Zensur statt Kultur – Dr. Lederer als Krisensymptom der Linken

Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant. Ein linker Kultursenator bekämpft eigene Gesinnungsgenossen vehementer als den politischen Gegner. Und er ist nicht der Einzige. Was ist eigentlich in der Linkspartei los? Dieser Frage geht Rainer Rupp auf den Grund. Anlass ist das gescheiterte Auftrittsverbot für den Journalisten Ken Jebsen im Berliner Kino Babylon.

Meinung von Rainer Rupp.

Mit der Frage nach dem Geisteszustand, „Sind die Linken im Parteivorstand verrückt geworden?“, traf der engagierte Antimilitarist, vielfach preisgekrönte Schriftsteller und Journalist Dr. Wolfgang Bittner den Nagel auf den Kopf. Auf diese Weise reagierte der promovierte Jurist Bittner am 7. Dezember auf einen Mehrheitsbeschluss des Parteivorstands. Der Beschluss sollte den linken Berliner Kultur-Senators Dr. Klaus Lederer unterstützten, der die Verleihung des von der linken Neuen Rheinischen Zeitung  (NRhZ) ausgelobten Karlspreises an den bundesweit bekannten Journalisten Ken Jebsen mit bösartigen Verleumdungen zu hintertreiben versucht hatte.

Als Gebieter über den Kulturetat der deutschen Hauptstadt hatte der linke Zensur-Senator den Betreiber des einzigen städtischen Berliner Kinos – „Babylon“ – genötigt, den Mietvertrag für eine Preisverleihung an Jebsen am 14. Dezember 2017 zu kündigen. Zur Begründung führte Genosse Lederer das Argument an, dass die Veranstaltung nichts Anderes sei als ein „Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte“. Zudem würde es dort von „Querfront“-Anhängern nur so wimmeln.

Die „Querfront“ unter jedem Gullydeckel

Vergiftete Worthülsen wie „Querfront“, die je nach Gefühl alles und nicht aussagen, sind natürlich ganz tolle justiziable Rechtfertigungen zur Aufkündigung eines rechtsgültig abgeschlossenen Mietvertrags. Wahrscheinlich sind deshalb auch Lederer Zweifel gekommen. Daher hat er mit der noch immer garantiert wirkenden Antisemitismuskeule nachgelegt. Jebsen – so heißt es in seiner Facebook-Nachricht weiter – sei in der Vergangenheit durch „offenen, abgründigen Israelhass“ sowie durch die „Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster in Erscheinung getreten“. Tatsächlich kündigte der Betreiber des Kinos daraufhin den Mietvertrag mit der NRhZ, woraufhin diese prompt einen gerichtlichen Beschluss zu ihren Gunsten erwirkte.

Damit hat Lederer mit seinem Zensur-Versuch vor einem Berliner Amtsgericht eine Schlappe auf ganzer Linie erlitten. Die Preisverleihung wird am Donnerstag, dem 14. Dezember, wie vorgesehen im Babylon stattfinden. Das Gericht sah weder den vom Senator ausgeübten Druck noch die vom Babylon-Betreiber vorgebrachten anderen Argumente als hinreichende Begründung für den Vertragsbruch.

Dabei hätte der promivierte Jurist Lederer es besser wissen müssen – und auch, dass Artikel 5 des Grundgesetzes das Recht eines jeden garantiert, „seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“. War dem Genossen Lederer bereits die Arroganz der Macht zu Kopf gestiegen? Hatte er gar womöglich geglaubt, dass seine denunziatorischen Schlagworte automatisch in Berlin blindes Gehör finden würden?

Vielleicht aber ist Genosse Lederer trotz seines Doktortitels der Jurisprudenz dümmer als man glaubt. Dafür spricht unter anderen seine Rechtfertigungsrundmail, die er als Antwort auf die vielen Proteste gegen seinen Zensurversuch in die politische Landschaft geschickt hatte. Für den Kolumnisten Ulrich Gellermann besteht das „Glanzstück“ dieser Mail aus nachfolgender Passage:

‚Verboten‘, wie immer wieder kolportiert wurde, habe ich die Veranstaltung nicht und könnte ich auch nicht. […] (Aber) wer erhebliche öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.

Unverhohlene Erpressung als kritische Äußerung

Mit dieser Warnung wollte der Herr Senator auch dem Dümmsten klarmachen, welcher Wind durch die Flure der Berliner Verwaltung weht. Aus dem Beamtendeutsch übersetzt heißt das: „Wer Geld aus Lederers Haus erhält, der soll sich gefälligst auch an Lederers Meinung halten“, so Gellermann.

