Zeit, aufzuwachen!

Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch unser Herz.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beitrat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Das hat mich nun wirklich erschreckt: In einem US-amerikanischen Lokalsender verkündete der Oglala-Lakota Vine Abhilasha den Entschluss seines Stammes, die spirituelle Hilfe für die weiße Rasse ab sofort einzustellen. Abhilasha — was so viel wie Sehnsucht heißt — sagte wörtlich:

„Erst wenn die Zivilisation von der Erde und aus euren Herzen verschwunden ist, werden wir euch beibringen, wie man lebt. Bis jetzt waren wir ziemlich erfolglos in unserem Bemühen, euch das verständlich zu machen. Bisher habt ihr nur versucht, aus dem, was wir euch gesagt haben, Geld zu machen oder es auf euer zerstörerisches System zu übertragen. Also werden wir bis zum Ende der Zivilisation in aller Stille an unseren Traditionen und an unserem Leben festhalten. Hinterher werden wir euch, wenn ihr zu uns kommt, helfen.“

Wer diese Botschaft locker wegstecken kann, anstatt sie beschämt zur Kenntnis zu nehmen, ist nur ein weiteres Molekül im Sauerteig unserer Zivilisationskultur, die ausschließlich der Gier gehorcht — von oben nach unten, von innen nach außen, auf individueller wie auf gesellschaftlicher Basis.

Unsere Zivilisation beruht auf der systematischen und absoluten Vermeidung von Verantwortlichkeit. Es ist allerhöchste Zeit, dass sie sich das Genick bricht, bevor sie uns in den kollektiven Untergang reißt und dabei auch noch alles andere Leben aus dem Gleichgewicht bringt. Der von mir sehr verehrte Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem (1921 – 2006) schrieb:

„Die Zivilisation ist ein Schiff, das ohne Pläne gebaut wurde und führerlos dahin schlingert. Es fehlt ihr an spiritueller Verbundenheit, mit deren Hilfe sie bewusst einen Kurs hätte wählen können, der eben nicht in die Katastrophe mündet. Stattdessen lässt man sich von den Strömungen zufälliger Entdeckungen treiben und vertraut blindlings den Angeboten, die kurzfristig größtmöglichen Profit versprechen. Wir haben uns auf ein Spiel mit der Natur eingelassen und dabei eine Partie nach der anderen gewonnen. Aber wir lassen uns derart in die Konsequenzen unserer Siege verwickeln, dass statt einer vernünftigen Strategie nur vordergründige Taktik betrieben wird.“

Natürlich wäre es sehr viel angenehmer, wenn wir diesem zerstörerischen Trieb mit einem veränderten Bewusstsein begegnen könnten. Vor dem Hintergrund eines global kollabierenden Wirtschafts- und Ökosystems nimmt sich das Tempo, in dem die Menschen sich selbst und ihrem Treiben bewusst werden, allerdings bescheiden aus.

Hinzu kommt, dass wir inzwischen auf einem gigantischen Minenfeld leben und Gefahr laufen, dass uns die Hinterlassenschaften aus der Atomindustrie, die Kriegslüsternheit der Machteliten, die weltweiten sozialen Verwerfungen, die Folgen der Genmanipulation und des Geoengineerings und vieles andere mehr jederzeit um die Ohren fliegen können. Eine kleine Initialzündung auf dem globalen Minenfeld würde schon reichen, um eine katastrophale Kettenreaktion auszulösen.

Vergessen wir das, es ist ohnehin nicht mehr zu ändern. Wenden wir uns lieber der eigenen Entwicklung zu, anstatt in Angststarre zu verfallen. Was gibt es angesichts der trostlosen Umstände besseres zu tun?

Wichtig ist, wie die Schamanin Dhyani Ywahoo vom Stamm der Cherokee sagt, dass der Einzelne nicht in die Rolle verfällt, sich für die Zwietracht und Unausgewogenheit auf der Erde schuldig zu fühlen. Das wäre, als würde ein geschlagenes Kind glauben, es hätte die Prügel verdient, um dann ein ganzes Leben in dem Gefühl zu verbringen, nichts zu taugen, nur weil man in ein finsteres Zeitalter hineingeboren wurde.

