ZUR SACHE: Migration und Markt. Wer bezahlt, wer profitiert?

Ist der Islam Bestandteil der Migration nach Europa, nach Deutschland? Auch. Daher zeigt die Betrachtung des Originalzitats der Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff aus dem Jahre 2010 „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ die Komplexität der Diskussion um dieses Thema.

Ein nicht zu unterschätzender Teil der Deutschen empfand diese Aussage als skandalös und unangebracht, betrachtet aus dem Blickwinkel einer Diskussion der vorangegangenen Jahre. Schaut man jedoch auf die Geschichte dieses Landes muss man resümieren, dass seit den 1960er Jahren Deutschland ein Einwanderungsland ist. Auch für Menschen mit islamischen Glaubenswurzeln.

Geregelt über das Anwerbeabkommen von 1955 leben Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Land. Man nannte sie Gastarbeiter, anscheinend nicht ahnend, dass sie und ihre Familien für Generationen hier leben werden. Leben wollen. Der Begriff Gastarbeiter_innen zeigt symptomatisch die Gedankenlosigkeit der verantwortlichen Politik. Ein Gast möchte bzw. wird auch wieder abreisen. Die damaligen Arbeitsmigrant_innen wurden geduldet, später gesellschaftlich eingegliedert. Es folgten Jahrzehnte fehlerhafte Integrationspolitik. Auf beiden Seiten erleben wir verpasste Chancen.

Seit den politischen Umbrüchen der 1990er Jahre, den daraus folgenden Kriegen mit ersten Flüchtlingswellen, der fatalen Nato-Politik, der Merkel Aussage des Jahres 2015, bis zum aktuell beschlossenen Migrationspakt im Dezember 2018 stellt sich folgende Frage:

Migration und Markt. Wer bezahlt, wer profitiert? Dies ist der heutige Titel einer neuen Ausgabe von ZUR SACHE.

Es wird mit Sicherheit nicht die letzte Sendung zu diesem Thema sein.

Heute versuchen folgende Gäste Erfahrungen, Irritationen und Schwierigkeiten zu diskutieren:

  • Aktham Suliman: Autor „Krieg und Chaos in Nahost“
  • Ingrid Freimuth: Dipl. Pädagogin und Sachbuchautorin
  • Bernd Leyon: KenFM Redaktion

Inhaltsübersicht:

00:01:16 Konzeptionelle Hürden

00:05:47 Lebenserfahrungen als Lehrerin und Autorin

00:13:24 Blickwinkel und Betrachtungen von Migranten

00:17:20 Möglichkeiten und Grenzen der Reglementierung

00:24:21 Unterschiedliche Erziehungsmodelle

00:28:57 Verlogenheit in der Diskussion

00:33:17 Gesellschaftliche Umbrüche

00:40:58 Varianten der Gewalt

00:55:13 Missverständnisse

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56 Kommentare zu: “ZUR SACHE: Migration und Markt. Wer bezahlt, wer profitiert?

  1. Diese Sendung ist jetzt schon etwas länger her; trotzdem:
    Nebenwirkungen von Migration mit struktureller Gewalt von Schulen (Lehrern) oder Behörden, (Sachbearbeitern) beikommen zu wollen, ist aberwitzig, das verstärkt die Probleme.

  2. Eine Aussagr von Frau Freimuth illustriert gut, was sie erwartet: Ein Junge bekommt eine „5“ in Deutsch, obwohl er besser ist als seine Mitschüler, weil er die ihm angebotenen Spezialsufgaben nicht machen will. Geht es hier um Leistungsbewertung oder Gehorsamsbewertung?
    Zum Glück hat ihre Kollegin das ohne großes Aufsehen wieder in Ordnung gebracht. Ohne jetzt Frau Freimuths Umgebung zu kennen, wäre es vielleicht einmal eine Idee, die Meinungen ihrer ehem. Freunde und Kollegen auch Ernst nehmen und versuchen diesen Standpunkt zu verstehen und nicht nur auf dem eigenen zu beharren. Frau Freimuths Bedürfnis sich auszutauschen kann ich gut nachvollziehen. Da braucht es wohl guten Willen von beiden Seiten.

    • Das haben Sie elegant formuliert, ich kenne die Person jetzt nur aus diesem Video, aber wer nach den 1970er Jahren (da gabs erste entsprechende Einsichten aus der Psychologie) noch sowas von sich gibt wie diese „Lehrerin“ … ja, da braucht es wohl guten Willen von beiden Seiten.
      Und ich könnte es niemandem vorwerfen, wenn er sich DAS nicht antun will.^^

  3. Danke Frau Asselt für diesen Beitrag auf Rubicon.

    rubikon.news/artikel/das-schul-trauma-2

    In den kommenden Stunden nach der Sendung war mir fast schlecht angesichts der reaktionären Forderungen der Teilnehmer. Es fehlte nur noch die Forderung nach einem Rohrstock zur Züchtigung …
    – doch Sicherheitspersonal zur Absonderung reicht ja schon.

    MfG
    Luise Meissen

    • https://www.youtube.com/watch?v=IY1e8qe-2O8

      https://www.counterpunch.org/2019/03/06/after-terrorism/

      Discipline is conflated with safety when flicking a rubber band and other minor disciplinary issues increasingly can result in an arrest and a criminal record. And these occur disproportionately to black and minority group children. An example is the treatment of Shakara, a 16-year-old high school student in South Carolina, who was injured when thrown from her seat by a school police officer after refusing to leave her math class when asked to put away her cell phone on October 26, 2015. Shakara was arrested for disturbing the classroom, as was a supporting student, who pleaded for someone to help her. Another student’s video of the violent assault was viewed by millions of viewers on social media as well national and local newscasts, resulting in the officer’s firing. Her attorney stated, “She [Shakara] could have been left alone. . . She wasn’t yelling. She wasn’t disrupting the class. She wasn’t a threat to anyone. . . We don’t treat animals like that, let alone children. What happened was wrong, what you might expect to happen in a Third World country.” Shakara’s treatment foreshadowed the Trump Adminstration’s caging of children who were seeking amnesty in the United States three years later.

  4. Antisemitismus ist nicht entstanden mit der Einwanderung, es ist Teil der deutschen Geschichte! Auch Musliminnen und Muslime setzen sich für Judenfeindlichkeit ein, sie können Minderheiten nicht aufeinander hetzen, nur weil es Ihnen gerade so passt.
    Ich wünsche mir auch viel mehr Sensibilität und ein besseres Verständnis für eine Zukunft mit vielen Kulturen, denn Deutschland ist eben ein Einwanderungsland.
    In dieser Runde fehlt definitiv auch die Fremdenfeindlichkeit auf Muslime und Menschen die mit ihrer Hautfarbe anders auffallen. Denn Rassismus oder intersektionalen Rassismus erfahren Menschen mit einer Fluchterfahrung, Migranten oder Menschen mit einem Migrationshintergrund leider tagtäglich.
    Für die Sprecherin wäre das vielleicht aber Neuland, da sie viel lieber gemütlich beobachtet statt zu helfen und zu reflektieren. Wir brauchen in Zukunft Pädagogen und Politiker die anpacken und nicht zusehen und ohne Reflexion beurteilen.

  5. Mir ist in der Diskussion der „Markt“-Anteil deutlich zu weit in den Hintergrund gerückt. Herr Leyon deutet ständig auf die Veränderung im Schulalltag hin, Frau Freimuth hat dann eher den Part hinter dem Lehrerpult im selben Tonfall inne. Da fand ich noch die Ausführungen von Herrn Suliman am differenziertesten. Weil er Verständnis zeigt und ein breiteres Spektrum beider Fronten zusammenführt. Sonst klingt das eher anklagend und wie ein Forderungskatalog, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man die Themen wie Integration anders belichten muss als es momentan real geschieht. Wegbleiben vom Deutschunterricht, Grüppchen- und Clanbildung sind spaltende Elemente, aber trotzdem fehlt mir manchmal zu sehr der Willkommensgedanke, der auch in den Köpfen der zu Integrierenden ankommen und dazu führen würde, mit etwas mehr Elan die Integration zu akzeptieren. Es klingt eher wie ein resigniertes Tolerieren – „das hat uns Merkel jetzt eingebrockt, und ich will ja meiner Pflicht nachkommen.“, höre ich unken, und zwar von beiden Seiten – Einheimischen wie Migranten. Die Schwelle zum Opportunismus beider Lager (Pflichterfüllung ohne Überzeugung bis hin zum Anti-Gedanken) ist hier viel zu schnell überschritten, weil auch das System keine Anreize liefert, innerhalb der Grenzen zu bleiben.

  6. „Die Wahrheit über unser Schulsystem – Prof. Dr. Gerald Hüther spricht Klartext“

    https://www.youtube.com/watch?v=4roErUzRPiA&ab_channel=WeltimWandel.TV

    U.a. die Kinder massiv zum Konsum abrichten.
    Und dafür eignen sich die Flüchtlingskinder natürlich leider besonders gut…

  7. Habe nur mühsam bis zum Schluss durchgehalten, alle paar Tage mal eine Sequenz
    Das war nichtssagendste Sendung bisher auf Kenfm.
    Mit Leuten, die weder einen realen Schimmer zu einem Loesungsweg von Bevoelkerungproblemen per Schule wirklich beitragen konnten, ahnungslos wie Ochsen vor einem steilen Berg standen, völlig von dem Thema überfordert.
    Das bin ich zwar ebenso auch. Aber ich wollte dann wenigstens welche vor die Kamera holen, von denen ich in Vorgespraechen den Eindruck haben koennte, es koennte sich was entwickeln.
    War voll daneben, ein Medienflop.

  8. Hallo Herr Jebsen,

    Ihre letzte Sendung „Zur Sache“ ist erschütternd.

    Widerstandslos haben Sie dieser Freimuth Raum gelassen, die Zuschauer rassenkundlich zu beschulen. Es mag ja sein, dass Sie Ihre Gäste gerne ausreden lassen. Aber wenn Freimuth zum Besten geben darf, sie habe vor der Glotze gesessen und anhand der eingespielten Gesichtsausdrücke (und womöglich der Schädelform) von Flüchtlingen/Migranten diagnostiziert, dass diese einen von Freimuth präferierten Schulabschluss nicht schafften, ist das nicht nur völlig inakzeptabel, sondern auch Rassenkunde pur.

