„Zusammenrottungen“

Von Willy Wimmer.

Man gewöhnt sich in Deutschland an alles. Wen hat es eigentlich vom Hocker gerissen, als wegen der Entscheidung am 4./5. September 2015 seitens der Bundeskanzlerin diese anfing, die rechtsstaatliche Ordnung und die Grundsätze des deutschen Staates gegen eine vorgebliche Humanität auszuspielen.

Darüber hat sie der rechtlichen und politischen Ordnung Deutschlands einen irreparablen Schaden zugefügt. Alle diejenigen, die mittels der Migration die Substanz einer freiheitlichen und selbstbestimmten Demokratie in Deutschlands zerstören wollen, jubeln ihr zu. Die übergroße Mehrheit des deutschen Volkes kuscht vor der Machtstruktur, die mit dem Namen Merkel verbunden ist. Am Ende der Amtszeit Merkel wird stehen: mission accomplished, Deutschland ist nicht mehr wieder zuerkennen.

Gut einhundert Jahre nach Versailles ist das Werk mittels Berlin gelungen. Ein Werk, das seitens Englands und Frankreichs damit begann, einen der fortschrittlichsten, sozialsten, friedlichsten und demokratischsten Staaten Europas über den Ersten Weltkrieg und das Diktat von Versailles ins Elend zu stürzen. Mittels der Vereinigten Staaten wurde der bevorstehende deutsche Sieg in der Verteidigung von Österreich-Ungarn und dem Kaiserreich durch den Kriegseintritt 1917, verhindert. Das war wenige Tage nachdem der russische Zar abdanken mußte und ein Sieg der Mittelmächte möglich zu sein schien.

Versailles, das nationalsozialistische Deutschland, der Zweite Weltkrieg, die moralische Wüste in Deutschland und die Teilung unseres Vaterlands waren das Resultat. Die Wiedervereinigung Deutschlands gab uns die Mittel in die Hand, in bester Weise zum Frieden in der Welt beizutragen. Stattdessen fielen wir mit den alliierten Auftraggebern in der besten Manier von Angriffskriegen in Jugoslawien ein und schufen um uns herum Dauerkriege, die menschliches Elend in einer Größenordnung hervorriefen, daß Überlebens-Migration geradezu folgerichtig wurde.

Die amtierende Bundeskanzlerin steht in demonstrierender Weise hinter der amerikanisch, britischen und französischen Kriegspolitik und nimmt dabei sogar Dissonanzen zu dem auf Verständigung ausgerichteten amerikanischen Präsidenten Trump in Kauf. Hauptsache Krieg, das ist die Konsequenz aus dem engen Schulterschluss mit dem Ex-US-Präsidenten Obama und dem unglaublichen Ehrensalut für den verstorbenen Senator John Mc Cain.

Das sollen Überlegungen aus der Vergangenheit sein.? Mitnichten, denn nach den entsprechenden Vorfällen des letzten Jahres geht in wenigen Wochen der französische Staatspräsident Macron erneut hin und läßt die Erinnerung mit gewaltigem Tschingderrassabum in Paris an die beabsichtigte Vernichtung Deutschlands und von Österreich wieder aufleben. Präsident Trump wird wieder dabei sein, damit niemand vergißt, auf welchem Weg Österreich-Ungarn und Deutschland zerstört werden sollten.

Wenn man sich bei den Folgen der illegalen Einwanderung fragte, was die eine oder andere deutsche Partei bewogen haben könnte, sich der damit verbundenen politischen und staatsrechtlichen Dimension keinesfalls anzunehmen, blieb man durchaus ratlos. Gerade diejenigen, die in den verschiedenen Bundesländern näher an den Menschen waren und sind, wurden Fahnenschwenker der Bundeskanzlerin und ließen die Menschen rat- und verständnislos zurück. Inzwischen kann man sich nach den Provokationsbildern von Chemnitz darauf einen Reim machen.

Jeder, der auch nur die geringsten Bedenken gegen den Kurs der staatlich organisierten Rechtlosigkeit äußert und auf den Straßen seine Trauer über tote Mitbürger zeigen will, ist von vorne herein ein Anhänger der Nationalsozialisten, gegen den man national verpflichtet ist, entsprechend vorzugehen. Damit zeigt man sich solidarisch mit der sogenannten Weltgemeinschaft, für die jeder Hitlergruß aus guten Gründen einer zu viel ist. Die Provokationen von. Chemnitz haben gesessen und ihre globalen Aufgaben erfüllt.