Es ist nicht leicht, den Steinschlägen eines kollabierenden Wirtschaftssystems zu entkommen. Aber vermutlich braucht es diese Steinschläge, vermutlich braucht es diese Verletzungen und Härten, damit sich die Menschen wieder daran erinnern, dass ihr Leben unter der Decke der Zivilisation erstickt wird, einer Zivilisation, die keinerlei Verbindung zu den Mysterien der Schöpfung zulässt.

Das Gute daran ist, dass Milliarden von Menschen durch die katastrophalen Verhältnisse auf diesem Planeten allmählich gezwungen werden, die engen Grenzen, die ihnen das kapitalistische Giersystem auferlegt, radikal zu überdenken. Eine solche Bestandsaufnahme tut weh. Verstand und Intellekt beiseite zu lassen, zu akzeptieren, dass die materielle Welt, so wie sie wahrgenommen wird, eine Illusion, ein Betrug ist, tut weh. Und genau an dieser Stelle hätten wir den spirituellen Beistand der Naturvölker bitter nötig. Dass sie uns diesen Beistand nun verweigern, müsste uns eigentlich gehörig zu denken geben. Tut es aber nicht, da es ja gerade unsere Unbelehrbarkeit ist, die sie zu diesem Schritt veranlasst hat.

Wenn wir ihnen zuhören würden, könnten sie uns helfen, die künstliche Teilung zu überwinden, die die Zivilisation zwischen der menschlichen Gemeinschaft und unseren Mitwesen auf diesem Planeten verursacht hat. Sie könnten uns helfen, die Tricks zu durchschauen, mit der uns die herrschende Machtelite vom wahren Leben fernhält. Es gibt nur eine Gemeinschaft und sie lebt und stirbt als Einheit.

Jedes Übel, das wir der natürlichen Welt zufügen, verschlechtert die menschliche Welt. Mit jeder Kultur, die der unersättlichen Lebensweise der Zivilisation zum Opfer fällt, werden die Träume ihrer Angehörigen ausgelöscht. Also müssen wir Orte der Zuflucht schaffen. Orte, die frei sind von Schrecken und Ausbeutung, Orte, in denen wir heilende und nährende Beziehungen entwickeln können — zu den Tieren und Pflanzen, zu unserem Land, zu den Sternen, zur Kunst, zu unseren Mitmenschen und nicht zuletzt zu uns selbst.

Die Orte in uns selbst, die wir geschützt halten vor Schrecken und Angst, können uns daran erinnern, was es heißt, Mensch zu sein. Wir dürfen Bescheidenheit nicht länger nur unter dem Aspekt des Verzichts sehen, sondern vor allem unter dem des Gewinns. Als ein Schlüssel, der nicht nur Zugänge verschließt, sondern viele neue Tore öffnet.

Es gibt inzwischen viele Menschen auf der Welt, die diesen Bewusstseinswandel vollzogen haben, und täglich werden es mehr. All das passiert in einem ungeheuren Tempo, und es passiert jetzt. Die Vertreter des alten Systems wissen das. Sie wissen, dass ihre Richtlinien, Normen und Werte nicht mehr funktionieren.

Sie wissen, dass ihre Waffen stumpf sind, wenn die „Shambhala-Krieger“ den Kampf aufnehmen. Wir alle können Mitglieder dieser mächtigen Armee werden. Es ist ganz einfach. Schauen wir auf die Shambhala-Prophezeiung, die uns durch Joanna Macy (Die Welt als Geliebte) in Erinnerung gebracht wurde. Die Stimme der inzwischen 89-jährigen Vertreterin der „Tiefen-Ökologie“ hat weltweit Gewicht in der Friedensbewegung und im Umweltschutz (1).