    Völlig zu Recht haben – wie Freimuth berichtet – sich ihre Freunde mit dem Hinweis auf ihre Nazi-Sprüche von ihr abgewandt. Ob Freimuths Schilderung hierzu wahrhaftig ist, bleibt zwar fraglich. Jedoch kommt es auf Wahrhaftigkeit auch gar nicht an. Denn ebenso wie ihre schnell halbherzig nachgeschobene Einschränkung, Grundlage für ihre rassistische Selektion von Flüchtlingen/Migranten sei ihr „Vorurteil“, dient die Episode mit den von ihren Ex-Bekannten inkriminierten Nazi-Sprüchen nicht etwa Freimuths Selbstkritik. Vielmehr sollen – mit dem Scheinbekenntnis: „Vorurteil“ – Kritiker bereits vorab mundtot gemacht und umgekehrt ihre Ex-Bekannten als kleinkariert denunziert werden. Analog zur rassistischen Bildzeitungshetze („das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“) will sich Freimuth so als unbeugsame Mahnerin inszenieren.

    Hier war Ihr unverzüglicher Widerspruch dringend angezeigt – vielleicht auch als Journalist, in jedem Fall jedoch als Mensch. Und dass Sie diesen Widerspruch unterlassen haben, ist schrecklich.

    Dass Freimuths Rassenwahn, gepaart vermutlich mit sexueller und Alternsfrustration, auch noch weiter unwidersprochen wüten durfte (der „große“ und „gut gebaute“ Ausländer mit dem „schönen Gesicht“), soll hier nicht mehr näher besprochen werden.

    Nach etwa 20 Minuten war mir die Sendung derart unerträglich, dass ich abschalten musste. Denn konnte man bei Herrn Suliman, der nach Freimuth das Wort ergriff, zunächst noch auf Gegenrede hoffen, enttäuschte er letztlich mit Reklame für ein autoritär-protofaschistisches Patentrezept zur Bekämpfung vorgeblich oder tatsächlich schulrenitenter Ausländer (der Vater, der seinen Sohn bricht, indem er ihn vor der gesamten Klasse blamiert, beschämt und vielleicht sogar verprügelt – eine Methode, die der Vater aller Wahrscheinlichkeit nach gegenüber seinem Sohn dort nicht zum ersten Mal angewendet hat, sondern zuhause unablässig (und ausschließlich) praktiziert).
    In Ihrer Sendung wird mehr davon verlangt! Selbstverständlich nur mit den allerbesten Absichten und für einen guten Zweck: Damit der Laden hier ungestört weiterlaufen kann.

    Hier haben Sie, Herr Jebsen, immerhin angemerkt, dass dieses Vorgehen des Vaters „autoritär“ ist. Es hätte allerdings Ihres weitergehenden Einschreitens bedurft.

    Als ich dann auch noch miterleben musste, wie Herr Leyon affirmativ erklärt, er habe (insinuiert war: im Gegensatz zu so manchem Ausländer) gelernt, was sich hierzulande so gehört, nämlich „bitte“ und „danke“ zu sagen, war Schluß.

    Neben einem m. E. obligatorisch gebotenen Einschreiten Ihrerseits hätte die Erörterung folgender Aspekte der Sendung sehr gut getan:

    – Schule ist doch gerade dazu da, an den Schülern – ob Migranten oder Biodeutsche – Unterschiede für ihre Benutzung im kapitalistischen System herzustellen. Der staatliche Repressionsapparat hat hierzulande dazu sogar einen SchulZWANG eingeführt und sorgt so dafür, dass mindestens 9 Jahre lang niemand seiner Zurichtung und Indoktrination (etwa durch Hausunterricht) entkommt.

    Lehrer/innen werden vom Staatsapparat beschäftigt, um die von ihnen unterrichteten Schüler anhand einer – numerischen oder verbalen – Notenskala zu selektieren (Stichwort: Gaußsche Normalverteilung). Wie von der Staatsgewalt in Auftrag gegeben, kommen am Ende dann alle möglichen Schulabschlüsse raus: von „ohne Abschluss“ bis Abitur. Dass das kein Zufall, kein Unfall und kein Versehen ist, konnte jeder, der sich dafür interessiert, spätestens am Beispiel der Lehrerin Sabine Czerny erleben, die Ihnen bekannt sein dürfte, da Frau Czernys Schicksal auf Ihrem Kanal bereits besprochen wurde.

    Es ist also staatlich explizit gewollt, dass nach Eintritt ins kapitalistische Arbeitsleben manche Schüler das Hilfsarbeiter-Segment bevölkern und andere – nämlich vorzugsweise solche mit Abitur (+ Studium) – als Vorstandvorsitzende, Manager, Aktionäre usw. unter anderem Hilfsarbeiter-Segment und Niedriglohnsektor kommandieren.

    Diese Zukunft blüht unvermindert und unvermeidlich auch solchen Schulklassen, die sich ausschließlich aus Schülern im Arno-Breker-Style rekrutieren. Insoweit zeugt Freimuths rassenkundliche Diagnose auch von der Dummheit und Ignoranz ihrer Urheberin – Dummheit und Ignoranz im besten Sinn: Denn wer damit hausieren geht, über 40 Jahre Erfahrung in der pädagogischen Zurichtung von Schülern im Kapitalismus zu verfügen, und immer noch als Verfechterin jener Staatspropaganda reüssiert, was Schule vorgeblich sei, die dürfte kaum noch zu belehren sein.

    Vom autoritären Charakter Ingrid Freimuth, der „Lehrerin über dem Limit“, bleibt objektiv deshalb nur die Beschwerde übrig, dass sie sich von bestimmten Ausländerkindern über Gebühr dabei gestört fühlt, den von ihr affirmierten Zweck der Staatsgewalt, das nachwachsende Menschenmaterial schulisch für seine kapitalistische Benutzung zuzurichten und vorzusortieren, möglichst reibungslos zu exekutieren.

    – Haben denn die imperialistischen „Befreier“ (einschließlich Deutschland), die z. B. den Krieg in Syrien jahrelang immer wieder massiv angeheizt und finanziert haben, „bitte“ und „danke“ gesagt, bevor bzw. nachdem sie hundertausende von Opfern und Flüchtlingen mittelbar und unmittelbar produziert haben?

    Sagen die „Wohltäter“ der „westlichen Wertegemeinschaft“ ihrem „Hinterhof“ Venezuela und der dortigen Bevölkerung „bitte“ und „danke“, wenn sie die landeseigenen Öl- und Goldvorkommen nun mit „Freedom & Democracy“ überziehen?

    Oder zum von ihm gedeckten und geförderten Völkermord im Jemen: Sagt der „freie Westen“ den verhungerten jemenitischen Kindern, die insoweit nicht mehr flüchten und dann von Freimuth und ihresgleichen beschult werden können, „bitte“ und „danke“?

    Es ist genau umgekehrt. Gelernt zu haben, „bitte“ und „danke“ zu sagen, hat noch keinen deutschen Menschen davon abgehalten, in Afghanistan Brunnen zu graben und Mädchenschulen zu bauen! Oder Beihilfe zu Drohnenmorden zu leisten! Oder – als dominate Macht der EU – afrikanische Staaten mit Freihandels“abkommen“ zu erpressen und so die Lebensgrundlagen der dortigen Bevölkerungen zu zerstören, die der deutsche Mensch dann als sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ „absaufen!“, „absaufen!“, „absaufen!“ lassen will.

    All diese Figuren sind doch vom DEUTSCHEN Schulsystem zugerichtet und einige möglicherweise gar von Freimuth persönlich beschult worden. Haben „bitte“ und „danke“ ebenso gelernt wie Strategien, die schöne Ordnung und den Lehrkörper hierzulande möglichst wenig zu stören. Die meisten sind arm (aber anständig!) geblieben.

    Und sagen nicht auch und gerade die Herrschenden „bitte“ und „danke“? Zerstören Merkel und die anderen Charaktermasken in Regierung und Parlamenten etc. den Planeten im Auftrag der Kapitalakkumulation denn nicht mit ausgesuchter Höflichkeit? Einfach mal reinschauen, wenn die Systemmedien Bilder von irgendeiner Zusammenkunft der Herrschenden zeigen. Höchst respektvoll wird da über die Ruinierung der Lebensgrundlagen (hierzulande und auswärts) von Mensch und Umwelt verhandelt – gerade etwa darüber, mit welcher Menge Feinstaub sich das lebendige Inventar vergiften lässt, ohne dass der Kapitalstandort Deutschland daran Schaden nimmt.

    In Abwandlung eines Bonmots bereits etwas älteren Datums lässt sich vielmehr sagen: Zu leben versteht der deutsche Mensch vielleicht nicht, aber „bitte“ und „danke“ sagen, das kann er fabelhaft.

    Ein echter Deutscher kuscht sogar noch als Hartzer, weil er die Propaganda der hiesigen Staatsgewalt, wonach er an seinem Schicksal selbst Schuld sei (z. B. weil er in der Schule nichts gelernt habe), bis in die Knochen verinnerlicht hat. Oder er malträtiert – verbal oder handfest – Ausländer, weil die – und nicht etwa Kapitalisten, vulgo: Arbeitgeber – „uns“ angeblich die Arbeitsplätze wegnehmen und/oder sich „bei uns“ in die soziale Hängematte legten.

    Verwunderlich ist übrigens, dass man sich ausgerechnet über die Zustände an (deutschen) Schulen mokiert. Lässt sich doch an diesem Mikrokosmos in seltener Klarheit besichtigen, welcher Gewalttätigkeit und Bösartigkeit die Herrschenden sich und ihre Gesellschaften jenseits einer „Bitte“- und „Danke“-Verbrämung verschrieben haben.

    Anregen möchte ich Sie zur Beschäftigung mit erhellender, thematisch überwiegend einschlägiger Lektüre, die bisher im Repertoire von KenFM fehlt und dazu, die Autoren – allesamt mindestens promoviert, also reichlich beschult – zum Gespräch einzuladen.