Die Bundeskanzlerin hat sich mit ihrer Verwendung von Rechtsbegriffen des sozialistischen Unrechtsstaates über „Zusammenrottungen“ geradezu zur Vorreiterin politischer Kräfte in diesem Land gemacht, die gegen die Mehrheit des eigenen Volkes vorzugehen bereit sind. Damit wird die politische Dimension über die von ihr zu verantwortende Schutzlosigkeit des deutschen Staates konsequent zu Ende gedacht.

In Berlin will man einen anderen Staat in Deutschland, fern aller Menschen und Bürgerrechte. Der Bundesinnenminister steht verbal dagegen auf und muß erleben, daß sein eigener Verfassungsschutzpräsident öffentlich angepöbelt wird, weil er sein amtliches Wissen über die Zünder und Provokateure von Chemnitz und ganz Sachsen kundtut. Man muß sich wundern, wenn Herr Maaßen als Verfassungsschutzpräsident den Umstand übersteht, sich mit seinen amtlich erworbenen Erkenntnissen gegen die offenbar von politischen Motiven bestimmte Bundeskanzlerin zu stellen. Wenn man allerdings an alles denkt, was derzeit in den Reihen von CDU/CSU unternommen wird, Minen in der politischen Auseinandersetzung zu legen, sollte man auf das Gesamtbild achten: hinter Herrn Maaßen steht gleichlautend der Bundesinnenminister, der sich um die Pöbeleien nicht schert, die Bundeskanzlerin verwendet ein DDR- Rechtsinstrument und wirkt damit extrem negativ auf das Demonstrationsrecht ein, der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU hat einen Gegenkandidaten. Die berühmte Torte fliegt durch das Zimmer und es ist nicht ausgemacht, wen sie vor der Landtagswahl in Bayern trifft.

Der Herbst in Deutschland wird stürmisch, ist aber nichts dagegen, was sich weltpolitisch abspielt. Nicht auszuschließen ist, daß genau dieser Umstand in Deutschland auch herbeigeführt werden soll. Wir sind seit der „Mutter aller Probleme“ als politische Gemeinschaft lahmgelegt. Wir stellen unsere Soldatinnen und Soldaten für die Kriege anderer ab und denken selbst nicht an das, was sich zusammenbraut. In Frankreich finden militärische Flugbewegungen ungeahnten Ausmaßes statt, England bastelt an Kriegsgründen, in Washington wird ein Präsident in Fetzen geschossen, weil es sich mit Rußland zu verständigen droht. In Syrien stehen Inszenierungen an, die den Eintritt in den großen Krieg legitimieren sollen. Unter diesen Umständen zeigt Rußland, daß die potentiellen Aggressoren dieses Land nicht als „lächerliche Regionalmacht“ betrachten sollen, wenn Ihnen ihre eigene Existenz lieb sein sollte. Das russische Großmanöver in Sibirien und Fernost, Arm in Arm mit China, macht eindringlich klar, daß man bereit ist, sich gegen jede Aggression von der pazifischen Gegenküste verteidigen zu wollen.

Die Gegenküste sind die USA, keinesfalls Europa. Nicht nur unter diesen Umständen ist die Regierung in Berlin eine nationale Katastrophe für Deutschland, mit der Bundeskanzlerin an der Spitze.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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7 Kommentare zu: “„Zusammenrottungen“

  1. Danke für Ihren Artikel, Herr Wimmer!

    Das größte Risiko für unser Land ist Angela Merkel.
    Ein Volk hat bekanntlich immer die Reigerung, die es verdient.

    Warum diese Kanzlastrophe noch nicht zum Tempel raus gejagt worden ist, ist mir ein Rätsel.

  2. Leibniz schreibt in seinen Briefen: „Le czar peut unir la Chine avec l’Europe“ – der Zar kann China mit Europa verbinden.
    Deutet an, dass der Erdteil Russland von seinen östlichen Positionen aus sogar nach Amerika vorstoßen könnte.

  3. Rechtlosigkeit begann viel früher – etwa beim Waffenexport in Kriesengebiete, bei Nato…-Kriegen unter Bruch des Völkerrechts. Die dafür Verantwortlichen haben durch das teilweise Verhindetn von Tod unter dem Schicksal ausgelieferten Flüchtlingen insofern eine Täuschung verursacht, dass sie bei der „Geste“ 2015 die Tatsache überspielt haben, dass sie an der Entstehung lebensbedrohlicher Fluchtgtünde Anteil haben. Ansonsten bin ich mal gespannt, was Herr Maaßen so beweist. Ich bin als Freund von Berufsvetbote-Opfern und Helfern von NSU-Opfern mehr als skeptisch. Ich warne davor, dem Mainstream von ihm, AfD, weiteren Ulttanationalisten und der CSU zu folgen. Das kann sich als Holzweg erweisen.