Auch Andrej Hunko, MdB der Linken, übte scharfe Kritik an den Versuch Lederers, sein Fehlverhalten in der Rundmail zu bagatellisieren. In einer persönlichen Erklärung schreibt Hunko:

Es ist ein Unterschied, ob ich eine Preisverleihung an einen Journalisten gut finde oder nicht. Es ist etwas Anderes, ob ich mich dagegen öffentlich äußere oder sogar friedlich demonstriere. Es ist wiederum etwas Anderes, ob ich sie physisch verhindern will. Und es ist etwas Anderes, ob ich als Inhaber eines öffentlichen Amtes Druck auf eine von öffentlicher Finanzierung abhängige Einrichtung ausübe, um die Veranstaltung zu verhindern.

Letzteres als „kritische Äußerung“ zu bagatellisieren, wie es Lederer in seiner Mail getan habe, sei ein Versuch, „genau diese Unterschiede zu verwischen“.

Auch wenn manche Ken Jebsens Art des Auftretens nicht lieben, so wird ihm niemand, der vorbehaltlos seine Arbeit für die antimilitaristische und friedenserhaltende Aufklärung bewertet, umhinkommen, ihm zumindest großen Respekt zu zollen. Erst recht ist Jebsen – jedenfalls nach europäischen Maßstäben – kein Rassist oder Antisemit.

Das ist eine absurde und längst von Gerichten widerlegte Beschuldigung. Dennoch wird diese Beschuldigung von sich als „links“ bezeichnenden Eiferern immer wieder, in der Regel anonym, gegen Jebsen eingesetzt. Dabei gehört der zu den wenigen unbeugsamen Journalisten, die sich mutig der Kriegspropaganda entgegenstellen, die tagtäglich in den Konzern- und Regierungsmedien Verbreitung findet.

Koalitionsfähigkeit um jeden Preis

Was aber macht Ken Jebsen so besonders gefährlich für das linke Establishment und dessen Anhang? Wahrscheinlich ist es die ungewöhnlich große und ständig wachsende Zahl seiner Leser, Zuhörer und Zuschauer, die in die Hunderttausende geht. Damit aber wird auch das Definitionsmonopol der Parteiführung über linke Friedens-, Sozial- und Wirtschaftspolitik in Frage gestellt. Dies wiederum erschwert die Verwirklichung der Pläne der Parteiführung, die mit ihren angepassten Vorstellungen perspektivisch auf eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen ausgerichtet ist. Eine solche aber würde die Aufgabe linker Grundpositionen voraussetzen, wie zum Beispiel die Ablehnung jeglicher Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Bei möglichen Neuwahlen zum Bundestag könnte sich bereits im Frühjahr 2018 eine Chance auf eine rot-rot-grüne Koalition ergeben. Daher ist es für die Linken-Führung wichtig, die in der Partei und in der Bevölkerung noch vorhandenen Widerstände gegen diese Pläne zu schwächen und sich zugleich von allen linken Bewegungen, die gegen NATO, gegen die EU-Militarisierung und gegen die neoliberale Globalisierung sind, entschieden zu distanzieren. Aber das allein genügt nicht, um bei der SPD und bei den Grünen als Koalitionär auf Bundesebene glaubwürdig zu werden. Daher versuchen die linken Emporkömmlinge im real existierenden Neoliberalismus, sich mithilfe von Diffamierungen linker Andersdenkender als Querfrontler, Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker und durch deren Denunziation als rechtsaffin oder antisemitisch als verlässliche Partner in der marktkonformen BRD-Demokratie zu profilieren.

Das hat auch die über deutsche Grenzen hinaus bekannte Nahost-Expertin und Journalistin Karin Leukefeld am eigenen Leib erfahren. In einem Schreiben an die NRhZ, in dem sie der Redaktion zur Entscheidung des Berliner Amtsgerichts gratuliert, skizziert sie den hinterhältigen Kampf der offiziellen gegen alle andersdenkenden Linken:

Es ist ungeheuerlich, dass in Deutschland erneut Menschen ihrer Meinung und ihres Einsatzes für Frieden und Völkerverständigung wegen öffentlich angeprangert, stigmatisiert, diffamiert und bedroht werden. Autoren, Journalisten, Politiker und viele namenlose Aktivisten sind betroffen.

