene mittlerweile berühmt gewordene online verfügbare Weltkarte, in der die geografische Verteilung aller Corona-Fälle sowie deren Entwicklungstrend, die Fall- und Todeszahlen ständig aktualisiert dargestellt wurden. Zum Start am Mittwoch, dem 22. Januar hieß es in einem Pressebericht:

„Bis Mittwochnachmittag wurden laut offiziellen chinesischen Berichten 444 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert, von denen mindestens 17 am neuartigen Coronavirus verstorben sind. Doch die Karte, die am Mittwoch von Forschern der Johns Hopkins Universität vorgestellt wurde, lässt vermuten, dass diese Zahlen möglicherweise schneller wachsen, als nationale Quellen es zeigen. ‚Wir denken, dass es für die Öffentlichkeit wichtig ist, die Situation in ihrem Verlauf mit transparenten Datenquellen zu verstehen‘, so Lauren Gardner, Professorin an der Johns Hopkins University, die das Team leitete, das die Karte erstellte. (…) Laut Gardner handelt es sich bei der Karte um eine ’sehr einfache‘ Sammlung von gemeldeten Fällen, die aus Quellen auf lokaler Ebene zusammengetragen wurden und keine Modellierung erfordern. Um die Karte zu erstellen, haben Gardner und ihr Team lokale chinesische Medienberichte gesichtet und zusammengestellt. Diese Berichte wurden dann ins Englische übersetzt, und ihre Standorte wurden kartiert. Wenn neue Berichte eintreffen, wird die Karte aktualisiert, so Gardner.“

Das Dashboard entwickelte durch seine leichte Verständlichkeit ein Eigenleben. Hunderte Medien in aller Welt übernahmen die Daten und auch die Art der grafischen Darstellung. Die schwer greifbare Gefahr einer Epidemie ließ sich damit hervorragend veranschaulichen. Das Dashboard bediente zusätzlich das mediale Bedürfnis nach ständigen News und Updates – und befeuerte damit die öffentliche Nervosität weiter. Viele Redakteure und Medienkonsumenten, aber auch Politiker schauten fortan gebannt auf die steigenden Kurven, die in fast jeden Artikel zum Thema eingebaut waren und die den Eindruck vermitteln, man habe mit einem Blick darauf auch bereits das Wesentliche verstanden. „Quelle: Johns Hopkins“ wurde zu einem geflügelten Wort in den Medien, wo man den amerikanischen Zahlen meist blind vertraute. Durch das Dashboard erlangte eine private US-Institution die internationale Deutungshoheit über die Höhe der Fallzahlen.

Ebenfalls am 22. Januar folgte der nächste große Paukenschlag: Die chinesischen Behörden kündigten an, am folgenden Tag die Zehn-Millionen-Metropole Wuhan sowie mehrere weitere Großstädte vollständig unter Quarantäne zu stellen. Niemand dürfe diese Städte dann mehr betreten oder verlassen – eine in diesem Umfang beispiellose Aktion. Die Entscheidung schien die Größe der Gefahr nochmals zu belegen. Als Beobachter musste man annehmen, dass die Lage außergewöhnlich bedrohlich war, wenn die Regierung sich zu einem so extremen Schritt entschloss.

Innerhalb der WHO-Gremien wurde am gleichen Tag versucht, die Behörde zu veranlassen, einen „Internationalen Gesundheitsnotstand“ („Public Health Emergency of International Concern“) auszurufen, was sich zunächst intern nicht durchsetzen ließ, am 30. Januar aber nachgeholt wurde. (1)

Die weltweite Berichterstattung fokussierte nun vollständig auf das Thema Corona. In der New York Times erschienen allein am 23. Januar 13 (!) Artikel zum Thema. Die Überschriften lauteten unter anderem: „Ängste wegen des neuen Coronavirus ergreifen Davos“ und „Wie Chinas Virusausbruch die Weltwirtschaft bedrohen könnte“. (2)
Wie erwähnt, tagten zur gleichen Zeit, vom 21. bis zum 24. Januar, fast 3.000 Politiker, Manager und Journalisten, darunter viele der mächtigsten Staats- und Konzernchefs, in Davos. Dieser Umstand erinnert an das bereits geschilderte Pandemieszenario der Übung „Atlantic Storm“ von 2005, wo die Nachricht von einem Seuchenausbruch die Staatschefs ebenfalls auf einer internationalen Konferenz überraschte, wo alle Entscheidungsträger günstigerweise schon gemeinsam versammelt waren (siehe Kapitel 4). Hier der entsprechende Auszug aus dem damaligen Drehbuch:

„Am 13. Januar, dem Vorabend des Gipfels, wurden in Deutschland, den Niederlanden, Schweden und der Türkei Pockenfälle gemeldet. Die Staats- und Regierungschefs beschließen, sich am 14. Januar für einige Stunden zu treffen, bevor sie sich auf den Heimweg machen, um sich mit der beginnenden Krise zu befassen. Während des sechsstündigen Treffens rangen die transatlantischen Staats- und Regierungschefs mit dem Ausmaß und dem rasanten Tempo der sich ausbreitenden Pockenepidemie, den Spannungen zwischen Innen- und Außenpolitik, der Herausforderung, die Bewegung von Menschen über die Grenzen hinweg zu kontrollieren und dem weltweiten Mangel an kritischen medizinischen Ressourcen wie einem Pockenimpfstoff.“ (3)

Ersetzte man hier das Wort „Pocken“ durch „Coronavirus“ und den 13. Januar durch den 23. Januar, dann landete man recht genau in der Realität.