Die Prophezeiung über das Königreich Shambhala geht auf das Jahr 800 nach Christus zurück und stammt aus Tibet. In ihr ist davon die Rede, dass das Königreich hervortritt, wenn alles zukünftige Leben am seidenen Faden hängt. Shambhala ist keine geographisch-politische Einheit. Es existiert in den Herzen und Köpfen der Shambhala-Krieger und -Kriegerinnen. Choegyal Rinpoche, der Freund und Lehrer Joanna Macys, drückte es folgendermaßen aus (2):

„Es kommt die Zeit, wo große Tapferkeit des Herzens und Unerschrockenheit des Handelns von den Shambhala-Kriegern verlangt ist, denn sie müssen geradewegs in die Zentren der barbarischen Mächte gehen, in die Löcher und Höhen und Zitadellen, wo die Waffen verwahrt werden, und sie müssen diese Waffen entschärfen. Die Shambhala-Krieger haben den Mut, dies zu tun, weil sie wissen, dass diese Waffen „manomaya“ sind, „geistesgemacht“. Vom menschlichen Geist geschaffen, können sie auch vom menschlichen Geist entschärft und zerstört werden.

Die Shambhala-Krieger wissen, dass die Gefahren, die alles Leben auf der Erde bedrohen, nicht von außerirdischen Mächten, satanischen Gottheiten oder der Vorsehung eines bösen Schicksals ausgehen. Sie erwachsen aus unseren Entscheidungen, aus unserer Lebensweise und aus unseren Beziehungen.“

Und Rinpoche fährt fort:

„Unsere Waffen sind Mitgefühl und Einsicht. Beide sind notwendig. Du brauchst das Mitgefühl, denn das ist es, was dir den Antrieb, die Kraft, die Leidenschaft gibt, etwas zu tun. Wenn du dich dem Schmerz der Welt öffnest, kommst du in Bewegung und handelst. Aber diese Waffe allein genügt nicht. Sie kann dich ausbrennen, erschöpfen, deshalb brauchst du die andere — du brauchst die Einsicht in die radikale wechselseitig bedingte Abhängigkeit aller Phänomene. Diese Weisheit macht dir klar, dass es hier überhaupt nicht um den Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen geht, denn die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch jedes menschliche Herz.

Mit dieser Einsicht in unsere tiefe Verflochtenheit weißt du, dass alles, was aus reinem Herzen getan wird, sich durch das gesamte Gewebe des Lebens ausbreitet, weit über das hinaus, was messbar oder wahrnehmbar ist. Doch diese Einsicht allein dürfte zu kühl, zu vernunftbezogen sein, als dass sie dich in Bewegung halten könnte — deshalb brauchst du die Hitze des Mitgefühls. Erst gemeinsam können diese beiden uns zu beharrlichen Verfechtern eines gesunden Wandels machen. Sie sind uns gegeben, damit wir sie annehmen und zur Heilung unserer Welt nutzen.“

Wir haben es in der Hand. Jederzeit. Also packen wir es an.

Und wenn wir schon nicht auf die spirituellen Ratschläge aus Tibet oder anderswo hören wollen, so sollten wir uns zumindest die Aussage des Königsbergers Immanuel Kant, des Philosophen der Aufklärung („Kritik der reinen Vernunft“), zu Herzen nehmen:

„Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.“

Quellen und Anmerkungen:

(1) Hier der Link zu ihrer Website: https://www.joannamacy.net.
(2) Das Zitat des Choegyal Rinpoche stammt aus „Die Wiederentdeckung der sinnlichen Erde“ von Joanna Macy.

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Dieser Beitrag erschien am 27.12.2018 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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11 Kommentare zu: “Zeit, aufzuwachen!

  1. Schöne Gedanken und ein guter Text-aber die,welche das hier lesen,sind ohnehin schon auf dieser Ebene und die anderen 95 Prozent werden sich mit solchen Gedanken nie beschäftigen.
    So wie ich mal gelesen habe ,würde ein bestimmter Prozentsatz der Gesellschaft genügen,der in seinem Bewusstsein Gewachsenen und höher Erkennenden, um die anderen Schlafenden mitzureißen.
    Ich glaube da würden schon knapp 10 Prozent der Menschen genügen,die aufgewacht sind.
    Aber selbst das halte ich für schwierig in diesem System.

    Aber wer weiß schon ,was nicht alles Einfluss ausübt auf den menschlichen Geist.
    Manche behaupten das Magnetfeld der Erde beeinflusst unser Bewusstsein. Ich glaube das auch und kann mir das vorstellen.
    Ein Arbeitskollege brachte mich auf die Idee,der von einer Reise nach Südafrika erzählte.Dort fließt das Wasser aus dem Hahn in einer linksdrehenden Spirale währen das bei uns umgekehrt ist. Das bewirkt das Magnetfeld.
    Wenn ich dann an die Menschen dort denke,die immer lebendig sind und voll freudiger Ausstrahlung trotz der widrigen Lebensumstände,dann sehe ich da einen Zusammenhang zum Magnetfeld der Erde.