Begriffe aus dem Sprachschatz der Geheimdienste

Tatsächlich sei seit einigen Jahren im linken Spektrum die erschreckende Entwicklung zu sehen, dass Menschen, die für Frieden und gegen Militarismus eintreten, oder Journalisten, die über sie berichten, als „Querfront zwischen Rechten und Linken“ diffamiert werden. Ziel dieser Kampagnen sei es, Aufklärung zu verhindern und durch Denunziation das Engagement dieser Menschen zu lähmen, die sich gegen eine neue deutsche Großmachtpolitik organisieren, die den Krieg so sicher enthält wie die Regenwolke das Wasser.

In den 1950er Jahren galt diese Art der Diffamierungskampagnen vor allem denjenigen, die gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands und die atomare Rüstung auftraten, darunter viele Kommunisten. Später waren es die Proteste gegen den Vietnamkrieg, gegen Kolonialismus, gegen Besatzung und Rassismus. Dann traf es die Initiativen gegen Atomkraft, Proteste gegen den Jugoslawienkrieg, gegen den Afghanistankrieg und dann den Irak-Krieg, gegen die neoliberale Wirtschaftsordnung sowie gegen die Militarisierung des Alltags. Diffamierungskampagne folgte auf Diffamierungskampagne. Aktuell richten sie sich vor allem gegen Menschen, die für Frieden und für die Verständigung mit Russland eintreten.

Allerdings gibt es heute einen wesentlichen Unterschied zu früheren Zeiten: Damals mussten die Vertreter des Kapitals, die rechten Militaristen, die Revanchisten und Erzkonservative die linken Bewegungen für Frieden und gegen Aufrüstung noch selbst denunzieren. Heute erledigt das Establishment der Partei „Die Linke“ diese schmutzige Arbeit für sie. Dafür dürfen Establishment-Linke sogar in Konzernmedien, die sonst ständig für neue Kriege werben, andersdenkende Friedensaktivisten als „Querfrontler“ diffamieren und möglichst auch noch beruflich ruinieren.

Meist finden die linken Schmutz- und Diffamierungsaktionen gegen Andersdenkende jedoch anonym statt. Nur selten können Ross und Reiter so klar benannt werden wie im Fall Lederer. Daher hat Wolfgang Gehrcke, bis 2017 außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Linken, daran erinnert, dass Ausdrücke wie „Querfront“ aus der Requisitenkiste der Geheimdienste stammen. Zugleich hat er den Vorstand der Linken aufgefordert: „Macht Schluss mit stalinistischen Geheimverurteilungen.“ Stattdessen plädiert er für eine „öffentliche argumentative Auseinandersetzung“ statt Verurteilungen mit leeren Begriffen.

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Dieser Beitrag erschien am 12.12.2017 bei RT-Deutsch.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Textes.

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16 Kommentare zu: “Zensur statt Kultur – Dr. Lederer als Krisensymptom der Linken

  1. **“(Aber) wer erhebliche öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.“**

    So ungern ich diesem Herrn Recht gebe, so richtig ist was er da sagt.

    Man stelle ich vor, Neonazis würden die Räumlichkeiten zu Hitlers Todestag anmieten, um dort ihren geliebten Führer zu ehren und huldigen. Was für ein Aufschrei ginge durch die Linke und Andere. Da wäre ganz schnell vorbei mit Meinungsfriheit, Antizensur und Toleranz.

    Alles klar?

    Wenn du etwas sauber machts, wird vieles andere viel schmutziger.

    • Das Problem ist doch ,
      dass jeder Nazi und Antisemitisch ist,
      der nicht EU/NATO-Links ist …

      Die „Verantwortung“ ist in diesem Fall eine leere Worthülse .

    • Das Problem ist die Heuchelei und Ideologie aller Seiten. Hinzu kommt dann noch Gesetzlosigkeit, Amoral, Ehrlosigkeit und Selbstsucht – ebenfalls aller Seiten.

    • @Koenig Ordnung

      Das Britische System . Der Ersatz von Moral durch Gesetz und die Verifizierung nach Popper .
      War in den Untiefen der christlichen Ethik das neoliberale System von vielen als positiver Ausweg gesehen, sehen wir heute die Durchsetzung von Machtinteressen abseites jeder Moral und Ethik
      und das Versagen eines positivistischen Korrektivs .

  2. Die Ausgangsbemerkung, dass es bei der Positionierung dieser Linkspartei in der betreffenden Frage darum geht, Gesinnungsgenossen zu bekämpfen, hat mich aufhorchen lassen.
    Welche gemeinsame Gesinnung, die Ken Jebsen an die Linkspartei bindet und zum Genossen macht, soll dies sein?

