ZeroHunger, ZeroHeuchelei | Von Flo Osrainik

Während Menschen, bedingt durch die „Maßnahmen“, nichts mehr zu essen haben, verbreitet die ZeroCovid-Initiative Hygiene-Extremismus.

Platon definierte die Oligarchie als gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur aus Eigennutz handeln. Nach Jahrzehnten global zunehmender Oligarchie sowie jeder Menge Doppelmoral sind wir in einer äußerst kritischen Situation. Tausende Menschen verhungern jeden Tag, und vermutlich erkranken noch viel mehr. Durch die restriktiven Coronamaßnahmen der Regierungen, die zu einer Verschmelzung von Staats- und Konzernmacht führen, breitet sich das tödliche Hungervirus nun extrem schnell auf dem gesamten Planeten aus und stürzt Millionen Menschen in die Armut. Die autoritären Restriktionen verstoßen gegen die Grund- und Menschenrechte: Sie verstärken das Systemleiden und löschen zahlreiche Menschenleben sowie wirtschaftliche Existenzen aus. Angesichts solcher Verwüstungen nun dieses schädliche Handeln noch mit „ZeroCovid-Parolen“ (1) auf die Spitze zu treiben, ist in höchstem Maße verantwortungslos und würde den Lockdown bis in alle Ewigkeit verlängern. Das Motto sollte vielmehr lauten: ZeroHunger, ZeroHeuchelei!

Ein Kommentar von Flo Osrainik, Autor des soeben im Rubikon-Verlag erschienen Buches „Das Corona-Dossier“.

Das System ist gescheitert! Es hat das Leben von Milliarden Menschen schon lange dauerhaft eingeschränkt und sorgt jedes Jahr, jeden Monat, jede Woche, jeden Tag und jede Stunde für Massen an Hungertoten. Deswegen brauchen wir einen echten Systemwechsel und kein durch Corona-Restriktionen verschärftes Weiterlaufen in die völlig falsche Richtung. Das Ziel darf auch nicht in nur wenigen Hungertoten bestehen — es muss NULL lauten.

Wir brauchen sofort eine gemeinsame globale Strategie, um die fortgesetzte Menschenrechtsverachtung wirksam zu bekämpfen. Mit der Zahlung von Entwicklungs- (wie viel kommt davon wo an?) und Hilfsgeldern — in den Rachen der mächtigen Pharmakonzerne — in einem Gebilde aus Korruption, Wachstumsgier, Repression, Propaganda und Angriffskriegen ist der Wettlauf gegen das von der Coronapolitik angefeuerte Hungervirus jedenfalls nicht zu gewinnen. Neben einer konsequenten Friedenspolitik und einem globalen Lockdown für die Produktionsfirmen von Patronen und Kanonen fordere ich deshalb, die weltweite Armut sofort so entschlossen und zielführend zu bekämpfen, dass jeder Hungertote unverzüglich vermieden wird. Denn: Dieses Ziel dient ausschließlich dem Wohl und der Gesundheit der Menschen.

Ein Unterlassen konsequenter Bemühungen, um das Hungervirus zu besiegen, würde die Maßnahmen der internationalen Politik im Kontext der Coronakrise nur als plumpe Heuchelei und Massenmord, zumindest aber als fahrlässige Tötung der Leidenden in industriellem Ausmaß entlarven. Das konzertierte Handeln der Regierungen hat in den letzten zwölf Monaten gezeigt, dass es sehr wohl möglich wäre, der Verbreitung und überhaupt der Existenz des Hungervirus ein Ende zu bereiten und den systembedingten Hungertod in das Gruselkabinett menschlicher Irr- und Abwege zu verbannen. Utopisch gibt es nicht mehr, Virus heißt das Zauberwort — und gemeinsam schaffen wir das!

Ich orientiere mich also schlicht an der neuen Coronarealität, der Vernunft und der internationalen Humanität. Die Ausrottung des für Menschen jeden Alters tödlichen Hungervirus kann allerdings nur gelingen, wenn alle Maßnahmen gemeinschaftlich gestaltet und umgesetzt werden. Darum fordere ich:

1. Gemeinsam runter auf null

Das erste Ziel ist, die Zahl der Hungertoten auf null zu reduzieren. Um das Hungervirus zu besiegen, muss weltweit schnell und gleichzeitig gehandelt werden. Etwa mit bedingungslosen und unbürokratischen Transferzahlungen, einer frei zugänglichen medizinischen Notversorgung sowie einer verpflichtenden Abgabe von überschüssigen Grund- und Nahrungsmitteln für Bedürftige durch öffentlich-private Partnerschaften über alle Landesgrenzen hinweg.