    Freerk Huisken:
    Erziehung im Kapitalismus. Von den Grundlügen der Pädagogik und dem unbestreitbaren Nutzen der bürgerlichen Lehranstalten.
    https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/erziehung-im-kapitalismus-1/
    http://www.fhuisken.de

    Renate Dillmann, Arian Schiffer-Nasserie:
    Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung.
    https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/der-soziale-staat/
    Dazu auch: Interview auf den Nachdenkseiten:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=48967
    http://renatedillmann.de/

    Peter Decker:
    Demokratie. Die perfekte Form bürgerlicher Herrschaft.
    https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/demokratie
    https://de.gegenstandpunkt.com

    Sabine Predehl, Rolf Röhrig:
    Gesundheit. Ein Gut und sein Preis.
    https://de.gegenstandpunkt.com/publikationen/buchangebot/gesundheit
    https://de.gegenstandpunkt.com

    Gegenstandpunkt 4-2018:
    An die „besorgten Bürger“ und die „Willkommensdemokraten“: Eure Parolen sind verkehrt!
    https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/eure-parolen-sind-verkehrt
    https://de.gegenstandpunkt.com/impressum

    • @Medienwarte schreibt: „Dass Freimuths Rassenwahn, gepaart vermutlich mit sexueller und Alternsfrustration…“
      Ich finde, damit hat sich die Medienwarte disqualifiziert.
      Ich habe an der Stelle, wo Frau Freimuth sagte, sie könne … am Gesicht erkennen, auch gestutzt und wäre für eine sachlichere und faire Kritik aufgeschlossen gewesen – aber „Rassenwahn“ schießt weit übers Ziel hinaus.
      Und die nachfolgende Ferndiagnose ist das Allerletzte. Da lese ich nicht mehr weiter.

    • Widerstandslos haben Sie dieser Freimuth Raum gelassen,

      die Zuschauer rassenkundlich zu beschulen.

      Gesichtsausdrücke (und womöglich der Schädelform)

      Rassenkunde pur.

      mit dem Hinweis auf ihre Nazi-Sprüche

      Jedoch kommt es auf Wahrhaftigkeit auch gar nicht an.

      Grundlage für ihre rassistische Selektion

      von ihren Ex-Bekannten inkriminierten Nazi-Sprüchen

      Freimuths Rassenwahn,

      rassistische(r) Bildzeitungshetze

      unerträglich

      Widerspruch unterlassen (…), ist schrecklich.

      ein autoritär-protofaschistisches Patentrezept

      ob Migranten oder Biodeutsche

      Eintritt ins kapitalistische Arbeitsleben

      Freimuths rassenkundliche Diagnose

      in der pädagogischen Zurichtung von Schülern im Kapitalismus

      den von ihr affirmierten Zweck der Staatsgewalt, das nachwachsende Menschenmaterial schulisch für seine kapitalistische Benutzung zuzurichten und vorzusortieren, möglichst reibungslos zu exekutieren.

      Denn wer damit hausieren geht, (…) die dürfte kaum noch zu belehren sein

      Dummheit und Ignoranz im besten Sinn

      … (Viveka: Weiter mag ich nicht lesen. Ich kann durch den Schaum kaum noch hindurchsehen.)

      Als ich dann auch noch miterleben musste, was sich hierzulande so gehört, nämlich „bitte“ und „danke“ zu sagen, war Schluß.

    • Liebe Medienwarte,
      vielen lieben Dank dafür, dass Sie mir hier den gewaltigen Unterschied zwischen einem sogenannten „Gutmenschen“ und einem schlicht guten Menschen so eindrucksvoll klargemacht haben. Ein wirklich guter Mensch, ganz gleich, wie empört, würde sich doch einfach nur schämen, haltlose Unterstellungen („rassistische Selektion“, „Rassenwahn“…) und ad-hominem-Gehässigkeiten („gepaart vermutlich mit sexueller und Alternsfrustration“…) gegen wen auch immer zu äußern.
      Ein „Gutmensch“ hingegen…

    • Medienwarte: ja, in vielen Punkten gebe ich Ihnen Recht. Mich hat diese Sendung auch sehr erschreckt! Und es schmerzt mich, dass es niemanden gab, der diesen Unsinn, der geredet wurde, Einhalt gab.
      Wieder einmal geht es um Schuldverschiebung anstatt die eigentlich Verantwortlichen zu nennen und nein, schuldig sind nicht die jungen geflüchteten Menschen, die in die Täterländer fliehen, sondern die Kriegs- und Ausbeuterländer – und das sind wir – wir alle, auch wenn es niemand hören will, tragen die Verantwortung.

      Der Ruf nach einer „harten Hand“ ist Kriegspropaganda – doch was solls, es merkt halt keiner, aufgrund der „guten Erziehung“ die die meisten Menschen in Deutschland schon über Generationen genossen haben.
      Die Gewalt, die ich täglich erlebe, haben kriegstraumatisierte Eltern an ihren Kindern ausgelebt und sie so sehr geschädigt, dass sie eine komplexe PTBS entwickelt haben – doch auch darüber wird nicht gesprochen. Nein, es sind die bösen, bösen jungen Menschen aus anderen Kulturen, die sich „zwangszusammengerottet“ nicht „benehmen“ können.
      Wenn ich mir solche Beiträge anhöre, könnte ich auch zum „Anti-Deutschen“ werden… Es gruselt mich, wie wenig Menschen hier in diesem Land aus der Vergangenheit gelernt haben…

      Und ja, auch Ingrid Freimuth ist ein Opfer, doch anstatt dass sie die Verantwortlichen nennt, verschiebt sie die Schuld und bleibt in der Opferhaltung. Das „Bitte und Danke sagen“ ist halt den „Deutschen“ wichtiger, als ein empahtisches Miteinander…

    • @Medienwarte Guter, treffender Kommenar. DANKE : )

      Ihre Ferndiagnose, dass Frau Freimuth wegen ihres Alters und sexuell frustriert ist, teile ich allerdings nicht bzw. für diese Vermutung reichen Frau Freimuths Einlassungen nicht aus. Ist auch gar nicht nötig, darüber zu spekulieren. Aber auch mir ist das schon komisch vorgekommen, dass sie von dem migrantischen Schüler als „gut gebaut“ spricht und dabei auch noch eindeutig gestikuliert.

      Ansonsten hat Ihr Schreiben das Immunsystem des Volkskörpers auf den Plan gerufen, wie sich an einigen Antworten dazu zeigt.

    • @Sabine Reifschneider

      Setzen, 6. Da wollen Sie mich aber gründlich missverstehen. In meinem offenen Brief an Herrn Jebsen wird weder Partei ergriffen für Gutmenschen (Typus: „Willkommensdemokrat“) noch für schlicht gute Menschen (Typus: „besorgter Bürger“).

      Das geht zusätzlich aus einem der verlinkten Literaturhinweise hervor:
      https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/eure-parolen-sind-verkehrt

      Die von Ihnen vermisste und eingeforderte Scham hält der heimliche Lehrplan im hiesigen (Schul-)System für Leute bereit, die aus der Reihe tanzen. Wer sich nicht freiwillig schämt, wird BEschämt. Und dann geht die Herde.
      Auf diese Weise ersparen sich der tatsächliche und der informelle Gewaltapparat – vom obersten Grüßaugust bis zu Otto Normalverbraucher – apriori die Auseinandersetzung mit mißliebigen Argumenten aller Art. Und wenn solche pädagogischen „Orientierungshilfen“ nicht fruchten, wird, wo irgend möglich, eben anders abgeräumt. Im Großen wie im Kleinen.
      Insoweit fungiert Ihr Ordnungsruf als milde Variante jenes Patentrezeptes, für das Herr Suliman – von Freimuth goutiert – in der Sendung Reklame macht: dem Schüler „das Rückgrat zu brechen“, wie es früher so prägnant hieß.

      Die Willkommensdemokraten und besorgten Bürger übrigens, von den Herrschenden als ihr Material in Beschlag genommen, erschrecken darüber nicht nur nicht (mehr), sondern schämen sich – aus entgegengesetzen, jeweils verkehrten Überzeugungen – glatt auch noch für Deutschland.

      Da Sie die Erreichung des Lernziels verweigert haben, müssen Sie nun leider nachsitzen: Der obige Beitrag arbeitet den Unterschied heraus zwischen Menschen und dem deutschen Menschen (z. B. Freimuth, @Viveka, @Fantastin).

    • Auch wenn mein Kommentar nicht zum Thema der Sendung passt, möchte ich dennoch auf die Gewalt hinweisen, die in diesem Gespräch spürbar war. Wenn ein junger Mensch seiner Lehrerin droht, sie „tot zu machen“, dann frage ich ernsthaft, was muss dieser junge Mensch erlebt haben? Doch anstatt sich dem erschrocken anzunehmen, wird nach Sanktionen gerufen, d.h. Gewalt wird mit Gewalt beantwortet – gibt es wirklich immer nur diese eine Lösung?
      Und dann wundern wir uns, dass das im Großen auch stattfindet – kann mir das einmal jemand erklären?

      Oftmals heißt es: die da „Oben“ – wer immer das sein mag – sind schuld und niemand merkt, dass er selbst genauso „tickt“ – echt krass!
      Ich lasse mal ein Radiogespräch von meiner Freundin Franzi hier, mit dem Thema „Strukturelle Gewalt“ https://cba.fro.at/320804 und dazu passt dann auch folgender Podcast: https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-390120_date-2019-02-05_days-true_ipgctx-true_zc-64050e7c.html

    • eine gute Freundin von mir – langjährig freischaffende Innenarchitektin – hübsch, vielsprachig, davon auch Klartext- und Tacheles-Fähigkeiten, fing in den 2000er Jahren nebenher an, für das Arbeitsamt die Qualifikationen von „gescheiterten“ Grundschülern ohne Schulabschluss festzustellen. Die bisherige Schule konnte das nicht.

      Diese ungebildet gebliebenen Schüler waren nach 9 Jahren Schulausbildung nun beim Internationalen Bund / IB gestrandet.
      Rita erzählte mir was da abging und wie sie das meisterte. Denn das geschulte IB-Personal war außer Stande dieses Problem der Feststellung der Qualifikation der „Schulverweigerer“ zu lösen.
      Nach der üblichen Begrüßung als Fotze zog sie recht schnell sämtliche Zähne der Maulhelden. Nach wenigen Tagen brachte sie das Kunststück fertig, die Belegschaft dazuzubringen, eigene Kunsthandwerke herzustellen. Es waren individuelle Gesichtsmasken, kunstvoll und farbig klasse gestaltet. Die Ungebildet gebliebenen schenkten Rita zum Schluss ihre Kunstwerke. Sie hängte alle Masken in die vier Wände der WG-Küche ihrer 200m2 großen Gründerzeitwohnung. Und ich konnte sie bestaunen und war begeistert was sie da fertig brachte.