    • Hallo Bernhard Trautvetter,
      Maaßen hält , wie viele im Netz, das „Hase-Vidio“ für einen Fake.
      Das kann ich auch nicht ausschließen.
      Was aber die Glaubwürdigkeit von den Ihnen genannten Akteuren betrifft, bin ich ganz bei Ihnen.
      Selbst wenn die Bundesregierung und deren Sprecher von ihren vorherigen Aussagen abrücken, kann man trotzdem nicht die Augen davor verschließen, das ultrarechtes Gedankengut, aus dem dann Taten folgen, immer mehr Aufwind hat.

      Ich war vorhin in der Stadt und ganz normal aussehende Bürschchen (um die 18 Jahre) begrüßen sich offen mit „Sieg Heil, oder wie sagt man das hier?“

    • Moin, Bernhard Trautvetter,
      „Die dafür Verantwortlichen haben durch das teilweise Verhindetn von Tod unter dem Schicksal ausgelieferten Flüchtlingen insofern eine Täuschung verursacht, dass sie bei der „Geste“ 2015 die Tatsache überspielt haben, dass sie an der Entstehung lebensbedrohlicher Fluchtgtünde Anteil haben.“
      Nicht nur das, Willy Wimmer legt den Finger auf die Wunde, wenn er feststellt, dass
      „Nicht auszuschließen ist, daß genau dieser Umstand in Deutschland auch herbeigeführt werden soll. Wir sind seit der „Mutter aller Probleme“ als politische Gemeinschaft lahmgelegt.“
      Darum geht es vor allen Dingen. Soros und Co. fluten Europa und hier speziell DE und SE mit „Fluechtlingen“, die reaktionärstes Kulturgut mit hierher bringen. Ich hab‘ das schon mehrfach an anderer Stelle geschrieben: „Ehren“mord, Kindergenitalverstuemmeler, Frauenunterdruecker, Kopfabhacker. Das sind keine Eigenschaften, die unserer Gemeinschaft stärken und uns formieren lassen zu Menschen, die den nächsten Schritt auf der Emanzipationsleiter gehen wollen.
      Dass man sich von der AFD nicht vertreten lassen kann, die ein neoliberales Programm vertritt ist wohl allgemein klar, dass aber der Maassen in den gleichen Topf geworfen wird, obwohl er sich in Opposition zu seiner Kanzlerin und dem Koalitionspartner bringt verstehe ich nicht richtig.
      Und was die Ultranationalisten angeht (…), die will ich auch nicht und ich hoffe ich bin damit einer Meinung mit allen Demokraten. Doch viele dieser sog. Demokraten in DE halten plötzlich die Nazis in der Ukraine fuer astreine Demokraten, die man hier man allen Ehren Empfangen und Hofieren muss.

  4. „Wir stellen unsere Soldatinnen und Soldaten für die Kriege anderer ab“

    Die Bundesregierung gehört doch schon lange zu den Verfechtern einer Politik, die auch auf Krieg setzt.
    Da wurde auch schon zu Ihrer Zeit, Herr Wimmer, fleißig mitgetan.
    Sie kennen doch da bestimmt eine Reihe von „Pappenheimern“.
    Die Politiker der alten BRD (Bonn) versuchen Sie rein zu waschen. (z.B. H. Kohl)
    Wer waren denn die Strategen, die die Teilsouveränität Deutschlands nach Brüssel abgegeben haben?
    Wer hat denn die jetzigen Politiker gefördert und ausgewählt bzw. deren Aufstieg gefördert.
    Wenn kalte Krieger nach der Auflösung des Warschauer Paktes plötzlich auf Friedensdividende umschalten sollen, ist ein Scheitern vorprogrammiert.
    Das Deutschland ohne eigene Interessen Soldaten in aller Welt einsetzt können Sie mir nicht erzählen.
    Ein Stück vom Kuchen ist auch für Deutschland dabei.

  5. Was für ein Aufatmen, was für eine Frische, was für eine kraftvolle, raumöffnende Erleichterung darüber, daß hier noch Übereinstimmung mit dem, was wirklich vor sich geht, in öffentlichen Gedanken angenähert werden darf auf KenFM.

    Danke, Herr Wimmer.

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