Wenn dieses erste Ziel lebensrettender Maßnahmen erreicht ist, können in einem zweiten Schritt weitere Regelungen für einen nachhaltigen Systemwechsel beschlossen und umgesetzt werden. Drittens brauchen wir eine gemeinsame langfristige Vision und auf deren Basis regionale, nationale, kontinentale und globale Aktionspläne. Die Grundversorgung der vielen Millionen Notleidenden muss stabilisiert und durch eine Kontrollstrategie gesichert werden. Insbesondere haben vom Hungervirus bedrohte Kinder bevorzugt Hilfe zu erhalten.

Um dieses wichtigste Ziel zu erreichen, brauchen wir eine sofortige und solidarische Wiederaufnahme des allgemeinen Lebens. Öffnung heißt: Wir nehmen wieder direkten, sozialen Kontakt zu unseren Mitmenschen auf, und zwar besonders zu den Armen, Kranken und Schwachen.

Wir gehen aktiv auf diese Menschen zu, reichen ihnen die Hand und bieten unsere Hilfe an! Maßnahmen können nicht erfolgreich sein, wenn sie die Falschen treffen und Massen zu neuen Hilfsbedürftigen gemacht werden. Wir müssen die gesellschaftlich schädlichen Bereiche der Wirtschaft, die Waffenproduktion, die ihnen zuzuschreibende Umweltverschmutzung, die Wachstumsgier oder die Spekulation mit Grund- und Nahrungsmitteln abschaffen und das gesunde Leben fördern.

Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen, Geschäfte, Kulturstätten, Vereine, Schulen oder andere Orte der Begegnung sowie Transportmittel müssen sofort geöffnet und jedem Menschen ohne Schikanen zugänglich gemacht werden. Ausbeutung, Apartheid, Ausgrenzung, Diffamierung und Überwachung von Menschen sind unverzüglich zu beenden. Alle Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft, die diesen Namen auch verdient. Mit diesem Aufruf werden sämtliche Kräfte aufgefordert, sich sofort für Maßnahmen gegen den Welthunger einzusetzen und diese umzusetzen.

2. Niemand darf zurückgelassen werden

Menschen können nur in Würde leben, wenn ihre Grund- und Menschenrechte gewahrt werden und eine Versorgung mit dem Nötigsten möglich ist. Deshalb ist ein umfassendes Rettungspaket gemäß den schnellen internationalen Geberkonferenzen für die Pharmaindustrie in der Coronakrise oder für die Banken in der letzten Finanzkrise jetzt unverzüglich für das Heer der Armen zu erstellen. Menschen, die von den negativen Auswirkungen des herrschenden Systems besonders hart betroffen sind, haben sofortige Unterstützung zu bekommen. Dies betrifft Menschen in katastrophalen Wohnverhältnissen, mit niedrigen Einkommen, ohne ausreichende medizinische Versorgung, in Kriegs- und Krisengebieten oder Obdachlose.

Sammelunterkünfte müssen aufgelöst, geflüchtete Menschen versorgt, aufgenommen und menschenwürdig untergebracht werden. Angriffskriege zur Eroberung von Märkten und Ressourcen oder die Zerstörung lokaler Märkte sind durch entschlossenes internationales Handeln zu beenden und die Verantwortlichen vor unabhängigen Gerichten zur Rechenschaft zu ziehen. Unterlassene Hilfeleistung durch die Verantwortlichen ist ab sofort härter zu bestrafen als jeglicher Verstoß gegen Corona-Restriktionen. Jede politische oder diplomatische Immunität ist unverzüglich aufzuheben sowie durch eine globale Immunität gegen das Hungervirus zu ersetzen.