    Manche behaupten nun ,dieses Magnetfeld verändert sich und damit auch den westlichen Geist.

    Andererseits weiß ich ,dass das Sein das Bewusstsein bestimmt.
    Würden sich wirtschaftlichen Verhältnisse ändern und statt auf Ausbeutung und Konkurrenz auf Zusammenarbeit und Kooperation beruhen,dann würde sich gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen verändern hin zu einem Höheren.
    Aber da dreht man sich im Kreis…

    • Da haben Sie etwas verwechselt, Davin.
      Die rechtsdrehenden Substanzen werden gemeinhin als die gesunden und heilsamen angesehen.

      ++++++

      Zu meinem Kommentar unten möchte ich noch hinzufügen, daß ich mich mit jenem Chögyam Rinpoche vor ca. 15 Jahren sehr intensiv befaßt habe. Das war während einer Phase meines (Ego)Kampfes gegen die vollkommenen Meister, die sehr zu Selbstdisziplin, Tugendhaftigkeit und Selbstkontrolle ermuntern. Eines seiner Bücher, ich glaube, es war der „Krieger des Lichtes“ (oder so ähnlich), wurde damals zu so etwas wie meiner Bibel, weil die Lehren des C.Rinpoche dem westlichen Mind sehr entgegenkommen. Da er so ziemlich alle Vorstellungen über das, was Erleuchtung sei, zu widerlegen versucht hat, gab er mir quasi eine Erlaubnis und Rechtfertigung dafür, zu tun, was ich will (saufen, mich gehen lassen, rumhuren ….), denn das zu begründen, darin war er sehr eloquent. Man muß sich vorstellen, daß er die Klosteratmosphäre mit 19 verließ und dann erst in Indien und später im Westen lebte. Nicht selten kam er völlig betrunken in eine Veranstaltung getorkelt, hatte Schwierigkeiten, das Rednerpult zu erreichen und hielt dann einen brillanten Vortrag. Seine Liebe zu Alkohol und Frauen war groß. Das kam mir damals gerade recht.
      Inzwischen halte ich ihn für einen sehr raffinierten Vertreter der Negativen Kraft. also für einen jener Lehrer, die, unter dem Vorwand, uns aus dem Rad der Wiederkehr befreien zu wollen, durch ihre Ratschläge und ihr Vorbild nur noch mehr in diesen Kreislauf verstricken. Erkenne, wer Du bist und dann tue, was Du willst? – das ist es nicht.
      Vollkommene Erleuchtung konnte er, meiner Meinung nach, nicht vermitteln. Solche Aussagen, wie die, daß die Grenzlinie zwischen Böse und Gut mitten durch das menschliche Herz führe, passen dazu und ich halte sie für extrem verhängnisvoll, vor allem, weil er damt ja eigentlich nahelegt, daß der Mensch immer zur Hälfte gut und zur Hälfte böse sei. Ein Widerspruch hierzu liegt dann bereits in seiner Forderung nach einem reinen Herz. (Das entweder ganz rein ist oder gar nicht; ein bißchen rein, das gibt es nicht.)

      C.Rinpoche ist seine Dämonen meiner Meinung nach nicht losgeworden und starb viel zu früh. Den Versuchungen des Westens konnte er scheinbar nicht widerstehen. Aber man weiß ja nie, ob ein Tantriker wirklich so ist, wie man ihn von außen erlebt, oder ob er nur so aussehen will…..

    • “ Ein Arbeitskollege brachte mich auf die Idee,der von einer Reise nach Südafrika erzählte.Dort fließt das Wasser aus dem Hahn in einer linksdrehenden Spirale währen das bei uns umgekehrt ist. Das bewirkt das Magnetfeld. “
      Es ist noch schlimmer als was Sarrazin schrieb, Deutschland hat sich schon abgeschafft.