Die wichtigsten Entscheidungsträger sind versammelt

Das jährlich stattfindende WEF-Treffen in Davos ist die größte und am hochkarätigsten besetzte Veranstaltung dieser Art. Ende Januar 2020 waren die Führer der mächtigsten Konzerne der Welt dort versammelt, darunter die Chefs von Google, Apple, Facebook und Microsoft. Dazu kamen die Vorstandsvorsitzenden der führenden Pharmafirmen: Roche, Bayer, Sanofi, Astra Zeneca (das Unternehmen, das wenige Monate später Deutschland für einen dreistelligen Millionenbetrag einen Impfstoff verkaufte, der noch gar nicht entwickelt war) sowie der Chef des Pharmakonzerns Moderna, wo man sich auf neuartige mRNA-Impfstoffe konzentrierte, die in der Corona-Krise in hohem Tempo entwickelt wurden. Ebenfalls zugegen waren die Vorsitzenden der Impfallianz Gavi und des Impfstoffforschungsverbundes CEPI, Richard Hatchett, der kurz darauf „die weltweite Covid-19-Impfstoffentwicklung koordinierte“.

Zu den weiteren Gästen in Davos zählten die Bosse diverser Großbanken sowie von BlackRock, Visa, Mastercard, der Rockefeller Foundation, des Atlantic Council, die Vorsitzenden der Zentralbanken von einem Dutzend Staaten, zahlreiche Chefredakteure großer Medien sowie die Staats und Regierungschefs von mehreren Dutzend Ländern, darunter Donald Trump und Angela Merkel.

Sie alle verfügten während der aufregenden Woche in Davos über ausreichend Gelegenheit, ihre Reaktionen auf die Krise miteinander abzustimmen – nicht unbedingt nur auf offener Bühne, sondern auch diskret am Rande der Veranstaltung. Die Marschrichtung an die Politik gab am 23. Januar ein Kommentar in der New York Times vor: „Seien Sie auf alles gefasst und überlassen Sie es den Experten.“

Gleichzeitig mit dem Abschluss des WEF-Treffens am 24. Januar meldete die WHO weltweit 25 Corona-Tote. Zu einer bedrohlichen „globalen Krise“ passte diese Zahl überhaupt nicht. Und doch war durch die beschriebenen politischen Entscheidungen, deren mediale Begleitung sowie die allgemeine Projektion eines „neuen SARS“ der Eindruck einer riesenhaften Gefahr entstanden.

Was im Nachhinein auffällt: Am 24. Januar, als die in Davos versammelten Staats- und Konzernchefs wieder nach Hause reisten, waren mehrere für das zukünftige Management der Corona-Krise wesentliche Elemente bereits gestartet oder einsatzfähig:

  • der PCR-Test zum Sammeln der Fälle
  • die täglichen Lageberichte der WHO zur Unterrichtung der Öffentlichkeit
  • das Covid-19-Dashboard zur grafischen Darstellung der Lage in den Medien
  • die politischen Empfehlungen des WEF und der Gates Foundation

Alles war vorbereitet. Und tatsächlich: Von diesem Zeitpunkt an entfaltete sich die Krise fast wie automatisch. Die große Pandemie-Maschine, jahrelang konstruiert, geprobt und für den Ernstfall vorbereitet, lief nun.

Auch an dieser Stelle sei aber wieder der Hinweis angefügt: Diese Beobachtung unterstellt noch keine Planung oder bewusste Herbeiführung der Pandemie. Der Ablauf lässt sich auch harmlos erklären: Die beteiligten Institutionen waren auf einen solchen Ausbruch ganz einfach „gedrillt“. Virologen suchten ständig nach neuen Krankheitserregern, begierig, diese nachzuweisen. Wissenschaftler wie von der Johns Hopkins Universität hatten seit 20 Jahren nichts anderes gemacht, als vor Bioterror und Pandemien zu warnen. Zeichnete sich deren reale Möglichkeit ab, entfalteten sie maximale Betriebsamkeit. Auch die WHO und viele andere Behörden setzten lediglich dutzendfach geprobte Abläufe um, bestrebt, so „effizient“ wie möglich zu arbeiten, keine Fehler zu machen und dem einstudierten Protokoll genau zu folgen. Es handelte sich, so gesehen, tatsächlich um eine Art Maschine, die, einmal gestartet, ihrer programmierten Eigendynamik folgte.

So weit die harmlose Erklärung. Dennoch blieben auch andere denkbar.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem am 14. September erschienenen Buch „Chronik einer angekündigten Krise – Wie ein Virus die Welt verändern konnte“, Westend Verlag, 176 Seiten, 15 Euro.

Anmerkungen:

(1) WHO: „Statement on the meeting of the International Health Regulations (2005) Emergency Committee regarding the outbreak of novel coronavirus (2019-nCoV)“, 23. Januar 2013 – Auszug: „On 22 January, the members of the Emergency Committee expressed divergent views on whether this event constitutes a PHEIC or not. At that time, the advice was that the event did not constitute a PHEIC, but the Committee members agreed on the urgency of the situation and suggested that the Committee should be reconvened in a matter of days to examine the situation further.“

(2) „Fears Over New Coronavirus Grip Davos“ / „How China’s Virus Outbreak Could Threaten the Global Economy“, New York Times, 23. Januar 2020

(3) Bradley T. Smith et al.: „Navigating the Storm: Report and Recommendations from the Atlantic Storm Exercise“, Biosecurity and Bioterrorism, Volume 3, Number 3, 2005, S. 256-267

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 18.9.2020 im Magazin multipolar.

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Bildquelle: Rumir / shutterstock

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21 Kommentare zu: “Wurde die Corona-Krise geplant? | Von Paul Schreyer

  1. Jochen Mitschka berichtet regelmäßig über den Verlauf des Corona Ausschusses. Dennoch, wegen meiner Vorliebe für Livestreams schaue ich mir solche nach Möglichkeit an. Den Auftritt von Dr. Paul Schreyer in der 17. Sitzung von Freitag, 18.09., ab 4:25 Std. hier:
    https://corona-ausschuss.de/sitzung17/
    empfehle ich unbedingt anzusehen.
    Zuvor sind in 2:04 Std. Volker Reusing und in Std. 3:16 Prof. Bhakdi zu sehen.