      Natürlich bot es sich bei den ungebildet gebliebenen Schulverweigeren an, nach Fertigstellung ihrer individuellen Gesichtsmasken, nach der Bedeutung der Masken zu fragen. Welche Masken tragen wir alle täglich durch unser Leben.
      Und für wen tun wir das?

      Rita hat das toll gemacht, sie war die einzigste beim IB die solchen Zugang zu den „Schülern“ hatte. Man wollte sie zur Chefin machen. Leider wurde sie weg gemobbt und hat den Laden verlassen. Wahrscheinlich waren es die gleichen Gründe, an denen auch ihre Schüler zerbrachen. Es ist das Schulsystem.
      Es stinkt von ganz oben her, denn die Bildungselite will unter sich bleiben.

      Und Frau Freimuth möchte ich hier in Schutz nehmen, sie sitzt doch zwischen allen Stühlen. Sie als Nazi und mit Rassenwahn zu betitteln ist Schwachsinn.
      Versucht doch einfach mal selbst ihren Job zu machen.
      Und natürlich hat sie recht, dass man unter sich bleiben und kein Deutsch lernen will. Ich sehe das wöchentlich beim Kinderschutzbund wo ich noch ehrenamtlich arbeite. „Was kostet“ sind die Worte mit denen in der 3.Generation durchs Leben kommt. Und den Preis tippt man dann ins teure Handy.

      Ist das nicht Grund genug zum verzweifeln ?

  9. ‚Migration und Markt‘, Wirkung des Titels, müdes Abwinken.
    Dann habe ich mir das Video doch angehört. Manchmal geht das so nebenher bei langweiligen Routinearbeiten.

    Zu meinem Erstaunen gab es dann aber interessante Einsichten in den Schulalltag von heute. Die Erinnerungen aus der Zeit der eigenen schulpflichtigen Kindern wurden wach und die
    häufigsten Gedanken aus jener Zeit: „Warum interessiert Schule nicht alle?“

    Kinder sind doch das Schönste, was eine Gesellschaft hat. Kindern gehört jede erdenkliche Starthilfe und Hilfestellung zu ihrer optimalen Entwicklung und späteren Zukunftsgestaltung.

    Der Umgang mit dem Nachwuchs ist ein ganz herausragendes Merkmal, das eine Gesellschaft auszeichnet. Man kann noch so viele Umfrageergebnisse ansehen und vergleichen.
    Entscheidend ist, wie sich eine Gesellschaft zu ihrer Erneuerung, ihrem Fortbestand in ihren Kindern, der zukünftigen Gesellschaft, verhält.

    Kinder und Jugendliche wollen keine „Weicheier“ als Erzieher. Sie brauchen Grenzen und Grundsätze als Haltebalken, und Vorbilder, die dieses verkörpern.
    An solchen kann man sich ausrichten, sich daran reiben, mit ihnen (kontrovers) diskutieren, die Sicht schärfen und den eigenen Kompass daran (und vielen anderen Erfahrungsfeldern) ausrichten.

    Zugegeben, heute Lehrer, Erzieher zu sein, ist schwer, sehr schwer sogar.
    Man vermittelt Grundsätze, Regeln und erlebt überall Regelverstöße, Übergriffe im Umfeld, aus der Zeitung, in den Nachrichten.

    Und Verdrehungen von Ereignissen, die man selbst erlebt hat: das ist eine ganz besonders schlimme Sache, schlimm für Erwachsene und noch viel schlimmer für Kinder und Jugendliche.
    Dann die Begriffe: wenn man endlich gelernt hat, sie anzuwenden, haben sie sich im Sprachgebrauch der Politiker, der Medien ins Gegenteil verkehrt.

    Das ist nichts neues, diese Propagandatricks sind alt.
    ABER für Kinder und Jugendliche ist die Wirkung eine weit schlimmere.

    Ich erlebte einmal wie ein Jugendlicher sagte: „Ich habe so viel über Syrien gelesen und all die Akteure, die in dem Konflikt eine Rolle spielen. Aber ich verstehe nicht, was da genau
    vor sich geht.“ Da ich ihn als sehr gewissenhaft und wissbegierig kannte, war mir klar: er hat genug gelesen, aber seine gute Erziehung und Schulbildung erlauben ihm gar nicht diese Absichten und brutalen Interventionen als das zu sehen, was sie sind. Er glaubt immer noch, dass ihm nur ein Wissenshäppchen fehlt, so dass sich für ihn alles zum „guten Miteinander“ fügt.
    Ich brachte es aber nicht übers Herz, ihm zu sagen, dass er genug wisse und die rauhe Wirklichkeit es ist, die ihn so verwirrt.
    Schade, dachte ich dann, irgendwann kommt er selbst dahinter oder seine Eltern klären ihn über Soll und Ist dieser Wirklichkeit auf.
    Solches haben wir alle erlebt (nicht bloß die harmlosen Osterhasen- und Storchmärchen)
    und waren Ausgangspunkt für unser Rebellischsein und die Aufbruchstimmung sich einzumischen, damit alles besser wird.
    Also: Grenzen setzen, Grundsätze vermitteln, Vorbild sein, wahrhaftig sein (nach bestem Wissen und Gewissen). Durch unsere Individualität entstehen so auch wieder plurale
    Ansichten anstelle von gleichförmiger Ausrichtung nur in eine (marktkonforme) Richtung.
    Dann kann man auch gemeinsam träumen, träumen „eine bessere Welt ist möglich“.

    Mit Kindern und Jugendlichen aus Ländern, die Ziel westlicher Interventionen waren oder noch sind, kommen diese ganz anderen Wirklichkeiten in die Klassenzimmer und Freizeitgruppen und werfen Fragen auf.

  10. wenn seit 2015
    1,5 Mio. kräftige Männer aus Nato-verwüsteten Sanktions- u. Kriegsgebieten im Alter zwischen 18-30 Jahren durch offene Grenzen als Deserteure bzw. Flüchtlinge einwanderten – so stellen diese zur vorhandenen einheimischen Gruppe von 4,5 Mio. Männern im gleichen Alter von 18-30 Jahre fast 35 % dieser Bevölkerungsgruppe dar – und beeinflussen damit stark die zukünftige Bevölkerungsstruktur. Deshalb ist es falsch zu sagen, 1,5 Mio. männliche Einwanderer (seit 2015) fallen bei 82 Mio. Gesamtbevölkerung kaum auf.
    Klar, Katrin Göring-Eckhardt – Oliv-Grüne – weiß das natürlich schon vorher. „Deutschland wird sich verändern – und zwar drastisch – und ich freu mich drauf“. Aber warum stand davon nichts auf dem Wahlzettel ?
    https://www.youtube.com/watch?v=I1IXGG_0gcM

    • Ja, Grenzen zeigen gegen Machokultur ? (sagte so Frau Freimuth),
      Da in den Schulen Mädchen und Frauen solches Teanager-Machogehabe der Altergruppe 15-18 und weiter bis 30 Jahre gut finden und sogar Machos anhimmeln(Frau Freimuth) ist es eigentlich logisch, dass der ERFOLG bei FRAUEN der MOTOR für MACHOGEHABE und Gewalt zu sein scheint.
      Mädchen und FRAUEN sind m.E. der SCHLÜSSEL für die INTEGRATION muslimischer Jungs. Es hört wohl erst auf wenn Machos nicht mehr gefragt sind.
      Alternativ kommt es sonst noch dazu, dass anhimmelnde Schülerinnen lieber den Schador tragen um Machos zu gefallen.
      Das scheint nicht so abwegig zu sein.
      Eine gute Freundin (Unternehmensberaterin) sagte mir auf die Frage, warum ihre langjährig marokkanische Angestellte und sehr hübsche und gut integrierte Mitarbeiterin denn nicht mehr für sie arbeiten wolle? Die Marokkanerin sagte ihr „dass das nicht mehr ginge“. Denn ihre 10- und 12-jährigen Kinder (Mädchen) hätten sie genötigt, nur noch vollverschleiert nach außen zu gehen.
      Allah zuliebe. Und das ist wohl auch ein Mann.
      Und das hat die Marokkanerin auch getan – freiwillig und nicht wie vom Wertewesten behauptet, der Schador sei ein Unterdrückungsinstrument. Die Marokkanerin sagte ihr, dass sie (meine Freundin) es bestimmt nicht mehr wolle, wenn sie so vollverschleiert zu ihr kommt.

    • Forschungsthema: Was ist das weibliche Pendant zum Macho?

      (Intuitiv: oikophobe Masochisten)

  11. Habe eben MMM gesehen und danach war ich gespannt auf „Zur Sache“ wegen Frau Freimuth.
    MMM war gut, kein weiterer Kommentar.
    „Zur Sache“ war grottenschlecht: In erster Linlie, weil Herr Leyon das Gespräch dauernd konsequent zerfaserte. Einen Gedankengang, angeregt durch Frau Freimuth, durchbrach und verlagerte er auf etwas völlig anderes, erzählte umständlich lange Vorgeschichten, die nichts mehr mit dem Gedenkengang zutun hatten. Immer wieder war es auch Herr Jebsen, der auf die Geopolitik, die Kriege usw. hinaufschwebte und das Gespräch in Wolkengebilde führte, die mit den unmittelbaren Problemen der Frau Freimuth nichts oder erst in weiter Ferne zu tun hatten und in anderen Sendungen schon hundertfach ausführlichst durchgekaut wurden. Ein Zweiergespräch mit Frau Freimuth wäre sicher interessant gewesen. Da hätte Herr Jebsen durchaus kritische Sichtweisen entgegenstellen können. Das hätte mir etwas gebracht. Aber das, was ich eben gehört habe, war eine Katastrophe. Herr Suliman war nicht so unpassend wie Herr Leyon, aber nicht viel weiterführender für dieses Thema.