3. Ausbau der sozialen Gesundheitsinfrastruktur

Der gesamte Gesundheits- und Pflegebereich muss weltweit nachhaltig ausgebaut werden. Die Privatisierung und Schließung von Krankenhäusern ist zurückzunehmen. Allen Menschen ist eine kostenlose medizinische Grundversorgung zu ermöglichen. Das Budget ist in diesem Bereich von der internationalen Gemeinschaft deutlich zu erhöhen. Medizinische Einrichtungen sind bei Bedarf sofort in Planung zu nehmen, Personal ist aufzustocken, und die Löhne müssen entschieden angehoben werden. Das systembedingte Profitstreben im Gesundheitsbereich schadet der kollektiven Gesundheit, wie auch die Coronakrise zeigt. Das Betreiben von Krankenhäusern hat der allgemeinen Nutzen- und nicht der individuellen Gewinnmaximierung zu dienen und soll deshalb solidarisch erfolgen. An Kranken und an Notleidenden hat keine Bereicherung stattzufinden.

4. Grund- und Nahrungsmittel sind globale Gemeingüter

Hunger und Armut lassen sich global nur gemeinsam besiegen. Öffentliche und private Unternehmen, Organisationen und Initiativen müssen deshalb umgehend die erforderlichen Schritte für einen nachhaltigen Systemwechsel mittragen und umsetzen. Wasser, Luft und Nahrung sowie ein Mindestmaß an medizinischer Versorgung, Mitbestimmung, Freiheit und Frieden stehen allen Menschen bedingungslos zu. Die internationale Politik hat gezeigt, wie man sich auf globaler Ebene dafür abzustimmen und zu vernetzen sowie gemeinsam vorzugehen hat. Diese Gemeingüter und elementaren Rechte haben vor dem Profit, der Gewinnmaximierung und dem Dogma des ewigen Wachstums zu stehen. Sie sind nicht zur Diskussion zu stellen oder gegen andere Rechte auszuspielen.

5. Solidarische Finanzierung

Die notwendigen Maßnahmen kosten Geld. Einige Gesellschaften der Welt, besonders in den Kolonial- und Industrienationen, haben über die Jahrhunderte einen enormen Reichtum erbeutet und angehäuft, den allerdings nur einige wenige Vermögende besitzen. Mit diesem konzentrierten Reichtum wird die Politik beeinflusst und gesteuert, weshalb es sich um eine imperiale und globale Oligarchie handelt, die mit Freiheit, Solidarität und Demokratie wenig zu tun hat. Bereits mit einem Teil dieses Reichtums lassen sich alle Maßnahmen zur Ausrottung von Armut und Hunger finanzieren. Geld ist kein Hindernis, auch das hat die Politik in der Coronakrise bewiesen.

Darum verlange ich zusammengefasst nichts Geringeres als ein rasches Ende des Welthungers, einen dafür nötigen Systemwechsel und ein Ende der beispiellosen weltumspannenden und unerträglichen Heuchelei.
Ich verlange die Rücknahme aller Privatisierungen und Schließungen im Gesundheitsbereich während der Coronakrise, einen totalen Lockdown für die Kriegs- und Propagandaindustrie sowie aller Börsen zur Spekulation mit Allgemeingütern, eine freie Grundversorgung, eine sofortige weltweite Öffnung und die verpflichtende Wiederherstellung der Menschenrechte.
Wir müssen die politische und mediale Doppelmoral niederschlagen. Alle Kräfte haben sich für ZeroHunger und ZeroHeuchelei zu vereinen. Es gibt einen Gegensatz zwischen Menschenrechten wie der Verteidigung der Selbst- und Mitbestimmung und dem autoritären Staat, der das Gewaltmonopol gegen Menschen und Menschenrechte für kapitalistische Konzerne in Stellung bringt. Anders als vordergründig behauptet, geht und ging es bisher nicht um das Wohl der vielen, die Ausrottung von systembedingter Armut und Krieg, sondern um die Errichtung eines digitalen Totalitarismus und den Machtausbau der global herrschenden Oligarchie. Die Einheit von Freiheit, Selbstbestimmung und Solidarität — Gemeinschaft — ist der entscheidende Schlüssel zu einer menschenrechtsgerechten Strategie für ZeroHunger und ZeroHeuchelei.