    Wo ist die Unabhängigkeit, wenn man vom törrichten Tun einer organisiserten Interessensvertretung abhängig macht?
    Zumal, wenn man kurz zuvor noch für das Nichtwählen getrommelt hat. Gerade dieses Portal hat doch den Anspruch, unabhängig zu sein. Oder nicht?
    Vom formalen Skandal mal abgesehen muss es doch für einen Journalisten komplett egal sein, was eine Partei so macht.

    • „Welche gemeinsame Gesinnung, die Ken Jebsen an die Linkspartei bindet und zum Genossen macht, soll dies sein?“

      Kapitalismuskritiker
      Friedensaktivist
      Unterstützer von Nachdenkseiten u Rubikon
      Weder Genosse, noch gebunden, denk ich. Aber man spürt seine Richtung nach links deutlich. Und das ist auch gut so. Gerade ein sozial und frei denkender Journalist, sollte den LINKEN sagen können, dass sie nicht links sind.

    • Die Menschen BINDEN kann man leider auch durch Solidaritätsbekundungen. Da der Mensch, solange er im Ego-System lebt, überhaupt gar nichts aus Selbstlosigkeit heraus tun kann – selbst in der Aufopferung für andere, für die Tiere, für ein humanitäres Projekt oder far für Mutter Erde tue ich noch etwas, um mich als Ego gut zu fühlen – basieren seine Strategien, seine Kommunikation und seine Beziehungen auf Handel: gebe ich Dir etwas (zum Beispiel indem ich in einer Krise zu Dir halte oder mich sogar solidarisiere und mutig für Dich ausspreche), dann erwarte ich eine Gegengabe von Dir zurück. So etwas nennt man zwischen Mann und Frau Beziehung. (Immer innerhalb des Ego-Systems, wohlgemerkt. Es soll tatsächlich inzwischen Menschen geben, die zu bedingungsloser Liebe fähig sind und keine Gegenleistung erwarten für das, was sie für ihren Partner tun; oder für andere). In Freundschaften nennt man diesen Handel wohl Treue (Ich bin Dir was schuldig. Oder: Du hast was bei mir gut). In Familien Zusammengehörigkeit? Wie sagt man in Gruppen, Communities, Parteien dazu? Keine Ahnung. Ich weiß nur: Wir sind Händler, allesamt. Jedenfalls so lange wir uns nicht aus dem inneren System befreit haben.
      Und ich wünsche mir sehr, daß KenFM sich nicht vereinnahmen läßt und nicht zu einem Parteiorgan verkommt, denn die Anzeichen sind sichtbar. Der Linksdrall und ein asymmetrischens Menschenbild sind seit langem offensichtlich.

      Viel Erfolg heute um 16 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg-Platz und anschließend viel Freude im Babylon bei der Feier dieses großartigen Sieges! Ich schaffe es leider erst zu Weihnachten nach Berlin. Für Presse- und Meinungsfreiheit, für Frieden, Toleranz und gegen Zensur! Und: für eine Ausgewogenheit.

      FRIEDEN LIEBE WAHRHAFTIGKEIT
      Andreas

    • Also ich bin nicht für links – ambesten ist: volle Presche nach vorn. wohl nicht auf Kosten was Es wolle. insofern ist ein bisschen nach links… und dann nach rechts … und dann, bei Bedarf auch zurück, (nicht nur schauen) vielleicht ein Gutes Maß…

  3. Und wieder eine Baustelle, die den Berlinern neben Reputationsschaden für die Linken offenbart, wie Kultur’sanierungsbedürftig die Position des Kultursenators ist. Da reicht es nicht, die Fenster des Roten Rathauses abzuledern, solange ein Lederer sein Handwerk nicht versteht, es vielmehr mißbraucht. Schon die Bibel sagt: „An den Früchten werdet Ihr sie erkennen“ und der „Zensur-Kultivierer“ Klaus Lederer darf lernen … von den allseits geschätzten Früchten eines Aktivisten für Menschlichkeit: Ken Jebsen