    • Stimmt, das hätte man viel besser machen können. Und Herr Leyon war hier – bei allem Respekt – wirklich eine Fehlbesetzung. Ich bin sicher, dass er große Fähigkeiten auf anderen Gebieten hat, wenn er Teil der KenFM-Redaktion ist. Die Teilnahme an dieser Diskussion zählte aber nicht dazu.

    • Ich erinnere mich noch gut, wie ich damals bei den Positionen 10 (und 11) als Zuschauer live dabei sein durfte.
      Ohne überhaupt irgend eine Rolle spielen zu müssen, war ich aufgeregt. Und als dann, bei anwesenden Gästen und Diskutanten, die Musik eingespielt wurde, war das ein Gänsehauteffekt und ich wußte und spürte, daß hier etwas Großes geschieht.
      Dem muß man erst mal gewachsen sein.
      Und wenn jetzt also ein Redaktionsmitglied, das eher im Hintergrund zu wirken gewohnt ist, mangels Teilnehmern gezwungen ist, ins Rampenlicht zu treten, dann sollten wir das freundlich anschauen.

      Ich fand zwar auch, daß mindestens zwei Mal etwas abgewürgt wurde, was ich Frau Freimuth gerne zu Ende erzählen hätte hören wollen, aber wer weiß, wozu es gut war.

      Beeindruckt hat mich wieder einmal, wie sehr Herr Jebsen sich auf das konzentrieren kann, was sein Gegenüber jeweils von sich gibt. Da ist in diesen Momenten eine völlige Geistesstille in ihm. Nur ein präsentes Miterleben und Zuhören.
      Vorbildlich.

      Mein Liebling in dieser Sendung war Frau Freimuth. Und ich glaube ihr auf Anhieb, daß sie allein am Auftreten der Menschen erkennen kann, wer in der Lage und bereit dazu ist, etwas zu lernen und wer nicht.

      Schon an der Körperhaltung der drei Gäste war zu sehen, wer echt ist, wer überzeugen kann und wer mehr Raum für sich beansprucht, als er wirklich ausfüllen kann (u.a. am Abstand der Füße zu beobachten), und also nicht überzeugend wirkt. (Für mich leider vor allem der Herr ganz rechts, dem ich die meisten seiner Ausführungen nicht abnehmen konnte. Da ist eine Verstellung, eine Unaufrichtigkeit zu spüren gewesen, die mich abgstoßen hat.)

      Kam der junge Mann noch einmal auf Sie zu, Frau Freimuth, nachdem Sie ihn auf seine Angst angesprochen hatten? Das würde mich brennend interessieren.

    • Grundsätzlich schaue ich jede Sendung von KenFM mit großen Interesse an, so auch diese hier. Allerdings muss ich sagen, dass ich (ganz ähnlich wie Sie, Bernhard Meyer) sehr irritiert darüber war, mit welcher Selbstverständlichkeit Bernd Leyon die Ausführungen von Ingrid Freimuth, als es nämlich um die Angst des aufmüpfigen eritreischen Schülers ging, an der spannendsten Stelle ziemlich ruppig (um nicht zu sagen: so richtig machohaft!) abwürgte und ein ganz neues Thema einbrachte, nämlich, wenn ich mich recht erinnere: die oftmals ungesunde Ernährung von Migrantenkindern, die in diesem Zusammenhang ja allenfalls eine blasse Nebenrolle spielen dürfte.
      Ich fand es sehr, sehr schade, dass auch Ken Jebsen als Moderator, der ja sonst selber gern mal „reingrätscht“, einfach darüber hinwegging, anstatt sowas zu sagen wie: „Einen Moment noch, denn jetzt möchten wir doch alle erstmal Ihnen, Frau Freimuth, zuhören.“ Und später kam sie, so einfühlsam und höflich, wie sie offensichtlich nun mal ist, leider nicht mehr auf ihre Erfahrungen mit diesem Jugendlichen zurück…
      Auf jeden Fall werde ich Ingrid Freimuths Buch kaufen und hoffe sehr, diese lebenskluge, freundliche und überaus differenziert denkende und formulierende Frau hier möglichst bald mal in einem Einzelinterview wieder zu sehen und zu hören.
      Und ja, natürlich fliehen die Menschen vor den Bomben, dem Hunger und der gnadenlosen Ausbeutung in ihrer Heimat, und keine Frage: sicher haben „wir“ daran eine gewisse Mitschuld.
      Doch dass es darüber hinaus ganz unverhohlen darum geht, mit Hilfe des Migrationspaktes gezielt die auf Kosten der Ursprungsländer ausgebildeten „Fachkräfte“ herzulocken und dadurch in deren Heimat einen katastrophalen „Brain Drain“ zu verursachen, das habe ich zwar auf den Nachdenkseiten gelesen, doch hier bei KenFM kommt mir dieser Aspekt generell zu kurz.

    • Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, daß Herr Jebsen das mitbekommen hat.
      Der hilfesuchende Blick von Frau Freimuth (etwa: Wollen Sie hier nicht eingreifen?) an dieser Stelle war ja auch kaum zu übersehen.
      Und ich bin der Ansicht, daß der Moderator sich darum bemüht hat, an anderer Stelle
      den gestohlenen Raum wieder frei zu machen.

      Macho? Ich würde eher sagen, ein Kopfmensch, der durch nur einen Begriff getriggert und
      in sein abstraktes Universum geschleudert wurde, wo alles so oder auch so
      sein kann und er gar nicht mehr anders kann, als sich durch Wiederholung des
      Immergleichen selber zu bestätigen. Täte er das nicht, bräche alles zusammen und man müßte
      beginnen, zu fühlen.

  12. Eine ziemlich konfuse Diskussion war das. Trotzdem interessant und grundsätzlich vom Thema her sehr gut – davon gerne mehr!

    Also, folgendes ist aus meiner Sicht unstrittig: Zu viel Zuwanderung, besonders aus kulturell sehr verschiedenen Regionen, bereitet große Probleme und ist natürlich auch aus Sicht der abgebenden Länder nie wünschenswert. Es müsste für die nun hier angekommenen Flüchtlinge und Einheimischen sehr viel mehr investiert werden bzgl. Lehrern, Polizei, Sozialarbeitern, Psychologen, etc.

    Frau Freimuth macht sicher einen krassen Job und verdient Respekt. Ob ihr Ansatz, v.a. mehr Strafen zu fordern, aber der richtige ist, bezweifle ich. Da denke ich, dass eher – oder zumindest auch – Sozialarbeiter gefragt wären, möglichst noch mit z.B. muslimischem Hintergrund.

  13. Es sind zu viele! Wir werden es nicht schaffen, es sind zu viele!

    Auf Kosten unserer Nerven und der Nerven der vielen, viel zu vielen Flüchtlinge bereichern sich die bekannten Wahnsinnigen noch mehr als bisher und es ist ihnen völlig egal, was für Scherben das an Mensch und System hinterlässt.

    Wenn nicht seitens der Superreichen bald richtig viel von deren Geld in die Hand genommen wird, um hier vor Ort Personal in Schulen, Kitas, Behörden, KH und öffentl. Einrichtungen aufzustocken, brechen die ohnehin schon mit den Einheimischen überlasteten Mitarbeiter völlig zusammen, wenn sie sich weiterhin fast ausschließlich mit den (häufig unwilligen) und nicht endenden Zulauf von Zuwanderern befassen müssen, während wir Einheimischen und unsere Kinder das Nachsehen haben.

    Und: Weniger Ignoranz unserer Gewohnheiten von seiten der Zugewanderten wäre auch eine Erleichterung für uns, die wir uns tagtäglich mit ihnen auseinandersetzen.
    Oder warum beobachtet sie nicht (wie im Beispiel von @Mamomi), dass man hier vor dem Supermarkt seine Schuhe eben nicht auszieht (wg. Kälte/Winter??), sondern man setzt sich darüber hinweg und führt seine eigenen Regeln ein?
    Oder warum muss man in einem ohnehin schon überfüllten Bus lautstark in mindestens 6 verschiedenen Sprachen in die Handys brüllen, völlig ignorierend, dass man dort nicht allein ist und wie quälend dieses Verhalten für die Mitfahrer sein muss?

    Es gibt Hunderte von Beispielen über das extrem anstrengende Zusammenleben mit den Zugewanderten und die zu ertragenden Zumutungen…Hier geht es inzwischen zu, wie auf einem internationalen Großflughafen, mit allen Nationalitäten der Welt auf engstem Raum versammelt, mit Kind und Kegel, jeder in seiner eigenen unverständlichen Sprache und Gewohnheiten, herumwuselnd und scheinbar ohne Sinn und Zweck ständig von A nach B fahrend, dazu die Umwelt und Mitmenschen komplett ignorierend. Als Einheimischer kommt man sich vor wie im Irrenhaus.

    Wieviel Toleranz und Geduld erwarten die wahnsinnigen Verursacher dieser Flüchtlingskrise denn noch von uns Normalbürgern, die wir tagtäglich draußen betroffen sind, während sie aus ihren Türmen und Luxuskarossen zusehen?

    Warum nehmen sie nicht einen Teil ihres enormen Reichtums und sorgen in den Krisengebieten endlich für lebenswerte Verhältnisse, die weitere Flüchtlingsströme vermeiden könnten?

    Sind denn nicht schon genug neue Sklaven hier gelandet, die man wieder nach Strich und Faden ausnehmen kann, so wie man uns ausgenommen hat? Nur das wir inzwischen zu geschwächt sind und auch nicht mehr ausreichend konsumieren, weil wir schon alles haben und nun in den Fluren der Jobcenter, in den KH, den Parks oder Heimen hocken.

    An der Uni in Hamburg gibt es morgen einen Vortrag „Frieden kultivieren“ von einem Dr. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, der sagt „Nur etwa ein Drittel der Weltbevölkerung teilt die Sicht- und Lebensweisen unserer individualistischen Kulturen des Westens. Zwei Drittel der Menschheit sind in Gemeinschaftskulturen aufgewachsen. Kulturen prägen nicht nur eine Weltsicht, sondern hinterlassen in jedem Menschen einen psychischen und neuronalen Fingerabdruck.“

    https://www.kulturlotse.de/event/in-einer-welt-der-migration-zusammenfinden-vortrag-joachim-bauer-593507899702396888

    Ja gut, das ist bestimmt richtig und macht die Sache so schwierig. Die Lehrerin Frau Freimuth oben im Beitrag kann auch von dem Problem des Verständnisses mit „Gemeinschaftskulturen“ in ihrer Klasse berichten. Und uns als Individualisten täte vielleicht sogar ein wenig mehr davon in unserer oft vereinsamten Gesellschaft gar nicht schlecht.