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Die Bücher „Kindheit 6.7“ von Michael Hüter, „Lückenpresse“ von Ulrich Teusch und „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ von Shoshana Zuboff werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle:  chomplearn / shutterstock

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25 Kommentare zu: “ZeroHunger, ZeroHeuchelei | Von Flo Osrainik

  1. Daniel Jäckli sagt:

    Das ist der intelligenteste Beitrag, den ich je gehört habe. Ich liebe diesen Beitrag, habe ihn gespeichert und werde ihn mir noch hunderte Male anhören. Danke, Bravo, Jucheee!!!

  2. Christiane ten Hoevel sagt:

    Ich möchte mich dem Dank anschließen.
    Und habe noch eine Frage:
    Kann mir jemand sagen, wo ich verlässliche Zahlen über die Hungertoten weltweit finde?
    Ich möchte den jährlichen Durchschnitt mit dem vom Jahr 2020 visualisieren.
    Danke.

  3. Hartensteiner sagt:

    Wie die Chancen für irgendeine Veränderung, gar eine Verbesserung der Verhältnisse aussehen, hat sich – wie erwartet – im Ergebnis der Wahlen in Baden-Württemberg gezeigt: Die Einheitspartei hat einen überwältigenden Sieg eingefahren. Die Sklaven haben für den Sklavenhalter, die Lämmer für den Schlächter gestimmt und die Bewusstseinsindustrie hat vorgeführt, dass ihr nach wie vor die gewaschenen Gehirne gehören. Wir Pessimisten hatten das vorher schon in einer unseren Verschwörungstheorien ausgesprochen, jetzt ist es bewiesen. Wer also dagegen meinte, dass die TOTALE MACHT nicht total wäre, muss das nun zugestehen.

  4. Holger Drechsler sagt:

    Es ist immer wieder wichtig diese Utopie zu wiederholen denn diese wird systematisch in unseren Medien verschwiegen und unterdrückt. Eine Welt ohne Waffen und ohne Hunger sollen sich die Menschen gar nicht vorstellen können. Das gegenwärtige System wird als alternativlos und ewig dargestellt. Nur dass dieses System eben keine weitere Vision hat als Wachstum, Wachstum, Wachstum. . Wenn es unseren westlichen Regierungen wirklich um Menschenrechte,, Hungerbekämpfung, Umweltschutz und Frieden ginge wäre das längst erreicht. Wie relevant kenfm inzwischen geworden ist erkennt man daran, dass man sich inzwischen die APK für Android von dieser Seite herunterladen muss weil sie nicht mehr im playstore zu finden ist. Schade nur dass sich wahrscheinlich viele nicht mehr die Mühe machen andere Wege zu keiner fern zu finden. und ein veritabler Angriff auf die Meinungsfreiheit. Mit zunehmender Digitalisierung unseres gesamten Lebens inklusive aller geschäftlichen Vorgänge wird man sehen dass über kurz oder Langexistenzen quasi auf Knopfdruck abgeschaltet werden können. Und wir regen uns hier immer über China auf…

    • Ancastor.gardian sagt:

      Ja für Waffen/Kriegsgerät und den Kampf wird ja auch ständig geworben in Hollywood.
      Die Kinostreifen machen aus Mordinstrumenten coole Gerätschaften die Stärke bedeuten und die Gewalt und Gleichgültigkeit mit dem Mitmenschen und dem Leben zur beiläufigen Sache.
      Mal eben den umlegen und sich nebenbei eine Zigarette anzünden und weiter im Killermodus, ist doch ein gutes Mittel die Menschen komplett abzustumpfen.

      Das gehört am Ende alles zur Bewusstseinsindustrie. Ich kann mir diesen Unsinn gar nicht mehr antun und dannn kommt noch die unterschwellige versteckte Propaganda dazu.
      Ich war mal ein Fan von Filmen, aber das ist längst vorbei, als ich angefangen habe zu begreifen, wie extem man darüber unser Denken steuert.

    • Alcedo sagt:

      Hab hier mal einen Film, über den ich zufällig im aktuellen ÖR gestolpert bin "Frau Böhm sagt Nein"
      Finde ich erstaunlich, denn normalerweise kippt man tatsächlich das Menschenbild kontinuierlich indem man es mit lauter Niedertracht, Gewalt und Ungerechtigkeit zukleistert.