    Mit dem Satz von Jura-Prof. Martin Schwab Std. 4:51:50 "Mein Religionslehrer hat immer gesagt, man glaubt gar nicht, was die Leute alles glauben, wenn sie nichts glauben."
    möchte ich, Frank Rudolf, zu Ihrem Kommentar vom 22.9. 3:48 h zur Person Dr. Holger Strohm, übergehen
    Holger Strohm kann als früher Aufklärer zur Atomenergie gar nicht überschätzt werden.
    Höre ich etwas von Uran-Munition, fällt mir sofort ein, dass ich bei ihm gelernt habe, dass
    das bei der Anreicherung von Uran zwangsläufig anfallende abgereicherte Uran der Rohstoff
    für die Uran-Munition ist, dass also eine ganz klare Trennung wirtschaftliche Nutzung und
    militärische Nutzung von Uran in der Praxis nicht besteht. Das Problem der Findung und Zulassung einer Endlagerstätte ist bis heute nicht gelöst.
    Als ich dieser Tage hörte, dass zur zwangsweisen Festsetzung einer/s Corona-Infizierten notfalls auch von Waffengewalt Gebrauch gemacht werden darf, fiel mir sofort
    ein, dass Holger Strohm auf einem frühen Video erklärt, dass im Falle einer Kernschmelze, also eines Super-Gaus, die Menschen in der Nähe verschmorten, noch lebende, die z.B. mit einem Motorrad so schnell als möglich fliehen wollten, vom Sicherheitspersonal daran gehindert werden müssten, weil der verstrahlte Mensch, nun selbst Strahlenquelle, nicht die
    weiter entfernt lebenden Menschen verstrahlen dürften. Es geht mir an dieser Stelle nicht um die Bewertung, sondern Holger Strohm macht damit augenfällig, wie groß die Gefahren, die wir so gerne verdrängen, wirklich sind.
    Holger Strohm hat einige Jahre in Portugal gelebt, um seinen Söhnen ein normales Leben, also weiter ab von Abhörung und Überwachung zu ermöglichen. Ich selbst habe Holger Strohm 1981 angeschrieben und um etwas Persönliches für eine Versteigerung zu Gunsten von amnesty international zu bitten. Wir telefonierten über die Übergabe und er sagte mir sofort zu Beginn des Telefonats, dass wenn ich das überwachte Gespräch nicht führen wolle, wir nicht telefonieren könnten. Er war aus meiner Sicht so etwas wie ein Fels in einer Brandung von Fortschrittserzwingenden, die Entscheidungen herbeiführen, deren Folgen nach menschlichem Maß (zig Generationen) nicht zu überschauen und zu verantworten sind.
    Natürlich habe ich mitbekommen, dass er seine Beobachtungen und Erkenntnisse in immer
    befremdlichere Zusammenhänge stellte. Seitdem halte ich das mit seinen Äußerungen so,
    wie mit dem Buch Kindersprechstunde in 24. Auflage, Urachhaus; ein unverzichtbares praktisches Nachschlagwerk in Erziehungs- und Kinderkrankheitsfragen, beachte aber die Erklärungen aus der Rudolf Steiner-Anthroposophen-Anhängerschaft gar nicht.

    Was Ihren Filmtipp
    https://www.youtube.com/watch?v=zf7xoAnp978&feature=emb_rel_end
    betrifft, mache ich das ganz genauso.
    Die Filmemacher haben nicht schon deshalb recht, weil sie statt A, B sagen
    (wobei ich mit A Holger Strohms Aussage bezeichne und mit B Nicht-A)
    weil Nicht-A viele andere Aussagen (C,D, … usw. sein können).
    Auch dass das Amtsgericht die Klage Strohms abgewiesen hat, hat keine Relevanz für
    mich.

    Seit dem Wissen vom 'Great Reset' sind auch immer mehr Vorstellungen denkbar, die wir
    vorher weit abgewiesen hätten, will sagen, Dinge werden fließend sichtbar, die uns lange
    verborgen waren und wir auch nicht in unser Denken lassen wollten.
    Erklärungsversuche von Außerirdischem von Geheimbünden etc. nehme ich zwar zur
    Kenntnis, speichere sie aber auf einer Ebene eigens für solche nicht oder nicht ausreichend beleuchtete Felder, von unentwirrtem Raunen. Von heutigen Tatsachen wie z.B. die
    Bilderberger (es ist ja kein Geheimnis mehr, dass unsere Politikkandidaten ab der Länderchef-Ebene dort gebrieft worden sind, bevor sie auf unsere Wahlzettel für diese Ämter kommen)
    erfuhr man, wenn überhaupt, noch bis 2011 nur hinter vorgehaltener Hand.

    Dieser Tage habe ich beim Ansehen dieses Videos
    eine neue Sicht auf die Gründung der Grünen bekommen. https://www.youtube.com/watch?v=B7dK2FwZgoQ
    So gönnerhaft, wie am Anfang mit ihnen umgegangen wurde und wie wenig sie mit dem
    SDS in Verbindung gebracht werden wollten, war mir zuvor nicht klar (der Umgang mit
    Joseph Beuys allerdings schon, was peinlich genug ist).
    Vielleicht waren sie von Anfang an als das geplant, was sie heute sind: der Kindergarten
    für imperiale Politik zum Stimmenfang bei jüngeren Wählern.

    Und: Menschen ändern sich im Laufe ihres Lebens. Manche Wendung gefällt uns, manche
    nicht. Eine demokratische Gesellschaft kann und muss auch solche Sprünge und Hakenschlagen aushalten, sei es ins Pseudoesotherische, ins Irrende und Verwirrende,
    was ja die Sicht anderer von außen darauf ist.
    Auch ihnen muss ich zugestehen – auch wenn es mir schwerfällt, weil sie sich auf der
    von mir entgegen gesetzten Seite des Politikspektrums bewegen, dass sie ihrem Stern
    folgen (wie Heinrich Vogeler das ausgedrückt hätte) oder mit Kant zu sprechen 'dem
    bestirnten Himmel über mir und dem moralischen Gesetz in mir'.
    Das muss ich so lange gelten lasse, bis ich Anhaltspunkte dafür habe, dass sie sich
    verzecken lassen, womöglich nicht nur zum eigenen, sondern auch noch zum Schaden
    anderer. Der Mensch sei Zweck, nie Mittel heißt ja nicht nur, dass ich andere
    nicht verzwecken darf, sondern ebenso, dass ich mich nicht verzwecken lasse.