    Aber wenn Dr. Bauer schreibt :
    „Um in einer Welt großer Migrationsbewegungen gut zusammenzuleben, bedarf es der wechselseitigen Bereitschaft, die Denk-, Erlebens und Verhaltensweisen von Menschen anderer Kulturen zu erkunden, zu verstehen und Unterschiede auszuhalten.“

    kann ich nur sagen, dass ich zumindest in meinem Ort das „Wechselseitige“ vermisse, wenn die Zugereisten sich derzeit hier benehmen, wie die Axt im Walde und unsere Geduld und Freundlichkeit weit über alles Maß beanspruchen.

    „Die Unterschiede aushalten“ fällt unter diesen Umständen auch sehr schwer, wenn es doch wünschenswert wäre, wenn z.B. in den ÖPNV das lautstarke mehrsprachige Brüllen in Handys nicht als Ausdruck und Freiheit einer anderen Kultur, sondern schlicht als Unhöflichkeit und Flegelei betrachtet werden würde.

    Meine Nerven und Neuronen geben das jedenfalls nicht mehr her und mein Hirn weigert sich, dafür neue zu bilden.

    Es müsste doch eine andere Lösung für den (ohne Zweifel…) zu kultivierenden Frieden geben, ohne das sich der Normalbürger das Hirn verrenkt, während Leute wie Herr Bauer gut reden haben?

    Sicher ist er seit Jahrzehnten nicht mehr Bus oder U-Bahn gefahren und wohnt mit einer fetten Rente plus Extraeinahmen irgendwo im Eigenheim im Grünen und sein Kontakt zu den Zugezogenen beschränkt sich auf reine Theorie und die Bilder aus dem TV.

    Also Geld genug um den absolut notwendigen System- und Perspektiv-Wechsel für alle Beteiligten zu betreiben, gibt es genug. Man muss es nur wollen und zwar bald!

    Wenn man allerdings, wie es auch B. Loyen im Beitrag auffiel, ständig im Smartphone verschwindet, bei jeder Gelegenheit in die vermeintlich bessere Paralellwelt abtaucht und – offensichtlich – die eigene Umgebung und das Leben vor Ort als nebensächlich und unwichtig abtut, dann wird das nichts mehr.

    Dann müssen wir auch gar nicht mehr über Flüchtlinge, Klimawandel, 5G, Atomkrieg, Gelbwesten, etc. nachdenken, denn dann hat sich ohnehin bald alles erledigt und wir sind verschwunden.

    Sorry…

  14. Hallo!
    @ Mamomi und allgemein:
    Jede Menge richtige Gedanken hierzu! Integration – falscher Begriff aus der Mengenlehre für dieses geplante Disaster – integriert heisst es ändert sich nichts! Ein Fremdkörper im Wirtstier. Integriert sind die Vietnamesen, Japaner und manche türkische Mitbürger. Sie leben ihr Leben und lassen uns mit ihren Bebräuche und religiösem Firlefanz und damit verbundenem Auserwähltenmüll in Ruhe. Weiter nichts! Andere „Verbündete“ tun das nicht…Das allgemeine Unterdrückungssystem „Deutsche Staatsschule“ als Hort der Bekehrung zu Demokratie und bla bla gehört hier nicht her. Der Löwenanteil der hier in Deutschland verhätschelten Ankömmlinge verachtet uns. Aus welchen Gründen ist egal. An solche Menschen aus der Steinzeit und dem Mittelalter kommt man nicht heran! Sie wollen es gar nicht. Also sollten wir ihnen nicht mitleidig begegnen und uns hündisch wegducken, sondern helfen und rauswerfen, wer nicht will. Unser Land samt System und Dummdeutschen ist zutiefst krank und süchtig nach Schuld und Helfersyndrom! Richtig ist, dass auch diese Geldgeier – nicht wir als Bürger – die Waffen verschärbeln, die die sich die Taschen durch Vermietung und Flüchtlingsindustrie, samt sinnfreien Studien und dem Dasein als Stiftung dumm und dämlich verdienen Schuld aufladen. Uns trifft hier die Wahlschuld und die Achtung von nicht vorhandenem Recht und Gesetz, da es nur für uns gilt!
    Doch ob nun ein Flüchtender wegen deutscher Waffen oder/und wegen der blonden Frauen hierher kommt und uns von Grund auf, auch ohne Grund unsererseits verachtet, ist wurscht. Weder eine Schule kann das reparieren, noch kann und will diese Regierung und das System es! Ich schreibe: Hilfe und Mitgefühl ja! Aber Genozid und Unterwerfung dem Mittelalter und affenartigen Brusttrommeln der maskulinen Primaten – nein! Hier endet die Mitleidsschiene und Widerstand muss einsetzen! Bei allem Elend wahrlich Flüchtender…hier wird bis ins letzte Härchen differenziert. Doch beim Vater dreier Mädchen und dessen Bedenken gegen diesen Austausch monoethnischer gegen multiethnische Bevölkerung wie im feinsten Euthansiesprech durch einen Torajünger im ZDF beschrieben darf man „politisch korrekt“ in die rechte Ecke deuten – ganz undifferenziert. Was mir als Betroffener zugegebenermaßen egal ist. Lösungen? Lassen wir los von Schuld, dem Fremdstaatsystem EU, der UNO, der WHO, den USA, dem Besatzerstatus, der Pseudodemokratiekulisse und werden wieder Menschen und Herren unserer selbst! Dann fangen wir von vorn an.

  15. Die Migration und Kultur- Rassenvermischung ist von Geheimdiensten der USA von langer Hand seit den 50igern von US EXPERTEN geplant und wird … man staune —- auch durch die handlanger in Wirtschaft und Politik durchführt! Der Imperialismus braucht geistesschwache Soldaten (jawohl, zu Befehl Sir, Augen geradeaus!) , keine Geisteswissenschaftler und Freidenker, denn die stören nur. Deutsche Ethik, Klugheit und Wertebewußtsein ist viel zu gefährlich für Uncle Sam und Kapitaleliten, die könnte ja evtl. Kapitalismus in Frage stellen und fordern Besitzanhäufung und damit Macht zu verbieten.
    Wie war das noch, wie viel Kapital besitzen 66 Billionäre dieser Welt? Mann frage Seehofer- die die gewählt sind haben nichts zu entscheiden….und die, die Entscheiden, wurden nicht gewählt.

    Das Bildungsniveau sinkt im Lande, die Schulen und Unis vermodern (außer Privatschulen und Unis für die Eliten oder solchen die heute schon direkt oder indirekt militärische Forschung betreiben). Berufschancen im Digitalzeitalter nach 2025 miserabel – wenn der Michel noch eine Chance hat geht er dort hin wo er den LKW Führerschein umsonst bekommt und die Zukunft seit Trumps 2% Forderung todsicher gesichert ist.

  16. Leider stelle ich fest, dass bei diesem so wichtigen Thema die falschen Gäste eingeladen wurden. Einzig Frau Ingrid Freimuth passte zu diesem Thema. Ich hätte mir gewünscht, dass der Staatsrechtler Ulrich Vosgerau und der Berliner Jugendrichter Andreas Müller im Studio gewesen wären.
    Meine Tochter ist auch Lehrerin und ist mit den gleichen Problemen konfrontiert die hier von Frau Ingrid Freimuth geschildert werden. Diese Frau genießt meine volle Anerkennung und ich habe großen Respekt vor der wichtigen Aufgabe, welcher sie sich täglich stellt. Ich bewundere den Mut dieser Frau und es macht mich zornig, wenn sie für diese Haltung auch noch in die rechte Ecke gestellt wird. Was Frau Freimuth hier sagt, ist absolut nachvollziehbar. Sie spricht offen aus, was in unserer Gesellschaft bzw. von unseren Politikern, falsch gemacht wird. Sie kritisiert nicht nur, sondern bietet auch Lösungen an.
    Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Kranken- und Altenpflege sowie die Schulen und Kindergärten sind die wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft. Aber genau hier läuft einiges schief. Den Beschäftigten in diesen Bereichen wird kaum Respekt entgegengebracht, häufig werden sie schlecht bezahlt und haben allesamt ein großes Burnout-Risiko.

    • Sehr geehrter Herr Altpeter, sollte es für Sie zumutbar sein – schauen Sie sich bitte nochmal folgende Sequenz aus der Sendung an. Mit freundlichen Grüßen B.Leyon
      https://www.youtube.com/watch?v=Ak8NAEMkQKI&feature=youtu.be&t=76

    • Sehr geehrter Herr Leyon,
      ich konnte mich an diese Sequenz noch gut erinnern. Mir war schon klar, welche Schwierigkeiten es bei der Besetzung der Runde gab. Dennoch bin ich der Meinung, dass es neben Frau Freimuth, die hervorragend zu diesem Thema gepasst hat, noch andere Diskussionsteilnehmer gegeben. Auf den verschiedenen Portalen wie Nuo Viso, Max Otte, und der Wissensmanufaktur hat es einige gute Beiträge und tolle Argumente, natürlich vor allem gegen Migration, gegeben.

    • Entschuldigen Sie bitte Herr Leyon, dass ich meinen Kommentar ohne Gruß beendet habe. Auf einmal war der Kommentar weg. Übrigens weiß ich jetzt, welche Menschen hinter den Kulissen bei KenFM stehen und die Sendungen vorbereiten. Das hat ja in der Vergangenheit auch sehr gut funktioniert. Dafür Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles Gute und herzlichen Dank.

      Mit freundlichen Grüßen

      Wolfgang Altpeter

  17. Peter Struck (BMVG einer rot-grünen Regierung) hat unsere Kinder nach Afghanistan geschickt, um „unsere Freiheit“ zu verteidigen. Motive waren nach meiner Erinnerung Frauenrechte, Mädchenschulen, Brunnen bohren, etc. Es wurde von ihm angeführt, dass in Kabul Frauen im Fußballstadion von Taliban gesteinigt würden, die keine Burka anziehen wollten.