  5. Daniel Jäckli sagt:

    Micky Hennemann
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    Es gibt einen Virus auf der Welt, der 8500 Kinder am Tag tötet, es heißt "Hunger". Es gibt ein Heilmittel namens "Essen".
    Aber niemand redet darüber. (Photo by Kevin Carter, 1993)

  6. margret olschewski sagt:

    Auch ich würde sofort mitmachen. Danke

  7. Daniel Jäckli sagt:

    Wie kann man bloss Milliardären glauben? Dieser dreckige Menschenschlag, das waren früher Tyrannen, Massenmörder, Kriegstreiber.
    Sie haben uns die Kriege gebracht, Glaubenskriege, 30-jährige Kriege, 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Vietnam etc. etc. und überziehen heute noch die Welt mit irrwitzigen Kriegen.
    Egal welche Eigenschaften und Fähigkeiten dich auszeichnen und dich davon überzeugen, mit Deiner Stellung in der Gesellschaft müsstest Du doch beschützt werden und sein.
    Du wurdest längst ausgewählt einen entsetzlichen und grässlichen Tod unter dem Regime genannt "Impfzwang" zu sterben.
    Wir werden alle jämmerlich und elend verlassen sterben, jeder und ausnahmslos mit und wegen dieser Impfung.
    Denk daran, Gott existiert nicht, Du hast nur ein Leben und dieses schuldest Du nicht diesen kranken und faschistischen Milliardären.
    Bill Gates ist ein psychotischer Massenmörder und wir sind gerade daran diesem Scheisshaufen in den Arsch zu kriechen.

    • Holger Drechsler sagt:

      Bitte die Nettiquette beachten. Wir können nicht mit der Sprache der Hetzer, Spalter und Propageure glaubhaft für unsere Ziele einstehen.

  8. Michael Haas sagt:

    Ein gelungener Vorstoß, dem ich ganz zustimme. Eine wunderschöne und machbare Utopie, auch wenn ihre Verwirklichung auf viele Widerstände stoßen wird. Aber das macht nichts. Solche Utopien müssen formuliert werden.
    Es ist genug Nahrung für alle Menschen da, sie muss nur richtig verteilt werden.
    Würde die industrielle Massentierhaltung reduziert oder besser noch abgeschafft, wäre das schon ein Teil der Lösung.
    Würden mehr Menschen vegan leben, könnten sich mehr Menschen ernähren. Dass man vegan gesund leben kann, ist erwiesen. Einschränkungen gibt es dort, wo extreme Kälte herrscht. Nördlich des Polarkreises findet man keine Pflanzen. Und man ist dort vielleicht auch nicht gern ohne Fettpolster unterwegs. Eskimos darf man die Jagd nicht verbieten, auch nicht Menschen, die sich nachhaltig jagend und fischend aus der Natur ernähren.
    Natürlich müssten auch die Kriegslügen ein Ende finden, die für das Führen der Feldzüge unentbehrlich sind. Dafür brauchen wir frei zugängliche Informationen.
    Deshalb ist eine Unterstützung von JULIAN ASSANGE unumgänglich. Lasst uns für ihn kämpfen. Mit ihm steht oder fällt der letzte freie Journalismus.

  9. Alcedo sagt:

    : )) genau so – Zero Hunger, zero Krieg! Wer in seiner Heimat eine Lebensperspektive sieht verlässt diese nicht freiwillig.
    Wir hören endlich auf TierKZs zu betreiben und damit bspw. den afrikanischen Markt platt zu machen, Handel und Wandel zur Menschlichkeit.

  10. Hartensteiner sagt:

    Flo Osrainik legt hier ein Positionspapier vor, das darauf verzichtet sich irgendwie aus der Realität herauszuwinden, wie das überall, auch bei manchen Querdenkern, immer wieder gern versucht wird. Hier darf es kein "wenn" und kein "aber" geben, sondern lediglich ein "wie".

  11. effess sagt:

    "ZeroHunger, ZeroKriege, ZeroHeuchelei" …

    Das geht bestimmt super auf – wir müssen nur jetzt mal richtig die Nahrungsmittel die in der Wüste und in den rasant wachsenden Millionenmetropolen nicht "so richtig" wachsen massivst und für unbegrenzte Zeit eben genau dorthin schicken wo die Menschen rasant mehr werden, und dann löst sich das Problem praktisch von alleine…

    https://countrymeters.info/de/World

    "Wie" sich das Problem dann lösen wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
    ..kleiner Hinweis: eine "menschliche" Lösung derlei Probleme sieht bei empirischer, also realistischer Betrachtungsweise "ein klein wenig" anders aus als die von den Pädagogen als "menschlich" bezeichnete Lösung oder Wunschlösung.