  2. Zitat: Wurde die Corona-Krise geplant? Zitat Ende.

    Ja selbstverständlich wurde sie das, was denn sonst.
    Um das zu nachvollziehen zu können, muss man doch einfach nur mal aufs Datum schauen, um sodann festzustellen, dass fast zeitgleich noch ein anderes-, die gesamte globale Finanz- und Wirtschaftswelt durcheinanderwirbelndes Ereignis, stattfand, von dem die meisten Leute allerdings nicht begreifen das und wie jene beiden Ereignisse unmittelbar miteinander zusammenhängen.

    Echt, wer das immer noch nicht verstanden hat, dass es sich bei all dem nicht etwa um eine höchst gefährliche Virus-Pandemie handelt, sondern hiermit hingegen eine völlig andere Agenda durchgeboxt wird, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

    Derjenige soll dann meinetwegen in Zukunft auch in einer Diktatur leben/leben müssen, vor dessen ganzem Ausmaß er sich heutzutage wohl noch nicht einmal im Ansatz eine Vorstellung machen kann.

    Nur schade das es somit dann auch die etwas helleren Kerzen auf der Torte ebenso trifft, wie jene menschlichen Siebenschläfer, die einfach zu blöde und zu feige zu sein scheinen, um sich dessen endlich zur Wehr zu setzen.

    Und nein, auch schier endloses Meditieren wird garantiert nicht helfen.
    Die Freiheit wurde den Menschen nämlich noch niemals geschenkt, sondern die muss man sich hart erkämpfen.
    Anders wird das nämlich nichts, wie uns die Geschichte wohl hinreichend aufgezeigt haben dürfte.
    Und eine solche Befreiung wird unter Garantie auch nicht völlig friedlich ablaufen, auch wenn ich mir dies noch so sehr wünschen würde.
    Und je länger die Menschen damit warten, sich endlich zu Erheben, um so schwieriger und um so blutiger wird es dann am Ende ausgehen.
    Fast wie bei jemanden der den längst überfälligen Termin beim Zahnarzt wieder und wieder hinauszögert, nur um am Ende dann feststellen zu müssen, dass der schmerzende Zahn nun nicht mehr gerettet werden kann,…nur um mal ein bildhaftes Beispiel zu bringen.

    Wenn die Menschen also nicht sehr, sehr bald handeln, dann wird es ganz, ganz übel ausgehen, dass prophezeihe ich jetzt schon.
    Und ich werde wieder einmal recht behalten,…..wie so oft in der Vergangenheit auch.
    Ich sach hierzu nur "Brexit"….. 😉

    Aber nein, weshalb sollte man auch auf mich hören……. 🙁

  3. Ganz ohne Verschwörungstheorie weisen die Tatsachen auf eine Verschwörung hin, die "Das neue Normal" als Intro für "den neuen Menschen" vorausgehen lässt. Zumindest gemäß der Planungen, die beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos verlautbart wurden. Darin schlägt sich eine Form von Größenwahn nieder, die – das bleibt zu hoffen – von der Natur selbst entlarvt werden wird. Man ist derart von ein paar (für naive Seelen großartigen) Erkenntnissen und Technologien geblendet, dass man sich als gottgleich im Spiegel sieht und vergessen hat, dass man allenfalls von der Oberfläche der Komplexität des Universums – des Lebens – ein paar kleine Splitterchen abgeschabt hat und nun meint "das Universum", die Natur, wie ein Stück Ton in den Händen zu halten und nach Belieben kneten zu können . Warten wir einfach ab… dann wird sich zeigen, wie realitätsfern Größenwahn ist. Eins bleibt dabei unbenommen: Die Größenwahnsinnigen sind in der Lage, sehr viel kaputt machen zu können, sehr viele Opfer ihrem Wahn darbringen zu können (Erinnert mich an 10 000 Opfer, denen auf aztekischen Tempeln das Herz heraus geschnitten wurde um sie als Opfer darzubringen). Sie sind also nicht als harmlos anzusehen, vielmehr als Protagonisten weltweiter Zerstörung, die leider Viele, sehr Viele noch erfahren werden.

  4. Ich finde es gut, Informationen über Strukturen und Abläufe zusammenzutragen. Hier einige betreffend die WHO – die übrigens lange gezögert hat, Covid-19 offiziell zur Pandemie zu erklären. Das geschah erst am 12. März.

    Die „Strategic and Technical Advisory Group for Infectious Hazards“ (STAG-IH) der Weltgesundheitsorganisation WHO berät diese seit Mai 2018 zu Infektionsrisiken, die die globale Gesundheit gefährden könnten. Im März 2020 hatte sie 13 Mitglieder aus verschiedenen Staaten und Kontinenten, alle berufen von der WHO. Von Anfang an mit in der Gruppe dabei ist Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Am 16. März, fünf Tage nachdem die WHO Covid-19 zur Pandemie erklärt hatte, veröffentlichte die Beratergruppe – im Anschluss an ein formelles Meeting am 12. März – online eine Einschätzung und Empfehlungen zum Umgang mit der Pandemie in den Ländern dieser Welt. Nachzulesen ist dies im Fachjournal The Lancet unter der Überschrift „COVID-19: towards controlling of a pandemic“. Der Katalog umfasste das Bündel von Maßnahmen, das dann auch weltweit umgesetzt wurde.