    Zwischenzeitlich gehört die Burka (Niqab usw) zum Straßenbild in Westeuropa.

    Haben die Taliban gewonnen??

    • „Unsere Kinder“ werden nach wie vor nach A. und sonstwo auf der Welt verfrachtet, weil wir Eltern es zulassen, dass ihre Gehirne entsprechend gewaschen werden und sie nicht von klein auf an zum Frieden erziehen.

      Gerade jetzt ist die Propaganda dieser Armee schlimmer denn je und sie erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit.
      Bei den Erwachsenen! Die Besucherzahlen auf den Tagen der offenen Tür der BW zeigen es deutlich, wenn erwachsene Menschen ihre kleinen Kinder auf Kriegsgerät rumturnen lassen.

      Und warscheinlich haben die Taliban tatsächlich gewonnen, aber das war und ist ohnehin völlig egal.

  18. Mamomi:
    Ich bin sicher, dank Ihres großen Herzens werden Sie ihr Mitgefühl auch auf jene ausdehnen können,
    die im Alter von 9 Jahren mit alten Säcken verheiratet werden,
    die mit 15 dann bereits mehrfache Mutter sind;
    deren Genitalien im Rahmen eines perversen religiösen Rituals verstümmelt wurden (was inzwischen auch in Deutschland geschieht);
    die Selbstmord begehen, weil sie in ihrer Schulklasse in ihrem eigenen Land zu einer Minderheit gehören und daher gemobbt werden;
    die als Frau keine Rechte haben und schon gar nicht das auf Respekt, da sie der Besitz ihrer Männer sind;
    die sich als Freiwild eines neues Herrenmenschentums ansehen müssen, so sie nicht ein Kopftuch tragen;

    Ich mag hier gar nicht weiterschreiben.

    Wenn auch nur 10% derjenigen, die hier ankommen, aus Kriegsgebieten stammen, die durch die NATO verursacht wurden, dann freß‘ ich einen Besen.

    Schön, daß Ihnen die Traumatisierten dieser Welt so am Herzen liegen.
    Wir brauchen mehr von Ihrer Art.

  19. Die Flüchtlings- bzw. Migrantendebatte sollte doch nur von der wirklich wesentlichen Frage ablenken:
    Dass 0,1% Macht- und Geldelite, 99,9% der Menschheit mit der Hilfe ihrer Medien ausbeuten können.
    Wir werden gelenkt, verführt, verarscht.
    Während die sich gepflegt einen ablachen.
    Alles andere macht keinen Sinn.

  20. Will denn die Politik gebildete Schüler? Sicher nicht, denn sie sieht seit Jahren, dass es den Bach runter geht, greift nicht ein und hält sich raus.
    Will die Wirtschaft gebildete Schüler? Gute Naturwissenschaftler sicher, Informatiker, Maschinenbauingenieure, aber doch keine kompetenten Geisteswissenschaftler, die in der Politik mitreden können.
    Frau Merkel, die ihre Meinung zur Flüchtlingskrise innerhalb eines halben Jahres, 2015, um 180 Grad gedreht hat, musste sich den Argumenten der Wirtschaft, bzw. der Finanzelite beugen.
    Und genau das ist das Problem.
    Nicht die Volksvertreter haben das Sagen, Bildung ist eh Ländersache, sondern…, sie wissen schon.
    Solange die Lehrerschaft das akzeptiert, die Finanzelite, die 0,1% machen lässt, kann sich nichts ändern.
    „Noch fünf Jahre bis zur Pension. Aber dann…., sag‘ ich meine Meinung.“
    Es ist gar nicht leicht, mutig zu sein, wenn frau man nicht Freimuth heißt.

    • Auch viele Lehrer bekommen kein Gehalt, sondern Schmerzensgeld.
      Anerkennung bekommen sie am meisten in ihrer Blase.
      Der Spruch „Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei“ ist in aller Munde.
      Ob Frau Freimuth mutig ist oder doch nur Selbstmord auf Raten begeht – keine Ahnung.

    • schwarz ist weiß Meine Frau ist Schulleiterin in einem Berufskolleg. Von „nachmittags frei“ kann da keine Rede sein. Die sitzt nicht selten um 23 Uhr in ihrem Arbeitszimmer.

  21. Puh, bei dieser Sendung fällt es mir wirklich schwer, mich zurückzuhalten! Ich mag Aktham Suliman und die Interviews, die ich von ihm gehört habe, waren für mich immer schlüssig, doch nun komme ich wirklich ins Stolpern… Einen jungen Menschen öffentlich vor seinem Lehrer und seinen Mitschülern „zusammenzufalten“, ist einfach würdelos, unfassbar und unmenschlich. Wenn so in Syrien die jungen Menschen „erzogen“ werden, dann wundert es mich überhaupt nicht, dass sie voller Aggressionen und Ablehnung sind.

    Dass dann die Lehrer hier zum Ventil werden, um diesen Hass, die Verzweiflung und die Not über Aggressionen ausleben, ist für mich absolut verständlich. Schade, dass Frau Freimuth nicht ausreden durfte, als Sie dem jungen Mann auf dem Kopf zu sagte: du hast Angst, erzähl‘ mir von dir?

    Ich habe in der Flüchtlingshilfe hier vor Ort gearbeitet und musste miterleben, wie die Helferteams „ausbrannten“. Sie meinten es alle gut und konnten nicht verstehen, warum die jungen Menschen ihre Hilfsangebote nicht annahmen, sogar verweigerten…

    Ich arbeite mit einem Mann zusammen, der die Leitung für junge Flüchtlinge bei der Caritas in Hannover hat, den hättet ihr mal einladen sollen? Die Geschichten, die er hört sind grausam. Die Dolmetscher sind verzweifelt und leiden an sekundären Traumatisierungen – ja auch das gibt es, wenn ich mir Tag für Tag die furchtbarsten Geschichten von der Flucht anhören muss und sie dann noch übersetzen soll.

    Viele freiwillig Helfende sind völlig überfordert. So bekam ich einen Anruf aus dem Helferteam, weil ein junger Mann aus Eritrea, der einen Schulplatz bekommen hatte, fluchtartig die Schule verlassen hat und nie wieder dort hingegangen ist.

    Herausgekommen ist, dass es einen Knall auf der Straße gab, wahrscheinlich eine Fehlzündung. Er ist voller Angst und Panik geflohen. Er schläft keine Nacht, weil er von grausamen Bildern überflutet wird – Alkohol hat geholfen, um überhaupt ein wenig schlafen zu können. Am nächsten Tag war er wie gerädert. Er sprach ein wenig deutsch, dennoch war eine Unterhaltung schwer. Da hilft inzwischen der Google-Übersetzer: der Betroffene schreibt, was ihm passiert ist und ich kann es lesen.

    Dieser junge Mann sollte abgeschoben werden, weil er vermeintlich sich nicht integrieren wollte. Herr je noch mal, er war mit ganz anderen Dingen beschäftigt, die ihn quälten, nicht zur Ruhe kommen ließen. Wie soll ein schwertraumatisierter Mensch lernen? Kein junger Mensch kann lernen, wenn er Angst haben muss!

    Was ist mit den Menschen, die mit ihrer Familie hierherkamen – kennt jemand ihre Geschichte, interessiert sich überhaupt jemand dafür: was haben sie und ihre Eltern erlebt? Dass die Eltern nicht den Kopf dafür haben, auch noch auf einen Elternabend zu gehen, kann ich vollkommen verstehen, vielleicht sollten die Lehrer einfach zu den Eltern gehen und ihnen mal ehrlich sagen, wie schrecklich sie es finden, dass sie ihr Land verlassen mussten, weil sie dort nicht mehr leben konnten und lieber den Tod auf der Flucht in Kauf genommen haben, als sich quälen oder foltern zu lassen?

    Redet doch einfach mit den Menschen die betroffen sind, als ständig „über“ sie zu reden…

    Und ja, es macht mich wütend, wenn nach Sanktionen und Bestrafungen gerufen wird – das macht die Politik auch: Sanktionieren, wer nicht so will, wie ich es will… man, man, man – da hatte ich mir von dieser Runde wirklich mehr erhofft.

    Was ich total verstehen kann, dass Lehrer und auch die Helferteams völlig überfordert sind – doch das hat nichts mit den Menschen zu tun, sondern mit uns selbst – mit dem System in dem wir erzogen und aufgewachsen sind.

    An einer Stelle muss ich Aktham Suliman recht geben, als er sagte: ich muss meiner Tochter helfen sich zu re-integieren, dieser Pünktlichkeitswahn hier in Deutschland ist nicht zum Aushalten… und das junge Menschen um 8:00 Uhr in der Schule sein MÜSSEN, ist auch komplett irre!

    Doch was rege ich mich eigentlich auf: wir leben nicht nur in einem vollkommen kranken System – nein auch noch in einem völlig irren System. Und ja, ich bin auch dabei, mich zu re-intgrieren – echt nicht leicht. Die Grenzen sind so eng gesteckt, das fängt schon mit den völlig bescheuerten Lehrplänen in den Schulen an.

    In diesem Jahr wird das Grundgesetz 70 Jahre alt und dort heißt es: Die Würde des Menschen ist unantastbar! Das gilt auch für Menschen, die flüchten mussten und auch für die Jüngsten in unserer Gesellschaft.

    Zum Schluss noch eine Geschichte, die ich vor kurzem beobachten konnte: Ich musste zum Augenoptiker, weil ich eine neue Brille brauche. Am Nachbartisch sitzt eine junge Mama – wahrscheinlich aus Syrien – mit ihren beiden Kindern. Eines ist noch ein Krabbelkind, dass andere Kind – ein Junge – schätzungsweise 6 oder 7 Jahre alt – brauchte eine Brille. Dieser kleine Junge musste seiner Mama alles übersetzen, was die Augenoptikerin von ihr wissen wollte. Sie sagte zu dem kleinen Kerl: kannst du deiner Mutter sagen, was ich von ihr wissen muss… Und der kleine Kerl versuchte es so gut wie möglich.