    "ZeroHunger, ZeroKriege, ZeroHeuchelei" – die Dreifaltigkeit an Zielkonflikten.

    Diese Flucht ins Internationale wenn man das eigene System für nicht beherrschbar ansieht ist wohl in erster Linie ein Zeichen völliger Hilflosigkeit.

    Die Steigerung wäre noch ein "Blick 'gen Himmel" …
    … eine Antwort darauf: https://www.textlog.de/18833.html

    PS: das Kernproblem ist natürlich die Ressourcenverteilung – aber sich dann hinzustellen und die derzeit einzige realistische Option zu einer Optimierung und Modifikation des Verteilungssystems, nämlich die Digitalisierung, als ~Teufelswerk darzustellen und stattdessen Worthülsen als Zieldefinition in den Raum zu werfen, ist wiederum ein Zeichen der Hilflosigkeit…

    … vermutl. kommen immer mehr Menschen schlichtweg nicht mit der Klarheit und der erbarmungslosen Transparenz klar, welche der Digitalisierung innewohnt.
    Die Menschen sind einfach ihr Framing gewohnt: zu einer Information gehört gefälligst auch das Mitliefern einer Meinung, wie diese Information nun einzuordnen ist.

    • Hartensteiner sagt:

      Für Dich hält Bill Gates mit seinen Eugenikern schon die Lösung bereit. Unwertes Leben – und da nehmen "wir" uns aus – vernichten und alles wird gut.

    • Box sagt:

      Digitalisierungspropaganda, die Wievielte? Und wenn es dem Geldadel passt ein digitales Gefängnis aufzubauen, mit virtuellem Geld (nicht daß das Andere wirklich besser wäre) und Sozialkredit und neuer Hollerith Lochkarte uä., dann wird gleich die humanitäre Floskel beigefügt, daß es anders nicht möglich sei um den Armen und Kranken zu helfen.

      Daß es einen systemischen Zusammenhang, beobachtbar über einen sehr langen Zeitraum, unabhängig von gerade aktuellem technischem Schick-Schnack gibt, wird geflissentlich ignoriert.

      Wer etwas besitzt, bestimmt darüber wie es verwendet wird.

      Gehen wir mal wieder einer Ideologie auf den Leim?
      04. Oktober 2020 um 11:45 Ein Artikel von Udo Brandes | Verantwortlicher: Redaktion

      Die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, einer der großen deutschen Energieversorger in öffentlicher Hand, kritisiert in ihrem Buch „Die Anbetung. Über eine Superideologie namens Digitalisierung“ die Entwicklung zu einer sinnlos durchdigitalisierten Wirtschaft und entanalogisierten Gesellschaft.

      „Jede Ideologie ist für mich eine verzerrte Wahrnehmung von Welt, die zu einer verengten Sichtweise auf Probleme und Erkenntnisse führt. Unter Superideologie subsumiere ich eine Ideologie, die sich wie ein Schleier über das ganze Denken legt, die zugleich etwas Atemberaubendes wie auch Erstickendes, Verdeckendes und Überwältigendes an sich hat. Die Digitalisierung ist keine Naturgewalt, die über uns kommt wie ein Tsunami; als solche wird sie aber bisher gesehen, und auch deshalb sind wir in seltsamer Anbetung erstarrt. Die Verantwortung und die Zuständigkeit für den technischen Fortschritt sollte nicht länger einer Handvoll Technolgieunternehmen überlassen werden. Die Federführung dafür, wie wir leben und was wir zulassen wollen, haben wir selbst in die Hand zu nehmen“ (S. 22).
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=65413

      Der Laptop lehrt nichts
      26. November 2020 um 10:00 Ein Artikel von Konrad Lehmann | Verantwortlicher: Redaktion

      „Digitalisierung“ der Schulen als „Allheilmittel”: Dieselben High-Tech-Konzerne, die kaum Steuern zahlen und damit den Staaten das Geld vorenthalten, das für eine gerechte Frühförderung aller Kinder gebraucht würde, vermarkten digitale Lernprogramme, mit denen gerade die Kinder der Ärmsten abgespeist werden. Eine Rezension des Buches „Die Katastrophe der digitalen Bildung“ von Ingo Leipner. Von Konrad Lehmann.