  4. Der Zwiespalt in der Linkspartei ist schon lange sichtbar. Wahrscheinlich bestand er von Anfang an und hat sich nie richtig geschlossen. Spiessige Kleindenker und Karrieristen, die sich brav oder ehrgeizig links verorten und freigeistige Idealisten mit echtem humanitärem Anspruch passen eben nicht zusammen, ganz egal, welches Etikett da drauf geklebt wird. Der Rundbrief von Lederer ist genauso nichtssagend, wie das bekannte Gerede von Merkel. Die beiden passen gut zusammen. Aber selbst wenn es eine rot-rot-grüne Regierung gäbe, würde die wieder „aus der Tiefe“ so zusammen gestaucht, wie es die Geldelite haben will.
    Es wird noch weiter so laufen, wie bisher. Gestern sagte man im Radio, dass der neue Berliner Flughafen jetzt im Herbst 2020 eröffnet werden soll. Ich vermute schon lange, dass er dann eröffnet, wenn der geplante Krieg beginnt und dann wird es der zentrale Kriegs-Flughafen sein. Jedenfalls wenn nicht vorher noch irgend etwas geschieht, was den Plänen der US-Kriegsmaschinerie zuwider läuft.

    • Och nö..

      Wer soll denn bitte, von der Betonwüste BER ausgehend, gegen wen Krieg führen.
      Die USA gg. Russland? Kann Dich, denke ich zumindest, echt beruhigen. Die Amis greifen keine Gegner an die sich so richtig wehren könnten. Alles andere scheint aber leider so richtig zu sein. Kurzum Afentheater mit viel Dramatik.

      lg andi 🙂

    • „Kann Dich, denke ich zumindest, echt beruhigen. Die Amis greifen keine Gegner an die sich so richtig wehren könnten.“

      Immer wenn ich Formulierungen wie etwa; ach so, ich habe gedacht, daß …
      …. ich dache mir, daß Du ….
      …. denke ich zumindest ….

      höre, wird mir schon schwummrig in Erwartung der haltlosen Behauptung, die da gleich kommen wird.
      Die meisten von uns machen noch den Fehler, bei den Amerikanischen Führungskräften Vernunft, Empathie, Menschlichkeit vorauszusetzen.
      Das halte ich für einen großen Fehler sogar.
      Wer imstande ist, die Erde, die Menschen, die Natur und die wehrlose Tierwelt durch giftige Schwermetalle zu vergiften (Chemtrails), der ist, gelinde gesagt, nicht zurechnungsfähig und NICHT menschlich.
      Aber wehe, solche haben den Knopf in Reichweite …

      Es wäre ja so schön, wenn Sie recht hätten, Spassiba …

      Das Einlullende solcher Behauptungen kann ja auch davon abhalten, jetzt endlich in die Pötte zu kommen und seinen Arsch in Bewegung zu setzen.

    • Hallo Namensvetter,

      mein „denke ich“ diente nicht der Relativierung oder gar dem Versuch beschwichtigend einzulullen. Wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, daß ich die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen habe und mich auch durchaus irren kann. Zudem weiß ich, dass der Mensch hinter dem Pseudo „Enttäuscht“ schon sehr lange in die Pötte gekommen ist, ihren A…. in Bewegung hat und Nichts und Niemand Sie davon abhalten kann.

      Die USA sind, aufseiten ihrer Administration, ein Land von empathiebefreiten Vollidioten. Da gibt es wirklich nichts zu rütteln. Suizidale Neigungen haben aber auch diese Kriegsverbrecher nicht. Drängt sich da nicht der Vergleich mit dem Schönling in Pjöngjang auf? Zu dessen Primärtugenden gehört sicher nicht die Menschlichkeit. Seine anhaltenden Versuche, die USA mit radioaktivem Müll zu bewerfen, sagen nichts darüber aus, daß er das jemals tun wird. Der hat damit lediglich eine A-Versicherungspolice abgeschlossen. Macht hat auch er nur so lange wie dieses kleine Land nicht nuklear eingedampft wird.

      Was der kleine Mann in N-Korea versucht können die Russen aber schon sehr lange und in einem Ausmaß, daß von der „auserwählten Nation“ nicht wirklich viel übrig bliebe. Das weiß auch der Toupetträger im Oval-office und erst recht seine Generalitäten. Es gibt kein Beispiel dafür, daß sich die USA jemals mit einem kapitalen Gegner angelegt haben, außer z.B. in den Cause Afghanistan oder Syrien. Dort aber auch nur im Kleinklein mittels zusammengekaufter Proxis.

      Die Gesamtsituation ist dennoch sehr ernst und beängstigend und es gibt keinen Grund sich beruhigt zurück zu legen. Würde mir auch wünschen weitgehend Recht zu behalten. Nicht um des Recht Willen, sondern für uns Alle die wir diesen Wahnsinn ablehnen und die Menschen weltweit.