    Diese Maßnahmen sind teilweise auch schon 2014 beim Ausbruch von Ebola in Nigeria angewendet worden. Und: Im Kampf gegen Ebola setzte die nigerianische Regierung erfolgreich auf die Schaffung eines Emergency Operations Center (EOC). Das EOC-Modell beinhaltet, dass nationale und internationale Organisationen in einer Einsatzzentrale unmittelbar zusammenarbeiten, gemeinsam strategische Maßnahmen entwickeln und umsetzen. Dieses Modell machte Schule und wurde schließlich zur tragenden Struktur der Maßnahmen gegen Covid-19.

    Die afrikanische Seuchenkontrollbehörde Africa CDC hat ihr Emergency Operations Center für COVID-19 bereits am 27. Januar aktiviert. Und die afrikanischen Gesundheitsminister hatten schon am 22. Februar die „Africa Joint Continental Strategy for COVID-19“ verabschiedet. Deren Umsetzung leitet eine „African Task Force for Coronavirus“, an der auch die WHO beteiligt ist.

    Gelder für die Pandemiebekämpfung erhielten afrikanische Staaten unter anderem von der Weltbank im Rahmen ihres Projekts „Regional Disease Surveillance Systems Enhancement“ (REDISSE). Als Reaktion auf die Ebola-Ausbrüche 2014/15 in Westafrika, also lange vor Covid-19 ins Leben gerufen, zielt das Projekt auf den Kapazitätsaufbau für eine wirksame, harmonisierte, integrierte Prävention und Überwachung von Epidemien in Westafrika. Der Erfolg des Ebola-EOCs in Nigeria hatte die Weltbank dazu inspiriert.

    Das EOC-Konzept geht zurück auf die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) von 2005, völkerrechtlich bindende Vorschriften der Weltgesundheitsorganisation. Um die Mandate der IGV zu erfüllen und Notfälle mit gesundheitlichen Folgen anzugehen, richteten viele Mitgliedstaaten EOCs ein. Im Jahr 2012 etablierte die WHO das Netzwerk der Einsatzzentren für öffentliche Gesundheit (EOC-NET), um den Aufbau von EOC-Kapazitäten in den Mitgliedstaaten zu unterstützen.

    Das Strategic Health Operations Center (SHOC) ist das Herzstück des verzweigten EOC-Netzwerks und erleichtert die Kommunikation und Koordination zwischen verschiedenen Gruppen. Die Schlüsselfunktionen des SHOC sind Überwachung, Bewertung und Beratung. Es erfasst in Echtzeit Daten aus der ganzen Welt und wertet diese mit statistischen Analysen und Risikobewertungsmethoden aus. Es klärt nationale Regierungen über seine Ergebnisse auf und „führt sie zu Lösungen“.

    Ansprechpartner für die WHO ist jeweils die nationale IGV-Anlaufstelle. In Deutschland ist seit Juni 2010 das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) die nationale IGV-Anlaufstelle in Deutschland. Das GMLZ wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betrieben und liegt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI). In allen Fällen, die Infektionskrankheiten betreffen, sollen die Bearbeitung der Meldung sowie ggf. notwendige weitere Maßnahmen vom Robert Koch-Institut (RKI) koordiniert werden.

    In Deutschland erfüllt also das RKI die Funktion eines nationalen EOCs. Dazu das RKI: „Das epidemiologische Lagezentrum des RKI wird in größeren epidemiologischen Lagen aktiviert, um Informationen zu kanalisieren und zu filtern sowie die Krisenreaktion innerhalb und außerhalb des RKI zu koordinieren. Zentrale Aufgaben sind außerdem die Erstellung und Versendung des aktuellen epidemiologischen Lageberichtes an relevante Akteure (z.B. BMG), die Koordination von Ausbruchsuntersuchungen sowie die Dokumentation und Archivierung. Das Lagezentrum erfüllt somit in erster Linie organisatorische Aufgaben und unterstützt die inhaltliche Arbeit des RKI-Krisenstabes sowie der betroffenen Fachgebiete.“

    • Wäre schon interessant zu wissen, in welcher Behörde (?) die gute Anja tätig ist, wo man sie mit diesen Formen einer Fachideologie so abfüllt, dass sie meint, derlei zusammen gebastelte ORGA-Schemata hätten ein Bedeutung über das hinaus, wie eben die offizielle Ideologie umgesetzt wird. Was soll bloß die Leserin bzw. der Leser mit einer derart inhaltslosen Wort- und Ideologiehülse anfangen? Da blickt einem die unverholene Leere ins Gesicht, gleich ob mit oder ohne Maske.

    • PS: Das sage ich – und das ist nicht ganz klar – wenn Anja zeigen will, dass alles seinen richtigen Gang gegangen ist. Ja, das ist es. Nahtlose Umsetzung der Ideologie zur "Pandemie". Sollte Anja aber nur dieses aufzeigen wollen, mag meine Kritik hinfällig sein.

    • Ja Wildenfelser,

      ich denke Du liegst schon richtig. Richtig erkannt auch, das Informationsspektrum mit dem die gute Ania jedesmal auftaucht, ist zu gewaltig und umfangreich um noch als "normal" durchzugehen.

      Viele gute Seiten wie KenFM, Rubikon,Nachdenkseiten usw., die Themenschwerpunkte alle ähnlich. Die Anias werden im Team arbeiten und zu jedem anliegendem Stichwort, zu jeder Buchneuvorstellung usw. eine Sitzung haben bei der
      die jeweilige Vorgehensart in Texte gefasst wird zur individuellen Nutzung. Noch ein paar Alternativtexte dazu, dann lässt sich das weniger auffällig und flexibel handhaben.
      Werbeagentur – Niveau eben. Brainstorming, und dann auf los geht es los, jeder an seinen Rechner und die Vorlagen reinkopieren in die Kommentarfelder, dazu noch ein wenig Personalisierungs -Getexte.
      Mit der Zeit hat man dann eine umfangreiche Vorlagensammlung zu den jeweiligen Stichwörtern und kann beliebig platzieren. Schema A/B/C usw.