      Leipner untersucht auch die immensen Datenschutzprobleme mit den meisten Arten von Lernsoftware und er beleuchtet die totalitären Tendenzen, die in automatisierten Lehrprozessen liegen, bei denen Kinder komplett vermessen und durchleuchtet werden und ihre Leistung konditioniert und computergesteuert abliefern. Überdeutlich wird das in chinesischen Modellschulen, in welchen die Mimik der Schüler von Kameras aufgezeichnet und einer künstlichen Intelligenz ausgewertet wird, um in Echtzeit ihre Aufmerksamkeit und Stimmung messen zu können. Man kann das getrost als Vorboten dessen sehen, was uns hier erwartet.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=67367

      IBM, der digitale Impfnachweis und die dunkle Vergangenheit. Dazu ein älterer Artikel von Werner Rügemer
      12. März 2021 um 8:50 Ein Artikel von Werner Rügemer | Verantwortlicher: Redaktion

      Der US-Computerkonzern IBM wurde von der Bundesregierung beauftragt, einen digitalen Impfnachweis zu entwickeln. Diese Entscheidung zeugt nicht gerade von geschichtlicher Sensibilität, hat IBM doch im Dritten Reich die Datenverarbeitung für den Holocaust geliefert. Unsere Leserin Jacqueline Kühner machte uns auf einen Artikel von Werner Rügemer zu diesem Thema aufmerksam, den er im Jahr 2001 verfasst hatte. Mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Rügemer möchten wir unseren Lesern diesen Artikel vorstellen. Er behandelt ein dunkles Kapitel deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit, über das heute nicht mehr gerne gesprochen wird.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=70657

  12. Melezy Przikap sagt:

    "Wer DIESE WELT retten will und sie nicht kennt, weiß nicht, was er tut. Seine Anstrengungen sind vergebens, meist verschlimmern sie die Gesamtsituation sogar, indem z.B. durch Symptombekämpfung Missstände aufrechterhalten werden, weil die Ursache unerkannt bleibt."

    https://melezyprzikap.wordpress.com/2020/11/25/nur-mal-kurz-die-welt-retten/

    Der Gipfel der Heuchelei ist die des Autors der anderen selbige vorwirft, ohne zu merken, dass er selbst ein Heuchler ist.

    • effess sagt:

      "Der Gipfel der Heuchelei ist die des Autors der anderen selbige vorwirft, ohne zu merken, dass er selbst ein Heuchler ist."
      … muss nicht so sein – vermutl. "nur" völlig realitätsfremd.

      https://countrymeters.info/de/World

      "wenn's zu eng wird, dann knallt's" – da ist die Empirie eigentlich recht eindeutig.

      … und die derzeitige systemische Krise würde sich eigentlich ja dafür anbieten – in ein paar Jahren wissen wir dann mehr…

    • Hartensteiner sagt:

      Wie ich schon weiter oben empfahl – wende Dich vertrauensvoll an Bill Gates.

    • Rolf Theus sagt:

      "Der Fortschritt mündet in Zerstörung"
      "Die Entwicklung der Produktivkräfte ist die der Destruktivkräfte"
      "Der Staat ist die Fortsetzung des Krieges in "Friedens"zeiten, um zu verhindern, dass die Unterworfenen die Herrschaft wieder rückgängig machen."
      "Immer wenn es um Macht und Geld geht, gibt es keine friedlichen Lösungen."
      "Das Matriarchat ist ein egalitäre Kulturform ohne Herrschaft."

      Hochaktuell ein Vortrag aus 2012 der Feministin
      Claudia von Werlhof, West-End
      https://www.youtube.com/watch?v=Nzl8ipJfY0c&list=PLefYHty6SMyNV4VvP-EJ8FNeswy-t7Dfl&index=25&t=773s

  13. corovide sagt:

    Warum wieder so ein Plan?

    Die meisten rein menschlichen Dinge brauchen keine umfassende Pläne. Es genügt einfach nur menschlich zu sein und menschlich zu leben.