    Was passiert hier: Der Junge muss eine Aufgabe übernehmen, die eigentlich noch gar nicht zu seinen Kompetenzen gehört. Er muss eine Rolle übernehmen, die eigentlich Aufgabe seiner Eltern wäre, die das aber noch nicht können…

    Wie sagte Daniele immer so schön: wir brauchen den Perspektiv-Wechsel, wenn wir den nicht hinbekommen, dann können wir nicht empathisch sein, sondern sehen nur das, mit dem wir uns identifiziert haben, aber nicht die Menschen…

    • Nachtrag: und nein, das hat überhaupt nichts mit „linkssein“ oder „rechtssein“ zu tun, das sind auch nur Identifizierungen. Und diese Identifizierungen interessieren mich schon lange nicht mehr! Es geht um Empathie und Mitgefühl und nicht um Verhaltenstraining oder einüben von Regeln und Ordnungen…
      Wir hier in Deutschland sind wirklich die absoluten Meister der Ordnungen und Regeln – einfach irre, verrückt. Mir ist es passiert, weil ich mit dem Fahrrad falsch in eine Einbahnstraße gefahren bin, dass tatsächlich kurz darauf die Polizei bei mir vor der Tür stand, weil ein Mensch, der mich kannte, das beobachtet hatte – und ja, das ist auch Deutschland! Wir trennen den Müll und ja, dass verstehen Menschen aus einem anderen Kulturkreis nicht. Im Nachbarort hat es eine fürchterliche Aufregung gegeben, weil die „Neuankömmlinge“ ihren Müll nicht ordnungsgemäß trennen.
      Dafür ziehen sie die Schuhe aus, bevor sie ein Gebäude betreten und sei es der Supermarkt. Hier standen immer viele Schuhe vor Rewe, Aldi, Lidl und Co. inzwischen hat das aufgehört – diese Menschen sind nun integriert, sie behalten ihre Schuhe an.

    • Wir müssen uns in verschiedene Perspektiven rein denken, wenn wir verstehen wollen, aber bitte nicht die Islam- Weltsicht übernehmen. Nicht das die Menschenwürde bei uns unantastbar wäre, aber in Sachen Humanismus und Frauenemanzipation haben die Europäer doch noch einen Vorsprung.
      Den wir Gutmenschen nicht beweisen könnten, wenn wir diese Länder nicht mit Bombenteppichen überziehen würden und keine hilfsbedürftigen Flüchtlinge zur Beruhigung des Gewissens hier hätten.
      Wie lassen sich die Widersprüche auflösen?
      Nicht länger an den Symptomen schrauben. Gelbwesten anziehen, zum Generalstreik aufrufen, (zuerst in den Rüstungsbetrieben) und mit den Migranten zum friedlichen Protest auf die Straße gehen.

    • Sich in andere Menschen hineinversetzen, bedeutet nicht deren Weltsicht zu übernehmen.

      Die Politik hat auch den Lehrern die Aufgabe gegeben, Flüchtlinge zu integrieren, ohne die Vorraussetzungen zu schaffen. Das Politikversagen soll dann von Allen die da helfen wollen oder müssen ausgebügelt werden.
      Lehrer sollen den Kindern u.a. die Deutsche Sprache beibringen.
      Ich weis, wie sehr Lehrer und auch Erzieher darunter leiden, wenn das nicht oder nur mit größter Anstrengung klappt.
      Es ist ja nicht so viel anders, als vor der Flüchtlingssituation – hat sich aber erheblich verschärft.

      Wenn ich Prof. Dr. Gerald Hüther zuhöre, geht erfolgreiches Lernen über Begeisterung das zur Potenzialentfaltung führt.
      Ingrid Freimuth: Dipl. Pädagogin fordert Sanktionen (wie im Gerichtssaal)
      Die Schule ist kein Gericht.
      Sanktionen bedeuten Krieg.
      Es sind Gegenmaßnahmen, Vergeltungsmaßnahmen, Zwangsmaßnahmen, Druckmittel.
      Es ist für mich sehr zweifelhaft was damit erreicht werden soll.
      Im Gegenteil – das ist doch kontraproduktiv.
      Die Frau ist einfach überfordert, wie viele Lehrer und Erzieher.
      Das soll kein Vorwurf sein.
      Aus der Erfahrung mit meinem Vater (Lehrer) und Sohn (Erzieher) wäre aus meiner Sicht das Richtige, sich da rauszunehmen und sich einen neuen Wirkungsraum zu suchen.
      Wenn Schule nicht leisten kann, was sie soll, kann man eben nicht an solchen Schulen arbeiten.
      Man kämpft gegen Windmühlen und geht kaputt daran.

    • schwarz ist weiß „Sich in andere Menschen hineinversetzen, bedeutet nicht deren Weltsicht zu übernehmen“ schreiben Sie. Empathie, die von einem gesunden Selbstvertrauen ausgeht, ist ok. Hat man das nicht, „könnte der Abgrund zurück starren“, und die Führung im Klassenraum übernehmen.
      Für Frau Freimuth geht es doch erst mal darum, eine praktikable Antwort auf die ungenügenden Vorgaben der Politik zu finden.
      Hüther, Begeisterung über Spiele an freien Schulen rauszukitzeln, ist ein ganz anderer Film.

    • Nee, das ist kein anderer Film.
      Wenn man Schüler, egal wo her sie kommen, nicht begeistern kann, sollte man nach neuen Wegen suchen.
      Falls das nicht gelingt, wird die Sache scheitern!
      Ich bin kein Pädagoge. Aber eine Sache ist mir klar, Druck bewirkt Gegendruck. Oder man will den Willen der Schüler brechen. Aber das kennen wir ja schon – und hat sich bestens bewährt?!
      Es gab auch zu meiner Zeit Lehrer, die die ganze Klasse begeistert haben und die 2,3 Leutchen die den Spielverderber spielen wollten, wurden von der Klasse links liegen gelassen. Angriffe auf den Lehrer hatten keine Chance und wurden von der großen Mehrheit nicht hingenommen..
      Wenn sie so etwas mal selbst erlebt haben, werden sie anders darüber denken.
      PS:
      Auf praktikable Lösungen, der Politik können sie lange warten, wenn sie sich das Personal (Bildungsministerin und Kultusministerien) anschauen. Das Problem wird kleingeredet.
      Die glauben doch allen Ernstes, dass die Digitalisierung die Lösung für den Bildungsnotstand, der noch nicht einmal benannt wird, ist.
      Aber auch DIE wird keine wissbegierigen Schüler, verständnisvolle Eltern und guten Lehrer aus Einzen und Nullen erschaffen können.

  22. Die Überschrift dieser Diskussion kann schon nicht richtig sein, weil unser Wirtschaftssystem keine richtige Marktwirtschaft ist.

    Es werden vielmehr ständig Schulden sozialisiert, wodurch auch gleichzeitig neues Geld ins System gelangt, und die Profite kassieren jeweils vergleichsweise wenige Personen oder Unternehmen.

    Das Sozialisieren von Schulden ist für die Politik sehr bequem, weil sie wegen ihrer Allianz mit den Banken ständig Geld zur Verfügung hat. Ebenso verhindert die Geldentstehung als Schuld irgendwo auch Inflation.

    Jedenfalls führt das fehlerhafte Prinzip „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren“ dazu,, dass es mit der Zeit immer schwieriger wird ein Einkommen zu erzielen und vor allem auch zum späteren Abbau der jeweils anteiligen Staatsschulden beizutragen.

    Gleichzeitig wird man als Land doch sehr wettbewerbsfähig, wenn man wirtschaftlich schwächere Bevölkerungsschichten für immer weniger Geld arbeiten lässt und sie vor allem auch nicht an den Kapitaleinkünften beteiligt.

    Es wird der Fall sein, dass wir die Flüchtlinge durch unser fehlendes Nachdenken verursachen.

    Jedenfalls sind wir auf fehlerhafte Weise deshalb exportstark, weil wir für eine absurd geringe Geldmenge arbeiten und nicht nachdenken.

    Wer kein Geld hat, der ist regelrecht gezwungen für das aus dem Nichts geschöpfte Geld der Banken zu arbeiten. Daher muss daran gearbeitet werden, dass die Voraussetzungen für ein Grundeinkommen geschaffen werden.

    Wenn die Politik es aber von uns verlangt, dass wir für das aus dem Nichts geschöpfte Geld der Banken arbeiten müssten, weil wir sonst auch nicht essen bräuchten?

    Wir erledigen auf diese Weise die Arbeit für die ganze Welt.
    Gleichzeitig stellt die CDU die gesunkene Arbeitslosigkeit als politischen Erfolg hin, aber in Wirklichkeit schädigt unsere Regierung mit ihrem fehlenden Nachdenken bzw. mit ihrem sonderbarem Demokratieverständnis vor allem auch das Ausland, wodurch dann vermutlich auch die Migranten/ bzw. die Flüchtlinge verursacht werden.

    Bei unserer vermeintlichen Marktwirtschaft werden keine Werte getauscht, was mit Fiatgeld auch gar nicht möglich wäre. Vielmehr kassieren wenige reiche Akteure immer mehr Geld, während die Politik mit dem Sozialisieren von Schulden ständig Geld nachlegt.

    Dadurch sind wir als Land auch mit der Zeit sehr wettbewerbsfähig.

    Irgendwo weitet sich durch diese Praxis die Geldmenge aus. Aber der Abbau der Staatsschulden funktioniert nicht.

    Genauso ist es auch bei der Exportwirtschaft der Fall, dass bei dieser nicht mit Geldwerten getauscht wird. Vielmehr bauen wenige Akteure der Wirtschaft einfach nur eine immer größere Marktmacht auf.

    Dadurch wird es für die breite Bevölkerung immer schwieriger, dass die vielen Schulden getilgt werden, die es wegen der fehlerhaften Geldentstehung als Schuld immer mehr geben muss.

    Es ist fraglich, dass man mit normalem Geld überhaupt eine Marktwirtschaft hinkriegt.

    Die Politik sollte sich etwas völlig anderes ausdenken, weil eine Marktwirtschaft in dieser Form so gar nicht funktioniert.

    Hier müsste man alle Möglichkeiten durchspielen und dann wird man ein funktionierendes System hinkriegen.

    Die vielen Lobbyisten im Bundestag /bzw. im Parlament werden es aber wahrscheinlich gar nicht ahnen, was sie da ständig veranstalten.

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