    • Wildenfelser: Ich hatte mich einfach schon vor längerer Zeit dafür interessiert, herauszufinden, warum die Corona-Maßnahmen in so vielen Ländern der Erde sich so sehr ähnelten. Dazu hatte ich Informationen zusammengetragen, größtenteils aus englischsprachigen Quellen oder Quellen wie dem RKI mit seinem Behördendeutsch. Und die habe ich nun halt hier gepostet, ergänzend zu den Informationen, die Herr Schreyer bringt. Ich bin immer dafür, zu schauen, was passiert real „hinter den Kulissen“.

      Das World Economic Forum ist sicherlich auch mit den Strukturen verflochten, die die WHO da – seit SARS 2002/2003 – aufgebaut hat. Eine Art globale Infrastruktur zur Bewältigung von Gesundheitskrisen, speziell auch von Pandemien. Da sind auch Gelder der Gates-Stiftung reingeflossen. Dazu habe ich Informationen gefunden. Vermutlich auch Geld von anderen Akteuren, die bei den World Economic Foren anwesend waren. Aber danach hatte ich nicht speziell gesucht.

      Ich sehe da keine geheimnisvolle Verschwörung. Die Informationen sind auch nicht geheim. Aber man muss schon suchen, um Puzzleteile zu finden und zusammenzusetzen. Wahrscheinlich weil derlei transnationale Strukturen, die nicht im Blick der nationalen Öffentlichkeiten und von keinen Wählern gewählt sind, natürlich Risiken für die Demokratie beinhalten. Denn egal wie man ihre Sinnhaftigkeit einschätzt – im Falle von Pandemien oder sonstigen globalen Gesundheitsbedrohungen stehen sie über dem nationalen Recht und können es brechen.

    • Ich sehe da auch eher die Gefahr der weltweiten Verschwurbelung. Verschwurbelung ist das zwanghafte Erbrechen von Worten mittels menschlicher Sprache mit dem Ziel andere Wesen darin zu ertränken.
      Wikipedia sagt dazu, dass es derzeit ausschließlich die Erde im Sonnensystem am äußeren Rand der Galaxie Milchstrasse betrifft.

    • Und Ania, schauen Sie doch bitte in Ihren werten Quellen noch ob schon ein PCR Test für Verschwurbelung verfügbar ist. Würde uns ungemein helfen Verschwurbelungs-Infizierte zu identifizieren.

  5. ?

    Im Original: Eine Zusammenfassung über die NWO
    Aus Thomas A. Anderson (2016): "Weltverschwörung", Amadeus-Verlag Fichtenau (S. 384ff)
    Fassen wir die Weltverschwörung nochmals stichpunktartig zusammen:
    Es gibt Mächte und Kräfte im Hintergrund des offiziellen Weltgeschehens, die Politik, Wirtschaft und Medien steuern und in eine bestimmte Richtung lenken, die dem Normalbürger nicht bekannt ist: die Neue Weltordnung. Die Menschen der Zukunft werden nur noch Nummern bzw. „Sachen“ sein, total kontrolliert aufgrund eines bargeldlosen Finanzsystems, und die Menschheit wird durch künstlich inszenierte Seuchen und bewusst herbeigeführte Naturkatastrophen um mindestens die Hälfte dezimiert. Da der Mensch aber nicht kontrolliert werden möchte, wird er durch bewusst inszenierte „Terroranschläge“ – sog. „Inside-Jobs“ -, wie in New York, London, Madrid oder Paris, derart in Angst versetzt, dass er nach einer „starken Hand“ und nach noch mehr Kontrolle verlangt. Bei Charlie Hebdo fragte sich der aufmerksame Beobachter, wie die Demonstranten innerhalb kürzester Zeit alle gemeinsam und ausschließlich mit einheitlichen Plakaten „Je suis Charlie“ herumlaufen konnten. Individuelle Plakate waren nicht mehr sichtbar. Der mainstream-informierte Normalbürger wird bombardiert und hat als ahnungsloser Nachrichtenkonsument keine Chance, die Wahrheit zu erkennen.
    Auch im Finanzsektor hat Otto Normalverbraucher keine Möglichkeit, der Ausbeutung zu entrinnen. Erst werden Aktien in den Himmel gehoben, dann kommt der nächste programmierte Crash, die Währungen werden mit dem Prädikat „stabil“ gegründet und durch schrankenlose Staatsausgaben bis an die Null-Linie entwertet. Dann dürfen wir mit Steuergeldern die Banken retten, die uns vorher nach Strich und Faden betrogen haben. Dies darf alles zusammen durchaus als „Finanzterror“ bezeichnet werden. Zudem wird das komplette internationale Finanzwesen von ein paar Privatbankier-Clans dominiert.
    Doch der Terror ging zu anderen Zeiten im Laufe der Erdgeschichte noch weit darüber hinaus. Mit Himmelskörpern wurde der Lauf der Erde gestört, und die Umlaufzeiten wurden auf Dauer durcheinandergebracht. Es wurden ganze Erdteile verbrannt und Sintfluten ausgelöst. Der frühere Wassermantel der Erde wurde dabei ebenso zerstört wie der größte Teil der damaligen Menschheit. Ohne zusätzliche Informationen könnte man hierin tatsächlich noch einen seltenen, kosmischen „Zufall“ sehen. Bei genauer Betrachtung offenbaren sich jedoch die diversen Zusammenhänge dieser planetaren Katastrophen.
    Alles war geplant, und zwar von intelligenten außerirdischen Lebewesen, die damals auf der Erde als „Götter6' angesehen wurden. Die gemeinsame Ursprache wurde durch die Erdachsenverschiebung im Hirn jedes Einzelnen in ein komplettes Durcheinander verwandelt. Erdteile sind verschwunden, auf denen wir mit Fug und Recht hochentwickelte Zivilisationen vermuten dürfen (Atlantis). Städte und Staaten sind verwüstet worden, und dies offenbar mit Waffen, die unseren modernen Massenvernichtungswaffen sehr ähnlich bzw. teilweise weit überlegen sind.
    Sogar der Mars und sein Nachbar Phaeton waren Ziel von Angriffen, wobei der Mars noch Glück hatte und dabei „nur“ vollständig verbrannte, während Phaeton aufhörte zu existieren. Die Menschheit durchlief währenddessen mehrere Stadien genetischer Manipulationen, die den Menschen nicht nur das biblische, sehr lange Lebensalter nahmen, sondern die Völker auch auseinandertrieben.
    Offenbar in ständiger Uneinigkeit wurden mehrere verschiedene Ziele parallel verfolgt, und gleich zu Beginn wurde für die Vorfahren der heutigen deutschen und israelischen Menschen der Grundstein gelegt. Durch Religion wurde dann zunächst der Keim für Extremisten beider Seiten gelegt, indem man Vorstellungen etablierte, die auf Dauer nicht friedlich nebeneinander existieren konnten. Dann wurde sehr langfristig darauf hingearbeitet, dass die Welt nicht zur Ruhe kommt. Krieg folgte auf Krieg, oftmals (oder sogar meist) wurden beide Seiten finanziert, und man zog daraus seine Gewinne.
    Wir können in der Rückschau nun tatsächlich feststellen, dass unsere Völker sehr eng miteinander verwandt sind. Egal ob Jude, Deutscher, Indio, Tibeter oder Japaner oder irgendjemand anderes: Uns allen sind gemeinsame Erinnerungen tief in unsere Gene geprägt. Wir können diese nun richtig einordnen und erkennen in den ältesten Mythen und Überlieferungen die gemeinsame Geschichte wieder. Wir können nun endlich aufhören, diese Ereignisse durch ständigen Wiederholungszwang verarbeiten zu wollen und damit anfangen, als Mitglieder der Familie der menschlichen Völker miteinander an der Zukunft des Planeten Erde zu arbeiten. Gemeinsam haben die Völker so viele verschiedene Talente, dass wir alle Mittel in der Hand halten, um eine erwachsene Planetenbevölkerung zu werden.
    In der Wissenschaft wissen wir schon seit langem, dass alles um uns herum schwingende Energie ist – auch wir selbst. Nun wissen wir, dass wir diese Schwingungen bisher falsch gemessen haben. Denn unsere Sekunde hatten wir dummerweise von der Natur abgekoppelt und haben deshalb jede Messung in Hertz auf falscher Grundlage gemessen. Da die Natur aus meist sehr einfachen mathematischen und vor allem geometrischen Zusammenhängen besteht, können wir nun mit der neuen „Ur"-Sekunde möglicherweise endlich die richtigen Zusammenhänge erkennen. Eventuell sind wir dabei nicht die ersten, denn möglicherweise gab es in den 1930er- und 1940er-Jahren schon Forscher in Deutschland, die diese Zusammenhänge erkannt und umgesetzt haben. Die Hinweise auf einen Stützpunkt in der Antarktis sind von großem Gewicht, und der Einfluss auf die jüngere Politik- und Militärgeschichte, einschließlich der Gründung der NATO, ist eindeutig und lässt darauf schließen, dass der Menschheit in sehr großem Umfang technologische Entwicklungen vorenthalten werden.