    Wer Pläne erstellt hat meist noch andere Pläne im Sinn. Schaut man auf den hier ausgeegten Plan würde sich zwangsläufig auch die Politik ändern. Wieder also ein System das mit ziemlicher Sicherheit auch sein pro und Contra haben wird aber am Ende restlos schief geht.

    Menschlichkeit. Eine ganz einfache Lösung inkl. Plan und das in einem einzigen Wort.

    Aber menschlichkeit ist eine Sache die mehr und mehr verloren geht. Wer ist heute schon menschlich?

    Nein da muss man Pläne erdebken und dies und das und jenes und ach wie viele Pläne hat man schon gemacht und am Ende waren die meisten erdachten Pläne reine Mogelpackungen. Man hat menschlichkeit nicht mal eingebunden. Ein sicheres zeichen das auch der hier ausgeführte Plan nichts weiter als nur leere Worte ist.

    Man könnte aus anderer Sicht gerne den Test machen aber das würde alleine die Menschlichkeit verbieten. Hier geht es um andere Menschen ja um Hunger. Hunger aber braucht nicht sein. Es ist genug für alle da. Es ist genug Platz und niemand braucht Hunger haben oder ohne Obdach. Ganz einfache Lösung. Menschlichkeit.

    Jetzt verlange mal von Politiker Menschlichkeit. Oder verlange Menschlichkeit von jemand der Bücher über Corona und Co schreibt und ach so kritisch sein will. Dabei kann nie etwas Gutes raus kommen. Aber man könnte es ja mal versuchen und sehr schnell sehen das der Plan so nie klappt.

    Was würden dann die Politiker aus dem Plan machen? Essen nur für Deutsche … könnte man sicher von der ein oder anderen Partei erfahren. Ist das der Sinn und Zweck? nein. Aber genau so wird es laufen.

    Da bereichert sich manche Politik an der Sache Masken. Wenn das schon so ist wie sehr würden sich Politiker an Nahrung bereichern?

    Solange es im Menschen keine Menschlichkeit gibt wird jeder Plan scheitern. Wer Menschlichkeit in seinem Plan vergisst (wie hier zu sehen) hat den Geist der menschlichkeit nicht verstanden. Also wenn man es sehr wohlwollend auslegen mag:

    Der Plan schön und gut aber so kann und wird es nie klappen zumal es Pläne sind hinter denen wahrscheinlich noch ganz andere eher absurde Aspekte stecken könnten.

    • Hartensteiner sagt:

      Dann stell Dir einfach mal vor, wie der Sklave auf der Baumwollplantage seine Menschlichkeit – natürlich ohne Plan – hätte verwirklichen sollen. Ich fürchte, Du hast noch gar nicht erkannt, in welcher Lage "wir" uns befinden. Könnte es sein, dass es Dir im Vergleich mit den Ausgeplünderten und Hungernden der Welt, denen, die mit dem Bombenhagel leben, einfach noch zu gut geht und Du meinst, Du könntest Dir "Deine menschliche Ecke" herstellen? Die Welt kann das nicht. Die Welt braucht einen Plan und gerade an dem fehlt es, wie an Organisationsformen, die zu dessen Verwirklichung in der Lage sein könnten. Wer hat also einen Plan? Das sind die Träger des Systems und wie der Plan aussieht, haben sie in Davos mehr als deutlich zur Schau gestellt. Was meinst Du, wie spannend die Deine Menschlichkeit finden? Sie würden sie vollkommen lustig finden.

    • effess sagt:

      " Es genügt einfach nur menschlich zu sein und menschlich zu leben. "

      Aber genau das passiert doch auch schon. oder sind hier irgendwelche Außerirdischen oder bereits die Maschinen am Werk?

      Bei "Einfach nur menschlich" habe ich anscheinend eine völlig andere Vorstellung…

  14. Mensch sagt:

    Vielen Dank für diesen Spitzenbeitrag. Ich stimme 100Prozent zu ! ZeroHunger, ZeroKriege, ZeroHeuchelei! Also bei dieser "Bewegung" würde ich mitmachen.

    • Paulinia sagt:

      Ich möchte mich dem Dank für diesen Beitrag anschließen.
      Eine Frage: ich möchte das Verhältnis der Zahlen gerne visualisieren. Wo bekomme ich verlässliche Zahlen über das Ausmass der Hungertoten?

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