      In diesem Sinne bin ich dem Team von KenFM sehr dankbar für all´die Arbeit und die gegebenen Möglichkeiten hier.

    • Jetzt muß ich mich doch tatsächlich nochmal einloggen.
      „Zudem weiß ich, dass der Mensch hinter dem Pseudo „Enttäuscht“ schon sehr lange in die Pötte gekommen ist, ihren A…. in Bewegung hat und Nichts und Niemand Sie davon abhalten kann.“
      Das sagen Sie was, hihi …. 😉

      Ich wünsche uns allen, daß Sie recht haben, Namensvetter. Ich wünsche es mir von Herzen.
      Was ist jedoch mit Pizzagate?
      Was ist mit satanistischen Ritualen?
      Glauben solche Menschen nicht daran, daß der Körper bedeutungslos ist und sie anschließend, in welchem Reich auch immer, die Früchte dafür genießen können, wenn sie ihrem dunklen Herrn gut gedient haben?
      Ich würde auch den Selbsthaß, den Haß auf die Liebe, das Leben, ja, leider, den Haß auf das Weibliche (Mutter Erde) und die Angst davor nicht unterschätzen.
      Lieber sterb ich.
      Kennen Sie den Satz?
      Ich fürchte, der hat für so manchen Gültigkeit.
      Lieber sterbe ich, als daß ich mich der Liebe hingebe.
      Lieber sterbe ich, als daß ich eines Tages sagen werde: Dein Wille geschehe.
      Lieber sterbe ich und lande unter einer Brücke, als daß ich mir vom Amt auch noch die Würde rauben lasse.

      Der Mensch der Gegenwart ist keiner, auf den ich unbedingt bauen wollte…
      Wir sehen es ja wieder bei dem Affentheater um die Preisverleihung.
      Wer keinen Frieden in sich hat, wer sich nicht aus dem Ego-System befreit hat, der kann, auch wenn er sich noch so abrackert, da draußen keinen Frieden schaffen.
      Die politische Szene hat eines nie wirklich bedacht: die innere Arbeit an sich selbst.

      Der Affe mit der Atomfackel in der Hand.
      Da wird mir anders.

    • Auf die Idee, dass dies wahrscheinlich ein großer Miltärflughafen werden soll, bin ich dadurch gekommen, dass eine derartige Fortsetzung über die jahre von Pleiten, Pech und Pannen mir mit der Zeit einfach nicht mehr glaubhaft erschien. Nenne man es Instinkt oder das Resultat unzähliger Gedankenverläufe, die automatisch und teils unbewusst ablaufen und der Erfahrungswerte, die einem durch das eigene Leben zur Verfügung stehen.
      Diese seltsame Pleiteserie wäre für mich jedenfalls viel eher damit zu erklären, dass etwas maßgebliches sorgfältig vertuscht werden soll. Man stelle sich nur vor, was für Probleme für die Planer und Bauer und Politiker es machen würde, wenn von Anfang an verkündet worden wäre, dass dies der größte Militärflughafen Deutschlands werden soll. Da ist es doch mit dieser Version in der Öffentlichkeit viel einfacher für alle Beteiligten. Ist doch logisch nachvollziehbar. Aber ich bestehe nicht darauf, dass ich da auf jeden Fall richtig liege. Ich kann mich genauso irren, wie jeder andere Mensch. Wir werden es ja vielleicht alle noch erleben, wer recht hatte. Wäre ja schön, wenn ich mich da irrte. Anders ist es mit den Chemtrails. Die habe ich ja von Anfang an am Himmel beobachtet und sehe sie fast jeden Tag. Die sind leider Realität. Realität ist auch, dass unser Wetter seit 2002/2003 verrückt spielt(u.a. ständiges Hin-und Herspringen der Temparatur um mehrere Grade auch tagsüber) und es keine warmen Sommernächte mehr gibt.

    • Hallo Enttäuschung 🙂

      Ich weiß nicht, ob die den BER benutzen würden, der ist ziemlich dicht an der Stadt. Aber da gibt es noch Flughafen Sperenberg, 50 km südlich von Berlin, alter Sowjet-Militärflughafen. Der war ursprünglich vorgesehen für Berlin. Wurde dann aber verworfen und wird anscheinend momentan als Versuchsgelände für Rollbahnbeläge genutzt.

      Aber ich glaub, wenns wirklich knallt ist der Flughafenstandort unser kleinstes Problem.

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