    • 👀 Dazu vielleicht, Empörung und Verschwörung – Porträt einer Person auf dem Weg in rechte Ideologien:

      Holger Strohm war einer der ersten bekannten Autoren der Anti-Atom-Bewegung. Sein Buch "Friedlich in die Katastrophe" bildete einen Meilenstein und zeigte Gefahren, Hintergründe und politische Seilschaften auf. Danach verfasste er etliche Umweltbücher, aber auch zu kinderfreundlichen Schulsystemen oder gegen die Gentechnik. Seine Hoffnungen auf eine Wende erfüllten sich nicht. Mehr und mehr sah er die Welt am Abgrund. Aus Verzweiflung wuchs Empörung – und die ebnete den Weg in rechtes Gedankengut und absurdeste Verschwörungstheorien. Als 2012 der Anti-Atom-Klassiker verfilmt wurde, streute Filmemacher Marcin El dort solche Gedanken ein. Es war der Anfang einer geistigen Entwicklung, die aus Holger Strohm und seinen Unterstützern vielgefragte, rechtsextreme Redner und Interviewpartner gemacht haben – voller Hass gegen Flüchtlinge, Juden, die USA und Israel, Linksfaschisten und zensierte Medien. Der Film "Empörung und Verschwörung" zeichnet das alles nach – ist aber mehr: Eine grundlegende Kritik an vereinfachten Welterklärungen, an Gut-Böse-Stigmatisierungen und dem Glauben an eine Machtpyramide mit nur wenigen Strippenziehern an der Spitze. Strohm ist ein Beispiel für viele – aber er zeigt, dass auch ein "linker Anarchist" (Selbstbezeichnung Holger Strohm) zum Verkünder wirrer und rechter Welterklärungen werden kann.

      71min ++ Das Zitaterecht gilt auch für Filme. Dieser Film darf frei weitergegeben und verwendet werden unter Creative Commons (NC-SA)-

      Produziert in der Projektwerkstatt in Saasen (http://projektwerkstatt.de/filme) im Rahmen des Projektes "Den Kopf entlasten – Kritik an vereinfachten Welterklärungen" (siehe http://kopfentlastung.tk, für Referent_innenanfragen www.vortragsangebote.de.vu).
      Drehbuch und Schnitt: Jörg Bergstedt

      Mit freier Filmmusik von Francis Care (www.ende.tv) und aus dem Cayzland-Studio (www.cayzland-music.de).