    • Sarrazin-auch solch ein verkappter alter Banker.Aufstacheln und Abtauchen.
      Ich glaube wenn wir übereinander herfallen,dann hat sich Deutschland abgeschafft.Das wollen diese verkappten Sarrazins ja.

    • In diesem Augenblick stehen wir in Ihnen, Pieter, jener Instanz gegenüber, die in ihrer Arroganz, Agrnoranz und Allwissenheit hauptverantwortlich für das Elend auf der Erde ist. Bei allem Respekt vor Ihrem umfassenden historischen Wissen und dem Durchschauen wirtschaftlicher und geopolitischer Zusammenhänge: Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
      Wer zu irgend etwas keinen Zugang hat – sei es aus Angst, in sein eigenes Esoteros einzutauchen oder weil er sich 70 Jahre lang nur mit dem Außen und der materialistischen „Realität“ befaßt hat – der möge doch bitte in Weisheit schweigen.

      Ich wiederhole es, PIeter: in diesem Moment sehe ich mich in Ihnen dem Gegner allen Lebens gegenüber. Auch wenn er noch so belesen behauptet, er würde alles für seine Kinder und Enkel tun.

      Was Sie hier angreifen ist das Einzige, was die Menschheit aus der Krise retten könnte: die spirituelle Dimension.

      Es ist der alte Kampf zwischen Materialismus und Idealismus. (Und wohin hat uns der Materialismus geführt? Immer noch nichts begriffen?)

      Nur nicht so, wie Sie denken …

    • die in ihrer Arroganz, Agrnoranz und Allwissenheit hauptverantwortlich….

      Arroganz, Ignoranz, Allwissenheit – das ist der denkende Geist

  2. Ein schöner Text, Herr Fleck. Ein bißchen schade finde ich es, daß Sie diesem Rinpoche so viel Raum geben.
    Manchem, was er sagt, kann ich in meiner Erfahrung überhaupt gar nicht zustimmen, aber vielleicht lese ich seine Worte ja noch zu linear.
    Die Trennlinie zwischen Gut und Böse ist gewiß nicht in meinem Herzen, da wäre ich ja arm dran.
    Und selbstverständlich gibt es einen Kampf zwischen Gut und Böse, Liebe und Haß, Aufbauendem und Destruktivem in diesem Augenblick, ganz massiv sogar. Armageddon läuft auf den feinstofflichen Ebenen seit vielen Jahren auf Hochtouren und wessen Drittes Auge geöffnet ist, der kann sich manchmal regelrecht umstellt sehen von Dunkelheit, Gewalt und dem Bösen in vielerlei Form.

    Von Prophezeiungen, wenn sie negativ sind, halte ich zwar nichts, weil sie, meines Erachtens, mitwirken, dieses prophezeite Negative Realität werden zu lassen – aber trotzdem möge, wen es interessiert und wer glaubt, das aushalten zu können, mal nach SSRF (Spiritual Science Research Foundation) und Armageddon googeln.
    Nichts für schlechte Nerven.

    Textausschnitt: „Den meisten Menschen verborgen befindet sich das Universum mitten in einem feinstofflichen Kampf epischen Ausmaßes. Der größte Teil dieser Schlacht wird in der spirituellen Dimension zwischen den Kräften des Guten und des Bösen ausgefochten. Die physische Ebene, d.h. die Erde, wird ebenfalls von den Ereignissen in der spirituellen Dimension beeinflusst. ….“

    Der positive Ausgang dieser Prophezeiung:

    Ab 2023:

    „Die Menschen verlieren ihr Vertrauen zu Politikern und wenden sich zu ihrer Rettung und um Orientierungshilfe an Heilige.
    Beruhigung der Umwelt und der Beginn des Göttlichen Königreiches auf Erden. Es wird deshalb Göttliches Königreich genannt, da es eine erhebliche allgemeine Zunahme des Sattvischen und ein Wiedererwachen der Spiritualität in der ganzen Welt geben wird.
    Mit zunehmender Sattva-Komponente normalisiert sich die Großwetterlage allmählich.
    Erlernen des Regierens des Göttlichen Königreiches.
    Die Auswirkungen dieses Krieges werden 30 Jahre währen und der Wiederaufbau des Lebens auf der Erde 100 Jahre.“

    SSRF: Armageddon, Dritter Weltkrieg, Prophezeiung

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