      Hinweis: Die dargestellte Person versuchte, einen kurzen Vorfilm zu dieser Dokumentation per Gericht verbieten zu lassen. Verhandlung war am 21. Januar in Hamburg. Davor gabes Filmvorführungen mit Gespräch mit dem Filmemacher an mehreren Orten in Hamburg. Am 25. Februar 2016 wurde das Urteil verkündet: Strohm verlor.
      Lizenz
      Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

      VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=B7dK2FwZgoQ

    • Als Exposé für einen Science Fiction Roman nicht übel. Vielleicht lässt sich auch ein Sci-fi-Film daraus machen? Ist allerdings nicht so ganz das Thema hier.

    • 👍

      Stimmt. Multitaskversagen. Das eine Auge im Kühlschrank, das andere(das gute) bei der Kaffeetasse, das dritte, das mentale auf dem Monitor.

      Wird Zeit einen neuen Algorithmus in die hohle Birne zu implementieren – sorry, Absturz. 🤢

  6. Ein weiterer zeitlicher Zufallstreffer (?) ist der Beitritt Deutschlands zur „1-Milllion-Genom-Initiative „ der EU am 16.1.2020, just am Tag der Präsentation des PCR-Testes von Christian Drosten.
    https://www.bmbf.de/de/deutschland-tritt-genomprojekt-der-eu-bei-10676.html

  7. Ich hatte dazu auch mal ein gutes Video gesehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=zv9J0fKlhA0&feature=youtu.be&t=1866
    So ab Min 3x gehts mit den Aufnahmen der Konferenz los.
    Ich frage mich aber, woher stammt das Material eigentlich. Gab es da einen Whistleblower, der das hat durchsickern lassen?
    Normalerweise werden doch diese Arten von Planung und Zusammenkünfte nicht für die breite Masse freigegeben?

    Ansonsten gehe ich stark davon aus, das es Pläne gab und natürlich auch gibt.

    Durch die Demos und den steigenden Widerstand der Menschen, wird man sicherlich Ausweichstrategien fahren. Das eigentliche Ziel wird aber dennoch weiterhin angestrebt werden.

    So etwas wie eine direkte 2. Welle samt Maßnahmen, werden sicherlich nun anders rübergebracht werden, als ursprünglich geplant.
    Wahrscheinlich nicht mehr ganz so flächendeckend, eher gezielter Step by Step.
    Diese Bande lernt ja auch dazu und wird sich neue Methoden bedienen.

    Bald ist Oktober und dann November. Hier wird sich wohl dann eine Tendenz ableiten lassen. Dadurch das die Temperaturen sinken, steigen auch wieder die Krankheiten an.
    Die schlimmste Zeit an sterbenden Menschen im Jahr findet seinen Peak immer in den Wochen um Weihnachten, da die Menschen sich da einfach viel zu viel giftiges und zuviel an Essen/Trinken und kaum Rohkost reinpfeifen. Hier und in den Folgewochen, ergibt sich eine gute Möglichkeit für ein Superspektakel an gemachten Corona-Toten.

    Wie immer nicht vergessen, was die wahren Ziele sind und sich nicht von Corona ablenken lassen. Aufmerksam beobachten wie man die Herde dahin treibt, wo sie hin soll um gesteckte Ziele und Meilensteine zu erreichen.

    Demos machen sich im Regenwetter und bei kalten Temperaturen sehr schlecht. Aber es wird wohl nichts anderes übrig bleiben. Ich würde nur nicht zwingend mit hohen Teilnehmerzahlen rechnen, wenn die Situation extrem schwer ist. Vor allem da diese Großdemos ja nun praktisch unmöglich gemacht wurden durch lächerliche neue Regelungen genau von denen, den es an den Kragen gehen soll bzw. inkl. dahinterliegender Strukturen.

    Ich mache mir auch ein wenig Sorgen, wegen der Wahl in den USA.
    Man hört so Spekulationen von möglicher Wahlverhinderung durch ein Großereignis, was alles wieder überschatten dürfte.

    Diese Leute machen uns das Leben nonstopp zur Hölle mit ihrem Krieg gegen alles und jeden. Sobald diese Parasiten und Ungeheuer abgeräumt sind, wir ein besseres System haben, werden wir erstmal wieder erleben was echtes Leben bedeutet. Und zwar nicht nur bei den Dingen im Außen, sondern vor allem auch wieder in uns, wenn wir die Kraft der Zuversicht spühren dürfen, die uns zu vielen neuen Taten anspornen wird und zwar im Guten und mit einer Leichtigkeit im Denken.

    • Kleine Korrektur, Weihnachten gibt es Geschenke, gestorben wird danach:

      Der Februar ist der Monat mit der höchsten Sterberate, diese liegt 9,7 Prozent über dem Durchschnitt
      Im Januar wurde die zweithöchste Sterberate verzeichnet, die 9,3 Prozent über dem Durchschnitt liegt
      Der Monat mit der dritthöchsten Sterberate ist der März mit 7,6 Prozent über dem Durchschnitt
      Am niedrigsten ist die Sterberate im August. Sie liegt in diesem Monat 7,1 Prozent unter dem Durchschnitt, gefolgt vom September mit 7,0 Prozent und dem Juli mit 5,7 Prozent unter dem Durchschnittswert

      Das gilt aber nicht für den Killervirus, der holt sie sich täglich bis stündlich, je nach Testausweitung und Anzahl…..😁

  8. Ja, ich habe ihr Buch an einem Tag gelesen. Und seien sie doch nicht so bescheiden geschätzter Paul Schreyer. Ihr Buch beschreibt den ganzen Corona Ablauf präzise. Sogar bei Antrax wissen sie Bescheid. Schade nur, sie hätten bei Dr.Heiko
    Schöning welcher auch hier mit Ken zu 9/11 und Antrax ein leider nicht zur Veröffentlichung gebrachtes Buch vorgestellt hatte, noch weitere Fakten in ihr hervoragendes Buch aufnehmen können. Somit wäre ihre Idee einer harmlosen Erklärung
    wohl hinfällig geworden. freundlichst

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